Längere Winterferien? Kultusminister winken ab – „Infektionsschutz wirkt“

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BERLIN. Stich ins Wespennest? Mit ihrem Vorschlag, die Weihnachts- und Winterferien wegen der Corona-Pandemie zu verlängern und stattdessen die Sommerferien zu kürzen, haben zwei Bundestagsabgeordnete der Union eine hitzige Diskussion ausgelöst. Zahlreiche Kultusminister reagierten schroff ablehnend. Auch Lehrer-, Schüler- und Ländervertreter sowie Parteikollegen wiesen die Idee zurück. Der Bundeselternrat zeigte sich dagegen offen dafür. Sein Credo: „Es gibt momentan keine verrückten Vorschläge.“

Das Coronavirus wirbelt den Schulalltag in Deutschland durcheinander – das wird auch im Winter so bleiben. Foto: Shutterstock

DER VORSCHLAG

Der Hamburger CDU-Chef Christoph Ploß sagte der «Bild»-Zeitung: «Wir sollten darüber nachdenken, die Winterferien um zwei bis drei Wochen zu verlängern und im Sommer entsprechend zu kürzen.» Ziel müsse sein, bestmöglich durch die Pandemie zu kommen. Sein Fraktionskollege im Bundestag, Stephan Pilsinger (CSU), regte sogar bis zu vier Wochen längere Weihnachtsferien mit entsprechender Kürzung der Oster- und Sommerferien an. «Das Wohl der Schüler und Lehrer muss im Vordergrund stehen», begründete er seinen Vorschlag. Hintergrund ist die Debatte über kalte Klassenzimmer, weil wegen des Coronavirus in kurzen Abständen gelüftet werden soll.

ABFUHR VON PARTEIKOLLEGEN UND LÄNDERN

Ziemlich deutlich fielen die Reaktionen bei Parteikollegen und Ländervertretern aus: «Nee», sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. Es sei jetzt nicht die Zeit, über Ferienverlängerungen zu reden und damit mit «zusätzlichen Dingen» für Verunsicherung zu sorgen. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann meinte, mit einer Verlängerung würde eine Welle von Betreuungsproblemen von Kindern und Jugendlichen ausgelöst. «Das werden wir nicht angehen», sagte er. Die derzeitige Lage sei schwierig genug. Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) kritisierte, öffentliche Schulferiendebatten seien überflüssig wie ein Kropf.

Auch das hessische Kultusministerium reagierte ablehnend:  «Eltern sind auf verlässliche Ferienzeiten und Planungssicherheit für die Betreuung ihrer Kinder angewiesen», so hieß es in Wiesbaden. Lehrer und Schüler müssten sich auf die Abschlussprüfungen vorbereiten können. Zudem sei das Infektionsgeschehen zu dynamisch, als dass bereits jetzt Voraussagen für die Weihnachtszeit möglich wären.

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) befand: «Der Vorschlag ist untauglich und unnötig.» Die Idee sei «kurzfristig weder schulorganisatorisch noch praktisch umzusetzen.» Weiter erklärte sie: «Nach dem Lockdown im letzten Schuljahr muss es in diesem Schuljahr darum gehen, dass Schule in geregelten Strukturen stattfindet und die Kinder so viel Präsenzunterricht wie möglich erhalten ohne lange Unterbrechungszeiten wie einen Monat Weihnachtsferien.» Die Erfahrungen der vergangenen Wochen hätten gezeigt, dass an den Schulen des Landes kein unkontrolliertes Infektionsgeschehen festzustellen sei und Schulen keine Hotspots seien. «Ganz im Gegenteil: Die strengen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen werden eingehalten und wirken», so Gebauer.

Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (CDU) sagte:. «Man sollte einfach mal die Kirche im Dorf lassen. Solche voreiligen Schüsse aus der Hüfte verunsichern nur Schüler, Lehrer und Eltern.» Man dürfe angesichts steigender Infektionszahlen nicht reflexartig über Beschränkungen von Bildung fabulieren. «Kinder sind nicht Treiber der Pandemie. Das stellt nun selbst das Robert-Koch-Institut fest. Jetzt kommt es darauf an, das Vertrauen der Schüler, Lehrer und Eltern in den Schulbetrieb aufrechtzuhalten und zu stärken. Schule braucht Verlässlichkeit und Sicherheit, statt ständige Verunsicherung», betonte der Minister.

Piwarz spielte damit auf neue Empfehlungen für den Schulbetrieb an, die das RKI in dieser Woche herausgegeben hat  – und in dem tatsächlich festgestellt wird, dass Kinder und jüngere Jugendliche nicht Treiber der Pandemie seien. Allerdings wird darin auch betont, dass Schüler keineswegs immun sind. Darüber hinaus wird über eine steigende Zahl von Corona-Ausbrüchen an Schulen berichtet (News4teachers widmet den neuen RKI-Empfehlungen einen großen Beitrag – hier geht es hin).

WAS SAGEN DIE, DIE ES BETRIFFT?

Auch im Bildungsbereich winken die meisten ab: Der Vorsitzende des Grundschulverbandes, Edgar Bohn, nannte die Idee mit den verlängerten Ferien im Winter «wenig zielführend». Es lasse sich nicht abschätzen, wie sich die Pandemie entwickele, sagte er. «Wir könnten also vor dem Problem stehen, dass wir auch im Frühjahr noch hohe Infektionszahlen haben und damit auch die Osterferien nicht verkürzt werden könnten.» Der Verband warnte zudem mit Blick auf benachteiligte Kinder davor, dass diese dadurch wieder über längere Zeit keinen Kontakt zur Schule hätten.

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, man sollte die Zeit nutzen, in der Präsenzunterricht mit vollen Klassen noch möglich sei. «Niemand weiß, ob und wann ein neuer Lockdown kommt beziehungsweise eine neuerliche Phase des Wechselbetriebs», sagte er. Der Sprecher der Bundesschülerkonferenz, Torben Krauß, sieht das ähnlich: «Es ist wichtig, dass wir Präsenzunterricht haben. Wir haben in den letzten Wochen gesehen, dass es schwierig ist, online unterrichtet zu werden», sagte er.

