Land prüft, Anforderungen für Seiteneinsteiger in den Lehrerberuf weiter zu senken

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Das Bildungsministerium in Sachsen-Anhalt prüft, die Anforderungen für Seiteneinsteiger in den Lehrerberuf zu senken. So soll unter anderem geklärt werden, ob Seiteneinsteiger mit Bachelor-Abschluss entfristet werden können, wenn sie sich zu einer Qualifizierung für ein Unterrichtsfach der Sekundarschule verpflichten und dieses erfolgreich abschließen. Das bestätigte das Haus von Bildungsministerin Eva Feußner (CDU) am Dienstag auf Anfrage.

Lernspiele im shop.4teachers.de
Irgendwann kommt jeder drüber…. Foto: Shutterstock

Aktuell können Seiteneinsteiger mit Bachelor-Abschluss befristet als Lehrkraft arbeiten. Grundsätzlich gehe es darum, noch mehr Seiteneinsteiger für Sekundar- und Gemeinschaftsschulen zu gewinnen, sagte ein Sprecher des Bildungsministeriums. «Konkrete Aussagen dazu können noch nicht getroffen werden.» Es gebe dazu bisher weder einen Beschluss noch einen konkreten Zeitplan. News4teachers

Warum noch auf Lehramt studieren? Blitzkurs in Pädagogik reicht für den Seiteneinstieg in den Schuldienst

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Realist
6 Monate zuvor

„Seiteneinsteiger mit Bachelor-Abschluss“

Ich wiederhole meine Prognose: Mitte der 20er-Jahre wird eine Ausbildung genügen und Ende der 20er-Jahre ein Schulabschluss.

Der Lehrerberuf wird immer weiter entwertet. Game Over.

„Lehramt? Ich bin doch nicht blöd!“

Fischlchen
6 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Die Prognose ist längst Realität.

Last edited 6 Monate zuvor by Fischlchen
Manuela
6 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Ihr wollt gar nicht, dass mehr Personal da ist, oder? Die Seiteneinsteiger können ja die Pausenaufsicht und die Beaufsichtigung in den Ausfallstunden übernehmen. Für A13 (sofern sie einen vergleichbaren Studienabschluss haben versteht sich).

C.G.
6 Monate zuvor
Antwortet  Manuela

Für Pausenaufsicht einen Studienabschluss? Also nehmt es mir nicht übel, wir haben tolle Lehrkräfte dabei, aber nur weil ein Mensch Lehramt studiert hat, ist er nicht unbedingt ein guter Lehrer. Bei manchen denke ich oft, die haben komplett den Beruf verfehlt. Völlig daneben…und dann haben wir Vertretungskräfte, die gar nicht studiert haben und die Arbeit mit den Kindern so liebevoll und wunderbar machen, dass die Kinder dankbar sind und sie auch lieben. Ich habe vor ein paar Jahren einen von der Landesschulbehörde gefordert und geforderten Lehrgang als PM für Grundschulen gemacht, mit Abschlussfacharbeit. Damit darf man unter Anderem vertreten, selbstverständlich mit vorbereiteten Inhalten. Was ist daran denn schlecht? Besser als Ausfall allemal. Allerdings sollten diese PM Kräfte dann nur auf 450 Euro angestellt werden und bei aller Liebe, so einen Job kann sich kaum jemand leisten.

Dil Uhlenspiegel
6 Monate zuvor
Antwortet  C.G.

Ja, und jetzt betrachten wir die ganze Sache nochmal von Einzelfällen nüchtern losgelöst und eher in Wahrscheinlichkeiten denkend im Sinne von mit größerer/kleinerer Wahrscheinlichkeit die Qualität der Bildung nachhaltig garantierend im Querschnitt über alle Schularten der ganzen BRD hinweg.

GriasDi
6 Monate zuvor
Antwortet  C.G.

Zitat: „aber nur weil ein Mensch Lehramt studiert hat, ist er nicht unbedingt ein guter Lehrer“.
Das gilt auch für alle anderen Berufe. Nur weil jemand Medizin studiert hat ist er nicht unbedingt ein guter Arzt. Werden deswegen die Anforderungen für Seiteneinsteiger gesenkt?

Noch 5 Jahre
6 Monate zuvor
Antwortet  Manuela

Wenn das Ironie sein soll, dann ist`s misslungen.
Als ernsthafte Einlassung zeugt die Aussage von wenig pädagogischen und organisatorischen Durchblick.

Manuela
6 Monate zuvor
Antwortet  Noch 5 Jahre

Ach was. Ich verstehe nicht, warum Seiteneinsteiger so ein Problem sein sollen. Ich kann C.G. nur vollumfänglich Recht geben. Studium für Pausenaufsicht ist selbstverständlich völliger Quatsch. Aber auch das Gejammer mancher Lehrkräfte über Aufsichtsstuden in Kombination mit dem Verweis auf die A12/13 Forderung.
Warum wird sich gegen Hilfe so sehr gewehrt?
Natürlich haben Seiteneinsteigerinnen kein LA Studium, aber es ist ja auch nicht so, dass die alle auf den Kopf gefallen sind oder unfähig wären.
In sofern: ja, Ironie fehlgeschlagen.

