Gegen Laschet: Merkel versucht, die Länder von einer Durchseuchung der Kinder abzubringen – vergeblich?

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BERLIN. Auf der Zielgeraden ihrer Kanzlerschaft geht Angela Merkel offenbar noch einmal auf Konfrontationskurs gegen ihren Nachfolger als CDU-Vorsitzenden – und zwar beim Thema Schulen. Anlass sind die rasant steigenden Infektionszahlen unter Kindern und Jugendlichen. Während Armin Laschet, CDU-Chef, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und Kanzlerkandidat mit miserablen Umfragewerten, einen Vorstoß unternehmen lässt, die Quarantäne-Regeln für Schülerinnen und Schüler weitgehend zu kippen, schlägt das Kanzleramt einem Bericht der „Bild“ zufolge in interner Runde Alarm: Die Ministerpräsidenten dürften „die Durchseuchung der Kinder nicht hinnehmen“. Das wollen zumindest die meisten aber offenbar doch tun.

Streit um die Schulen: Noch-Kanzlerin Angela Merkel und Kanzlerkandidat Armin Laschet, hier bei einem gemeinsamen Auftritt in Vor-Corona-Zeiten. Foto: photocosmos1 / Shutterstock

Die Medien der „Bild“-Gruppe trommeln seit Monaten für weit offene Schulen möglichst ohne Einschränkungen durch Corona-Schutzmaßnahmen. Aktuell heißt es empört (Versalien im Original): „Familien in ganz Deutschland hoffen auf normalen Schul-Alltag, Bundesländer lockern die drakonischen Quarantäne-Regeln für Schulkinder. Doch das Kanzleramt schlägt schon wieder SCHUL-ALARM!“

Anlass, „SCHUL-ALARM“ zu schlagen, besteht durchaus: Vergleicht man die aktuellen RKI-Daten (im Wochenbericht vom 26. August) mit denen vier Wochen zuvor – also vor Schuljahresbeginn im ersten Bundesland, Mecklenburg-Vorpommern –, dann hat sich die Zahl der neuinfizierten Mittelstufen-Schüler in Deutschland versiebenfacht, die der neuinfizierten Grundschüler sogar verneunfacht. Keine andere Altersgruppe weist eine solche Dynamik aus. Und der Trend setzt sich fort: Innerhalb von nur einer Woche hat sich in Deutschland die Inzidenz unter den Grundschülern (Fünf- bis Neunjährige) von 49,34 auf 98,82 sowie unter den Sekundarstufe-I-Schülern von 70,24 auf 143,1 verdoppelt, wie News4teachers berichtet.

In einer internen Schaltkonferenz mit den Chefs der Staatskanzleien der Bundesländer hat nach „Bild“-Informationen Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU), selbst Mediziner, vor lockeren Corona-Regeln in Schulen gewarnt. Die Länder müssten eine „massive Corona-Verbreitung“ verhindern.

„Doch die Länder schlugen zurück: Schulen seien Ländersache! Einmischung aus Berlin sei unerwünscht!“

„Bild“: „BRAUNS VORSCHLAG: Die Länder sollten sich auf einheitliche Schulregeln einigen. Natürlich nach dem strengen Geschmack des Kanzleramts. Doch die Länder schlugen zurück: Schulen seien Ländersache! Einmischung aus Berlin sei unerwünscht! Auch Brauns Panikmache wiesen die Ländervertreter zurück: Die Schulen seien ‚keine Inzidenztreiber‘, der Vollalarm aus dem Kanzleramt also unangebracht.“ Stattdessen hätten die Bundesländer das Robert-Koch-Institut aufgefordert, „endlich die strengen Quarantäne-Vorgaben für Schüler zu kippen. Die Empfehlung, nach einem Infektionsfall die ganze Klasse nach Hause zu schicken, bedeute ,faktisch Schulschließungen‘“.

Unabhängig davon, dass „Bild“ zur Freude der Querdenker-Szene seit Monaten gegen alle Corona-Beschränkungen schießt, ist die Redaktion offenbar mit einigen Landesregierungen bestens vernetzt – und konnte so praktisch live aus den Ministerpräsidentenkonferenzen mit der Bundeskanzlerin berichten. Heißt: Der Bericht ist, wenn man von seinen Meinungselementen („Brauns Panikmache“) absieht, glaubwürdig.

Merkel, die sich seit Beginn der Pandemie von Wissenschaftlern beraten lässt und immer wieder die Länder zur Vorsicht getrieben hat – bis hin zur Bundesnotbremse -, ist wohl tatsächlich angesichts des Lockerungskurses der Länder insbesondere bei den Schulen alarmiert. Zumal sich immer mehr Landesregierungen dem anschließen: Gestern erklärte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), es werde keinen Wechselunterricht im Freistaat mehr geben, egal wie wild das Infektionsgeschehen tobt, wie News4teachers berichtet.

