Philologen fordern: Zurück zum stark gegliederten Schulsystem (ohne freie Schulwahl)!

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STUTTGART. Nach Ansicht des Philologenverbands Baden-Württemberg (PhV BW) zeigt der in dieser Woche veröffentlichte „Bildungsmonitor“ einmal mehr, dass diejenigen Bundesländer besonders erfolgreich abschneiden, die nach der Grundschule verbindliche Kriterien für die Wahl der weiterführenden Schule vorgeben. Baden-Württemberg im Ländervergleich auf Platz sechs abgerutscht – im Vorjahr hatte das Land noch den fünften Rang belegt. Philologen-Landeschef Ralf Scholl fordert von der grün-schwarzen Landesregierung, sich an erfolgreicheren Bundesländern zu orientieren. Wie Bayern.

Das gegliederte Schulsystem ist für den Philologenverband ein Erfolgsmodell. Illustration: Shutterstock

Im Ranking zur Schulqualität, die im INSM-Bildungsmonitor durch die Ergebnisse der IQB-Tests zum Lesen in Klasse 4 sowie in Mathematik und Naturwissenschaften in Klasse 9 definiert wird, liegen Sachsen, Bayern und Thüringen an der Spitze – in allen diesen Ländern sei die Wahl der weiterführenden Schule an Mindestnoten in den Kernfächern gebunden, so Scholl. Dadurch werde ein einigermaßen homogenes Klassenniveau erreicht, was nach einer aktuellen Studie (über die News4teachers berichtet) für alle Schüler – für die leistungsstarken und noch mehr für die leistungsschwächeren – bessere Lernerfolge ermöglicht.

„Sollte sich unsere neue Kultusministerin Theresa Schopper nicht ein Beispiel an ihrem Herkunftsland Bayern nehmen?“, fragt der Landesvorsitzende des Verbands, Ralf Scholl. (Die Grünen-Politikern stammt ursprünglich aus Bayern.) Baden-Württemberg sinke in den vergleichenden Bildungsstudien leistungsmäßig immer weiter ab – außer im Bereich der beruflichen Schulen, die sich durch die vielen differenzierten Möglichkeiten und durch die Anforderungen der Wirtschaft der Nivellierung entziehen konnten, die im allgemeinbildenden Bereich im letzten Jahrzehnt immer stärker um sich umgegriffen hat. Dazu haben nach Einschätzung von Scholl unter anderem die Einführung der Gemeinschaftsschulen und die Freigabe der Grundschulempfehlung massiv beigetragen.

Scholl zitiert Kernaussagen des „Bildungsmonitors 2021“, den die arbeitgebernahe „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ herausgegeben hat, für Bayern: „Der Anteil unversorgter Jugendlicher ist der niedrigste in Deutschland. Nur wenige Schüler haben geringe Kompetenzen oder keinen Schulabschluss. Der Einfluss der sozialen Herkunft auf die Kompetenzen ist gering. Die Schülerinnen und Schüler erreichen überdurchschnittlich hohe Kompetenzen. Die Ausgaben je Schüler an weiterführenden Schulen sind hoch. Die Lehrerschaft hat in Bayern eine sehr ausgeglichene Altersstruktur. Bayern trägt stark zur Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses bei.“

„Nehmen wir uns ein Beispiel an den Bundesländern, die uns in den vergangenen Jahren leistungsmäßig den Rang abgelaufen haben!“

Der Philologen-Landeschef fordert daher für Baden-Württemberg „eine qualitätsorientierte, auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Bildungspolitik ohne ideologische Scheuklappen“. Scholl: „Nehmen wir uns ein Beispiel an den Bundesländern, die uns in den vergangenen Jahren leistungsmäßig den Rang abgelaufen haben!“ Daher bekräftigt der Philologenverband seine Forderung nach einer Stärkung des differenzierten Schulsystems und nach einer Rückkehr zur verbindlichen Grundschulempfehlung.

„Dies würde schnell zu einem höheren Leistungsniveau an den Schulen beitragen und dem Wohl der Schülerinnen und Schüler dienen, denn so würden die Kinder besser vor einer Über- oder Unterforderung geschützt“, meint Scholl. „Schülerinnen und Schüler können dann am erfolgreichsten lernen, wenn sie die Schulart besuchen, die auf ihre Leistungsfähigkeit, Leistungsbereitschaft und kognitive Begabung am besten zugeschnitten ist. Die Landesregierung wäre gut beraten, diese wissenschaftlich belegten Fakten endlich zur Kenntnis zu nehmen und in konkretes politisches Handeln umzusetzen“, so betont der Philologen-Landesvorsitzende. News4teachers

„Bildungsmonitor“ stellt der Schulpolitik in Deutschland ein schlechtes Zeugnis aus: Rückschritte bei Integration und Schulqualität

 

