SCHONGAU/STUTTGART. Ein mutmaßliches Bekennerschreiben des 16-Jährigen, der am Mittwoch zwei Schülerinnen an einem Gymnasium in Schongau schwer verletzt haben soll, könnte den Ermittlungen eine neue Richtung geben. Nach Informationen des „Spiegel“ deutet das Dokument auf Verbindungen zur sogenannten Attentäter-Fanszene hin – einer gewaltorientierten Online-Subkultur, in der Amokläufer und rechtsterroristische Täter glorifiziert werden. Ausgerechnet jetzt liegt erstmals eine bundesweite wissenschaftliche Untersuchung zu diesem Milieu vor. Sie zeigt: Viele der jungen Täter radikalisieren sich nicht heimlich. Ihre Warnsignale werden oft gesehen, auch in der Schule – aber zu selten als das erkannt, was sie sind.

Ob das 19-seitige, auf Englisch verfasste „Manifest“ tatsächlich vom mutmaßlichen Täter stammt, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft München II prüft nach eigenen Angaben Herkunft und Echtheit des Dokuments. Nach Recherchen des Spiegel sprechen jedoch zahlreiche Indizien für seine Authentizität: Der Verfasser nennt denselben Vornamen wie der festgenommene Jugendliche, schildert biografische Details, die mit dessen Lebenslauf übereinstimmen sollen, und beschreibt frühere Ermittlungen wegen angedrohter Amoktaten sowie der Verherrlichung von Gewalt in sozialen Netzwerken.
Der Autor bezeichnet sich darin als „rechtsgerichtet“ und als „faschistischer Akzelerationist“, äußert antisemitische und islamfeindliche Positionen, verherrlicht frühere Attentäter und beschreibt nach Angaben des Spiegel auch angebliche Pläne für Anschläge auf Moscheen. Frauen werden in dem Text massiv herabgewürdigt, hinzu kommen Gewaltfantasien gegen unterschiedliche Bevölkerungsgruppen. Sollte sich die Echtheit des Dokuments bestätigen, würde vieles davon zu einem Phänomen passen, das Sicherheitsbehörden seit einigen Jahren mit wachsender Sorge beobachten: der sogenannten Terrorgram- oder Attentäter-Fanszene.
Genau dieses Milieu untersucht erstmals eine bundesweite Hellfeldstudie der Staatsschutz Analyse- und Forschungseinheit (SAFE) des Staatsschutz- und Anti-Terrorismuszentrums Baden-Württemberg. Dafür wurden sämtliche bis dahin bundesweit bekannten 37 Fälle aus den Jahren 2020 bis 2025 ausgewertet, in denen Jugendliche mit Bezug zur Terrorgram-Szene polizeilich oder justiziell auffällig geworden waren. Die Forscher sprechen ausdrücklich von einer Hellfeldstudie; Aussagen über das Dunkelfeld seien deshalb nicht möglich.
„Die Radikalisierung … findet ganz überwiegend nicht im Verborgenen statt“
Das Bild, das sich daraus ergibt, unterscheidet sich deutlich von der Vorstellung eines isolierten Einzeltäters, der sich unbemerkt radikalisiert. Die untersuchten Jugendlichen waren im Durchschnitt 16,4 Jahre alt, mehr als jeder Fünfte sogar jünger als 14 Jahre. Alle erfassten Personen waren männlich. In der Hälfte der Fälle vollzog sich die Radikalisierung innerhalb eines Jahres. „Der Begriff ,Blitzradikalisierung‘ ist somit für diese Szene durchaus zutreffend“, schreiben die Autoren.
„Die Radikalisierung … findet ganz überwiegend nicht im Verborgenen statt.“ Zu diesem Schluss kommt die SAFE-Studie nach der Auswertung sämtlicher bekannter Fälle. In 79 Prozent der untersuchten Fälle fanden die Wissenschaftler eindeutige Warnsignale. Jugendliche kündigten Gewalttaten an, verschickten rechtsextremistische Propaganda oder Amokvideos in Klassenchats, präsentierten Waffen oder nationalsozialistische Symbole oder äußerten gegenüber Mitschülern und Lehrkräften konkrete Gewaltfantasien. Selbst dort, „in denen … gegenüber Lehrpersonal die Absicht schwerer Straftaten geäußert wurde“, sei „meistens nicht eingeschritten“ worden. Insgesamt führte das soziale Umfeld lediglich in 17 Prozent der Fälle eine Intervention herbei; in 70 Prozent wurden die Jugendlichen stattdessen durch den Verfassungsschutz erkannt.
Gerade Schulen spielen damit eine Schlüsselrolle. Viele Warnsignale werden nach den Erkenntnissen der Studie im schulischen Umfeld sichtbar. Gleichzeitig fehle Lehrkräften und anderen Bezugspersonen häufig die Handlungssicherheit oder die Kenntnis geeigneter Beratungs- und Unterstützungsangebote. Schulen gehören nach Auffassung der Autoren deshalb zu den wichtigsten Orten früher Prävention.
Die Studie zeichnet zugleich ein differenziertes Bild der betroffenen Jugendlichen. Eine einfache Täterbiografie gebe es nicht. Zwar litten 64 Prozent der untersuchten Personen an diagnostizierten psychischen Erkrankungen; bei weiteren 28 Prozent fanden sich deutliche Hinweise auf bislang nicht diagnostizierte Erkrankungen. Ein typisches Krankheitsbild lasse sich daraus aber gerade nicht ableiten. Hinzu kamen häufig familiäre Belastungen: 37 Prozent der Jugendlichen waren nach den Akten von Vernachlässigung betroffen, 26 Prozent von Missbrauch oder Gewalt. Die Hälfte galt als sozial nur schwach integriert. Viele verloren insbesondere während der Corona-Pandemie schulische Kontakte und Freizeitstrukturen und verlagerten ihr soziales Leben fast vollständig ins Internet.
Dort fanden sie häufig genau das, was ihnen im realen Leben fehlte: Zugehörigkeit, Anerkennung und Aufmerksamkeit. Die Suche nach Gemeinschaft gehört laut Studie ebenso zu den wichtigsten Radikalisierungsmotiven wie Hass, Wut, Gewaltfaszination und ein ausgeprägtes Ungerechtigkeitsempfinden. Ideologie allein erkläre die Entwicklung häufig nicht. Viele Jugendliche stießen eher zufällig auf entsprechende Inhalte in sozialen Netzwerken oder Chatplattformen und wurden anschließend gezielt weiter in die Szene hineingezogen.
Ein weiteres wiederkehrendes Merkmal ist Frauenhass. Mehr als die Hälfte der ausgewerteten Fälle zeigte ausgeprägte misogyn geprägte Einstellungen; teilweise bestanden zugleich Bezüge zur sogenannten Incel-Szene. Auch dieses Motiv findet sich nach den bisherigen Informationen über das mutmaßliche Manifest von Schongau wieder. Dort werden Frauen massiv abgewertet und mit Begriffen aus der Incel-Szene belegt.
Die Terrorgram- beziehungsweise Attentäter-Fanszene selbst ist keine klassische Organisation mit Mitgliedsausweisen oder festen Hierarchien. Vielmehr handelt es sich nach Darstellung des Bundesamtes für Verfassungsschutz um eine gewaltorientierte rechtsextremistische Online-Subkultur. Ihre Anhänger verehren Attentäter regelrecht als „Heilige“, verbreiten Manifeste, Memes und Gewaltdarstellungen und rufen zur Nachahmung von Anschlägen auf. Ideologisch spielen rechtsextremistische Verschwörungserzählungen, der sogenannte Akzelerationismus sowie teilweise auch islamistische oder nihilistische Elemente eine Rolle. Charakteristisch ist vor allem die Verherrlichung schwerster Gewalt.
Die Konsequenz der Autoren reicht deshalb weit über Polizei und Verfassungsschutz hinaus. „Die Terrorgramszene ist nicht nur ein sicherheitsbehördliches Problem. Sie ist ein Spiegel gesellschaftlicher Brüche.“ Schulen, Jugendhilfe, Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Familien müssten deshalb viel stärker in Prävention und frühe Intervention eingebunden werden. Entsprechend empfehlen die Autoren unter anderem den Ausbau der Jugendsozialarbeit, mehr schulpsychologische Unterstützung, niedrigschwellige Beratungsangebote für Familien sowie feste Vernetzungsstrukturen zwischen Schulen, Jugendämtern und Sicherheitsbehörden.
„Je konsequenter Prävention, Aufklärung und Unterstützung gestärkt werden, desto weniger Anziehungskraft wird die Terrorgramszene auf Jugendliche entfalten“
Prävention könne wirken: Zwei Drittel der Jugendlichen, zu deren weiterem Verlauf Daten vorlagen, hätten sich mithilfe von Ausstiegsprogrammen oder anderer Unterstützung wieder von der Szene distanziert. „Prävention wirkt, Ausstiege sind möglich“, lautet deshalb eine der zentralen Schlussfolgerungen der Studie. „Je konsequenter Prävention, Aufklärung und Unterstützung gestärkt werden, desto weniger Anziehungskraft wird die Terrorgramszene auf Jugendliche entfalten.“
Der mutmaßliche Täter von Schongau sitzt inzwischen wegen des Verdachts des versuchten Mordes in Untersuchungshaft (News4teachers berichtete). Nach Angaben der Ermittler hatte der 16-Jährige am Mittwoch das Welfen-Gymnasium betreten, zunächst einen Schuss aus einer Pistole abgegeben und anschließend, nachdem die Waffe versagt hatte, mit einem Messer zwei 13-jährige Schülerinnen schwer verletzt. Mitschüler leisteten sofort Erste Hilfe und stoppten mit T-Shirts als improvisierten Druckverbänden lebensbedrohliche Blutungen, während Lehrkräfte und Polizei den Jugendlichen überwältigten. Bereits im vergangenen Jahr war gegen ihn ermittelt worden, weil er Mitschüler bedroht und Amokläufe in sozialen Netzwerken verherrlicht haben soll. Die Ermittlungen dauern an.
Ob das mutmaßliche Manifest tatsächlich von dem 16-Jährigen stammt, müssen nun die Ermittlungsbehörden klären. Sollte sich der Verdacht bestätigen, wäre es weit mehr als ein persönliches Bekennerschreiben. Es wäre ein Dokument, das viele der Muster erkennen lässt, die die SAFE-Studie erstmals systematisch beschreibt – von der Verehrung früherer Attentäter über die Radikalisierung in digitalen Echokammern bis zur Ankündigung schwerster Gewalt. Der Verfasser beschreibt den Text selbst als eine Art Tagebuch – „bis der ,Zero-Day‘ kommt“. News4teachers
Hier lässt sich die vollständige Studie „Teenage-Terrorists in Deutschland“ herunterladen.










