Karliczek: „Präsenzunterricht hängt in den nächsten Wochen am seidenen Faden“

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BERLIN. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek blickt vor dem Hintergrund steigender Corona-Zahlen mit großer Sorge auf den weiteren Schulbetrieb in Deutschland nach den Osterfeiertagen und -ferien. «Es wird überall eine Gratwanderung sein und sehr vom regionalen Infektionsverlauf gerade auch unter den Kindern und Jugendlichen abhängen», sagte die CDU-Politikerin. 

Kommt am Freitag zur KMK - und wird sich dort einiges anhören müssen: Bundesbildungsministerin Karliczek. Foto: Bundesregierung / Guido Bergmann
„Ganz schwierige Wochen“: Bundesbildungsministerin Anja Karliczek. Foto: Bundesregierung / Guido Bergmann

«Es werden in den Schulen noch einmal ganz schwierige Wochen, in denen ein Präsenzunterricht leider immer wieder am seidenen Faden hängen wird.» Karliczek fügte hinzu, es werde auch sehr von der Disziplin der gesamten Gesellschaft abhängen, wie es an den Schulen weitergehe.

Sie sprach sich für Wechselunterricht «mit einem guten Test- und Hygienekonzept» bei Inzidenzen bis 100 aus. Nach Ostern müssten Schüler zwei Mal pro Woche getestet werden. In einigen Bundesländern sind bereits entsprechende Testpflichten geplant. «Wo die Zahlen über 100 steigen, muss dies als lautes Warnsignal gesehen werden. Präsenzunterricht wird nur dann möglich sein, wenn die bekannten Maßnahmen zur Infektionsprävention ganz strikt eingehalten werden», sagte Karliczek.

Suding: Masken und Luftfilter sollten zur Standardausrüstung im Klassenraum gehören

Die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Katja Suding äußerte Kritik: «Wenn Bundesbildungsministerin Karliczek verhindern will, dass der Präsenzunterricht weiter an einem seidenen Faden hängt, muss sie handeln: Die Test- und Hygienekonzepte, von denen sie spricht, müsste es längst flächendeckend geben», sagte sie. Ihrer Ansicht nach sollen Masken und Luftfilter zur Standardausrüstung im Klassenraum gehören und flächendeckend Schnelltests eingesetzt werden.

Nach wochenlangen Schließungen hatten im Februar zunächst die meisten Grundschulen schrittweise wieder ihren Betrieb aufgenommen, anschließend waren auch einige ältere Jahrgänge im sogenannten Wechselbetrieb zurückgekehrt. Manche Schüler haben aber seit Mitte Dezember ihre Schule nicht mehr von innen gesehen. Wegen der erneut steigenden Corona-Zahlen droht die Rückkehr in die Klassen sich weiter zu verzögern. Nach dpa-Informationen aus Kultusministerkreisen werden diese am kommenden Donnerstag über die Lage beraten. dpa

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21 KOMMENTARE

  1. „Es wird überall eine Gratwanderung sein“

    Eine Gratwanderung ist etwas, das man freiwillig tut, denn die Chance, nach einer der beiden Seiten in den Abgrund zu segeln, ist ziemlich hoch. Was aktuell gemacht wird, ist, dass jemand auf sicherem und festen Boden steht und andere dazu ZWINGT, eine solche Gratwanderung zu machen. Hilfsmittel, die das ganze sicher machen würden, werden gezielt verweigert.

    „und sehr vom regionalen Infektionsverlauf gerade auch unter den Kindern und Jugendlichen abhängen“

    Ist der Frau eigentlich klar, dass der „Infektionsverlauf“ nicht nur eine Zahl ist, sondern aus Einzelschicksalen besteht? Will sie wirklich Verhältnisse wie in jenem französischen Gymnasium, in dem bisher 20 Eltern verstorben sind? Ist ihr klar, dass „Corona überstanden“ keineswegs bedeutet, dass jemand gesund ist? Menschen sterben auch später noch daran und sie tragen die Folgen den ganzen Rest ihres Lebens.

