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Der Klimawandel ist in den USA “abgewählt”: Wie sich mit Wissenschaftsfeindlichkeit Wahlen gewinnen lassen – auch in Deutschland

Eine Analyse von News4teachers-Herausgeber Andrej Priboschek.

WASHINGTON. Lassen sich Umweltkatastrophen per Volksabstimmung verhindern? In den USA offenbar schon. Dort wird es nach der Amtseinführung Donald Trumps zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten keinen menschengemachten Klimawandel mehr geben, zumindest nicht mehr als Grundlage der Washingtoner Politik. Er glaube nicht an den Klimawandel, so hat Trump mehrfach erklärt – und dabei immer wieder auch angemerkt, es sei draußen doch gerade sehr kalt.

"Glaubt" nicht an den Klimawandel: Donald Trump. Foto: greatagain.gov / Wikimedia Commons CC BY 4.0

“Glaubt” nicht an den Klimawandel: Donald Trump. Foto: greatagain.gov / Wikimedia Commons CC BY 4.0

Nicht nur, dass Trump den von allen seriösen Wissenschaftlern geteilten Befund, die Menschheit verursache einen weltweiten Temperaturanstieg, für falsch hält. Er wittert sogar eine Verschwörung dahinter. So twitterte er vor vier Jahren, die Idee des Klimawandels sei „von den und für die Chinesen erfunden, um der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in den USA zu schaden“. Gravierende politische Folgen hat das jetzt: Aktuellen Medienberichten zufolge sucht Trumps Entourage bereits nach Wegen, das von Noch-Präsident Barack Obama erst unlängst ratifizierte Klimaschutzabkommen zu umgehen.

Ist Trumps Haltung nur die neueste Blüte der oftmals exzentrischen US-Amerikaner, von denen auch immerhin rund 30 Prozent nicht an die Evolution „glauben“? Keineswegs. Auch in Deutschland scheint die Skepsis gegenüber der wissenschaftlichen Erkenntnis zu wachsen, wonach das von der Menschheit in die Atmosphäre gesetzte CO2 zu einem Treibhauseffekt führt. So hat die AfD im Frühjahr ein Programm beschlossen, in dem die Lehren des Weltklimaberichts  – ein mehr als 3.000 Seiten umfassender Report, für den Wissenschaftler fünf Jahre lang den weltweiten Forschungsstand zum Klimawandel zusammengetragen haben –, schlicht für unsinnig erklärt werden. Mehr als 1.000 Experten haben an dem Weltklimabericht mitgeschrieben. Sind das alles Idioten? Aus Sicht der AfD offenbar schon.

„Das Klima wandelt sich, solange die Erde existiert. … Seit die Erde eine Atmosphäre hat, gibt es Kalt- und Warmzeiten“, so weiß die Partei – und hat damit zweifellos recht (wer wüsste nicht, dass es mal eine Eiszeit gab). Dann aber wird es aberwitzig. „Wir leben heute in einer Warmzeit mit Temperaturen ähnlich der mittelalterlichen und der römischen Warmzeit“, behauptet die AfD. Sie vergisst allerdings zu erwähnen, dass es sich bei der „mittelalterlichen und der römischen Warmzeit“ um regionale Klimaschwankungen und keineswegs um ein globales Phänomen handelte. Und dass wir heute (globale) Temperaturen haben, wie es sie in den vergangenen 2000 Jahren auf der Erde nicht gab. Mehr noch: Die AfD glaubt, dass Kohlendioxid  in der Atmosphäre sogar nützlich sei – es rege das Pflanzenwachstum an und leiste somit einen Beitrag gegen den Hunger in der Welt. Himmlischer Dünger also statt Klimakatastrophe. Nachweise für die abstruse These? Fehlanzeige.

„Hinter all dem steckt eine gefährliche Strategie: Wissenschaft selbst soll instrumentalisiert und politisiert werden. Passen die Ergebnisse nicht, werden Wissenschaftler zur neuen “Lügenpresse” deklariert, die mit den Mächtigen konspirieren. Für die AfD ist das äußerst bequem. Wer sich das naturwissenschaftliche Fundament nach Belieben hinbiegt, kann auch nach Belieben politische Forderungen stellen“, so kommentiert die „Süddeutsche Zeitung“ und meint: „Der Angriff auf die Wissenschaft ist eine Zäsur in der politischen Debatte Deutschlands.“ Tatsächlich hat es noch keine Partei gewagt, sich derart offen gegen wissenschaftliche Erkenntnisse zu stellen. Das Erstaunliche: Die AfD kommt damit offenbar durch. Der hanebüchene Unsinn im Programm hat den wachsenden Zuspruch zu der Partei nicht bremsen können.

