Spahn erteilt Forderungen nach Stufen für Schulöffnungen eine Absage

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BERLIN. In zwei Tagen treffen sich Bund und Länder, um über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise zu beraten. Es wird dabei wohl um Forderungen nach einem Ausstiegsplan insbesondere für die Schulen gehen. Lockerungsschritte nach festgelegten Inzidenzwerten? Dem erteilte Bundesgesundheitsminister Spahn eine Absage. Dafür hat Bundesbildungsministerin Karliczek nun einen Leitfaden für einen angeblich möglichst sicheren Schulbetrieb in der Pandemie vor.

Dynamische Lage: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Foto: Bundesgesundheitsministerium

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat Hoffnungen auf einen langfristigen Stufenplan zur Lockerung der Corona-Eindämmungsmaßnahmen gedämpft. «Alle wünschen sich einen Sechs-Monats-Plan, aber den kann es halt in dieser Dynamik, in dieser Pandemie nicht geben», sagte der CDU-Politiker am Sonntagabend in der ARD-Sendung «Anne Will». Es gehe nur «Zug um Zug» – und dabei stünden noch einige harte und schwere Wochen bevor.

Mehrere Ministerpräsidenten hatten sich am Wochenende mit Lockerungsszenarien zu Wort gemeldet. In den Fokus gerückt waren Forderungen, nach denen bestimmte Lockerungsschritte für bestimmte Infektionszahlen festgeschrieben werden sollen.

GEW-Chefin Tepe: „Das föderale Durcheinander bei Kitas und Schulen muss endlich beendet werden“

Mehrere Verbände und Gewerkschaften fordern Bund und Länder auf, bei ihren Beratungen einen einheitlichen Stufenplan mit verbindlichen Kriterien für Schulöffnungen zu verabschieden. Die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Susanne Lin-Klitzing, sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, es brauche bundesweit einheitliche Kriterien für stufenweise Schulöffnungen. Auch die Chefin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Marlis Tepe, forderte einen bundesweit einheitlichen, verlässlichen Stufenplan. «Mit diesem hätten Länder, Kreise und Städte dann mit Blick auf das Infektionsgeschehen vor Ort die Möglichkeit, flexibel zu agieren. Das föderale Durcheinander muss endlich beendet werden.» Tatsächlich soll auf dem Gipfel über entsprechende Vorschläge, etwa aus Schleswig-Holstein, beraten, wie News4teachers bereits berichtete.

Für Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat jedoch eine schnelle Senkung der Corona-Infektionszahlen «absoluten Vorrang» vor einer Lockerung des Lockdowns. Selbstverständlich werde auch an «Öffnungsstrategien» gearbeitet, sagte er am Sonntagabend auf «Bild live» mit Blick auf die Bund-Länder-Beratungen am Mittwoch. Derzeit seien die «Zahlen aber noch zu hoch, um konkrete Schritte jetzt schon
zu verantworten».

Ein Stufenplan für die Schulen? Spahn: „Das Virus ist zu dynamisch. Die Lage verändert sich zu sehr“

Spahn sagte bei «Anne Will»: Es werde weiterhin notwendig sein, die konkreten Maßnahmen, die konkrete Strategie immer wieder anzupassen. «Ich weiß, alle haben eine Sehnsucht nach irgendetwas, das dann hält für sechs oder zwölf Monate. Aber das geht nicht. Das Virus ist zu dynamisch. Die Lage verändert sich zu sehr», sagte Spahn. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder äußerte sich im ARD-«Bericht aus Berlin» ähnlich. «Das Auf-Sicht-Fahren nervt. Aber das Auf-Sicht-Fahren ist das einzige, was wirklich hilft. Denn der Herausforderer, vor dem wir stehen, – Corona – hält sich null an Termine, die wir setzen.»

Über eine Perspektive werde aber bei den Bund-Länder-Beratungen am Mittwoch gesprochen, sagte Söder. Die werde es sicher geben – «ganz klar». «Wie und wie lange und in welchem Umfang, das muss man noch diskutieren.» Es sei wichtig, kleinere Signale zu setzen – beispielsweise bei personennahen Dienstleistungen wie Friseuren. «Aber alles vernünftig Schritt für Schritt», so der CSU-Chef.

Spahn sagte, bevor es konkret werde mit Lockerungsschritten, solle abgewartet werden, «bis wir deutlich unter 50 bei 100.000 sind». Am Sonntagmorgen lag die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner bei 75,6. Der bisherige Höchststand dieser Inzidenz war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Ein weiteres großes Thema am Mittwoch werden wohl die Schulen und die Rückkehr in den Präsenzunterricht sein. Eine Öffnung sei nur «sehr behutsam und vorsichtig, auf keinen Fall flächendeckend in allen Regionen möglich», sagte der Präsident des Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, der «Welt».

Karliczek: „Wir brauchen ein großes Programm, damit wir den Kindern und Jugendlichen helfen“

Am Montag stellt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) einen Leitfaden zu sicherem Schulbetrieb vor. Schulen könnten – sollten alle im Leitfaden enthaltenen Regeln streng eingehalten werden – auch in Pandemiezeiten sicher öffnen, heißt es darin. Das berichtet die «Frankfurter Allgemeine Zeitung», der die Handlungsempfehlungen vorab vorlagen. Mit Förderung des Bundesbildungsministeriums haben 36 Fachgesellschaften 40 Studien zum Schulbetrieb ausgewertet und daraus evidenzbasierte Handlungsempfehlungen für den Schulalltag in Pandemiezeiten erarbeitet.

Wie das Blatt schreibt, sollen Kontakte bei einem mäßigen Infektionsgeschehen auf eine festgelegte Gruppe beschränkt sein, die Interaktion mit weiteren Gruppen soll ausgeschlossen bleiben. Bei einem hohen Infektionsgeschehen soll der Unterricht zudem gestaffelt beginnen, Schüler und Lehrer sollen eine OP-Maske im Klassenraum tragen. Ist das Infektionsgeschehen sehr hoch, soll in Grundschulen Wechselunterricht stattfinden, die Klassen sollen dort halbiert werden. Ältere Jahrgänge sollen in den Distanzunterricht gehen. Zudem gibt es Empfehlungen zum Lüften von Räumen, Maßnahmen im Musikunterricht sowie einen klaren Umgang mit erkälteten Schülern und Verdachtsfällen. Sportunterricht wird demnach befürwortet, weil die positiven gesundheitlichen Wirkungen zumindest unter bestimmten Voraussetzungen überwiegen.

In der Funke Mediengruppe forderte die Bildungsministerin eine gemeinsame Kraftanstrengung mit den Ländern, um benachteiligte Schüler in der Pandemie zu unterstützen. «Wir brauchen ein großes Programm, damit wir den Kindern und Jugendlichen helfen», sagte Karliczek. «Es geht ja nicht nur um Wissensvermittlung, sondern ganz stark auch um Persönlichkeitsentwicklung und soziales Miteinander.» Hierzu müssten Bund und Länder einen gemeinsamen Rahmen schaffen. «Das darf gern eine große Aktion werden – nach dem Motto: Für eine starke Jugend nach Corona.» Sie sei mit den Ländern im Gespräch, um ein entsprechendes Programm aufzulegen. News4teachers / mit Material der dpa

Altmaier: Öffnungen möglich – Ostern. Kretschmann: Lockdown light (ohne Schulschließungen) war ein Fehler

 

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110 KOMMENTARE

  1. Man braucht nur das Ärzteblatt v. 05.02.2021 zu lesen „Schutz vor Covid 19: Wirksamkeit des Mund—Nasen-Schutzes“ mit Bildern zur Visualisierung ders Einflusses von Masken in unterschiedlichen Atemsituationen“. Alle sollten FFP2- Masken tragen. Warum das keiner der Fachgesellschaften klar ist, bleibt mir ein Rätsel. Und gesungen werden sollte überhaupt nicht.

  2. Vielleicht sollte man dieser völlig überflüssigen Ministerin einmal sagen , dass es das an den meisten Schulen schon lange gibt : Feste Lerngruppen und gestaffelten Unterrichtsbeginn zum Beispiel . Und eine Durchmischung lässt sich weder vor noch nach der Schule verhindern . Gesicherter Schulbetrieb in Pandemiezeiten – was für ein Schwachsinn . Frau Karliczek sollte sich den Pressetermin sparen . Verschwendete Zeit zur eitlen Selbstdarstellung . Die kann Jens Spahn besser …

    • “ … dass es das an den meisten Schulen schon lange gibt : Feste Lerngruppen und gestaffelten Unterrichtsbeginn zum Beispiel … “

      Ja – das wird zwar immer so schön behauptet, die Praxis sieht aber anders aus.

