„Sie haben gezockt, Frau Kultusministerin – und wir Eltern, Schüler und Lehrer haben verloren!“ Ein Vater macht seinem Ärger Luft

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STUTTGART. Wieso müssen Restaurants und Friseure schließen, wenn doch angeblich offene Fenster reichen, um einen sicheren Unterricht zu gewährleisten? Weshalb wurden privat Kontaktbeschränkungen verhängt, während Schülerinnen und Schüler vormittags in vollen Klassen saßen? Warum mussten Kinder auf dem Schulhof Abstand halten, während sie sich auf dem Heimweg in überfüllten Bussen drängten? Die zahlreichen Widersprüche im Umgang der Kultusminister mit der Pandemie sorgen auch unter Eltern für Unverständnis. Einem alleinerziehenden Vater aus Baden-Württemberg reicht es jetzt. In einem Schreiben an Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) macht er seinem Ärger Luft – wir dokumentieren den überaus lesenswerten Brief.

„Seit einem Jahr im Ausnahmezustand“: Der alleinerziehende Vater schreibt sich den Ärger von der Seele. Illustration: Shutterstock

„Mensch ärgere Dich nicht“ ist keine Lösung, Frau Eisenmann

Ein offener Brief an die Kultusministerin von Baden-Württemberg

Liebe Frau Eisenmann,

ich bin als alleinerziehender Vater und Solo-Selbstständiger von der Corona-Pandemie maximal betroffen. Seit fast einem Jahr befinde ich mich, wie viele andere Eltern auch, im Ausnahmezustand. Erst gar kein Unterricht, dann Unterricht online, nach den Sommerferien ein wilder Mix aus Regelwut, Stoßlüften und Quarantäne, und nun der zweite Lockdown – und mitten drin das von Ihnen geführte Kultusministerium. Frau Eisenmann, ich frage mich, wie lange Eltern, Schüler und Lehrer diese untragbaren Zustände noch hinnehmen sollen? Wenn Ihr einziger konstruktiver Vorschlag zur Beruhigung der Situation vor Weihnachten darin bestand, mit unseren Kindern „Mensch ärgere Dich nicht“ zu spielen, dann stehen allen Beteiligten noch einige schwere Monate bevor.

Völlig falsche Strategie

Ich habe immer noch Ihre sanfte Stimme im Ohr. Wie wichtig Ihnen das Wohl unserer Kinder und Jugendlichen doch ist. Deshalb mussten – egal wie – die Schulen und Kitas im Herbst geöffnet bleiben – scheinbar in purem Wohlwollen für und Sorge um die Bildung der „Schwächsten“ in der Gesellschaft. Die Schulöffnungen nach den Sommerferien waren richtig und wichtig. Sie haben unseren Kindern mehrere Monate eine Verschnaufpause ermöglicht. Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass Ihr Ministerium über Monate hinweg eine völlig falsche Strategie verfolgt hat. Sie haben Ihre ganze Energie darauf verwendet, mit vollständig geöffneten Schulen zum Normalbetrieb (vor Corona) zurückzukehren.

Und ich soll mich nicht ärgern, liebe Frau Eisenmann, dass Ihr Ministerium keinen Plan B hatte und scheinbar weder auf eine zweite Welle, geschweige denn auf einen zweiten Lockdown vorbereitet war?

Regelwut und Widersprüche ohne Ende

Wieso müssen Restaurants und Friseure schließen, wenn doch angeblich offene Fenster reichen, um einen sicheren Unterricht zu gewährleisten? Weshalb wurden privat Kontaktbeschränkungen verhängt, während die Kinder vormittags in vollen Schulklassen saßen? Warum mussten unsere Kinder auf dem Schulhof Abstand halten, während sie sich auf dem Heimweg in überfüllten Bussen drängten? Wie sollen wir unseren Kindern verständlich machen, dass wir uns privat mittlerweile mit niemandem mehr treffen dürfen, während Sie die Kinder wieder in volle Klassenräume stopfen wollen?

Und ich soll mich nicht ärgern, liebe Frau Eisenmann, dass Ihr Ministerium es bis heute nicht geschafft hat, ein schlüssiges Konzept zu entwickeln, um die Unterrichtsversorgung auch unter Pandemie-Bedingungen zu organisieren?

Ablehnung von Luftfilteranlagen

Lüften, lüften, lüften – so lautete der Ratschlag aus Ihrem Kultusministerium, um das Ansteckungsrisiko mit Covid-19 zu verringern. Dass das an der Realität vieler Schulen vorbei geht, sollte eigentlich jedem klar sein, der schon mal eine Schule von innen gesehen hat. Es dürfte tausende Klassenzimmer im Land geben, die nicht richtig gelüftet werden können. Dabei hätten mobile Luftfilteranlagen im Kampf gegen die Ausbreitung von Corona-Viren in den Klassenzimmern eine wichtige Rolle spielen können. Während Bayern dafür ein 37 Millionen schweres Förderprogramm aufgelegt hat, ließen Sie sich, liebe Frau Eisenmann, nicht von Ihrem Standpunkt abbringen, dass gegen Aerosole nur eines helfe: „Lüften, lüften, lüften.“ Selbst diverse Studien, die zu anderen Ergebnissen kommen, haben Sie bisher nicht von ihrer Meinung abgebracht.

Und ich soll mich nicht ärgern, liebe Frau Eisenmann, wenn gleichzeitig im baden-württembergischen Staatsministerium „vor allem in der hauseigenen Kantine zum Schutz der Beschäftigten oder bei größeren Terminen zum Schutz der Teilnehmenden“ Luftfilter eingesetzt werden?

Unterkühlte Klassenräume

Was die meisten fast schon wieder vergessen haben – den ersten Wintereinbruch im Advent haben unsere Kinder zu spüren bekommen wie nie, denn das Lüften war der einzige Corona-Schutz im Klassenraum, der Ihrem Kultusministerium im Sommer eingefallen ist. Die Folge: Auch bei klirrender Kälte musste gelernt werden. Unsere Kinder haben nachgemessen: Unter 15 Grad Celsius sanken nach dem Stoßlüften vielerorts die Temperaturen im Klassenzimmer. Nach der großen Pause sanken die Temperaturen oft unter 5 Grad Celsius. Es war absehbar, dass sich Ihr „Lüftungskonzept“ bei niedrigen Temperaturen im Winter nicht durchhalten lässt.

Und ich soll mich nicht ärgern, liebe Frau Eisenmann, wenn das Verwaltungsgericht Freiburg festlegt, dass ein Raum für Arbeitnehmer nicht kälter sein darf als 17 Grad Celsius, wenn dauerhaft darin gearbeitet werden soll, während unsere Kinder stundenlang dick vermummt in völlig unterkühlten Klassenzimmern lernen mussten?

Versäumnisse ohne Ende

Früher hieß es: „Wir können alles außer Hochdeutsch!“ Seit dem Totalversagen Ihres Ministeriums in der Corona-Pandemie sollte es wohl besser heißen: „Wir können alles außer Schule!“ Seit dem Frühjahr wäre Zeit gewesen, die Schulen anders zu organisieren: alle Klassenzimmer mit Filteranlagen auszurüsten, zusätzliche Lehrkräfte heranzuziehen, leerstehende Räumlichkeiten anzumieten, um Gruppen zu verkleinern, die Schüler digital auszurüsten sowie die Schulausstattung zu modernisieren. Es war klar, dass eine zweite Welle kommen würde, und es wäre genug Zeit gewesen, die Schulen darauf vorzubereiten. Das ist jedoch nicht passiert. Stattdessen wälzen Sie alles mit salbungsvollen Worten auf uns, die Eltern, die Schüler und die Lehrer ab.

Und ich soll mich nicht darüber ärgern, liebe Frau Eisenmann, dass die Politik für die Wirtschaft dreistellige Milliardenbeträge in die Hand genommen hat, während Sie krampfhaft zu kaschieren versuchen, dass seit dem Frühjahr in den Schulen (fast) nichts passiert ist?

Das Tabu der Schulschließungen

Sie haben sich während der gesamten Corona-Pandemie dagegen gewehrt, Schulschließungen an bestimmte Inzidenzen zu binden. Es gab Beschlüsse der Kultusministerkonferenz, in denen festgelegt wurde, dass verschiedene Szenarien vorbereitet werden – Szenario A Präsenzunterricht, Szenario B Wechselbetrieb, Szenario C Distanzunterricht. Aber in der Praxis haben Sie nicht so gehandelt. Sie haben sich immer nur für das Offenhalten der Schulen eingesetzt und wenig dafür getan, um die Schulen für eine neuerliche Distanzunterrichtsphase zu wappnen. Sie haben sich selbst eingeredet, man könne die Schulen auf Teufel komm raus offenhalten.

Und ich soll mich nicht ärgern, liebe Frau Eisenmann, dass jede Familie zwischen Job und Betreuung aufgerieben wird, weil Ihr Ministerium es im Herbst versäumt hat, die Schulen rechtzeitig für einen zweiten Lockdown zu rüsten? Das ist von Ihnen zwar medial wirksam, aber völlig unnötig tabuisiert worden.

Digitales Entwicklungsland

Der erste Schultag nach den Weihnachtsferien dürfte alle Beteiligten an die ersten Schulschließungen im Frühjahr erinnert haben. Statt sich im Online-Klassenzimmer zu einer Videokonferenz zu treffen, bei der interaktive Inhalte vermittelt werden können, bleibt den Lehrern wieder einmal nur der Versand von Aufgabenblättern per E-Mail. In der Hoffnung, dass die Schülerinnen und Schüler den Stoff allein bewältigen können oder Hilfe bei ihren im Home-Office sitzenden Eltern finden. So war es auch im Frühjahr, als die Schulen in der Corona-Pandemie erstmals für einige Wochen geschlossen waren. Zehn Monate später ist Baden-Württemberg immer noch weit davon entfernt, fit für den digitalen Fernunterricht zu sein. Und die wenigen Lichtblicke verdanken wir allenfalls dem Engagement von Lehrern und Schulleitungen, und definitiv nicht Ihrem Ministerium.

