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Klimawandel: Elternverband fordert Hitzeaktionspläne für alle Schulen und Kitas

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MÜNCHEN. Immer mehr heiße Tage stellen Schulen vor Probleme, auf die viele Gebäude und organisatorische Abläufe nicht vorbereitet sind. Mit dem Klimawandel werden Hitzeperioden häufiger und intensiver – und verändern damit auch den Schulalltag. Der Bayerische Elternverband (BEV) fordert deshalb verbindliche Hitzeschutzmaßnahmen für alle Schulen und Kitas im Freistaat. Nach Ansicht des Verbands reicht es nicht mehr aus, die Verantwortung allein den Schulleitungen zu überlassen.

Hitzeschutz. (Symbolbild.) Foto: Shutterstock

Der Bayerische Elternverband (BEV) hat angesichts der aktuellen Hitzewelle verbindliche Hitzeschutzmaßnahmen für Schulen und Kindertagesstätten gefordert. Nach Auffassung des Verbands reichen die bisherigen Regelungen angesichts zunehmender Hitzeperioden nicht mehr aus. Er sieht die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lernbedingungen gefährdet.

„Die aktuelle Wetterlage zeigt wiederholt ein strukturelles Problem: Viele Schulen sind auf extreme Temperaturen unzureichend vorbereitet. Während andere Bereiche des öffentlichen Lebens längst reagieren, bleibt der schulische Alltag vielerorts unverändert – mit gravierenden Folgen für Gesundheit, Lernfähigkeit und Chancengleichheit“, erklärt BEV-Landesvorsitzender Martin Löwe.

Der Verband verweist darauf, dass der Deutsche Wetterdienst bei einer gefühlten Temperatur von mehr als 32 Grad von einer starken Wärmebelastung spricht. Solche Werte würden in vielen Schulgebäuden regelmäßig erreicht oder überschritten. Die Folgen reichten von Konzentrationsproblemen, Kopfschmerzen und Kreislaufbeschwerden bis hin zu akuten Notfällen wie einem Hitzschlag.

Nach Auffassung des BEV fehlt es bislang an landesweit einheitlichen Vorgaben zum Schutz von Schülerinnen und Schülern. Während für Beschäftigte im Arbeitsschutz verbindliche Regelungen etwa zu Trinkmöglichkeiten, Lüftung oder Verschattung existierten, verweise das Bayerische Kultusministerium bislang auf die Eigenverantwortung der Schulleitungen. Das sei angesichts der klimatischen Entwicklung nicht mehr ausreichend. Kinder seien besonders gefährdet, weil ihr Körper Hitze schlechter regulieren könne als der von Erwachsenen.

Der Verband sieht zudem erheblichen Nachholbedarf bei der baulichen Ausstattung vieler Schulen. Zahlreiche Gebäude seien für klimatische Bedingungen geplant worden, die heute nicht mehr der Realität entsprächen. Fehlender außenliegender Sonnenschutz, unzureichende Lüftungsmöglichkeiten, versiegelte Schulhöfe und ein Mangel an Grünflächen führten dazu, dass sich Klassenräume und Außenbereiche stark aufheizten. Klimaanpassung müsse deshalb künftig ebenso selbstverständlich zur Schulentwicklungs- und Bauplanung gehören wie Brandschutz oder Barrierefreiheit.

„Treffen Sie Entscheidungen, die den Schutz und das Wohl der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt stellen“

Konkret fordert der BEV verbindliche Hitzeaktionspläne für alle Schulen und Kitas nach den Empfehlungen des Bayerischen Landesamts für Umwelt. Jede Schule solle darüber hinaus ein eigenes Hitzeschutzkonzept entwickeln, das den Unterricht, Prüfungen, Sport und schulische Veranstaltungen einbezieht. Außerdem verlangt der Verband Investitionen in Sonnenschutz, Lüftungssysteme, Begrünung und hitzeresiliente Bauweisen sowie landesweit einheitliche Vorgaben für Prüfungen und Sportunterricht bei Hitzewarnungen. Schülerinnen und Schüler sollten an der Entwicklung entsprechender Konzepte beteiligt werden.

Darüber hinaus spricht sich der BEV für größere organisatorische Flexibilität aus. Als mögliche Maßnahmen nennt der Verband digitale Arbeitsphasen, angepasste Pausenzeiten, Raumwechsel, Kurzstundenmodelle sowie – wo dies sinnvoll und organisatorisch möglich ist – Distanzunterricht. Nach Auffassung des BEV sollte dies ausdrücklich auch für die gymnasiale Oberstufe gelten.

