Mehr Kinder fehlen unerlaubt in der Schule – Schopper droht Eltern mit Sanktionen

22

STUTTGART. Maskenpflicht, Lüften und Abstandsgebot auf der einen Seite, Durchseuchung auf der anderen machen den Schulbesuch in der Pandemie nicht unbedingt attraktiver. Die Zahl der Fälle von fernbleibenden Schülerinnen und Schülern steigt, wie das Beispiel Baden-Württemberg zeigt. Die Kultusministerin will dagegen nun vorgehen.

„Das wird sanktioniert“: Baden-Württembergs Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne). Foto: Kultusministerium Baden-Württemberg

Während der Corona-Pandemie ist die Zahl der Kinder gestiegen, die unerlaubt nicht in die Schule gehen. Derzeit seien rund 80 Zwangsgeldverfahren in Baden-Württemberg anhängig, weil Erziehungsberechtigte ihre Kinder nicht zur Schule schickten, teilte ein Sprecher des Kultusministeriums in Stuttgart mit. Die Zahl der Schulpflicht-Verletzungen sei in der Pandemie gestiegen. Es sei davon auszugehen, dass ein Zusammenhang zwischen den Schutzmaßnahmen an den Schulen und den abwesenden Schülerinnen und Schülern bestehe. Es gebe aber keine Erhebung zu den Hintergründen der Fälle. Es könnte also auch sein, dass es sich um Familien handelt, die aus – berechtigter – Angst um vorerkrankte Angehörige die Schule meiden.

Abwesende Schülerinnen und Schüler gibt es laut einer Abfrage des Ministeriums in allen vier Regierungspräsidien im Südwesten. Die Behörden hätten zudem auch «einige wenige Fälle» gemeldet, in denen die Schülerinnen und Schüler privat unterrichtet würden. «Diese Gruppen verstoßen aber gegen die Schulpflicht und deswegen werden entsprechende Maßnahmen gegen die Eltern eingeleitet», so der Sprecher.

Das Regierungspräsidium Stuttgart hatte etwa Anfang Februar den Fall einer möglicherweise illegalen Schule bei Essingen im Ostalbkreis bestätigt. Die Schulaufsicht sei damit befasst und hole hierzu weitere Informationen ein, hatte eine Sprecherin der Behörde mitgeteilt. Zu Details wollte sich die Behörde zunächst nicht äußern.

«Wer private Lerngruppen besucht, statt in die Schule zu gehen, verstößt gegen die Schulpflicht»

Wie viele solcher Fälle es landesweit gibt, ist nicht bekannt. Dem Kultusministerium lägen dazu keine belastbaren Zahlen vor, teilte der Sprecher mit. Kultusministerin Theresa Schopper sprach sich deutlich gegen solche privaten Initiativen aus: «Wer private Lerngruppen besucht, statt in die Schule zu gehen, verstößt gegen die Schulpflicht – und das wird sanktioniert.»

Kinder und Jugendliche benötigten den Präsenzbetrieb nicht nur für eine gute Bildung, sondern auch für ihr sozial-emotionales Wohlbefinden. Das zeigten Rückmeldungen aus den Schulen und von Kinderärztinnen oder Schulpsychologen. «Daher appelliere ich eindringlich, im Sinne der Schülerinnen und Schüler die Schulpflicht einzuhalten», sagte Schopper. Dass Kindern dort die Ansteckung mit dem Coronavirus droht, ficht die Kultusministerin nicht an.

„Wir haben eindeutig den Befund, dass die Übertragungen im Moment aus dem Schulbetrieb gespeist werden“, stellte unlängst Prof. Christian Drosten, Chef-Virologe der Berliner Charité und Mitglied im Corona-Expertenrat der Bundesregierung, fest, wie News4teachers berichtete

Schulpflicht: Wer sein Kind aus (berechtigter) Angst vor Ansteckung zu Hause hält, wird behandelt wie ein Querdenker – Bußgeld

Anzeige


Abonnieren
Benachrichtige mich bei
22 Kommentare
Älteste
Neuste Oft bewertet
Inline Feedbacks
View all comments
Unerträglich
3 Monate zuvor

Wer hätte gedacht, was für eine Freude es den Grünen macht, Leute zu sanktionieren.

besorgter Vater
3 Monate zuvor
Antwortet  Unerträglich

Bei der Wahl gab es halt nur die Alternative zwischen Teufel und Beelzebub…

Jan aus H
3 Monate zuvor

„Die Behörden hätten zudem auch «einige wenige Fälle» gemeldet, in denen die Schülerinnen und Schüler privat unterrichtet würden. «Diese Gruppen verstoßen aber gegen die Schulpflicht und deswegen werden entsprechende Maßnahmen gegen die Eltern eingeleitet», so der Sprecher.“

Mit anderen Worten: Man geht gegen Leute vor, denen die Bildung UND die Gesundheit ihrer Kinder wichtig sind, zwingt aber auf der anderen Seite SuS unter Bedingungen in Schulgebäude, in denen sie weder etwas lernen (viel Ausfall, Vertretung, Beschäftigung) noch ihre Gesundheit geschützt wird.

