Deutschland setzt Impfungen mit Astrazeneca aus! Zehntausende Lehrer und Erzieher betroffen

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BERLIN. Auch Deutschland pausiert vorsorglich bei Corona-Impfungen mit dem Präparat des Herstellers Astrazeneca. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium mit und verwies auf eine aktuelle Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts zu notwendigen weiteren Untersuchungen. Immer mehr Staaten – zuletzt die Niederlande – hatten Impfungen mit Astrazeneca ausgesetzt, nachdem Berichte über Todesfälle nach Impfungen aufgetaucht waren. In Deutschland werden Erzieher und (Grundschul-)Lehrer, die in der Impfpriorität nach oben gezogen worden waren, mit dem Impfstoff geimpft.

Wird in Deutschland verimpft – auch an Erzieher und Lehrkräfte: Impfstoff von AstraZeneca. Foto: Shutterstock / Seda Servet

Der britisch-schwedische Pharmakonzern Astrazeneca hatte zuvor nach einer Analyse von Impfdaten erneut Sorgen über die Sicherheit seines Corona-Impfstoffes zurückgewiesen.  Eine sorgfältige Analyse der Sicherheitsdaten von mehr als 17 Millionen Geimpften in der EU und Großbritannien habe keine Belege für ein höheres Risiko für Lungenembolien, tiefen Venenthrombosen und Thrombozytopenie geliefert, wie der Konzern in London mitteilte. Damit bezieht sich das Unternehmen nun auf noch mehr Datensätze. Am Freitag hatte Astrazeneca sich bereits ebenso geäußert und dabei auf 10 Millionen Datensätze verwiesen.

Der Grund: Dänemark und andere Länder haben Impfungen mit dem Stoff ausgesetzt. Als Grund wurden Berichte über einen Todesfall und schwere Erkrankungen durch Blutgerinnsel nach der Impfung genannt. Dabei war aber auch betont worden, dass man ein Zusammenhang zwischen dem Impfstoff und den Blutgerinnseln noch nicht feststellen könne. Trotzdem haben nun nach anderen Ländern auch die Niederlande Impfungen mit dem Impfstoff für zwei Wochen ausgesetzt. Dies geschehe auf der Grundlage „neuer Informationen“, teilte Gesundheitsminister Hugo de Jonge am späten Sonntagabend mit. Dabei bezog er sich auf sechs Fälle möglicher Nebenwirkungen in Dänemark und Norwegen an diesem Wochenende.

Nach Angaben des Ministeriums wurden in den Niederlanden bisher keine Fälle von schweren Nebenwirkungen bekannt. „Wir müssen immer auf Nummer sicher gehen“, sagte der Minister. „Daher ist es klug, nun auf die Pausetaste zu drücken.“ Am Sonntag hatte sich die Impfkommission in Irland für ein Aussetzen der Impfungen mit dem Präparat ausgesprochen, bis Berichte aus Norwegen über vier Fälle schwerer Blutgerinnsel nach Verabreichung des Mittels geprüft seien.

In Italien starb eine Lehrkraft nach der Impfung – Zusammenhang wurde nicht bestätigt

Die italienische Region Piemont hatte laut „tagesschau“ am Sonntag nach dem Tod einer geimpften Lehrkraft ebenfalls zeitweise die Impfungen gestoppt. Man handle aus „extremer Vorsicht“, bis man herausfinde, ob die Impfung mit dem Tod in Verbindung stehe, erklärten die Behörden. Bisher seien im Piemont keine Probleme mit dem Vakzin gemeldet worden. Am Abend wurden die Impfungen wieder aufgenommen, nachdem die Charge ausgemacht wurde, mit der die Person geimpft worden war. Die Impfungen gingen mit anderen Chargen weiter.

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA erklärte, dass es keine auffällige Häufung von Thrombosen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung gebe und dass der Nutzen der Verabreichung des Astrazeneca-Mittels größer sei als die Risiken. Ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums sagte der Nachrichtenagentur Reuters, man nehme die Berichte über Blutgerinnsel bei Geimpften aber ernst und prüfe sie gründlich. Die britische Arzneimittelbehörde erklärte, die bisherigen Informationen deuteten nicht auf einen Zusammenhang zwischen den Blutgerinnseln und den Impfungen hin. Auch die Weltgesundheitsorganisation hält den Impfstoff für sicher.

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hatte schon vor der Entscheidung des Bundesgesundheitsministeriums mit Blick auf die Schritte in anderen Staaten getwittert: „In UK wurden je 10 Mio Dosen AstraZeneca und BionTech verimpft. Thrombosen fast genau gleich häufig, nicht mehr als bei Ungeimpften zu erwarten. Daher ist Impfstopp ein Fehler. Vertrauensverlust erhöht Covidtote.“

Nachdem die Bundesregierung die Schutzimpfungen mit dem Vakzin von AstraZeneca heute zunächst ausgesetzt hat, sei nun auch das Impfversprechen an die Lehrerschaft hinfällig – fürchtet der Verband der Lehrkräfte für Berufsbildung (BvLB). „Angesichts der Tatsache, dass in dem Instrumentenkoffer jetzt wieder nur noch die AHA-Regeln mit Stoßlüften verbleiben, ist es verantwortungslos, die Schulen offen zu halten“, sagt BvLB-Vorsitzender Joachim Maiß. Erst wenn praktikable Teststrategien für die einzelnen Schulen stehen und Impfangebote für alle Lehrkräfte vorhanden sind, können die Schultüren für Präsenzunterricht wieder geöffnet werden. News4teachers / mit Material der dpa

Gewerkschaften: Lehrer der weiterführenden Schulen ebenfalls beim Impfen vorziehen

 

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94 KOMMENTARE

  1. In Sizilien starben 3 Soldaten NACH der Impfung…..wie groß ist die Chance, dass diese auch OHNE Impfung gestorben wären??? Und da wird behauptet, der Impfstoff sei sicher…..wers glaubt…..

