Kinder-Inzidenzen über 2.500: GEW und Elternbeirat schließen Distanzunterricht nicht mehr aus

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POTSDAM. Lehrer und Eltern in Brandenburg verzweifeln an der Corona-Politik von Bildungsministerin und KMK-Präsidentin Britta Ernst (SPD). Mit einem offenen Brief haben sich die GEW und der Landeselternbeirat deshalb nun an die Kommunen gewandt, um die Schutzmaßnahmen zu verstärken – und zum Beispiel ab sofort tägliche Corona-Tests in Schulen gefordert. Im Rahmen ihrer Zuständigkeiten sollen Landräte und Oberbürgermeister wirksame Maßnahmen zum Schutz aller Beteiligten in ihren Regionen treffen, heißt es in dem Schreiben. „Die bisherigen Regeln (keine Testpflicht für Geimpfte) sind für die Eindämmung der Pandemie nicht ausreichend“, so heißt es. Einzelne Landkreise in Brandenburg haben bereits die Inzidenz-Schwelle von 2.500 bei den Schülerinnen und Schülern überschritten.

Kommt das Homeschooling zurück? Foto: Shutterstock

Das Infektionsgeschehen im Schulbereich nehme einen besorgniserregenden Verlauf, wird betont. Immer mehr Kinder, Jugendliche und Beschäftigte infizierten sich. Zudem gebe es mehr Quarantänefälle. Es müsse davon ausgegangen werden, dass in den kommenden Wochen und Monaten die sogenannte vierte Welle weiter an Dynamik gewinne. Dabei schließen die Gewerkschaft und der Landeselternbeirat Distanzunterricht ausdrücklich nicht aus. „Die Absicherung des Unterrichts für die Schülerinnen und Schüler in den unterschiedlichen Formen (in Präsenz und/oder Formen des Distanzlernens) hat höchste Priorität“, so heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

GEW und Landeselternbeirat monieren: Es fehlt ein landesweites einheitliches Krisenmanagement für die Schulen

«Nach unserer Auffassung ist die Landesregierung Brandenburg zurzeit nicht in der Lage und Willens, alle erforderlichen Maßnahmen zur Sicherung der Gesundheit und zur Eindämmung der Pandemie zu ergreifen», wird in dem Brief kritisiert. Es fehle ein landesweites einheitliches Krisenmanagement. Gefordert wird deshalb zum Beispiel „eine Richtlinie zu einheitlichen und klar definierten Quarantäneregeln für den Kita- und Schulbereich, die für alle Beteiligten im Land Brandenburg transparent und nachvollziehbar macht“. Luftfilter gibt es in den allermeisten Schulen des Landes nicht.

Aus Sicht der Gewerkschaft und des Landeselternrates greift auch die 2G-Regel – geimpft oder genesen – in den Schulen nicht. Ab sofort wird eine Änderung der Teststrategie gefordert – von den Kommunen. Alle Kinder und Jugendlichen sowie alle, die in den Schulen beschäftigt sind, müssten täglich getestet werden. Die dafür benötigten Tests müssten sofort zur Verfügung gestellt werden. Die Kommunalpolitiker werden aufgefordert, mit einer Allgemeinverfügung die tägliche Testung in den Schulen anzuweisen.

Darüber hinaus müssten die Kollegien stärker unterstützt werden. „Die Schulen bzw. Lehrkräfte sind in den kommenden Wochen spürbar zu entlasten! Zusätzliche Aufgaben, wie z. B. statistische Abfragen, Lernstandanalysen, Organisation von außerschulischen Lernangeboten usw. sind auszusetzen“, so heißt es. Allen Beschäftigten in den Schulen müsse umgehend ein Angebot einer dritten Impfung unterbreitet werden.

Zusätzlicher Aufreger: Dass die rot-schwarz-grüne Koalition den Modellversuch „Gesundheitsfachkräfte in Schulen“ ausgerechnet in der Pandemie aus Kostengründen einstellt, obwohl eine wissenschaftliche Evaluation dem Projekt einen uneingeschränkten Erfolg attestiert (News4teachers berichtete), stößt bei Lehrkräften und Eltern auf Unverständnis – gerade in der Pandemie. Sie fordern, im Gegenteil, das Modell in die Fläche zu bringen. Wörtlich: „Die Landesregierung muss die Entscheidung, die 18 Schulgesundheitsfachkräfte an 27 Schulen des Landes Brandenburg nicht weiterbeschäftigen zu wollen, sofort zurücknehmen. Diese Beschäftigten werden dringend in den Bildungseinrichtungen benötigt und es wäre völlig verfehlt, sie gerade jetzt aus dem Schulalltag zu entfernen. Eine Ausweitung dieses Unterstützungssystems auf alle Schulen ist notwendig und geboten.“

Zuletzt stieg die Zahl positiv getesteter Schülerinnen und Schüler um mehr als das Doppelte im Vergleich zur Vorwoche

Tatsächlich entwickelt sich das Infektionsgeschehen in Brandenburg gerade unter Kindern und Jugendlichen dramatisch. Die Werte in den Landkreisen Elbe-Elster (2.558) und Oberspreewald-Lausitz (2.540) für die Fünf- bis 14-Jährigen markieren bundesweite Rekordwerte. Zuletzt stieg die Zahl positiv getesteter Schülerinnen und Schüler um mehr als das Doppelte im Vergleich zur Vorwoche. Die einzigen Konzessionen an das Infektionsgeschehen: Ab Montag müssen alle Schülerinnen und Schüler zum besseren Schutz eine Maske tragen, also auch wieder die Erst- bis Sechstklässler. Und drei statt zwei Corona-Tests pro Woche sind dann Pflicht. Der Präsenzunterricht läuft unterdessen weiter – nahezu unbegrenzt: Lediglich vier Schulen im Land wurden vergangene Woche ganz geschlossen. News4teachers

Kinder-Inzidenzen von 1.000 und mehr: Corona-Walze läuft von Osten kommend durch Deutschlands Schulen

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85 KOMMENTARE

  1. Die GEW fordert tägliche Tests, sogar ein neuer Distanzunterricht kommt für sie infrage. Das müsste doch den meisten Kommentatoren hier, die gewöhnlich auf die GEW schimpfen, gefallen. Oder?

    PS: Ich fände Distanzunterricht ja eher suboptimal, aber vor allem unnötig.

    • Ich kenne den Brief nicht. Er wird aber sicher mit sehr vielen Streicheleinheiten und Glitzer versehen worden sein, wenn er von der GEW kommt.

      Mir persönlich fehlt bei der GEW die direkte Ansprache der Verantwortlichen, der nötige Nachdruck und die Androhung von Konsequenzen.

      Wenn der Brief alle drei Punkte nicht beachtet, ist er wirkungslos und verpufft irgendwo im Nirgendwo!

      • Das alles tut die GEW. Aber erstens ist eine Gewerkschaft auch nur so stark wie ihre (engagierten) Mitglieder und zweitens darf – vermute ich – eine Gewerkschaft nicht zum Streik wegen gesundheitspolitischer Forderungen aufrufen.