Noch 5 Jahre
6 Monate zuvor
Antwortet  Manuela

Ich habe es schon an anderer Stelle gesagt, wiederhole es aber gerne für Sie. Es geht nicht darum, ob jemand lebens-„unfähig wäre“ oder „auf den Kopf gefallen“. Nur weil etwas autododaktisch- pragmatisch funktioniert, kann und darf es nicht dazu führen, dass es zum Standard wird. Viele Menschen können heimwerken und das durchaus zufriedenstellend, dennoch gibt es Standards für professionelles handwerkliches Tun. Auch von Ihrem Friseur erwarten Sie selbstverständlich fachlich nachgewiesene Expertise. Vergleiche zu Berufen aus dem medizinischen Bereich etc. will ich gar nicht ziehen, obgleich meine Tante in unserer Familie sehr erfolgreich bei Krankheitsfällen mit eigenen Kräutertees agiert.

Und diese Standards müssen auch für den Schulbereich gelten. Das Lückenfüllen mit Studierenden und Seiteneinsteigern ist fahrlässig und suggeriert mal wieder, jede:r könne Kinder unterrichten.

Ob das Übernehmen von Orga- oder Aufsichtsaufgaben Sinn macht, kann diskutiert werden. Doch die entsprechenden Menschen müssen- ebenso wie die Player in den berühmten multiprofessionellen Teams- unterwiesen, unterstützt werden, was mit erheblichem Mehraufwand verbunden ist. Wenn sie- wie so oft- nach kurzer Zeit hinschmeißen, können wir`s wieder ausbaden. Und das alles resultiert auch daraus, dass Schulen immer mehr Zusatzaufgaben übergestülpt werden. Beispiele wurden zur genüge beschrieben.

Wenn es also doch Ironie gewesen wäre….

GriasDi
6 Monate zuvor
Antwortet  Manuela

Machen wir es in der Medizin doch auch so. Nicht auf den Kopf gefallen Quereinsteiger operieren. Viel Glück.

GriasDi
6 Monate zuvor
Antwortet  Manuela

Man stelle sich das mal in einem OP vor. Ein Metzger kann sicher auch ein Knie operieren. 3 Monate Crashkurs sollten reichen.

Grundschullehrer
6 Monate zuvor

In Sachsen-Anhalt „brennt die Hütte“ – das kann man deutlich erkennen, an den Maßnahmen „4-Tage-Woche“ und „Quereinsteiger mit Minimalqualifikation“. Es ist schlimm, dass man es noch weiter absenken will. Der Bachelor-Abschluss ist schon skandalös genug. Es ist ein Schlag ins Gesicht für alle Lehramtsabsolventen, die eine lange, anspruchsvolle Ausbildung durchlaufen haben. Anders kann man es nicht sagen.

C.G.
6 Monate zuvor
Antwortet  Grundschullehrer

Ich verstehe immer nicht, warum ein qualifizierter Lehrer sich deshalb geschlagen fühlen sollte?! Wenn genug Lehrer da waren, gäbe es das alles ja gar nicht. Was ist denn die Alternative dazu? So viel Mehrarbeit kann doch gar kein Lehrer meistern. Ich fühle mich doch auch nicht schlechter, weil ein Kollege nicht die Qualifikation hat, die ich habe. Hier geht es auch nicht um mich, sondern um die Kinder. Und ein gut eingearbeiteter Quereinsteiger kann durchaus auch eine Bereicherung sein.

Manuela
6 Monate zuvor
Antwortet  C.G.

Eben.
Ohne Ironie: wenn man als AbsolventIn einer langen und anspruchsvollen Ausbildung Tätigkeiten ausübt, die diese Ausbildung gar nicht erfordern (Pausenaufsicht, Ausflug organisieren, …) aber hochqualifiziert dafür entlohnt werden will, frage ich mich
– sind diese Hochausgebildeten zu Teilen überbezahlt
Oder
– muss dann diese Tätigkeit bei äquivalenter Fehlqualifikation (z.B. anderes Studium von Quereinsteigerinnen) nicht ebenso bezahlt werden (s.o. A13 für Aufsicht)
Was zum Henker spricht gegen Quereinsteiger?
Und wenn Ihr alle A16 bekommt (wegen mega anspruchsvollen Studium, das offensichtlich nur von ganz leistungsstarken Übermenschen zu bewältigen ist) dann SEID IHR IMMERNOCH ZU WENIGE! Mannmannmann

Luli
6 Monate zuvor
Antwortet  Manuela

Lehramt und mega anspruchvollen Studium?
Ich kenne sechs Personen in meinem Umkreis die im Lehramt sind.. die bekommen ihre Prüfungen hinterher geworfen.
Bachelor ist absolut ausreichend um im SEK I unterrichten zu können. Pausenaufsicht und weiteres können dann übernommen werden und die „armen“ Lehrämtler können dann nach der sehr anstrengenden 3/4 Stunde im Lehrerzimmer bisschen quatschen.

