Lehrermangel: Prien sieht Schleswig-Holstein für steigenden Bedarf gerüstet

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KIEL. Auf eine Studie der Bertelsmann Stiftung zu einem drohenden massiven Mangel an Grundschullehrern hat Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien gelassen reagiert. «Wir passen unsere Zahlen ständig an und sind deshalb gut vorbereitet», sagte die CDU-Politikerin. Der Trend zu steigenden Schülerzahlen an den Grundschulen habe sich bereits angedeutet. Deshalb habe Schleswig-Holstein, unabhängig von den letzten Prognosen der Kultusministerkonferenz seine Berechnungen schon neu aufgestellt und die Zahl der Geburten der Jahre 2015 bis 2017 zugrundegelegt.

Zeigt sich zuversichtlich – trotz aktuell vieler Seiteneinsteiger: Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien. Foto: Frank Peter / Staatskanzlei Schleswig-Holstein

Laut Bertelsmann Stiftung werden bis zum Jahr 2025 in Deutschland mindestens 26.300 Lehrer an Grundschulen fehlen (News4teachers berichtete). Die Kultusministerkonferenz hatte im vergangenen Oktober eine Lücke von 15.300 Grundschullehrern errechnet.

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Prien geht davon aus, dass im nächsten Jahr belastbare Zahlen zum langfristigen Lehrkräftebedarf an Grundschulen vorliegen können. Das Land habe bereits ein dickes Maßnahmen-Paket zur Lehrkräftegewinnung geschnürt. So seien deutlich mehr Studienplätze geschaffen und die Zahl der Stellen im Vorbereitungsdienst auf den höchsten Stand seit Jahren erhöht worden. dpa

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