        Hier treten immer Leute auf und fordern, dass die GEW dies oder das tue und damit meinen sie anscheinend ja die Vorsitzenden der jeweiligen Ebenen oder wen?

    • Mir ist die GEW ziemlich wumpe.
      Sie steht für Bildung da, und nicht für Menschen dahinter. Jetzt ist die Bildung in Gefahr durch schliessende Schulen, und da muss man mal Zugeständnisse machen.
      Is meine persönliche Meinung zur GEW. Vertrauen ist zu denen im Minusbereich. Wird auch der Brief nichts dran ändern.

      • @Klugscheisser

        Die GEW setzt sich seit Jahren für kleine Klassen ein – hätte da jemanden interessiert und hätte man das umgesesetzt – kein oder kaum Coronaprobleme.

        Die Basis ist eher schwächlich, deswegen ist die GEW das auch.

        Sind Sie Mitglied? Engagieren Sie sich?

        Dann bitte zufrieden sein, mit dem, was zumindest angesprochen wird.

        Ich finde die GEW bei vielen Themen auch eher unkonkret – bin aber nicht engagiert, weil viel zu ausgelaugt und habe m.E. deswegen nicht das Recht, da jetzt rumzukritteln.

  2. Liebe Redaktion,
    könnt Ihr bitte den offenen Brief verlinken? Ich kann ihn weder auf der Seite der GEW Brandenburg noch auf der Seite des Landeselternrats Brandenburg finden: dort ist jeweils nur die Presseerklärung vom 9.11. eingestellt. Diese scheint aber nicht mit dem offenen Brief identisch, da u.A. das von Euch (und anderen Redaktionen) gedruckte Zitat «Nach unserer Auffassung ist die Landesregierung Brandenburg zurzeit nicht in der Lage und Willens, alle erforderlichen Maßnahmen zur Sicherung der Gesundheit und zur Eindämmung der Pandemie zu ergreifen» in ebenjener Presseerklärung nicht enthalten ist.
    Herzlichen Dank!

    • Liebe/r Mika,

      uns liegt tatsächlich auch nur die Pressemitteilung vor – die Zitate aus dem offenen Brief stammen von der Deutschen Presseagentur. Herzliche Grüße Die Redaktion

  3. Das ist aber sehr peinlich für Deutschlands oberste Kumi Britta Ernst … Und ihr Mann Olaf Scholz will die pandemische Notlage beenden .

    • @Klaus Lehmkuhl

      Pandemie beenden? Ganz einfach: „Jetzt ist Schluss!“, sagt Papa Scholz.

      „Die Schulen sind sicher“, sagt die Britta. Und die muss es ja wissen.

      FAZIT- wir irren, nicht die beiden.

  4. Wenn wir ganz ehrlich sind, wissen wir alle, dass es, wenn es mit den Zahlen so weiter geht, keine Alternative zum Distanzunterricht gibt. Und mit einer Möchtegern-Testpflicht (die Unterschriften auf den Testzetteln sind von den Eltern morgens auch mal ganz flott ohne Test möglich..) kommen wir auch nicht weiter. Die Kinder in der Schule zu testen ist ebenfalls nicht praktikabel, also entweder volles Risiko oder eben zuhause bleiben. Schmeckt mir nicht, mit mehreren Kindern, die dann am Rechner sitzen und meinem eigenen Onlineunterricht und einer Schulleitung, die dauerhaft paranoid Angst hat, dass die Kollegen sich daheim in der Hängematte ausruhen, ist das nicht lustig. Aber ich mache mir große Sorgen um die Gesundheit meiner Familie und sehe in Brandenburg keinerlei Anstrengung, die Schulen sicher zu machen. Sitzen im Landtag mit ihren Luftfiltern, Abstand und ohne ständiges „Frau XY, hatschi, ich hab meine Maske vergessen“…. Ich verstehe, dass Eltern Sorgen um ihren Arbeitsplatz haben, weil die Chefs kein Verständnis haben, wenn sie ihre Kinder betreuen, sehe die Not, wenn Schüler zuhause unter der Hilflosigkeit ihrer Eltern leiden und versuche auch, die Eltern zu verstehen, die nicht wissen, wie sie ihre Kinder beschäftigen sollen. Aber wenn es doch bei dieser Pandemie um Leben und Tod geht (anders verstehe ich die Diskussion um Impfungen nicht. Ich bin bereits geimpft..), wieso nehmen wir so wenig Rücksicht auf die Gesundheit unserer Kinder und derjeniger, die auf Totimpfstoffe warten oder aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können? Wir sollen den Kindern Akzeptanz, Toleranz und Verantwortung für das Leben der anderen lehren – und verhalten uns zur Zeit wie die letzten Ar********.
    Hoffe darauf, dass man das Mantra der offenen Schulen aufgibt. Wir Lehrer können Distanzunterricht. Die, die sich weigern oder nicht in der Lage sind, notwendige Dinge hierfür zu erlernen, sind auch im Präsenzunterricht keine guten Lehrer. Die meisten Kollegen sind enorm engagiert und haben bisher hervorragenden Distanzunterricht abgeliefert. Trotz sinnloser Datenschutzvorgaben vom Land und Dauerbeschuss von Eltern, die ihre Emotionen an der falschen Stelle rauslassen, weil man es ihnen in den Medien so eintrichtert. Die Kindheit meiner Kinder und die meiner Schülerinnen und Schüler ist leider nicht so unbeschwert, wie sie sein sollte. Sorgen wir wenigstens für eine gesunde Weihnachtszeit im Kreise der Lieben und ohne Angst vor Impfdurchbrüchen..

    • Und ohne Quarantäne. Die Landesregierung begreift leider nicht, dass ihre Politik der weitestgehend ungeschützt offenen Schulen dieselben Schüler und Lehrkräfte zum Teil mehrfach in Quarantäne schickt: das sind dann jedesmal 10+x Tage Stubenarrest. Ob die jemals darüber nachgedacht haben, was das mit einem macht? Wie sich sowas auf die physische und psychische Entwicklung der Kinder und Jugendlichen auswirkt?
      Ich stimme dir uneingeschränkt zu und hoffe (erfahrungsgemäß vergeblich), dass solcherlei Gedanken im Hirn unserer Entscheidungsträger Aufnahme finden.

      • Heutzutage kriegt jeder gleich psychische Störungen, wenn er mal was aushalten muss. Wir ziehen eine Generation heran, die nicht mehr lebensfähig wird, denn das Leben besteht nun mal aus Hochs und Tiefs, Unwägbarkeiten und Hindernissen. Früher wuchs man an Problemen indem man Wege fand damit umzugehen. Heute erwartet man, dass irgendeiner alles, was schwierig sein könnte, schon vorab aus dem Weg räumt.

        Wie beim Stockschießen, wo vor jedem Stock einer mit dem Besen das Eis glättet.

  5. „Kommt das Homeschooling zurück?“

    Ja, sobald
    … man Sündenböcke gefunden hat,
    … man einen neuen Namen gefunden hat,
    … man „Fachleute“, die die Vorteile besingen, gefunden hat,
    … man womöglich für Eislaufhallen einen anderen Nutzen gefunden hat.