Noch 5 Jahre
6 Monate zuvor
Antwortet  Luli

Und ich kenne 6 Personen in meinem Umkreis, die in der KiTa arbeiten… die sitzen draußen, quatschen und schauen den Kindern beim Spielen zu.
Und ich kenne 6 Personen im hiesigen Bürgeramt, die…
Solche Fehlkonzepte haben wir doch alle- sie sind zumeist der Unwissenheit geschuldet und werden gemeinhin Vorurteile genannt.

Da könnte man nun entgegnen, wenn das alles gar so easy ist, warum professionalisieren sich dann nicht mehr Leute fürs Lehramt? Oder man könnte fragen, was perspektivisch gewonnen ist, wenn man- ob des schnellen Lückenfüllens- jede:n in die Schulen stellt, der nicht bei 3 auf dem Baum ist.

Polemisches Gequatsche hilft keinem- schon gar nicht den Kindern.

Nachfrage: Wer soll Ihre Kinder unterrichten?

Bauklötzchen
6 Monate zuvor
Antwortet  Luli

Luli, ich kann mich beim Lesen Ihrer Ergüsse nicht entscheiden: Ist es Frustration, Neid, zuviel Bild- oder Welt-Lektüre oder doch nur ein banales Aufmerksamkeitsdefizit? Bei letzterem klatsche ich Beifall – Sie haben eine Plattform gefunden. Bei den restlichen Vermutungen zielen Ihre armseligen Bashing-Versuche leider auf ein dahingehend abgehärtetes Publikum.

Manuela
6 Monate zuvor
Antwortet  Luli

Ist ja auch völlig irrelevant, wie anspruchsvoll/-los das Studium ist. Dem einen wirds leicht von der Hand gehen, der andere wird kämpfen. Tatsache ist, dass zu wenig Lehrer unterrichten und das ist einfach nicht gut.
Auch werden die einen supermegaguten Unterricht machen und die anderen im Lehrerzimmer quatschen und jammern.
In jedem Fall braucht Schule (die Schüler) Menschen, die Freude am Lernen und am persönlichen Wachstum vermitteln. Ob es dafür ein Lehramtsstudium braucht kann ich nicht sagen (wenn ich mich umschaue würde ich sagen, ein LA Studium ist bei weitem kein Gatant für Motivation/Qualität, aber es schadet nicht).
In jedem Fall würde mehr Personal an Schulen den Kindern helfen. Ob es jemand sein sollte, der „Nägel macht“ steht auf einem andern Blatt, aber was spricht gehen Menschen, die studiert haben (auch hier ist es mir völlig schnuppe, was, denn ein Studium ist ein Studium und bringt gewisse Kompetenzen mit sich) und den Kindern zugewandt sind?
Im späteren Leben werden die Kinder auch mit Menschen zu tun haben, die nicht das gelernt haben was sie tun (muss man nicht gut finden, kann man aber nicht vermeiden).

Pensionist
6 Monate zuvor
Antwortet  Manuela

„… ein Studium ist ein Studium …“ gilt aber nur für Grundschullehrer. Am Gymnasium gibt es auch noch die Fachwissenschaft!

Palim
6 Monate zuvor
Antwortet  Manuela

Es geht ja nicht darum, zusätzliche Personen für z.B. Aufsichten o.a. einzustellen, sondern Lehrkräfte damit zu ersetzen.

Es stimmt, dass es derzeit zu wenige originär ausgebildete Lehrkräfte gibt. Statt aber die Bedingungen am Arbeitsplatz zu verbessern, sucht man nun nach Aushilfen. Von diesen wird erwartet, dass sie Unterricht planen und durchführen, aber auch alle außerunterrichtlichen Aufgaben, einschließlich Gutachten u.a. erledigen, von denen Lehrkräfte sagen, dass sie nicht zu bewältigen sind, nicht im Unterricht, weil es nicht so eindimensional und einfach ist, wie viele es sich vorstellen, nicht außerhalb des Unterrichts, weil die zusätzlichen Aufgaben zeitlich nicht zu stemmen sind.

Viele Seiteneinsteiger, immerhin mit Master und Referendariat, das 2. Fach. nachgewiesen oder nachstudiert, haben sich Schule anders vorgestellt und wechseln zurück in ihren vorherigen Beruf.
Das Land verweigert also eine angemessene Ausstattung des Arbeitsplatzes und die angemessene Bezahlung der GHR-Lehrkräfte nach entsprechender Ausbildung, ist nicht gewillt, an den schlechten Bedingungen etwas zu verändern und sucht dann Aushilfen ohne entsprechende Ausbildung, die bereit sind diese – oder einen Teil- der Aufgaben zu übernehmen, die schlechten Bedingungen bleiben.

Ja, es braucht jetzt Aushilfen, um überhaupt die Betreuung gewähren zu können, aber das entbindet das Land nicht davon, die Bedingungen erheblich zu verbessern.