Gebauer will, dass „nur noch nachweislich infizierte“ Schüler in Quarantäne müssen – nicht mehr Sitznachbarn oder die ganze Klasse

Die Öffnungen werden vor allem von Kanzlerkandidat Armin Laschet forciert, der in Nordrhein-Westfalen die bundesweit höchsten Inzidenzen einschließlich Rekordwerten unter Kindern und Jugendlichen zu verantworten hat – den Kurs nun aber offenbar auf die Spitze treiben will: Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) erklärte heute im Schulausschuss des Landtages einem Bericht des WDR zufolge, sie wünsche sich, dass „nur noch nachweislich infizierte“ Kinder und Jugendliche in Quarantäne müssen – nicht mehr die Sitznachbarn oder gar die ganze Klasse. Damit würden – News4teachers berichtet auch darüber – alle Warnungen aus der Wissenschaft in den Wind geschlagen.

Die Schutzmaßnahmen der Landesregierung seien wirksam, so Gebauer. Man wolle den Präsenzunterricht unabhängig von Inzidenzzahlen aufrechterhalten und Unterrichtsausfall möglichst verhindern. Nach der Sitzung schloss die Ministerin auf Nachfrage einen nordrhein-westfälischen Alleingang nicht aus, falls es keine Einigung auf eine entsprechende bundesweite Regelung geben sollte. Am kommenden Montag beraten die Gesundheitsminister von Bund und Ländern darüber.

Bedeutet: Laschet prescht vor – ohne Rücksicht auf Verluste. Und: gegen Merkel. News4teachers

Zu viele infizierte Kinder: Kultusminister wollen Quarantäne-Regeln in Schulen aufweichen – Giffey stellt sich dagegen

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66 KOMMENTARE

  1. Es geht ausschließlich um Macht. Wir kennen doch alle das Märchen vom Rumpelstilzchen. Das Männchen hilft – VERMEINTLICH – der Müllerstochter, das Schicksal des Kindes ist ihm sch …egal..

    Die Verantwortungslosigkeit Schutzbefohlenen gegenüber, vorgetragen mit einem vermeintlich nachdenklichen, „staatsmännischen“ Gesicht, macht mich fassungslos.

    Ich hoffe auf das GUTE Ende. Das Männchen stampft mit dem Fuß vor Wut auf, als man sein wahres Wesen erkennt …und verschwindet auf Nimmerwiedersehen. Am besten, mit allen Gesinnungsgenossen, partei- , länder- bzw. märchenübergreifend.
    Aber das haben die Wähler in der Hand.

    • @Trulla

      Das gute Ende?
      Vielleicht ist das gemeint mit dem „nordrhein-westfälischen Alleingang“ von dem Tante Yvi erzählt?
      Das Männlein Laschet geht still und stumm in den Sonnenuntergang seiner Polit-Karriere und nimmt die Reno-Gehilfin gleich mit.
      … Ja, ich habe noch Wünsche und Träume …

        • @Redaktion: Den Artikel hatte ich auch schon gesehen, aber es fällt die Häufigkeit der Artikel gegen CDU/FDP in NRW schon sehr auf, bei insgesamt 16 Bundesländern.

          • Sehr geehrte/r DerDip,

            NRW liegt bei der Zahl der Corona-Neuinfektionen bundesweit mit Abstand an der Spitze – auch bei Schülerinnen und Schülern, deren Werte aktuell so hoch sind wie nie zuvor. Außerdem hat das Schuljahr in NRW, anders als in Baden-Württemberg, bereits begonnen. Last but not least: Natürlich ist das Handeln der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen auch deshalb besonders interessant, weil deren Chef in Kürze Bundeskanzler werden will. Da ist schon relevant, wie der Mann in Krisen re(a)giert.

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

          • Momentan geht auch gar nichts, ohne jemanden politisch an den Karren zu fahren. Alle sind so sensibel…

          • @DerDip
            Ich teile Ihren Eindruck von „politisch motivierter Berichterstattung“, allerdings nicht nur im Hinblick auf die Bundestagswahl. Das wurde schon mehrmals moniert.
            Antwort: In jeder Redaktion säßen auch nur Menschen, die politische Überzeugungen hätten.
            Das ist ehrlich. Schlimmer wäre Abstreiterei und Vorgaukeln von absolut neutraler und objektiver Berichterstattung. Das findet man sowohl online wie offline leider immer wieder.