Schreit nach wesentlich mehr Inventionen in die staatlich betreute Jugendarbeit. Ich möchte meine bestens verbrachten Zeiten im Haus der Jugend und Jugendzentren nicht missen.
So viele zum Thema „Wir brauchen mehr Männlichkeit“, was hier kürzlich von einigen gefordert wurde.
Mehr Männlichkeit schon, aber ohne psychische Probleme.
Obermacker sind per se Psychos.
Oder einfach nur schlecht oder falsch erzogen.
Und anstatt oder macht Sinn, das „.nur“ kann weg .
„Macht Sinn“ macht keinen Sinn, ist also sinnlos:)
Als wenn eine private Erziehung abstrahiert werden könne vom öffentlichen Männlichkeitswahn.
Jaja, „Jungs sind nunmal Jungs“ und so…
Können Sie denn definieren, was sie mit „mehr Männlichkeit“ meinen?
Die Position ist ja ziemlich seltsam. Man sollte doch eingentlich davon ausgehen, dass jeder Mann männlich ist. Wie soll ein Mann, der ja schon männlich ist, für „mehr Männlichkeit“ sorgen?
Oder wollen Sie etwa sogar mehr Trans-Männer? So würde die Forderung sogar Sinn ergeben,
Natürlich kann er das nicht. Was ja schon beim letzten Artikel zum Thema so.
Wenn er gescheit ist, zieht er sich auf den gemeinsamen Grund zurück, dass sich ALLE einig seien sollten, dass das Verhalten des Täters nichts mit einem positiven Bild von Männlichkeit gemein hat – egal wie jede/r das individuell definiert
Die Grünen haben ein Manifest für neue Männlichkeit herausgegeben. Das können Sie als Anregung nehmen — ob als positive oder negative Definition müssen Sie aber selbst entscheiden.
Grüne rechnen in Manifest mit Männerbild ihrer Partei ab – FOCUS online
Die Frage wäre dann, wie weit der Suche nach falsch verstandender Männlichkeit zuvorgekommen werden kann.
Aber Vorsicht, sonst müssen Sie am Ende noch schreiben, was Sie unter der „Männlichkeit“ verstehen, die sie fordern…
Das ist natürlich hoffnungslos unterkomplex, denn das Thema erschöpft sich nicht in mehr oder weniger Männlichkeit, sondern darin, was Männlichkeit überhaupt ist.
Wenn wir Männer und Männlichkeit über Jahre ausschließhlich negativ framen („toxisch“) und mehr oder weniger verlangen, dass sich Jungen und Männer doch bitte mehr wie Mädchen und Frauen (=richtig) zu verhalten haben, dann wird dieses brache Feld bzw. Vakuum eben von Rechten oder der Manosphäre bestellt.
Gab es früher (TM) nicht auch positive männlich konnotierte Eigenschaften? Ausdauer, Pflichtbewusstsein, Risikobereitschaf, Stärke, Leidensfähigkeit, zur Not Opferbereitschaft usw. usf… Das ist doch alles hoffnungslos veraltet, mindestens preußisch, vielleicht sogar sogar schon nazi!
Passend dazu folgender Artikel:
https://www.news4teachers.de/2026/02/abgehaengt-frustriert-radikalisierbar-warum-bildungsministerin-prien-vor-einer-verlorenen-generation-junger-maenner-warnt/
Dem Rest vo H.F. Aussage stimmen Sie zu?
Oder kommt da eine separate Antwort? 😉
Wer sich fragt, was Männlichkeit überhaupt ist, hat doch schon ein Problem.
Ich bin ein Mann, also bin ich männlich. Welche Frage stellt sich da noch?
Es ist doch außerdem lächerlich, die Eigenschaften, die Sie in Ihrem Kommentar nennen, als männlich zu bezeichnen. (Sie sind ja nicht einmal alle positiv, sondern sind teilweise im Kriegskontext postuliert und missbraucht worden. Es handelt sich in Ihrer Auzählung fast ausnahmslos um Sekundärtugenden, die sich jeder Diktator von seinen Untertanen wünscht. Typisch demokratische Tugenden haben Sie gar nicht genannt. Zufall?)
Und selbstverständlich sind Stärke, Ausdauer Pflichtbewusstsein, Risikobereitchtschaft, Leidensfähigkeit und Opferbereitschaft Eigenschaften, die ebenso bei Frauen finden.
Die Forderung nach „mehr Männlichkeit ist in erster Linie ideologisch.
„Ich bin ein Mann, also bin ich männlich. Welche Frage stellt sich da noch?“
Wie Sie gelesen werden möchten?
Manuell oder maschinell gelesen, das ist hier die Frage.
Einmal Spätlese bitte
In vino veritas. Sie dürfen die zweite Strophe des „Liedes der Deutschen“, die Wein-Weib-und-Gesang-Strophe inbrünstig intonieren
Schon heftig, dass Sie dies nicht herauszulesen vermochten…
Ich nehme an, dass Sie nicht völlig ignoranz sind, um (sehr schwach) gegen Gender abzuseifen, sondern aus der Tiefe Ihres Herzens um Beschilderung der Menschen bitten, da „Ich bin ein Mann, also bin ich männlich.“ nicht klar genug war. Traurig 🙁
„Ich nehme an, dass Sie nicht völlig ignoranz sind,“
Das kann ich tolerieren, ebenso wie wenn Sie das Gegenteil geschrieben hätten.
Nicht zu vergessen, dass Sie dem nichts konkret entgegenzusetzen haben 😉
„Ich bin ein Mann, also bin ich männlich.“
Wie haben Sie das übersehen bzw. anders verstehen wollen?
„gegen Gender abzuseifen„
Ich hoffe Sie sind nicht enttäuscht, dass Dinge wie Gender-Disappointment und Sprüche wie „Babys sind doch süß. Es sei denn, es sind Jungen“ nicht von mir stammen.
So’n Quatsch! Babys sind großartig! Alle! Die Vernünftigsten auf diesem Planeten. Und sehen alle gut aus, sogar Rebornbabys.
Immer noch keine Antwort gefunden, wie Sie Hasenbrots eindeutige Aussage übersehen bzw. anders verstanden haben wollen?
// Wer sich fragt, was Männlichkeit überhaupt ist, hat doch schon ein Problem. //
Sie haben in Ihrem Post von mehr Männlichkeit gesprochen, nicht ich. Wenn Sie den Begriff hier einführen und im quantitativen Sinne verwenden, erwarte ich eigentlich von Ihnen, dass Sie eine Vorstellung davon haben, was damit überhaupt gemeint ist.
// Es ist doch außerdem lächerlich, die Eigenschaften, die Sie in Ihrem Kommentar nennen, als männlich zu bezeichnen. //
Warum? Ich habe gesagt, dass man diese früher mit Männern in Verbindung gebracht und als positiv gewertet hat. Heute werden sie eben umgedeutet und entwertet, so wie Sie hier mustergültig vormachen: Sie behaupten, das seien letztlich „undemokratische“ und „didaktorische“ Sekundärtugenden.
Wir haben Männern und Jungen also ehemals positiv konotierte Eingenschaften weggenommen bzw. in Negative umgedeutet. Kann man machen, aber damit entsteht das Vakuum, welches ich oben beschrieb, welches nun die Manosphere füllt.
// … Typisch demokratische Tugenden … //
Mal abgesehen von der absurden Überhöhung, Ausdehnung und damit Entwertung des Demokratiebegriffs: können Sie das präzisieren?
„Sie haben in Ihrem Post von mehr Männlichkeit gesprochen“
Ich habe lediglich zitiert, was hier neulich Thema war.
„Wir haben Männern und Jungen also ehemals positiv kon[n]otierte Eingenschaften weggenommen“
Wir haben jungen Männern gar nichts weggenommen. Wer nach „Männlichkeit“ sucht, ist den Rechten und Rechtsextremen schon auf den Leim gegangen.
Es gibt viele verschiedene Männer, die ihr Leben auf vollkommen verschiedene Weise leben. Der Anspruch zu sagen, das ist Männlichkeit ist ideologisch und einengend.
Frauen fragen sich nicht: „Was ist Weiblichkeit?“ Für Frauen ist klar, dass verschieden Lebensmodelle für Frauen völlig normal sind.
So sollte es auch für Männer sein: Lebe so, wie es für dich angemessen ist!
Überholte Männlichkeitsbilder sind dabei eher hinderlich.
Ein Männlein steht im Walde …
Das ist übrigens die Hagebutte!
Dick und rot und ihr Innenleben führt zu Juckreiz.
Dann hiesse es doch der Hagebutter.
„Wir haben Männern und Jungen also ehemals positiv kon[n]otierte Eingenschaften weggenommen“
Als könnte der auch nur eine einzige bennenen, die nicht auch auf Frauen zutreffen könnte XD
Doch , Frauen fragen sich das auch, und Verhalten, das von Klischee abweicht, wird immer noch als “ unweiblich“ gebrandmarkt.
Männlichkeit zeigt sich in der Resonanz beim Gegenpol und vice versa.
Man kann natürlich biologisch-technisch ein Mann sein, ohne die geringste Resonanz zu erzeugen. Das kommt auch gar nicht so selten vor.
In der Regel laufen Fraunen ja eher vor Typen weg, die „mehr Männlickeit“ wollen.
Es sind also gerade die Männer besonders männlich, die sich nicht über ihre Männlichkeit definieren.
Auch umgekehrt: Was von jenen denken, die es offenbar nötig haben, regelmäßig ihre „Männlichkeit“ betonen zu müssen? ^^
Wenn ein Mann (für sich?) mehr Männlichkeit wollte wäre das auch unattraktiv, da er sich in einem Defizit-Mindset befindet.
Ansonsten lege ich auch Ihnen einmal ans Herz Orte oder Plattformen zu besuchen, an denen zwischengeschlechtliche (Kurzzeit-) Beziehungen angebahnt werden und zu observieren, mit welchem Typus Mann da nach Hause gegangen wird.
Alternativ bei Onlineplattformen zu schauen, welchem Typus Mann dort die virtuelle Bude eingebrannt wird und welcher Typus Mann dort chancenlos ist.
Diebezüglich wird es tonnenweise Material auf der Videoplattform Ihres Vertrauens geben.