Als Beispiel für gelungene Beteiligung verweist der Verband auf das Projekt „The FutureLab“ des Schweinfurter Gymnasiallehrers Oliver Kunkel. Dort hätten Schülerinnen und Schüler eigene Hitzeaktionspläne entwickelt, die Temperaturbelastung ihrer Schule untersucht und Vorschläge für Beschattung, Begrünung und die Gestaltung von Aufenthaltsbereichen erarbeitet. Solche Projekte zeigten, dass junge Menschen nicht nur von den Folgen zunehmender Hitze betroffen seien, sondern selbst zur Entwicklung praktikabler Lösungen beitragen könnten.

Der BEV appelliert zugleich an Elternbeiräte, Schulforen und kommunale Entscheidungsträger, das Thema Hitzeschutz stärker aufzugreifen. Schulen benötigten tragfähige Konzepte, damit Hitzefrei nicht die einzige Reaktionsmöglichkeit bleibe. Kurzstunden könnten Unterrichtsausfälle begrenzen und gleichzeitig Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler entlasten. Wo die Voraussetzungen gegeben seien, könne nach § 19 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Buchstabe a der Bayerischen Schulordnung auch Distanzunterricht rechtssicher organisiert werden.

Schließlich richtet der Verband einen Appell an die Schulleitungen. Trotz fehlender landesweiter Standards verfügten diese über Handlungsspielräume. Sie könnten Unterricht flexibel organisieren, kühlere Räume nutzen, Leistungsnachweise und Sport in die Morgenstunden verlegen, Unterricht im Freien durchführen, digitale Arbeitsphasen ermöglichen oder – wenn erforderlich – Distanzunterricht beziehungsweise Hitzefrei anordnen.

„Treffen Sie Entscheidungen, die den Schutz und das Wohl der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt stellen“, fordert Löwe. Zugleich wendet er sich an die Elternvertretungen: „Unser Appell richtet sich gleichermaßen an die Elternvertretungen: Unterstützen und beraten Sie Ihre Schulleitung beim Treffen geeigneter Maßnahmen. Gesundheitsschutz ist kein Ermessensspielraum, sondern unsere Pflicht gegenüber unseren Kindern.“ Und, so wäre zu ergänzen, gegenüber den Lehrkräften auch. News4teachers 

Absurd? Schulaufsicht verbietet Gymnasium Fernunterricht in der Hitzewelle (Hitzefrei wäre erlaubt)

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36 Kommentare
Opossum
1 Tag zuvor

Warum darf man nicht über Klimaanlagen in Schulgebäuden (Krankenhäusern, Pflegeheimen usw) reden? Das wäre eine sehr gute Lösung für heiße Tage, bis grüne Fläche oder neue Gebäude da sind.

Opossum
1 Tag zuvor
Antwortet  Redaktion

Ich treffe oft jetzt Artikeln mit dem Message „Kälte macht Wärme: Wie Klimaanlagen Städte aufheizen“, also dass wer es heute im Zimmer Kühler haben möchte für noch heitere Sommer in Zukunft verantwortlich ist. Moralischer Aspekt, wie so oft. (Natürlich auch Kostenaspekt)

Wie in https://www.google.com/amp/s/amp.dw.com/de/warum-deutsche-kaum-klimaanlagen-nutzen-ac-hitze-europa-k%25C3%25BChlung-heizung-mietwohnung-w%25C3%25A4rmepumpe/a-77711924 steht:

„…[Trotz dieses Trends] gibt es in Europa nach wie vor Widerstand gegen Klimaanlagen, sagte Stijn Renneboog, stellvertretender Generalsekretär von Eurovent: „In den Tipps, wie man sich kühl hält, die in den sozialen Medien kursieren, sehe ich immer noch Ratschläge, auf die Nutzung von Klimaanlagen zu verzichten“, erklärte er der DW in einer E-Mail. „Kühlung wird immer noch viel zu oft als Luxus abgetan“, schreibt Renneboog. Denn Hitze stelle ein ernstes Risiko für die öffentliche Gesundheit dar: „In Europa gibt es jedes Jahr Zehntausende hitzebedingte Todesfälle.“

„In Städten in ganz Europa mit historischen Gebäuden müssen oft „zusätzliche behördliche und ästhetische Hürden überwunden werden“.

Zudem werden viele Mieter durch restriktive Vorschriften daran gehindert, Kühlgeräte in ihren Mietwohnungen zu installieren. Oder sie sind nicht bereit, hohe Summen in Immobilien zu investieren, die ihnen nicht gehören.