          • Sehr geehrter Robert,

            natürlich sitzen auch in unserer Redaktion Menschen, die Meinungen haben – dieselben Menschen verstehen aber ihr Handwerk. Genauso wie ein seriöser Wissenschaftler zwar mit einer Arbeitshypothese arbeitet, diese aber dann anhand von Fakten überprüft, mag ein guter Journalist zwar eine These haben (ohne die würde es ja gar keinen Anstoß zur Recherche geben) – verifiziert oder falsifiziert diese dann aber ergebnisoffen anhand von validen Quellen. Das ist der Punkt, der guten von schlechtem Journalismus unterscheidet: Guter macht seine Quellen transparent und nachvollziehbar, schlechter eben nicht. Mit politischer Einstellung hat das nichts zu tun – es gibt gute und schlechte Journalisten hüben wie drüben -, viel aber mit der Haltung zum Beruf.

            Herzliche Grüße
            Andrej Priboschek
            Herausgeber News4teachers

    • BW wird nicht außen vor gelassen, aber NRW ist im Moment mit Schulbeginn, vor allem aber mit miserablen Zahlen den anderen Ländern voraus und zeigt, wohin die Reise auch woanders gehen wird. Insofern sollte man dort eigentlich kritisch hinschauen und Maßnahmen ergreifen, die dann auch in den anderen Ländern umgesetzt werden, bevor es überhaupt so weit kommt.
      Stattdessen lockert man trotz Rekordzahlen munter weiter und der Hauptverantwortliche will auch noch Bundeskanzler werden um den Rest des Landes mit seinem Erfolgsmodell zu beglücken.

  2. Frau Merkel hat als promovierte Physikerin eine Ahnung von exponentiellem Wachstum.Sie weiß,was kommt,und die 16 Kumi Kasperl fühlen sich persönlich auf den Schlips getreten.Unfassbar.Das fliegt uns um die Ohren.Die Notbremse hätte nie auslaufen dürfenAber nichtmal daraus haben die Kasper gelernt.

      • Einge davon hatten zu ihrer Schulzeit statt Marthematik nur „Malen nach Zahlen“oder wie lässt sich diese Manko sonst erklären.

  3. Lassen wir Sir W. Churchill dazu sagen: „Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe.“ (Quelle: https://beruhmte-zitate.de/autoren/winston-churchill/)

    Wo der Mann Recht hat: „Es reicht nicht aus, dass wir unser Bestes geben. Manchmal müssen wir das tun, was erforderlich ist.“ (Quelle: https://beruhmte-zitate.de/autoren/winston-churchill/)
    Der zweite Satz in diesem Zitat ist des Pudelskern, im Anbetracht der aktuellen gesundheitlichen Situation in Deutschland. Es bleibt die Frage zu klären, was mit dem „tun, was erforderlich ist.“ im Rahmen der Schulen gemeint ist. Nach Ansicht einiger vermutlich nicht das, was sich gesundheitsbewusste und soziale Menschen wünschen.

  4. Welchen Wert hat der Gesundheitschutz noch für Politiker und KM? Die Kinder und Jugendlichen werden einer Gefahr ausgesetzt in den Schulen um somit den regelmässigen Schulunterricht zu gewährleisten. Der Wahlkampf wird auf dem Rücken der Schülerschaft ausgetragen und die Handlungsunfähigkeit bekommen die letzten in der Reihe zu spüren. Die unterste Schublade wird eingesetzt und die Schulgemeinschaft wird einer Gefahr ausgesetzt die unverantwortlich von der Politik und KM ausgelebt wird. Für die „ALTEN“ war man bereit Schutz zusprechen und der „JUNGEN“ Generation gewährleistet man keinen Gesundheitschutz und ist bereit eine Durchseuchung anzustreben. Die junge Generation hat auf vieles verzichtet und Rücksichtnahme in vielen Lebensbereichen entgegengebracht unserer Gesellschaft. Die Klassenzimmer geben keinerlei Sicherheit auf Gesundheitschutz, keine Luftfilter vorhanden, zu enge Klassenräume, keine Abstände und noch viel zu wenige Schüler die geimpft sind. Die Durchseuchung wird viel Leid in die Familien tragen und große Unruhe im Schulleben verursachen. Die Politik und KM leben viel Dummheit aus auf Kosten einer Generation die Ihr Leben noch vor sich haben.https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/streit-um-quarantaene-regeln-an-schulen-in-baden-wuerttemberg-100.html Herr Scholl nimmt kein Blatt vor dem Mund und kämpft für die letzten in der Reihe!

  5. Merkel mischt sich nicht ein … Sie versucht , noch Schlimmeres zu verhindern . Wie damals bei der Bundesnotbremse . Die leichtfertig beendet wurde .

  6. In der Altersgruppe 18 – 60 sind ca 65% vollständig geimpft.

    Da es in den Schulen wie immer behauptet wird, kein Infektionsgeschehen gibt, stecken sich anscheinend 2 von 3 Kindern in NRW bei ihren geimpften Eltern an. 1 von 3 bei ungeimpften Eltern.