Man stelle sich vor, eine etablierte Partei würde in ihr Programm schreiben: Alle Befunde, nach denen Rauchen schädlich ist, sind Quatsch – denn Helmut Schmidt wurde  qualmend bekanntlich ganz schön alt. Und deshalb seien alle Maßnahmen zum Nichtraucherschutz sofort zurückzunehmen. Wer würde nicht am geistigen Gesundheitszustand der Verfasser zweifeln?

Die Debatte um den Klimawandel ist tatsächlich nur ein Themengebiet, mit dem sich das neue „postfaktische Zeitalter“ illustrieren lässt. Immer mehr Menschen ignorieren Fakten, Expertenwissen und wissenschaftliche Erkenntnisse oder tun sie als Gängelungsinstrumente einer Strippen ziehenden Elite ab (wobei Wissenschaftler zunehmend mit Journalisten, Politikern und Wirtschaftsvertretern in einen Topf geworfen werden). Komplexe Zusammenhänge und Befunde werden durch selbstgestrickte schlichte Eindrücke ersetzt, bis nur noch eine Karikatur von Wissenschaft übrig bleibt  – und das kalte Wetter draußen als Beleg für den ausbleibenden Klimawandel gilt. Diese Entwicklung lässt sich in den USA genauso wie in Deutschland verfolgen.

“Früher war alles besser”

Wie der „Spiegel“ berichtet, kommt eine aktuelle Umfrage in den Vereinigten Staaten zu dem Ergebnis, dass vier von fünf Trump-Anhängern die These bejahen: „Das Leben in Amerika ist heute schlechter als vor 50 Jahren“. Entsprechend lautete Trumps Slogan: „Make America great again!“ Nur: Es gibt keinen einzigen Indikator, an dem sich festmachen lässt, dass das Leben früher in den USA tatsächlich besser gewesen wäre. Im Gegenteil: Vor 50 Jahren standen die USA im Vietnam-Krieg, das mittlere Einkommen lag um 25 Prozent niedriger und die Lebenserwartung ist seitdem um neun Jahre gestiegen.

Die These, dass heute vieles – wenn nicht alles – schlechter sei als vor 30, 40, 50 Jahren, würden wohl auch die meisten AfD-Anhänger unterschreiben. Im Grundsatzprogramm der Partei wimmelt es von Forderungen, Reformen und gesellschaftliche Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte wie den Euro oder die Migration zurückzudrehen. Daten, die eine Verschlechterung der Lebensumstände in Deutschland belegen würden, gibt es allerdings nicht – im Gegenteil: Deutschland hat in den vergangenen  Jahren ein historisch beispielloses Wohlstandsniveau erreicht, flankiert von einem Höchstmaß an politischer Stabilität, Sicherheit und Freiheit. Das lässt sich mit einer Vielzahl von Fakten und Studien belegen. Hier eine Auswahl von guten Nachrichten der vergangenen Monate:

  • In Europa ist nur in der Schweiz und in Dänemark der Lebensstandard höher als in Deutschland. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, in der die Gehaltsunterschiede, die Lebenshaltungskosten und die Kaufkraft beurteilt wurden.
  • Der „Global Peace Index“ bringt jedes Jahr eine Liste der sichersten und unsichersten Länder der Erde heraus. Im aktuellen Report liegt Deutschland (wie in den Jahren zuvor auch) auf Rang 16. Damit hält sich Deutschland seit Jahren konsequent im oberen Feld der Liste aus 163 bewerteten Ländern.
  • Die Lebenserwartung steigt laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) kontinuierlich an. Am weitesten vorne liegen die Europäer. Deren Lebenserwartung liegt durchschnittlich bei 80 Jahren, in Deutschland bei 80,98 Jahren.1980 erreichten die Europäer ein durchschnittliches Alter von 74 Jahren. Zum Vergleich: Die Lebenserwartung der Amerikaner liegt bei 72 Jahren, der weltweite Durchschnitt bei 70.
  • Deutschland hat es einer UN-Studie zufolge erstmals unter die zehn innovativsten Länder der Welt geschafft. Den ersten Platz belegte zum sechsten Mal in Folge die Schweiz, wie aus der von den Vereinten Nationen in New York veröffentlichten Studie hervorgeht. Auf den weiteren Plätzen folgen Schweden, Großbritannien, die USA, Finnland, Singapur, Irland, Dänemark und die Niederlande. Mit dem zehnten Rang lag Deutschland erstmals unter den Top Ten und zwei Plätze besser als im vergangenen Jahr.
  • Während in Griechenland und Spanien mehr als die Hälfte aller Jugendlichen auf Jobsuche keinen Arbeitsplatz findet, geht die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland immer weiter zurück. Sie liegt aktuell bei gerade mal sieben Prozent.
  • Die Bundesrepublik landet einer Studie der Bertelsmann Stiftung zufolge in Sachen Zukunftsfähigkeit auf dem sechsten Rang unter den 41 OECD- und EU-Mitgliedsländern. Das gute Abschneiden ist vor allem auf den boomenden Arbeitsmarkt und die Umweltpolitik zurückzuführen.
  • Beim aktuellen Demokratieindex (Democracy Index) der Zeitschrift The Economist liegt Deutschland als „vollständige Demokratie“ auf Platz 13 von 167 verschiedenen Ländern.

