Unirektor: Wer gegen 3G verstößt, fliegt aus Lehrveranstaltung

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Studierende müssen sich zum Start ins Wintersemester an die Corona-Vorgaben halten, Nachweise vorlegen – und ansonsten mit Konsequenzen rechnen. «Wer gegen die Regel verstößt, wird aus der Lehrveranstaltung verwiesen», sagte der Rektor der Heidelberger Universität, Bernhard Eitel, der «Rhein-Neckar-Zeitung». «Der- oder diejenige darf das Universitätsgelände nicht betreten – so lange, bis er oder sie nachweisen kann, geimpft, genesen oder getestet zu sein. Sollte das wiederholt vorkommen, dann müssen wir uns natürlich etwas einfallen lassen.»

Ein Test ist das Mindeste. Foto: Shutterstock

Auch die Hochschule Karlsruhe hatte schon angekündigt, dass Studierende, die sich nicht an die sogenannte 3G-Regel halten, künftig mit einem Ausschluss von der Hochschule rechnen müssen.

«Wir führen gerade eine Umfrage unter unseren Studierenden durch, wonach der weit überwiegende Teil der Studierenden bereits doppelt geimpft ist», sagte Eitel. Für Ungeimpfte gebe es eine Übergangszeit, «in der wir alles tun, um auch ihnen die Teilnahme an unseren Veranstaltungen zu ermöglichen». Bis Ende November würden kostenlose Schnelltests angeboten. «Grundsätzlich empfehlen wir aber denjenigen, die noch nicht geimpft sind – sofern das aus gesundheitlichen Gründen für sie möglich ist -, sich auch impfen zu lassen», sagte der Rektor. «Nicht nur, um den universitären Betrieb sicherzustellen, sondern auch, um die eigenen Kommilitoninnen und Kommilitonen zu schützen.» dpa

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1 KOMMENTAR

  1. Gerade in Studierendenkreisen mit 3G-Regel gibt es ein Problem, das meiner Meinung nach nicht wirklich wahrgenommen wird:

    Verantwortungsbewusste Gaststudierende aus anderen Ländern haben sich in ihrer Heimat mit einem dort zugelassenen Impfstoff impfen lassen. Wenn der Impfstoff hier aber nicht zugelassen ist, dann gilt die Person als „ungeimpft“. Tests werden jetzt kostenpflichtig und viele Hochschulen machen 3G.

    Die schon gehörte Ansage „dann sollen sie sich halt mit Biontech impfen lassen“ halte ich für zynisch, denn letztlich ist das höchst riskant. Man erinnere sich nur an die Diskussionen, ehe es zugelassen wurde, dass Personen mit Erstimpfung Astra Zeneca später dann Biontech kamen. Die Kombi aus 2 x z.B. Sputnik und dann nochmal 2 x Biontech ist weder zugelassen noch hat irgendwer dazu Studien durchgeführt… aber trotzdem geben Nichtfachleute einfach mal den Rat, genau das zu tun.

    Da sollte man IMO deutschlandweit eine sinnvolle Lösung finden und derlei anerkennen. Ich denke nicht, dass von einer Person, die zweimal mit Sputnik geimpft ist, ein größeres Risiko ausgeht als von einer, die zweimal Astra hatte oder gar nur einmal Johnson&Johnson. Vermutlich ist das Gegenteil der Fall.

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