Schopper schließt Rückkehr zur Maskenpflicht im Unterricht ausdrücklich (!) nicht aus

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STUTTGART. Das Coronavirus breitet sich bei Kindern und Jugendlichen überaus stark aus. Deshalb müssten die Jüngeren vor allem dort geschützt sein, wo sie stundenlang zusammensitzen, sagen viele Eltern – und fordern die Maskenpflicht in den Klassenräumen zurück. Wahrscheinlich haben sie sogar Erfolg, in Baden-Württemberg jedenfalls – die Kultusministerin deutet ein Umdenken an. 

Rolle rückwärts? Baden-Württembergs Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne). Foto: Kultusministerium Baden-Württemberg

Erst rauf, dann runter und jetzt wieder rauf? Schüler und Eltern sind verunsichert, weil sich immer mehr Kinder und Jugendliche mit dem Coronavirus anstecken. Die Zahl ihrer Ansteckungen liegt laut Landesgesundheitsamt deutlich über dem landesweiten Schnitt. In fünf Landkreisen sind die Inzidenzen bei den Fünf- bis 14-Jährigen auf Werte über 500 geschossenj. Spitzenreiter ist der Landkreis Sigmaringen mit 670. Dabei sind aktuell Herbstferien im Land.

Deshalb wollen Landesschülerbeirat und Landeselternbeirat beim Unterrichtsstart in der kommenden Woche die Maskenpflicht in den Klassenzimmern zurück und haben sich für ihre vehement vorgetragene Forderung auch die Lehrerverbände mit ins Boot geholt. Dabei war die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung in den Schulstunden erst vor wenigen Wochen von Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) aufgehoben worden.

«Der Versuch, auf Masken im Unterricht zu verzichten, hat zunehmend mehr Corona-Ausbrüche an unseren Schulen verursacht»

«Der Versuch, auf Masken im Unterricht zu verzichten, hat zunehmend mehr Corona-Ausbrüche an unseren Schulen verursacht», heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten Stellungnahme, die vom Philologenverband und vom Realschullehrerverband mitgetragen wird. Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die SPD stimmen der Erklärung zu.

Das Kultusministerium zeigt sich offen und will eine erneute Maskenpflicht von der Lage in der kommenden Woche abhängig machen. Eine vorzeitige Rückkehr schließt Baden-Württembergs Kultusministerin Theresa Schopper nicht aus. Die Zahl der infizierten Schülerinnen und Schüler habe zuletzt parallel zum Anstieg des gesamten Infektionsgeschehens zugelegt, sagt sie – die Zahlen lassen sich aber auch andersherum lesen: Dann sind Schülerinnen und Schüler die Treiber des Infektionsgeschehens. In der Woche nach den Herbstferien würden die Ansteckungszahlen in den Schulen in jedem Fall sehr genau beobachtet, kündigt die Grünen-Politikerin an. «Dass wir dann auch kurzfristig die Maskenpflicht am Platz wieder einführen, behalten wir uns ausdrücklich vor», sagt Schopper.

Vor drei Wochen noch hatte das ganz anders geklungen. «Masken sind ein Sicherheitszaun, erschweren aber auch die Kommunikation», teilte das Kultusministerium seinerzeit mit. «In Abwägung der Vor- und Nachteile hat sich die Landesregierung zu einer Lockerung entschieden.» Die war durchaus gewarnt: Das Robert-Koch-Institut empfiehlt dringend, die Maskenpflicht in Klassenräumen aufrechtzuerhalten. Und in Bayern und Thüringen, wo die Maskenpflicht im Unterricht bereits im September abgeschafft worden war, schossen die Indizenzen unter Kindern und Jugendlichen seitdem auf immer höhere Rekordwerte, in einzelnen Landkreisen bis über 1.500.

Schopper focht das nicht an. Offenbar hielt sie Corona unter Kindern und Jugendlichen für harmlos. «Delta wird sich in den Schulen breitmachen, da muss man sich nichts vormachen», räumte sie zwar bereits im Juli ein. Aber, so behauptete sie: Es zeichne sich ab, dass es bei Schülerinnen und Schülern nur leichte Verläufe wie Husten oder Schnupfen gebe. Deshalb sei es übertrieben, an Schulschließungen zu denken, wenn Kinder und Jugendliche im Wesentlichen «einen Packen Taschentücher» bräuchten.

