„Kleinere Klassen für alle!“ Warum wir als Lehrkräfte bei der NRW-Landtagswahl kandidieren – ein Gastbeitrag

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DÜSSELDORF. In den vergangenen zwei Jahrzehnten durften sich mit Gabriele Behler (SPD), Barbara Sommer (CDU), Sylvia Löhrmann (Grüne) und Yvonne Gebauer (FDP) Vertreterinnen aller etablierter Parteien im Amt der NRW-Schulministerin versuchen – ohne dass sich Grundlegendes geändert hätte. Nach wie vor rangiert Nordrhein-Westfalen in Bildungsvergleichen zumeist hinten. Zwei Lehrkräfte, Nancy Meyer und David Steimel, möchten das nun ändern – sie treten für die junge linksliberale Volt-Partei als Kandidaten bei der Landtagswahl an. Im folgenden Gastbeitrag erklären sie, warum.

„Digitale, inklusive und chancengerechte Schulen“: Volt-Landtagskandidat David Steimel. Foto: privat

Wir brauchen digitale, chancengerechte Bildung in NRW – Für einen neuen Ansatz in unserer Bildungspolitik

Wir sind Lehrer*innen, die sich politisch engagieren, weil wir nicht länger zuschauen möchten: Das Schulsystem in Nordrhein-Westfalen fördert soziale Ungleichheiten und ist noch längst nicht im Jahr 2022 angekommen.

„Braucht eine Schule für alle“: Nancy Meyer. Foto: privat

Lernrückstände durch die Pandemie, Notendruck, zu große Klassen, volle Lehrpläne und höhere Krankenstände des Lehrpersonals verschärfen soziale Ungerechtigkeit und psychologische Probleme bei den Kindern. Marode Schulgebäude, kaum digitale Ausstattung, zu wenig Personal und veraltete Lehrpläne- all das zeigt die Baustellen unserer Bildungspolitik. Die Pandemie wurde selbstredend zum „Brennglas“, welches die Defizite in der Schulpolitik offengelegt hat. Soziale Ungleichheit wurde zementiert und digitale Lösungen hingen von der Organisationsfähigkeit und dem Budget der jeweiligen Kommune ab. Gute Bildung wurde noch mehr zur Glückssache. Doch wie können wir diese Herausforderungen angehen und positive Veränderung schaffen? Wir, Nancy Meyer und David Steimel, zwei Lehrer*innen aus NRW und Kandidat*innen für den Landtag bei der kommenden Landtagswahl, machen konkrete Vorschläge für die Zukunft der Schulen.

Beginnen wir mit der Grundbaustein, unserem mehrgliedrigen Schulystem. Das Gymnasium ist nicht darauf ausgelegt unterschiedliche Lernniveaus zu fördern, was sich insbesondere in der Pandemie als fatal herausgestellt hat. Wenn es Probleme mit Lernniveaus gibt, werden Kinder einfach abgeschult als gefördert. Kinder auf der Real- und Hauptschule werden diskriminiert und haben es schwerer im Berufseinstieg. Aufgrund mangelnder Inklusion bleiben Kinder auf Förderschulen unter sich, ihnen wird der Bildungsaufstieg verbaut. Wir sind der Überzeugung, dass es eine Schule für alle braucht – die Gemeinschaftsschulen in Finnland aber auch Modellschulen wie die Primusschule in Münster können hier Vorbilder sein. Wir können unsere bestehenden Gesamtschulen mit finanzieller Hilfe schnell in digitale, inklusive und chancengerechte Schulen umbauen.

Für einen kompletten Wandel braucht es mehr finanzielle Unterstützung, mehr Lehrpersonal und mehr multiprofessionelle Teams

Besonders im Bereich Digitalisierung und Inklusion konnte Nancy Meyer an ihrer Gesamtschule schon positive Erfahrungen verzeichnen. Bewährt haben sich gemeinsames Lernen in sogenannten iPad Klassen, Smartboard Tafeln in allen Klassenräumen, die schuleigene Cloud, eine sonderpädagogischen Kraft pro Jahrgang, Jahrgangs-Cluster mit offenem Konzept (wie Differenzierungsräume, offenes Zentrum etc.), sowie Betreuung durch zusätzliches sozialpädagogisches Personal für die ganze Schule. Dennoch braucht es für einen kompletten Wandel mehr finanzielle Unterstützung, mehr Lehrpersonal und mehr multiprofessionelle Teams.

In der Primusschule werden Kinder von der ersten bis zur zehnten Klasse unterrichtet. Hierdurch wird die frühe Selektion nach der vierten Klasse vermieden, bei der jene Kinder benachteiligt werden, die z.B. zweisprachig aufwachsen oder weniger Unterstützung von ihren Eltern bekommen können. Des Weiteren wird im Münsteraner Beispiel fächer- und jahrgangsübergreifend unterrichtet. Ein weiteres wichtiges Merkmal innerhalb der Primusschule ist, dass Lehrkräfte nicht mehr als Lehrer*innen sondern als Lernbegleitung tätig sind. Jedes Kind hat seinen eigenen individuellen Lernplan und wird durch ein Team von Erwachsenen bei der Umsetzung unterstützt. Sonderpädagog*innen, Schulpsycholg*innen, Schulsozialarbeiter*innen und Lehrkräfte bilden ein Team, die sich gegenseitig ergänzen.