    • @Jan aus H: Zu Long Covid gibt es aktuell folgende Zahlen aus Großbritannien (Quelle unten verlinkt): 1,1 Millionen Menschen sind derzeit im Vereinigten Königreich von Long Covid betroffen, darunter 122.000 Beschäftigte des Gesundheitswesens (NHS) – dies ist die größte Einzelgruppe unter den Berufen – und 114.000 Lehrkräfte – das ist die zweitgrößte Gruppe.

      Quelle: https://www.theguardian.com/society/2021/apr/03/nhs-feels-strain-tens-thousands-staff-long-covid

      • So langsam rückt das Long-COVID-Problem etwas mehr in den Focus. Die Zahlen sind erschreckend und werden die gesamte Gesellschaft noch lange belasten.

        „Reha-Nachfrage bei ehemaligen Covid-19-Patienten extrem gestiegen
        von Andreas Kehrer von MDR THÜRINGEN
        Stand: 04. April 2021, 05:00 Uhr

        Es ist nur eine Schätzung, aber wenn sie annähernd zutrifft, ist es eine erschütternde Zahl: Bis zu 11.300 Thüringer sind oder waren bisher von Corona-Langzeitschäden betroffen. Es sind Menschen, die teils so schwere Beeinträchtigungen erlitten, dass sie mehrere Wochen und Monate nicht mehr arbeiten konnten. Viele sind auf Hilfe angewiesen, um wieder voll zu gesunden. Doch genau diese Hilfe wird in Thüringen knapp.“

        https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/long-covid-syndrom-patienten-reha-100.html

  2. Ach, nichts für ungut – aber was soll das ganze Gelaber mit Präsenzunterricht und Co? Seidener Faden? Die Schule meines Sohnes war sowieso NIE zu. Und sie würde auch bei Schulschließung weiterhin nie zu sein. Die Notbetreuung haben ohnehin ausnahmslos ALLE genutzt, außer unser Kind. (das ist eine wertfreie Äußerung den anderen Familien gegenüber) Und jetzt müssen Eltern wie wir, die sich um die Gesundheit eines Kindes mit Pflegegrad 4 sorgen, zittern, dass wir uns nicht wieder halblegal aus der Präsenzpflicht herauswinden müssen mit Krankschreibung und pipapo, da auch der Kinderarzt nicht einsieht, wieso ein Kind derzeit nicht zur Schule sollte, „wo doch die Pandemie gar keine wirkliche sei…und diese wenigen Todesfälle“…. Coronaverharmloser überall.
    Wünschen würde ich mir, dass die Schulen tatsächlich geschlossen würden, und eine Notbetreuung nur für Kinder systemrelevanter Eltern offen würde. Ganz streng.
    Aber: das ist ja utopisch.
    Rein aus Elternsicht gesprochen:
    Warum lässt man dann nicht die Schulen einfach offen, für jeden, dem die Pandemie eben nicht so wichtig ist? Wie wäre es, statt Präsenzzwang ein PräsenzRECHT einzuführen? Es sind doch eh die wenigsten Eltern, die sich für ein Daheimbleiben ihres Kindes entscheiden würden, wie man in BaWü sehen kann, wo die Präsenzpflicht pragmatisch ausgesetzt wurde. Ich wünsche mir für mein Kind SEHR, dass es wieder zur Schule kann, aber unter den gegebenen Bedingungen halte ICH das für zu gefährlich. Übrigens: von Digitalunterricht, wenigstens minimalster Art wie ein paar min Hallo auf Skype: davon können WIR hier nur träumen, für Förderkinder ist das nicht vorgesehen. Ich bin jeden einzelnen Tag froh, dass unser zweites Kind diesen Schulwahnsinn nicht mehr mitmachen muss, an den Unis läuft nicht ansatzweise so ein Chaos ab…und alles läuft in Distanz, bis hin zu den Prüfungen…

    • Liebe Elly,
      auch ich habe so einen tollen Arzt, dem ich erst beim dritten betteln und drohen mit der Krankenkasse ein Attest für meine Autoimmunerkrankung abringen konnte. Formuliert war es dann netterweise so, dass das Gesundheitsamt direkt davon ausgehen konnte, dass der Arzt der Meinung war, dass so ein bisschen Corona für mich nicht weiter schädlich sei.