Und ich soll mich nicht ärgern, liebe Frau Eisenmann, dass Sie sich standhaft weigern, den Tatsachen ins Auge zu blicken, weil Ihr Ministerium noch immer keine Alternative zum Präsenzunterricht bieten kann? Was derzeit im Homeschooling möglich ist, kann den normalen Unterricht in der Schule nicht einmal ansatzweise ersetzen.

Unreguläres Schuljahr

Unsere Kinder müssen seit Monaten unter besonderen Bedingungen lernen. Wie sollen eigentlich deren Leistungen in der Pandemie bewertet werden? Die Pandemie hat den Schulbetrieb nachhaltig gestört und seit März 2020 für massive Unterrichtsausfälle gesorgt. Und ein Ende der Misere ist derzeit nicht in Sicht. Den Schaden, der hier angerichtet wurde, macht niemand wieder gut. Das ist ein Problem, denn einen echten Plan B gibt es in Ihrem Ministerium nicht. Sie haben sich darauf verlassen, nach den Wochen des Chaos im Frühjahr, ab den Sommerferien wieder mehr oder weniger gemütlich Ihren Dienst verrichten zu können. Sie haben gezockt – und wir Eltern, Schüler und Lehrer haben verloren.

Und ich soll mich nicht ärgern, liebe Frau Eisenmann, dass Sie mit immer wieder angepassten Erlassen und Richtlinien versuchen zu halten, was längst nicht mehr zu halten ist? Dieses Schuljahr 2020/21 wird nicht regulär zu Ende gehen und hinterlässt schon jetzt Defizite, die für unsere Kinder nicht mehr aufzuholen sind.

Kanonenfutter im Wahlkampf

Bereits vor den Weihnachtsferien waren Sie mit Ihrem Vorhaben gescheitert, am regulären Ferienbeginn festzuhalten. Dann provozierten Sie mit einem gezielten dpa-Interview einen Sturm der Entrüstung, weil Sie Kitas und Grundschulen „unabhängig von den Inzidenzzahlen“ wieder öffnen wollten. Es muss Ihnen doch von Anfang an klar gewesen sein, dass Sie mit diesem „Vorhaben“ nie durchkommen würden. Also ging es Ihnen nur darum, bundesweit Schlagzeilen zu machen, um sich als Wahlkämpferin zu profilieren.

Und ich soll mich nicht ärgern, liebe Frau Eisenmann, dass wir Eltern mit unseren Kindern als Kanonenfutter für Ihren Wahlkampf herhalten müssen, nur weil Sie beschlossen haben, mit Schulöffnungen schlagzeilenträchtig auf Stimmenfang zu gehen?

Gescheiterte Wiedereröffnung

Als Ihre geplante Wiedereröffnung der Kitas und Grundschulen Ende Januar wegen eines Corona-Ausbruchs an einer Freiburger Kita in einem Super-Gau endete, haben Sie sich „völlig überrascht“ gezeigt. Da fliegt einem das Dach weg. Sie haben sich wochenlang stur gegen jede wissenschaftliche Empfehlung gestellt, haben Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz ignoriert und protestierende Eltern- und Lehrerverbände auflaufen lassen, nur um im Wahlkampf die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Und dann geben Sie plötzlich die Überraschte, dass Ihre Wahlkampfidee in letzter Minute krachend gescheitert ist. Seither sind Sie abgetaucht, während wir Eltern mal wieder im Regen stehen.

Und ich soll mich nicht ärgern, liebe Frau Eisenmann, dass Sie plötzlich betonen, Baden-Württemberg stehe vor einer „neuen Herausforderung“, obwohl eigentlich nur deutlich wird, wie realitätsfern Ihre gebetsmühlenartig vorgetragenen Forderungen nach Schulöffnungen waren?

Eine einmalige Gelegenheit

Das einzige, worüber ich mich tatsächlich NICHT ärgere, liebe Frau Eisenmann, sind die Landtagswahlen am 14. März 2021. Spätestens dann haben die Wählerinnen und Wähler im Land die Möglichkeit, Ihre Schulpolitik in der Corona-Krise zu bewerten. Dann können geplagte Eltern, Lehrer und Schulleiter an der Wahlurne entscheiden, ob wir Ihnen, nicht mehr „nur“ unsere Kinder anvertrauen, sondern gleich das ganze Land. Und sollten Sie an der Wahlurne einen Denkzettel für Ihr bisheriges Krisenmanagement bekommen, dann wissen Sie ja, was zu tun ist … am besten eine Partie „Mensch ärgere Dich nicht“ spielen.

Leserposts

Wir veröffentlichen Leserkommentare in der Regel in den Foren unter unseren Beiträgen – mitunter allerdings auch als Gastbeiträge, wenn wir sie einem breiteren Publikum vorstellen möchen.

News4teachers ist mit im Schnitt mehr als 100.000 Seitenaufrufen am Tag Deutschlands größtes Nachrichtenmagazin für die Bildung – und es versteht sich auch als Diskussionsmedium. Wir freuen uns über jeden Leserbeitrag, der dazu beiträgt, unterschiedliche Perspektiven zu den Themen unserer Beiträge darzustellen.

Für die Veröffentlichung gelten ein paar Regeln, die sich im Grundsatz nicht von denen unterscheiden, die im normalen menschlichen Miteinander gelten – hier sind sie nachzulesen. Besonders interessante Posts  – wie den oben stehenden – veröffentlichen wir dann gerne auch als Gastbeitrag im redaktionellen Teil von News4teachers. Jeder und jede, der oder die sich für die Bildung engagiert, ist herzlich eingeladen, sich (auch anoynm) an den Debatten zu beteiligen. Jeder Beitrag auf News4teachers ist frei zur Diskussion. Natürlich auch dieser.

Schutzlos in der Kita – eine Erzieherin klagt an: „Ich frage mich, wie lange ich die tägliche Angst auf der Arbeit noch aushalte“

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Georg
1 Jahr zuvor

Das Problem ist, dass die Umfragen auf eine Fortsetzung von grün-schwarz hindeuten und damit CDU und Grüne ihre Politik als bestätigt ansehen.

Lorzyfanboy
1 Jahr zuvor

Sehr gut.
Herr Lorz kann sich den Brief in großen Teilen bitte auch Mal durchlesen. Der fährt nämlich im gleichen Zug nach Nirgendwo.

juju
1 Jahr zuvor
Antwortet  Lorzyfanboy

Genau das habe ich auch sofort gedacht!

Besorgter Bürger
1 Jahr zuvor

Vielen Dank für diesen offenen Brief. Vielen Dank an N4T, dass ihr das hier veröffentlicht.
Ich kann dem nur voll zustimmen.

Zum Glück sind bald Landtagswahlen, da darf man sich revanchieren. Habe schon von vielen im Bekanntenkreis gehört – einige treue CDU-Anhänger – dass sie diesmal auf keinen Fall CDU wählen werden.

Liebe CDU – schön doof, die umstrittendste Ministerin aufzustellen! Die Quittung kommt am Wahlabend!

An N4T: Es ist wirklich eine hervorragende Sache, dass immer wieder Kommentare und Leserbriefe hier als eigene Artikel veröffentlicht werden. Das stärkt die öffentliche Diskussion. Ein wertvoller Beitrag zu unserer Demokratie und sicherlich auch zur Bekämpfung von Corona.

Stefan2020
1 Jahr zuvor

Besorgter Bürger 17. Februar 2021 um 14:55
Zum Glück sind bald Landtagswahlen, da darf man sich revanchieren. Habe schon von vielen im Bekanntenkreis gehört – einige treue CDU-Anhänger – dass sie diesmal auf keinen Fall CDU wählen werden.

——————–

Ist der Ministerpräsident nicht ein Grüner?
Wenn er nicht hinter dieser Politik von Eisenmann stehen würde, wäre sie anders.
Oder umgekehrt..Eisenmann macht die Politik, die der grüne Ministerpräsident absegnet.
Der grüner Ministerpräsident könnte sehr viel ändern…wenn er wollte… mit samt seinen grünen Abgeordneten.
Nee, ist mal wieder für mich typisch…dort wo die Grünen nicht an der Regierung beteiligt sind, stellen sie immense Forderungen. Aber man soll den Menschen nach seinem Handeln beurteilen…nicht nach den Worten und da sehe ich sehr viel schwarz bei GRÜN.

Besorgter Bürger
1 Jahr zuvor
Antwortet  Stefan2020

Richtig. Deshalb kommt Grün für mich bei dieser Wahl auch nicht in Frage.

Denkmaus
1 Jahr zuvor
Antwortet  Stefan2020

Sie haben leider nicht mitbekommen, dass Ministerpräsident Kretschmann und Frau Eisenmann völlig quer miteinander sind. Frau Eisenmann widerspricht und hetzt geradezu gegen ihn. Wie das wohl nach der Wahl wird: grün – rot / rot – grün ??

Gabriele
1 Jahr zuvor
Antwortet  Stefan2020

Es ist doch eine Koalitionsregierung!!!

Die CDU hat deshalb (als notwendige (!!!) Partnerin der Grünen) das Recht, einige Ministerposten/Ressorts mit ihren CDU-Leuten zu besetzen.