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49 KOMMENTARE

  1. Wahr ist jedenfalls: die großen Vorteile der heterogenen Schulklassen sind gebetsmühlenartig immer wieder behauptet worden, aber wo bleiben eigentlich die Nachweise? Da wird dann vage auf PISA verwiesen, aber PISA macht gar keine verwertbaren Angaben zu dieser Heterogenität. Auch in einem einheitlichen Schulsystem sind Schulklassen relativ homogen, wenn die ganze Gesellschaft relativ homogen ist. So war das wohl mal in Finnland. Allerdings stören neuerdings Migranten aus sehr südlichen Ländern diese Idylle, und prompt ist Finnland bei PISA abgerutscht. Estland ist der neue Star, aber auch in Estland kann man von einer relativ homogenen Gesellschaft ausgehen. Das gilt auch für die PISA-Sieger Südkorea und Japan. Wieso eine gewisse (nicht zu starke) Homogenität geradezu schädlich sein soll, leuchtet mir nicht ein. Die Schulnoten sind immer unterschiedlich genug, entscheidend dürfte sein, ob alle miteinander reden und auf eine gemeinsame Grundüberzeugung zurückgreifen können, die ihr Verhalten bestimmt, insbesondere ob sie überhaupt was lernen wollen und können und bereit sind, die Regeln der Schule zu respektieren. Die Unterschiede auf Elternseite wird man nie wegbekommen, man versucht es ja auch gar nicht erst. Bildungsferne Eltern spricht man von jeder Verantwortung frei, bildungsnahe dagegen sollen nach dem Wunsch der Regierenden zurückstecken und ein egalitäres Schulsystem unterstützen, was nun mal nicht in ihrem Sinne ist.
    Was der Philologenverband genau meint, sollte allerdings auch präzisiert werden. Kein Schulsystem ist als SYSTEM sozusagen ein Allheiĺmittel.

    • Mit dem PISA-Sieger Südkorea möchte keiner hier tauschen oder es als Vorbild nehmen: Schule bis 10 Uhr abends (kein Witz), und danach Nachhilfe und Hausaufgaben bis nachts um 1 Uhr. Mo-Fr. Alle total übermüdet, logisch. Aber wehe du schläfst ein, dann Strafpunkte und bei zehn solcher Punkte bleibst du sitzen oder fliegst sogar von der Schule.

      Daraus entstehen dann die Arbeiter mit der höchsten Arbeitszeit weltweit (60 Stunden+), aber mit der weltweit niedrigsten Produktivität. Südkorea hat außerdem eine der höchsten Selbstmordraten der Welt. Viele zerbrechen an den utopischen Leistungsansprüchen der Gesellschaft.

      PISA blendet so was alles aus…

      • @Ich muss da mal was loswerden

        Das System in Südkorea ist in negativen Sinne sehr konsequent, denn wer nicht mehr arbeitet und regulär im Ruhestand ist, muss sich diesen auch leisten können, was auch da nur der absoluten Oberschicht vergönnt ist.
        Wie Südkorea mit seinen „Alten“ umgeht, hat nichts von der romantisierten Idee vom „Respekt gegenüber dem Alter“.
        Vor etwa drei oder vier Jahren habe ich mal eine Reportage gesehen, wo alte Leute Ü80, körperlich nicht die Fittesten (klar) Altpapier u.ä. sammeln, um sich ein bisschen Kleingeld dazuzuverdienen. Ja, das gibt es auch hier bei uns.
        Allerdings waren bei den allermeisten die „Wohnungen“ – bewusst setze ich das in Anführungszeichen – katastrophal: Wer von den staatlichen Ruhestandszuwendungen „leben“ muss, vegetiert in Kämmerchen dahin, die kaum 2×2 Meter umspannen! Darin ist in Plastiktüten und – bei den „besser“ Situierten – ein Plastikregal, wie wir es vielleicht im Keller haben, das gesamte (spärliche) Hab und Gut untergebracht … was so von einem arbeitsreichen Leben übrigbleibt!
        Aufenthalt nur zum Schlafen, zusammengekauert oder seitlich liegend in Embryonalhaltung, weil halt der Platz zum Ausstrecken nicht reicht!
        Natürlich ist das „Bad“ (WC = Öffnung im Boden, wohl dem, der noch sicher in die Hocke kommt und dann auch wieder rauf mit Ü80!) und der einzige Wasseranschluss (1 Waschbecken) für etwa 20 Menschen auf der Etage.

        So viel zu den südkoreanischen Verhältnissen für die Mehrheit der Bevölkerung in
        – Schule
        – Arbeitsleben
        – Lebensabend …

        … wollen wir DEM wirklich nacheifern?

        • Ach ja:
          Ein kleiner Nachtrag zum Thema Suizid-Rate bei den alten Leuten – eine Zahl habe ich da nicht mehr parat, aber im Ländervergleich ist Südkorea in dieser Altersgruppe da ganz weit oben – aber NICHT NUR in dieser Altersgruppe!