Das alles bedeutet nun nicht, dass Deutschland ein Land ohne Schwierigkeiten wäre. Es gibt viele Probleme, die der Lösung harren, von der Flüchtlingskrise bis hin zu den maroden Schulgebäuden. Aber: Deutschland ist ein starkes Land – und zwar auf der Grundlage wirtschaftlicher Entwicklung, vorausschauender politischer Rahmensetzung und, eben, wissenschaftlicher Erkenntnis.

Eine wachsende Wissenschaftsfeindlichkeit würde uns gesellschaftlich hinter die Maximen der Aufklärung zurückwerfen; sie bedroht die Grundlage des modernen Deutschland, in dem wir heute leben. Hier kommt auch die Bildung ins Spiel: „Wissen ist Macht“, so postulierte der englische Philosoph Francis Bacon schon vor rund 400 Jahren und legte damit den Grundstein für den Rationalismus, der die menschliche Vernunft zum Maßstab des Handelns macht – basierend auf Bildung und wissenschaftlicher Erkenntnis. Und eben nicht auf Glaube und Gefühl, wodurch mittelalterliches Denken bestimmt ist.

Dabei ist das Gefühl, früher sei alles besser gewsesen, ein weit verbreitetes. Es gehört zu den menschlichen Schutzmechanismen: Psychologen beschreiben es als einen Filter im Kopf, der vor allem die schönen Erinnerungen durchlässt – und schlechte löscht. Das bewahrt so manchen davor, in die Depression abzugleiten. Das Problem mit der Verklärung der Vergangenheit ist allerdings die daraus resultierende verzerrte Sicht: Die Gegenwart sieht immer schlechter aus, auch wenn sie es objektiv gar nicht ist.

Wir sollten uns also davor hüten, unser politisches Urteil von nostalgischen Gefühlen bestimmen zu lassen. Kein Problem ist dadurch aus der Welt zu schaffen, dass wir uns in eine Ära zurücksehnen, in der wir davon noch nichts wussten. Das gilt auch für den Klimawandel.

41 Kommentare

  1. Ein Sprichwort sagt: In der Erinnerung sterben die Gehängten oft eines natürlichen Todes.

  2. “Deutschland ist ein starkes Land” …noch…aber die Roten und Grünen dieses Landes sind gerade dabei das zu ändern. Beim Global Peace Index steht Belgien vor Deutschland….das würde ich jetzt sicher nicht mehr unterschreiben. Deswegen wird die Rangfolge im Jahr 2019 definitiv am oberen Ende sich stark von der jetzigen unterscheiden. Und die Situation mit der (Jugend-) Arbeitslosigkeit wird sich nächstes Jahr auch ändern. Dann sind die meisten Integrations- und Sprachkurse beendet und die Leute zählen in die Arbeitslosenstatistik rein. DANN sollten wir uns die Zahlen noch einmal genauer anschauen.

    • … und deswegen (also: weil Sie vermuten, die Flüchtlinge würden die Daten negativ beeinflussen) benötigen wir Irrationalismus und Wissenschaftsfeindlichkeit in der Politik? Oder wie ist Ihr Post zu verstehen?

      • Wir brauchen eine Partei bzw. eine Persönlichkeit an der Spitze des Staates, die ihre Meinung nicht ständig nach der Windrichtung ausrichtet. Mal ist der Klimawandel da mal ist er nicht da usw. In ein paar Jahren werden wieder alle “Experten” sagen, dass CO2 gut ist und der Klimawandel nicht stattfindet. Die “Experten” wechseln ihre Meinung auch im Rhythmus der Bundestagswahlen hin und her. Wir müssen einen Kurs fahren, der unabhängig von der sogenannten Expertenmeinung ist und mehrere Jahre stabil ist und nicht nur 4 oder 5 Jahre.

        • Zwei Fragen stellen sich mir, wenn ich Ihren Kommentar lese:
          1. Wieso glauben Sie, dass Experten “ihre Meinung auch im Rhythmus der Bundestagswahlen hin und her” wechseln?
          2. Und wie stellen Sie sich einen Kurs vor, der auf Expertenmeinungen verzichtet? Wonach sollen sich Politiker denn richten? Schließlich kann man ja nicht davon ausgehen, dass sie selbst auf jedem Gebiet Experte sind.

        • Mal ist er da, mal nicht? In Ihrem und Herrn Trumps Kopf vielleicht. Der Klimawandel ist seit mindestens zehn Jahren wissenschaftlicher Konsens.

