Davon raten Erziehungs-Experten ab: Essen als Beziehungsregler

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DÜSSELDORF. Am Tisch zappelig, leicht reizbar und keinen Appetit: Gegen Allüren von Kindern im Kita-Alter helfen eingeübte Rituale, die für Orientierung und Struktur sorgen. «Eltern sollten möglichst häufig gemeinsam mit ihren Kindern essen und dafür sorgen, dass die Mahlzeiten in entspannter Atmosphäre stattfinden können», rät die Verbraucherzentrale NRW.

Mit Essen belohnen? Bloß nicht. Foto: pxhere

Dabei würden feste Essenszeiten helfen. Die Mahlzeiten sollten klar von übrigen Aktivitäten abgegrenzt werden und einen festen Beginn und ein festes Ende haben. Damit wird auch Daueressen vorgebeugt. Essensfreie Zeiten von mindestens zwei Stunden zwischen den Mahlzeiten, in denen nur kalorienfreie Getränke zur Verfügung stehen, unterstützen diesen Rhythmus.

Auf der anderen Seite brauchen Kinder aber auch ausreichend Zeit zum Essen. Sie sollten nicht für schnelles Aufessen gelobt werden. Tabu sei es, Essen als Beziehungsregler zu missbrauchen. Wer Zuneigung mit «extra für dich» oder Bestrafung mit «dann ist der Nachtisch gestrichen» serviert, befördere damit Essstörungen. dpa

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