Schulen und Kitas öffnen, RKI-Empfehlungen missachten? GEW: „Unverantwortlich!“

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BERLIN. Die Berliner GEW zeigt sich über die für kommende Woche geplante Teilöffnung der Schulen und Kitas in der Bundeshauptstadt empört. „Die Infektionszahlen steigen gerade wieder stark. Wenn Bund und Länder sich auf die Fortsetzung der Einschränkungen in allen Lebensbereichen verständigen, dann ist eine Öffnung der Schulen und Kitas völlig unangemessen“, kritisieren die Vorsitzenden Doreen Siebernik und Tom Erdmann. Sie fordern den Senat auf, die Entscheidungen umgehend zurückzunehmen.

In der Kritik: Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres. Foto: Sandro Halank / Wikimedia Commons, (CC-BY-SA 3.0)

Die Bundes- und Landesregierungen haben sich am Dienstagabend auf die Verschärfung des Lockdowns bis zum 31. Januar verständigt. Auch der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) betonte noch am Mittwochmorgen, die Infektionszahlen gäben keinen Präsenzunterricht her – betont die GEW. „Ungeachtet dessen und ohne Rücksprache mit den Beteiligten hat Bildungssenatorin Scheeres entschieden, dass ab nächster Woche wieder tausende Schüler*innen in die Schulen kommen sollen.“

„Die Wut und das Unverständnis unter den Pädagog*innen sind riesengroß“

Weiter schreiben die Vorsitzenden in einer Presseerklärung: „Die Wut und das Unverständnis unter den Pädagog*innen sind riesengroß. Die Personalräte laufen Sturm. Schulen und öffentliche Verkehrsmittel sind keine coronafreien Räume. Auch wenn aus pädagogischen und bildungspolitischen Gesichtspunkten mehr Präsenz wünschenswert wäre: Gesundheits-Experimente auf dem Rücken von Lehrkräften, Erzieher*innen und Schüler*innen sind unverantwortlich!“ Auch in anderen Bundesländern blieben die Bildungseinrichtungen zu, stellen die Gewerkschafter fest.

Die Berliner GEW hält es außerdem für sehr problematisch, dass die Kultusminister und die Ministerpräsidenten sich weiter nicht auf konkrete Inzidenzwerte für die Öffnung und Schließung der Bildungseinrichtungen geeinigt haben. „Das ist ein Armutszeugnis! Das Hin und Her in der Bildungspolitik führt zu einem massiven Vertrauensverlust bei den Pädagog*innen, die direkt von den widersprüchlichen Entscheidungen betroffen sind. Senatorin Scheeres hat nun nicht einmal zusätzliche Schutz- oder Vorsorgemaßnahmen für Pädagog*innen ergriffen“, sagt Erdmann.

Als illusorisch bezeichnet der GEW-Vorsitzende auch, dass ab dem 15. Februar wieder mit Regelbetrieb geplant wird. „Der Stufenplan muss grundlegend überarbeitet werden. Er ist nicht geeignet, zur Eindämmung der Pandemie beizutragen oder auch nur verlässlich Bildung zu ermöglichen. Die Maßnahmen müssen an klare Inzidenzwerte gekoppelt werden, wie es das Robert-Koch-Institut empfiehlt. Der Spielraum für politische Entscheidungen bei den Maßnahmen muss eingeschränkt werden. Mit dem Corona-Virus kann man nicht verhandeln“, betont Erdmann.

„Auch Kitas brauchen eine klare Strategie und einen Stufenplan“

Co-Vorsitzende Doreen Siebernik kritisiert zusätzlich, dass die Verantwortung auf jede einzelne Kita und Schule abgewälzt wird: „Auch Kitas brauchen eine klare Strategie und einen Stufenplan, der vorgibt, bei welchen Inzidenzwerten welche Maßnahmen greifen sollen. Es ist unerträglich, dass die Berliner Erzieher*innen vor Ort alleine gelassen werden. Es gibt keinen verbindlichen Rahmen, sondern nur Appelle und Bitten an die Eltern. Es gibt keine Regeln zur Notbetreuung und zu systemrelevanten Berufen. Ab der kommenden Woche werden Betreuungsbedarfe in den Kitas stark ansteigen. Der Gesundheitsschutz hat in den über 2.600 Kitas der Stadt nach wie vor nicht die erste Priorität, obwohl wir alle wissen, dass die Berufsgruppe der Erzieher*innen die mit am stärksten gefährdete und betroffene Beschäftigtengruppe überhaupt ist. Deshalb braucht es schnellstens eine praxistaugliche Test- und Impfstrategie für die Erzieherinnen an Kitas.“ News4teachers

Berliner Schulen unterrichten bis Mitte Februar im Wechsel – und mit Abstand

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66 KOMMENTARE

  1. Endlich fragt jemand nach einer praxistauglichen Impfstrategie.

    Es liegen schon 1 Million Impfdosen ungenutzt in Lagern.
    Mit jeder Lieferung werden es mehr.

    Vielleicht denkt endlich mal jemand an die Mitarbeiter in Kitas und Schulen

  2. Ich finde die Darstellung etwas einseitig, ehrlich gesagt. Sicherlich sind Wut und Unverständnis bei manchen Berliner Lehrern groß, aber nicht alle Berliner Lehrer sind der gleichen Meinung. Ich kenne viele, die es richtig finden, dass die Schulen schrittweise wieder geöffnet werden, vor allem für die Grundschüler. Wenn man davon ausgeht, dass es keine Lösung gibt, die für niemanden Nachteile hat, so muss man eben abwägen zwischen diesen und jenen Nachteilen und diesen und jenen Vorteilen. Das Ergebnis nennt man Kompromiss und so bewerte ich den Beschluss des Berliners Senats.