Ein weiterer Vorteil der Primusschulen ist die geringere Klassengröße: Dort lernen bis zu 25 Kinder pro Klasse zusammen, eine Seltenheit in anderen Schulen, wo über 30 Schüler*innen sich einen Klassenraum teilen müssen.

Wie können wir kleinere Klassen für alle ermöglichen? Viele Parteien machen den Lehrer*innenmangel dafür verantwortlich und fordern mehr Studienplätze für angehende Lehrer*innen. Doch das Problem liegt sicher auch darin, dass der Beruf immer unattraktiver geworden ist. Wir führen oft mit unseren Kolleg*innen Gespräche über hohe Arbeitsbelastung und mussten feststellen, dass nicht nur wir die Hilflosigkeit und zunehmende Frustration spüren. Lehrer*innen fühlen sich zunehmend allein gelassen angesichts der wachsenden Aufgaben im Schulalltag. Behelfsmäßig werden Aufgaben wie die Wartung der digitalen Tafeln an Lehrer wie David abgegeben.

Wir schlagen vor, mehr Menschen mit verschiedenen Fähigkeiten an die Schulen zu holen. Warum hat eine moderne Schule nicht mehr Verwaltungsfachangestellte, die die Klassenteams und vor allem die Schulleitungen entlastet? Warum gibt es im 21. Jahrhundert noch keine digitalen Hausmeister*innen oder anderes digitales Fachpersonal? Anstatt die digitalen Tafeln zu warten, könnte David mehr Unterricht geben und für die Schüler*innen da sein. Statt die Funktion der Feuerlöscher zu spielen, bleibt mehr Zeit für die wesentlichen Erziehungs- und Bildungsaufgaben der Lehrer*innen.

Wir Lehrer*innen und die Kinder brauchen mehr Luft, mehr Zeit zum Festigen und Wiederholen des Lernstoffs

Andere Wege hin zu individuellerem Lernen liegen in der Anpassung der Lernpläne. Das Problem ist bekannt, doch nun kommen noch mehr Belastungen hinzu: Coronavirus, Distanzlernen und der Krieg mitten in Europa. Wir Lehrer*innen und die Kinder brauchen mehr Luft, mehr Zeit zum Festigen und Wiederholen des Lernstoffs. Die #WirWerdenLaut Bewegung machte darauf aufmerksam, dass die Abschlussjahrgänge benachteiligt wurden. Das ist richtig. Was sollen erst jene Kinder sagen, die jetzt in der 2. Klasse sind?

Die Politik ist hier gefordert, die Lehrpläne anzupassen und Fähigkeiten zu fördern, die unsere Kinder heute, morgen und übermorgen gebrauchen können. Wir brauchen mehr projektbasierten Unterricht, indem alle Kinder lösungsorientiert gefördert und aufs Berufsleben vorbereitet werden. Wir brauchen weniger Faktenwissen und mehr Kompetenzen beim Recherchieren mit digitalen Endgeräten. Jedes Kind braucht ein eigenes digitale Endgerät und wir brauchen Möglichkeiten mit allen Kindern auf tagesaktuelle Themen einzugehen.

Reden wir nicht drum herum: Unsere Lösungsvorschläge kosten Geld. NRW investiert 4,3% des Bruttoinlandsprodukt im Bereich Bildung. Das ist weniger als der Bundesdurchschnitt und weit weniger als das Erfolgsmodell Finnland, wo 7% des BIPs für Schulbildung ausgegeben wird. Wollen wir, das System endlich chancengerechter gestalten? Dann braucht es den politischen Willen dazu. Volt bekennt sich dazu, Bildungspolitik oben auf die Agenda zu setzen und die Situation für Lehrer*innen und Schüler*innen nachhaltig zu verbessern. Wir brauchen einen Ruck für zukunftsgerechte Schulen in NRW! Nancy Meyer & David Steimel

Zu den Personen

Name: Nancy Meyer
Alter: 38
Schulform/-ort: Gesamtschule Fröndenberg
Fächer: Geschichte/Sozialwissenschaften und Mathematik Sek.I
Wohnort: Unna
Listenplatz/ DWK: Listenplatz 5 / Wahlkreis Unna 1 (WK 115)
sonstige Aufgaben im Schulbereich: Arbeitskreis “Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage”; Arbeitskreis Medienkompetenz, Jahrgangssprecherin, stellvertr. FK-Vorsitz Sozialwissenschaften, Informatik Klasse 6, Projekte (Juniorwahl, Gedenkstättenfahrt Auschwitz, Europa-Woche, Planspiel Börse, allg. Planspiele uvm.)

