BERLIN. Wieso müssen Restaurants und Friseure schließen, wenn doch angeblich offene Fenster reichen, um einen sicheren Unterricht zu gewährleisten? Weshalb müssen Abschlussklassen um jeden Preis in die Schule kommen? Wieso stellen Kultusminister Schulöffnungen im Februar in Aussicht, während die Bundesregierung über eine Verschärfung des Lockdowns diskutiert? News4teachers-LeserIn „kanndochnichtwahrsein“, selbst LehrerIn, reicht es jetzt mit den Widersprüchen – und fordert von den Bildungspolitikern: Zeigt endlich mal Verantwortungsbewusstsein! Wir möchten den Kommentar, der gestern als Leserpost veröffentlicht wurde, gerne einem breiteren Publikum vorstellen. Deshalb bringen wir ihn jetzt noch mal als Gastkommentar.

Leserbrief von kanndochnichtwahrsein, 16.01.2021 um 16:03 Uhr
Liebe Kultusminister/innen,
auch Lehrer können ausreichend beurteilen, dass die Lage ernst ist.
Glauben Sie nicht, dass wir die Situation einschätzen können?
Oder glauben Sie nicht, dass wir merken, wenn Sie das einfach nicht akzeptieren wollen?
Oder warum sonst wollen Sie uns einreden, wir sollten uns dann einfach mal wieder physisch vor die Klassen stellen?
Sind wir womöglich so entbehrlich, dass man unser Wohlergeben, unser Leben und das der Schüler gleich mit, aufs Spiel setzen kann?
Möchten Sie unseren Job unter den von Ihnen und Ihren Vorgängern vorgegebenen Umständen selbst tun?
Möchten Sie gerne in vollen Klassen unterrichten, mit Kindern, deren Familien sich privat nicht an die Regeln halten, im Winter, im Durchzug, bei Minustemperaturen vor dem Fenster, wohlwissend, dass ohne Wind der Luftaustausch dann aber doch nicht ausreichen kann und mit Wind die Finger und Zehen einfrieren, trotz dreifacher Jacke und Thermohose?
Warum müssen dieselben Kinder, die sich im Bus drängen, auf dem Schulhof Abstand halten?
Möchten Sie den Kindern erklären, warum sie trotz dieser Bedingungen in die Schule kommen müssen, sich im Bus drängen, auf dem Schulhof aber Abstand halten müssen, sich auf dem Schulhof nicht warmlaufen dürfen, weil sich dann die Gruppen vermischen würden, im Fachunterricht aber neben drei verschiedenen Mitschülern sitzen sollen, sich danach aber nicht mit dreien unter einer Decke wärmen dürfen, morgen vielleicht wieder auf Distanz lernen müssen, aber immer noch keine digitalen Endgeräte da sind?
Können Sie ihnen erklären, warum Noten und Klassenarbeiten wichtiger sind als die Gesundheit der Lehrer, der Schüler und ihrer Familien?
ICH kann es nicht und ich möchte auch nicht mehr per Dienstanweisung dazu gezwungen werden!
Ich halte das für unverantwortlich und meinen Schülern gegenüber für unfair.
Als Lehrer müssen wir Vorbilder sein, gradlinig, einschätzbar, offen, ehrlich, klar, reflektiert, wissenschaftsorientiert, zielorientiert, realitätsnah, vertrauenswürdig, verantwortungsvoll, verständnisvoll, rücksichtsvoll, ausgleichend, abwägend, tolerant… All das kann ich für meine Schüler nicht sein, wenn ich dienstlich angewiesen bin, eine Situation herzustellen, die dem zuwider läuft und mein Berufsverständnis grundlegend erschüttert! Wir Lehrer machen uns – auch wenn es nicht auf unserem Mist gewachsen ist – gerade total unglaubwürdig in den Augen unserer Schüler, denen wir ja noch nicht einmal offen sagen dürfen, dass wir das Handeln unserer Vorgesetzten für nicht richtig und für nicht angebracht halten.
Ich möchte meine Schüler weiter unterrichten, sie aber dabei vor Ansteckung schützen so gut es eben möglich ist (und mich selbst auch).
Ich möchte ihnen den Wert vermitteln, den ein Menschenleben hat, ich möchte ihnen zeigen, dass man nicht nur in der Schule lernt, dass Noten manchmal zweitrangig sind, dass es neben dem Satz des Pythagoras noch andere interessante Dinge zu entdecken gibt, dass Lehrer wirklich nur Vermittler des Wissen sind, Helfer, Ansprechpartner, dass sie selbst viele Stärken und Möglichkeiten haben, die es zu entdecken gilt…
Jeder Lehrer weiß am besten, was er selbst und seine Schüler leisten können
Ich würde mir wünschen, man traute uns Lehrern zu, das Beste aus dieser Situation machen zu können. Dazu muss aber endlich Ruhe ins System kommen – es ist nicht mehr tragbar bei 60 und mehr Wochenstunden jeden Tag mit der nächsten unbedachten Änderung rechnen und vor ihrer offiziellen Bekanntgabe schon darauf reagiert haben zu müssen, um die Arbeit auch nur im Ansatz leisten zu können! Dass dabei unsere eigenen Vorstellungen vom Lehrerdasein grundlegend in Frage gestellt werden, darf natürlich keine Auswirkung auf den Unterricht haben.
So darf das nicht weitergehen!
Jeder Lehrer weiß am besten, was er selbst und seine Schüler leisten können, wie sie am besten durch diese Zeit kommen, wie wir zusammen das Beste aus dieser Zeit machen könnten.
Lassen Sie uns doch einfach unseren Job machen, auch wenn die Art und Weise nun durch widrige Umstände ganz anders ist, als SIE Schule kannten und es dann vielleicht nicht IHRER (wie auch immer motivierten und geprägten) Vorstellung von Schule entspricht…
Jetzt wäre ein Zeitpunkt,in der Schule die richtigen Weichen zu stellen!
Ich würde mir auch wünschen, dass die widrigen Umstände zu einem Nachdenken über das Lernen, die Schule, den Wert von Bildung, den Aufwand für Bildung, die Zukunft unserer Kinder führen würde – und das nicht nur als Mantra wie „wir wollen unser altes Leben zurück“ oder „die Kinder müssen soziale Beziehungen haben“. Der Schulalltag ist in den letzten Jahren/Jahrzehnten alles andere als sozial oder bildungsgerecht gewesen – oder wie immer „die Gesellschaft“ sie sich schönredet, um ihr schlechte Gewissen den Kindern gegenüber zu vergessen…
Jetzt wäre ein Zeitpunkt, als Gesellschaft Weichen zu stellen, statt weitere Barrieren aufzubauen!
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Klartext eines Lehrers: „Ich habe Kollegen mit Tränen in den Augen gesehen“









Applaus zu diesem Beitrag.
Ich bin alleinerziehende Mutter einer 7 jährigen. Berufstätig auf Minijob Basis.
Ich finde es unglaublich schade, dass es nicht konsequent durchgezogen wird.
Einerseits werden die Betreuungstage erhöht um andererseits doch wieder Notbetreuungen anzubieten, wo dann doch wieder viele Kinder aufeinander treffen.
Nach 2maliger Quarantäne durch Corona Fällen in der Betreuung würde ich meine Tochter lieber zu Hause lassen, aber machen Sie das mal meinem Chef klar.
In den Kitas läuft es ganz genau so. Hier steht die Betreuung der Kinder und das Wohl der Eltern auch über der Gesundheit der Erzieher. Wir können uns täglich mit Eltern herumschlagen, die es immer noch nicht für nötig erachten eine Maske zu tragen.
Abstand und die strengen Hygienemaßnahmen sind in Kitas lange nicht so umzusetzen, wie es sich die Politik so schön vorstellt. Das die Kitas in der letzten Zeit komplett geschlossen sind, ist eine Lüge. Der normale Regelbetrieb läuft ohne jegliche Einschränkung. Wir gewöhnen Krippenkindenkinder ein…..
Das Kinder keine Treiber der Pandemie sind, halte ich für ein Gerücht. Es wurde doch nie wirklich getestet.
Auch wenn die Kinder Glück haben sollten und nicht so schwer erkranken nützt uns dies als Erwachsene reilich wenig, wenn sie uns anstecken. Privat soll man sich nicht mit anderen Menschen treffen, aber für die Kita gilt dies natürlich nicht. Da steht man täglich mit unzähligen Haushalten in Kontakt, die man gar nicht mehr nachvollziehen kann. Wir haben auch Familienangehörige die zur Risikogruppe gehören bzw. gehören selbst dazu, aber dies zählt ja nicht. Erzieher scheinen auch nicht das Gesundheitssystem zu belasten, wenn sie erkranken. Ganz im Gegenteil, wenn die Kita wegen Corona geschlossen werden müsste, bekämen wir dann wohl noch frechheiten gemacht, weil so etwas passieren konnte.
Wer will denn unsere Arbeit erledigen, wenn wir selbst erkranken? Es wurde doch schon vor Corona, ohne Ende, gespart.
In meinen Augen haben die Politiker nur alle Angst den Eltern auf diese Füße zu treten. Es könnten ihnen ja, wegen der bevorstehenden Wahl, ansonsten die Stimmen verloren gehen. Die Politiker die solche Entscheidungen treffen haben gut reden. Die sitzen schon längst daheim im Homeoffice und müssen selbst kein großes Risiko eingehen.
Was muss denn noch alles passieren??? Es geht hier nicht um ein harmlose Erkältung. Es geht um Leben und Tod!!!!
Natürlich geht es um die Betreuung. Die Belastung der Eltern zuhause ist durch die 24h Betreuung hoch, die Eltern sind genervt. Die Politik will die Kinder in der Schule haben, damit der Wähler wieder zufrieden ist. Es geht um die Wiederwahl im Wahljahr. Unzufriedene Wähler, wäre kein guter Wahlkampf. Deshalb wird bei Öffnung der Schulen mit anderem Maß gemessen als in Einzelhandel, Gastronomie und Hotel.
Genau so sehe ich das auch!
Liebe Lehrer. Bitte informiert euch mal im aktuellen Lagebericht des rki über die Todeszahlen bei Corona. Dann bitte beim statistischen Bundesamt mit denjenigen von 2017 und 2018 vergleichen. Dann bitte prüfen, wie das, Durchschnittsalter bei den Corona – Toten ist und vergleichen mit der natürlichen Lebenserwartung. Als Lehrer sollten Sie das hinkriegen. Wenn Sie dann immer noch die Lage als so ernst wahrnehmen, lassen Sie sich doch einfach krankschreiben. Aber bitte hören Sie mir dieser Lockdownverharmlosung und der Panikmache auf. Denn das ist das, was wirklich krank macht.