  2. Eine Empfehlung für die weiterführende Schule ist eine wichtige Basis für den weiteren Schulbesuch. Vor allem weil in BW noch G8 an den Schulen praktiziert wird und bei einem verkürzten Schuljahr die Anforderungen nach der Grunschule eine große Umstellung für die 5
    Klässer bedeutet. Auch werden die Grundschüler heute schon meistens mit fünf eingeschult und haben mit dieser neuen Anforderung sehr zu kämpfen. Man nimmt durch die frühere Einschulung der Kinder eine wichtige Entwicklungszeit und Reifungszeit der Persönlichkeit. Bei den weiterführenden Schulen ist in BW eine große Nachfrage nach G9 um den Kindern mehr Freizeit zu ermöglichen und eine längere Bildungszeit und Verfestigung des Lernstoffes zu ermöglichen. Die Jugend lichen möchten sich auch außerhalb der Schule engagieren und ausleben und dies benötigt Zeit und dies ist bei einem verkürzten Schuljsahr leider sehr gering möglich. Auch wenn viele Ihr Abitur in der Hand haben, sind Sie oft noch sehr jung und haben nach dem Abitur oft den Wunsch nach der stressigen Schulaufbahn den Wunsch sich erst zu orientieren. Die Zeit bei G8 lässt wenig Zeitraum seinen persönlichen Neigungen nach zu gehen oder einen andere Dinge auszuprobierenfür den Weg nach der Schule. Viele wissen gar nicht was Sie nach dem Abitur machen möchten Studium, Ausbildungsplatz, ins Ausland, Praktikum, weil Sie von der Abitursphase sich erst erholen müssen. Der Zustand hat sich verschlimmert für den Abiturjahrgang durch Corona und keine Möglichkeit gegeben auf eine neue Richtung für den weiteren Lebensweg. Frau Schopper sollte nach dieser außergewöhnlichen Lebenszeit und den wechsel von Eisenmann endlich dazu nutzen einen neuen Weg einzuschlagen und Veränderungen anstreben. Der Flickenteppich gehört entsorgt und hat sich nicht bewährt.

  3. Seit der grünroten Bildungspolitik ist an den weiterführenden Schule nichts mehr, wie es war. Die gute alte Realschule ist mehr denn je zur Hauptschule geworden. Aber: Politisch so gewollt. Schade für die Kinder, dass sie eine drittklassige Bildung erhalten. Alles läuft tief unterm Mittelmaß. Schade für unser Ländle.

  4. Leistungshomogene Klassen – am besten mit gleichzeitiger Reduzierung der Klassenteiler – sind eben leichter zu unterrichten. – Also weniger tun für A13 und Co.
    Die anderen kann ja der blöde Rest zu A12 beschulen.

    Natürlich muss auch der Übergang von über 40% eines Jahrganges an die GY auf höchstens 25% abgesenkt werden – aber ohne Anpassung der Ressourcen der GY. Dass Schulen der SekI – unabhängig von der Schulform – schon jetzt so gut wie keine Lehrkräfte finden, egal.

    PS Ganztag und GY verträgt sich ohnehin nicht. Vergaß ich zu erwähnen:(

    • Ach, und ich dachte, Lehrkräfte mit dem schlechtesten Schnitt werden mit ihren SchülerInnen zum nächsten Schuljahr abgeschult.
      Aber die Konsequenz zieht dann eher das Land.

    • Beschweren Sie sich bitte bei den Bildungspolitikern und nicht beim Philologenverband. Erstere hat alles unterhalb des Abiturs bzw. des Bachelors schlechtgeredet und den Leistungsgedanken aus dem Schulbetrieb entfernt, mit der Folge, dass auch die leistungswilligen (eigentlich) Realschüler am Gymnasium das Abitur schaffen.

    • Was Sie schreiben, scheint mir „dumpfes Meckern“ zu sein. Tatsächlich besagen die Statistiken, die ich gesehen habe, dass die Klassen an Hauptschulen (im Durchschnitt) deutlich kleiner sind als an Gymnasien. Das liegt auch daran, dass jetzt fast alle aufs Gymnasium gehen wollen. Wie hoch eine Gymnasialquote sein sollte, darüber lässt sich trefflich streiten. Als die einheitliche Schule in Frankreich eingeführt wurde, hat ein sozialistischer Bildungsminister das Ziel ausgegeben, 80 % eines Jahrgangs sollten Abitur machen. Am Ende hat man 70 % wohl sogar geschafft. Aber was ist nun besser in Frankreich hinsichtlich eines „Aufstiegs durch Bildung“ ? Heißt es nicht immer wieder, gerade dort seien die Migranten in den Banlieues „abgehängt“ ? Warum ist das denn so, wenn man doch ein einheitliches (ungegliedertes) Schulsystem mit einer Ganztagsschule hat?

