Was ist dran: Sind Schulen „die sichersten Orte“ in der Pandemie, wie Oldenburg behauptet? Ein Faktencheck

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BERLIN. In einer Schulklasse sitzen oft 25 Schüler über Stunden zusammen. In Corona-Zeiten stellt sich da die Frage: Kann man die Schulen offenlassen und Infektionen unter Kindern riskieren? Ja, sagte kürzlich zum Beispiel Bildungsministerin Simone Oldenburg (Linke) aus Mecklenburg-Vorpommern. Sie behauptete auf Twitter: «Kein Ort ist so sicher wie die Schulen.» Die Infektionsrate zu Hause sei um ein bis zu Sechsfaches höher als in den Bildungseinrichtungen. Stimmt das? Ein Faktencheck.

Prescht vor: Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsministerin Simone Oldenburg, selbst ehemalige Schulleiterin. Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Die vierte Corona-Welle trifft vor allem Jüngere hart. Die Zahl der Fälle an Schulen in Deutschland steigt weiter. Nach Angaben der Kultusministerkonferenz waren in der vergangenen Woche 96.000 Corona-Infektionen bei Schülerinnen und Schülern bekannt (Vorwoche 103.000, davor 93.000). Aus der Statistik geht nicht hervor, wo genau sich die Schüler ansteckten. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab für die selbe Woche die Inzidenz bei den 5- bis 9-Jährigen mit 953 und bei den 10- bis 14-Jährigen mit 1.067 an. Das ist etwa doppelt so hoch wie zu dem Zeitpunkt im Bevölkerungsschnitt (462,99). Schüler werden allerdings auch häufig auf Corona getestet.

„Seitdem überstieg die Zahl der Schulausbrüche bei Weitem das Niveau der zweiten und dritten Welle“

Prof. Dr. Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie in Bremen geht von zunehmenden Ausbrüchen in Schulen aus. Das Robert-Koch-Institut (RKI) bestätigt das. „Bei der Zahl der übermittelten Schulausbrüche konnte seit Mitte Oktober 2021 wieder ein sehr rascher Anstieg beobachtet werden. Seitdem überstieg die Zahl der Schulausbrüche bei Weitem das Niveau der zweiten und dritten Welle. Bisher wurden 1.847 Schulausbrüche für die letzten vier Wochen (Meldewoche 45-48/2021) übermittelt mit einem neuen Höhepunkt von bisher 690 Ausbrüchen in Meldewoche 46/2021.“ Jedoch seien aufgrund von Nachmeldungen die vergangenen zwei Wochen noch nicht bewertbar.

Allerdings: Eine Tabelle mit Corona-Ausbruchsdaten zeigt ein anderes Bild – scheinbar. Demnach wurden in der Woche vom 29. November bis 5. Dezember 5223 Fälle dem Bereich «Privater Haushalt» und 1614 dem Bereich «Ausbildungsstätte» zugeordnet. Aufgeführt sind in der RKI-Tabelle Ausbrüche «mit 2 oder mehr Fällen». Epidemiologe Zeeb betont, dabei handele es sich aber nur um Fälle, «bei denen man das ermittelt hat», die allermeisten blieben aber «ohne Angaben». Das heißt: Beim überwiegenden Teil der Infektionen weiß man gar nicht, wo sich die Menschen angesteckt haben.

Die Wahrscheinlichkeit, dass viele Infektionen in der Schule stattfinden, ist groß: In einem Klassenzimmer hielten sich im Gegensatz zur heimischen Familie typischerweise 25 Menschen auf, die infiziert werden könnten, so Zeeb. Dazu komme im Klassenraum: «Hier gibt es viele nicht geimpfte Menschen.» In den meisten Haushalten leben dagegen deutlich weniger Personen und die Impfquote ist durch die anwesenden Erwachsenen im Vergleich oft höher.

Auch die Aerosolforscherin Dr. Birgit Wehner vom Leibniz-Institut für Troposphärenforschung zweifelt an der Behauptung der Linken-Politikerin Oldenburg. «Dass Schulen der sicherste Ort überhaupt sind, finde ich etwas mutig formuliert», erklärt sie. Sie weist aber darauf hin, dass zu Hause oft keinerlei Schutzmaßnahmen ergriffen würden – wie Masken oder Luftfilter – und auch nicht nach einem festen Schema gelüftet werde, sagt Wehner. Deshalb könnte die Ansteckungsgefahr in Haushalten durchaus höher sein.