Es nervt schon, wenn Männer sich diesbezüglich als Opfer wähnen, wenn zugleich umgekehrt doch dasselbe gilt. Oder zählen bei Frauen auf diesen Plattformen die inneren Werte?
Die These war, dass „männliche“ Männer bei Frauen nicht nachgefragt seien. Ich habe dargelegt, dass das Gegenteil der Fall ist, jedenfalls wenn es, wenn auch unbewusst, um die potentielle Weitergabe von Genen geht.
Ein weiteres Feld, bei dem maximale Realitätsverweigerung diskursbestimmend ist.
Auch für Sie:
Die Videoplattform Ihres Vertrauens wird da weiterhelfen. Da wird gerade das Thema Datingplattformen, durchaus auch empirisch, ad nauseam ausgewalzt.
„Ein weiteres Feld, bei dem maximale Realitätsverweigerung diskursbestimmend ist.“
„Die Videoplattform Ihres Vertrauens wird da weiterhelfen.“
Vielleicht die Realität nicht auf Videoplattformen suchen? :/
BTW : Fragen Sie mal schwule Männer bezüglich dieser Online Plattformen, wie da „sortiert“ wird.
Grundsätzlich sind diese Portale gräßlich.
Die Plattformen für schwule Männer sind ziemlich eindeutig auf „casual dating“ ausgelegt. Da ist der Deal ein anderer und auch wesentlich ehrlicher und transparenter.
Ja, da werden Übergewichtige und Schwarze ganz schnell und ehrlich weiter gewischt ^^
Ich kenn mich da aber nicht aus, gebe das nur von früheren Kommentaren bei queer.de so weiter
Ja, wer nicht auf Übergewichtige oder Schwarze steht, wird auch nicht unbedingt so tun als ob.
Auf der anderen Seite tritt das, wie Männer so sind, mit vorgerückter Stunde in den Hintergrund und gerade für „Exoten“ gibt es in der Community einen recht breiten Liebhaberkreis, wie auch, in geringerem Maße, für Übergewichtige. Auch für Daddies und was auch sonst noch gibt es da eine Zielgruppe.
Und das auch völlig unabhängig vom sozialen Status, da es eh lediglich „casual“ ist.
Vielleicht sollten Sie etwas weniger auf Kommentare bauen, die Sie sie weitergeben.
Auf heterosexuellen Portalen muss Mann schon zwangsläufig vorm Lamborghini Posen. Ist natürlich nicht seiner, aber wir beraten es nicht weiter und es erfüllt seinen Zweck.
Magersucht gibt es fast nur bei Hetero Frauen – und auch bei schwulen Männern. Wie kommt das? Gemeinsamkeiten?
PS : Es gibt, genau wie in der lesbischen, auch in der schwulen Szene Gruppen, die leben wollen, als gäbe es das andere Geschlecht gar nicht. Die fordern sogar nach Filmen mit ausschließlich männlicher Besatzung usw.
Für mich ist das die gleiche Art Menschenhass, wie Rassismus oder ähnliches.
Ihre Kommentare ähneln denen, die ich damals las sehr, deshalb wundert es mich auch nicht, dass Ihnen die Szene vertraut ist.
Ferndiagnose : Sie hatten eine gewalttätige Mutter, leben jetzt in einer isolierten, schwulen Comunitiy und wollen sich beweisen, dass das eine Geschlecht Menschen und das andere Geschlecht Unmenschen sind?
Bevor Sie mich jetzt als Ausrede lgbti-phob nennen, ich bin bi!
Wir Lehrkräfte sehen es als Aufgabe, den Kindern Medienkompetenz zu vermitteln.
Dazu gehört auch, dass sie zwischen den sozialen Medien sowie „der Videoplattform Ihres Vertrauens“ und der echten Welt unterscheiden können.
Das können offenbar auch manche Erwachsene nicht.
Manche Erwachsene schaffen es auch nicht ihrer Realitätsverweigerung zu entkommen und Lehrkräfte sollten auf die desaströsen Folgen hinweisen.
„Wenn ein Mann (für sich?) mehr Männlichkeit wollte“
Wie die Monstars im Film Space Jam – langsam kann ich Ihre Logik nachvollziehen 😀
„Alternativ bei Onlineplattformen zu schauen, welchem Typus Mann dort die virtuelle Bude eingebrannt wird und welcher Typus Mann dort chancenlos ist.“
Das klingt ehrlichgesagt deprimierend. Sie sollten Ihre Ansichten nicht aus „Social“ Media beziehen, besonders nicht hinsichtlich Beziehungen etc.
Passen Sie auf, sonst gehen Sie noch Pick Up Artists, „Alphas“ oder anderen Frauen-(bzw. Menschen-)Feinden auf den Leim 🙁
„Ausdauer, Pflichtbewusstsein, Risikobereitschaf, Stärke, Leidensfähigkeit, zur Not Opferbereitschaft“
Wenn das männliche Tugenden sind, dann sind Frauen also nicht belastbar, unzuverlässig, feige, schwach, wehleidig und egoistisch? Aha. Keine Fragen mehr, Euer Ehren.
Ja, genau. Umgekehrt schreibt man Frauen gern Fürsorglichkeit, Schönheit und Empathie zu, weshalb Männer vernachlässigend, hässlich und gefühlskalt sind.
Genau so war es gemeint: Jede Eigenschaft, die man einer Bevölkerungsgruppe gern zuschreibt, kann die andere automatisch nicht haben. Ganz einfach. Monochromie gibt dem Leben Struktur und Kontrast.
Wer diktiert diesen Schönheitszwang für Frauen ? Woher kommen Magersucht und OPs für alle möglichen Körperteile? …
Von anderen Frauen (wie Heidi Klum) und (überdurchschnittlich oft nicht heterosexuellen) Modedesignern?
Die Vorstellung, dass Bauarbeiter-Bernd, Sachbearbeiter-Sebastian oder Maschienenführer-Manfred im Jahr 2026 Frauen irgendwas sozial „vorschreiben“ könnten ist lächerlich.
Wer verschlingt Diät-Ratgeber, Modesendungen und Schlankheitsinfluencer?
Wer promoted sie?
Wer gibt Ihnen durch Dauerkonsum algorhytmische Relevanz bis zum doomscrolling durch „beauty“ und „fashion“-blogger?
Schockierenderweise sind es Frau….ääähhhh, ich meine natürlich Männer.
Männer und das mythische Patriarchat.
In Europa im Jahr 2026.
Wer kennt das nicht:
Stehen zwei Männer in der sexistisch-patriarchalen lockeroom-Diskussion, sagt der eine:
„Boah, Nicoles eyeliner ist so 2025! Und dann der Liedstrich, meine Güte nochmal, Maybelline New York, ach GOTT! Das gibt kein zweites date! Um die Hüfte hat sie auch 500 Gramm zugelegt, ich sag nur Cesars salad statt Starbucks, Schwester!!“
Darauf der andere:
„Bruder, Du sagst es! Neulich mit Karina zum lettuce-brunch gegangen, was legt sie auf? CARTIER!!! Es war mir richtig peinlich mit ihr gesehen, oder besser, haha, gerochen zu werden! Und dann ihre clutch, second hand und vintage will halt gekonnt sein, zum fremd-sch-äh-men! Ich glaub ich blocke sie jetzt auf insta.“
So ungefähr läuft das ab.
Schwöre, brudi!
Sehr einseitig, Ihre Brudi-Welt, aber wenn Sie Frauen nur von insta kennen – böd/normal.
Liebe Mädels, hört/lest mal zu,
nicht jeder hier ist nail-lid-huft-cartier-clutch—traumatisiert,
also nehmts einfach mit Humor (anders ist die Drohne447 manchmal nicht auszuhalten).
Hihi, Sie merken scheinbar nicht mal, wie Sie in Ihrem Versuch, mir einen Statussenker zu drücken 110% „sexistisch“ (sic!) agieren. 😀
Und, lassen Sie mich raten: Wenn man absolut garkeine Frauenprobleme in dem von Ihnen implizierten Sinne hat, ist man (auch) ein ganz schlimmer Finger? 😀
Immer wieder gerne, kostenlos
Tipp: leiser gockeln und v.a. nicht auf dem selbst aufgeschütteten Misthaufen 😉
Warum lassen junge Männer ihr Neonazi Gehabe nicht? Das kommt nachweislich bei Frauen schlecht an und man kriegt schlecht eine Freundin.
Wenn das so wäre, könnten sich „Neonazis“ nicht fortpflanzen und das Problem würde sich von alleine erledigen.
Ein bisschen basale Logik darf man wohl erwarten.
Mal ganz abgesehen davon, dass hier wieder alles in die Naziecke gerückt wird, was einem nicht passt.
Ich habe niemanden in die Ecke gerückt, der mir nicht passt. Ich hatte eine Nazi-Nachbarschaft. Familie mit drei Erwachsenen Söhne um 30,die frustriert den ganzen Tag vor sich hin daddel, weil sie keine Freundin kriegen. Und die kleiden sich ganz up to date UND gehen ims Fitnessstudio und so. Das Rechtsextremismus und keine Freundin finden zusammen gehen, sollte bekannt sein und wird ja auch von diversen Leuten in sozialen Medien ausgenutzt.
PS :Das Böse stirbt nie aus, fragen Sie Yin und Yang!
Außerdem suggerieren Sie mit dieser Aussage, Nazi Eltern bekämen Nazi Kinder…
Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass eine einzelne Frau hinter dem Schönheitsweiblichkeitszwang steht. Allerdings wer das Patriarchat zu einem Mythos verklärt, lebt vermutlich auf seinem eigenem Planeten.
Was sollen Frauen denn sonst für Eigenschaften haben?
„Ausdauer, Pflichtbewusstsein, Risikobereitschaf, Stärke, Leidensfähigkeit, zur Not Opferbereitschaft“?
Nicht an den SCHULEN von H.F. und Co. +__-
Weder Frauen noch Männer „müssen“ irgendwas, ausser sich an Gesetze halten.
Da wurde hart für gestruggelt – nun soll es so sein.
Macht halt jeder/jede, was sie/er will.
Entweder beide haben „Geschlechterrollen“ (=erwartete, nicht vergütete Beiträge zum Gemeinwesen) oder keiner.
Darauf läuft es sowieso hinaus, die paar Rückzugsgefechte über fake-„Männlichkeit“(sic!, gemeint ist Helotentum) werden da nichts mehr dran ändern.
Erst langsam, dann immer schneller werden Männer auch zunehmend ihre (ohnehin nur defizitär gesehenen) „Geschlechterrollen“ in offiziellen Sozialsituationen ablegen, da diesen keine Belohnungen (mehr) gegenüberstehen.
