Start Praxis Rechte Medien und Schulen: „Spaltung zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen inszeniert“

Rechte Medien und Schulen: „Spaltung zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen inszeniert“

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BERLIN. Eine Reportage der BR-Sendung „Klar“ mit Julia Ruhs über angeblichen Islamismus an einer Berliner Grundschule sorgt für scharfe Kritik von Eltern und Schulleitung. Sie werfen dem Beitrag vor, Aussagen von Kindern aus dem Zusammenhang gerissen und in ein politisches Narrativ eingeordnet zu haben. Auslöser waren Szenen über Konflikte rund um das Fasten im Ramadan – ein Thema, das nach Darstellung der Schule längst pädagogisch bearbeitet war. Kein Einzelfall: Wie rechte Medien Schulen dafür instrumentalisieren, einen Religionskampf herbeizuschreiben.

Meinungsstark: die Journalistin Julia Ruhs. Foto: Superbass / Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0

„Junge Männer in Berlin-Neukölln, die deutsche Gesetze offen ablehnen. Schüler, die dem Lehrer ‚Auch dich kriegt der IS!‘ an die Tafel schreiben. Ein Attentäter, der in München eine Mutter und ihr Kind tötet und vor Gericht den Islamisten-Finger zeigt. Ein Film zeigt, wie sich die islamistische Ideologie im deutschen Alltag ausbreitet – von der Grundschule bis zur tödlichen Radikalisierung.“

Mit diesen dramatischen Sätzen leitet die „Bild“-Zeitung eine Folge der Sendung „Klar“ des Bayerischen Rundfunks (BR) ein, die von der umstrittenen Journalistin Julia Ruhs moderiert wird. Die Reportage trägt den Titel „Wo der Islamismus Deutschland unterwandert“ und befasst sich unter anderem mit einer Grundschule in Berlin-Neukölln.

Nach einem Bericht der Wochenzeitung der Freitag wurde an der Elbe-Schule rund einen halben Tag gedreht. In der etwa 30-minütigen Sendung entfielen rund drei Minuten auf die Schule. Gezeigt wurden Kinder, die berichten, dass Mitschüler sie während des Ramadan teilweise dazu aufforderten, tagsüber nichts zu essen. Drei Kinder kamen zu Wort, zwei weitere sangen ein sogenanntes „Friedenslied“.

Nach Darstellung des Freitag fehlte in der ursprünglichen Fassung ein entscheidender Kontext. Die Schule sei gezielt angefragt worden, weil sie solche Spannungen in der Vergangenheit erfolgreich bearbeitet habe. Im ausgestrahlten Beitrag hätten sich die Aussagen jedoch ausschließlich auf Konflikte rund um das Pausenbrot im Ramadan konzentriert, ohne die pädagogische Einordnung oder bereits erreichte Lösungen deutlich zu machen.

„Wir sind alle sehr geschockt, die Gemeinschaft in der Schule ist sehr gut, aber die Kinder wurden für den Beitrag exponiert“

Nach der Ausstrahlung wandten sich mehrere Eltern an die Zeitung. Sie erklärten, ihre Kinder seien „durch eine manipulative Wiedergabe ihrer Aussagen zur Illustration eines vorgefertigten politischen Narrativs missbraucht“ worden. Die Mutter eines beteiligten Kindes sagte: „Von der Schule wurde uns gesagt, der Beitrag sei über Diversität an Neuköllner Schulen. Ich habe die Unterschrift im Vertrauen gesetzt, weil es ja der BR war.“ Weiter erklärte sie: „Die journalistische Intention dieses Beitrags ist offensichtlich. Die haben einen halben Tag dort gefilmt und nur wenige Ausschnitte gezeigt, die Aussagen der Kinder wurden aus dem Kontext gerissen.“

Eine weitere Mutter sagte dem Freitag: „Wir sind alle sehr geschockt, die Gemeinschaft in der Schule ist sehr gut, aber die Kinder wurden für den Beitrag exponiert.“ Sie bezeichnete den Beitrag als „hetzerisch und reißerisch“ und sprach von „Neukölln-Bashing“. Wörtlich erklärte sie: „Es wird eine Spaltung zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen inszeniert.“ Ein weiteres Elternteil, das anonym bleiben wollte, sagte laut „Freitag“, dem eigenen Kind sei „nicht im Entferntesten klar gewesen“, dass das Thema Ramadan im Mittelpunkt stehen würde. Die Gespräche am Drehtag hätten sich aus Sicht des Kindes allgemein um die Schule gedreht.