Rosa
3 Monate zuvor

Frau Schopper als KM in BW spricht von eine sozial, emotionalen Entwicklung im Umfeld der Schule. Die Schulleitungen und Lehrer haben in den Corona Jahren Höchstleistung erbracht und trotz allen waren es an den Schulen große Herausforderungen für alle an der Schule. Die Schülerschaft kam ganz unterschiedlich mit den Gegebenheiten an der Schule zurecht. Viele Schüler sind ganz unverschuldet in eine erste schwere Lebenskrise geraten und gebeutelt und waren mit der Corona Situation überfordert. Viele haben Großeltern verloren oder Eltern verloren oder schwer erkrankt an Long Covid, Freundschaften haben sich verändert, soziales Leben runter gefahren, Leistungsabfall in der Schule usw. Dieser Ausnahmezustand hat eine Entwicklung der heranwachsenden Generation total lahm gelegt und dies braucht Ziet zur Aufarbeitung. Einige sind mit einem Schulbesuch überfordert und wir wiisen nicht die Hintergründe der Familien. Sanktionen sind nicht angebracht , wenn man die Hintergründe nicht überprüft hat in dieser schweren Lebensphase. Es werdensicherlich nicht alle den Querdenker Personengruppe anghören. Die Klassenzimmer haben keinen Gesundheitsschutz, keine Luftfiltergeräte, keine geteilte Klassen und viele mehr. Viele Eltrern können sich nicht erlauben weiterhin zu fehlen, sind villeicht Krebskrank, Großeltern in einem Haus und diese Lebenssituation gilt zu beachten in einer Pandemie. Die Schulen haben keinerlei Schutz erfahren und Frau Schopper hat immer zum Freitag Umsetzung ausgeteilt und am Montag soll der Laden laufen. Viele heranwachsende Schüler sind auch mit den seelischen Belastungen und Lernrückständen total überfordert in der Schule und Frau Schopper hat Ihre Zusagen nicht gehalten. Sanktionen und Bestrafung sollte Frau Schopper vor der eigenen Tür kehren und die Liste wäre sehr lang. Viele Familien sind an der Belsatuingskrenze und tragen den Asunahmezustand schon sehr lange mit und tragen eine Doppelbelstung mit und dafür haben viele einen hohen Preis bezahlt. Fau Schopper urteilt über andere Familien und ist nicht fähig respektvolle Zusammenarbeit anzustreben mit Schulen. Die Lehrer haben sich um die Familien gekümmert und nach geforscht was mit den Familien los ist. Oft hat sich ergeben, dass Familien seelisch tief erschüttert sind und keine Schwänzer sind. Die letzten Wochen sind alle nur noch mit großer Angst zur Schule gegangen und keiner wollte erkranken oder eine Erkrnkung in die Familie tragen. Leider hat man dies Angst auch nicht ernst genommen und ist bei voller Klassenbesetzung geblieben. Bie einigen waren die Nerven wirklich blank und sind es immer nocht. Ich empfinde Frau Schoppers Auftreten und Unwahrheiten nur noch ekelhaft und Menschenunwürdig.

TaMu
3 Monate zuvor
Antwortet  Rosa

Rosa@ ich finde, das haben Sie sehr schön zusammen gefasst, vor allem, dass Familien nicht sanktioniert werden dürfen, wenn man in dieser Situation die Hintergründe nicht einzeln geprüft hat.

