Erneuter Corona-Herbst droht – Streit um Maskenpflicht in Schulen: FDP stellt sich quer

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BERLIN. Der Herbst scheint noch weit weg. Aber es kommen schon Mahnungen, Vorbereitungen für einen erneuten möglichen Corona-Ausbruch zu treffen. Die FDP stellt klar, wenn es mit ihr Einschränkungen gebe, dann nur noch in engen Grenzen.

Die FDP bleibt ihrem Laissez-faire-Kurs treu: Parteivize Wolfgang Kubicki. Foto: FDP / Laurence Chaperon

FDP-Vize Wolfgang Kubicki hat eine parlamentarische Aufarbeitung der Corona-Politik gefordert und deutlich gemacht, dass seine Partei mögliche erneute Corona-Einschränkungen im Herbst nur unter strengen Voraussetzungen mittragen wird. «Einen weiteren Herbst und Winter wird es nicht geben, in denen wegen eines diffusen Datennebels Grundrechtsbeschränkungen vorgenommen werden», sagte der Bundestagsvizepräsident. Bildungsgewerkschaften fordern derweil bereits Vorkehrungen für das kommende Schuljahr.

Kubicki warf dem Bundesgesundheitsministerium und dem Robert Koch-Institut vor, in mehr als zwei Jahren Pandemie nicht in der Lage gewesen zu sein, «vernünftig nutzbare Daten zu erheben». Eine erneute Änderung des Infektionsschutzgesetzes, um strengere Maßnahmen wieder möglich zu machen, werde es mit den Freien Demokraten nur geben, wenn diese Änderung ausreichend wissenschaftlich begründet werden könne und nicht mehr auf bloßen Behauptungen fuße, wie das in der Vergangenheit fast durchgängig der Fall gewesen sei.

«Die Politik macht beim Thema Pandemie und Schule schon wieder ihre Hausaufgaben nicht»

Nach dem aktuell gültigen Infektionsschutzgesetz sind etwa Maskenpflichten noch in wenigen Bereichen wie Arztpraxen oder öffentlichen Verkehrsmitteln erlaubt, in Schulen darf es nur noch Testpflichten geben. Um weitergehende Maßnahmen anordnen zu können, müssen die Bundesländer per Landtagsbeschluss Regionen zu Hotspots erklären. All diese Regeln dürfen laut Gesetz aber nur bis zum 23. September angewandt werden.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hatte sich schon im April dafür ausgesprochen, das Infektionsschutzgesetz bis zum Herbst so zu ändern, dass es wieder die bekannten Eindämmungsmaßnahmen ermöglicht. Auch der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger ist dafür, damit etwa Maskenpflichten an Schulen wieder verordnet werden können.

«Die Politik macht beim Thema Pandemie und Schule schon wieder ihre Hausaufgaben nicht», hatte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) gesagt. Seiner Meinung nach könnten in einer möglichen Corona-Herbstwelle Masken «ein entscheidender Faktor» sein, um Schulen geöffnet zu halten. Der Bund müsse deshalb das Infektionsschutzgesetz schnell noch einmal anpassen.

«Gesetzliche Grundlagen für eine Maskenpflicht müssen geschaffen werden»

Die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Maike Finnern, fordert mit Blick auf die Schulen ebenfalls Vorbereitungen auf den Herbst: «Eine gute Teststrategie und das Tragen von Masken in den Gebäuden können dabei auch zukünftig eine entscheidende Rolle spielen. Dafür müssen jetzt die gesetzlichen Grundlagen etwa für eine Maskenpflicht geschaffen werden, damit Maßnahmen bei Bedarf schnell und rechtssicher greifen können», sagte sie der dpa.

Kubicki verteidigte die Corona-Politik seiner Partei, die in der Ampel-Koalition durchgesetzt hatte, dass Corona-Beschränkungen früher auslaufen als von SPD- oder Grünen-Vertretern befürwortet: «Derzeit zeigt sich, dass der aktuelle Kurs, den die FDP unter heftigen Anfeindungen durchgesetzt hat, nicht zum prognostizierten Zusammenbruch des Gesundheitssystems geführt hat.» Kommenden Diskussionen über mögliche erneute Verschärfungen blicke er mit großer Gelassenheit entgegen, sagte der FDP-Vize unter Verweis darauf, dass es dafür einer «positiven Zustimmung aller Koalitionspartner» bedürfe.

In der Corona-Politik der vergangenen zwei Jahre sind nach Kubickis Ansicht «eine Reihe von Fehlern» gemacht worden. Er nannte die Schulschließungen, eine «menschenunwürdige» Isolation von Altenheimbewohnern oder die «15-km-Corona-Leine» – zeitweise durften Bürger sich maximal 15 Kilometer von ihrem Wohnort entfernen. Am meisten habe diese Politik Kindern und Älteren geschadet. «Diesen sind wir einiges schuldig: Ich bin der Ansicht, nur eine vernünftige parlamentarische Aufarbeitung und rückhaltlose Aufklärung kann helfen, Fehler als solche zu erkennen und damit auch gesellschaftliche Gräben zuzuschütten.» News4teachers / mit Material der dpa

Gebauer hat für ihre desaströse Corona-Schulpolitik die Quittung bekommen (und sonst wenig zu bieten gehabt)

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Lanayah
1 Monat zuvor

Das Aufstellen von Raumluftfiltern stellt definitiv keine Grundrechtsbeschränkung dar. Es wäre höchste Zeit, diese in Auftrag zu geben.

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Lanayah

Bei uns gibt es zwei oder drei. Was soll ich sagen, alle beschweren sich, weil die zu laut sind.
Wenn es im Herbst kommt, wie befürchtet, MUSS es wieder eine Maskenpflicht geben. Alles andere wäre Schwaxxsixx.

Grundschullehrerin
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Unsere Luftfilter hört man absolut nicht. Ich zweifle aber allmählich daran, ob sie allein wirklich helfen. Denke in Kombination mit Maske wäre es eine effektive Maßnahme.

Grundschullehrerin
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

@Redaktion: Danke!!!

Leseratte
1 Monat zuvor
Antwortet  Lanayah

Ich fürchte, es wird auch in diesem Sommer nichts passieren, was die Schulen für den nächsten Herbst und Winter gegen die nächste Welle rüstet. Man hat es doch im letzten Herbst und Winter trotz extremer Inzidenz und Erkrankungen unter SuS und LuL laufen lassen und das wird auch wieder passieren.

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Leseratte

Lehrer und Schüler sind doch seit letztem Herbst zur Durchseuchung freigegeben. Das wird sich auch dieses Jahr nicht ändern. Und auch nächstes Jahr nicht. Derweil werden sich unsere Parlamentarier wie Herr Kubicki wieder hinter Luftfiltern, Plexiglasscheiben, Zutrittsbeschränkungen, in Einzelbüros und im Homeoffice verschanzen…

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Leseratte

Wir wissen doch alle, was wir machen müssen – lüften, klatschen, frieren.

Das wird wieder ein Schuljahr mit Unterrichtsausfall bis zum Abwinken – wer dabei erkrankt, ist wurscht.

LuL – alle kein Unterricht.
SuS – fällt halt für sie-ihn aus.

Auch so lässt sich Sicherheit und Kontinuität vorgaukeln, äh, schaffen.

Maren
1 Monat zuvor
Antwortet  Leseratte

Inzidenzen sagen herzlich wenig aus. Deswegen gab es immer wieder Forderungen, sie besser abzuschaffen.

Leseratte
1 Monat zuvor
Antwortet  Maren

Wir hatten nicht nur hohe Inzidenzen, sondern auch eine hohe Erkrankungsquote unter LuL und SuS. Dreifachinfektionen. Delta und zweimal Omikron. Viele Klassen auf die Hälfte oder eine Drittel dezimiert. Starke Symptome und mehr als 10 Tage richtig krank, teilweise auch geimpfte SuS. Für etliche Klassen tageweise Distanzunterricht wegen fehlender LuL oder zu wenig SuS.

Maren
1 Monat zuvor
Antwortet  Lanayah

Neben Fragen der Grundrechtsbeschränkung müssen auch Überlegungen angestellt werden, ob Raumfilter halten, was man sich von Ihnen verspricht und ob sie nicht sogar Belastungen darstellen. Viele Dinge haben auch ihre Kehrseiten.

Lanayah
1 Monat zuvor
Antwortet  Maren

Wie oben von anderen Forumsteilnehmerinnen beschrieben, gibt es ganz offensichtlich leise und lärmige Raumluftfilter, und ganz offensichtlich wird hier auf Abschreckung gesetzt. Mir wurde ein Raumluftfilter (der einzige für unsere Schule für einen schlecht belüftbaren Fachraum, den ich nutze) im Februar mit den Worten angekündigt: „Der ist 2,50m hoch, die anderen Schulen haben ihn deswegen schon abgelehnt.“ Ich wollte ihn trotzdem haben, habe aber nie wieder was davon gehört.
Die einzige Belastung, die ich sehe, ist die finanzielle, wenn man entsprechend hochwertige Geräte anschafft, und das sind Kinder, Erzieher und Lehrer offensichtlich nicht wert.

Georg
1 Monat zuvor

Eine erneute Verschärfung ist bei einem ähnlichen Krankheitsverlauf wie 2021/22 kaum noch vermittelbar. Allerdings ist die FDP als Umfallerpartei bekannt. Wir werden es erleben.

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Georg

Wer unterrichtet eigentlich die Kids, wenn die Lehrkräfte krank sind?
Ich kann es echt nicht mehr ertragen.
Generell sollte man bei bestimmten Krankheit Masken in den Schulen tragen.

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Der Plan ist doch, dass erkrankte Lehrkräfte erkrankte Schüler von Zuhause aus digital unterrichten. Wurde doch schon von diversen Seiten gefordert. Schließlich kann es nicht angehen, dass faule S… unschuldige Kinder im Stich lassen, nur weil sie krank sind…

mama51
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Hm,….wenn LuL krank sind, können sie nicht lehren,
wenn SuS krank sind, können sie nicht lernen! Punkt!
Wer muss wem beweisen, dass Lehren auf der einen und Lernen auf der anderen Seite wegen Krankheit (un-) möglich ist? Und vor allem: Warum?
„Ich glaub‘ , es geht los!“

F.H.
1 Monat zuvor
Antwortet  mama51

Und ich glaube, dass Ihre Rechnung zwar herrlich einfach ist, aber leider zu einfach und darum letztlich falsch.
Dazu wurde von gut informierten und klugen Leuten hier, die fast immer mit roten Daumen überschüttet wurden, schon so viel gesagt, dass sich weitere Worte erübrigen. Zusätzliche Eklärungen helfen da auch nicht weiter.

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  F.H.

Lehrkräfte sind natürlich nie wirklich krank. Das wollen Sie wohl sagen? Ja, nee, alles klar.

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Mein Ironie-Detektor scheint defekt zu sein …. Kein Ausschlag, sondern ???

Fall 1: Ironie
Bin ganz bei Ihnen.

Fall 2: keine Ironie
Das ist eine Schnapsidee und wenn die faulen S… krank sind, sind sie krank (und sollen nicht arbeiten!).

Hier muss ohnehin mal geprüft werden, wer bei einem Arbeitsunfall zu Hause zuständig ist und zahlt.

Aber das ist eine andere Geschichte.

So isses
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Gar keiner. Mein Kind ruft hier ständig an (auch schon nach der ersten Stunde). 5 Stunden Entfall, 4 Freistunden. Da fahren auf dem Dorf halt nicht immer Busse. Soviel auch zum Thema gesunde Ernährung. Kein Wunder, dass die Kinder sich ständig damit beschäftigen, teure, ungesunde Snacks im Supermarkt zu kaufen und zu Hause keinen Hunger mehr haben. Die Klassen werden auch immer größer durch neue Schüler, der kleinste Kellerraum zu eng. Da würde eh kein Luftfilter reinpassen, passt ja nichtmal ein Waschbecken. Soviel zur Hygiene. Ja, der Herbst und Winter wird genauso wie die letzten Jahre..

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  So isses

Sie beschreiben die Zustände an deutschen Schulen sehr treffend. Danke! So ähnlich ist es an der Schule, an der ich unterrichte, auch.
Die Schulen können aber nichts dafür.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Und warum werden dann diese “ Zustände an deutschen Schulen“ dann nicht z.B. in der BildamSonntag oder egalwo thematisiert und kommentiert ?
Will keiner hören? Gelbsponsoring?
Angst um Freiheit?

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

Die BamS ist nicht gerade für Qualitätsjournalismus bekannt – obwohl sie natürlich eine immens Reichweite hat.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

@ Riesenzwerg
“ Mein Gott, jetzt hat ers ! “
Sry @ lieber Riesenzwerg,
Die Schlagzeile:
Zustände an deutschen Schulen –
Lauterbach und die FDP unterschlagen Tausende Coronaerkrankte Schüler
– kann gar nicht groß, farbig und dick genug sein.
Es geht um die Aufmersamkeit, das darauf Hinweisen, nicht unter den Teppich kehren, Bewusstmachen…
Die Medien, die auch ich bevorzuge,
folgen von allein.

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

Das verstehe ich vollkommen –

aber würde die Bildzeitung so etwas groß aufmachen? Man denkt sich „JA! Genau ihr Ding.“

Nun, sie hat es nicht getan.

Über die Gründe spekuliere ich verschwörungstechnisch in der SHG der Reptoloiden… (Ironie!)

Die hat ganz schön viel Macht, die BZ. Und sie setzt sie ein….

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

So isses @ Riesenzwerg, Frieden?
( ist mir rausgerutscht, sorry)

Die Frage ist, was muss noch passieren, dass wenigstens z.B. ein paar Luftfilterchen eingebaut werden, ein bisschen bekannter wird, dass wir iM so ziemlich alles gegen die Endemie tun
und riskieren, dass covid und Influenza dann zusammenfallen wie Sylvester und Neujahr
( auch Influenza möglicherweise mit neuer impfstoffabversen Komponente )
Die bild mags doch gerne spannend, mit ein bisschen Horrortouch….sollen halt die Schlagzeilen gelb unterstreichen…
“ Wieder kein Feuerwerk 2022 – Schulen, Gaspedale für bisher gefährlichste Covidmutation und
Monstergrippe ? „

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

Alles gut – ich nehm das nicht persönlich.

Ich kann mir bei der Bild leider eher vorstellen, dass die auf Lehrkräften – den „faulen Säcken“ – rumhackt, ob zu Recht oder nicht lass ich mal dahingestellt, als diese quasi durch die Hintertür zu bestätigen.

Grippe und neue Corona-Variante werden eine Herausforderung. Ob es zu erneuten Schulschließungen kommt (die Schulen earen nie ganz geschlossen!), mag ich nicht zu orakeln, glaube aber eher nein.

Die neuen Mutanten „paaren“ sich mit den Affenpocken und wir werden wieder ein Auf und Ab haben, mit vielen Erkrankten aber wir haben gelernt.

Wir wissen ja jetzt, dass LuLs doch systemrelevant sind, ebenso wie EuEs.

Wir wissen such, dass es gar nivht gut ist, das Gesundheitssystem und alle Beschäftigten darin zu überlasten.

Und wir wissen, dass Schulen, wenn schon keine Treiber, so doch Verteiler der Pandemie sind.

Wollen wir hoffen, dass dieses Wissen uns hilft, besser durch Herbst und Winter zu kommen.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  So isses

Waschbecken im Klassenraum? Wo gibt es denn sowas noch? Nach der Sanierung unserer GS gibt es keinen Klassenraum mit Waschbecken mehr!

Andre Hog
1 Monat zuvor

Die Liberalen stricken weiter an ihrem selbstgesetzten Nimbus der sog. FREIHEITSPARTEI, die nur das Wohl und den Erhalt der Grundrechte (nach FDP-Katalog und entsprechender Priorisierung gemäß der eigenen Lobbygruppen) im Sinn haben.

Dieses Bild wollen sie auf jeden Fall weiter nach außen vermitteln…dumm nur, dass immer mehr Menschen zu begreifen beginnen, dass hier eine völlig andersartige Interessenlage das Handeln der Neoliberalen steuert.

Ihr Interesse besteht mittlerweile erkennbar darin, auch als Minijuniorpartner der Ampelkoalition und möglichst auch in den Landtagen den Größeren vorzugeben, was politisch zu tun ist.
„Der Schwanz wedelt mit dem Hund“ … und der Hund lässt es dummerweise auch noch zu.

Lindner, Kubicki und Co „gestalten“ Gegenwart und Zukunft mit fröhlich erfundenen Euphemismen, wie dem sog. Sondervermögen, betreiben weiter knallharte Klientelpolitik zu Lasten der Allgemeinheit (Schutz der wirklich Vermögenden) und tun vermehrt so, als wenn ohne diese Tricks verantwortungsvolle Politik nicht zu machen sei.