Wie sich die Situation in den einzelnen Schulen darstellt, hängt entscheidend davon ab, welche Maßnahmen vor Ort tatsächlich umgesetzt werden. Aerosolforscherin Wehner verweist auf Klassenräume, die bereits Luftfilter hätten, «während die Mehrheit nichts dergleichen hat». Andererseits gebe es Klassenräume, in denen sich die Fenster nicht öffnen ließen. Für Wehner könne «eine Kombination aus Masken, Lüften und Luftfiltern in der richtigen Anwendung das Infektionsrisiko stark eindämmen». Wie sicher Schulen in Corona-Zeiten seien, stehe und falle eben damit, wie viele Maßnahmen «richtig angewendet werden».

Und dabei sieht es mau aus. Nach einer Erhebung der Robert-Bosch-Stiftung vom September sind tatsächlich nur wenige Klassenräume in Deutschland mit Luftfiltern ausgestattet. Am besten ist die Lage noch in Grundschulen. Dort stehen die Geräte im Durchschnitt in immerhin fast jedem fünften Klassenraum, in den anderen Schulformen liegt der Anteil der Unterrichtsräume, die mit Luftfiltergeräten ausgestattet sind, nur zwischen 8 und 10 Prozent. Darüber hinaus werden regionale Unterschiede deutlich: Während in Bayern in 40 Prozent der Schulen Luftfilter bereits im Einsatz sind, haben in Nordrhein-Westfalen lediglich 15 Prozent der Schulen solche Geräte und in Ostdeutschland sogar nur 8 Prozent. Lediglich zwei Bundesländer, Hamburg und Bremen, haben alle Klassenräume mit Luftfiltern ausgestattet.

Weitere Schutzmaßnahmen in Klassenräumen? Einstimmigkeit gibt es unter Experten hinsichtlich der Maskenpflicht in der Schule, die seit der Bund-Länder-Runde Anfang Dezember für alle Klassenstufen gilt. Zeeb bezeichnet diese nach und nach bundesweit umgesetzte Regel als «positiv».

Ansonsten gilt: Fehlanzeige. Die Abstandsregel gilt in Klassenzimmern nicht. Und: Gelüftet wird, so ergab unlängst eine gemeinsame Studie von vier Münchner Hochschulen, nur in acht Prozent der Unterrichtsstunden entsprechend der Vorgabe des Umweltbundesamtes alle 20 Minuten.

„Wenn es grundsätzlich Schulpräsenz geben soll, muss klar sein, dass eine Durchseuchung nach und nach stattfindet“

Wie wichtig es wäre, dass Maßnahmen wie Maske tragen oder das Lüften umgesetzt würden, veranschaulicht auch ein Aerosol-Rechner des Max-Planck-Instituts für Innenräume wie Klassenzimmer. Wenn man hier von 25 Personen (24 ungeimpft, die Lehrkraft geimpft) in einem 40 Quadratmeter großem Raum ausgeht und eine Person mit der Delta-Variante des Coronavirus infiziert ist, liegt die Wahrscheinlichkeit, «dass sich mindestens ein Teilnehmer infiziert», laut Rechner bei hundert Prozent. Selbst wenn im Unterricht konsequent Maske getragen und für Frischluft gesorgt werde, gebe es noch andere Bereiche, die für Übertragungen in Frage kämen: Aerosolforscherin Wehner nennt als Beispiele das gemeinsame Essen in der Mensa oder überfüllte Schulbusse, «in denen die Masken auch nicht immer konsequent und korrekt getragen werden».

Deshalb wird es in den Schulen nie eine vollständige Sicherheit geben. Wenn es grundsätzlich Schulpräsenz geben solle, müsse klar sein, dass «eine Durchseuchung nach und nach stattfindet», erklärt Epidemiologe Zeeb. Um die Dynamik der Ausbreitung einzuschränken, könnten bei hohen Inzidenzen Schulschließungen über zwei Wochen oder – wie in zwei Bundesländern (Brandenburg und Sachsen-Anhalt) bereits beschlossen – vorgezogene Ferien hilfreich sein, sagt Zeeb. Generell: Wenn die Politik einen möglichst schnellen Rückgang der Infektionen für notwendig hält und weitere Maßnahmen beschließt, müssten letztlich auch Schulen geschlossen werden, erklärt auch Aerosolforscherin Wehner. Für sie sei das aber einer der finalen Schritte.

Fazit: Dass Schulen „der sicherste Ort“ seien, wie Bildungsministerin Oldenburg behauptet – ist schlicht falsch. News4teachers / mit Material der dpa

Bildungsministerin weiß nicht, was Inzidenz bedeutet! Wie doof dürfen Politiker sein?

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64 KOMMENTARE

  1. „Für sie sei das aber einer der finalen Schritte.“

    Sehe ich anders. Die Frage ist ja, ob man das wirksamste Bremsmittel einsetzt, wenn die Zahlen noch klein und beherrschbar sind oder ob man das erst tut, wenn alles außer Kontrolle gerät.