    Es wäre mal gut, wenn ein Beschluss auch mal eine Zeit lang Bestand hätte!

    • Im Gegenteil, der größte Teil der betroffenen Lehrkräfte lehnt diese Öffnung ab.
      Es werden in Berlin ab dem 11.01. nicht die Grundschulen geöffnet, sondern die 10. Klassen, die gymnasialen Oberstufen und die Berufsschulen. Alter der SuS so zwischen 16-40 Jahren.

    • Also an meiner Grundschule sind alle absolut entsetzt. Es wäre so leicht, die Noten stehen fest, Ende Januar kommen die Ferien. Man könnte mit den Weihnachtsferien tatsächlich eine längere schulfreie (und damit kontaktarme) Zeit schaffen. Aber so? Ich treffe dann vormittags etwa 20 Haushalte, meine 3 Kinder jeweils 10. Macht 50 Kontakte insgesamt. Aber nachmittags darf dann nur ein einziges Kind zum Spielen kommen? Das ist doch dann auch sch… egal. Die Zahlen gehen nicht runter.

      • Entschuldigung, wieso stehen bei Ihnen jetzt schon die Noten fest? Bei uns nicht. Es mussten haufenweise Tests und Klassenarbeiten im letzten Moment wieder abgesagt werden, die die Kollegen noch schreiben wollten oder eigentlich müssten. Für die Zeugnisse. Auf die Teilnoten in Deutsch musste wieder verzichtet werden, weil viele es nicht mehr schafften, überall genügend Noten zu geben.

        Die Bestimmungen bzgl. des Treffens anderer Kinder am Nachmittag sollen wieder geändert werden. Das konnte man heute überall lesen.

        • In Niedersachsen waren die Kollegen seit Mitte September aufgefordert, bis zum 20. November „Zwischennoten“ festzulegen, die auch für die Bewertung der HJ-Zeugnisse dienen können. Bereits zu diesem Zeitpunkt ist man also im MK davon ausgegangen, dass Weihnachten ein Knackpunkt im Infektionsgeschehen und in Sachen offene Schulen sein wird. Es war also – zumindest in NI eine recht klare Geschichte. Für Jg. 13 ist ein ganzes Semesterthema gestrichen worden, weshalb ich nun trotzdem einen Deutschkurs im Präsenzunterricht treffen soll, ohne Not, mit Hospitationen der Schulleitung zur Abiturvorbereitung, ist mir schleierhaft, gerade die erwachsenen Schüler arbeiten sehr zielorientiert von zuhause. In diesen zwei Wochen bis zu den Zeugniskonferenzen passiert doch nichts mehr, so ein Quatsch.

        • Ich habe heute meine Noten für das Halbjahreszeugnis abgegeben, nachdem ich Dummerle gestern alle meine SuS daran erinnert habe, dass dieses Mal die Arbeitsergebnisse aus dem SLD benotet werden.

          Gestern ja, heute doch nicht. Also Noten fertig. Bis Mitte Dezember zählt. Fertig. Da würde ich lieber würfeln.

          KuMi-Wille ist GESETZ. An diesem Mantra arbeite ich noch.

  3. Ich staune jeden Tag aufs Neue. Da gibt es einen verbindlichen Beschluss von ganz oben. Alle beteuern die Einigkeit in den Beschlüssen. Und zwei Tage später macht sich wieder jeder seine eigene Pipi-Langstrumpf-Welt. Zugegeben, es war schon am Dienstag absehbar, dass unsere Wahlkampfpfauen ihr Balzgefieder zur Schau tragen würden. Aber ich wollte es einfach nicht glauben. Zack… hart gefallen auf den Boden der Tatsachen.
    Einer fängt an und die anderen ziehen nach… wie meine Pubertiere im Klassenzimmer. Jeder muss beweisen, dass er noch ne Nummer geiler ist.
    Nur- diese Pubertiere präsentieren sich ganz gruseliger Ministerverkleidung.
    Mich macht das einfach nur noch traurig. Bildungsgerechtigkeit? Wann genau ist dieses Wort zum Wahlslogan geworden?
    Ich kann diese Sätze über „verlorene Jugend“ echt nicht mehr hören. Erzählt das mal den Flüchtlingen oder der Kriegsgeneration meiner Eltern. Oder vielleicht auch den Kulturschaffenden.
    Ich bin mittlerweile ausgestiegen aus der Thematik Gerechtigkeit/ Fürsorgepflicht/Logik.
    Wie soll ich meinen Schülern vermitteln, was Zuverlässigkeit bedeutet? Sobald die den Fernseher anmachen müssen sie ja lachen…
    Wie soll ich vermitteln, was Regeln bedeuten- wenn sie wieder täglich im
    Mikrokosmos von 7:30 – 12:00 Uhr ad absurdum geführt werden sollen.
    Ich mag meine Schüler. Zugegeben, am SBBZ ist man auch ziemlich nah dran. Und sie mögen mich. Und wir achten aufeinander. Aber ich mag nicht meinen Kopf dafür hinhalten, dass man sich der großen Auto- und Industrielobby anbiedert. Oder wem auch immer.
    Verdammt nochmal- Schulen sind sind keine giveaways die man als Wahlgeschenke verteilt.
    Es geht doch überhaupt nicht um Bildungsgerechtigkeit- das würde nämlich bedeuten, das man im letzten Jahr evaluiert hätte, was unsere Schüler und Eltern unter Pandemiebedingungen denn bräuchten. Aber den Lehrern hat man ja auch nicht zugehört….

      • @Katrin Müller, natürlich ist die Mehrheit der Pädagogen und Eltern für Gesundheitsschutz. Dass das eine radikale Schließung der Schulen bedeutet, ist aber Ihre Interpretation.