Auch Umweltbedenken haben die Verbreitung von Klimaanlagen in Europa bisher gebremst.“

Heinz
7 Stunden zuvor
Antwortet  Redaktion

Auch wenn Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wird. Wo Kälte erzeugt wird, wird auf der anderen Seite etwas mehr an Abwärme erzeugt. Genau wie bei einem Kühlschrank: Innen schön kühl, wärmt er auf der anderen Seite meine Wohnung auf.

Ich glaube es liegt auch mit daran, dass die Stromkosten in Deutschland im Vergleich zu vielen anderen Ländern immens hoch sind. Nicht desto trotz, sind wir jetzt an einem Bereich angelangt, wo es ohne Klimatisierung in vielen Lebensbereichen nicht mehr funktioniert. Dummerweise haben die schwächsten und ärmsten Mitglieder unserer Gesellschaft den geringsten Zugang dazu. Kind, krank oder alt, dann kannste in der Hitze vergammeln, während nebenan der Subway seinen Laden auf 20°C herunterkühlt und noch die Tür nach draußen offen lässt.

Fräulein Rottenmeier
1 Tag zuvor
Antwortet  Opossum

Sie dürfen über alles reden, sie dürfen alles beantragen, ob es genehmigt wird, steht auf einem anderen Blatt….

dickebank
1 Tag zuvor

Die Antragsformulare befinden sich im Download-Bereich der Bewilligungsbehörde. Sie müssen ausgedruckt, ausgefüllt, unterschrieben eingescannt werden und per Email-Anhang versendet werden.
Stand der Verwaltungsmodernisierung 2026. Gut, dass es ein Digitalministerium im Aufbau gibt.
Irgendwann wird es sich herumstehen, dass es auch online ausfüllbare Formulare und digitale Signaturen gibt.
Warum gibt es die Kartenlesegeräte nicht zusammen mit dem Perso?

Utopia
1 Tag zuvor
Antwortet  Opossum

Klimaanlagen, Grünflächen, bauliche Verbesserungen, etc. Alles notwendige Maßnahmen, die aber erst auf lange Sicht realisierbar sein dürften. ME müssten sofort Maßnahmen ergriffen werden, wie etwa die Umstellung des Schulkalenders bundesweit: Sommerferien von Juni bis August für alle Länder; die restlichen Ferien sollen die Länder dann entsprechend gestalten.

unfassbar
1 Tag zuvor
Antwortet  Utopia

Es gibt nur 13 Wochen Ferien im Jahr. Die sind aufgebraucht, wenn Sie im Juni. Juli und August die Schulen schließen.

HarneEinrichson
1 Tag zuvor
Antwortet  unfassbar

Und am Ende ist die Hitzewelle im September auch noch/wieder da

Utopia
1 Tag zuvor
Antwortet  unfassbar

Lehrpläne anpassen, Ferien ausweiten, …

Mir
12 Stunden zuvor
Antwortet  Utopia

Schulen klimatisieren, Ferien kürzen, Lehrpläne entrümpeln. Die eigentlichen Unterrichtsinhalte findet man darin ohnehin nur noch mit der Lupe.

dickebank
6 Stunden zuvor
Antwortet  Mir

Ist der Lehrplan hohl und leer,
fällt die Schule überhaupt nicht schwer

dickebank
6 Stunden zuvor
Antwortet  Utopia

Also „Leerpläne“ erstellen.

Opossum
1 Tag zuvor
Antwortet  unfassbar

Würde es Sinn machen, mehr Ferienwochen zu machen und intensiver dazwischen zu lernen? Plus mehr günstigeres Angebot an Sommerkamps für Kinder.

Ulla
4 Stunden zuvor
Antwortet  Opossum

Das heißt, wir lernen bisher nicht intensiv?

dickebank
1 Tag zuvor
Antwortet  unfassbar

Die 13 Wochen sind aber mitnichten 65 Arbeitstage, was gerne vergessen wird.
Neujahrstag, Karfreitag, Ostermontag, Pfingstmontag, tlw. 3. Oktober, 1. und 2. Weihnachtsfeiertag sowie Heiligabend und Silvester als halbe tarifliche Feiertage liegen in den NRW-Ferienzeiträumen.
Und für Lehrkräfte ganz bitter, drei Vorbereitungstage am Ende der Sommerferien.

Mir
14 Stunden zuvor
Antwortet  unfassbar

Nur 13 Wochen.
Das wird ja immer lustiger.

dickebank
13 Stunden zuvor
Antwortet  Mir

Weniger lustig als gesetzlich geregelt. Die Zahl der unterrichtsfreien Tage bzw. Zeiten ist durch jeweilige Landesgesetze und Verirdnungen festgelegt einschließlich der Bestimmung, dass Schulen in eigener Zuständigkeit über drei „bewegliche Feiertage“ entscheiden dürfen.
Da die Schulträger aber die Schülerbeförderung finanzieren müssen haben sie sich auch im Interesse von Familien mit mehreren schulpflichtigen Kindern dazu entschieden, einheitliche Termine innerhalb des zuständigkeitsbereiches zu finden.

