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Überlastung: Es brennt an den Grundschulen! Immer mehr Kollegien rufen in Brandbriefen um Hilfe – doch nichts passiert

FRANKFURT/MAIN. Wachsender Lehrermangel auf der einen Seite, steigende Belastungen – Inklusion, “Tyrannenkinder”, Integration von Flüchtlingskindern – auf der anderen: Es brennt an Deutschlands Grundschulen. Immer mehr Kollegien melden in Brandbriefen an Bildungsministerien, dass sie die Aufgaben nicht mehr erfüllen können. Aktuelle Beispiele kommen aus Hessen und Sachsen-Anhalt.

Die Stimmung in vielen Kollegien ist explosiv. Foto: Vladimir Agafonkin / flickr (CC BY-NC 2.0)

Die Stimmung in vielen Kollegien ist explosiv. Foto: Vladimir Agafonkin / flickr (CC BY-NC 2.0)

Wenn eine Schule in einem so genannten Brandbrief meldet, dass sie überlastet ist und ihre pädagogischen Aufgaben nicht mehr erfüllen kann, dann ist das keine Kleinigkeit. Wir erinnern uns: 2006 geriet die Berliner Rütli-Schule im Problemstadtteil Neukölln bundesweit in die Schlagzeilen, weil sie der Gewalt auf dem Schulhof nicht mehr Herr wurde – und dies in einem Brief an die Senatsverwaltung mitteilte. In den vergangenen Monaten gab es in mehreren Bundesländern solche Brandbriefe an die zuständigen Kultusminister. Bislang allerdings ohne nennenswerte Reaktionen.

Frankfurts Grundschulleitungen schreiben Brandbrief: Flüchtlingskinder, Inklusion, Erziehungsprobleme – aber kein Personal. Es geht nicht!

Jetzt kommt ein solches Schreiben aus Gießen. Im Namen fast aller Grundschulen der hessischen Stadt übergab nun eine Delegation von Schulleitern einen Brandbrief an das dortige Schulamt – mit der Bitte um Weiterleitung an das Ministerium. In dem Brief, der der „Gießener Allgemeinen Zeitung“ vorliegt, wird auf drei Seiten Probleme ausgeführt, die die Kollegien „in der täglichen Arbeit behindern und die es uns zunehmend erschweren, Schule zu gestalten und Unterricht zu gewährleisten“. Konkret: Die Grundschulrektoren beklagen eine Überlastung der Kollegien durch die Inklusion („deren Grundgedanken wir alle voll befürworten“). Kritisiert werde die fehlende Unterstützung durch Förderschullehrer bei einer steigenden Anzahl inklusiv zu beschulender Kinder. Angebote für verhaltensauffällige Schüler fehlten. Fazit: „Die aktuellen Bedingungen in den Grundschulen machen eine gelingende Inklusion für alle Beteiligten unmöglich.“

Eine Grundschullehrerin verzweifelt an der Inklusion: „Wenn ich gewusst hätte, was auf mich zukommt, hätte ich einen anderen Beruf gewählt“

Auch beklagen die Grundschulleiter einen „massiv erhöhten Arbeitsaufwand“ durch den Ganztag. Einer gewachsenen „Belastung durch zusätzliches Personal- und Gebäudemanagement, die Bildung und Leitung »multiprofessioneller Teams«, die Organisation des Mittagessens und den zeitlichen Aufwand durch die Verwaltung der Budgets“ stünden „fehlende Ressourcen beim nicht pädagogischen Personal (Sekretariat, Hausmeister)“ gegenüber. Grundsätzlich gelte: Die Ansprüche an die Grundschulen „wachsen mit zunehmender Geschwindigkeit“.  Allerdings würden die Voraussetzungen nicht entsprechend angepasst. So würden zunehmend (Flüchtlings-)Kinder beschult, die kaum Kenntnisse der deutschen Sprache hätten. An vielen Schulen trete die Vermittlung von Bildungsinhalten in den Hintergrund, weil immer mehr „Erziehungsaufgaben die Zeit der Lehrer in Anspruch nehmen“. Individuelle Förderung? Davon könne angesichts der Belastungssituation keine Rede mehr sein.