  2. Wie viele Trombosefälle wurden allein dadurch verhindert, dass 17 Millionen Menschen nicht zuhause auf dem Sofa gesessen haben, sondern sich auf den Weg zum Impfzentrum gemacht haben!

    • Also ich bin wirklich nicht immer begeistert von ihren Posts aber der ist super! Ich hab gerade ehrlich lachen müssen, danke!

      Hab seit Mittwoch meine erste Impfung Astra, da war mir schon mulmig bei. Zwei Tage schlapp aber sonst keine Beschwerden. Der Impfarzt meinte, dass eine präventive Ibu oder Paracete nicht verkehrt sei und das hab ich getan. Meine Frau hat die Impfung auch gut vertragen, einzelne Kollegen waren einen Tag lang platt mit Fieber und Gliederschmerzen.
      Ehrlich gesagt habe ich auf andere Impfungen heftiger reagiert.
      Klar, weil die Datenlage fehlt ist mir immer noch mulmig aber es für mich wie ein Sicherheitsgurt: Der hilft auch nicht beim Frontalcrash.
      Und durch die weite Schulöffnung definitiv eine Risikominimierung.

      • Ihr Lieben, wenn ihr regelmäßig hier in den Posts lest, dann wißt ihr, dass ich selbst in den absurdesten Situationen noch Humor aktivieren kann…an dieser Stelle möchte ich wenigstens nochmal an die erinnern, die gerade eine Lieben / eine Lieb verloren haben.

        Ja – auch ich denke, dass ich mich mit AstraZeneca impfen lassen würde (das Beispiel mit dem negativen Lottogewinn finde ich bestechend)…was mich fassungslos macht ist die Tatsache, dass unsere KMs das Testen und die Impfungen als Beleg für ihre umfassenden Schulöffnungen heranziehen.

        Schauen wir doch mal genau hin:
        „Schützen“ = wir setzen die elementar wichtige Präventionsmaßnahmen gegen eine Infektion bewusst außer Kraft…nämlich die Abstandsregel!!
        „Testen“ = wir muten den KuK regelmäßig Testsituationen zu, in denen die SuS mit Gefahrstoffen agieren sollen (gleicht mal die Gefahrstoffverordnungen mit den Angaben der Testproduzenten ab – ätzend – Augenkontakt vermeiden!!!) und dabei sollen wir gezielt von einer Remonstrationspflicht Gebrauch machen.
        „Impfen“ = der für die KuK angedachte Impfstoff ist gerade aus dem Verkehr gezogen worden – no comment!!

        Die haben so was von einen ander Waffel, dass man es unter normal-denkenden Maßstäben gar nicht mehr fassen kann.
        Ziviler Ungehorsam – von mir aus auch „dienstlicher Ungehorsam“ – (dies ist speziell für die KuK in diesem Forum gedacht) ich hoffe, dass keiner von euch A14 / A15 /A16 anstrebt, denn dann macht ihr euch 1A zur „Hure des Systems“ („uuppppsss…wenn ich hier jetzt nein sage, dann kann ich mir meine Beförderung sonst wo hinstecken!“) – was – außer einem Eintrag in die beschissene Personalakte kann euch denn passieren!!?????

    • Im Moment bin ich an einem Punkt, an dem ich mich mit jedem verfügbaren Impfstoff impfen lassen würde. Sputnik V würde ich auch gern nehmen. Ist bestimmt nicht schlechter oder besser als die anderen. Vielleicht würden meine Russischkenntnisse gleich mit aufgefrischt ;). Ich hätte nichts dagegen. Aber wahrscheinlich gibt es da das gleiche Problem, wie mit der Polio-Impfung damals in Ost- und Westberlin (Ich empfehle die Fernsehserie „Charite“).

  3. Eben. Wir müssen leider das eine gegen das andere Risiko abwägen und die Chance, sich im Kontext Schule oder Kita anzustecken und schwer an COVID-19 zu erkranken, ist da nun mal viel höher.
    Außerdem wäre mir sehr viel wohler, wenn ich wüsste, dass ich das Virus wohl nicht mehr nach Hause schleppe bzw. meine Familie nicht mehr so schwer daran erkranken kann.

  4. Das Ziel der Impfung mit Astrazeneca ist nicht die Nicht-Ansteckung, sondern die Verhinderung schwerer Verläufe, (angeblich werden 9 von 10 schwere Erkrankungen bei Geimpften verhindert. Die Daten sind von wissenschaftlicher Seite noch nicht bestätigt, die „schlampige“ Arbeit für die Zulassung bei der EMA ist das Hauptproblem bei AZ.) Leichte und mittelschwere Covid-Verläufe sind weiterhin möglich.

  5. Außerdem erfolgt bei SZ keine „sterile Immunisierung“, die Weitergabe einer Covid-Infektion ist möglich. Bei Biontech eher nicht, in Israel war Ziel der Impfungen mit diesem Vakzin auch die Weitergabe der Infektion zu verhindern!

  6. Ach, wie blöd, dass die Impfungen AZ soeben in Deutschland ausgesetzt wurde.

    Aber vielleicht lassen sich ja alle Lehrerinnen und Lehrer und Erzieherinnen und Erzieher dann freiwillig damit impfen.

  7. „Daher ist es klug, nun auf die Pausetaste zu drücken.“
    Süß. Beim Impfen wird auf Nummer Sicher gegangen – die einzige Möglichkeit, derzeit Menschen wirklich zu schützen.

    Bei den Öffnungsorgien geht es aber munter weiter. Dann halt ohne Schutz.
    Auf „Daher ist es klug, nun auf die Pausetaste zu drücken.“ käme ein Herr Lorz oder eine Frau Gebauer nie.

