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Gericht stoppt iPad-Kauf für Schulen – Urteil dürfte Schulträger bundesweit betreffen

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DÜSSELDORF. Die nächste große Erneuerungswelle bei der digitalen Ausstattung der Schulen steht mit dem Digitalpakt 2.0 bevor – doch ausgerechnet die verbreitete Praxis, vorhandene Gerätesysteme einfach fortzuführen, gerät nun rechtlich unter Druck. Viele Kommunen setzen seit Jahren auf iPads und begründen weitere Apple-Anschaffungen damit, dass ein Wechsel des Betriebssystems zusätzlichen Aufwand und Kosten verursachen würde. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat dieser Argumentation in einem Streit zwischen Samsung und der Stadt Datteln nun Grenzen gesetzt: Die Kommune muss ihre Ausschreibung für 650 neue Tablets neu starten.

Corpus Delicti. (Symbolbild.) KI-Illustration: News4teachers

Die Stadt Datteln im Ruhrgebiet muss die geplante Anschaffung von rund 650 neuen iPads für ihre Schulen nach einem Rechtsstreit mit dem Elektronik-Konzern Samsung neu starten. Das hat das Oberlandesgericht Düsseldorf entschieden, wie eine Sprecherin sagte.

Die Entscheidung könnte grundsätzliche Auswirkungen auf die Beschaffung von Technik an Schulen und Behörden haben. Denn viele Behörden wollen bei der Ausschreibung neuer IT-Geräte einem bereits eingeführten Betriebssystem treu bleiben, um doppelte Wartungskosten zu vermeiden.

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Im konkreten Fall wollte die Stadt Datteln im nördlichen Ruhrgebiet 650 in die Jahre gekommene iPads ersetzen, die an den Schulen genutzt werden. Der Auftrag dafür wurde öffentlich ausgeschrieben. Dabei hatte die Stadt betont, dass sie wieder iPads anschaffen wolle – also Tablets der Marke Apple. Begründet wurde das damit, dass schon bislang Apple-Geräte in den Schulen genutzt würden und ein Systemwechsel nicht zumutbar sei.

Samsung: Behörden dürfen keinen Hersteller bevorzugen

Dieses Vorgehen ist durchaus üblich und wird nach Angaben der kommunalen Spitzenverbände von vielen Städten so angewandt. Doch Apple-Konkurrent Samsung, der dadurch von vornherein von der Ausschreibung ausgeschlossen war, wollte das nicht hinnehmen und zog vor Gericht.

Das Unternehmen argumentierte, deutsche Behörden dürften bei einer Ausschreibung keinen Hersteller bevorzugen. In erster Instanz unterlag Samsung noch vor der Vergabekammer. Doch nun entschied das Oberlandesgericht Düsseldorf, dass die Stadt Datteln das Vergabeverfahren für die Anschaffung der Tablets neu starten muss.

Samsung begrüßte das Urteil. «Unser Anliegen ist es, Rahmenbedingungen zu fördern, die fairen Wettbewerb ermöglichen und Schulen langfristig die Freiheit geben, Technologie nach pädagogischen, technischen und wirtschaftlichen Kriterien auszuwählen», teilte das Unternehmen mit.

Schul-Tablets sind ein Milliardenmarkt für Tech-Konzerne

Für die Elektronik-Konzerne geht es um einen riesigen Markt. An den Schulen gehören Tablets mittlerweile überall zur Standard-Ausrüstung im Unterricht. Schülerinnen und Schüler nutzen die Geräte, um Daten und Lernvideos im Internet zu finden, auf Lernapps zuzugreifen oder Präsentationen zu erstellen.

Doch die Tablets sind häufig in die Jahre gekommen. Viele Kommunen haben ihre Geräte in den Jahren ab 2019 angeschafft, als Bund und Länder über den Digitalpakt Schule 6,5 Milliarden Euro bereitstellten und als die Schüler während der Corona-Pandemie in den Distanzunterricht mussten. Jetzt werden viele Tausend Tablets ausgetauscht.

Außerdem sollen bald die ersten Mittel aus dem Digitalpakt 2.0 ausgeschüttet werden, in dem Bund und Länder noch einmal fünf Milliarden Euro bereitstellen, um die technische Infrastruktur der Schulen zu verbessern. «In vielen Kommunen stehen jetzt Entscheidungen darüber an, wie sie die Schulen mit neuen Endgeräten ausstatten», sagt Thilo Waasem, Schuldezernent des nordrhein-westfälischen Städte- und Gemeindebunds. Für die Hersteller von IT-Geräten wie Apple und Samsung geht es also erneut um sehr lukrative Aufträge.

Vergaberecht lässt wenig Spielraum

Rein rechtlich sei es unter bestimmten Voraussetzungen zulässig, dass sich eine Kommune schon bei der Ausschreibung auf ein bestimmtes Produkt oder eine Marke festlege, hatte eine Sprecherin des Oberlandesgerichts (OLG) im Vorfeld erläutert. Doch die Voraussetzungen dafür seien eng gefasst.

Die Ausschreibung der Stadt Datteln erfüllte diese Anforderungen nach Überzeugung des OLG-Senats nicht. Doch auch wenn die Entscheidung der Richter juristisch nur für die Anschaffung der 650 neuen Tablets für die Schulen in Datteln gilt, wurde das Verfahren in vielen Rathäusern aufmerksam beobachtet, denn ein vergleichbares Urteil gibt es bislang nicht.

Vorerst keine Tablets für Dattelner Schüler

Für viele Schülerinnen und Schüler in Datteln bedeutet die Entscheidung der Richter nun, dass sie erst einmal weiter ohne Tablets im Unterricht auskommen müssen. Die Ausschreibung neu zu starten, führe dazu, dass die dringend benötigten Geräte erst 2027 an den Schulen der Stadt ankämen, hatte Bürgermeister André Dora (SPD) im Vorfeld der «Dattelner Morgenpost» gesagt.