      OK, es gibt noch wesentlich schlimmere Krankheiten als meine (+ weitere Vorerkrankungen + kein junger Hüpfer mehr) aber in Prio3 der Impfliste stehen Autoimmunerkrankungen und die werden dort im Gegensatz zu anderen Erkankungen nicht weiter differenziert also muss ich wohl von einer erhöhten Gefährdung ausgehen.

      (Nach Corona werde ich mir selbstverständlich einen anderen Arzt suchen müssen.)

      Gebracht hat es mir leider gar nichts, meine Kinder mussten trotzdem weiter in die Schule und ich sitze die ganzen Ferien über weiter mit Angst zuhause weil es ja immer noch sein kann, dass die Kinder auch am 14. Tag noch infektiös sind.

      Ich hatte einen ellenlangen Brief dazu gepackt, mit etlichen Links auf die Gefährlichkeit für Kinder, auf LongCovid, auf Studien, etc. Habe den Versuch der Präsenzbefreiung also von zwei Seiten angegangen. Auf die Gefahr für die Kinder wurde überhaupt nicht eingegangen und meine Gefahr wurde sozusagen geleugnet.

      Habe so dermaßen die Faxen dicke, das kann ich gar keinem mehr sagen.

      PräsenzRECHT… ja, das würde ich sofort unterschreiben.

      Alles Gute für euren Zwerg, ich drücke alle Daumen, dass ihr zuhause bleiben dürft.

      • Wenn Beschulung zuhause möglich ist, einfach die Kinder nicht hin schicken!
        Am Ende tragen Sie das Risiko. Für die Politik sind Sie nur eine Zahl, die man schnell wieder vergessen wird.

  3. @Jan aus H: dem ist nichts hinzuzufügen. Genauso ist es: Gutsherrenart trifft auf Coronaverharmloser. PräsenzRECHT statt -pflicht!

  4. „Präsenzunterricht wird nur dann möglich sein, wenn die bekannten Maßnahmen zur Infektionsprävention ganz strikt eingehalten werden», sagte Karliczek.“

    Bedeutet das im Umkehrschluss, dass Unterricht unmöglich ist, wenn keine Tests vorhanden sind oder andere Maßnahmen (AHA-L +Impfen) nicht umgesetzt sind?

    Und was ist jenseits der Inzidenz von 100 oder 200?

  5. Gehts bitte noch schwammiger, welches sind denn die „bekannten Maßnahmen“? Die, die die Politik nichts gekostet haben und schon für die Ursprungsvariante des Virus kaum genug Schutz boten? Die können wir jetzt, Augen zu, „ganz strikt“ anwenden und dann können wir die Schulen unbesorgt offen lassen, auch mit Virusmutation und egal bei welchen Inzidenzen?
    Frau Karliczeks schwächliche Argumentation hängt am seidenen Faden und wird beim ersten lauten „Warnsignal“ vor Schreck in den Abgrund stürzen.
    Ups. Schon passiert.

  6. @Elly: „Warum lässt man dann nicht die Schulen einfach offen, für jeden, dem die Pandemie eben nicht so wichtig ist?“

    Danke, super Vorschlag, vor allem für die, die das momentan sehr zweifelhafte Vergnügen haben, dort mehr oder weniger ungeschützt zu arbeiten, nicht! Mir, Lehrerin mit Autoimmunkrankheit, die aber nicht schlimm genug ist, um in eine Risikogruppe eingeordnet zu werden, ist diese Pandemie sehr wichtig.
    Von mir gibt es viele, die in Kita und Schule arbeiten, es eigentlich sehr gerne tun, aber unter den gegebenen Unständen durchaus lieber einen anderen Beruf ausüben würden. Ich würde im Moment lieber wieder, wie im Studium, an einer Kasse sitzen, da würde ich mich sicherer und geschützter fühlen.