Ja, man wird auch zusätzliches Personal benötigen, wenn man weiterhin annähernd genug Unterricht erteilen möchte. Aber dann muss man Standards setzen und nicht im 3monatigen Rhythmus immer weiter absenken, wie es seit Jahren geschieht. Weil man inzwischen kaum Seiteneinsteiger:innen mit Masterabschluss findet, die bereit sind, die Qualifizierung zu bewältigen und in die Schulen zu gehen, sucht man jetzt nach Bachelor-Absolvierenden und senkt die Voraussetzungen weiter ab, wie schon viele Male zuvor.

Und man muss diejenigen, die einspringen, trotzdem ausbilden. Dazu gehört eine entsprechende Vorbereitung vorab und eine Begleitung durch Lehrkräfte in den ersten Jahren. Für beides braucht es auch Zeit, Geld und Personal.

Wenn das ein gutes Modell ist, dann kann ja bald der Germanistik-Absolvent nach seinem Bachelor die vakante Hausarzt-Stelle übernehmen und die Kunst-Studentin die Aufgabe der Diplom-Ingenieurin – Fachrichtung egal.

Grundschullehrer
6 Monate zuvor
Antwortet  Palim

Richtig. Ich werde mich demnächst auch fachfremd um die Übernahme einer Hausarztpraxis auf dem Land bewerben. Dafür fehlt ja auch das Personal. Qualifizieren kann ich mich ja berufsbegleitend. Irgendwie arbeite ich mich schon ein…

Max Mustermann
6 Monate zuvor
Antwortet  Luli

@Luli
Ich kenne sechs Personen in meinem Umkreis die im Lehramt sind.. die bekommen ihre Prüfungen hinterher geworfen.“

Alleine an dieser Aussage erkennt man, dass Sie ein Lügner sind, denn die Lehramtsstudenten studieren ihre Fächer zusammen mit den normalen Fachstudenten. In meinem Fall war es so, dass ich die gleichen Veranstaltungen besucht und die gleichen Prüfungen wie die Physik- und Informatikstudenten geschrieben habe.

Allerdings hatte ich, im Gegensatz zu den Fachstudenten, nicht die Erleichterung, dass ich ganze Praxissemester „frei“ hatte, denn da mussten die „Lehramtsmodule“ bearbeitet werden und in den Semesterferien konnte ich mich auch nicht ganz und gar auf die Prüfungen vorbereiten, denn da fanden die Schulpraktikas statt.

Und als Ingenieur im Vorlehrerleben sag ich Ihnen einmal meine Erfahrungen: das Ingenieursstudium (obwohl es schon schwer ist) ist gegen ein (MINT-)Lehramtsstudium Kinderkacke (nicht nur fachlich, weil 2 Fachrichtungen, sondern weil man als Lehramtsstudent als 3. Rad am Wagen immer hinten herunterfällt -> mit allen juristischen Folgen, wie zeitgleich stattfindende Prüfungen und der Drohung von Versäumnisfünfen, weil man die Prüfung innerhalb von 2 Semestern geschrieben haben muss (die aber nicht immer angeboten werde)… ich könnte das noch beliebig weiterführen).

Grundschullehrer
6 Monate zuvor
Antwortet  C.G.

„Eingearbeiteter“ Quereinsteiger versus Lehramtsabsolvent mit zwei Staatsexamen oder Master und 2. Staatsexamen. Merken Sie was?!

Teacher Andi
6 Monate zuvor
Antwortet  Grundschullehrer

… und dann mangels Bedarf auf die Straße gesetzt wurden. Dilettantischer gehts nicht.

Grundschullehrer
6 Monate zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Sachsen-Anhalt hat nach der Wende jahrzehntelang grundständig ausgebildete Lehramtsabsolventen in andere Bundesländer abwandern lassen. Der derzeitige Lehrermangel ist das Ergebnis einer langen Kette von Fehlentscheidungen in der Personalplanung. Es kam nicht überraschend. Die GEW hat immer wieder (jahrzehntelang) auf die Konsequenzen dieser Sparpolitik aufmerksam gemacht. Jetzt sollen es Quereinsteiger – mit immer geringerer Qualifikation – rausreißen. Obgleich man weiß, dass ca. 50 Prozent das Handtuch werfen.

Aleidis, von edlem Wesen
6 Monate zuvor
Antwortet  Grundschullehrer

Aber in Sachsen-Anhalt wird doch verbeamtet? Und die Verbeamtung soll doch den Lehrermangel lösen??? Sagen die Berliner Lehrer.

Alex
6 Monate zuvor

In Sachsen ist es der Schlüssel:
https://www.l-iz.de/bildung/leipzig-bildet/2022/06/verbeamtung-lockt-gutachter-empfehlen-fortsetzung-der-verbeamtung-von-lehrern-in-sachsen-454210

Dazu verbeamtet Sachsen-Anhalt noch nicht so lange ? Dazu kommt etwas noch wichtigeres: nur A12 in Grundschulen, unwürdig

Stiefmütterchen
6 Monate zuvor
Antwortet  Alex

Das kennt man aber auch aus Berlin. Da gibt es A/E13 schon für alle seit ein paar Jahren. Das änderte nichts am Lehrermangel. Deshalb sagen die ja nun, dass die Verbeamtung die Lösung ist. Ist sie aber anderswo auch nicht.