Auch die Schulleiterin Deniz Taner äußerte Kritik. Sie erklärte dem „Freitag“, sie fühle sich „in einem populistischen Kontext instrumentalisiert“. Die Anfrage sei telefonisch erfolgt und aus ihrer Sicht nicht ungewöhnlich gewesen. Es habe für sie zunächst wie eine übliche journalistische Anfrage gewirkt. Die Einverständniserklärungen für die Eltern habe sie weitergeleitet, nachdem sie diese von der Redaktion erhalten hatte. Erst nach Ausstrahlung habe sich für sie der Zusammenhang des Beitrags anders dargestellt.

Der Bayerische Rundfunk widerspricht dieser Darstellung. Auf Anfrage der Welt erklärte der Sender, die Schule sei „von Beginn an klar über den Fokus der Dreharbeiten informiert“ worden. Thema sei „Fasten im Ramadan als Konfliktthema auf dem Schulhof und die Bedeutung religiöser Toleranz“ gewesen. Frühere Konflikte seien durch einen Elternbrief dokumentiert worden, aus dem in der Sendung zitiert worden sei. Die Schule werde in dem Beitrag zudem als „Vorzeigeschule“ dargestellt.

Nach Beschwerden von Eltern wurde der Beitrag nachträglich verändert. Der BR erklärte dazu, einzelne Eltern hätten ihre Einwilligung widerrufen. Daraufhin seien entsprechende Szenen entfernt oder unkenntlich gemacht worden. Konkret wurde nach Angaben des Senders eine Sequenz entfernt, in der Schülerinnen über das Fasten sprechen, zudem wurde eine Szene mit singenden Kindern verpixelt. In den Mediatheken ist nur noch die bearbeitete Fassung abrufbar.

„Schulen brauchen Unterstützung in ihrer Arbeit – keine Schlagzeilen, die sie nachträglich zum Schauplatz politischer Symboldebatten machen“

Der Fall ist nicht der einzige, in dem schulische Konflikte im Zusammenhang mit dem Ramadan von rechten Medien dramatisiert wurden. Im März berichtete News4teachers über einen Streit an der Joseph-Beuys-Gesamtschule im nordrhein-westfälischen Kleve. In einer fünften Klasse war es während des Ramadan zu Auseinandersetzungen darüber gekommen, ob und wie im Schulalltag gegessen werden sollte.

Die Bezirksregierung Düsseldorf erklärte dazu, es habe sich um „Unstimmigkeiten, die für das Alter der Kinder nicht untypisch sind“ gehandelt. Der Konflikt sei im Klassenrat besprochen worden. Eine Verpflichtung für nicht fastende Kinder, ihr Essen zu verstecken oder einzuschränken, habe es nicht gegeben. Wörtlich heißt es: „Eine Verpflichtung, dies zu verbergen oder einzuschränken, besteht nicht.“

Die „Bild“-Zeitung berichtete unter der Überschrift „Ramadan-Streit! Schüler sollen Pausenbrot heimlich essen“ über den Fall. Im Text wurde der Eindruck vermittelt, es gebe eine entsprechende schulische Regel. Die Schulaufsicht widersprach dieser Darstellung ausdrücklich. Nach ihren Angaben sei im Klassenrat thematisiert worden, dass einige Kinder fasten und andere nicht. Ziel sei ein respektvolles Miteinander gewesen. Missverständnisse seien durch Kommunikation entstanden.

Die Landeselternschaft der integrierten Schulen in Nordrhein-Westfalen (LEiS-NRW) sieht darin ein Beispiel für eine zunehmende Tendenz, schulische Alltagssituationen aus ihrem pädagogischen Kontext zu lösen und zu politischen Konfliktbildern zu überhöhen. In einer Stellungnahme erklärt die Landeselternschaft, der Konflikt unter den Kindern werde von der Schule pädagogisch aufgearbeitet – ein Vorgehen, das zum professionellen Alltag von Schulen gehöre. Gleichwohl sei der Vorfall innerhalb kurzer Zeit zu einem migrations- und religionspolitischen Symbolfall stilisiert worden.

„Schulen brauchen Unterstützung in ihrer Arbeit – keine Schlagzeilen, die sie nachträglich zum Schauplatz politischer Symboldebatten machen. Wer pädagogische Alltagssituationen zum Kulturkampf erklärt, beschädigt Vertrauen statt Lösungen zu schaffen“, hieß es.

Der Norddeutsche Rundfunk hatte die Zusammenarbeit mit „Klar“-Moderatorin Ruhs im September 2025 beendet, nachdem rund 250 Mitarbeiter die Sendung als zu einseitig kritisiert hatten. Seitdem moderiert die Journalistin nur noch BR-Produktionen der Sendung. Ruhs, die sich selbst als „rechts“ verortet, ist zudem Kolumnistin der „Bild“-Zeitung.