    [Auch dieser Post ist wieder ohne Filter, aber daran sollte sich ein freies, glückstrahlendes Immunsystem bereits ganz natürlich und ohne schweren Verlauf gewöhnt haben. Nur ein kleiner Schnupfen im Weltgeschehen.]

  6. Ist doch wie im Sommer.

    Da wundert man sich auch immer, dass es Touristen gibt die mit Badelatschen ins Watt wandern bis sie dann bis zum Schritt im Schlick feststecken.
    Dann geht nichts mehr vor oder zurück und die Flut kommt.
    Vorher keinen Führer, der das Watt auskennt, gebraucht und dann eine komplette Rettungsaktion ausgelöst.

    Nicht mit dem Kopf schütteln! Wir sind noch dümmer. Wir haben solche Deppen, die aus dem Watt gerettet wurden, zur Regierung gewählt.

    Bei Corona-Ebbe in die Lockerungen gestolpert. Keine Vorsorge getroffen. Jetzt stecken sie zwischen vollen Intensivstationen und Rekord-Infektionen auf der einen Seite und den Querdenkern und der Wirtschaft auf der anderen Seite im Corona-Schlick und die Flut der 4.Welle kommt.
    Jetzt helfen eben nur noch Notmaßnahmen. Ohne ausreichende Impfquoten und Booster, ohne Luftfilter und überhaupt ohne Plan B (Plan A war Corona ist vorbei. Hurra) werden am Ende nur radikale Maßnahmen die Welle aufhalten können.
    Oder aber die Herren und Damen beschließen den Feldversuch zu wagen, ob man nicht doch unter Wasser atmen kann.

    • „… bis zum Schritt im Schlick“,
      das ist großartig, das wird mein neuer Lieblingseuphemismus, um die aktuelle Situation mal mit wohlklingenderen Wörtern mit „SCH“ zu beschreiben als denen, die mir sonst nur noch einfallen. Danke!

  7. Ach ja, ist ja schon die vierte Welle.
    Immer wieder die gleichen Fehler.

    War letztens mit meinem Sohn im Zoo.
    Da haben die ein Freigehege für Affen. Am Rand verläuft ein dünner Draht mit Strom. Wenn die Affen den mal berührt haben, dann bleiben sie weg.
    Wenn ein Affe am Montag einen leichten Stromschlag erhalten hat, dann probiert er es am Dienstag, am Mittwoch und auch am Donnerstag nicht nochmal.

    Der Affe hat durch den ersten Stromschlag was gelernt!

    Sollten wir mit unseren Landes- und Bundesregierungen eventuell mal einen zoo-Besuch planen?

    Zur Entlastung kann man nur anführen, wer konnte denn ahnen das in Oktober schon wieder der Herbst kommt?

    • Das Problem: „unsere Affen“ fassen an den Zaun, aber den Stromschlag spüren dann Andere.
      Wenn jedes mal ein Britzeln durch den Bürostuhl eines Kumis sausen würde, wenn ein Kind an Corona erkrankt, wären die Sicherungskonzepte in Schulen signifikant wirkungsvoller.

    • Schattenläufer, wir haben es wohl eher mit „Die Affen rasen durch den Wald, der eine macht den andern kalt, die ganze Affenbande brüllt: die Schulen sind sicher, nie wieder Schulschliessungen, Inzidenzen egal, Lüften ist gesund, weg mit der Maskenpflicht und dass sich ja keiner traut, dieses Sicherheitskonzept anzuzweifeln!!! zu tun.

  8. Exponentialfunktion bei der Arbeit.
    Herzlichen Glückwunsch an alle schwurbelhörigen Entscheider.

    Bitte schön weiterfahren auf Sicht und nicht weiterhören auf kluge Leute.
    Denn Sie sind daran (hohe Infektionszahlen) unschuldig und können nicht verklagt werden, denn haben ein Superhygienekonzept (ein gradezu riesiges) auf die Beine gestellt. Und Kinder erkranken nicht, Angehörige auch nicht. Und jetzt stellen Sie ihren Luftfilter ein und weiterhin Ihre Arbeitsmoral aus.

    Denn nichts anderes erwarte ich von Ihnen.

  9. Noch ne interessant frage für den kommenden Winter?

    Wie stark gefährdet die Chaos-Politik nicht nur unsere Gesundheit sondern spaltet auch die Gesellschaft.

    In den vergangenen zwei Jahren hat die vernünftige und schweigende Mehrheit der Gesellschaft den Querdenkern und Impfverweigerern fassungslos zu gesehen. Halb schockiert, halb belustigt.

    Als vor einem Jahr die Impfungen kamen schöpften viele Hoffnung.
    Die Politik hat aus dieser Hoffnung jedoch eine Gefahr gemacht.
    In dem Versuch auch die Querdenker nicht zu verärgern, hat sie sich um alle konsequenten Maßnahmen gegen diese Leute gedrückt oder ist ihnen sogar entgegengekommen.
    2G, ach nein ich weis nicht. Bürgerliche Freiheiten, Masken können weg.

    Das hat die Querdenker in die Lage gebracht, ein ganzes Land in Geiselhaft zu bringen. Die Impfverweigerung macht den erhofften Impfeffekt der Geimpften zu Nichte.

    Bisher sind auch vor allem die Querdenker durch Radikalität aufgefallen. Schulen belagern, Ärzte bedrohen…

    Ich bin mal gespannt, wie lange es dauert bis die Ersten „Impfgegner“ Gegner auftauchen.
    Wenn die Verärgerung der Geimpften über die Folgen des dummen Handelns der Impfgegner weiter parallel zur Inzidenz ansteigt ist der Zeitpunkt nicht mehr weit ab dem es richtig unangenehm wird.
    Wann brennen die ersten Autos von bekennenden Impfgegnern?
    Wann bekommt der Erste Querdenker der sich weigert die Maske auf zu ziehen in der Fußgängerzone eine Tracht Prügel?

    In Gefahr und großer Not, bringt der Mittelweg den Tod.

    Unsere Regierung war nur in einem konsequent. Halt den Mittelweg. Wir lassen jedem seine Freiheit. Das ist bequem, weil wir keinen verärgern und jeder uns dann wählen kann. Weniger Arbeit macht es auch noch. Wer was entscheidet macht sich ja unbeliebt.
    besser nichts tun.

    Das führt zu vielen unnötigen Erkrankten und toten und wenn es dumm läuft zu echten Unruhen in der Gesellschaft.

  10. Selbstverständlich brauchen wir Distanzunterricht !

    Und das bei diesen Inzidenzen in ganz Deutschland.
    In den meisten Schulen funktioniert das auch sehr gut, entgegen dessen was gewisse Medien (welche die Interessen von Wirtschaftsverbänden propagieren) verbreiten.
    D.h. Unterricht nach Stundenplan, Hausaufgaben usw., eben wie bei Anwesenheit in der Schule auch.

    Das so etwas mehr Arbeit für die LehrerInnen bedeutet ist klar, aber es lohnt sich.

    Viele (die Mehrheit) der SchülerInnen verstehen es nicht nur, sondern fühlen sich sogar wohl: Unterricht ohne Anfahrt und Ablenkungen.
    Von Mobbing und anderen unangenehmen Erfahrubgen nicht zu reden.
    An unserem Gymnasium gab es auch keine auffälligen Wissensrückstände nach den vorigen Homeschooling-Abschnitten.