Welche Fachressorts dies waren, wurde in den damaligen Koalitionsverhandlungen ausgehandelt.
Ministerpräsident Kretschmann hätte doch nach der letzten Landtagswahl alleine mit seinen Grünen überhaupt keine tragfähige Regierung bilden können.

Rücksichtnahme auf, Absprachen mit und Abhängigkeit von dem Koalitionspartner sind somit „täglich Brot“ für Kretschmann, um überhaupt regieren zu können.

Ziel: eine Mehrheit von Abgeordneten im Parlament (Landtag) bei Abstimmungen über seine Gesetzesvorhaben (Gesetzesvorlagen) hinter sich zu haben, die nur so zu Gesetzen werden können.

Ihm sind also die Hände gebunden.
Regierungsalltag: Bauen auf Verhandlungsgeschick, Charisma (?), Hausmacht, Kompromisse, Gegenleistungen, … .

Zudem darf MinisterIn sein/ihr Ressort eigenverantwortlich gestalten.
Frau Eisenmann (CDU) hat ja auf ihren Chef (=Regierungschef) letztlich nie gehört.
Pikant, zumal Herr Kretschmann als ehemaliger Lehrer am Gymnasium weiß wie Schule „tickt“, wie Schule in der Praxis (!) geht.

Sie hat Expertise aus erster Hand auch hier („aus Prinzip“?) in den Wind geschlagen, so wie sie auch nix von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Beratung durch Experten hält.
Erinnert mich ein bissle an Trumpismus.

Else
1 Jahr zuvor
Antwortet  Stefan2020

So einfach ist das nicht, siehe Scheuer auf Bundesebene. In der Koalition gibt es Vereinbarungen an die man sich halten muss da sonst die Koalition zerbricht.

Und nun?
1 Jahr zuvor

Und was soll man wählen? Das bleibt die große Frage. Wenn man nach Rheinland – Pfalz schaut, stellt man leider fest, dass die SPD mit Malu Dreyer eine ebensolche Katastrophe ist. Hier wurden krampfhaft Schulen und Kitas offen gehalten. Irgendwelche Lüftungspläne gepredigt. Dabei außer Acht gelassen, dass es Klassenräume mit nur einem Fenster gibt und die Lüftung in den Flur aus Hygienegründen verboten wurde.
Dann wurden entgegen der bundesweiten Empfehlung die Grundschulen und Abschlussklassen an den Start geschickt, nur um diesen Start ein paar Tage vorher wieder abzusagen. Danke für die doppelte Vorbereitungszeit.
Digitale Endgeräte hat von uns noch keiner gesehen. Masken wurden im Herbst zwei Stück CN95 ausgeteilt. Zwei Monate später sollte man diese wegen Mängeln nicht mehr verwenden. Nun gab es erneut zwei Ffp2 Masken und eine Anleitung zur Mehrfachverwendung. Was die Schulleitungen für eine Belastung aufgrund der mangelnden Struktur und ständigen Richtungswechsel haben, will ich mir ehrlich gesagt gar nicht vorstellen.

Carsten60
1 Jahr zuvor

„Zum Glück sind bald Landtagswahlen“
Nach der letzten Umfrage von vor ein paar Tagen gibt es entweder weiter grün-schwarz oder aber schwarz-grün. Das erstere ist wahrscheinlicher. Aber genau dann ändert sich wenig oder nichts. Frau Eisenmann würde dann als Vize-Ministerpräsidentin gelten. Ob sich im KuMi was ändert, steht in den Sternen. Aber wollen Sie, dass das KuMi grün geleitet wird? Welche konkreten Änderungen hätten wir dann zu erwarten? Mehr Gemeinschaftsschulen?

Klaus Lehmkuhl
1 Jahr zuvor

Diesen Brief kann man an alle Schulminister schicken . Man muss nicht all zu viel ändern .

Someonewhoknows
1 Jahr zuvor
Antwortet  Klaus Lehmkuhl

Ganz richtig. Tauschen Sie Eisrnmann gegen unsere Bildungs(ferne)ministerin Gebauer und der Text passt 1 zu 1 auf NRW.

Eva
1 Jahr zuvor
Antwortet  Someonewhoknows

Genau meine Meinung Die Kinder verlieren das Schuljahr 20/21 egal ob 3456789 oder höhere Klasse irgendwann geht den Kindern die Motivation verloren ,seit Wochen wird mein Sohn per Email mit Aufgaben verschiedener Fächer überhäuft bekommt ein Zeitlimit aber nicht einmal ein Lob zurück (9Klasse) .Kinder und Berufstätige usw sind die großen Verlierer .

Fee
1 Jahr zuvor
Antwortet  Klaus Lehmkuhl

Korrekt. Wäre es sinnvoll gelaufen, dann hätten (und das sage ich als Biologin) von Beginn an alle Schulen und Kita’s geschlossen werden müssen.
Sicher, es gibt ein Recht auf Bildung, nur was nützt es wenn die Eltern der wie üblich gebildeten Kinder an Corona versterben?
Und dann ist da noch die Chancengelichheit und der ständige Hinweis auf die weniger gut situierten Familien. M.E. ebenfalls ein fadenscheiniges Argument. Corona betrifft Jeden, den Selbständigen Mittelständler ebenso wie den Farbrikarbeiter. – Sie alle haben Probleme mit der neuen familiären Situation klarzukommen.
Die Chancengleichheit unter den Kindern aber hätte man Regeln können: z.B. durch Verzicht auf Bewertiungen und eine Wiederholung der durch die Schulschließungen verlorenenen Zeit für Alle gelichermaßen. Es macht für den Schüler kurz vor dem Abschluss und den Zweitklässler eben keinen Unterschied ggf. eine längere Schulzeit in Kauf nehmen zu müssen. – Wo Betriebe Not haben, werden sie auch weniger / gar nicht Einstellen und Ausbilden. Es ist also Keiner im Vorteil, wenn er seinen Abschluss gerade noch unter widrigen Bedingungen erlangt.
Wie wenig im Hinblick auf der Situation angemessene Unterrichtsräume bzw. Online – Unterricht getan wurde, ist allenthalben sichtbar und so müssen sich nicht nur Schüler in kalten Klassenräumen quälen, sondern auch die Lehrer. Unter Letzteren, so vermute ich, dürfte Einigkeit darüber bestehen, dass Regelunterricht grundsätzlich die beste Form wäre, gäbe es SarsCoV-2 nicht. Und: auch die Lehrer sind keine Tausendsassas und haben zuweilen ihre Probleme im Umgang mit der Technik. Nicht alle von Ihnen bekamen das Smartphone schon in die Wiege gelegt! – Und selbst wenn sie zur jüngeren Generation gehören bleibt es ein Faktum, dass Viele schon im Regelunterricht den teils völlig überfrachteten Lehrplänen hinterherhecheln um ihre Schüler angemessen auf die Prüfungen vorbereiten zu können. (Das war – weniger zentralisiert – einmal anders!) Und was die vielen Arbeitsbögen betrifft. – Die habe ich im Regelunterricht schon an einer Gesamtschule gesehen. Bei Klassenlehreren, die das Fach Gemeinschaftskunde ausschließlich mit solchen Unterlagen bestritten, weil sie selbst dieses Fach eben nicht studiert hatten und man sich in einer Konferenz auf das gemeinsame Vorgehen in dieser Form geeinigt hatte.
Und: in der Tat wäre es auch nicht sinnvoll gewesen, diese Lehrer mit einer weiteren fachfremden Unterrichtsvorbereitung zu belasten, denn als Klassenlehrer an einer Gesamtschule ist man phasenweise „rund-um-die -Uhr“ beschäftigt. Das liegt an verhaltensauffälligen Kindern, dysfunktionalen Familien, der Betreuung von Prüfungsvorbereitungen, Notenkonferenzen, ehrgeizigen Schulleitungsteams und auch den zuweilen total unsinnigen Konferenzen, die das sog. Schulranking hervorbrachte und dem sich die ehrgeizigen Schulleiter nur allzugern beugen. Welcher Lehrer mit Vollzeitjob und Klassenleitung sollte es da noch schaffen, neben seiner üblichen Unterrichtsvorbereitung auch noch angemessen fachfremden Unterricht vorzubereiten, wenn er ohne Mittagspause um 19:00 Uhr oder später konferenzgebeutelt zu Hause ankommt? Und zwar nicht einmal, sondern 3 bis 4 mal die Woche, so dass vieles am Wochende vorbereitet werden muss. …
Und jetzt malen wir uns mal aus, wie gut das Alles dann noch online zu bewerkstelligen wäre!?

Sunshine
1 Jahr zuvor

Perfekt! Bin ganz bei Ihnen!
Diese Frau ist untragbar!

Manuela
1 Jahr zuvor

Ich, Erzieherin und Oma von 4 Schulpflichtigen Enkelkindern bin ganz bei Ihnen. Da gibts nichts hinzuzufügen.
Danke für den Beitrag.

S.W.
1 Jahr zuvor

Dieser Brief spricht mir aus der Seele …
Hier in NRW sieht es mit der Schulpolitik der lieben Frau Gebauer eins zu eins ganz genau so aus…. Es ist ein einziges Trauerspiel

Daniel Pohle
1 Jahr zuvor

Vielen Dank für Ihre realistische Darstellung dieses unfassbaren Dramas. Ich arbeite als Förderpädagoge an einer Grundschule in Thüringen und erlebe diesen Wahnsinn täglich. Es wurde bisher und wird nichts aber auch gar nichts zum Schutz von Schülern,Lehrern und Erziehern getan – NICHTS…. Und das steht im extremen Gegensatz zu allen anderen Maßnahmen und deren Begründungen. Ich bin mir sicher, dass die jetzigen Öffnungen von Kitas und Schulen schreckliche Konsequenzen für alle Beteiligten haben werden.