Der Rathauschef ist jedenfalls ein bisschen genervt, dass ausgerechnet seine 36.000 Einwohner große Kommune diesen Rechtsstreit gegen einen Weltkonzern durchfechten muss. «Warum ausgerechnet Datteln für diesen Präzedenzfall ausgesucht wurde, weiß keiner», sagte er der Zeitung. Zum Trost: Das Urteil dürfte viele Schulträger betreffen, nicht nur Datteln allein. News4teachers / mit Material der dpa

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79 Kommentare
Canishine
6 Tage zuvor

Prima, Samsung, Apple und andere werden sich bestimmt demnächst darum streiten, wer an unserer Schule die digitale Infrastruktur einrichtet, wartet und administriert und sich in praktikablen, pädagogisch und didaktisch sinnvollen, datenschutzkonformen und suchtverhütenden Lösungen überbieten. Der Markt macht‘s möglich …

unfassbar
6 Tage zuvor
Antwortet  Canishine

Und all das natürlich für den Anschaffungspreis der Geräte, sprich etwa 400€ oder so pro Gerät für mindestens 5 Jahre.

GriasDi
6 Tage zuvor

So wird Digitalisierung verunmöglicht. Alle 5 Jahre ein neues Betriebssystem.

Panthera
6 Tage zuvor
Antwortet  GriasDi

Nein, nein. Das wäre ja „noch“ einfach. Es laufen dann mehrere Betriebssysteme und verschiedene Tabletmarken parallel. Denn – jedenfalls bei uns – werden nicht alle aufeinmal ausgetauscht, sondern x in Jahr 1, x in Jahr 2 usw. Wenn es dann jedesmal eine neue Ausschreibung gibt und jedes Mal ein anderer Hersteller den Zuschlag erhält, dann wird es richtig spannend.

DienstnachVorschrift
6 Tage zuvor
Antwortet  Panthera

Bei uns wird gar nix ausgetauscht. Haben immer noch die Geräte von 2021. Neue Kollegen bekommen auch keine.

Hans Malz
5 Tage zuvor

Genau so siehts nämlich aus.

unfassbar
6 Tage zuvor

Rein rechtlich sei es unter bestimmten Voraussetzungen zulässig, dass sich eine Kommune schon bei der Ausschreibung auf ein bestimmtes Produkt oder eine Marke festlege, hatte eine Sprecherin des Oberlandesgerichts (OLG) im Vorfeld erläutert. Doch die Voraussetzungen dafür seien eng gefasst.“

Demnach muss die Ausschreibung halt nur angepasst werden. War das ein Fehler der Stadt oder sind die Voraussetzungen tatsächlich zu eng? Abgesehen davon halte ich es für Wahnsinn, die mit vielen Arbeitsstunden auf iPadOS basierenden Strukturen durch Android-Strukturen zu ersetzen.

Kaza
6 Tage zuvor
Antwortet  unfassbar

Goldene Käfige mögen schön aussehen, aber es bleiben dennoch (teure) Gefängnisse. Tatsächlich ist es Wahnsinn viele Arbeitsstunden in den Aufbau von Strukturen und die Entwicklung von Anwendungen in proprietären Umgebungen zu stecken, wenn diese sich nicht mit vertretbaren Aufwand in andere Umgebungen migrieren und so auch langfristig nutzen lassen. Insbesondere im Bildungsbereich sollte die Nutzung von Open Source Software der Standard sein – nicht nur aus juristischen Gründen oder wegen der in der Regel niedrigeren Kosten, sondern auch aus grundsätzlichen Erwägungen heraus.

notfunny
5 Tage zuvor
Antwortet  Kaza

Danke für den Kommentar. Im Wissenschaftsbereich wird schon lange auf Open Source gesetzt. Im Bildungsbereich fehlt dafür leider die Reflexion.

Mein_Senf
4 Tage zuvor
Antwortet  notfunny

Sollten für die Administration und den kompletten IT-Bereich auch fachkundige Menschen an die Schulen geschickt werden, könnte das auch wunderbar funktionieren. Aber leider sieht es so aus, dass irgendein Kollege „nebenbei“, also neben seinem Unterricht das alles ebenfalls managen muss – in den meisten Grundschulen mit eventuell 1 Entlastungsstunde! Und solange das so bleibt, wird jede Schule auf möglichst wenig Umstand zurückgreifen.

Der Bruder vom Onkel vom Dingens
6 Tage zuvor
Antwortet  unfassbar

Möglicherweise muss sich der öffentliche Dienst mal damit vertraut machen, was es heißt wirtschaftlich zu arbeiten und nicht immer nur den einfachsten Weg zu gehen.

Stellt man sich nur vor, dass man damit auch noch selbst ITler beschäftigen könnte, die nicht durch eine externe Firma kommen, uns stellt man sich vor, dass ein Tablet plötzlich 150€ statt 450€ kosten könnte und stellt man sich vor, dass man mit all dem nicht zufrieden ist, weil es nicht Datenkonform läuft (was es im Übrigen auch bei Äpfeln aus Cupertino nicht tut) dann könnte man sogar endlich mal forcieren eine einheitlich gesteuerte und gepflegte Software aus Deutschland oder Europa zu nutzen.

natürlich brauchen wir dafür dann auch erst wieder 38.000 Jahre. Kann ja niemand ahnen vorher… Aber naja, ist ja immer alles schlecht, wenn Gerichte entscheiden… Was weiß ich schon.

knique
5 Tage zuvor

Naja also wenn ich mir die Software aus Europa so anschaue, dann viel Spaß.
Man muss einfach zugeben, dass die USA uns da einfach weit voraus ist und es sich auch nicht wie die Sesselfurzer in Brüssel durch endlose Bürokratie noch selbst erschwert…

Hansi909
6 Tage zuvor

Aussage unserer betreuenden Firma an der Schule:

„Sie nehmen Apple oder wir betreuen sie nicht“

Grund den sie nennen: Apple unterstützt das Betriebssystem am längsten mit Updates (Pflicht für Schulen).
Samsung hat ein „fremdes Betriebssystem“ (von Google), keiner weiß wie lange ein Gerät unterstützt wird.

Dt
6 Tage zuvor
Antwortet  Hansi909

Dann verliert die Firma eben ihren Aufträge. Dann wird sie es sich schnell überlegen.

Samsung und auch z.B. Google garantieren für ihre Tablets Fünf Jahre aufwärts Updates vom Release der Hardware an.

Apple gibt keine Garantie. aber dafür gibt es bei Apple Updates die das Gerät künstlich verlangsamen, damit man ein bisschen Upselling betreiben kann.