Name: David Steimel
Alter: 34
Schulform/-ort: Hölderlin Gymnasium Köln
Fächer: Mathematik, Sport und Geschichte
Wohnort: Köln
Listenplatz/ DWK: Listenplatz 8 / Wahlkreis Köln 7 (Bezirk Mülheim)
sonstige Aufgaben im Schulbereich: Arbeitskreis Prävention, Arbeitskreis digitale Schule, Arbeitskreis Medienkompetenzrahmen, Ausbildung und Betreuung von Sporthelfer*innen, stellvertr. FK-Vorsitz Mathematik, Betreuung von den digitalen Tafeln, Arbeitskreis Essstörung

Wahlkampf-Thema „A13 für alle“: Verband lehrer nrw startet Kampagne für gerechte Lehrerbesoldung

 

 

 

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Carsten60
1 Monat zuvor

„werden Kinder einfach abgeschult als gefördert“
Abgesehen von der sprachlichen Formulierung: wieso können denn die aufnehmenden Schulen diese Kinder nicht genauso optimal fördern ? Wenn sowieso jeder individuell lernt, welche Bedeutung hat dann noch die spezielle Art der Schule? Dass nur Gesamtschulen optimal individuell fördern können, halte ich für einen rhetorischen Trick, wieso bitte können die anderen das nicht auch? Das klingt oben so, als sollten alle aufs Gymnasium, und dann gibt’s Probleme mit den unterschiedlichen Lernniveaus. Im übrigen gibt es ja inzwischen die Unterscheidung zwischen klassischen Gesamtschulen mit A-, B-, C-Kursen nach Niveau und Gemeinschaftsschulen, in denen es diese Kurse gerade NICHT geben darf. Das passt nicht zusammen.

David Steimel
1 Monat zuvor
Antwortet  Carsten60

Ich habe – nicht erst in der Coronazeit, aber vor allem dort – gemerkt, wie sehr das Gymnasium an seine Grenze gestoßen ist. Für mich als Lehrer war es manchmal das Gefühl von Ohnmacht oder Hilflosigkeit, das ich bekam, als ich mich zwischen Lehrplan und Wiederholen sowie Sichern entscheiden musste. Ich hätte mir einfach weniger Druck für die Kids gewünscht und mehr Zeit für die Aufarbeitung der Erfahrungen von den Kindern.

Das erlebe ich an Gemeinschaftsschulen anders. Deswegen setze ich mich auch für dieses Konzept ein. Deine Fragen kann ich aber sehr gut verstehen. Falls du also weitere Fragen hast, kannst du mir gerne schreiben. David.steimel@volteuropa.org oder wie Insta oder Twitter

Carsten60
29 Tage zuvor
Antwortet  David Steimel

Ich habe mir das Volt-Programm für die kommende Wahl in NRW angesehen. Volle 16 Seiten stehen da zu Schule und Bildung. „Chancengerecht, inklusiv und zukunftsfähig“ soll die Schule sein, und natürlich digitalisiert. Gymnasien, Haupt- und Realschulen sollen sich zu Gemeinschaftsschulen „weiterentwickeln“, angeblich mit „organisatorischer Unterstützung“, de facto wohl eher mit Zuckerbrot und Peitsche.
Ausgeblendet wird, dass all die geforderten Maßnahmen eine erhöhte Zahl von Lehrern erfordern. Die Klassen an Gymnasien sind größer als die an den angestrebten Gemeinschaftsschulen, also würde deren Umwandlung zusätzliche Lehrer erfordern. Eine zusätzliche generelle Verkleinerung der Klassen wäre sicher wünschenswert (so steht es ja auch im Titel), würde aber nochmals mehr Lehrer erfordern (im Programm steht „deutliche Verkleinerung der Schüler*innenzahl je Lehrkraft“). Woher die vielen Lehrer kommen sollen, steht nicht da. Es gibt doch jetzt schon zu wenige, davon hören wir ständig. Mehr Studienplätze zu fordern, ist billig und bringt nicht mal was. Selbst mehr Planstellen würden nicht helfen, wenn sie nicht qualifiziert besetzt werden können. Heute steht in der Tagesschau
https://www.tagesschau.de/inland/lehrermangel-schulen-101.html
dass allzu viele Lehramtsstudenten abspringen, und auch, warum das so sein mag (ganz genau scheint das ja niemand zu wissen).
Fazit: Das Volt-Programm ist gut gemeint, aber eher was fürs Wolkenkuckucksheim. Ähnliche Versprechungen haben uns die anderen Parteien auch gegeben (mehr von allem, für jeden etwas, „zukunftsfähig“ ist das neue Zauberwort), aber keine hat diese selbst gestellten Forderungen erfüllt, wenn sie tatsächlich regierte.

Stiefmütterchen
28 Tage zuvor
Antwortet  Carsten60

Komisch, dass so viele Lehrerstudenten aufgeben, obwohl ihnen doch in vielen Bundesländern nun A 13 für jedes Lehramt und in allen Bundesländern mittlerweile die Verbeamtung winken. Ich las hier wiederholt, dass nur mit A 13 und nur mit der Verbeamtung der Lehrermangel bekämpft werden kann.

