Testpflicht auch an NRW-Schulen – und was passiert mit Verweigerern?

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DÜSSELDORF. Auch NRW führt jetzt eine Corona-Testpflicht für alle Schüler ein. Was mit denen passiert, die sich verweigern, ist allerdings noch unbeantwortet. Das gilt auch für die Grundsatzfrage, ob die Schulen nach den Osterferien überhaupt öffnen. Laschet will eine Lösung für ganz Deutschland.

Alle Schüler sollen sich zwei Mal pro Woche einem Selbsttest unterziehen. Foto: Shutterstock / nitpicker

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat noch keine Antwort, ob die Schulen nach den Osterferien trotz Corona-Pandemie wieder öffnen können. Bis zum Ferienende müsse eine bundeseinheitliche Antwort her, damit die Schulen sich vorbereiten können, sagte der CDU-Bundesvorsitzende in Berlin (News4teachers berichtet darüber ausführlich – hier).

Er gehe davon aus, dass «wir bis zum Ende der nächsten Woche Klarheit haben, wie es mit dem Schulstart und den sicheren Bedingungen ist». In jedem Fall müsse gewährleistet sein, dass in jeder Schule zweimal pro Woche getestet werden könne und sich Schüler dem Test nicht entziehen.

«Verpflichtende Selbsttests sorgen dafür, dass der Schulbetrieb sicherer wird»

Die Landesregierung hat indes bereits angekündigt, eine solche Testpflicht in NRW einzuführen. Kinder und Jugendlichen aller Schulen sollen künftig zwei Mal pro Woche Selbsttests durchführen. «Verpflichtende Selbsttests als zusätzliche Sicherheit tragen dazu bei, das Dunkelfeld von symptomlos Erkrankten aufzuhellen und die weitere Ausbreitung der Pandemie zu verhindern», begründete Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) den Schritt. «Sie sorgen dafür, dass der Schulbetrieb sicherer wird.»

Zuvor hatten bereits mehrere andere Bundesländer eine Testpflicht an den Schulen für die Zeit nach Ostern beschlossen. Die konkrete Ausgestaltung der Pflicht in NRW sowie die rechtlichen Grundlagen der Maßnahme würden derzeit auch im Austausch mit anderen Ländern erarbeitet und rechtzeitig vor Schulbeginn bekanntgegeben, erklärte Gebauer.

Offen ist etwa, wie Test-Verweigerungen sanktioniert werden könnten. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte jüngst bereits darauf hingewiesen, dass Kinder und Jugendliche, die sich nicht testen lassen, wegen der Schulpflicht natürlich nicht vom Unterricht ausgeschlossen werden könnten.

Die SPD-Opposition will, dass ein negatives Testergebnis nach den Osterferien Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht ist. «Schülerinnen und Schüler, die keinen Test durchführen wollen, bleibt die Teilnahme am Distanzunterricht», schlug der Bildungsexperte der SPD-Landtagsfraktion, Jochen Ott, vor.

«Wir bleiben dabei, dass den Lehrkräften die Verantwortung für die Durchführung der Testungen nicht weiter übertragen werden darf»

Die GEW begrüßte die Testpflicht. Die Landesvorsitzende Maike Finnern forderte allerdings – ebenso wie der Lehrerverband NRW und die SPD – dass die Tests im Regelfall zu Hause unter Aufsicht und mit Hilfe der Eltern vorgenommen werden. «So vermeiden wir, dass sich infizierte Schüler*innen auf den Weg zur Schule machen, verbessern den Infektionsschutz und steigern die Akzeptanz», argumentierte die GEW-Chefin in einer Mitteilung. «Wir bleiben dabei, dass den Lehrkräften die Verantwortung für die Durchführung der Testungen nicht weiter übertragen werden darf.» Bislang gilt in NRW: Die Tests finden in der Schule unter Aufsicht der Lehrkräfte statt (News4teachers berichtete ausführlich über die Vorgaben des Landes dafür – hier geht es hin).

Der Philologenverband fordert besonders viele Tests für Abiturienten, damit Prüfungen nicht gefährdet würden. «Die Abiturienten müssen in der neuntägigen Vorbereitungsphase nach den Osterferien und während der Klausuren-Phase häufiger getestet werden», sagte die Landesvorsitzende Sabine Mistler der «Rheinischen Post». Darüber hinaus müssten in den Klassenzimmern während der Prüfungen noch größere Abstände eingehalten werden. Damit würden auch mehr Räume gebraucht. Gleichzeitig sei abzuwägen, an diesen Tagen auf Präsenzunterricht für die übrigen Jahrgänge zu verzichten, sagte Mistler.

Erziehungsberechtigte in NRW sind laut einer aktuellen Umfrage der Landeselternschaft der Gymnasien in der Frage einer Corona-Testpflicht für Schüler und Lehrer geteilter Meinung. Demnach sagten 47,9 Prozent von rund 70 000 befragten Eltern, die Schnelltests sollten freiwillig bleiben. 50 Prozent verneinten das. 2,1 Prozent machten keine Angabe. Die Umfrage war laut Landeselternschaft kurz vor den Osterferien gestartet worden. Die Grünen in NRW sind für eine Testpflicht.

Bereits vor den Ferien seien die weiterführenden Schulen mit Selbsttests beliefert worden, erklärte das Schulministerium. Die Auslieferung werde auch in den Ferien nach den Ostertagen fortgesetzt und um den Kreis der Grund- und Förderschulen erweitert. «Durch diese Vorkehrungen vor und in den Ferien wird sichergestellt, dass bei einem Schulstart nach den Osterferien für alle Schülerinnen und Schüler zwei Selbsttests pro Woche bereitstehen.»