    Also: Nicht von rein (eigen-)interessengesteuerten Medien und Politikern manipulieren lassen, die geschützt im Warmen sitzen, aber für SchülerInnen und LehrerInnen das Gegenteil wollen !

    • @followscience: volle Zustimmung!
      Es wär ja schon ein erster Schritt die Präsenzpflicht wieder aufzuheben. Dann könnten die Familien für sich entscheiden, ob das Risiko vor Ort getragen werden will oder nicht. Zudem sorgt jedes Kind, das nicht in der Schule lernt, für mehr mögliche Abstände unter denjenigen, die vor Ort sind …
      An unserer Schule ist die Technik da, so dass aus der Ferne uneingeschränkt am Unterricht teilgenommen werden kann. Sicherlich – leider! – ist das nicht an jeder Schule der Fall. Aber es aus diesem Grund nicht nutzen zu dürfen darf auch nicht sein.

  11. Bei solchen Zahlen sträuben sich bei mir die Nackenhaare.

    Ich muss ganz ehrlich sagen, bei solchen Inzidenzen könnte ich es nicht verantworten, weder für mich, meine Familie oder für die restliche Schulgemeinde, ohne weitere Schutzmaßnahmen noch in die Schule zu gehen. Mir wäre das Risiko zu hoch.

    Auch meine Kinder würde ich nicht mehr in die Schule schicken- und wenn die bis zum Verfassungsgericht verklagen. Sollen sie machen.

    Ich könnte das nicht. Menschenverachtung, Durchseuchung, Kinder als Instrument der Herdenimmunisierung- Willkommen in Belarus!
    Oh halt- Deutschland natürlich- aber seit zwei Jahren gibt es, zumindest in der Coronapolitik, da keine erheblichen Unterschiede.

  12. Distanzunterricht ist UNVERMEIDBAR. Es ist nur die Frage, wie lange die Verantwortlichen noch brauchen, bis sie das verstehen.

    Dazu kommt, dass bei einer exponentiellen Entwicklung Bremsmaßnahmen umso wirksamer sind, desto eher sie angewendet werden. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass sie für die gleiche Wirkung umso kürzer ausfallen können.

    Sprich: Wenn man jetzt die Schulen schließt und auf DU wechselt, dann wird es vermutlich reichen, das über 3-4 Wochen zu tun. Macht man es nächste Woche, wird das nicht mehr reichen. Zögert man noch länger, wird es wie im letzten Jahr wieder monatelang DU geben.

    Das alles ist mit Ansage. Das Paradox ist, dass an der Stelle die kurzfristige Denkweise, die in DE gerade unter Politikern um sich greift (ja klar, wir müssen das Klima retten, aber damit können wir ja noch warten, bis meine Amtszeit rum ist), genau das Gegenteil von dem erreicht, was sie eigentlich erreichen wollen. Wer LANGE Schulschließungen vermeiden will, muss JETZT die Schulen zumachen. Wer glaubt, dass länger „durchhalten“ zu mehr Präsenzunterricht führt, hat aus dem letzten Herbst nichts gelernt. Je länger man „durchhält“, desto länger wird die dann folgende Phase des DU, um die Lage wieder halbwegs in den Griff zu bekommen.

    Am Ende werden diejenigen, die sich am meisten gegen DU stemmen, diejenigen sein, die die Verantwortung für einen lange DU tragen werden.

        • Nur die besten Scheiben nützen nix, wenn die Bremsklötze (Verwaltung) abgefahren sind oder die Hydraulik (Völklingerstraße) den Geist aufgegeben hat.

          • @dickebank

            „oder die Hydraulik (Völklingerstraße) den Geist aufgegeben hat.“

            „Völklingerstraße“ und „Geist“ passen nicht zusammen, es sei denn dort spukt es.
            („Zickzack“ geht nicht mehr „besser“, also heißt Matze R. jetzt „Hui buh“?)

            Diese verflixte Pandemie eröffnet immer neue Felder für dringend notwendige und sinnstiftende Studien!
            … übersinnlicher Irrsinn in der Völkinger Straße … (= vorläufiger Arbeitstitel).

  13. Ich würde mir hier auch mehr Eigenverantwortung von den Schulleitungen und Lehrkräften wünschen. Aktuell ist nicht absehbar, wie die Entwicklung an den Schulen weitergeht, aber sollten wir nicht Vorkehrungen für die wahrscheinlichen Szenarien treffen?
    Bei den Inzidenzen gibt es doch letztlich nur 2 Möglichkeiten: Alle (!) ins Homeoffice, tägliche Testung am Arbeitsplatz bei denen, die nicht ins Homeoffice können oder alle Schulen wieder zu.
    Das nennt man dann vielleicht nicht „Lockdown“, sondern „Ferienverlängerung“, „heimische Lernzeit“ oder was auch immer- aber es wird kommen.
    Das oder halbe Gruppen. Deshalb wäre es doch klug, wenn die Schulleitungen jetzt anfangen würden, Geräte auszugeben, mit den unteren Jahrgängen iserv/Lernplattformen zu üben. Vereinbarungen im Kollegium zu treffen und und und. Ich persönlich habe die Schnauze voll, mich von der Politik überraschen zu lassen. Damit ein möglicher Distanz- bzw. Hybridunterricht gut wird, müssen wir JETZT Vorbereitungen treffen.
    Und ich sehe das auch so: Schlechte Lehrkräfte sind schlechte Lehrkräfte. Im normalen Unterricht und auch im digitalen Unterricht. Diese zum Arbeiten zu bekommen, ist Sache der Schulleitungen. Aber es gibt zum Glück auch die anderen Lehrkräfte, die sich engagieren, Spaß am Unterrichten haben und auch in einer VK guten Unterricht machen (und nicht nur Hausaufgaben besprechen).
    Wenn es so etwas wie Berufsethos gibt, dann beginnt er hier. Wir haben eine Verantwortung für unsere Schüler/innen! Hören wir also auf, uns über die Politik zu beschweren, fangen wir mit dem an, was WIR beeinflussen können.

    • Liebe Maike,

      das hast du schön formuliert und ich bin voll und ganz deiner Meinung.

      Ein ABER muss ich aber loswerden.

      Das Organisieren von Wechselunterricht ist eine Mamuthaufgabe. Wir sind eh am Rande der Belastung und eigentlich überbelastet, weil wir massiven Lehrermangel haben. Viele sind schwanger geworden, andere sind langzeiterkrankt. Die meisten machen Überstunden ohne zu wissen, ob es dafür jemals einen Ausgleich geben wird.

      Ich frage mich, wann wir den Wechselunterricht (ohne Ansage aus dem Ministerium) planen sollen?
      Und wenn sie es am Ende doch durchlaufen lassen? Das ist doch wahrscheinlich!

