Start Praxis Gesucht: Teamspieler! Doch Kooperation will gelernt sein – worauf es ankommt

Gesucht: Teamspieler! Doch Kooperation will gelernt sein – worauf es ankommt

20
Anzeige

DÜSSELDORF. Kooperationsfähigkeit gilt als Schlüsselqualifikation des 21. Jahrhunderts. Allerdings: Gruppenarbeit allein macht noch kein starkes Team. Sollen Schüler*innen Verantwortung übernehmen, unterschiedliche Perspektiven aushalten und Konflikte konstruktiv lösen können, brauchen sie Übung – und Schulen, die sie darin unterstützen. Teil 2 der dreiteiligen Beitragsserie rund um Zukunftskompetenzen im Rahmen des Themenmonats „Schule der Zukunft“.

Hier geht es zu allen Teilen der Reihe.  

All together now… Foto: Shutterstock

Zu kooperieren, eine Schulaufgabe gemeinsam zu erledigen, bedeutet harte Arbeit. Die Schüler*innen müssen Verantwortung für ihr Projekt übernehmen, selbstständig Aufgaben und Rollen verteilen, über unterschiedliche Ansichten sachlich diskutieren können, bereit sein, die eigene Perspektive zu hinterfragen. Hinzu kommt Zeitdruck: Die Gruppen müssen ihre Ergebnisse fristgerecht liefern. Die dafür erforderlichen Fähigkeiten sind auch im Berufsleben immer wieder gefragt. Nicht überraschend beschreibt die OECD in ihrem konzeptionellen Lernrahmen „Learning Compass 2030“ soziale Kompetenzen – zusammen mit Lese-, Schreib- und Rechenkompetenz – als Schlüsselfähigkeiten. Diese seien für ein erfolgreiches Leben im 21. Jahrhundert unverzichtbar.

OECD-Empfehlung: Kooperation fachübergreifend fördern

„Soziale und emotionale Grundlagen, zu denen Emotionsregulation, Zusammenarbeit, Aufgeschlossenheit und der Umgang mit anderen gehören, beeinflussen, wie gut sich Menschen an ihre Umgebung anpassen und sich in sie einbringen – sei es zu Hause, in der Schule oder am Arbeitsplatz“, heißt es von Seiten der OECD. Die großen Herausforderungen der Zukunft verlangten von jungen Menschen, sich ständig anzupassen, neue Fähigkeiten zu erlernen, Herausforderungen anzunehmen und zu bewältigen sowie gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Soziale und emotionale Grundlagen unterstützten sie dabei, diesen Problemen zu begegnen.

Wie aber lassen sich Kooperations- und Kollaborationskompetenzen gezielt fördern? Die OECD empfiehlt, die „neueren Kompetenzen auf sinnvolle Weise in den Lehrplan zu integrieren, sodass alle Schüler neben einer hochwertigen Ausbildung in den Kernfächern auch tiefgreifende Lernerfahrungen machen können“. Diese Empfehlung beruht auf Beobachtungen im Rahmen der PISA-Erhebungen, die darauf hinweisen, dass das „isolierte Lernen kontextspezifischer Fächer möglicherweise nicht effektiv ist“. So zeigten die PISA-Ergebnisse, dass es keinen Zusammenhang zwischen der Teilnahme an Programmen zur Vermittlung von Finanzkompetenz in der Schule und den Ergebnissen im PISA-Test zur Finanzkompetenz gibt.

Erfolgreich kooperative Lernphasen umsetzen

Ein Beispiel, wie sich Teamfähigkeit im Schulalltag fördern lässt, bieten die Bildungsforscherinnen Katja Adl-Amini und Vanessa Völlinger im Interview mit dem „Deutschen Schulportal“. So führt ihnen zufolge kooperatives Lernen nicht nur zu großen Lerneffekten, sondern fördert auch soziale Kompetenzen.