        • Wir drängen auf Luftfilter, Maskenpflicht, kleine Klassen wegen des Abstands, …. interessiert niemanden im KuMi. Fürsorgepflichtslosigkeit.

          Deswegen – Schließungsforderung.

          Es geht um Gesundheitsschutz, der uns verwehrt wird.
          Wenn Variante a) nicht gewollt ist (zu teuer), fordern wir halt
          Variante b).

          Bei besseren Ideen: Hier ist das Forum dafür!

  4. In Hessen ist nichts zu merken von den Verschärfungen die Frau Merkel bekannt gegeben hat.
    Ab Montag für Abschlussklassen die gleiche Situation wie vor Weihnachten. Wer zeigt dem Ministerpräsidenten von Hessen und seinem Kultusminister endlich mal die Grenzen auf. Das heißt ab Montag wieder Massenveranstaltung in der Schule.
    So werden wir noch bis zum Sommer im Lockdown sitzen. Unfassbar und armselig, sowie vorsätzliche Körperverletzung an Schülern, Eltern und Lehrern.
    Gibt es eine Handhabe gegen soviel Ignoranz und Vorsatz??

    • Richtig, ich hatte gehört, alle Schulen dicht bis Ende Januar und einen Tag später bekam mein Mann die Anweisung, ab 11.01.wieder ins BZ mit vollem Präsenzunterricht zu kommen. Umso bitterer, da quasi alle dort Lernenden jeden Freitag nach ganz Hessen zu ihren Familien – meist mit öffentlichen Verkehrsmitteln – ausströmen, um sich am Montag wieder vollzählig im Klassenraum zu versammeln. Man gebe zu bedenken, dass in diesem BZ natürlich viele Schüler vorerkrankt sind, deswegen die Umschulungen.

  5. So wird der Lockdown ad absurdum geführt. Mit einer Ausnahme unterrichte ich ab dem 11.1. nach dem Willen der Senatsverwaltung wieder alle meine Lerngruppen, wenn die Jahrgänge 10, 11 und 12, also laut Frau Scheeres die sog. Abschlussklassen, wieder Unterricht haben, auch bei halben Gruppen bis zu 15 oder 16 Haushalte über Stunden in einem Raum, an Mindestabstände ist dabei kaum zu denken. Privat darf ich nach den neuen Regeln nur eine Person aus einem anderen Haushalt treffen. Allein an unserer Schule werden dadurch täglich mehrere hundert Personen unterwegs sein, dabei öffentliche Verkehrsmittel benutzen usw. Noch am Montag erklärte unser Bürgermeister nach der Bund-Länder Konferenz, an der er selbst teilgenommen hatte, dass die derzeitige Infektionslage Präsensunterricht nicht hergebe, kaum 24h später die komplette Kehrtwende, obwohl heute wieder über 26000 Neuinfektionen und über 1000 Tote innerhalb von 24 Stunden gemeldet wurden.

  6. Das steht in der Berliner Zeitung dazu:

    „Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres verteidigte die Pläne des Senats zur schrittweisen Wiedereröffnung der Schulen trotz des Corona-Lockdowns als sachgerecht. „Es ist eine bewusste Entscheidung, eine durchdachte Entscheidung“, sagte die SPD-Politikern . Die Folgen seien unabsehbar, wenn etwa Grundschüler für sechs Wochen nicht in der Schule seien. Deshalb hätten auch Experten empfohlen, behutsam mit Kleinsten anzufangen: „Damit sie uns nicht wegrutschen“, so Scheeres.“

    • „Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres verteidigte die Pläne des Senats zur schrittweisen Wiedereröffnung der Schulen trotz des Corona-Lockdowns als sachgerecht.

      Ja genau, es geht um die Sache. Im realen Leben geht es jedoch um Menschenleben. Ich Dummerchen denke immer noch, dass Leben wichtiger ist als Sache.

      „Es ist eine bewusste Entscheidung, eine durchdachte Entscheidung“, sagte die SPD-Politikern .

      Wer, bitte, hat da was auf welcher Grundlage gedacht? Mir fehlt hier eine Begründung. Bisher lediglich Behauptung.

      Die Folgen seien unabsehbar, wenn etwa Grundschüler für sechs Wochen nicht in der Schule seien“

      Genau! Ich schlage vor, die sechs Wochen Sommerferien für Grundschulkinder auszusetzen.

      So lässt sich bei der Elternwählerschaft punkten.

      „Deshalb hätten auch Experten empfohlen, behutsam mit Kleinsten anzufangen: „Damit sie uns nicht wegrutschen“, so Scheeres.“

      Ach, Frau Scheeres, wir kommen alle gerne hospitieren. Ich weiß nämlich nicht, wie das geht. Und möchte bei und von der Besten lernen.

      Und bitte – was sind das für Experten? Wieder Kinderärzte? Wirtschaftsweise?

  7. Das ist die größte Idiotie, die die Scheeres vom Stapel läßt. Weg mit dieser inkompetenten Frau. Die Kinder und Jugendlichen halten einen für einen Volltrottel wenn man ihnen sagt haltet Abstand und trefft euch nach der Schule nicht. Das ist denen auch egal, weil niemand wirklich den Sinn hinter dieser Handlung sieht. Auf den Weg zur Schule in Massen, in der Schule zusammen und auch dem Rückweg in Massen… Dann nicht mit Freunden treffen? Der Senat hat eine Fürsorgepflicht als Arbeitgeber gegenüber seinen Bediensteten. Die er hiermit wieder mit den Füßen tritt.

  8. Es sollte mich wundern,wenn es nach dieser Farce noch Bewerber für pädagogische Berufe gibt…wir werden nicht gefragt,der Gefahr ungeschützt ausgesetzt und Kritik wird als Jammern dargestellt. Erzieher sind die mit am meisten Erkrankten laut AOK und Barmer.Wie kann man da Kitas offen lassen und sogar für alle,auch wenn keine Notwendigkeit besteht?Kitas dürfen geschlossen werden,wenn zu viele erkrankt sind?Es ist so demütigend und unfassbar…
    Schade,dass hier so wenig Erzieher vertreten sind…wir ändern nur was,wenn wir uns wehren.Sonst nimmt uns niemand ernst.