Und Langzeitschäden.
Panikmache und Lockdownverharmlosung.
Tipp für die Querdenkerblase.
Sehen Sie nach Portugal. Oder UK.
Und erklären Sie mir dann bitte doch, warum es in Deutschland nicht so laufen sollte?
Schulen sind Treiber der Infektion. Leider. Aber ein Ausblenden dieser Tatsache führt nicht weiter.
Hätten die Kultusministrr:innen Vertrauen in uns Lehrkräfte, wären die vielen Aufgaben, die nur der Kontrolle dienen, überflüssig. Dann würde man unserer intrinsischen Motivation vertrauen, die uns Überstunden im Überfluss machen lässt, bei vielen so lange, bis ein Burnout unvermeidlich wird. Aber dieses Vertrauen gibt es leider nicht, obwohl wir täglich beweisen, dass wir es verdient hätten. Als ich vor über 30 Jahren mit dem Schuldienst begonnen habe, war ich voller Enthusiasmus, habe gerne viel gearbeitet und hielt unser staatliches Schulsystem für eines der besten. Heute?. .
Scheinbar sind unsere Kinder in unserer Gesellschaft,wo es nur um Profit geht,nicht so wichtig.Schulabschlüsse sind wichtiger als der Schutz vor Ansteckung.
Wie sollen unsere Kinder ihre Prüfungen machen,wenn nur unzureichend Unterricht stattgefunden hat?Warum kann eine Bildungsbehörde in so einer Ausnahmesituation den Kindern nicht diese Prüfungen erlassen?Was wird den SchülernInnen aufgebürdet?
In ein paar Jahren wird keiner mehr danach fragen,unter welchen Umständen man diese Abschlussprüfung machen mußte.
Viele SchülerInnen haben Angst zu versagen,haben Angst vor Ansteckung.Wer kann sowas verantworten?Aber unsere Gesellschaft verharmlost das Thema Corona sowieso,wie man ja an den täglichen Ansteckungs-und Todeszahlen sieht.Abstand ist ein Fremdwort.Wir müssen um jeden Preis in den Urlaub,müßten feiern,Geld scheffeln!
Denkt an unsere Kinder!Sie sollten doch das Wichtigste für uns alle sein!
Schule im Sinne von Bildung ist den Politikern auch nicht wichtig. Sonst hätten wir seit Jahren bessere Bedingungen an den Schulen.
Wichtig ist denen nur die nächste Wahl: Und es scheint so, dass nach Ansicht der Politik wohl mehr Wählerstimmen zu gewinnen sind, wenn die Kinder in der Schule verwahrt werden können statt durch die Schaffung vernünftiger Bedingungen oder Infektionsschutz.
In Thüringen war schon wieder die Rede davon, dass ab Februar Abordnungen wieder aufgenommen werden. – Wodurch dann trotz der hohen Fallzahlen Kollegen wieder an zwei, drei Schulen rumgeschickt werden.
Absurde Sistem, kein Gute Platform für Online Unterricht und Internet ist immer jedesmal schwach. Kulturministerium müssen für alle Kinder tablete kostenlos geben. Letzte und dieses Jahr ist für Kinder eine voller Wunder und Krach. Nochmal verscherfung tötet ganze Sistem.
Vielen lieben Dank für die wahren Worte.
Es sind genau diese Aussagen, die ich meinen Kindern erklären soll.
In der Schule relativ dicht beisammen mit 15 verschiedenen Haushalten und in der Freizeit darf Kind nichts.
Lernen zu Hause ist weder für die Kinder noch die Lehrer einfach, aber dieses ständige hin und her und nicht wissen wie es weiter geht belastet alle viel mehr.
Natürlich liegt es an den Personen wie Homeschooling gelingt. Aber das ist beim Unterricht in der Schule auch schon immer so gewesen.
Einige Lehrer haben mehr Verständnis als andere und einige Schüler geben sich mehr Mühe als andere.
Vielleicht sehen Eltern jetzt mal was ihr Kind wirklich leistet.
Im positiven wie im negativen. Die einen werden feststellen was das Kind alles schafft und andere werden feststellen wie faul ihr Kind ist.
Ja, Kinder leider unter dem Entzug sozialer Kontakte, aber eigentlich mehr unter denen ihrer Freizeitkontakten.
Sie lernen jetzt intensiv sich selbst zu organisieren, etwas was unsere durch Wochenpläne in der Grundschule schon gelernt haben. Aber jetzt ausgeweitet.
Strukturen des Tagesablaufs festlegen und dafür die Verantwortung übernehmen.
Natürlich mit Unterstützung von uns.
Aber habe ich diese Kinder in die Welt gesetzt und bin ich für ihre Entwicklung verantwortlich, wir jedenfalls sehen es so. Und bevor sie sich in Bussen und Bahnen oder in der Schule anstecken, lernen sie lieber zu Hause.
Sie nehmen viel mit aus dieser Zeit und gehen gestärkt daraus hervor wenn wir sie lassen und unterstützen. Und es gibt Lehrer die ihre Möglichkeiten ausschöpfen und sich für unsere Kinder einsetzen.
Lasst sie ihre Arbeit machen und helft euren Kindern
Danke, volle Zustimmung.
Ich bin auch Lehrerin.
Es ist grob fahrlässig, wie mit unserer Gesundheit umgegangen wird.
Ich stimme Ihnen voll und ganz zu.
Glauben Sie mir: Ich freue mich mehr denn je auf die nächste Wahl. Hoffe nur, dass dieses Mal mehr Wähler nachdenken, bevor sie ihr Kreuzchen machen.
Ich bin selbst Lehrkraft und dreifache Mutter und völlig verzweifelt aufgrund der derzeitigen Situation!! Ihr fühle mich verkauft und ausgeliefert- und das alles einzig politisch motiviert! Niemanden hat es vorher interessiert, wie es unseren Kindern nach Schulschluss geht, unter welchen Bedingungen viele aufwachsen müssen. Jugendämter sind seit Jahren unterbewertet und kratzen personell bedingt maximal an der Spitze des Eisbergs. Und nun wird so getan, als hinge das Schicksal dieser verlorenen Kinder einzig am vormittäglichen Unterricht. Ich finde das scheinheilig und verlogen!
Und ich erwarte, das Lehrenden und Lernenden das gleiche Recht auf den Schutz Ihrer Gesundheit zugestanden wird wie allen anderen auch!!!!
Danke danke danke. Ich bin zwar kein Lehrer, aber eine Mutter, arbeite selbst in einem Krankenhaus und arbeite den gesamten Tag mit FFP2 und 3 Masken. Ich hätte Anspruch auf die Notbetreuung in der Schule, die für mich aus vielen der genannten Gründen nicht in Frage kommt. Es sind einfach zu viele Kinder, Erzieher und Lehrer anwesend.. Alle ohne den notwendigen Schutz. Eine Farce. Ein Durchmischen mit min. 30 weiteren Haushalten, wovon die Hälfte ihre Kinder zu Hause betreuen könnte. Das Erledigen der Aufgaben liegt in der Eigenverantwortung der Kids. Das hieße für mich ergo nach der Arbeit nochmal 4 h unterrichten, korrigieren, erklären. Von17:00-21:00. Das ist für meine Kleine und mich einfach nicht möglich. Daher ist sie seit 4 Wochen bei meiner Mutter auf dem Dorf. 200km weit weg. Sie leidet, ich leide, aber sie ist geschützt!!! Es ist gut, dass es die Notbetreuung gibt, aber nicht wie sie umgesetzt und im hohen Maße (aus-) nutzbar gemacht wird. Die Lehrer bemühen sich, geben ihr Bestes aus der Ferne. Weiter so. Meine Tochter und ich beißen uns lieber noch länger mit Abstand durch diese harte Zeit, als das der Präsenzunterricht unser aller Leben gefährdet, unserer Kinder, Pädagogen und unserer Liebsten. Es wird Zeit aufzustehen, für uns alle.
Mama M,
danke!!! Sie machen Ihren Beruf mit Herzblut und erkennen die Zusammenhänge. Es tut mir leid, dass die Notbetreuung so verwässert wurde, denn für medizinisches Personal ist diese Notbetreuung nur eine weitere Infektionsquelle.
Alles Gute für Sie!
@Mama M.:
Hut ab! Sie haben es allumfassend begriffen und handeln!
Es ist klar, dass es schwierig und anstrengend für Sie ist!
Halten Sie durch.
Ich bewundere Sie sehr. Ihr Kind kann sich glücklich schätzen, eine solch tolle Mutter zu haben!!!
Die Hintergründe sind doch ganz einfach:
Was machen Eltern, die Zuhause auf ihre Kinder aufpassen? Richtig, nicht arbeiten.
Was macht die Wirtschaft, wenn nicht gearbeitet wird? Richtig, nicht funktionieren.
Wem passt eine nicht funktionierende Wirtschaft überhaupt nicht? Richtig, den Politikern und Lobbywischern.
Was macht dann jeder „vernünftige“ Politiker? Richtig, das Schlimmste verhindern, selbst wenn es Menschenleben kostet …
Ganz ehrlich, in unserer Gesellschaft läuft vieles falsch, wenn die Eltern nicht arbeiten können, bloß weil die Kinder zu Hause sind. Bei den ganz Kleinen lass ich es mir noch eingehen, aber anscheinend müssen ja auch Größere rund um die Uhr bespasst, betreut und beschult werden. Wird Zeit, dass die Kids mehr Selbstständigkeit, Eigeninitiative und Kreativität entwickeln. Das kommt von einem Erziehungssystem, das darauf abzielt, die Kinder nur den ganzen Tag unter Betreuung und Erwachsenenaufsicht zu stellen. Playstation und TV aus, Handy weg und einfach mal Freiheit in die kindlichen Köpfe lassen, vielleicht wird dann doch was aus ihnen.
Danke, so sehe ich es auch. Wenn Heranwachsende mit 13 noch einen Babysitter brauchen, nach Meinung der Eltern jedenfalls, (jaja, ich kenne solche Eltern, und deren Kinder sind keine „rebellischen Weltenzerstörer“, die ungezogen keine Sekunde allein gelassen werden können), dann läuft etwas absolut und total falsch.