Und auch wenn Samsung auf das Android von Google setzt, so veröffentlichen sie die Updates unter eigener Kontrolle und durch eigene Programmierer angepasst. Daher steuert Samsung wie lange ein Tablet Updates bekommt und nicht Google.

Vielleicht gibt es valide Argumente für Apple, das weiß ich nicht. Aber Updates sind es mit Sicherheit nicht.

Walter
6 Tage zuvor
Antwortet  Hansi909

Das stimmt so aber nicht mehr. Auch Samsung gibt seit einigen Jahren bekannt, wie lange das Gerät Updates bekommt, teilweise ist der Zeitraum auch länger als bei Apple. Ist in der EU auch vorgeschrieben.

Chris
6 Tage zuvor
Antwortet  Hansi909

Ammenmärchen.

Android und insbesondere Samsung und andere wird regelmäßig bei aktuellen Geräten mindestens drei Hauptversionen unterstützt. da sind wir bei 5-6 Jahre. und wann wollt ihr die aktuellen Geräte austauschen? nach 5-6 Jahren.

ja, entschuldigt dann braucht ihr halt ein gutes mdm. da ist dann das OS darunter egal(er).

aber hier scheinen es vor allem die Fan(f)frage zu sein. interessiert ja nicht, ob dadurch die Ausschreibung tausende oder Zehntausende teurer wird.

Give Peace a Chance
5 Tage zuvor
Antwortet  Chris

Eas für eine Vermüllung alle sechs Jahre….

Naaaja
6 Tage zuvor
Antwortet  Hansi909

Samsung macht auch feste Angaben, wie lange es für welches Tablet System- und Sicherheitsupdates gibt.

Für die aktuellen Modelle werden 5 Jahre Systemupdates und 7 Jahre Sicherheitsupdates garantiert.

unfassbar
5 Tage zuvor
Antwortet  Naaaja

Ernst gemeinte Frage: Gilt das mit den 5-7 Jahren auch für die günstigsten Tablets von Samsung? Andere kommen für die Schulen ja nicht in Frage. Hat Samsung die Akkus mittlerweile verbessert? Die Akkus von Apple sind nach meinen Erfahrungen deutlich langlebiger als die von Android-Geräten — unabhängig ob Smartphone oder Tablet.

GimmePopcorn
3 Tage zuvor
Antwortet  unfassbar

Ja, das gilt auch für einige der günstigeren Geräte, es gibt sogar extra günstige genau für den Einsatz in Schulen, diese bekommen tatsächlich sogar extra lange Updates.
Ich habe gerade erst mein solches Gerät nach 7 Jahren treuen Diensten gegen ein neueres eingetauscht. Dabei konnte ich mir sogar den Luxus leisten, eine größere Variante mit allem Schnickes auszuwählen, da das Ding dann noch immer um mehr als die Hälfte günstiger war als ein vergleichbares Äpfelchen. Ein Stift, der leicht ist, angenehm in der Hand liegt, auch für längeres Schreiben und vor allen nie geladen werden muss, ist schon dabei und muss nicht teuer dazugekauft werden. Meine Klapptastatur ist kompatibel (wäre sie allerdings auch mit der angebissen Frucht) und ich habe wieder bis zu 7 Jahre Ruhe.

Der Akku hält übrigens bei intensivstem Gebrauch mindestens 2,5 Tage, der von dem staatlich gestellten Gemüseschneidebrett, dass uns ohne Stift oder Tastatur aufs Auge gedrückt wurde, hielt von Beginn an deutlich kürzer und es produziert häufiger mal Akkuabstürze, sodass man wie blöd vor der Klasse steht, da man den vorbereiten Unterricht dann eben nicht mehr nutzen kann, weil kein Saft da ist.

Ich wäre sehr froh, wenn die überteuerten, immer unintuitiveren und nur mit teurerem Zubehör, das an unserer Schule natürlich selbst beschafft werden muss, Geräte, durch sinnvoll nutzbare, immer einsatzbereite und dabei auch noch günstigere ersetzt würden.

So betreibe ich doppelte Wirtschaft. Ich habe beide Geräte verknüpft und mache alle Arbeit auf dem einen, während ich das andere ausschließlich zum Präsentieren nutze, da ich mich weigere, mein eigenes Geld in überteuertes Equipment zu stecken. Und zwar für ein Gerät, das mir nicht gehört und jederzeit von der Obrigkeit wieder eingefordert werden kann. Bei den neueren Geräten von Apple benötigt man natürlich einen neueren Stift, eine neuere Tastatur etc. Nicht mit mir!

Rainer Zufall
6 Tage zuvor

Begründet es mit der Koppelung mit bereits vorhandenen Apfel-TVs 😛

Rüdiger Vehrenkamp
6 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Viele Schulen bei uns im Umkreis haben Flatscreens plus Apple TV in den Klassenzimmern, setzen also ebenfalls auf iPads. Würde man auf einen anderen Anbieter umstellen, könnte man die Tablets nicht mehr adäquat spiegeln. Man darf Apple an sich und die Ausschreibung ja gerne kritisieren. Aber praktikabel wirds für Schulen am Ende wieder nicht, zumal die ganze IT-Betreuung meist auch noch von Lehrkräften zu stemmen ist, die sich dann umstellen müssten.

Meiomei
6 Tage zuvor

Es gibt auch andere Möglichkeiten als Apple TV.
Wir haben eine Systems an unseren Grosbildschirmen, dass es ermöglicht, jedes Gerät zu spiegeln. Damit können neben den Lehreren auch die Schüler ihre digitalen Geräte einsetzen.

unfassbar
5 Tage zuvor
Antwortet  Meiomei

Das können die Schüler mit AppleTVs auch, wenn sie wie an meiner Schule alle iPads nutzen. Gerade diese Spiegelmöglichkeit finde ich einen sehr großen Vorzug der modernen Technik und ziehe sie jeder elektronischen Tafel vor.

Rüdiger Vehrenkamp
5 Tage zuvor
Antwortet  Meiomei

Applegeräte haben den weiteren Vorteil, dass Programme wie Keynote, Pages und Numbers kostenlos dabei sind. Für Microsoft-Office-Lizenzen fehlt vielen Schulen das Geld. Und Open Office ist allenfalls eine Notlösung.

GimmePopcorn
3 Tage zuvor

Samsung hat ähnliche, vorinstallierte Apps, die ebenso gut funktionieren.