Entscheidend dafür sei, dass Aufgaben so angelegt sind, dass die Schüler*innen in ihren Teams tatsächlich aufeinander angewiesen sind. Jeder einzelne Lernende trage dadurch die Verantwortung, dass das Projekt gelinge. Diese Kombination aus gemeinsamer Zielorientierung und individueller Verantwortlichkeit gilt den Forscherinnen als Kern gelingender Kooperation.

Soziales Lernen auf Klassenfahrten

Kollaboration – umgangssprachlich: Teamfähigkeit – gehört zu den Schlüsselkompetenzen im 21. Jahrhundert. Eine Klassenfahrt in eine der Jugendherbergen des DJH Rheinland eignet sich besonders gut, Gemeinschaftssinn zu vermitteln.

Kein Wunder: Pädagogisch wertvolle Klassenfahrten unterstützen Kinder und Jugendliche gezielt in ihrer Persönlichkeitsbildung, trainieren sozio-emotionale Kompetenzen und stärken den Klassenverband. Gerade förderbedürftige Schüler und Schülerinnen erhalten dabei die Chance, außerhalb der Alltagsumgebung ihre Fähigkeiten zu erproben und Vertrauen in sich selbst und andere zu gewinnen.

Gut zu wissen: Die 32 Jugendherbergen im Rheinland, zusammengeschlossen im DJH Rheinland, bieten dafür zahlreiche Programme an. Für jede Schulstufe, für jeden Jahrgang. Als außerschulische Lern- und Bildungsorte verfolgen all unsere Häuser das Ziel, Schülerinnen und Schülern intensive und nachhaltige Lernerlebnisse für den Schulalltag zu ermöglichen  – und Lehrkräfte bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Interessiert? Informieren Sie sich gerne: jh-klassenfahrt.de

Das Deutsche Jugendherbergswerk ist auch auf der didacta vom 10. bis 14. März 2026 in Köln vertreten: Halle 8, Gang C, Nr. 039. Das DJH Rheinland ist außerdem von Dienstag bis Donnerstag auf der Sonderfläche „Lernen zum Anfassen“ präsent (Dienstag und Donnerstag von 09.30 – 12.30 Uhr und Mittwoch von 13.00 – 16.30 Uhr).

Darüber hinaus unterstreichen sie die Bedeutung der inhaltlichen Interaktion. „Gerade der inhaltliche Austausch, die Rückfragen, das Feedback sind das Lernförderliche am kooperativen Lernen“, erklärt Adl-Amini. Lehrkräfte könnten diese Aspekte etwa durch klare Arbeitsaufträge gezielt unterstützen. Eine etablierte Methode, die dafür sorge, dass sich alle Gruppenmitglieder am Arbeitsprozess beteiligen und intensiv zum Thema austauschen, sei zum Beispiel das Gruppenpuzzle. Im Rahmen dieses Formats erarbeiten Lernende zunächst Teilaspekte, bevor sie ihr Wissen in die Gruppe zurücktragen.

Lehrkräfte übernähmen im Rahmen des kooperativen Lernens unterschiedliche Rollen: Sie organisieren und begleiten den Lernprozess und ermöglichen einen störungsfreien Ablauf.

Soziale Kompetenzen sind Lernziel – und Voraussetzung

Gezielte Reflexionsphasen sollen laut den Wissenschaftlerinnen zudem dafür sorgen, kooperative Lerneinheiten nach und nach zu verbessern. „Es ist wichtig, Zeiten einzubauen, in denen die Gruppe darüber spricht, welche Prozesse lernförderlich waren, was das Lernen vielleicht erschwert hat und was verbessert werden könnte, um als Gruppe produktiver zu sein“, so Adl-Amini.