Beispiellos: 53 Lehrer haben beim Kultusministerium eine Überlastungsanzeige eingereicht – die meisten Brandbriefe kommen aus Grundschulen

In Sachsen-Anhalt wird ebenfalls Protest von Grundschulleitungen laut. In einem Brandbrief von 25 Grundschulleitern aus dem Saalekreis, dem sich mittlerweile 106 Rektoren aus dem Norden Sachsen-Anhalts angeschlossen haben, wird mehr Personal gefordert, um dem Bildungsauftrag auch außerhalb des Pflichtunterrichts gerecht werden zu können. Hintergrund: Das Schulministerium möchte 250 Lehrerstellen einsparen. „Durch diese Kürzung erhöht sich die Arbeitsbelastung für die Lehrkräfte auf ein nicht mehr zu bewältigendes Maß“, heißt es im Brandbrief, aus dem die “Volksstimme” zitiert. Und weiter: „Der Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule kann nicht mehr vollumfänglich umgesetzt werden.“ Die Grundschule drohe zu einem bloßen Betreuungsangebot zu verkommen. bibo / Agentur für Bildungsjournalismus

 

Brandbriefe aus Grundschulen

Immer öfter bekommen Kultusministerien in Deutschland Post von ihren Grundschulleitern. In den Briefen beklagen sie eine zunehmende Überlastung. Passiert ist bislang wenig – in keinem Bundesland haben die Grundschulen bislang eine nennenswerte Entlastung erfahren.

  • „Viele der rund 5000 Schulleiterinnen und -leiter an Grund- und Mittelschulen und ihre Verwaltungsangestellten sind am Ende ihrer Kraft“, so heißt es in einem Brandbrief bayerischer Schulleiter im Februar an die Staatskanzlei in München. Sie überschritten ihre persönliche Belastungsgrenze dauerhaft. Die Fülle der Aufgaben und Anforderungen sei immens und ständig kämen neue dazu.
  • Ebenfalls im Februar schildern Grundschulleitungen aus Frankfurt/Main die Lage an ihren Schulen drastisch: bis zu 25 Kinder in einer Klasse, von denen mitunter 20 ohne ausreichende Deutschkenntnisse eingeschult worden seien. Die Familien der Kinder kämen aus verschiedenen Kulturkreisen, ihre Elternhäuser seien extrem heterogen. Viele würden elterliche Aufgaben wie die Erziehung zu Umgangsformen, die medizinische Versorgung und die Ernährung an die Schulen abtreten. Daraus erwachse für die Lehrer „eine kaum zu bewältigende Arbeitsbelastung sowohl in zeitlicher als auch in psychischer Dimension“, schreiben die Schulleiter in einem Brief an das hessische Kultusministerium.
  • Im vergangenen Jahr haben Dutzende Lehrer aus Hessen, die meisten davon aus Grundschulen, eine sogenannte Überlastungsanzeige beim Ministerium gestellt und darin arbeitsrechtlich auf eventuelle Risiken durch diese Überbeanspruchung hingewiesen. Im Klartext: Die Kollegen fürchten um ihre Gesundheit – und geben das gegenüber dem Dienstherren offiziell zu den Akten.

 

24 Kommentare

  1. Als Vater mach’ ich mir da große Sorgen. Vor allem wo unsere Tochter nächstes Jahr in die Schule kommt! Zumal Sie ein echt fiffiges Märchen die jetzt schon viel Spaß daran hat von ihrem Bruder zu lernen. Was passiert mit diesen Kindern wenn die Anforderungen zwangsweise gesenkt werden müssen??
    Aber als Kinder- und Jugendcoach werde ich bei solchen Artikeln richtig sauer! Es gibt so viele die mit tollen Methoden helfen wollen. Den Eltern, den Lehrern und vor allem den Schülern. Und was kommt auf Vorschläge um die Situation zu verbessern? “Dafür haben wir kein Bedarf!” Wenn ich zB. mit dem Elternbeirat einer hiesigen Schule Konzepte ausarbeite wie man diese Situationen verbessern kann kommt laufend der Einwand:” Da spielen unsere Lehrer, unsere Schulleitung, die Eltern usw. nicht mit!”
    Normalerweise würde ich da sagen:” Euer Druck ist noch nicht groß genug!” Aber es geht um unsere Kinder, um die Gesundheit der Lehrer und um unser aller Zukunft! Also nehmt ‘verdammt nochmal’ Unterstützung an!!