Rainer Zufall
5 Tage zuvor
Antwortet  Meiomei

Cool! Was für ein Gerät nutzen Sie da?
Unsere Apple-TV sind da relativ einseitig… 🙁

Rainer Zufall
5 Tage zuvor

Nicht zuletzt, weil sich Kollegien meist auf eine Technik festlegen müssen, die mit anderen nicht kompatibel ist – mehr ein Wink an die Richtlinien in Deutschland/ der EU, als den Lehrkräften, die sivh im Gegensatz zu Herstellern einigen können

Fräulein Rottenmeier
6 Tage zuvor

Ja, die Ausschreibungsmodalitäten sind es, die dazu führen, ein bestimmtes Produkt erwerben zu können. Da darf sich Datteln mutmaßlich den Schuh selber anziehen, da sie die Ausschreibung zu weit gefasst haben…..

G.
6 Tage zuvor

Der größte Fehler war von Anfang an, das Apple ohne Konkurrenz ausgesucht wurde. Darunter leiden außer Apple Fanboys und -girls bis heute alle.

Sepp
6 Tage zuvor
Antwortet  G.

Bei uns hatte ich den Eindruck, dass es unbedingt Apple Geräte sein mussten, weil ein Schuleitungsmitglied meinten, das für sein Ego zu brauchen.

Von einigen Berufen mit „Klick- und Wisch-Anwendungen“ mal abgesehen sind (die schultypischen) iPads auch keine Geräte, wie man sie in der Arbeitswelt nutzen würde. Unsere Geräte haben bspw. ein Office-Paket, aber nur in sehr abgespeckter Version. Selbst für das Schreiben und Formatieren von Facharbeiten wird das teilweise eng…

Was man auch bedenken sollte ist, dass es hier längst nicht nur um die Milliarden geht, die die Geräte für die Schüler an sich kosten. Die Kinder werden von klein an (z.T. Klasse 7 oder jünger) an bestimmte Geräte/Firmen herangeführt, sie kaufen kompatible Geräte und werden später eher auch von diesen Firmen kaufen. Letztenendes ist das ein Branding, das die Firmen nichts kostet, sondern welches sie sich noch bezahlen lassen!
Welche Firma würde da vorschnell der Konkurrenz einen solchen Markt überlassen?

unfassbar
5 Tage zuvor
Antwortet  G.

Apple-Geräte sollen sehr administrierungsfreundlich sein.

Rainer Zufall
5 Tage zuvor
Antwortet  G.

Zum ersten Digitalpakt waren aber auch viele Lernapps und Anwendungen Apples exklusiv :/

Sagt nichts über den aktuellen Stand und die berechtigte Forderung, Technologie- bzw
Markenoffenheit zu gewährleisten, aber „damals“ war ein Blick darauf, wo(für) die meisten Apps entwickelt wurden ausschlaggebend…

Axel Weinstein
6 Tage zuvor

Es ist schon lange problematisch gewesen, dass sich Kommunen an einen einzigen amerikanischen Megakonzern hängen, der sich von anderen Systemen rigoros abkoppelt.
Jetzt kommt mal Bewegung und Spiel. Das Monopolgehabe von Apple ist ein wenig gebrochen.
Eine gute Nachricht.

Moritz
6 Tage zuvor

ich begrüße eine offene Ausschreibung sehr. Stock Android und das Problem mit Updates sollte erledigt sein. außerdem…. Apple ist teuer, wenig kompatibel. und: Es gibt übrigens durchaus Schadsoftware dafür (eine der ersten war wohl iworm).
Wenn das Angebot von Apple dann tatsächlich besser seien sollte, mei, dann haben sie zurecht gewonnen. Aber Stand jetzt können sie die Preise diktieren…..

OzBigdata
6 Tage zuvor

wir sind aus Kostengründen in der Firma von Apple auf Google umgestiegen, nach vielen vielen Jahren. Auch Apple erhöht die Preise, warum auch nicht, die allermeisten bleiben Apple treu weil der Ausstieg nicht so leicht ist. Machen die ganz gut. Sieht man hier auch in den Kommentaren. Untergeben sich freiwillig einer fortwährenden Beschränkung, weil ja alles so toll funktioniert. Wenn man es sich leisten kann. Updates bieten die anderen Hersteller genauso lang an wie Apple. Das ist kein Argument mehr. Und mit Öffnung auf Google Betriebssystem, kommen andere Hersteller ins Spiel. Lenovo bspw u.a. das könnte dazu führen, dass man günstiger einkaufen kann. Aber das scheint hier niemanden zu interessieren, ist halt die Betrachtungsweise Privilegierter ( vielleicht Lehrer und verbeamtet? ) Marktwirtschaft geht anders. Nicht umsonst sponsorn Automobilhersteller Fahrschulen beim Bezug ihrer Autos. Weil der Fahrschüler dann vielleicht das Auto später selbst kauft. Natürlich nur wenn es ein Kind Privilegierter ist.

GimmePopcorn
3 Tage zuvor
Antwortet  OzBigdata

„vielleicht Lehrer und verbeamtet?“

Bei uns haben die Lehrkräfte nix, absolut nix, mit der Entscheidung für oder gegen Apple zu tun gehabt. Die wird auf höherer Ebene getroffen, sonst hätten wir das sicher nicht genommen.

Das ist einmal mehr böswilliges Bashing!

MiPe
6 Tage zuvor

Die Kommune kann die Umstellungskosten wie Schulungen für Lehrkräfte, neue Software-Lizenzen und nötige Zusatz-Hardware für die Klassenräume vorab sauber durchkalkulieren. Wenn sie bei der Ausschreibung eine Lebenszykluskosten-Matrix (TCO) nutzt, werden diese echten Folgekosten bei Angeboten anderer Hersteller rechnerisch als Aufschlag hinzugerechnet. Am Ende gewinnt Apple ganz legal und rechtssicher über die Gesamtkosten, weil ein Systemwechsel für den Steuerzahler unter dem Strich einfach viel zu teuer wäre.

WeserWels
6 Tage zuvor

Einerseits: endlich kommt jemand darauf, dass das so nicht geht.
Andererseits: ich kann den Schulträger verstehen.
Es gibt dennoch rechtlich sichere Wege, den Anbieter zu bekommen, den man sich wünscht, ohne das spezielle Produkt in der Ausschreibung zu nennen.
Es kommt auf die Formulierung an.