    • Liebes Juulekind,

      ich verstehe den Einwand sehr gut und Sie haben ja auch völlig Recht damit (möglicherweise teilen wir sogar die gleiche Autoimmunerkrankung).

      Aaaaber im Gegensatz zu uns Eltern haben Sie theoretisch wenigstens noch das Recht, die Brocken einfach hinzuwerfen und sich übergangsweise mit Ersparnissen über Wasser zu halten oder sich einen weniger gefährlichen Job zu suchen bis die Lage wieder ungefährlicher ist.

      Wir Familien sind leider die Einzigen, die im wahrsten Sinne des Wortes in die Lebensgefährdung gezwungen werden weil wir noch nicht einmal kündigen können und bereits einige Klagen nichts gebracht haben 🙁

      Und was Ihre Kolleginnen und Kollegen angeht… zumindest an unserer Grunschule gibt es ganz offensichtlich etliche (und die Schulleitung), die kein großes Problem in Corona sehen. Ansonsten hätte es mehr Bemühungen gegeben, den Unterricht so sicher wie möglich zu gestalten und es würden nicht immer noch maskenlose Erwachsene auf dem Schulgelände rumlaufen ohne dass es jemanden juckt.

      • Sehe ich genau so. Als Lehrer hätte ich es schon längst darauf ankommen lassen.
        Ich wäre schon monatelang wegen Grübelzwang oder sonst was krankgeschrieben.
        Viele Lehrer halten Schutzmaßnahmen für übertrieben oder machen Dienst nach Vorschrift. Viele sind zu bequem. Zumindest was ich hier erlebe.
        Ich habe den Schulleiter beobachtet, wie er widerwillig die Maske aufgesetzt hat.
        Coronaleugner? Wer weiß das schon.
        Eltern werden mit fadenscheinigen Argumenten gezwungen, die Kinder in die Schule zu schicken. Das kann echt nicht wahr sein.

  7. DAS blüht uns, wenn die Schulen weiter ohne wirksamen Schutz offen bleiben:

    https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/coronavirus-mutanten-resistenz-impfstoff-1.5250404?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

    Wenn es jetzt die „großen“ Zeitungen schreiben – vielleicht glauben es dann sogar irgendwann die KM?
    Oder ist das zu viel Optimismus?
    Womöglich müsste man jetzt tatsächlich aktiv werden, womöglich Geld in die Hand nehmen für die Kinder, die Schulen, Schutzmaßnahmen – nachdem man die Einwände der „popeligen“ Lehrer doch so schön ignorieren konnte…

    Vielleicht gibt es noch eine Chance, mit einem blauen Auge davon zu kommen, wenn jetzt endlich die richtigen Maßnahmen eingeleitet werden…

    • Mein Reden seit mehreren Monaten.

      Man spielt mit WISSEND mit dem Feuer. Wenn man weltweit SOFORT und WIRKSAM reagiert hätte (was diverse Länder sehr erfolgreich getan haben!), dann wäre das Thema jetzt schon durch, viele Menschen würden noch leben und es hätte vermutlich auch keine der jetzt relevanten Mutationen geschafft, sich wirklich auszubreiten.

      In Deutschland scheinen viele das JETZT noch nicht verstanden haben, denn anders kann ich mir die immer noch vorhandenen Öffnungsphantasien und Durchseuchungsansätze nicht erklären.

      Dazu kommt, dass viele es immer noch nicht verstehen, dass ein KURZER HARTER Lockdown viel schneller zu wirklichen Öffnungen führt als das endlose Wechselspiel aus Minilockdown und Öffnungsorgien.