    • Danke! Sie sprechen mir als Erzieherin aus dem Herzen!
      Ich arbeite inzwischen nur noch mit Maske und Handschuhen!
      Ich bin es leid, auf Kosten meiner Gesundheit das Versuchskaninchen zu sein!

  9. LuL, wehrt Euch! Ziviler Ungehorsam ist das Einzige was noch hilft. Fordert Gesundheitsschutz für Euch, Eure Familien und die SuS. In NRW wird ab 01. Februar auch wieder das vorherige Vorgehen durchgezogen – ohne Plan und ohne Abstand und ohne Verstand. Ich bin Mutter, mein Kind wird zuhause bleiben, egal was Frau Gebauer entscheidet! Was nützt Bildung, wenn Gesundheit aufs Spiel gesetzt wird.

      • Gut, und was heißt das konkret?

        Ich habe schon mehrfach gespostet, dass man sich legal mit gelbem Schein krankmelden kann. Reihum, wenn es sein muss.

        Geht auch bei Kindern. Wöchentlich neue Erkrankungen. Es gibt so abstinente SuS ohne Entschuldigung. Dann doch bitte mal im Sinne der Kinder mit Entschuldigung.

        Ich habe auch mehrfach gepostet, dass ich vor Jahren unterschreiben musste, nicht mit ansteckenden Erkrankungen in die Schule zu kommen und bei Halsweh lieber zu Hause bleibe – auch Erkältungen gehören dazu.

        Meine KuKs lächeln müde, aber verständnislos.

    • Sehr gut, machen Sie das! Mein Kind ist noch nicht Schulpflicht, wäre es das, ich würde es definitiv auch zu Hause behalten!

  10. Und das ist der Grund, weshalb Deutschland bzw. Europa es mit dem Coronavirus nicht gebacken bekommt, weil unsere Politiker leider es viel zu locker sehen. Kein Eunder das die Zahlen steigen haha.Länder wie China, Neuseeland und Australien laufen in der Öffentlichkeit wieder herum und sorgen sich nichtmal darum. Warum? Weil sie alles konsequenter waren, härtere Regeln hatten und den Virus bekämpfen wollten. Und mit Desziplin und Verstand, haben sie es geschafft. Wenn wir so weiter machen, werden wir es nie schaffen.

  11. Ich bin anderer Meinung als die GEW. Ich finde es nicht unverantwortlich, sondern verantworungsbewusst und ausgewogen. Was die Bildungssenatorin Sandra Scheeres dazu sagt, stimmt doch.

    „“Es ist eine bewusste Entscheidung, eine durchdachte Entscheidung“, sagte die SPD-Politikern am Donnerstag im Abgeordnetenhaus. Die Folgen seien unabsehbar, wenn etwa Grundschüler für sechs Wochen nicht in der Schulen seien. Deshalb hätten auch Experten empfohlen, behutsam mit Kleinsten anzufangen: „Damit sie uns nicht wegrutschen“, so Scheeres.

    Junge Menschen bräuchten gute Bildung und Schulabschlüsse für ihre Zukunft. Daher gelte es, verantwortungsvoll abzuwägen zwischen dem nötigen Gesundheitsschutz und dem Recht auf Bildung. „Hier müssen wir einfach einen guten Mittelweg gehen, dass wir hier die besten Möglichkeiten für unsere Kinder, Jugendlichen, Familien, aber eben auch für unsere Lehrkräfte haben.“

    Die negativen Folgen der mehrwöchigen Schulschließungen während des ersten Lockdowns im Frühjahr seien noch heute zu spüren, sagte Scheeres. Sie nannte Lernleistung, Sprachdefizite, Übergewicht. Auch das gelte es zu beachten. Und immer wieder komme in der Corona-Krise die Forderung nach Planungssicherheit. „Deshalb ist es richtig zu sagen, wir stellen einen Plan auf bis nach den Ferien.“
    https://web.de/magazine/regio/berlin/senatorin-scheeres-verteidigt-schrittweise-schuloeffnung-35415780

    • Hää? Kann nur ironisch gemeint sein oder? Klaro, Kinder leiden eher darunter, nicht für ein paar Wochen zur Schule zu gehen als Familienmitglieder zu verlieren… Sagen Sie das mal Familien wie z. B. unseren Nachbarn, deren Kinder letzte Woche beide Großväter nach wochenlangem Kampf auf Intensivstation gegen Corona verloren haben – importiert aus der Schule, Kinder waren symptomlos! Ohne Worte, Ihr Kommentar!

    • @Jolien M.:

      Tatsächlich hatten wir an unserer GS vor 2 Jahren ein Kind, das nach den Osterferien
      um mehrere Kilo schwerer (deutlich sichtbar) wieder in der Schule erschien.
      Dies lag jedoch nachweislich nicht an den dreiwöchigen Ferien, sondern an den üppig gefüllten Osternestern….. 🙂

    • Entschuldigung, das ist ein Witz, oder?

      Fettleibigkeit – Dauerthema in der Schule. Jogginghosen, weil nichts anderes passt. SuS, die sich schämen, am Sport oder Schwimmen teilzunehmen.

      Übergewichtigkeit beim ersten LD – tja, wenn die Sommerferien nicht gereicht haben und die vier Monate Schule….. dann liegt das natürlich am LD und nicht an den digitalen Medien und Bewegungsmangel und schlechtesten Ernährungsgewohnheiten – Eltern?!