Sigi
6 Tage zuvor

Na toll, ausbaden müssen es wieder die Schüler, die jetzt unnötig warten müssen.
Wenn es um die Digitalisierung geht sind wir echt im Mittelalter, alles dauert ewig und wir hängen wieder mal total hinterher.
Es betrifft ja nicht nur die Tablets sondern die gesamte gekoppelte Technik, da müsste dann ja auch wieder vieles neu… und da das dann zu teuer wird, wird es wahrscheinlich wieder gar nichts geben und/ oder Jahrzehnte dauern. Echt unnormal…Geschäftsgebaren vor Schülerförderung…..

Anna Nym
6 Tage zuvor

Das man überhaupt zunächst apple Geräte angeschafft hat ist der größte Murks an der ganzen Sache. Reiner Markenfetisch. Und den schwarzen Peter der Administration auf die Hersteller abwälzen zu wollen ist doch auch wieder falsch gedacht. Schuldigitalisierung funktioniert eben nur wenn man auch einen Fachmann an der Hand hat der sich im Alltag um sowas kümmert. Der muss ja nicht 100% an einer Schule sein, sondern könnte zwischen Schulen rotieren. Aber vielleicht sollte man lieber das gesparte Geld in eine Stelle stecken statt Apple regelmäßig Geld in den A* zu blasen.

Daniela
6 Tage zuvor

und wir müssen das Apple-Tablet für unseren Sohn selbst bezahlen…

unfassbar
5 Tage zuvor
Antwortet  Daniela

Das Land hat das Gesetz aus seiner Sicht somit sehr geschickt verabschiedet.

Rainer Zufall
5 Tage zuvor
Antwortet  Daniela

Fragen Sie mal die Forist*innen, die sich gegen die Nutzung solcher Medien regelmäßig ausschütten ^^

Torsten
6 Tage zuvor

Würde man keine Apps nutzen sondern einfach eine Internetseite, dann, wären die Geräte völlig egal.
ich würde mich für gar kein Tablet entscheiden. Gegen ios/android, da es kein richrige Beriebsystem ist wie auf einem PC..
Programmieren ist z. B. schlechter möglich.
ich würde mir eine Generation heranziehen, die mit Linux zurecht kommt. Mit einem freien Betriebssystem…
Schon gar nicht würde ich mich für Apple entscheiden bei der Firmenphilosophie.

Hans Malz
6 Tage zuvor

Gut, dass wir die Tafeln nicht abgebaut haben … Yessss!

Ein Elter
6 Tage zuvor

Vllt erkennen die entscheidenden Personen endlich, dass andere Hardware als Tablets besser für den Erwerb von Digitalkompetenz geeignet ist – Muss-Anforderung: Linux wird als Betriebssystem unterstützt…

Coco
6 Tage zuvor

Ich finde es gut! ich habe selber einen kleinen Unternehmen und möchte nicht, dass ich ausgegrenzt werde in der Vergabe von Aufträgen.

Nun ist es wichtig, dass das Kartellamt. Acht gebt das nicht die Preise abgesprochen werden.

Und diese Entscheidungen jetzt könnten den Schulen zugutekommen. da jeder sich unterbietet und vielleicht auch bessere Vorschläge für die digitale Sicherheit mitbringt!

maren
6 Tage zuvor

Samsung unterstützt seine Geräte garantiert für 7 jahre. Für geschäftliche Kunden gibt es auch extra enterprise Versionen mit individuellen vereinbarungen.

Appel hingegen gibt keine Zeitraum an.

mama51
6 Tage zuvor

„Wir haben schon mal die alten OHP’s rausgesucht und – Folien- bestellt…“
OMG!!!
Man könnte sich kaputtlachen, wenn’s nicht so blamabel und traurig wäre…

Shadow
6 Tage zuvor

Als Vergabe Consultant kann ich schon sagen woran das lag man hat intern oder extern nicht ordentlich Vergabetechnisch sich Beraten lassen. Man hätte mit vielen anderen Sachen Samsung ausschließen können vermutlich wurde die Vergabe von irgendein IT Mensch und Sekretariat zusammen geschrieben und rausgeben. Und Samsung hat seit 2 Jahren halt die Geräte und Software soweit das sie wirklich für Deutsche Schulen tauglich ist und teilweise sogar sicherer aber Deutsche Verwaltung verpennt sowas ja gern. Desweiteren wird man teilweise in Schulen förmlich gezwungen apple zu nutzen oder zu kaufen für privat weil sie teilweise nur apple Formate für Dokumente zulassen heißt man schließt sogar Windows und Microsoft aus was zuweit geht. Oder für Kinder das öffentliche WLAN wird nur mit apple privat Geräte zugelassen auch das muss man kritisch sehen wird aber trotzdem gemacht.

Reinhard Hopp
6 Tage zuvor

Digitalisierung in der Praxis – Digitalgeräte sind alle paar Jahre veraltet und dann richtig teuer.

Walter Hasenbrot
6 Tage zuvor
Antwortet  Reinhard Hopp

Deshalb ist das Digiatlpaket des Bundes eine untaugliche Finanzierung. Sinnvoll wäre ein Leasingverfahren, bei dem die Geräte alle paar Jahre gegen Geräte auf dem aktuellen technischen Stand ausgetauscht werden.

Dafür wäre aber eine kontinuierliche, zuverlässige Finanzierung notwendig statt der immer wieder umstrittenen Einmalzahlungen.

unfassbar
5 Tage zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Das sind dann aber laufende Kosten, die von der Kommune zu tragen wären.