Warum springen dann so viele Lehrerstudenten trotzdem ab? Warum lockt die das nicht? Da stimmt doch was nicht in der Argumentation?!?

marc
27 Tage zuvor
Antwortet  Stiefmütterchen

Die Bezahlung ist nur ein Faktor. Aber eben ein entscheidender. Wir haben im Studium der Primarstufe viele Leute unter anderem wegen der besseren Bezahlung in die SEk2 verloren. Vor allem Männer.
Glauben Sie wirklich die Menschen wollen bei gleicher Ausbildung in das Lehramt studieren, das am schlechtesten bezahlt wird? So blöd sind nicht viele. Daher haben wir in NRW auch gerade in den Bereichen einen riesigen Mangel und einen gewaltigen Überschuss in der SEK2. Am Ende ist auch A13 schlicht eine Frage des Beamtenrechts, wonach Masterabsolventen A13 rechtlich zusteht.

Alex A.
27 Tage zuvor
Antwortet  Stiefmütterchen

In dem Land worum es hier geht gibt es nur A12! Fakten checken!

Fragezeichen
28 Tage zuvor
Antwortet  David Steimel

Ist „Volt“ nicht diese neue „Europapartei“ ?

Mein Name ist Hase
1 Monat zuvor

Alles schön und gut. Die Kandidaten selbst sind in mehreren Arbeitskreisen unterwegs und offenbar mit dem Verfassen vieler bunter Papiere beschäftigt.

Das angepriesene gemeinsame Lernen von Klasse 1 bis 10 und die vorgeschlagenen Änderungen (wahrscheinlich „Entschlackungen“) der Lehrpläne scheint dem Zwischenbericht des PRIMUS- Schulversuchs zufolge kompetenzmäßig Nichts zu bringen (Zitat: „Direkte Wirkungszusammenhänge zwischen der neuen Lernkonzeption und der Kompetenzentwicklung der Lernenden können jedoch nicht nachgewiesen werden, da die Untersuchung ausschließlich auf qualitativen Methoden wie Beobachtungen und Befragungen beruht.“ Link: https://www.nrw-eineschule.de/node/60). Meine Kinder waren überdies froh, nach vier Jahren Grundschule mal andere Leute kennenzulernen.

Spätestens in Technik oder Hauswirtschaft wird man überdies mit „digitalem Recherchieren“ nicht unbedingt mehr hinkommen (vgl. „Wir brauchen weniger Faktenwissen und mehr Kompetenzen beim Recherchieren mit digitalen Endgeräten“), da muss man schon wissen, wie Maschinen / Küchengeräte zu bedienen sind oder sogar Rezepte auf die vorgeschlagenen 25 Personen pro Klasse umrechnen können. Inwiefern da Sozialpädagogen helfen können, bleibt abzuwarten.

Und wieso ein Gymnasiallehrer von einer Gemeinschaftsschule schwärmt, die er nicht von Innen kennt, bleibt mir unklar. Hat er schon einen Versetzungsantrag gestellt? Ist das „Betreuen von den digitalen Tafeln“ (der Dativ ist auch hier dem Genetiv sein Tod!) so herzerfrischend, dass damit im „Arbeitskreis Digitalisierung“ profunde Beiträge inspiriert werden? Überdies kann man derart beklagenswerte Angebote der Leitung auch ablehnen: Warum hat er das nicht getan, sondern sich geradezu dazu verdonnern lassen? Ermäßigungsstundenhalber?

Die Vermengung von persönlichem Ehrgeiz und Frustration (vgl. „dass nicht nur wir die Hilflosigkeit und zunehmende Frustration spüren“) mit Weltverbesserungsabsichten in allen Ehren, aber das könnte man tatsächlich geschickter (und grammatisch korrekter ausgedrückt) verpacken. So hinterlässt dieser Wahlkampfaufruf einen faden Beigeschmack: Nichts wie raus hier, auf zu neuen Ufern.

Pit2020
1 Monat zuvor

„Wir brauchen einen Ruck für zukunftsgerechte Schulen in NRW!“

Ja geht denn schon wieder 😉 ein Ruck durch Deutschland? – „I´m shook!“

Tempo, Leute!
Sonst: Minute 0:50 … „Was ist denn das Schlimmste was passieren kann?!“
https://www.youtube.com/watch?v=GtKvhRcXQ1s
Also hört in den Ministerien endlich auf mit deN Rum-Eiern … hicks! … öh … äh … mit dem Rumgeeiere, so!
Und frohe Ostern schon mal. 🙂

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Pit2020

@Pit 2020
Gut gewählt die Schnecke,
Alles auf einmal so schnell wie möglich – geht schief.
Manche Dinge erledigen sich von selbst, so wie das Kükenschlüpfen.
Schöne Ostern

Laura
1 Monat zuvor

„Kleinere Klassen“ stehen seit Jahrzehnten als Forderung im Raum. Was nützt ewiges Wiederholen außer zur Feststellung: Gut, dass wir mal wieder darüber gesprochen haben.

Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  Laura

@Laura

Und im Schulministerium NRW kommt am Ende Folgendes an:
„Kleinere Klassen? – Könnt ihr haben, die DIY-Anleitungen für den Bau von Raumteilern sind Freitag nach 22 Uhr zum Download fertig.“
😉
Und für alle, die seit dem großen Entrümpeln vor 2 Jahren schon wieder den Keller vollgesammelt haben gibt es in der folgenden Woche Freitag beim Download (wieder nach 22 Uhr) ein Special, Thema „Ein extra-Stuhl – Upcycling mit Franzi aus Berlin“.

David Steimel
1 Monat zuvor
Antwortet  Laura

Hi Laura,
Da bin ich bei dir. Ich finde viele Forderungen, die es seit Jahren gibt, echt ermüdend! Da ist sicherlich auch die gleiche Bezahlung von Lehrkräften dabei und eben auch die kleineren Klassen.

Die Probleme werden aber nicht angegangen und als Lehrkraft geht mir das gehörig auf den Senkel. Leere Versprechungen! Ja und wie und wieder…

Deswegen habe ich mich auch entschieden zu kandidieren. Ich sehe eben nicht nur die Schraube mehr Lehrkräfte einstellen, sondern auch die andere Arbeitsverteilung als Möglichkeit. Im Landtag will ich mich hierfür einsetzen. Endlich mehr Experten in Schulen, damit wir für das eingesetzt werden können, wofür wir auch ausgebildet wurden.

Falls du Fragen dazu hast, schreib mir gerne eine Email david.steimel@volteuropa.org oder eine Nachricht bei Insta oder Twitter.

LG David

Riesenzwerg
1 Monat zuvor

Nun, in SH gibt es diese tollen E-Boards an Gemeinschaftsschulen (Hauptschüler und Realschüler und Förderschüler werden gemeinsam unterrichtet).

Ich kann bisher nur bestätigen, dass gerne Filme geguckt werden. Auf die Steigerung von Niveau warte ich vergebens.

Schön ist auch, dass man den Unterricht digital UND analog vorbereiten muss – kann ja sein, dass die Technik streikt.

Die Digitalgeschichte ist m.E. nicht die Lösung. Schule muss ganz neu gedacht und umstrukturiert werden – deutlich mehr Praxis – Technik, Kunst, Haushaltslehre (heißt hier Verbraucherbildung und geht prima digital – nur entsteht dadurch nichts zu essen), Musik. Fächer, in denen mit den Händen gearbeitet werden muss, sind notwendig.

Keiner meiner SuS kann besser lesen, nur weil es digital dargeboten wird. Keiner kann einen Sachtext inhaltlich erfassen, nur weil er im Netz steht. DENN: Sie können nicht sinnentnehmend lesen.

Aber auch da rede ich mir den Mund fusselig – könnte klappen, Schule neu denken und komplett umgestalten – deswegen wird`s halt nicht gemacht.

Kleine Klassen – im Wechselunterricht während Corona waren ALLE der Meinung, dass das super sei. Aber DAS könnte klappen – wird nicht gemacht.

Hier wird auf das Konzept „Massentierhaltung“ gebaut – bringt viel, kostet wenig. Geht auch bei SuS – große Unterschiede scheint es da nicht zu geben.

Seien wir doch ehrlich – unsere hochverehrten KuMis haben keinen Plan und machen das, was seit Jahren läuft, aber nicht mehr funktioniert, mit hanebüchenen „Argumenten“ weiter.

Egal, ob rot, grün, blau, gelb, orange, schwarz, lila ….. An das System „Schule“ traut sich keiner ran.

Und ansonsten gilt: Geiz ist geil.

Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

@Riesenzwerg

Isso. Leider.
Dasselbe in NRW, allerdings gibt es hier weniger Massentierhaltung – dafür mehr Schulen. 😉

Schule neu denken, mehr wortwörtlich „begreifen“ … Ich denke auch, DAS könnte ein sinnvolles Konzept sein.
Da würde auch so manche psychische Auffälligkeit (u.U. zusätzlich zu Therapien, wenn es die denn geben würde) positiv beeinflusst und leichtere „Verhaltensoriginalitäten“ würden zwar auch nicht verschwinden, aber vielleicht gar nicht erst so auffallen (und in schlimmen Erscheinungsformen stigmatisieren) – was allen Beteiligten eine gewisse Entlastung bringen könnte, solange bis sich einiges in der nächsten Altersstufe „auswächst“, weil es einer von vielen Schritten und Stufen auf einer ganz normalen Persönlichkeitsentwicklung war und letztlich auch ein Lernschritt war.
„deutlich mehr Praxis – Technik, Kunst, Haushaltslehre (heißt hier Verbraucherbildung und geht prima digital – nur entsteht dadurch nichts zu essen), Musik. Fächer, in denen mit den Händen gearbeitet werden muss, sind notwendig.“ Das wäre da sicherlich extrem hilfreich. Jetzt kommt natürlich der TEURE 🙁 Haken … und darum wird es, wie Sie schon sagten, NICHT gemacht:
– braucht bei Gebäuden zusätzliche oder sehr oft bestimmt komplett neue Schulgebäude
– braucht mehr Personal in allen Bereichen (exemplarisches Stichwort: Schulverwaltung) usw.
Kostet ALLES
– viel Geld
– viel Zeit (Erfolge nicht mehr in der aktuellen Legislaturperiode möglich, also = „wassn Stuss“).