      Sprachdefizite – es fehlt die Kommunikation zu Hause. Ob mit oder ohne Corona. Ein Mädchen im Alter von sechs Jahren begleitete ihre Mutter zur Anmeldung an unsere Schule. Das Kind kam an einen Wortschatz einer Dreijährigen heran.

      LernLEISTUNG ist von LernBEREITSCHAFT und -VERMÖGEN abhängig. Das nimmt auch in den Ferien nicht ab, leider auch nicht unbedingt zu.

      „Junge Menschen bräuchten gute Bildung und Schulabschlüsse für ihre Zukunft.“

      Die Pandemie ist eine gute Zeit für diese Erkenntnis. Hochachtung! Und JETZT kümmern wir uns auch drum. Das ist uns Lehrkräften übrigens neu. Ich bin sooooo froh – endlich hat mein Lehrerdasein einen Sinn.

      „Daher gelte es, verantwortungsvoll abzuwägen zwischen dem nötigen Gesundheitsschutz und dem Recht auf Bildung.“

      Bin voll dabei! Nur ein gesunder, lebendiger Schüler kann lernen. Nur ein gesunder, lebendiger Lehrer kann lehren. Deswegen Gesundheitsschutz an erste Stelle!

      „Hier müssen wir einfach einen guten Mittelweg gehen, dass wir hier die besten Möglichkeiten für unsere Kinder, Jugendlichen, Familien, aber eben auch für unsere Lehrkräfte haben.“

      Bei Gesundheit gibt es keinen Mittelweg. Oder sollen immer die Erstgeborenen…. ?

      „aber eben auch für unsere Lehrkräfte haben.“

      Ich bin gerührt, mir kommen die Tränen.

      Liebe Jolien M.
      ausgewogen ist meine Ernährung.
      Die Entscheidungen der KuMis, und zwar aller, sind menschenverachtend.

  12. Ich bin Erzieherin. Und ich schreibe hier eines ganz deutlich:

    Ich habe die Nase voll!

    Ich übe meinen Beruf mit Leidenschaft aus. Mein Herz gehört den Kindern, es macht mir grossen Spass mit ihnen zu arbeiten, ihre Entwicklung zu begleiten!

    Aber aus meiner Leidenschaft ist nur noch das Wort Leiden übrig geblieben.

    Ich werde meine Gesundheit nicht mehr für politische Machtspiele auf’s Spiel setzen.

    Das ist GROB FAHRLÄSSIG, was die Kultur- und Bildungsminister zur Zeit den Lehrern und Erziehern antun! Ein anderes Wort fällt mir dazu nicht ein.

    Im Dezember sind mehrere Erzieher und Lehrer gestorben.

    Nein, das darf nicht sein. Das geht zu weit.

    Und ich sage jetzt für mich hier: Stop!!!

    Mit mir nicht mehr.

    Gerne können Sie, wehrte Kultur- und Bildungsminister, sich in Kitas, Horten und Schulen anniesen lassen und sich dem Virus ungeschützt aussetzen!

    Wie wär’s? Ist doch wohl nicht schlimm, Ihrer nicht bewiesenen Aussagen wegen?
    Zeigen Sie mir das Sie das nur einen Monat tun werden!

    Und keiner wird es von Ihnen tun!!! Wetten?!

    • Mir geht es ganz genauso. Ich habe keine Lust mehr. Sollen die Politiker sich doch selbst in die Kitas und in den offenen Ganztag begeben. Ich denke, dass der Erziehermangel nach Corona noch höher ist. Und das ist auch gut so. Denn Erzieher werden in den Medien kaum genannt, ganz im Gegenteil, es wird so getan, als ob wir seit Monaten nicht arbeiten würden. Es ist nur noch zum Kotzen.

    • Nein, die KMK tagt seit Oktober digital – noch nicht einmal in der großen, gut belüfteten Mainzer Rheingoldhalle, die viele Meter Abstand möglich macht, haben die KuMis gewagt, zu tagen. Das ist die Realität!!!

    • Unsere Liebe zum Beruf lässt diese Farce ertragen..aber ist es das eigene Leben wert ,so aufs Spiel gesetzt zu werden?Nichtmal Beachtung bekommen wir.Wenn viele Erzieher erkranken,wird für 14 Tage geschlossen.Sonst wird alles unwirksam,was überall gilt.
      Leider haben wir keine Lobby,die sich für uns einsetzt.Wenn wir nicht selbst aktiv werden,geht das ewig so weiter.Politiker wagen keinen Fuss in eine Kita o.ä. und wollen die Schwindelzahlen glauben.Wenn man Kinder nicht testet,bleiben sie gesund.Und dass Erzieher sich in ihrer Freizeit infizieren,das glauben Sie auch.
      Ja,so was nennt man grob fahrlässig!

  13. Sandra Scheeres in die Pampa schicken. Ist kein Verlust. Eine Ja – Sagarin für weitere
    Infektionen in den Schulen. Traurig wenn Versager Verantwortung tragen, sie hat noch immer nicht verstanden das gesunde Schüler wichtiger sind als ihr Ego !

    • Bitte rufen Sie nicht zu ungesetzlichen Handlungen auf. Eine Krankheit vortäuschen, um nicht arbeiten zu müssen, untergräbt das Vertrauen aller. Wie können Sie dann noch Entschuldigungen von Eltern anzweifeln und ein ärztliches Attest verlangen, wenn Ihnen Krankmeldungen „verdächtig“ vorkommen? Leute wie Sie sind dann auch schuld, wenn die „Karenztage“ im öffentlichen Dienst abgeschafft werden!

      • Sich krank melden, ist keine ungesetzliche Handlung. Ich sehe es eher als Rücksichtnahme den (noch) gesunden KuKs gegenüber. Wenn ich die alle anstecke, ist die Schule ….. dicht.