„Die erste kritische Marke ist erreicht, die Lage in den Krankenhäusern angespannt“

Offenbar hielt Schopper deshalb auch die Maskenpflicht im Unterricht für «übertrieben». Noch vor drei Wochen entschied sie jedenfalls: In Baden-Württemberg müssen Schülerkeinen Mund- und Nasenschutz mehr tragen, wenn sie an ihrem Platz im Klassenraum sitzen. Auch Lehrerinnen und Lehrer können im Unterricht auf die Maske verzichten, sofern sie den Mindestabstand von 1,5 Metern zu den Schülerinnen und Schülern einhalten. In Grundschulen entfällt die Pflicht im Klassenzimmer komplett.

Ein Schutz am Platz muss laut Kultusministerium wieder getragen werden, wenn die Corona-Alarmstufe des Landes greife, hieß es. Sie tritt nach der Corona-Verordnung des Landes in Kraft, sobald 390 Covid-19-Patienten an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen auf Intensivstationen behandelt werden oder die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge bei 12 liegt. Auch wenn es in einer Klasse einen positiven Corona-Fall gibt, müssen die Schüler der jeweiligen Lerngruppe oder Klasse die Masken an ihren Plätzen wieder aufsetzen. Heute rief die Landesregierung schon mal die „Warnstufe“ aus. „Die erste kritische Marke ist erreicht, die Lage in den Krankenhäusern angespannt“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne).

Gestern hatte bereits die bayerische Landesregierung entschieden, in der kommenden Woche die Maskenpflicht im Unterricht wieder einzuführen – angesichts explodierender Corona-Inzidenzen unter Kindern und Jugendlichen. Dazu kommt eine weitere Infektionswelle, die durch die Kitas und Schulen läuft: der RS-Virus. Die Folge: Die Kinderkliniken in Bayern schlagen Alarm. Notfälle können kaum mehr aufgenommen werden.

«Der Versuch, die Maskenpflicht im Unterricht abzuschaffen, ist durch das Wiederaufflammen des Pandemiegeschehens vorerst gescheitert»

Die Schulen müssten offene und zugleich sichere Orte bleiben, forderten die baden-württembergischen Beiräte und Verbände nun in ihrer Stellungnahme – offenbar die eskalierende Situation im Nachbarland und die steigenden Inzidenzen daheim vor Augen. Schon vor den Ferien habe es an vielen Schulen Quarantänemaßnahmen gegeben, es sei massiv Unterricht ausgefallen. Deswegen sollten nach freien Tagen wieder Masken im Unterricht getragen werden.

«Der Versuch, aus pädagogisch-psychologischen Erwägungen heraus die Maskenpflicht im Unterricht abzuschaffen, ist durch das Wiederaufflammen des Pandemiegeschehens vorerst gescheitert», heißt es bei den Verbänden. Das zeigten auch die Inzidenzen der 5- bis 14-Jährigen in den Bundesländern, in denen die Maskenpflicht bereits vor mehreren Wochen gestrichen wurde und wo die Entwicklung zunächst nicht durch Herbstferien gebremst wurde – Bayern und Thüringen eben. «Masken im Unterricht helfen stark, Ansteckungen zu vermeiden», schreiben die Schüler, Eltern und Lehrerverbände.

Bei Kindern und Jugendlichen im Südwesten breitet sich das Coronavirus derzeit besonders stark aus. Die Fallzahlen in den Altersgruppen «6 bis 9 Jahre» und «10 bis 19 Jahre» lagen zuletzt weit über dem landesweiten Schnitt, wie aus Daten des Landesgesundheitsamts (LGA) in Stuttgart hervorgeht. So betrug die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen bei Kindern im Alter von sechs bis neun Jahren in der vergangenen Meldewoche 264. Bei den Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 19 Jahren lag die Sieben-Tage-Inzidenz mit 286 noch höher. Die landesweite Inzidenz betrug zur selben Zeit insgesamt 171.

Die GEW will sich aber gar nicht an den Zahlen festhalten. «Auch wenn kaum Kinder und Jugendliche schwer erkranken, wissen wir noch viel zu wenig über Langzeitfolgen einer Covid-Infektion», sagt Monika Stein, die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), auf Anfrage. «Warum jetzt unnötig ins Risiko gehen? Vor einem Jahr haben wir es im Dezember bereut, dass wir im Herbst nicht vorsichtiger waren.» Masken und regelmäßige Tests seien richtig und wichtig, um Schulen vor Infektionen zu schützen. «Wir schlagen vor, die Maskenpflicht beizubehalten.»