      Feste Lerngruppen gibt es z.B. in den gymnasialen Oberstufen der Gymnasien und Stadtteilschulen in Hamburg nicht wirklich. Ich sage nur Kurzsystem. In Hamburg kooperieren auch eine Menge Stadtteilschulen/Gymnasien untereinander um ein breiteres Kursangebot zu bieten. Dadurch mischen sich sogar noch die Schüler verschiedener Schulen im Zuge des Unterrichts.

      In der Nachmittagsbetreuung an den Grundschulen wird auch klassenübergreifend gemischt. Lässt sich aufgrund von räumlichen und personellen Gründen auch gar nicht anders realisieren.

      Alle an den Schulen arbeitenden Personen haben eh zu vielen Lerngruppen Kontakt.

      “ … Und eine Durchmischung lässt sich weder vor noch nach der Schule verhindern. Gesicherter Schulbetrieb in Pandemiezeiten – was für ein Schwachsinn. … “

      Ich kann ihnen daher nur zustimmen @Klaus Lehmkuhl. Ein Durchmischen oberhalb Klassengröße lässt sich selbst innerhalb der Schule nicht verhindern. Außerhalb der Schule durch Begegnungen im Rahmen der Schülerbeförderung erst recht nicht. Selbst unter günstigsten Bedingungen und 100% regelkonformen Verhalten.

      Ein annehmbar gesicherter Schulbetrieb lässt sich nur bei niedriger Inzidenz in der Gesamtbevölkerung und mit Hygienekonzepten, die weiter gehen als bisher, realisieren.

  3. Hab den Artikel in der FAZ gelesen.
    Kann irgendwie nicht erkennen, wo genau da jetzt die Neuerungen sind?! Da steht der gleiche Mist, der uns die jetzige Welle eingebrockt hat. Plus ein paar in der Realität kaum umsetzbare Schnapsideen, wie das Ausschließen der Interaktion mit einer anderen Gruppe. Das funktioniert spätestens in der Pause oder vor dem Schultor doch überhaupt nicht.
    Aber die Feststellung, dass bei mobilen Luftfiltern weder der positive noch der negative Effekt überwiegt, man sie also nicht anschaffen wird. Lüften, Lüften Lüften ist das wichtigste.
    Das war nix Anja.

    • “Hab den Artikel in der FAZ gelesen. Kann irgendwie nicht erkennen, wo genau da jetzt die Neuerungen sind?! …“

      Mit diese Gedanken sind sie nicht alleine.
      Wie sie schon schreiben … da steht im Grunde der gleiche Mist an Maßnahmen, der bisher schon nicht funktioniert hat. Inklusive einer Infektionsnachverfolgung mit maximaler Testung von Sitznachbarn.

      • Teilweise geht das ganze sogar nicht so weit wie der aktuelle Hygieneplan in Hessen.
        Und komischerweise ist alles was Geld kosten würde nicht effektiv.
        Sichere Schule geht auf jeden Fall anders.

  4. Ein Leitfaden ist erstmal eine tolle Sache. Sie stellt ihn Montag vor … Wenn man sich daran in allen Punkten hält ist ein sicherer Schulbesuch möglich? Interessant …
    Die in diesem Leitfaden genannten Maßnahmen kommen mir so vertraut vor. Sie haben bei uns ja schließlich in vielen Punkten mindestens seit dem revolutionären Lüftungsplan (nach den Herbsferien?) gegolten.
    Feste Gruppen, Abstand zu anderen Gruppen, besondere Regeln für besondere Fächer, OP-Masken (das ist neu), Schnupfenplan, … Bei uns gab es auch einen festen Sitzplan für die SuS.
    Dann waren wir ja scheinbar schon die ganze Zeit ein sicherer Ort.
    Bei hohem Infektionsgeschehen soll Wechselunterricht stattfinden? Ab wann ist es denn hoch? Wer bestimmt das?
    Gestaffelte Ankommenszeiten klingt gut, ist jedoch bestimmt schwer umzusetzen und wird auch nicht verhindern, dass viele SuS an bestimmten Punkten dichter zusammenkommen. Buskinder, Parkplätze, Gehwege …
    Was ist denn jetzt so anders als in der Zeit kurz vor dem zweiten Lockdown, außer dass die Anzahl der Infizierten sinkt? Wir haben sogar zusätzlich mehrere Mutationen. Wenn diese Maßnahmen ein Aufflammen des Wildtyps nicht eindämmen konnten, werden sie auch bestimmt keine ansteckendere Mutation an der Ausbreitung hindern können.

  5. «Es geht ja nicht nur um Wissensvermittlung, sondern ganz stark auch um Persönlichkeitsentwicklung und soziales Miteinander“ – bedeutet für mich ganz klar auch: Rücksichtnahme und Reflexionsvermögen! So sehr ich meine „Kleinen“ in meinen beiden Klassen (BBS!), für die ich als Klassenlehrerin zuständig bin auch schätze, aber die verlagerte Zeugnisausgabe Ende letzter Woche hat mich doch sehr zweifeln lassen… Die SL hat unsere Vollzeit- Klassen aus dem Distanzlernen (Argument:Zeugnisse per Post würden den „Rahmen sprengen“!!!) in geteilten Gruppen für jeweils 90 Minuten in den Unterricht bestellt. Das freiwillige Angebot haben fast alle SuS angenommen. Folge: Alle haben sich vor der Schule bunt gemischt, zusammen geraucht und dann natürlich dicht beieinander gesessen….Lief richtig gut: Zum Tragen der „richtigen“ Masken auffordern- ja man hatte auch noch einen Schal vorm Gesicht- Abstand im Klassenraum herstellen usw….Die lieben „Kleinen“ tragen Masken, die zum Teil schon richtig angefleddert sind. Und treten völlig distanzlos an mich ran, um unbedingt noch mit mir zu sprechen. Völlig verständlich. Sie brauchen unbedingt den persönlichen Kontakt. Und nicht nur über ViKo… Für mich zeigt das aber, dass wir egal, welche Schutzmaßnahmen ( gibt es ja nicht: Plexiglas, Raumluftfilter) es GÄBEN WÜRDE, diese letzten Endes nutzlos wären, da sich alle SuS außerhalb der von mir „überwachten“ 90 Minuten fröhlich durchmischen. Sie sind ja schließlich in der Schule. Ausserdem sieht Herr Tonne es vor, dass bei Wechselunterricht die SuS am Platz die Masken abnehmen können. Wie soll sich da ein allgemeines Sicherheitsbewusstsein entwickeln?? Wir haben schon vor dem Distanzlernen im Dezember gemeinsam über die „Unsinnigkeit“ der Maßnahmen diskutiert…. Da saßen die SuS, nun zwar mit Masken, aber in voller 25er Besetzung direkt nebeneinander im Raum. Und Plexiglas und Raumluftfilter für meinen Schutz bzw. dem Schutz der Lehrkräfte wird es wohl nicht geben, dass lohnt sich nicht. Herr Tonne ist doch nicht komplett blöd und investiert in die Lehrkräfte. Dem ist durchaus bewusst, dass die Hygiene-VO wenn überhaupt nur im durch LUL „überwachten“ Unterricht greifen kann. Alles drum herum, wie z.B. der Schulweg, Pausen etc. sind dann das „Restrisiko“. Und mehr Schutzmaßnahmen würden dann, wie gesagt nur die Lehrkräfte schützen. Oder vor direkter Übertragung im Unterricht dann auch die SuS. Also „lohnt“ sich der Spaß nicht. Und wohin nach der Pandemie mit dem ganzen Plexiglas und den Raumluftreingern? Müssen ja auch gewartet werden…. Daher meine Schlussfolgerung: Distanzlernen- so lange wie möglich. Ergebnis für die Persönlichkeitsbildung: Geduld, Geduld, Geduld, Selbstdisziplin, Tagesstruktur im Distanzlernen nach Stundenplan, Rücksichtnahme, Regeln lernen, Termine einhalten…..

    • Welches Plexiglas? Welche Raumluftreiniger? Zumindest in Brandenburger Schulen gibt’s sowas nicht…Lehnt der Landtag regelmäßig ab, für Schulen nicht notwendig. Der Plenarsaal allerdings sieht aus wie ein Corona-Hochsicherheitstrakt.
      Ein Schelm, wer Arges dabei denkt…

      • Da möchte ich widersprechen. In Brandenburg konnten Schulen Plexiglasscheiben anschaffen, wenn die Abstände zwischen Lehrertisch und der ersten Schülerbank nicht ausreichend, 1,50m nicht möglich ist. Die sind natürlich nicht so toll, wie die, mit denen sich unsere Abgeordneten im Landtag von ihren Mitabgeordneten abgrenzen können.