      • Ich weiß, dass es gerade nicht leicht ist. Aber ich weiß auch, dass wir Beamte sind – mit einem festen Gehalt, ohne Kurzarbeit, mit Gehaltserhöhung, ohne Angst um den Arbeitsplatz. Ich beschwere mich nicht. Ich denke an all die, die ihre Existenz verloren haben, ihre Ersparnisse, ihre Altersversorgung. Und ich werde meinen Job so gut machen, wie es mir möglich ist. Das soll aber nicht in Selbstausbeutung ausarten. Wir sollen ja auch nicht stundenlang Konferenzen machen. Wir sollten unsere Klassen vorbereiten, Absprachen mit unseren Schüler/innen treffen (was ist DENEN wichtig?). Und mit ihnen die Lernplattformen einüben, das kann ich auch eine Stunde im Matheunterricht machen.

    • @Maike, als Mama danke von mir!Würde mir wünschen,die LuL hier würden auch so denken.Aber hier werden noch Autorenlesungen,Kibumbesuch,Theatwrbesuch etc.geplant.

  14. WANN rebellieren die Eltern endlich öffentlich, überall im ganzen Land und vor allem LAUT?????
    ICH KANN ES NICHT VERSTEHEN 🙁
    Denn nur auf diese wird (vielleicht?) gehört, denn das sind die Wähler (gen.Masculin).

    WANN lassen sie ihre Kinder daheim? (Schulpflicht hin oder her / einfach immer wieder krank melden…)

    • Ich kann vor allem die vielen Eltern nicht verstehen, die jubeln, dass in NRW die Maskenpflicht gekippt wurde und selbst nach positiven Fällen in der Klasse, die Kinder nicht zum „freiwilligen“ Tragen der Maske raten. Noch weniger verstehe ich die wirklich zahlreichen Eltern, die uns derzeit ständig kranke Kinder in die Schule schicken.

    • Hallo,
      Ich würde meine Kinder furchtbar gerne daheim lassen. Nur, wie soll das gehen? Bei uns muss ab dem sechsten Tag ein Attest vom Arzt vorliegen. Woher soll ich das nehmen? Wer dazu Tipps hat, immer her damit. Unsere Schulkinder haben Inzidenz 800+. Meine Tochter ist 11 und demnach ungeimpft und auch den 14jährigen geimpften hätte ich lieber daheim. Es ist eine bodenlose Unverschämtheit, dass wir Eltern in einer Pandemie nicht über das Wohl und Wehe unserer eigenen Kinder und unserer eigenen Familie bestimmen dürfen! Eine derartige Entmündigung ist eigentlich unzumutbar.

      Also, für Tipps und Tricks bin ich sehr offen, sagt mir, wie das geht, dass wir die Kinder auch ohne Attest daheim behalten dürfen. Ein Attest erbetteln? Auf welcher Grundlage? Die Kinder immer einen Tag zur Schule schicken und dann wieder krank melden, das bringt es doch auch nicht, die können sich ja an dem einen Tag auch anstecken.

      Die Impfung für Kinder ist doch schon in Sichtweite. Wieso muss man da jetzt nochmal Vollgas geben beim Durchseuchen? Nicht nur der Kinder, auch der Erwachsenen, die noch keine Chance auf einen Booster hatten.

      • Mo, Di: krank
        Mi: gesund
        Do, Fr: krank
        Könnte das eine Lösung sein? Dann kommen keine 6 Tage Krankheit am Stück zusammen, denn am Wochenende ist das Kind wieder geheilt.
        Psychische Belastung der Kinder? Vllt. könnte das dazu führen, dass man ihnen ein Attest ausstellt. Hatte bei uns zeitweilig so geklappt. Viele Ärzte sind deutlich weniger wissenschaftsfeindlich als unsere Großkopferten und finden die Situation ebenfalls nicht verantwortbar. Manche auch nicht, aber denen kann man dann getrost den Rücken kehren.
        Ich drück die Daumen!

        • Dankeschön, versuchen kann man es. Da Sie den Begriff Großkopfert verwenden, vermute ich, wir kommen aus einer Ecke und lasse hiermit solidarische bajuwarische Grüße da. Hoffentlich hat die Politik bald ein Einsehen. Wenigstens die Präsenzpflicht aussetzen, das wäre ein Anfang. Das geht doch so nicht. Es geht doch nicht.

        • Genau! Wenn ein Kinderarzt die Notwendigkeit in diesen Zeiten nicht nachvollziehen kann, sollte man sich dringend einen anderen suchen.

  15. Wenn Eltern ihre Kinder im Distanzunterricht haben wollen bitte, dann hebt die Präsenzpflicht wieder auf. Mein Kind mehrfachbehindert durch Autismus+geistige Behinderung, ist vollständig geimpft geht von mir aus getestet wird weiter zur Förderschule gehen. Distanzunterricht ist bei meinem Kind nicht möglich, dann werden sich die Wutanfälle wieder häufen. Und dann fangen wir wieder von vorne an die psychische Instabilität in Griff zu bekommen. Und dann muss ich kucken, dass ich jemanden habe, der auf mein Kind aufpasst, damit ich arbeiten gehen kann oder im Homeoffice etwas zu stande bekomme. Und wenn mich hier jemand für verrückt erklärt, der sollte sich mal vor Augen halten, wie es ist einen komplizierten Alltag mit einem behinderten Kind zu haben.

    • Und deswegen pochen wir ja auch so auf Luftfilter!!! Is aba nüscht. Und das ist das Schlimme: Selbst die Schäfchen im Landtag und sonst wo schön im Trockenen auf Steuerkosten, aber in Schulen – nützen diese Geräte ja angeblich nix. Auch Pandemie kann man sich so schönreden. Ich hab absolutes Verständnis für deine Situation. Und es müsste was passieren. Stattdessen wird woanders Geld verpulvert und wir müssen alle sehen, wo wir bleiben. Zum Heulen…
      Liebste Grüße!

    • Keiner wünscht sich Distanzunterricht – aber für die Masse der Kinder wird es wohl oder übel vermutlich wieder so kommen, weil keine adäquate Vorsorge getroffen wurde.
      Dazu hätte selbstverständlich auch gehört, besonders für diejenigen Kinder/Jugendlichen Vorkehrungen zu treffen, die zu Hause nicht adäuqat betreut werden können, sei es aus Gründen, wie Sie sie anführen, sei es aufgrund des sozialen Umfeldes, der Situation der Familie, whatever.
      Für diese Kinder müsste es selbstverständlich Präsenzmöglichkeiten geben – dabei bestmöglich geschützt durch Impfung und Luftfilter und Tests und kleine Gruppen etc.
      Gleichzeitig darf das m.E. nicht bedeuten, trotz fehlender Schutzvorkehrungen durch Präsenzpflicht die Durchseuchung ALLER Kinder in übervollen Klassen in Kauf zu nehmen – zumal eine Impfung für die jüngeren Schüler ja in Sicht scheint!

  16. Am Donnerstag treffen sich die oberen Verantwortlichen. Dh am Freitag Nachmittag gibt es frühestens die Entscheidung, was dann ab Montag passiert.

    Falls überhaupt etwas passiert.

    In der Zwischenzeit betreue ich 5% meiner SuS, die in Quarantäne hocken, zusätzlich im Onlineunterricht. In NRW sind die Zahlen zT ja noch nicht so hoch.