    Das Ziel sollte NICHT sein, die Schulen so spät wie möglich zuzumachen, sondern so KURZ wie möglich. Das sind vollkommen andere Ziele. Bei niedrigen Inzidenzen reichen vermutlich zwei Wochen… bei hohen sind es dann eher zwei Monate im Stück. Was mehr Schaden anrichtet, kann man sich ja leicht überlegen…

    • Sic est.
      Bzw. das Schulgeschehen entzerren durch Wechselunterricht.

      Warum ein so ausschlaggebenden Faktor für das Infektionsgeschehen so stiefmütterlich behandelt wird, bleibt ein Rätsel. Viele Infektionen könnten im Vorfeld vermieden werden, wenn dort früher gehandelt worden wäre.

      Long Covid wird die Renten- und Krankenkassen ordentlich beuteln.
      Ich hoffe, dass es den Entscheidungsträgern wert war. Die nachfolgende Generation wird es mit Omikron noch mehr ausbaden müssen.
      Ein Hoch auf die Taschentücher.

    • Da haben Sie völlig recht. Lieber bei Zeiten und so kurz wie nötig, als zu spät.

      Es ist zum Haare raufen, das das von den hochbezahlten KMs nicht gesehen wird

      Das wäre in Interesse aller Beteiligten.

    • Es stimmt ja aber auch nicht. Siehe meinen Kommentar zur Auswertung der Corona-App-Daten. Man konnte das die letzte Zeit oft in den Medien hören und lesen.

      • Wie viele Grundschulkinder haben denn auf ihrem Handy (so sie überhaupt eins in der Schule dabei haben) die CoronaWarnApp installiert? Welche Aussagen treffen denn die von Ihnen erwähnten Medien dazu? Könnten Sie das bitte mal verlinken?
        Danke!

  2. Hmmm, wir hatten im Forum ja Mal die Diskussion, ob man Lügen noch Lügen respektive Lügnerinnen noch Lügner innen nennen darf/ kann/ soll.
    Bin jetzt ein bisschen ratlos.

    Tjoa, wer weiß, wie viele bunte Pillen unsere 16 KMs bekommen – und von wem.

    Im Ernst: ich finde es erschreckend, wie dreist und schamlos diese Menschen ihre ihnen vom Wähler verliehene Macht missbrauchen, ihre Wähler_innen besch …, auf die Kraft der Dummheit hoffen und vorsätzlich Gesundheit anderer auf’s Spiel setzen

    • Liebe(r) Trulla,
      Ja, das frage ich mich auch…und das Schlimmste an der Haltung, man dürfe solches Handeln nicht als das benennen, was es letztlich für alle deutlich erkennbar ist (a’la Lila und einige andere) ist doch, dass die KuMis sich nicht mal mehr mit vorgebrachte Kritik unwohl fühlen, weil man den Ärger und die Verzweiflung in ‚flitterähnliche Worte‘ kleidet, die niemandem weh tun und daher niemanden interessieren.
      FAZIT: unsere Aufgabe ist es, klar und deutlich zu bleiben…in der Hoffnung, dass etwas von unserer Kritik an den verantwortungslosen KuMis hängen bleibt.

    • Naja der Druck der Arbeitgeber und arbeitenden Eltern ist groß. Hier kann wirlich jeder nur für sich die passende, und hoffentlich richtige Entscheidung treffen.

    • Neulich hatte ich (am Abend hatte die Dame sogar Zeit für uns gefunden!) ein sehr emotionelles Gespräch mit unseren Klassenleiten. Es gab Trennen.

      Kulturministerine ganzen Landes sollten sich schämen. SO viel nur zum Thema.

    • Ja leider… oft sind es gute Selbstdarsteller, die außer daa nichts anderes können. Die bescheidenen, die fleißig arbeiten fallen selten auf

      • @Susanne

        „Die bescheidenen, die fleißig arbeiten fallen selten auf“

        Stimmt leider.
        Obwohl … Ich stehe jeden Abend spät nach Feierabend am offenen Fenster und beklatsche mich selbst – natürlich nur ganz kurz und leise, damit man niemanden stört, wenn man schon ein jammernder „fauler Sack“ ist.
        Menno! Was soll ich denn sonst noch tun?
        😉

  3. Das Verhalten der meisten Politiker in der Coronapandemie (oder eben o.a. Aussage wie der Bildungsministerin O.) erinnern mich immer wieder an: „Des Kaisers neue Kleider“.

  4. „Vollständige Sicherheit“? Wo soll es die denn bitte geben? Die gibt es nicht in Schulen, nicht im Straßenverkehr, nicht im Einzelhandel, nicht einmal zu Hause und leider ebenfalls nicht durch die Impfung. Trotzdem: Kinder ab 12 Jahren können sich schon seit dem Sommer impfen lassen oder sie machen eben eine Infektion durch, die in 99% der Fälle mild oder gar symptomlos verläuft. Unter diesen Voraussetzungen sind Schul-Lockdowns in Anbetracht weiterer Schäden nicht mehr zu begründen.