  6. Unterricht unter strengen Auflagen… ja, das hätte funktionieren können… hätte man es im Sommer gemacht und die Zahlen nicht einfach hochlaufen lassen…

    Von 50 auf xy geht es schnell… von hohen Inzidenzen runter? Nicht mit offenen Schulen!

    Nach meiner Einschätzung wären Öffnungen vor einer tatsächlichen Infektionsrate nahe Null (und nicht nur, weil weniger getestet wird) das falsche Signal.

    Zu den Bedingungen für angeblich sicheren Schulbetrieb:
    Die OP-Masken passen den Kids nicht und viele tragen sie eine Woche lang, am Montag dann sichtlich ausgewaschen wieder neu.
    Unterricht nach Stundenplan halte ich für illusorisch! Dazu ist viel zu viel Bewegung innerhalb eines Schulgebäudes notwendig.
    Obendrein würde man die Erwartung von „Normaliät“ wecken.
    Lehrer müssten dann wieder in viele verschiedene Gruppen täglich. Schüler höherer Klassen wechseln für Leitungsdifferenzierung und Wahlbereiche die Gruppen.
    Für konsequent kleine Lerngruppen ist kein Personal da.
    Niemand kann in verwinkelt gebauten Gebäuden und Pausenhöfen kontrollieren, wer mit wem Kontakt hatte, geschweige denn was auf dem Weg zur Schule passiert.
    Die Gesundheitsämter würden schnell wieder kapitulieren.

    Vielleicht könnten einzelne halbierte/gedrittelte Klassen ab und zu für kurze Zeit – eine oder zwei Stunden – in die Schule geholt werden, um in den Hauptfächern den Austausch mit einem Lehrer sicherzustellen, Probleme zu klären o.ä.

    Alles andere kann ich mir erst vorstellen, wenn die Zahlen so niedrig sind, dass man sie unter guten Bedigungen auch niedrig halten kann.
    Luftfilter sieht man natürlich weit und breit immer noch nicht…

    Vor allem brauchen Schulen, Lehrer und Schüler jetzt klare Perspektiven.
    Es kann nicht sein, dass jede Gemeinde aufgrund gerade mal fallender (bei wenigen Tests zum Fallen gebrachter) Zahlen mal schnell wieder öffnen, während zwei Kilomenter hinter der Stadtgrenze alles dicht ist.

    Unter einem bundesweit einheitlichen Plan verstehe ich einen Plan mit ausreichenden Sicherheitspolstern – z.B. Öffnungen nur, wenn im Umkreis von xy alle anderen Kreise die gleichen niedrigen Zahlen haben, Schließungen dagegen sofort durch Schulleiter bei Verdacht. Es darf nicht wieder gewartet werden, bis das Gesundheitsamt eine Woche später reagieren kann.

  7. Sportunterricht? Mit Maske oder gar ohne? Sollte man nicht statt dessen, nachdem eh alle so dermaßen nach Bildungsgerechtigkeit krähen, die Hauptfächer durchziehen und Sport, Kunst und Musik außen vor lassen? Wechselunterricht erst bei sehr hohen Zahlen? Bei SEHR hohen? Liebe Leute, ihr habt doch echt den Knall nicht gehört. Ich hoffe sehr, dass die Präsenzpflicht ausgesetzt wird. Auch wenn mir klar ist, dass das für die Lehrer einen Mehraufwand darstellen wird. Meine Kinder sind doch keine Versuchskaninchen, die, vor allem mit der britischen Variante, gefährdet sind, auf Intensiv zu landen. Von Langzeitfolgen noch gar nicht gesprochen. Plus, meinereiner als Risikomama daheim. Oh bitte nicht. Und dann gehen die Zahlen wieder hoch und noch mehr Betriebe pleite. Wieso (rhetorische Frage) hört man denn nicht endlich auf die Wissenschaft, namentlich RKI und Drosten? Na, vielleicht passiert das ja doch, bis Mittwoch darf man hoffen. Ich hab diese ganzen Fehlinformation von irgendwelchen Leuten, mit oder ohne Doktortitel, so dermaßen satt. Leute, schaut doch Mal in die Geschichte. Habe noch keine Epidemie oder Pandemie gefunden, in der Kinder keine Rolle gespielt haben (Geschichtslehrer mögen mich hier gerne korrigieren). Und Treiber der Pandemie ist jeder, der vor die Tür geht und es erwischt. Jeder. Wie hoch die Chancen dafür stehen in einem Klassenraum, egal wie gut gelüftet, kann sich jeder selbst ausrechnen. Ich fände es in hohem Maße verantwortungslos, jetzt schon wieder in Präsenz oder Wechsel zu gehen. Es reicht ja schon völlig, dass Notbetreuung und Abschlussklassen da sind. Und, dass anscheinend die Schulen für Beeinträchtigte auch auf Volldampf laufen, was man hier so liest.

    Eines möchte ich hier noch los werden: Egal, was kommt, bis jetzt waren meine Kinder in den allermeisten Fächern ganz hervorragend betreut auf Distanz. Kleiner Ruckler in der Matrix gibt’s immer Mal auf beiden Seiten, aber hey, jeder macht das Beste draus. Bei uns ist im Zeitalter von Smartphone und Facetime noch keiner vereinsamt und wir würden das auch bis Ostern noch so aushalten. Ja, auch darüber hinaus, so lange es halt erforderlich ist. Wir weinen allerdings den gestrichenen Faschingsferien schon hinterher (Bayern), alles andere wäre gelogen. Man kann nur eine gewisse Zeit auf Vollgas brennen, ehe ein Tankstopp fällig wird. Und nein, weder für Lehrer noch für Schüler ist Distanzunterricht mit Ferien gleichzusetzen!

    Habt eine gute Woche, hoffentlich wird am Mittwoch im Sinne der Menschen (manche wissen nur nicht, dass es in ihrem Sinne ist) entschlossen, und die Schulen bleiben zu. Damit die Zahlen runter gehen und da auch bleiben und die Wirtschaft eine wirkliche, echte Öffnungsperspektive bekommt. Und kein Jo-Jo. Mit Lockdownchen, gefolgt von Lockdown. Es ist doch so einfach vor aller Augen jetzt nach Weihnachten: Schule/Kita zu (so halbwegs zumindest), Zahlen gehen runter. Easy. Oder?

  8. Bei „AnneWill“ hieß es gestern, 78% der Bürger seien für baldige Schulöffnungen. Man bekommt echt den Eindruck, hier bei news4teachers lebe man auf einem anderen Planeten. Hier liest man nur Gegenstimmen?! Komisch.

    „Politiker und Kinderschutzexperten mahnen eine baldige Öffnung von Kitas und Schulen an.

    Der SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach plädiert in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe dafür, Grundschulen und Kindertagesstätten trotz der Infektionsgefahr durch Virus-Mutationen nach dem 14. Februar schrittweise wieder zu öffnen. Bestimmte Beschränkungen seien den Kindern längerfristig kaum zuzumuten, meinte Lauterbach. Man sollte daher erwägen, in den Grundschulen zum Wechselunterricht überzugehen.“

    https://www.deutschlandfunk.de/corona-stimmen-fuer-schuloeffnungen-mehren-sich.1939.de.html?drn:news_id=1224505

    • „Man bekommt echt den Eindruck, hier bei news4teachers lebe man auf einem anderen Planeten. Hier liest man nur Gegenstimmen“

      Ja, den Eindruck habe ich (Lehrer in BaWü) auch. Ich vermute, das liegt daran, dass hier bei n4t die allermeisten seit Monaten Schule unter Pandemie von innen erleben und nicht allein aus Schilderungen, breiten Nachrichten und politischen Märchen.

      • Genau, es gibt seit Monaten bereits einen Stufenplan für sicherere Schule -vom RKI- hat nur niemand umgesetzt!! Und die Arbeitsschutzregeln in der Pandemie von H. Heil auch nicht, wenigstens nicht an der Schule für LuL und OGS-Angestellte. Alles was zusätzliche Sicherheit bringt, kostet eben auch etwas. Bildung verdient Beachtung und Wertschätzung und entsprechende Investitionen!

      • @ KnechtRuprecht
        @ Honigkuchenpferd

        „n4t“ ist natürlich auch eine „Blase“ und eine Art „Echokammer“ für irgendwie Betroffene, nicht nur LuL, geworden.

        Überwiegend LehrerInnen, einige Eltern und SchülerInnen, die ihre Erfahrungen ungeschminkt schildern und das Ventil „n4t“ für ihre hilflose Verzweiflung dankbar annehmen.