    Würden also die Kinder in den Schulen übernachten, dann gäbe es kein Infektionsgeschehen mehr.

    • @Koogle

      Das könnte klappen, aber nur, wenn man das geimpfte Schulpersonal ebenfalls aus den Schulen heraushält!
      U12 feiert gerne Pyamaparties!
      Und das Essen kann man den Kindern ja durch die geöffneten Fenster hineinreichen.

        • @Mika

          Aber wir haben doch noch die Heterogenität!
          Das wird also klappen:
          Wer auf 1 Seite weniger als 100 Fehler beim Text abschreiben macht, darf zu Belohnung die Aufsichtspflicht übernehmen.
          Und um die Beaufsichtigung bzw. Betreuung tagsüber geht es doch eigentlich.

      • @Alla
        Nach der Theorie „An Schulen gibt es kein Infektionsgeschehen“ ist natürlich auch das Schupersonal plötzlich immun, sobald es die Schule betritt und steckt demzufolge auch nicht die Kinder an.

        Aber Essen durchs Fenster ist ein gute Idee.

        • „Aber Essen durchs Fenster ist ein gute Idee.“
          Durch vielfältige Übungen bekommt man dadurch auch gleich noch den Sportunterricht geregelt.

  7. Die Bundesregierung bzw die Kanzlerin bekommt doch nicht mal die eigenen Versäumnisse hin, z.B. das Desaster mit Afghanistan, frühzeitige Beschaffung von Impfstoffen, Masken oder die Entwicklung einer brauchbaren Corona App. Aber Hauptsache den klügeren bei diesem Thema spielen.

    • Klüger als …. heißt nicht, dass es der Weisheit letzter Schluss ist. Aber im Hinblick auf die Pandemie klüger als die 16 Kasperle.

  8. „Bedeutet: Laschet prescht vor – ohne Rücksicht auf Verluste. Und: gegen Merkel. “

    Man könnte aber auch sagen, Merkel prescht vor, ohne Rücksicht auf Verluste (weil sie die Verluste bei der Bundestagswahl nicht mehr treffen) und sie somit „frei“ agieren kann. Außerdem wiederspricht sie nicht nur Laschet Politik, sondern jetzt auch Söders, Kretschmann … Kein Wunder das die Länderchefs (lt. Alphatiere und Macher)so reagieren.

    Ich glaube nicht, dass die Kanzlerin die Aussagen so getroffen hätte, wenn sie im Herbst noch zu Wahl stehen würde. Da würde es auch heißen, wir müssen die Schulen sol lange wie möglich (und was nach dem 1.10. werden wir sehen) offen halten. .

    • Sie hat sich auch früher schon für eine besonnene Corona Politik eingesetzt. Ist aber schon etwas her, und das Wählerhirn hats schon vergessen.

  9. Super! Dass Merkel Laschet jetzt reingrätscht kann nur bedeuten, dass sie ihn auch schon abgeschrieben hat als Kanzler. Nach dem Motto: Was kaputt ist, kann man nicht mehr kaputt machen….
    Da kann man ihm auch schonmal Kontra geben, ohne dass man fürchten muss, dass die Umfragewerte noch mehr in den Keller gehen.

    Wie sehr ich die Zeit ohne Wahlkampf vermisse.

    • Jeder weiß , dass Laschet es nicht wird . Insofern kann Merkel ihm widersprechen , ohne seine Wahlchancen zu minimieren . Darüberhinaus hat sie , im Gegensatz zu Gebauer oder ihm , im Inneren ein Gefühl politischer Verantwortung .

    • @Leseratte,unfassbar guter Kommentar!Bleibt nur noch zu sagen,dass die Eltern ja auch nix machen.Ich bin hier die Einzige,die ihr Kibd zuhause behalten würde.Wenn alle streiken würden,die die Möglichkeit hätten,zumindest aus Solidarität für die,die die Präsenzpflicht gern aufgehoben hätten,dann könnte man was bewirken.Kapiert aber keiner,dass einem dadurch ja nix genommen wird,man sein Kind nach wie vor in die Schule schicken kann,während andere einfach die Wahl hätten.Könnte jetzt schon kotzen wenn ich an all die glücklich schnatternde Mütter morgen denke,deren Kinder ja sooo froh sind,dass sie zur Schule dürfen.Da wird auch nicht geschnallt,dass Masken und lüften nix bringen,wenn zum Frühstück selbige abgesetzt werden dürfen….Ich versteh es einfach nicht.

      • Ich verstehe, dass manche Eltern mit aller Macht ihre Kinder zu Hause lassen bzw. in die Schule lassen wollen. Aber bei aller Liebe…. Noch ein Jahr Doppelbelastung (Unterrichten der Kinder zu Hause UND in der Schule) schaffe ich nicht. Da muss ich auch mal auf meine eigene Gesundheit achten.