    • Können Sie einmal konkreter beschreiben, wie diese Hilfe aussehen könnte, die Sie ausgearbeitet haben? Ich kann mir so aus dem hohlen Bauch heraus nicht vorstellen, wo sie ansetzen wollen.
      In den Schulen – zumindest bei uns – wird schon mit externen Partnern zusammengearbeitet, wo es sinnvoll erscheint und wir sehen diese Zusammenarbeit als Bereicherung an.

    • Es gibt viele Dinge, die Schule besser machen könnten. Aber die Luft dafür wird immer dünner: Durch den zunehmenden Druck, erwartete Inhalte zu vermitteln (Vera usw), Ein hohes Mass an personeller Unsicherheit (offene Stellen, kein qualifizierter Nachwuchs), ein Wust an Foerderplaenen ohne Zeit und Lehrer, die diagnostizierten Förderbedarf aufarbeiten zu können, curriculare Karussell Fahrten mit Hü und Hopp Strategie und einem hohen Mass an Improvisationsnotwendigkeiten (Verlässliche Schule) usw. Engen die Möglichkeiten, zusätzliche Vorhaben einzuführen s hlicht ein. Das mag als Desinteresse wahrgenommen werden, ist aber auch als Ueberlebensstrategie gesehen werden.

  2. “Es gibt so viele die mit tollen Methoden helfen wollen.”

    Ja, bestimmt.

    Aber lesen Sie mal die Brandbriefe.
    Lehrer mahnen, bitten und betteln um Entlastung, das interessiert aber niemanden.

    • ??? wie kommen Sie darauf das es NIEMANDEN interessiert? Doch es interessiert viele! Und Unterstützung wird immer mehr angeboten. Aber mit so erstaunlichen Begründungen wie oben geschrieben abgelehnt.

      • Ja, @ Palim, weil eben nicht alles geht. Entlastungen, die Geld verschlingen UND Gehaltserhöhungen, die ebenfalls kosten. Man kann eben nicht alles haben und für die Politik ist eine Gehaltserhöhung am einfachsten zu bewerkstelligen – und dann sollen wir bitteschön den Mund halten und unsere Arbeit machen. Schließllich werden wir doch dafür “fürstlich” entlohnt (aus Sicht der Politiker).

      • Unterstützung wird kaum angeboten.
        Sicher, es gibt Fortbidungen, aber ich habe in 20 Jahren kaum gute gefunden.
        Wer meint, er hätte zu viel Arbeit, wird zum Seminar für Zeitmanagement geschickt. Eine 60-Std.-Woche lässt sich aber nicht wegrationalisieren, wer wirklich denkt, er könne Abhilfe bei der Arbeitszeit schaffen, wird qualitative Einbußen predigen müssen.

        Wer meint, die Klasse sei schwierig, bekommt Vorträge zu Classroom-Management. Da sind sicherlich hilfreiche Ansätze bei, aber auch ohne moderne Bezeichnung sind Lehrkräfte tatsächlich in der Lage, eine Klasse zu führen. Bei gewaltbereiten, aufmerksamkeit-erheischenden oder ausgesprochen eingeschränkten Kindern hilft aber die beste Organisation nicht, wenn man täglich allein vor der Klasse steht: die einen Kinder legen es darauf an, die Grenzen zu überschreiten und Konsequenzen werden von der Landesschulbehörde eher einkassiert statt unterstützt, die anderen Kinder finden entweder den Weg zur Toilette nicht und nässen ein, sie verbringen 45 min auf der Toilette, weil sie es nicht anders kennen, oder sie finden den Rückweg nicht und verlaufen sich, weil sie orientierungslos sind.
        Die Inhalte des Classroom-Management sind auch Kern der Inklusions-Fortbildung, in der zum Thema “Differenzierter Unterricht” kaum etwas gesagt wurde. Offenbar war der Landesschulbehörde schon bewusst, dass es ohne Regelsysteme in den Klassen sehr schnell zu großen Schwierigkeiten kommen kann. Allerdings gab es Hinweise zu Teamteaching, wobei dies Theorie bleiben muss, da keine Lehrerstunden zur Verfügung stehen, damit man gemeinsam in einer Klasse unterrichten kann.