      • Nee, der Klassenteiler an HS ist ein anderer als an GY. Hinzu kommt die tatsache, dasss viele der HS-SuS aufgrund des anerkannten Förderbedarfes bei der Klassenbildung doppelt angerechnet werden und die Eingangsklassen an HS bewusst mit weniger SuS in Jahrgang 5 an den Start gehen, da nach dem 6. Jahrgang sich die Schülerzahl durch Schulwechsler von den GY erfahrungsgemäß schnell erhöht.

        • Sorry, ich vergaß zu erwähnen, dass viele Kurse in der GOSt deutlich geringere Frequenzen aufweisen als Hauptschulklassen vom Profiltyp A.

        • Gibt es wirklich so viele Wechseler vom Gymnasium direkt zur Hauptschule? Das kann ich mir nur erklären, wenn sowohl die Gesamtschulen in der Nähe voll sind (plausibel) als auch die Realschulen (weiß ich nicht). Wechsler von der Realschule zur Hauptschule finde ich plausibler.

          • Die meisten Realschulen wurden zugunsten von Gesamt- oder Sekundarschulen umgewandelt, nachdem die Hauptschulen an den gleichen Standorten wegen Schülermangels (fehlende Anmeldungen) geschlossen worden waren. Mancherorts entstanden so die Werkrealschulen oder RS+. D.h. neben den GY gibt es in vielen Fällen nur noch wenige andere Schulformen. Wenn dann die verbliebenen Realschulen ebenso wie die GeS und SekS keine Aufnahmekapazitäten haben, bleibt nur der Gang in die nächstgelegenen HS.

        • Ja natürlich ist der Klassenteiler an der HS niedriger als am GY, und dann melden sch auch nur noch wenige an der HS an, am GY umso mehr. Aber Sie haben oben um 7:02 Uhr das andersherum darzustellen versucht, um am GY herumzumäkeln (das GY ist NICHT die teuerste Schulform pro Schüler). Übrigens: an G8-Gymnasien gibt es nachmittags sehr wohl Unterricht, es geht bis zur 9. Stunde. Der offizielle „deutsche Ganztag“ an anderen Schulformen geht bis 15 Uhr oder vielleicht bis 16 Uhr.

  5. Auch in der Berufsschule hat sich das Niveau erheblich verschlechtert!
    Alle Schularten sind In den 40 Jahren meiner Tätigkeit als Lehrerin abgefallen , dies beginnt schon in der Grundschule!
    Meine drei Kinder haben verschiedene Arten des Rechtschreibens durchlaufen, was sich ohne meine Nachhilfe bestimmt sehr negativ bemerkbar gemacht hätte! Zumindest habe ich das bei einem Großteil meiner Schüler feststellen dürfen!
    Was heute im Berufskolleg sitzt und als guter Schüler gilt, war vor 20 – 30 Jahren ein mittelmäßiger Schüler , der bei mir in 2Jahren in einer Berufsfachschule die Mittlere Reife machen wollte!
    Beim Ausmisten von alten Unterrichtsunterlagen und Klassenarbeiten ist mir das in einem mehr als erschreckenden Maß vor Augen geführt worden!

    • @KARIN
      Unsere GSchüler werden auch immer schlechter.
      Das liegt nicht an der Mengenlehre, die ja schon vor 30 Jahren abgeschafft wurde und auch nicht an dem unseligen „Lesen durch Schreiben“, das kaum ein Lehrer, der bei klarem Verstand war, umgesetzt hat (außer Referendaren, deren Leiter diese neue Methode verlangten) und inzwischen ja auch abgeschafft wurde.

      Bis 2015 wurden viele Grundschulen zusammengelegt bzw. geschlossen, weil ja geburtenschwache Jahrgänge erwartet wurden. Durch Migration und der Schließung der FÖZ für Kinder mit Störungen im Bereich geistige Entwicklung und psychosozialer Entwicklung, platzen die GS jetzt aus allen Nähten!
      Vom versprochenen Teamteaching ist bis heute (Ausnahme Brennpunktschulen)nichts zu sehen.

      Für besonders schwer zu beschulende Kinder kann man zwar eine Schulbegleitung beantragen, aber auch diese sind Mangelware.

      Wenn jetzt ca 20% der Klasse kaum Deutsch spricht, ein bis 2 Kinder aufgrund ihrer geistigen Entwicklung dem Unterricht sowieso nicht folgen können ( sie haben Anspruch auf 2 Stunden/Woche Förderung durch eine Sonderschulpädagogin, sind aber nur selten in der Lage, in den restlichen Stunden selbständig an ihren Aufgaben zu arbeiten) und weitere verhaltensoriginelle Kinder den Klassenraum bevölkern, bleibt wenig Zeit für die guten SuS.