„Weder Frauen noch Männer „müssen“ irgendwas, ausser sich an Gesetze halten.“
Hey, Sie haben eine Formulierung gefunden, in der Sie keine geschlechtsspezifischen Eigenschaften benennen, die Sie sonst als typisch „männlich“ oder „weiblich“ zuordnen – congrats! 😀
Es ging mir aber eben um diese konstruierte Exklusivität von „Ausdauer, Pflichtbewusstsein, Risikobereitschaf, Stärke, Leidensfähigkeit, zur Not Opferbereitschaft“ als „männliche Eigenschaften“
„Erst langsam, dann immer schneller werden Männer auch zunehmend ihre (ohnehin nur defizitär gesehenen) „Geschlechterrollen“ in offiziellen Sozialsituationen ablegen, da diesen keine Belohnungen (mehr) gegenüberstehen.“
Könnte man bei Toxischer Männlichkeit so vermuten, in der Praxis (und im Forum) wird die Theorie bestätigt, dass sich diese jahrzehnzelangen Strukturen systemkonstruktivistisch selbst zu erhalten und zu verstärken versuchen.
So lange wir uns nicht durch Ausweichdiskussionen über Wehrpflicht oder Othering über „falsche“ Beispiele von der Realen Problematik ablenken lassen, welche historisch die gesamte Gesellschaft betreffen…
“ Monochromie gibt dem Leben Struktur und Kontrast “ in der Schwarz-Weißphotographie, …….bei der Programmierung von Robotern, may be – im richtigen Leben ists eher bunt und vielfältig.
Ihr Konstrukt, Ihr und einer ganzen Horde Schwarz-Weiß-Menschenbild lässt allerdings tief blicken.
Dazu aus kunst-online:
„Yves Klein, der Pionier der monochromen Malerei, sagte einmal sinngemäß, dass Monochromie die Farbe von jeder Form befreit und
>> das Reine, Unendliche spürbar macht.“
„in der Schwarz-Weißphotographie, …….bei der Programmierung von Robotern“
oder künftiger Täter 🙁
Ein bisschen weniger Schubladen und ein bisschen mehr Einsicht, dass es sowohl bei Männern als auch bei Frauen viele Helden und A…er und noch viel mehr dazwischen gibt, zusammen mit der Erkenntnis, dass etwas, nur weil es auf dem Etikett steht, nicht zutreffend sein muss, wäre schon schön.
„mehr Einsicht, dass es sowohl bei Männern als auch bei Frauen viele Helden und A…“
Etwas unpassend, wenn es im oben genannten Fall und der Statistik mit atemberaubender Mehrheit „Männer“ sind…
Sie schreiben Männern also fälschlich exklusive Eigenschaften zu und entschuldigen dies damit, dass Sie das gleiche bei Frauen machen?
Vielleicht ist Ihre Vorstellung von Männlichkeit einfach absolut veraltet, falsch und praxisuntauglich – gar Toxisch? (augenroll)
Aber hey, zumindest unterhält sich niemand darüber, künftige Taten zu verhindern, solange wieder und wieder der Unsinn von Reaktionären widerlegt werden muss (seufz)
Danke, so manche Familie wäre zerbrochen, hätten die Frauen nicht diese Fähigkeiten gezeigt.
Nur, wenn schon, vlt wäre es männlich, Frauen weniger in die Position zu zwingen, diese „männlichen Tugenden“ haben zu müssen, weil die Herren wissen, dass die Frau das schon wuppt.
Männlich bedeutet wohl auch, mehr Partner, mehr Helfender/Unterstützender zu sein.
Normalerweise überfordert das den Mann nicht, weil Frauen sehr wohl ihren Mann stehen (und gleich vorsichtigerweise: Ausnahmen bestätigen die Regel)
Ausdauer – eigentlich typische Frauenstärke, eher keine Sprinter
Pflichtbewusstsein – Kinder, Küche, Kirche
Risikobereitschaft – x
Stärke – kann alles heißen
Leidensfähigkeit – Geburtsvorgang
Opferbereitschaft – Karriere,..
Die Begriffe selber stehen also nicht für Männlichkeit, eher was man dann gerade damit meint. Bezüglich Risikobereitschaft, das ist die ungesündeste Veranlagung in Verbindung mit Selbstüberschätzung und führt dazu, bereitwillig in den Tod zu gehen. Für Kriegsherren praktisch, für Männer verheerend und nicht positiv.
Weiterer möglicher Punkt :Beschützerinstinkt – gilt aber immer ggü Schwächeren, so Frau ggü Kind. Mann ggü Frau, Kind. Gesunde ggü Kranken, Behinderten. Mehrheit ggü Minderheit, ist also auch nicht typisch männlich.
– Wissbegierde, Forscherdrang, Experimentierfreudig?
Das ist auch heute noch positiv. Habe ich bei meinem Sohn auch so bewertet und da kam er in der Schule auch gut mit an. Da ist es aber auch eher wieder Themaabhängig, ob man das als typisch männlich betrachtet. Auch psychologisch, pädagogisch, emotional, empathisch wird ja hinterfragt, geforscht, experimentiert, bis hin zur Gendersprache.
– Wettbewerbseifer : Gut für Wohlstand, aber auch nicht typisch männlich, je nachdem. Männer zeigen als Einzelkämpfer mehr Ehrgeiz, Frauen im Team.
-Anpacken, kommt darauf an bei was
Und dann nehmen wir mal die Titanic – devise :
Frauen und Kinder zuerst, Männer bleiben auf dem Schiff und sterben. Es gab da auch die klassistischen Ungerechtigkeiten, aber am meisten Überlebensunterschiede machte das Geschlecht!
Doch auch das war im Grunde nicht ehrenwert männlich. Zum einen wurden Männer dazu erzogen, als Feiglinge dazustehen, wenn sie sich nicht bereitwillig opfern. Zum anderen ergibt sich diese Situation aus der Natur heraus. Ja, wirklich!
Man stelle sich einmal vor, es gäbe auf diesem Schiff nur kräftige, gesunde, starke und gut ausgebildete Frauen, die das Schiff lenken. Die anderen Passagiere sind nur Kinder und Alte, Kranke, Behinderte Männer. Dann würde der gesunde Menschenverstand automatisch dazu führen, dass die Frauen die Verantwortung für alle übernehmen und sich so verhalten, wie es bei der Titanic die Männer taten. Gäbe es nur erfahrenes Personal und Passagiere, hätte das Personal dieses Verantwortungsgefühl, so wie auch immer der Kapitän, der zuletzt das Schiff verlässt (heißt ja nicht, dass das auch jeder so macht).
Genauso Soldaten ggü Zivilisten – so soll es zumindest sein.
Man stelle sich mal vor, das wäre nicht so… Die Titanic geht unter und das Personal, welches das als erstes bemerkt, schnappt sich das erste Schiff. Danach boxen sich die jungen, gesunden Männer zu den Schiffen vor. Dann Frauen. Auf dem Schiff zurück blieben Kinder, Babys, Greise,… Schrecklich!!
Ich finde es interessant, das alles zu durchleuchten und zu hinterfragen, aber ich finde nichts, was ich wirklich als eindeutig männlich oder weiblich identifizieren könnte.
Das muss aber auch nicht. Jemand ist in einer bedrohlichen Situation tapfer, selbstlos, verantwortungsbewusst – und wenn das dann ein Mann ist, dann ist das ein toller Mann!
Aber BTW : Frauen gibt es wahrscheinlich auch ein ungutes Gefühl, wenn die Statistik zB ergibt, dass die gesündesten, zufriedensten, sozial stärksten Kinder bei zwei schwulen Vätern leben… Auch das hat nichts mit männlich, weiblich zu tun und stellt hier auch nichts in Frage. Homopaare haben immer einen langen Weg und Willenstärke hinter sich, bis sie ein Kind haben. Das war nicht unvorbereitet und unüberlegt, evtl mussten sie sich auch den Überprüfungen des Jugendamtes stellen und im Falle von zwei Vätern herrscht idR hoher Wohlstand. Die Weltoffenheit aufgrund eigener Erfahrungen spielt vielleicht auch noch mit rein.
Trotzdem wird das so mancher Frau am Identitäts – und Selbstwertgefühl nagen.
„Stärke – kann alles heißen„
Laut Hettinger Tabelle zum Arbeitsschutz dürfen Frauen max. 15 kg heben und tragen, Männer maximal 55 kg.
Stärke kann mental gemeint sein oder als Tapferkeit. Stärke zu weinen. Stärke zu widersprechen usw usf.
Wollen Sie Männer nur über körperliche Überlegenheit, also den Testosteron Vorteil definieren? Das wäre doch platt.
Da könnte ich mich ja ggü meinen Kindern genauso äußern. Was macht den Unterschied zw mir und meinen Kindern? Ich bin stärker ^^.
Stimmt nebenbei eigentlich nicht mehr, denn mein Sohn ist mittlerweile ein 1,96m großer Grizzly!
Wenn der jetzt sozial schwach wäre, dann gute Nacht, alle müssten Angst vor ihm haben.
Er ist aber mehr der Typ gutmütiger Bär.
Sozialreifer als die meisten Altersgenossen. Kinder finden ihn immer toll, er ist fair und lustig, macht bald ein Föj an seiner alten Schule.
Nutzt seine Überlegenheit nicht aus, ist kommunikativ. Hört sich in der Klasse pubertäre Streigespräche zw Jungen und Mädchen an und kann gut die verschiedenen Blickwinkel vermitteln. Durchschaute nebenbei auch schon mit 16 den ganzen Fake der sozialen Medien – und wurde davor noch von so etwas verschont.
Ist politisch interessiert, hat trotzdem Jugendliche Leichtigkeit und deshalb viele Freunde.
Nutzt seine Überlegenheit nicht (aus), es sei denn, es macht Sinn.
So tragen die Mädels halt zu zweit eine Kiste Bücher und er alleine zwei – weil er es halt kann.
Bezüglich unserer rechtsextremen Ex-Nachbarn hatten wir auch festgestellt, dass die mich gerne alleine fertig machten. Da hat er sich dann auch mal so Grizzliemäßig positioniert, weil es da Sinn machte. Rechtsextreme kann man mit körperlicher Überlegenheit ja sowas von beeindrucken (Das man auch geistig überlegen ist, merken sie ja leider nicht).