          Sie fordern einen Kurs, der unabhängig von der Expertenmeinung ist – das heißt dann also: bar jeden (Sach-)Verstands. Man könnte auch sagen: Avanti dilettanti!. Dieter Bohlen for Bundeskanzler! (Was die USA können, können wir doch schon lange!) Die Schulen und Hochschulen können wir dann auch gleich abschaffen, denn es gilt ja: Je blöder, desto besser.

          • Schon einmal was davon gehört, andere Meinungen einfach akzeptieren zu können? Sie stellen jeden der anderer Meinung ist gleich als Idioten dar: ” In Ihrem und Herrn Trumps Kopf vielleicht.”; ” Je blöder, desto besser.”

            Wie soll eine Diskussion stattfinden, wenn gleich die Beleidigungen anfangen? Das Beleidigungen überhaupt hier geduldet werden verstehe ich nicht.

          • ‘”Mario” hat nicht “gemeint”, sondern behauptet (nämlich dass es in der wissenschaftlichen Expertise zum Klimawandel ein Hin und Her gebe; gibt’s aber nicht) – und ich habe die Konsequenz aufgezeigt, wenn diese Art von Dummheit, die sich nicht die Bohne um Fakten kümmert und auch noch stolz darauf ist, zur Grundlage von Politik wird.

            Kann man ja bald in den USA sehr anschaulich sehen.

  3. Weil ich mich für den Klimawandel sehr interessiere und die verschiedensten Meinungen über seine Existenz von Wissenschaftlern gelesen habe, frage ich mich, was unter “Wissenschaftsfeindlichkeit” überhaupt gemeint ist. Der Klimawandel ist in der Wissenschaft umstritten.
    Meinen Sie, Herr Priboschek, jeder sei wissenschaftsfeindlich, der Ihrer Meinung nach den “falschen” Wissenschaftlern glaubt? Dann wäre Wissenschaftsfeindlichkeit wieder nur eine Sache der Polemik gegen Andersdenkende. Jeder hätte der Fraktion der Wissenschaftler zu glauben, die Sie für richtig halten. Wer anderen wissenschaftlichen Stimmen glaubt, sich also auch als “wissenschaftsgläubig” erweist, gilt dennoch als wissenschaftsfeindlich. Das ist doch verrückt.
    Mich stört, dass die Berufung auf wissenschaftliche Erkenntnisse und der Begriff “Wissenschaftsfeindlichkeit” auffallend oft missbraucht wird für die Durchsetzung des eigenen Lagerdenkens. Die Wissenschaft ist in vielen Fragen nun mal nicht so einhelliger Meinung, wie Sie hier tun. Meistens gibt es auch gegenteilige Stimmen.

    Zu Ihrer Beruhigung: Ich glaube auch an den Klimawandel. Immerhin weiß ich aber noch, dass dies ein Glaube ist, für den ich mich durch meine Vielleserei entschieden habe. Ich kann mir aber vorstellen, dass sich andere genauso emsig informieren und zu einem anderen Schluss kommen.
    Es wäre nicht nur falsch, sondern auch infam, sie als wissenschaftsfeindlich zu bezeichnen.
    Die zunehmende Argumentation mit Wissenschaftsfeindlichkeit, die nichts anderes als Unterstellung und Beschimpfung ist, muss aufhören. Sie schreibt bestimmten Glauben vor und hat mit seriöser Auseinandersetzung in der Sache nichts zu tun.

  4. Sehr geehrte/r g. h.,

    ich glaube nicht an den menschengemachten Klimawandel, genau so wenig, wie ich an den Urknall glaube oder an die Evolution. Ich glaube vielleicht an den lieben Gott (dessen Existenz sich wissenschaftlich nicht belegen lässt), aber eben nicht an wissenschaftliche Erkenntnisse. Davon “weiß” ich – und zwar stets in dem Sinne, dass mir durchaus bewusst ist, dass die Zusammenhänge tatsächlich anders sein mögen, als sie sich derzeit darstellen. Sie gelten aber solange als wahr, bis neue wissenschaftliche Erkenntnisse neue Wahrheiten zutage fördern. Ohne diese Grundlage wäre Fortschritt nicht möglich.

    Ansonsten hätten wir nämlich einen Subjektivismus (“der eine sagt so, der andere so”), für den Sie Verständnis einfordern. Klar, zu jeder Meinung gibt es eine Gegenmeinung. So gibt es ja auch genug Menschen, die meinen, den Klimawandel gebe es nicht. Und es gibt andere, die meinen, die Bibel sei wörtlich zu nehmen und Gott habe die Erde tatsächlich in sieben Tagen geschaffen – weshalb Darwin unrecht habe. Nur: Mit Wissenschaft hat das nichts zu tun. Behaupten kann jeder alles. Um wissenschaftlich ernst genommen zu werden, müssen nämlich auch Belege her – und zwar solche, die von anderen (Wissenschaftlern) überprüfbar sind.