        Natürlich gibt’s auch Störfeuer von sog. „Trolls“ unterschiedlicher Provenienz, vermutlich auch oft unter falscher „Flagge“.

        Quertreiber mit offensichtlichen „Sabotage“- und Diskreditierungsversuchen, die nichts zur sachlichen Klärung beitragen.

        Auch Querdenker und Verschwörungsanhänger, „Selbstinszenierer“ „Dummschwätzer“, die gebetsmühlenhaft und beratungsresistent ihren stets gleichen „Senf“ absondern,… „verirren“ sich auf unser Forum.

        Nichtsdestotrotz:
        eine wertvolle Informationsbörse und ein überaus wichtiges Bewusstseins- und Meinungsbildungsmedium, das wohl eher subtil (!) nach draußen wirkt!

        Der Spruch „geteiltes Leid ist halbes Leid“ kann jedoch letztendlich hier nicht wirklich wirken. Dafür ist unsere Lage viel zu ernst.

        Vordergründig bringt’s dennoch eine gewisse Entlastung, Erleichterung.

        Man fühlt sich verstanden, liest von Gefühlen, die man selber hat.

        Auch findet man wertvolle Anregungen, erfährt Impulse zum weiteren Durchhalten.

        Ermutigende Beispiele (Best Practice), Gedanken- und Erfahrungsaustausch innerhalb der (doch recht breit aufgestellten) Leserschaft durch Forumsbeiträge, positives und negatives Feedback, wirken belebend, helfen aus der Schockstarre.

        Ernüchterung führt wohl oft auch zu einer „sich der Situation ergebenden Resignation“.

        Manches verstärkt jedoch auch die eigene Motivation zum unbeirrtem Weiterkämpfen gegen Ignoranz, Borniertheit, Beratungsresistenz (u.a. auch aus ideologischer Verblendung) – bringt unvermindert (neudeutsch) „Empowerment“.

        Es bleibt zu hoffen, dass es zahlreiche heimliche Mitleser auch bei den politischen Entscheidungsträgern gibt, welche unsere „Blase“ und „Echokammer“ (= die der LehrerInnen) als wichtigen Teil von „Volkes Stimme“ wahrnehmen.

    • Wir alle hier wollen offene Schulen. Aber nur, wenn das sicher möglich ist. Und die Frage wurde wieder so blöd gestellt: Wer ist dafür, dass die Schulen öffnen? Es wurde leider nicht gefragt, wer dafür ist, dass die Schulen trotz Mutanten ohne Infektionsschutz öffnen und bei Minusgraden alle im Kalten sitzen. Da würdedas Ergebnis anders aussehen. Mal abgesehen davon, dass die Schulen ja überhaupt nicht wirklich zu sind. Bei uns sind seit 11.1.die Abschlussklassen in den Schulen, und unser Kreis hatte zu dem Zeitpunkt eine Inzidenz von 478! Und in Thüringen wird die Notbetreuung wohl auch rege genutzt. In den Kitas waren das kürzlich fast 50 Prozent.

      • Kann ich toppen: Seit 4.1. Abschlussklassen in Vollpräsenz, Inzidenz um 500! Los, lasst uns ne Runde Schulöffnungsskat spielen!
        Wenn es nicht so traurig wäre…

    • Ich persönlich (nicht vorerkrankt) wünsche mir auch eine Schulöffnung im Wechselunterricht, meine 4er können nicht mehr. Die in der Notbetreuung haben es toll, sie haben mich zum Unterstützen und inzwischen sogar einige wenige Ipads und WLan. Die Kinder, die zu Hause sitzen sehen bei jeder Jitsi blasser aus. Sind traurig, weil sie keine Freunde treffen. Die Mehrarbeit, die für mich als Klassenlehrerin mit allen Fächern, durch Pakete schnüren, Notbetreuung (täglich nach Stundenplan), Jitsi, Aufsicht (allein), beantworten aller Elternfragen, Lösungen täglich kontrollieren von jedem Kind..entsteht ist belastend. Denn meine eigenen Kinder kommen zu Hause zu kurz. Auch hier muss ich helfen und kontrollieren (in weiterführenden Schulen erhalte ich keine Rückmeldung wie es läuft). Ich sehe nach einem Jahr Drame auch kein Licht mehr am Ende des Tunnels. Wie lange wollen wir Wirtschaft und Leben noch unter Ausnahmezustand stellen? Die nächste Mutation, Impfstoffe dich nicht oder nur in Teilen wirksam… bisher habe ich alles mitgemacht und unterstützt. Mir geht aber die Luft aus. Ja, vielleicht habe ich eine zu hohe Erwartungshaltung an mich, doch ich will meinen Job gut machen und meine Schüler nicht alleine lassen.
      Ich wünsche mir einen machbaren Öffnungsplan. Und Wechselunterricht mit FFP2 Masken (für Lehrer) und Masken (für Schüler) halte ich für machbar, mit entsprechenden Lüftungsanlagen.
      Um so länger sich das Ganze zieht, um so mehr Menschen halten sich nicht an die Regeln. Also, bitte möglichst schnell: Schulen auf.
      In BW muss niemand seine Kinder schicken, der Vorerkrankt ist. Bei uns wurde ein Kind bereits das ganze SJ im Homeschooling betreut.

      • Als Schulbegleiter in der Notbetreuung sehe ich, wie sich diese Maßnahmen nicht umsetzen lassen: Masken sitzen bei den Schülern nicht richtig, sie packen sich ständig an, sie packen UNS an und reißen auch schonmal die Maske runter! Und nach 6-8 Stunden nonstop mit FFP2 Maske ist man den Rest des Tages erschöpft. Diverse Kollegen sind krank und es wird NICHT gesagt, ob es das offensichtliche ist. In den Mittagspausen sitzen die „festen Gruppen“ zusammen (!) und ich habe dann im Umkreis von 1-2,5 Metern gleich 15 Personen (aus verschiedenen Gruppen) OHNE (!!!!) Maske um mich herum sitzen!!!!!!!! Klar, mit Maske kann man nicht essen!
        Sicherheitsabstand?!?!? Einhaltung und Sinn der Maskenpflicht?!?!?
        Und das soll dann mit Öffnung der Schulen noch sicherer werden???

      • Volle Zustimmung! Sehr gut auf den Punkt gebracht. Gerade in den Grundschulen ist bei den Kindern so die Luft raus. Und gerade diese Kinder benötigen so viel Unterstützung beim Lernen. Selbst die reine Betreuung beim Fernunterricht können bzw. wollen viele Eltern nicht leisten. Es ist gerade für die jüngeren SchülerInnen so wichtig, wieder Präsenzunterricht zu haben. Gerade aus den sozial schwachen Familien. Wir brauchen für den Präsenzunterricht in den GS ein vernünftiges Konzept, aber das reine Distanzlernen ist auf Dauer absolut nicht praktikabel.

        • Ich erlebe das anders. Meine Drittklässler schütten mich regelrecht mit ihren Aufgaben zu, weil sie es voll witzig finden, wenn ihre Lehrerin mit korrigieren kaum hinterherkommt. Insofern: bei meinen ist die Luft noch nicht raus.

    • Herr Lauterbach hat keine Ahnung von der Schulrealtät und Frau Karliczek auch nicht. Das dürfte auch auf einen Grossteil der 78% zutreffen, die für Schulöffnungen sind, der Rest ist verzweifelt oder ignorant.
      Hier im Forum tauschen sich überwiegend Praktiker/innen vor Ort aus, und die wissen eben um die Untauglichkeit und Undurchführbarkeit solcher „Hygienekonzepte“. Und, an diesem Punkt gebe ich Ihnen recht, man fühlt sich in der Schule tatsächlich wie in einer Parallelwelt. Hier darf man, mit gelegentlichem Lüften, auch nach dem „Konzept“ von Frau Karliczek 25 Haushalte auf 60 Quadratmetern für mehrere Stunden treffen.

    • Bei Anne Will wurde aber auch darauf hingewiesen, dass in einer anderen Umfrage 50% für eine strenge Einhaltung des Lockdowns ist und das die Resultate der Umfragen sich widersprechen.

