Junge Philologen: Klimawandel muss im Unterricht intensiver behandelt werden

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STUTTGART. Die Jungen Philologen Baden-Württemberg haben eine stärkere inhaltliche Auseinandersetzung mit der Thematik Klimawandel in den Schulen gefordert. „Wir sollten die Interessen der Schülerinnen und Schüler ernst nehmen und ihren Ängsten und Sorgen im alltäglichen Unterricht ein Forum geben“, so heißt es in einer von der Landesvorsitzenden Martina Scherer unterzeichneten Erklärung.

Bekommt die Folgen des Klimawandels bereits zu spüren: der Eisbär. Foto: Andreas Weith / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Die jungen Gymnasiallehrer fordern, dass die Fächer gestärkt werden, „die den Schülerinnen und Schülern das wissenschaftliche Handwerkszeug und die Kriterien an die Hand geben, um sich noch intensiver mit den Argumenten und möglichen Lösungsansätzen auseinanderzusetzen.“ Das seien vor allem die Fächer Gemeinschaftskunde und Geographie – aber genau die seien in den letzten Jahren massiv gekürzt worden.

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„Wenn wir in der Schule dem Grundsatz von § 1 (1) des Schulgesetzes Baden-Württemberg ‚Wahrnehmung von Verantwortung, Rechten und Pflichten in Staat und Gesellschaft‘ nachkommen wollen, dann ist es unerlässlich, dass die Fächer Gemeinschaftskunde und Geographie mit mehr Stunden in der Mittel- und Kursstufe ausgestattet werden. Natürlich begrüßen wir die bereits erfolgte Verankerung der beiden Leitperspektiven ‚Bildung für nachhaltige Entwicklung‘ und ‚Demokratiebildung‘ im Bildungsplan, weisen jedoch darauf hin, dass eine Umsetzung dieser ständig komplexer werdenden Thematik mit der bisher geringen Stundenzahl der beiden Fächer nicht umsetzbar ist.“ News4teachers

Der Beitrag wird auch auf der Facebook-Seite von News4teachers diskutiert.

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