        • Klar, aber bitte noch bis zur Impfung für U12 durchhalten, das wäre doch sicherlich noch machbar für alle!

          Oder mir sagt mal einer einen Arzt, der jetzt schon U12 impft, was völlig legal ist, dann bin ich sofort auf dem Weg dahin.

        • Es würde völlig reichen, wenn der Präsenzzwang ausgesetzt ist bis auch die U12-Kinder sich impfen lassen konnten.

          Das würde ja nur bedeuten, dass ein Unterrichtsbesuch freiwillig ist. Die Eltern hätten das Recht, das Kind zuhause zu lassen. Genauso wie die sorglosen Eltern das Recht haben, ihr Kind durchseuchen zu lassen.

          • Ja, soweit ist gekommen.. Also sorgolose Eltern haben alle Rechte ihre Kinder durchseuchen zu lassen, und die Eltern, die ihre Kinder schützen wollen, haben keine Rechte darauf.

          • Genau so sehe ich das auch. Ich habe drei Kinder, eines mit einer Erkrankung, die mit einem defekten Immunsystem einhergeht. Die Geschwister müssen jetzt wieder in die Schule (und ja es ist vom sozialen Aspekt her sehr wichtig). Nur leider ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie im Falle einer Infektion langfristig unter Post-Corvid leiden werden sehr hoch. Sie haben jetzt 10 Monate zu Hause lernen müssen. Hätten zwei oder drei weitere Monate da den Kohl noch fett gemacht?
            Ich freue mich jeden Tag, dass sie einen schönen Schultag hatten, aber ich schicke sie mit starken Bauchschmerzen und hoffe nur, dass sie sobald die Impfung ab 5 freigegeben wird, nicht monatelang warten müssen. Denn eine Priorisierung bei Kindern ist ja wohl nicht vorgesehen

      • Ich würde mich anschließen. Sofort!
        Und ja, glückliche Eltern gibt es wahrscheinlich überall sonst wären die Proteste schon lauter.
        Aber allein bewirkt man eben nichts, da ist man nur die Lachnummer mit dem Aluhut.

      • @Maren

        Genauso ist es an unserer Grundschule auch. Testen und frühstücken in der Klasse, da ist es dann auch vollkommen egal, ob die Kinder ansonsten ihre Maske am Kinn baumeln haben oder nicht.

        Aber wetten, dass dann trotzdem nur noch das eine Kinder (falls es über den Test hinaus noch Symptome zeigt oder gleich in der Klasse zusammenbricht) zuhause in Isolation darf und der Rest weiter in die Klasse gezwungen wird?

        Die Durchseuchung ist noch nicht vollendet, niemand darf ihr entkommen. Husch husch, rein in die Klasse, Fenster zu und jetzt singen wir alle 200 x Happy Birthday ohne Maske damit die Intensivstationen bis zur Bundestagswahl voll sind!

        Selbst die eine Mutter, bei der ich noch dachte, sie steht auf der vorsichtigen Seite weil das Kind Asthma hat und sie selber fett ist, schwafelt nur noch von psychischen Problemen bei allen (!) Kindern und dass sie ja alle Selbstmord begehen würden wenn sie nicht endlich wieder Sozialkontakte hätten. Und Eltern würden nicht ausreichen.

        Die weltweite Sterberate unter Kindern auf abgelegenen Farmen, Inseln oder unter krebskranken Kindern, die eine gewisse Zeit nicht zur Schule gehen, muss unfassbar hoch sein…

        Falls MEINE Kinder auf der Intensivstation landen oder in 10 Jahren noch Nachwirkungen haben, dann wissen sowohl sie als auch ich selber wenigstens, dass ich mir den … aufgerissen habe, um sie zu schützen und dass ich sie aus Liebe, Sorge und nach intensivsten Recherchen, Studien, etc. nur zu den Events (also Schule) gehen lassen habe, die mir aufgezwungen wurden.

        Ich möchte nicht in der Haut der anderen Familien stecken, denen schon seit vielen Monaten alles völlig egal ist und die es gar nicht abwarten konnten, dass die Kinder sämtliche Schutzmaßnahmen und Abstände fallen ließen – falls den Kindern etwas passiert.

        Ich hab so einen Brast auf Gebauer, Stamp, die komplette KMK und sämtliche kinderhassenden Landesfürsten, dass ich nur noch schreien könnte!