  17. @Maike Ist die 37 eine Altersangabe? Gratuliere dazu im digitalen Zeitalter aufgewachsen zu sein! Es gibt KuK die rund 20- 25 Jahre sind älter und Jahrzehnte sehr engagiert sehr guten analogen Unterricht gemacht haben. Viele der älteren, insbesondere die weiblichen KuK dürfen oder müssen sich in diesem Lebensabschnitt nun um ihre pflegebedürftigen Eltern kümmern. Da bleibt kaum Zeit sich auch noch neben dem Unterricht und der Vorbereitung in digitalen Unterrichtstools fortzubilden, zumal die Fortbildungen ja auch generell nur noch außerhalb der Schulzeit stattfinden, also Mehrabeit bedeuten. Dazu kommen eventuell altersbedingte körperliche Einschränkungen bei älteren KuK. Schlechte Lehrer im DU auch als schlechte Lehrer im Präsenzunterricht darzustellen ist schlichtweg zu simpel und unkollegial. Vielleicht mal ein über den eigenen Tellerrand schauen? Bin gespannt, ob sie am Ende ihrer Dienstzeit in 30 Jahren auch noch genauso engagiert arbeiten, wie sie heute dazu in der Lage sind.

    • Nein, keine Altersangabe, sondern meine Hausnummer. Ich bin 54 Jahre alt und ich brauche keine Fortbildung, um ein Tablet oder einen Laptop zu bedienen. Himmel, das ist doch alles keine Raketentechnik. Und jeder Arbeitnehmer muss in seinem Arbeitsleben etwas dazu lernen. Warum sollten die Lehrkräfte da ausgenommen sein?

    • Maike hat die Unfähigkeit beim Namen genannt. Es sind jüngere und ältere Lehrkräfte, die nur über rudimentäre Kenntnisse mit Rechner verfügen und bei den einfachsten Sachen, die bei YouTube einfach zu erlernen sind, was von „Überlastung“ und „fehlenden Fortbildungen“ erzählen oder sofort mit dem „Datenschutz“ kommen. Nur wegen diesen Lehrkräften muss der Präsenzunterricht solang wie möglich aufrechterhalten werden statt in den sicheren Distanzunterricht zu gehen. Jahrzehnte haben sie sich geweigert entsprechende Medienkompetenzen zu erwerben.

      Nach Aussage meiner SuS mache ich (63J) sehr guten Distanzunterricht. Also keine Sache des Alters sondern der Haltung.

      • Das finde ich ja mal eine steile These. Weil LK überlastet sind, bleibt es beim PU??? Vollkommen lächerlich. Es bleibt beim PU, weil die KuMi nicht zugeben wollen, dass sie seit Monaten den Querdenkern und laut gegen Maßnahmen Schreienden nachgeben.

        • Wenn der Distanzunterricht gut wäre, also wenn die LK an ihrem Kompetenzen gearbeitet hätten und sich mit dem Blended Learning Konzept auskennen würden, dann wäre der Distanzunterricht mit gelegentlichen Präsenzphasen in Kleingruppen von der Mehrheit der Bevölkerung akzeptiert. Das wäre ein echter Schritt nach vorn gewesen. Leider wird die Chance nicht genutzt wie man ja hier schon sieht „der Präsenzunterricht ist ja so toll…“. Ja, wenn man sonst nicht kann ist er natürlich „toll“.

          Bitte jetzt nicht die Nummer mit den kleinen Grundschülern und Benachteiligten auffahren, für die große Mehrheit der SuS wäre es ein gangbarer Weg.

          • DU kann so gut sein, wie er will. Die Mehrheit der Bevölkerung akzeptiert es trotzdem nicht mehr. Ist nämlich anstrengend mit den Kindern daheim und einem Arbeitgeber, der rummosert, weil man nicht kommen kann. Und die ganzen Urlaubstage will man schließlich im Sommer auf Malle verbringen statt dem Kind beim Lernen über die Schulter zu schauen. Hauptargument: „Wozu habe ich mich impfen lassen, wenn jetzt doch die Schulen wieder zumachen?“ DAS war nämlich die Aussage der KuMi!

          • @Anne
            diese Aussage finde ich zu pauschal. Ist ja nun mal so, dass Eltern arbeiten müssen. Und es ist auch bekannt, dass nicht alle Homeoffice machen können. Da kann ich durchaus verstehen, dass die Mehrheit der Bevölkerung keinen Distanzunterricht mehr akzeptiert. Das hat manche Eltern auch in die Arbeitslosigkeit getrieben, weil sie ihre Kinder zu Hause betreuen mussten und nicht auf der Arbeit waren. Das akzeptiert mancher Arbeitgeber auch bis heute nicht.

    • Danke, dass man hier wieder viele Vorurteile bedient: LuL jammern auf hohem Niveau.
      Wenn man sich in neue Verfahrensweisen und Techniken eines Berufs einarbeiten muss, dann ist das so. Wen man zu alt (den Aspekt benennen Sie, nicht ich), belastet, mit anderen Pflichten belegt ist, muss man die Konsequenzen ziehen und ggf. gehen. Arbeit muss gemacht werden. Es gibt zig andere Branchen, wo niemand fragt, ob Mitarbeitern Veränderungen gefallen- man stellt sich darauf ein. Und das sind keine Pädagogen, die ihren Schülern gegenüber stets vom lebenslangen Lernen faseln…und ohne Beamtenstatus und Bezüge.

    • Wird jetzt nicht mehr stark genug gegenwirken, denke ich.

      Vgl. oben Jan aus H: „Wenn man jetzt die Schulen schließt und auf DU wechselt, dann wird es vermutlich reichen, das über 3-4 Wochen zu tun. Macht man es nächste Woche, wird das nicht mehr reichen. Zögert man noch länger, wird es wie im letzten Jahr wieder monatelang DU geben.“

  18. Ein neuer Distanzunterricht wäre eine neue Katastrophe für alle, die auch beim letzten Mal die Leidtragenden waren – vor allem also die Kinder aus bildungsschwachen Familien, wo sich keiner kümmert oder keiner kümmern kann. Man lese all die Berichte dazu nach dem vorherigen Distanzunterricht.

    Das ist nie wieder aufzuholen!!!!

    • Sorry, aber die Kinder aus bildungsfernen Familien hatten schon immer Probleme. Hat nur bisher keinen interessiert. Erst jetzt müssen sie als Alibi für Durchseuchungs-Präsenzunterricht herhalten.