  9. Guten Morgen an die Redaktion, bitte schaut Euch bei der FAZ den Artikel zur Schulöffnung an. Aufmerksam wurde ich darauf über eine Erwähnung des Artikels über eine Studienzusammenfassung von Studien aus 40 Ländern über den Deutschlandfunk. Jetzt habe ich den Artikel gelesen und mein Mund blieb offen stehen. Ich hatte ein Deja Vu. So wie es da als sicher beschrieben wird, so läuft es bei uns schon fast seit Ende der Sommerferien ab. Abgesehen von der durchmischten Oberstufe, den durchmischten Sprach- und Differenzierungskursen. Eine Lösung dafür? Kein Kommentar. Nichts zu finden. Gestaffelter Schulbeginn soll es sein. Lösungsvorschlag? Hab keinen gefunden. Geteilte Klassen? Nur nötig bei sehr hohen Zahlen von Infektionen. Mutanten? Keine Erwähnung, aber die gab es bei Erstellung der herangezogenen Studien vielleicht noch gar nicht? Ebenso fehlt für mich ein Hinweis auf die unzureichenden Testungen in Klassen mit Coronafällen. Da aber das RKI mit erwähnt wird, so muss doch alles Hand und Fuß haben, oder? Für mich als Laien hört es sich so an, als hätten wir uns das doch sparen können mit dem Distanzunterricht. Dabei würde ich mir Wechselunterricht wünschen. Lüften bei minus 9 Grad, die wir zur Zeit hier haben, für mich eine schlimme Vorstellung. Meine Bitte: Durchleuchtet das doch mal für uns. Ihr habt die besseren Möglichkeiten. Ich fühl mich mehr als veräppelt.

  10. „…sollen Kontakte bei einem mäßigen Infektionsgeschehen auf eine festgelegte Gruppe beschränkt sein…“
    War da noch mal was? Bei Gymnasien? Ach, wir lassen dann ja die 11 und 12 zu Hause, oder etwa nicht?
    Könnte jemand bitte Frau Karliczek mitteilen, dass es unterschiedliche Schulformen gibt und die KMK-Präsidentin in ihrem eigenen Bundesland auf Präsenz von 10 und 12 besteht (die in von Stunde zu Stunde wechselnden) KURSEN unterrichtet werden?!

  11. „Mit Förderung des Bundesbildungsministeriums haben 36 Fachgesellschaften 40 Studien zum Schulbetrieb ausgewertet und daraus evidenzbasierte Handlungsempfehlungen für den Schulalltag in Pandemiezeiten erarbeitet.“ – Mei, mei, „36 Fachgesellschaften“ … wer das wieder alles sein mag, ich ahne was.

    Also woll’n mer mal: Evidenz-Check, bittesehr:

    Kontakte bei einem mäßigen Infektionsgeschehen auf eine festgelegte Gruppe beschränkt
    – ist alt: nicht geklappt, zumindest gar nicht im ÖPNV

    die Interaktion mit weiteren Gruppen soll ausgeschlossen bleiben
    – ist alt: nicht geklappt, zumindest gar nicht im ÖPNV

    Bei einem hohen Infektionsgeschehen soll der Unterricht zudem gestaffelt beginnen
    – ist alt: nicht geklappt, u.a. auch wegen ÖPNV

    Schüler und Lehrer sollen eine OP-Maske tragen
    – ist alt: nicht geklappt, da etliche S. Masken falsch tragen oder gar nicht tragen, sobald kein L. dabei ist
    – ähm, ab wann gab es OP-Masken für alle nochmal?
    – und nebenbei, wie ist der Stand bei den verteilten (K)N95+FFP2 in BaWü: Sind die gerade gut oder mangelhaft oder doch wieder gut?

    Ist das Infektionsgeschehen sehr hoch, soll Wechselunterricht stattfinden, die Klassen sollen halbiert werden.
    – mhm, das kommt nun im Feb. 2020 also aus „36 Fachgesellschaften und 40 Studien“ heraus?
    – ist alt: Hatte RKI im Herbst vorgelegt, wurde vehement ignoriert.

    Zudem gibt es Empfehlungen zum Lüften von Räumen
    – ist alt: wann hätte das je irgendwo geklappt

    Maßnahmen im Musikunterricht
    – ist alt: nicht Singen sondern Klatschen und rhythmisches Sprechen, kenn mer schon

    sowie einen klaren Umgang mit erkälteten Schülern und Verdachtsfällen
    – ist alt: Eltern entschieden selber, wer gesund war oder nicht; wurde aufgeweicht bis zur Lächerlichkeit, wo quasi niemand mehr getestet wurde von den Schüler*innen, auch weil man ja Maske trug und das Lüftungskonzept hatte

    Sportunterricht wird demnach befürwortet
    – ist alt: ja, Sport ist gesund …

    Wo genau sind jetzt die „evidenzbasierten Handlungsempfehlungen für den Schulalltag in Pandemiezeiten „?

  12. Anstatt 36 Fachgesellschaften für viel teures Geld zu beschäftigen, welche wieder genau das gleiche plappern wie schon bis zum Erbrechen bekannt, hätte man das Geld besser den Schulen zur Verfügung gestellt!!!
    Diese hätten bestimmt ganz genau gewusst, was Sinnvolles zur Zeit dringend gebraucht wird, falls Schulen wirklich wieder schnell an den Start gehen müssen! Nur Fenster öffnen bei jeder Wetterlage und viel scheinbares Schützen, welches oft schon aus Ermüdung nicht mehr durchgeführt/ durchgehalten wird reicht hier halt leider nicht mehr.
    Auch bei den Schülern ist schon lange die Luft raus, da Ihnen wirklich der Sinn / Unsinn vieler Vorgaben nicht mehr vermiielbar ist!

    • War da als einziger Lehrerverband nicht der VBE dabei? Da es ein Konsenspapier ist, müsste er dem Karliczek-Leitfaden zugestimmt haben.
      Angesichts der oft praxisfremden Empfehlungen verwundert das.

  13. Der Vorschlag von Frau Karliczek ist ja fast identisch mit den Maßnahmen/Hygieneregeln, die wir bisher hatten! Halbierte Klassen soll es zudem nur bei sehr hohen Inzidenzzahlen geben.
    Dieses Papier ist lediglich nur eine „Neuauflage“ um (psychologisch gesehen) nochmal zu versuchen, die Schulen zu öffnen.
    Der Vorschlag ist einfach lächerlich.

  14. Wie kann man nur vorschlagen dass Kinder mit RotzNase und Halskratzen weiter in Schule dürfen… unglaublich….einfach regelmäßig alle testen…egal ob mit oder ohne Symptome….das was da vermutlich vorgeschlagen wird ist doch schon gescheitert und geht nicht weit genug. Meine Kinder waren im November und Dezember schon 2 Mal wegen Sportunterricht in Quarantäne und es gab auch mehrere Ansteckungen…wundert mich nicht bei 30 Kindern in Umkleidekabine, Duschen im Schwimmbad und Hallen die nur angeblich gelüftet werden….

    • Das Schlimme ist ja auch wieder bei diesem Vorschlag, dass die einzelnen Kinder, die dann vorsichtshalber zuhause bleiben, außen vor bleiben. Die haben dann die Holschuld für das Verpasste. Klappt bei uns nie. Angeblich sollen Partner aus der Klasse alles weitergeben. Da kommt oft nix. Da ist man doch gezwungen, die Kinder trotz Anzeichen zu schicken.

  15. Laut FAZ: Der Stufenplan soll für Grundschulen gelten. Kinder mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf müssen im Unterricht eine FFP2-Maske tragen.
    Da waren wirklich Profis am Werk …

    • “Kinder mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf müssen im Unterricht eine FFP2-Maske tragen.“

      Ich bin wirklich ein Verfechter von vernünftigen MNB. Auch Grundschülern ist dies meiner Meinung nach durchaus zuzumuten. Ggfs. halt mit entsprechenden Extrapausen.

      Ob es eine OP-Maske sein muss? Ich denke mal nein. Eine oder bei Bedarf mehrere an den Schüler persönlich angepasste MNB aus festem Baumwollstoff, der täglich richtig gewaschen werden, sind aus meiner Sicht sinnvoller. Eine Maske, die nicht eng anliegt verliert heftig an Fremd-/Selbstschutz.

      Aber bei dem Vorschlag, dass KINDER FFP2-ähnliche Masken tragen sollen bin ich innerlich explodiert. Und das auch noch über Stunden? Gibt es überhaupt FFP2-ähnliche Masken in Kindergrößen? Und das ernsthaft Fachleute aus dem kindermedizinischen Bereich das Tragen von FFP2-ähnlichen Masken durch Kinder mittragen entsetzt mich.

      • @Mutter_aus_HH: „Und das ernsthaft Fachleute aus dem kindermedizinischen Bereich das Tragen von FFP2-ähnlichen Masken durch Kinder mittragen entsetzt mich.“ – Alles für den Präsenzunterricht! Wirklich alles? Ja, ALLES! Mich verblüfft so etwas mittlerweile nur noch.

  16. Das scheinen ja Bahn brechende neue Strategien zu sein, die in diesem Leitfaden stehen! Klasse! Endlich wissen wir, was zu tun ist!

