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Schlagwörter Archiv: Akademisierungswahn

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So viele Studierende wie nie – doch der Peak ist möglicherweise überschritten

Steht das Bachelor-Studium vor einer Reform? Foto: this.is.seba / flickr (CC BY-SA 2.0)

WIESBADEN. Mit fast 3 Millionen erreicht die Zahl der Studenten in ganz Deutschland in diesem Wintersemester einen neuen Rekordstand. Zunehmend zeigen sich dabei aber auch regionale Unterschiede was die Attraktivität der Studienstandorte anbelangt. Darüber hinaus haben 2016 weniger Menschen ein Studium neu aufgenommen, als 2015. In Deutschland gibt es so viele Studierende wie nie zuvor. Im laufenden Wintersemester sind 2,8 ... Mehr lesen »

Hessische Unternehmer sehen das Bildungssystem auf einem fatalen Weg

Ihm macht’s Spaß. Aber immer weniger Schüler entscheiden sich für eine Ausbildung im MINT-Bereich. Foto: Chris Hunkeler / flickr (CC BY-SA 2.0)

WIESBADEN. «Wir bilden immer mehr Akademiker aus, deren vorwiegend theoretische Kompetenz wir auf dem Arbeitsmarkt nicht in gleichem Umfang brauchen», so Volker Fasbender von der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände. Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) fordert ein Umdenken im Bildungssystem. Mit dem stetigen Rückgang der dualen Berufsausbildung und dem weiteren Wachstum des akademischen Sektors werde ein entscheidender Standortvorteil verspielt, sagte ... Mehr lesen »

Wirtschaft: „Akademisierungswahn“ führt in die Irre – Meister verdient oft mehr als ein Bachelor-Absolvent

BERLIN. Bachelor oder Meister? Die Wirtschaft braucht derzeit mehr Meister – und fordert von der Politik ein klares Bekenntnis zur dualen Ausbildung. Der DIHK stellt zudem die «Kostenloskultur» des Hochschulstudiums infrage. Die deutsche Wirtschaft wirbt händeringend um mehr Auszubildende in technischen Berufen. Absolventen einer Ausbildung und einer anschließenden beruflichen Aufstiegsfortbildung wie Meister oder Fachwirt bewegten sich auf gleichem Niveau wie ... Mehr lesen »

Studie: Der Trend zur Akademisierung ist nicht zu stoppen

„Volle Hörsäle – leere Werkbänke“, titelt die Bertelsmann-Stiftung. Auch Zuwanderern, Flüchtlingen und Studienabbrechern solle der Zugang zur betrieblichen Ausbildung erleichtert werden. Foto: azboomer / pixabay (CC0 Public Domain)

BERLIN/GÜTERSLOH. Die Bertelsmann-Stiftung sorgt sich um den Azubi-Nachwuchs in Deutschland. Wenn sich der Trend zum Studium fortsetze, werde die Zahl der Schulabgänger, die eine Lehre beginnen bis 2030 um 80.000 auf rund 400.000 zurückgehen: Nicht genug, um die aus dem Beruf ausscheidenden geburtenstarken Jahrgänge zu ersetzen. Vielen Branchen drohe schon in Kürze ein Fachkräftemangel. Wie Akademisierungswahn-Kritiker Julian Nidda-Rümelin plädiert doie ... Mehr lesen »

Rolle rückwärts der OECD: Deutschland ist mit seiner dualen Ausbildung plötzlich Vorbild

Unerwartetes Lob: OECD-Generalsekretär Angel Gurria. Foto: World Economic Forum / Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)

BERLIN. OECD-Chef Angel Gurria meint: Wenn es um eine berufsnahe Ausbildung geht, könne man von Ländern wie Deutschland eine Menge lernen – dabei wird Deutschland seit Jahren von seiner Organisation wegen seiner angeblich zu niedrigen Studierendenquote kritisiert. Grund für die Kehrtwende: Hierzulande ist die Lage für junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt gut – anders als in südeuropäischen Ländern, die früher für ihre ... Mehr lesen »