Allerdings und das betonen die Forscherinnen im Interview: Soziale Kompetenzen „sind nicht nur Lernziel, sondern gleichzeitig auch Voraussetzung für kooperatives Lernen“, wie es Adl-Amini beschreibt. Sie bilden die Grundlage, um mit Klassenkamerad*innen an einer Aufgabe arbeiten zu können. In sehr heterogenen Gruppen rät die Bildungsforscherin daher Lehrkräften, dem kooperativen Lernen gruppenbildende Maßnahmen vorzuschalten, um etwa „ein Zusammengehörigkeitsgefühl durch spielerische Aktivitäten“ zu entwickeln.

Mehr Kooperationskompetenz durch Tischgruppen

Ein Blick in die konkrete Schulpraxis zeigt, dass Schulen Gruppenarbeiten als Herausforderung erkannt haben und das gemeinsame Arbeiten systematisch trainieren. Wie das aussehen kann, dokumentiert das „Deutsche Schulportal“ in mehreren Praxisbeispielen. So plant die Integrierte Gesamtschule (IGS) Franzsches Feld in Braunschweig in den Jahrgangsstufen 5 und 6 feste Zeiten für das sogenannte Tischgruppentraining ein. Ziel ist es, „Teamfähigkeit mit effektiven Arbeits-, Handlungs- und Konfliktlösestrategien zu erlernen und einzuüben“. Neben Kooperationsaufgaben steht die gemeinsame Kommunikation im Mittelpunkt. In ihren festen Kleingruppen lernen die Schüler*innen unter anderem, sich über ihre Zusammenarbeit auszutauschen: Was läuft gut? Wo gibt es Schwierigkeiten? Wie können sie als Gruppe an diesen arbeiten?

Auch die Green Gesamtschule in Duisburg arbeitet mit festen Tischgruppen. Dort strukturieren klar definierte Rollen die Zusammenarbeit der Gruppenmitglieder. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen abwechselnd Verantwortung als Zeitwächterin oder Lautstärkewächter, als Checker, der den Arbeitsauftrag im Blick behält, als Materialverantwortliche oder als Schreiberin, die die Ergebnisse dokumentiert. Durch diese festen Funktionen verteilt die Gruppe Aufgaben transparent und übt, Verantwortung für den gemeinsamen Arbeitsprozess zu übernehmen.

Gruppenbildende Maßnahmen außerhalb des Unterrichts

Vielfach setzen Schulen auch auf Klassenfahrten, um grundlegende soziale Kompetenzen und den Zusammenhalt in der Klasse zu stärken, so etwa die Gesamtschule Halle Westfalen. In Ihrem Konzept „Soziales Lernen“ beschreibt sie die Klassenfahrt zu Beginn des fünften Jahrgangs als Gelegenheit für die Schüler*innen „viel Zeit außerhalb des Unterrichts miteinander zu verbringen. Außerdem wird die Klassenfahrt auch von unserem Team der Schulsozialarbeit begleitet, um den Klassenzusammenhalt zu stärken.“ In Absprache mit den Klassenleitungen setzen sich die Kinder mit unterschiedlichen Schwerpunkten auseinander wie „Richtig streiten“, „Mobbing verhindern“ oder „Viele Meinungen und ein gemeinsames Ziel“.

Die Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Dortmund betont in ihrem Fahrtenkonzept hinsichtlich der Klassenfahrt in der 6. Jahrgangsstufe ebenfalls: „Ziel ist es, die Klasse als eine Gemeinschaft zusammen zu schweißen. Hierbei stehen soziales Lernen mit Hilfe von gruppendynamischen Erlebnissen im Mittelpunkt.“ Ebenso fördere und stärke die Klassenfahrt in Jahrgangsstufe 10 die Klassengemeinschaft.