    Die wissenschaftliche Lehrmeinung, der aktuelle Forschungsstand also, ist keineswegs so umstritten, wie Sie hier darstellen. Jeder Student, der eine wissenschaftliche Hausarbeit zu schreiben hat, beginnt mit einer Zusammenfassung des “state of the art” seines Themas. In Sachen Klimawandel ist das eben der Weltklimabericht, in den die wichtigen Klimaforscher der Welt einbezogen waren. Natürlich kann es sein, dass die alle daneben liegen. Voraussagen unterliegen immer gewissen Wahrscheinlichkeiten (die im Übrigen natürlich auch im Bericht angegeben sind). Sehr viel realistischer aber ist die Annahme, dass die Wissenschaft Recht hat.

    Mit “Glauben” hat das eben nichts zu tun. Aber mit Respekt vor der wissenschaftlichen Expertise.

    Herzliche Grüße

    Andrej Priboschek
    Herausgeber News4teachers

  5. Ich wollte Sie nur darauf hinweisen, dass der grassierende Vorwurf von Wissenschaftsfeindlichkeit, den auch einige hier wie z.B. Bernd, Georg oder Anna gern erheben, wenn sie ihre persönliche Meinung als einzig wahr und wissenschaftlich begründet darstellen, seine Tücken hat. Die Wissenschaft spricht nun mal häufig mit vielerlei Stimmen und kommt beim selben Thema zu unterschiedlichen Ergebnissen.
    Die Krux ist, dass jeder meint, dass der ihm genehmen Wissenschaftsstimme Glauben geschenkt werden müsse und wer das nicht tue, wissenschaftsfeindlich sei.
    Darum stellt sich die Frage, welchem Wissenschaftler vertraut werden kann oder darf, damit man als aufgeschlossen gilt für wissenschaftliche Erkenntnisse. Gender-Freunde bezeichnen z.B. die Erkenntnisse des Evolutionsbiologen Ulrich Kutschera als Unsinn und machen sich lustig über jeden, der seine Aussagen “glaubt”. Ich kann mich noch lebhaft erinnern, wie “mehrnachdenken” immer wieder mit seinem/ihrem “Kutschi” aufgezogen wurde, weil dieser Professor die Gender-Thesen in Frage stellt und “mehrnachdenken” ihn überzeugend fand.
    “Wissenschaftsfeindlichkeit” ist meiner Meinung nach zu einem Kampfbegriff geworden, der gern jedem um die Ohren gehauen wird, der andere Wissenschaftler zur Unterstützung seiner Meinung ins Feld führt als die erwünschten. den
    Wer die Auswahl hat zwischen verschiedenen Aussagen aus dem erlauchten Kreis der Wissenschaft, muss sich nun mal entscheiden, welche Seite er überzeugender findet, welcher er mehr “glaubt”.
    Da können Sie noch so herablassend und ätzend über Glaubensbegriff belehren, Herr Priboschek. “Wissen” können auch Sie nicht, wenn die Wissenschaft mit verschiedenen Zungen redet. Sie können auch nur sagen, welche Sie mehr überzeugt, welcher Sie mehr glauben.
    Wissen zu behaupten würde bedeuten, dass Sie sich in der Rolle des Oberwissenschaftlers mit dem einzig wahren Durchblick sehen.

    Was den menschengemachten Klimawandel angeht, bin ich ja sogar auf Ihrer Seite. Ich würde allerdings nicht wie Sie von der “wissenschaftlichen Lehrmeinung” sprechen, sondern von der “vorherrschenden wissenschaftlichen Lehrmeinung”. Das macht einen kleinen, aber feinen Unterschied, der uns beide in der Bewertung des Begriffs “Wissenschaftsfeindlichkeit” trennt.

    • Volle Zustimmung zu Ihrer Beurteilung. “Wissenschaftsfeindlichkeit” ist ein neuerer Kampfbegriff gegen Andersdenkende, die nicht auf jene Stimmen der Wissenschaft hören wollen, auf die sie hören sollen, obwohl es andere Stimmen seitens der Wissenschaft gibt.
      Es ist ein makabrer Witz, wie der Schimpfbegriff “Wissenschaftsfeindlichkeit” dazu benutzt wird, geförderten “Lehrmeinungen” Oberwasser zu verschaffen.
      Jeder hat das Recht, sich aus unterschiedlichen Lehrmeinungen die auszusuchen und an die zu glauben, die seinem Verstand am ehesten zusagt.

      • Vertrauen Sie dann auch Geisterheilern, weil deren “Lehrmeinung” eben nur eine andere ist als die von wissenschaftlich arbeitenden Medizinern?

        • Der Glaube kann Berge versetzen, lach.
          Ich vertraue meinem Heilpraktiker jedenfalls deutlich mehr als vielen Ärzten, die sich leider oft genug als völlig unfähig und inkompetent erweisen.
          Vermutung: Wenn die Höhe des Arzthonorars vom Behandlungserfolg abhängig gemacht würde, müsste wohl so manche Arztpraxis schließen.