Der Landesvorsitzende des Bayerischen Elternverbands, Martin Löwe, sprach von einer «Schnapsidee». «Nach den vielen Unsicherheiten im Frühjahr und im Sommer wollen sich Eltern jetzt auf die Ferienordnung und die geschaffenen Hygieneszenarien verlassen können», sagte Löwe. Man habe sich ja bisher kaum von den vielen Planungsschwierigkeiten der vergangenen Monate erholt. Und eine pauschale Verlängerung der Winterferien mache keinen Sinn. «Wir sind davon überzeugt, dass klassenweise angeordnetes Distanzlernen oder Klassenteilungen die Ansteckungsgefahr im Falle des Falles lokal ausreichend begrenzen.»

POLITIK WILL SCHULEN UNBEDINGT OFFENHALTEN

Auch Politiker aus Bund und Ländern und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) betonen nach den Schulschließungen und dem Schichtbetrieb vor dem Sommer immer wieder, dass die Offenhaltung von Kitas und Schulen nun oberste Priorität habe. Die Zwangspause im Frühjahr und der anschließende Notbetrieb mit Unterricht und Betreuung in Schichten hatten die Nerven von Millionen Familien, Erziehern und Lehrkräften strapaziert und viel Frust ausgelöst. Bildungsexperten befürchten zudem negative Nachwirkungen, vor allem bei Kindern aus ärmeren Familien.

«ES GIBT MOMENTAN KEINE VERRÜCKTEN VORSCHLÄGE»

Offen für den Vorstoß, die Winterferien zu verlängern, zeigte sich allerdings der Vorsitzende des Bundeselternrats, Stephan Wassmuth: «Ich würde momentan selten Vorschläge von der Hand weisen.» Es seien besondere Zeiten: «Es gibt momentan keine verrückten Vorschläge», sagte er.

Die Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) will sich nach Angaben einer Sprecherin der KMK-Vorsitzenden und rheinland-pfälzischen Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD)  bei ihren Beratungen am Freitag mit dem Thema befassen. Hubig selbst lehnt den Vorschlag aber auch ab. «Wenn man schaut, wo derzeit die Infektionen entstehen und weitergegeben werden, dann sind das nicht die Schulen», sagte Hubig in Mainz. «Deshalb ist es fraglich, ob verlängerte Ferien überhaupt die Infektionen eindämmen könnten.»

Dazu stellten sich eine ganze Reihe weiterer Fragen, die den Ablauf des Schuljahres, Abschlussprüfungen und Schulorganisation beträfen. «Vor allem aber würde das auch unsere Eltern wieder vor neue Herausforderungen stellen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf», sagte Hubig. «Deshalb sehe ich persönlich den Vorschlag kritisch, gehe aber offen in den Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen der KMK.»

Ganz neu ist die Idee einer Ferienverlängerung nicht. Schon im August hatten namhafte Virologen, darunter Christian Drosten, Jonas Schmidt-Chanasit und Helmholtz-Forscherin Melanie Brinkmann in einer Stellungnahme geschrieben: «Sollte es gegen Jahresende zu einem kritischen Anstieg der Neuinfektionen mit regelmäßiger Beteiligung von Bildungseinrichtungen kommen, sollte eine Ausdehnung der Weihnachtsferien diskutiert werden, um die Zeiten mit höchster Infektionsaktivität zu verringern.» News4teachers / mit Material der dpa

Der Beitrag wird auch auf der Facebook-Seite von News4teachers diskutiert.

Philologenverband rät Lehrern und Schülern: „Dick anziehen!“ – Decken und Schals gehören jetzt zur Grundausstattung im Unterricht

 

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63 KOMMENTARE

    • Kennen Sie im Gegensatz zu jedem Kleinkind den üblichen Trick nicht?

      Kleinkinder halten sich ja auch die Hände vor die Augen und sind überzeugt, dass die anderen sie deshalb nicht sehen könne, weil sie selbst ja auch nichts sehen.

  1. Und schon wieder diese Realitätsverzerrung: Es gebe angeblich kein Infektionsgeschehen an den Schulen und die Hygienepläne werden eingehalten.

    Haben wir nicht in den Kommentaren zu nahezu jedem Artikel Berichte dazu, dass die Regeln eben nicht eingehalten werden?

    Und: Es gibt ein Infektionsgeschehen an den Schulen und es treibt die Pandemie maßgeblich voran. Siehe Allgemeinverfügung unseres Stadtkreises:

    https://www.hagen.de/web/media/files/hagen/m01/m0105/Allgemeinverfuegung_201007.pdf

    Auf Seite 3 steht, wo die Schwerpunkte liegen… Schulen und Kitas stehen gleich ganz vorne.

    Es ist zudem sehr naiv, anzunehmen, dass die Auswirkungen privater Parties oder auch des unvernünftigen Verhaltens einzelner Zeitgenossen auf die Orte beschränkt bleiben, an denen das getan wird. Im Gegenteil, die Schule ist genau der Ort, wo all das gemischt wird. Die Kinder der Partygänger sitzen neben denen der Risikopatienten oder denen der vorsichtigen Eltern, die sich nicht infizieren wollen.

    Bei uns fallen die Zahlen der Neuinfektionen aktuell wieder… aber es sind ja auch Herbstferien. Ob es da wohl einen Zusammenhang gibt?

    Ich fürchte nur, dass es wirklich bis Weihnachten dauern wird, bis all diese Erkenntnisse auch bei den KM ankommen werden. Irgendeiner (Frau Eisenmann?) hatte ja schon gesagt, dass man wohl bis Weihnachten weitermachen kann.

  2. Die (weiterführenden) Schulen sind in allen anderen europäischen Ländern mit entscheidend für die Verbreitung von Corona. Bei steigenden Infektionszahlen und ansteigenden Sterberaten kann man nun wirklich nicht mehr davon sprechen, dass der Infektionsschutz wirkt. Für mich ist das alles nur noch mit Humor ertragbar. Auch die Kultusminister werden sich der Kraft des Faktischen beugen müssen, wenn die Infektionszahlen weiter steigen. Es geht dann nicht mehr um verlängerte Ferien, sondern um Schulschließungen, die dieses Gremium mit zu verantworten hat.
    Regelunterricht als Fetisch. Ich hatte bisher gehofft, dass ein politisches Amt ein Mindestmaß an Vernunft und Strategie beinhaltet. Diese verantwortungslose Bildungspolitik wird der Treiber der Pandemie. Wie in anderen Staaten auch. Deutschland lernt wohl nur durch Schmerz.