      • Vielleicht müsste man noch „radikaler“ argumentieren:

        Die Schulen müssen das LETZTE sein, das geöffnet wird.
        Weil erstens keine wirksamen Schutzmaßnahmen, zweitens die Kinder als letzte geimpft werden.

        Nur so kann im Zweifel verhindert werden, dass gerade in Schulen Mutationen entstehen, die wir hinerher nicht mehr einfangen können, weil sie erstens zu spät entdeckt werden (vergleichweise viele mehr oder weniger symptomlose Verläufe), zweitens den Impfschutz der Erwachsenen unterlaufen.

        Müssen wir es wirklich DARAUF ankommen lassen?
        Sind ein paar Wochen mehr oder weniger Präsenz in Schulen DIESES Risiko wert?

        Ein wirksamer Lockdown müsste so lange dauern, bis alle geimpft sind, die man nach heutigem Stand impfen kann und dort länger, wo Menschen (noch) nicht geimpft werden können – also in den Kitas und Schulen!

  8. Sie sprach sich für Wechselunterricht «mit einem guten Test- und Hygienekonzept» bei Inzidenzen bis 100 aus.
    . «Wo die Zahlen über 100 steigen, muss dies als lautes Warnsignal gesehen werden. Präsenzunterricht wird nur dann möglich sein, wenn die bekannten Maßnahmen zur Infektionsprävention ganz strikt eingehalten werden», sagte Karliczek.

    Übersetzung: Weiter so, wir ändern NICHTS, egal bei welcher Inzidenz.

  9. Seit Stuttgart 0304 vor einem Tag bin ich davon überzeugt, dass auch in den bildungspolitisch entscheidenden Stellen Querdenker sitzen. Ein Schulbetrieb bis zu Inzidenz 100 und darüber hinaus ist vorsätzliche Körperverletzung. Erst nach der Impfung der Schüler und Lehrer ist wieder Präsenzunterricht möglich.
    Aber in Bayern stockt gerade sogar Prio 2 bei der Impfung. Hochrisikogruppen sind noch ungeimpft, dafür aber Grundschullehrerinnen, die man bei geschlossenen Schulen noch nicht hätte impfen müssen!
    Melanie Brinkmann hat es bei Lanz sehr deutlich formuliert.

    „Wenn wir jetzt nicht die Maßnahmen ergreifen und die Kontakte reduzieren – wie, das ist nicht mein Job, sondern Ihrer – wenn wir das nicht tun, rauschen wir in eine dritte Welle, die die zweite Welle in den Schatten stellen wird. Und wir haben jetzt ganz andere Probleme: Wir haben ausgebranntes medizinisches Personal. Die können nicht mehr. Wir verlieren Pflegepersonal.“
    https://www.watson.de/unterhaltung/tv/479497694-virologin-redet-politiker-bei-lanz-in-grund-und-boden-jetzt-rede-ich

    Ich hätte mir dieses Ausmaß an politischer Wissenschaftleugnung und Anbiederung an Querdenker noch vor einem Jahr nicht träumen lassen.

    • „Ich hätte mir dieses Ausmaß an politischer Wissenschaftleugnung und Anbiederung an Querdenker noch vor einem Jahr nicht träumen lassen.“

      Das geht mir genauso. Ich bin nur immer wieder dankbar für Kommentare hier, wie Ihren, die dagegenhalten oder Erklärungsansätze für den aktuellen Polit-Irrationalismus bieten. Auch wenn die Erklärungen wenig tröstlich sind.

    • Der Link auf den Drosten-Podcast war noch als Ergänzung zu „xy“ weiter oben gedacht und seine Feststellung: „Ich hätte mir dieses Ausmaß an politischer Wissenschaftleugnung und Anbiederung an Querdenker noch vor einem Jahr nicht träumen lassen.“

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