Sie selbst schreibt auf „X“ zu dem aktuellen Fall: „Wir haben einen Film gemacht über radikale religiöse Einflüsse, Islamismus und (Grenzen von) Toleranz in der Demokratie. Wenn darüber diskutiert wird, hat sich unsere Recherche gelohnt“ – kein Wort zu den Vorwürfen, journalistisch unsauber gearbeitet und eine Schule verleumdet zu haben. News4teachers 

Wie „Bild“ einen Fünftklässler-Streit zum migrationspolitischen Kampfthema macht

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Rainer Zufall
2 Tage zuvor

Haha! Anders als die BILD oder Klar, werden in diesem Forum keine Menschen den Kolleg*innen vor Ort in den Rücken fallen, um billige Schüsse gegen Extremist*innen abzufeuern! 😀

Aber schön, dass die Eltern da Lärm machen, vielleicht kommt da noch eine Richtigstel.. kleiner Spaß, da wird journalistisch nichts aufrichtig aufgegriffen

Hans Malz
1 Tag zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Haben Sie den Beitrag überhaupt gesehen? Falls ja, sagen Sie mir doch bitte ganz konkret, was an der Darstellung der Schule anstößig ist … ich erwarte aber eher nicht.

Rainer Zufall
1 Tag zuvor
Antwortet  Hans Malz

Wo schrieb ich, dass etwas “anstößig” sei?
Die Eltern vor Ort beschwerten sich über die Einseitigkeit der Berichtserstattung.

Verwundert mich nicht wirklich nach dem veranstalteten “Wirbel”, als Frau Ruhs Anzahl an Sendungmoderationen genau gleich blieb ^^

Hans Malz
1 Tag zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Wortklauberei ersetzt Argumente…

Mika BB
1 Tag zuvor
Antwortet  Hans Malz

In der jetzigen Fassung des Beitrags kann ich Ihre Ansicht zur Darstellung der Schule nur unterstützen. Da sehe ich ebenfalls keinen Mißbrauch von Schüler-Aussagen, um problematisches Verhalten von Kindern als islamistisches Problem darzustellen.

Rainer Zufall
23 Stunden zuvor
Antwortet  Mika BB

Die Eltern vor Ort an der Schule kritisieren es – vielleicht fühlen die sich da direkter angesprochen…

Hans Malz
22 Stunden zuvor
Antwortet  Mika BB

Die alte Fassung ist ja leider nicht mehr zugänglich. Es hätte mich schon interessiert, ob da noch was zu finden wäre.

Rainer Zufall
23 Stunden zuvor
Antwortet  Hans Malz

Dann verwenden Sie doch die richtigen.
Die Eltern unterstellten Frau Ruhs die unausgewohene Berichterstattung, ja?

MB aus NRW
2 Tage zuvor

Wenn Julia Ruhs eine Reportage macht, sollte jedem klar sein, was ihre Intention ist, in ihrer Rolle verkauft sie sich und all den geschürten Hass sehr gut und teuer, da ist ausgewogene Berichterstattung bestenfalls zweitrangig.

Hans Malz
1 Tag zuvor
Antwortet  MB aus NRW

Wo genau wird denn da “Hass” geschürt? Ich konnte das beim Sehen des Beitrags nicht entdecken.

Peter Parker
1 Tag zuvor
Antwortet  Redaktion

Wieso fälschlicherweise? Gab es die Vorfälle gar nicht?

Jan
1 Tag zuvor
Antwortet  Redaktion

Islamismus ist Überzeugung, dass der Islam das soziale, politische und persönliche Leben leiten sollte. Wenn die Vorfälle stattgefunden haben, was nach meinem Verständnis nicht einmal die Schulleitung negiert, waren sie islamistisch.

Jan
1 Tag zuvor
Antwortet  Redaktion

Natürlich kann von sich von religiösen Gedanken leiten lassen. Wenn es aber extrem wird, ist es eben extremistisch. Und wenn ich die Religionsfreiheit des anderen eben nicht respektiere, dann ist das zu kritisieren.

Mit geht es gar nicht darum, die Sendung “schönzureden”, denn sie scheint tatsächlich nicht ausreichend differenziert. Dass Sie als Redaktion das Problem “schönreden”, das es ja sogar laut der Schulleitung gab, das leuchtet mir aber nicht ein.