Sunshine1977
3 Monate zuvor
Antwortet  Rosa

Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen!
Herzlichen Dank!
Es ist eine Unverschämtheit, was F.Schopper sich heraus nimmt.
Die Sorge der Eltern fällt einfach unter den Tisch.
Danke schön!
Noch empathieloser als Eisenmann!
Wer hätte das gedacht.

alter Pauker
3 Monate zuvor

Man mag von der Ex-Ministerin Eisenmann eine noch so schlechte Meinung haben, wie sie bei Corona in Schulen gehandelt hat, sie hat aber eines wirklich gut gemacht : die Präsenzpflicht ausgesetzt.
An meiner eigenen Schule nahm dies nur eine Familie (mit 2 Kindern) in Anspruch, an der Gesamt-Schule eines unserer eigenen Kinder (mit etwa 1200 Schülern) waren es nur drei Schüler-unser Kind eingeschlossen- die mit formloser Erklärung der Eltern zu Hause lernten. Trotzdem gab es wirklich anständige Zeugnisse (die Tests mussten räumlich isoliert, aber parallel zur Klasse mitgeschrieben werden).

Die „Neue“, Frau Schopper hatte als eine der ersten Untaten im Kultus-Amt nichts Besseres zu tun, als diese Regelung aufzuheben, bei der man nicht hatte sagen können, dass sie von Familien „missbraucht“ worden wäre. Die geringe Inanspruchnahme war selbst vom KuMi mehrfach als „sehr gering“ angegeben worden, und wir wunderten uns, dass nicht mehr Familien die Sicherheit durch das Lernen Zuhause für ihre Kinder wählten.

Jetzt spielt Frau Schopper „Drama“, besteht auf Präsenzpflicht und trifft damit Familien, die Schutz brauchen und mit dem Kind schulische Inhalte parallel zum Schulunterricht bearbeiten würden, wie gewohnt unreflektiert und unnötig.
Kein Wunder, dass sich auch von dieser Seite zunehmend Widerstand und Antipathien gegen Theresa Schopper und weitere Landespolitiker wegen ihres „fürsorglichen“ Politisierens und Durchseuchungswahns aufbauen, oder?

Empathie mit Menschen, die ihre Kinder und Familien möglichst schadlos und so optimal wie möglich durch die Pandemie bringen wollen und teilweise auch wirklich Angst (um Geschwister, Großeltern) haben, dass das Kind früher oder später mit „Corona positiv“ heimgeschickt wird, scheint dieser Kultusministerin fremd zu sein.
Ebenso fremd wie die Inhalte ihres Amtseides und des Grundgesetzes, von den Vorschriften des Arbeitsschutzes oder dem Begriff Fürsorgepflicht im Dienstrecht ganz zu schweigen. Vielleicht sollte sie auch einmal über historische Inhalte zu, und Personen mit ihrem Vornamen „Theresa“ informieren – die sie zumindest im öffentlich politischen Rahmen nicht entfernt innehat.

Von politisch und auch sozial verantwortlichem Handeln, sowie von Feingefühl zeugt das Verhalten der Grande Dame des Stuttgarter Schlosses nicht gerade.

Um nicht missverstanden zu werden: Bei Reichsbürger- sowie Querdenker- „Schulen“ und –„Lerngruppen“ ist das Eingreifen mit Durchsetzung der Präsenzpflicht meiner Ansicht nach richtig, da die Gefahr für die Kinder/Jugendlichen und deren Umfeld bei kompletter Leugnung aller Sicherheitsmaßnahmen dort, nur ansteigen kann und man von einer Indoktrination der Schüler/innen durch rechts-nationalistisches, sowie Querdenker-Gedankengut ausgehen muss.

Sunshine1977
3 Monate zuvor
Antwortet  alter Pauker

Danke! Perfekt auf den Punkt gebracht!

Elly
3 Monate zuvor

Es werden – wie im Sozialismus – alle in eine prekäre Staatsschule gezwungen. Ich bin mir sicher: nicht wenige Eltern würden auf monetäre Dinge liebend gerne verzichten und das Geld lieber in gute private Schulen für ihre Kinder investieren. Kleine Lerngruppen, eine angenehme Umgebung, saubere sanitäre Anlagen, Luftfilter, Temperaturangepasstheit sommers wie winters. Moderne Lehrmetoden.
Der Staat kann die Schulen nicht derart verkommen lassen, wie er es tut. Es ist gut und richtig, wenn sich private, neue Lernumgebungen formieren. Ich rede hier nicht von Reichsbürgerschwurbelschulen. Sondern von modernen, zeitgemäßen Schulformen. Warum nicht Schule ab 12:00 anbieten? Oder notenfreie, angstfreie Bildungsräume? Spielerisches Lernen von Naturwissenschaften? Ohne Zwang und Drill der ewiggestrigen KM, ohne rappelvolle Schulbusse, zugige, stickige Klassenzimmer? Stattdessen ein angenehmeres Niveau mit z.B. einem Anrecht auf einen Anschnallgurt im Bus etc pp? Warum sollen ALLE Familien das System der staatlichen Zwangsschule mittragen müssen? Ich weiß, alle Kinder aller Eltern müssen vor der häuslichen Gewalt geschützt werden, und darum gilt IMMER die Präsenzpflicht. Was, wenn immer mehr Menschen „NO“ zu der prekären Situation rund um staatliche Schule und deren überkommene Hierarchie sagen würden? Bildungs- statt Präsenzpflicht. Die KM würden sich wundern, wie viele Eltern Geld erübrigen würden für gute Bildung ihrer Kinder.