  8. Ich mag den Lauterbach ja wirklich nicht besonders gerne…. Aber hier bin ich ausnahmsweise mal bei ihm. Warum schafft es der Staat nicht ein einziges mal, den Betroffenen selbst die Entscheidung zu überlassen? Das ist keine Fürsorgepflicht, das ist einfach nur armselig.

  9. Bekommen wir in der Presse nicht alle Fakten geliefert? Die paar Komplikationen, die paar Fälle bei den Millionen Impfungen lassen mathematisch gesehen eine Aussetzung als panische, dumme und ganz und gar unwissenschaftliche Reaktion darstehen.

    • Aber die Häufung bei den sizilianischen Soldaten finde ich schon seltsam (trotz der Argumente oben). Auch wenn die in der Gesamtzahl statistisch verschwinden mögen, ist das doch eine ungewöhnliche Häufung vor Ort (denke ich) und sehr traurig für die Familien.

      • Geht mir genauso. Da glaube ich nicht an Zufall….mein Mathestudium sagt mir dass dies quasi unmöglich ist dass die sizilianischen Soldaten dies ohne az auch bekommen hätten.

    • Küstenfuchs- Japp! Eine Katastrophe- zumal die Impfung für einige Kolleg*innen und Erzieher*innen schon in greifbarer Nähe war….

  10. Ketzerische Frage: Ist das nun eigentlich ein Zufall, dass die Impfung mit AstraZeneca gerade zu dem Zeitpunkt ausgesetzt (und damit der Impfstoff als unsicher dargestellt) wird, wo immer klarer wird, dass wir auf absehbare Zeit sowieso nicht genug Dosen von dem Zeug bekommen?

    • Treffer – versenkt!!! Ich hasse zunehmend Politik – und das obwohl ich es seit Jahren mit Begeisterung unterrichte….unfassbar

  11. Wenn AZ in der Bevölkerung als gleichwertig akzeptiert werden soll, kommt die Regierung überhaupt nicht umhin, als Placebo-Maßnahme die Verimpfung von AZ wenigstens einstweilen zu stoppen.

    AZ hat schon so viele Malus-Punkte gegenüber BP und Moderna gesammelt (Wirksamkeit allgemein, Wirksamkeit gegen Mutanten, Dauer bis zum maximal erreichbaren Schutz, vermutliches Fehlen einer sterilen Immunität), dass kaum noch von einem Impfstoff gleicher Klasse gesprochen werden kann.

    Daher muss nun besonders deutlich werden, dass wenigstens die Sicherheit gewährleistet ist. Wenn andere Länder wie DK, N, ISL, NL, BGR die Verimpfung von AZ vorübergehend einstellen, kann man das in D nicht einfach ignorieren. Deshalb wird man hier wenigstens noch auf die Einschätzung der EMA warten, auch wenn da mathematisch voraussichtlich kaum mehr herauskommen wird, als statistisches Rauschen und juristisch nicht mehr als die Nennung einer weiteren, seltenen Nebenwirkung.

    So kann dann aber wenigstens argumentiert werden, dass die Durchimpfung mit AZ nicht ohne Rücksicht auf Verluste vorangetrieben wurde, sondern dass man auf neu erkannte Risiken korrekt reagiert hat.

    Dass die LuL und EuE damit auch weiterhin bis auf FFP2 und Lüften ungeschützt ihren Schützlingen gegenüberstehen und an der Öffnung der Kitas und Schulen festgehalten wird, steht auf einem anderen Blatt.

  12. Ich denke, jeder muss für sich selbst entscheiden und die Risiken gegeneinander abwägen. Ein risikofreies Leben gibt es eben nicht. Dennoch kann dabei jeder zu einer anderen Entscheidung kommen – aussuchen kann man sich sowieso nicht, welchen Impfstoff man kriegt. Soweit ich weiß ist es laut aktueller Verordnung für alle 18-64-Jährigen AstraZeneca.

    • Was soll heißen, dass muss jeder für sich selbst abwägen? Meine Töchter wurden letztes Jahr zur Masernimpfung gezwungen. Selbst meine Erklärung an Eides statt, dass die Beiden die Masern bereits hatten war den Lehrern egal. Mir muss keiner von denen mit Freiwilligkeit kommen oder jammern wegen Nebenwirkungen. Erst nach Impfungen schreien, dann sich streuben und später andere zu so etwas zwingen. Das sagt schon alles. Ich bin nicht die einzige Mutter, die so denkt und es werden sich sehr viele so ein Verhalten von den Lehrern nicht mehr gefallen lassen. So, das musste jetzt mal raus…

      • Was hat dich daran gehindert, die Vorerkrankung von einem Arzt bestätigen zu lassen? Übrigens: die Masern-Impfplicht gegen gilt auch für Lehrer. Verursacher ist der gleiche Gesundheitsminister, der keine Impflicht gegen Corona möchte. Also bitte bei dem richtigen beschweren, „die“ Lehrer können nichts dafür…

      • Wieso war es den Lehrern egal, was Sie gesagt haben…Lehrer*innen können und dürfen weder Impfungen anordnen noch einfordern… als, was soll das???

        • Soso, und was hat die Lehrer dann geritten die Impfausweise zu kontrollieren, wenn sie das doch nicht dürfen? Und dann noch bei Nichtvorlage mit Sanktionen zu drohen. Mein Vertrauen ist dahin, oder geht es nur um Wichtigtuerei…

          • Ich selbst musste mich auch gegen Masern impfen lassen, um weiter Kinder unterrichten zu dürfen.
            Zuerst habe ich meinen Impfausweis kontrolliert. Dann habe ich den Zeigefinger erhoben und „dududu“ gesagt. Dann habe ich mich pieksen lassen (mit einer Dreifachimpfung, bei der zwei Bestandteile überflüssig waren). Dann habe mir den Impfausweis wieder vorgelegt, meinem Chef auch.
            Und jetzt darf ich weiter arbeiten, juchuuuh!