    • Nein, Regelunterricht ist kein „Fetisch“, man nimmt ja inzwischen kein Blatt mehr vor den Mund: Während vor wenigen Wochen noch der Bildungsanspruch vorgeschoben wurde, wird ja inzwischen ganz offen ausgesprochen, dass die Schule laufen muss, damit es keine wirtschaftlichen und sozialen Verwerfungen gibt.

      Davon abgesehen, glaube ich aber auch nicht, dass solche Schnellschüsse wie verlängerte und verkürzte Ferien zu Besserem führen als zur Steigerung des schon bestehenden Chaos‘.
      Damit bietet man nur der ‚Gegenseite‘ (so muss man es ja leider inzwischen sagen) die Möglichkeit, „Verlässlichkeit“ und „Planungssicherheit“ für die Familien ins Feld zu führen und damit auch den Regelbetrieb weiter durchzudrücken.
      An den Ferien herumzuschrauben ist ungefähr so sinnvoll, wie die ad hoc erlassenen Übernachtungsverbote, die überhaupt nichts bringen außer Desorganisation, Ärger, Einbußen und Kosten.

      • ohne Komma vor „wie“!

        An den Ferien herumzuschrauben ist ungefähr so sinnvoll wie die ad hoc erlassenen Übernachtungsverbote, die überhaupt nichts bringen außer Desorganisation, Ärger, Einbußen und Kosten.

  3. Im Radio wurde dazu der Bundeselternverteter und die Elternvorsitzende interviewt: beide auch mit mehreren guten Argumenten absolut dagegen.

  4. Die Schulen offen zu halten hat für die Politik höchste Priorität!
    Anscheinend um jeden Preis!! Schwer erkrankte Schüler und Lehrer sind dann eben bedauerliche Kollateralschäden, die man billigend in Kauf nimmt.
    Der Vorschlag mit den verlängerten Weihnachtsferien schlägt genau in diese Kerbe, man windet wie ein Wurm sich mit allen Mitteln um Maßnahmen, die unangenehme Entscheidungen erfordern und Geld kosten, zu vermeiden.

    Lehrpläne auf Hauptfächer kürzen. In den Hauptfächern unwichtigere Themen streichen. Gibt es nicht! Doch!! Wenn man ehrlich ist, macht mein Sohn z.B. im Mathe Dinge die ich in zwei naturwissenschaftlichen Studien niemals auch nur im Ansatz gebraucht habe. Erklärung seiner Lehrer „Steht so im Lehrplan“.
    Auch bei mir, an einer beruflichen Schule, stehen Dinge im Lehrplan die heute nicht mehr zeitgemäß sind. Die braucht im Berufsleben eigentlich kein Mensch mehr. Wer zeichnet noch von Hand?
    Wenn das erledigt ist:
    – Klassen 1-7 halbieren und als Betreuung die Lehrer der Nebenfächer, welche man an den weiterführenden Schulen weg lässt, einsetzen.
    – Klassen 8+ in online Unterricht der gekürzten Hauptfächer.
    Aber:
    – Lehrplankürzungen sind unpopulär. Da muss jemand die Verantwortung übernehmen. Das ist nicht die starke Seite der Ministerien.
    – Kollegen aus Nebenfächern müssten fachfremd in unteren Klassen Aufsicht führen. Wer gibt schon gerne zu, dass eine 11. oder 12. klasse auch mal ohne Musik oder Religion überlebt und geht dann als Aufsicht an eine Grundschule?
    – Eltern von älteren Schülern müssten sich nach der Arbeit mit der Frucht ihrer Lenden beschäftigen. Aufgaben gemacht, Kontrolle usw. Bei etwas unmotivierteren Exemplaren wäre sogar etwas Erziehung notwendig. Unzumutbar!
    Also werden wir wohl weiter Präsenzunterricht mit allen Fächern und vollständigem Lehrplan durchziehen. Da muss niemand Abstriche machen. Kein Minister muss was unangenehmes entscheiden, kein Lehrer muss Teile seines extrem wichtigen Stoffs weg lassen, keine Eltern müssen bei der Erziehung ihrer Kinder mitwirken.
    Deutsch eben, „Ich will mein recht und wenn es mich das Leben kostet“. Hier im wahrsten Sinne des Wortes.
    Mittelwege, die jedem etwas abverlangen, sind nicht konsensfähig.
    Entweder wird die Gefahr ignoriert und es geht weiter wie immer oder man lamentiert über fehlende Lehrkräfte und bauliche Mängel.
    Tatsache ist aber, man hat jahrelang an Lehrkräften und Schulgebäuden gespart. Jetzt haben wir einen Stand der für ein Industrieland beschämend ist.
    Weder die bauliche, noch die personelle Situation wird sich in der kurzen Zeit, bis die Infektionszahlen über ein erträgliches Maß steigen, merklich verbessern lassen.

    • @Georg: Sehe ich genauso.
      Die Kultusminister würden von ihrer krankhaften Starrsinnigkeit des uneingeschränkten Regelbetriebs erst abrücken, wenn es mehrere Tote in Schulen geben würde. So lange das Virus aber vor allem die Risikogruppen und Angehörige betrifft, wird es billigend in Kauf genommen. Pech gehabt, oder selber schuld wenn Schüler und Lehrer Kontakt zu Risikogruppen haben.

      Einzige Chance, die ersten Ausbildungsbetriebe schicken ihre Azubis nicht mehr zur Berufsschule. Dies muss weiter Schule machen…
      In den größeren Betrieben kann ich eine Azubis dann auch unter Einhaltung der AHA-Regeln auf die Prüfungen vorbereiten.