Carsten60
3 Monate zuvor
Antwortet  Elly

„Es werden — wie im Sozialismus — alle in eine prekäre Staatsschule gezwungen.“
In der Tat schallt es uns aus allen Propaganda-Rohren entgegen, dass genau das die „soziale Kompetenz“ erhöht und der angeblich „Spaltung der Gesellschaft“ entgegenwirkt. Jede Art von Segregation gilt als „vom Übel“, nicht einmal erkennbar begabte Kinder dürfen unter sich bleiben, sondern sie müssen in die Gemeinschaftsschule.
Andererseits gibt es doch ein etabliertes System von Privatschulen, und das rund um den Globus. Aber die Schulpflicht gilt dort natürlich auch. Wie stellen sie sich denn die Durchführung und Kontrolle der „Bildungspflicht“ konkret vor? Das hat auch eine Kehrseite bei den religiösen Sekten, die ihre Kinder von externen Einflüssen abschirmen wollen. Deshalb sind Scientology-Schulen in Deutschland auch nicht erlaubt, in anderen Ländern sehr wohl.

mississippi
3 Monate zuvor

…“Es ginge auch um sozial-emotionales Wohlbefinden…“ Wie gut das
Wohlbefinden wohl bei meinen Kleinen ist, wenn mal wieder ein Schnelltest positiv ist und derjenige abgesondert im Gang warten muss, bis er abgeholt wird? Oder wenn manche Kinder täglich Nasenbluten bekommen beim Testen? Wenn andere, die schon Corona hatten, häufig fehlen, weil sie nun schneller Fieber, Atemnot oder andere Infekte haben? Wie es wohl ist, wenn man aus der Klasse gezogen wird und nach Hause muss, weil sein Geschwisterkind einen positiven Test hat?

Dieter Schmeer
3 Monate zuvor

Wenn es keine Erhebung zu den Hintergründen der Fälle gibt, wieso ist dann davon auszugehen, dass „ein Zusammenhang zwischen den Schutzmaßnahmen an den Schulen“ und den abwesenden Schülerinnen und Schülern besteht? Könnte es nicht auch im Zusammenhang mit den FEHLENDEN und UNZUREICHENDEN Schutzmaßnahmen stehen?

Mondenfee
3 Monate zuvor

So schrecklich die Führungskompetenz von Frau Eisenmann auch war, wenigstens gab sie durch die Aussetzung der Schulpflicht im lerzten Schuljahr den Eltern und ihren Kindern die Möglichkeit, selbst ihre Risiken abzuwägen. Jetzt, da die Durchseuchung der Kinder ohne Rücksicht auf Verluste als kleinstes politisches Übel angesehen wird und die Infektionsraten in bedrohliche Höhen steigen, gibt es die Möglichkeit der ausgesetzten Präsenzpflicht nicht. Im letzten Winter schauten viele Eltern sehnsüchtig nach BaWü ob unserer Möglichkeit. Dieses Mal sind andere Bundesländer schlauer. Einseitige Studienergebnisse zum psychischen Wohlbefinden der Kinder werden als Vorwand herangezogen. Was diese allmorgendliche Reise nach Jerusalem Situation mit den Testungen bei den Kindern auslöst, wird dabei gar nicht bedacht. Überlegungen, die Testungen weiter zu reduzieren bzw. ganz auszusetzen (Gruß an Frau Prien), sind dabei weder sinnvoll noch hilfreich.
Hinzu kommt die Gefahr, die Infektionen nach Hause in die Familie zu tragen. Was passiert mit den Kindern, wenn sie jemanden anstecken, der schwer erkrankt oder sogar stirbt? Diese Folgen dürften weit schwerer wiegen als ein gut organisierter Distanz- oder Wechselunterricht. Apropos: vor Weihnachten äußerte Kretschmann auf die Frage, wie hoch die Inzidenzen denn noch steigen müssten, um präsenzreduzierend zu wirken, dass es ab einer Inzidenz von 2000 bei den Schülern wieder Wechsel-/Distanzunterricht gäbe. Wir liegen inzwischen seit Wochen um ein Vielfaches darüber, ohne dass es entsprechende Maßnahmen gegeben hätte. Die Grünen verspielen auf Landes- wie auf Bundesebene immer mehr Vertrauen, wenn sie die Wirtschaft vor die Gesundheit von Kindern stellen und weiterhin zuviele Zugeständnisse bei der Klimaorientierung gemacht werden. Das wird sich in den nächsten Wahlen rächen.