Naja, immer, wie man’s braucht, Marc/Alex?

Alex
6 Monate zuvor
Antwortet  Stiefmütterchen

Na ja, „A“ gibt es seit wann, ein paar Wochen?

Grundschullehrer
6 Monate zuvor
Antwortet  Alex

In Sachsen-Anhalt wäre E13/ A13 der Schlüssel. In Thüringen hat das auch zur Entspannung der Personalsituation geführt. „Stellenbesetzung läuft besser“: Höheres Gehalt (A13) hilft gegen den Lehrermangel | News4teachers Stattdessen riskiert man durch Herauszögern und Taktieren, dass uns noch mehr Absolventen den Rücken kehren. Wie die Erfahrung gezeigt hat, kommen die auch nicht wieder zurück.

Grundschullehrer
6 Monate zuvor

Sachsen-Anhalt ist das letzte Ost-Bundesland, das Grundschullehrer/innen nicht nach E13/ A13 eingruppiert. Die eigenen Lehramtsabsolventen laufen weg, deshalb müssen Quereinsteiger jetzt die Lücken schließen. Mit Bachelor-Abschluss und Weiterbildung.

Bauklötzchen
6 Monate zuvor

Kleine Anekdote: Meine Nachbarin macht Fingernägel. Daneben wechselt sie ihre Jobs, wie andere ihre Unterwäsche. Bei ihrem „verhaltensorginellen“ Kind regiert des Öfteren die Hand, wenn ihr Geschrei nicht mehr reicht. Vor einigen Jahren, als unsere SL händeringend PES-Kräfte suchte, witzelte ich, ich könne eben erwähnte Nachbarin fragen. Ja, da haben wir alle noch gelacht…

Jetzt ist die Gute Familienhelferin für ein Kind mit ADHS. Eine Frage der Zeit, wann sie meine Kollegin ist.

Leseratte
6 Monate zuvor
Antwortet  Bauklötzchen

Lehrer- kann doch jeder! Ist ja jeder mal zur Schule gegangen und weiß daher, wie es funktioniert 😉

Pit2020
6 Monate zuvor
Antwortet  Leseratte

@Leseratte

Ooohaaaa!
Muss man echt mal selber zur Schule gegangen sein?!
Dann ist das also nichts für Leute, die mal auf GoogleMaps eine Schule gefunden haben … oder auch mal im „real life“ an einer Schule vorbeigegangen sind???
Krrrrraaaaaassssss! 😉

Leseratte
6 Monate zuvor
Antwortet  Pit2020

Hmmmm, jetzt, da Sie es sagen… könnte klappen 😉

Luli
6 Monate zuvor

Können mir bitte die „Lehramtler“ erklären, was sie im Studium alles gelernt haben und die mit nur einem Bachelor nicht besser können?

Beamtenstatus in der Schule muss abgeschafft werden! Viele LehrerInnen fühlen sich allmächtig! Und das wird sowieso kommen. Lehramtler sollen gerne in der Schulleitung sitzen und sich wichtig fühlen, wenn sie unbedingt mit ihrem Studium flexen wollen.

Bauklötzchen
6 Monate zuvor
Antwortet  Luli

Nun ja, ich spreche jetzt mal für mich: Neben dem (damals noch) gleichwertigen Studienfach Erziehungswissenschaften war das 1,5–jährige Referendariat für manche ein echter Augenöffner.
Ihrer Argumentation folgend könnte ein Medizinstudent locker in der Unfallchirurgie, ein Jurastudent nach dem Grundstudium als Anwalt arbeiten, ein Student der Ingenieurwissenschaft…

Ich verstehe nicht, dass Sie – und hier unterstelle ich Ihnen Arroganz – meinen, ein Lehramtsstudium mit anschließendem Referendariat sei von jedem Studenten mit abgeschlossenen Grundstudium mal eben gleichzusetzen. Wenn ich zwischen Ihren Zeilen lese, sogar von jedermann ohne akademische Ausbildung.

Ergänzend dazu bitte ich Sie höflich, sich vielleicht mal eingehender mit dem Status „Beamter“ auseinanderzusetzen. Dass Bedienstete der Exekutiven diesen Status haben, hat einen Sinn.

ps: Meine Berufsbezeichnung lautet im Übrigen „Realschullehrerin“, nicht „Lehramtler“.

Mika
6 Monate zuvor
Antwortet  Luli

Einfach mal die Studiengangsbeschreibungen lesen, Luli, da gibt’s die Antwort auf Ihre Frage.

Rüdiger Vehrenkamp
6 Monate zuvor
Antwortet  Luli

Ich bin kein Lehrer, aber sehr froh darum, dass meine Kinder von ausgebildeten Lehrkräften unterrichtet werden. Als meine Tochter ihren Blinddarm rausbekam, war ich dankbar, dass der Eingriff von einem ausgebildeten Chirurgen durchgeführt wurde und nicht von einem Pflegeschüler im dritten Ausbildungsjahr.

Mika
6 Monate zuvor

Boah, Rüdiger, dafür einen grünen Daumen von mir!