      Die Lehrkraft ist halt alleine mit ca 24 SuS. Und die „herausfordernden“ Schüler binden sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit, die den guten Schülern verloren geht. Aber auch diese können nicht immer selbständig lernen!
      Der Unterricht muss heruntergebrochen werden, damit „keiner auf der Strecke bleibt“! Da bleibt es nicht aus, dass sich lernbegierig Schüler manchmal langweilen, weil sie ausgebremst werden!

      Ich rede hier jetzt NICHT von einer Brennpunktschule! Mich überkommt das kalte Grauen, wenn ich alte Unterlagen jedes Jahr weiter vereinfachen muss! Aufgrund des katastrophalen Lehrermangels können wir noch nicht einmal herausfordernde AGs anbieten. Alle Kapazitäten fließen in die Förderung. Und selbst da reicht es hinten und vorne nicht aus!

      Offenbar kann es sich Deutschland leisten, das Potential seiner Kinder brach liegen zu lassen! Es lebe die Mittelmäßigkeit!

  6. Wieso wird in Deutschland eigentlich nach 4 Jahren die Grundschule beendet. Darüber sollten sich die lieben Philologen Mal Gedanken machen. Und nicht darüber, wie sie weniger arbeiten müssen.

      • Geht es eigentlich immer nur um diese 300 Euro Netto mehr? Jeder weiß, wie er bezahlt wird, bei jeder Berufswahl, also akzeptiere ich das. Ob die unterschiedliche Bezahlung gerecht ist, ist ein anderes Thema, aber die Bezahlung sollte nicht immer Argument für Engagement im Beruif sein.

        • Es geht nicht um die 300 Euro netto, es geht um die Eingruppierung in die Laufbahngruppe II – zweites Einstiegsamt und die damit regulär bestehenden Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb der Laufbahn.

          Die 300 Euro netto sind bezogen auf die Lebensarbeitszeit auch nicht mehr als ein Einfamilienhaus mit gehobener Ausstattung in guter Lage, das sollte m,an nicht überbewerten.

        • In NRW sind es 400 mehr netto. Jeden Monat. Macht im Jahr knapp 5000 netto. In 3 Jahren dann quasi ein kostenloser VW Golf on top.

          Und die Bezahlung ist immer das beste Argument für Motivation. Denn wir alle arbeiten nunmal um Geld zu verdienen in erster Linie. Ich wette um alles in der Welt, dass du deinen Job für A8 definitiv nichz mehr so ordentlich machen wirst wie jetzt.

          Und wenn man wie ivh den neuen Master für Grundschulen in der Tasche hat und trotz neuer Ausbildung A12 verdient, können die mich im Ministerium sowieo alle kreuzweise.
          Mit der Differenz zu A13 könnte ich mittlerweile einen Mustang kaufen

          • Ach Marc, ich bin nicht verbeamtet, erlebe schmerzliche Gehaltsunterschiede und mache meinen Job dennoch motiviert, sonst wäre ich längst ausgestiegen. Nicht so vorschnell urteilen. Es gibt auch „andere“ Lehrer. Das KuMi kann mich allerdings auch kreuzweise, aber das hat andere Gründe.

          • Es gibt auch Gehaltsunterschiede von Bundesland zu Bundesland!!

            Das konnte man ja schon mehrfach lesen. Die Kollegen machen ihre Arbeit dennoch motiviert, auch wenn sie dafür mehrere hundert Euro weniger verdienen. Wer immer so auf diesen Unterschieden herumreitet, der sollte doch dann bitte ein einheitliches Gehalt für alle Lehrer deutschlandweit fordern, oder?

            Aber angestellte Lehrer bräuchten natürlich einen Ausgleich zu ihren verbeamteten Kollegen. Das sehe ich auch so.

    • Wegen mir könnte die Grundschule wie in Berlin und Brandenburg gerne deutschlandweit nach sechs Jahren enden. Dann allerdings spätestens ab Klasse 3 harte Fachleistungsdifferenzierung und Unterricht durch Fachlehrer.

    • Bis vor 100 Jahren hatte man vor einem G9-Gymnasium eine 3-jährige Vorschule, also das Abitur ganz normal nach 12 Schuljahren. Der Weimarer Schulkompromiss hat dann die 4-jährige Grundschule eingeführt, das G9-Gymnasium blieb, die Schulzeit verlängerte sich auf 13 Jahre. Die Nazis haben dann 1937/38 das 13. Schuljahr gekappt und eine Art G8-Gymnasium eingeführt. Nach 1945 ging dann ein politischer Streit los, wie es weitergehen soll.
      Die Zahl der Stellen für Gymnasiallehrer ist doch deshalb stark gewachsen, weil heute so viele Schüler aufs Gymnasium gehen. Aber das war doch wohl nicht Resultat einer Lobby-Arbeit des Philologenverbands, sondern ein politischer (z.B. der Elternwille statt Schulempfehlung).
      Die 4-jährige Grundschule wird heute wohl deshalb beibehalten, weil es einfach erwiesen ist, dass viele (nicht alle) Kinder in dieser Zeit lesen, schreiben, rechnen usw. lernen können als hinreichende Voraussetzung, um anschließend ein Gymnasium besuchen können mit den üblichen Fächern. In Berlin hat man die 6-jährige Grundschule, aber was ist dadurch nun besser? Wie erfolgreich sind denn die darauf aufbauenden G6-Gymnasien? Das will wohl niemand testen. In Fernost gibt’s mehr Leistungsdruck, und dann können die auch mehr, aber das liegt nicht am längeren gemeinsamen Lernen, sondern das Lernen hat einfach einen höheren Stellenwert, und alle richten sich danach. Gerade die Schwachen müssen pauken.