        • @Tina+2
          Sie bringen da ein einleuchtendes Beispiel:
          „Die weltweite Sterberate unter Kindern auf abgelegenen Farmen, Inseln oder unter krebskranken Kindern, die eine gewisse Zeit nicht zur Schule gehen, muss unfassbar hoch sein…“
          Aber bestimmt behauptet bald irgendein Schlaukopf ( Ironie ) allen Ernstes:
          Deswegen hört man von denen auch selten – die liegen alle in ihren Häusern, Hütten, Zelten, … wegen Tod durch Einsamkeit ( und wahrscheinlich war auch kein Handyempfang ).

        • @Tina+2 das krasse ist,bei uns war letztes Halbjahr die Präsenzpflicht ausgesetzt,weil rechtlich eine Testpflicht sonst nicht machbar wäre.Aber jetzt,wo sogar mehr getestet wird,ist keine Rede mehr davon.Begründung Schulbehörde,es hätte sich gezeigt,dass alle damit gut klarkämen.Ja,aber das ist doch keine rechtliche Grundlage.Die hat sich offenbar nicht geändert,wird aber nicht kommuniziert und bei Verweigerung mit Sanktionen gedroht.Als Alleinerziehende hab ich nicht den Mut,es darauf ankommen zu lassen.Die Einwilligung für die Tests ist eine Farce,ich habe widerrufen,um ihn zuhause behalten zu können,und ich habe das letztlich auch nicht rückgängig gemacht.Trotzdem musste ich ihn heute hinschicken.Und dieses Gelaber,wir müssen ab jetzt damit leben.Solange alle fressen und saufen gehen können und Fußball gespielt wird,sind alle happy.Aber man muss doch zunächst alles an möglichen Sicherheitsmaßnahmen ergreifen,damit der Alltag gelebt werden kanm.Sollen die Kinder ihre ganze Schullaufbahn mit Maske und frieren im Winter verbringen?Jeder Arbeitnehmer fände das zu recht unzumutbar.Aber bei Schülern ist das ja egal.Viele scheinen ja richtig froh zu sein,die Kinder endlich wieder los zu sein,so hat man das Gefühl.

  10. Ich wünschte mir, unsere Bundeskanzlerin setzte sich noch einmal durch.
    Man kann das Land und seine Kinder nicht den KM überlassen.

    Klar, Schulen auf so lange wie möglich. Wär aber schon voriges Jahr viel länger, vielleicht durchgängig möglich gewesen, wenn man bereit gewesen wäre
    a) vom herkömmlichen Bild der Schule (30 Kinder, ein Lehrer, 8 Stunden pro Tag, ständig Lehrer- /Gruppenwechsel) abzuweichen
    b) Maßnahmen ergriffen hätte, dass Schule sicherer wäre als sie es derzeit ist

    Es hat sich nichts geändert seit letztem Jahr:
    Weiter Vorbeten von Mantras, weiter alles wie immer, weiter die irre „Hoffnung“, das Virus ginge deshalb einen Umweg um Schulen und Kinder.

    Irre! Kann es denn sein, dass in einem demokratischen System nur die Kanzlerin versteht, was ein Virus, was exponentielles Wachstum, was offene Schulen ohne Schutzmaßnahmen bedeuten?
    Komme keiner daher und behaupte, Händewaschen und Maske und Lüften seien wirksame Schutzmaßnahmen. Besser als nichts, aber besser wäre anders!
    Geld regiert uns alle – „kein Geld“ regiert die Schulen – und das nicht erst seit der Pandemie!

    Wo bleiben unsere Werte?
    Wo bleiben unsere „klugen Köpfe“?
    Wo sind die Menschen, die im Sinne der Kinder Gehör finden?
    (Lehrer und den Epidemiologen gehören zu diesen offenbar nicht, zumindest hört man uns nicht. )
    Wo bleiben nachhaltige Lösungen? „Mal gucken wie’s läuft… solange kein Gericht es kippt machen wir was wir wollen“ ist für mich keine verantwortungsvolle Strategie, weder auf Länder- noch auf Bundesebene!

    Daher bleibt wohl nur die Hoffnung auf ein Machtwort der Kanzlerin, eine neue Notbremse, klare, noch klarere Ansagen von Fachleuten, denen das Wohl der Kinder und damit unser aller Wohl über die Aussicht auf daherfabulierte „Erfolgsmeldungen“ nach der Wahl geht.

    Und am Ende bleibt die Hoffnung, dass unser Staat im Sinne seiner Bürger funktionsfähig bleibt oder wieder funktionsfähig wird im Sinne des GG, in dem der Schutz von Leben und Gesundheit für alle über allem steht.

    Für die Schulen kann all das für mich nur heißen:
    Kleine isolierte Gruppen, Arbeit mit den Ressourcen, die wir haben – bis evtl. irgendwann technische Lösungen möglich und vorhanden sind, die wieder „normalen“ Unterricht möglich machen; wie „normal“ oder „althergebracht“ der dann sein soll, müssen wir jetzt mit entscheiden und nicht den Politikern überlassen, dass „alles wieder so wird wie früher“, damit die „Kinder mit einem Lächeln in die Schule kommen“… DAS kann es nicht sein!