Das sieht auch die SPD so. Deren Partei- und Fraktionschef Andreas Stoch, selbst ehemaliger Kultusminister, wirft der grün-schwarzen Regierung Fehler in der Corona-Politik vor und sagt: «Was es jetzt braucht, ist in der Tat eine Maskenpflicht ab dem ersten Schultag nach den Herbstferien. Und diese Pflicht muss so lange gelten, bis das Infektionsgeschehen wieder deutlich und nachhaltig zurückgegangen ist.» News4teachers / mit Material der dpa

Schoppers Entscheidung, ein Fanal: Nie war deutlicher, wie egal Kinder sind

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31 KOMMENTARE

  1. Aber die Bremsspur wird erst in zwei Wochen danach vielleicht zu bemerken sein. Bis dahin wird es noch viele Tote geben.

  2. „Die Corona-Zahlen in Baden-Württemberg bewegen sich auf hohem Niveau. Trotz fortgeschrittener Impfkampagne ist das Infektionsgeschehen stärker als im Herbst 2020.
    […]
    Mit den Kindern und Jugendlichen seien zudem nun auch diese Altersklassen Treiber des Infektionsgeschehens geworden, die in weiten Teilen noch nicht immun seien.

    Generell spielt laut den Experten das Verhalten der Menschen in diesem Jahr eine wichtige Rolle. Es gebe keinen Lockdown und damit ein freieres Leben, sagt Virologe Hengel. „Im letzten Jahr ist man deutlich vorsichtiger an alles rangegangen“, bestätigt Liese von der Uniklinik Tübingen. “

    https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/warum-die-inzidenzen-so-hoch-sind-100.html

    • @fabian,
      ….doch….man kann ausschließen, dass unsere KuMis „Pandemie können“ …. und auch, dass bestimmte Foristen auch hier bereit sind, die anstehenden krisenhaften Vorgänge zu vergegenwärtigen und entsprechend der drohenden Folgen ihre innere Haltung zu verändern.

  3. „Elternvertreter in Baden-Württemberg genervt: Thema Luftfiltergeräte „wird ausgesessen“
    […]

    Die Thematik regt mich langsam auf“, sagt Michael Mittelstaedt, Vorsitzender des Landeselternbeirats Baden-Württemberg, dem SWR. Man sei kaum weiter als im vergangenen Jahr. Er finde die Situation „ziemlich verheerend“ – vor allem an den Grundschulen und Kindertagesstätten in Baden-Württemberg. Er ärgere sich, dass es nicht endlich vorangehe. Luftfiltergeräte in den Klassenzimmern könnten das Ansteckungsproblem entschärfen, ist Mittelstaedt überzeugt.“

    https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/luftfiltergeraete-schulen-ausstattung-herbst-100.html

  4. Noch immer verstehe ich nicht, wonach das Kumi BW entscheidet:
    Sind SuS nun nicht gefährdet und Corona wird so oder so durch die Schulen laufen?
    Oder sind sie jetzt doch gefährdet und die Masken sollen zurück?
    Oder dirigiert man aus der Schule heraus „lediglich“ das Infektionsmaß der Gesellschaft und die Zahlen auf den Intensivstationen?

    Oder versteht das jemand …?

    • Ja.
      Es wird in den Herbstferien erwartet, dass die Zahlen zurückgehen (Schulferien halt), und man kann dann weiterhin Masken weglassen.

      Aber die Büchse der Pandora wurde geöffnet und umfasst alle Altersgruppen. Die Welle wurde in Kauf genommen, aber wenn wenn es wirklich so ganz schlimm wird, dann muss man halt wieder Masken tragen.

      Weder nimmt man mit in seine Betrachtungen auf, dass das Testen nur aller Ungeimpften in keinster Weise die Sicherheit an Schulen erhöht, noch dass bei Lehrern, von denen nun mal sehr viele über 50 sind, der Immunschutz mit dem 5. Monat das zweiter Impfung ziemlich nachlässt. Egal, die Kollegen werden es auffangen…

      Oder aber es gibt vielleicht doch wieder Maskenpflicht. Wenn die Intensivstationen halt voll sind. Schliesslich ist das ja das Maß aller Dinge heutzutage.
      Aber wirklich nur vielleicht.

      1000 Tote am Tag waren letztes Jahr traurige Rekordmarke. Aber Kinder erkranken ja kaum, sind auch nicht ansteckend und die Schulen sind sicher. Auch ohne Maske.

    • Moinsen Dil,
      Nö….weder du, noch ich, noch Frau Schopper verstehen das….kein Wunder, weil dieses Hin- und Hergerödel völlig irrational ist….wer das versteht kann auch durch Null teilen!