Bereits in der vergangenen Woche hatte das NRW-Schulministerium angekündigt, dass es im bevölkerungsreichsten Bundesland nach den Osterferien zunächst keinen Regelbetrieb mit vollständigem Präsenzunterricht geben werde. Sofern es das Infektionsgeschehen zulässt, sollen die Schulen zunächst für die Dauer von zwei Wochen in den Wechselunterricht starten. «Wir wollen alles tun, um eine Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs nach den Osterferien zu ermöglichen und tauschen uns dazu, wie angekündigt, in der kommenden Woche mit den schulischen Verbänden aus.» Die Testpflicht schaffe neben der Maskenpflicht «eine weitere Voraussetzung dafür, dass so viel Unterricht wie möglich in Präsenz stattfinden kann.»

Die Inzidenzwerte steigen unterdessen weiter. NRW liegt mittlerweile, Stand 2. April, bei 129 (Deutschland: 134). News4teachers / mit Material der dpa

Viele Eltern verweigern die Selbsttests ihrer Kinder in der Schule – Politiker bringen eine Testpflicht ins Gespräch

Testpflicht für Schüler – GEW: Bildungsministerium stürzt Schulen ins Testchaos

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57 KOMMENTARE

  1. LAIENTEST – Hessen ist da scheinbar etwas ehrlicher:
    „Mit der umfangreichen Beschaffung und Bereitstellung der sonderzugelassenen und verfügbar gewordenen Antigen-Selbsttests durch Laien (sog. Laientests) gewährleistet das Land einen sicheren und zuverlässigen Schulbetrieb und leistet im Rahmen der Teststrategie einen wichtigen Beitrag für die individuelle Sicherheit sowie die Eindämmung der Pandemie in unserem Land.“
    Die Teilnahme ab 19.04.2021 an der Testung ist freiwillig.
    Auch vom schulischen Personal ist vor der ersten Testung die Einwilligungs- und Datenschutzerklärung vorzulegen.

    In NRW darf man aktuell noch einem Selbststest an Schulen widersprechen. Konsequenzen unbekannt.

    https://kultusministerium.hessen.de/schulsystem/umgang-mit-corona-an-schulen/fuer-schulleitungen/schreiben-schulleitungen/durchfuehrung-von-antigen-selbsttests-zum-nachweis-des-coronavirus-sars-cov-2-in-schulen

    • Das würde mich auch mal interessieren….Sonderzulassung…
      Die Teststäbchen riechen ziemlich giftig und wenn man sich den Beipackzettel durchliest, sollte man Kinder von diesen Tests auf jeden Fall fern halten. Bei uns kippt auch gern mal die Flüssigkeit aus den Röhrchen. Ob das alles so gesund ist? Wären solche Substanzen im Chemieunterricht zugelassen? Schädlich für Gewässer mit Langzeitfolgen….für Kinder dann unbedenklich?
      Und die Tests wurden lt. Beipackzettel an Personen mit Symptomen getestet- nicht anlasslos zwangsweise einfach mal so für alle ( und an Personen ab 18 Jahren). Da komme ich irgendwie ins Grübeln…
      Wem das nicht geheuer ist, der verwirkt sein Recht auf Bildung und Schulpflicht- egal… Dann werde ich einige Kinder verlieren, weil sie zu Hause gar nicht gut aufgehoben sind. Außerdem hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass es manche Eltern gibt, die mit ihren Kindern zu Hause überfordert sind. Die möchten ihre Kinder lieber um jeden Preis in der Schule sehen…das ist alles ziemlich vielschichtig

    • @Carabas: Natürlich können Sie den Test verweigern, aber dann kämen Sie ihrer Pflicht zu Unterrichten nicht nach, da Sie die Schule nicht betreten dürften.
      Ich tippe dann mal auf ein Disziplinarverfahren, das als Mindeststrafe die Besoldung der nicht geleisteten Arbeit haben dürfte.

  2. Sollte Frau Gebauer tatsächlich mal Recht haben? Selbsttests machen Schulen u. U. sicherer. Genauso wie Fahrradhelme das Fahrradfahren sicherer machen. Dumm nur, dass man so auf die Autobahn geschickt wird und ein Lkw mit 100 Sachen auf einen zuhält…
    „Sicherer“ ist nicht gleichbedeutend mit „sicher“!
    Auch nicht in NRW, wo die Narrenkappe offenkundig die Sicht behindert.

    • … Fahrrad fahren ohne Bremse, weil die zu kompliziert ist… man kann ja abspringen, wenn jemand schreit, dass da Querverkehr kommt… oder auch nicht, wenn niemand schreit…
      … Feuer löschen ohne Feuerwehrwagen und Waser… reicht ja zu testen, dass Wasser Feuer löschen kann… falls es Feuer gibt… und jemand es merkt…
      … Klassenarbeit schreiben ohne Lernen… und ohne Unterricht… reicht ja zu sagen, dass man eine Klassenarbeit schreiben soll… oder einfach machen… kann ja mal ein Zufallstreffer dabei sein…
      … Flugzeug ohne Pilot… man weiß ja, theoretisch, dass die Dinger fliegen…

      Sogar meine Oma wusste schon: auch ein blindes Huhn findet mal nen Wurm.
      Da hätte sie ja auch Schulministerin werden können!

      WAS muss noch passieren, bis die endlich aufwachen und merken, dass man mit Testen alleine keine Pandemie bekämpfen kann?
      TRAURIG nur, dass ein großer Teil der Bevölkerung es sich leicht macht und tatsächlich glaubt, dass Tests Schulen sicher macht.

      Müssen die Eltern erst erleben, dass ihre eigenen Kinder betroffen sind, bevor sie sich weigern, dieses gefährliche Spiel mitzuspielen?

      Liebe Eltern, Ihr seid gefragt.
      Wir Lehrer rennen auf allen Ebenen ins Leere und obendrein wird unsere Meinung in der Presse (mit Ausnahme von n4t) entweder ignoriert oder verdreht oder so verkürzt, dass das Ergebnis schon an „alternative Wahrheiten“ grenzt.

      • Sie sind 100% richtig. Es ist krank. Alles getrieben von Angst. Die Beweise zeigen, dass die Grippe für Kinder gefährlicher als kovid ist, aber lassen Sie uns alle asymptomatischen Kinder testen. Verrückt.