          • Wenn Lehrer Impfausweise kontrollieren, was im übrigen Erzieher auch tun mussten, ist nicht Neugierde oder eine persönliche Einstellung dafür verantwortlich. Wir wurden nicht gefragt, ob wir das machen wollen…. werden wir grundsätzlich nicht! Ich hätte mir bei so manchem Elternteil gewünscht, diese Angelegenheit im Gesundheitsamt abklären zu lassen.Pädagogen werden seit langem zu Handlangern der Politik ..aber in der jetzigen Situation fallen gelassen. Mehr Missachtung erntet keine Berufsgruppe ( und da setze ich bewusst Lehrer und Erzieher auf eine Stufe)

        • Natürlich. Die Schulen bzw. die Klassenlehrer der einzelnen Klassen müssen sich die Nachweise zeigen lassen. Läuft bei uns auch grad so. Allerdings führen sie – wie immer – nur das aus, was ihnen gesagt wird. Die Masern-Impfpflicht haben doch nicht die Lehrer beschlossen, @Sabrina: Nicht Ihr Ernst, dass sie das glauben..!?

          • siehe: Andre Hog 15. März 2021 um 20:39
            „Lehrer*innen können und dürfen weder Impfungen anordnen noch einfordern“
            Also, warum machen die Lehrer es dann?

          • @Sabrina: Kapierst du es denn nicht? Der Lehrer ordnet die Impfung nicht an, sondern kontrolliert nur. Wo ist das Verständnisproblem?

      • Anhand eines Antikörper-Status hätte man problemlos nachweisen könne, dass die Kinder die Erkrankung durchlaufen haben und über entsprechende Antikörper verfügen. Eine Bescheinigung aus dem Labor nach einer entsprechenden Blutuntersuchung hätte ausgereicht. Das war bei mir auch so.

    • Wieso kann man dann in Berlin
      das Vakzin wählen? Je nach Impfzentrum, weiß man, mit was man geimpft wird.
      Die aktuelle Verordnung sowie die Priogruppen gibt es doch nur, weil es einen Engpass bei den Impfstoffen gibt!?

  13. Was bleibt also von dem Dreiklang Testen, Impfen, Umsicht?
    Nur ein kaltes Lüftchen vom geöffneten Fenster, welches die leise, monotone Stimme durch den Raum trägt: Schulen sind sicher …

  14. Kein Problem, wenn wir jetzt in Deutschland nicht mehr so viel Impfstoff haben.
    Mr Taskforce Super Spahn, hat sicherlich einen guten Plan.

  15. Evtl. habe ich es überlesen – aber ich denke mal, dass es sich um zeitliche Zusammenhänge mit ERSTimpfungen handelt? Umso unverständlicher wäre es dann, auch die ZWEITimpfungen auszusetzen.

  16. Ich wollte mich eh nicht von diesem Wirkstoff impfen lassen. Seien wir doch ehrlich, für unsere Arbeit und das Risiko sollte der bessere Wirkstoff angebracht sein. Außerdem sind wir zumeist privat versichert. Ich kann nur sagen, bleiben wir weiterhin zuhause, bis wir wieder durch den besseren Impfstoff sicher arbeiten können.

      • Was soll das? Das ist meine Meinung, und wenn ich die posts hier so lese, stehe ich nicht alleine damit. Wie sehen Sie denn die Situation? Sind Sie so jemand, der sich und seine Kollegen gefährdet?

        • Ihr Beitrag lässt vermuten, dass Sie, mit welcher Begründung auch immer, zu Hause sitzen und auf besseren Impfstoff warten. Sind Sie krank? Oder beurlaubt? Sie vermitteln den Eindruck, LuL würden sich vor der Arbeit drücken und gemütlich bei voller Bezahlung zu Hause hocken. Und das denken ohnehin viele, obwohl eher das Gegenteil der Fall ist, wenn ich mal mein Arbeitspensum betrachte. Wenn ich trotz widriger Bedingungen zu den Abschlussklassen an die Arbeit gehe (außerdem auch Distanzunterricht und Notbetreuung mache) dann sicher nicht, um KollegInnen zu gefährden. Diejenigen, die die Gesundheit aller an Schule Beteiligten gefährden, sitzen woanders und kommen ihrer Fürsorgepflicht nicht nach.
          Aber so, wie Sie sich hier darstellen und zum wiederholten Mal auf ihre Privatversicherung anspielen, kann das nur eine Provokation sein. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, auf so etwas nicht mehr zu reagieren, aber wenn jemand so durchschaubar auftritt, kann ich nicht anders.

          • @Leseratte:
            Seh ich genauso…bin schon des Öfteren bei Lydia L82 stutzig geworden.
            Fällt doch sehr auf!
            Vielleicht kann die Dame ihren gesponnen Faden nächstes Mal etwas geschickter einfädeln…
            Bin gespannt…

  17. Nun, das Thromboserisiko für Frauen, welche die Pille nehmen, liegt bei 5-7 von 10.000, nur um das mal ins Verhältnis zu setzen. Jede medizinische Behandlung birgt ein Risiko. Wenn die einzige Möglichkeit einer Impfung für mich nur AZ ist, würde ich lieber das mit der Impfung einhergehende als das deutlich höhere Risiko einer Covid-19 Erkrankung eingehen.

    • Dieser Vergleich ist sinnlos. Das Risiko der empfängnisverhütenden Pille ist bekannt und wird aus gutem Grund kritisiert. Nur weil das Thromboserisiko, wenn es „lediglich“ um Frauen geht, heruntergespielt wird, macht es die Sache nicht besser!

      • WiMoKa schrieb:
        „um das mal ins Verhältnis zu setzen“
        und gab ihre persönliche Präferenz an. Ich sehe kein Herunterspielen.