      • Ja, genauso ist es. Die Kinder aus den sog. bildungsfernen Familien haben es auch im Präsenzunterricht nicht geschafft, den Anschluss zu wahren. Da sind seit Jahren Lücken vorhanden und diese Kinder werden höchstwahrscheinlich so oder so Probleme mit ihrem Abschluss haben. Dieses Argument hinkt hinten und vorne. Viele sind doch eh nur unregelmäßig in der Schule, nachmittags sitzen sie auch in ihren unzureichend ausgestatteten Kinderzimmern, zocken und niemand kümmert sich. Das ist ein generelles Problem und das können wir Lehrer vormittags nicht lösen, weder präsent noch digital. Ich habe auch Kinder, die „wohlstandverwahrlost“ sind – da läuft der Distanzunterricht nicht besser. Gibt genügend Kinder, die vom Distanzunterricht profitiert haben, weil die Eltern gezwungen wurden, sich mit ihnen zu befassen. Es gibt genügend Lehrer-Eltern-Tandems, die erst in dieser Zeit entstanden sind und hervorragend funktionieren. Diese „Aufholprogramme“ dienen in erster Linie dazu, proaktiv von der Misere, in der die Bildung seit Jahren steckt, abzulenken. Warten wir mal ab, Präsenz bis zu den Ferien kann ich mir kaum vorstellen…

    • Sorry, aber das ist mir mittlerweile egal. Ich bin eine von den Muttis, die pro Impfung und gegen das Durchseuchen ist. Ich sehe jeden Tag Eltern, denen egal ist, wie ihre Kinder sich entwickeln, ob ihr Kind krank in die Einrichtung geht und noch begeistert sind, wenn ihre Kinder andere Kinder beim lernen behindern. Das eigene Kind wird nicht unterstützt und gefördert. Rücksichtslos. Pech gehabt für die Kinder. So leid es mir tut. Wer es nicht schafft, soll sich hinterher bei seinen Eltern bedanken. Es gibt soviele Möglichkeiten sich als Eltern Hilfe zu holen, wenn man es alleine nicht schafft. Ich habe genug zu tun, meinen Kindern individuell alles mit auf den Weg zu geben, dass sie später im Leben klar kommen. Und nebenbei gehe ich noch Vollzeit arbeiten. Ich kann nicht die ganze Welt retten. Das habe ich versucht und es hat mich krank gemacht. Ich kümmere mich jetzt nur noch um meine Kinder. Und die sollen vor Corona bestmöglich geschützt werden. Und wenn es wieder Distanzunterricht ist.

    • @Leisetreter: Das ist, denke ich, korrekt – deshalb hätte es sich auch sehr gelohnt, Distanzunterricht mit allen Mitteln der Pandemiebekämpfung zu verhindern. Bei dieser Art der Pandemiebekämpfung durch Kultusminister und Regierende allerdings…

    • Ja… aber das ist kein Argument für „wir lassen es einfach laufen und machen Präsenz um jeden Preis“, sondern das wäre VOR MONATEN ein Argument gewesen, um Luftreiniger anzuschaffen, Lüftungen einzubauen, Klassen zu verkleinern, ungeeignete Räume umbauen usw.

      Hat man nicht getan. Offensichtlich ist dieses Argument den Entscheidern nicht wichtig genug gewesen, wenn es auch die billigere Alternative gibt, einfach die Kinder anderer Menschen ZWANGSWEISE zu durchseuchen.

    • „Das ist nie wieder aufzuholen.“

      Ja, sorry, aber wessen Schuld ist das denn jetzt? Wer hat verpennt, andere Maßnahmen zu ergreifen.

      16 Leute bitte von Euren Posten zurück treten!

  19. @Maike, Niedersachsen,37,
    ich bin nicht verbeamtet, werde immer noch mit E11 belohnt, habe immer noch keinen Dienstlaptop und bin Ü60, bin alle Jahre Klassenlehrerin gewesen. Als Sachsen-Anhalt die Förderstufe von Klasse 4-6 einführte, musste ich mit in die Sekundarstufe, habe dort Mathe, Deutsch und pipapo unterrichtet. (bis Klasse 8,aber nicht mit dem Gehalt einer Sekundarschullehrerin.) In Sachsen-Anhalt weigert man sich seit Jahren, die GrundschullehrerInnen höher zu stufen, warum wird hier mit der Gewissenskeule gearbeitet? Meine Arbeit mache ich mit aller Kraft, vielen Überstunden und bin oft übermüdet, weil ich mir nebenbei noch Sorgen um meine Gesundheit machen muss. Meine Klasse ist seit Jahren überbelegt, der Migrantenanteil wächst, Inklusion und Integration inklusive. Warum machen Sie nicht einfach Ihr Ding und unterlassen pauschale Wertungen?

    • Das ist doch das gleiche Dilemma wie in der Pflege. Es gibt Bereiche in diesem Land, die sind zwar wichtig, aber eben nicht so wichtig, als dass sie übermäßige Kosten verursachen dürfen. Da fangen doch die Probleme an.
      In Bezug auf Vergütung und der Arbeitsbelastung ließe sich bestimmt vieles ändern. Für die Kosten will niemand aufkommen.
      Der bauliche Zustand und die Ausstattung der Schulen könnten verbessert werden … kostet aber.
      Pandemie … Luftfilter? Kosten… wenn doch mal welche angeschafft werden, dann halt welche, die im 2-Personen-Haushalt für ein Wohnzimmer geeignet wären. Ist günstiger, wird wohl nicht auffallen.
      In welcher Schule sind eigentlich die Sanitärbereiche für SuS einwandfrei in Ordnung …?
      Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Und während man sich hier nun untereinander fertig macht, reiben sich die Verantwortlichen die Hände und freuen sich über ihre ordentlich vergüteten Posten. Denn ihre Arbeit ist wertvoll, da viele Kosten eingespart werden.

      • @Südwest
        Danke für den Hinweis auf die vielen Baustellen an den Schulen. Wir übernehmen gerade die Aufgaben einer gut bezahlten Schulleitung, die nicht besetzt werden kann. Die Last wird quasie unbezahlt auf die Kuk verteilt. Erfahrene LuL in der GS helfen Studentinnen oder andere schulformfremden Vertretungskräfte bei der Unterrichtsvorbereitung, versorgen sie mit Material, Arbeiten, etc. Wir arbeiten uns in Unterrichtsfächer ein, für die wir nicht ausgebildet sind und die aufgrund des Lehrermangels nicht mit Fachlehrern besetzt werden können. Wir unterstützen neue LuL, die gerade aus der Ausbildung kommen bei der Klassenleitung durch doppelt besetzte Elternsprechzeiten. Wir lernen jede Woche neues und leisten unbezahlte Mehrarbeit. Inzwischen dürfen/sollen wir auch unsere „Homeofficeplätze“ selbst digital aufrüsten, uns mit Youtube-Turtotials oder online Fortbildungen fit machen, für den Fall, dass vielleicht einige Wochen DU stattfindet, der mit geeigneten Schutzmaßnahmen hätte verhindert werden können?! Danke für nichts, liebe Kumis!
        Die allermeisten LuL lernen ein Leben lang und sind engagiert, anders als manche KuK das hier darstellen, nur ist die Grenze der Belastbarkeit ist durch die genannten Baustellen bei vielen auch ohne die Vorbereitung auf einen möglichen DU schon erreicht! Die Qualität und Leistung einer Lehrkraft misst sich eben nicht allein an einem DU mit möglichst vielen digitalen „Learningsnacks“ und anderen Spielereien, auch wenn das bei den Eltern vielleicht gut ankommen mag und daher von den Kumis gern gesehen wird, ohne dass diese ihre eigenen Hausaufgaben gemacht haben.