Wenn der Sek1-Lehrer wird, ist der da ja sowas von Gold wert! Kennt die Armutsituation, weil er selber so aufgewachsen ist. Ist körperlich nicht einzuschüchtern, was auf die Machos wirkt und lebt als Vorbild selber vor, diese Überlegenheit nicht zu missbrauchen.
Kurz, ein richtig toller Mann!
„Rechtsextreme kann man mit körperlicher Überlegenheit ja sowas von beeindrucken„
Dann waren Sie sicher froh, dass er auch ein 1,96m großer Grizzly ist und es in dieser Situation nicht mit seinen anderen Stärken versucht hat?
Doch, er war ganz pädagogisch, genau wie ich, nur hat das bei seiner Statur Eindruck gemacht 😉
Stellen Sie sich da aber keine jugendlichen Glatzenhooligans, wie in den 90ern vor, sondern Dreitagebart-Kettenraucher-Frustrierte mittleren Alters! (sind vielleicht die gleichen, nur 30 Jahre später…)
„nur hat das bei seiner Statur Eindruck gemacht „
War also doch ganz gut, dass er ein 1,96m Grizzly war?
Ja, wo bestreite ich das?
Eine Folge aus der beliebten Sendereihe:“Wenn man seine eigenen Widersprüche nicht erkennt.“
„Doch, er war ganz pädagogisch, genau wie ich, nur hat das bei seiner Statur Eindruck gemacht“
Nee, ich widerspreche mir nicht, aber Sie lesen alles mögliche, was da nicht steht.
Die adversative Verwendung von „nur“, gleichbedeutend mit „aber“ besagt nichts Anderes, als das was Ihnen nicht gelungen ist, ihm aufgrund seiner Statur gelungen ist.
Ja und? Was wollen Sie eigentlich genau?
Einfach wow!
Es gibt so viele starke Menschen auf der Welt, aber erzählen Sie alle denen Ihre Definition – die haben sofort einen vollständigen Eindruck Ihrer Person (gähn)
Wenn Sie glauben wollen, dass die Hettinger Tabelle von mir verfasst wurde, würden Sie mal wieder ziemlich daneben liegen.
Jaja, Hettinger hatte diese genau für Gespräche über (Toxische) Männlichkeit entwickelt, damit Menschen diese auspacken können, um wirr von Stärke zu fabulieren und bloß keinen passenden Beitrag, geschweige eine Haltung zu Frau Rupps Aussagen beziehen zu müssen.
Gut gemacht! 😀
Aber vielleicht tue ich Ihnen auch unrecht und „Stärke“ ist für Sie wirklich und ausschließlich ein Begriff aus dem Arbeitsschutz…
Was ist denn „Männlichkeit“ Ihrer (entliehenen) Definition nach?
Wie viele Telelfonbücher jemand durchreißen kann? 😉
Sie kennen die Thermographien von Männern und Frauen in einer Kältekammer?
„dass die Frauen die Verantwortung für alle übernehmen“
Also würden die Frauen zuerst die Rettungsboote besetzen und dann auswählen wen von den Passagieren sie in die Boote lassen wollen und wen nicht nicht?
Wie meinen Sie das? Wenn alle gesunden, jungen, starken Männer auf den Mars ziehen würden und junge, sportliche Frauen dann zu den „Stärksten“ der Gesellschaft werden würden, würden sie automatisch in dieser Situation Verantwortungsgefühl entwickeln und anfangen, sich darüber zu definieren, was sich dann auch in Vorlieben und Hobbys zeigen würde. ZB mehr Polizistinnen und Feuerwehrfrauen unter den Wunschberufen.
Ich meine das als Gruppendynamik.
„Wie meinen Sie das? „
So wie Sie das in Ihrem obigen Beitrag zur Titanic beschrieben haben.
Ich habe das anders beschrieben.
„Man stelle sich einmal vor, es gäbe auf diesem Schiff nur kräftige, gesunde, starke und gut ausgebildete Frauen, die das Schiff lenken. Die anderen Passagiere sind nur Kinder und Alte, Kranke, Behinderte Männer. Dann würde der gesunde Menschenverstand automatisch dazu führen, dass die Frauen die Verantwortung für alle übernehmen und sich so verhalten, wie es bei der Titanic die Männer taten. „
Also wie die Mannschaft der Titanic die Besatzung der Rettungsboote stellen und auswählen wer von den Passagieren in die Boote darf und wer nicht.
Sie hatten es so beschrieben, als würden die Frauen dann zuerst sich selber retten und für die übrigen Plätze auswählen.
Was wollen Sie eigentlich mit lauter Rätsel – oder angeblichen Fangfragen? Was ist Ihr Problem?
Nein, ich hatte geschrieben:
„Also würden die Frauen zuerst die Rettungsboote besetzen„
Oder glauben Sie, es wäre gesunder Menschenverstand, wenn die starken und gut ausgebildeten Frauen, die das Schiff lenken mit dem Schiff untergehen sollen und die Besatzung der Rettungsboote nicht von den weiblichen Seeleuten übernommen würde, sondern von „Kindern und Alten, Kranken, Behinderten Männern“
Das war im Fall der Titanic aber so, dass pro Boot da nur ein Matrose benötigt wurde. Es war also nicht so, dass die Besatzung da erstmal sich selber retten konnte.
„dass pro Boot da nur ein Matrose benötigt wurde.“
?????
Nach meinen Informationen gab es 20 Rettungsboote und es überlebten 192 männliche Crewmitglieder.
Dann waren die wohl doch nicht so ehrenwert und haben doch erstmal sich selber gerettet. Ich kannte es so, dass pro Boot ein Matrose drin war und ansonsten Passagiere.
Ein einzelner Matrose hätte gar nicht gereicht um ein Rettungsboot zu Wasser zu lassen . Deshalb waren mehrere Seeleute + aMatt/Bootsmann/Offizier als Besatzung vorgesehen.
Das mit der Titanic war wohl die hochgeachtete Risikobereitschaft von Männern. Ein gutes Beispiel Toxischer Männlichkeit?
Das müssen schon die Foristin fragen, die das Beispiel Titanic gebracht hat.
Achja, wie komme ich darauf, Sie würden etwas über die Titanic wissen oder tatsächlich eine eigene Haltung zu irgendwas haben.
My bad ^^
“ mehr Polizistinnen und Feuerwehrfrauen unter den Wunschberufen.„
Für die gibt es bei den Polizeisporttests in der Tat geringere Anforderungen bei Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer.
Ja und? Kommen wir nochmal zu der Marsauswanderung zurück, dann müssten die ja auch nur noch Frauen verfolgen und die laufen nicht ganz so schnell weg 😉
Dass nur ca. 3% der Feuerwehrleute bei der Berufsfeuerwehr weiblich sind, hat vermutlich weniger mit Wunschberufen zu tun als mit den körperlichen Anforderungen beim Einstellungstest..
Wäre also ohne Männer ein Problem… ach ne, dann gäbe es ja auch weniger Brandstiftung.
Stimmt, so einen Schlauch halten, das ist eine echte Herausforderung.
IHRE Vermutung? 😀
Sie müssen sich die Anforderungen im praktischen Einstellungstest nicht anschauen, wenn Sie nicht wollen.
Was wollen Sie uns hier beibringen? Das Männer kräftiger sind als Frauen? Sorry, das wissen wir alle.
„Was wollen Sie uns hier beibringen? „
Dass es nicht unbedingt an unterschiedlichen Berufswünschen liegt, dass es nur ca. 3% weibliche Berufsfeuerwehrleute gibt.
Die Berufswünsche hatten übrigens auch Sie ins Spiel gebracht.
Das heißt, die Kritik von Männern hier, dass Frauen nur Rosinen picken und sich gefälligst mehr in solche Berufe einbringen sollen, ist nicht gerechtfertigt?
Ich wusste gar nicht, dass Sie auf unserer Seite sind.
„Dass es nicht unbedingt an unterschiedlichen Berufswünschen liegt, dass es nur ca. 3% weibliche Berufsfeuerwehrleute gibt.“
Falsch. Sie schrieben absolut nichts dazu, „woran es liegt“ – DAS würde eine Meinung Ihrerseits einfordern, ein zu hoher Preis für Sie 😀
Sie schrieben dazu, dass die Wünsche (Quelle?) und die Berufsausübung (Quelel?) nicht übereinstimmen würden, OHNE etwas über die Ursachen auszusagen, wo Ihnenselbstredend auch die Quellen fehlen werden (gähn)
„Das Männer kräftiger sind als Frauen? Sorry, das wissen wir alle.„
Nein. Ich weiß das z.B. nicht.
Ich habe zwar ein Y-Chromosom könnte aber was Körperkraft angeht weder mit Frau Mabry mithalten noch mit Frau Ehrlinger noch mit manch anderen Frauen.
Also doch nicht die 3% aufgrund körperlicher Bedingungen, die Sie gerade anbrachten? Was denn jetzt? Entweder sind Sie, genau wie die Ihnen genannten Frauen eher Ausnahmen und Männer meist kräftiger, weshalb die meisten Feuerwehrleute Männer sind – oder das ist ganz egal und mal so und mal so und Frauen sind sich nur zu fein für solche Berufe, oder wie? Ich habe den Eindruck, Sie picken hier Rosinen, entscheiden Sie sich mal.
„Also doch nicht die 3% aufgrund körperlicher Bedingungen, die Sie gerade anbrachten? Was denn jetzt?“
Er will gegen Frauen schreiben, aber nicht sagen, dass er gegen Frauen schreibt
Called it! Sie denken doch nicht, ed würde eine Haltung zu irgendwas haben?
Warum er bloß Ihnen widerspricht und keinen anderen? Fast so, als würde diese lächerliche Fassade von Neutralität nicht halten 😉
„Das Männer kräftiger sind als Frauen?“
Mitnichten XD
Aber Männer die zur Feuerwehr gehen, sind es oft: körperlich belastbare Menschen.
Männer, die Ihre Zeit damit verplempern, im Internet angenlich keine Meinung haben zu wollen, kommen dafür wahrscheinlich nicht infrage 😉
Da steht, dass 3% der Feuerwehrleute weiblich sind?
Sie kennen sich echt gut mit Quellen aus 😉
Ach darum gibt es Femizide, Vergewaltigungen, Schlechterbezahlung und -Stellung im Beruf.
All das tauschen die Frauen in Ihrer Phantasie wohl gegen eine Befreiung vom Wehrdienst und einen Platz im Rettungsboot ein.