    • Man kann das nicht vergleichen, weil es zwei völlig unterschiedliche Formen von Thrombosen sind, die unter der Pille bzw. unter Astrazenca auftreten können.
      Die Pille erhöht das Risiko für „venöse Thromboembolien“, die im schlimmsten Fall zu einer Lungenembolie führen können.
      T-Online hat dazu einen interessanten Bericht:
      https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_89663612/astrazeneca-ist-die-pille-wirklich-gefaehrlicher-als-der-corona-impfstoff-.html
      Auszug:
      „Unter einer venösen Thrombose versteht man die Entstehung eines Blutgerinnsels in einer Vene, wodurch das Gefäß allmählich verstopft. Das tritt häufig in einer tiefen Beinvene auf und kann Schmerzen, Überwärmung und Schwellungen verursachen. Zusätzlich können sich Teile des Blutgerinnsels lösen, in den Blutstrom gelangen und so zu einer Thromboembolie führen. Das kann in Einzelfällen beispielsweise bei einer Lungenembolie lebensbedrohlich werden.
      Das Paul-Ehrlich-Institut sieht „eine auffällige Häufung einer speziellen Form von sehr seltenen Hirnvenenthrombosen (Sinusvenenthrombosen) in Verbindung mit einem Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie) und Blutungen in zeitlicher Nähe zu Impfungen mit dem Covid-19-Impfstoff Astrazeneca“.
      Bei dieser Form der Thrombose entsteht in den Venen des Gehirns eine Abflusstörung, was der Deutschen Gesellschaft für Neurologie zufolge zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Krampfanfällen, Bewusstseinsstörungen, epileptischen Anfällen, Sprachstörungen, Hirnnervenausfällen und Lähmungen sowie letztlich auch dem Tod führen kann. Ein Mangel an Blutplättchen wiederum führt zu einer erhöhten Blutungsneigung. Als Symptome treten zudem punktförmige Einblutungen in der Haut oder den Schleimhäuten auf, gelegentlich auch starkes Nasenbluten.“

  18. Wenn der Impfstoff eingestellt wird bis zur Kärung, sollten die Schulen geschlossen bleiben.
    Die Lehrer können nicht weiter geimpft werden und es sind noch zu wenige geimpft.
    Für alle die in der Schule tätig sind, sollte die Notbremse gezogen werden und die Gesundheit an erster Stelle stehen. Auch Intensivmediziner haben einen Lockdown gefordert und auf die
    schnelle Verbreitung hingewiesen. Frau Eisenmann hat auch, dass Abstandsgebot aufgehoben
    und alle sind in einer Klasse. Die Notbremse ist in den aktuellen Nachrichten gesendet worden und wird leider nicht vollzogen. Man legt gemeinsam Richtlinien fest und die Schulpolitik übergeht die Vorgaben ohne mit der Wimper zu zucken.

  19. Also ich bin da extrem vorbelastet. Habe eine schwere Blutgerinnungsstörung und bereits vor Corona drei Thrombosen überstehen müssen. Ich wurde vor 10 Tagen mit AstraZeneca geimpft und hatte in dieser Beziehung keine Probleme. Nur Schüttelfrost und Kopfschmerzen. Würde es auch immer wieder tun.

  20. Ich kann nur hoffen, wenn diese Pandemie endlich demnächst ihr Ende findet, eine unabhängige Kommission all die Missstände in dem Versagen der Politik untersucht, und dementsprechend Konsequenzen folgen inclusive, dass Minister/ innen ihren Hut nehmen müssen!

  21. Ich bin so wütend, enttäuscht, desillusioniert und traurig. Am Donnerstag hätte ich meine erste Impfung AZ bekommen sollen. So viel Hoffnung auf etwas weniger Risiko schwer zu erkranken ist jetzt einfach weg. Der Termin wurde selbstverständlich per Mail abgesagt und es weiß natürlich noch niemand, ob und wie alle von der kurzfristigen Absage Betroffenen einen erneuten Impftermin bekommen sollen. Das Impfmittel ist natürlich auch nicht bekannt. Heute Morgen war die Sache für mich noch klar oder besser gesagt wollte ich es gerne glauben: Mittel ist einigermaßen sicher, Risiken gibt es überall, wenn du diese Möglichkeit nicht nutzt, bist du selber Schuld, wie gut, dass du einen Impftermin bekommen hast, … Und jetzt: wieder auf Anfang! (Gehen sie nicht über Los …)
    Wenn ich mich schon täglich so einem hohen Risiko aussetzen MUSS, dann möchte ich wenigstens alles nutzen, was man mir bietet, um es etwas zu minimieren. Ich hatte ja gehofft, dass in dieser Woche die restlichen Impflinge ein anderes Impfmittel bekommen würden. Jetzt darf ich (wie so viele andere, die keinen Termin bekommen haben) einfach wieder warten und muss täglich fast ungeschützt ein Bad in der Menge nehmen. Warum ist dieses erhöhte Risiko an Thrombose zu erkranken nicht schon vorher aufgefallen, wenn die Zulassung doch völlig normal und gründlich vorgenommen worden ist?
    Meine Hoffnung hat nicht mehr viel Lebensenergie!

    • Die Zulassung lief ja eben nicht gründlich ab. Sondern schlampig. Da wurden alte Sätze der WHO einfach genutzt, die für ganz andere Impfstoffe festgelegt wurden. Gründlich ist anders. Aber schade, dass so viele jetzt wieder warten müssen. Und die Nachricht über die Aussetzung kam knapp 3h nachdem Markus meinte, Politiker sollten sich mit AZ impfen lassen. Als Vorbilder. Jetzt nicht weiter nachdenken. Machen die da oben auch nicht.