    • Die Grundschule endet in Berlin und Brandenburg nach Klasse 6 !

      In Mecklenburg-Vorpommern bleiben die Kinder auch bis Klasse 6 zusammen, auch wenn sie nach Klasse 4 die Schulart wechseln.

  7. Da pickt kann sich beim Philol.verband aber nur die Ergebnisse heraus, die zur eigenen Agenda passen. Unseriöses Vorgehen, würde man in jeder Klass 9- Argumentation rot anstreichen!

    Beispiel:

    Hamburg, Platz 3, zweigliedriges Schulsystem, G8 und G9, freie Elternwahl Kl. 5.
    Aber Hamburg auch: Sehr hohe Ausgaben pro Schüler, selbstverantwortete Schule, höchste Quote Lehrer/ Schüler, kleinste Klassen, flache Hierarchien da keine kommunale Zwischenebene, hohe Quote Fachlichkeit beim Lehrereinsatz und sogar Verbot fachfremden Einsatzes in bestimmten Konstellationen, sehr hohe Fortbildungsverpflichtung Lehrkräfte (dauerhaft) … …

    Die Argumentation, lieber Ph-Verband, müssen Sie bitte wesentlich differenzierter vortragen, um fachlich ernst genommen zu werden. So wie bisher gemacht, bleibt’s populistisches Grünen-Bashing, statt ein wirklicher Beitrag zur Verbesserung der Bildungslandschaft im Südwesten sein zu können

    • SuS, die aus Hamburg in den Speckgürtel in SH ziehen, sind an unserer GS ein halbes bis ein ganzes Jahr zurück!
      Und das, obwohl auch wir aufgrund von Migration, Inklusion und Integration immer geringere Leistunganforderungen stellen!

      • Ihre Erfahrungen würden die Ergebnisse des Bildungsmonitors bestätigen. Beim Kriterium Schulqualität liegt SH ja auf Rang 5, Hamburg nur 14. Auch wenn man solche Rankings nicht zu ernst nehmen sollte, ganz ohne Aussagekraft sind sie wohl nicht. Und in BW möchte man vermutlich nicht noch weiter abrutschen.

  8. Das Leistungsprinzip wurde eindeutig ausgehelbelt, indem man Integration und Inklusion durchdrücken wollte. Die besondere Förderung, die in vielen Fällen notwendig und sinnvoll wäre, wurde teilweise aus Kostengründen und aus idealistischen Vorstellungen heraus abgewürgt. Was zwangsläufig bleibt, ist ein Absenken des Niveaus. Auch die Gesamtschule wäre ein gutes Projekt, wenn nach einer gewissen Zeit die verschiedenen Interessen und Bildungsgrade/Motivationen in entsprechende Bahnen gelenkt würden. Ein Einheitsbrei, nur damit man keinen diskriminiert bringt gar nichts, weder für den Schüler, noch für den Arbeitsmarkt. Die Konsequenzen sind ersichtlich, ich höre als Lehrer oft: ich schaffe das auch ohne Lernen und Hausaufgaben machen … Die haben das schon mitbekommen, wie der Hase läuft. Ich bin nicht der Meinung, dass dies zielführend ist. Der Schwall unfähiger Leute, die in Führungspositionen drängen, da sie ja die Berechtigung haben, wird schwer zu kontrollieren sein, und kaum jemand wird bereit sein, „niedrigere“ Arbeiten zu verrichten. Da ist der Egoismus in unserer Gesellschaft und die Demotivation unter den Jugendlichen schon viel zu weit fortgeschritten.
    Mich ärgert sehr, dass immer wieder ein paar Möchtegerns in den Bildungsministerien alles Bewährte über den Haufen werfen möchten, um als „innovative“ Bildungsexperten dazustehen, die sich dann selbst auf die Schulter klopfen, ohne zu ahnen, dass ihr Konzept langfristig Nachteile bringt oder erst schwer bzw. gar nciht umsetzbar ist. Es werden nur Lehrer gefragt, die mit dem Klüngel im Ministerium konform gehen und auch schon hoch dotierte Posten dort haben. Das Fußvolk, das die Scherben zusammenkehren muss, wird ignoriert. Aber das ist ja bereits allseits bekannt.
    In der Politik muss sich erheblich was ändern, diese Abgehobenheit ist unerträglich und kann nicht mehr weiter toleriert werden.