Maren
3 Monate zuvor
Antwortet  Mondenfee

Ja,Niedersachsen leider nicht.Ich kapier es einfach nicht.Bei niedrigsten Inzidenzen hatte ich mein Kind zuhause,jetzt haben wir hier rund 2800bei Grundschülern und rund 6300 bei U14 und die Kinder werden gezwungen.Daa ist absurd und unmenschlich.Wenigstensdie Präsenzpflicht hätte man als Reaktion auf die Schülerinitiative aussetzen können,stattdessen wird über Ende der Masken und Tests schwadroniert.So ernst nimmt man also die Sorgenund Ängste der Schüler.Es widert mich nur noch an.

Eine Mutter
3 Monate zuvor

Gegen private Lerngruppen soll also vorgegangen werden.
Man sollte lieber Bildungsminister in die Pflicht nehmen, ihre Aufgaben zu erfüllen.
Ausreichend Lehrer, moderne Infrastruktur in allen bildungsrelevanten Bereichen, damit sind die Damen und Herren Bildungsminister, doch vollends ausgelastet.
Die Lerngruppen werden schon in die Schulen zurückkehren.
Vielleicht überraschen die Ergebnisse dieser in kleinen Gruppen lernenden Schüler.
Es lernt sich in kleinen Gruppen bestimmt angstfreier und besser als als in unterkühlten Schulen ohne Luftfilter oder allein Zuhause. Die Kinder lungern ja nicht in Shoppingcernter oder Bahnhöfen herum.
Es ist doch nur eine Machtdemonstation zu Ungunsten von Schülern.

Laura
3 Monate zuvor

Wenn Menschen, die gegen Masken sind, ihre Kinder in privaten Gruppen beschulen, dann gibt es hier einen riesen Aufschrei.
Aber wenn es die Gegenseite macht, dann ist es richtig…..
Verstehe wer will .
Ich finde weder das eine noch das andere verwerflich.

Susanne
3 Monate zuvor

Für mich und auch meine Tochter war die Schulzeit nie schön. Die Aufhebung der Präsenzpflicht war das beste an der Pandemie.

Ich war immer froh, wenn Ferien waren…wenn ich Zuhause bleiben könnte, nicht gemoppt wurde von den Alphatieren und nicht isst gestellt wurde von den Lehrern.

Warum kann man nicht beides lassen und den Schülern Zuhause die Seiten und Aufgaben zumailen. Wenn es die Lehrer nicht schaffen, kann das doch wöchentlich immer ein anderer Schüler übernehmen. Mehr Platz im Klassenzimmer hilft doch allen.

Rosa
3 Monate zuvor
John Rambo
3 Monate zuvor

Dass ist sehr abgenutzter Begriff – „sozial-emotionales Wohlbefinden“.

Schulische Leistung bzw Wissen ist relativ einfach zu benoten.

Aber, wie werden wir „Wohlbefinden“ benoten bzw. bemessen? Objektiv, ohne Einfluss vom Betrachter?
Massenweise, standardizierte und objektive messung von sozial-emotionales Wohlbefinden ist schwierig bis nicht möglich, wenn ich mich nicht irre.

Das ist graue Zone, weil jeder kann dies interpretieren wie er will.
Und dass nutzen die Politiker um ihre Fehlentscheidungen zu begrunden.

Ich frage mich welche Interesse verträten die KuMis – meine, bzw. Interesse meine Kinder sicherlich nicht.

AvL
3 Monate zuvor

Da jauchzt und freut sich aber geradezu jede betroffene Familie überglücklich, die keine Sanktionen Schoppers fürchten muss, wenn einer der ihren Schnelltests positiv ausgefallen ist?

Anja Ramolla
3 Monate zuvor

Leck mich ,Frau Schopper