        Weil es immer um Kosten geht und jeder Träger diese vermeiden will, wird alles eingespart, was hilfreich wäre, Förderstunden, Lehrerstunden, Beratungszeiten, Förderlehrerstunden, I-Helfer etc.
        Da frage ich mich, worin sie die Unterstützung sehen, die “immer mehr angeboten” wird.

  3. ZITAT 1: “Bislang allerdings ohne nennenswerte Reaktionen.”

    Das Problem ist leider, dass Berufsverbände wie die Gewerkschaften den Politikern suggerieren (und diese es zu glauben scheinen), alles wäre damit erledigt, wenn man den Lehrern nur einfach mehr Gehalt zahle – und leider blasen einige wenige Kollegen in das gleiche Horn. 🙁

    Die Brandbriefe zeigen es aber überdeutlich: Gehaltserhöhungen – so sehr sich sicherlich jeder darüber freut – helfen uns keinen Milimeter weiter bei den Belastungen des Schulalltags ! Wann wachen die Verantwortlichen endlich auf. Die Gelder werden an anderer Stelle / für anderes dringend gebraucht, damit es wirklich besser wird!

    • Mir ist nicht ganz klar, von welchem Berufsverband oder welcher Gewerkschaft sie sprechen. In meinem Berufsverband steht das Thema ganz oben auf der Liste und auch in der von mir wenig geschätzten GEW ist es zumindest in Niedersachsen Thema.

      Sie vermischen hier nur zwei Dinge, die gar nicht zusammen gehören: Gehaltserhöhungen und Arbeitszeit/Arbeitsbedingungen. Die jährlichen Gehaltserhöhungen werden von den Dachverbänden erstritten, in denen Lehrer nur ein kleiner Teil sind. Hier ist es in der Tat einfacher für uns, weil die Masse der öffentlich Beschäftigten eine gewisse Durchsetzungsfähigkeit besitzt.

      Der andere Punkt ist die Arbeitszeit: Hier ist es eigentlich vom Gesetz vorgegeben, in jedem Bundesland müssen Beamte 40 oder 41 Stunden die Woche (1760/1804 Stunden im Jahr) arbeiten. Dummerweise legen die Landesparlamente/Landesregierungen per Verordnung die Umrechnung in Deputatsstunden fest. Ein Druckmittel dagegen haben Verbände und Gewerkschaften zunächst nicht, nur der nicht einfache juristische Weg kann hier offenbar weiterhelfen. Das ist aber nicht so einfach, wie ich selbst schon erfahren musste.

      Zu ihrem Argument, man kann nicht beides haben, kann ich nur sagen: DOCH! Wieso nicht? Angemessene Lohnzuwächse(zumindest Inflationsausgleich) und faire Arbeitsbedingungen sind doch keine utopischen Forderungen.

  4. ZITAT 2: ” An vielen Schulen trete die Vermittlung von Bildungsinhalten in den Hintergrund, weil immer mehr „Erziehungsaufgaben die Zeit der Lehrer in Anspruch nehmen“.”

    Das ist einer der Gründe, warum die Kinder immer weniger lernen – wir haben gar keine Zeit mehr, ihnen etwas beizubringen und zu üben, zu üben, zu üben.

  5. @ Tim Mainz

    ZITAT: “Wenn ich zB. mit dem Elternbeirat einer hiesigen Schule Konzepte ausarbeite wie man diese Situationen verbessern kann kommt laufend der Einwand:“ Da spielen unsere Lehrer, unsere Schulleitung, die Eltern usw. nicht mit!”

    Es ist nicht sehr hilfreich zu beklagen, dass Vorschläge / Konzepte erbracht werden, die aber nicht angenommen werden, ohne uns zu sagen, was das denn für Vorschläge oder Konzepte sind. Nennen Sie uns doch mal Beispiele, dann können wir Ihnen vielleicht auch sagen, warum das abgelehnt wird, vielleicht sogar abgelehnt werden muss?!?