Hans Malz
1 Tag zuvor
Antwortet  Redaktion

Woher haben die Kinder denn die fixe Idee fasten zu müssen? Jeder Muslim weiß, dass das Quatsch ist. Und das diese Idee den anderen Kindern aufgezwungen wurde, ist ja wohl belegt. In welchen Kontext würden Sie das denn sonst setzen? Im übrigen wurde in der gesamten Sendung fein zwischen Islam und Islamismus unterschieden.

Ich habe den Beitrag über die Schule auch eher so verstanden (und so wurde es auch gesagt), dass sie ein gutes Beispiel gibt, wie man sich solchen Tendenzen entgegenstellt.

Hans Malz
1 Tag zuvor
Antwortet  Redaktion

Die betroffene Schule oder ein paar besonders engagierte Eltern? Und schon kommt wieder Whataboutsim … aber es gibt doch auch Christen, die so sind. Sie nutzen die selben Techniken, wie die Rechtsextremen. Auch die Verhamlosung, wie “Unsinn machen” fällt da drunter.

Und nochmal: In dem Beitrag wurde ganz klar zwischen Islam und Islamismus differenziert. Trotzdem wird das jetzt wieder in einen Topf geworfen (genau wie rechts und rechtsextrem). Die Probleme, die im Beitrag beschrieben werden sind real. Das ändert sich auch nicht, wenn einige das nicht sehen wollen.

Hans Malz
22 Stunden zuvor
Antwortet  Redaktion

Ich sehe da nur leider keine “Kampagne” und auch kein “hetzen”. Aber ok.

dickebank
1 Tag zuvor
Antwortet  Hans Malz

Weil alle katholischen Nordiren Mitglieder der IRA sind – ab Geburt.

Rainer Zufall
1 Tag zuvor
Antwortet  MB aus NRW

Die Öffentlichen wollen hal für ALLE Menschen ein Angebot machen :/

Marion
1 Tag zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ja und? Ist Auftrag des ÖRR. Alle gesellschaftspolitisch relevanten Positionen in die Programmgestaltung mit einbeziehen – ausgenommem extremistische.
Und von Extremismus finde ich bei dem Format Klar nichts – mal unabhängig davon, wie berechtigt oder nicht, die Kritik an diesem einen konkreten Punkt der Berichterstattung sein mag.

Michael Thomas
2 Tage zuvor

Mal ganz abgesehen von der Sendung: der Bayerische Rundfunk ist ein “rechtes Medium”? Seit wann denn das?

Mika BB
1 Tag zuvor
Antwortet  Redaktion

„ Die Sendung “Klar” ist es – nach dem Selbstverständnis der Moderatorin.“

Ist das Ihre Meinung oder haben Sie diesbezügliche Aussagen der Moderatorin, wonach sie die Sendung „Klar“ als rechtes Medium versteht?

Mika BB
1 Tag zuvor
Antwortet  Redaktion

Nachtrag: Nach kürzerem Googeln würde ich Frau Ruhs auch als Rechtspopulistin einstufen.
Warum bekommt so jemand bei den öffentlich-Rechtlichen eine Sendung?

Rainer Zufall
23 Stunden zuvor
Antwortet  Mika BB

Weil Sie und andere deren Aussagen zustimmen?

Marion
3 Stunden zuvor
Antwortet  Mika BB

Ich verstehe nicht, warum man jemanden wie Frau Ruhs, deren Positionen ich irgendwo zwischen rechts-mitte-konservativ einordnen würde, also da, wo früher mal die CDU/CSU stand, inzwischen dem Populismus zuordnet.
Und warum es ein Problem sein soll, dass “so jemand” eine Sendung bei den Öffentlich-Rechtlichen bekommt.
Es bekommt ja auch “so jemand” wie z.B. Frau Reschke eine Sendung bei den Öffentlich-Rechtlichen.
Und weil es im ÖRR einen nicht zu übersehenden Überhang an “Reschkes” gibt, versucht man nun mit dem Format Klar ein konservatives Gegenstück als gewissen Ausgleich zu etablieren, weil dem ÖRR wegen seinem offensichtlichen “Reschke-Überhang” die Zuschauer davonlaufen – obwohl sie trotzdem weiter für das Programm bezahlen müssen.
Wenn ich aber für ein öffentlich-rechtliches Fernsehen bezahlen muss, dann will ich da nicht ausschließlich ein Programm sehen, dass meinem eigenen Weltbild nahezu diametral gegenüber steht.
Dann will ich da auch mal meine Positionen vertreten sehen.
Ich halte das in einer Demokratie für ein völlig legitimes Ansinnen.
Also was genau ist jetzt eigentlich das Problem mit Frau Ruhs und ihrer Sendung?
Extreme Positionen haben im ÖRR nichts verloren.
Aber was bitte, ist extrem an Frau Ruhs und ihrer Sendung?