    Danke ANJA! Da hast du aber mal einen Pflock eingeschlagen und deine KMK zur Räson gebracht!

    Zu dumm, dass sich von denen keiner darum scheren wird…..und macht, was konveniert. Sack Reis eben.

  17. OK. Auf geht’s. Volle Klassen und OP Masken bei offenem Fenster und Minusgraden. Die Busse die hier auf dem Land die Schüler befördern (und eigentlich Linienbusse sind) werden sicher (wie bisher auch nicht) einen gestaffelten Unterricht ermöglichen. Feste Gruppen in der Oberstufe mit festem Lehrer klappen sicher auch. Wie sowieso ja nur ein Lehrer pro Klasse an weiterführenden Schulen unterrichtet…
    Wo leben eigentlich die Politiker die so etwas vorschlagen? Nicht in meiner Realität.
    Wir haben ja auch erst 1 Jahr Pandemie, da kann man ja langsam Mal anfangen an einer Strategie zu arbeiten… Die Handreichung zum Lüften zähle ich jetzt Mal nicht als Strategie.

  18. „Zudem gibt es Empfehlungen zum Lüften von Räumen“

    An der Stelle kann man das „Konzept“ eigentlich schon gleich wegwerfen. Mit „Empfehlungen“ wird man gegen die erhöhte Infektionsrate von B117 und anderen Mutationen ganz sicher nicht ankommen. Ohne maschine Lüftung oder Luftreinigung kann das nichts werden.

    Auch die „strenge Trennung der Gruppen“ funktioniert nicht ohne mehr Personal. Vielleicht lassen sich die SuS ja in Gruppen trennen, aber sobald LuL in mehr als einer Gruppe tätig sind oder es Kontakte im Schulbus oder – sehr beliebt – der Nachmittagsbetreuung gibt, dann ist auch dieser Teil des „Konzepts“ für die Tonne.

  19. Endlich ein Stufenplan mit ganz neuen Handlungsempfehlungen. Wollte immer schon wissen, wie ich richtig lüften kann. Finde es auch super, dass bei sehr hohem Infektionsgeschehen die Klassen halbiert werden. In einer 30er Klasse hätte ich das ohne Corona schon für notwendig gehalten. Na ja aber jetzt gibt es nach nur einem Jahr bereits FFP2-Masken, die für Lehrer bestimmt besser sind als jede Impfung. Danke Frau Karliczek!

  20. Das macht einen einfach sprachlos.

    Die Studie kann man vermutlich gleich wieder in Müll werden, da die neuen um ein Vielfaches ansteckenderen Mutationen sicherlich noch nicht berücksichtigt sind….

    Rausgeworfenes Geld mit dem man für hunderte oder tausende Klassenzimmer Luftfilter hätte kaufen können….

      • Wäre zu negativ besetzt. Schwerkranke Kinder, Jugendliche mit LongCovid, asymptomatische Spreader der infektiöseren Mutanten, Israel, UK, Irland, Luxemburg … das mag doch keiner hören.

        „Die Schulen sind – plötzlich wieder und bei gleichen Maßnahmen nun doch – sicher!“ So geht das.

        • Als wären wir alle doof. Wer will schon all das, mir blutet das Herz für die Kinder. Man nehme nur die Klassenfahrten. Nach vielen Jahren mit Lateinunterricht platzt der Traum von der Romreise. Nur ein Beispiel von vielen. Aber was ist die Alternative? Wer mit einem Gewissen will den Virus verbreiten ohne Rücksicht? Hoffentlich keiner. Also Zähne zusammenbeißen und der Naturgewalt trotzen. Ich bin der festen Meinung, wenn wir die Kinder wieder alle in die Schulen lassen, dann können wir gleich alles öffnen.

  21. Ganz toll! Letzte Woche im Hohenlohekreis in Baden-Württemberg. Inzidenz lag bei ca. 40. Dann drei Cluster-Ausbrüche: Eine Notbetreuung im Kindergarten, ein illegales Treffen und eine Firma. Inzidenz jetzt wieder bei 128!
    Muss man noch mehr wissen?

  22. Mich macht das alles nur noch unfassbar wütend!!! So eine Respektlosigkeit vor der Gesundheit von Lehrern!!!
    Wo ist denn bitte hier wirklich eine Schutzmassnahme und verflucht nochmal, als NEU kann man diese Massnahmen ja nun wirklich nicht bezeichnen!!
    – Lüften bei tiefsten Wintertemperaturen – mega Idee!!!
    – nur OP-Masken – klar, FFP2 oder 3 sind ja auch zu teuer!!!!
    – geteilte Gruppen – und schönes Gruppenkuscheln in den Pausen.
    Das alles ist doch wohl ein Witz!!!!
    Wenn überhaupt Schulöffnungen, dann bitte
    – mit geimpften Lehrern
    – mit Luftfiltern
    – mit FFP2/3-Masken
    DAS wären wirkliche Schutzmassnahmen.

  23. Einen kleinen Blick in den Spiegel wie die Öffentlichkeit die momentane Situation (die für ALLE nicht gerade leicht ist) wahrnimmt:
    Gastronomen und ihr Personal würden gerne wieder arbeiten. Warum? Um wieder Geld zu verdienen!
    Friseure würden gerne wieder arbeiten. Warum? Um wieder Geld zu verdienen!
    Blumenhändler würden gerne wieder arbeiten. Warum? Um wieder Geld zu verdienen!
    Geschlossenen Einzelhändler würden gerne wieder arbeiten. Warum? Um wieder Geld zu verdienen!
    Viele Andere würden gerne wieder einen sicheren Arbeitsplatz haben. Warum? Um weiterhin Geld zu verdienen!
    Es kommt mir so vor, dass die Lehrer der einzigste Berufsstand sind, der sich weiterhin wünscht, dass ihre Arbeitsplätze geschlossen bleiben. Warum? Die breite Öffentlichkeit denkt es sich…

    • Auch für Sie gern noch mal: Lehrer arbeiten, deshalb bekommen sie zurecht ihr Gehalt / ihre Besoldung. Die meisten wünschen sich „geöffnete“ Arbeitsplätze, weil DU nämlich deutlich mehr Arbeitsaufwand bedeutet. ABER: wir wollen geltenden Arbeitsschutz an unseren Arbeitsplätzen umgesetzt, so wie das für Gastronomen, Friseure, Einzelhändler etc. ganz selbstverständlich ist. Oder glauben Sie, die alle würden ohne Maske, ohne Abstand, mit 30 anderen Haushalten über Stunden im selben, durch ständiges Lüften auf ca. 17 Grad herunter gekühlten Raum arbeiten??

      • Lieber KnechtRuprecht,

        „Don’t feed the troll!“
        z.K.
        … ist ein uns schon sehr lange bekannter, völlig beratungsresistenter Kommentator, der sporadisch mit Einlassungen (identische Message, immer gleicher Tenor) aus der Versenkung kommt.
        Er ist Argumenten nicht zugänglich! Verlorene Energie- und Liebesmüh! Leider!

    • Bin keine Lehrerin, aber alle Läden, die sie aufgezählt haben, die können ihr Klientel selbst bestimmen und beeinflussen. Wer kommt rein und wieviele. Lehrer stehen vor der vollen Klasse von 30 Schülern und können nichts beeinflussen. Ach Moment, doch klar, Fenster auf! Wenn man es so sieht, was stellen sich die auch so an. Alles supersicher. Ernsthaft?

      • Da muss ich Ihnen widersprechen. Jeder, der eine Dienstleistung anbietet, muss diese auch erbringen. Ein Taxifahrer kann einen Kunden nicht abweisen, nur weil er eine kurze Fahrt buchen will oder ihm die Frisur nicht passt.
        Ich hoffe, sollten Sie Lehrer sein, Ihr Unterricht beinhaltet nicht auch solche falschen Behauptungen.

        • @Dieter Molitor
          Dieter Molitor 9. Februar 2021 um 08:27
          8:27 … noch nicht wach, aber schon in Laune für Polemik:
          „… Ich hoffe, sollten Sie Lehrer sein,“

          Augen auf und Gripskiste an:
          “ As. 8. Februar 2021 um 13:42
          Bin keine Lehrerin,“

          Naja, alternative Wahrnehmung „nach Art des Hauses“ Dieter Molitor.

          Wir freuen uns schon auf Ihren nächsten wertvollen Beitrag.

    • Tut mir leid. Ich wuensche mir sehr eine Schuloeffnung. Aber nur mit absoluter FFP 2Maskenpflicht fuer alle Beteiligten und entsprechenden Schnelltestungen. Da sich die SuS aber oft nicht an die Maskenpflicht und Abstandsregeln halten, muesste hier zusaetzliches Hilfspersonal zum Einsatz kommen. Denn ich arbeite als TEILZEITKRAFT schon jetzt bestimmt 60 Stunden die Woche! Und ich moechte gerne gesund bleiben!