  22. Um die Lieferschwierigkeiten des Impfstoffes aus Großbritannien durch Astra Zeneca aufgrund intern verhängter Exportblockaden zu kaschieren, ist der faktische Impfstop durch eine gerade einmal vage mögliche Gefahr einer Sinusvenenthrombose besser zu verbergen.
    Lassen sie sich nicht täuschen. Mit jeder Impfpause, gleich wie diese auch noch begründet wird, gelingt es den politisch Verantwortlichen, von ihrem besorgnieserregenden Missmangement beim Impfablauf abzulenken.
    Deshalb hat man jetzt auch die Hausärzte mit ins Boot geholt, weil sich durch die starre Einhaltung der Impfreihenvorgabe sich nachfolgende bürokratischen Hemmnisse ergeben, die einen zügigen Ablauf der Impfung behindern.
    Fallen sie nicht auf dieses obskure Theater herein. Mit jedem nicht Geimpften steigt die Zahl der Erkrankungen und Todesfälle in unserer Gesellschaft, ebenso, wie die wirtschaftlichen Folgen und finanziellen Folgekosten für alle sich verschlimmern werden, so man sich nicht gegen den Importstop aus London wehrt. Wahrscheinlich wird die EU jetzt ihrerseits Exporte in Drittstaaten einschließlich GB verhindern und diese Vorgehensweise damit begründen, dass man nicht ausreichend sicheren Impfstoff zur Verfrügung hat.
    Jeder verimpft dann nur seinen selbst produzierten Impfstoff.

    • Das nennt man dann Verschwörungstheorie. Waren Sie auch schon auf Querdenker Demos? Man sollte meinen, Akademiker verschwurbeln nicht, da sie eine gewisse Bildung genossen haben. Scheint aber nicht genug gewesen zu sein.

    • Hört sich plausibel an. AZ tut sich gerade recht schwer. Ich hatte vor 2 Wochen gelesen, das es Probleme mit der Rohstoffverarbeitung gibt. Aus Amerika darf nichts mehr exportiert werden, kein Impfstoff und kein verarbeiteter Rohstoff, und in der EU wird aus dem Rohstoff nur die Hälfte am Impfstoffkomponente gewonnen, weil der Produzent/Lieferant ein anderes Verfahren hat. Stabilität im Prozess hört sich anders an.

  23. Schul-und Kita Schließung sofort !!!!!! Heute wäre auch mein erster Impftermin gewesen:-( Es ist einfach schrecklich. Jetzt geht es weiter mit der täglichen Angst.Mein Sohn und ich werden täglich gezwungen an einer Großveranstaltung teilzunehmen.

  24. Als „gelernter DDR-Bürger“ kann ich nur den russischen Impfstoff „Sputnik“ empfehlen und würde ihn selbst liebend gern nehmen.
    Russische Impfstoffe sind wirklich gut.
    “ Es kann nur nicht sein, was nicht sein darf“
    ..in diesem Land. Es geht nur ums Geld und um Macht… Traditionell hatten wir gute Beziehungen zur damaligen SU.
    Ich gehöre auch der Generation von Hasselhoff
    (Sachsen-Amhalt) an…auch wenn ich nur in diesem Punkt !!! ihm recht geben kann, was die Qualität russischer Impfstoffe angeht.
    So war z.B. die Kinderlähmung durch den russischen Impfstoff ausgeräumt. Da „hinkte“ man hierzulande weit hinterher.
    Also, ich kann aus eigener sehr guter Erfahrung nur dafür werben…so langsam haben „unsere“ Entscheidungsträger“ das scheinbar auch begriffen…

    • Hallo,
      das Problem wird es bald nicht mehr geben, denn sobald ein Teil der Produktion in der EU stattfindet kann eine Zulassungsprüfung erfolgen. Warum will der Fonds in Italien Deutschland und Frankreich produzieren?
      Ich sehe als einzigen Vorteil den wechselnden Vektor. Wobei ich auch mit Astra keine Probleme hab und das ganze unpolitisch zu sehen versuche.

      Gruß

  25. Da wären wir wieder bei der freien Impfstoffwahl. Ich persönlich will AZ nicht und würde mich für Biontec auch hinten anstellen. Bis gestern war das aber irgendwie ein Nogo und mit moralischem Druck verbunden. Ich würde aber jedem der dies hier so sehr möchte die Impfung mit AZ wünschen. Es hätte ja tatsächlich eine gewisse Transparenz gereicht, und bei Wunsch weiterhin geimpft werden können.

  26. Sie können das Thromboserisiko bei Frauen nicht mit HUS und Hirnnerventhrombosen vergleichen, belesen Sie sich bitte. Viele Frauen, gerade mit akademischem Hintergrund, nehmen ganz grundsätzlich aufgrund des Risikos keine hormonellen Verhütungsmittel.

  27. Faktor-V-Leiden: Erheblich schlimmer als Pille und Rauchen für ein Thrombose-Risiko!

    Ich konnte in weder in einer Veröffentlichung noch von unserem Facharzt und ebenso wenig von RKI oder Paul-Ehrlich-Institut bisher eine aussagekräftige Information erhalten, ob die vererbbare Thromboseneigung, Faktor – V(röm. 5) – Leiden (benannt nach der niederländischen Stadt) ein erhöhtes Risiko im Falle von Corona, oder der Impfung mit Astra-Zeneca im Besonderen bedeutet. Leider ist der Faktor in meiner Familie reinerbig vorhanden, so dass 70 % erhöhtes Thromboserisiko besteht – ganz ohne Risikofaktoren wie Pille, Rauchen oder Hormonbehandlungen. Aus leidvoller Erfahrung wissen das, weil bei uns schon eine Thrombose in einer kleinen Hirnvene mit nachfolgendem Schlaganfall und Sprachverlust aufgetreten ist.
    Ich denke, dass diese Erkrankung bei der Zulassungsüberprüfung der Impfstoffe vermutlich keine Rolle gespielt hat und, das ist natürlich rein hypothetisch, es könnte sein dass die wenigen Thrombosefälle nach der Impfung Menschen mit Faktor – V – Leiden sind.
    Aber: leider ist auch bei kompetenten Stellen keine Info zu erhalten.