Koogle
1 Jahr zuvor

Wir können alles außer Schule!

Der beste Spruch seit ich weiß nicht wann.

Jane
1 Jahr zuvor

Vielen, vielen Dank für diesen Brief. Nur Schade, dass er kein größeres Leserpublikum erreichen wird. Ich bin Mutter und Lehrerin in einer GS und habe ein mulmiges Gefühl schon, was nächste Woche in Berlin betrifft. Alles stimmt. Ich habe sehr viel gelüftet, obwohl es richtig kalt war aber fühlte mich sehr bitter, dass Lüften das einzige Konzept war in so einem reichen Industrieland.

alter Pauker
1 Jahr zuvor

Danke für diesen hervorragenden Text, der vieles auf den Punkt bringt und den meisten aus dem Herzen sprechen dürfte. Ich erlaube mir, für eine Ergänzung eine gleiche Form und Diktion anzuwenden:
Und ich soll mich nicht ärgern, liebe Frau Eisenmann, dass viele Wähler, die sonst Ihre Partei gewählt hätten, durch Ihr unqualifiziertes Verhalten verunsichert, nach einer neuen Heimat für ihre Wählerstimme suchen und weiter nach rechts rutschen. Es ärgert mich nicht, sollten Sie nicht Ministerpräsidentin werden, sondern regelrechte Angst macht es mir, weil ich befürchte, dass diese Protestwähler, wie schon einmal geschehen, braunes Gedankengut unreflektiert akzeptieren und dann AfD wählen. Durch Ihr inkompetentes Nicht-Handeln, liebe Frau Eisenmann, dürften Sie zu einem hervorragenden Wahlhelfer dieser Partei geworden sein.

Gu.
1 Jahr zuvor

Dieser Vater hat völlig recht. Sein Brief sollte landesweit veröffentlicht werden.

Nadia
1 Jahr zuvor

Dieser Brief verdient einen Orden, denn er bringt genau das auf dem Punkt, wie es den Kindern und uns Eltern geht.

Meine Tochter saß am offenen Fenster mit Handschuhen, Mütze, Jacke und Decke! Kam täglich verzweifelt nach Hause!

Man könnte sogar noch einiges zu diesem Brief hinzufügen, aber dann wird wahrscheinlich ein Buch daraus.

Julia
1 Jahr zuvor
Antwortet  Nadia

Immerhin durfte Ihre Tochter eine Decke haben. Bei uns an der GS waren Decken aufgrund des Brandschutzes leider verboten.

Dieses ganze Drama ist nicht mehr zum Aushalten. Letztes Jahr wurden wir beruhigt, dass eventuelle Lernrückstände im kommenden Schuljahr aufgearbeitet werden könnten. Tja, nun ist das Kind in der 4.ten Klasse und gefühlt wurde nichts aufgeholt. Ach ja, das hätten wir ja zu Hause machen sollen. Mensch, stimmt!

Teachdevil
1 Jahr zuvor

Als geplagte Lehrkraft, die bereits einen ziemlich deftigen Antwortbrief von Donna Ferrone persönlich auf meine inhaltlich ähnliche, aber nicht so schön formulierte kritische Mail bekommen hat, danke ich Ihnen aus tiefstem Herzen. Lassen Sie mich bitte wissen wie sie Ihnen geantwortet hat!
Kleine Anmerkung: mehr Lehrer bereit stellen funktioniert nicht weil es keine mehr gibt. Das war die Aussage des RP Freiburg. Unsere Schule hätte Anrecht auf 2 Krankheitsvertretungen (wegen Schwangerschaft/längere ernste Erkrankung), deren volle Stellen wir jetzt noch zusätzlich on top zu unserer eigenen Arbeit machen ‚dürfen’… Also mehr Lehrer funktioniert leider nicht… Ist auch bezeichnend, dass das Land Engpass beim Nachwuchs hat, wo doch der Job so gut bezahlt wird und so sicher ist (fast original Zitat von Donna Ferrone)

Student
1 Jahr zuvor
Antwortet  Teachdevil

Der Engpass wird übrigens durch die existenzbedrohende Lage der Studenten auch nicht besser. Ich bin Lehramtsstudent und musste mein Studium unterbrechen, da mir meine Finanzierung weggebrochen ist und es sich mit Existenzängsten nicht gut studieren lässt. Hartz-4 oder ähnliches gibt es nicht, und die „Sofort-Nothilfe“ ist ein Witz, wenn es noch nicht mal für die Miete reicht und auch die Krankenkasse von mir 200€ haben will, auch wenn ich nachweislich kein Einkommen habe. Das habe ich seit kurzem, da ich nun angestellt bin und nun versuche meine finanzielle Lage zu stabilisieren und dann in Teilzeit das Studium abzuschließen. Den Abschluss hatte ich für letzten Herbst geplant, nun wird es nächstes Jahr!
Auf die Idee, die Studenten aus der prekären oder gar existenzgefährdenden Situation rauszuholen und vielleicht als Vertretung oder zusätzliche Verstärkung anzuwerben, kommt man nicht!
Oder als Lernpate, um die abgehängten Schüler zu unterstützen, die als Verlierer hervorgehen werden.
Würde ich alles sogar ehrenamtlich machen, wenn ich Unterstützung bekäme und vielleicht auf die eine noch zu erbringende Studienleistung angerechnet bekäme, die ich unter Coronabedingungen nicht oder nur schwer erbringen kann.
Wäre für beide Seiten eine win-win-Situation.
Aber nee, soweit denken die Politiker nicht!!!
Soviel zur guten Bezahlung und Sicherheit, die mir eines Tages winken soll. Soweit kann ich gar nicht denken, wo mir im letzten Jahr der Arsch auf Grundeis und ich eine Zeitlang sehen musste, wie ich von Woche zu Woche das Geld für die jeweils nächste Abbuchung zusammenkratzen konnte.
Danke für Nichts!

KnechtRuprecht
1 Jahr zuvor
Antwortet  Student

„… Studenten … vielleicht als Vertretung oder zusätzliche Verstärkung anzuwerben … Oder als Lernpate, um die abgehängten Schüler zu unterstützen, die als Verlierer hervorgehen werden.“

Genau solche echten Lösungen vermisse ich seit Anfang der Pandemie in der Bildungs- und Betreuungslandschaft der gesamten BRD.

KnechtRuprecht
1 Jahr zuvor
Antwortet  Teachdevil

… im Sinne der wohlbekannten „Weise“: Der Lehrberuf ist sicher … sicher nicht mehr arg attraktiv.

Adiemus
1 Jahr zuvor

Herzlichen DANK für diese klaren Worte!!

Bitte an alle Schulministerien schicken!

Skinner
1 Jahr zuvor

Großartig!!!!!!!!!

Andre Hog
1 Jahr zuvor

Volltreffer!!!!…..und hoffentlich auf Nimmerwiedersehen versenkt!!! Mit leichten biografischen Änderungen … aber in der Grundaussage identisch – ließe sich dieser wunderbare Leserbrief an die übrigen 15 Hohlköpfe genauso versenden. Schade, dass die großen Öffentlich-Rechtlichen nicht den Arsch in der Hose haben, sowas in der besten Sendezeit zu senden / zu veröffentlichen.

Astrid M.
1 Jahr zuvor

Diesem Brief und auch den Kommentaren ist einfach nichts hinzuzufügen.. und im Grunde ist es auch egal, von welchem Bundesland und den dazugehörigen KM’s man spricht… es gibt nur das Mantra „lüften, lüften und…hurra… lüften“

Mutter_von_3_Kindern
1 Jahr zuvor
Antwortet  Astrid M.

… ich möchte gern noch die qualifizierten Ergänzungen unserer Kanzlerin zum Lüften hinzufügen: „…Kniebeugen machen und in die Hände klatschen“ damit es den Kindern nach dem Lüften rasch wieder warm wird!!

Anon
1 Jahr zuvor
Antwortet  Astrid M.

Die Maskenpflicht und Abstandsregelungen nicht vergessen (die natürlich von den Lehrern überall und zu jeder Zeit kontrolliert werden können, hust hust). Das ist zwar immer noch kein gutes Konzept, aber es ist mehr als nur Lüften.

Oma
1 Jahr zuvor

Der Brief spricht mir aus der Seele. Ich komme zwar aus nrw, aber hier gibt es die gleiche Inkompetenz. Ich frage mich immer was die Kultusminister leisten? Nichts wie ich leider immer wieder feststelle. Ich finde es einfach unglaublich. Ich selber betreue meinen 6 jährigen enkel. Ich erlebe Distanzunterricht seit mitte dezember. Unsere lehrerinnen machen das fabelhaft. Aber die kinder vermissen ihre sozialen Kontakte. Leider können wir im Moment da wenig für tun. Ich hoffe das viele diesen Brief lesen und diese unfähigen bei den Wahlen ihre Quittung bekommen.

Stink Sauer
1 Jahr zuvor

Dieser Brief passt zu allen KuMis. Jeder oder jede einzelne Bildungsminister:in sollte den zu lesen bekommen. Die dritte Welle wird von manchen Experten schon voraus gesagt. Dann geht es genau so weiter. Dieser Brief sollte schnellstmöglich in Deutschland veröffentlicht werden . Nicht nachvollziehbar wie man so eine Frau wie Frau Eisenmann als Spitzenkandidatin der CDU aufstellen kann.