Pit2020
6 Monate zuvor
Antwortet  Mika

@Rüdiger Vehrenkamp

Auch von mir ein grüner Gruß(daumen).

Pit2020
6 Monate zuvor
Antwortet  Pit2020

Hey hey – ist der rote Daumen jetzt von meinem „Immer-für-mich-da“-Groupie … oder weil ich Rüdi einen grünen Daumen gegeben und mich dazu bekannt habe?

Auf jeden Fall ist der Lacher zum Sonntag mal was anderes als das „Wort zum Sonntag“. 🙂

Aleidis, von edlem Wesen
6 Monate zuvor

Ein ausgebildeter Lehrer ist auch keine Garantie auf Erfolg wie ein ausgebildeter Arzt auch nicht.

Im Kern stimme ich Ihnen aber zu, auch wenn dieser beliebte Vergleich (Lehrer – Arzt) natürlich hinkt. In dem einen Fall assoziieren wir, dass es um Leben oder Tod gehen kann, das ist beim Lehrer in der Regel nicht der Fall, da geht es dann womöglich um Verstehen oder Nicht-Verstehen eines Themas.

Es nicht zu verstehen, passiert auch beim ausgebildeten Lehrer erschreckend oft – oder bekommen alle seine Schüler im Test immer eine 1? Wo ist dieser Lehrer? Ich möchte von ihm/ihr lernen.

Mika
6 Monate zuvor

„Lernen“ ist ein aktives Verb: Sie müssen schon selbst lernen und üben, um Wissen oder Fähigkeiten zu erlangen. Ihre Schlussfolgerung, dass alle Schüler eines gut erklärenden Lehrers immer im Test eine 1 bekommen, ist also unsinnig.

Jörg Engelhardt
6 Monate zuvor
Antwortet  Luli

Lehrer reicht schon, das ist doch ein sehr schönes einfaches und allgemeinverständliches Wort. Also vergleichen wir mal den Lehrberuf mit dem Frisörberuf. Nehmen wir mal an ein Bäcker möchte Frisör werden sozusagen als Seiteneinsteiger. So jetzt drückt man dem Bäcker eine Schere in die Hand und sagt zu ihm“ nun mal los min Jung, schneid‘ mal drauf los“. Das kann ja wohl nur in die Hose gehen. Und genau so verhält es sich mit denen, die als Lehrer improvisieren wollen oder vielmehr sollen.

lehrer002
6 Monate zuvor
Antwortet  Luli

Lehramtsstudium für die Grundschule:

  • Mathematik (Fachwissenschaft und -didaktik)
  • Deutsch (Fachwisssenschaft und -didaktik)
  • drittes und ggf. viertes Fach (ebenfalls Fachwissenschaft und Fachdidaktik)
  • Psychologie
  • Soziologie
  • Pädagogik
  • Politologie

Dazu natürlich noch zwischen achtzehn und vierundzwanzig Monate Referendariat.

Daraus sollte auch für Laien ersichtlich sein, dass das Lehramtsstudium „etwas“ über einen Ein-Fach-Bachelor hinausgeht.

Georg
6 Monate zuvor
Antwortet  lehrer002

Im Artikel ging es um Sekundarschulen, nicht um Grundschulen. Es reichen somit zwei Fächer, deren Inhalte je nach Art des Bachelors als gekonnt angenommen werden können, beispielsweise Mathematik im Bachelor in Physik oder Chemie.

Bla
6 Monate zuvor
Antwortet  Georg

Sek I
Hatte auch eine 4-Fächer-Kombination
Dazu natürlich die Erziehungswissenschaften (mit extra Examen)
Und gerade bei Grund- und Mittelschulen (und Förderschulen, Berufsschulen) ist der Lehrkräftemangel doch extrem und wird tendenziell noch schlimmer.

Grundschullehrer
6 Monate zuvor
Antwortet  Luli

Wenn es so ist, wie Sie sagen, warum suchen dann so viele Quereinsteiger nach kurzer Zeit „das Weite“? Warum halten so viele Quereinsteiger nicht durch? Wenn der Lehrerberuf auch gänzlich ohne Ausbildung möglich wäre, warum macht man das dann nicht schon seit Jahrzehnten?

Seiteneinsteiger
6 Monate zuvor
Antwortet  Grundschullehrer

Hallo, warum schaffen es die LehrerInnen, die grundständig ausgebildet wurden, zum großen Teil nicht bis zur Rente durchzuhalten? Warum bekommen sie Depressionen und Burnouts? Weil sie falsch arbeiten. Aber Hauptsache, sie sind wissenschaftlich richtig gut drauf.
Ich möchte diese Wissenschaftscracks gerne mal vor einer ganz grundständigen Hauptschulklasse sehen, wie sie Unterricht machen. Und dann sollen sie mir erklären, wozu sie Wissenschaft brauchen. Aber für die Hauptschule seid ihr ja alle zu gut. Ihr solltet mal kleinere Brötchen backen und von eurem hohen Ross runterkommen, in anderen Ländern ist die LehrerInnenausbildung wesentlich besser. Deutsche grundständig studierte LehrerInnen älteren Semesters könen zum Teil keinen PC bedienen, geschweige denn Online-Unterricht anbieten, erst recht nicht mit herausfordernden Schülern umgehen. Aber ihr bildet euch was auf eure Wissenschaftlichkeit ein, arbeitet an weißen Schulen und würdet keine drei Tage einer ganz normalen Hauptschule überleben. Echt armselig wenn man sein Selbstwertgefühl auf sein wissenschaftliches Studium aufbaut. Mit „kollegialen“ Grüßen an die Elitelehrer!

