Nach dem Gipfel: GEW-Chefin fordert konsequentere Vorbereitung für Corona-Herbst

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Die Chefin der Bildungsgewerkschaft GEW, Maike Finnern, hat von Bund und Ländern mehr Tempo bei der Vorbereitung von Corona-Maßnahmen für den Herbst gefordert. Mit Blick auf eine möglicherweise wieder kritischere Corona-Situation gegen Ende des Jahres sagte sie: «Der Beschluss der Länder reicht mir nicht, weil mir der Zeitverlauf Sorge macht. Wir haben nicht mehr lange, bis die Politik in die Sommerpause geht. Das Infektionsschutzgesetz läuft am 23. September aus.»

»Reicht mir nicht»: Maike Finnern, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. Foto: GEW

Bis dahin müsse es eine Neuregelung geben, sagte Finnern am Freitag dem Radiosender «Bayern 2». Es sei wichtig, ein Infektionsschutzgesetz zu entwerfen, in dem die Möglichkeiten da seien, «dass in Innenräumen – und damit auch in Schulen – wenn es denn notwendig ist, eine Maskenpflicht und eine Testpflicht zu einzuführen», sagte die Gewerkschafterin.

Die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatten am Donnerstag verabredet, frühzeitige Vorkehrungen für eine kritischere Corona-Lage im Herbst zu treffen. Scholz sagte im Anschluss, alle Handlungsmöglichkeiten, die gebraucht würden, sollten zur Verfügung stehen – flächendeckende Schließungen von Schulen und Kitas solle es aber nicht mehr geben. News4teachers / mit Material der dpa

Der absurde Gipfelbeschluss: Kitas und Schulen sollen offenbleiben, egal was passiert – Basta!

 

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9 Kommentare
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Dil Uhlenspiegel
6 Monate zuvor

Hallo Redacktion!
Ich möcht gerne eine Anzeige hier reinstelen. könnten Sie dasbitte machen? Wäre echt voll cool. Dankeschöhn! (Leider hab ichhalt kein Taschhengeld mehr übrig, aber vieleicht mögen Sie Gummibären?)
XOXO, Dil von 6d
_________________

Umständehalber möcht ich ein platz im Klassenzimmer von 6d vermihten von Oktober 2022 bis März 2023. Guter Handyemfang und volle viel frische Luft. Diverse Spickzettel unterm Tisch vorhanden (Achtung links Kaugummi in OP-Maske gewikelt). Manchmahl auch Seiffe da. Guter Anschluss an Fraulau’s Pullt. Hätte gern 1 Gummibär pro Schultag oder 1x Mathehausi pro Woche, aber können wir verhandeln drüber.
Bitte melden: #ichbindannmalweg

Ben
6 Monate zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

Aus gesundheitlichen Gründen suche ich eine Vertretung von Oktober 2022 bis März 2023. Durch die Maskenpflicht und die dadurch bei mir entstehenden Kopfschmerzen würde ich, wie bereits die letzten zwei Jahre, viel IBU benötigen. Das geht auf Dauer nicht. Momentan benötige ich kein IBU ohne die Maske (bei uns tragen noch 1% SuS und 2% LuL Maske). Wer hat Interesse? #leberistauchwichtig

Klugscheisser
6 Monate zuvor
Antwortet  Ben

Vielleicht mal checken, welche Masken gut tragbar ist und durch welche man gut atmen kann.
Und in den Pausen viel trinken.

-mm-
6 Monate zuvor
Antwortet  Ben

Wenn ihnen die Leber wichtig ist, sollten sie vielleicht doch lieber die Kopfschmerzen in Kauf nehmen: UKE – Pressemitteilung – COVID-19-Infektionen greifen die Leber an. http://www.uke.de/allgemein/presse/pressemitteilungen/detailseite_117507.html

Mary-Ellen
6 Monate zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

😉

Georg
6 Monate zuvor

Die Konferenz war dieses Mal doch sehr schnell:

Es gibt keine Maßnahmen mehr bei einem ähnlichen Verlauf wie bei den aktuellen Varianten. Ende.

Wie das bei künftigen tatsächlich gefährlichen Varianten sein wird, werden wir sehen.

Milla
6 Monate zuvor

Die GEW „fordert“. Ich lach mich kaputt, hat ja bisher viel gebracht. Muss jetzt mal schnell in den Garten und viel ackern, damit der Frust abgearbeitet abgebaut werden kann.

Alex
6 Monate zuvor

Ich weiß gar nicht, was die GEW hat. Der Herbst wurde doch letzte Woche konsequent vorbereitet. Schulen und KiTas bleiben per ordre de mufti einfach offen. Ob es noch Lehrer und Erzieher vor Ort gibt – egal.

GEW-nee!
6 Monate zuvor

NACH dem Gipfel etwas fordern, tolle Idee!
DIe GEW war doch immer brav, wenn`s darauf ankam. Tenor „Wir machen das schon.“ Ebenso wie der Lehrerpräsi: Ab und zu etwas Schmissiges wider besseren Wissens – wobei, beim Meidinger bin ich nicht sicher, ob er was von weiß von Schulen außerhalb bay. Gymnasien- und dann in die Presse damit. Hat ja geholfen, wie man sieht!