  6. ZITAT: “Zu ihrem Argument, man kann nicht beides haben, kann ich nur sagen: DOCH! Wieso nicht? Angemessene Lohnzuwächse(zumindest Inflationsausgleich) und faire Arbeitsbedingungen sind doch keine utopischen Forderungen.”

    In Sachsen wurde das Stundensoll um 1 Stunde gesenkt. Zu wenig, ja, aber es zeigt, dass es geht.

    Ihr Zitat suggeriert etwas, was ich nicht gesagt habe. Ich habe nie gesagt, wir brauchen kein angemessenes Gehalt, SONDERN faire Arbeitsbedingungen. Ich sagte immer, wir haben ein (sehr) gutes Gehalt. Noch mehr Gehalt ist jetzt nicht das Dringendste, JETZT kann und soll Geld in bessere Arbeitsbedingungen investiert werden.

    Dass man nicht alles haben kann, geht davon aus, dass die Steuermehreinnahmen nicht nur den Lehrern zugute kommen können. Es gibt noch andere und noch mehr zu tun in unserem Land.

  7. @ Palim,

    wenn es den Inflationsausgleich nicht gegeben hätte, wäre ich klar dafür, dass es ihn geben muss. Bei uns gab es jedenfalls Gehaltserhöhungen in den letzten Jahren.

    • Es gibt keinen Inflationsausgleich.
      Den Arbeitnehmervertretern ist es in den letzten sieben/acht Tarifrunden auch nicht gelungen, Tarifabschlüsse, die keinen Kaufkraftverlust darstellen, zu verhandeln. Die sinkende Kaufkraft ist aber Folge der Preissteigerungen, die zu einem Teil durch die Inflation bedingt ist.

      Der Anstieg von Mietpreisen je Quadratmeter in Ballungsräumen ist z.B. in den letzten 30 Jahren stärker gestiegen als die Entgelte im ÖD.

      • In der privatwirtschaft wurden diese lächerlichen Abschlüsse durch Streiks erkauft und von den Gewerkschaften auch noch als Erfolg verkauft.

    • Bei uns diverse 0-Runden und 10% Reallohnverlust

  8. Das Schulsystems in Deutschland ist einfach eine Katastrophe und es ist höchste Zeit, dagegen aufzubegehren: http://zwerggefluester.de/category/bildungsfreiheit/

    • Es ist unübersichtlich, aber durchaus vegleichbar. Und – das muss man sich klar machen – es leistet sicher vieles von dem, was Vorgabe an Schule ist. Nur eben: Die Wünsche Dritter (Eltern) sind eben nicht unbedingt Teil des Schulauftrages

      • Es gibt in der SekI nur vier mögliche Schulabschlüsse – egal in welchem Bundesland und an welcher Schulform. Eine weiterführende, allgemeinbildende Schule kann nach der erforderlichen Mindestzahl an Vollzeitschulbesuchsjahren entweder mit dem Hauptschulabschluss (nach Klasse 9), dem (erweiterten) Hauptschulabschluss nach Klasse 10. dem Mittleren Schulabschluss einschließlich Fachoberschulreife (vormals Realschulabschluss) oder dem Mittleren Schulabschluss einschließlich Fachoberschulreife verbunden mit der Berechtigung zum Übertritt in die gymnasiale Oberstufe abgeschlossen werden. Wer die Mindestanforderungen des Hauptschulabschlusses nicht erreicht, hat keinen Abschluss.

        Die Bedingungen zur Vergabe dieser einzelnen Abschlüsse variieren geringfügig von Bundesland zu Bundesland, da in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Voraussetzungen vorliegen. Die Ziele sind also gleich, die Wege aufgrund unterschiedlicher Schulformen unterschiedlich

    • Stimmt, das System ist eine totale Katastrophe. Deutschland ist EU-weit und auch in der Welt ganz am Ende! Deshalb ist die Wirtschaft in Deutschland auch am Boden, die Arbeitslosigkeit bei 50% und wir werden alle verhungern.

  9. @ Louise

    Nein, ist es nicht.

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