    Im Übrigen gehen die Infektionszahlen deutschlandweit seit Tagen runter. Das grundsätzliche Ziel ist die Vermeidung einer Überlastung des Gesundheitssystems und nicht die Vermeidung jedweder Infektionen. Das ist eh unmöglich, jeder von uns wird im Laufe seines Lebens mehrmals mit Corona und seinen Mutationen in Berührung kommen. Im Übrigen müssen wir auch psychische Krankheiten verhindern, diese belasten die Kinder und überlasten Kinderpsychiatrien. Etwas weniger Panikrhetorik täte unseren Kindern nach zwei Jahren Pandemie wohl sehr gut.

    • Herr Vehrenkamp,
      wenn Sie so sozialpädagogisch und kinderfreundlich sind, warum wollen Sie dann, dass sich Ihre Schützlinge mit Omicron infizieren? Das werden sie auch doppelt geimpft tun.
      Warum plädieren Sie also so vehement für offene Schulen?

    • @Rüdiger Vehrenkamp

      Ihre „Platte hängt“ schon so lange.
      Können Sie das trotzdem immer wieder posten? Man freut sich mittlerweile über jedes Entertainment und an das „Abstriche machen“ haben wir uns ja auch schon lange gewöhnt.

    • „ Etwas weniger Panikrhetorik täte unseren Kindern nach zwei Jahren Pandemie wohl sehr gut.“
      Im Angesicht einer wie auch immer gearteten Gefahr die Augen zu schließen und zu sagen: „ich sehe keine Gefahr, also alles wie immer“ ist nicht Vermeiden von Panik, sondern einfach nur dämlich. Wenn man dann selbst im sicheren Büro sitzt und andere der Gefahr aussetzt, ist das ein Verhalten, das zu beschreiben ich die Worte hier nicht verwenden möchte.
      Im Angesicht einer wie auch immer gearteten Gefahr auf diese hinzuweisen und einen vorsichtigen Umgang mit der Situation zu pflegen/verlangen ist nicht das Erzeugen oder Ausleben von Panik, sondern eine Eigenschaft, die das Überleben sichert. Better safe then sorry – das sollte uns jedes Kind und jeder Erwachsene wert sein.

    • @Rüdiger Vehrenkamp
      GRUNDSÄTZLICH können auch junge Personen ohne Vorerkrankungen an COVID-19 erkranken

      „Auch jüngere Personen ohne Vorerkrankungen und Kinder können S C H W E R an COVID-19 erkranken oder Spätfolgen erleiden.
      In der ersten COVID-19 Welle in Deutschland wurden insbesondere Fälle in den jüngeren Altersgruppen (0 bis 39 Jahre) auch ohne bekannte Risikofaktoren stationär aufgenommen (siehe JoHM S11/2020 zur Krankheitsschwere der ersten COVID Welle).

      „Sollte sich Ihr Zustand während der ersten Woche Ihrer COVID-19-Erkrankung nicht verbessern oder sich verschlechtern, wenden Sie sich unbedingt an Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin. In Notfällen (z.B. akute Atemnot) wenden Sie sich an den Notruf 112 oder eine Rettungsstelle.“
      Stand: 03.05.2021/RKI

      In meiner Stadt sind die jüngsten Todesfälle mit Corona ab 40 Jahren zu beklagen. Zwei in der Gruppe 40-44, alle männlich und zwei weitere 45-49 J gleich verteilt.
      Ist das für Sie eine gute Nachricht? – Hoffentlich muss nie ein Kind mit einem Verlust in der Familie bei Ihnen je in den Unterricht.
      Sinkende Zahlen, ob es nun 56.902 od.nur 50.745 Neuinfektionen sind ist schlicht irrelevant in Bezug auf die Ausbreitung von Omikron mit Verdoppelung alle zwei bis drei Tage, Christian Drosten, sagt: „Keiner kann im Moment sagen, was da auf uns zukommt.“ 29.11.2021

      „Vollständige Sicherheit“ hört sich für mich nach Effekthascherei von bekannten weißen Buchstaben auf rotem Untergrund an. So hat jeder halt seine Bildungsquelle.
      Wie Sie selbst feststellen, „jeder von uns wird im Laufe seines Lebens mehrmals mit Corona und seinen Mutationen in Berührung kommen“ und vielleicht ist bei manch einem die Zeit für den Erstkontakt reif, denn theoretisch ist immer alles so easy …

    • Das Sinken der Inzidenzzahlen ist – nach Aussage der meisten Statistiker und auch vieler Gesundheitsämter – ein Ergebnis davon, dass die GAs mit der Erfassung der Infektionsfälle gar nicht mehr Schritt halten können.
      Heißt: Zahlen, die wir morgens zum Vortag vorgestellt bekommen beinhalten erhebliche Infektionszahlen nicht, weshalb diese als sinkend erscheinen. Hinzu kommt, dass ein großer Teil der Infektionen asymptomisch verlaufen….und damit gar nicht erfasst werden.