  5. Wundert das irgendjemanden? Das war von vornherein klar und man hätte auf diesen vollkommen sinnlosen Versuch verzichten können. Ich hoffe, dass man auch in NRW bald einsieht, dass es sinnvoller ist, auf die Wissenschaft zu hören statt sich von Leerdenkermails zu solchen Versuchen hinreissen zu lassen.

    Es wäre sehr sinnvoll, zu berechnen oder abzuschätzen, wie viele vollkommen unnötige Erkrankungen, Krankenhauseinweisungen, ITS-Aufenthalte und Todesfälle direkt oder indirekt auf diesen „Versuch“ zurückgehen. Dann könnte man die Verantwortlichen zu Rechenschaft ziehen.

    Ich hoffe aber zumindest, dass all jene, die vor ein paar Wochen noch alle Warnungen in den Wind geschlagen haben, wenigstens den Anstand besitzen, zurückzutreten.

    • Nein, das wundert einen nicht:
      Wie bestellt, so geliefert. Und die „AGBs“ zu diesem Shopping-Trip konnte man schon länger beim RKI nachlesen.

    • Wüsts Kabinett setzt sich bis auf die neue Verkehrsministerin (logisch) fort. In NRW ist alles schick. Alle altbekannten Minister(innen) sind weiterhin happy.

      Ich befürchte, die können sich alle Landes-Kennzahlen (welche denn?) bald irgendwo hinstecken. Das Gesundheitssystem mit dem weiter wegbrechenden Pflegepersonal wird sich bestimmt früher bemerkbar machen als die Kennzahlen (wie gesagt, welche denn?) erreicht sind.

      So wird das „Fahren auf Sicht“ zum „Sterben für die Freiheit“ dank unserer geballten freiheitsliebenden Kompetenz in NRW im Gesundheits- und Schulministerium und auch Familienministerium. In Wüsts Kabinett – mit CDU und FDP – ist alles adrett, nur draußen bei den Wählern ist es nicht nett.

      Manche sterben sogar.

    • Noch sieht unsere Yvonne gar nichts ein. Bei der heutigen Sondersitzung im Landtag hat sie betont, dass die Masken wegbleiben. Sind ja 90 % der LK geimpft, und Kinder landen nur selten auf Intensiv. Dass die Impfung der LK bei den meisten schon knapp 6 Monate her ist und damit die Wirkung abnimmt, ignoriert sie geflissentlich. Die Hausärzte hier im Umkreis machen gerade Auffrischungen für ü70, da sind wir noch lang nicht dran. Vielleicht sollte auch Frau G. Mal realisieren, dass kranke LK keinen Unterricht machen können (nein, auch nicht digital!) und ihr hochgelobter Präsenzunterricht dann nur noch Makulatur ist.
      Im übrigen stellen wohl immer mehr Städte Anträge auf Beibehaltung der Maskenpflicht. Wird natürlich immer abgelehnt…

  6. Die Kumis werden wieder einen Anlauf zur Abschaffung der Masken starten, und wieder wird dieser losgelöst von jeglichen Kriterien sein, die man als Maßstab wählen könnte.

    Da jetzt aber erstmal die wichtigen Weihnachsmärkte anstehen, die ja kritische Infrastruktur darstellen, wird man vor Weihnachten kein Risiko mehr eingehen, dass man die absagen müsste wegen zu hoher Zahlen. Also Masken wieder auf, bis Weihnachten, so wird es kommen. Und verkaufen wird man es uns allen auch exakt wieder mit den gleichen Argumenten wie letztes Jahr: damit wir alle mit unseren Liebsten Weihnachten feiern können.

    Wetten, ob es nicht doch noch einen Teil-Lockdown geben wird, werden noch angenommen. Bitte gleich einen Vorschlag für einen kreativen Decknamen mitliefern, denn Lockdowns wird es ja offiziell nicht mehr geben.

  7. Wir haben aktuell ein Inzidenzwert von 193,1 … und die Maskenpflicht wurde ab dem 02. November 2021 aufgehoben.
    Fazit: Trotz kompletter Impfung bleiben die Würmlinge ab Freitag vorerst für eine Woche zuhause. Ich schau mir die Entwicklung erst noch an. Werde auch schauen wir die Entscheidungen aus dem Kultuskasperhaus aussehen.