  3. „Offen ist etwa, wie Test-Verweigerungen sanktioniert werden könnten. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte jüngst bereits darauf hingewiesen, dass Kinder und Jugendliche, die sich nicht testen lassen, wegen der Schulpflicht natürlich nicht vom Unterricht ausgeschlossen werden könnten.“

    Man könnte statt mit Sanktionen mit „schöner Aussicht“ arbeiten:
    Wer den Test verweigert, darf ein Praktikum machen als persönlicher Assistent (setzt ENGEN KONTAKT voraus, da kann man viel mehr lernen, das dient der Bildungsgerechtigkeit!) von
    – Laschet
    – Gebauer
    – Stamp.
    Ein täglicher Wechsel der Praktikanten ist vorgesehen, es gibt 2 Schnelltests pro Woche.

    Ich halte das für eine faire Idee, bei der es NUR GEWINNER gibt, denn so könnte die Politik wieder an Glaubwürdigkeit gewinnen.

    Nein, DAS meine ich jetzt absolut ernst!

  4. Armin der Große geht davon aus, dass er bis Ende nächster Woche Klarheit hat, damit die Schule sich vorbereiten können? Danke für nichts!
    Gleiche Scheisse wie immer.
    Aber ich bin einer der wenigen, der froh ist, wenn die Tests in der Schule gemacht werden. Ich weiss, dass bei uns einige Schüler trotz positivem Test geschickt würden oder dass einfach dann zu Hause keiner gemacht würde, wenn man dies an die Eltern abgibt.
    Nicht böse gemacht, aber viele der Eltern sind einfach zu unzuverlässig.

  5. Es sind noch 10 Tage bis zum Ferienende, die selbsternannten Experten Armin und Yvonne können bis dahin noch dreimal ihre Meinung ändern. Vorsichtshalber ist die Schulmail erst für das letzte Ferienwochenende angekündigt, dann fällt das hin und her bis dahin weniger auf.
    Diese Ideen sind darum eigentlich keinen Kommentar wert, trotzdem:
    Gleichzeitig Wechselunterricht mit A/B-Tagen, Distanzunterricht für die Testverweigerer, nebenbei Abiturprüfungen unter verschärften Coronabedingungen, jeweils zwei gleichwertige Klassenarbeiten basteln wg A/B-Gruppen (und bisher sollen noch alle! nach Plan geschrieben werden), Inklusionsschüler die ich noch nie seit Gruppenübernahme zum Halbjahr gesehen habe, alle Konferenzen, Besprechungenund Sprechtage finden wie vorgesehen statt, viermal die Woche Coronatests in den ersten Stunden, Berufswahlberatung, Prüfungen MSA, …
    Das alles unter dem ständigen Gefühl der Gefährdung, mit der Notwendigkeit den Schülern gegenüber gelassen zu wirken. Wir können keine gute Arbeit mehr leisten, werden stattdessen gezwungen, dieses zutiefst unethische Experiment zu unterstützen. Ich muss zur Zeit gegen meine eigenen Überzeugungen handeln, unzureichende Arbeit abliefern, damit skrupellose Politiker ihre „alles gut“-Märchen noch etwas länger verbreiten können. So geht es sehr vielen KuK, denn, entgegen anderen Vermutungen, die engagierten LehrerInnen sind doch deutlich in der Mehrzahl.
    Was würde ein Psychologe zu dieser Jobbeschreibung sagen? Anleitung zum Burnout?

    • Richtig!
      Was würde ein Ethiker dazu sagen, wie wir gezwungen werden Dienst gegen unsere Überzeugung (vielleicht noch vertretbar), vor allem aber wider besseren Wissens (denn klare Ansage der Wissenschaft ist ja, dass Schule so Wahnsinn ist) zu machen.
      Wir werden gezwungen, uns selbst zu gefährden und aktiv dazu beizutragen, dass Kinder und ihre Familien gefährdet werden.
      Das müsste vor den Ethikrat!
      Welcher Arbeitsvertrag gibt sowas her?
      Sowas würde nicht einmal von einem Soldaten verlangt!
      Selbst der hat die Pflicht sich selbst und Schutzbefohlene der eigenen Seite zu schützen!

  6. Wenn man endlich die unsinnige Präsenzpflicht abschaffen würde, wäre das Problem, was man mit Testverweigerern macht, leicht gelöst. Zudem würde es diejenigen, die für ihre Familien mehr Sicherheit wollen, auch möglich, diese Sicherheit zu bekommen, ohne mit den Tests ein Mittel ablehnen zu müssen, das ja eigentlich zu mehr Sicherheit führt.

    Ansonsten wird das Beharren auf der Präsenzpflicht zu einem ganz heftigen Bumerang für die Politik:

    https://www.focus.de/corona-virus/britische-studie-zeigt-langzeitfolgen-ein-drittel-der-behandelten-corona-patienten-muss-nach-infektion-erneut-ins-krankenhaus_id_13154762.html

    „Mediziner haben herausgefunden, dass fast ein Drittel der Menschen, die wegen einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt wurden,innerhalb von vier Monaten nach Entlassung zur weiteren Behandlung wieder eingewiesen wurde. Einer von acht Patienten stirbt im selben Zeitraum.“

    Wenn man die Durchseuchung der Elterngeneration via Schulpflicht weiter durchzieht, dann werden vermutlich nur recht wenige direkt an Corona sterben, aber wenn es so abläuft wie in GB, wird es in der Folge viele Opfer geben, die an den Spätwirkungen sterben.

  7. Und noch einmal:
    Ich muss mich wiederholen:
    >>> …“ohne Test keine Schule“ _ … In diesem Fall dürfte es aber kein Home-Schooling mit dem geballten Aufwand für die LKs geben! Wessen Kind nicht getestet werden darf (!!!) , das bleibt dann eben „doof“! …. Selbst gewähltes Schicksal durch die Eltern, mit Vorsatz! Schulpflicht hin oder her: Wer nicht will,der hat!
    Ausnahmen: (leider) positiv Getestete in Quarantäne und/oder „normal“ Erkrankte mit entsprechenden ärztlichen Bescheinigungen.