“ … PLOPP!
Schade. Da war der Traum geplatzt und ich bin ganz plötzlich aufgewacht. Ich stellte fest, dass es Ostermontag war und die Sonne schien. Ich freute mich auf einen schönen Spaziergang.
ENDE“
(Klassisch-originelles Aufsatzende) 😉

Und bald geht es weiter wie hier im nachfolgenden Lehrvideo.
Alle geben ihr Bestes, die QA (Qualitätsanalyse NRW) macht ihren Kontrollgang und an „Station 3“ (KEINE Primus-Leuchtturm-sonstwie-Projekt-Schule) wird gearbeitet mit dem, was eben vorhanden ist … so wie oben beschrieben in der „Massenhaltung“:
https://www.youtube.com/watch?v=k6XXf6nX3VY

Aber Massenhaltung und „die Welt mit Kinderaugen sehen“ passt eben nicht zusammen – egal wie oft das Volk zur Urne geht, bevor es“ bricht“ (im Sinne von Unwohlsein). 😉
Was Sie, lieber @Riesenzwerg, oben beschrieben haben mit der neu gedachten Schule, entspricht dem, was in einem praxistauglichen und ehrlich geschriebenen Erziehungsratgeber (eigentlich also für Eltern) gut verständlich auf handlichen 200 Seiten steht.
Man könnte es also auch als Politiker zügig lesen und verstehen, wenn man wollte und eigentlich vorher NICHTS mit Kinder-und-Familien-„Gedöns“ zu tun hatte:
„Kindern geben, was sie brauchen“
ISBN 978-3-466-31140-8
Die Autorin ist Kinder- und Jugendpsychologin und äußert sich nicht nur allgemein sondern „plaudert auch aus dem Nähkästchen“, über den Umgang mit ihren beiden höchst unterschiedlichen Söhnen und ihre eigene Rolle, inklusive „Fehlern“ in der Erziehung, die auch ihr selbst passieren und wie sie damit umgeht.
Wie gesagt, ein ehrliches Buch.
Ein weiteres Buch ist ab 9.6.2022 erhältich, ich bin gespannt:
„Das verstaatlichte Kind
Optimiert, reguliert, traumatisiert – Wie unsere Gesellschaft ihre Kinder versaut“

David Steimel
1 Monat zuvor
Antwortet  Pit2020

Dein Traum Pit ist auch einer von meinen. Daher Kämpfe ich für diese Dinge, auch gerne im Landtag.

David Steimel
1 Monat zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Hey Riesenzwerg,
Du sprichst mir aus der Seele.
Ich wollte auch ganz lange gar nicht kandidieren, lieber weiter im Hintergund den Wahlkampf organisieren, aber mir geht es so auf den Senkel, dass sich nichts ändert, dass ich mich doch für eine Kandidatur entschieden habe.

Mir selber macht der Unterricht mit den digitalen Tafeln echt Spaß, birgt er auch viele Chancen.
Gerade die Unfelxibilität regt mich auf. Ich hätte sehr gerne mehr Zeit mit meinen Kindern über ihre Probleme während der Lockdownzeiten gesprochen. Aber wie sollen wir das machen, wenn wir weiterhin den vollständigen Lehrplan bewältigen sollen?

Naja ich würde mich aber über einen weiteren Austausch mit dir freuen. Gerne auch via Email david.steimel@volteuropa.org, Twitter oder Insta.

LG David

Marc
1 Monat zuvor

Zitat: „Wie können wir kleinere Klassen für alle ermöglichen? Viele Parteien machen den Lehrer*innenmangel dafür verantwortlich und fordern mehr Studienplätze für angehende Lehrer*innen. Doch das Problem liegt sicher auch darin, dass der Beruf immer unattraktiver geworden ist. Wir führen oft mit unseren Kolleg*innen Gespräche über hohe Arbeitsbelastung und mussten feststellen, dass nicht nur wir die Hilflosigkeit und zunehmende Frustration spüren.“

Könnte glatt von den Philologen sein…. ein Blick in deren Vita verrät auch deren SEK2 Lehrbefähigung.
Wer das Wort A13 nicht mal in den Mund nimmt in NRW ist für mich und viele Kollegen unwählbar. Sorry.
Arbeitsbelastung ist nur ein Faktor. Zunächst möchten wie alle gerechten und rechtssicheren Sold. Das kriegt man in der Gymnasialbubble natürlich nicht mit.

David Steimel
1 Monat zuvor
Antwortet  Marc

Guten morgen Marc,
Die gleich Besoldung von Grundschul- und Sekundarstufe I Lehrkräften muss kommen, wurde sie von Frau Gebauer 2017 versprochen.
Ich werde mich im Landtag, sofern wir rein kommen, genau dafür einsetzen. 500€ Unterschied ist massiv. Gleiches gilt übrigens für tarifbeschäftigte Lehrkräfte (ca. 200€ weniger).

