Digitalisierung macht sich bemerkbar: Einbrüche in Schulen häufen sich in Ferien

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Einem Medienbericht zufolge häufen sich Einbrüche in niedersächsischen Schulen während der Sommerferien. Der NDR berichtete am Donnerstag unter Berufung auf Polizeimeldungen von mehreren Einbrüchen in jüngster Vergangenheit – etwa an Schulen in Wolfsburg und Leiferde (Landkreis Gifhorn). Demnach wurden unter anderem Tablets, Laptops und Bargeld gestohlen. Seit Anfang Juli sind Sommerferien im Bundesland, am 17. August beginnt das neue Schuljahr.

Begeht sind Geld – und Technik (Symbolfoto). Foto: Shutterstock

Das Landeskriminalamt (LKA) teilte auf Anfrage mit, dass angesichts der andauernden Sommerferien noch keine Bilanz gezogen werden könne. Im vergangenen Jahr sei die Zahl der besonders schweren Fälle des Diebstahls in Schulen oder Universitäten in Niedersachsen demnach deutlich gestiegen.

2022 waren es 333 Fälle – ein Jahr zuvor 207. Die bislang vorliegenden Daten deuteten darauf hin, dass die Zahlen in diesem Jahr in etwa auf dem gleichen Niveau liegen wie 2022, teilte eine Sprecherin mit. Die Täter hätten es insbesondere auf Bargeld und Elektronik abgesehen. Es liege nahe, dass der Anstieg mit der fortschreitenden Digitalisierung in Verbindung stehen könnte. An Schulen würden vermehrt Elektrogeräte, insbesondere Tablets, genutzt. News4teachers / mit Material der dpa

LKA: Schul-Einbrüche während der Sommerferien verursachen hohe Schäden

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