    • Es gibt durchaus vertretbaren Gründe, den Test zu verweigern:

      Die Tests sind nicht sicher.
      Die Schule ist es erst recht nicht.

      Es ist Augenwischerei zu glauben, dass man auf jeglichen andere Infektionsschutz in der Schule verzichten kann!

      Also kann die gesamte Gesellschaft eigentlich nur froh sein über jedes Kind, das den Infektions- und Mutationsdruck in Schulen senkt, indem es zu Hause bleibt.

      Ob die Beschulung in Präsenz UND in Distanz leistbar ist, ist eine andere Frage.
      Hier macht sich der Sparmarathon im Bildungswesen der letzten Jahrzehnte bemerkbar.
      Die vorhandenen Lehrer können das sicher nicht auf Dauer leisten.

    • Die Presse und die Politik gehen davon aus, dass der Schulbesuch als Privileg gesehen wird. Es wird genug Familien geben, die ihre Kinder nur aufgrund der Schulpflicht, aber mit großer Sorge aufgrund der Zustände dorthin schicken. Für die wäre ein Zutrittsverbot bei Testverweigerung und Pflicht zum Distanzunterricht ein Segen.

    • Die Ausnahmen zeigen schon, dass der Ansatz nicht funktioniert. Zudem bestraft man damit auch diejenigen, die eigentlich gar kein Problem mit der Testpflicht haben, sondern nur das ihnen laut Grundgesetz zustehende Recht auf körperliche Unversehrtheit wahrnehmen wollen und ihre Familien nicht am Viruswichteln teilnehmen lassen wollen.

      Man müsste die Klassen umsortieren in Präsenz- und Distanzklassen. Ungeimpfte LuL führen den Distanzunterricht mit den SuS durch, denen die Präsenz zu gefährlich ist, während geimpfte LuL (oder LuL, die in Corona für sich keine Gefahr sehen) mit den übrigen Kindern den Präsenzunterricht durchführen (das dann mit Testpflicht, um wenigstens ein klein wenig Schutz zu haben).

      Wenn man die britische Studie aus meinem vorherigen Posting anschaut und sich überlegt, wie hoch das Gefahrenpotential in der Elterngeneration wirklich ist, dann sind alle Überlegungen, die Teilnahme an der Präsenz zu erzwingen, eigentlich hinfällig. Auch die Schulleitungen begeben sich da in ein gewaltiges Haftungsrisiko, denn sie sind dafür verantwortlich, dass die (unzureichenden) Regeln auch tatsächlich eingehalten werden (was den Berichten zufolge oft nicht der Fall ist).

      • „Geimpfte Lehrer“ haben derzeit maximal die erste Impfung erhalten und damit noch keinen vollen Impfschutz. Das ignorieren die KuMi derzeit auch gern.

        • Ich ignoriere das nicht… „geimpft“ bedeutet selbstverständlich „voller Impfschutz“. Das ist bei den aktuell verwendeten Impfstoffen nach der zweiten Dosis der Fall. Bei AZ sind das dann volle 12 Wochen nach der Erstimpfung, bei den mRNA-Impfstoffen eher 4 Wochen nach der Erstimpfung.

    • Sorry Ihnen gehts wohl zu gut.Niemand zwingt mein Kind,sich ein Stäbchen bis sonstwohin in die Nase zu schieben!(Und nein,ich bin weder Wuerdenker noch Maßnahmenverweigerer!)Wenn Ihre das toll finden,nur zu!Ich möchte für mein Kind einen Schulbesuch,der ihn seelisch nicht kaputtmacht durch ständiges Test und Seuchenszenario und durch Maske tragen deren Langzeitwirkung auf sich in der Entwicklung befindliche Lungen noch nicht bekannt ist.Und dennochhat er dasselbe Recht auf Bildung wie andere!Und er bleibt auch nicht doof,sondern macht im Distanzunterricht bessere Fortschritte als in den paar Präsenzstunden in der Schule.Und nur mal so am Rande,testen ist kein Infektionsschutz!Luftfilter und Acrylglasscheiben sind Infektionsschitz.Und Ihmen noch fröhliches Viruswichteln!

      • Danke. Sehe ich genauso. Wacht auf. In den Ministerien lassen sie virenfilter einbauen und den Schulen geben sie das nicht? Es geht nicht um eure Gesundheit oder die Gesundheit der Kinder und der Eltern. Es geht einzig und alleine darum, die Zahlen der positiv getestet nach oben zu katapultieren. Wacht auf. Covid-19 ist nicht der totbringende Virus. Die Maßnahmen führen zu den ganzen Toten und die monitären Anreize, COVID 19 kranke und tote zu erzeugen

        • „Covid-19 ist nicht der totbringende Virus.“ Sagen Sie das mal den Angehörigen der allein in Deutschland inzwischen knapp 80.000 Verstorbenen, die werden Ihnen was erzählen.

      • Ihr Kind geht seelisch kaputt an den Tests und Masketragen? Und Testen ist kein Infektionsschutz, wo dadurch sicherlich (leider nicht alle) ansteckende Kinder rausgefiltert und nicht in den Klassenraum gelassen werden?

        Einige Dinge lassen mich fassungslos zurück, da weiß man ja garnicht mehr, was man dazu noch sagen soll.
        Und wenn man denkt, es geht nicht mehr schlimmer, dann stellt eine „Besorgte Mutter“ Verschwörungstheorien auf, nach denen Covid19 nicht tödlich ist und die Tests nur mehr positive Fälle erzeugen soll. Das ist dann sogar gefährliche Dummheit.

    • Also sorry aber die Inder können in diesem fall doch nichts dafür das die Eltern gegen diesen test sind. Solange die Kinder noch nicht volljährig sind müssen erziehungsberechtigte entscheiden und das die Kinder verdummen ist doch wohl eine Unverschämtheit.