Das Problem kriege ich oft mit, da unter anderem meine Schwester in der Grundschule arbeitet. Außerdem habe ich in Realschulen und Hauptschulen gearbeitet.

Falls du weitere Fragen hast, schreib mir gerne eine Email: David.steimel@volteuropa.org oder bei Twitter bzw. Instagramm.

Lieben Gruß aus Köln

Marc
1 Monat zuvor
Antwortet  David Steimel

Das ist doch mal ein super Statement. Freut mich, dass Sie hier sogar Stellung beziehen. Der A13 Druck ist die letzten Jahre wirklich massiv angewachsen, besonders da immer mehr Masterabsolventen in die Schulen strömen und sich fragen, wieso sie so viel weniger verdienen trotz gleichen Universitätsabschluss.
Der Frust ist bei vielen hoch, da wir hier seit fast 13 Jahren auf eine Lösung warten und ständig vertröstet werden. Das Thema ist für mich in Puncto Lehrermangel eigentlich das entscheidenste, da ich aus meinem eigenen Studium weiß, dass wir viele Kollegen unter anderem wegen der Bezahlung noch während des Studiums in andere Lehrämter verloren haben.

David Steimel
1 Monat zuvor
Antwortet  Marc

Schau dir gerne mal unser Wahlprogramm an. Wenn du Fragen hast, schreibe sie mir einfach. https://www.voltnrw.org/wahlprogramm

LG und schöne Osterferien noch. Ehrole dich gut.

Stiefmütterchen
28 Tage zuvor
Antwortet  Marc

In der DDR gab es ausreichend Lehrer an „Grundschulen“, nachdem die Unterstufenlehrer an Fachhochschulen nach der 10. Klasse ausgebildet wurden. Die verdienten echt nicht gut. Aber es gab genügend, die diesen tollen Beruf ergreifen wollten. Sind die Menschen in Ost und West so unterschiedlich? Schauen die „Westler“ nur aufs Geld?!

Marie
27 Tage zuvor
Antwortet  Stiefmütterchen

Damals gab es eben auch noch eine unterschiedliche Ausbildung, für das Grundschullehramt brauchte man nicht mal Abitur. Das rechtfertigte auch eine unterschiedliche Bezahlung. Heutzutage haben jedoch alle den gleichen Studienabschluss und sind deshalb gleich zu bezahlen. Interessiert aber leider in NRW nicht, da hat Frau Gebauer schon erklärt, A13 ist nicht drin, wir müssen für die Coronakosten herhalten.

dickebank
27 Tage zuvor
Antwortet  Marie

Nur gab es damals kein Grundschullehramt, da es die GS ja überhaupt nicht gab. Neben den Volksschulen bis Klasse 8 gab es die zehnjährige Realschule und das 13-jährige GY sowie Sonderschulen.
Volksschullehrkräfte studierten nicht, sondern machten eine Ausbildung an einem Lehrerseminar. Aus diesen gingen in den Siebziger-Jahren die PH hervor. In einigen Bundesländern wie NRW wurden Gesamthochschulen gegründet.

marc
27 Tage zuvor
Antwortet  Stiefmütterchen

Es geht um Fairness. Wenn man von allen Lehrkräften einen Masterabschluss verlangt, dann muss man alle auch beamtenrechtlich entsprechend in A13 bezahlen. Alles andere ist eine riesige Sauerei. Hätte man das Studium für die Grundschule bei 8 Semestern belassen, wäre die Wut hier wohl deutlich geringer.
Und jetzt den Lehrkräften Geldgeilheit zu unterstellen, nur weil sie genauso viel wie der Krösus am Gymnasium verdienen wollen, ist ja mehr als lächerlich

Alex
27 Tage zuvor
Antwortet  Stiefmütterchen

Na die Ossis hatten ja planwirtschaftlich keine grosse Wahl. Soll also die DDR hier als Begründung taugen, wieso man zumindest in NRW Lehrer illegal besoldet?

Alex A.
27 Tage zuvor
Antwortet  Marc

Kann ich so bestätigen. An meiner Realschule ist A13 seit jeher Thema Nummer 1.
Grundsätzlich ist der Frust extrem bei gleichzeitigem Stellenleerlauf. Also Geld ist für die meisten Lehrer aus eigener Erfahrung ziemlich weit oben, was Professionalität zeigt.

Fragezeichen
28 Tage zuvor
Antwortet  David Steimel

Das ist mir aber ein bisschen zu viel Wahlwerbung für sich selbst.

Stiefmütterchen
28 Tage zuvor
Antwortet  Marc

Oben liest man aber, dass viele Lehrerstudenten aufgeben, obwohl ihnen doch in vielen Bundesländern nun A 13 für jedes Lehramt und in allen Bundesländern mittlerweile die Verbeamtung winken. Warum springen dann so viele Lehrerstudenten trotzdem ab? Warum lockt die das nicht? Da stimmt doch was nicht in der Argumentation?!?

dickebank
27 Tage zuvor
Antwortet  Stiefmütterchen

Die Frage ist ja, an welcher Stelle die Studierenden abspringen.