        Wir zweifeln keine Entschuldigungen von Eltern an. Die nehmen wir so, wie sie kommen oder wegbleiben. Ein ärztliches Attest wird ab einer bestimmten Fehlzeit gefordert – alles gesetzlich abgesichert. Sonst vernachlässigen wir nämlich unsere Pflicht. Und diesen Schuh….

        Ich selbst bringe immer eine Krankmeldung – auch bei nur einem Tag. Obwohl ich das Recht habe, drei Tage ohne krank zu sein.

        Zum Glück hat noch kein KuMi eine Krankheit vorgetäuscht – sonst würden wir ihnen ja alle nicht mehr vertrauen.
        Vertrauensbruch geht anders. Siehe Verhalten und Absprachen und Aussagen und Brüche der KuMis.

        Und wenn jemand schreibt: „Na dann einfach alle krank melden… Das geht telefonisch… Basta“ – dann hat er die Nase voll. (Und das ist gerade in Pandemiezeiten ein gar nicht gutes Sypmtom).

        So etwas schreibt man nach 9 Monaten Chaos, Unsicherheit, Missachtung.

        Oder schreibe ich hier gerade oka?

  14. Denkt jemand einmal an uns Tagesmütter, die Tag täglich Kinder betreuen,Eltern kontakt haben und sich um die eigene Familie kümmern.
    Wir möchten gleich mit Erzieher behandelt werden!!
    Impfung auch für Tagesmütter!!!

  15. Also unbegreiflich ist das.2 Tage nach der Ministerpräsidentenkonferenz rudern fast alle zurück was Schulen betrifft. Trotz Warnung von Virologen und anderen Wissenschaftler. Trotz mutierten Version, die auch viel ansteckenden ist. Unseren Politiker scheint das egal zu sein. Auch im Saarland ist es so. Da hat der Ministerpräsident vorher noch gesagt, dass die Schulen definitiv bis 31.01.21 zu bleiben. Nur 2 Tage danach rudert er und Streichert-Clivot zurück. Unfassbar.

  16. An Cornelia k. Selten so was dummes gelesen. Natürlich sterben auch Lehrer und Erzieher. Aber sind Sie sicher, dass diese an covid19 verstorben sind?
    Sollen jetzt Eltern alle ihren Job aufgeben, um die Kinder zubetreuen? Und möchten Sie nicht mehr behandelt werden, wenn Sie krank sind. Und Sie brauchen auch bestimmt nicht mehr einzukaufen.

    • Die Todeszahlen an CORVID19 sind statstisch festgehalten. Also, ja. Es sind Erzieher an CORVID verstorven. AOK hat auch Zahlen offen gelegt, die bezeugen dass Erzieher sehr viel höher gefährdet sind als alle anderen. Kann man googlen.

      Und diese K.O. Argumente mit dem „Job aufgeben“ und „Einkaufen gehen ist genauso gefährlich“… Auch dazu gibt es wissenschaftliche Statistiken. Schule/Kita-Besuch ist fast doppelt so gefährlich wie Einkaufen gehen. Logisch: in einem ist man im Schnitt um die 8 Stunden in geschlossenen Räumen (Räume, die man lüften kann, sind trotzdem noch geschlossene Räume), beim Einkaufen nach einer halben Stunde durch.

      Zu dem Rest mag ich gar nichts mehr sagen. Vor allem, weil es mir einfach zu wirr ist.

    • gestreeste Oma,

      Cornelia Ks Beitrag ist keineswegs dumm. Endlich äußern sich mal Erzieherinnen! Als Mutter fühle ich mich, durch Ihren Beitrag, gestresste Oma, aufgefordert, Sie darüber aufzuklären, dass die Bundesregierung vor zwei Tagen die Zahl der bezahlten Urlaubstage, zwecks Kinderbetreuung, auch für 2021, für uns Eltern verdoppelt hat. Haben Ihre Kinder Ihnen davon nichts erzählt?

      Für die Umsetzung der RKI-Richtlinien an unseren schulen und für den Schülertransport in Bus und Bahn, hier eine Petition mehrerer Elternverbände:

      https://www.openpetition.de/petition/online/bildungsgerechtigkeit-und-gesundheitsschutz-in-der-pandemie

    • Liebe gestresste oma,

      ich frage mich, wieso Sie so gestresst sind.

      Lesen Sie doch bitte alle anderen Beiträge – meine besser nicht, die sind bestimmt noch dümmer.

      Müssen Sie auf die Enkel aufpassen? Da die bezahlten Urlaubstage erhöht wurden, könnten auch die Eltern der Enkel einspringen. Die Möglichkeit ist gegeben.

  17. Heute wurden 1188 neue Todesfälle und 31.849 Neuinfektionen gemeldet. Am Montag gehen die sog. Abschlussklassen, also die Jahrgänge 10-12 an den Gymnasien und die Jahrgänge 9/10 und 12/13 an den anderen Oberschulen wieder zur Schule, den meisten ist gar nicht klar, wie viele Menschen das betrifft, in den meisten Fällen 25% bis 40% der gesamten Schülerschaft, beim Lehrpersonal noch wesentlich höher, auch bei geteilten Lerngruppen werden sich bis zu 16 Haushalte täglich über Stunden in Klassenräumen aufhalten. Die Entscheidung zur Schulöffnung in Berlin und Brandenburg steht nicht nur in krassem Gegensatz zu den Beschlüssen der Bund-Länder Konferenz, sondern ist grob fahrlässig und wird nicht unerheblich zur weiteren Ausbreitung des Virus beitragen, zumal jene Gruppen zuerst in die Schulen geholt werden, die mit digitalem Distanzunterricht die geringsten Probleme haben. Daran, dass Empfehlungen des RKI komplett ignoriert werden haben wir uns ja bereits gewöhnt.