  8. Grundsätzlich wären sicher wesentlich mehr Eltern für eine Testung, wenn die Ausführungsbedingungen klar definiert würden. Einer Testung unter sicheren Bedingungen, vor Schulbeginn von qualifiziertem Personal in separaten Testzelten einzeln durchgeführt…ist von der Gefährdungslage der Kinder als wesentlich beruhigender zu betrachten als die hirnrissige Idee, die Kinder im Klassenraum zu testen. Unsere Kinder sind zu wertvoll für solche Spielchen, dann lieber Test verweigern und auf diese Weise vom Unterricht legal ausgeschlossen sein. Die Präsenzpflicht wird ja anscheinend immer noch nicht ausgesetzt in den meisten Bundesländern. Und obwohl das Schulumfeld ohne Zweifel äußerst wichtig für die Heranwachsenden ist: die Gesundheit ist einfach wichtiger. Testungen mit dem Ziel, die Schule sicherer zu machen, dürfen nur zeitlich und räumlich vor den Schulen stattfinden, weiterhin muss der Schülertransport dazu deutlich entzerrt werden hinsichtlich der AHA-Regeln.

  9. Es kann doch nicht wahr sein, daß die testwilligen Schüler (und deren Eltern ud Geschwister) im Unterricht durch Testverweigerer gefährdet werden?
    Tests sind im Moment die einzige Möglichkeit, Präsenzunterricht einigermaßen sicher stattfinden zu lassen.
    Wer sich nicht testen lassen will, bleibt im Distanzunterricht.
    Und Lehrer, die sich nicht testen lassen, sollten sich mal an ihre Beamtenpflichten errinnern.
    Und in Kindergärten sollten die Eltern morgens mit den Kindern im Kindergarten einen Schnelltest unter Aufsicht eines Kindergartenmitarbeiters machen, um ihr Kind abgeben zu dürfen. Eine Maserimpfung ist auch verpflichtend.

    • Wenn es doch nur so wäre, das mit dem „einigermaßen sicher“. Es ist ein Grashalm der abreißen wird, da bin ich mir ziemlich sicher!.,

    • Was mir bei “ keine Lust mehr ….“ sehr aufstößt, ist hier der Wink mit dem Zaunpfahl „Beamtenpflicht!!“
      Ich selber teste mich natürlich, wenn hier aber wieder einmal mit “ Beamtenpflicht“ argumentiert wird, hätte ich diesen Wunsch auch zuvor sehr gerne beim Schutz der Lehrer gehört und zwar mit dem gleichen Selbstverständnis, wie oben ausgesprochen!

    • Wieviel mit steril gemachten Stäbchen wird es wohl brauchen bis meine Enkel daran erkranken ??????
      Vielleicht sollte man sich mal schlau machen……..und wäre ich heute noch in der Verantwortung für Kinder, glaubt mir, ich würde es nicht zulassen und wie eine Löwin kämpfen !!
      Ich habe Angst um meine wundervollen Enkelkinder. Die bisherige Belastung hat schon genug Schaden verursacht !!

  10. Ein Schnelltest kostet ca. 5€ (Ich rechne jetzt mal mit Aldi-Preisen). Macht pro Schüler/in pro Woche 10€. Bis zu den Sommerferien sind wir bei ca. 100€ pro Schüler/in. Dafür hätte man schon vor einem Jahr gute Raumluftfilter anschaffeb können.

  11. In Schleswig-Holstein ist schon folgende Ansage raus: SuS, die (oder deren Eltern) den Test verweigern, bekommen Aufgaben für zuhause, aber ganz sicher keine Distanzbeschulung, also weder Anspruch auf Videokonferenzen noch auf Korrektur der Aufgaben.

  12. Ich habe der Testung meiner Tochter widersprochen, weil ich bei einer Inzidenz über 100 in einem Klassenraum die Abnahme ihrer Maske und ein Hantieren von ungeimpften Lehrer*innen mit potenziell infektiösem Testmaterial kein zustimmungswürdiges Konzept finde. Außerdem ist der psychische Stress für die Kinder enorm, wenn sie wie kontaminierte Wesen im Falle eines postiven Tests zur sofortigen Abholung aufgefordert sind. Dabei finde auch ich einen Selbsttest mit Stäbchen für meine Tochter eine zumutbare Prozedur und eine flächendeckende Testung vor der Schule sinnvoll. Aber eben nicht jenseits einer Inzidenz von 100 (jedenfalls nicht ohne Aufhebnung der Präsenzpflicht!) und nicht erst im Klassenraum (dann ist der Befund auch nicht ganz so öffentlich freigegegeben – informationelle Selbstbestimmung ist auch ein Kinderrecht!) und nicht erst am vorletzten Tag vor den Ferien und auch nicht nur in der weiterführenden Schule (mein Sohn in der Grundschule wurde nicht getestet, obwohl oder weil die Fallzahlen dort höher waren!?). Frau Gebauers Konzept ist kein durchdachtes und wenn ich die Sachsen richtig verstanden habe, dann ist deren verpflichtende Modelltestung in den letzten Wochen so ressourcenintensiv gewesen, dass sie noch zweifeln, ob das jetzt in dieser Weise all die Wochen bis zu den Sommerferien weiter aufrecht erhalten werden kann. Ich möchte nicht behaupten, dass ich eine funktionierende Lösung parat hätte … aber dass Frau Gebauer immer so tut, als hätte sie ein funktionierendes Konzept (selbst noch als die Tests als Voraussetzung fürs Konzept noch gar nicht in den Schulen eingetroffen waren!), ist wirklich schwer zu ertragen. Und es geht so weiter – der Wechselunterricht vereint die Nachteile von Präsenz- und Distanzunterricht und ist bei Inzidenzen jenseits von 50 und mutiertem Virus auch nicht sicher … aber er ist nun mal Fr. Gebauers „Konzept“ für nach den Osterferien und bleibt somit für uns als Familie der größte gesundheitliche Risikofaktor, da wegen Präsenzpflicht nicht durch unser Verhalten beeinflussbar.