      • Ich bin zur Zeit in einer Berufsschule im Bereich der IT tätig. Diese Schule ist definitiv zu! Es läuft mir dann und wann mal ein Lehrer über den Weg und der Hausmeister schliesst mir morgens auf und hinter mir wieder zu. 22 Kilometer weiter ist das private Kloster-Gymnasium total geschlossen. 2 Schulen in einem Landkreis die sind definitiv zu, was ich selbst bestätigen kann. Was soll der Quatsch den Sie da von sich geben? Von wegen keine einzige Schule in Deutschland ist zu….

        • Dann kommen sie doch gerne mal in die Notbetreuung und lassen sich von den Kindern gerne mal anfassen, die Maske runterreißen und sitzen zusammen mit denen in der Mensa. Und dann mit der Aussicht, bei der Impfung weiter hinten ranzukommen. Macht sehr viel Spaß und da können Sie ihren Job als IT-ler doch gerne an den Nagel hängen.

        • Schon mal was von Distanzunterricht oder Homeschooling gehört?

          Anscheinend nicht!

          Oder gar eine einzige Unterrichtsstunde digital (!) gehalten??
          Ebenfalls Fehlanzeige!!!
          Ansonsten käme nicht solch ein Unsinn von Ihnen.

          Mein Fazit: Sie können also gar keine ordentliche Lehrkraft sein.

          Sind Sie ein „Netzbeschmutzer“ oder maßen Sie sich das „Amt“ einer Lehrkraft an?
          Beides wäre verwerflich!

          „Don’t feed the troll!“

    • Lehrerbashing hey hey Lehrerbashing hey…

      Dieter du hast anscheinend immer noch nicht verstanden, worum es geht. Ich drücke dir die Daumen, dass du es irgendwann noch rausfindest.
      Toi toi toi.
      Bis dahin viel Spass bei ihrem Hobby Lehrerbashing.

    • …und es heißt noch immer „einzige“ und nicht „einzigste“. Die anderen sprachlichen Fehler finden Sie vielleicht selbst.
      Was andere denken? Uns egal. Wir genießen unsere Privilegien und die Tatsache, dass Leute wie Sie sie uns neiden.

      • Habe ich irgendjemanden mit irgendetwas hier beschuldigt oder mich herablassend geäussert?
        Ich habe nur ein Meinungsbild abgegeben, wie es um die öffentliche Meinung gegenüber der Lehrer steht!
        Ich habe genug Einblick in Schulen um zu bestätigen, dass dieses Bild nicht der wahren Situation entspricht. Also braucht mich hier niemand zurechtweisen. Oder hat sich doch irgendjemand angesprochen gefühlt?
        Geht an die Öffentlichkeit und zeigt was Ihr leistet!

        • Genau, viele Eltern mit dieser Meinung haben auch sicherlich gaaaaaanz viel Freude am Homeschooling…Ist ja alles easy.
          Was wohl rauskäme, wenn man dieselbe Logik auf die Eltern übertragen würde?

        • @Dieter Molitor

          „Geht an die Öffentlichkeit und zeigt was Ihr leistet!“

          Also Präsenzunterricht? Hab ich mir ja gleich gedacht….

          Es ist eher so, dass die breite Öffentlichkeit noch nie gesehen hat, dass und wie Lehrer arbeiten und daran wird sich auch nichts ändern.

          Denn sonst wüsste die breite Öffentlichkeit, wie es in den Schulen aussieht. Dann würde sie sehen, dass wir Ansteckungen nicht verhindern können, dass Schulen nicht sicher sind und wie kalt es beim Lüften wird.

      • @DoppelA14
        Übrigens, genau solche Äusserungen und Besserwisserei sind die Gründe für dieses Bild. Nur weiter so… Aber vermutlich trauen Sie sich öffentlich nicht solche Äusserungen von sich zu geben.

        • Doch, natürlich. Als Beamte mit sicherem Salär und nach vielen Dienstjahren üppigem Pensionsanspruch kann nicht viel passieren. Das Bild, das Leute haben, ändern die vielen Rechfertigungen und Erklärungen in diesen Foren nicht. Zumindest nicht bei Ihnen; Sie spielen immer nur eine Leier. Und wenn Sie sich ärgern, habe ich wenigstens Unterhaltung.
          Deshalb genau: weiter so.

          • Unfassbar schlecht…diese Arroganz. Und welche Einstellungen und Werte vermitteln Sie darüber hinaus noch?

            Der benachbarte Schulleiter a.D. berichtete mir bereits, dass es solche Charaktere in einem Kollegium geben soll. Seien Sie sich des Neides einer großen Bevölkerungsschicht gewiss. Vergessen Sie aber nicht Ihre KuK, die Sie im Zweifelsfall damit frustrieren und die für Sie engagiert mitarbeiten. Soll es auch geben. Aber Ihr Selbstbild hält sicher auch in diesem Zusammenhang jedem Fremdbild stand.

    • Und gerade weil wir LehrerInnen wollen, dass das Leben möglichst bald für alle wieder möglichst normal wird, plädieren wir dafür, Schulen nur unter Bedingungen zu öffnen, welche die Ausbreitung des Virus so weit wie möglich erschweren. Sonst spielen wir nämlich noch ein paar Monate „Lockdown-öffnen-Lockdown-öffnen“. Wenn Schulen und Kitas als Virusverteilstationen wegfallen (das könnte man auch durch entsprechende Konzepte mit Luftfiltern etc. erreichen), geht die Inzidenz runter, das haben wir jetzt schon 2mal gehabt.

      • @WiMoKa

        Jepp. So isses.

        Und alle, die das wissen und umsichtig sind, arbeiten sich lieber im HO den A ab.

        ABER was ja durchaus motivierend ist: Im Präsenzunterricht sind die Kids motiviert und lernen.

        Man darf gespannt sein – ich bin es – angespannt bis zum Geht-nicht-mehr, da wir wieder ohne alles in den Präsenzunterricht sollen. Ob die SuS da was lernen?
        Man darf gespannt sein – ich bin es – auf welchem Weg werden die Mutanten ihren Weg in den Präsenzunterricht finden? Wo wollen sie zuerst hin? Mathe, Bio, Geschichte?

        Wenn das Pferd tot ist – steig ab! Das Pferd ist tot, der Drops ist gelutscht und der Stufenplan für die Katz. Und die KuMis sitzen oben und schwingen die Peitsche.

    • @Dieter Molitor

      Die breite Öffentlichkeit hat einen Knall!

      Die breite Öffentlichkeit hat den Coronaschuss immer noch nicht gehört.

      Deswegen wird sich auch an dem Auf und Ab nichts ändern.

      Die breite Öffentlichkeit sah uns vorher schon nicht arbeiten – nun auch nicht. Das wird sich auch nicht ändern. Denn:

      Die breite Öffentlichkeit hat einen Knall!

      Die breite Öffentlichkeit hat den Coronaschuss immer noch nicht gehört.

      Deswegen wird sich auch an dem Auf und Ab nichts ändern.

  24. Gerade Olaf Scholz im Mittagsmagazin: „Schulen müssen bei der Öffnung priorisiert werden. Es geht ja nicht, dass die Schüler wochenlang nichts lernen.“
    Danke, Herr Scholz. Eigentlich lief mein Distanzunterricht echt gut… Aber wieso mache ich mir eigentlich die Mühe, wenn die Schüler dabei sowieso nichts lernen?

    • Dem kann ich mich nur anschliessen. Als ich das gelesen habe, war ich total wuetend und enttaeuscht. Ich habe gestern,Sonntag, wieder den ganzen Tag Erklaervideos etc. fuer meine SuS erstellt. Aber das kann ich dann ja auch bleiben lassen.

    • Laschet hat letzte Woche ähnliches von sich gegeben, die „Bildung müsse wieder in Gang kommen“. Ich war tatsächlich versucht, ihm zu schreiben, dass für meine Klasse (und tausende andere Klassen auch) die Bildung nie still stand, es also nichts in Gang zu bringen gäbe. hab es dann gelassen, bringt ja eh nix, der Öffnungswahn nehme seinen Lauf. Mal sehen, wie lange das halbwegs gutgeht…

    • Genau das! Uns LuL ständig eins mitzugeben, das gehört ja zum guten Ton, geschenkt.
      Aber für die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern, die sich größtenteils sehr bemühen (meine zumindest), ist das mehr als ein Schlag ins Gesicht.