      • @Julia

        Das ist eine reichlich überheblich-gehässige Antwort auf @Milla, denn eine sachliche Entgegnung enthält das nicht, mit 1:32 Uhr lässt sich das allerdings nicht erklären oder gar entschuldigen.

        Aber Sie können – STOP – das kann ich ja gar nicht beurteilen!
        Also nochmal und jetzt „in richtig“:
        Sie WOLLEN sich das offensichtlich leisten (Hängt das auch von der Besoldungsstufe ab?), denn ebenso offensichtlich haben Sie im Spiel des Lebens immerhin den Trostpreis abgegriffen: Mehr Glück als Ver- und Anstand.

        Eigentlich ist dieser Trostpreis doch eine prima Voraussetzung für eine Position, die deutlich mehr für Sie bietet.
        Geht denn Ihre Berufsbiographie glatt? … Wie „Wie?“? … Naja, wann dürfen Sie mal etwas wirklich sinnvolles tun, z.B. KuMi von RLP? Ihre hier im Forum mehrfach demonstrierte Begeisterungsfähigkeit, ebenso Ihre Empathie und Ihre Sozialkompetenz schreien doch geradezu danach, nicht weiter in der Schule verdorren zu müssen. … Och, sagen Sie bloß, der Talentschuppen inkl. Weinstübchen hat nichts gebracht? Es ist … tatsächlich zum Weinen … und wahres Glück ist nicht unendlich.
        Bestimmt gibt es bald einen „Folgetermin“, wo sich wieder all die bekannten Gesichter treffen, dann können sie weiter „ölen“.
        😉

  20. Hmm… Wenn sich die Inzidenz in dem betroffenen Landkreis ausgehend von 2500 weiterhin jede Woche verdoppelt, dann dürften in vier Wochen alle durch sein.

    • Und das bedeutet dann für sehr viele:
      Gesegnete Weihnachtszeit mit
      – Beerdigungen,
      – Intensivstation,
      – Reha oder
      – mit Long Covid allein fertig werden, denn die Behandlungseinrichtungen werden dann nur für einen Bruchteil ausreichen.

  21. Wie stellen sich die Experten, denn z.B. den hauswirtschafts- oder den Technikunterricht im Distanzunterricht vor.
    Bevor überhaupt diskutiert wird, ob PU oder DU stattfinden soll, wie wäre es mit einer Anpassung der Kernlehrpläne?
    Also wenn PU, dann gilt …;
    und wenn DU, dann gilt, …
    Letzterer sollte entsprechend der gegebenheiten entsprechend angepasst sein.

    Was aufgrund der Vorgaben in den einzelnen Schulformen, den einzelnen Jahrgängen – und ganz wichtig – an den einzelnen Schulen gehen könnte, muss dann beim Erstellen der schulinternen Curicula festgelegt werden.

  22. Technik ging im letzten Jahr mit einer gewissen Kreativität recht gut. Ähnliches auch von der Hauswirtschaft gehört.

    Mein Asthma ist gerade instabil und wenn dann da noch ein Impfdurchbruch drauf kommen sollte: dann habe ich ein ernsthaftes Problem.

    • Klar mit viel Kreativität weitab von den curricularen Vorgaben und im Kernunterricht. Als Wahlpflichtfach ist Arbeitslehre aber Hauptfach – sorry, FAch der Fächergruppe I. Und da wird es dann schwierig, zu mal anstelle einer Kursarbeit ein Werkstück bewertet werden kann.

  23. Traurig, dass nach mehr als 20 Monaten Testerei die Leute immer noch keine Ahnung davon haben, was ein positives Testergebnis bedeutet.
    Ein positiver PCR-Test oder Schnelltest sagt nichts über eine Infektion aus und bei PCR-Test ist bei einer Überschreitung der Zyklusschwelle von 25 nicht von einer infektiosität der getesteten Person auszugehen.
    Man kann sich die ganzen Maßnahmen ohnehin sparen, weil sie keinen erkennbaren Unterschied in den Kurven der Fallzahlen ergeben.
    Für Aufgeschlossene möchte ich das Quiz von Tom Woods dazu empfehlen. Sie werden kaum glauben können, was Sie dort zu sehen bekommen.
    Die Harvard Universität hat kürzlich veröffentlicht, dass es keinen Zusammenhang zwischen Impfquote und Fallzahlen gibt.
    Eine weitere Studie hat erneut bestätigt, dass Geimpfte genauso ansteckend sein können, wie Ungeimpfte.
    Und eine deutsche Universität in NRW hat bestätigt, dass es 2020 keine Übersterblichkeit gegeben hat sondern sogar eine Untersterblichkeit, wenn man die demografische Entwicklung bei den Todesfällen berücksichtigt.
    Die absoluten Zahlen miteinander zu vergleichen, ist unseriös und unwissenschaftlich.
    Es wird Zeit, zu einem menschlichen Umgang miteinander zurückkehren und insbesondere die Kinder und Jugendlichen wieder ihr Leben leben zu lassen.

    • @ Ina Erten

      Wissen Sie was traurig ist?
      Seit 1,5 Jahren erleben wir jetzt diese Situation, Auf und Ab, Hin und Her.
      Und immer noch gibt es Menschen wie Sie, die die Tatsachen nicht erkennen.
      Wir haben leider keine Zeit mehr für Blabla. Ich habe auch keinerlei Verständnis mehr für diesen Unsinn.

      Ja, in einer Demokratie muss man mit anderen Meinungen leben, auch mit der Dummheit anderer müssen wir leben.
      Es geht aber nicht um Meinung. Wenn angebliche Meinung in falschem, gefährlichen Verhalten für andere gipfelt, müssen wir diese dann akzeptieren?
      Wenn Menschen etwas als Meinung verkaufen, was nachweislich widerlegt ist, nachweislich der Gesellschaft schadet, ist es dann nicht erforderlich dagegen vorzugehen?
      Muss eine „Meinung“ toleriert werden, der nur ein kleiner Teil der Gesellschaft, aufgrund falscher Überzeugungen, anhängt?
      Wenn Meinung nicht mehr nur Meinung ist, sondern mit allen ihren Auswirkungen, eine Gefahr für die Gesellschaft?
      Wenn die persönliche Dummheit und Ignoranz der Gesellschaft schadet?
      Wenn Anhänger dieser Thesen und Ideologien, so verrannt und verbohrt sind, daß eine Aufklärung und Einsicht gar nicht mehr möglich ist?
      Ist es dann nicht angebracht Maßnahmen zu ergreifen, die die Gesellschaft schützen?

  24. @Pit 2020,
    leider gibt es immer Leute, auch unter Lehrern, die denken etwas Besseres zu sein. (daher sicher auch die Beliebtheit…) Laut Logik dieser Leute ist jeder selbst schuld, wenn andere Biographien nicht dem eigenen Leben entsprechen. Leider steht hinter diesen protzigen Worten meistens wenig Wahrheit. Manchmal sind es ganz arme Würstchen. Lassen wir sie einfach weiter sich selbst beleuchten.

    • @Milla

      Wird wohl gut möglich sein, das sagen mir auch meine Beobachtung und daraus resultierende Lebenserfahrung.
      Je lauter geklappert wird, desto weniger Handwerk(skunst).
      😉

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