Am meisten ärgert mich das dreiste „Für-dumm-verkaufen“ …. und dabei dann auch schmierig zu grinsen.

undheitergehrsweiter
1 Monat zuvor
Antwortet  Andre Hog

In NRW haben viele vormals-FDP Wähler verstanden und ihr Kreuzchen woanders gemacht. Hoffe sehr, dass in NRW eigene weitgehende Beschlüsse zu Coronamaßnahmen getroffen werden können. Ansonsten bleibt es dabei, ich trage FFB2 und bleibe bei jedem Infekt zu Hause, damit ich keine Superinfektion mit Corona bekomme. Die Corona-Warn-App Hinweise bekräftigt diese Vorgehensweise: Gesundheit first- Bedenken second.

Justus20
1 Monat zuvor

„Gesundheit first- Bedenken second“ könnte ich unterstreichen, wenn die Sache so einfach wäre, wie hier bei n4t oft dargestellt.
Bedenken an übertriebenen Maßnahmen dienen ebenfalls der Gesundheit, auch wenn diese Tatsache in manchen Kreisen empört zurückgewiesen wird.
Wirkliche Experten schauen sich Krankheiten und Schutzmaßnahmen aus verschiedener Perspektive an. Sie müssen abwägen zwischen Für und Wider und können nicht einfach vollmundig das vertreten, was ihnen (auch aus politischen Gründen) als erstes in den Sinn kommt und anschließend als dauerhafte Gewissheit ausgegeben wird.
Als Laie möchte ich möglichst gut informiert werden, aber nicht iindokriniert und missioniert für eine immer gleiche Richtung. Darum danke ich ganz herzlich all jenen, die hier nicht in einem relativ engen Fahrwasser argumentieren, sondern Informationen und Gedanken weitergeben, die sie für wichtig und richtig halten.

Dirk Z
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

@Redaktion: Sie sind aber immer noch zu wissenschaftlich basiert, die nur ein Teil der Wahrheit ist: Sie haben Recht: Ein Virologe betrachtet das aus seiner Perspektive und kann begründen, dass Schutzmassnahmen wirksam sind, um das Infektionsgeschehen zu beurteilen. Welche weiteren auch phychologische Auswirkungen das hat, kann er nur am Rande betrachten. Ich will nicht ausschliessen, dass die Prozesse hier immer sauber sind. Meiner Meinung nach sind die seit Jahren anhaltenen Misstände an Schulen jetzt mal transparenter geworden und es hat ja auch vorher funktioniert. Und Ihre Kritik mit jounalistischen Mitteln empfinden viele hier auch als sehr einseitig und da würde ich mir wünschen, wenn Sie sich hier mehr neutraler aufstellen würden. Sie besitzen eben nicht die Kompetenz zu beurteilen, welche Seite jetzt „richtiger“ ist- übrigends wissen wir es alle nicht wirklich. Nur bei Ihnen kommte es leider immer wieder so rüber dass es sich bei Ihnen um eine Instanz handelt die als einzigstes weiss, was richtig ist.

Petra
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Sind Verweise auf eine eigene, höhere Kompetenzen nicht immer auch Behauptungen?
Mich berührt unangenehm, wenn Sie Ihre Artikel, die ich auch als Meinungsartikel unter Bezugnahme auf eigens hervorgehobene Fakten sehe, als einzig wahr und vertrauenswürdig herausstreichen.
Natürlich ist es Ihr gutes Recht, Ihre Meinung zu Corona und anderen Themen sowohl in den Leitartikeln als auch in Ihren Beiträgen zum Kommentarverlauf unterzubringen.
Schief wird die Sache jedoch, wenn Sie auf alleinigen Wahrheitsbesitz und alleingültige Sicht der Dinge pochen.
 
„Wissenschaftlich ausgebildete Journalistinnen und Journalisten“ gibt es auch in anderen Redaktionen. Dennoch (oder gerade deswegen) schreiben sie unterschiedlich und lassen unterschiedliche Fakten für ihre Sichtweise sprechen. Und das ist gut so!
Nur durch verschiedene Medien können sich die Bürger einer Demokratie ein eigenes Meinungsbild machen. Warum also abweichende Meinung verunglimpfen und als minderwertig oder abscheulich darstellen?

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Petra

@ Petra

“ Sprache ist eine Waffe. Haltet sie scharf. Wer schludert, der sei verlacht, für und für. Wer aus Zeitungswörtern und Versammlungssätzen seines dahinlabert, der sei ausgewischt, immerdar. Lest dazu über die deutsche Sprache in Alfons Goldschmidts ,Deutschland heute‘. Wie so vieles ist da auch dieses zu Ende gesagt.

[ Sie schreiben „verunglimpfen“,
“ minderwertig, abscheulich darstellen“ = mMn ganz großes Theater, Dahinlabern…s.o. ]

Was tun die Birkenblätter – ? Nur die Blätter der Birke tun dies; bei den anderen Bäumen bewegen sie sich im Winde, zittern, rascheln, die Äste schwanken, mir fehlt kein Synonym, ich habe sie alle. Aber bei den Birken, da ist es etwas andres, das sind weibliche Bäume – merkwürdig, wie wir dann, wenn wir nicht mehr weiterkönnen, immer versuchen, der Sache mit einem Vergleich beizukommen. (…) Was tun die Birkenblätter; während ich dies schreibe, sehe ich alle vier Zeilen auf und sehe nach, was sie tun. Sie tun es. Ich werde dahingehen und es nicht gesagt haben.“

*aus dem freitag, Ausgabe 21/2022,
Zitiert wird K. Tucholsky

Sprache, Liebe @ Redaktion ist – in guten Händen – wirklich eine „Waffe“.
Halten Sie diese bitte weiter, wie gewohnt, gepflegt scharf.

Maren
1 Monat zuvor
Antwortet  Petra

Mir wäre schleierhaft, Petra, wie man Ihren Beitrag überhaupt ablehnen kann, wenn ich nicht wüsste, wie der Hase hier läuft.

Trollbuster
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

Und sowas von Dirk? Der hier seit über nem Jahre meint, die absolute Wahrheit gepachtet zu haben? Das ist wirklich an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.

Maren
1 Monat zuvor
Antwortet  Trollbuster

Lächerlich?? Da sind unsere Geschmäcker anscheinend sehr verschieden.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Justus20

Subtil formuliert, könnte wirken, kein schlechter Manipulationsversuch, was Sie da schreiben;
die Ausdrucksweise erinnert mich an manche Kubicki- Aussagen und die eines Ex?foristen.
Viele, sehr viele wünschen sich, deeer – möglichst nur einer -erlösende Experte möge jetzt, sofort, gleich sagen, was zu tun sei,
Dies möglichst auch gleich noch für Sie tun – und gut is. –
Normaltät back !

Das wäre dann wirklich gelungene
“ Indoktrinierung und Missionierung“ – andere nennen dies eben Freiheit, – kommt besser.

Bestes Beispiel ist das von @ Redaktion genannte, Bremsscheibenargument
“ die Schulen sind sicher „.
Obwohl die Aussage spätestens seit letztem Herbst jedem suspekt sein müsste, wird sie von ganz vielen be/ge/ ausgenutzt, – als Eintrittskarte in die ( scheinbare, erträumte) Freiheit.
Ich möchte nicht wissen, wie viele dieses Blödsinns-Argument nutzen, ohne selbst daran zu glauben.

Soso
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

„Viele, sehr viele wünschen sich, deeer – möglichst nur einer -erlösende Experte möge jetzt, sofort, gleich sagen, was zu tun sei“

Richtig!!! Deswegen unterstützen hier ja so viele ein und dieselbe Marschrichtung und geben Abweichlern verbale Ohrfeigen oder viele rote Daumen.
Andersdenkende stören nur die Erlösung durch eine Wahrheit, der keiner mehr widerspricht.
Sie haben es auf den Punkt gebracht! Chapeau!

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Soso

@soso
Nene, aberaber, eieiei, uiuiui, pfuipfuipfui

https://www.laut.de/Genesis/Songs/Manipulation-136279

Warum der Song von Genesis ?
Weil Sie mit schlechten unvollständigen Wortspielchen Worte verdrehen. (…einfach lauschen…dazulernen….)

-> manipulieren wollen,
naja !…. ( übungsbedürftig)
versuchen zu manipulieren…..

Liest man nicht genau – kanns
trotzdem gelingen.
Schaumamal, wie viele darauf reinfallen.

undheitergehrsweiter
1 Monat zuvor
Antwortet  Justus20

Als Laie habe ich mich lediglich auf das Robert-Koch-Institut bezogen. Eine bundesnahe Institution, die mich indoktriniert für meine Gesundheit einzustehen, echt jetzt?? Danke dafür!!

Dirk Z
1 Monat zuvor
Antwortet  Andre Hog

@Andre Hog: Sie irren sich da ganz gewaltig. Was die FDP gesagt und gemeint hat ist, dass erforderliche Massnahmen erstens auch wirksam sein müssen und zweitens nachweislich helfen. Und das ist wichtig dieses einzufordern. Was die Lage an der Wirksamkeit von Coronamassnahmen betrifft existiert eine sehr diffuse Datenlage. Da haben wir zu einem die eine FFP2-Maskenstudie, die eine hohen Wirksamkeit unter Laborbedingungen belegt hat. Zum anderen haben wir jetzt trotz enftfallenden Maskenpflichten stark fallende Infektionen. Das mag zu einem daran liegen, dass auch weniger getestet wird. Das weniger getestet wird liegt auch daran, dass ggf. Infizierte entweder keine Symptome haben oder sie fühlen sich ein paar Tage nicht gut und bleiben deswegen zuhause und kommen dann wieder. Und dann soll es noch Schüler geben die vorgeben Corona zu haben, wenn sie mal keine Lust auf die Schule haben. Wie auch immer unter dem Strich ist die Wirksamkeit in der Praxis relevant, ob eine Massnahme notwendig ist oder nicht. Ich bin überzeugt: Hätten (FFP2-) Masken auch bei schlechter Tragedisziplin immer noch eine hohe Wirkung, dann müssten seit einigen Wochen die Infektionen wieder hochgehen oder zumindestens stagnieren. Nur wir haben ein stark rückläufiges Geschehen. Insbesondere im Osten bei den ehemals Hochinzidenzhochburgen rauscht das Infektionsgeschehen in den Keller. Ich folgere daraus, dass insbesondere diese Menschen dort inzwischen Immun sind und endemische Zustände bereits erreicht sind. Und das ergibt eine vollkommen neue Lage, die bewertet werden muss. Ich gehe inzwischen sogar soweit dass diejenigen, die sich jetzt immer noch nicht von der Maske lösen wollen ein immer grösseres Problem bekommen und anfällig für alle möglichen Infektionskrankheiten werden so dass diese dann künftig ständig in der Öffentlichkeit eine Maske tragen müssen, um nicht zu erkranken…
Sollte es gelingen einen Nachweis zu erbringen dass bestimmte Schutzmassnahmen auch weiterhin wirken, dann wird auch die FDP so schlau sein und sich nicht dagegen stemmen. Nur jetzt schon irgendwelche Massnahmen festzulegen ist deutlich verfrüht. Meiner Ansicht würden im Falle eines dramatischen Infektionsgeschehen künftig ausschliesslich Abstands- und Belüftungsregeln, ggf. Kontaktbeschränkungen wirklich helfen da ich davon ausgehe, dass die dann vorherrschende Virusvariante so ansteckend ist, dass man nur mit Masken da nichts mehr wird. Auf ein solches Szenario sollten wir uns einstellen. Also meiner Meinung: Sollte in den Schulen wieder Masken erforderlich werden, ist schon vorher Distanz- bzw. Hybridunterricht erforderlich.

Andre Hog
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

„Nur jetzt schon irgendwelche Massnahmen festzulegen ist deutlich verfrüht.“

Das ist jetzt nicht wirklich ernst gemeint, oder?

Es ist genau das seit über 2 Jahren unser Problem, dass angemessene und wirksame Maßnahmen nicht rechtzeitig vorgeplant und festgelegt wurden…und v.a. gerade die FDP gerne sich immer wieder hingestellt hat und notwendige Maßnahmen quasi ausgeschlossen hat, die dann – entsprechend der größeren Infektionslage – doch wieder nötig wurden.

Lediglich die bundesweit festgelegten Regeln haben dann die erwartbaren schlimmsten Folgen verhindert.
(Präventionsparadoxon)

Poison Yvi z.B. ist mehrfach vorgestürmt und hat behauptet, dieses oder jenes sei mit ihr nicht zu machen (vorgezogene Weihnachtsferien in 2020) oder auch Beschlüsse durchgesetzt, die dann kurze Zeit später von der Realität wieder einkassiert wurden (Aufhebung des Maskengebots im November 2021) – um nur 2 Beispiele zu nennen.

Diese Abwendung von Schlimmeren war nur möglich, weil es übergeordnete Regeln gab (Bundesinfektionschutzgesetz, Bundesnotbremse bei bestimmten Inzidenzen usw.) , die hier bei einzelnen Vorstößen gegen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr entgegen der Vorstellungen der FDP trotzdem durchgeführt wurden.

Genau solche Rahmenregelungen sind aufgehoben worden und sollen auch nicht erneuert werden.
Das bedeutet, dass völlig ungeachtet der evtl. notwendigen und sinnvollen Maßnahmen bzgl eines erwartbaren Verlaufs der Coronaentwicklungen diese jetzt vom Zwergenpartner in den Parlamenten verhindert werden wird.
Hier wird sich – und das befürchten viele Menschen in Schulen z.B. – nicht das durchsetzen, was nötig wäre, sondern die FDP wird nun ihren Lobbyinteressen entsprechend genau diese sinnvollen Maßnahmen zu verhindern suchen.

Steuerungsmittel gegen diese Politik sind weitestgehend ausgehebelt und die Liberalen werden eine Neuauflage nicht zulassen – und zwar egal, was die Realität an sinnvollem Tun empfehlen wird.

Teacheress
1 Monat zuvor
Antwortet  Andre Hog

Ich lese aus dem Artikel, dass dieser gelbe Mini-Partner maximales Erpressungspotential in den neo-liberalen Krallen hat. Neu ist das ja nicht, aber die Dreistigkeit des Auftretens hat schon zugenommen.

Simone aus Schwerin
1 Monat zuvor

Ich werde ab sofort nur noch FDP wählen, wenn sie eine neue Maskenpflicht an den Schulen verhindert.

Wer Langeweile hat, mag sich jetzt um die Affenpocken kümmern.

Schattenläufer
1 Monat zuvor

Aha, die FDP erzielt auch bei den Spaziergängern aus den neuen Bundesländern einen Erfolg im Bereich der bürgerlichen Freiheiten.
Sieh an, sieh an.
Wenn ich so was lese, dann sollten wir uns wirklich Gedanken über die Affen-Pocken machen.
Obwohl ich vermute wenn die Affen im Zoo lesen könnten, dann würden bei solchen sie Posts jetzt schwallartig ihre Bananen von sich geben.

Realo
1 Monat zuvor

Ehrlich gesagt macht für mich dieses Forum die FDP erst zu einer wählbaren Partei. Hätte ich vor einiger Zeit nicht für möglich gehalten.

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Realo

Was ist mit Ihnen passiert, dass Sie „Freiheit für Reiche“ unterstützen mögen? Für Schulen tun die nichts und für benachteiligte Kids erst recht nicht.

Realo
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Da versuche ich Sie mal nicht mit einem längeren Aufsatz quälen.

Was diese Thematik angeht, finde ich es absolut essentiell, dass die Corona-Maßnahmen endlich ordentlich evaluiert werden. Solange das nicht geschieht, braucht man über Maßnahmen im Herbst nicht zu reden. Da bin ich mit den zugegebenermaßen eher unsympathischen Herren Buschmann und Kubicki voll auf einer Linie.

Da es diesbezüglich im Bundesgesundheitsministerium und dem RKI keine Eile gibt, finde ich es gut, dass die FDP hier den Druck hochhält.

Die Skandale und moralischen Verfehlungen unserer gesetzlichen Vertreter in den letzten Monaten, durch alle Parteien hinweg, lassen mich zur Erkenntnis kommen, dass ich ein noch personenbezogeneres Wahlsystem bevorzugen würde. Die parteilichen Inhalte sind mir mittlerweile weniger wichtig.

Des Weiteren denke ich, dass unser Gesundheitsminister gerade sehr viel Steuergeld zum Fenster hinauswirft, das man in vielen Bereichen besser hätte investieren können.

Zum Stichpunkt Investitionen fällt mir auf, dass so gut wie alle Kultusminister*innen, egal welcher Partei sie angehören, nur eines im Sinn hat: Sparen!

Sollten Sie bis hierhin gelesen haben, möchte ich mich bei Ihnen bedanken!

mama51
1 Monat zuvor
Antwortet  Realo

…der Versuch ging irgendwie schief!

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Realo

Gerne doch, gähn, ich habe , gähn, auch bis zum Ende gelesen.

Allein mir fehlt der Zusammenhang zu der Frage, auf die Sie Bezug nehmen

„“Was ist mit Ihnen passiert, dass Sie „Freiheit für Reiche“ unterstützen mögen? Für Schulen tun die nichts und für benachteiligte Kids erst recht nicht.“

Alle hauen das Geld raus – ja.
Skandale – oh ja, reichlich.
KuMis sparen – immer!

Oder ist da ein Zusammenhang, der mir entgangen ist?