Und es erklärt auch die unglaubliche Unselbstständigkeit und teils Verantwortungslosigkeit, die den Lehrkräften vor die Füße gespült werden.
Der Erziehungsauftrag wurde immer mehr den KiTas und den Schulen überlassen. Weils so einfach ist? Überforderung?
Hey, ich bin Schülerin und besuche ein Gymnasium in der Jahrgangsstufe EF. Ich kann mich in vollem Umfang der im Kommentar verwendeten Meinung anschließen, und ich weiß, dass es vielen anderen Schülern ähnlich geht.
Es ist unter den gegebenen Umständen für alle Beteiligten schwierig, aber wir Schüler haben oft das Gefühl, durch die Politik alleingelassen zu werden. Im November und Dezember haben wir in den Klassenräumen gefroren, selbst, wenn man sich in einen Schal gewickelt hat und einen Handwärmer dabeihatte. Die werte Frau Gebauer meinte dazu einmal „Zieht euch einfach einen dicken Pullover an.“. Frau Gebauer, wie wäre es, wenn Sie Ihre Arbeit demnächst auch bei 5°C und geöffnetem Fenster machen?
Auf den Schulhöfen wurden die Jahrgänge getrennt, während wir im Schulbus nicht nur mit Schülern aller Jahrgänge, sondern auch mit Schülern zweier anderer Schulen in Kontakt kamen.
Dann wurde der Präsenzunterricht wieder ausgesetzt. An unserer Schule haben wir seit Beginn des Schuljahres eine Online-Plattform, welche wir auch während des Präsenzunterrichts genutzt haben. Der Ansatz ist gut, aber es fehlt an unserer Schule insbesondere an einer Person, die sich mit der Plattform wirklich gut auskennt und darin geschult ist. So war unsere Schule darauf angewiesen, dass sich einer unserer Lehrer privat (!) in diese eingearbeitet hat und sein Wissen mit den anderen Lehrern geteilt hat. Inzwischen läuft die Plattform halbwegs, aber erst während der Weihnachtsferien erhielten wir eine Mail, dass die Stadt Geräte für diejenigen zur Verfügung stellt, die keine haben.
An meiner Schule gab es bisher keinen bestätigten Coronafall, aber es waren mehrfach Schüler in Quarantäne. Das heißt nicht, dass andere Schüler, welche mit diesen zutun hatten, ebenfalls in Quarantäne waren oder auch nur davon wussten. Ich beispielsweise habe ganz zufällig mitbekommen, dass meine Sitznachbarin in einem Fach in Quarantäne ist.
Ich glaube, sagen zu können, dass einige Personen aus meiner Generation bereits vor der Pandemie nicht allzu zufrieden mit der aktuellen Politik und den aktuell regierenden Parteien war, was durch diese Krise wahrscheinlich nicht besser geworden ist.
Unter diesem Gesichtspunkt bin ich sehr gespannt, welche Parteien in ein paar Jahren regieren werden, wenn all diese Schüler selbst wählen dürfen. Denn wie heißt es so schön? „Wenn genug Menschen unzufrieden sind, wird sich etwas verändern“.
Mit freundlichem Gruß,
Lara, Schülerin aus NRW
@Lara
Danke für deinen Kommentar.
Du zeigst, dass man die Zusammenhänge erkennen kann, wenn man es denn möchte und sich informiert.
Leider kannst bzw. musst du dich „aus erster Hand“ informieren lassen, wie so viele andere auch.
Genau wie du und viele, viele andere hier im Forum habe ich auch die Hoffnung, dass das „Stimmvieh“ vor dem nächsten Gang zur Wahl gut überlegt.
Alles Gute für dich!
@Lara:
Ich finde es gut, dass auch die SchülerInnensicht hier zu Wort kommt.
Mich interessiert es sehr und zeigt, dass auch SuS sich unter den derzeitigen „Schutzmaßnahmen“ in Schulen nicht unbedingt sicher fühlen.
Und auch das sollte man bitteschön zur Kenntnis nehmen!
Danke Lara für deinen guten Beitrag!
Ich bin da ganz bei euch!
Kann dem nichts hinzufügen
Danke für Ihren Brief, er spricht mir aus dem Herzen!
Dieses Hin und Her, unglaublich!
Ich bin zwar nur Förderlehrerin, aber inzwischen auch total verzweifelt, was mit Lehrern und Schülern gemacht wird…ohne Respekt, Demut und Dankbarkeit…
Tja….. Dieses Schreiben, wie es von der Lehrerin geschrieben wurde, habe ich aus Sicht einer Mutter in ähnlicher Art, im November 2020 , an das Kultusministerium geschrieben… Naja was dabei rum kam könnt ihr euch sicherlich denken…. Nichts gescheites… Unnützes drum herum Gerede.Ausreden im Bezug auf das ständige Lüften…etc . Wie es auch bei unseren Politikern oft der Fall ist. Natürlich ist Schule wichtig…. Aber die Gesundheit sollte immernoch an allererster Stelle stehen ohne wenn und aber…!! Es ist in vielen Dingen versagt worden… Aber dieses jetzt alles aufzuzählen….. Wissen ja eh alle…und jedes Bundesland macht ja eh was es will, obwohl sie sich ja erst immer alle sooo einig sind in ihren Beschlüssen… Man hätte bei den Urlaubsreisen schon konsequenter sein müssen… Dann kann mal eben mal nicht weg fahren… Ist dann eben so… Hoffen wir nun mal dass wir alle gut durch diese Zeit kommen… Und gesund bleiben!!! … Um irgendwann wieder unbeschwert Dinge tun können, das Leben genießen dürfen ohne irgendwelche Einschränkungen Verbote…. Usw…
Dem ist nichts hinzuzufügen! Sehr gut geschrieben!
Als Erzieherin muss ich täglich in der Notbetreuung ungeschützt mit den Kindern auf Körperkontakt gehen. Wegen der neuen Mutation werde ich ab morgen eine FFP2 Maske tragen. Dabei ist es mir auch wichtig Eltern zu vermitteln, dass die Notbetreuung für uns Erzieher/innen keine Spaßveranstaltung ist. Fast keiner ist darüber informiert, dass Erzieher und Erzieherinnen weitgehend ungeschützt Betreuung leisten.
Kinder werden ja trotzdem auch kränklich zu uns gebracht.
Ich bin ganz ihre Meinung der Gesundheit geht vor, darum wäre ich auch dafür das die Lehrerschaft auch in Kurzarbeit mit Lohnkürzungen wie der Rest der Bevölkerung die nicht arbeiten können durch Corona , es ist sehr einfach ein Große Lippe zu riskieren ,ihr habt keine Ahnung was wir Eltern leisten müssen .ich habe 3 Kinder in 3 verschiedene Schulformen Haushalt Kinderbetreuung und homeschooling und kriege absolut nichts dafür , dabei sitzt ihr euch hin kassiert ein komplettes Monats Gehalt ,setz dieses Jahr komplett aus und gibt das Gehalt zurück .
Ganz ehrlich, Kurzarbeit Null mit 60 % nehme ich für meine Gesundheit gerne in Kauf. Dann hätten „meine“ Kinder aber z.B. letzte Woche auf die ca. 50 Stunden verzichten müssen, in denen ich sie durch den DU begleitet habe. Und Sie hätten Ihre Kinder trotzdem zu Hause sitzen, nur das denen dann noch nicht mal jemand irgendeine Art von Aufgaben zukommen ließe.
Genau so ist es!
D.A.N.K.E.!
Meine Frau würde gerne auf 50 Prozent des Gehalts verzichten, wenn sie dafür geschützt wäre. Noch Fragen?
Bravo Frau Knorr! Im Unterricht kann man eine FFP2-Maske tragen. Im Restaurant nicht. Sehr viele Arbeitnehmer in systemrelevanten , präsenzpflichtigen Berufen gehen in diesen Zeiten gesundheitliche Risiken ein . Das erwarte ich auch und gerade von verbeamtetem Lehrpersonal! Sie haben mit Ihrem privilegierten Status dem Staat zu dienen! PUNKT.
Der Staat hat eine besondere Fürsorgepflicht für seine Beamten und damit für entsprechenden Arbeitsschutz zu sorgen. PUNKT.
Ihr Argument kommt einem Tritt gegen alle gleich, die jeden Tag auch für Sie, zum Beispiel an der Supermarktkasse, da sind. Wie wäre es denn bei Ihnen mit einer 0 Kalorien Diät? Nicht gut? Kann ich mir vorstellen. Nicht jeder ist Priveligiert ein volles Gehalt von Staat zu beziehen.
Beim „Normalbürger“ droht dagegen Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit. Wir Eltern habe hier die Arbeit zu stemmen, Ihre Arbeit. Und das für lau. Wir müssen uns „Kindkrank“ schreiben lassen, wir machen Minusstunden, wir nehmen Kurzarbeit bei 67% Lohn. Arbeiten Sie doch Mal in der freien Wirtschaft, da läuft es etwas anders.
Ganz genau! Lehrer haben doch keine Ahnung, was in der freien Wirtschaft abgeht! Gibt auch noch Leute, die für ihr Geld arbeiten müssen! Abgesehen davon ist diese Haltung ein Schlag ins Gesicht für das komplette Krankenhauspersonal!
Nils,
tut es das? Ich bin seit März als Risikogruppe im vollbezahlten Home Office. Freie Wirtschaft. Toughe Branche. Augen auf beim AG. Ein AG, der seinen Mitarbeitern keinen Schutz während einer Pandemie bieten kann, sollte vom Markt verschwinden.
Als Berufsschullehrer der selbst lange in der Industrie gearbeitet hat kann i h ihnen versichern, dass ich noch nie einen so schlechten Betrieb wie in der Schule erlebt habe. Von den unzähligen sinnlosen Diskussionen ohne Mehrwert ganz zu schweigen. Alleine das Engagement einiger, die sich selbst ausbeuten, ermöglicht überhaupt digitalen Unterrichten
67% bei Kurzarbeit – bin dabei!
Äh, wir zahlen übrigens auch Steuern.
Äh, wir sind privatversichert – alles muss vorgestreckt werden.
Äh, doch, ich habe eine Ahnung, wie es in der Wirtschaft zugeht.
Äh, und ich hoffe, dass da was zusammenbricht – Ausbeutung hoch acht. Sage ich seit Jahren, interessiert niemanden. Sie machen mit – aus Angst – und kümmern sich nicht ausreichend um ihre Kinder – aus Zeitgründen, Überlastung, 24/7 – auch das hat System.
