Bundesbildungsministerin ruft Schüler zu „Fridays for Education“ auf! KMK ist entsetzt

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BERLIN. Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger sorgt (mal wieder) für Irritationen: Sie rief Schülerinnen und Schüler – mit Blick auf die Fridays-for-Future-Demonstrationen – dazu auf, sich auch für bessere Bildung einzusetzen: mit «Fridays for Education». Streiken für bessere Bildung? Widerspruch kam prompt.

Bettina Stark-Watzinger an einem Rednerpult
Schulschließungen sind aus Sicht von Bundesbildungsministerin Stark-Watzinger keine Option – Schülerstreiks schon. Foto: photocosmos1 / Shutterstock

Schulen und Hochschulen dürfen nach den Worten von Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger wegen der Energiekrise nicht geschlossen werden. «Es darf nicht passieren, dass Schulen schließen, weil die Energieversorgung knapp wird», sagte die FDP-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe. «Die Schließung von Hochschulen darf genauso wenig eine Option sein. Auch hier brauchen wir möglichst viel Normalität», mahne die Ministerin.

Stark-Watzinger wies darauf hin, dass Schulen von der Bundesnetzagentur vorrangig berücksichtigt würden, sollte eine Gasmangellage eintreten. Schulen sollten auch von zusätzlichen Energiesparmaßnahmen wie der Absenkung der Raumtemperatur ausgenommen werden. «Die Kinder sollen nicht frieren.» Auf die Frage, ob Turn- und Schwimmhallen geöffnet blieben, antwortete die Ministerin: «Der Schulsport muss stattfinden, ganz klar. Das muss gewährleistet werden von den Ländern und Kommunen.»

«Eltern möchten ihre Kinder in der Schule sehen, stattdessen werden diese jetzt von einem Mitglied der Bundesregierung zum Schulboykott am Freitag aufgewiegelt»

So weit, so unstrittig. Stark-Watzinger rief allerdings zugleich Schüler und Schülerinnen mit Blick auf die Klimademonstrationen von Fridays for Future auf, sich auch für ein besseres Bildungssystem einzusetzen. «Wenn ich etwa den Lehrermangel sehen, der ein großes Problem ist, dann frage ich mich, warum es eigentlich nicht Fridays for Education gibt», sagte die FDP-Politikerin. Schulbildung ist in Deutschland Sache der Bundesländer.

Kritik an den Äußerungen kam vom hessischen Kultusminister und Koordinator der unionsgeführten Bundesländer in der Kultusministerkonferenz, Alexander Lorz (CDU). «Eltern möchten ihre Kinder in der Schule sehen, stattdessen werden diese jetzt von einem Mitglied der Bundesregierung zum Schulboykott am Freitag aufgewiegelt. Als könnte man dem allgemeinen Fachkräftemangel mit Demonstrationen begegnen», sagte er. News4teachers / mit Material der dpa

Stark-Watzingers irritierender Auftritt bei „Bild-TV“: Hat die Bundesregierung für die Schulen irgendeinen Plan?

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39 Kommentare
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Schattenläufer
7 Tage zuvor

SuS sollen nicht frieren!

Ist das ein Versprechen oder eine dienstliche Anordnung.

Frieren verboten! Merkt euch, es ist warm hier. Das hat die Bundes-Bildungsministerin angeordnet.

Schattenläufer
7 Tage zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Alternative zwei hätte, falls sie funktioniert, riesige Vorteile.

Frau SW könnte dann auch für den Sommer 2023 die Dürre und extreme Temperaturen verbieten.
Im Sommer 2023 wird niemand schwitzen müssen oder einen verdorrten Rasen haben.

Prima.

Selbst Überflutungen wie im Ahrtal wären wird dann los. Einfach die Anweisung durch das Bundes-Bildungsministerium “ Regen darf nur noch großflächig und über mehrere Tage verteilt abregen“.

Sämtliche unschönen physikalischen Phänomene wie Frieren durch Kälte, Dürre oder Starkregen werden einfach per Order di Mufti verboten.