    • Ihre Äußerungen klingen so, als wenn Sie den Stein der Weisen gefunden haben und alle anderen doof sind. Haben Sie ihn gefunden?

      Andere haben andere Meinungen und auch ihre Gründe dafür.

      • @fabianBLN, das ist eben meine Meinung und jahrzehntelange Erfahrung. Nirgendwo habe ich gesagt, dass ich keine anderen Meinungen zulasse bzw. alle anderen „doof“ sind, oder? Aber auch Sie sollten andere Meinungen zulassen und nicht so „von oben herab“ argumentieren („Stein der Weisen“, gehts noch?). Ich lasse mich gerne belehren, nur zu.

        • @Andi, Sie schrieben zum Beispiel:
          „In der Politik muss sich erheblich was ändern, diese Abgehobenheit ist unerträglich und kann nicht mehr weiter toleriert werden.“

          • Ist eben meine Meinung …. und nicht nur meine. Man kann es auch Arroganz, Realitätsferne, Wohlfühlblase nennen … Der Bezug zur Basis geht, meiner Meinung nach, immer mehr verloren, und Entscheidungen sind alternativlos … (Ich betone: meine Meinung).

  9. Das gegliederte Schulsystem entspräche, wenn es gut gemacht wird, eigentlich der viel geforderten Differenzierung, die ja innerhalb einer (gegliederten) Schulart weiter fortgesetzt werden könnte. Natürlich stimmt auch, dass dabei auch „sozial selektiert“ wird und das ist nicht im Interesse unserer Gesellschaft, weil dadurch „Standesdünkel“ entstehen kann. Ich denke, Mischformen, wie die kooperative Gesamtschule bildeten einen Kompromiss, wo alle „Schularten“ an einer Schule, also in einem Gebäude „stattfinden“ und sich die Schüler unterschiedlicher Bildungsgänge dann in bestimmten Fächern und Kursen doch „begegnen“ und dort dann gemeinsam lernen.

  10. @Alexander
    Sie picken sich m.E. aber auch selber die Ergebnisse heraus, die zu Ihrer Agenda passen.
    Zum Thema Hamburg kann man beim Bildungsmonitor z.B. lesen, dass die durchschnittlichen Kompetenzen in Naturwissenschaften gering sind und viele Schüler nicht die Mindeststandards in Naturwissenschaften, Mathematik und Lesen erreichen. Das erscheint mir jetzt für BW nicht unbedingt als Vorbild.

  11. Ich habe in meinem langen Berufsleben mehrfach unfähige Leute erlebt, „die in Führungspositionen drängen“, weil sie mit den „niederen“ Aufgaben im Klassenzimmer nicht fertig wurden und sich deswegen auf die Karriereleiter flüchteten.
    Nur auf den Mund gefallen waren sie nicht, konnten opportunistisch auftreten und ihre Person mit politischem und behördlichen Wohlverhalten nach oben empfehlen. Von dort aus „glänzten“ sie dann mit ihrem Besserwissen und ihren „sachkundigen“ Entscheidungen.
    Bei uns machen häufig die falschen Leute Karriere, nämlich nicht tüchtige Lehrer, die auch mal mutig und aus guten Gründen Kritik an schulpolitischen Entscheidungen nehmen, sondern die ideologisch anpassungsfähigen Jasager und Klugschwätzer.
    „Der Fisch stinkt gewöhnlich vom Kopf her“ gilt besonders in der Bildungspolitik. Hier haben häufig Leute das Sagen, die mit der Schulpraxis und den Schülern nicht fertig wurden.