    • Richtig so schreiben sie weiter leider ist denen egal was mit schüler passiert oder deren famielen ob es extra gemacht wird das schüler krank werden und die famielen angehörigen anstecken die sind verantwortlich wenn es ernsthafter wird keiner wird still in ecke warten riskieren gesundheit von kinder jugendlichen und deren famiele angehörigen es reicht langsam die sollen eigene famiele angehörige risklerden als versuchskaninschen mit denen wie ferngesteuertes spielzeug spielen nicht mit uns es reicht

  5. Mannomann! Lehrer sind wirklich seltsame Geschöpfe. Da wirft man ihnen irgendwelche belanglosen Themen vor die Füße und schon diskutieren sie sich dumm und dämlich bis zum Nimmerleinstag!
    Das ist doch pure Ablenkungsstrategie, ein Hinhalten, damit wir uns mit den wichtigen Themen nicht mehr befassen und uns vor allem nicht solidarisieren.

    Was soll ich sagen? Es funktioniert!

    • Jap. Und nach den Herbstferien gehen wir alle wieder artig hin und managen die „Krise“ mit protokollierter Lüftung. Der Personalrat ist komplett abgetaucht- das Kollegium bis an die Belastungsgrenze beschäftigt. Organisierter „Widerstand“ bzw. gemeinsame Remonstrationen (Stichwort Raumtemperatur u.a.) nicht möglich oder wird als unangenehm empfunden. Die meisten meiner KollegInnen verstehen nicht mal ansatzweise, dass wir auch eine Remonstrationspflicht haben und diese auch nützlich umfunktionieren könnten. So bleibt eigentlich nur die Möglichkeit das eigene Fell zu retten…..

      • Elfe. Tun Sie das. In einer Pandemie überleben die Vorsichtigen. Tragen Sie gute Masken und gehen Sie dummen Kollegen, die verharmlosen, aus dem Weg.

    • Stimmt, der Arbeitsschutz ist dermaßen belanglos, dass es sogar ein Ministerium auf Bundesebene gibt, das sich dem Thema widmet bzw. diesem Aufgabenbereich teilweise gewidmet ist. https://www.bmas.de/DE/Startseite/start.html aka Bundesministerium für Belangloses.

      Da im Schulbereich nur jede 4. Lehrkraft angestellt ist, muss der Arbeitsschutz für diese Beschäftigten auch nicht gelten. Was glauben Sie eigentlich wie groß der Aufschrei von Herrn Osterloh bei VW wäre, wenn seine KollegInnen zu den selben Bedingungen wie Lehrkräfte an Schulen arbeiten müssten. Wenn man einmal davon ausgeht, dass die Schulleitervereinigung in etwa mit den Vertretungen der AT-Kräfte in der wirtschaft vergleichbar ist, sehe ich keine AT-Angestellten, die bereit wären unter den gegebenen bedingungen bzw. überhaupt zu tauschen

  6. In welcher Welt leben unsere Bildungsministerinnen?

    Zitat: «Ganz im Gegenteil: Die strengen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen werden eingehalten und wirken», so Gebauer.

    Von strengen Maßnahmen habe ich weder in NRW noch in anderen Bundesländern was gesehen – volle Klassen und keine Masken: alles wie gehabt!
    Wenn es kurzfristig nötig werden sollte, die Weihnachtsferien zu verlängern, weil das Infektionsgeschehen unübersichtlich wird, dann ist das eben so. Es hilft aber nicht, alle Ideen jetzt schon kaputt zu reden!

  7. Der Vorschlag, die Schule als Ferien geschlossen zu halten, muss ins Leere laufen.
    Das ist ebenso verquer wie Schulschließungen, bei denen Lehrkräfte die SuS mit Aufgaben versorgen sollten, den SuS dann aber gesagt wurde, es sei alles freiwillig.

    Wenn man dagegen jetzt ankündigen würde, dass nach den regulären Ferien 2 Wochen zu Hause gelernt werden soll, hätte man ausreichend Zeit, die Materialien dafür zusammenzustellen und ggf. im Unterricht vorab noch Inhalte aufzugreifen. Zeit und Umfang könnte man altersgerecht oder entsprechend Stundenplan uns Hausaufgaben ansetzen und mit Vorlauf auch im Kollegium besser abstimmen.
    Gerade angesichts der schlechten digitalen Versorgung wäre dies angemessen.

    Statt solches vorausschauend zu planen, lässt man es laufen – Hauptsache, man kann sagen, die Schulen seien komplett geöffnet – und findet jede Woche eine neue Regel, die in den Schulen gar nicht umgesetzt werden kann oder den Unterricht maßgeblich beeinträchtigt und den allgemein gültigen Arbeitsschutz aushebelt.
    Da hätte doch im Tross des ministerialen „ich bringe euch die frohe Botschaft des Digitalisierungsgeldes“-Besuches auch immer ein Arbeitschutz-Beauftragter mitreisen und einen ehrlichen kriteriengeleiteten Blick in die Schulräume werfen können, um ein realistisches Bild des Alltags zu erhalten, fern des roten Teppichs.

    Schulen sind nicht hermetisch abgeriegelt, sondern eher Großveranstaltungen mit vielen Kontakten, die wiederum nach der täglichen Veranstaltung auch viele Kontakte haben. Tatsächlich sollte man entsprechende Regelungen treffen, tut man aber nicht. Von Studien imSchulumfeld ist auch nichts zu hören und obwohl bekannt ist, dass Kinder asymptomatische Verläufe haben, werden sie kaum getestet, sondern allein 48h Fieberfreiheit verlangt. Warum?

    Wenn dann trotz geringer Testungen doch an der Schule Infektionen bekannt werden, gehen die Kinder in Quarantäne, die Lehrkräfte auch. Dann bringt keiner mehr Aufgaben herum, man kann auch nichts schicken. Dafür fällt dann der Unterricht aus für alle, die zu Hause bleiben müssen, und auch für die, die zur Schule gehen dürfen, aber keine Lehrkraft haben.

  8. Erlauben Sie mir eine Erweiterung Ihres Kommentaranfangs:
    „Das öffentliche Leben aufrecht zu halten, hat für die Politik höchste Priorität! Schwer erkrankte Kinder und Erwachsene sind dann eben bedauerliche Kollateralschäden, die man billigend in Kauf nimmt.“

    Ergo: Verantwortungsvolle Politiker sollten alles zum Erliegen bringen, denn Schutz vor Corona geht vor und der Gesundheitschutz der Bürger steht sogar im GG.