  8. Die Leichsinnigkeit und die bewußte Durchseuchung von Frau Schopper hat schwerwiegende Folgen in Mannheim.https://www.mannheim.de/de/nachrichten/588-aktuelle-meldung-zu-corona-04-11-2021 Heute sind 157 Fälle gemeldet und weitere Todesfälle. Ab Montag beginnt die Schule in BW und Frau Schopper ist nicht bereit mit sofortiger Wirkung Ihre Fehlentscheidung der Maskenaufhebung vom 18.10.2021 zurück zu ziehen. Es geht um Macht und Machposition und nicht um Gesundheitsschutz.

  9. Herr Scholl vom PhV-BW hat erneut einen Aufforderung, Appell, Mahnung gefordert. Totz vierter Welle keine respektvolles Miteinander auf Augenhöhe mit Frau Schopper nicht möglich. Einsicht ist für Frau Schopper ein Fremdwort und die Schülerschaft fühlen sich von der KM nicht ausreichend geschützt und vertreten. Die Belastung ist für alle an der Schule sehr groß und hat schon tiefe Spuren hinterlassen und es wird weiterhin keine Verbesserung und abhilfe geschaffen.https://www.phv-bw.de/gemeinsame-pressemitteilung-von-landesschu%cc%88lerbeirat-landeselternbeirat-philologenverband-und-realschullehrerverband-am-04-11-2021/ Gehör ist in dieser Position von Frau Schopper als KM nicht gegeben und ein verantworliches Handeln den Schulen gegenüber nicht an erster Stelle. Lauthals kann Frau Schopper ihre Meinung und Haltung der Gemeinschaftsschulen vertreten und ein Menschenleben in einer Pandemie zu schützen hat kein Stellenwert.

  10. Die Hausaufgabenliste ist Frau Schopper bekannt und weiterhin nur ein Lippenbekenntnis und Taten sind nicht erfolgt…..Luffiltergeräte, Referendare erhalten Ihr Monatsgehalt durchgehend und verlieren nicht Ihre Krnkenversicherung, Lehrerstellen werden aufgestockt, Aufholprogramm und Zusatzstunden ist eine Mogelpackung, Gelder werden ungleich verteilt, ……. Die Mogelpackung liegt auf den Tisch und Blendwerk und Augenwischerei wird verteilt. Die Gemeinschaftschulen bekennt Frau Schopper als Ihre Lieblingsschule und brüllt es lauthals und bietet anderen Schularten nichts an, als leere Versprechungen……https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/hausaufgabenliste-der-kultusministerin/ Keiner der Schüler darf an der Schule so eine Arbeitshaltung liefern und hat auch konsequenzen für die Schüler. Frau Schopper kommt unbeschadet davon.

  11. Eltern fordern? Sind das nicht auch die Eltern die die ganze Zeit gegen die Maske im Unterricht waren? Haben auch diese es endlich bemerkt dass Maske im Unterricht auf engstem Raum und ohne Abstand nicht so schlecht ist? Na j, besser jetzt als nie.

  12. Eltern fordern ? Sind das nicht auch genau die Eltern die vor kurzer Zeit noch gegen die Maskenpflicht im Unterricht waren ? Scheint so dass auch diese gemerkt haben dass ohne Maske und ohne Abstand es in den Klassenräumen doch nicht so prickelnd ist. Selbst das Testen nutzt bei den ungenaue Tests nichts, zumal dir geimpften Schüler ja überhaupt nicht mehr testen müssen. Was auch extrem unangebracht ist zum heutigen Wissensstand. Denn diese Schüler bringen das Virus noch eher in die Schulen als Schüler die getestet sind.

  13. https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/liveblog-corona-100.html

    Unter obigem Link findet sich ein Interview mit RLP-Gesundheitsminister Hoch (SPD), der in FDP-Sprech von „Eigenverantwortung“ redet und weitere Lockerungen gut heißt – darunter Hubigs Anordnung, in Schulen ab nächster Woche nur noch einmal zu testen. Masken gibt es ja schon lange keine mehr. Zweimal fällt das Mantra „die Schulen sind sicher“.
    Moderator Sascha Becker versteht die Welt nicht mehr – Lockerungen trotz hoher Inzidenzen.
    Für Hoch, der seltsam starr und angestrengt in die Kamera blickt, kein logisches Problem: Es gäbe ja eine „hohe“ Impfquote unter Erwachsenen. Etwas später spricht Hoch davon, dass sich das Virus in in erster Linie in Innenräumen mit vielen Menschen verbreite – als Argument dafür, Weihnachtsmärkte ohne Personenbeschränkungen und ohne Masken durchzuführen. Offensichtlich fallen Kinder und Jugendliche für Hoch nicht unter die Kategorie „Mensch“, denn Schulen (nach meiner Wahrnehmung zumindest gleichbedeutend mit „vielen Menschen“) sind nach seiner Aussage ja „sicher“ – ohne Masken und mit nur einem Test für Ungeimpfte die Woche.