Realo
1 Monat zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Oh! Sollte die Müdigkeit von Long Covid kommen, wünsche ich Ihnen gute Besserung!

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Realo

Das ist sehr nett von Ihnen, vielen Dank.

Die Müdigkeit kommt leider woanders her. Ist aber nichts Ernstes und sollte mit einer guten Portion Schlaf behoben werden können.

Ihnen auch alles Gute – bleiben Sie gesund!

DerDip
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Ich möchte daran erinnern, dass die ganzen Corona Maßnahmen die sozioökonomisch benachteiligten Kinder besonders getroffen hatten. Denn diese haben zu Hause weder Garten, Pool noch die Notwendige Unterstützung seitens der Eltern beim Homeschooling. Wer gegen strikte Maßnahmen wie Schulschließungen war, hat gerade für diese Gruppe mitgekämpft.
Leider wird dies insbesondere in gutsituierten linken/grünen Blasen ausgeblendet und die Realität verdreht. (Denn man selbst ist ja solidarisch und gut, alle Andersdenkenden Böse)

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Nichts für ungut, aber Sie wollen mir hier jetzt nicht erzählen, die FDP hätte an diese Kinder gedacht, oder?
Außerdem war es fast überall so geregelt, dass besonders betroffene Kids in die Schule kommen durften.
Und wenn ich schon dabei bin, … Dass es solche Kids überhaupt gibt, wissen wir schon sehr lang, die Missstände an den Schulen sind schon lange bekannt, getan wurde nichts. Und plötzlich während Corona mussten diese Kids bei ganz bestimmten Leuten (z.B. auch FDP-Fans) als Argument für den uneingeschränkten Präsenzunterricht herhalten. Links/grüne Blase? Ich arbeite an einer Schule, an der es recht viele solcher Schüler*innen gibt, von daher muss ich über Ihren Vorwurf wirklich lachen.
Setzen Sie sich mal bitte dafür ein, dass Schule in Deutschland jetzt verändert wird. Wir brauchen kleinere Schulen mit kleineren Klassen, mehr Platz für alle, mehr Zeit füreinander …
Erst wenn wir das haben, brauchen wir in Pandemie-Zeiten auch keine solchen Schulschließungen wie damals mehr.
Da das aber alles nichts werden wird, muss man mindestens Masken tragen lassen. Und wenn es richtig hart kommt, Schulen wieder schließen. Denn – das ist eine Tatsache – im Schulbetrieb wie in Deutschland breiten sich Viren nun einmal super schnell aus.

DerDip
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Selbstverständlich unterstütze ich jegliche Verbesserungen wie Verkleinerung der Klassen, Verbesserung der Bedingungen im Lehrer Beruf sowie eine ordentliche Ausstattung der Schulen. Leider haben mich diesbzgl in NRW bisher alle Parteien enttäuscht (Löhrmann von den Grünen hat da mE. keine bessere Figur gemacht als Gebauer). Es bleibt zu hoffen, dass die neue Landesregierung wirklich etwas ändert. Die Hoffnung daran habe ich, den Glauben nicht.
Nichtsdestotrotz können strukturelle Verbesserungen erst in Jahren erreicht werden. Bis dahin sind die durch Corona Maßnahmen benachteiligten Schüler nicht mehr an den Schulen. Diese Gruppe der Schüler kann man nur unterstützen, indem man ab jetzt einen stabilen Unterricht sicherstellt. Es kann sein, dass die Maskenpflicht wieder kommen muss wenn es zB. neue gefährlicher Varianten im Herbst/Winter geben sollte. Am wichtigsten für die Schüler wird es sein, ein erneutes Maßnahmen Hickhack zu vermeiden.
Und Sie können mir natürlich unterstellen, was Sie möchten. Es ändert nichts daran, dass ich in erster Linie an die Kinder und Schüler denke, für die Corona insgesamt harmlos ist, die aber dennoch den höchsten Preis aller Bevölkerungsgruppen im Verhältnis zum Risiko bezahlen mussten.

Maren
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Habe heute Morgen einen Beitrag im TV (ntv) gesehen über die erschreckend hohe Zunahme immer jüngerer, magersüchtiger Kinder.
Man führte das auf die Corona-Zeit und die langen Abschottungen zurück. Ein betroffenes Mädchen berichtete, ihr sei auch das Maskentragen schwer gefallen.
Therapieplätze sind kaum mehr zu haben, obwohl viele Kinder sie dringend brauchen.

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Maren

Hm . Hies es nicht, dass viel zu viele Kinder durch die „langen Abschottungen“ zu dick geworden seien?

Ja, ein Mädchen ist natürlich der Grund, weshalb alle auf Masken verzichten müssen….

Mach ich sofort mit, wenn beim nächsten Autounfall mit Handy am Ohr oder Blick auf’s Display alle ihre Handys zu Hause lassen oder den ÖPNV nehmen.

Oder – ein SuS kann nicht mit Füller schreiben und alle schreiben mit Kuli.

Therapieplätze sind – mit Verlaub – seit J a h r e n rar und nicht zu bekommen.

Corona bringt nur alle Missstände mit Wucht und Macht an den Tag.

Und wer hat sich drum gekümmert? Nicht mal die Schweizer!

Maren
1 Monat zuvor
Antwortet  Maren

Wer möchte, kann gern auch die FAZ mit roten Daumen überschütten:

Zitat: „Die Zahl der an einer Essstörung erkrankten Kinder und Jugendlichen ist während der Corona-Pandemie gestiegen…Fachleute spüren die Zunahme von Erkrankungen wie Magersucht und Bulimie in ihren Einrichtungen. „Dadurch, dass die Zahlen so zugenommen haben, fehlen Therapieplätze“, sagt der Vorsitzende Andreas Schnebel vom Bundesfachverband Essstörungen. „Auch in den stationären Einrichtungen wird es eng.“ Und er sieht noch eine andere besorgniserregende Entwicklung: Die Patientinnen werden jünger.“

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/mehr-kinder-und-jugendliche-seit-corona-an-magersucht-erkrankt-17950672.html

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Maren

@ Maren
Sorry, das sind alte Kamellen.
Leider waren die Therapieplätze bereits vor der Therapie viel zu wenig.( sinnvolle Therapie in diesem Bereich findet meist stationär in Intervallen statt; das dauert .)
Bereits über die Jahre vor der Pandemie war ein erheblicher Anstieg zu sehen.
Dass die Seuche diesen Anstieg eher befördert als ausbremst,
sollte klar sein-> damit wird auch die Anzahl der psych. Erkrankten höher, da diese Erkrankung zu den F- ind. gehört ( gibt einen n4t- Artikel dazu ).
Gute Info und Beratung gibt’s mMn beim UGB und einer bekannten v.a. Rehaklinikkette, die deutschlandweit agiert und echte Spezialisten in diesem Bereich bietet.

Fr.M.
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

Dann lügen also die Fachleute, wenn sie sagen: „Dadurch, dass die Zahlen so zugenommen haben, fehlen Therapieplätze“?
Gut, dass Sie’s mal wieder besser wissen und die aufrüttelnde Meldung relativieren nach dem Motto: Kein Grund zur Beunruhigung!

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Die Welt dreht sich weiter…dass Ihnen es nicht unangenehm ist, den Stand 05/2021 ohne weitere Prüfung auf Aktualität hier (innerhalb von wenigen Minuten) zu veröffentlichen, empfinde ich als Beleidigung Ihrer Leserschaft. Unabhängig vom Ergebnis und ggf. weiterer Gültigkeit der Kernaussagen.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Liebe @Redaktion,

ich gestatte mir, einen ziemlich neuen Artikel zu verlinken

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/134653/COVID-19-Infektionen-hinterlassen-bei-Kindern-keinen-Antikoerperschutz-vor-Omikron?rt=4aec9d44a40be5c0d10cfb12b3590949

Wie wir bereits wissen, kann auch covid ! an sich ! neurologisch-psychische Folgen haben.
COPSYHamburg spricht davon nicht. ( Die Fragen möge sich jeder selbst ansehen und päd. interpretieren).
Es gibt derzeit einige Studienreihen, die die Ursächlichkeit der F- ind. Störungen untersuchen; allerdings sind diese noch nicht einmal im preeview-Stadium.
Es ist mMn auch nicht wichtig, in Komma xx zu sagen> nur wegen homeschooling mehr geworden, wenn ich einkalkulieren muss, dass die Infektion an sich schon deutlich mehr psychische Erkrankungen bedingt.
D.h. mehr z.B. omicroninfektion ( auch unbemerkt) s.Artikel ->
mehr Chance auf mehr psychische Erkrankungen

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

„Die Quote unbehandelter Kinder mit manifesten psychischen Störungen ist in den letzten Jahren gesunken und im Rahmen der aktuellen Pandemie nicht angestiegen; die Versorgungsaufgaben der Kliniken wurden und werden wahrgenommen. Wir müssen dafür sorgen, dass das so bleibt“

Hier mal ein Beispiel aus Ihrem Artikel. Gilt diese Aussage noch?

Fr.M.
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Das würde mich auch interessieren.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Fr.M.

@ Fr.M.
Sie täuschen sich; ich bin da seit Jahren mitten drin und sehr wohl beunruhigt, – nicht erst seit 2020.
Seit heute bin ich noch beunruhigter, aber nicht wegen der FAZ ( link kommt noch ).
Bloß, gerade die F- ind. Erkrankungen bei Kindern würde ich bestimmt nicht so einseitig auf die Seuche schieben wie Sie.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Das ist ja gerade der Witz an den ganzen Diskussionen hierzu.

1) Schulschließungen zum Schutz „der Alten- und Plegeeinrichtungen“.

2) Maskenpflicht zum Schutz der „vulnerablen Gruppen“ = Beschäftigte des Bildungssystems + deren Angehörige.

1) ist (zunächst) Geschichte und wird wahrscheinlich nicht mehr erwogen. Die Versäumnisse der Politik beim Schutz der Alten- und Pflegeheime durch Maßnahmen in Bildungseinrichtungen zu kompensieren, ging zu Lasten der Kinder – insbesondere der sozioöknomisch benachteiligten Gruppen. Wird bis heute noch nicht ausreichend gewürdigt.

2) Stand noch nie explizit (politisch unabhängig von der Partei) zur Debatte und ist reines Wunschdenken hier.

Wahlweise werden Sommerwellen, Dunkelziffern, Mutationen, Long-Covid, etc. als Begründungen in die Diskussion eingebracht.

Eine Maskenpflicht wird (Stand heute) zukünftig nur noch zum Zwecke der Infektionskontrolle temporär eingeführt.

Letztlich schließt sich jetzt der Kreis. Sollten zu Beginn der Pandemie Kinder „über Umwege“ das Sterben in den Altenheimen „reduzieren“, sollen diese jetzt idealerweise per gesetzlicher Verpflichtung zum Schutz der Beschäftigten in Kita und Schule einer Masken- und Testpflicht unterliegen.

Insofern bleibt man sich politisch und gesellschaftlich treu:

„Kinder und Jugendliche“ mussten und müssen zumeist größere Einschränkungen akzeptieren als alle anderen Gruppen. Und das scheint gesellschaftlich auch völliger Konsens zu sein.

Wird sich wohl auch alsbald nicht ändern. Man sollte aber damit aufhören, seine eigenen Anliegen „platt“ als „Schutz der Kinder“ zu verkaufen.

@DerDip: Für mich ist das unabhängig von der Partei zu sehen. In der aktuellen Gesellschaft ist mittlerweile jedem das Hemd näher als die Hose. Neid und Missgunst sind die alleinigen Treiber bei der Bewertung der eigenen Situation. Insofern gehe ich eher von Nicht- oder Protestwählern ohne feste politische Heimat aus.

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Masken- und Testpflicht dienen dazu, das Virus nicht weiterzuverbreiten! Es kann doch nicht angehen, dass man das immer wiederholen muss! Das haben ja sogar die Kids verstanden.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Stimmt. Infektionskontrolle (wie ich schrieb) bzw. „nicht weiterverbreiten“.

Ich gehe davon aus, dass Sie Ihre Worte bewusst gewählt habe, da auch Ihnen klar ist, dass man eine Infektion nicht zu 100% verhindern kann.

Aktuell gibt es keine Masken- und Testpflicht gemäß Infektionsschutzgesetz – in keinem gesellschaftlichen Bereich

Es ist aber weiterhin eine Verpflichtung zu Tests in Schulen geregelt und rechtlich möglich.

Offensichtlich für viele eine Selbstverständlichkeit. Natürlich ausschließlich zum Schutz der Kinder, oder?

Wenn es Regeln gibt, dann für alle. Und nicht für ausgewählte Gruppen, mit denen man es ja machen kann.

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Wenn man inzwischen die Schulgebäude und Klassenräume vergrößert hat und auch weniger Kinder an den Schulen wären, …

Realo
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Ja, die haben es mittlerweile schon so gut verstanden, dass sie bei über 20 Grad, an der frischen Luft und mit viel Abstand eine FFP2 Maske tragen.

Das ganze Panikorchster hier macht sich mitverantwortlich dafür, dass es Kinder gibt, die ernsthafte Probleme bekommen, weil sie sich und andere als Gefahr sehen. Das bleibt hängen.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

@ DerHip

Sie sollten auch den Song „Manipulation“ von Genesis hören – und Stilmittel üben.
Warum?
Sie schreiben das, was viele hören möchten:

Arme, Benachteiligte, – ganz wichtig, ohne Pool und Goldene Wasserhähne, mit ? Unfähigen Eltern im Homeschooling, leiden unter bösen Gutsituierten mit der falschen Parteizugehörigkeit.

Ein gefundenes Fressen für z.B. die bild; reichen Sie doch dort mal ein.
Und spenden Sie dann das Honorar für die *armen = Kinder, denen es im Vergleich zu anderen schlechter* geht.

Sie! beurteilen und verunglimpfen; von dem, was mit den Kids während der Pandemie passiert ist und weiter geschieht, haben Sie weder Fakten- noch Herzenswissen.
( Quelle: Ihre posts )
Ich befürchte auch, Sie haben keinerlei Ahnung, was durch mangelnde Planung,
Noch-Unwissen über Postcovid, med. Unterversorgung auch im Akut- und Rehabereich los ist, –
insbesondere, um “ benachteiligten kids “ zu helfen.

* arm, schlecht, benachteiligt…..
Bez. auf Kids -> sollte nicht nur geldbezogen gesehen werden;
eine alte, aber durch die Coronazeit deutlich verstärkte Erkenntnis.

DerDip
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

@Sissi: Wieder bekomme ich von jemandem wie Ihnen zahlreiche Unterstellungen ohne Beleg. Es scheint schwer zu sein gewisse Argumente auch nur auszuhalten.
Ich kann Ihnen sagen, dass ich Kontakt zu vielen links/grün bürgerlichen Familien habe und deren Denkweise kenne.
Ich habe jedoch auch Kontakt zu zahlreichen Familien, die sozioökonomisch benachteiligt sind, meist zugewandert. Und diese Gruppen haben eine klare Meinung zu den Corona Einschränkungen – und diese ist diametral zu Ihrer. Ich empfehle Ihnen, sich mal in dieses Milieu ernsthaft zu begeben und zuzuhören ohne sofort belehrend zu sein. Fall Sie als Lehrer arbeiten, wissen Sie wie schwer es ist, die Eltern überhaupt zu erreichen. Aber Achtung – die tragen in der Regel freiwillig keine Masken und machen freiwillig keine Corona Tests. Aber was erzähle ich Ihnen, Sie kennen diese Gruppen ja auch.
Zum Thema Spenden: Ich bevorzuge es Menschen zu einem selbständigen Leben zu befähigen, unter anderem durch gute Bildung, anstatt diese mit Spenden/Transfer Leistungen auf Dauer unten zu halten.

klm
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

„Es scheint schwer zu sein gewisse Argumente auch nur auszuhalten.“

Richtig!. Das beste Mittel dagegen sind dann eben Unterstellungen, Verunglimpfungen und Beschimpfungen.
Ist eben so und war schon immer so.

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Wenn das Urproblem lautet, dass Schulen „Massenbetriebe“ sind, an denen Viren super schnell weiterverbreitet werden, dann kann man das doch nicht einfach ignorieren und fahrlässig den totalen Präsenzunterricht ohne Masken durchziehen. Dann muss es erlaubt sein, verschiedene Maßnahmen, die das Urproblem verkleinern, zu ergreifen. Das kann von Masken- und Testpflicht über Wechsel- und Hybridunterricht bis zu Schulschließungen in besonders krassen Krisen gehen.
Noch besser wäre es natürlich, das Urproblem ganz zu beseitigen. Das tut sowas von Not!!!

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Ich halte diese Kinder für einen (es wird böse) bedauerlichen Kollateralschaden der FDP beim „Kampf“ für keine Masken und Freiheit.

Und nun hamse den Salat – viele (ich mag den Begriff nicht) benachteiligte Kinder wurden mitunterstützt – hätte die FDP das bedacht, hätte sie nicht mitgemacht – was aber nun nach hinten losging, da diese Kids nun in den öffentlichen Blick geraten sind. …

Das war bestimmt nicht im Sinne der Fröhlich Dreisten Partei.