    • Die Beschulung von Schülern im Präsenzunterricht ist also ein elementarer Teil des öffentlichen Lebens?
      Das öffentliche Leben kommt total zu Erliegen, wenn ältere Schüler zuhause unterrichtet werden?
      Wieso, weil Eltern dann einen Teil der Erziehungsarbeit selbst übernehmen müssen?
      Diese Sicht der Dinge ist schon relativ armselig für Eltern.

  9. Ich sage mal so:

    Die Wirksamkeit der Hygienepläne als Aussage ist ungefähr so wie „Die Rente ist Sicher!“ zu bewerten.

    • So ist es, und zwar überall. Dauernd nur um die Schulen und deren Ansteckungsgefahren zu kreisen, Schulschließungen oder die Abschaffung der Schulpflicht zu fordern und auch noch dankbar zu sein für jeden Artikel, der diese Sichtweise bestärkt, hat etwas Surreales.

      • Da die Aussage Norbet Blühms Unsinn ist (die Rente ist nämlich nicht sicher) erschließt sich mir dein Kommentar nicht so ganz.

    • Was glauben Sie, wie sicher die rente erst ist, wenn die Beitragszahler milde Krankhietsverläufe im gegensatz zu den rentenempfängern haben. Die unterschiedlichen Letalitätszahlen der unterschiedlichen Altersgruppen ind ein Beitrg zur Stabilisierung des Rentensystems.

  10. Es kann ja in dieser Zeit der Unterricht in die Nähe von Friedhöfen verlegt werden. Natürlich unter Einhaltung der Hygienevorschriften, dann hat man es später nicht so weit.

  11. Die Wirtschaft steht an erster Stelle, deshalb wird an den Schulen alles so bleiben, wie es ist.
    Unser Kind geht in die erste Klasse, alle ohne Maske und ohne 1,5 m Abstand. Es sitzen 2 Kinder an einem Tisch.
    Jetzt soll nach den Ferien alle 20 Min. gelüftet werden und es wird immer kälter!
    Dann liegen die Kinder und Lehrer bald mit einer dicken Erkältung oder sogar einer Lungenentzündung flach!
    Die Kinder sollen sich warm anziehen (Mütze, Schal, Decken mitbringen und im Zwiebel Look anziehen)???!
    Sollen die Kinder dann auch mit Handschuhe schreiben…???
    Was ist denn so schwer daran, nur die Hauptfächer, im Schichtwechsel oder Tageswechsel (mit halben Klassen) zu unterrichten????
    Hat doch vor den Sommerferien auch funktioniert!
    Die AHA Regeln an den Schulen greifen??? Warum sind denn soooo viele Schulen betroffen und müssen schließen?!
    Was ist mit den Vätern und Müttern, die Risikopatienten sind?
    Es gebe nur wenige Todesfälle?
    Jeder Tote ist einer zu viel!!!
    Kinder haben meist nur leichte Symptome?
    Was ist aber mit den Nachwirkungen einer Infektion???
    Mir tun die Lehrer, Kinder und Familien
    ( Risikopatienten) so leid!
    Hier wird mit dem Leben gespielt

    • Liebe/r Traurigundentsetzt,

      Ich möchte Sie gerne beruhigen!
      Ich bin Grundschullehrerin und unterrichte auch eine erste Klasse ohne AHA- Maßnahmen. Und, ja, auch mir war manchmal etwas mulmig!

      Gestern habe ich aber den Corona-Podcast # 60 vom NDR mit Prof. Drosten gehört. Darin sprach er auch von einer großen Studie aus Indien. Deren Ergebnis war unter anderem, dass sich die Altersgruppen meist nur untereinander anstecken.
      Also Kinder stecken Kinder an, Jugendliche stecken Jugendliche an und Erwachsene andere Erwachsene.

      Also heißt das ja auch, dass Kinder keine Erwachsenen anstecken und umgekehrt.
      Sollte sich Ihr Kind in der Schule bei einem anderen Kind infizieren, so wird es Sie wohl nicht anstecken (und auch den Lehrer nicht)! Und nur in den allerseltensten Fällen erkranken Kinder an Covid-19.
      Das heißt aber auch, dass Kinder ihre Großeltern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit NICHT anstecken werden !

      Sollten an einer Schule Kinder UND Lehrer einer „Kohorte“ infiziert sein, müssen also auch die Infektionen unabhängig voneinander von außen eingeschleppt worden sein. Sowas passiert! Oft!

      Zum Lüften und der dadurch entstehenden Kälte konnte die Studie leider keine Aussagen machen. Indien ist ein heißes Land und das Leben findet sowieso viel im Freien statt.

      Aber schließlich erwärmt sich die frische Luft auch schnell, sobald die Heizungen nach dem Lüften wieder aufgedreht werden. Dann können die Kinder sich-bis zum nächsten Lüften- wieder „entzwiebeln“!

      (Muss ich jetzt eigentlich noch „Ironie off“ schreiben?)

      • @Alla: Beraten sie die Kultusminister? Die äußern auch ständig diese Märchen. Das Virus weiß, dass es nur von Schüler zu Schüler und von Lehrer zu Lehrer weitergeben werden darf.
        Ich habe 17 bis ca. 40jährige Berufsschüler. Und da soll dass Virus dann ohne Abstand und Maske und Lüftungsanlage in einem Raum über 8 Stunden nicht von Schüler zu Lehrer oder umgekehrt ausgetauscht werden können?
        Sorry, dies ist völliger Unsinn.

        • @Matty

          Lieber Matty,

          ich habe mich ja auch während der ersten paar Zeilen gewundert, dann dämmerte es mir und @Alla hat in der letzten Zeile auf die Ironie hingewiesen …

          • Danke @ Pit 2020,
            Ich werde mich demnächst mit ironischen Kommentaren zurückhalten!
            Zumindest werde ich sie deutlicher kennzeichnen!

