Zu schwer: Mathe-Abiturnote wird um einen Punkt angehoben

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DRESDEN. Die Abiturnoten im Fach Mathematik werden in diesem Jahr in Sachsen um einen Punkt angehoben. Eine Erhebung bei den Gymnasien habe ergeben, dass der Notendurchschnitt im Leistungskurs im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Punkte schlechter gewesen sei, teilte das Kultusministerium am Mittwoch mit.

Das Mathe-Abitur wird aufgewertet – ein bisschen. Illistration: Shutterstock

Die gestellten Aufgaben entsprachen laut Ministerium zwar grundsätzlich dem sächsischen Lehrplan. Allerdings musste in einigen Aufgaben das erworbene Wissen auf neue und unbekannte Sachverhalte angewendet werden. Zudem lag der Schwerpunkt der Vorbereitung in der coronabedingt häuslichen Lernzeit für einen Teil der Schülerinnen und Schüler vor allem im Lösen von Aufgaben vergangener Jahre. Dabei war der unmittelbare Einflussnahme durch Lehrkräfte aufgrund der Corona-Pandemie geringer als üblich.

Nach dem Mathe-Abitur hatte es Kritik von Schülern und Lehrern gegeben

Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (CDU) hatte im April entschieden, dass das Abitur wie geplant stattfinden, den Schülerinnen und Schülern aber kein Nachteil entstehen soll. «In Abwägung aller Vor- und Nachteile und insbesondere angesichts der nicht von den Schülerinnen und Schülern zu verantwortenden Problemlage in einigen Aufgabenstellungen, werden die Noten etwas angehoben», erläuterte Piwarz den jetzigen Schritt.

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Nach dem Mathe-Abitur hatte es massive Kritik von Schüler, Eltern und Lehrkräften gegeben. Das Ministerium hatte daraufhin versprochen, die Aufgaben zu überprüfen.

Piwarz kündigte zudem an, während der Sommermonate Maßnahmen zu diskutieren, um künftig besser an allen Gymnasien die neue Aufgabenkultur und das damit verbundene Niveau der Bildungsstandards umzusetzen. dpa

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