Grundschullehrer
6 Monate zuvor
Antwortet  Luli

Ich hatte Bio-Leistungskurs. Daher werde ich mich demnächst als Arzt bewerben. Das bisschen Praxis mit Operieren und Spritze geben lerne ich „on the job“.

Aleidis, von edlem Wesen
6 Monate zuvor
Antwortet  Grundschullehrer

Ich will noch einmal wiederholen, was ich oben schon schrieb: Ein ausgebildeter Lehrer ist auch keine Garantie auf Erfolg wie ein ausgebildeter Arzt auch nicht.
Dieser beliebte Vergleich (Lehrer – Arzt) hinkt natürlich. In dem einen Fall assoziieren wir, dass es um Leben oder Tod gehen kann, das ist beim Lehrer in der Regel nicht der Fall, da geht es dann womöglich um Verstehen oder Nicht-Verstehen eines Themas.

Es nicht zu verstehen, passiert auch beim ausgebildeten Lehrer erschreckend oft – oder bekommen alle seine Schüler im Test immer eine 1? Wo ist dieser Lehrer? Ich möchte von ihm/ihr lernen.

Grundschullehrer
6 Monate zuvor

So wie es eben auch „Kunstfehler“ / „Fehldiagnosen“ etc. bei Ärzten gibt.

Leseratte
6 Monate zuvor

Für Sie bedeutet also Note 1 bei Schülern: guter Lehrer. Alle Schüler müssten also Ihrer Meinung nach eine 1 bekommen, ansonsten taugt die Lehrkraft nichts? Schon mal daran gedacht, dass SuS unterschiedlich intelligent, aufmerksam, konzentrationsfähig, fleißig sind?

Seiteneinsteiger
6 Monate zuvor

Als Lehrer an einer ganz normalen Hauptschule geht es um SuS mit Borderline, Depression, Autismus, dysfunktionale Familien, Migrationshintergrund, Gewalt und ganz besonders Armut. Das machen wir alles fachfremd, oder wir lassen es. Der Job am Gymnasium scheint mir ziemlich simpel zu sein, wenn es da nur um Themen geht, die man studiert hat. Wir brauchen Therapeuten, keine Anglisten für unsere SuS, die kaum Deutsch können. Es gibt außer dem Gymnasium noch andere Schulformen, die ganz andere Bedarfe haben. Euer Wissenschaftsthema ist echt ein Luxusproblem, das wir uns gar nicht leisten können.

Aleidis, von edlem Wesen
6 Monate zuvor
Antwortet  Luli

@ Luli, das Wichtigste ist meiner Meinung nach das Referendariat, denn da lernt man, das erworbene Wissen an den Mann bzw. an den Schüler zu bringen. Daran scheitert es ja oft, wenn man diesen Ausbildungsteil nicht hat.

PS: Ich bin aber Seiteneinsteigern prinzipiell offen gegenüber. Ich meine, die brauchen vor allem diesen praktischen Teil als Vorbereitungsmaßnahme.

Noch 5 Jahre
6 Monate zuvor

Also mir wird das jetzt zu dumm. Es sind anscheinend ein paar Schultraumatisierte hier unterwegs, die meinen, ihr Mütchen kühlen zu können, indem sie dauernd Stöckchen hinhalten zum Drüberspringen.
Wahrscheinlich sind diese Menschen noch von der eigenen Schulzeit traumatisiert, die Kinder haben den Übertritt nicht geschafft oder sie kamen z. B. während der Phasen des DU mit den eigenen Kindern an ihre Grenzen.
Argumenten sind sie jedenfalls nicht zugänglich.

Mögen Frau Manuela, Herr/ Frau Luli oder andere sich weiterhin hier ausleben, wenn`s koveniert. Ich habe in 2 Tagen laaaaange Sommerferien, mein Mann und ich genießen gut verbeamtet zusammen A30 und fühlen uns pudelwohl, manchmal auch allmächtig 😉

In diesem Sinne: Allez hopp!

Pensionist
6 Monate zuvor
Antwortet  Noch 5 Jahre

A30 = A15 + A15 oder A16 + A14 ?

Noch 5 Jahre
6 Monate zuvor
Antwortet  Pensionist

A15 und A15.

