Suding-Interview: HPI reagiert auf Kritik an Schul-Cloud

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POTSDAM. Mit Katja Suding, FDP-Vize-Vorsitzende und Vize-Chefin der Bundestagsfraktion, sprachen wir aktuell über die Schwachstellen im Bildungssystem – unter anderem mit Blick auf die Digitalisierung und die digitalen Lernplattformen für Schulen. Dabei kritisierte sie auch die HPI Schul-Cloud. Darauf hat das Hasso-Plattner-Institut (HPI), das diese Cloud entwickelt hat, nun reagiert. 

Digitale Lernplattformen sollen Lehrenden und Lernenden unter anderem ermöglichen, ortsunabhängig auf digitale Lerninhalten zuzugreifen oder zu kollaborieren. Foto: Nikin/Pixabay (CC0-Public-Domain)

Auf die Frage „Haben Sie das Gefühl, es bräuchte eine gemeinsame Cloud, wo sich alle Schulen versammeln und austauschen?“ antwortete Suding im news4teachers-Interview: „So eine bundesweite Plattform kann sicherlich sinnvoll sein. Es gibt ja die HPI Schul-Cloud, die mit Steuergeldern gefördert worden ist, die funktioniert nur leider nicht.“ Das HPI entgegnet: „Diese Aussage ist falsch. Tatsächlich hat sich die HPI Schul-Cloud in den vergangenen Jahren vom Pilotprojekt zur systemrelevanten IT-Infrastruktur für Schulen entwickelt und während der Coronapandemie für viele Tausend Schulen wichtige Unterstützung geleistet.“

Auch Sudings Aussage, dass lediglich drei Länder diese Cloud nutzten und die Nutzerzahlen unbekannt seien – „obwohl es extrem hohe staatliche Investitionen des Bundes gegeben hat“ –, will das Institut nicht stehen lassen: „Tatsächlich greifen aktuell knapp 4.000 Schulen und damit etwa 1,4 Millionen Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler bundesweit und an den deutschen Auslandsschulen auf die HPI Schul-Cloud zu“, so das HPI und ergänzt: „Diese Zahlen werden regelmäßig vom HPI veröffentlicht.“ News4teachers

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