Sexting gehört für viele Jugendliche zur Entdeckung der eigenen Sexualität, aber…

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DÜSSELDORF. Die nordrhein-westfälische Medienaufsicht warnt Jugendliche vor Sexting, also dem Austausch erotischer Inhalte per Smartphone. Mit dem Versenden von Nacktbildern können sich Jugendliche strafbar machen. Den meisten sei das gar nicht bewusst, teilte die Landesanstalt für Medien am Dienstag mit.

Eines der Plakatmotive. Quelle: Landesanstalt für Medien NRW

Für viele Jugendliche gehöre Sexting mittlerweile zur Entdeckung der eigenen Sexualität. Dabei könne dies den Tatbestand der Verbreitung, des Besitzes oder Erwerbes von Jugendpornografie erfüllen. Über 40 Prozent der Verdächtigen, die ins Visier der Ermittler geraten, seien inzwischen minderjährig und die Zahlen steigen rasant an, warnen die Medienwächter.

Mit einer landesweiten Kampagne warnt die Behörde nun Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren auf mehr als 1.500 Großflächenplakaten. Zusätzlich zu den Plakaten und einer Website werden über 300 Einrichtungen der Jugendarbeit in NRW mit einem Poster-Set zur Kampagne ausgestattet.

Auch allen weiterführenden Schulen in NRW werden Poster kostenfrei etwa für die Verwendung im Unterricht angeboten. Am unlängst verschärften Gesetz zur Kinder- und Jugendpornografie gibt es reichlich Kritik. Experten warnen, mit dem Gesetz würden Jugendliche und sogar Belästigungsopfer kriminalisiert. News4teachers / mit Material der dpa

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Georg
1 Monat zuvor

„Experten warnen, mit dem Gesetz würden Jugendliche und sogar Belästigungsopfer kriminalisiert.“

Soll das Gesetz mit anderen Worten wieder entschärft werden, obwohl oder damit es pädophile Neigungen schwieriger handhabbar macht?