    • …ich höre da nur „mimimi“. Es ist eine Pandemie und da bleiben nicht alle gesund und munter. Über 70.000 Tote jährlich durch Tabakrauch stört sich ja auch kein Mensch – oder wann wird eine so hitzige Diskussion z. B. über rauchende Eltern geführt?
      Sehr typisch auch der pseudoempörte „hier wird mit dem Leben gespielt“ Ausruf – bei all den Maßnahmen, Gedanken und kurzfristigen Anpassungen an die tagesaktuellen Gegebenheiten halte ich es für absolut niederträchtig die Bemühungen aller in Politik und vor allem der Wissenschaft so gering zu schätzen!
      Die genannten Lösungsvorschläge sind zwar ganz gut, praktisch aber mit massiven Problemen behaftet. Unterrichtsteilung heißt entweder weniger Unterricht oder mehr Personalbedarf – letzteres lässt sich nicht umsetzen (genau: wegen Personalmangel) und ersteres schadet den Schülern.
      Beispiel Krankenhaus: einfach mehr arbeiten unter höherem Risiko und bei gleichem Gehalt (bei nur minimalem „mimimi“-Gejammere) geht auch. Nochmal: es ist eine Pandemie, kein Wünsch-dir-was-Ponyhof…

      • Wie war das mit dem Rauchverbot in Kfz in denen Kinder mitfahren?

        Btw bezüglich rauchender Lehrkräfte gibt es klare Vorgaben. Auf dem Schulgelände darf nicht geraucht werden. Die einzigen, die sich nicht daran halten, sind in der Regel die Eltern oder andere Erwachsene, die während der Schulzeit über die Schulgelände gehen.

      • @ MrRight

        Vielen Dank für Ihren Kommentar!
        Kein mimimi, aufrecht, klar, zäh wie Leder, den wahren Feind stets im Blick!
        Lösungsorientiert, das hat uns schon lange gefehlt!
        A man must do what a man must do!
        Bleiben Sie uns noch lange erhalten!

      • Hallo Mr Right,
        als Krankenhausbeschäftigte hoffe ich, dass Sie kein Mitarbeiter des Gesundheitssystems sind, sondern, und da sind Sie leider nicht der einzige hier, den Verweis auf Krankenhausmitarbeiter ganz platt benutzen, um den Schulmitarbeitern ein „mimimi“ zu unterstellen.
        Wenn dem so ist, sollten Sie sich dafür schämen! Einige Berufsjahre habe ich am Bett hochinfektiöser Patienten gestanden…und ich freue mich sehr, dass es Eltern und Schulmitarbeiter gibt, die das unnötige Hochrisikvorhaben Regelbetrieb mit 2 x Stoßlüften pro 45 Minuten in Frage stellen! Unnötig ist es, da auch Schüler zum Präsenz gezwungen werden, die mit Homeschooling gut zurecht gekommen sind, entweder weil sie engagierte Eltern haben oder ein Alter in dem sie selbstständig lernen können (Oberstufe, Berufsschule). Wäre dem nicht so, wäre das Abi 2020 ja katastrophal ausgefallen. Ist es das?
        Junge Menschen infizieren sich gerne symptomlos oder symptommilde untereinander. Davon ab verfügen junge Menschen altersbedingt über wenig Risikobewusstsein. Glauben Sie nicht, dass die Raumluft so schon sehr infektiös werden kann? Hinzu kommt, dass für den Erreger die Virenmenge, die im Körper eine Infektion auslöst, noch unbekannt ist. Aerosolforscher weisen immer wieder auf diese Besonderheiten hin, aber unsere Kultusminister scheinen ja zu wissen, dass Lüften alle 20 Minuten reicht….
        Daher ist der Ausruf „hier wird mit Leben gespielt“ mitnichten „pseudoempört“, sondern bedauerlicherweise wahr!
        Lieber Hr Right, Sie haben Recht. „Pandemie ist kein Ponyhof“, daher freue ich mich über kritische Eltern und Lehrer, jene also, die das erkannt haben!

      • „Bevor ich meine Kinder nochmal 6 Wochen daheim habe, sterbe ich lieber an Corona!“ Aussage meines ansonsten sehr geschätzten Nachbarn. Bislang überzeugter Wähler der Partei der amtierenden Schulminister*in. Ohne weiteren Kommentar.

      • @Mr Right: Die meisten Lehrer wissen sich, da sie früher oder später sowieso mit Corona infiziert werden.
        Sie haben anscheinend aber wenig Ahnung vom Schulleben. Jedes Virus läuft ohne Schutz und Einschränkung durch die Schüler- und Lehrerschaft durch. Und ohne Maßnahmen wird das Virus in der Pandemie unkontrolliert in alle weiteren Bevölkerungsgruppen weitergereicht, mit allen Konsequenzen bis zur Überlastung des Gesundheitssystems.

      • Respekt und Dank, MrRight! Endlich mal wieder ein Kommentar, dem ich mich voll anschließen kann.
        Allas Wunsch ist auch meiner: „Bleiben Sie uns noch lange erhalten!“

        • @Ronja
          Mein Kommentar war IRONISCH gemeint.
          Ich habe irrigerweise gedacht, dass der Passus “ zäh wie Leder“ das deutlich macht!
          Tut mir Leid, werde demnächst Ironie deutlich kennzeichnen (oder darauf verzichten, was mir angesichts solcher Statements wie der von Mr. Right leider schwer fällt.)

      • MrRight,
        schreiben Sie dieses rhetorische Feuerwerk aus dem Controlling Einzelbüro? Geliebte Kinder haben Sie sicher auch nicht. Da schreibt es sich locker flockig über die Erkrankungen und das Sterben anderer.

  12. Einfach ohne Worte warum können wir Eltern nicht dagegen gehen aif die strasse und protestieren wir haben ja eine Meinungsfreiheit also worauf warten wir gegen dieses Kultusministerium zu gehen wir können doch nicht zuschauen wie du uns unsrer kinder und leheren verarschen das kann es dovh nicht sein das wir zugucken wie unsrer kinder evtuell krank werden und den Virus bekommen wieso gucken wir zu das, dass Kultusministerium mit dem leben den Kindern und leheren spielen wieso Tuen wir nichts und schreiben und regen uns über die komteare auf das bringt nicgts weil die diese kommtera nicht lesen werden und drüber lachen werden also müssen wir Eltern jetzt regaiern wer kann mir helfen das mann bitte auf strasse geht und dagegen spricht die Theoretiker können das doch auch also könne wir es doch auch mit abstand uns mundschutz wer kann mir sagen wo ich mich da wenden könnte irgeiner muss doch einen anfang machen also worauf warten wir denn noch eine junge Schülerin hat das auch gesvhafft die schule um eine woche oder mehr weiter zu schließen also irgendwas können wir doch damit auch bezwken bitte halten wir alle zusammen und gehen gegen die Entscheidung des Kultusministeriums sonst machen die was die wollen mit uns und ich kann mir das nicht weiter angucken bitte meldet euch