Riesenzwerg
1 Monat zuvor

Wir brauchen doch keine „neue“ Maskenpflicht.

Wir sind schon mit der alten zufrieden!

Und ob die Affenpocken kommen oder nicht, lässt sich sicher beeinflussen.

Wir tun was dagegen – sie kommen nicht.

Wir tun nichts – sie kommen.

An’s Gesundheitswesen muss keine(r) denken. Läuft.

Oder war das auch ein Bereich, der schon unterfinanziert und dauerüberlastet war und der keinen Nachwuchs bekommt während ihm die bisherigen Mitarbeiter:innen wegbrechen, krank werden oder kündigen?

NRW-Lehrerin
1 Monat zuvor

Naja, in Mecklenburg-Vorpommern gibt es ja zunächst einmal gar keine Wahlen …

Kätzchen
1 Monat zuvor

Sie sollten sich mit dem Gedanken der Langeweile nicht anfreunden. Sie werden noch eine Reihe von Pandemien erleben. Es ist naiv zu glauben, der Spuk hätte ein Ende. Die Menschheit hat dies durch ihre Lebenweise zu verantworten, durch ihren respektlosen Umgang mit der Natur. Langeweile wird da wohl nicht aufkommen.

Ich muss da mal was loswerden
1 Monat zuvor

Ne, dafür kannste auch die AFD wählen…

Schattenläufer
1 Monat zuvor

Ganz einfache politische Rechnung.
Die FDP spielt sich als Retter der Freiheit auf und verhindert solch gravierende Menschenrechtsverletzungen wie Masken und Quarantäne.

Was bezweckt sie damit?

  1. Die Welt ist voller oberflächlicher Egoisten und bedürfnisgesteuerter Dummköpfe. Den Umfang dieser Bevölkerungsgruppe sollte man keinesfalls unterschätzen. Diese Leute sind der FDP dankbar. Sie haben sich im stillen Kämmerchen ausgerechnet, dass ihr Risiko überschaubar ist. Masken sind ihnen unangenehm. In der Abwägung von eigener Bequemlichkeit zu ein paar hundert Toten täglich, entscheiden sie sich ganz klar für ihre Bequemlichkeit. Sorry, ich meine natürlich für ihre von Grundgesetz garantierten Freiheiten.
  2. Schutzmaßnahmen nur an Schulen geht nicht. Wenn es die gibt betreffen sie auch den Einzelhandel und Lokale. Das ist die Lobby der FDP. Da kommt der Bimbes her. Wen jucken als ein paar Tote? Wenn die Kasse so richtig klingelt dann hört man die Totenglocke von Friedhof fast gar nicht.

Die Großfürsten der Lobbyarbeit versuchen hier nur ihre Parteispenden ab zu sichern und gleichzeitig noch ein paar Egoisten und Schwachköpfe zu ködern, die genau so wenig Charakter und Skrupel haben wie sie selbst.
Wenn man sich dabei noch den Mantel des edlen Ritters der Freiheit umhängt dann ist das ganze jetzt schon ein politischer Erfolg.

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Nachtrag für alle die denken ich tue der FDP unrecht und die FDP hat nur das Beste für ihre Bürger im Sinn und will Freiheit.
Ich würde behaupten, wenn die Lobby der FDP das wirklich möchte und die Parteispende hoch genug ist, dann würde die FDP ALLES in den Mantel dieser bürgerlichen Freiheiten quetschen.

  • Wiedereinführung der Todesstrafe
  • Abarbeitung von Schulden durch Schuldknechtschaft
  • Abschaffung des Wahlrechts für Bürger mit einem Jahreseinkommen unter 80T Euro

Mit etwas Kreativität und gutem Willen ist das alles hin zu biegen.
Die Kreativität der Herren L. und K. steigt proportional zur Spendenbereitschaft der Lobby an.

Das die FPD überhaupt ein Parteiprogramm hat, ist ein Fake.
Das wirkliche Parteiprogramm der FDP besteht aus dem Ergebnis der wöchentlichen Lobbytreffen.

Andre Hog
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Lieber Schattenläufer,
Vielen Dank für diesen wirklich sehr bösen Post….ich schätze das Ganze genauso ein und befürchte da auch die schlimmsten Abgründe….die uns bislang lediglich durch „Zufall“ erspart geblieben sind.

Tja, der Teufel ist ein Eichhörnchen, wie das pussierliche Sprichwort sagt!

Hellus
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Es waren offenbar noch nicht genug Wahlschlappen für die FDP dank ihrer Perversion des Freiheitsbegriffes.
Vielleicht sollte man Isolierung und Quarantäne komplett abschaffen, denn dann fällt bei Arbeitgebern Lohnfortzahlung an, wenn Mitarbeiter an Corona erkranken.
Ich wette, dann hätte die FDP plötzlich eine ganz andere Meinung zu vorsorgenden Infektionsschutzmaßnahmen. Wer geht mit?

Soso
1 Monat zuvor
Antwortet  Hellus

Ist Ihre Frage eine Auffordrung zu grünen Daumen?
Die ist unnötig. Mit Polemik gegen die FDP kriegen Sie garantiert etliche davon.

DerDip
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

@Schattenläufer: Das was sie da Schreiben ist eindeutig der Ecke der Verschworungstheoretiker zuzuordnen. Reine Behauptungen, Verallgemeinerungen und Vorurteile über die FDP und deren Wähler. Gleichzeitig erheben Sie sich moralisch über diese Gruppe der Andersdenkenden. Offensichtlich machen Ihnen Begriffe wie Freiheit und Eigenverantwortung richtig Angst.

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

„Freiheit für Reiche“ und „Eigenverantwortung nur für sich selbst“. Ja, diese Lebensentwürfe machen mir Angst.

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Lieber Dip,

Verschwörungstheoretiker tut echt weh!

Grantler, grummeliger Troll, Zyniker, das wäre ok.
Arschloch, Misanthrop, überheblicher Besserwisser usw. damit könnte ich leben.

Der Vergleich zu hirntoten Verschwörungstheoretikern ist aber echt hart.

Ich habe keine Angst vor Bill Gates (ok. der Seitenbacher-Mann macht mir schon Angst aber sonst niemand!), ich besitze auch keine Fackel und Inkoofen gehe ich am helllichten Tag und meist mit Auto. Umwelt-Schwein geht also auch.

Falls sie so heftig reagieren weil sie FDP Wähler sind, keine Panik, selbst die Besten haben ein dunkles Geheimnis.
Fußpilz, kleinen Dödel, Mundgeruch oder eben FDP Wähler.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

@ Schattenläufer
Lieber Schattenläufer,

Danke für Ihre eindringliche, plastische Darstellung. Insbesondere Ihre Nr2 liegt mir im Magen.
Dieses Maske-hie-Maske-da-Tragen hat viele absolut verwirrt. Gefährlich kann man zwar steigern, aber woher soll der einzelne wissen, wo wir wann wo gerade gefährliche oder gefährlichste Zustände haben -> Handlungsbedarf.
Und
“ Wenn die Kasse so richtig klingelt dann hört man die Totenglocke von Friedhof fast gar nicht. “
Ja, ……. könnte ja dann mit corona gestorben sein, muss ja nicht wieder die Seuche gewesen sein…
Einige erreicht man nie;
Bei mir ists bereits ein Ohrwurm.

Soso
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

Den Ohrwurm durch Sie und Ihre Meinungsanhänger haben vermutlich auch alle, die die anders denken als Sie.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Soso

So so ! ?

kölnerin
1 Monat zuvor

Nie und nimmer wird eine erneute Option durchgesetzt, eine Maskenpflicht in Schulen zu erlassen. Hat doch jetzt auch funktioniert- das Durchsetzen der Streichung, die -zwangsweise- Akzeptanz und das Hinnehmen der daraus resultierenden Situationen und Erkrankungen in den Schulen. Nicht nur Lehrkräfte haben inzwischen hingenommen, dass Corona inzwischen ihr eigenes persönliches Risiko ist.
Und die berichte gestern vom Feiertag, den veranstalteten Festen und Feiern hatten alle nur die eine Aussage: Es ist wie vor Corona, man knüpft nahtlos an und das alles ist vorbei.
Meine Prognose- nichts wird passieren.

Rüdiger Vehrenkamp
1 Monat zuvor
Antwortet  kölnerin

Ich hoffe sehr, dass Ihre Prognose eintrifft. Die Prognosen von Lauterbach und Drosten („Sommerwelle“) traten jedenfalls nicht ein.

Riesenzwerg
1 Monat zuvor

Aber alle bisherigen!

Sommer ist nicht zu evaluieren, da keiner evaluiert.

Ich wage mal eine These – da besteht ein Zusammenhang.

Sissi
1 Monat zuvor

Er lebt vor seiner Zeit, ist wie immer allem voraus;
R.V. – wir haben Mai
– Und dass Sie Lauterbach und Drosten nicht von Ihren Märchendiagnosen überzeugen konnten, wissen inzwischen fast alle.
Viel Spaß beim VomAutogefahrenwerden.

Emil
1 Monat zuvor

Woher wissen Sie das? Der Sommer beginnt doch erst in 4 Wochen!? Sind Sie unter die Hellseher gegangen???

Gabriele
1 Monat zuvor

Wir haben – kalendarisch – doch noch gar nicht Sommer! Was noch nicht ist, könnte also ja noch eintreten. Hoffen wir es nicht! Hoffen wir, dass sich beide hier geirrt haben.

Alex
1 Monat zuvor

Schauen Sie gern nach Portugal, dort können Sie sehen, was so eine „Sommerwelle“ anrichten kann.

Alex
1 Monat zuvor

Welches Grundrecht genau wird denn durch das Maskentragen eingeschränkt? Bisher hat mir das kein FDP-Mensch erklären können.

Thomas Schultz
1 Monat zuvor
Antwortet  Alex

Na, das Grundrecht ein egoistisches A… zu sein. Ist in Deutschland ganz groß.

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  Thomas Schultz

Kurz und prägnant!
Auf den Punkt! 😉

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Thomas Schultz

Das ist ein Grundrecht?

Dann mach ich was verkehrt

Dirk Z
1 Monat zuvor
Antwortet  Alex

@Alex: Generell sind alle verpflichtende Massnahmen immer Einschränkungen im Grundrecht. Prinzipiell ist die Gurtpflicht im Auto genauso eine Grundrechtseinschränkung wie eine Maskenpflicht. Nur bei der Gurtpflicht gibt es eine jahrelang aufgebaute valide Datenlage, die eine eindeutige Wirksamkeit belegt und somit einze zulässige Einschränkung bzw. Auflage ist.

Bei den Masken ist zu einem der Beeinträchtigungsgrad erheblich höher, da hier in unsere primäre Versorgung (mit Luft) eingegriffen wird und dies immer zu Wahrnehmungsbeeinträchtigungen und zu einem Unwohlsein führt. Wer hier meint das ist nicht schlimm, dem fehlt es erheblich an Emphatie und Einfühlungsvermögen in andere Menschen. Und dann ist es eben wichtig zu schauen solche Einschränkungen auf das Allernotwendigste zu beschränken. Nur da haben viele aus welchen Gründen auch immer längst die Bodenhaftung verloren. Und bei der Maskenpflicht ist die Begründung sehr diffus, da auch die Wirksamkeit in der Praxis eine erhebliche Rolle spielt und diese aktuell von Laborstudien abweicht. Und deswegen fehlt meines Erachtens aktuell eine valide Datengrundlage, eine erneute Maskenpflicht auch zu begründen.

Trollbuster
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

Immer noch diese Maskenphobie bei Dirk, anscheinend nicht mehr behandelbar und chronisch mittlerweile.
Selbst Montgomery sagt, dass er nicht versteht, was um die Maske für ein Eiertanz aufgeführt wird, wir haben uns alle längst dran gewöhnt.

Georg
1 Monat zuvor
Antwortet  Trollbuster

Damit abgefunden dürfte eher zutreffen, als daran gewöhnt.

DerDip
1 Monat zuvor
Antwortet  Trollbuster

@Trollbuster: Wie behandelt man eigentlich die Phobie vor Menschen ohne Maske?

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

(Böse) Gar nicht.

Es gibt einfach nicht genügend Therapieplätze

Dirk Z
1 Monat zuvor
Antwortet  Trollbuster

@Trollbuster: Rechtssaatlichkeit scheint Ihnen nicht wichtig zu sein. Es geht hier nicht um Maskenphobie sondern es geht hier um die Angemessenheit von Massnahmen.
Ich kann eher noch eine Person verstehen die eine Maske lästig findet, aber triftige Gründe führ ihren Einsatz sieht. Mit solchen Leuten kann man noch reden. Wer hier schon Herrn Montgomery zitiert, der zeigt sehr deutlich, dass er weder Gefühle für andere Menschen hat oder derjenige hat ein mangelndes Denkvermögen. Ich hätte Herr Montgomery noch verstanden, wenn er den Maskeneinsatz als notweniges Übel weiterhin dringend für geboten hält. Aber er hat ja sehr deutlich sinngemäss ausgesagt, das die Leute sich bitteschön nicht so anstellen sollen. Und das disqualifiziert ihn meiner Meinung nach erheblich und ist für mich daher auch keine Instanz mehr- er ist für viele fachlich durchgefallen, wenn man solche Äusserungen tätigt.

Last edited 1 Monat zuvor by Dirk Z
Alex
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

Och, die KuMis haben uns auch immer wieder höflich mitgeteilt, wir LK sollen uns „bitteschön nicht so anstellen“. Disqualifiziert die das jetzt auch?

Trollbuster
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

Da hat er wohl ins Schwarze getroffen bei dir Dirk.

Weltärztechef Montgomery will Anti-Corona-Plan für Herbst – ZDFheute https://www.zdf.de/nachrichten/politik/anti-corona-plan-montgomery-100.html

Er hat vollkommen Recht. Und wer den Weltärzte Präsident derart diskreditiert, ist einer Antwort eigentlich nicht würdig. Vielleicht Mal selbst darüber nachdenken, ob du Empathie hast oder überhaupt aus deiner Maskenphobie heraus noch denken kannst. UNERTRÄGLICH

Last edited 1 Monat zuvor by Trollbuster
Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

@Dirk Z

„Prinzipiell ist die Gurtpflicht im Auto genauso eine Grundrechtseinschränkung wie eine Maskenpflicht. Nur bei der Gurtpflicht gibt es eine jahrelang aufgebaute valide Datenlage, die eine eindeutige Wirksamkeit belegt und somit einze zulässige Einschränkung bzw. Auflage ist.“

Aaaaaaah ja!
Gurtpflicht …
Schaun wir mal …

„In der Bundesrepublik Deutschland sollte durch die vorausgehende aufwändige Kampagne „Klick – Erst gurten, dann starten“ die weit verbreitete Abwehr vermindert werden.[15][16] Die Vorstellung, sich im Auto zu fesseln, konnte tief sitzende Ängste auslösen. Die Studie Psychologische Forschung zum Sicherheitsgurt und Umsetzung ihrer Ergebnisse kam 1974 zu dem Ergebnis, „daß der Sicherheitsgurt primär mit den Gefahren eines Unfalls und seinen Folgen assoziiert wird und erst sekundär mit seiner eigentlichen technischen Funktion, nämlich vor diesen Gefahren zu schützen“. Deshalb gerieten die Betroffenen beim Stichwort Anschnallen „psychologisch in die Klemme. Einerseits sehen sie ein, daß sie mit Gurten sicherer fahren, andererseits aktualisiert der Sicherheitsgurt bei ihnen Angst, die sie vermeiden wollen. Sie kommen aus einer Angstvermeidung nicht zu einer effektiven Gefahrenvermeidung.“
Dahinter steckte die elementare Furcht vor der Fessel. Eine „unwillkürliche Form, in der Menschen mit Gefahren fertig werden sollen, ist die Flucht … die Autofahrer werden augenscheinlich nur schwer damit fertig, daß sie sich selbst fesseln und gleichsam wehrlos machen müssen, um Gefahren beim Unfall bewältigen zu können.“[17]
Auch juristisch war die Frage, ob der liberale Staat die Auto-Bürger zum Überleben zwingen soll und darf, umstritten. Ein wesentliches Argument der Gurtgegner war, dass Autofahrer einen Unfall überlebt haben, weil sie aus dem Auto herausgeschleudert wurden. Wenn demnach der Gurt in Einzelfällen eine negative Wirkung hätte, würde der Gurtzwang einen Zwang zur Selbstgefährdung bedeuten, den der Staat wegen des Rechts auf körperliche Unversehrtheit nicht per Verordnung ausüben dürfe.[18]

Noch ein Blick ins Ausland, weil da immer 😉 alles 😉 besser ist?
Schaun wir mal in die Schweiz, wie das dort mit der Einführung der Gurtpflicht war?
Funfact 1 : Man muss dabei berücksichtigen, dass die Eidgenossen damals in vielerlei Hinsicht richtig gut in Fahrt waren, denn schon – IRONIE!!! – 1971 wurden den Frauen damals die vollen (!!!) Bürgerrechte zugestanden, denn schon (s.o.) ab 1971 durften auch Frauen in der Schweiz zur Wahlurne gehen …)

Zurück zum Gurt:
„Im Vorfeld des Schweizer Referendums 1980 wurden folgende Einwände gegen ein Gurtobligatorium dargelegt:

«Viele der Gegner sind nicht grundsätzlich gegen das Tragen von Gurten, lehnen aber das Obligatorium ab. Sie machen namentlich geltend:

  • Der Bund dürfe dem Bürger keine Maßnahmen zum Selbstschutz aufzwingen. Das wäre ein unzulässiger Eingriff in die persönliche Freiheit, auch wenn damit Kosten für die Allgemeinheit gespart werden können.
  • Freiheit und Selbstverantwortung sollten nicht durch Gesetze weiter eingeschränkt werden. Jeder Einzelne müsse selbst entscheiden können, ob er die Gurten tragen will oder nicht.
  • Sicherheitsgurte seien nicht immer ein wirksamer Schutz, ja sie könnten sogar Verletzungen verursachen. Die Gurte seien auch technisch noch nicht ausgereift und die Vorschriften seien lückenhaft, vor allem was die Montage und die regelmäßige Kontrolle der Gurte betreffe.»