          Gerade erst gestern hörte ich im Gesundheitsmagazin des NDR eine erschreckende Zahl: Bei über 60% der implantierten Kniegelenke kommt es danach zu gravierenden Behandlungsfehlern, die oft genug eine neue OP zur Folge haben.

          • “Ich vertraue meinem Heilpraktiker jedenfalls deutlich mehr als vielen Ärzten, die sich leider oft genug als völlig unfähig und inkompetent erweisen.”

            Diese Verteilung des Vertrauens funktioniert sicher am besten, solange Sie einigermaßen gesund sind.

            “Wenn die Höhe des Arzthonorars vom Behandlungserfolg abhängig gemacht würde, müsste wohl so manche Arztpraxis schließen.”

            Lol. Aus dem Mund eines (Ex-)Lehrers ein amüsantes Statement. Es erinnert stark an verbreitete Lehrerkritik.

      • Gilt das dann nicht auch für die Schule, g. h. und bolle? Kann dann nicht auch jeder Schüler für sich beanspruchen, seine persönliche Lehrmeinung zum Ausdruck zu bringen – auch wenn er den größten Unfug zu Papier bringt?

        Hier mal eine interessante “Lehrmeinung” zur Mathematik:

        “Geometrie: Hier wird gelehrt, es gäbe eine sogenannte „Gerade“. Diese Grundlage der Geometrie ist falsch. Es gibt im gesamten Universum keine einzige gerade Linie. In unserem Universum bewegt sich alles spiralförmig. Es kann sich überhaupt nie eine Gerade ergeben, höchstens Näherungen.

        Algebra: Hier wird von der Grundannahme ausgegangen, eins und eins sei gleich Zwei ( 1+1=2 ). Dies ist falsch. In der Realität ergibt Eins plus Eins niemals exakt Zwei, sonden nur eine Näherung an Zwei.

        Beispiel: Man hat einen Apfel, und legt zu diesem Apfel nun einen zweiten Apfel hinzu, dann bleiben an der Hand, die den Apfel berührte mikroskopisch kleine Anteile des Apfels zurück, so daß man genau betrachtet nur etwa 1,999999999 Äpfel da liegen hat. Es ist nicht möglich den Apfel ohne einen solchen Effekt hinzuzulegen. Dies ist auf jeden ähnlichen Vorgang übertragbar. (Bekannt als das sogenannte Brotkrumenproblem: Es ist nicht möglich eine Brotscheibe abzuschneiden ohne Brotkrumenverluste etc..) Es gibt immer Verluste. In der Realität ist 1+1 also niemals exakt 2.

        Da dies die zwei wichtigsten Grundlagenannahmen der Mathematik betrifft, kann man sagen: Die an deutschen Schulen gelehrte Mathematik ist zu 100% falsch. (Problem dabei, 99% aller Schüler erkennen dies nicht, selbst als Abitursabgänger.”

        Das stammt aus einem angeblich wissenschaftlichen Esoterikforum. Wenn, wie Sie meinen “jeder das Recht hat, sich aus unterschiedlichen Lehrmeinungen die auszusuchen und an die zu glauben, die seinem Verstand am ehesten zusagt”, dann gilt das doch auch für Schüler, oder?

        • Danke für den letzten Absatz. Ich wollte schon einen bösen Kommentar über den Unsinn schreiben, den Sie da verzapft haben. Ich kehre hiermit meinen ersten Eindruck um in ein Danke für dieses sehr erhellende Beispiel.

    • Hier mal ein Zitat, das die Mechanismen Ihres “Glaubenspluralismus” beleuchtet (Frankfurter Rundschau): “Man deklariert Fakten zu Meinungen um – und reklamiert dann, im Sinne der Meinungsfreiheit müsse ihre Weltsicht gleichberechtigt daneben stehen. In den USA investieren Öl-, Kohle- und Stromlobby seit Jahren Millionen in die Diskreditierung der Klimaforschung – so wie zuvor die Tabakindustrie gegen Krebsforscher und christliche Fundamentalisten gegen die Evolutionslehre: Es werden Denkfabriken gegründet, Studien bezahlt – und schon ist der Klimaschutz infrage gestellt.”

      Weiter heißt es: “Zur Erinnerung: Dass der CO2-Ausstoß des Menschen den aktuellen Klimawandel verursacht, ist durch Tausende abgesicherter Studien verschiedener Fachbereiche belegt. Mehr als 97 Prozent aller Untersuchungen zum Thema lassen keinen Zweifel daran.” Das ist eben die herrschende Lehrmeinung, also der aktuelle Forschungsstand, der im Weltklimabericht wiedergegeben ist.