Kampagne gegen den „Akademisierungswahn“: Lehre kann attraktiver als Studium sein – meinen Politik und Wirtschaft

KIEL. Die Wirtschaft braucht unbedingt Nachwuchs bei den Fachkräften. Mit einer Kampagne werben Politik und Wirtschaft in Schleswig-Holstein nun für die Vorzüge einer Lehre – wie zuvor schon in Rheinland-Pfalz. Tausende Betriebe brauchen in den nächsten Jahren einen neuen Chef, weil der bisherige in den Ruhestand geht. Junge Leute können unter Umständen mit einer Lehre schneller Karriere machen als mit ... Mehr lesen »

Breit diskutiert in Deutschland: Nida-Rümelins These vom „Akademisierungswahn“

Julian Nida-Rümelin hat eine Bildungsdebatte angestoßen. Foto: Perikles/ Wikimedia Commons (CC BY 3.0)

BERLIN. «Akademisierungswahn» – ja oder nein? Der Münchner Philosoph Julian Nida-Rümelin – einst SPD-Kulturstaatsminister in der rot-grünen Bundesregierung von Gerhard Schröder – hat mit seiner gleichnamigen Streitschrift eine hitzige Debatte ausgelöst: über Pro und Kontra von Hochschul- und Berufsbildung, über Defizite bei der Durchlässigkeit des Bildungssystems, über das Phänomen Studienabbruch, über bessere Informationen für junge Leute schon in der Schule, besonders ... Mehr lesen »

So viele Studenten wie noch nie: Deutschland im „Akademisierungswahn“?

Zunehmend heterogene Studentenschaft: Fassade der Berliner Humboldt-Universität. Foto: Rolf Handke / pixelio.de

BERLIN. Immer weniger Lehrlinge, immer mehr Studenten – gerät das deutsche Bildungssystem in Schieflage? Die provokante These des Philosophen Nida-Rümelin vom «Akademisierungswahn» hat viele Gegner. Doch es geht um eine wichtige Frage: Wo kommen die Fachkräfte der Zukunft her? Hunderttausende Schüler büffeln derzeit für ihr Abi. Viele von ihnen sitzen ab Herbst in Hörsälen deutscher Hochschulen. Weit weniger aber werden eine ... Mehr lesen »

Studie: Wer darf, studiert meist auch

Steht das Bachelor-Studium vor einer Reform? Foto: this.is.seba / flickr (CC BY-SA 2.0)

HANNOVER. Knapp acht von zehn Jugendlichen, die 2008 ihre Schule mit einer Hochschulzugangsberechtigung abschließen konnten, hatten viereinhalb Jahre danach auch ein Studium aufgenommen. Wer die Schule mit einer Studienberechtigung verlässt, geht mit großer Wahrscheinlichkeit auch an die Hochschule. Das geht aus einer Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) hervor. Sie basiert auf einer repräsentativen Befragung von Personen, ... Mehr lesen »

Wirtschaft: „Berufsabitur“ soll Facharbeitern die Hochschulen eröffnen

Hessen Unternehmensverbände wollen Facharbeitern den Hochschulzugang erleichtern. Foto: dinolino / pixelio.de

WIESBADEN. Studium statt Ausbildung sagen sich immer mehr Schulabsolventen in Deutschland. Das duale Ausbildungssystem werde dagegen immer mehr zum Minderheitensystem klagen Unternehmensvertreter und malen das bedrohliche Bild künftigen Facharbeitermangels. Ein sechsmonatiges Zusatzangebot für Berufsschüler soll daher nach dem Willen der hessischen Unternehmensverbände Ausbildung und Studium besser verzahnen. Mit einem «Berufsabitur» wollen Hessens Unternehmer die Bildungswege flexibler gestalten. Nur durch eine ... Mehr lesen »