      Die dadurch steigenden Risiken für eine noch schnellere Verbreitung – z.B. in Schulen – werden nicht erfasst und demnach für die Festlegung von Schutzmaßnahmen nicht miteinbezogen.
      Hatten wir schon mal….aber gelernt wird aus gemachten Erfahrungen in den Entscheiderkreisen der KMK nicht.
      Hier ist man immer noch damit befasst, Gefährdungen zu verharmlosen oder sogar zu negieren.

    • Ich finde es immer wieder doll, dass Sie sich so sehr für die BiMi ins Zeug legen. Die sind offensichtlich genauso wie sie davon überzeugt, dass man in Schulen andere Maßstäbe anlegen darf. A la „Sind ja nur junge Menschen und Lehrkräfte, die können das alles ab“. Sicherheits, Hygiene- und Lärmschutz haben noch nie irgendwen interessiert. Warum also ausgerechnet jetzt, wenn wir eine Pandemie durchleben?
      Kids und Lehrkräfte sind sowas von am Limit … Aber das interessiert auch seit bald Jahrzehnten niemanden. Die meisten Schulen sind nur noch Aufbewahrungsorte. Wie es den Menschen, die dort lernen und lehren, ergeht, ist absolut zweitrangig geworden.
      Und zuletzt: Dass Sozialpädagogen oftmals mit Lehrkräften auf Kriegsfuß stehen, habe ich selbst an unserer Schule erlebt. Von daher wundert mich Ihre Hartnäckigkeit auch nicht.

        • Fällt dir auch auf, dass sich die RudiRichtigs, Minnas, Rüdigers, Tsundoku3s und Lenas gern gegenseitig in ihren Ansichten bestätigen? Völlig unkreativ mit immer den gleichen Sätzen übrigens… Die Armen, bei Telegram bekommen sie keine Beachtung, und hier gibt’s auch so viele Widerworte auf ihre Ansichten…

    • Könnte es sein, dass das Gesundheitssystem nur gerade nicht völlig überlastet, weil es jeden Tag viele Tote gibt, die die Betten wieder frei machen?

    • Ich glaube Sie haben hier die falsche Plattform gewählt. Ich bin genau Ihrer Meinung, die kinderpsychologen sind auf Monate ausgebucht und die psychokliniken machen triage, aber das ist alles voll normal, es geht hier nur um die Gesundheit! Die Kinder leiden am meisten, aber den Erwachsenen scheint es egal, den jegliche Logik und Emphatie ist in diesem Land, bei Politikern nie vorhanden gewesen und vor allem bei den so genannten Pädagogen abhanden gekommen! Traurig und erschütternd zugleich!

      • „Die Kinder leiden am meisten, aber den Erwachsenen scheint es egal,…“
        Stoppp,
        hier fühle ich mich auf den Schlips getreten (!), denn ich bin bereits ein Erwachsener, Elternteil mit Kindern und setzte mich generell für Kinder und Jugendliche ein, die mir besonders an Schulen schon im ehrenamtlichen Schulmitwirkungsgremium nicht egal sind.
        Leider kann man gegen die hohe Erwartungshaltung und gelebten Anspruchshaltung nach Betreuung und Versorgung für die lieben Kleinen schon wegen der Wirtschaft und gefährdeter Arbeitsplätzen nichts bewirken. Sich selbst in Zeiten des Lernen auf Distanz um den Nachwuchs zu kümmern wäre ja noch schöner.

        Und mit psychologischer Unterstützung (Psychotherapeut, Psychologe, Neurologe oder Psychiater) kann auch nicht jede empfundene Abweichung, deren mögliche Ursache sehr oft in der Familie liegt (angefangen mit strukturiertem Tagesablauf) über die Krankenkasse in „Psychokliniken“ unter „Triage-„Anwendung geheilt werden. Meinen Sie nicht die psychosoziale Gesundheit allgemein, die in der Familie beginnt, in der Bandbreite seelischen Wohlbefindens und weniger klinische Begleitung bei schweren psychosomatischen Erkrankungen in Akutkliniken.
        Seit etwa zehn Jahren gibt es beim Wunsch nach psychologischer Unterstützung oder Begleitung überall lange Wartelisten von mind. sechs Monaten. Ist bei Fachärzten mit med. Schwerpunkten auch nicht anders. Wenn es pressiert und die Not und das Leiden so groß empfunden wird, ist halt eigeninitiatives Tätigwerden auch überregional angesagt, „Arsch huh, Zäng ussenander“ (Kölsch für Arsch hoch, Zähne auseinander).