      Darüber hinaus empfehle ich, sich mal damit zu beschäftigen, was Wissenschaft überhaupt ist. Nicht jeder, der sich Wissenschaftler nennt, ist es auch, und nicht jede Behauptung, die ein Akademiker aufstellt, ist eine wissenschaftliche Arbeit. Ein Mindestmaß an Grundbildung in Wissenschaftstheorie ist schon nötig, um “Glauben” von “Wissen” unterscheiden zu können – sonst wirkt eben jedes Postulat gleichwertig, was es nicht ist. Eine gute Einführung liefert die Uni Mainz: http://www.philosophie.uni-mainz.de/brendel/promotionskolleg/alles.pdf

      • Es gibt doch Denkfabriken und Lobbygruppen jeder couleur, die Gefälligkeitsstudien bezahlen, um zu “beweisen” und die Meinung der Menschen zu beeinflussen.
        Darum ist es wichtig, nicht alles als wissenschaftlich bewiesene Tatsachen hinzunehmen, was als solche deklariert wird.
        Sie führen ja selbst die Öl-, Kohle- und Stromlobby an oder die Tabakindustrie als typische Auftraggeber von Pseudo-Studien. In diese Reihe gehört auch die Pharmaindustrie.
        Zum nicht-industrieellen Kreis der Studien-Auftraggeber gehören Parteien, ideologische Fundamentalisten oder auch Bildungssektierer. Alle haben eins gemeisam: Sie geben ihre “Studien” als wissenschaftliche Beweise aus und bezichtigen Zweifler der Wissenschaftsfeindlichkeit.
        Was ist also so falsch daran, wenn jemand an diesem Begriff Anstoß nimmt und in ihm ein rechthaberisches Zwangsmittel sieht.
        Es ist eben nicht alles streng wissenschaftlich, was sich als solches ausgibt. Und jeder ist wahrscheinlich geneigt, jene Studienergebnisse für seriöses “Wissen” zu halten, die seine ohnehin vorhandene Welt- und Lebensanschauung bestätigen.
        Der Begriff “Wissenschaftsfeindlichkeit” gehört wegen seiner Missbrauchsanfälligkeit und steilen Karriere als Schimpfwort für Meinungsgegner auf den Müllhaufen.
        Mir sagt er auch nur noch, dass mit ihm jemandes Ansichten lächerlich gemacht oder diskreditiert werden sollen.

        • Das heißt, Sie können eine wissenschaftliche Arbeit von einer pseudowissenschaftlichen Studie nicht unterscheiden?

          • Donnerwetter, Sie können das? Und dann wahrscheinlich noch auf allen Gebieten?
            Sie müssen ja göttliche Allwissenheit und Urteilsfähigkeit besitzen.
            Ich habe mir sagen lassen, pseudowissenschaftliche Studien aufzudecken sei meist gar nicht so einfach und werde sogar von Wissenschaftlern selbst als knifflige Aufgabe gesehen.
            Wenn das so leicht wäre, würden sich Pseudo-Studien gar nicht lohnen und den Auftraggeber nur unnötiges Geld kosten. Obendrein wäre noch sein Renommee in Windeseile futsch.
            Um Ihre Frage zu beantworten: Nein, ich kann nicht, was Sie können.
            Ich kann allerdings meinen Verstand bemühen, bei Misstrauen oder Skepsis Gegenstimmen einholen und die verschiedenen Aussagen abwägen, um eine eigene Meinung zu bilden.

            Übrigens gehöre ich nicht zu den Esoterikern oder Anhängern von Geistheiler-Lehrmeinungen. Ich verstehe auch nicht, warum Sie Menschen mit eigenem Denken und dem Wunsch, Gesagtes zu hinterfragen, in diese Ecke stellen wollen.

          • Ich stelle niemanden in eine Ecke, ich stelle nur Fragen.

            Und ich beantworte sie auch: Zur Beurteilung der Wissenschaftlichkeit einer Arbeit gibt es Kriterien, die jeder Student im 1. Semester lernt. Hier zum Beispiel sind sie schön zusammengefasst: https://www.th-koeln.de/mam/downloads/deutsch/studium/studiengaenge/f02/rest_ba/f02_cics_merkblatt_ba_ma_leitfadenwissenschaftlichkeitbielefeld_140507_olt.pdf

            Anhand dieser formalen Kriterien lässt sich schon ein Großteil des pseudowissenschaftlichen Unsinns herausfiltern. Was sich damit natürlich nicht erkennen lässt, sind bewusst gefälschte Datensätze – aber: Hier reicht in der Regel ein Blick in die Autorenliste.

            Wissenschaftler, die gerne noch weiter wissenschaftlich arbeiten möchten, werden für Fälschungen ihren Namen nicht hergeben. Misstrauisch sollte man sein, wenn Menschen als Autoren fimieren, die keinen Bezug zu einer anerkannten Hochschule haben und als wissenschaftliche Autoren zum Thema nie zuvor in Erscheinung getreten sind. Um das herauszubekommen, reicht zumeist googeln.