What a wonderfull world this woud be.

Grundschullehrer
7 Tage zuvor

„Die Kinder sollen nicht frieren.“ Wie nett. Danke, für Ihre Großzügigkeit, Frau Stark-Watzinger.

kopfschüttler
7 Tage zuvor

Keine Sorge! Die Kinder werden nicht frieren, wir haben doch in den letzten Wintern gelernt: Klatschen und Kniebeugen helfen!

Peace
7 Tage zuvor

Schüler sollen für bessere Bildung demonstrieren. Keine schlechte Idee. Aber vielleicht sollte die Bildungsministerin und die 16 Kumis einfach mal ihren Job machen, für den sie von uns bezahlt werden!

Sissi
7 Tage zuvor
Antwortet  Peace

Hat die BM auf Heizungsmonteur umgeschult? oder andere Probleme?
Sie ruft zur Demo für bessere Bildung, ihr eigenes Gewerk auf. Ah so, sie sieht sich nicht als zuständig; Bildung ist Sache der Länder, Probleme liegen alle am Lehrermangel.
Der Satz Die-Kinder-sollen-nicht-frieren
in Kombi mit die-Schulen-bleiben-offen
= alle Schulproblematiken gelöst.
Mehr wollen viele Eltern und Schüler nicht ? Alle anderen Problemchen sind Sache der Schulen und KuK ? für was hat man die denn sonst.
Eine BM löst die übergeordneten Aufgaben :
einheizen ( in allen möglichen Wortbedeutungen)

Konfutse
7 Tage zuvor
Antwortet  Sissi

Da stellt sich doch die Frage, wozu es eine Bundesbildungsministerin braucht, wenn Bildung Ländersache ist….

Anne
7 Tage zuvor

„Schüler sollen nicht frieren.“ Das sollte sie mal den Bürgermeistern diverser Städte erzählen. Bei uns hat die Stadt schon beschlossen, dass auch Schulen und KiTas nur auf 19 Grad geheizt werden – und zwar vor der regelmäßigen Lüftung. Bei welchen Temperaturen wir enden werden, dürfte jedem klar sein.
(Im übrigen, liebe Frau Bildungsminsterin, sollten auch Lehrer nicht frieren!)

Pit2020
7 Tage zuvor

Nach den bahnbrechenden und nachhaltigen Erfolgen von

  • „Kein Kind zurücklassen.“
  • „Jeden dort abholen wo er steht.“

Dann:

  • „Schulen sind keine Treiber des Infektionsgeschehens.“ (Britta Ernst, SPD, am 8. Januar 2021)
  • „In keinem anderen Lebensbereich gelten so weitgehende Sicherheitsmaßnahmen wie in den Schulen.“ (Hamburgs Bildungssenator Ties Rabe, SPD, am 7. Juli 2021.)
  • „Angesichts der vielfältigen Schutzmaßnahmen wirkten Schulen keinesfalls als Drehscheiben, sondern «eher als Bremsscheiben“. (NRW, Yvonne Gebauer, 5. November 2021)

Endlich!Was für die dunkle Jahreszeit – warm ums Herz!
Der neue Blockbuster startet: «Die Kinder sollen nicht frieren.»
Quintessenz:

  1. Weitermachen.
  2. Weitermachen.
  3. Weitermachen.

Der Erfolg gibt ihnen „Recht“, denn sie wissen nicht was sie tun.
Verstand und Ehrlichkeit haben eines gemeinsam: Sie werden völlig überbewertet.

Mika
7 Tage zuvor

Die BUNDESBILDUNGSMINISTERIN fordert Kinder und Jugendliche auf, für bessere Bildung zu demonstrieren. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen… Ich bin echt sprachlos (und das kommt relativ selten vor).