– Schweizerische Bundeskanzlei: Abstimmungsbüchlein zur Volksabstimmung vom 30. November 1980[13]
https://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheitsgurt

Kleines Anekdötchen zum Wochenende gefällig?
Ich höre meine Oma wegen des Sicherheitsgurtes im Auto immer noch meinen Vater ankeifen: „Rudi, Rudi, ich krieg‘ keine Luft, ich krieg‘ keine Luft!“ … Und dafür dass sie keine Luft kriegte, keifte sie verdächtig lange. Da hat sich der Gurt wohl stärkend auf die Atemorgane ausgewirkt? Vermutlich so ähnlich wie (hier immer wieder mal in den Kommentarspalten zu lesen ist) das Immunsystem durch Viren „trainiert“ wird?
Funfact 2: Gestorben ist die Oma viele, viele Jahre später – „weder an noch mit“ Sicherheitsgurt. 😉

Ferner schreiben Sie:
„Nur bei der Gurtpflicht gibt es eine jahrelang aufgebaute valide Datenlage …“
Funfact 3: Fielen die validen Daten vom Himmel oder konnten sie nur „jahrelang aufgebaut“ werden, eben weil der Gurt benutzt wurde?

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Pit2020

@ Pit 2020
Knicks und Diener @ Pit ,
DervonderVogelweide hätte Dich – mit plaisir – vertont.

Dirk Z
1 Monat zuvor
Antwortet  Pit2020

@Pit2020: Eine sehr schöne Zusammenstellung. In der Zeit wo die Diskussionen in den 70er Jahren liefen war ich Kind und meine Eltern hatten sich schon in den frühen 60er Jahren im Wagen angeschnallt. Ich kann mich an einen Beitrag im Fernsehen erinnern, wo der Sohn seine Eltern zum Anschnallen überzeugt hatte. Er hatte einen schrägen Schlitten, auf dem sich ein rohes Ei befand gebaut. Einmal gesichert blieb bei der Abfahrt das Ei heil beim Aufprall und apruppten Stopp und einmal ungesichert zerbrach es. Zu Ihrem Funfact 3: Ich denke den Nutzen konnte man schon sehr gut direkt transparent in der Frühzeit des Gurtes erkennen. Bei den Masken wird es auf alle Fälle schwieriger sein, einen tatsächlichen Nutzen in verschiedenen Situationen sicher zu belegen. Zur Zeit sehe ich ihn nur in den Bereichen, wo sie schon immer eingesetzt wurden und dann noch im gewissen Masse im medizinischen Bereich.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

@ Dirk

“ in gewissem Maße im medizinischen Bereich “
Heidernei, Herr Prof Dr, irgendwo halten Sie schon alle für ein bisserl dämlich! –
Schon mal Ganzkörperschutz getragen ? Damit gearbeitet ? Warum jammern Sie dann über Ihr Maskchen?
Das Rumposaunen solcher/Ihrer illustren Ratschläge kann einiges Schlimmes anrichten – hoffentlich erzählen Sie den Quark nicht in der Schule ?

Realität
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

@Dirk Z: „Zur Zeit sehe ich ihn nur in den Bereichen, wo sie schon immer eingesetzt wurden und dann noch im gewissen Masse im medizinischen Bereich.“

Können Sie mir dann aber bitte erklären wieso dieser Nutzen/Vorteile nur in den genau in diesen Bereichen liegen soll? Wieso schützt die Maske bespielsweise nur die Menschen beim Zahnarzt und im OP? Verliert sie außerhalb des Behandlungs- oder OP-Raums ihren Schutz? Die menschlichen Kontakte gibt es trotzdem, egal wo.

Klugscheisser
1 Monat zuvor
Antwortet  Pit2020

Danke für diesen Exkurs. Gurtpflicht war eine Prävention, deren Wirksamkeit mit Einführung erprobt wurde.
Masken sind auch erprobt.
Nur interessiert das einen Beckmann nicht. Jede noch so dumme Ausrede ist recht.

„erst Daten auswerten, dann entscheiden“ (Beckmann)

Warum macht er es denn umgekehrt?
https://twitter.com/marcobuschmann/status/1530478343803523073?s=21&t=pY_dg4b255oU2Lv9ErfgHw

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

Mir fehlt leider aktuell eine Grundlage, um den Digitalisierungswahn zu begründen.

Kein LD, kein Wechselunterricht, kein Distanzunterricht ….

Muss ich mir schon wieder Dorgen bzgl. gewisser Verschwörungspraktiken machen?

Georg
1 Monat zuvor
Antwortet  Alex

Aus dem Grund wird das Tragen der Maske auch nicht verboten.

Alex
1 Monat zuvor
Antwortet  Georg

Mit „Einschränkung der Grundrechte“ wird aber (u.a.) von der FDP eine Maskenpflicht verteufelt.

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Alex

Genau – verteufelt.

Aber nicht begründet

Alex
1 Monat zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Immerhin ist sie mit der Begründung „dank“ FDP aus dem Infektionsschutzgesetz geflogen. Wir können jetzt zusehen, wie wir das ausbaden.

Canishine
1 Monat zuvor

wenn diese Änderung ausreichend wissenschaftlich begründet werden könne und nicht mehr auf bloßen Behauptungen fuße, wie das in der Vergangenheit fast durchgängig der Fall gewesen sei.“
Z.B. Bremsscheiben und Hygienefilter?

Ben
1 Monat zuvor

Seit einer Woche Maske weg – was soll ich sagen keine Kopfschmerzen kein Ibu. Herrlich! Zwei Jahre stundenlanges Tragen hat einen hohen Ibu-Verbrauch gebracht.

Trollbuster
1 Monat zuvor
Antwortet  Ben

Medikamentenabhängigkeit ist nicht zu unterschätzen. Kopfschmerzen sind da Symptome. Hätte ich Mal von einem Arzt abklären lassen, anstatt sich selbst immer mehr IBU rein zu hauen.

Ben
1 Monat zuvor
Antwortet  Ben

Was wohl -10 bedeutet? Maske tragen und weiter unter den Kopfschmerzen leiden? Weiter Ibu schlucken?

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Ben

@ Ben
Hausarzt wechseln?

Ben
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

Warum? Kopfschmerzen kommen durch die Maske und sind jetzt weg.

Alex
1 Monat zuvor
Antwortet  Ben

Ach, Sie haben 24 Stunden die Maske getragen? Da haben Sie aber grundsätzlich was falsch verstanden.

Ben
1 Monat zuvor
Antwortet  Alex

In einer Schule wurden Masken mehrere Stunden am Stück getragen, wenn man es richtig gemacht hat.

Nichtschonwieder
1 Monat zuvor
Antwortet  Ben

Dann hat man es eben nicht richtig gemacht Ben. An meiner Schule haben wir alle 45 min eine Maskenpause draussen gemacht, mit dem Kids zusammen. Wenn sie das nicht gemacht haben, sind sie selbst Schuld.

Ben
1 Monat zuvor
Antwortet  Nichtschonwieder

Ah ja, wenn ich meinen Job richtig erledige bin ich selbst schuld. Alle 45 min Maskenpause ist völlig utopisch. Naja, ich bin raus.

Nichtschonwieder
1 Monat zuvor
Antwortet  Ben

Wenn sie den Kids nicht alle 45 min unter der Maske Zeit zum Durchatmen gegeben haben, dann haben sie ihren Job nicht richtig gemacht.
Das ist nicht utopisch, das habe ich Monatelang so gemacht.

Ben
1 Monat zuvor
Antwortet  Nichtschonwieder

Interessant, 08:30 Uhr Schulbeginn 12:00 Uhr Ende, alle 45 min Hausschuhe ausziehen, Straßenschuhe anziehen, Zweierreihe durch großes Schulhaus, Abstand zu anderen Klassen, auf dem Schulhof Maske absetzen, 10 min durchatmen, alles wieder zurück. Wieviel man da wohl schafft am Tag?

Nichtschonwieder
1 Monat zuvor
Antwortet  Ben

Ohne Maskenpause lässt die Konzentration halt schnell nach, da schafft man also noch viel weniger.
Ich bin als Lehrer für die Gesundheit der mir anvertrauten Kids verantwortlich. Und das geht vor dem fünften Arbeitsblatt des Tages.
In ihrem angesprochenen Vormittag wäre das ja nur zwischen 3. und 4. Stunde gewesen, das wäre also schon drin gewesen. Nach der zweiten und der vierten Stunde ist ja sowieso Pause.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Nichtschonwieder

Es ist verblüffend: die-Masken-schaden-Schreier haben nie eine solche Gebrauchsanleitung geliefert. ( Das Maskenthema hätte sich ja dann von selbst erübrigt;außerdem kann kein SL das Beschriebene unterbinden, da gibt’s ein KM )
Dankeschön @ Nichtschonwieder !

😉 das gibt wieder massiven Wespenschwarm

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Alex

Wahrscheinlich,
Wenn wir jetzt zum GK gesunde Ernährung ( akt. N4t-Artikel ) noch den GK Maskerichtigtragen hinzufügen,
wird es für lapidare bisherige fachliche Inhalte langsam eng….
Na macht nichts, wir sollen ja auf aktuelle Wissensnotwendigkeiten eingehen 😉

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Alex

Gesamt betrachtet
Brauchen wir wohl schön langsam indiesemLandderDichterundDenker
Ein neues Fach mit Titel
w i c h t i g e GRUNDLAGEN, denn ohne richtige Ernährung geht im Leben früher oder später viel schief, wie auch scheinbar beim Masketragen ohne unmittelbare tragfähige Anleitung.
😉 – obwohl ich das ernst meine.
Ich bin durch meinen Älteren ein großer Fan von guter Fantasyliteratur, – gut weil recherchiert wurde, auf Wahrscheinlichem aufgebaut und manchmal geträumt wird –
Warum schaffen die Glorreichen das in den Schulen nicht?

Marie
1 Monat zuvor
Antwortet  Ben

In der Schule nach 3 Tagen ohne Maskenpflicht und Testpflicht Corona eingefangen. Nach 4 Wochen immer noch krank. Soll ich jetzt auch hurra rufen??

Ben
1 Monat zuvor
Antwortet  Marie

Und deswegen soll ich weiter IBU schlucken?

Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  Ben

@Ben

https://www.youtube.com/watch?v=SDBTzx258Ks
😉
Sollen wir über Ihren persönlichen Ibu-Gebrauch hier im Forum abstimmen?

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Pit2020

@ Pit2020
Lieber Pit
Nein, da gäbe es noch Aspirin, Novalgin, Kamillentee,
Melissentee…..Atemübungen – muss mit rein.
Ist die Excel- Liste für die Abstimmung schon fertig ?
( Könnten wir ja dann in die Masken-Evaluation ) aufnehmen. 😉

Ben
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

Nein danke, Maske ab genügt!

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Ben

Ähm, ja!

Thomas Schultz
1 Monat zuvor

Das, was man den Leuten an „Aufarbeitung“ schuldig ist, ist diesen alten weißen Mann aus der Politik zu entfernen.
Nur weil sein Horizont als Jurist nicht dafür reicht, einfache (oder zugegeben manchmal auch etwas komplexere) biologische Sachverhalte zu kapieren, sollen wieder alle leiden, damit die FDP ihre 5% bei den Corona-Schwurblern sichern kann???? Denn die sind bald vermutlich die Einzigen, die diese „Profis“ noch wählen.

DerDip
1 Monat zuvor
Antwortet  Thomas Schultz

@Thomas: Ihnen ist hoffentlich klar, dass Sie sich in Ihrem Post rassistisch geäußert haben.

Georg
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Nein hat er nicht, weil dessen Hautfarbe per def davon nicht als Opfer betroffen ist.

Trollbuster
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Wo hat er sich rassistisch geäußert bitte?

DerDip
1 Monat zuvor
Antwortet  Trollbuster

Indem er eine Person aufgrund seiner Hautfarbe in Kombination dem Geschlecht und Alter negativ stereotypisiert.

Gabriele
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Hä? Informieren Sie sich bitte erst einmal, was „Rassismus“ bedeutet und was eine „rassistische Äußerung“ beinhaltet.

DerDip
1 Monat zuvor
Antwortet  Gabriele

Wie wäre das wohl aufgenommen worden, wenn man von „einer jungen gelben trans-Frau gesprochen hätte“, die endlich weg soll. Der Satz ist analog, lediglich Hautfarbe, Geschlecht und Alter getauscht.
In der Schule nennt man soetwas Transferleistung.

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Mein Vater ist auch ein alter weißer Mann, jedoch garantiert nicht gemeint, denn da steht „… diesen alten weißen Mann …“ Das Wort „diesen“ verweist auf eine ganz bestimmte Person, die uns allen bekannt ist, nämlich Herrn Kubicki, und eben nicht alle alten weißen Männer.

DerDip
1 Monat zuvor
Antwortet  Gabriele

Rassismus umfasst Ideologien und Praxisformen auf der Basis der Konstruktion von Menschengruppen als Abstammungs- und Herkunftsgemeinschaften, denen kollektive Merkmale zugeschrieben werden, die implizit oder explizit bewertet und als nicht oder nur schwer veränderbar interpretiert werden.» (Johannes Zerger, Was ist Rassismus?, Göttingen 1997, S.81).

Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

@DerDip

Schon wieder Nebelkerzen-Alarm …

Rüdiger Vehrenkamp
1 Monat zuvor

Achja, das Lieblingsthema ist wieder auf der Startseite… Maskenpflicht bis zum Sankt Nimmerleinstag – hat bisher ja viel gebracht. Oder wie erklärt man die „explodierenden Zahlen“, über die hier in den Wintermonaten berichtet wurde, als man die Lappen noch im Gesicht tragen musste? Wurde nicht der Weltuntergang prophezeiht, wenn die Maskenpflicht abgeschafft wird?

Einerseits sprach Drosten davon, dass sich die Schleimhäute an die neuen Viren gewöhnen müssen, um dort abgetötet zu werden und dass das am besten in der Kombination Impfung plus natürliche Infektion gelänge, andererseits sollen wir aber Masken tragen, um Infektionen zu verhindern. Ja, was denn nun?

Wo bleibt eigentlich Lauterbachs Sommerwelle, vor der er uns gewarnt hat? Kam auch wieder nicht und wird auch nicht kommen. Unser Gesundheitsminister ist, ebenso wie die meisten Kommentierenden hier, geblendet von Corona und sieht nur noch dieses Thema. Wirklich fit für einen Corona-Herbst würden wir durch fair bezahlte Pflegerinnen und Pfleger, bessere finanzielle Ausstattung der Krankenhäuser und einer Impfkampagne bei den vulnerablen Gruppen.

Es kann nicht sein, dass ausgerechnet Kinder und Jugendliche wieder in ihrem Tun eingeschränkt werden sollen. Da hier bei N4T ohnehin ständig die Rede davon war, dass etliche Kinder krank wurden, haben die Masken sowieso nicht den gewünschten Effekt gehabt, außer die Infektionen zeitversetzt stattfinden zu lassen. In den Klassen meiner Kinder (inkl. ihnen selbst), war nahezu jeder inzwischen mit Corona infiziert. Ergebnis: Allen gehts gut, kein long covid oder ähnliche Schreckgespinste. Man muss nicht aus wenigen Einzelfällen allgemeingültige Normen basteln. Und wer es noch immer nicht verstanden hat: Corona wird heimisch bleiben und immer wieder Leute anstecken. Das wird nie aufhören, völlig gleich, wie oft und wie lange Masken getragen werden.

Der FDP und ihren Wählerinnen und Wählern kann ich nur Danke sagen, dass sie den Wahnsinn gebremst hat und weiterhin zur Stelle ist, wenn Corona-Karl mal wieder Panik verbreiten will.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Eine – besonders – richtig gute Antwort!
Danke @ Redaktion

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

Gefällt mir auch richtig gut!

Rüdiger Vehrenkamp
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Liebe Redaktion,

danke für Ihre Antwort.