Marion
2 Stunden zuvor
Antwortet  Redaktion

Frau Reschke liefert seriöse Arbeit ab? Das mag sein. Frau Ruhs liefert bisher eigentlich auch ganz seriöse Arbeit ab. Und beide haben ihre Berechtigung im ÖRR.
Ich bin ja nicht diejenige, die diese Berechtigung von einer der Beiden hier in Frage stellt.
Beide sollten ihren Platz haben.
Beide dürfen kritisiert werden. Mich hat nur die Frage von @Mika BB verwundert, warum “so jemand” eine Sendung im ÖRR bekommt.
@Mika – was genau meinten Sie damit?

Marion
1 Stunde zuvor
Antwortet  Redaktion

Nachtrag:
Es sind ja nun nicht nur sog. konservative oder rechte Medien, die Thesenjournalismus betreiben.
Das beherrscht die andere Seite durchaus auch.
Ich sehe da wenig Unterschied.

Sabine Kire
1 Tag zuvor

Warum wird hier immer noch nicht erwähnt, dass die Mütter die sich beschwert haben für die AWO und Pro Asyl tätig sind?

Rainer Zufall
1 Tag zuvor
Antwortet  Sabine Kire

Oha, meinen Sie, Frau Ruh hatte es deshalb auf diese Schule abgesehen? 😛

Unfassbar
1 Tag zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Frau Ruhs könnte durchaus Schwierigkeiten gehabt haben, überhaupt eine Schule zu dem Thema zu finden…

Rainer Zufall
22 Stunden zuvor
Antwortet  Unfassbar

Na welch fundermentaler Glücksfall für das rechtspopulistische Publikum, dass sie zufällig eine Schule mit echten Islamist*innen gefunden hat 😀

Hans Malz
1 Tag zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Nein, sie hat die Schule wegen ihrer Vorbildfunktion ausgewählt. Das wird auch im Bericht erwähnt.

Mika BB
1 Tag zuvor
Antwortet  Sabine Kire

Welche Rolle spielt das denn Ihrer Meinung nach?

Stufenpauker
1 Tag zuvor

Jedenfalls gibt’s das Thema “religiöses Mobbing”:
https://www.evangelisch.de/inhalte/253660/14-03-2026/expertin-religioese-konflikte-schulen-weitverbreitet
Und das gab’s in meiner Schulzeit nicht, nie hörte man was davon.

potschemutschka
23 Stunden zuvor
Antwortet  Redaktion

Hmm… Probleme zwischen Katholiken, Protestanten und Konfessionslosen gab und gibt es in den “alten” Bundesländern nicht?
https://fis.uni-bamberg.de/server/api/core/bitstreams/8fc8aa9f-e736-4618-9c40-f7eb1c1e49a1/content
Ich hörte da von “Ossis” (Protestanten und Konfessionslosen”), die nach der Wende in den Westen gingen, aber schon anderes. (sind aber sicher nur Einzelfälle!)

Stufenpauker
23 Stunden zuvor
Antwortet  Redaktion

Meine Schulzeit war erst lange nach 1945, und in Ihrem Link steht was über Flüchtlinge und Vertriebene in der DDR, aber nicht über religiöses Mobbing unter Schulkindern. Von der Einhaltung religiöser Regeln ist auch nicht die Rede.

Steißtrommler
2 Stunden zuvor
Antwortet  Redaktion

Sie relativieren. Christliche Konflikte bereiten uns im schulischen Kontext derzeit keine Probleme.

Rainer Zufall
22 Stunden zuvor
Antwortet  Stufenpauker

Und jetzt wählt statistisch gesehen ein Drittel von denen Rechtsextreme – heftig!

Helke Bär-Wolz
18 Stunden zuvor

Ich habe den Beitrag vor zwei Tagen gesehen und empfand die Darstellung der Reaktion der Schulleitung positiv.
Wichtiger finde ich eher die Frage, weshalb der Ramadan in Grundschulen erlaubt wird, wo eindeutig gesundheitliche Erkenntnisse aus Medizin und Entwicklungspsychologie dagegen sprechen. Kinder sind von der strengen Fastenpflicht ausgenommen, was auch der Zentralrat der Muslime in Deutschland bestätigte. Eine Teilnahme am Unterricht entsprechend der Schulpflicht muss also erfolgen. Religionsfreiheit sollte generell nachrangig hinsichtlich des Kindeswohls behandelt werden, wofür in erster Linie Eltern und in der Schule Pädagoginnen verantwortlich sind.