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Schlagwörter Archiv: Akademisierungswahn

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Ex-Kultusminister Busemann kritisiert “schlimme Fehlentwicklung” durch zu viele Abiturienten. Er meint: Deutschland braucht solide Handwerker und keine schlechten Akademiker

Bernd Busemann im Niedersächsischen Landtag. Foto: Ralf Roletschek / Wikimedia Commons (CC BY 3.0)

Vorlesen GOSLAR. Immer mehr junge Menschen machen das Abitur. Aus Sicht von Niedersachsens Landtagspräsident Busemann ist das eine schlimme Fehlentwicklung, die bereits wirtschaftlichen Schaden angerichtet hat. Viele Gymnasiallehrer sehen das genauso. Angesichts fehlender Fachkräfte im Handwerk hat Niedersachsens Landtagspräsident (und Ex-Kultusminister) Bernd Busemann vor einer «zunehmenden Akademisierung» der Gesellschaft gewarnt. Während immer mehr Handwerksbetriebe und Mittelständler darüber klagten, dass sie ... Mehr lesen »

Von wegen „Akademisierungswahn“: Arbeitslosigkeit von Hochschul-Absolventen ist so niedrig wie seit Jahrzehnten nicht

In den USA werden Hochschulabschlüsse gefeiert (wie hier am College of DuPage in Illinois), in Deutschland wird gemahnt. Foto: COD Newsroom / flickr (CC BY 2.0)

Vorlesen BERLIN. Vor einigen Jahren wurde der „Akademisierungswahn“ als Problem ausgemacht: Immer mehr Schulabgänger beginnen ein Studium, immer weniger eine Ausbildung. Das gehe am Bedarf von Wirtschaft und Gesellschaft vorbei, hieß es. Aktuelle Arbeitsmarktdaten wecken allerdings Zweifel an der These. „Wir sollten den Akademisierungswahn stoppen”, forderte Julian Nida-Rümelin (SPD), Philosophie-Professor und ehemaliger Kulturstaatsminister, vor vier Jahren. „Bald laufen die Studenten ... Mehr lesen »

Das könnte den “Akademisierungswahn” erklären: Je höher die Bildung, desto höher das Einkommen – im Schnitt jedenfalls

Immer mehr junge Menschen in Deutschland absolvieren ein Studium. Foto: Ralph and Jenny / Flickr (CC BY 2.0)

Vorlesen FRANKFURT/MAIN. Steckt hinter dem viel zitierten “Akademisierungswahn” (Ex-Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin), obwohl das Schlagwort anderes vermuten lässt, nicht vielleicht doch eine individuell überaus rationale Entscheidung? Tatsächlich macht sich Bildung bezahlt – im Schnitt mit höheren Einkommen. Doch nicht immer ist ein Uni-Besuch die beste Wahl. Dies zeigt eine neue Studie auf, die Lebenseinkünfte vergleicht. Das deutsche Ausbildungssystem gilt als Exportschlager. ... Mehr lesen »

So viele Studierende wie nie – doch der Peak ist möglicherweise überschritten

Bei der Förderung von Studierenden aus bildungsfernen Familien ist noch Luft nach oben. Foto: this.is.seba / flickr (CC BY-SA 2.0)

Vorlesen WIESBADEN. Mit fast 3 Millionen erreicht die Zahl der Studenten in ganz Deutschland in diesem Wintersemester einen neuen Rekordstand. Zunehmend zeigen sich dabei aber auch regionale Unterschiede was die Attraktivität der Studienstandorte anbelangt. Darüber hinaus haben 2016 weniger Menschen ein Studium neu aufgenommen, als 2015. In Deutschland gibt es so viele Studierende wie nie zuvor. Im laufenden Wintersemester sind ... Mehr lesen »

Hessische Unternehmer sehen das Bildungssystem auf einem fatalen Weg

Ihm macht’s Spaß. Aber immer weniger Schüler entscheiden sich für eine Ausbildung im MINT-Bereich. Foto: Chris Hunkeler / flickr (CC BY-SA 2.0)