Wie gut, dass Sie dies in die Diskussion einbringen (augenroll)
„Wie gut, dass Sie dies in die Diskussion einbringen „
Wer das Beispiel mit den Rettungsbooten der Titanic in die Diskussion eingebracht hat, ließe sich in dem Beitrag ganz leicht nachlesen, auf den ich geantwortet habe.
Es geht aber nicht um das Beispiel, sondern Ihre Sicht darauf?
Dann könnte ich wohl auf Ihre Antwort dazu eingehen, oder? 😉
(https://www.news4teachers.de/2026/07/frauenverachtend-rechtsextrem-gewaltverherrlichend-mutmassliches-manifest-von-schongau-taeter-weist-in-eine-online-terrorszene/#comment-821389)
??????
Bei einem Tausch gibt man dem Tauschpartner eine Sache und erhält im Gegenzug dafür eine andere.
Ja! Ganz schön beknackt, wenn im Forum von Rettungsbooten und Wehrdienst geschwafelt wird, wobei es u.a. um Gewalt gegen Frauen geht!
Aber wahrscheinlich habe ich Sie missverstanden.
Ohne sich in Beispielen anderer versehentlich ( 😉 ) zu verlieren: Was ist IHRE Meinung zum Thema unter dem Fokus auf Toxische Männlichkeit?
„Aber wahrscheinlich habe ich Sie missverstanden.“
Das ist in der Tat wahrscheinlich und betrifft ja längst nicht nur Beiträge von mir.
Sie schrieben dazu (viel Stuss):
https://www.news4teachers.de/2026/07/frauenverachtend-rechtsextrem-gewaltverherrlichend-mutmassliches-manifest-von-schongau-taeter-weist-in-eine-online-terrorszene/#comment-821389
Aber Sie können mir erklären, wo ich Ihre (!) Aussagen missverstand, ohne händeringend auf andere zu zeigen?
„Weiterer möglicher Punkt :Beschützerinstinkt – gilt aber immer ggü Schwächeren, so Frau ggü Kind. Mann ggü Frau, Kind. Gesunde ggü Kranken, Behinderten. Mehrheit ggü Minderheit, ist also auch nicht typisch männlich.“
Nee, genau so funktioniert es nicht. Sie können gerne einmal, auch hier suchen/googeln wer bei Angriffen (auf Kinder) oder Amoktaten, auch unter erlust des eigenen Lebens, interveniert hat und wer schreiend weggelaufen ist.
Man kann auch mal gucken, wer die Täter sind. Da liegt wohl eher das Gegenteil von Beschützerinstinkt vor.
Und dass viele Mütter ihr Leben für ihre Kinder nicht riskieren würden, glauben Sie ja wohl selbst nicht.
Ich muss da nichts glauben. Ein Blick in die Statistik ist ausreichend.
Dort, wo Frauen in der Beschützerrolle und alleinigen Erziehungsrolle sind, werden Kinder furchtbar überproportional zu Opfern und Tätern(!).
„For example, studies have found that children that from single-mother households are 5 times more likely to commit suicide than children from both unbroken households and single-father households, 9 times more likely to drop out of high school, 10 times more likely to abuse chemical substances, 14 times more likely to commit rape, 20 times more likely to end up in prison and 32 times more likely to run away from home.
The list does not stop there, single-mother households also account for 70% of all teen pregnancies, 70% of all child murders, and they account for the majority of filicide cases, which means yes, a child living in a single-mother household is the most likely to be murdered by their parent.“
Dass Kinder von alleinerziehenden Müttern auch furchtbar überproportional Opfer von sexuellem Missbrauch und Vergewaltigungen sind, fehlt in der Auflistung.
Wenn Männer und „Männlichkeit“ die Probleme wären, sollte es doch wohl anders herum sein, nicht wahr?
Ist wohl kein Zufall, dass hier eine Quellenangabe fehlt.
Sie schreiben ja einen schönen Stuss.
Schon mal auf die Idee gekommen, dass die erhöhte Belastung, die Alleinerziehdne tragen, eine Rolle spielen könnte?
Und man fragt sich ja auch, weshalb in der Regel Frauen sich alleinerziehend um Kinder kümmern. Männer kommen ihrer Beschützerrolle da oft gar nicht nach.
Bei etwa einem Drittel der Fälle bleibt der Unterhalt für die eigenen Kinder durch die Väter teilweise oder ganz aus.
Das spricht nicht für ein ausgeprägtes pauschales Beschützerverhalten bei Männern. Kommt wohl doch eher auf den Einzelfall als das Geschlecht an.
„Schon mal auf die Idee gekommen, dass die erhöhte Belastung, die Alleinerziehdne tragen, eine Rolle spielen könnte?“
Alleinerziehenden Väter scheinen diese Belastung besser wegzustecken und deren Kinder sind wesentlich erfolgreicher.
„Und man fragt sich ja auch, weshalb in der Regel Frauen sich alleinerziehend um Kinder kümmern. “
Weil die Rechtsprechung lange so war und in Teilen auch immer noch so ist, dass die Kinder den Müttern zugeschlagen wurden.
Recherchieren Sie einmal die Ausfallquoten bei Unterhaltspflichtigen Müttern. Die liegt bei 80 Prozent Plus.
Auch das ist verzerrt falsch!
Der Staat, der Unterhaltsvorschuss leistet, kann sich diesen in über 80% der Fälle nicht zurück holen. Bei nur einem kleinen Teil handelt es sich um Unwillige. Arbeitslose, Kranke, ect sind da mit eingerechnet und auch Leute mit schlecht bezahlten Berufen.
Mit dem Großteil der Fälle sind logischerweise Väter gemeint, da meistens die Unterhaltspflichtigen. Frauen machen da einen kleinen Teil aus, sind aber im Verhältnis zu ihrer Anzahl im Prozent noch mehr „Säumige“ – weshalb Sie von über 80 Plus% säumigen Müttern reden und suggerieren, die „wollen“ sich alle nicht kümmern.
Der Grund für die, sowohl Väter als auch Mütter, im Durchnitt 80% säumigen, sind nicht Verbrecher, die einfach nicht zahlen wollen, diese machen nur einen kleinen Teil aus, sondern in den 80% sind auch alle mit eingerechnet, die nicht zahlen können!
Der Unterhalt wird zwar an das Einkommen angerechnet, aber auch wer offiziell zu wenig oder gar nichts verdient und von vornherein gar nichts zahlen muss, fließt mit in die Statistik ein, denn deren Partner/in der/die die Kinder hat, bekommt auch den Unterhaltsvorschuß, auch wenn klar ist, dass der vom anderen Elternteil nie beglichen werden wird.
Dann gibt es noch Unterhaltspflichtige mit schlecht bezahlten Berufen. Die müssen dann zwar nicht so viel Unterhalt zahlen, allerdings gibt es einiges, was die Unterhaltsstelle nicht berücksichtigt.
Der Elternteil, bei dem die Kinder nicht offiziell wohnen, hat mitunter trotzdem häufig die Kinder Zuhause. Hat also Kosten für Verpflegung und Unternehmungen, für Sprit-und Stromverbrauch ect und beteiligt sich evtl auch noch an alltäglichem. Er wird aber gesehen und muss genauso zahlen, wie jemand, der sich persönlich überhaupt nicht kümmert. Dies beides zusammen kann also zur finanziellen Überforderung führen.
Btw, da sollte man auch mal Großeltern, die regelmäßig Kinder hüten und, speziell bei Patchwork Beziehungen, mitunter auf 11 oder 14 Enkel kommen (zwei mir bekannte Fälle) in den Blick nehmen. Die Großeltern wollen alle gleich gut behandeln, wollen für alle da sein, wie wenn sie nur ein oder zwei Enkel hätten, haben sich die Anzahl der Enkel nicht ausgesucht und bekommen vom Staat da nichts und sichern mitunter dem Staat die Arbeitskraft der Eltern. Die beiden mir bekannten Fälle haben eine kleine Rente und müssen jeden Monat etwas zurück legen, damit sie jedem der 11 bzw 14 Enkeln ein Weihnachts – und Geburtstagsgeschenk kaufen können.
Und jetzt raten Sie mal, warum die wenigen unterhaltspflichtigen Mütter im Verhältnis zu ihrer Anzahl bzw im Prozent noch öfter „säumige“ bzw, genauer gesagt, nicht oder vermindert zahlungsfähig sind? Nicht, weil Frauen das bösere Geschlechtsteil haben, werther GBS-Mensch, sondern weil sie traditionell häufiger schlecht bezahlte Berufe haben. Selbst, wenn wir von einer modernen Familie reden, wo der Mann die Kinder übernimmt und die Frau sich ihrem Berufsleben widmet, heißt das nicht, dass die Frau zu den besonders gut verdienenden der Gesellschaft gehört.
Bei einer mir bekannten Familie, die das so handhabt, ist die Mutter zB Busfahrerin!
Tatsächlich gehören verbeamtete Lehrerinnen unter Frauen schon zur finanziellen Spitzenklasse, die restlichen Frauen in sehr gut bezahlten Berufen machen wenige Prozent aus. Die meisten sind halt Erzieherin, Krankenschwester,…
Und weil sich das so viel anhört und deshalb evtl als unrealistisch betrachtet wird :
Es sind ja nicht 80% aller, die Unterhalt zahlen, sondern 80% aller, dessen Partner, der die Kinder hat, Unterhaltsvorschuss bekommt!
Wir reden hier also von einem eingegrenzten Kreis von Personen mit finanziellen Schwierigkeiten und von denen sind es 80%, wo es aufgrund von meist schlecht bezahlten Berufen, Arbeitslosigkeit, Krankheit ect auch keine Änderung in Aussicht ist.
Wieviele davon schummeln, kann man nicht erkennen, es werden in etwa so viele im Prozent sein, wie es auch Steuerbetrüger, Blau macher und Leistungsmissbrauch er gibt.
Ein klar finanziell Abgesicherter, der einfach nur nicht will, wird die Ausnahme sein, denn der hätte wenig Chance damit durch zu kommen, macht sich dann straf-und pfändbar und gefährdet letztendlich seinen Wohlstand und seine Freiheit.
„Schon mal auf die Idee gekommen, dass die erhöhte Belastung, die Alleinerziehdne tragen, eine Rolle spielen könnte?“
Wozu? Es betrifft ihn nicht…
Als ein Problem im Artikel wird der Frauenverachtung genannt. Es sieht so aus, als würde dieses Merkmal auch auf Sie zutreffen.
Der Anteil der männlichen Täter bei sexuellem Missbrauch liegt bei 80 bis 90 Prozent.
Wie könne da Frauen statistisch überrepräsentiert sein?
