Bildungsministerin: Keine schlechteren Abi-Ergebnisse als vor Corona

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KIEL. Schlechtere Noten wegen der schwierigen Corona-Umstände? Solche Befürchtungen haben sich zumindest bei den schriftlichen zentralen Abiturprüfungen in den Kernfächern an den Gymnasien und Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein nicht bestätigt. Landesweit gebe es gleich gute oder bessere Ergebnisse als im vergangenen Jahr, teilte Bildungsministerin Karin Prien (CDU) mit.

Dies habe die Auswertung ergeben. «In diesem Sinne wünsche ich allen Abiturientinnen und Abiturienten viel Erfolg bei den nun folgenden mündlichen Prüfungen», sagte Prien. Diese Prüfungen beginnen in der nächsten Woche. dpa

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Abi-Hickhack: Prien entschuldigt sich bei allen Schülern Schleswig-Holsteins

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1 KOMMENTAR

  1. Ohne die Streuunghat man von der Angabe nichts. Aber auch wenn die Noten innerhalb des statistischen Rauschens liegen, können folgende Szenarien vorgelegen haben:
    – Corona hatte keinen Einfluss auf Aufgaben, Schüler und Bewertung
    – Die Aufgaben wurden leichter gemacht und die Bewertung großzügiger, um den Nachteil für die Schüler durch intensive Heimarbeit zu kompensieren.
    – Die Aufgaben wurden schwerer und die Bewertung strenger gemacht, um den Vorteil der Schüler durch intensive Heimarbeit zu kompensieren.
    – Jede Zwischenstufe und nur Teile davon
    Ich persönlich halte irgendetwas zwischen Punkt 1 und 2 für am wahrscheinlichsten.

    Das Ministerium sonnt sich jetzt in den nach Abschluss guten Schülern. Was sie wirklich können, zeigt sich bald an den Hochschulen in den Studiengängen, die tatsächlich viel verlangen.

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