    • Ich kann Sie völlig verstehen und kann Ihnen versichern, dass auch viele Lehrer/innen nicht den geringsten Wunsch haben Kinder zu testen oder die Tests zu beaufsichtigen.

  13. Niemand darf meine Kinder testen. Zweimal die Woche, ohne , dass es Fälle in unserem Umfeld, an unserer Schule, in unserem Kindergarten gibt. Nicht einen, seit Beginn der Pandemie. Nein, ich bin kein Leugner, aber ich stelle Maßnahmen in Frage. Masken draussen, absolut albern. Am Platz mit Abstand – unnötig. Und auch diese Tests bringen nichts. Erstens wegen der hohen Fehlerquote und zweitens sollen meine Kinder ohne Angst leben und wenn überhaupt werden sie von mir zu Hause getestet. Da kann ich dafür Sorge tragen, dass sie dabei keinen Schaden leiden. Sollte ein Kind positiv sein, was glauben Sie wie es dem Kind geht. Alle bekommen das mit, es wird sofort isoliert. Furchtbar was da mit unseren Kindern angestellt wird. An den psychischen Schäden werden wir noch sehr viel länger zu knacken haben als an den Corona Folgen. Dann bitte Distanzunterricht und auch die Eltern die Angst haben sind beruhigt.

    • @Nadine: „Nein, ich bin kein Leugner,…“

      Wer die einzig möglichen Schutzmaßnahmen, die in Schulen überhaupt (!!!) möglich sind ablehnt, der behauptet „kein Leugner“ zu sein??? Wen bezeichnen Sie dann „so“?
      Halleluja! Solche Eltern , ohne jegliche Solidarität mit der gebeutelten Gemeinschaft (andere Eltern, SuS, LuL, schulische Mitarbeiter:innen aller Art) und allgemein mit der Gesellschaft, braucht NIEMAND.
      „…sollen meine Kinder ohne Angst leben“ … tun Ihre Kinder das wirklich? Oder beten sie nur das elterliche Mantra nach? Haben Sie sie mal gefragt?
      Bei soviel Egoismus und Ignoranz bleibt mir die Spucke weg!

  14. Außerdem: Masken gehören NICHT in Kindergesichter und Teststäbchen NICHT in Kindernasen und Münder, außer es gibt wirklich einen Grund dafür, z.B. Verdacht auf Keuchhusten oder andere Symptome…
    Und dieser FFP2 Maskenwahn ist absolut lächerlich

    • Da bin ich mal gespannt was Sie sagen wenn Sie, Ihr Kind oder ein anderes Familienmitglied erkrankt!!!
      Ich persönlich habe es bereits erlebt!!
      Da kann ich nur alles gute wünschen.
      Da werden Sie nochmal drüber nachdenken was sie lächerlich finden.
      Fragen Sie doch mal bei Betroffenen oder auf Intensivstation nach.

      • @Darfdochnichtwahrsein: In meinem Umfeld habe ich bisher mitbekommen: Einige Positive waren krank, viele jedoch auch nicht.
        Nach der Impfung war fast jeder eine Woche krank. Bei Astra unmittelbar, bei Biontech nach der zweiten Spritze.
        Es gibt Long-Covid, aber gibt es auch Nachwirkungen nach der Impfung? Die Symptome nach Erkrankung und Impfing sind ja ähnlich. Vielleicht nicht bei jedem Impfstoff, aber bei den einen oder anderen Stoff sicher.

        Leider war die Strategie von Anfang an nur auf Impfung ausgelegt. In vielen asiatischen Ländern waren sie schlauer und haben die Infektionen unterbunden.

    • Übrigens: kein einziger Fall in Kita, Schule und Umfeld?
      Sorry aber das nehme ich Ihnen nicht ab.
      Leben Sie weiter schön im Wolkenkuckucksheim, hoffentlich ist der Fall nicht zu tief.

  15. Der Gedanke, dass alle in der Schule Anwesenden getestet werden, den finde ich schon besser als gar nichts machen. ABER: Erstmal muss man die Zahlen senken. Das geht nicht wirklich über Tests. Das geht nur über reinen Distanzunterricht. Die britische Mutation verbreitet sich zurzeit exponentiell. Da bewirkt man nicht wesentlich was mit Tests hier und Tests da. Kontaktvermeidung jeglicher Art ist ein MUSS, um die Infektionszahlen zu bremsen!

    Nach wie vor wäre ich dafür, die kommunalen Testzentren für die SuS mit einzubinden. Aber erst, wenn die Zahlen kontrollierbar geworden sind.

    Die Präsenzpflicht aufzuheben für die Menschen mit enormen Leidensdruck in dieser gefährlichen Schulsituation, halte ich für eine humanitäre Verpflichtung. Und die Situation an den Schulen bleibt auch mit den Tests 2 x in der Woche gefährlich. Bei der britischen Mutation reichen flüchtige Kontakte, um sich zu infizieren. Masken abnehmen für die Tests, Essen, Trinken … das zähle ich dazu. Jeder 5. (habe ich das richtig in Erinnerung, dass die Virologin Brinkmann das so bei Lanz erwähnt hat?) gehe bei diesen Tests „durch“. Und es reicht im Grunde nur einer an einem langen Schultag.

    Distanzunterricht bis die Lage gesamtgesellschaftlich hoffentlich besser unter Kontrolle kommt!

    Wenn wir das geschafft haben, könnte die Präsenz im Wechselunterricht mit Testauflagen bei Aufhebung der Präsenzpflicht (es scheint in der Praxis aus anderen Bundesländern doch sowieso eine untergeordnete Rolle zu spielen für die Einen, für die Anderen aber bedeutet es Schutz und mehr Sicherheit z.B. für die Ü-50-Eltern) wieder anlaufen. Die Unterrichtsteilnahme sollte meiner Meinung nach dann an einen Test gebunden sein, ja. Das hört sich dann aber anders an und ist auch anders zu verstehen als wenn man die Kinder nun zwangstestet. Das ist dann eine individuelle Prioritätenabwägung mit der Präsenz und den Tests, die jeder für sich persönlich treffen muss.