  18. @Jolien M.
    „Die negativen Folgen der mehrwöchigen Schulschließungen während des ersten Lockdowns im Frühjahr seien noch heute zu spüren, sagte Scheeres. Sie nannte Lernleistung, Sprachdefizite, Übergewicht. Auch das gelte es zu beachten.“

    Aha. Dann müssten jährlich nach den Sommerferien dumme, übergewichtige und sprachlich eingeschränkte Schüler die Schulen fluten.

    Da nehmen wir doch lieber den weiteren unkontrollierbaren Anstieg der Infektionszahlen in Kauf.

    Ich fasse soviel Ignoranz nicht!!!

  19. Es ist unverantwortlich…
    Ich möchte hier nur noch kurz einwerfen, dass in Niedersachsen auch Förderschulen Schwerpunkt geistige Entwicklung geöffnet werden, zwar ebenso im Wechselunterricht mit halbierten Klassen aber dafür komplett Jahrgänge 1-12!

  20. Kinderärzte, von denen ja bisher viele für vollen Schulbetrieb getrommelt haben, weil Kinder, na, Sie wissen schon…
    Und nun fordern sie :

    „Immer mehr Kinderärzte fordern, Kinder und Jugendliche möglichst schnell zu impfen, sodass Schulen und Kitas wieder geöffnet werden können.“
    https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/es-gilt-den-tod-zu-verhindern-schnelle-impfungen-fuer-kinder-infektiologe-erklaert-warum-das-nicht-moeglich-ist_id_12845923.html

    Sind Kinder etwa doch maßgeblich am Infektionsgeschehen beteiligt? Warum sonst sollte man sie impfen müssen?

    • Die wollen alle Gesundheits- oder Kultusminister werden. Heute hü morgen hott und zwischendurch – keine Ahnung.

      Vielleicht wollen sie auch nur einfach auch was fordern. Jeder fordert, sie fühlen sich ausgeschlossen.

      Vielleicht ist es aber auch so, dass Kinder und Jugendliche doch so ein bisschen viel am Infektionsgeschehen beteiligt sind, sich infizieren und mit harmlosem Schnupfen in die Praxis kommen und nun die Kinderärzte um sich selbst Angst haben?!

      Zwei Ideen für die Drehung um 180 Grad.

  21. Arbeiten in der Kita schon an einem großen Banner. „Danke für Nichts, Frau Scheeres“ .Kurz, zielgerichtet, pädagogisch wertvoll und immer noch respektvoll. Sollten alle Einrichtungen einheitlich raushängen.

  22. Ich bin Erzieherin in Berliner Kita .95 %ca.der Eltern arbeiten nicht.Ich bin bereit für arbeitende Eltern zu arbeiten!Denn wer bezahlt die Krise,wenn die Wirtschaft am Boden ist.Aber ich lehne ein Unterwandern des Lookdowns durch sehr fragwürdige Anweisungen zBsp.Integrationskindern Kommen zu ermöglichen,sozialschwachen,häuslich gefährdeten…..dann ist unsere Kita entgegen aller Kontaktminimierungsanweisungen wieder voll.
    Etliche positive Fälle von Kindern und auch Kollegen beweisen, es ist kein sicherer Ort!!!!
    Auch wir Kollegen haben Familie und Verantwortung!Alte Eltern, die wir durch viele Kontakte gefährden.
    Mein Sohn musste Corona durchmachen,tagelanges Bangen ohne Testmöglichkeit der Familie…..
    Es reicht!!!!Wir sind keine Versuchskaninchen!!!Fehler in Politik und Impfplanungsversagen!!!!
    Das Leben!!!!steht an 1.Stelle,dann so schwer es fällt die Bildung.Wir müssen da gemeinsam durch!

  23. Auch in Baden-Württemberg öffnen SBBZ(G und K) ab kommendem Montag, und zwar alle Klassen.
    Unglaublich. Ich bin so entsetzt darüber.

  24. Liebe Erzieberinnen KollegInnen
    Machen wir unsere eigene Lobby
    Zwar ohne Geld, aber wenigstens mal ein Bündnis das einig sagt „mit uns nicht mehr“! Wir bilden eure Kinder aus, tragen die Gesellschaft und wie wird mit uns umgegangen?! Ich habe heute eine mail an die Kitaaufsicht geschrieben mit Bitte um Weiterleitung an alle Zuständigen.. Offensichtlich habe ich hier doch mehr Gleichgesinnte die ähnlich denken… Dee Beruf ist jetzt schon soooo unattraktiv.. Vir kurzem auch noch Aufteilung in Zwei Klassen Erzieher (öffentliche/freie Traeger=Praemie/keine Praemie…

    Diese Ungleichbehandlung muss aufhoeren

    Wer kennt nicht das AGG

  25. Euch ist schon bewusst, daß positiver Test nicht gleich bedeutend ist mit Infekt!
    Das ist ja der ganze Irrsinn! Oder bist du gleich, nur weil du ein Mon Cheri gegessen hast, schon betrunken?…
    Ich bin auch Erzieher und habe traumatisierten Kinder nach dem Lockdown erlebt!…. Sommerferien in Freiheit ist nicht gleich zu setzen mit alles ist verboten ( Spielplätzen, Familie, Freizeit, soziale Kontakte, unkontrollierte Berührungen, Schule, KiTa)