Rainer Zufall
5 Tage zuvor
Antwortet  unfassbar

In Pforzheim wird derzeit das Erneuern der schulischen Geräte in den Haushalt eingeplant.
Wenn sich eine Partei hier Bildungspolitisch hervortun möchte, mehr zu leisten, wäre ich durchaus neugierig 🙂

Anonym
6 Tage zuvor

Für mich war es in der Schulzeit vor einigen Jahren super schwierig mit einem iPad klarzukommen. Ich habe bis dato NIE Apple genutzt gehabt, weil es schlicht weg zu teuer für meine Eltern war. Meine Eltern haben auch noch nie Apple benutzt.
Und weil Apple sich 0,0 mit Android-Geräten koppeln lässt (bzw. zu dem Zeitpunkt hat koppeln lassen; Bluetooth funktioniert ja immer noch nicht… – danke Samsung, dass ihr vor kurzem eine Lösung gefunden habt), bin ich die Jahre über IMMER am struggeln gewesen, wenn es um die Arbeit mit meinen Schul-iPad ging. Ich konnte mir Artikel, Dokumente und wichtiges für die Schule, dass ich auf dem Handy hatte, schlicht weg NICHT aufs iPad senden.
Insgesamt waren in unserer Klasse von 23 Personen 3, die Androids hatten und die anderen 2 konnten im Laufe des ersten Abi-Jahres auf Apple wechseln. Ich nicht. Nicht, dass ich es generell überhaupt gewollt hätte, da ich auf meinem iPad ja schon nicht mit dem iOS-System klar gekommen bin.
Ich habe mich schon abgesehen von der Einschränkung mit dem iPad durch die finanzielle Lage meiner Familie (und anderer Dinge) sehr benachteiligt gefühlt gehabt. Und dann war ich es auch im Lernen an meiner Schule. Obwohl wir alle dasselbe Gerät bekommen haben.
Besser gesagt, GENAU WEIL wir alle dasselbe Gerät bekommen haben.
Safe to say, dass ich mit den Jahren immer weniger Lust hatte mein Abi zu machen. Ich habe es geschafft, aber trotzdem keine tolle Zeit gewesen.

Ich finde es ehrlich gesagt unlogisch, dass man nicht an jeder Schule darin investiert, dass man zumindest etwas variiert, damit alle Schüler fair lernen können. Ich verstehe, dass die Wartungskosten blöd sind, aber die sollten es einem wert sein, wenn es bedeutet, dass man Chancengleichheiten schafft & den Schüler:innen mehr Freude am Lernen mitgibt.

Chris
6 Tage zuvor

Finde das genau richtig so. Dieses unnötige Primen der Grundschulkinder auf eine überteuerte Hipster-Marke findet damit hoffentlich ein Ende.

GriasDi
6 Tage zuvor

Das einzige, was ich brauche ist ein freier HDMI-Eingang für den Beamer, optimalerweise noch zusätzlich eine Kreidetafel (bei den SuS mittlerweile wieder sehr beliebt). Den Rest erledige ich mit meinem privaten System. Läuft seit Jahren und ich hab keinen Ärger.

HarneEinrichson
6 Tage zuvor
Antwortet  GriasDi

Das ist auch mein Traumsetup und ich bin Student

Julian
6 Tage zuvor

Ein Wechsel von iPads auf Tablets anderer Hersteller klingt zunächst nach einer Möglichkeit, Kosten zu reduzieren. In der Praxis ist die Sache allerdings deutlich komplexer.

Ich arbeite in der IT-Abteilung einer großen Kreisstadt und verwalte dort knapp 2.500 Geräte. Aus dieser Erfahrung kann ich sagen, dass ein Systemwechsel nicht mit dem Austausch der Hardware erledigt ist. Auch die Verwaltungssoftware muss neu eingerichtet und angepasst werden. Das verursacht zunächst einen erheblichen Arbeitsaufwand. Natürlich kann man darüber diskutieren, ob sich dieser Aufwand durch eine einmalige Umstellung und langfristig geringere Kosten rechtfertigen lässt, vorausgesetzt, das alternative System bietet tatsächlich alle benötigten Funktionen.

Dazu kommen aber zahlreiche weitere Abhängigkeiten. Bei uns sind beispielsweise viele Räume mit Apple TV ausgestattet, über die Inhalte auf das Klassenboard übertragen werden. Android-Geräte werden davon nicht unterstützt. Diese Infrastruktur müsste bei einem Wechsel ebenfalls ersetzt werden. Einige Räume verfügen bereits über modernere Systeme, die Android unterstützen, aber eben nicht alle.

Auch bei der Software gibt es Unterschiede. Bestimmte Apps sind für Android gar nicht verfügbar oder haben keine gleichwertige Alternative. Hinzu kommen kostenpflichtige Apps und teilweise mehrjährige Verträge. Bei einem Systemwechsel müssten diese gegebenenfalls durch andere Lösungen ersetzt oder neu angeschafft werden. Auch diese Kosten gehören in eine seriöse Betrachtung der Gesamtkosten.

Dass Bildungseinrichtungen heute teilweise so stark auf Apple festgelegt sind, ist allerdings auch ein Stück weit selbst verursacht. Apple hatte von Anfang an sehr gute Lösungen für die zentrale Verwaltung seiner Geräte. Samsung und andere Hersteller haben hier meiner Meinung nach den Anschluss verpasst. Entwickler von Bildungssoftware haben diese Entwicklung natürlich ebenfalls erkannt und ihre Lösungen entsprechend überwiegend für das Apple-Ökosystem entwickelt.

Ein weiterer Punkt ist der praktische Umgang mit unterschiedlichen Systemen. Gerade für weniger technikaffine Schülerinnen und Schüler, aber auch für viele Pädagoginnen und Pädagogen, kann ein Wechsel eine zusätzliche Hürde darstellen. Schon die Nutzung eines einheitlichen Systems stellt teilweise eine Herausforderung dar. Wenn dann übergangsweise verschiedene Systeme parallel betrieben werden, wird es noch komplizierter. Dass nicht alle Geräte einer Einrichtung gleichzeitig ausgetauscht werden können, macht einen solchen Mischbetrieb durchaus wahrscheinlich.

Versteht mich nicht falsch, privat bin ich selbst eher Open Source und Android zugeneigt. Aber von heute auf morgen den Hersteller zu wechseln, verursacht in einer bestehenden IT-Infrastruktur deutlich mehr Aufwand und Kosten, als es eine reine Betrachtung der Gerätepreise vermuten lässt.

Ich würde mir deshalb wünschen, dass zunächst die Hersteller stärker in die Verantwortung genommen werden. Ein Wechsel zwischen verschiedenen Systemen und insbesondere bei den eingesetzten Apps müsste deutlich einfacher und herstellerübergreifend möglich sein. Wenn diese Voraussetzungen geschaffen sind, kann man anschließend sachlich über einen Wechsel des Systems und die tatsächlichen Kosten sprechen.

Das Problem ist nur: Genau daran dürften die Hersteller vermutlich wenig Interesse haben.