    Ob sich jemals etwas wirklich im Sinne aller Beteiligten ändert an Schule????

    • Es wird so lange laufen gelassen bis auch der letzte Honk sich nicht mehr: „warten wir doch mal ab obs wirklich schlimm wird.“ sagen kann ohne rot zu werden.

      Warten wir ab, ob die Kinderhospitalisierung bei uns so schlimm wird wie in USA … (dort gibt es ja nur dicke und zuckerkranke Kinder)

      Warten wir mal ab, ob Kinder sich wirklich in den Schulräumen anstecken…

      Warten wir mal ab, ob durch die Durchseuchung der Kinder auch die Erwachsenenwelt zurückfällt

      Warten wir mal ab, ob Geimpfte den Virus wirklich weitertragen… (tun sie nicht, denn ohne Tests sind ansteckende Geimpfte statistisch schlichtweg nicht existent, harr harr)

      Etc.

      Wie im letzten Herbst, wo man einfach mal in luftgefilterten Räumen abgewartet hat. Man wusste ja auch damals nicht, was passieren wird.
      Exponentalfunktionen sind aber auch schwer zu begreifen.

      Lockdown light gefällig?
      Oder Brückenlockdown?
      Oder am besten Präsenzunterricht bis die Inzidenz bei 500 über alle Altersgruppen geht.

  11. Also, mal ganz ehrlich: unabhängig davon, dass hier gerade noch Pandemie ist, ist das doch wirklich per se schon ein peinlicher Kindergarten mit den Ministerpräsidenten und KuMis:

    „Bähhhhh, die doofe Mami Merkel will nicht, dass ich einfach mit den Streichhölzern spiele und alles in meinem Zimmer anzünde. Das ist doch mein Zimmer, da hat sie nix mit zu tun, wenn es darin brennt.“

    Nur doof, dass das Zimmer Teil eines Hauses (auch bekannt als Deutschland) ist. Und wenn alle Zimmer abfackeln, dann brennt eben die ganze Hütte.

    WAS FÜR EIN KINDERGARTEN! Erwachsene Menschen die total ferngesteuert agieren und nur noch Schwachsinn von sich geben!

    Die Schulen sind keine Inzidenztreiber??? BITTE?!?!? Woher kommen denn sonst die hohen Zahlen bei Schulkindern in den Bundesländern, wo die Schule bereits angefangen hat. Für wie doof haltet ihr die Deutschen eigentlich?

    Und die Bild ist ja sowieso im Dauer „Wahlkampf“ oder besser gesagt im Dauerkampf um Leser. Da geht es eh nicht um die Wahrheit sondern darum das sich dieser zweifelhafte Chefkasper der Bild noch am liebsten selbst als 17. Ministerpräsident definieren würde.

  12. Naja, genug Doofe gibt es schon. Sonst würden nicht soviele diese Slogans hinterherplappern, wie Kinder werden nicht krank, SuS müssen ohne Rücksicht in die Schulen, wir haben doch Hygieneregeln, weg mit den Masken, weg mit den Tests, weg mit den Inzidenzen…
    Es sind doch nicht nur die Politiker. Die handeln so, weil sie glauben so mehr Zuspruch bei den Wahlen zu erhalten. Nur um das geht es. Solange es Bürger gibt, die genau das hören wollen, wird sich nichts ändern. Im Gegenteil. Man gibt den Schreihälsen nach, muss keine Gelder freimachen, und steht nicht als der Buhmann da, der für weitere Einhaltung von Maßnahmen ist.
    Was nach den Wahken passiert? Aaach ist doch noch lange hin, da schaun sie sich das Ganze nochmal gaaanz genau an und dann müsste man dann mal schauen ob man zu anderen Erkenntnissen kommt. Das kann doch aber niemand jetzt schon ahnen. ..

    Gggrrrrrrrr…..

    • Wie war das noch mal mit der Kompetenz? Achso, Lehrer können alles, aber nur wenn dienstlich irgendeine Tätigkeit zugeteilt wird.

    • Habe diese Info meiner SL mitgeteilt, die daraufhin abwinkte und mir versicherte, dass das in unserer Stadt bereits seit Wochen so geregelt wäre…inausdrücklicher Absprache mit dem Gesundheitsamt…ich hatte mich laut gewundert, warum eine S*, die erst 7 Tage zuvor in Quarantäne geschickt worden sei plötzlich wieder im Unterricht saß….alles das ist mittlerweile völlig beliebig…alle sind nur noch genervt und haben keinen Bock mehr, irgendetwas nachzuhalten oder zu kontrollieren….auch das GA offensichtlich nicht mehr.