Anja
1 Jahr zuvor

Leider ist es bei uns in Thüringen absolut nicht besser. Man kann nur die Namen austauschen und an alle sogenannten Bildungsminister verschicken. Unserer hat dem allen noch die Krone aufgesetzt und die Ferien verschoben, um von dieser seiner Misere abzulenken. Dann seine Behauptung bis Ostern gehen bei uns gar keine Kids in die Schule, eine Woche später, Kommando zurück. Und das bei unseren Inzidenz von über 100. Tendenz gerade wieder steigend!!! Ich kann mich wirklich nur bei allen Lehrer Innen bedanken, dass sie versuchen, das Beste für die Kinder raus zuholen. Vor allem, weil die Schulen immer einen Plan B im Schubkasten hatten und diesen jeden Tag immer und immer wieder umschmeißen mussten, weil dem Herrn Holter wieder etwas „besseres“ eingefallen ist. Leider muss ich schreiben, dass er mit seinen 67 Jahren und als gelernter Bauingenieur!!! total Fehl am Platz ist. Und leider haben wir erst im September Wahlen. Das macht mir, gerade in Thüringen, Angst, weil wir alle wissen, was letztes Jahr im Februar hier passiert ist. Die Aussichten sind mehr als erschreckend. Ich habe bis jetzt alle Maßnahmen mitgetragen, aber was jetzt schon wieder mit den Kindern und den LehrerInnen veranstaltet wird, geht absolut nicht. Es wurde von den KM richtig verkackt. Das ist normalerweise nicht mein Niveau, aber es muss raus. Es sind alle Beteiligten nur Versuchskaninchen und dem steht eine absolute Hilflosigkeit gegenüber. Was man in 30 Jahren verpennt hat, kann man nicht in einem Jahr nachholen. Die lenken so richtig schön von ihren Unzulänglichkeiten ab und versuchen zu vertuschen. Und nur um uns Eltern und Familien angeblich einen Gefallen zu tun. Meine Große vermisst alle Freunde und Lehrer. Nur leider haben in ihrer Klassenstufe (10. Klasse) alle Angst, wieder gehen zu müssen, weil sie wissen, was ihnen bevorsteht. Noten, Noten Noten auf Biegen und Brechen. So war es nach den Sommerferien. Von wegen Stoff nachholen, das war für drei Wochen der Fall und dann wurden bis zum zweiten lockdown im Dezember jede Woche mindestens drei – vier Arbeiten geschrieben!!! Wir müssen hier in Thüringen eine sogenannte besondere Leistungsfeststellung in der 10. Klasse Gymnasium schreiben, die zählt in jeder Hinsicht. Wer durchfällt, muss die 10. Klasse wiederholen. Aber komischerweise sind wir keine Abschlussklasse lt. Herrn Holter. Ich bin erst seit kurzem auf diese Seite gestoßen und bin froh, dass es noch soviel mehr Eltern und auch Lehrer gibt, die es genauso sehen. Weil treffen zum Austausch darf man sich ja nicht!!! Es sei denn im Bus, auf Arbeit oder eben im Klassenraum. Passt alle gut auf euch auf und bleibt gesund. Hoffen wir wirklich auf bessere Tage.

Anon
1 Jahr zuvor
Antwortet  Anja

Die Ferien wurden verschoben? In Bayern hat man eine Woche ja ersatzlos gestrichen, trotz Protest der Schüler, Eltern- und Lehrerschaft.

Jochen
1 Jahr zuvor

Ausser ne Flasche Desinfektionsmittel, Fenster aufreissen und in die Hände klatschen bei Kälte ist den Politikern nach einem Jahr für die Schulen nichts eingefallen. Ein Trauerspiel, in allen Bundesländern.
Risiko in der Schule tragen ja die Lehrer und Schüler, nicht die Politiker.

Meinung am Mittag
1 Jahr zuvor
Antwortet  Jochen

Welches Desinfektionsmittel?

potschemutschka
1 Jahr zuvor

Auf die Frage, ob wir an der GS, die nächsten Montag für die 1. bis 3. Klasse im Wechselunterricht geöffnet wird, Desinfektionsspender für Klassen und Toiletten bekommen, war die Antwort der SL: Leider nein, aber bei Rossmann könnten wir ja preiswert selbst welche besorgen! Das ist Berlin, arm, aber sexy.

Ela
1 Jahr zuvor
Antwortet  potschemutschka

Und uns wurde jetzt mitgeteilt, dass wir die medizinischen Masken, die wir ja nur noch tragen dürfen, ja steuerlich geltend machen können. Statt allen Kindern, Lehrkräften und anderem Schulpersonal diese wenigstens kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Ich finde dass sollte das Mondeste sein. Die Eltern und auch das Schulpersonal werden seit Monaten so verheizt, jeder musste auf eigene Kosten zig Masken besorgen, obwohl der AG eigentlich für den Schutz der AN zuständig ist. Und nun geht das ganze wieder von vorne los! Nicht zu fassen. Mich würde interessieren ob auch nur einer der KuMis oder auch anderen Politiker je eine einzige Maske selbst bezahlen musste.

Norden73
1 Jahr zuvor

Absolut zutreffend, was der Vater da über die Situation in den Schulen geschrieben hat. Es ist katastrophal. Auch in Niedersachsen. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

hubsch
1 Jahr zuvor

Der Brief stimmt zu 100%. Ich finde auch, dass so viel Ignoranz und Inkompetenz nicht akzeptiert werden kann. Deshalb wähle ich im März garantiert nicht die CDU und diesmal auch nicht die Grünen, denn der liebe Herr Kretschmann trägt dafür auch Verantwortung. Er ist auch schon zu alt und erinnert mich irgendwie an Kohl in seinen letzten Amtsjahren

Yvonne Janßen
1 Jahr zuvor

Bravo das unterschreib ich sofort Wort für Wort!!!!!

KnechtRuprecht
1 Jahr zuvor

Schau an, der Bildungsplan von BaWü sagt:
„a) Allgemeine Leitperspektiven

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Sinne der Befähigung zur verantwortungsvollen und aktiven Gestaltung einer zukunftsfähigen Welt;
[…]
Prävention und Gesundheitsförderung (PG) im Sinne einer Stärkung der Persönlichkeit durch die Förderung eines sozial kompetenten und gesundheitsbewussten Umgangs mit sich selbst und anderen.“ http://www.bildungsplaene-bw.de/,Lde/LS/BP2016BW/ALLG/EINFUEHRUNG

Hört, hört!

Es Tefania
1 Jahr zuvor

Dem ist nichts hinzuzufügen, der Brief trifft den Nagel auf den Kopf. Toll geschrieben!
Und an die LehrerInnen meiner Kinder ein großes Lob und Dankeschön für das Engagement..ebenso an alle anderen LehrerInnen, die sich jeden Tag ins Zeug legen.

Kammer Ralph
1 Jahr zuvor

Organisation war unsere Stärke… Heute sind wir in diesem nur Mittelmaß bzw. Ganz weit unten… Dieser Beitrag sticht in die Wunde tief hinein, ich hoffe das die Politik aufwacht und nicht nur Zuschauer ist…. Wir sind keine Lehrer aber es wird jeden Tag von uns verlangt… Meine Frau hat kurzarbeit.. Und kann sich um unsere Kinder kümmern.. Was bekommt sie..ein Dankeschön aber das kommt von mir…

Nina
1 Jahr zuvor

Kein Politiker interessiert für Kinder, die sind keine Wähler,aber wir als Eltern schon! Kein Hygiene Konzept,keine Schutz für Kinder oder Lehrkräfte! Unsere Zwillinge sind 2 Klässler, die sollen am Montag in die Schule wieder gehen,und die haben Angst das der Vater sterben kann wenn die ihm infizieren werden.
In Bayern gilt aber Präsenz Pflicht! Warum ?

Anon
1 Jahr zuvor

Was ich mich letztens immer wieder Frage ist inwiefern es sinnvoll ist, dieses Jahr „gelten“ zu lassen. Könnte man theoretisch (nicht praktisch, dazu gibt es vermutlich keine Personalstärken) für alle Jahrgänge ein Jahr wiederholen?
Es ist ja nicht so, dass alle Schüler vor Corona alle Themen verstanden haben. So könnte man doch a) durch Corona entstandene Lücken schließen und b) Stoff allgemein (auch schon von vor Corona) wiederholen (was ja manchen Schülern wieder mehr Spaß am Lernen bringen könnte).
Auch wenn natürlich fraglich ist, inwiefern Schüler die vor Corona Wissenslücken hatten, diese „nur“ durch mehr Unterricht ausgeglichen werden könnten.

Alla
1 Jahr zuvor
Antwortet  Anon

Lieber Anton,
Das „Sitzenbleiben“ wurde doch schon lange abgeschafft, da zu teuer! Sollen SuS noch länger an den Schulen verbleiben? Was das kostet!!
Deshalb gibt es doch die tollen Ideen, die SuS auch noch Samstags und in den Ferien zu beschulen.
Trichter auf den Hals und Wissen hineinstopfen.
Bei Mastgänsen geht das doch auch! Und die Fettleber ist sogar besonders begehrt!

Alla
1 Jahr zuvor
Antwortet  Alla

Sorry, @ Anon!

Florian
1 Jahr zuvor
Antwortet  Anon

Schwierig. Also auf den ersten Blick klingt die Idee gut.
Aber das Internet ist toll – man kann sich mit Leuten unterhalten, mit denen man sich im echten Leben nicht so schnell unterhalten würde. Ich habe die letzten Wochen diverse Schüler befragt. Und hier ist das Bild ein ganz anderes.