Mir
12 Stunden zuvor
Antwortet  unfassbar

Möglicherweise muss man das Hamburger Abkommen nochmal anpacken und an die Lebensrealität im 21. Jahrhundert anpassen.

Alese20
12 Stunden zuvor
Antwortet  unfassbar

Einfach von 13 auf 19 Wochen erweitern und Lehrplan kürzen. Das Meiste aus der Schulezeit vergisst man eh wieder.

Maybe
1 Tag zuvor
Antwortet  Utopia

Ferien temperaturbedingt verschieben, ist an sich eine gute Idee. Nur, wenn Anfang Juni dann schon 30 Grad herrschen, wirds schwierig – genauso wie mit der Anlage von Grünflächen auf wüstenähnlichem Boden.
Dach- und Wandbegrünung sollten forciert werden und mittels Renaturierung auch die Böden, wird dauern, ist also ein Wettlauf mit der Natur; bisher war immer die Natur der Sieger.
Allerhöchste Zeit, denn Klimaanlagen verbrauchen Strom vom Dach, das eigentlich begrünt sein sollte. Strom aus der Dose, mind. 3 Monate im Jahr kostet.
Könnte es sein, dass Menschen mit vernünftigen Konzepten ( s. Schweinfurt ) immer noch nicht ernst genommen werden ?
May be – bestimmt.

Roland
12 Stunden zuvor
Antwortet  Utopia

Wenn wir Schulen künftig so ausstatten, dass auch bei hohen Temperaturen regulärer Unterricht möglich ist, stellt sich für mich eine grundsätzliche Frage. Warum denken wir eigentlich nur über Hitzeschutz nach und nicht über den gesamten Jahresrhythmus der Schule?
Ich würde das Schuljahr heute vermutlich anders organisieren als vor 60 Jahren. Regelmäßig verteilte Erholungsphasen, mehr Zeit für Übung und Förderung innerhalb der Unterrichtsblöcke und weniger Abhängigkeit von einer langen Sommerpause. Nicht mehr Unterricht, sondern besser organisierte Lernzeit.
Wenn wir Gebäude, Technik und Unterrichtsorganisation modernisieren wollen, sollte es erlaubt sein, auch die Struktur des Schuljahres ergebnisoffen zu hinterfragen.

TaMu
1 Tag zuvor
Antwortet  Opossum

Das Wort „Klimaanlagen“ habe ich ebenfalls im kompletten Artikel vermisst. Dabei wäre das doch das Erste, woran man denken müsste, gepaart mit Photovoltaik. Wie sonst könnte man so viele Gebäude in absehbarer Zeit kühlen?
Ich habe privat alles probiert in den letzten Tagen. Weder Verschattung noch Trinken noch Tätigkeiten im Freien helfen bei über 35 Grad im Schatten, was in der Sonne und womöglich hinter Glasscheiben in Schulen auf deutlich mehr als 40 Grad hinaus läuft. Trinken kann lediglich gesundheitliche Schäden verhindern, so lange die Hitze nicht zu stark und zu lange andauernd ist. Arbeiten, Denken und Leistung erbringen wird durch so hohe tagelange Temperaturen und zu warme Nächte sehr stark beeinträchtigt.
Wenn ich schon „Hitzeschutzkonzepte“ lese, weiß ich sofort, dass Schulen Trinkbrunnen aufstellen werden und das wars dann auch schon wieder.
Warum fordert der Elternverband nicht Klimaanlagen, wie wir sie in jedem Supermarkt haben? Da hat es jede Nudelpackung besser als die Kinder in den Schulen.

dickebank
16 Stunden zuvor
Antwortet  Opossum

Weil es Begehrlichkeiten wecken könnte.
Mit dem Reden ist es wie immer. Es wird zuviel geredet und zuwenig gehandelt. Wie sollen Kommunen auch Maßnahmen umsetzen, wenn sie pleite sind?

Nick
1 Tag zuvor

Klimageräte kosten Geld, in der Anschaffung, dem Betrieb und der Wartung etc. Die Kassen sind klamm, ist aber kein Geheimnis. Fernunterricht? Hier besteht ein Widerspruch zur Schulpflicht.

Sepp
13 Stunden zuvor
Antwortet  Nick

Und beim Fernunterricht hst auch nur ein kleiner Anteil der Schüler eine Klimasnlage zu Hause.