        Und da für Sie „Kinder die größten Virenschleudern sind, obwohl sie ständig getestet werden“, sowie die titulierten „so genannten Pädagogen“ pauschaliert angegangen werden breche ich hier mal ab.

  5. Es geht nicht darum, jegliche Infektionen zu vermeiden, sondern alles dafür zu tun, um größtmögliche Sicherheit zu schaffen. Das ist nicht getan worden. Die Schüler und Lehrer wurden einem extrem hohen Risiko ausgesetzt, als es noch keine Impfstoffe gab. Die Maskenpflicht wurde öfters aufgehoben und damit noch der letzte Rest Schutz. Jetzt regen sich alle über Schule auf. Wo waren denn die Aufschreie all die Jahre vorher? Die Schulen haben nicht erst seit Corona Probleme. Da hat man nichts gehört.

    • Genauso wie es Quark ist, erst jetzt über häusliche Gewalt zu reden, weil diese zunehmen soll, wenn die Schulen zu sind.

      Nochmal: die Aufgabe der Schule ist Bildung. NICHT Aufbewahrung oder Betreeung! Und NICHT Bekämpfung von häuslicher Gewalt! Da müssen andere dringend ran und zwar unabhängig von jeglicher Pandemie.

    • @Sternchen: Entschuldigung, nur weil Sie nichts gehört haben, heißt das nicht, dass nichts geäußert wurde. Informieren Sie sich! Auf die Situation an den Schulen wurde permanent hingewiesen, allerdings konzentrierten sich Lehrer vor allem darauf, aus der schlechten Situation Gehaltsforderungen abzuleiten nach der bekannten Parole, sonst mache bald keiner mehr diesen Job.

      • @Zarenthin

        „allerdings konzentrierten sich Lehrer vor allem darauf, aus der schlechten Situation Gehaltsforderungen abzuleiten“

        Oh, verflixt und zugenäht – jetzt weiß ich, was ich seit Monaten versäumt habe!!!

        Vielen Dank für die Erinnerung, ich hole das baldmöglichst nach.
        Versprochen!
        🙂

    • Sic est.
      Corona macht vorhandene Probleme nur sichtbarer. Und diese Probleme werden für eine absurde Coronapolitik jetzt missbraucht.

  6. ich kann dies Aussage der Kultusminsterin aus meinem Erfahrungsumfeld voll bestätigen. Alle Schüler, die an unserer Schule Corona hatten, haben sich nicht in der Schule, sondern zu Hause angesteckt.

    • Ja klar, und an den Schulen die ich kenne haben sich ALLE Schüler in der Schule angesteckt und nicht zu Hause.

      Jetzt haben wir zwei nicht belegbare, aber vermutlich nicht korrekte Aussagen.

      Und nun?

  7. Die Auswertung der Corona-App-Daten unterstützen allerdings Frau Olderburg. Danach steckten sich die meisten Menschen mit hohem Abstand zu anderen Möglichkeiten im privaten Umfeld mit Corona an.

  8. Die Argumente von Herrn Prof. Zeeb u.a. überzeugen mich nicht, denn sie basieren alle auf der Grundannahme: Wenn viele Menschen, z.B. 25 Schüler und eine Lehrkraft, in einem Raum sind, dann muss es zu Ansteckungen kommen. Das ist aber viel zu einfach gedacht. denn es wird nicht berücksichtigt, dass die im Raum Befindlichen 3mal wöchentlich oder sogar täglich vor dem Unterricht getestet werden UND dass sie ständig Masken tragen. deshalb ist eine Ansteckung weitaus unwahrscheinlicher als z.B. in einer Fabrik, wo während der Arbeit am Fließband keine Masken getragen werden.

  9. „Trotzdem: Kinder ab 12 Jahren können sich schon seit dem Sommer impfen lassen oder sie machen eben eine Infektion durch, die in 99% der Fälle mild oder gar symptomlos verläuft. “

    Tjoa, 99% ist viiiel, 1 % also verschwindend wenig …
    Ne, ist nicht so.
    1 % der Bevölkerung sind z.B. 810.000 Menschen.
    Und 1% der infizierten SuS, es waren vor ein paar Tagen 100.000, sind 1000!
    1000 Schicksale, 1000 Leben, die mgl. enden, schwer beeinträchtigt sind, …

  10. Die Forderung 2 der Linken:
    „Eine Schule für alle: Gemeinschaftsschulen, an denen Kinder länger gemeinsam lernen. Flächendeckende Ganztagsbetreuung und Schulsozialarbeit dauerhaft an jeder Schule. Dafür muss sie im Jugendhilferecht verankert werden.“

    Kann man gut finden, aber denke muss man nicht, zumindest nicht vollumfänglich. Nur warum müssen sich aktuell Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen als LINKE Bildungshotspots so „ungeschickt“ und wissenschaftsabgeneigt in den Medien zu Coronathemen und Kinder bzw. Schulen positionieren?