Klar, es gibt die Schüler, die sich absolut abgehängt fühlen und richtig unter der Situation leiden. Angst haben, dass sie im nächsten Jahr komplett aufgeschmissen sind.
(Aber hierzu muss man auch sagen… es gibt Schüler, die schwänzen mehr oder minder ganze Schuljahre, arbeiten nichts nach und sind nach zwei Jahren wieder im Stoff drin.)
Tatsächlich gehe ich davon aus, dass das im nächsten Jahr vor allem an Grundschulen und der Unterstufe an weiterführenden Schulen ein Problem sein wird.

Aber: Es gibt auch Schüler, die blühen gerade auf. Keine Klassen“kameraden“, von denen sie den ganzen Tag gehänselt werden. Keiner, der lacht, wenn sie eine falsche Lösung vorstellen.
Und von vielen höre ich, dass sie noch nie so viel gelernt haben wie jetzt im Homeschooling. Also einerseits: Noch nie so viel Zeit investiert haben. (Zitat: „Im Unterricht reden wir die meiste Zeit. Jetzt muss ich plötzlich 45 Minuten Aufgaben machen.“) Andererseits: Sich noch nie selbstständig so sehr mit den Themen befasst haben. Im Unterricht lassen sich viele berieseln; falls das Thema nicht verstanden wurde, dann werden die Hausaufgaben eben abgeschrieben.
Und hier haben manche tatsächlich auch Angst davor, dass die Schule wieder normal weitergeht. Klar, sie vermissen ihre Freunde. Aber sie haben die Sorge, dass sie im Präsenzunterricht wieder untergehen. (Und das Mobbing wieder beginnt.)

Deshalb denke ich, dass Sitzenbleiben für alle der absolut falsche Ansatz wäre. (Von der Durchführbarkeit mal abgesehen. Das hätte einen Rattenschwanz, den niemand abfangen kann.)

Christine Viehweg
1 Jahr zuvor

Was soll bloß aus unseren Kinder werden wenn sich nicht mal die Klasslehrerin um unseren Kinder in dieser Zeit kümmern. Die schicken nur Mails und da hat sich das erledigt ob die Kinder es kapieren oder nicht das interessiert sie nicht. Das ist die Pflicht von einer Klassenlehrerin das sie sich in dieser Zeit auch um die Kinder zu kümmern. Bloß mal nachfragen wie es ihnen geht und ob sie klar kommen mit den Aufgaben aber leider nichts kommt da. Die Kinder müssen alleine klar kommen.

Defence
1 Jahr zuvor

Oh Gott, wie schrecklich. Haben Sie mal die Klassenlehrerin angeschrieben bzw. die Schulleitung?

Neu1
1 Jahr zuvor
Antwortet  Defence

Das sind normale Zustände an den GS in BW unzureichende Vorgaben des KM und die Schulen haben Narrenfreiheit. Viele Schulen wählen Materialtausch mit 2/3 Videokonferenzen 20 minütig. Ich weiß, dass sich viele Eltern bei den Schulen beschwert haben, dass dies nichts mit Unterricht zu tun hat. Dann wurden die Vorgaben des KM verschickt. Lässt tief blicken.

Defence
1 Jahr zuvor
Antwortet  Neu1

Erzählen sie keinen Stuss! Wirklich jetzt?

Tanja
1 Jahr zuvor

CDU liegt in den Umfragen immer noch bei fast 30 Prozent. Dank Merkel. Denke manche ältere müssen erst noch aufgeklärt werden wer diese Eisenmann ist und was sie im letzten Jahr alles gemacht bzw. nicht gemacht hat.

Grundschulen öffnen hier in BW natürlich ohne Masken…trotz Mutationen….

Almarlene
1 Jahr zuvor

Danke für die offenen, wahren und klaren Worte. In einem so hoch entwickelten „Bildungsland“ wie Deutschland müssen sich die Kultusminister:innen und Ministerpräsident:innen einfach nur schämen. Aber deren Interesse ist Wählerfang… Ich bin Lehrerin an einer berufsbildenden Schule in SH, wir sind relativ gut ausgestattet aber die versprochenen Endgeräte für uns Lehrkräfte lassen auf sich warten…Meine Zwillinge, 6. Klasse, arbeiten seit Mitte Dezember mit Kopien, will man uns verar…. Ganze zwei Videokonferenzen hatten sie bis jetzt. Schule 4.0??? „Wir können alles außer Schule“ – ich gebe mir aber Mühe und tue mein Bestes, um für meine Schülern:innen in dieser Zeit da zu sein und auch inhaltlich was dazu zu lernen.

Doris Roth
1 Jahr zuvor

Dieser Brief ist mega. Allen aus der Seele gesprochen.

Susi L.
1 Jahr zuvor

Bravo, Bravo, Bravo für diesen Brief!

Carabas
1 Jahr zuvor

Danke für den Beitrag.

JuJa
1 Jahr zuvor

Bravo!!! Der Mann hat meine volle Zustimmung, sowohl aus Muttersicht wie auch als Lehrerin. Nur der Vergleich mit Bayern ist leider nicht ganz so zutreffend : Ich kenne nur zwei Schulen mit Luftfiltern, die auf Eigeninitiative der Schulleitung mit Kommunen angeschafft wurden. Bei uns hieß es zu Schuljahresbeginn: Wir können lüften, wir kriegen keine Luftfilter!
Das war eigentlich das Beste am Distanzunterricht: sich nicht alle 20 min sämtliche Gliedmaßen einfrieren lassen zu müssen.

KaGe
1 Jahr zuvor
Antwortet  JuJa

Ich habe mir jetzt auf eigene Kosten eine CO2 Ampel besorgt. Damit die Frostzeiten etwas kürzer sind. So hoffe ich.

In Sorge
1 Jahr zuvor
Antwortet  KaGe

Liebe/r KaGe,
wir haben so ein paar Ampeln geliehen bekommen.
War sehr interessant!
Je nach Größe des Klassenzimmers nach 15 bis 20 Minuten auf rot.
Dann Fenster auf und das Warten auf grün beginnt.
Je nach der zu öffnenden Fensterfläche und der Außentemperatur, Windrichtung usw dauert das zwischen 8 und 30 Minuten. Bei tiefen Minustemperaturen, Notbesetzung ( nur 10 Kinder in der Klasse) und optimaler Fensterfläche auch schon mal nur 5 Minuten.
Muss aber zugeben, dass wir nicht Querlüften können, da der Flur innenliegend ist.
Schneller geht es aber, wenn man die Ampel direkt in das geöffnete Fenster stellt.
Den Kindern und mir hat es viel Spaß gemacht, die Ampel an verschiedene Stellen des Klassenräume zu stellen und die sehr unterschiedlichen Zeiten in Tabellen festzuhalten.
In einer 3. Klasse haben 2 Kinder sogar Räucherstäbchen mitgebracht und wir haben die Bewegung des Rauchs dokumentiert.
Leider fand unser Hausmeister das gar nicht toll und verwies auf den Rauchmelder und die Kosten bei einem möglichen Feuerwehreinsatz.
Aber wir haben viel gelernt und – wie gesagt- viel Spaß gehabt!
Das wünsche ich Ihnen auch!

Eine besorgte Mutter
1 Jahr zuvor

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Der Vater spricht mir aus vollem Herzen

Alex
1 Jahr zuvor

Danke für diesen inhaltlich voll treffenden Brief sie sprechen mir aus der Seele .
Wenn ich so arbeiten würde wie Frau Eisenmann hätte ich schon längst meinen Job verloren.In der Politik scheint dies anders zu sein da wird die Macht bis aufs letzte ausgespielt egal welche Köpfe rollen, sind ja nur die unsere Kinder.
Ach ja und warum gibts zur Landtagswahl keine allg.Briefwahl ,sonst ist alles verboten aber da öffnen die Wahllokale.

PhilologinvomDienst
1 Jahr zuvor

Ich möchte bitte bitte bald geimpft werden, denn an unserer Schule wird ja der Präsenzunterricht hochgefahren. Ich nehme auch Astrazeneca, und plane das dann so, dass ich den nächsten Tag keinen Unterricht habe. Nebenwirkungen wie Fieber sind ja normal.
Dass der Impfstoff auf Halde rumliegt, kann nicht sein. Zieht Lehrkräfte und v. a. Kitapersonal vor – zur Zeit sind wir auf Stufe 4 herabgestuft worden.