  26. Ein hoch für alle systemrelevanten Berufe wie die Putzfrau und Putzmänner, die Verkäuferinnen und Verkäufer, die Erzieherinnen und Erzieher, die Pflegerinnen und Pfleger, die Lehrerinnen und Lehrer und die Apothekerinnen und Apotheker, die Feuerwehrleute, die Polizisten, die Ärzte und alle, die in verschiedenen Berufen systemrelevant arbeiten.
    Menschen, die zurzeit fast immer ihr Leben aufs Spiel setzen und helfen, der Pandemie Herr zu werden. Ich selbst bin Erzieher und fast während der ganzen Pandemiezeit an der Front. Ich gehöre zu der sogenannten Risikogruppe. Mich krankschreiben zu lassen ist nicht mein Ding. Ich habe eine Verantwortung und möchte mich dieser auch nicht entziehen. Ich denke darüber nach, wie gefährdet ich in meiner Berufsgruppe bin. Wünsche mir, dass die Verantwortlichen die richtigen Konzepte vorlegen. Das ist nicht so einfach. Natürlich kann man alle Einrichtungen schließen.
    Die Eltern könnten sich endlich Zeit für ihre Kinder nehmen, die sie sonst wohl nicht hätten. Es wäre für mich erst mal eine Lösung. Doch wer bleibt noch übrig? Es ist die Putzfrau, es sind die Angestellten in den Apotheken, den Supermärkten, den Tankstellen, den Feuerwehrleuten, den Polizisten, den Ärzten um nur wenige zu nennen. Das sind unsere Helden. Sie sind immer und überall da. Ist das gerecht? Die Lehrer heulen sich immer und überall aus und ziehen sich auch teilweise aus dem Verkehr. Hat das vielleicht etwas mit Lobby zu tun? Die Putzfrau höre ich nicht.

    Und wieder höre ich nur die Stimmen der Lehrer!

    Konzepte sind nicht in Sicht! Ich sehe Politiker, die sich profilieren wollen. Jedoch die Konzepte sind nicht da. Wahrscheinlich wird der vielerorts hochgelobte Föderalismus so manches Leben mehr kosten. Man spricht in der Erziehung vom kompetenten Kind. Ich sehe vielerorts aber auch wenige kompetente Erwachsene. Die Fürsten von Deutschland sind nicht mehr Herr der Lage und wälzen Verantwortlichkeiten ohne Konzepte an die nächst tiefere Ebene ab. Unsere Bundeskanzlerin hat ein Konzept, nur es hört keiner auf sie oder auf das RKI oder auf unseren Herrn Prof. Dr. Lauterbach. Ich höre von einer gesamt europäischen Impfaktion. Wir wollen in Europa ein Team sein. Ringelpiez mit anfassen. Das scherrt keinen mehr in Europa. Ein Team ist immer nur so gut wie das stärkste Mitglied. Das ich nicht lache. Impfdosen werden zu spät bestellt oder gelinde gesagt bei Firmen bestellt, wo von vornherein feststeht, dass nur zu 70 % geschützt wird. Möchte nicht jeder die bestmögliche Impfung in Deutschland erhalten? Ach ja, das ist ja eine Kostenfrage. Ich glaube, in Deutschland wurde ein Impfmittel zuerst entdeckt? Vielleicht bekomme ich Ende des Jahres meine wohlverdiente Impfung, vielleicht sogar von Biontech? Und ja, es ist richtig, in einem kürzlich erschienenen Ärzteblatt wird festgestellt, dass der Erzieher zur Berufsgruppe gehört, wo es die meisten Infizierten gab. Und tue ich mir jetzt leid? Und die Lehrer? Stehe ich jetzt zu meiner Verantwortung? Kinder bekommen Angst, wenn ich die Maske aufziehe! Und was mache ich, wenn ein Kind getröstet werden möchte?

  27. @Ichbinich, Zitat: „Sommerferien in Freiheit ist nicht gleich zu setzen mit alles ist verboten ( Spielplätzen, Familie, Freizeit, soziale Kontakte, unkontrollierte Berührungen, Schule, KiTa)“

    So ist es! Das wird aber oben gerne übersehen. Sommerferien ohne Corona-Beschränkungen sind doch nicht zu vergleichen mit 6 Wochen zuhause „festsitzen“.

    Bei uns ist es auch so: Die Lehrer/innen denken nur an sich und ihr persönliches Wohlergehen. Sie rufen zu vorgetäuschten Krankschreibungen, Streiks, Petitionen auf. Dass unsere Küchenkräfte in Kurzarbeit geschickt werden, wenn keine Kinder in die Schule zum Mittagessen kommen, interessiert sie nicht. Daran haben sie wahrscheinlich nicht eine Sekunde lang gedacht. Sie selbst bekommen weiterhin 100%, während die Küchenleute erstmal 60% bekommen (in Kurzarbeit). Aber 60% von vielleicht 50%, was ein Lehrer verdient. Wahrscheinlich noch weniger !!!

    Klar, Lehrer können nichts dafür, was Küchenleute verdienen, nur es interessiert sie auch nicht! Das ist das Schlimme daran. (Bestenfalls sagen sie nun, die hätten ja auch Lehrer werden können, wenn sie so gut verdienen möchten.)

    • @Strohmann

      Verstehe ich Sie richtig: Schüler sollen während der Pandemie in die Schule, inklusive Infektiosrisiko, damit Küchenmitarbeiter nicht in Kurzarbeit müssen???

      Sind Sie sicher?

      Dann müssen wir jetzt auch alle zum Ballermann nach Mallorca und ordentlich Party machen, damit die Wirte dort nicht pleite gehen.

      Präsenzunterricht bringt jetzt Menschen um, haben Sie das nicht verstanden?
      Das sehen wohl nicht nur Lehrer, sondern auch Eltern und andere denkende Menschen so.

      Ich habe Verständnis für die finanziellen Probleme, die viele jetzt haben und bedauere sehr, wenn Sie zu den Betroffenen gehören.
      Aber Sie können doch nicht ernsthaft glauben, dass „alles wie immer“ hilft, die Pandemie zu beenden.

      Ich kriege Herzbeschwerden, wenn ich Ihren Kommentar lese.

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