  13. „Die hohen Infektionszahlen sind auf Schulen und Feiern zurückzuführen.“
    Pressemeldung aus dem Landkreis leer, Nordwestzeitung

  14. Die Klassen müssen aufjedenfall halbiert werden so ein Wechsel Unterricht für paar stunden an unterschiedlichen Tagen so wie vor den Sommerferien hat doch ganz gut geklappt distanz Unterricht war doch möglich mann gewöhnt sich darn und es wird funktionieren hat ja auch im April und mail gut funktioniert so das eine klasse auf zweimal die woche in Unterricht sollen für zwei bis drei stunden dann soll die klasse zuhause bleiben und dann die Andren wieder und gucjen wie das mit dem Infektionen aussieht und dann kann mann drüber nachdenken gabz zuhause zu unterrichten jeder hat ein handy leptops unsd ect zuhause außerdem wurden doch Gelder rausgegeben damit die e grätre für bedürftige kinder zugestellt werden was ist denn damit wo ist das geld hin wir sollen den viurs ernst nehmen werden Bußgelder ausgeschrieben wenn mann sich nicgt an die Regeln hält aber das was das Kultusministerium macht ist ja ganz normal im den Schulen verschwindet der viurs komischweise da verstößt mann nicht gegen die Regeln was ein schwasinn ehrlich also manchmal frag ich mich wer da oben sitzt was für Argumente von den Ministern lächerlich egal was komme Schulen müssen weiter gehen die profitieren davon aber nicht wir wenn dran erkrankt sind also das macht mich einfach nur sauer also bitte wie schon bei meinem ersten Kommentar wir müssen alle dagegen gehen auf die starssen aufjedenfall müssen wir was machen können da nicht weiter zusehen was die mit uns machen schreibt mir bitte wo ich da hin gehen kann um das mal richtig öffentlich zu machen

  15. Von wegen Schulen gehen weiter egal was komme was denken die sich dabei wir müssen alle dagegen gehen bitte macht alle mit weil das können wir nicht weiter mit uns alles machen lassen nur von den Kommentaren hier kommen wir nicht weiter wir regen uns auf schrieben hier in die Kommentare aber es wird sich nicgts Tuen also müssen wir dagegen gehen auf die strasse irgendwas machen und unsere meinungen los werden nicgt zu gucken wie die uns verarschen eine junge Schülerin hat das auch ganz alleine geschafft die schule länger zu zu halteb bei dem ersten lockdown sie hat es geschafft gegen die Entscheidung des Amtes zu gehen und die schule weiterhin zu schließen also müssten wir das doch auch alle schaffen das es amderster laufen soll in den schulen und nicht drauf scheißen was mit den Schülern passiert hauptsache das Kultusministerium sagt egal was komme es geht weiter in den Schulen gar nicgts soll weiter gehen in den schulen da geht mir die Gesundheit von meinem Kinder vor also bitte nicht weiterhin zu gucjen wir müssen handeln kommt lass uns dagegen gehen

  16. Ich kann mir gut vorstellen, die Weihnachtsferien zu verlängern. Ab Dezember redizierter Online/Fernunterricht, dann die regulären Ferien und dann noch 2-4 Wochen länger.
    Bin kein Lehrer und muss mich mit viel Organisationstalent um die Betreuung kümmern. Trotzdem.

  17. Alle die hier für Schulschließungen sind haben wahrscheinlich gar keine Kinder oder zumindest einen Partner, oder? Schon mal an Alleinerziehende und ALLEINVERDIENENDE gedacht, die dann zwecks Kinderbetreuung in den FERIEN KEINEN Anspruch auf Lohnfortzahlung haben??? Immer nur am eigenen Horizont entlang denken… Leider normal in unserer Gesellschaft.

    • Ja und, das erhöhte Armutsrisiko von Alleinerziehenden gehört zum allgemeinen Lebensrisiko, Eine Infektion mir dem Sars-Cov2-Virus aber nicht. Wäre es anders würde z.B. das AA keine reisewarnungen ausgeben und die örtlichen gesundheitsämter könnten keine Quarantänen bzw. Isolationen aussprechen, die ja entscheidend in verfassungsgemäße Grundrechte eingreifen.

      Wenn ein Anspruch auf Lohnfortzahlung nicht besteht, dann muss geprüft werden, ob ein Anspruch auf staatliche Transferleistungen (Sozialgeld oder Arbeitslosengeld II) besteht. Ansosnsten ist keiner gezwungen bei seinem Arbeitgeber lebenslang zu verharren. Wenn der AG Sie nicht für die gesetzliche geregelten 20 Arbeitstage je Kind freistellt, einfach der Arbeit fernbleiben, Kündigung einstreichen und ALGI beantragen.

  18. An MrRight,
    Ich Danke Ihnen ganz herzlich für Ihren hervorragenden Kommentar
    (Keine Ironie!!!)

    Ich kenne sehr viele Lehrer und Rektoren, bzw. sind mir bekannt. Mittlerweile muß ich wohl ‚kannte‘ sagen, denn der Großteil derer ist seit März abgetaucht. Das obligatorische Wohnmobil geschnappt, und bis September nicht mehr gesehen worden. Bei einigen gab es per Mail Aufgaben zu erledigen (lese im Mathebuch die Seiten 47 – 97 und mach dann mal die Aufgaben). Für Grundschüler, ganz großartig….
    Die Eltern, meine Kinder, leider systemrelevant. Beide haben Naturwissenschaften studiert, sind also nicht doof. Aber ohne das Recht, bzw. überhaupt die Möglichkeit, zuhause bleiben zu können, ist es auch mit dem Beibringen von hoheitlichen Aufgaben sehr schwer.

    Die zweite betroffene Tochter ist Alleinerziehend. Auch genial, so mit Kurzarbeitsgeld.
    Das betrifft sehr viele, ich weiß.