Manuela
6 Monate zuvor
Antwortet  Noch 5 Jahre

Hat das A30 Paar Kinder?
Ich kann mich über die schulischen Leistungen meiner Kinder nicht beklagen. Auch ich selbst habe meine Schulzeit schadlos überstanden (ich hatte sehr gute LuL und grottenschlechte (die aber nicht grottenschlecht sein KÖNNEN, weil als Lehrer ausgebildet. Aber das kann ich nicht beurteilen, schließlich habe ich nicht Lehramt studiert). Ich habe studiert und ehrenamtlich viel mit Kindern und Jugendlichen aus prekären Verhältnissen gearbeitet.
DU war ok. Aus der Schule kam nicht viel, die Kinder haben sich selbst Bereiche gesucht, die sie intressieren und in ihren Arbeitsheften weitergearbeitet.
Wessen Verdienst ist nun der Schulerfolg meiner Kinder?

Jörg Engelhardt
6 Monate zuvor

Ich habe mich mal erkundigt, ob ich mit meiner “ agrégation allemand langue et civilisation“ in Deutschland unterrichten könne. Man hat mir unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass das nicht môglich sei, weil in Frankreich nur ein Fach unterrichtet wird.

Last edited 6 Monate zuvor by Jörg Engelhardt
Aleidis, von edlem Wesen
6 Monate zuvor
Antwortet  Jörg Engelhardt

Weil man in Deutschland für ein abgeschlossenes Lehrerstudium 2 Fächer studiert, mindestens. Sie haben also nach deutschem Recht nur eine „halbe Ausbildung“. Das ist der Punkt.

Sie können das zweite Fach aber „nachstudieren“. Das bedeutet natürlich einen gewissen, mindestens zeitlichen Aufwand.

Carsten60
6 Monate zuvor

Ich kenne mindestens zwei Gymnasiallehrer, die nur ein Fach unterrichten dürfen, weil sie kein zweites in dem vorgeschriebenen Umfang haben. Das ist auch eine tolle Internationalität: in anderen Ländern gibt’s den Ein-Fach-Lehrer, aber in Deutschland brauchen wir den Zwei-Fach-Lehrer.
Wunderbar sind auch die Predigten über die „Professionalisierung“ des Lehrerberufs. In der Praxis gibt’s dann das Gegenteil.

Georg
6 Monate zuvor

Das Verhältnis aus sechs Semester Bachelor, Qualifikation und Entfristung zu zehn Semester Master, Referendariat, Bewährung und Entfristung finde ich bei gleichem Gehalt unangemessen, weil der Quereinsteiger nach zehn Semestern entfristet ist, mindestens drei Jahre früher als der regulär ausgebildete Lehrer.

Grundschullehrer
6 Monate zuvor
Antwortet  Georg

So ist es. Gleichzeitig gucken in Sachsen-Anhalt ausgebildete Lehrämtler, die bei der Prüfung durchrasseln, in die Röhre und dürfen auch an der „Sonderausschreibung“ für Quereinsteiger nicht mehr teilnehmen. Wenngleich sie auch ein erstes Staatsexamen oder auch einen Master haben (was für Quereinsteiger ja mehr als ausreichend ist). Für diese Lehramtsabsolventen bleibt die Tür zum Lehrerberuf für immer verschlossen. Während Quereinsteiger an Ihnen vorbeiziehen.

Carsten60
6 Monate zuvor
Antwortet  Grundschullehrer

Nimmt man denn auch Quereinsteiger, die vorher „durchgerasselt“ sind? Und auch in Privatschulen bleibt die Tür für immer verschlossen?

Coni
6 Monate zuvor

Ich bin ratlos. Die vielen unentbehrlichen LK werden in zwei-drei Monaten (Corona) wieder auf DU pochen, mit dem Finger auf die Eltern zeigen und schwadronieren, dass sie ihre „Plagen“ (O-Ton an anderer Stelle bei n4t) gefälligst zu Hause bespaßen- nein meinte natürlich beschulen sollen. Viele Eltern haben noch nicht mal einen Bachelor… So wie gerade das Windchen weht…

Dil Uhlenspiegel
6 Monate zuvor
Antwortet  Coni

Bleiben also nur noch wenige Wochen für diese Eltern, sich einen bachelor an Land zu ziehen, nicht?

Pit2020
6 Monate zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

@Dil Uhlenspiegel

Oder ’ne Bachelorette … 😉

Mika
6 Monate zuvor
Antwortet  Pit2020

Wolle Rose kaufe? Ganz prophylaktisch schon mal?

Bla
6 Monate zuvor
Antwortet  Coni

Klar, weil es im DU auch an keiner Schule Unterricht gab und man nur am chillen war als Lehrkraft.
*Als Ironie gekennzeichnet*

Aleidis, von edlem Wesen
6 Monate zuvor

Wenn doch aber Dozenten an Volkshochschulen, die meistens keine abgeschlossene (Schul-)Lehrerausbildung haben, nun nacharbeiten und aufholen sollen, was die Lehrer in den Schulen nicht schaff(t)en, warum sollen die dann nicht auch als Seiteneinsteiger an Schulen eingestellt werden können?
Jetzt sollen Volkshochschulen fürs „Aufholen nach Corona“ sorgen – Programm floppt | News4teachers

Es handelt sich dabei ja oftmals um solche Leute. Sie haben ein Studium, aber kein Lehramtsstudium.