  14. Wenn überhaupt was im Kumi-BW entschieden wird, dann vielleicht heute (Freitag-)Abend oder am Wochenende. So war es, so ist es und wird es auch bis zum Ende der Pandemie bleiben.

    Noch wahrscheinlicher ist, dass sich die Kinder erstmal richtig anstecken dürfen und dann nach einer Woche etwas gegengelenkt wird.

    Noch ein paar Fragen die mich umtreiben: Wann dürfen sich auch geimpfte Lehrer wieder in den Schulen testen? Denen wurde es ja von Amts wegen verboten. Mrs. Schopper hat wohl noch nix von Impfdurchbrüchen gehört…

    Wie lüftet man eigentlich bei Sturm und windigem Regen? Da die Lehrer*innen ja geimpft sind, macht es denen nicht mehr so viel aus, wenn eine Lüftungsphase vergessen wurde. Hab das selbst bei meinen Kolleg*innen erlebt und auch meine Kinder berichten davon…

    Geilste Sache überhaupt -ebenfalls selbst erlebt und von Kolleg*innen aus anderen Schulen auch von dort bestätigt bekommen -: Ist ein Schülertest positiv wird von der Schulleitung nachgetestet. Fällt der zweite Test negativ aus, so wird von „uneindeutigen“ Fällen gesprochen und die Kinder teils wieder in den Unterricht geschickt. Mehr braucht man zur aktuellen Lage nicht schreiben…

  15. „Mit ihrer realitätsverweigernden Rhetorik haben sich die Regierenden in eine Sackgasse manövriert: Eine Impfpflicht haben sie ebenso ausgeschlossen wie erneute Einschränkungen für Geimpfte. Nun bleibt die Wahl zwischen weiter steigenden Todeszahlen und Wortbruch. Das Vertrauen ist ohnehin fast aufgebraucht. Es könnte ein langer, dunkler Winter werden.“
    (Quelle: https://www.zeit.de/wissen/2021-11/corona-neuinfektionen-hoechststand-inzidenz-vierte-welle-politikversagen-impfkampagne?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F)
    Und für uns (SuS, Eltern, Lehrkräfte) wird es ein sehr dunkler Winter, weil „die Schulen sind sicher“ der rhetorische Topos schlechthin ist. Mit diesem Topos werden uns Hilfen in Form von kleinen Lerngruppen, Luftfiltern, Masken und drei Tests für alle an Schule Beiteiligten (Geimpften wie Ungeimpften) verwehrt.

  16. KM in BW heute:
    Unterricht nach den Ferien “ ohne Maske Am Platz“!
    Frau Schopper will in dieser Woche genau hinschauen und dann evtl. nachjustieren!
    Welch ein Witz!
    Im Landkreis über 150 und die Schüler* innen kommen aus dem Urlaub, teilweise!
    Was wird wohl passieren????????

  17. Die Infektionen sind in den Herbstferien rasend schnell angestiegen und viele Todesfälle werden gemeldet.https://www.mannheim.de/de/nachrichten/589-aktuelle-meldung-zu-corona-05-11-2021 Leider ist Frau Schopper nicht bereit mit anderen erfahrenen Personen auf desen Forderungen einzugehen. Die Durchseuchung wird durch die Haltung von Frau Schopper ohne jegliches Verantwortungsgefühl und Gewissen durchgezogen. Dies hat für viele Familien schwerwiegende Folgen und es wird vermehrt zu Impfdurchbrüchen kommen. Erneut ist die alte Generation Thema um Gesundheitsschutz zu erhalten und die junge Generation wird der Pandemie ohne Schutz als Mahlzeit angeboten.Verkehrte Welt und man überlegt und schiebt es vor sich her den Maskenschutz auszusprechen. Viele Kinder und Jugendliche haben schreckliche Angst in die Schule zu gehen und welche Folgen dies für Ihre Familienmitglieder haben wird. Die Sorglosigkeit die Frau Schopper an den Tag legt und Ihre Dummheit einer Familiengeneration gegenüber spricht Bände. Wir sind an gleichem Punkt angekommen wie letztes Jahr.

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