    Und ganz allgemein sollte man als Eltern locker bleiben, falls das eine oder andere Kind wirklich ein Schuljahr verliert, weil die Defizite evtl. nicht mehr auf die Schnelle aufholbar sind. Die Pandemie geht nunmal nicht an den Schulen spurlos vorbei. Die Pandemie geht an NIEMANDEM spurlos vorbei. Unsere Kinder werden es verkraften, wenn sie ein Jahr länger zur Schule gehen würden. Es wäre sogar psychisch sehr stärkend, wenn sie die Zeit bekommen könnten, um zu verarbeiten, was da passiert ist, möglichst stressfrei aufzuholen, von der Pandemie zu gesunden.

    Wenn die technischen Ausstattungen an den Schulen vorhanden wären, wäre auch der Wechselunterricht besser zu bewerkstelligen. Ich kenne die Gesamtlage an den Schulen nun nicht. An unserer werden die Kinder, die zuhause sind, einfach „zugeschaltet“. Das ist auch für die LuL gut zu schaffen, denke ich, da nur geringer Mehraufwand. Wechselunterricht ist aber im DERZEITIGEN Infektionsgeschehen eh keine Lösung, egal wie gut oder schlecht es an den Schulen mit dem Unterricht aus der Ferne nach gut einem Jahr zwischenzeitlich läuft.

    Letztendlich ist „Bildungsgerechtigkeit“ nicht mehr an der Präsenz zu bewerten, sondern an der Qualität des Distanzunterrichtes. Und da wären die Schulministerien in der Verantwortung, da zwingend dazu die technische Ausstattung vorhanden sein müsste. Durch ein etwaiges Versäumen ist das zusätzlich zum Virus selbstgemachtes Leid! Rechtzeitige Investitionen in zeitgemäße Technik und Know-how nach einem Gleichheitsprinzip im Auftrag der Bildungsgerechtigkeit hätten unser Unglück nun schmälern können. Nun muss man damit arbeiten, was man hat. Es gibt keine Alternative in dieser Pandemie.

  16. Jaja die armen Lehrer- und wer bitte denkt auch mal an die kinder? Ständig dieser Wechsel- was das auch mit der Psyche macht ? Und was ist mit den Krankenschwestern? – ich hatte bis heute noch keine Möglichkeit, eine Impfung zu bekommen – und muss trotzdem weiterarbeiten! Und jetzt beim Hausarzt eine von den wenigen Dosen abzubekommen – wers glaubt

  17. Herrgott nochmal, hier geht es jetzt nicht um Impfung, sondern um die derzeit möglichen Schutzmaßnahmen in Schulen und Kitas, die man umsetzen kann.
    Das sind nun mal verpflichtende Tests und Masken, wenn die Zahlen einen Wechselunterricht erlauben, nicht zum Distanzuntericht zwingen.
    Das Hin und hHer macht alle fertig. Aber Kinder verhalten sich so, wie Eltern es vorleben.
    Bei dem ewigen Mantra einiger, die gegen Alles sind, es wundert mich nicht, dass Kinder noch mehr durcheinander sind. Vielleicht solltet ihr mal ordentlich und offen und vernünftig mit ihnen sprechen. Kinder tolerieren diese Massnahmen nämlich sehr gut, wenn Eltern selbst vernünftig handeln!
    Mamalilly: Vielleicht arbeiten Sie im verkehrten KH, meine Bekannten( Krankenschwestern) wurden alle, samt Kollegen, bereits 1 bis 2x geimpft. Vielleicht mal beim Arbeitgeber nachhaken?
    Ausserdem denken wir Beschäftigte in Kita und Schule gerade auch an die Kinder, auch wenn manche das einfach nicht kapieren wollen!
    Da kommt nur das Mantra: mein Kind leidet. Vielleicht mal an sich selbst arbeiten?
    Die Situation ist für niemanden leicht, aber so kann man den Betrieb in Schule und Kita nicht weiterlaufen lassen. Und das hat nichts mit Jammern zu tun.

    • Genau so sehe ich das auch. Die Kinder tragen im Wechselunterricht in der Grundschule in Hamburg Masken und testen sich 2x wöchentlich pro Gruppe selbst. Das ist alles überhaupt kein Problem. Ein Teil des Unterrichts geht dabei verloren. So what!
      Wir Lehrer sind halb geimpft und die Schüler, die Familien und wir sind, solange noch keine Impfungen für Kinder da sind, wenigstens etwas geschützter.

      • „wenigstens etwas geschützter.“

        Sie würden auch ein Auto kaufen, das nur auf der linken Seite Sicherheitsgurte hat, oder? Damit ist Ihre Familie dann auch „wenigstens etwas geschützter“…

        Wenn man die Familien ZWINGT, sich einem unkalkulierbaren Risiko auszusetzen, dann muss der bestmögliche Schutz her. Das ist die vollständige Impfung der LuL und dazu die vollständige Kombination der bewährten Schutzmittel: Kleine Klassen, Abstand, Luftfilter, Plexiglaswände und all das kompromisslos. Also IMMER, nicht nur „wenn möglich“.

        Was gäbe es wohl für einen Aufschrei, wenn die Fluggesellschaften sagen würden, dass die Piloten „möglichst“ nicht betrunken zum Dienst erscheinen sollen? Ebenso sollten die Triebwerke gewartet werden, wenn möglich…

  18. Wir haben im Grunde drei Maßnahmen, die in der Schule die Kinder und uns Lehrer schützen sollen: Lüften, Maske und Tests.

    Wobei vermutlich die Tests die wirkungsvollste Maßnahme sind, weil sie die Zahl der infektiösen Kinder und Lehrer im Klassenraum deutlich senkt.