Nö, ich habe nur nicht Realitätsverweigerung zu meiner Lebensmaxime gemacht.
„Der Anteil der männlichen Täter bei sexuellem Missbrauch liegt bei 80 bis 90 Prozent.“
Ja, und 70 bis 90 Prozent von diesen 80 bis 90 Prozent kommen aus Haushalten alleinerziehender Mütter.
Ansonsten: sinnentnehmendes Lesen scheint nicht Ihre Stärke zu sein.
„Dort, wo Frauen in der Beschützerrolle und alleinigen Erziehungsrolle sind, werden Kinder furchtbar überproportional zu Opfern und Tätern(!).“
Sie machen es alleinerziehenden Frauen zum Vorwurf, nicht die Versorgung und Unterstützung zwei (ihnen statistisch passender) Erwachsenen auszufüllen??
Ein echter Alphamove! (gähn)
Was als Nächstes? Den betroffenen Frauen zum Vorwurf machen, alleinerziehend zu sein?
Achja, könnten Sie bitte Ihre Quelle noch verlinken? 🙂
Hier mal ein Beispiel :
Ein Paar hat einen sehr auffälligen Sohn. Er braucht in der Kita oft Einzel Betreuung, ist aggressiv. Die Eltern lieben ihr Kind, aber hassen sich,vielleicht deshalb.
Ich kannte die von Waldorf und die waren da sehr überzeugt. Vielleicht war es auch das, dass der Sohn in ein bestimmtes Weltbild der Eltern passen sollte. Er wollte ein Rennauto, bekam aber Kasperlepuppen,fühlte sich nicht gesehen.
Das aus dem Kind Akademiker wird, war auch ganz, ganz wichtig in der Familie.
Vielleicht war es auch was anderes, keine Ahnung.
Irgendwann trennten sich die Eltern. Weil sie sich selber nicht leiden konnten, aber vielleicht auch, weil sie durch das Verhalten des Kindes leiden und das das Familienleben belastet. Immer wieder wird man angesprochen von Erzieherinnen. Ich weiß, muss sein, aber selbstverständlich verschönt das nicht das Familienleben. Andere Eltern tuscheln hinterm Rücken, schauen einen schief an, sehen ihre Kinder als Opfer dieses Kindes.
Alles Stress, macht alles schlechte Laune, führt zu mehr Streit und Schuldzuweisungen zwischen den Eltern. Kann auch mit dazu führen, dass am Ende ein Schlussstrich gezogen wurde. Worauf ich hinaus will : Kinder haben oft Probleme, weil die Familien Probleme haben und diese Probleme führen oft auch zur Trennung und ab da ist das Kind dann offiziell von einer Alleinerziehenden!
Es gibt ja auch problematische Jugendliche, zB aus Heimbetreuung, die sind mit jemandem, ebenfalls aus Heimbetreuung zusammen, von dem sie sich schon 20 Mal getrennt hatten. Und irgendwann haben die Kinder und kriegen das alles genauso wenig hin. Und dann trennen sie sich wieder oder er haut ab, weil es ihm alles zu viel ist mit den Kleinen. Belastet waren die Kleinen von Anfang an, aber dann sind sie offiziell von einer Alleinerziehenden.
Dann kenn ich eine Familie, wo die Eltern noch ein Paar waren, bis die drei Kinder etwa zw 10 und 15 Jahre alt waren. Ihre ganze Kindheit haben sie täglichen Streit der Eltern erlebt. Ich war da das ältere Nachbarskind, dass mit den Kindern gespielt hatte und zB die Kleine verloren im Wohnzimmer auf das Fernsehen starren sah, während die Eltern in der Küche stritten. Die Kinder haben starke psychische Probleme davon getragen, sind heute in den 30ern,habe alle keine eigenen Familien gegründet. Nach der Trennung der Eltern, mussten sie sich entscheiden, zu welchem Elternteil sie stehen. Das wechselte mal hin und her. Von beiden wurden sie manipuliert, mussten sich für eins entscheiden. Wohnten noch lange bei dem Elternteil, zu dem sie hielten. Auch hier waren die Eltern zuletzt Alleinerziehende.
Nun kann man daraus Schlußfolgern, dass Alleinerziehung das Problem ist? Oder, weil die Kinder dann häufig bei der Mutter bleiben, die Mutter das Problem ist?
Ich entnehme Ihrer Einlassung, dass Sie ein Problem mit empirischen Befunden haben.
Ihre empirischen Befunde sind populistisch verzeerter Blödsinn. Das Sie keinen Link nachreichen, deutet auch daraufhin, dass dies von einer bestimmten Lobby zusammen gestellt wurde. Vielleicht sogar Incel, oder zumindest von gekränkten Vätern im Sorgerechtsstreit.
Corona hat gezeigt, dass auch die priviligiertere Bevölkerung in Zeiten von Krisen in alte Muster verfällt und im Zweifelsfall dann Frauen für die Kinder den Job hinwerfen.
In sozial schwachen Familien und Unterschichten ist das Leben eine Dauerkrise, da gibt es nachweislich keine /kaum Emanzipations-ambitionen. Soll heißen, wo es schwierig ist, bekommen immer Frauen die Kinderaufgabe. Der betrunkene, seit 20 Jahren obdachlose Junkie lebt nicht im Zölibat und kümmert sich auch nicht gewissenhaft um Verhütung. Seine Partnerin ist idR keine verbeamtete Lehrerin oder so, sondern hat selber große Probleme.
Trennungen stehen in so einem instabilen Leben an der Tagesordnung. Die Frau trägt aber erstmal das Kind aus und ist als Mutter vermerkt. Es wird dann beobachtet und Unterstützung angeboten und entweder klappt es mehr schlecht als recht oder das Kind wird gleich entzogen und leidet vermutlich am fetalen Alkoholsyndrom. Familie belastet, Mutter Alleinerziehend, Probleme des Kindes vorprogrammiert. Vater gar nicht vermerkt, nicht auffindbar, nicht gemeldet. Offiziell dann eine versagende Mutter, der Vater steht gar nicht zur Debatte, weil nicht anwesend. Das es mindestens genauso katastrophal wäre, wenn ER das Kind aufziehen würde, wird also gar nicht hinterfragt.
Und das stellen Sie nun den wenigen modernen Familien gegenüber, die selbstbewusst ihren eigenen Weg planen, wo Frau ihre Karriere macht und Mann die Kinder nimmt?
„…. fehlt in der Auflistung“
Ja, Kinder von alleinerziehenden Müttern werden schneller als Freiwild erachtet. Besonders, wenn die Mutter arm ist, am besten im Plattenbau wohnt, was bei Alleinerziehenden oft der Fall ist, dann meint irgendein Nachbar, das merkt doch keiner, die kann sich doch gar nicht wehren, die Familie hat doch eh keine Stimme, ist überfordert.
Zeigen Sie mal diese Studie, von wem ist die und wo steht, dass die Mütter selber die Vergewaltiger waren?
Mit den paar alleinerziehenden Vätern ist es, wie mit den schwulen Väter-Paaren, die sind wenige und privilegiert.
Die betrunkenen Obdachlosen, die sie auf der Straße sehen, haben übrigens auch oft irgendwo mal Kinder gezeugt, bekämen aber niemals das Sorgerecht, könnten sich auch nicht kümmern und tauchen nicht in solchen Statistiken auf.
Es ist ja gut, alles mal zu beleuchten, aber da die Welt nicht schwarz-weiß ist, liegt man mit schwarz-weiß – denken immer falsch. Sie sind da aufgrund Ihrer gewalttätigen Mutter vorbelastet und wollen da eine angebliche Wahrheit ans Licht bringen, dass Frauen so oft Kinder misshandeln, wie Männer Krieg führen, Gewalttaten in der Außenwelt verüben und alle Kinder am besten bei Vätern aufgehoben wären? Wie machen Sie das als Lehrer mit so einer Einstellung?
Btw, Lehrerinnen, die alle Männer für Verbrecher halten, sind genauso ein Problem.
„Zeigen Sie mal diese Studie, von wem ist die und wo steht, dass die Mütter selber die Vergewaltiger waren?“
Das habe ich nicht behauptet. Auch für Sie: sinnentnehmendes Lesen!
Die Täter sind sehr häufig die neuen Partner oder Stiefväter.
„Und dann nehmen wir mal die Titanic – devise :
Frauen und Kinder zuerst, Männer bleiben auf dem Schiff und sterben. Es gab da auch die klassistischen Ungerechtigkeiten, aber am meisten Überlebensunterschiede machte das Geschlecht!
Doch auch das war im Grunde nicht ehrenwert männlich. Zum einen wurden Männer dazu erzogen, als Feiglinge dazustehen, wenn sie sich nicht bereitwillig opfern. Zum anderen ergibt sich diese Situation aus der Natur heraus. Ja, wirklich!“
Ja es ergibt sich aus der Natur heraus, aber anders als Sie meinen…..Biologie und Evolution.
Eine Gemeinschaft mit zehn Frauen und einem Mann überlebt. Eine Gemeinschaft mit zehn Männern und einer Frau nicht. Insofern ist Erziehung hier lediglich ein Derivat aus biologisch-evolutionären Notwendigkeiten.
„Wenn wir Männer und Männlichkeit über Jahre ausschließhlich negativ framen („toxisch“) und mehr oder weniger verlangen, dass sich Jungen und Männer doch bitte mehr wie Mädchen und Frauen (=richtig) zu verhalten haben, dann wird dieses brache Feld bzw. Vakuum eben von Rechten oder der Manosphäre bestellt.“
Quellen? Kleiner Spaß, Sie haben keine 😉
„Ausdauer, Pflichtbewusstsein, Risikobereitschaf, Stärke, Leidensfähigkeit, zur Not Opferbereitschaft“
Jaja, auf keinen Fall auch weibliche Eigenschaften. Kinderlos nehme ich an, sonst erzählen Sie Ihrer Partnerin etwas über die Leidensfähigkeit von Männern (Augenroll)
„Quellen? Kleiner Spaß, Sie haben keine “
Quellen/Artikel könnten Sie selbst suchen.
Aber das egal …
Das wird sich so oder so weiter zeigen (denke ich). Und dann „wusste man das nicht“? Komisch.
Bei Sozial Media sieht man doch, dass diese Aussage durchaus eine (Teil)Berechtigung hat.
Dazu gibt es ja auch bereits Videos zur Thematik. Klar.
Gibt viele junge Menschen, die das auch bestätigen oder in dieses „Loch“ reinfielen und reinfallen.