Pit2020
7 Tage zuvor
Antwortet  Mika

@Mika

Wenn das noch getoppt werden soll, hier ein kleines Gedankenspiel:
„Clemens Tönnies fordert seine Mitarbeiter auf für menschenwürdige Arbeitsbedingungen und gerechte Bezahlung zu demonstrieren.“
Was? … Wie bitte? … Das ließe sich wirklich 1:1 übertragen? – Joa, kann gut möglich sein. 😉

Mika
7 Tage zuvor
Antwortet  Pit2020

@Pit2020
Ich hab auch noch einen: „Julian Reichelt forderte alle Journalisten auf, für wahrheitsgemäße und sachliche Berichterstattung sowie gegen Sexismus am Arbeitsplatz zu demonstrieren“. Passt scho, oder?

Ron
6 Tage zuvor
Antwortet  Mika

Reichelt wurde vermutlich eher entfernt, weil er gegenüber der Regierung extrem kritisch war. Sexismusvorwürfe waren da eventuell nur der gesuchte Hebel.

Konfutse
7 Tage zuvor

„Die Kinder sollen nicht frieren.“
Achso. Plötzlich. Hat die letzten zwei Winter aber KEINEN interessiert, wie wir alle gefroren haben in der Schule….wohlfeiles Geschwätz!

Lessi
7 Tage zuvor

Wie schööööööön! Frau Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger präsentiert sich als Gutmensch und kinderfreundlich.
FDP!!! Noch Fragen?

Dil Uhlenspiegel
7 Tage zuvor

SuS sollen den Unterricht in den Schulhäusern boykottieren und auf den Straßen für ein besseres BILDUNGssystem demonstrieren … jeweils freitags? Interessanter Ansatz aus dem BundesBILDUNGsministerium.

Ich bin perplex und das kommt nicht oft vor.

potschemutschka
7 Tage zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

Na ist doch logisch. Dann braucht man freitags die Schulen nicht heizen!Macht 20% Energieeinsparung!

mama51
5 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Aber das geht die Dame alles doch gar nix an: Bildung= Ländersache,
Heizen +Wärme = Sache des Schulträgers…
Was wil die eigentlich?

potschemutschka
4 Tage zuvor
Antwortet  mama51

„Was will die eigentlich?“ – auch mal in den Medien erscheinen! Es könnte ja sonst jemand denken, wir brauchen keine Bildungsministerin.

Pit2020
7 Tage zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

@Dil Uhlenspiegel

„SuS sollen den Unterricht in den Schulhäusern boykottieren und auf den Straßen für ein besseres BILDUNGssystem demonstrieren … jeweils freitags?“

Das ist weniger ein interessanter Ansatz, mehr ein „gefickt eingeschädeltes“ Ablenkungsmanöver, dann muss jede Woche „nur noch“ 1 weiterer Tag mit einem weiteren Camouflage-Happening optimiert werden! (vgl. Link unten)
Irgendwas mit Umwelt vielleicht? Bisken Müll sammeln o.ä.?
Sooooo „clever“?! 😉

>>… Wieder ein anderes Beispiel nennt Christian Tischner, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag: „Ich weiß von Schulen, da wird nur an drei Tagen unterrichtet, weil an den anderen Tagen keine Lehrer vorhanden sind.“ …<<
https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/lehrermangel-strategien-ministerium-100.html

Canishine
7 Tage zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

Mir ist noch unklar: Und sollen sie auch bei den Demonstrationen nicht frieren?
Heizpilze bei Fridays-for-Future?

Mika
7 Tage zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

Montag Demo für den Frieden, Dienstag Demo für bessere Bildung, Mittwoch Demo für gesundes Schulessen, Donnerstag Demo für kostenlosen Schülerverkehr, Freitag Demo for Future. Und schon sparen wir ganz viel Energie ein, keiner bemerkt den Lehrermangel, keiner bemerkt die Misere im Bildungsbereich – alle Fliegen mit einer Klappe, würd ich sagen. Und manch KuMi kann sich brüsten, was für toll gesellschaftlich engagierte SuS aus unseren Schulen hervorgegangen sind.
Ach ja, ich vergaß: am Samstag kommt dann das Sams zur Demo.