    Ich schreibe dies als WARNUNG, weil vielleicht andere, die diese Texte lesen, von der Erkrankung betroffen sein könnten und sich vor einer Impfung unbedingt erkundigen sollten! Leider wissen viele Menschen nicht, dass sie Faktor – V – Leiden haben, denn wir wurden schon mehrfach von Ärzten gefragt, was das denn sei.

  28. Auf Pfizer und Co. zu setzen ist vielleicht auch nicht so unproblematisch wie mancher denkt:

    https://www.br.de/nachrichten/bayern/nach-corona-impfung-82-jaehriger-starb-natuerlichen-todes,SRRYLsk

    Es gibt aktuell halt vermehrt Fälle bei denen alte Menschen in einem engen zeitlichen Kontext an einem „natürlichen Tod“ versterben. Das hat dann nichts mit der Impfung zu tun, selbst wenn die 30 Minuten nach dem Piekser sterben – die waren halt alt und krank und daher statistisch gesehen halt dran.

    (Hat da nicht ein Politiker mal böse verbal Prügel bezogen, weil er wagte ähnliches im Kontext mit Corona zu erwähnen?)

    Spannend für die mRNA wird es dann, wenn dieser in der Breite auch u60 verimpft wird.

    Denn wenn dann auch vermehrt Nebenwirkungen oder Todesfälle auftreten wird es schwer das alles der bösen Statistik anzulasten.

  29. Die Briten lachen über unsere idiotischen, politisch begründeten Entscheidungen. Es gibt mehr Fälle von Blutgerinnseln nach einer Impfung mit Biontech/Pfizer als mit AstraZeneca. Etwas mehr Todesfälle mit AZ, aber KEINER dieser Fälle steht in direktem Zusammenhang mit einem der beiden Impfstoffe, da die Zahlen geringer sind als zu Nicht-Corona-Zeiten. (Ca. 0.0002%)
    https://www.dailymail.co.uk/news/article-9366963/Coronavirus-Pfizers-Covid-vaccine-linked-blood-clots-AstraZenecas-UK.html

  30. „KEINER dieser Fälle steht in direktem Zusammenhang mit einem der beiden Impfstoffe“. Na, da wissen Sie ja mehr als RKI, EMA und WHO… Die sprechen nämlich von einer unerwarteten Häufung.

  31. Es ist doch eigentlich fast egal, ob ein zufälliger oder kausaler Zusammenhang besteht. Was mich so ärgert, ist diese ständige Entmündigung durch den Staat. Wenn ich bereit bin, ein Risiko von 1 zu ein paar 100 000 einzugehen (durch die Impfung), warum setzt mich der Staat dann einem Risiko von 1 zu 1000 (+/-) durch Corona aus? Von meinem Blutdruck seit dem Stopp von AZ gar nicht zu reden…

    • Ja, ich würde mir auch lieber heute als morgen eine Impfung wünschen. Trotzdem bin ich froh, dass ein medizinischer Stoff, der plötzlich unerwartete und nebenbei bemerkt auch durchaus tödliche Nebenwirkungen zeigt, erst mal neu geprüft und bewertet wird. Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob Schlaganfall statt Corona so erstrebenswert ist.

  32. Zumal man ja eben bitte mal realistisch mit Risiken umgehen sollte – ja ich weiß ist zu Corona Zeiten nicht gefragt, da muss immer alles ganz dramatisch sein – aber wenn man sich das „nackte“ Zahlenwerk mal betrachtet:

    Jetzt sind es schon 13 nachgewiesene Fälle – anders als hier behauptet ist man sich mittlerweile ziemlich sicher, dass die kausal mit den Impfungen zusammenhängt.

    Man schmeißt ja gern (so wie auch Hr. Lauterbach) mal die Zahl von 1,6 Mio. Impfungen in den Raum um dann (bei damals noch 7 Fällen) auf ein „Risiko“ von 1:230.000 zu kommen und das dieses Risiko ja viel kleiner sein als bei Corona…

    Nun haben wir diese 13 Fälle ja aber bislang nur in der Altersgruppe von 20 – 50 und entsprechend weniger Dosen AZ wurden dort verimpft. Nun gibt es keine genauen Zahlen dazu wie viele von den 1,6 Mio. Dosen in u50 gelandet sind – realistische Schätzungen (auch anhand der Impf-Prio) gehen von ca. 1/3 aus.

    Also verteilen sich die 13 Fälle auf rund 530.000 Impfungen und zack schon ist das Risiko auf 1:40.000 gestiegen.

    Und das sind nur die bislang bekannten Fälle die direkt nach den Impfungen aufgetreten sind – ob und wie viele Fälle es mit einer überschießenden Immunreaktion dann in den nächsten Wochen gibt ist vollkommen offen. Kommen da noch ein paar Fälle dazu – tja dann ist aus Hr. Lauterbachs 1:250.000 schnell mal (bezogen auf u50) ein 1:15.000 geworden.

    Und immer noch so „risikofreudig“?

    Ja aber Corona ist immer noch viel viel schlimmer…

    Ja – im Einzelfall und für ältere Menschen mag das vielleicht sein. Nur ist es letztendlich ja auch eine Frage der Eintrittswahrscheinlichkeit. Die Wahrscheinlichkeit bei einer erhaltenen Impfung ist „1“. Sich überhaupt mit Corona zu infizieren und dann auch noch zu denen mit einem potentiell schweren Verlauf zu gehören eine ganz andere.