Vorlesen WIESBADEN. «Wir bilden immer mehr Akademiker aus, deren vorwiegend theoretische Kompetenz wir auf dem Arbeitsmarkt nicht in gleichem Umfang brauchen», so Volker Fasbender von der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände. Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) fordert ein Umdenken im Bildungssystem. Mit dem stetigen Rückgang der dualen Berufsausbildung und dem weiteren Wachstum des akademischen Sektors werde ein entscheidender Standortvorteil verspielt, ... Mehr lesen »

Wirtschaft: “Akademisierungswahn” führt in die Irre – Meister verdient oft mehr als ein Bachelor-Absolvent

Vorlesen BERLIN. Bachelor oder Meister? Die Wirtschaft braucht derzeit mehr Meister – und fordert von der Politik ein klares Bekenntnis zur dualen Ausbildung. Der DIHK stellt zudem die «Kostenloskultur» des Hochschulstudiums infrage. Die deutsche Wirtschaft wirbt händeringend um mehr Auszubildende in technischen Berufen. Absolventen einer Ausbildung und einer anschließenden beruflichen Aufstiegsfortbildung wie Meister oder Fachwirt bewegten sich auf gleichem Niveau ... Mehr lesen »

Studie: Der Trend zur Akademisierung ist nicht zu stoppen

„Volle Hörsäle – leere Werkbänke“, titelt die Bertelsmann-Stiftung. Auch Zuwanderern, Flüchtlingen und Studienabbrechern solle der Zugang zur betrieblichen Ausbildung erleichtert werden. Foto: azboomer / pixabay (CC0 Public Domain)

Vorlesen BERLIN/GÜTERSLOH. Die Bertelsmann-Stiftung sorgt sich um den Azubi-Nachwuchs in Deutschland. Wenn sich der Trend zum Studium fortsetze, werde die Zahl der Schulabgänger, die eine Lehre beginnen bis 2030 um 80.000 auf rund 400.000 zurückgehen: Nicht genug, um die aus dem Beruf ausscheidenden geburtenstarken Jahrgänge zu ersetzen. Vielen Branchen drohe schon in Kürze ein Fachkräftemangel. Wie Akademisierungswahn-Kritiker Julian Nidda-Rümelin plädiert ... Mehr lesen »

Rolle rückwärts der OECD: Deutschland ist mit seiner dualen Ausbildung plötzlich Vorbild

Unerwartetes Lob: OECD-Generalsekretär Angel Gurria. Foto: World Economic Forum / Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)

Vorlesen BERLIN. OECD-Chef Angel Gurria meint: Wenn es um eine berufsnahe Ausbildung geht, könne man von Ländern wie Deutschland eine Menge lernen – dabei wird Deutschland seit Jahren von seiner Organisation wegen seiner angeblich zu niedrigen Studierendenquote kritisiert. Grund für die Kehrtwende: Hierzulande ist die Lage für junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt gut – anders als in südeuropäischen Ländern, die früher für ... Mehr lesen »

Kampagne gegen den “Akademisierungswahn”: Lehre kann attraktiver als Studium sein – meinen Politik und Wirtschaft

Vorlesen KIEL. Die Wirtschaft braucht unbedingt Nachwuchs bei den Fachkräften. Mit einer Kampagne werben Politik und Wirtschaft in Schleswig-Holstein nun für die Vorzüge einer Lehre – wie zuvor schon in Rheinland-Pfalz. Tausende Betriebe brauchen in den nächsten Jahren einen neuen Chef, weil der bisherige in den Ruhestand geht. Junge Leute können unter Umständen mit einer Lehre schneller Karriere machen als ... Mehr lesen »

Breit diskutiert in Deutschland: Nida-Rümelins These vom “Akademisierungswahn”

Julian Nida-Rümelin hat eine Bildungsdebatte angestoßen. Foto: Perikles/ Wikimedia Commons (CC BY 3.0)

Vorlesen BERLIN. «Akademisierungswahn» – ja oder nein? Der Münchner Philosoph Julian Nida-Rümelin – einst SPD-Kulturstaatsminister in der rot-grünen Bundesregierung von Gerhard Schröder – hat mit seiner gleichnamigen Streitschrift eine hitzige Debatte ausgelöst: über Pro und Kontra von Hochschul- und Berufsbildung, über Defizite bei der Durchlässigkeit des Bildungssystems, über das Phänomen Studienabbruch, über bessere Informationen für junge Leute schon in der Schule, ... Mehr lesen »