Wichtig für die Praxis

Die Beispiele zeigen: Teamfähigkeit und Kooperationskompetenz entstehen nicht nebenbei, sondern brauchen Förderung. Lehrkräfte müssen kooperative Prozesse also bewusst anleiten, begleiten und auswerten. Entscheidend dabei:

  • Aufgabenstellungen, die sich nur gemeinsam lösen lassen, aber allen Beteiligten Verantwortung übertragen,
  • strukturierte Reflexionsphasen, um den gemeinsamen Arbeitsprozess verbessern zu können,
  • soziale Kompetenzen als Voraussetzung, nicht nur als Lernziel wahrnehmen und sie beispielsweise durch gruppenbildende Maßnahmen zusätzlich fördern. News4teachers/AH

Hier geht es zu allen Beiträgen des News4teachers-Themenmonats „Schule der Zukunft“.

Kooperieren, reflektieren, Verantwortung übernehmen: So fördern Schulen Future Skills

Anzeige

Info bei neuen Kommentaren
Benachrichtige mich bei

20 Kommentare
Älteste
Neuste Oft bewertet
Inline Feedbacks
View all comments
Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor

Nee, ich habe gerade im Nachbarthread noch darüber nachgedacht, wohin die Lernspiralen z.B. zur Teamfähigkeit verschwunden sind……und schwupps, tadaaaa, da sind sie und auch exakt mit den selben dahinterliegenden Zielen, mit denselben Trainingsmethoden, mit denselben Reflexionseinheiten, mit denselben Aufgaben für die einzelnen Teammitgliedern…..
Und jetzt wird es als neu verkauft…..jeder Trainer der Unterrichtsentwicklung müsste sich doch jetzt wundern, dass dies als Zukunft verkauft wird, obwohl eigentlich alle Grundschulen im Lande NRW darin mindestens einmal geschult worden sind…..vor ungefähr 10-15 Jahren und jede Schule auch eine Vereinbarung dazu unterschreiben musste, diese Trainings (Methodentraining, Kommunikationstraining, Teamtraining und EVA) fest zu implementieren…..
Wir hatten damalig genau festgelegt, welche Trainings wann und mit welchen Lernarrangements stattfinden mussten…..
Ha…..

dickebank
1 Monat zuvor

Wenn Spiralen eine Variante der Emfängnisverhütung sind, dann sollen Lernspiralen bitte was verhindern?

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Nicht immer nur an Sex denken, dickebank….. 😉

nurmalso
1 Monat zuvor

In der Hauptschule NRW vor ca. 20 Jahren genau so erprobt und eingesetzt, mit der ganzen Schule.

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  nurmalso

Huch, ist das wirklich schon so lange her!?

Rainer Zufall
1 Monat zuvor

“Und jetzt wird es als neu verkauft”
Steht meines Wissens nicht im Artikel, es geht wohl eher darum, dass dies noch zu selten an Schulen geschieht bzw. es dort wohl oft mit dem Berarbeiten identischer Aufgaben in der Gruppe gleichgesetzt wird.

“obwohl eigentlich alle Grundschulen im Lande NRW darin mindestens einmal geschult worden sind”
Sie scheinen die Meinung und die Kritik des Artikels zu teilen und mit guten Vorbild voranzugehen, also könnten Sie dem Artikel doch auch… zustimmen? 😉

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Natürlich teile ich inhaltlich den Artikel,…..und natürlich verweise ich darauf, dass wenn man gedanklich etwas woanders hernimmt, gibt man Quellen an und verkauft es nicht als eigene Idee. Ich sehe nirgends im Artikel Quellen, das auf das bereits existierende Programm in NRW verweisen…..und genau das stört mich sehr.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor

Danke für die Klarstellung, hatte anderes angenommen (“Und jetzt wird es als neu verkauft…..jeder Trainer der Unterrichtsentwicklung müsste sich doch jetzt wundern”)

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Hätten Sie meine Beiträge genau gelesen, hätten Sie ganz sicher nichts anderes angenommen…..Aber das ist ja wieder typisch…..

dickebank
1 Monat zuvor

Und das wundert Sie noch?