Da Sie die Hilfeplangespräche erwähnen, natürlich finden diese statt, aber hier wird im Vergleich zur Pandemie die Ganzheit des Kindes und seiner Probleme gesehen und nicht nur ein Teilbereich. Genau das war ja gut zwei Jahre lang das Problem und mit ein Grund meiner vehementen Antihaltung gegenüber den Corona-Maßnahmen. Stets wurde nur die virologische Sichtweise berücksichtigt. Erst jetzt werden die Schäden angesprochen, die durch die Maßnahmen überhaupt erst entstanden sind, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen.

Wie wir alle dieses Frühjahr sehen können, stehen wir pandemisch an einer ganz anderen Stelle als vor einem oder gar vor zwei Jahren. Die Maskenpflicht ist weitestgehend abgeschafft und all die teils düsteren Prognosen der von Ihnen angesprochenen Expertinnen und Experten traten (glücklicherweise) nicht ein. Auch die einst von eben diesem Klientel angestrebte No Covid-Strategie erwies sich spätestens mit Omikron als Irrweg (siehe China).

Wir müssen doch der Tatsache ins Auge sehen, dass uns Corona mit all seinen Varianten erhalten bleiben wird und dass sich jeder mehrmals im Leben damit infizieren wird.

Maßnahmen sind allenfalls dann nötig, wenn eine Überlastung des Gesundheitssystems droht, denn zu nichts weiter sind sie von Nutzen. Und auch da bleibt die Frage, ob hier ausgerechnet bei Schulen angefangen werden muss.

mama51
1 Monat zuvor

„Ich WILL mich aber nicht infizieren!“ Schon gar nicht zwangsweise,weil irgendwelche „Freiheitskämpfer“ am Ende dafür verantwortlich sind, … durch staatlich verordnete NICHT-SCHUTZMAẞNAHMEN

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  mama51

Wer letztendlich dafür verantwortlich ist, ist schnurzepiepe.

Ich will mich auch nicht infizieren! Also trage ich eine Maske. Nur für mich.

Ich trage die sogar auf dem Schulhof, wenn ein extrem ungewaschener und ungepflegter Pubertietende in meine Nähe kommt!

DAS ist meine Freiheit!

Ja, viele lachen,
Ja, viele machen sich lustig,
Ja, das interessiert mich nicht die Bohne – denn ich tue durch „Ausübung“ meiner Freiheit niemandem etwas an.

Den.Müll, den ich dadurch produziere, spare ich u.a. durch mein Sparauto und second hand Kleindung ein.

Oh, hinterziehe ich da Steuern?
Bricht die Wirtschaft deswegen ein?
(Leider nicht.)

Cmiyc!

Fr.M.
1 Monat zuvor
Antwortet  mama51

Wenn Sie sich nicht infizieren wollen, ist das Ihr gutes Recht.
Wenn Sie aber andere zwingen wollen, sich gegen deren eigenen Willen in bestimmter Weise zu verhalten, übersteigt das Ihr Recht.

Dirk Z
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

@Redaktion: Sollte vor dem 23. September eine besorgniserregende Entwicklung sich einstellen, bei der selbst die zulässigen Hotspotregelungen nicht reichen wird, dann wird sich bestimmt der Bundestag zu einer ausserordentlichen Sitzung zusammensetzung und dann wird man bestimmt auch vor den 23. September Änderungen erwirken können.
Für die Schulen war es meiner Meinung nach richtig, hier einheitliche Regelungen zu erlassen und einen Wildwuchs zu vermeiden. Man hätte es beim Infektionsschutzgesetz sogar noch viel strenger auslegen müssen denn bei vielen Kultureinrichtungen, Hochschulen, Arbeitsstätten existieren Hausregelungen, die unterschiedlich angewendet wurden und das Ganze nicht nach wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern sehr oft nach der Einstellung der Betriebsverantwortlichen (Hochschulleitung, Kulturstättenbetreiber usw.) angewendet wurden. Ich kenne Fälle aus einer Stadt, bei der in der dortigen Fachhochschule Anfang April alle Massnahmen aufgehoben wurden und in der wenigen Kilometer entfernten Uni galt bis letzte Woche eine strenge FFP-2-Maskenpflicht im gesamten Gebäude auch am Platz. Im Übrigen hat die Politik den Weg über die Hotspotregelung erlassen, die weitreichende Massnahmen ermöglicht. In sofern verstehe ich Ihre Anmerkungen über ein verantwortungsloses Verhalten nicht.

Mel
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Ich denke, es bringt nichts, wenn Sie Herrn Vehrenkamps Aussage als „nachweislich falsch“ bezeichnen und als Beweis dafür Ihre eigene (hausgemachte) Bilanz durch die Empfehlung früherer Artikel ins Feld führen.
 
Wie sollen solche Artikel überzeugen, wenn sich Kritik ausgerechnet gegen Ihre seit weit über einem Jahr nahezu unverändert gebliebenen Botschaften bezüglich dieser Infektionskrankheit und der angeblich einzig richtigen Schutzmaßnahmen richtet?
Sich selbst ein Gütesiegel oder einen Qualitätsstempel zu geben und ältere Artikel aus dem eigenen Haus als „seriöse“ Informations- und Bewertungsquellen zu empfehlen, muss doch bei Andersdenkenden erst recht zu Kopfschütteln führen.  

Dirk Z
1 Monat zuvor
Antwortet  Mel

@Mel: Das haben Sie sehr treffend ausgedrückt. Die NT4- Plattform ist eine von vielen Interessensvertretungen bzw. Infoplattform, hat natürlich auch das Recht die eigene Meinung zu äussern. Das Hauptproblem sehe ist, dass es keine Weiterentwicklung im Denken gibt und sich die Redaktion damit selbst im Weg steht, wirklich relevante Verbesserungen zu erreichen. Vielleicht zeigt sich hier allgemein ein Problem, dass bei vielen Lehrern zu beobachten ist- sich gegen Veränderungen zu stemmen oder keine eigenen Ideen zur Umsetzung entwickeln zu können. Das was hier auf der Plattform von der Mehrheit der Kommentatoren und der Redaktion passiert veranlasst andere zu besondere Prüfung und Hinterfragung von Massnahmen. Und dieses Vorgehen blockiert dann erst Recht ein eventuell sinnvolles Vorgehen, was künftig wirklich erforderlich wird. Und man sieht es aktuell bei der Lufthansa, die jetzt sich künftig weigern wird weiterhin die Maskenpflicht aus Sicherheitsgründen mit allen Mitteln durchzusetzen. Und wenn dann zum Herbst hin die Schutzmassnahmen wieder verpflichtend eingeführt werden, kann ich mir vorstellen, dass die Durchsetzung und somit Einhaltung wesentlich schlechter wird. Und dann wird man erkennen, dass die Massnahmen nichts bewirken und sie mangels Nachweisen an Wirksamkeit aufheben muss. Die NT4- Plattform tut alles, einen solchen Verlauf zu begünstigen und das die Akzeptanz weiterhin zurückgeht, weil dieLeute einfach keine Lust mehr darauf haben.

Trollbuster
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

Wieso liest und schreibt Dirk hier eigentlich noch? Ernst gemeinte Frage. Seit einem Jahr nur am meckern und besser wissen ohne jegliche Belege. Dazu dieses überhebliche Getue. Ist es Masochismus? Chronische Meckeritis? Oder doch gefangen in seiner Phobie gegen Masken und versucht das hier an uns ab zu arbeiten?

Sissi
1 Monat zuvor

Aus einem gestrigen Post:
Wenn ers da übertreibt, sagt irgendwann eine liebevolle virtuelle Dame zu ihm:
“ Tu mir den Gefallen, mein Lieber. Halt die Klappe, Rüdiger “

Ja, ich sehe R.V. in der Fahrschule für autonomes Fahren von @ Realist gut und richtig aufgehoben.

Pitti
1 Monat zuvor

Ah ja, komisch nur, dass Sie nur immer meinen, dass Corona ganz easy zu wuppen ist, wenn man es hat. Ich kenne viele Kollegen, die sich in den Alltag zurückgekämpft haben. Und auch wir waren vor knapp 3 Wochen davon betroffen. Es hat nach den Osterferien nicht lange gedauert und schwupps hatten wir es. Und unser Sohn ist vorerkrankt und sitzt allein mit Maske im Klassenzimmer. Zuvor hatte er sich nicht angesteckt, als es noch Pflicht war. Er ist jetzt seit über 3 Wochen krank. Und wenn ich dann Ihren Beitrag lese, ……..Werde ich mehr wie wütend. Auf die wenigen wird gar keine Rücksicht mehr genommen. Der Egoismus ist gestiegen. Jeder denkt nur an sich. Und was ist daran so schlimm in Schulen weiterhin Maske zu tragen. Ich verstehe es echt nicht. Wir sind keine Panikmacher, wir sind Realisten. Und niemand, wirklich niemand kann wissen, was noch auf uns zukommt. Aber gewappnet muss man sein. Ich kenne kein Kind, dass unter dem Masketragen gelitten hat, ab 5. Klasse. Wie es in der Grundschule ist, weiss ich nicht. Aber bei uns war das i.o. Aber jetzt ist es eine einzige Katastrophe. Solidarität sollte im Vordergrund stehen. Leider ist es nicht so. Also danke, dass Sie sich so für die einsetzen, die Schutz benötigen.

Dirk Z
1 Monat zuvor
Antwortet  Pitti

@Pitti: Leider empfinde ich Sie weiterhin als Panikmacher weil ich den Eindruck habe, dass Sie mit der aktuellen Entwicklung nicht Schritt halten. Ich empfinde es schon anmassend es nicht schlimm zu finden, in den Schulen weiterhin eine Maske zu tragen. Die meisten hatten definitiv ihre Probleme und man hat festgestellt, dass die Maske in der aktuellen Situation so gut wie keinen Effekt hat. Also ist es richtig, dass solche Masshanmen ausgesetzt werden. Und dass sie kein Kind damit Probleme hat stimmt überhaupt nicht. Und ich bin auch davon überzeugt dass sich ihr Kind auch angesteckt hätte, wenn es noch die Maskenpflicht gegeben hätte. Vielleicht hat die Maske ihres Kindes die Infektion sogar noch begünstigt- alles Spekulation, aber durchaus im Bereich des Möglichen. Ich wünsche Ihren Sohn eine gute Bessserung.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

@ Dirk
Ob so viel Blödsinn und Gemeinheit laufen ja selbst die letzten Queris davon.
Da scheints ein neues , noch übleres Nest zu geben.

klm
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

Wo (üble) Nester (Rudel) sitzen, sieht man in der Regel an Likes und Dislikes (hier sind es grüne und rote Daumen) für bestimmte Meinungen und Personen.
Ist nun mal so und eine auf Anhieb erkennbare Binsenwahrheit.

Pitti
1 Monat zuvor

Ach und noch was, nur die mit PCR Test kommen in die Statistik. Da es bestimmt eine hohe Dunkelziffer gibt, wird es auch eine Sommerwelle geben.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Pitti

Ist, wie Sie schreiben, @ Pitti,
die Dauerwelle der Kids wurde gut? gelegt, mal ein bisschen weniger, mal ein bisschen mehr wellig – ausreichend für Primär- und Sekundär- Tertiärinfektion ( Mutationseldorado für ein Virus)
Hoffentlich ohne powerwall, denn dann können wir wirklich nur noch versuchen, auf dem board zu bleiben und drunter durchzutauchen.
Jeder – nicht nur Surfer weiß, das ist eine lebensgefährliche Situation, manche Winnertypen sagen: wird mich schon einer rausziehn ( Polit. gesehen kann die Koalition schlecht anders), drum aufpassen:
Gelb gefärbte Wellen sind scheinbar gefährlich: auf das board setzen, wegpaddeln,…..Land suchen.

Rüdiger Vehrenkamp
1 Monat zuvor
Antwortet  Pitti

Eine Dunkelziffer, die jedoch von den Hospitalisierungen her überhaupt keine Rolle spielt und von daher zu vernachlässigen ist. Dass das Virus jetzt zirkuliert ist sogar gut, denn selbst laut Prof. Drosten erreichen wir eine Immunität in der Bevölkerung nur mit der Kombination aus Impfung und natürlicher Infektion.

Marie
1 Monat zuvor

Sagen Sie doch mal meiner Klasse, dass es gut ist, dass das Virus jetzt „zirkuliert“. Die mussten nämlich in den letzten Wochen auf mich verzichten und leider auch tageweise zu Hause bleiben, weil einfach kein Vertretungskollege mehr da war.

Realo
1 Monat zuvor

Die Dunkelziffer ist schon von Belang. Sie zeigt nämlich umso mehr, wie ungefährlich das Virus im Vergleich zu vorherigen Varianten geworden ist. Ungefährlicher aber weitaus ansteckender. Und das bringen die Damen und Herren einfach nicht zusammen.

Zusammengefasst: Alle werden sich infizieren, Panik ist nicht angebracht.

Freu mich schon auf die Standardantwort der Redaktion: 140.000 an Corona verstorbene Menschen. Alter, Zeitpunkt egal.

Realo
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Liebe Redaktion,

ich finde, dass genau Sie diese Rolle übernehmen. Dadurch, dass Sie sich weigern anzuerkennen, dass sich die Situation geändert hat, findet eine Abwertung statt.

Herzliche Grüße
Realo

Realo
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Liebe Redaktion,

die Situation hat sich enorm verändert. Bitte vom Link nicht irritieren lassen, die Seite ist aktualisiert.

https://tropeninstitut.de/aktuelle-krankheitsmeldungen/31.12.2021-welt-omikron

Was im Herbst ist weiß niemand. Die Szenarien reichen von
es ändert sich gar nichts,
über es gibt eine Welle, da der Impfschutz nachlässt,
bis zu die Lauterbach-Killervariante kommt.

Wahrscheinlich ist das dritte Szenario nicht und Impfstoff gibt es genug.

Darf man sich jetzt Sorgen machen? Das bleibt wohl jedem selbst überlassen.

Muss man in Panik verharren? Eher nicht.

Herzliche Grüße
Realo

Realo
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Liebe Redaktion,

Schutzmaßnahmen wurden nicht gesetzlich verboten. Jeder darf sich selbst schützen, indem man sich impfen lässt, oder eine Maske trägt. Das gilt sogar in Banken, in denen man sich normalerweise nicht verhüllen darf.

Ich empfehle dieses Interview mit Herrn Streeck. Auch Sie werden sich in manchen Dingen bestätigt fühlen. Ich denke, er fasst die Situation ganz gut zusammen.

https://www.blick.ch/schweiz/virologe-hendrik-streeck-ueber-lehren-aus-der-corona-pandemie-lockdowns-waren-auch-ausdruck-von-verzweiflung-id17535751.html

Herzliche Grüße
Realo

Dirk Z
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Liebe Redaktion, Ich würde mir wünschen, wenn Sie endlich mal die aktuelle Lage sehen würden und mit der Panikschiene aufhören würden. Ich bekomme allmählich den Eindruck, das vielen hier im Forum und Sie Kinder und Jugendliche eingentlich egal sind und diese nur als „Virenverbreiter“ sehen, vor denen man sich schützen muss. Allmählich übertreiben Sie auch gewaltig und legen wie ich schon öfters angemerkt haben den Grundstein, dass erneut Massnahmen abgelehnt werden und die Menge der hier noch Pro-eingestellten Massnahmen Leser bei weiten in der Realität eine Minderheit darstellen. Stellen Sie sich bitte bei einer eventuellen Verschlechterung mal eher auf eine Situation ein, dass man mit Masken physikalisch nichts mehr bewirken kann (Praxiswirkung, nicht nachgewiesene Wirksamkeit von Laborstudien) und ganz andere Massnahmen erforderlich sind. Ich halte es zudem auch für gefährlich, wenn in der aktuell entspannteren Massnahme man sich noch mit Masken schützt gerade im Kontext langerer Kontaktdauer wie in Schulen. Das ist bestimmt nicht gut für das Immunsystem und ich möchte dann bei den heutigen noch überzeugten Maskenträgern es nicht erleben, wenn die dann anfälliger sind für eigentlich harmlose Infektionskrankheiten. Sie würden den meisten einen Gefallen tun, wenn Sie auch mal in diese Richtung schauen. Ich merke es auch an den ausgebiegen Diskussionen mit Ihnen, dass ich bei Weitem mit meiner Einschätzung nicht alleine darstehe.

Anne
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

„wir informieren sachlich über Fakten – das kann niemals „Panikschiene“ sein.“

Ich fände es besser, wenn Sie sagten: „Wir informieren über die von uns als wichtig erachteten Fakten“.
Allein die Auslese einer Faktensammlung kann doch Panik erzeugen oder auch nehmen.

Es kommt ganz darauf an, was und wie ein Medium berichtet. Das Herauspicken bestimmter Fakten entspricht dabei der eigenen Meinung.

Es ist doch keine Schande zuzugeben, dass Journalisten auch Menschen sind, die eigene Meinungen und Absichten haben.

Ja, Sie bringen Fakten!!! Sie treffen aber auch eine Auswahl, die Ihrer eigenen Meinung entspricht. Andere lassen Sie lieber weg.
Oder liege ich da so falsch?

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

In meinem Landkreis verstarben nachweislich in den letzten 10 Wochen 28 Personen an/mit Corona (knapp ein Fünftel sämtlicher Coronatoten -130 insgesamt – für dieses Gebiet).