Ron
7 Tage zuvor

Passt in eine Welt, in der Kultusminister monatlich blumige Briefe an die Elternschaft verteilen lassen. Ich bin jedenfalls schon wieder ganz gerührt. Jeder denkt an meine armen Kinder und uns Eltern.

Last edited 7 Tage zuvor by Ron
Andre Hog
7 Tage zuvor

Wo steht denn, dass Fr S.W. zu Schulboykott aufgerufen hat?? 😉

Wahrscheinlich meint sie ja, dass die SuS am späten Nachmittag auf die Straße gehen sollen.

Also quasi Gebrauch von ihren freiheitlichen Demonstrationsrechten machen sollen…wi wir doch so liberal sind.

Vielleicht ist damit aber auch intendiert, dass die SuS such Freitags grundsätzlich nicht in der Schule aufhalten, …. dann kann ma an diesem Tag schon mal die Heizungen für das anstehende Wochenende herunterfahren…das spart 20% der Heizkosten.

Ach, was weiß ich schon…ich klinke mich erst mal für ne Weile hier aus dem Forum aus.

Realität ist z.Z. nur schwer zu ertragen.

….und tschö mit ö erstmal!!!

Last edited 7 Tage zuvor by Andre Hog
Pit2020
6 Tage zuvor
Antwortet  Andre Hog

@Andre Hog

„…ich klinke mich erst mal für ne Weile hier aus dem Forum aus.“

Na!
Dass ihr jungen Dinger immer so ungestüm sein müsst! 😉

Ausklinken, ganz oder gar nicht, Sekt oder Selters, Barfuß oder Lackschuh … Mensch Andre! Junge!!!
Bildlich – jedoch nur für mich – gesprochen: Sporadisch ein bisschen lockeres Traben, dann bleibt man leicht im Training. Soll heißen, man gewöhnt sich allmählich in gut verdaulichen und tendenziell homöopathischen Dosen an das was nicht zu ändern ist/sein soll/gewollt werden soll und das schließt „die gute alte Tante Vernunft“ mit ein. Schlimm, ja ich weiß. Aber alle Sorten Elend bleiben „für immer“ (so wird hier oft und gerne von echt 😉 selbsternannten Experten 😉 immer wieder gerne gepredigt) und letztlich finde ich es so in diesen Miniportionen am ehesten erträglich.
Also lass den (oder braucht man hier doch Plural?) Schweinehund (Realität ist ganz oft was draußen passiert! zwinker zwinker) nicht alleine, der nutzt das schamlos (manchmal auch einfach hirnlos) aus und frisst sonst zu viele Pantoffeln. Ob dem armen Kerl das gut tut? 😉
Also, hier und da und dort mal eine Duftmarke hinterlassen, aber nicht hinterm Ofen schlafen – auch wenn das zur Imagepflege eines Le(e/h?)rkörpers im stets klar sehenden Auge der Gemeinschaft besser passen würde. Doch wer den Schalk im Nacken hat, tut gerne (sic!) etwas Unerwartetes … Denk doch mal an die leuchtenden Augen (in allen Altersklassen)! 😉 🙂
Kollegialer Gruß, mein Freund! 🙂

Andre Hog
6 Tage zuvor
Antwortet  Pit2020

Lieber Pit….vielen Dank für die warmen Worte!! 😉

TaMu
6 Tage zuvor
Antwortet  Andre Hog

Ich werde Sie vermissen, kann Ihre Entscheidung aber sehr gut verstehen. LG

Carsten60
7 Tage zuvor

Es gab mal in den Schulen eine 6-Tage-Woche, jetzt haben wir die 5-Tage-Woche, und demnächst wird die 4-Tage-Woche genügen. Rechnerisch kann ja auch der Unterricht auf 4 Tage inkl. Nachmittage verteilt werden, einige Unterrichtsausfälle sind dabei nicht vermeidbar. Für den Freitag gibt’s immer genug politische Themen, das ist doch eine Art von praktischem Unterricht. Die Freitags-Demonstrationen könnten gleich fest im Stundenplan verankert werden, die Themen werden am Donnerstag mitgeteilt. Die Teilnahme wird dann testiert und ausdrücklich anerkannt für die Abschlüsse, deren Zahl man dadurch auch erhöhen kann. So bekommt man ganz nebenbei mehr „mündige Bürger“.