Äh, ja, ich bin privelegiert. Dafür habe ich mein Abi gemacht, studiert – selbstfinanziert ohne zu jammern – zwei Abschlüsse gemacht – Referendariat gemacht – viel Arbeit, wenig Geld – und dann … das Paradies, in dem man der moderne Leibeigene ist. Denn ich kann nicht einfach meinen Job schmeißen, ich kann nicht einfach kündigen, ich kann nicht einfach nach HH oder M oder wohin auch immer ziehen …
In meiner nichtvorhandenen Stellenbeschreibung steht nicht, dass ich mein Leben in Gefahr bringen muss – unwürdige Bedingungen, die von Ihnen als Beispiel herangezogenen Kassierer haben immerhin einen Spuckschutz – seit des ersten LD. Wir lüften bei Minustemperaturen.
Alles hat einen Anfang – und ein Ende.
Die Schraube ist überdreht, alle sind überlastet. Jetzt merken wir, dass es nur im Miteinander geht. Die Zeit der halben Sachen ist vorbei – alles dicht, alles zu. Wenn ich nicht Distanzunterricht mache, öffne ich gerne für zwei Stunden den Aldi nebenan. Habe auch eine kaufmännische Ausbildung.
Wir müssen zusammenhalten statt spalten.
Ich sehe eine Chance darin.
@Riesenzwerg:
Jawohl!
Und an viele, die hier an der Lehrerschaft herummäkeln:
1. Ich bin keine Lehrerin, arbeite
„nur“ als päd.Mitarbeiterin im Ganztag.
2. „I HAVE A DREAM“: Einmal eine Unterrichtsstunde filmen und den Eltern zur Ansicht schicken.
Bei einigen sollte sich so manches nachhaltig relativieren!
Was die eigenen Zöglinge betrifft.
“ Dieses Kind ist mir nicht bekannt. Es sieht komischerweise nur so aus wie meins…“
@Riesenzwerg
In Ihrem Kommentar kommt mir Vieles bekannt vor, wie z.B. kaufmännische Ausbildung und Berufserfahrung (daher sehr wohl Kenntnisse über „echte Arbeit“), Studium selbst finanziert (und darum neben dem Studium mindestens in halber Stelle „richtig“ gearbeitet). Menschenkenntnis inklusive.
Paradies „gibs nich wegen is nich“, nirgendwo.
„Wir müssen zusammenhalten statt spalten.“
Genau.
Auch wenn das nicht alle wollen, führt letztlich kein Weg daran vorbei.
Ironie: An.
Es muss ja nicht alles so bequem sein wie ein Lehrerleben!
Ironie: Aus.
@Nils:
Zu Ihrem „Kassenthema“
habe ich s.o. schon kommentiert.
Kleine Ergänzung: In erwähntem Drogeriemarkt (einer der führenden in Deutschland) laufen die KassiererInnen sogar maskenbefreit durch den Laden und beraten Kunden.
Ich war schon kurz davor, Anzeige zu erstatten.
Also….
Warum wird eigentlich bei JEDEM Thema das mit der Verbeamtung als Grund herangezogen. Eine Verbeamtung ist kein Grund, seine Gesundheit zur ruinieren oder sein Leben zu riskieren. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Außerdem gibt es auch viele nicht-verbeamtete Lehrer.
Herr Ehmann,
Sie! haben diesem Staat zu danken, dass er Ihnen und Ihren Kindern kostenfreie Bildung ermöglicht. Und Ihre Kinder sind und bleiben Ihr Job. Es fließen bereits mehr als genug Steuerleistungen zu den Familien. Zeigen Sie Dankbarkeit. PUNKT.
Oh die alte Leier. Ich zahle meine Steuern also hat der Lehrer die Fresse zu halten und meine Kinder zu betreuen. Es ist so unerträglich.
Wer sich im Beamtenrecht nicht auskennt, sollte vielleicht einfach selbst die Klappe halten. Es gibt wunderbare Elternforen, toben sie sich mit ihrem Lehrerbashing doch da aus. Viel Spaß dabei.
Bravo! Genauso ist es! Staatsdiener haben gefälligst ihren Hintern zu bewegen, wie jeder andere auch! Ich kann dieses Gejammer von Lehrern NICHT mehr hören!
@A.H.
Dann einfach das Forum wechseln. Geht sogar ohne „gefälligst ihren Hintern zu bewegen“
&A.H.: A.H.? Da fallen mir zwei Menschen mit diesen Initialen ein. ATTI und Du-weißt-schon-wer.
Ist ihr Text ein Zitat aus Heinrich Manns „Der Untertan“?
Ich frage nur, weil das „R“ in „Brrraavoooo“ so zackig preussisch rollt.
Muss Sie leider enttäuschen, bin eine 27-jährige Sozialarbeiterin, die im Krankenhaus arbeitet! Bei mir fragt auch keiner, ob ich mich anstecken kann! Genauso wenig wie bei Ärzten und dem Pflegepersonal! Solange wir an der Front weiterarbeiten, können Sie das gefälligst auch!
@A.H
… und Ihr Lieblingswort ist „gefälligst“.
Ja nu, warum auch nicht.
An der Schule arbeitet aber nicht nur verbeamtetes Personal. Viele Honorarkräfte und einfache, kleine Angestellte sind dabei und arbeiten nahe am Kind . Die werden durch die Notbetreuung regelrecht verheizt. Nicht zu arbeiten kann sich halt nicht jeder erlauben.
Ich stimme als Schüler 100% zu. Und das liegt nicht daran, dass ich einfach nicht in die Schule gehen will, wie man ja immer wieder unterstellt bekommt, sondern einzig und allein an der Tatsache, dass ich wieder Präsenzunterricht will, weil sich das Homeoffice bon einem Traum auf Google Drive zu einem Albtraum auf Onine Schule Saar gewandelt hat.
Die Seite ist ein Desaster, fürchterlich unhandlich, man kann sie etwa aus Benachrichtigungen heraus nicht öffnen, man kommt dann immer zum Startbildschirm. Abgesehen davon sind ständig irgendwelche Wartungsarbeiten, unangekündigt, wenn man mehr Informationen will, bekommt man immer noch den gleichen Text wie an Weihnachten, in dem steht dass die Seite am 31.12.2020 wieder geöffnet wird. Zudem lädt die Seite fürchterlich langsam und die neusten Updates haben die Seite noch unhandlicher und unübersichtlicher gemacht, dank Startbildschirm vor dem Startbildschirm, auf dem aber nur die Hälfte der nötigen Infos zu finden ist.
Zudem sind die Mengen, die einige Lehrer aufgeben nicht zu rechtfertigen und absolut realitätsfern. Wie man insgesamt 23 Arbeitsblätter mit 34 Textaufgaben in 3 Tagen bearbeiten soll, die im Übrigen die 90 Minuten Unterricht im Nebenfach Geschichte ersetzen sollen, ist mir absolut nicht klar. Mein persönliches Highlight ist und bleibt aber der 45-seitige Wochenplan im Nebenfach Musik.
Zudem wollen viele Lehrer etwas abgegeben bekommen, eije solche Information erhält man aber gar nicht und das wird auch nicht im Kalender von OSS angezeigt, weil betreffende Lehrer schlichtweg zu unfähig sind, die Arbeiten, die abgegeben werden sollen, auch in die Abgabeliste einzutragen.
Soviel zu meiner Erklärung, wieso Homeoffice, und das ist der Konsens in 3 von 4 10er-Klassen eines Gymasiums, sich zur absoluten Schulhölle entwickelt hat.
Ich hätte gerne einen totalen Lockdown, und keine Schule, bis die Zahlen bei landesweit unter 50 neue Fälle am Tag liegen. Die Logik, wieso man bei 17 Neuinfektionen im Früher keine Schule mehr machen konnte, bei 25.000 im Winter aber, geht mir abgesehen davon auch nicht auf. Unter einem totalen Lockdown verstehe ich auch genau das. Keine seltsamen Ausnahmen, die mkt einem halbwegs intakten Menschenverstand nicht zu begründen sind. Schnell und Hart ist hier am wirksamsten, alles andere ist nichts halbes und nichts ganzes und das hat der „Lockdown Light“ im epischen Ausmaß bewiesen.
Deutschland liegt mittlerweile prozentual in Todeszahlen vor den USA. Die Politik soll sich doch bitte aus ihrer Traumwelt entfernen, dass in absehbarer Zeit auch nur leichte Lockerungen oder gar Präsenzunterricht realistisch sind, und begründbar. Deutschland stand im Frühjahr als leuchtendes Vorbild da, mittlerweile sind wir die, die ein leuchtendes Vorbild brauchen, und da würde ich einen Blick in Richtung Mittelmeer empfehlen.
Gesunder Menschenverstand würde aber schon ausreichen.
Dem kann ich nur vollkommen zustimmen.
Bravo.
Ich finde das der Distanzunterricht eine dauerhafte Einrichtung bleiben sollte.
Dadurch kann zentral an alle Klassen im Land der Unterricht erfolgen.
Vorteil: Alle Schüler im Land haben die gleiche Lehrkraft und somit die gleichen Voraussetzungen.
1 bis 2x in der Woche
Präsenzunterricht zum Prüfungen schreiben.
Dadurch kann viel Personal eingespart werden da ein Lehrer für alle Schüler im Land den Unterricht vorbereiten kann.
Ironie aus
Grundsätzlich stimme ich zu und möchte mich für den Einsatz vieler Lehrer bedanken. (Ich selber bin kein Lehrer) Aber leider höre ich von meinen Kindern, dass doch einige Lehrer es nicht kümmert, wenn die Maskenpflicht nicht eingehalten wird. Dass Maßnahmen immer wieder vor den Schülern angeprangert werden. Und dass Lehrer immer noch Aussagen treffen wie: „Ist doch alles gar nicht schlimmer als eine Grippe.“ Und leider nehmen viele Schüler solche Aussage auf und glauben sie, weil der Lehrer es ja wissen muss. Es ist für ALLE nicht leicht. Und ich habe zumindest an der Schule meiner Kinder das Gefühl, dass ein Großteil der Lehrer sich immer noch gegen das Distanzlernen sträubt.
Kinder sind unsere Zukunft in jeder Hinsicht.
Bildungs-, soziale, emotionale Deprivation der Kinder und Jugendlichen können langfristig schwere Folgen haben. Viele Kinder leiden in der CoronaZeit unter mangelnder Tagesstruktur, intramuraler Gewalt und Sexualgewalt, unter Bildungslücken, unter fehlendem Regelverhalten der Erwachsenen in der CoronaZeit, unter mangelnder Bewegung.