  11. @Vehrenkamp.
    Meine Schwiegermutter war 10 Jahre alt, als der Zweite Weltkrieg zu Ende ging. Sie erlebte die Bombardierung, verlor alles bis auf die Kleidung, die sie trug, und verhungerte fast. Ihr Vater kehrte nie zurück, und sie blieb jahrelang bitterarm. …. Sie hat nie einen Psychologen aufgesucht oder eine Therapie gemacht, aber wie die meisten anderen Überlebenden ihrer Generation hat sie hart gearbeitet und war dankbar für das Wenige, das sie hatte. Heute hütet sie sich davor, ihren Enkeln und Urenkeln zu begegnen, weil sie weiß, dass diese sie mit Corona anstecken könnten. Da hat sie recht. In der Schule, in der ich unterrichte, gibt es keine CO2-Maschinen, keine Luftfilter, keine Desinfektion und praktisch niemand öffnet die Fenster. Alles ist wie vor Corona. Lehrerkonferenzen, Fachkonferenzen, Sport ohne Masken, Cafeteria und immer mit etwa 25 Schülern, die gemütlich lange Unterrichtstunden miteinander verbringen.
    Es gibt keinen anderen Beruf als den des Lehrers/Erziehers, bei dem die Mitarbeiter so wenig Schutz vor diesem Virus haben, und dennoch sind wir gezwungen, viele Stunden in engem Kontakt mit Hunderten von ungeimpften symptomlosen Menschen zu verbringen.
    Vielleicht ist Herr V. wie meine Nachbarn. 2 Managertypen, die seit 18 Monaten beide im Homeoffice sind, aber mit ihrem einen 8-Jährigen nicht zurechtkommen. Sie schicken das Kind jeden Tag in die Schule und nehmen sich die Zeit für ein ausgiebiges Frühstück (im Sommer auf dem Balkon), dann ein wenig Fitness und immer einen langen Spaziergang …. Was ist mit Deutschland los?

  12. „Das Infektionsrisiko in Schulen ist deutlich niedriger als im häuslichen Umfeld. Das belegt eine Studie im Auftrag der Kultusministerkonferenz. Schließungen dürfe es also nur im absoluten Notfall geben.“

    https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/corona-studie-schulen-sind-kein-treiber-der-pandemie-17685905.html

    Omikron kann kommen und wird durch die Bremsscheibe Schule unschädlich gemacht… Wahnsinn.
    Gerade jetzt, wo Wissenschaftler warnen, wieder zu spät zu reagieren, kommen zum xten Mal diese Floskeln um die Ecke. Omikron mit seiner extrem hohen Verbreitungsgeschwindigkeit mischt die Karten nochmal komplett neu. Und da doppelt Geimpfte quasi fast keinen Schutz vor Ansteckung mehr haben und auch Geboosterte betroffen sind, ist es einfach unverantwortlich, Schulschließungen faktisch auszuschließen und allen in Schule Beschäftigten wieder mal über die Ferien bzw. Feiertage mit Sorgen zu belasten, dass wir alle uns im neuen Jahr lustig mit Omikron werden infizieren dürfen. War in Thüringen schon vor den Sommerferien so, als damals die Aufhebung der Test- und Maskenpflicht fürs neue Schuljahr verkündet wurde. Sehr motivierend für alle. Ironie off.

    https://www.focus.de/politik/deutschland/sorge-vor-omikron-ausbreitung-das-ist-nicht-so-virologin-warnt-vor-uebereilter-booster-euphorie_id_25250933.html

    • Die Studie zeigt keine Daten aus der vierten Welle. Von daher ziemlich irrelevant, wird aber natürlich gern von der KMK instrumentalisiert.

  13. Es geht hier nicht um „jede Infektion vermeiden“,sondern um so viele wie möglich vermeiden,weil wir die FOLGESCHÄDEN noch nicht kennen!Und es geht darum,wie herablassend hier mit der Gesundheit anderer umgegangen wird -dass auch ERWACHSENE an Schulen sind,die längst noch nicht alle geboostert sind,übergehen Sie immer geflissentlich!Es ist eine Frechheit,dass ineinemso reichen Land Kinder mit Winterjacken und Decken in der Schule sitzen,weil lihnen üften als einziges Konzept zugebilligt wird!Und wo Sie es doch so mit den seelischen Folgeschäden haben,ich las vor längerer Zeit schon ein gutes statement eines Jugendpsychologen über Machtlosigkeitsgefühl und Vertrauensverlust einer ganzen Generation,die aus wirtschaftlichen Gründen in unsichere Schulen gezwungen werden.Ach by the way,meine Tante ist gerade verstorben.Lunge kaputt,leichter Coronaverlauf vor einem Jahr.Und Sie KÖNNEN nicht garantieren,dass sowas nicht auch bei Kindern passiert.Die Vergleiche mit Unfällen etc hinken.Diese kann man nur bedingt verhindwrn.Eine Zwangsinfektion via Präsenzpflicht hingegen schon!