Joachim Schwarz
1 Tag zuvor

Klimaanlagen. Das ist die offensichtlich richtige Maßnahme. Das Geld dafür ist nicht da? Doch, ist es. Es wird derzeit nur für unwichtigeres ausgegeben. Bei der derzeitigen Steuerbelastung ist es nicht vermittelbar, dass für unsere eigenen Kinder kein Geld da sein soll.

digitalebilding
1 Tag zuvor

Warum Hitzeschutz. Hitzefrei ist doch viel cooler und kostet nichts. Eine Win-Win-Situation – bei mir in der Schule gibt es zumindest fast keine Person, die sich nicht über ausfallende Stunden und Hitzefrei freut. …und in der Regel ist das Lernen zu Hause ohnehin viel effektiver als in der Schule.

mama51
8 Stunden zuvor
Antwortet  digitalebilding

…und in der Regel ist das Lernen zu Hause ohnehin viel effektiver als in der Schule.

Was wird bei Hitzefrei zuhause gelernt? In dem Fall darf es keine HA geben, zumindest ist das in HE so!

Heinz
7 Stunden zuvor
Antwortet  digitalebilding

Ich weiß ja nicht, an was für einer Schule Sie unterrichten, aber bei uns macht zu Hause kaum ein Schüler etwas.

Ulla
4 Stunden zuvor
Antwortet  digitalebilding

Moment mal. Lehrer haben nicht hitzefrei, sondern müssen in den heißen Klassenräumen die Kinder betreuen, die nicht nach Hause gehen dürfen. Alternativ werden zusätzliche Konferenzen einberufen etc.
Lernen zuhause ist nur dann effektiv, wenn Schüler und Schülerinnen dort gute Bedingungen vorfinden.

dickebank
16 Stunden zuvor

Hitzeaktionspläne – und ich dachte die Experten empfehlen bei großer Hitze weniger „action“:)
Hinzukommt eine Wirtschaftministeri, die Alternativen zur fossilen Energiegewinnung nicht als – Achtung Wortspiel – beREICHErung ansieht.

Heinz
7 Stunden zuvor

Die Schulleitungen haben einen gewissen Spielraum aber weit weniger, als es hier suggeriert wird. Das Beispiel einer Schule, die auf Distanzunterricht umgestellt hatte und von ihrer Bezirksregierung getadelt wurde, ging letzte Woche noch durch die Presse. Nach unten hin wird nur immer so getan, als dürfte selbst entschieden werden, das Schulministerium den Bezirksregierungen gegenüber, die Bezirksregierungen den Schulleitungen gegenüber und die Schulleitungen den Lehrern gegenüber.
Das wird aber dann nur so lange laufen gelassen, wie auch das entschieden wird, was die übergeordnete Stelle sich vorstellt. Ähnlich, wie wir Lehrer es auch mit unseren Klassen bzgl. demokratischen Entscheidungen machen. Ihr dürft entscheiden, aber nur solange das herauskommt, was ich mir vorstelle.

Als ich dann noch den Vorschlag gesehen habe, die Schulleitungen könnten ja kühlere Räume nutzen lassen, da musste ich kurz lachen. Eine Schule verfügt nicht über ausreichende Raumreserven um jede Klasse in einen kühlen Raum zu setzen, ebenso wie auch nicht jede Klasse draussen „Unterricht“ machen kann. Außenstehende verkennen einfach die pure Masse an Schülern einer Schule und handeln immer so, als wären es nur sehr wenige (ebenso, wenn es um den Bereich der individuellen Förderung oder der Beratung geht).

Ich als Lehrer, suche mir an heissen Tagen meine Räume selbst aus, informiere die Schulleitung kurz darüber. Der Fachrraum ist nicht nutzbar? dann bleibe ich im Klassenraum. Eine Kollegin, der wenigen kühlen Räume ist schon zu Hause? Dann nehme ich mir den Raum.
So macht es jeder, bekomme ich aber auch selten hin, Unterricht ist eigentlich nicht bis kaum möglich.

Ulla
4 Stunden zuvor
Antwortet  Heinz

In Grundschulen gibt es in der Regel keinen einzigen freien Raum, noch nicht einmal Fachräume.

elfish
4 Stunden zuvor

Wie viele Kollegen bzw. Kolleginnen sind bei Ihnen die letzten Tage umgekippt?
Wie oft kam der Notarzt?
Wie viele Kollegen bzw. Kolleginnen haben sich krank gemeldet, weil sie nicht mehr konnten?…

Es geht nicht nur um den Schutz und das Wohl der Schülerinnen und Schüler, sondern auch um Arbeitsschutz.