Für mich als Mutter steht die langfristige psychische und physische Gesundheit meines Kindes über alles.
Wie sehen das die anderen Mütter?! Wer steckt wen an, ist noch genauer zu analysieren. Erwachsene die Kinder oder die Kinder die Erwachsenen? Wurde darüber schon mal nachgedacht?
Lasst uns langfristig Verantwortung für unsere Kinder tragen und Ihnen baldmöglichst ein Leben in Normalität unter Einhaltung von AHARegeln ermöglichen, damit in 5 bis 10 Jahren keine psychischen und physischen Auffälligkeiten auftreten. Die Kinder sind unsere Zukunft, bitte denken wir daran! Danke!
So furchtbar es auch ist, aber unter „ mangelnder Tagesstruktur, intramuraler Gewalt und Sexualgewalt, unter Bildungslücken, unter fehlendem Regelverhalten der Erwachsenen …, unter mangelnder Bewegung“ leiden Kinder auch außerhalb von Corona. Hat nur bisher keinen derjenigen, die dies als Argument für komplette Schulöffnungen anführen, interessiert.
Für „soziale, emotionale Deprivation, mangelnde Tagesstruktur, intramurale Gewalt und Sexualgewalt“ sind Lehrer verantwortlich, weil sie nicht ihre Gesundheit riskieren wollen???
NEIN! Dafür sind die TÄTER verantwortlich bzw. die Eltern, wenn sie nicht in der Lage oder Willens sind, ihren Kindern Tagesstruktur, soziale und emotionale Unterstützung zu geben.
Kinder können chatten, (Video-)Telefonate usw. mit ihren Freunden abhalten, die technischen Möglichkeiten sind da. Niemand muss vereinsamen.
Aber lieber wälzt man sich im Selbstmitleid und versucht anderen die Verantwortung zuzuschieben.
Ich bin alleinerziehend und nahezu Vollzeit-berufstätig. Mein Kind hat Tagesstruktur, soziale Kontakte und kann im Distanzlernen ungestört seine Aufgaben machen. Ich muss nicht um es herumschwirren, bespaßen, motivieren. Allerdings habe ich bei der Erziehung auf Selbstdisziplin, Eigenverantwortung, Selbständigkeit und intrinsische Motivation geachtet. Das war manchmal etwas anstrengender, als es in Watte zu packen und vor Medien zu parken. Aber jetzt zahlt es sich absolut aus.
Mir kommen die Tränen. Lehrer sind extrem ausgelastet, trotz des ganzen Urlaubs, extrem gefährdet wegen der ganzen Corona Situation, ausgelastet, wegen der vielen vielen Stunden die sie machen und dann auch noch wegen der Elternabende. Wenn ich was zu sagen hätte, wäre kein Lehrer mehr verbeamtet! Dann würde das Gejammer auch aufhören.
Melanie,
wenn es so ein Traumjob ist, machen Sie ihn doch. Lehrermangel sagt Ihnen etwas?
Augen auf bei der Berufswahl. Dein Bashing kannst du dir fürs „Eltern hassen Lehrer“ Forum aufheben.
Unerträglich!
Wenn die Bretter vorm Kopf dicker sind als der Durchmesser desselben und eben dieser Schädel leerer als der interstellare Raum – ja, dann schreibt man wohl so etwas.
Ich kann den Unmut der Briefautorin nachvollziehen.
Ich kann aber auch die Not arbeitender Eltern nachvollziehen, ganz gleich ob außer Haus oder im Homeoffice.
Ebenso wie den Unmut der Lehrer hinsichtlich Mehrarbeit, widrige Umstände, fehlende Nähe zu Kolleg*innen und Schüler*innen.
Ich fühle die Verletzung in der Frage nach Prioritäten. Warum dürfen Bundesligisten arbeiten, aber Kinder nicht zur Schule oder Schauspieler zum Theater? Warum müssen Hotels, Restaurants, Geschäfte, Dienstleistungsunternehmende etc komplett schließen?
Ich fühle die Angst vor Kontroll- und Sicherheitsverlust in der Frage nach Sinn und Verhältnismäßigkeit von verpflichtende Regeln.
Ich bin traurig, wenn ich daran denke, dass vor allem alte und kranke Menschen und Kinder und Jugendliche in diesen Zeiten unter Einsamkeit leiden,
dass Kinder überfordert sind durch Selbstorganisation und fehlende Nähe.
Wir haben in diesen Zeiten noch kein zuverlässiges Heilmittel gefunden. Vielleicht suchen wir mehr nach Gemeinsamkeiten statt nach radikalen Lösungen.
Eine tageweise Öffnung der Schulen mit Freistellung der Lehrkräfte, die Risikopatienten sind, Investitionen in digitale Bildung (zum Beispiel einen computer als Grundausstattung für Hartz IV Empfänger) . Bei Kindern ist ein schwerer Verlauf einer Infektion mit dem Corona Virus eher selten beobachtet worden. Einigen Menschen sollte eventuell noch mal erklärt werden, wie Stoßlüften funktioniert. Auch der Einzelhandel kann von Subventionen in die Digitalisierung profitieren. Wenn Fußballspieler im leeren Stadion spielen dürfen, können doch auch Konzerte, Schauspiele usw in leeren Sälen stattfinden usw usw
Wir könnten solidarisch denken.
„Bei Kindern ist ein schwerer Verlauf einer Infektion mit dem Corona Virus eher selten beobachtet worden“. Gern nochmal: Auch Kinder stecken sich an ( mit B 117 anscheinend sogar viel öfter). Sie werden vielleicht (!) nicht schwer krank, aber sie tragen das Virus weiter in ihre Familien. Dort besteht dann durchaus die Gefahr schwerer Erkrankung. Was nutzt einem Kind das offene Restaurant oder Kino, wenn es keinen Erwachsenen mehr gibt, der mit ihm hingehen könnte?
Alle lehrer
Legt eure Arbeit nieder
Liebe Politiker,
auch Schüler und Lehrer haben das Recht auf Gesundheit.
Und solange die Infektionszahlen so hoch sind, ist es aus meiner Sicht verantwortungslos, unsere Kinder und auch die Lehrkräfte einer Gefahr auszusetzen, die auch Sie, verehrte Politiker und Politikerinnen, nicht einzuschätzen vermögen.
Kinder sind unsere Zukunft.
Alte Menschen versucht man zu schützen und warum werden die Kinder mit ihren Lehrern und Eltern nicht geschützt.
Hat der Staat seine Pflichten vergessen?
Jede Woche eine andere Regelung.
Ist das noch vertretbar? Glaubwürdigkeit, Vertrauen und die nötige Kompetenz schaut anders aus.
Ich würde mir wünschen, dass endlich begriffen wird, dass das Virus nicht ein Fußballspiel ist.
Frau Merkel hat im Oktober gewarnt.
Man hat sie nicht ernst genommen.
Leider und jetzt ist es an der Zeit, endlich die Reißleine zu ziehen und jeden einzelnen Bürger vor Schaden zu bewahren.
In der Tat halte ich Lehrende für absolut unverzichtbar in unserer Gesellschaft. Kein langfristiger oder ausschließlicher Distanzumterricht kann den tatsächlichen Kontakt mit einer Lehrkraft ersetzen.
Als würden wir nicht sowieso für die Schule unsere Gesundheit ruinieren.
Allen denen die Noten wichtig sind gehen trotz Erkältung jedes Jahr zur Schule. Und mit gutem Grund. Ich hatte in der 10. Klasse schriftlich die besten Noten meines Lebens, aber weil ich oft mit Attest gefehlt habe, habe ich trotzdem mündlich verhältnismäßig extrem schlechte Noten geschrieben. Wir werden also schon seit Jahren gedrängt zur Schule zu gehen, selbst wenn wir krank sind, auch das ist schlecht für unsere Gesundheit.
Ich hatte im Abi wegen einer schlechten Stundenverteilung täglich mindestens 2, bis zu 4 Stunden freistunden, die ich nur in der Schule verbringen konnte. Das machte mit Schulwegen zusammen über 20 Wochenstunden, die ich nur auf Unterricht gewartet habe, und ich hatte diese Zeit eingerechnet eine über 40 Stunden woche. Das ist nicht Gesund für jemand in dem Alter, da bleibt auch nicht viel Zeit für Sport.
Und Statistisch Gesehen haben Medizinstudenten deutlich erhöhte Raten an Drogenmissbrauch (legal und illegal) und Psychische Erkrankungen.
Wir alle opfern unsere Gesundheit für unsere Bildung und Corona ist noch nicht mal so extrem mies für uns.
Die sozialen Beziehungen sind wichtiger als dass wir nicht an Corona erkranken, auch die psychischen Erkrankungen sind gestiegen.
Und ich sage nicht, dass wir unvorsichtig sein sollten. Wir sollten so vorsichtig wie möglich sein, ohne Prüfungen zu beeinflussen. Uni und Abiprüfungen müssen geschrieben werden.
… „…habe ich trotzdem mündlich verhältnismäßig extrem schlechte Noten geschrieben…“
Mündlich geschrieben.
Verhältnismäßig extrem.
Aha.
Der größte Witz ist wirklich, dass jetzt plötzlich etwas von Bildungsgerechtigkeit gefaselt wird. In Nrw existiert die nicht. Allein schon das Schulsystem ist ungerecht. Die Ausstattung der Schule hängt vom Geldbeutel der Eltern ab. Es ist armselig!