          • Apropos “anerkannte Hochschulen”. Dazu passt der Leserbrief eines Philosophiestudenten auf einen passenden Artikel:

            “Vielen Dank für den sehr informativen Artikel. Ich als Philosophiestudent habe mich zeitweise an die etwas komplizierten Texte, die wir lesen müssen zurückerinnert. Es hat sich gelohnt, diesen Text zu lesen. Warum?
            Weil ich nicht nur Philosophie studiere. Anders als in diesem Fach wird an meiner Uni nämlich fast ausschließlich mit Glaubenssätzen gehandelt. Es wird immerzu die richtige “Haltung” propagiert, die falsche diffamiert. Den Handel betreiben also die wirklich Gläubigen. Die Kritiker, die Denker, die Zweifler, also jene, die ihren Verstand benutzen und Begründungen einfordern sind lästig. Bah.(…)”

          • Komischerweise können gerade in der Psychologie die meisten Studien nicht reproduziert werden.

            http://www.spektrum.de/news/psychologische-studien-sind-oft-nur-kurz-richtig/1345195

          • Und deswegen, weil das Setting in psychologischen Studien oft sehr speziell ist (was ein Stück weit in der Natur der Sache liegt) und weil ein Student einen Leserbrief geschrieben hat, ist Wissenschaft beliebig?

            Wissenschaft bedeutet ja nicht “frei von Fehlern” – im Gegenteil: Wissenschaftlicher Fortschritt vollzieht sich ja gerade durch Trial and Error (dazu: gerne mal Popper lesen). Wissenschaft heißt: So transparent arbeiten, dass Fehler (von anderen Wissenschaftlern) gefunden werden können, ums beim nächsten Mal besser zu machen und die Erkenntnisgrenzen voranzutreiben.

          • Gruselig. Muss man hier allen Ernstes Lehrern erklären, was Wissenschaft bedeutet? Haben die ihr Lehramt auf der Kirmes gewonnen? (Oder sind’s am Ende gar keine Lehrer, die hier in einem Lehrerforum diskutieren?)

          • Werte Studentin, wollen Sie einen Sachbeitrag liefern oder nur Stimmung machen gegen Personen und Aussagen, die Ihnen nicht gefallen?
            Empörungsgeschrei als Überzeugungsargument ist inzwischen out, liefern Sie lieber Sachargumente, und zwar gute.

          • Ich möchte meine Bestürzung über das Niveau einiger Beiträge hier kundtun. Wenn jemand zum Beispiel irgendeinen anonymen Post eines irgendwie frustrierten Philolophie-Kommillitonen als Beleg dafür heranzieht, dass die Wissenschaft eigentlich eine Lachnummer ist, kann ich nur noch den Kopf schütteln.

            Stellen Sie eine solche Diskussion doch mal, werte Lehrer, über die Schule vor – dass Menschen hier auftreten und ernsthaft behaupten, in der Schule werde sowieso größtenteils nur Blödsinn vermittelt, und deshalb müsse sich jeder Schüler selbst ausssuchen dürfen, was er davon “glaubt” und was nicht. Und dann zieht einer als Beweis für die angeblichen Lügengeschichten der Lehrer einen Post hervor, in dem ein Schüler schreibt: Schule ist doof.

            Geht’s noch?

          • Zuerst Bestürzung, liebe “Studentin”, dann ein bisschen Bemühung um Solidareffekte und zum Schluss die Frage “Geht’s noch?” ist reichlich durchsichtig und dünn.
            Sie schreiben übrigens auch anonym, wollen aber trotzdem ernst genommen werden. Einen Studenten, der ebenfalls anonym schreibt, dessen Meinung Ihnen aber nicht gefällt, hauen Sie wegen seiner Anonymität jedoch in die Pfanne und fordern uns Leser auf, ihm deswegen nicht zu glauben.
            Um in Ihrem Argumentationsmuster zu bleiben: Stellen Sie sich vor, jemand schreibt, dass Leser doof sind und nicht merken, welche Widersprüche ihnen angedreht werden.

            Geht’s noch?

          • @ Psychologe
            @ Studentin

            Falls Sie meinen Links nachgegangen sind, werden Sie feststellen, dass selbst in der Wissenschaft nicht eindeutig geklärt ist, ob die üblichen Standards zu guten Ergebnissen führen. Also stellen sich ernsthafte Wissenschaftler die Frage, welche (neuen) Standards zu besseren Ergebnissen führen können.
            Das heißt nicht, dass ich etwas gegen Wissenschaft habe – im Gegenteil.

            @ Studentin
            Diese Diskussion, dass in der Schule nur Blödsinn vermittelt wird, haben Lehrer jeden Tag und das nicht nur mit Schülern, sondern auch mit Eltern, Politikern und sonstigen Verantwortlichen.

  6. @Studentin
    3 Fragen – 3 klare Antworten: Ja, nein, (nein)

  7. Die hier plötzlich auftretenden Schülerinnen bzw. Studentinnen sind mir sowieso suspekt.

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