GriasDi
6 Tage zuvor
Antwortet  Julian

Das wissen die Richter scheinbar nicht.

DeTe
5 Tage zuvor
Antwortet  Julian

Der goldene Käfig wunderbar beschrieben.

Aber lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

Torsten Schwichtenhövel
6 Tage zuvor

Mich interessiert vor allem als Vater eine einheitliche und verbindliche Regelung, wer die Kosten für die digitalen Endgeräte trägt.

Aktuell müssen bei uns die Eltern die iPads selbst anschaffen.

Bei drei Kindern ist das eine erhebliche finanzielle Belastung – und das kommt zusätzlich zu den Kosten für drei Klassenfahrten von der 5. bis zur 10. Klasse sowie später der Kennenlernfahrt in der Oberstufe.

Aus meiner Sicht sollten diese Ausgaben (IPads) vollständig und unabhängig von der finanziellen Situation der Familien übernommen werden. Klassenfahrten sollten mit einer zu definierenden Summe gedeckelt werden z.B. 200€.

Die derzeitige Regelung führt in vielen Haushalten zu echten Problemen, die etwas über der Einkommensgrenze sind um Recht und Teilhabe Zugang zu erhalten.

Ich war selbst vom Kindergarten bis zur 10. Klasse im Förderverein aktiv und habe dort sehr deutlich gesehen, wie es Familien belastet.

Mika BB
6 Tage zuvor

„ Klassenfahrten sollten mit einer zu definierenden Summe gedeckelt werden z.B. 200€.“

Kein Ding. Dann gibts keine Mehrtagesfahrten mehr, da Sie preislich im Regelfall eher das Doppelte rechnen können. Ist mir persönlich sehr recht. Ich bin Lehrkraft, kein Reiseveranstalter.

Fräulein Rottenmeier
5 Tage zuvor
Antwortet  Mika BB

200 €? Schwierig…..vor 10-15 Jahren noch eine realistische Summe für eine mehrtägige Klassenfahrt….aber heute? Schon alleine die Buskosten haben exorbitant zugelegt…..auch Jugendherbergen nehme nicht mehr 20 € am Tag, sondern oft schon weit über 50€ am Tag….
Dann müssen wir uns von Klassenfahrten verabschieden und Wandertage anbieten….kann man machen….

Und ja, ich falle auch jedesmal hinten rüber, wenn ich sehe dass eine läppische Klassenfahrt in der Grundschule schon inzwischen mehr als 360 Euro je Kind kostet…..das ist für Eltern einfach nicht mehr zu stemmen….

Ich_bin_neu_hier
5 Tage zuvor

„Klassenfahrten sollten mit einer zu definierenden Summe gedeckelt werden z.B. 200€.“

Okay, kein Problem:

Das reicht für einen Aufenthalt in einem hoffentlich durch eine mehrstündige Wanderung erreichbaren Schullandheim. Wer zurückbleibt, muss durch die Eltern abgeholt werden. Die 200 Euro können dann aber nicht rückerstattet werden, da ja alles gebucht ist – also bitte beizeiten anfangen, mit dem eigenen Nachwuchs zu trainieren! Luftmatratzen und Schlafsäcke sind mitzuschleppen, aber in den 200 Euro nicht inbegriffen – dürfte auch nicht schwerer sein als die durchschnittliche Schultasche. Als Verpflegung gibt es kostenloses Leitungswasser, Brot mit Butter (und vielleicht etwas Marmelade morgens?) und Nudeln mit Tomatensoße zum Mittagessen. Ja, genau: jedem Mittagessen.
Ach so, Programm? Nur kostenfreie Aktivitäten möglich.

// Ironie aus //

Sorry – für Wunder sind Lehrkräfte nicht zuständig.

der Denianer
6 Tage zuvor

Vielleicht sollte Google überlegen ob sie die Updates nicht doch länger als 5 /7 Jahre ausrollen lassen sollten.
Ein Android Gerät gleicher Ausstattung wie Apple ist nun mal um den Faktor x günstiger und falls es länger Updates für das System gibt muss Apple nachziehen und die Preise anpassen!

unfassbar
5 Tage zuvor
Antwortet  der Denianer

Die Akkus halten nach 5 Jahren keinen Schultag mehr durch. Bei den wirklich billigen Tablets sind der Speicher zu gering und die Leistung zu schlecht. Außerdem glaube ich nicht, dass die auch 5 Jahre mit echten Updates versorgt werden.

Pete
5 Tage zuvor

Viel Spass beim administrieren der Androiden.. so ein Urteil kann nur einer aussprechen, der keine Ahnung davon hat!

Ob hier etwas anderes für entscheider eine höhere Priorität hatte lassen wir mal offen stehen … Geld regiert die Welt…

Onkel Thomas
5 Tage zuvor
Antwortet  Pete

Man muß nur alle notwendigen Anwendungen als WebApp implementieren. Kostet etwas, davon ist man in der Zukunft Hardwareunabhängig.
Detailfragen sind sicher abbildbar. Das Ganze sollte aber günstiger sein wie eine überteuerte Anschaffung von Tablets.

DeTe
5 Tage zuvor
Antwortet  Pete

Nicht nur Apple bietet MDM Lösungen.

oldluke
5 Tage zuvor

Da hat jemand bei der Erstellung der Ausschreibung einfach verkackt. Man hätte halt nicht reinschreiben dürfen „wie wollen apple“, sondern Textbausteine für capabilities nutzen die keine andere Interpretation zugelassen hätten.
z.B. Akkulaufzeit X, Stift-Unterstützung mit Genauigkeit Y, managebar mit Software Z, Unterstützung des Übertragungsprotokolls … zum spiegeln mit vorhandenen Geräten, ausführbarkeit der folgenden Applikationen….., Software-Support bis 2032.
Und schon hätte Samsung keinerlei Handhabe gehabt. Entweder sie hätten ein Gerät anbringen müssen, was die Anforderungen zumindest überwiegend erfüllt (Wäre dann wohl ein Tab S FE gewesen) und auf die Hersteller der angegebenen Applikationen zugehen damit man eine Android-Version zustande bringt. Oder sie sind halt raus wegen Nichterfüllung der Anforderungen. Wenn man blöd fragt bietet JEDER Hersteller Textbausteine für die USPs der Marke, damit man in Ausschreibungen die anderen ausstechen kann an.