  13. Ich bin im Moment ziemlich verunsichert bzgl. der Schnelltests an meiner Schule. Im Moment haben wir sehr viele Kinder und KuK mit Magen-Darm-Infekt, Kopfschmerzen und Schlappheit. Alle Schnelltests negativ. Ich habe mal gehört, dass bei anderen Viruserkrankungen als Corona, die Tests auch anschlagen (falsch positiv). Außerdem habe ich vor einiger Zeit gelesen, dass z. B. Cola und auch Apfelsaft falsch positiv anzeigen (habe das noch mal gegooglet -scheint zu stimmen). Daraufhin habe ich mal mit Cola und auch Apfelsaft zwei Tests (wie auch in der Schule verwendet) durchgeführt. Beide negativ. Bitte sagt mir, dass ich da einen Denkfehler habe! – und das nicht das bedeutet, was ich befürchte.

    • Es hat mir keine Ruhe gelassen. Deshalb habe ich den Cola-Test heute noch einmal wiederholt, mit einem Test aus der Apotheke. Auch negativ. Scheint also „fake“ zu sein mit der Cola und „falsch positiv“. Hoffe ich zumindest. Bin jedenfalls ein kleines bißchen beruhigt, obwohl auffallend viele Kinder im Moment krank sind.

      • Nach Prof. Reinhard Berner, Leiter der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin an der Dresdner
        Uniklinik, sind die Schnelltests an Schulen keine sinnvolle Strategie. Die Treffsicherheit sei „lausig schlecht“, das gelte umso mehr, je jünger die Kinder sind, und vor allem, wenn sie symptomfrei sind.
        „Wenn ich an einer Schule 1000 Schüler teste, unter denen 10 infiziert sind, finde ich nur zwei von ihnen, acht aber nicht. Dafür finde ich zusätzlich sechs bis acht falsch positive.“
        Nach den Erfahrungen an meiner und umliegenden Schulen stimme ich voll und ganz zu. In der Klasse meines 15jährigen Sohnes war es im Sommer der Renner, falsch positive Tests zu faken (Cola, Zitronenlimo, bestimmtes Mineralwasser geht), um vom langweiligen Unterricht ausgeschlossen und nach Hause geschickt zu werden. Ich habs auch zuhause mit Cola ausprobiert, funktionierte. Vielleicht nicht bei jedem Test.

        • Auweia, sind die Tests an meiner Schule etwa so schlecht, dass sie nicht mal bei Cola anschlagen? na dann toi, toi, toi… Ich hatte mich gerade erst ein bißchen beruhigt …

  14. Ich wünsche mir nur noch, dass es nach der Pandemie Untersuchungsausschüsse gibt und alle KM zur Verantwortung gezogen werden. Es darf nicht sein, dass die dermaßenen Blödsinn reden ( on wegen sicherer Sachen und so…) und das Leben sowie die Gesundheit von Kindern und Erwachsenen mit Füßen treten!!!

    • Kinder sind uns wichtig! Nur dürfen sie nicht noch mehr kosten!

      Viele Steuerzahler regen sich doch schon seit Jahren darüber auf, dass Kinder auf ihre Kosten mitfinanziert werden, besonders wenn sie sich GEGEN Kinder entschieden haben.

      Manchmal wünsche ich mir dann, dass sie auch auf den Einsatz dieser „Kinder“ verzichten würden, wenn sie diese brauchen, als Ärzte, Pfleger, Polizisten, Feuerwehrleute, Lagerarbeiter, Paketausfahrer, Restaurantbetreiber, Kassierer usw.

      Aber keiner dieser Kommentatoren mit einem Nickname wie „Empörter Steuerzahler“, „Gestresster Steuerzahler“ usw. ( nicht bei N4T) spricht sich ebenso vehement gegen die 6000€ Prämie für Elektroautos aus! Das scheint ok zu sein.

      Welcher Politiker im Wahlkampfmodus will es sich schon mit dem Steuerzahler verderben? Und mit den gestressten Familien in der Krise? Und mit den Leer- und Querdenkern? Und mit den Maskengegnern? Und mit den kinderlosen?

      In HH haben wir schon um die 80% Singlehaushalte. Wollen die ihre mühsam verdienten Steuergroschen ausgerechnet in Schulen verbraten sehen?

      • Na, dann wird es bei den monierenden Steuerzahlern ohne Kinder aber höchste Zeit, (vorausgesetzt die Kinderlosigkeit ist nicht medizinisch verursacht), dass diese entweder weniger Rente bekommen, die ihnen schließlich von unseren Kindern erarbeitet wird – und dass sie höhere Steuern zahlen, um dieses selbst-gewählte Missverhältnis und den Bruch des Generationenvertrags auszugleichen.

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