Peter
1 Jahr zuvor

Also was man hier so alles lesen darf … im Grunde genommen zeigt das recht deutlich, dass wir die Schulen am besten für immer schließen und nicht mehr aufmachen.
Die Schulbildung hat komplett versagt. Nicht nur bei den Schülern. Selbst schon bei den meisten Lehrern.
Kritisches Denken und Hinterfragen von Sachverhalten? -> Absolute Fehlanzeige.
Richtiges Lesen und Interpretieren von Graphen, Tabellen bzw. Diagrammen? -> Totale Fehlanzeige.
Sich selber informieren – vielleicht auch mal abseits vom Mainstream? Nicht dran zu denken. Wenn die Tagesschau das sagt … dann muss es ja stimmen.
Zuerst war es der R-Wert, nun der Inzidenzwert (der nach belieben gedrückt wird) – was kommt als nächste Hürde?
Dabei würde ein Blick in die Krankenhäuser genügen.

https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/kartenansichten

Natürlich sind diese mit 80-90% Auslastung zum Teil gut gelegt. Doch das war jeden Winter so. Wenn es nicht so wäre, müsste man nicht laufen Krankenhäuser schließen. Und die Schweden leben immer noch. (Aufgabe: Mal die schwedische Berichterstattung mit der hiesigen Berichterstattung vergleichen – oder selber mal den Zahlen auf den Grund gehen! Wer hat Recht?)

https://www.laekh.de/heftarchiv/ausgabe/artikel/2020/september-2020/krankenhausschliessungen-eine-deutsche-diskussion-inmitten-der-pandemie

Doch mitten in der „Pandemie“ schließt man Krankenhäuser, damit man die Qualität in diesen steigern könne … wie wäre es mal mit ein paar Krankenhauskeimen weniger?

https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/jaehrlich-bis-zu-20000-todesfaelle-nach-krankenhausinfektionen-li.1464

Und während man in Wuhan mal eben ein Krankenhaus gebaut hat, … geht das in Europa natürlich nicht so schnell. Das muss am Sozialismus liegen. ^^

Ja wie, 20000 Menschen sterben jedes Jahr an Krankenhauskeimen? Wieso regt sich da niemand auf? Wie viele sind denn nun wirklich an Corona gestorben? Ich meine so wirklich an Corona. Nicht nur „mit“. Wie viele werden da nach wie vor addiert, die nach einem tödlichen Autounfall positiv getestet wurden und dann in der Corona Statistik landen?

https://correctiv.org/faktencheck/2020/04/23/coronavirus-ja-auch-infizierte-die-gewaltsam-sterben-werden-in-die-statistik-aufgenommen/

Wann kommt endlich die Statistik die all die Suizidfälle erfasst, die der ganze Wahnsinn schon gekostet hat?

https://www.merkur.de/politik/hessen-finanzministerium-selbstmord-suizid-thomas-schaefer-tod-abschiedsbrief-coronavirus-todesursache-nachfolger-bouffier-zr-13631954.html

Auch die Menschen, die nun in psychiatrische Behandlung müssen nimmt zu. Da gibt es nun einen Kollaps. Wo ist hier der Aufschrei?

https://www.berufsverband-neurologen.de/zahl-der-psychisch-erkrankten-steigt-waehrend-der-corona-pandemie-sprunghaft-an-versorgung-steht-vor-dem-kollaps/

Natürlich muss man kein Corona haben. Man braucht auch keine Lungenentzündung und auch keine Tollwut und kein Ebola. Man muss das allerdings in einer realistischen Relation sehen. Doch das geschieht in keinster Weise.

Meine Impfdosis darf gerne jemand anders haben. Es wird nämlich nun dann jedes Jahr geimpft werden müssen, wenn die Politiker nicht bald die Kurve zur Normalität finden. Sie wissen ja, die Mutanten! Und wir sind immer hinterher. Bin mal gespannt, wer die daher notwendigen jährlichen Impforgien auf Dauer alles überleben wird bzw. wer auf der Strecke bleibt.

Liegt natürlich angeblich niemals an der Impfung. Herr Grabher wurde am 14.01.21 geimpft. „Er war in sehr guter Verfassung. Vier Tage später verstarb er.“ Das muss angeblich mit den Vorerkrankungen zusammenhängen.
http://m-todesanzeigen.vol.at/anzeigen/ernst-grabher-91821/

Komisch. Bisher starb jeder positiv im Altersheim getestete an Corona und NICHT an den Vorerkrankungen.

Ich mach mir aber keine Hoffnungen. Den Mittelstand wird es nicht mehr lange geben. Viel „gesünder“ werden wir trotzdem nicht sein – aber die Krankenhauskeime wird es immer noch geben.

elba
1 Jahr zuvor
Antwortet  Peter

Sehr guter Kommentar, genau so denke ich auch.
Die meisten Menschen scheinen jedoch alle Nachrichten und Zahlen aus den Leitmedien unhinterfragt zu lassen.
Dabei gibt es eine Unmenge an Widersprüchen, jedoch haben wohl die Meisten das Selberdenken und Hinterfragen verlernt bzw. erfolgreich abtrainiert bekommen.

Anko
1 Jahr zuvor

Sehr guter und absolut zutreffender Beitrag!!

T. W.
1 Jahr zuvor

Der Brief ist großartig. Ich kann mich der Meinung nur anschließen. Es geht ihr ausschließlich um die Wählerstimmen und um sonst nix. Die Kitas sind auch nicht besser dran. Die wurden ebenfalls im Regen stehen gelassen und waren auch nie zu. Ab Montag soll im Saarland wieder der ganz normale Betrieb in Schulen und Kitas laufen. Ich frage mich nur wie, ein Plan gibt es nämlich nicht. Natürlich kann man auch weiter das Märchen glauben, dass Kinder nicht erkranken. Dann frage ich mich aber, warum Herr Spahn zu wild darauf ist, dass es bald einen Impfstoff für Kinder geben soll. Warum nur ?? Sie bekommen es doch nicht. Alles Lug und Trug. Der Schnelltest sollen es jetzt das Ruder herumreißen.
Das kann ich nur lachen. Jeder weiß, wie unzuverlässig dieser ist.

Ch
1 Jahr zuvor

Ich denke nicht, dass sich nach den Landtagswahlen etwas ändert.

Bei der Personalknappheit und dem immer schlechter werdenden Image des Lehrerberufs, verstehe ich nicht, wie die Uni ’s nach wie vor ihre Studenten sieben und Lehramtsstudenten für Grundschulen reihenweise gezwungen werden ihr Studium abzubrechen. Scheinbar gibt es zu viele Lehrer in diesem Land.

Die Veröffentlichung hier in diesem Portal ist nicht ausreichend. Für ein Umdenken muss mehr passieren.

Student
1 Jahr zuvor
Antwortet  Ch

So ist es. Und trotz der Krise halten die Unis daran fest, die Leistungen genauso erbringen zu müssen, wo auch Online-Angebote nicht helfen; genauso wie die Länder die Studenten in der Corona-Krise im Regen lassen und man das Studium nun unterbrechen muss. So dringend kann der Bedarf nach Lehrern doch nicht sein, anscheinend selbst in der Krise nicht, wo sie Entlastung bräuchten.

Michael
1 Jahr zuvor
Antwortet  Ch

„Bei der Personalknappheit und dem immer schlechter werdenden Image des Lehrerberufs, verstehe ich nicht, wie die Uni ’s nach wie vor ihre Studenten sieben“

Ich verstehe nicht, wieso es angesichts des Umgangs mit dem Personal überhaupt noch Lehramtsstudenten gibt.

xy
1 Jahr zuvor
Antwortet  Michael

Das verstehe ich auch nicht mehr. Die guten und engagierten werden mit so einem Verhalten des AG ausgesiebt.
Meine Kinder sehen gerade, was der Umgang mit der Mutter anrichtet, die 20 Jahre begeisterte Lehrerin war. Sie bereut den Tag, an dem sie dieses Studium begann.

LoveToTeach
1 Jahr zuvor

Danke für diese wahren Worte!

Hinzufügen kann man nur noch, dass wirklich JEDE/R nach Belieben sein Kind in der Notbetreuung anmelden kann und in diesem Lockdown an keiner Stelle nachgefragt wird. Ich weiß, dass es mit 1,2,3… Kindern im Homeoffice schwierig und teilweise untragbar ist – aber in meiner Umgebung nutzen leider oft

Melli
1 Jahr zuvor

Ich bin 3-fache Mutter und Studienreferendarin an einer beruflichen Schule. Als Mutter sehe ich, wie meine 14-jährige immer blasser wird, nachts nicht schlafen kann und immer mehr die Orientierung verliert. Persönlich und beruflich. Seit einem Jahr versuchen wir Praktikas in den Ferien durchzuführen, die stets nach Zusage wieder aufgrund von Corona nicht stattfinden können. Es fehlt an Struktur und Perspektive, obwohl die Lehrkräfte sehr bemüht sind und wir ein halbwegs geregeltes Familienleben haben. Als angehende Lehrerin finde ich genau dieses Bild auch bei den Vollzeit- Klassen unserer Schule. Die SuS sind zunehmend unmotiviert und zermürbt und kaum aufnahmefähig. Kein Wunder! Keine Exkursionen, keine Praktika, keine sinnvoll gestaltete Freizeit, kein Schulleben. Die Berufsschüler haben da noch Glück im Unglück, durch ihre Arbeit im Betrieb sind sie weiterhin überwiegend in der Spur deutlich aufnahmefähiger im Fernunterricht. Fernunterricht bietet tolle Möglichkeiten der Ergänzung zum Präsenzunterricht bei der Binnendifferenzierung, bei Krankheit, bei Schwangerschaft und Elterneigenschaft. Mit Teams kommen die meisten SuS und Lehrkräfte bei uns gut klar. Er ist aber keine Dauerlösung für die meisten Schularten. Als Referendarin finde ich es toll, dass ich auch online hospitieren und unterrichten kann, gleichzeitig fühle ich mich jedoch auch stellenweise mega überfordert mit diesen dynamischen Rahmenbedingungen, mit diesen ganzen technischen Problemen, das an und für sich schon sehr anspruchsvolle Ref zu meistern. Ich würde mir wünschen, dass Schule wieder stattfinden kann und ein Konzept mal auch länger als 2 Tage gefahren wird. Dieses reaktive hin und her macht keinen Sinn. Wir brauchen Schule und auch frische Ideen und müssen weg von Ausreden. Ich könnte mir vorstellen, dass z. B. die Referendare samstags Zusatzunterricht in der Schule anbieten, um dieses verlorene Jahr stofflich zu wiederholen. So wären Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler entlastet und die Referendare könnten notwendige Erfahrung sammeln.