PHoffmann
5 Tage zuvor

Das ist genau das, was wir den Kindern beibringen sollten.
Markentreue, fehlende Anpassungsfähigkeit, Ausreden für den Erwerb von Luxusgütern.
Wenn das Problem wirklich wäre, dass Anpassungen von Programmen und dergleichen ‚zu teuer‘ sind, dann wäre es doch sicher möglich, all jene Anbieter oder Hersteller die sich auf solche Ausschreibungen melden dazu anzuhalten einheitliche, Betriebssystem-übergreifende Programme und Hardware zu verwenden, andernfalls benötigen die auch keine Gelegenheit ihre Produkte abzugeben.
Für mich wär die Sache ganz einfach, ein Wechsel der Geräte und des OS darf keinen besonderen, zusätzlichen Aufwand verursachen sonst geht der Auftrag eben an jemand anders.
Gerade Apple ist ja nun dafür bekannt, sich von anderen abzuschotten damit man auch bloß keine Alternative hat wenn man neue Geräte oder Zubehör benötigt, daher sollten Schulen, die explizit Apple nutzen oder gar anfordern einer Wirtschaftlichkeitsprüfung oÄ unterzogen werden, bzw die zuständigen Personen, ob sie für die Rolle geeignet sind. Wirtschaftlichkeit darf nicht nur auf den Preis der Geräte beschränkt sein, sondern sollte auch einen potentiellen Umstieg und damit verbundene Kosten berücksichtigen.

Papa von 3
5 Tage zuvor

Im Grundschulbereich war die Tabletnutzung meiner Kinder auf die Lernapp Anton beschränkt.
Privat nutzen meine Kinder hier Geräte für 50€ (Amazon Fire HD 8) seit Jahren ohne Einschränkungen. Bis 2029 soll ich Sicherheitsupdates erhalten.
Die Geräte administriere ich selbst.

Jetzt mit dem Schulwechsel auf eine weiterführende Schule hatte ich einen erhöhten einmaligen Aufwand(Herausfinden wie es geht dauerte, Umsetzung ging schnell )um Teams auf dem Kinderkonto zu installieren.

Realist
4 Tage zuvor
Antwortet  Papa von 3

Toll, das Sie das selbst administrieren.

Übernehmen Sie die Administration der anderen 999 Tablets an der Schule Ihres Kindes gleich mit, oder wie haben Sie sich das gedacht, wenn es keine vernünftige Administrationslösung gibt, weil irgendjemand meint, ein möglichst heterogener Gerätezoo sei die „kostengünstigte“ Lösung?

Bernd Brunnet
4 Tage zuvor

Wieder ein Beispiel für den Irrsinn, der von einer Kultusbürokratie verordnet wird! Digital über alles! Wie bei jedem schlechten Drogendealer, die ersten Versuche sind kostengünstig angefixt, danach wird die abhängige Sucht ausgenutzt! Ob Schulbücherbestellung, die ausgeschrieben werden muss deutschlandweit, ob Schlüsselsysteme europaweit, Reinigungsdienste ebenso, es ist nur ein Wahnsinn! Aber gewollt, privat vor Staat!Konzerne wissen natürlich, dass sie am besten eine kleine Kommune verklagen, die haben nicht die Ressourcen dagegenzuhalten! Aber wo ist der Städte- und Gemeindebund, die Landesregierung? Am Ende kann der Schaden gross sein, aber ein Vorteil ist doch zu sehen, jetzt läuft dan. wieder analog! Dringend notwendig!

Tobias
4 Tage zuvor

Spannend an dieser Debatte ist doch vor allem die Grundsatzfrage: Warum diskutieren wir eigentlich so intensiv darüber, welches Logo auf den Schul-Tablets prangt oder ob eine Ausschreibung markenneutral war, während die viel wichtigere Frage völlig untergeht? Müssen Schüler im Zeitalter von ohnehin massiver digitaler Überlastung und permanenter Bildschirmzeit in ihrer Freizeit überhaupt im Klassenzimmer mit Tablets hantieren? Vielleicht sollte man das Geld lieber in Dinge stecken, die im Schulalltag wirklich fehlen, statt den Tech-Konzernen einen Milliardenmarkt zu subventionieren.

Chris
4 Tage zuvor

Wenn wir dann demnächst einen Wildwuchs an geräten und Softwarelösungen haben, soll bitte auch das Gericht für die Wartung des Geräteparks und für die Interoperabilität der Software sorgen! Selbstverständlich nicht auf Kosten des Schulbudgets, denn die Schule vor Ort ist für diesen entstandenen Wahnsinn ja nicht verantwortlich.

Was ist daran so schwer zu verstehen, dass die Kosten für die Tablets nur der kleinste Teil der ganzen Geschichte ist? Die Kosten für Wartung und Betrieb sind viel höher und durch den parallelen Betrieb unterschiedlicher Systeme, der dann entsteht, wenn jedes Jahr ein anderer Hersteller die Ausschreibung gewinnt, explodieren sie förmlich.

Bernd Brunnet
3 Tage zuvor
Antwortet  Chris

Das interessiert die TechKonzerne nicht! Es ist wie bei Drogen, ein Deal, erst anfixen, dann abhängig machen! Nicht wenige Konzerne sind erst bei Tagungen und Konferenzen aufgetreten, haben vorher Untersuchungen on Auftrag gegeben, die die notwendige Anschaffungen für alternativlos notwendig erklärten, um dann aufgrund dieser Darstellungen, auch von Stiftungen untermauert, den digitalen Aufbau in den Schulen bei städtischen Sachbearbeitern ohne jede schulische Kompetenz durchzudrücken! Geht dann in den Schulausschuss, wird vom Rat bestätigt, dann passgenau in der Regel vom Anbieter mitgeliefert europaweit ausgeschrieben, sodann regelmässig verspätet ausgeliefert! Rest: Die Schule wird beliefert, mit Foto Schulleitung und Schuldezernent oder Bürgermeister, Ausschussmitgliedern! Pressetermin gelaufen, in den Ferien oder am Wochenende Einbruch mit Diebstahl!
Grosses Entsetzen natürlich und allgemeines Rätselraten, woher die Diebe die Kenntnisse hatten! Teilweise stammen die Informationen eben aus den Medien, der schuleigenen Homepage oder von Schulangehörigen auch ehemaligen!