Wir brauchen mehr Tests und damit natürlich auch mehr für Testungen zuständiges Personal für die Schulen und viele andere Bereiche. Wie das zu ermöglichen ist, weiß ich nicht. Auch sollte den an Schulen arbeitenden Menschen frühzeitig die Möglichkeit einer Impfung gegeben werden. Mangels Langzeiterfahrung muss das jede*r für sich selbst entscheiden, aber die sicherheits- und gesundheitsrelevanten Möglichkeiten sollten hier gegeben sein
Ihr habt alle 4 jahre die möglichkeit zu wählen. haben sie auch einen Beitrag verfasst wenn die alljährliche sommer oder Wintergrippe um sich greift. ? Da hat es keinen Menschen gestört , das tausende Menschen sterben. Erwachsene sich auf Arbeit und kinder in die Schule geschleppt haben. Jahrelang wurde das Bildungssystem so nach unten geschraubt damit auch der letzte Depp in die nächste höhere klasse geschleppt wird. Ja und dann die quotenregelungen . Man kann sich einklagen , ein hurra auf die verblödung. Ihr macht mit bei der verunstaltung unserer muttersprache, wörter müssen verweiblicht und gegendert werden – und manche werden sogar gestrichen- mega wichtig. Das Niveau wird so angepasst damit der letzte auch mitgeschliffen wird. Lehrerbeleidigungen , Drohungen nehmt ihr jahrelang hin, bloss nichts sagen sonst bin ich der nazi. Ihr lasst euch jahrelang alles gefallen , da kommt gar nichts. Einige Lehrer stehen auf , bringen Zurecht ihren berechtigten Unmut zur Geltung, werden aber schon von der eigenen Schulleitung Mundtod gemacht und auf die politische Korrektheit hingewiesen. Wo waren die anderen Lehrer um diesen Mutigen Lehrer zu unterstützen.? Bei Elternabenden fehlen immer die Eltern der Problem schüler was solls kann man nichts machen , ist halt so. Egal wir tadeln die Kinder die mal ihr Lineal vergessen haben . An die Eltern kommen wir wenigstens ran und können den Lehrer als sogenannte autoritätsperson raushängen lassen. Leider nur an der falschen Stelle. Manche Schulen können sich nur durch Fördervereine „ über Wasser halten“ da werden Klassenräume mit Spendengeldern gestrichen ,papier fürs kopieren von Arbeitsmaterialien angeschafft . Gehts noch? Wo war da ihr Aufschrei, nein Sie machen mit. Schauen sie sich doch ihre gewählten Politiker an, Studienabbrecher , und wenn man studiert hat ist man sogar so blöd und gibt Plagiate ab. Ist doch egal, nehm ich halt nen anderen Posten. Ihr oberster dienstherr hat von Bildung keine Ahnung, weiss weder wie es in den Schulen aussieht noch was in den schulen dringend benötigt wird. Und wenn sich mal ein Politiker blicken lässt wird gelächelt und alles ist toll. Sie haben mit Sicherheit Recht das dieses ganze Hin und Herr und dieses gegenseitige hochspulen und immer noch eine Maßnahme egal wie widersprüchlich draufsetzt unerträglich ist. Und es nicht verwunderlich ist das dieses Geschwafel keiner mehr für voll nimmt. Ihr homescooling ( politisch Distanzlernen) funktioniert leider nur bei den Schülern die auch lernen wollen, die nichtlernwilligen können damit nichts anfangen , wenn Sie schon in der schule kein Bock haben , Warum dann zu Hause. Und wenn dann die Aufgaben des grössten Teil der Klasse zu schlecht sind werden diese nicht bewertet. Das geht ja nun wirklich nicht, muss dann am PC liegen aber nie am Schüler. Oder es kommen auf einmal super Noten im homescooling zu stande auch von schülern die sonst 1&1 nicht zusammen zählen können. Ein schelm der böses dabei denkt. Viele familien haben auch gar nicht die möglichkeit die vorraussetzungen für ein geordnetes homescooling . Dreizimmer wohnung zwei kinder und Eltern auch im staatlich verordneten Homeoffice. ja es muss unbedingt einGesetz her das Homeoffice vorschreibt. ( kann auch nur von Rotgrün kommen) wären dann 4 pc mit entsprechender Leitung. Merken Sie was? Kann nicht funktionieren. Vieleicht sollte man sich endlich damit mal abfinden das dieses Virus nicht verschwindet und es auch nicht „ ausgerottet“ werden kann , weder durch Impfungen noch durch irgendwelche lockdowns . Wie lange sollen denn die Schulen schließen? Es funktioniert nicht. Denn es würde ja bedeuten das nach den hochgelobten Impfen und Beendigung des Lockdowns, die Grenzen dicht gemacht werden , keiner dürfte mehr verreisen geschweige denn zu uns nach deutschland kommen. Und das ist ja nun nicht wirklich politisch korrekt. Keiner darf mehr zu uns , um Gottes Willen. Aber so wäre es zu Ende gedacht. Und Sie werden sicherlich ganz schnell merken das Sie allein da stehen und nichts bewirken, weil sich die Lehrerschaft nicht mal selbst einig ist. Und alle hier gefrusteten Lehrer dies ist hier leider die falsche Stelle. Und wenn die jetzige Zeit vorbei ist verfallen auch Sie wieder in ihren politisch korrekten Trott. Und noch ein Zusatz ich bin kein corona leugner , kein Nazi, kein covidiot , kein Reichsbürger . Wenn ich was vergessen habe sorry, hab mittlerweile den überblick verloren , was man hier im Land alles nicht sein darf.
Und wie gesagt alle 4 jahre haben auch Sie die Möglichkeit. Und schnallen Sie sich schon mal an wenn unsere Grünen hochgebildeten Politiker mit in die Regierung kommen ,dann werden Sie als Lehrerschaft bestimmt überflüssig, weil Bildung is doof , und es ist nur noch wichtig das wir unseren Namen tanzen können. Egal wir wählen die trotzdem. ( der OB von Tübingen ausgenommen – der ist noch realistisch und deshalb nicht so gern in der eigenen Partei gesehen mit seinen Äusserungen.) Gut gemeinter Artikel ihrerseits sicher auch in Teilen richtig, aber weder davor und ich behaupte auch – nicht nach dieser Jetzigen zeit werden Sie an ihrer jetzt dargestellten „geradlinigkeit“ festhalten sondern zur politischen korrektheit zurück kehren, denn was der Dienstherr sagt muss gemacht werden und man will ja nicht aus der Reihe tanzen. Am besten den Fernseher aus machen und Hirn einschalten. Schlimm das man den Leuten irgendwelche hygiene regeln bei bringen muss , dies hab ich als Kind schon von meinen Eltern bei gebracht bekommen . Abstand und Hände waschen sind das normalste auf der Welt. Mit zu Hause bleiben werden sie das Virus nicht besiegen. Denn der erste Lockdown hat nichts gebracht, ausser das er aufgezeigt hat das nicht nur das Bildungssystem sondern auch das Gesundheitssystem im Eimer ist. beste grüsse aus berlin.
Mir gefällt dieser „Brief einer Lehrerin“ ganz und gar nicht. Auf der einen Seiten gieren die meisten Lehrer danach, Beamte zu werden/sein, um all die damit verbundenen Vorteile zu nutzen (ich muss sie nicht aufzählen), auf der anderen Seite beschweren sie sich, wenn sie als Beamte per Dienstanweisung zu etwas „gezwungen“ werden, was ihnen nicht gefällt. Was denn nun, liebe Lehrer? Verbeamtet sein und nicht streiken dürfen oder angestellt sein und streiken dürfen (wie 200.000 von 800.000 Kollegen)?
Auch dieser Satz gefällt mir nicht: „Jeder Lehrer weiß am besten, was er selbst und seine Schüler leisten können.“ Das ist sowas von plakativ. Jeder Lehrer hat eine andere Meinung dazu, was er selbst und seine Schüler leisten können. So wird ein Schuh draus. Und dann bleiben die einen zu Hause und die anderen nicht und die einen werden mit Aufgaben zugepflastert im Fernunterricht und die anderen dürfen faulenzen. So ein Satz ist doch einfach klischeehafter Unsinn. Es haben nicht alle Lehrer die gleiche Meinung und deshalb weiß nicht jeder Lehrer am besten, was er und seine Schüler leisten können. Das wäre nämlich je Lehrer etwas anderes. Und was davon soll gelten?
PS: Hatten Sie heute „Internetprobleme“? Ich konnte Ihre Seite mehrfach nicht laden und meinen Kommentar mehrfach nicht absenden, obwohl ich es wiederholt probierte.
Sehr geehrte/r Tausendsassa,
wir hatten gestern mehr als 300.000 Menschen auf News4teachers – was tatsächlich zeitweilig dazu führte, dass die Seite schwerer erreichbar war. Sollte heute wieder besser laufen. Herzliche Grüße Die Redaktion
Eine Sicht der Dinge (Verbeamtung). Die andere aus eigener Erfahrung ist folgende. Als ich infolge des Mangelfacherlasses für NRW den Vorbereitungsdienst angetreten habe, nachdem mein ingenieurwissenschaftliches Diplom anerkannt worden war, konnte ich dies nur im „Beamtenstatus“ als Beamter auf Widerruf, obwohl aufgrund meines Alters klar war, dass ich bei späterer Übernahme in den Schuldienst nicht mehr verbeamtet werden würde.
Und dies ging nicht nur mir so.
Mit der Verbeamtung verhält es sich nämlich ähnlich wie mit der Kraftfahrzeugversicherung von Dienstfahrzeugen im Eigentum des Landes. Für die gibt es keine Haftpflictversicherung,da das für den Eigentümer günstiger ist. Statt einer Vielzahl von Policen abzuschließen ist es günstiger die Kosten Dritter, die durch Unfälle passieren, direkt zu begleichen.
Mit Blick auf den Beamtenstatus heißt das, für den Staat ist es günstiger, die Heilbehandlungskosten für seine Beamten zu bezuschussen als die Arbeitgeberbeiträge in die gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen einzuzahlen. Erst bei höherem Lebensalter oder Vorerkrankungen der Kandidaten auf ein öffentliches Beschäftigungsverhältnis ist es absehbar, dass die Gesundheitskosten vermutlich höher werden könnten als der AG-Anteil in die sozialen Sicherungssysteme. Die Zahl nicht verbeamteter Lehrkräfte ist wesentlich höher als Sie es sich vermutlich denken. Bundesweit ist rund jede vierte Lehrkraft angestellt – also nicht verbeamtet.
Dass ein Landesbeamter sozial und gegen den Verlust des Arbeitsplatzes besser abgeisichert ist als ein Mitarbeiter z.B. beim Daimler, ist eine Mär, die nicht auszurotten ist.
„auf der anderen Seite beschweren sie sich, wenn sie als Beamte per Dienstanweisung zu etwas „gezwungen“ werden, was ihnen nicht gefällt.“
NEIN! …gezwungen werden, sich nicht an die Corona-Regeln zu halten! Das ist etwas ganz anderes und hat mit der Verbeamtung nicht im Geringsten etwas zu tun.