Monika, BY
1 Jahr zuvor
Antwortet  Melli

Melli schrieb: „Die SuS sind zunehmend unmotiviert und zermürbt und kaum aufnahmefähig. Kein Wunder! Keine Exkursionen, keine Praktika, keine sinnvoll gestaltete Freizeit, kein Schulleben. “

Und so immer wieder, dann ist kein Wunder, warum alles so läuft, wie es läuft. Die Politikar haben ja genug Unterstützung, immer noch für – die Schule unbedigt weit offen halten!

Mein Gott, es ist Pandemie, Leute sterben massenhaft immer noch 15 000 monatlich nur in Detuschland und die Leute, die noch viele Jahren vor sich hätten! Und die Kinder kommen langsam dazu, nur schweigt man darüber. Aber nicht noch lange.

Aber ja, die wichtigste ist, die junge Leute können keine Partys machen, wissen nicht ihre Freizeit gestallten. Was hier wohl nicht stimmt? Schreklich!

Ich habe selbst zwei Schulkinder und kein Spur von irgenwelchem Leid. Fröhlicher, lebendiger, interessirter mit super Leistungen, als diejenige, die in der Schule sitzen. Schule sollte da als LERNORT sein und nicht als Betreuungsort und Lebensgestaltungsort. Kein Wunder, dass die Schulen schon längst ihren wahren Zweck verloren haben. Sie haben zu volle Hände damit zu tun, die verlorene Kunder und Jungend beschäftigen, deren Eltern sie zur Welt brachten und wissen nicht mehr was sollen sie mit diesen Kinder weiter machen. Weil ja die ELtern auch ihre Freizeit wollen und ihr Leben zurück haben oder müssen sie unbedigt das Geld für noch ein „besseres“ Handy verdienen.
Und dafür müssen die Menschen mit ihrem Leben bezahlen? Wirklich ist es so?

Traurig alles zusammen, wohin steuert diese unsere „moderne“ Gesellschaft. Einfach traurig.

MA.
1 Jahr zuvor
Antwortet  Monika, BY

@Monika, bin voll Ihrer Ansicht. Mich stört schon der Begriff „Schulfamilie“, der so gehypet wird. Schule soll mit Familie nichts zu tun haben. Schule soll Lern- und Lehranstalt sein, kein Ort der Betreuung und Auffangbecken nicht existenter familiärer Zuwendung. Ich hab als Lehrer immer mehr das Gefühl Elternersatzperson zu sein. Schüler kommen mit Problemen zu mir, die eigentlich Familiensache sind. Ich helfe ihnen wirklich gerne, aber family first.

Monika, BY
1 Jahr zuvor
Antwortet  MA.

Ja genau das liebe MA. Ihr Lehrer sollten auf gar kein Fall Ersatzeltern spielen, dafür sind ja Eltern da! Und außerdem seid ihr dafür nicht bezahlt Ihr solltet unterrichten und das ist alles.
Aber am Ende fehlt die Zait für den Unterricht, mehr und mehr. Ich beobachte das jeden Tag seit 5 Jahren. Ich kann nur einen großen Respekt vor Euch Lehrer haben. Hut ab!

C.
1 Jahr zuvor
Antwortet  Monika, BY

Auf der anderen Seite sollten Eltern aber auch nicht die Lehrer ersetzen müssen.

xy
1 Jahr zuvor
Antwortet  Melli

Melli,
es ist eine Pandemie und selbst wenn Sie es sich wünschen, die Infektionszahlen werden weiter das Geschehen beeinflussen müssen.
Nicht darauf zu achten und Infektionen in Kauf zu nehmen, wäre nichts weiter als fahrlässige Körperverletzung und an Menschenverachtung kaum zu überbieten. Es darf keine Präsenzpflicht geben und Risikogruppen unter den Lehrern müssen geschützt werden.

Arndt
1 Jahr zuvor
Antwortet  Melli

Melli, ich sehe es genauso.

WiMoKa
1 Jahr zuvor
Antwortet  Melli

Sorry, aber Sie sind keine Referendarin! Das Ref ist dermaßen anstrengend, und man arbeitet da jedes Wochendende durch! Jeder Referendar/in, der das halbwegs ernst nimmt, würde Ihnen beim Vorschlag, jetzt noch fix mal Samstagsunterricht anzubieten, ins Gesicht springen! Sie haben drei Kinder, machen das Ref und haben noch freie Kapazitäten für Samstagsunterricht? Träumen Sie weiter!

Mutti
1 Jahr zuvor

Ich hatte Anfang Januar an Frau Eisenmann einen Brief geschrieben, der diesem in vielen Punkten sehr, sehr ähnlich war. Nach ca. drei Wochen kam eine Antwort zurück. Die Anrede und die Unterschrift waren von Frau Eisenmann persönlich geschrieben. Aber der komplette Inhalt war wahrscheinlich schon vorgefertigt und passte kein bisschen als Antwort auf meinen Brief. Wenn so viele Menschen nach Hilfe rufen sollte man sich die Situation vor Ort anschauen und sich auch mal seine Fehler eingestehen. Das würde ware Stärke zeigen.

Frau M.
1 Jahr zuvor

Bravo! Der Brief spricht mir aus der Seele. In Hamburg ist es genauso. Unverantwortlich!

Gina
1 Jahr zuvor

Ich kann dem Brief nur voll zustimmen.

„Nina“
Die Präsenzpflicht ist zwar in Bayern noch nicht aufgehoben. Ihr könnt aber, laut eines Schreibens des Bayerischen Staatsminister für Unterricht und Kultus vom 16.02.2021 :
„Wenn einzelne Schülerinnen und Schüler (bzw. deren Erziehungsberechtigte) aber Angst vor Ansteckung haben und für sich ein individuell erhöhtes Risiko sehen, obwohl sie nach ärztlicher Einschätzung nicht zu einer Risikogruppe gehören, kann bei der Schulleitung ein Antrag auf Beurlaubung von den Präsenzphasen des Unterrichts gestellt werden“ auf Antrag eure Kinder bei der Schulleitung beurlauben lassen.

Carmen Adams
1 Jahr zuvor

Sie schreien, das Bayern ein Programm mit 37 Mio. aufgelegt hat um Schulen mit Luftfilter auszustatten. Wenn dem so wäre, könnten unsere Kinder in Bayern ja in die Schule gehen. Leider ist dies nicht der Fall.

Michael
1 Jahr zuvor
Antwortet  Carmen Adams

Das ist schon richtig. Allerdings ist der Schulträger, z. B. die Gemeinde oder Stadt, und nicht das Land Bayern für die Umsetzung zuständig und wenn der Schulträger nichts unternimmt, dann ändert sich im Schulgebäude auch nichts.

Katinka
1 Jahr zuvor
Antwortet  Michael

Genau so ist es. Mein Dienstherr hat die Anschaffung der Luftfilter verweigert, da deren Nutzen nicht bewiesen ist. Damit war das Thema abgehakt. Und die Schulen sind immer noch dicht…

Michael
1 Jahr zuvor
Antwortet  Katinka

Ah, man kann den schwarzen Peter doch zurückspielen: im Winter fragt man bei den Schulen einfach vorsichtig an, ob sie überhaupt lüften können und wer da Ja gesagt hat, erfährt jetzt, dass er sich gegen den Luftfilter entschieden hat.

Meinung am Mittag
1 Jahr zuvor
Antwortet  Carmen Adams

Das Problem war/ist, dass im ersten Förderprogramm nur Räume ohne ausreichende Fensterlüftung gefördert wurden. Erst im zweiten Förderprogramm ab Januar werden jetzt alle Klassenzimmer gefördert und zwar zu 50%. Das bedeutet, dass immer noch eine Abhängigkeit vom kommunalen Schulträger besteht. außerdem hätten meiner Meinung nach schon im letzten Sommer alle Räume gefördert werden sollen. Zudem hätte ich erwartet, dass das KM federführend die Organisation in einer Task-Force übernommen hätte, um schnellstmöglich die Geräte aufzutreiben, zu finanzieren und zu installieren (ähnlich der Beschaffung von Beatmungsgeräten im letzten Frühjahr). Das hätte zentral wesentlich effizienter gesteuert werden können. So muss sich jetzt jede einzelne Kommune damit allein auseinandersetzen und dann auch noch Geld bereitstellen.

Monika, BY
1 Jahr zuvor
Antwortet  Carmen Adams

Carmen kann ich nur bestätigen. Eins sind Nachrichten und Statistiken und ganz eine andere Sache Realität.

Mutter aus Hamburg
1 Jahr zuvor

Bravo! Jedes Wort in diesem Brief ist wahr! Unser Minister Herr Rabe hier in Hamburg hat haargenau das Gleiche „verzapft“! Als wir am Ende des letzten Schuljahres nach Plan B für dieses Jahr gefragt haben wurden wir wie Spielverderber schief angeschaut und alle Zweifel vom Tisch gefegt. In den nächsten Monaten passierte nichts und jetzt haben wir den Salat. Wenn ich meinen Job in freier Wirtschaft so machen würde wäre ich schon längst arbeitslos. Mein Arbeitgeber erwartet seit März 2020 Flexibilität und zusätzliches Engagement! Und nicht so eine bräsige Augen-zu-und-durch Haltung. An die Kinder aus ärmeren oder sozial schwächeren Familien denkt schon gar keiner! Ich habe es satt, diese Lippenbekenntnisse zu hören, dass die Kinder ja so wichtig sind! Heute hat Söder angekündigt, einen Kinder-Gipfel veranstalten zu wollen. Endlich nach einem Jahr Pandemie. Leider wird dieser Gipfel nichts ändern! Aber die Bundestagswahl kommt auch in diesem Jahr, liebe CDU!