    Wieso sind jetzt so viele Eltern dagegen? Hassen die ihre Kinder? Verstehen sie das Prinzip nicht?
    „Argumente“ mit Querdenkergeschmack wie „Kinder gehen durch Masken und Tests seelisch kaputt“ machen mich fassungslos, sie sind weder belegt noch kann ich sie unter den Kindern beobachten, was also soll das? Dieser Einschränkung/Zumutung stehen hunderte Erkrankte und einige Tote entgegen! Maske und Tests müssen für Präsenzunterricht einfach sein.

    Schleswig-Holstein macht es da nicht schlecht: Wer sich nicht testen lassen will, der bekommt Aufgaben für zuhause, also formal „Unterricht“. Diese werden aber nicht korrigiert oder gar per Video besprochen. Bei Kindern, die aus guten Gründen zuhause bleiben (z.B. weil Eltern Krebspatienten), ist das anders und die Lehrkräfte bekommen die zusätzliche Arbeit bezahlt, wenn sie bei über 5 Stunden im Monat liegt.

    Immer nur gegen alles sein ist dann auch keine Lösung. Man kann sich mit guten Gründen fragen, ob die Tests (besonders in Kreisen mit hoher Inzidenz) ausreichend für den Gesundheitsschutz sind, aber unter dem Strich können sie zumindest in Kreisen mit niedriger Inzidenz Präsenzunterricht ermöglichen.

  19. JanausH, vielleicht haben Sie mich missverstanden.
    Selbstverständlich bin ich für den bestmöglichen, kompletten Schutz. Aber gibt es den? Haben wir den?
    Bei uns leider nicht. Also wäre ich froh, wenn es wenigstens diese oben genannten Massnahmen gäbe.
    Auf alles andere warten wir bis zum Sanktnimmerleinstag! Glauben Sie wirklich, dass irgendjemand Schulen und Kitas dauerhaft schließt bis alles umgesetzt wird? Menschen alle, plus Kinder geimpft, mehr Personal für Bildung kleiner Gruppen, Luftfilter, Trennwände etc in den Einrichtungen und das alles kompromisslos?
    Ich nicht!

    • „Aber gibt es den?“

      Ja. Siehe diverse Landtage, Gerichte, usw.

      „Haben wir den?“

      Nein.

      „Auf alles andere warten wir bis zum Sanktnimmerleinstag! Glauben Sie wirklich, dass irgendjemand Schulen und Kitas dauerhaft schließt bis alles umgesetzt wird?“

      Es würde sehr schnell gehen, wenn ALLE Betroffenen die Teilnahme verweigern würden. Dann müsste die Politik einlenken. Solange die meisten mit irgendwelchen Maßnahmen (ev. zähneknirschend) zufrieden sind, wird sich nichts ändern.

  20. Vorab an Küstenfuchs u.a.: Manchmal braucht man auch gar keine Auftragsstudie oder Gefälligkeitsstudie zu rezitieren und vor allem auch kein Covidiot sein , sondern nur gesunden Menschenverstand, um „top-down-Maßnahmen“ einordnen und bewerten zu können.

    X Monate haben Schüler ihre Mitschüler nicht in der Schule sehen können. Einmal Nasebohren und dem Wiedersehen steht nichts mehr entgegen. Kinder können penetrant sein, um das zu bekommen, was sie wollen. Verweigern Eltern den Selbsttest, gibt es kein Wiedersehen in der Schule. Wenige Eltern werden sich nicht auch noch diesen Stress zu Hause antun wollen, also stimmen sie dieser Selektion zu. Kind glücklich, Eltern glücklich.

    Problem: Es wird nicht wenige von diesen zu ihrem Glück „gezwungenen“ Eltern geben. Und unter Zwang herbeigeführte Entscheidungen werden halt nur geduldet, aber nicht getragen. Damit reiht sich der Selbsttest oder gar die Selbsttestpflicht in eine endlose Reihe an „top-down-Maßnahmen“ ein, und wie unglaublich gut diese anderen bereits – selbst in der Summe – nach etwa einem Jahr haben Wirkung zeigen können, muss wohl nicht mehr wirklich erwähnt werden.

    Maßnahmen müssen halt getragen und nicht nur geduldet werden! Spätestens hierzu, versprochen, finden Erbsenzähler bestimmt auch wieder Studien!

  21. Hallo
    Also ich bin strickt dagegen denn faktisch ist ein Symptom loser Mensch nicht krank ! Außerdem machen die sich überhaupt keine Gedanken zum Thema Mobbing das damit verbundene sein wird ! Um so mehr man testet um so mehr sogenannte Fälle hat man ! Logisches denken würde ich eigentlich von den Menschen die unsere Kinder beschule eigentlich vorraussetzen was scheinbar nicht gegeben ist ! Das sind nur zusätzliche quälen und Angst mache an unseren Kindern !
    Ich kann dem ganzen nicht zustimmen und werde nicht zulassen das man so mit meinem Kind umgeht ! Ihr sollt sie schützen und leider ist das Gegenteil der Fall !
    Also ein klares NEIN von mir !

  22. Und wie sieht es mit den sonstigen Mitarbeitern (Hausmeister, Reinigungskraft, Verwaltung) einer Einrichtung aus? Inwiefern kann der Arbeitgeber, der in der Regel der Schulträger ist, eine Testpflicht anordnen?

    Ich stelle mir das arbeitsrechtlich ziemlich heikel vor und glaube nicht, dass man jeder Person in der Schule einfach so eine Testpflicht aufbürden kann.

  23. Ich habe mal in einem „Elternetz“ von NRW nachgefragt und dort wusste niemand etwas von einer Befragung – dort kam sogar (nahezu einstimmig) die Antwort, dass man niemals für eine TestPFLICHT stimmen würde – aufgrund diverser Verletzungen der Grundrechte, krebserregenden Stoffen im Test und der immensen negativen phychologischen Auswirkungen auf die Kinder.

    Die Frage bleibt: WO und WER soll immer wieder bei diesen umminösen Umfragen mitgemacht haben?

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