    Auf die Altersgruppe 0 – 30 (viel differenzierter gibt es die allgemeinen nicht Corona-Zahlen nicht) entfallen 59 Todesfälle – bei rund 740.000 erkannten Fällen (DZ Faktor 2-3 also irgendwas um 1,5 – 2,1 Mio. tatsächlicher Fälle). Innerhalb dieser Altersgruppe gab es 2020 insgesamt 7.381 Todesfälle.

    Bei den Kindern im Alter bis 19 (die es ja in den Schulen zu schützen gilt) entfallen auf ca. 340.000 erkannte Fälle (DZ Faktor 2-3 also irgendwas um 700 K – 1 Mio. reale Fälle) 9 Todesfälle.

    Gut Kinder werden (noch) nicht geimpft, von daher bleibt ihnen die Eintrittswahrscheinlichkeit „1“ mit 1:15.000 einer AZ Impfung derzeit noch erspart – sie haben dagegen aber eine Wahrscheinlichkeit von 1:74.000 für einen tödlichen Corona Verlauf bei einer Eintrittswahrscheinlichkeit für eine Infektion von ?? – da könnte man schon mal ins grübeln kommen.

    Ja Statistik ist schon was feines – wenn man sie braucht kann man Risiken (bewusst) klein rechnen oder – wie im letzten Jahr viel beliebter – eben auch besonders hoch rechnen.

    Aber hey – nicht zuletzt auf dieser Seite wird ja täglich propagiert:
    Alles andere ist irrelevant oder muss hinten anstehen – einzig und allein Corona (oder die theoretische Möglichkeit sich zu infizieren) sind das Problem!

    (Es zeigt auch sehr plastisch welche „verquere“ Logik bei Menschen wie Hr. Lauterbach da zum tragen kommt: Wenn sich millionenfach Menschen impfen lassen und dabei ein Prozentsatz X auf der Strecke bleibt – Pech gehabt, Hauptsache keine weiteren Corona-Toten in der Statistik. Das 90% der an oder mit Corona verstorbenen Ü70 waren – er aber billigend in Kauf nimmt, dass durch die möglichen Impfnebenwirkungen es auch die eigentlich nicht Risikogruppen trifft – egal – es zählt nur Corona.)

  33. Ich bin zufällig auf diese Seite gestoßen und habe auch Ihre Kommentare gelesen. Um es klar zu stellen, ich habe kein schlechtes Bild von Lehrer*innen. Im Gegenteil ich kenne einige, die sich auch in Zeiten von Corona engagiert um ihre Schüler*innen kümmern. Da es wie auch in allen anderen Berufsgruppen auch schwarze Schafe gibt, ist leider so! Bei manchen Kommentaren musste ich leider stutzen.
    @Sabrina: Warum informieren Sie sich nicht vorher, bevor Sie Ihre Kinder mit dem MMR-Impfstoff impfen lassen? Mit einer AK-Titer-Bestimmung hätten Sie die Immunität Ihrer Kinder einfach bestätigen lassen können!

    @Lydia82: Bei Ihnen sind mir die Nackenhaare hochgegangen! Glauben Sie wirklich, dass Sie eine besondere Stellung haben, nur weil Sie eine Lehrerin mit privaten Versicherungsschutz sind? Was ist mit all den Menschen, die für Sie die Regale im Supermarkt auffüllen und täglich mit vielen Menschen im Kontakt sind, die Ihre Masken nicht korrekt auf haben, und sich nicht schützen können (bzw die Gefahr einer Ansteckung minimieren), indem sie
    einfach vorne am Lehrerpult sitzen können. Natürlich können viele Lehrer*innen nicht nur an ihrem Tisch sitzen, das ist mir auch klar. Ich will nur sensibilisieren, dass es viele Berufsgruppen gibt, wo es eine hohe Ansteckungsrate gibt, ohne das die Menschen jetzt schon die Gelegenheit haben, sich impfen zu lassen. Ich selbst arbeite in einer Hausarztpraxis. Selbst wir sind erst Anfang März geimpft worden, obwohl wir seit Anfang der Pandemie ein sehr hohes Risiko hatten/haben uns anzustecken. Seien Sie doch einfach froh, das Sie sich impfen lassen dürfen! Warum sollten Sie, nur weil Sie Privatversichert sind, es sich aussuchen dürfen, welchen Impfstoff Sie haben wollen? Auch hier stellen Sie sich über Andere…Entweder man lässt sich mit dem was da ist impfen oder man lässt es, so einfach ist das!
    Wer weiß denn heute, welcher Impfstoff der Bessere ist? Das werden wir erst viel später evtl wissen…

    @RiskLivesMatter: Was für ein Quatsch! ‚…Viele Frauen mit akademischen Grad, nehmen ganz grundsätzlich auf Grund des Risikos keine hormonelle Verhütungsmittel.‘
    Das hat nichts mit dem akademischen Grad zutun, sondern mit Abwägen, ob man die Pille nehmen möchte oder nicht. Das können die Anderen auch, auch ohne akademischen Grad…

    @Markus K: Jeder muss natürlich für sich abwägen, ob er das Risiko eingehen möchte sich impfen zu lassen, aber unser Leben ist ein einziges Risiko! Wir dürften kein Auto, Fahrrad etc fahren, auch da gehen wir täglich das Risiko ein zu denen zu gehören die leider verunglücken, und trotzdem steigen wir ins Auto, Fahrrad etc ein, weil wir nun mal irgendwohin fahren wollen, um zur Arbeit, Schule, Freizeitgestaltung etc zukommen. Ich habe mich impfen lassen, weil es keine Alternative gibt. Man muss sich selbst fragen, will ich ständig mit der Angst leben mich irgendwann anzustecken und auch hier das Pech zuhaben zu denen zu gehören die auf der Intensivstadion liegen und sterben, oder an den Langzeitfolgen (auch die, die nur eine leichte Form durchleben) zu leiden? Ich nicht, da geh ich das kleinere Risiko ein und lass mich impfen, auch mit AstraZenica…

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