    Und ich kenne eine junge Frau, Referendarin an einer Grundschule. Sie gibt unter anderem Musikunterricht. Ich finde ein bisschen Kultur sehr schön.
    Ihrem Rektor ist egal woher das allfällige Desinfektionsmittel herkommt. Das kümmert in nicht. (Ich habe seine Email gelesen und abgespeichert.) Das nenne ich ‚verantwortungsvoll und seiner Pflicht bewußter Arbeitgeber.
    Also kauft sie es selber.

    Einigen Kommentaren hier entnehme ich ein hervorragendes Deutsch in Wort und Schrift. Vielleicht haben diese Zeitgenossen solche Lehrer auch gehabt.

    Bildung ist Auftrag des Staates
    Erziehung, die der Eltern

    Nicht vergessen, Ihr Staatsdiener mit umfangreichen Privilegien!

    Mit freundlichen Grüßen

    • Ihr Deutsch lässt leider auch zu wünschen übrig, ich zähle u.a. sechs falsch gesetzte Kommas, Groß- und Kleinschreibung sind verbesserungswürdig, ebenso die Kenntnis der Wortarten: „in“ ist nicht dasselbe wie „ihn“.
      Aber ich will ja nun nicht kleinlicher werden, als sie es sind.

      „Ich kenne sehr viele Lehrer und Rektoren, bzw. sind mir bekannt. Mittlerweile muß ich wohl ‚kannte‘ sagen, denn der Großteil derer ist seit März abgetaucht. “

      Diese Aussage kann hier niemand überprüfen, in Frage stellen darf man sie aber schon. Wenn Sie tatsächlich ein bis zwei Lehrer kennen, die sich so verhalten haben, ist das Verhalten dieser Lehrer sicher höchst kritikwürdig, übrigens auch dienstrechtlich, denn die Freistellung von der Präsenz bedeutet nicht Reisefreiheit während der Dienstzeit. Dass Schulleiter sich solche Eskapaden leisten können bzw. konnten, wage ich zu bezweifeln, denn sie mussten auch während der Schließung organisatorische Aufgaben erledigen und vor Ort sein.

      Wie auch immer, einen ganzen Berufsstand wegen schwarzer Schafe an den Pranger zu stellen, ist anmaßend, so wie es generell anmaßend und überheblich ist, immer so zu tun, als könne und wisse man alles viel besser ohne diese Lehrer, die für’s Nichtstun bezahlt werden.

      „Und ich kenne eine junge Frau, Referendarin an einer Grundschule. Sie gibt unter anderem Musikunterricht. Ich finde ein bisschen Kultur sehr schön.
      Ihrem Rektor ist egal woher das allfällige Desinfektionsmittel herkommt. Das kümmert in nicht. (Ich habe seine Email gelesen und abgespeichert.)“

      Da Sie die junge Frau anscheinend mögen, gehört diese natürlich nicht zu den bösen, faulen Lehrern, sondern fällt in die Kategorie ‚geschundener Engel‘, was wiederum die Subjektivität ihrer Überzeugungen kennzeichnet, der sie aber gerne den Allgemeingültigkeitsstempel verpassen möchten. Die Mail eines Rektors an eine Kollegin haben Sie übrigens nicht zu lesen, und die Kollegin kann für die Weitergabe disziplinarrechtlich belangt werden. Dienstliche Korrespondenz ist keine private Briefeschreiberei.

        • Ich nicht, musste auch jeden zweiten Satz zweimal lesen wegen des teilweise sinnwidrigen Sprachstils.
          Es würde mir aber nicht einfallen, mich darüber auszulassen, wenn nicht ausgerechnet solche Leute sich ironisch über „hervorragendes Deutsch [ihrer „Zeitgenossen“] in Wort und Schrift“ auslassen würden.

        • Rechtschreibung unterliegt übrigens objektiven Kriterien und ist keine Frage subjektiver Bewertung.
          Auch wenn die „ich finde“-Fraktion hier gerne Meinungsfreiheit und angebliche Spielräume geltend macht: Noch gelten DUDEN und Wahrig als Maßstab für korrekte Schreibung, Kommasetzung, Grammatik.

    • Chr. PR,
      ich kenne keinen einzigen Lehrer mit Wohnmobil. Ist das nicht so ein 80er Jahre Klischee?
      Im Augenblick geht es nicht um Bildung, sonst wäre kein Geld zu teuer, um sichere Bedingungen für alle in der Schule zu schaffen. Man hätte schon längst Geld und Personal aufgestockt.
      Es geht nur noch um Aufbewahrung, den Schein der Normalität wahren und darum, die Eltern weiter in die Arbeit schicken zu können.
      Um Bildung geht es nicht. Denn Bildung sollte angstfrei sein. Eine Freundin meiner Frau macht Chemo. Ihr Sohn besucht die Oberstufe. Vor zwei Tagen gab es die ersten Fälle an seiner Schule. Was glauben Sie, wie es diesem Teenager geht? Und das sind doch keine Einzelfälle. In unserem Kreis gibt es täglich Meldungen über Neuinfektionen an Schulen.

    • „ denn der Großteil derer ist seit März abgetaucht. Das obligatorische Wohnmobil geschnappt, und bis September nicht mehr gesehen worden“

      Dann sind sie offenbar schon alle pensioniert und ich gönne ihnen den Ruhestand mit einer Freizügigkeit, die sonst stets an Ferientermine gebunden war.

      Sollten Sie es anders gemeint haben, muss man klar sagen, dass es ein Märchen sein muss. Die Schulen waren durchgängig zu besetzen und sie leiten sich nicht von allein, selbst dann nicht, wenn SL-Posten nicht besetzt werden können.

    • Es ist tatsächlich nicht Aufgabe des Schulleiters das Desinfektionsmittel zu besorgen, sondern Aufgabe des Schulträgers (Stadt, Gemeinde).

      • Desinfektionsmittel hat der Schulträger an unseren Grundschulen verboten!
        Sie enthalten Alkohol (Ethanol 74,4%) und sind deshalb für Kinder ungeeignet!

    • @Chr.Pr.

      Ich kenne sehr viele Lehrer und Rektoren, bzw. sind mir bekannt.

      Starkes Statement, das grenzt an Fakten. Jede Wette! Und morgen gestehen Sie uns, dass Sie auch die gesamte Einwohnerschaft von Entenhausen kennen. Können Sie machen, aber was möchten Sie damit mitteilen?

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