    • @Maren

      Zuerst einmal tut es mir leid, dass Sie um Ihre Tante trauern müssen.

      „Machtlosigkeitsgefühl und Vertrauensverlust einer ganzen Generation,die aus wirtschaftlichen Gründen in unsichere Schulen gezwungen werden“

      Diese ganze Art, wie mit Menschen völlig emphatielos verfahren wird, weil sie als Biomasse gesehen werden, über die unter finanziellen Aspekten möglichst effizient verfügt wird – das beginnt schon VOR der Geburt!
      Danach wird es einfach nur konsequent fortgeführt … 🙁
      https://www.gmx.net/magazine/gesundheit/expertin-gewalt-geburtshilfe-hebammen-traumatisiert-36432706

      Ich glaub‘, ich geh‘ mal kotzen, weil schreien nicht mehr hilft. (Sorry für die klaren Worte.)

      • @Pit 2020 danke!Sie haben vermutlich recht.Und wenn ich lese,dass u.a.seitens der Wirtschaft verbindliche (!)Ganztagsbeschulung gefordert wird,komm ich zum k….en direkt mit…

  14. Naja der Druck der Arbeitgeber und arbeitenden Eltern ist groß. Hier kann wirlich jeder nur für sich die passende, und hoffentlich richtige Entscheidung treffen.

  15. Schulen sind die sichersten Orte? Was für eine lächerliche Behauptung. Damit mach sich die Politik schlicht unglaubwürdig.

    • Vielleicht auch nicht.
      „Biomasse“ scheint momentan Schulbesucher und dort Beschäftigte ganz gut zu umschreiben.
      Der Begriff „sicherer Ort“ soll der Traumatherapie als ein mentaler Ort, der unter Anleitung erschaffen wird, entstammen.
      Du kannst jederzeit dorthin „gehen“, wenn du es möchtest. Du kannst dich dort „sicher“ zurückziehen oder auftanken oder einfach genießen…. Besonders hilfreich, insbesondere in Situationen, die für schwierig, manchmal auch beängstigend eingestuft sind. Dem Gehirn ist es dabei egal ob es sich um reales Erleben oder um intensive innere Bilder bzw. Vorstellungen handelt.
      So könnte vielleicht zu erklären sein, dass die angenehmen „sicheren“ Gefühle nur in der sicheren Schule sein sollen und mal hypothetisch u. U. einem Grundkonzept „Gehirnwäsche“ entsprungen sind, rein psychologische Manipulation.
      Allerdings sind Menschen weiniger verführbar, wenn sie über eine gute Allgemeinbildung verfügen, die sie vor derartigen Manipulationen schützt. (Scheint man bei n4t sehr häufig anzutreffen)

      Unwahre Behauptungen werden durch häufige Wiederholungen glaubhafter. „Wir wissen, man kann Menschen selbst die abstrusesten Dinge einreden, wenn man die eben oft genug wiederholt.“ Bsp. Trump´s gestohlene Wahl oder aktuell so einige KuMi Aussagen

      Das Bauchgefühl oder gesundes Misstrauen scheint zumindest bei Schlagwörtern wie „Durchseuchung“ und „Impfpflicht“ angebracht.

      Bsp.: Die Lobby der Kinderärzte
      https://www.news4teachers.de/2020/11/kinderaerzte-trommeln-massiv-gegen-einschraenkungen-beim-schulbetrieb-mit-teils-haarstraeubenden-argumenten-eine-entgegnung/

  16. In der Bundespressekonferenz sagte Prof. Dötsch als Vertreter der Kinder- und Jugendärzte gerade, die Infektionen sein im Sommer und Herbst jeweils in oder durch die Ferien angestiegen und danach zurückgegangen bzw. durch / unter der Voraussetzung konsequenter Maßnahmen- vor allem Masken- zurückgedrängt worden. Schule würde demnach helfen, das Infektionsgeschehen zu kontrollieren. Steigt mir gleich der Blutdruck. Aber plausibel klingt es dann schon….?!

  17. Warum dann hat der Berliner Bildungssenat neulich ihren Hospitierungstermin in meiner internationalen Grundschule abgesagt – weil wir Covid Fälle hatten, war der gegebene Grund. Es macht mich richtig sauer. Und letztes Jahr haben sie auch wegen Covid abgesagt. Ein Regel für uns und die Kinder, ein anderer für den Senat.

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