Wechselt ein Studierender von Lehramt SekI+II auf Lehramt SekI oder Primarstufe, gilt er als Studienabbrecher in seiner ursprünglichen Studienrichtung.
Oder bricht er seinen Berufsweg während des Vorbereitungsdienstes ab bzw. hört während der Probezeit auf. Die letzten beiden Fälle sind rechtlich gesehen keine Studienabbrüche, laufen faktisch aber auf dasselbe hinaus, der Absolvent kommt nicht „vor Kreide“ an.

Für die Leute außerhalb des Systems ist die Eingruppierung innerhalb des systems aber irrelevant. Die A13 im Eingangsamt sollen ja keine Leute in ein Lehramtsstudium ziehen, sie sollen die gleiche Bedingungen für die Leute im System erfüllen.

Klugscheisser
26 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Seit Bachelor und Master im Studium, wird erst mit dem Master eine Entscheidung für die Schule getroffen.
Da Masterstudiengänge immer mehr limitiert werden, ist der Übergang schon nicht einfach. Und wenn man dann vorher schon einen neuen Job gefunden hat, macht für viele das Weiterstudieren keinen Sinn.
Es gibt heute durch die Umstrukturierung des Studiums einfach mehr Alternativen für eine Umorientierung.
Dazu die abschreckenden Anforderungen an angehende Lehrkräfte, die heutzutage auch in der Ausbildung schon verlangt werden. Niemand kann denen gerecht werden. Die Super(wo)men müssten erst noch gebacken werden.
Das Referendariat ist extremst anstrengend mit den verpflichtenden Vollunterricht für neun Stunden. Hört sich nach nicht viel an, ist aber, wenn man guten Unterricht machen möchte, ein zeitintensives Unterfangen. Ich habe es erst vor ca acht Jahren durchlaufen, als ich meinen Beruf davor an den Nagel gehängt habe und grundständig auf Lehramt studiert habe. Zusammen mit Bachelor Absolventen, von denen viele woanders hin sind, aber nicht an die Schule, dann mit Masterstudenten habe ich mein Staatsexamen absolviert. Viele wussten dabei nicht, wie sie das Praxissemester finanzieren sollen. Im Referendariat sind wieder einige Verluste zu verzeichnen gewesen.
Jetzt sind die Fachseminare noch leerer als bei mir schon. Wenn es hoch kommt, je nach Fach, drei Leute.
Es wird einem im Studium (also von der Uni her) als Lehramtsstudent das Leben schon schwer gemacht und es wird hinten heraus nicht besser.
Die Umstellung auf Bachelor und Master taten auch nicht grade gut.

Realist
25 Tage zuvor
Antwortet  Klugscheisser

Sehen Sie einfach das positive aus Sicht der ehemaligen Lehramtsstudierenden:

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Sissi
1 Monat zuvor

@ Pit 2020
Danke für den Buchtipp – ist eigentlich für alle etwas, die mit Kindern zu tun haben :)- z.B. auch meinen eigenen – Parallelen nicht ausgeschlossen – gut so.
Ich bin auch auf das “ verstaatlichte Kind “ gespannt.
„……Keine Massentierhaltung….“ ooh Träumchen, bei uns selten unter 29 SuS, führt bei mir zu Dauer-schlechten- Gewissens- Anfällen, – die eigentlich der Glorreiche im Olymp haben müsste. Wir versuchen dies mit Gruppensprechern, die über den Stand immer wieder informieren, griffig zu kriegen.
Handarbeiten/ Werken, Kochen, miteinander etwas angehen ( bei Klassenteilung?!) bringt sehr viel, für die Gemeinschaft, fürs Erfolgsgefühl der SuS und nicht zuletzt, um persönliche Stärken aber auch Defizite jedweder Art bei den SuS zu bemerken.
( Projekt-planung mit Zielsetzung
und anschließende -dokumentation kann auch zeigen, wie kreatives, logisches…..Denken ausgeprägt sind, wie die Fähigkeiten am PC sind, Programmnutzung, – geeigneter Einsatz unds.w……allerdings: arbeitsintensiv aber auch gewinnbringend).

Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

@Sissi

Klasse, wenn man sich bemüht, möglichst viele sinnvolle Dinge anzubieten und so liest sich Ihr Post für mich.
Aber man muss sich selbst im Auge behalten, damit man sich selbst nicht aus dem Blick verliert – toll formuliert, voll die „Insta-taugliche“ Weisheit! 😉
Nein, ganz im Ernst: Immer die eigene Gesundheit im Blick behalten! Eine zweite Gesundheit gibt’s nämlich nicht …

Und: Gern geschehen mit dem Buchtipp …

Unschlagbar im Doppel mit einem anderen Buch:
Das Buch, von dem du dir wünschst, deine Eltern hätten es gelesen
(und deine Kinder werden froh sein, wenn du es gelesen hast)
ISBN 978-3-548-06459-8