  12. Im Sport, in Musik, auch beim Sprachen lernen in der VHS ist klar, dass man in Gruppen üben muss, die einen vergleichbaren Lernstand haben, um gemeinsam weiterzukommen. Der FC Bayern übt nicht mit den Kickers Dorfacker, weil nur die Dörfler was dazulernen könnten, aber die Spieler von Bayern nicht, oder weil sie sich langweilen. Der Kurs „Spanische Konversation“ wird nicht von Anfängern besucht, die die ersten Vokabeln lernen, und in einer Lerngruppe können nicht die einen schon Bruchrechnen trainieren, wenn die anderen noch nicht die Grundrechenarten mit natürlichen Zahlen beherrschen. Das bringt beiden Seiten nichts!
    Warum sieht man im Bildungsbereich nicht ein, dass eine zu große Inhomogenität dem Weiterkommen der stärkeren Lerner schadet und die anderen frustriert? Haben denn die Spitzen keine Rechte auf adäquate Förderung? Wer nimmt die neue Studie von Hartmut Esser und Julian Seuring ernst, die insbesondere auch darauf abhebt, dass sich schwächere Lerner in der ähnlich aufgebauten Gruppe besser entwickeln können? Zitat: „Die Kinder fühlen sich wohler, weil sie, wenn sie ihren Fähigkeiten nach richtig platziert sind, sich besser fühlen und dann auch wirklich besser werden.“ Sowohl die Spitzenschüler als auch die, die mehr Zeit brauchen, haben ihre speziellen Bedürfnisse, auf die die Lehrkräfte eingehen sollen, aber alles in einem Topf geht nicht gut! Wie oft habe ich es in gymnasialen Eingangsklassen erlebt, dass sich Schüler/innen so sehr gefreut haben, dass („endlich!“) etwas Neues kommt und sie nicht immer warten müssen, bis auch der/die letzte den Stoff kapiert hat, der sie schon längst langweilt! Diese Kinder waren wie befreit. Das Beispiel Bayern zeigt eine Möglichkeit, wie man arbeiten kann, um Frustrationen möglichst zu vermeiden und gute Schulerfolge zu erzielen. Und weil es in BW nach dem Prinzip „Kein Abschluss ohne Anschluss“ immer Wege zur Weiterentwicklung gibt, ist es eine glatte, unverschämte Lüge zu behaupten, dass mit der Grundschulempfehlung der Lebensweg „durch Selektion“ vorbestimmt sei – wer so argumentiert, hat unser Schulsystem nicht kapiert oder will es nicht verstehen, um seine ideologischen Vorurteile nicht revidieren zu müssen.
    Wenn nun eine solche Ideologie von seiten der Schulverwaltung die Entscheidungen bestimmt, dann wird es in BW immer weiter abwärts gehen – schade für die Kinder!

    • Was Sie beschreiben, ist eine Folge davon, dass erstens die Parteien zu viel Einfluss auf die Schulpolitik haben und zweitens in den Parteien die Ideologen zu viel zu sagen haben. Im Grundgesetz steht, die Parteien „wirken bei der politischen Willensbildung mit“, nicht mehr.
      Das ist auch eine Spielart des Populismus: Man erklärt eine unklar definierte „Gerechtigkeit“ zum Hauptziel der Beschulung und starrt dabei auf gewisse Statistiken, die als Indikator für Ungerechtigkeit aufgefasst werden. Der unterschiedliche Testerfolg einzelner Bevölkerungsgruppen bei PISA & Co wird als Chancenungerechtigkeit interpretiert. Wenn dann aber in Bayern die Migranten besser abschneiden als die Nicht-Migranten im gesamtschulfreudigen Bremen, dann wird dennoch das bayerische Schulsystem als „ungerecht“ und ohnehin „veraltet“ gebrandmarkt. Man könnte eher mal die Ideologen in der Bremer Schulverwaltung einschl. zweier Landesinstitute ins Visier nehmen. Die haben nämlich ihren Anteil am schlechten Abschneiden der Bremer SuS. Nichts passiert einfach von alleine.

  13. Sehr gut, KMF, den Beitrag kann ich zu 100 Prozent unterstützen. Vernünftige Ansätze findet man immer seltener in der Bildungspolitik, leider. Ich sehe das auch so, dass man Schülern keinen Gefallen damit tut, wenn man aus falschem pädagogischen Verständnis heteroge Gruppen erzwingt und dann verzweifelt mit Lerngruppen, Fördermaßnahmen und Hilfsangeboten das unterschiedliche Leistungsniveau auszugleichen versucht. Zu oft habe ich erlebt, dass gerade die lernschwachen und förderbedürftigen Schüler zusätzliche Lernangebote eben nicht wahrnehmen. Da fehlt es meist an der grundlegenden Lernbereitschaft. In weiterführenden Schulen sollte man daher nicht zögern, eine gewisse Aussortierung vorzunehmen. Und wie sie bereits erwähnten: auch ohne Gymnasium kann man seinen Weg machen, der manchmal sogar besser verläuft als mit. Unser Schulsystem ist zum Glück sehr durchlässig geworden. Aber es gehört halt eine gewisse Motivation und Fleiß dazu, um weiter zu kommen, da mangelt es manchmal bei den Schülern erheblich.

  14. @F.H., stimme Ihnen vollumfänglich zu, nach nun 41 Jahren Berufserfahrung! Die „Kleinen“ schaffen, die „Großen“ raffen. Besonders ärgerlich sind Personalräte, die dem Personal wenig Rat geben. Ohne vorher das Personal zu Rate zu ziehen, werden viele Dinge abgenickt, sehr zur Freude der Chefs. MIt lachendem Gesicht werden dann die Neuerungen dem Kollegium präsentiert. Nur manchem vergeht dann das Lachen.

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