Ruhrgebiet
1 Monat zuvor

Ja, so war das. Unser damaliges (ich und eine Kollegin sind noch dabei) Kollegium durchlief diese Fortbildung ebenso. Eine der für mich fruchtbarsten Fortbildungen, die ich besucht habe.
Noch heute, nach fast 20 Jahren, nutze ich eine Reihe der dort vermittelten Methoden. 2004 erschien dazu “Lernen lernen, von Anfang” an.
Und was macht das Land NRW? Es streicht die Mittel für eben diese Fobi.

Und jetzt (!), da der Karren an der Wand ist, verkauft man diese Methoden als neu. Es ist zum Haare raufen, denn es impliziert ja auch, dass so alte Lehrkräfte wie ich ( Jhg. ’63), von all dem keine Ahnung hätten. Es mangelt nicht an Methodenwissen! Es mangelt an Fachkräften, guter Ausstattung, ausreichenden Räumen etc. etc. und einer verantwortungsbewussten, langfristig geplanten Bildungspolitik.
Ich bin raus. Ich mag nicht mehr. In 10 Monaten gucke ich von draußen zu.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Ruhrgebiet

Junger Wein in alten Schläuchen.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor

Ich hätte gerne mehr Praxisbeispiele zum Kooperativen Lernen.

Nicht wenige Beispiele stellen da eher einen Anlass da, wo schnellere Schüler*innen sich der Gruppenarbeit entziehen wollen oder Frustration über die Gruppenmitglieder äußern anstatt deren Beitrag als Bereicherung wahrzunehmen. :/

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Kaufen Sie sich das Buch von Klippert…..lesen Sie das „Handbuch zur Unterrichtsentwicklung“……dann probieren Sie einige Sachen aus…..

potschemutschka
1 Monat zuvor

Gibt es das auch als Hörbuch? Oder wenigstens in einfacher Sprache, oder noch besser als Kurz -Zusammenfassung? Das könnte sonst jemanden überfordern. 🙂

Rainer Zufall
1 Monat zuvor

Danke für die Empfehlung. 🙂

Ist es das Kapitel von Saum und Brüning? Ich hoffe, die sind da konkreter als in anderen Artikeln (https://www.ludgerbruening.de/.cm4all/uproc.php/0/1%20Kooperatives%20Lernen/SchulVerwaltung_4_2017.pdf?cdp=a&_=16b6f6bc818)

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ich gebe Ihnen gerne meine gesamten Unterlagen nebst selbstentwickelter Lernspiralen, aber dann müssten sie weit in den Norden von NRW reisen…

potschemutschka
1 Monat zuvor

Aber bitte die Materialien vorher in mundgerechte Häppchen aufbereiten! 🙂

Fräulein Rottenmeier
27 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Das kann ich leider nicht versprechen…..die Fortbildungen waren zwar für die Umsetzung in der GS gemacht, aber Teilnehmer waren Erwachsene, die des Lesens und Verstehens mächtig waren….

GraueMaus
27 Tage zuvor

Nicht überraschend beschreibt die OECD in ihrem konzeptionellen Lernrahmen „Learning Compass 2030“ soziale Kompetenzen – zusammen mit Lese-, Schreib- und Rechenkompetenz – als Schlüsselfähigkeiten. Diese seien für ein erfolgreiches Leben im 21. Jahrhundert unverzichtbar.”

Ich kann nur empfehlen, die deutsche Version “OECD Lernkompass 2030” mal anzusehen. Ob irgendjemand hier die dortige Phraseologie verstehen kann? Ich habe Zweifel, aber es ist einen Versuch wert!

Gewisse Tücken der ganzen Sache schimmern oft erst später durch. Hier eine Pressemeldung von heute:
“Verschiebung von Stuttgart 21: ‘Liegt nicht an der Digitalisierung, sondern am Umgang mit ihr’.”Das könnte auch für das schulische Lernen gelten: Das Problem liegt nicht am Lernen, sondern am Umgang damit.