Alter……, Zeitpunkt……, egal?????
Beschämend, einfach nur beschämend!

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Mary-Ellen

@ Mary-Ellen

Danke für Ihren Post
Hoffentlich liest Realos Kommentar kein Betroffener;
….So viel Leid und dann auch noch verhöhnt werden,
Beschämend ist das einzige, das man schreiben kann,
alles andere ist [………]
nicht veröffentlichungsgeeignet.

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

„….ist [ ] nicht veröffentlichungsgeeignet“.
Oh ja, puh, in dem Punkt kann ich „kreativ“!
Dennoch: mein Anstand setzt da klare Grenzen, leider manchmal!

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  Mary-Ellen

Meine Empörung s.o. ging an @Realo

Fr.M.
1 Monat zuvor
Antwortet  Mary-Ellen

Leider wird nicht erfasst, wie viele Personen in fast einem Vierteljahr (10 Wochen) an oder mit anderen Infektionskrankheiten gestorben sind. Deswegen beunruhigt man sich auch nicht und findet diese Sterbefälle auch nicht beschämend.
Ab welcher Todeszahl würden Sie denn überhaupt sagen: „Beschämend, einfach nur beschämend!“ Ab 5, 10 oder 20??
Wo liegt Ihre Messlatte für einen Landkreis und dem prozentualen Anteil der an oder mit Corona Verstobenen zur Gesamtbevölkerung des Kreises?

Bernd
1 Monat zuvor
Antwortet  Fr.M.

Ich finde überhaupt die Debatte darum, wie viele Seuchen-Tote akzeptabel sind, zynisch – solange Menschen aus vermeidbaren Gründen sterben, ist die Gesellschaft in der Pflicht, diese Gründe zu beseitigen bzw. zu minimieren. Dafür gibt es den Staat. Deshalb gibt es Regeln im Verkehr, deshalb gibt es Feuerwehr und Rettungswesen, deshalb gibt es Deiche, deshalb gibt es ein solidarisches Gesundheitssystem.

In der Corona-Pandemie in den Kitas und Schulen einfach nichts zu tun, obwohl zahlreiche Möglichkeiten bestehen (von der Maskenpflicht bis hin zu Luftfiltern), ist eine Lotterie, bei der vulnerable Familien Leib und Leben riskieren. Und dann auch noch aus den Opfern ein Zahlenspiel zu machen – offenbar weil die persönliche Betroffenheit fehlt -, das ist meines Erachtens beschämend. Würden Sie das, was Sie hier posten, auch den Eltern der an Corona gestorbenen Kinder ins Gesicht sagen?

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  Bernd

Danke!!!!

Nichtschonwieder
1 Monat zuvor
Antwortet  Bernd

Der Egoismus und das kreisen um sich selbst kennt bei manchen eben keine Grenzen. Diesen Menschen ist alles scheiß egal, außer ihre eigenen Befindlichkeiten und ihr eigener Spaß. Da machste nix. Mich widert das an.

Fr.M.
1 Monat zuvor
Antwortet  Bernd

„…,solange Menschen aus vermeidbaren Gründen sterben“

Wie Sie vielleicht wissen ist jetzt auch Herbert Grönemeyer an Corona erkrankt und muss eine wichtige Tournee absagen. An seine Fans schrieb er: „Wir haben uns im Vorfeld der Tour isoliert, sind alle mehrfachst geimpft, wurden dauergetestet.“ Dennoch hat es „ausgerechnet jetzt uns doch getroffen, herbe, und wir können nur zuwarten. Sehr bitter“. Dabei hätten er und seine Band „alle Vorsichtsmaßnahmen“ eingehalten.

Also: Vermeidbar?

Wer kennt nicht Menschen in seinem Umfeld, die wie Grönemeyer alles getan haben, um sich und andere zu schützen. Dennoch sind sie erkrankt.

Wir müssen lernen mit dem Virus zu leben und sowohl uns als auch unsere Kinder nicht verrückt zu machen.

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Fr.M.

Also auch keine Maßnahmen im Winter, wenn die Zahlen massiv ansteigen bzw. wenn es vielleicht eine neue Variante gibt, die gefährlicher ist? Auch nicht, wenn die Krankenhäuser … und wieder mehr Menschen elendig versterben?

Realo
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Es gibt erstens noch keine Evaluation und zweitens keine schlimmere Variante.

Wahrscheinlich wird es beides bis zu diesem Herbst/Winter gar nicht geben.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Realo

@ Realo

Ah ja,
“ das Virus ist ungefährlich geworden “ ?
Irgendwie ist das Virus störrisch; es hört nicht auf Ihre Pro- und Diagnosen! – Wie so oft, eigentlich immer !

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/134653/COVID-19-Infektionen-hinterlassen-bei-Kindern-keinen-Antikoerperschutz-vor-Omikron?rt=4aec9d44a40be5c0d10cfb12b3590949

Also wieder einmal -> Märchenstunde mit Onkel Realo, Nr. 1068 ?

Wollen Sie den Coronavirus-update-podcast mit Drosten/Ciesek et al. toppen ? 😉

BA.2 BA.5 via Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Realo

@ Onkel Realo, @ Onkel Realooo,

das ist gelogen – damit Dus weißt. Ich bin garnienicht ungefährlich,- ich war nur in TeilsZeit!

Darf ich Dir BA.5 vorstellen, den ich gerade einweise; hast anscheinend noch nichts von ihm gehört.
Sissi meint, Du hörst wahrscheinlich keine Nachrichten, sonst hättest Du erkannt, dass Dein letztes Märchen das schlechteste von allen war.
Ich verlinke Dir mal etwas Fortbildung, speziell für Dich ( ich bitte zu entschuldigen, wenn ich andere Foristen damit langweile)
…..und BA.5 lässt ausrichten, er wolle auch nicht unterschätzt werden.
Tschüü, bis zur nächsten Märchenstunde mit Onkel Realo.

https://amp.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/neuer-coronavirus-subtyp-ba-5-portugal-diskutiert-erneute-maskenpflicht/28382216.html#amp_tf=Von%20%251%24s&aoh=16540071994859&csi=1&referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-montgomery-omikron-ba5-100.html

Realo
1 Monat zuvor

Liebe Sissi,

es darf ja jeder empört oder verärgert sein, aber was soll denn das?

Lassen Sie das wirklich Ihre Schüler lesen und sind dann stolz auf Ihre „Leistung“?

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Realo

Reaktion:
“ Wir brauchen den (….) nicht, aber er vlt. mal uns / unsere Kollegen in irgendwoinDeutschland. “
Ergänzung: Dann sind derlei ? Menschen ? meist ganz klein und beleidigen, verhöhnen nicht mehr ganz so sehr.

Ich/wir bin immer noch schockiert,
( obwohl wir in unserem job jeden Tag mit dem Tod konfrontiert werden können)
ob Ihres zynischen Umganges mit Verstorbenen und deren Angehörigen.
Wir lehnen Ihre Einstellung aus ganzem Herzen ab.

E.S.
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

Sie schreiben: „Wir lehnen Ihre Einstellung aus ganzem Herzen ab.“

Das „Wir“ signalisiert, dass Sie zu mehreren gehören, die hier mit vereinter Kraft Meinungsmache betreiben. Irgendwie stört mich das. .

Trollbuster
1 Monat zuvor

Vokabeln der Querdenker verwenden und sich wundern, wenn einen niemand ernst nimmt. Kann er gut der Rüdiger.

klm
1 Monat zuvor
Antwortet  Trollbuster

Meinen Sie Querdenker oder Queerdenker?
Die „Querdenker“ nehme ich nämlich durchaus ernst. Ihr „niemand“ könnte sich also als Falschbehauptung erweisen..

Trollbuster
1 Monat zuvor
Antwortet  klm

Wer die ernst nimmt, sollte sich nicht in einem Lehrerforum herum treiben und hier trollen. Für euch gibt’s doch Telegram. Aber danke für die Info, muss ich ihre Kommentare nicht mehr lesen.

Hilfe
1 Monat zuvor
Antwortet  klm

Niemand, den man ernst nehmen muss.

Rüdiger Vehrenkamp
1 Monat zuvor
Antwortet  Trollbuster

Die Querdenker sind für mich inzwischen eher im anderen Lager zu finden. Am Beispiel China sehen Sie ja, wohin eine restriktive Coronapolitik führt.

Trollbuster
1 Monat zuvor

Wollen sie uns jetzt mit der politischen Führung in China vergleichen? Ihre Kommentare werden wirklich immer unerträglicher. Sie disqualifizieren sich mit jedem Kommentar selbst immer mehr. Muss man auch erstmal hinbekommen.

Riesenzwerg
1 Monat zuvor

„Achja, das Lieblingsthema ist wieder auf der Startseite… Maskenpflicht bis zum Sankt Nimmerleinstag – hat bisher ja viel gebracht.“

Ja. Hat biel gebracht. Ich bin froh, dass auch Sie das endlich erkannt haben.

„Oder wie erklärt man die „explodierenden Zahlen“, über die hier in den Wintermonaten berichtet wurde, als man die Lappen noch im Gesicht tragen musste?“

Nun, „musste“ heißt nicht „machte“n alle und zwar richtig tragen und wechseln. Nicht alt gegen noch älter, sondern nach der empfohlenen Tragezeit eine neue verwenden.

Es gab da so Leute, die das ständig derart boykottiert haben, dass Schulen zu Treibern wurden! Huch!

„Wurde nicht der Weltuntergang prophezeiht, wenn die Maskenpflicht abgeschafft wird?“

Jetzt wird es böse – Putin.

„Einerseits sprach Drosten davon, dass sich die Schleimhäute an die neuen Viren gewöhnen müssen, um dort abgetötet zu werden und dass das am besten in der Kombination Impfung plus natürliche Infektion gelänge, andererseits sollen wir aber Masken tragen, um Infektionen zu verhindern. Ja, was denn nun?“

Es gibt erstaunlicherweise Situationen, in denen zwei Dinge gleichzeitig richtig und sinnvoll sind.

Und – auch eine Desensibilisierung, hier als Gewöhnung an das neue Virus, verläuft schrittchenweise.

„Wo bleibt eigentlich Lauterbachs Sommerwelle, vor der er uns gewarnt hat? Kam auch wieder nicht und wird auch nicht kommen.“

Noch kein Sommer. Warten wir ab wie es wird, wenn alle wieder in den Urlaub aufbrechen.

Ob Lauterbach oder Vehrenkamp prophetisch treffen oder daneben liegen, werden wir sehen.

„Unser Gesundheitsminister ist, ebenso wie die meisten Kommentierenden hier, geblendet von Corona und sieht nur noch dieses Thema.“

Das machen u.a. die Leugner und Verharmloser sowie die antisozial eingestellten Damen und Herren möglich und – leider – nötig.

„Wirklich fit für einen Corona-Herbst würden wir durch fair bezahlte Pflegerinnen und Pfleger, bessere finanzielle Ausstattung der Krankenhäuser … “

Ist mir unklar, wie eine bessere Bezahlung und finanzielle Ausstattung (was soll das denn sein?!) alle fit durch den Herbst bringt?

Ja. Ist mir unklar.

Wobei die Forderung nach fairer Bezahlung sehr in meinem Sinne ist, aber mit „fit für einen Corona-Herbst“ nichts zu tun haben sollte.

“ … und einer Impfkampagne bei den vulnerablen Gruppen.“

Hä?

„Es kann nicht sein, dass ausgerechnet Kinder und Jugendliche wieder in ihrem Tun eingeschränkt werden sollen.“

Nein. Kann nicht sein. Denn die sind ja die, die noch die längste Lebenserwartung haben ….

Und mal echt böse – „Tun“ was bedeutet das?

„Da hier bei N4T ohnehin ständig die Rede davon war, dass etliche Kinder krank wurden, haben die Masken sowieso nicht den gewünschten Effekt gehabt, …“

Ähm, sie werden immer noch krank. Sie erkranken immer noch an LC. Sie verpassen immer noch viel Präsenzunterricht. Sie sind immer noch ansteckend. … Aber nun ohne Masken.

“ … außer die Infektionen zeitversetzt stattfinden zu lassen.“

Na, bitte mal das Personal in den Kliniken fragen, ob sie lieber (beliebige Zahl!) 2000 Patienten am Stück oder in kleineren Häppchen betreuen k ö n n e n.

Ich glaube ja fest, dass das eine Entlastung war.

„In den Klassen meiner Kinder (inkl. ihnen selbst), war nahezu jeder inzwischen mit Corona infiziert.“

Ja.

„Ergebnis: Allen gehts gut, kein long covid oder ähnliche Schreckgespinste.“

Glück gehabt. Ist ja auch nicht delta.

„Man muss nicht aus wenigen Einzelfällen allgemeingültige Normen basteln.“

Ach was?!

„Und wer es noch immer nicht verstanden hat: Corona wird heimisch bleiben und immer wieder Leute anstecken.“

Davon ist in der Tat auszugehen.

„Das wird nie aufhören, völlig gleich, wie oft und wie lange Masken getragen werden.“

Ja und dann nein.

„Der FDP und ihren Wählerinnen und Wählern kann ich nur Danke sagen, dass sie den Wahnsinn gebremst hat und weiterhin zur Stelle ist, wenn Corona-Karl mal wieder Panik verbreiten will.“

Dann bitte an die FDP schicken.
Wenn das der einzige Grund war, die FDP zu wählen, muss doch mal in einem maskenfreien Forum darüber nachgedacht werden, ob da nicht ein klein wenig die Demokratie gefährdet wird.

Denn, wie Elon Musk (Mist, ich weiß gerade nicht, wie der sich schreibt!) öffentlich verkündet – Freiheit und Demokratie – geht nicht!

Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

@Riesenzwerg

Vielen Dank für die viele Mühe! 🙂
(… auch wenn es beim Sozialarbeitenden nicht verfangen wird und er uns weiterhin mit seinen faktenbasierten Beiträgen verwöhnen wird 😉 .)

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Pit2020

Gerne doch!

Hätte ich hier etwas mehr gelesen, statt gleich loszulegen, hätte ich mir das wohl gespart.

Aber hätte, hätte, Silberkette
(wegen der Werwölfe und der -tada! – Reptoloiden)

Bla
1 Monat zuvor

Und FDP-Abgeordnete besuchen dann die Schulen und schauen, wie gut das Ganze läuft? Ist doch dann auch kein Problem – bitte ohne Masken auch … Mal mehr Praxiserfahrung vor Ort. Politische Bildung und Fragenrunde kann man auch gut einbauen. Nebenbei könnten sie schauen, wo man mehr Geld investieren sollte. Der Mangel ist schnell einsehbar. Als Finanzminister ist man auch an der Geldquelle.
Win-Win?

Last edited 1 Monat zuvor by Bla
Alex
1 Monat zuvor
Antwortet  Bla

Prima Idee. Können sie dann auch gleich ehrenamtlich bei der Integration der ukrainischen Kinder helfen…

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Bla

Hm.
„Der Mangel ist schnell einsehbar.“

Viel zu realistisch. Da käme unser FiMi nicht mit klar.

Jemand, der ein Sondervermögen aus der Zukunft sieht, k a n n mit real in time einfach nichts anfangen.

Und wir wollen ihn doch nicht überfordern!

Suleiman
1 Monat zuvor

Danke, FDP! Nächstes Mal bekommt ihr meine Stimme. Ich wette, eine neue Maskenpflicht führt im Herbst zu Massendemonstrationen.

Trollbuster
1 Monat zuvor
Antwortet  Suleiman

Eure Spaziergänge waren und werden keine Massendemonstrationen. Wenn es nicht so bitter wäre, müsste man ja laut lachen.

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Suleiman

Na, dat dauert ja noch.

Da kann sich viel viel sehr sehr ändern.

Last edited 1 Monat zuvor by Riesenzwerg
Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Suleiman

Oh ja, @ Suleiman,
Die “ rote Massendemonstration “
(Daumen down) ist bei Ihnen jetzt schon deutlich zu sehen
und findet auch außerhalb des Forums – an den letzten Wahlen eindeutig zu sehen – , immer mehr Anhänger.
Zeit, – für Sie – umzudenken ? !

Leseratte
1 Monat zuvor
Antwortet  Suleiman

Wiederholt massiver Unterrichtsausfall durch Erkrankungen von SuS und LuL wegen fehlender Schutzmaßnahmen sollte zu Massendemos führen.

Anne
1 Monat zuvor
Antwortet  Leseratte

Nein, ich finde, es ist höchste Zeit, die physischen, vor allem aber psychischen Erkrankungen der Menschen, insbesondere der Kinder durch zu viele Schutzmaßnahmen endlich mal mehr zur Kenntnis zu nehmen.
Die bequeme, weil nur einseitige Betrachtung der Schutzmaßnahmen ist allmählich unverantwortlich.
Und Ihre massenhaften „Erkrankungen von SuS und LuL“ sind an den Haaren herbeigezogen. Diese Befürchtung war anfangs da, ist aber inzwischen überholt.
Heute macht man sich meiner Meinung nach schuldig, wenn man so eindimensional denkt wie Sie.