Das ganze Schulsystem muss geändert werden,so wie es jetzt läuft bleibt Deutschland unten in der Pisa Studie. Kein Handwerker brauch Religion als Fach. Das Schulsystem muss von Grund auf NEU strukturiert werden . Ich wünsche mir, das dass ganze System zusammenbricht, besonders die Politik die kein Mensch brauch . Solange die ganze Menschheit nicht kapiert das wir alle gleich sind, egal welcher Herkunft oder Farbe wird sich nichts ändern. Ganz wichtig das dumme Geld muss abgeschafft werden. Wozu brauch suckerberg,bill Gates, Elon musk,usw soviel Geld was wollen die damit,Geld regiert Die Welt so ist es nunmal. Die Erde tut mir leid was wir ihr antun. Die Denkweise muss sich bei allen ändern.
Ja, völlig nachvollziehbar!
Die Einwände in dem Brief sind grundsätzlich richtig und unterstreichen auch eine logische Konsequenz. Wie auch viele andere, genauso richtige Kritiken.
Ebenso in die entgegengesetzte Richtung!
Es wird auch nur ein Hilferuf bleiben, der nicht gehört wird.
Hallo?
Da „oben“ die Herrschaften machen
P O L I T I K! und können gerade keine Zwischenrufe gebrauchen.
Außerdem haben sie ihre Beratungsberater -Berater falls sie mal jemanden zum sprechen benötigen … Ihr Lehrer seid da genauso unwichtig, wie die Kassiererin aus dem Aldi. Ihr sollt nur funktionieren. Basta. Immer diese lästigen Angestellten, tztz.
Wir können noch so strampeln und schreien,
motzen und meckern. Es wird sich nix ändern!! Das geht schon viel zu lange so.
Liebe Lehrer, könnt ihr unseren Kindern erklären, warum sie weiterhin fleißig lernen sollen, wenn ihr euch auf „auf die faule Haut legt“? Ich bin bei euch, es ist eine schwierige Stuation, und in der Politik werden falsche Entscheidungen getroffen. Viele davon sind geradezu sinnlos wie widersprüchlich. Aber ein Schließen der Schulen ist nicht mit Ferien gleichzusetzen. Auch kann die Verantwortung für das „Homescooling“ nicht an die Eltern abgewältzt werden. Und nein, einmal pro Woche ein Arbeitsblatt zu schicken ist kein Aufrechterhalten des Lerbetriebs. Deswegen: Schulen schließen, ja, aber die Lehre darf nimmer drunter leiden. Jede Unterrichtsstunde muss live per Videokonferenz durchgeführt werden. Alles andere ist nicht akzeptabel.
– Sagt ein Vater von drei Jungen im Homeschooling und der selber in der Lehre tätig ist, wobei noch keine Unterrichtseinheit ausgefallen ist und noch eher zusätzlicher Betreuungsaufwand aufgewendet wurde.
Keep Teaching!
Dann bitte tragen Sie dafür sorge das jede Familie Internet und Laptops hat? Oder ist das die Aufgabe der Lehrer? Wenn die Politik mal sinnvolle Dinge tun würde statt unsinnige Verbote und Einschränkungen wären wir schon viel weiter.
Wer erklärt den Kinder das leider Ihre Familie ein tragisches Opfer der schwachsinnigen und Ignoranten Menschen wurde die Corona Leugnen und mit 60 Mann Partys feiern, dann aber in der Schule neben Ihnen saßen und jetzt Mama Papa Oma und Opa tot ist. Weil irgend so eine Dame G meint sie wüsste was das beste ist .
Ich weiß nicht, woher Sie Ihre Behauptungen hernehmen, aber wir hier unterrichten nach Stundenplan (ich habe gerade Sprechstunde, aber offenbar ist kein Bedarf an einem Gespräch, da es keine Probleme gibt, weil ich scheinbar meinen Distanzunterricht so gut vorbereite und durchführe… ;-)). Wir sind gut in der Zeit und die Schüler kommen voran. Jede Unterrichtsstunde sollte bei jüngeren Schülern ganz gewiss nicht live per Video durchgeführt werden. Mein Grundschulkind (2. Klasse) ist schon nach einer Konferenz durch und ich bin froh, dass nicht mehr gemacht wird, sondern es dann an seinen Aufträgen weiterarbeitet, die wir dann bei der Lehrerin abgeben können. Meine eigenen Klassen sind auch sehr unterschiedlich, bei der 5. ist nach einer Zeitstunde Konferenz Schluss mit der Konzentration, dann gibt es wieder eine Arbeitsphase in „Eigenregie“, bevor es etwas später wieder eine Konferenz in einem anderen Fach gibt. Ausgewogen muss es hier sein, damit es funktioniert. Lediglich bei den Älteren (wo ich auch Klassen habe) könnte ich es mir vorstellen bzw. mache es zu 80% auch so, wobei sie Texte lesen zur Vorbereitung wirklich nicht in der Videokonferenz machen müssen. Die nutzen wir dann zur Ergebnissicherung und zur Diskussion. 1:1 alles live ist Unsinn, weil es nunmal auch Störfaktoren gibt und nicht jeder Schüler eine gute Verbindung, ein gutes Mikro, ein leistungsfähiges Endgerät usw. hat.
Ich verstehe das Alles auch nicht. Im Restaurant steckt man sich an aber in der Schule oder auf einer anderen Arbeit nicht?
Es sollten Leute, die Entscheidungen für uns treffen nur noch mittels IQ Test für uns „arbeiten“
Mein Mann arbeitet an einer privaten Schule in Niedersachsen und jetzt „darf“ ich wieder jeden Tag Angst haben vor einer Infektion.
Am besten die Schulen gleich für ein Jahr komplett schließen. Lehrer bei doppelter Vergütung nach Hause schicken und allen Schülern in jedem fache eine 1 schenken. Was so manche Lehrer und Schüler sich so alles vorstellen…..
Vielen herzlichen Dank für Ihre offenen und absolut zutreffenden Ausführungen.
Obwohl kein Lehrer sprechen wir zuhause recht oft mit unserem Enkel, der die 9.te Klasse besucht und können ihm leider keine seiner absolut berechtigten Fragen zum Zickzack-Kurs beantworten.
Ich wünsche mir für die Schüler und Lehrer eine angemessen geschützte Zeit, in der die Gesundheit wichtiger ist als „wir müssen zurück zu einem Stück Normalität“.
Daneben wünsche ich mir einen schnellen und zielgerichteten Auf- bzw. Ausbau von digitaler Lernunterstützung. Die, die wir hier haben ist nicht der heutigen Zeit entsprechend und daher leider nicht gut geeignet, um die notwendige Phase des „home-schooling“ zu unterstützen.
Das was ich hier lese ist echt top.
Es sind sehr viele Lehrer hier die zustimmen was sie gelesen haben finde ich toll.
Dann macht was dagegen ihr Lehrer müsst euch da zusammen schließen und dagegen was tun sonst seid ihr wie Marionetten mit den man machen kann was mann möchte.
Blöd was Marionette zu sein.
Nicht blöd sondern Folge der Verbeamtung.
@Weil
Ich weiß nicht ob Sie informiert sind. Ich hatte weder im ersten Lockdown Urlaub bzw. „Coronaferien“ noch jetzt. Wir bilden den Stundenplan im 2. Lockdown online ab. Und das ist tatsächlich Mehrarbeit. Dass das nicht jede Schule kann liegt an den Kultusministern, die nicht dafür gesorgt haben, dass die Lehrer dies können, weil gar kein WLAN an der Schule oder nur sehr wackeligen. Meine Schule bekommt Glasfaserkabel 2022. Ich hoffe, dass dann Corona vorbei ist, dank Impfung. Schnelle Lösungen gibt es nur für die Wirtschaft, Bildung nicht wichtig – wie seit 30 Jahren. Und Schüler haben ja einen leichten Verlauf. Pech für diejenigen, wenn nicht.
Und dann möchte ich mal was zu den Unwörtern Schulöffnung und Schulschließung sagen. Die Schulen sind nicht geschlossen, es gibt Notbetreuung und andere haben Online-Unterricht oder wie es auch immer umgesetzt wird, je nach den von den Kultusministern gegebenen Möglichkeiten. In manchen Grundschulen findet Wechselunterricht statt, wenn weit mehr als 50% der Kinder geschickt werden. Da dies mit dem normalen Personal nicht geht, werden Lehrer von anderen Grundschulen, die eigentlich eigene Schüler*innen zu betreuen haben, abgezogen.
Bei meiner Tochter hat alles super funktioniert in der Grundschule – Top-Lehrerin- im letzten Lockdown. Jetzt sind meine beiden Kinderauf dem Gymnasium. Und auch die Schulen haben seit dem letzten Lockdown richtig nachgelegt. Die Beschulung ist hier super – Videokonferenzen und alles. Und ich kann meinen Kindern -obwohl Lehrerin – auch nicht helfen, weil ich selbst gleichzeitig Unterricht erteile.
Der ist allerdings schlechter geworden, weil meine Kultusministerin unbedingt die Abschlussklassen in Präsenz wollte. Ich bin nicht bilokal. Ich habe zwischen einzelnen Stunden 5 Minuten Pause, wenn überhaupt. Da kein/schlechtes WLAN in der Schule muss ich quasi innerhalb 5 Minuten daheim sein, um online zu unterrichten. Meine Fahrzeit beträgt, wenn nichts dazwischen kommt, 25 Minuten. Das gleicht der Quadratur des Kreises. Und ich unterrichte nur Oberstufe. Der nächste Abi-Jahrgang erfährt jetzt auch keine „Bildungsgerechtigkeit“. Ich bin jederzeit für meine Schüler -ähnlich wie mit WhatsApp- erreichbar.
Es wäre schön, wenn die Kultusminister mal Einblick in die Organisationsstruktur der Schulen nehmen würden – und zwar bevor sie den Mund öffnen. Und ja, das wünsche ich mir auch von dem einen oder anderen, der hier schreibt. Gerne lade ich Sie ein an meinem gut bezahlten Urlaub teilzuhaben. So typisch Lehrer halt. Ich stehe auf jeden Fall kurz vor einem Burnout.