Aber gut … Kann man ja so oder so sehen. Aber bitte nicht wundern in paar Jährchen.
Ist dann „geliefert, wie bestellt“.
„„Ausdauer, Pflichtbewusstsein, Risikobereitschaf, Stärke, Leidensfähigkeit, zur Not Opferbereitschaft““
„Jaja, auf keinen Fall auch weibliche Eigenschaften. “
Das sehe ich hingegen auch als Quatsch. Bzw. als zu „vereinfacht“.
Sind Männer im Schnitt (!) risikobereiter? Ja.
Sind alle Männer risikobereiter als Frauen? Nein.
Auch hier wie ein „Regler“ … Manche haben halt „mehr bei Eigenschaft X“ als andere.
Wir können hier maximal Tendenzen betrachten.
Und dadurch können wir „Potentiale“ uns ableiten.
Wenn man sagt/sagen würde:
Wer ist „physisch gewaltbereiter“ ? Sind das ja auch eindeutig Männer.
Warum sollte das bei anderen „Bereichen/“Eigenschaften“ nicht so sein? Wäre ja komplett unlogisch.
Wenn man sagt „wer hat potentiell mehr physische Kraft“? Dann sind das halt auch Männer. Kann man im Spitzen-Kraftsportbereich sogar per Zahlen „definieren“. Zahlen lügen hier ja nicht.
Trotzdem werden Bodybuilderinnen halt mehr Kraft haben, als viele Männer. Klar. Das geht. Das ist auch so.
„Kinderlos nehme ich an“
Wie sieht es bei Ihnen so aus? Haben Sie Kinder?
Auch interessant, wie/dass Sie gleich davon ausgehen, dass Menschen „ohne Partnerin“ keine Kinder hätten … Wow.
Oder auch, dass man keine Partnerin „ohne Kinder“ haben kann/hätte.
Oder wie kommen Sie auf solchen Satz?
Sie wiederum wären hier massivst empört, wenn das jemand anderes so oder so ähnlich schreiben würde.
Finde ich faszinierend.
Sehen Sie das bisschen selbst ein?
Ist alles aber nicht nur Männern vorbehalten. Andere haben diese Eigenschaften/Fähigkeiten auch!
Die „forderte“ hier niemand.
Persönlich rate ich jungen Männern/Jugendlichen im Gegenteil dazu, sich in offiziellen/institutionellen Zusammenhängen (besonders: Schule, Universität, Ausbildung) keinesfalls „männlich“, schon garnicht „besonders“ oder „mehr“ „männlich“ zu verhalten.
Das ist weder erwünscht noch wird es rational lohnend aufgenommen, sondern ist eher eine ganz dumme Idee.
Selbst da wo es toleriert wird, stehen dem keine sozialen Belohnungen (mehr) gegenüber.
Sehr wohl mehr (klassisch bzw. „toxisch“ konnotierte) Männlichkeit fordern dagegen:
– „Wehrpflicht“/“kriegstüchtig“-Befürworter (ranghohe Politiker)
– „Lifestyle-Vollzeit“-Forderer (was wäre mehr klassisch-dämlich-männlich als „Acker-acker-schaffe-schaffe“ als abhängiger AN zum Teil seiner persönlichen Identität zu machen; Forderungsträger: Wieder ranghohe Politiker)
Insgesamt ist männliches Verhalten zwar in privaten Kontexten hochgradig lohnend – in offiziellen aber natürlich in der Regel nicht.
„Selbst da wo es toleriert wird, stehen dem keine sozialen Belohnungen (mehr) gegenüber.“
Das ist so nicht richtig, man darf es bloß nicht so etikettieren.
„…in offiziellen aber natürlich in der Regel nicht.“
Ab dem mittleren Management in der echten freien Wirtschaft offensichtlich schon und beim Netzwerken offensichtlich auch.
Ja, klar.
Das ist aber nicht offen „sozial sichtbar“.
Ich persönlich finde, dass ihr beide hier Punkte habt.
In der Vorstellung der Sozialisierung ist das politisch zweigleisig.
In der Wirtschaft ist das „strukturell“ männlich als Führung. Und Sozialarbeit „weiblich“.
Im Bereich der Schulen und Bildung ist es demnach auch „weiblich“.
Hat ja auch seine Gründe und Sozialisierung.
„Gerecht“? Ne. Das sicherlich nicht. „Muss es männlicher werden?“ Ne. Sehe ich auch nicht pauschal so.
Was sollte es werden? Mehr individueller im Sinne von „wie ist der Mensch“. Dazu gehört natürlich auch „Geschlecht“ – aber nicht nur.
Beispielsweise regulieren auch Soziale Teilhabe und Mitnahme eben nicht nur „das Geschlecht“, sondern auch sowas wie bspw. Armut oder Neurodiversität/Neurologie.
Ansonsten gäbe es sowas wie „high functional masking“ ja nicht. Wäre auch nicht (mehr) nötig dann.
Oder die soziale Schere. Zumindest könnte man diese etwas begegnen.
Was Sie schreiben, ist nachweislich falsch. „Mehr Männlichkeit“ wurde hier kürzlich unter einem anderen Artikel gefordert. Diese Forderung wurde von einigen Usern, die auch sonst durch rechte Postionen negativ auffallen, unterstützt.
Ach so, Pistorius und „kriegstüchtig“ mutiert zu fake news, na dann.
„Wir müssen mehr arbeiten“ auch.
Na dann.
Dafür haben „Rechte“ (sic!) in ’nem Forum sowas geschrieben wie…na ja, irgendwas, was nicht voll auf Emanzipations-/Genderlinie liegt.
Das ist natürlich total mit (wortwörtlichen) Herrschaftsdiskursen gleichzusetzen. Total berechtigte Äquivalenz. 😀
Und Sie gehen jetzt auf „Kausalität“ oder wie soll man den Beitrag verstehen?
Können Sie das etwas genauer erläutern. Habe da gerade meine Probleme damit gedanklich …
Mal als Gedankenbeispiel (für mich zur Einordnung, wie „ehrlich“ Sie sich machen):
Soziale Einrichtungen sind „weiblich strukturiert/durchgeführt“ mit „männlichen Führungsebenen“. Sind Sie hier noch mit dabei?
[Kann ich ggf. gerne genauer erläutern]
Gefordert waren in der Diskussion mehr Männer……Sie machen daraus mehr Männlichkeit….besser noch mal lesen….
„Persönlich rate ich jungen Männern/Jugendlichen im Gegenteil dazu, sich in offiziellen/institutionellen Zusammenhängen (besonders: Schule, Universität, Ausbildung) keinesfalls „männlich“, schon garnicht „besonders“ oder „mehr“ „männlich“ zu verhalten.“
Warum? Was verstehen Sie denn unter „männlichen Verhalten“, dass Sie selbst davon im öffentlichen Raum abraten müssen?? 😀
Aber hey, wenn die coolen Typen auf Tiktok Ihnen versprechen, dass sich das ganz definitiv bestimmt irgendwann im Privaten lohnen wird 😉
Problem ist da wohl die… sagen wir Leere, die (potenzielle) Täter nicht anders zu füllen wissen.
Ist deprimierend, dass wir als Gesellschaft da kein besseres Angebot machen können, was diese Menschen erreicht, dass gegen Extremisten auf den süchtigmachenden Plattformen von Milliardären zu bieten scheinen 🙁
Bedeutet psychische Erkrankung dann Einlieferung in die Psychiatrie? Bei anderen Verbrechen wurde das ja auch veranlasst.
Wenn §63 oder §64 erfüllt sind, dann Jugendforensik.
Zunächst wohl ja, bis Gutachter gegutachtert haben.
Wenn Sie sich an Winnenden erinnern wäre die Folge allerdings , hätte der Täter überlebt, gewesen
>> Das gutachterliche Fazit
Wäre Tim K. lebend gefasst worden, hätten die Gutachter ihn trotz seiner schweren psychischen Probleme als voll schuldfähig eingestuft. Die Depression war zwar der Nährboden für die Tat, sie hob jedoch weder seine Einsichts- noch seine Steuerungsfähigkeit auf. Er hätte eine lebenslange Freiheitsstrafe im regulären Gefängnis verbüßen müssen.
( mit KI )
Das heißt: Entscheidend ist nicht nur der ICD 10/11- Schlüssel sondern auch die Meinung der Gutachter zur Schuldfähigkeit.
„„Prävention wirkt, Ausstiege sind möglich“, lautet deshalb eine der zentralen Schlussfolgerungen der Studie. „Je konsequenter Prävention, Aufklärung und Unterstützung gestärkt werden, desto weniger Anziehungskraft wird die Terrorgramszene auf Jugendliche entfalten.““
Wie sieht das praktisch aus?
Melde ich die Jugendlichen in Rücksprache mit den Eltern auf Verdacht bei sowas an?
Wenn sich potenzielle Täter isolieren, wie an die ggf. notwendigen Hinweise kommen?
Stehe da vielleicht auch völlig auf dem Schlauch, aber wo ist der Punkt, die Prävention in DIESEM Bezug anzufragen?
Gibt es Polizeiprogramme der Länder zu, z.B. PERISKOP.
Beantwortete meine Fragen nicht direkt, aber ich schaue rein. Danke
Bin mir nicht sicher, wie Sie das genau meinen … Aber ich versuchs:
– Wir sind als Schule im Bereich von Primärprävention. Also Aufklärung, Stärkung demokratischer Werte, Medienkompetenz fördern usw.
Jugendzentren sind auch Primärprävention.
– Bei Anzeichen von Gefährdung gibt es die Sekundärprävention [das was Sie wahrscheinlich meinen/erfragen]:
Fachberatungsstellen, „Beratungsstellen Extremismus“ und/oder sowas wie „Wegweiser“. Die helfen dann einem in der Beratung und dem Abgleich der Einschätzung/Prävention.
– Dann gibt es noch PerRiskoP (wie 447 schon ansprach). Das bedeutet ja „Personen mit Risikopotenzial“. Hier sollte/muss allerdings dann schon wirklich Potential sein soweit ich weiß. Dementsprechend geht es hier dann über Polizei und Jugendamt.
Die sollten auch dabei helfen, dass man „als Aussteiger“ dann halt findet. Optimalerweise …
Und klar gibt es hier bei „Isolation“ Schwierigkeiten. Wenn jemand von sich aus „da raus will“, dann ist das ein „Miteinander“. Ansonsten eher ein „Gegeneinander erstmal“. Also muss man wieder überlegen, auf welcher Ebene man halt ist … Beobachtend? Beratend [Rat einholend]? Meldend?