447
6 Tage zuvor
Antwortet  Carsten60

Finde ich gut. Ich mache dann Freitags frei…. ähhhh, Distanzunterricht. Der aber aus Pritest gegen den Stromverbrauch ausfällt. Home-Office-Demo, quasi. Bin dabei!

Canishine
6 Tage zuvor
Antwortet  447

Freidays-for-Future

Palim
7 Tage zuvor

„Als könnte man dem allgemeinen Fachkräftemangel mit Demonstrationen begegnen“

Klar.

Wenn man Fridays for Future demonstriert und Mondays vor Education,
benötigt man nur von Di-Do Lehrkräfte für den Unterricht und es passt vielleicht mit der 40-Std.-Woche,
hat eine 3-Tage-Schulwoche,
muss nur 3 Tage heizen…

447
6 Tage zuvor
Antwortet  Palim

Und beim Co2-freien Antikriegsnachaltigkeitsfrüjahrsputz kriegt jeder SuS nen Spachtel und ne Drahtbürste zum Pilzkratzen. Die schwarzen Sporen sind aber nur mit FFP2-Maske abzukratzen – so finden auch die Masken noch einen zweiten Frühling! 😀

DerechteNorden
7 Tage zuvor

Herr Lorz spricht es indirekt aus: Kinder sollen in den Schulen sein, damit die Eltern arbeiten können. Es herrscht nämlich Fachkräftemangel. Und der wird verstärkt, wenn Kinder nicht in der Schule sind.
Was er vergisst, ist, dass Kinder, die auf der Straße demonstrieren, das ja auch nicht mit ihren Eltern im Schlepptau tun, diese also trotzdem arbeiten können.

Ich finde den Vorschlag von Frau Stark-Watzinger jedenfalls gut. Und wenn dann noch die Eltern – Fachkräftemangel hin, Fachkräftemangel her – mitmachten, könnte sich wirklich etwas ändern. Dann würden die BiMi endlich mal so richtig ins Schwitzen geraten.
Leider dürfen wir unsere Schülys nicht dazu auffordern. Aber die SV deutschlandweit. Also, falls hier solche mitlesen: Auf geht’s!

Lanayah
6 Tage zuvor

Wir haben heute schon mal gefroren, bei 16 Grad im Klassenraum. Hätten wir wohl nicht gedurft. Ich musste erstmal Überzeugungsarbeit leisten, damit die Heizung eingeschaltet wird.
Der Aufruf an die Schüler freitags zu streiken ist gar nicht so dumm. Auch auf diese Weise kann man die Viertage-Woche für Schüler einführen und Ressourcen sparen. Es wird zwar nicht zu besserer Bildung führen, ganz im Gegenteil, aber darum geht es ja auch gar nicht.

DerechteNorden
6 Tage zuvor
Antwortet  Lanayah

Wo sind denn derzeit nur 16 Grad im Klassenraum?
Ich habe heute morgen erstmal gelüftet. Kalt war es bei uns bei noch ausgeschalteter Heizung nicht.

Lanayah
5 Tage zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Vielleicht ist es im echten Norden nicht so kaltwie weiter südlich(Wärmespeicherung des Meeres).

Marie
4 Tage zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Hier im Süden NRWs haben wir seit Montag morgens zwischen 16 und 18 Grad, je nach Lage des Klassenraumes im Gebäude. Da war noch nicht 1 Fenster auf zum Lüften! Bisher macht die Gemeinde keine Anstalten, die Heizung anzuschalten. Für kommende Nacht ist Bodenfrost angesagt…

Ron
6 Tage zuvor

Freitags fürs Klima, montags für ne warme Heizung und donnerstags für Bildung. Wenn wir jetzt noch den Dienstag und den Mittwoch mit Berufsvorbereitung oder Kultur vollkriegen, ist doch alles supi.