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Anne

„Alpha und Delta waren total ungefährlich, Alpha und Delta waren total ungefährlich, Alpha und Delta …“ Ja, nee, …

Pitti
1 Monat zuvor
Antwortet  Anne

Das erklären Sie bitte den Kindern in unserer Schule, die Vorerkrankungen haben. ……….

Leseratte
1 Monat zuvor
Antwortet  Anne

Da ist nichts an den Haaren herbeigezogen. Genau so habe ich es in den letzten Monaten erlebt. Die Klassen teilweise um ein Drittel oder die Hälfte reduziert, viele SuS mit Mehrfachinfektionen, erst Delta und dann zweimal Omikron, und selbst geimpfte SuS waren mitunter mehr als 10 Tage wirklich krank, wie aus Telefonaten mit den Eltern zu erfahren war. Nix mit Freitesten nach 5 Tagen. Nachschreibearbeiten ohne Ende, zu keiner Leistungskontrolle oder Klassenarbeit in den vergangenen Monaten waren alle SuS anwesend. Viele KuK waren krank, es gab für einige ältere Klassen zwischenzeitlich Distanzunterricht, weil entweder die Klassen zu sehr dezimiert waren oder zu viele LuL gefehlt haben, sodass keine Vertretung mehr gewährleistet werden konnte. Mehrere KuK leiden immer noch an den Folgen einer Infektion aus dem vorigen Jahr. Kurzatmigkeit, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisprobleme. Nicht nur für Mathelehrer in der Abiturstufe ein unangenehmes Problem.
Luftfilter haben wir bis heute nicht.

Anne
1 Monat zuvor
Antwortet  Leseratte

Kann ja sein, dass Sie es so erlebt haben. Andere wie ich haben es aber nicht so erlebt. Persönliche Erlebnisse bringen an allgemeiner Erkenntnis nicht weiter. Sie haben nur eine begrenzte Aussage.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Anne

@ Anne
…und irgendwie und sowieso, welch ein Geeier, „kann ja sein“ …
Relativieren ist eins der billigsten rhetorischen Mittel und erfordert immer einen Beleg; wenn nicht geliefert gibt’s resultierend die 6

Da die von @ Leseratte beschriebenen „persönlichen Erlebnisse“ absolut Fakt sind, ist Ihre Unterstellung der “ begrenzten
Aussage “ nicht einmal wert, die Quelle zu verlinken.
Googlen Sie unter Dr J.Fromhold, Heiligendamm, Mediankliniken selbst.

Pitti
1 Monat zuvor
Antwortet  Anne

Ah und da ist ihre Meinung mehr wert, oder?………OK, jeder hat oder erlebt es noch anders. Noch einmal gern zum Mitschreiben. Unser Sohn, vorerkrankt, Corona gehabt trotz Eigenschutz 3 Mal geimpft. Jetzt noch nach Wochen geht es ihm beschissen. In einer Klasse von 28 Kindern haben der Lehrer, sein Sitznachbar und er Maske auf. Ich möchte gar nicht wissen, wie es ausgegangen war, hatte er keinen Schutz vor dem Mund und der Nase gehabt. Danke an die Solidarität. Danke an die ‚andere Meinung.‘

Dirk Z
1 Monat zuvor
Antwortet  Pitti

@Pitti: Ist es denn sicher erwiesen, dass er sich in der Schule angesteckt hat oder nicht doch woanders? Die Ansteckungswege sind manchmal sehr diffus und es hat auch schon Fälle gegeben, wo jemand wegen der Maske zunächst nicht infiziert wurde, aber die Viren hingen in der Maske und im Nachgang hat es ihn dann doch erwischt. In diesem Fall wäre es ohne Maske vermutlich gutgegangen. Wie auch immer hätte eine gut sitzende FFP2-Maske ihn schützen müssen. Aber jede kleinste Nachlässigkeit im eigenen Trageverhalten hat grosse Auswirkungen und ohne Ihrem Sohn, den ich natürlich weiterhin gute Besserung wünsche, nahrzutreten kenne ich keinen, der einen richtigen Maskenumgang pflegt. Manche bekommen es besser hin, andere schlechter.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

So ist er, der Dirk.

Pitti
1 Monat zuvor
Antwortet  Leseratte

Genauso ist es bei uns auch. Ihren Beitrag kann ich sofort bestätigen. Top. Danke.

Faktensammler
1 Monat zuvor
Antwortet  Anne

Anne schrieb: „Nein, ich finde, es ist höchste Zeit, die physischen, vor allem aber psychischen Erkrankungen der Menschen, insbesondere der Kinder durch zu viele Schutzmaßnahmen endlich mal mehr zur Kenntnis zu nehmen.
Die bequeme, weil nur einseitige Betrachtung der Schutzmaßnahmen ist allmählich unverantwortlich.“

So sieht es inzwischen auch der nds. SPD-Ministerpräsident Weil – weiß er doch genau, dass er im Herbst garantiert nicht wiedergewählt wird, sollte er auch nur noch einen einzigen Gedanken an einen weiteren Schul-Lockdown o.ä. verschwenden.

Von der NDR-Homepage: „Berichte über die Folgen bei Kindern und Jugendlichen gingen unter die Haut, so Ministerpräsident Weil am Mittwoch.“

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/niedersachsen_1800/SPD-Klausurtagung-Nie-wieder-Corona-Lockdown-an-Schulen-,ndsmag46778.html?fbclid=IwAR2fL9sRhqBJGxnnktNfriO2YExbHYCWCOULDmtUsoFFIZUU7S39cisDInE

Faktensammler
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Redaktion fragte: „Ob er auch solche Berichte gemeint hat?“

Wohl kaum. Aber mit ziemlicher Sicherheit solche wie diesen.
https://www.zdf.de/politik/berlin-direkt/berlin-direkt-lauterbach-und-die-fehlenden-daten-100.html?fbclid=IwAR0FUoW6f0GdK5PU6151CiWrAUAwurI62sVPXDXdAMtZm80Diia4NFN_MqM#xtor=CS5-22

Hannes
1 Monat zuvor

Wo bleibt eigentlich die angekündigte Evaluierung der Corona-Maßnahmen? Daten gibt es genügend.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Hannes

Hier ein zielgruppenorientierter Vorschlag:

– Distanzunterricht ist gar nicht so schlecht – auch Schule funktioniert aus dem HO heraus. Entsprechende Konzepte sind zu entwickeln.
– Langzeitfolgen durch Schulschließungen sind noch nicht (ausreichend) belegt und in jedem Fall nicht höher zu gewichten als die Folgen einer Infektion.
– Maskenpflicht in Schulen schützt vor einer Infektion – und falls nicht, so ist es zumindest ein (verordnetes) Signal der Solidarität und Wertschätzung.
– Tests sind eigentlich für die Tonne und der Vorgang je nach Bundesland eine Zumutung – als verpflichtende Maßnahme mit entsprechendem Durchsetzungspotential aber in Fachkreisen „anerkannt“.
– Luftfilter in Verbindung mit Maskenpflicht machen den Klassenraum zu einem „Ort der Begegnung“

Müsste jetzt noch mit entsprechenden Studien/Fakten untersetzt werden (zur Evaluierung der Wirksamkeit von Luftfiltern bitte nicht nach Bremen schauen).

Allerdings sehe ich einen Zielkonflikt…

Sollen/wollen LK zukünftig auch vermehrt digital unterrichten und auch von einer verbesserten Vereinbarkeit von Beruf und Familie profitieren?

Dann sollten ggf. die (Corona)-Argumente noch einmal neu sortiert und geschärft bzw. um weitere ergänzt werden.

Ich würde mich über hybride Bildungsangebote für meine Kinder zumindest sehr freuen…ganz ohne Bezug zu einer Pandemie.

Realo
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Hybridunterricht hört sich zunächst mal ganz gut an. Dennoch gibt es da ein paar gravierende Nachteile.

  • Zunächst braucht man eine stabile Internetverbindung in der Schule und zu Hause.
  • Man braucht gute Endgeräte in der Schule und zu Hause.
  • Die Organisation im Klassenzimmer frisst Zeit.
  • Bei Videokonferenzen darf man die SuS nicht dazu zwingen die Kamera anzumachen. Deshalb haben sich während der Lockdowns viele SuS noch einmal ins Bett verabschiedet, nachdem sie sich eingeloggt haben.
  • Der Unterricht muss anders gestaltet werden. Nicht jede Unterrichtsform ist mit Remote Learning kompatibel.
  • Man ist als Lehrkraft wesentlich unflexibler im Unterricht.
  • Es gibt Eltern, die den Unterricht mitverfolgen. Wie Sie sich sicher vorstellen können, können da auch ein paar schwierige Charaktere dabei sein.

Deshalb wäre für mich ein generelles hybrides Unterrichtsangebot, unabhängig der jeweiligen Lage, nicht erstrebenswert.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Realo

Sie liegen sicher richtig mit Ihrer Einschätzung.

Die hybriden Modelle der Lockdowns sind für mich diesbezüglich auch nicht der Maßstab. Hier wären die Belastung der LK wohl dauerhaft zu groß und die „Verluste“ auf Schülerseite nicht tragbar.

Hybrid könnte ich mir beispielsweise folgende Veranstaltungen vorstellen:

– Frontalunterricht aus der Konserve via. aufgezeichneter Videos (könnte man sich dann mehrfach anschauen)
– Online-Präsentationen erarbeiteter Inhalte
– Hausaufgabenbetreuung
– (Elternabende)

Könnte so ein bisschen wie in der Uni organisiert werden. „Vorlesungen“, Übungen, kleine Übungen.

Anteilig digitalisieren und zum Selbststudium zur Verfügung stellen.

Andere Facetten wären ausgesteuerte (Gruppen-)Aufgaben via IT-Plattform (in Nds. iServ) mit einem Selbstlernanteil und damit verbundener Übung digitaler Medien.

Alles nicht zu Ende gedacht…und in jedem Fall nicht mit der Erwartungshaltung verbunden, Mehraufwand bei LK zu generieren – ganz im Gegenteil.

Ich glaube an eine win-win-Situation auf allen Seiten. Größte Herausforderung wird dabei sicherlich sein, niemanden zu verlieren. Und wahrscheinlich ist das Konzept auch nicht für alle Schulformen und Jahrgänge gleichermaßen geeignet.

Und das wohl größte Problem….wo findet das statt?

Bester Kompromiss wäre aus meiner Sicht eine (nach Jahrgängen ausgerichtete) beaufsichtigte Möglichkeit in Schulen zu schaffen – mit entsprechender IT-Ausstattung.

Optional könnten SuS dann zwischen Online-Lernen zu Hause oder in Schule entscheiden.

So weit meine Einschätzung dazu…

Ich glaube, dass viele Ihrer KuK für ein hybrides Modell / Wechselunterricht nach Vorbild der Lockdowns in der Tat ablehnen.

Ich glaube aber ebenso daran, dass viele Ihrer KuK eine Teildigitalisierung des Unterrichtes und eine damit verbundene Verringerung der Stunden in Präsenz befürworten würden.

Mit dieser Grundhaltung / Einschätzung habe ich die Diskussion hier im Forum in den vergangenen Monaten geführt.

Last edited 1 Monat zuvor by Stromdoktor
Realität
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

@ Stromdoktor, @ Realo

ich stimme Ihnen beiden zu. Ich sehe sowohl die von Ihnen genannten Vor- und Nachteile. Was meiner Meinung nach wirklich klar sein muss: Es ist dann ein Bestandteil des verpflichtenden „Schulalltags“. Auch hier gelten Regeln und Bestimmungen.

Bestes Beispiel: Jungen kommt morgens in die Videokonferenz. Er ist nach 5 Minuten wieder raus, Begründung war, dass er kein Internet mehr hatte. Später kam raus, dass die ein Jahr jüngere Schwester beim Kollegen in der Konferenz war. Beide nutzten denselben Zugang. Die Eltern bestätigten später, dass kein Ausfall vorgelegen hatte.

Einige Kinder bekamen von der Schule Leihgeräte. Andere Kinder, die Eltern haben einen Hauch mehr Geld, bekamen keine mehr. Sie hatten dann zur Nutzung nur ein Handy. Diese Kinder sind zum Ausdrucken usw. teilweise zur Post gegangen.
Hier sieht man, dass es durchaus auch auf das Elternhaus ankommt.

Was ich damit sagen möchte ist, dass wir funktionierende Nutzungsbedinungen brauchen. Aber wie sichern wir uns ab, dass die Eltern „nicht mitmachen“, dass nicht gefilmt wird (geht übrigens sehr einfach), dass die Kinder die Aufgaben auch selber machen und nicht Mama oder Papa.

Die Möglichkeit, die IT der Schule zu nutzen, bestand bei uns. Die Schüler konnten sich anmelden und dann wurden sie in den PC-Räumen beaufsichtigt. Auch hier hängt es wieder von der eigenen Arbeitseinstellung/elterlichen Einstellung ab, ob das Angebot genutzt wird oder auch nicht.

Was mit immer dazu einfällt ist, dass die Universitäten ja schon bei den angehenden Studenten beklagen, dass das eigenständige Lernen nicht funktioniert. Wie kann ich dann von einem RS-, HS- oder FÖSler etwas erwarten, dass bei einem jungen Erwachsenen schon nicht klappt. Mit eigenständig meine ich jetzt auch eigenverantwortlich.
Vielleicht sollten wir es zuerst schaffen die Wichtigkeit von Bildung und auch die individuelle Verantwortung zu betonen? Dies kann in dem ein oder anderen Einzugsgebiet der Schulen schwieriger oder leichter bzw. auch gemischt sein.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Realität

Ich komme leider erst jetzt dazu, Ihnen zu antworten.

Die von Ihnen beschriebenen Herausforderungen in der Praxis kann ich gut nachvollziehen.

„Wir“ haben in der Industrie mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Es gibt KuK, die man seit zwei Jahren nicht mehr gesehen hat. Machen einfach die Kamera nicht an. Wahlweise Datenschutz, Verbindungsprobleme oder Privatsphäre als Begründung. Ggf. zu Recht!? In jedem Fall ist es ein langer Prozess des Interessenausgleiches, der diesbezüglich ansteht. Mit sorgfältiger Abwägung der Vor- und Nachteile.

Dennoch muss es einfach gelingen, die Transformation hinzubekommen. Um Mobilität zum Zwecke des Klimaschutzes zu minimieren, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu stärken, um frühzeitig den Umgang mit digitalen Medien mit klaren Regeln zu erlernen.

Sicherlich brauchen SuS weiterhin den sozialen Kontakt zu LK und Mitschülern – mehr als gestandene Erwachsene.

Dennoch hoffe ich darauf, dass man Potentiale dort hebt, wo diese möglich sind.

Unsere jüngste Tochter hat mit damals 7/8 Jahren im letzten Lockdown erlernt, Videokonferenzen durchzuführen, Mails zu schreiben, Dokumente zu scannen und Dateianhänge zu nutzen.

Auch mit dem individuellen Lerntempo haben wir gute Erfahrungen gemacht.

Insofern bin ich bei Ihnen! Klare Regeln und eine offene, transparente Erwartungshaltung sind die Voraussetzung. Dann kann es gelingen.

Grüße an Realität und Realo, an die meine Antwort adressiert ist.

Realo
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Sie sagen das sei nicht zu Ende gedacht, aber genau so wird der Unterricht in Zukunft (auch) aussehen.

Die Schüler werden mehr Raum für individuelles Lernen bekommen. Da hat uns die Pandemie bezüglich Digitalisierung tatsächlich einen ordentlichen Schritt vorangebracht. Viele Schulen haben mittlerweile deutlich mehr Möglichkeiten Unterricht zu gestalten.

Ben
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Mehr online? Nein danke! Was wir brauchen sind mehr Abschaltknöpfe. Den wir sind die Vorbilder für die Kinder.

Trulla
1 Monat zuvor

Ich wünsche der ganzen FDP eine Bildungsreise nach China. Dort können sie dann ihren merkwürdigen Freiheitsbegriff relativieren und korrigieren – und sehen, was restriktive Coronapolitik ist.

Trulla
1 Monat zuvor
Antwortet  Trulla

Ach ja, bitte Flug mit Ryanair, damit die FDPler ein Gefühl für die Enge im Klassenraum bekommen.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Trulla

Gut erkennbare Ironie. Danke.

Mo3
27 Tage zuvor

Stand heute, bringt die Maskenpflicht in Schulen zumindest in sofern etwas, dass das Infektionsgeschehen halbwegs unter Kontrolle gehalten werden kann und somit Unterricht halbwegs verlässlich stattfindet. Auch Tests tragen dazu bei, also warum nicht beide Maßnahmen in den „Instrumentenkasten“? Sollte sich durch die Evaluierung der Maßnahmen (traue keiner Statistik, die du nicht selbst in Auftrag gegeben hast) herausstellen, dass diese keinen Effekt haben, wird kein KuMi/keine Schulbehörde diese Instrumente nutzen. Zu befürchten ist, dass die FDP sich nur dafür interessiert, wie viele SuS auf der ITS landen- da gibt es wahrscheinlich mit Masken keinen erheblichen Mehrwert und LuL tragen vielfach die Masken noch freiwillig.