Und wir wollen GEÖFFNETE SCHULEN nur mit einem Hygieneplan, der den Standards des Rki genügt. Unser Hygieneplan: kein Abstand, volle Gruppengröße, 1,5 Meter Abstand ist ein Scherz, das Virus weglüften bei Minusgraden. Macht einen molligen Arbeitsplatz. Unterrichten mit FFP 2 Masken? Da gibt es auch Tragevorschriften und Pausezeiten, haben wir Lehrer nicht. Und wenn kein Wind ist kann man das Virus auch nicht weglüften, weil dann keine Luft durchzieht. Und diejenigen, die vermutlich ein Hygienekonzept hatten, werden gerade in den Ruin getrieben. An den Restaurants und Geschäften kann es nicht gelegen haben. Sonst hätte man spätestens Anfang Dezember einen Erfolg sehen müssen. Entweder sind es die Schulen oder weil sich privat keiner an Regeln hält. Ich schon -es will mich auch keiner so richtig treffen, aus Angst vor Ansteckung. Wenn unsere Bürger vollständig geöffnete Schulen ohne Hygienemaßnahmen wollen, dann sollten sie sich an die Regeln halten, damit die Zahlen endlich fallen.
Woher haben sie eigentlich eine solch schlechte Meinung von Lehrern? Von Postkarten? Hab ich auch eine hier stehen: Lehrer haben vormittags recht und nachmittags frei. Vielleicht gibt es ja demnächst eine mit: Lehrer hatten 1 Jahr Coronaferien.
Meine jüngere Tochter besucht die zweite Klasse und hat durch Krankheit und Corona, kaum 2-3 Monate die Schule von innen gesehen.
Wir merken ihr an, das sie sozial vereinsamt.
DAS ist Schlimm! Ein Kind in ihrem Alter muss mit anderen Kindern spielen dürfen. Virus hin oder her. Sie hat einfach nicht die gleichen Ausweichmöglichkeiten. Für uns ist es ja schon schwer …
Die Kinder bekommen Stubenarrest. Sie werden richtig bestraft.
Wisst ihr noch? Letztes Jahr im April … da waren es die Kinder, die den Virus verbreiten und Alle anstecken, ohne selbst zu erkranken. Was für eine Botschaft!
Als Präsenzunterricht statt fand, hatte sie plötzlich Angst wie am Tag der Einschulung. Durch die Ferien und andere Unterbrechungen wiederholte sich das Gefühl. Andere Eltern berichten mir das Gleiche.
Gibt es dafür auch eine schlaue Lösung?
Ja ne, dafür hat man jetzt keine Zeit. Das sind eben Kollateralschäden. Darum sollen sich später dann die Kinderpsychologen kümmern. Wenn die Pandemie wieder vorbei ist.
Doch! die Kinder können am Präsenzunterricht teilnehmen! Es gibt auch dazu tolle Konzepte, wie so etwas umgesetzt werden kann. Einfach mal machen und nicht immer nur darüber reden!
Anfangen und keine Zeit verlieren. Ein Schritt nach dem anderen.
Auf einmal haben einige Wenige, die vorher Keiner kannte und auch sonst nicht mal besonders Ernst genommenen wurden, eine unglaubliche Urteilskraft! Genau! Die Virulogen.
Sie haben in Ihre Kugel geschaut. Sie wissen Bescheid.
Mundschutz bringt bei Viren nix … Ach Moment … doch sicher! Alle nen Mundschutz nähen … kann ja nicht schaden … beim Niesen und so … das Volk muss beruhigt werden … äh, irgendwie …
Andere Virulogen haben plötzlich einen Aluhut auf, oder sind Rechts ausgerichtet, blablabla usw. Da passt die Meinung eben gerade nicht ins Gesamtbild!
Was läuft hier, fragt man sich da? Gibt es ein Konzept?
Ich finde ganz andere Dinge noch viel Schlimmer!
Wir streiten uns hier in den wirtschaftlich besser gestellten, reichen Ländern, um die Anzahl georderter Impfdosen und Präsenzunterricht etc.
Geht’s noch?
Jedes Leben ist wertvoll? Überall und immer?
Plötzlich! Ich brauche wohl nicht weiter beschreiben, was damit gemeint ist.
Traurig, wie schnell alles andere vergessen wird!
Schaut mal über den Tellerrand, auch sie „kanndochnichtwahrsein“ und alle, die da Applaudieren meine ich auch damit!
!!!!!!!!
PS: ich kann die App „Luca“ nur empfehlen.
….unbedingt weitersagen!!!!!
Ganz einfach. Nicht zu vergleichen mit der Warn App der Regierung. War auch bestimmt nicht so teuer ;0)
Würde auch die Gesundheitsämter „entlasten.
Leider hat bei DENEN noch kein Herr Drosten etc interessiert angerufen, tja. Das liegt dann wohl an den Beratungsberater-Berater der Regierung …
!!!!!!!
Frage mich, warum einige in die Äußerungen reininterpretieren, dass Lehrer sich Homeoffice und Distanzunterricht wünschen???
Das kann keiner ernsthaft glauben!
Genausogut könnte man einem Bäcker unterstellen, er backe lieber digitale Brötchen, weil ihm der Ofen zu warm ist…
Hätte die Politik rechtzeitig reagiert und nicht alle Warnungen in den Wind geschlagen – man hätte die derzeitige Situation mit ziemlicher Sicherheit vermeiden können, indem kleinere, stabile Lerngruppen gebildet worden wären.
Es wurde von Lehrerseite vielfach daraum gebeten und auf die Folgen aufmerksam gemacht, wenn man IN den Schulen (und natürlich auf dem Weg dahin etc.) NICHT auf den nötigen INFEKTIONSSCHUTZ sicherstellt.
Wäre das passiert, statt sich gegenseitig mit immer weitergehenden Öffnungen und unhaltbaren Versprechungen zu überbieten, hätten wir vermutlich auch den Winter über alle Kinder in der Schule gehabt.
Nicht jeden Tag, nicht bis vier Uhr womöglich, nicht alle gleichzeitig, nicht mit vollem Programm – aber allein das hätte die Eltern wesentlich entlastet, ihre Arbeitskraft sichergestellt, die Wirtschaft damit entlastet und den Kindern einen HALBwegs „normalen“ Alltag möglich gemacht.
Schade, dass einige hier immer nur lesen, was sie lesen wollen (Lehrer sind faule Säcke…) und offenbar nur Schwarz-Weiß kennen.
Würde die Gesellschaft an einem Strick ziehen, hätten wir es so viel einfacher haben können und müssten jetzt nicht über noch mehr Einschränkungen nachdenken…
Leider ist zu befürchten, dass genau der T…kreis wieder losgeht, sobald die Zahlen auch nur im Ansatz besser werden. Schon wieder wird man schreien, die Schulen aufzumachen. Wohlgemerkt, nicht SICHER aufzumachen, sondern einfach nur AUF , Augen zu , Landeskassen zu (Luftfilter??? Betreuungsmöglichkeiten???) und „Normalmodus spielen“.
Die Nation verpasst eine Chance nach der anderen, mit geringstmöglichem Schaden für alle durch die Pandemie zu kommen…
Bei allen Verständnis für das Risiko in Klassenräumen.
Das was die Gesellschaft momentan aushalten muss, die nicht Lehrer sind, ist um vieles höher, als das was die Lehrer aushalten müssen. Die haben nämlich zu ihrem normalen Job noch einen dazu bekommen. Nämlich den der Lehrer. Ich kann nur darüber lachen, wenn ich hier was von 60 Stunden lese. Schon zu Hause. Mit Pausen, die ich mir selber einteilen kann. Mich auf das Sofa setzen kann…. also bitte diese Arbeit nicht mit Arbeit anderer vergleichen. Ja, es ist stressig. Aber alle anderen haben momentan zwei Berufe. Lehrer und ihren normalen Job. Solange also in der allgemeinen Arbeitswelt nichts passiert, hören sie in ihrer immer noch bewirken Welt auf zu Heulen. Sie sind einer von vielen. Haben aber enorme Auswirkungen auf andere. Also bevor die Schule schließen sollte. Sollte es eine Anweisung geben, dass die Menschen auch zu Hause bleiben können um ihren Job zu übernehmen.
Als hätten Lehrer keine Kinder. Also die Lehrer meiner Kinder geben ihnen tatsächlich Aufgaben, ja manchmal Schreibaufgaben und diese mir unverständlicherweise verhassten Arbeitsblätter (ich bin froh drum!!), manchmal gibt es Videokonferenzen/online-Unterricht. Die Kinder können sie anschreiben, wenn sie Fragen haben. Ich mach deren Job nicht, das machen alles deren Lehrer. Klar muss ich hier und da mal helfen oder drübergucken, aber da wechseln wir uns auch ab, es gibt in der Regel ja zwei Elternteile. Dann machen die Lehrer Ihrer Kinder irgendwas falsch und Sie sollten sich mal an die Schulleitung wenden.
Ich würde es gar nichts schaffen neben meinen 4 Klassen auch noch den Lehrer für meine eigenen Kinder zu machen…
„also bitte diese Arbeit nicht mit Arbeit anderer vergleichen.“
Ihr Wort in Gottes Ohren! Das wird hier nämlich permanent gemacht und alle wissen exakt genau, wie der Lehrerjob ist und exakt genau, dass Lehrer ja nur 20 Stunden arbeiten und danach die Beine hochlegen. Ich kann’s echt nicht mehr hören!!
Ja, bitte alle Lehrer in Kurzarbeit!
Tja, nur leider gibt es dann auch weniger vorbereitetes und gut durchdachtes Arbeitsmaterial für die Schüler/innen, weniger Videounterricht, weniger Möglichkeiten für die Schüler/innen, ihre Lehrer zu kontaktieren und für die Lehrer, Feedback zu deren Aufgaben zu geben… Das wollen Sie nicht ernsthaft für die Schüler/innen? Nicht zu Ende gedacht…
Viele arbeiten im Home Office, warum Lehrer dann automatisch als faul gelten und „Coronaferien“ haben und andere nicht, erschließt sich mir nicht. Das sind doch nur wieder diese alten Stammtischparolen und Neiddebatten, weil es immer noch allgemein verbreitet zu sein scheint, dass Lehrer vormittags recht und nachmittags frei haben und 3 Monate Urlaub. Nur zu, Lehrer werden dringen gebraucht!
Ich (Teilzeit-Lehrerin) sitze fast genauso lange vorm PC wie mein Partner, der Vollzeit Home Office macht (in der sog. „freien“ Wirtschaft).
AU JA!!!! Bin sofort dabei! 60% rein für null Arbeit, Korrektur, Betreuung und dazu noch keine Fahrtkosten und Fahrzeit (habe in diesem Schuljahr 60 km einfache Fahrstrecke zur Schule). Da komm ich eine Weile gut hin und habe endlich mal Zeit für meine Familie und um die Wohnung wieder auf Vordermann zu bringen. Also für alles, was seit März liegen geblieben ist.