      Und das nur um des schnellen Effekts in der Presse und des Supports für die Gattin willen….

      Ich wähle ihn nicht im Herbst!

    • Da hat ihm seine Britta am Wochenende wohl ins Ohr geflüstert was er zu sagen hat. Danke für nichts Olaf! Du wirst bestimmt ein toller Kanzler! Du musst es nur ganz doll wollen.

      • Nö, die Britta hat erst vor kurzem zum Distanzunterricht in Brandenburg gesagt: Distanz- und Präsenzunterricht sind gleichwertig. Da ging es allerdings um eventuelle Erleichterungen für die Abiturienten. 😉

    • Wie sieht es denn mit der Priorisierung bei der Impfstoffreihenfolge aus, Herrn Scholz?
      Und wie sieht es denn mit den Hausaufgaben der Politiker aus? Nach 12 Monaten müsste die Politik doch in Gang kommen…

    • Unsere beiden Klassenlehrer haben mir versichert, dass wir trotz Distanzunterricht mit dem Stoff gut in der Zeit liegen. Haben die mich etwa angelogen?

    • @Lehrerin i.A.

      „„Schulen müssen bei der Öffnung priorisiert werden. Es geht ja nicht, dass die Schüler wochenlang nichts lernen.““

      Das ist eine Beleidigung sondergleichen!

      Herr Scholz, muss nicht auch „die Politik“ beim Arbeiten (über)priorisiert werden? Es geht ganz bestimmt nicht an, dass Politiker monatelang nicht dazu lernen.

      @Marie

      „Laschet hat letzte Woche ähnliches von sich gegeben, die „Bildung müsse wieder in Gang kommen“.“

      Lieber Herr Laschet, auch Politik muss in Gang kommen. Tut sie nicht. Wie können Sie ein Jahr nichts tun und nichts dazulernen? Unsere Schüler sind allesamt besser!

      Verdammt noch eins!

  25. Wenn doch alles so super läuft, was soll dann die ständige Diskussion und Forderungen um ein verschobenes oder abgespecktes Abitur?

  26. Umfrageergebnis bei meinen Schülern: nur 1/3 möchte wieder Präsenzunterricht.
    Ich arbeite als Lehrer zwar viel, habe aber den Eindruck, es läuft, die allermeisten arbeiten prima.
    Und dann tönt Olaf Scholz im Morgenmagazin, wir können es uns nicht leisten, dass Schüler so lange nichts lernen.
    Ein Schlag ins Gesicht aller, die sich redlich bemühen.

  27. Ah, Herr Molitor, da sind Sie ja wieder. Habe ich Ihre Aussage richtig interpretiert, dass sie meinen, die Lehrer gehörten zum „einzigsten“ Berufsstand, der nicht arbeiten will? Dann frage ich mich, ob Sie aufnahmeresistent sind, da Sie hier doch fleißig die Beiträge derjenigen lesen, die im Schuldienst tätig sind. Wer könnte denn sonst schildern, wie ausbaufähig das System ist?

    Da Sie nicht aus diesem Bereich kommen, können Sie dies nur von außen betrachten. Ich kann mir auch kein Urteil über Ärzte oder medizinische Fachangestellte bilden und sagen, dass sie nicht arbeiten wollen, weil sie Bedenken äußern, an ihrem Arbeitsplatz nicht ausreichend geschützt zu sein.

    Wir Lehrer*innen kritisieren, dass die Minister, die über Schulen entscheiden, nicht aus dem Schulbetrieb kommen und gar nicht wissen, wie es dort abläuft. Ich frage mich die ganze Zeit, warum nicht einfach mal Ratschläge und Empfehlungen von Lehrer*innen hinzugezogen werden, wenn wieder irgendwelche „lebenden Leitlinien“ beschlossen werden.
    Interessant ist jetzt aber, dass wir anscheinend kompetent genug sind, zu entscheiden, ob ein/e Schüler*in „nur“ einen Schnupfen mit ein wenig Halskratzen oder Corona hat (vgl. Liveschalte „Karliczek mit Schutzkonzept für Schulen“ 08.02.21).

    Abschließend betone ich nochmals, dass es den meisten Lehrer*innen sehr wichtig ist, was aus ihren Schüler*innen wird und wir diesen Beruf sehr gerne ausüben. Wenn dies nicht so wäre, hätten wir uns schon einen neuen Beruf gesucht. Wenn wir eines sind, dann flexibel und spontan.

    Ach noch was, lesen Sie sich doch bitte noch mal durch, wie man das Wort „einzige/-r“ nicht steigert.

  28. @Dieter Molitor,
    „DIE ÖFFENTLICHKEIT…“ Wie viel Öffentlichkeit kennen SIE denn? Hausmeister,… und wen noch? Ach ja, vielleicht, hm … mir fällt doch keiner mehr ein. Der Hausmeister wird wohl doch der „EINZIGSTE“ sein.

    • Den Hausmeister meine ich sicher nicht. Denn der war ja um 9.00 wieder weg. Mit der Aussage: Raus kommen Sie ja alleine wieder. Wenigstens kontrolliert niemand meine Arbeitsstunden. (Dollarzeichen in den Augen!)

  29. Hier in Bbg denken die Leute, die Schulen wären zu, was sie aber nicht sind, nie waren. Alle Abschlussklassen haben durchgängig Präsenzunterricht. Das sind bei uns täglich 250 SuS und ca 65 KuK. Und Kurssystem gibt es übrigens auch an der Gesamtschule. Wenn also jetzt für alle wieder aufgemacht wird ( Vorsicht Kinder, durchmischt euch nicht!) dann ist das völliger Wahnsinn, denn die SuS eines Jahrgangs mischen sich in 5 Fächern mehrmals in der Woche. FFP2 Masken kaufen wir uns alle selber, getestet wird nicht.
    War heute super: 8 h Präsenzunterricht, alle 20 min Fenster auf, es hat den ganzen Tag geschneit, -10 Grad. Sie können mich mit ihren Hygienekonzepten alle mal kreuzweise… wir haben übrigens ein funktionierendes Konferenzsystem, Distanzunterricht klappt bestens, kein Grund jetzt alle wieder in die Schule zum Infizieren zu holen.

    • Hey, nur Mut: heute kam von MBJS die Mitteilung, dass jede Lehrkraft bis zu den Odterferien 2ffp2Masken pro Woche vom MBJS bekommt! Und das MBJS ist nicht mal dazu verpflichtet, Masken zu stellen, haben sie extra noch mal betont im Schreiben…
      Meine 12er und ich haben überlegt, ein kleines Feuerchen zum Wärmen während der Lüftungspausen zu entzünden – Rumfliegendes Papier war aufgrund des gewollten Durchzuges in enormen Mengen vorhanden. Sieh es mal so: die Britta möchte einfach die Resilienz der SchülerInnen und Lehrkräfte fördern:wer Brittas Bildungsministerinnenanordnungen übersteht, den haut keine noch so sinnlose Aktion mehr aus den Latschen!

  30. Ich werde noch irre!
    Erst heute hat Spahn gesagt, es stünde noch gar nicht fest, ob Schulen überhaupt Treiber der Infektion seien.
    Das ist doch kaum zu glauben… Unterhält sich der Jens denn nie mit dem Christian??????

  31. „Bei den Schulen gehe es um die Frage: „Sind Schulen Drehscheiben für das Virus?“ Wenn dies wegen des Aufeinandertreffens von Menschen aus vielen Haushalten der Fall sei, müssten eigentlich auch Eltern geimpft werden. „Das erfordert Impfdosen in einer Zahl, wie wir sie jetzt im Februar noch nicht haben.“
    https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.coronavirus-gesundheitsminister-jens-spahn-gegen-fruehere-impfungen-fuer-lehrer.e2a654d7-0f23-4e4d-9c3c-a49a1496a5fd.html

    Aha. Verstehe ich das richtig? Weil Eltern jetzt noch nicht geimpft werden können (die ja meist viel jünger sind als die LuL ihrer Kinder), werden LehrerInnen (rund 20 Prozent sind über 60) auch nicht geimpft? Lieber alle in vollen Klassen Ungeimpften aufeinander loslassen? Was ist denn das für eine Logik.

    • Nicht zu vergessen, dass seit gestern bestimmte Vorerkrankungen von Prio 3 in Prio 2 hochgestiegen sind. Bedeutet nichts anderes, als dass die Warteschlange vor Lehrern und Erziehern noch länger wird. Der Impfrechner sagte gestern was von September/Oktober…

  32. @Dieter Molitor,
    etwas verworren Ihre Schreiberei. Erst muss Ihnen der Hausmeister aufschließen, damit Sie in „Ihre Schule“ reinkommen. Dann war er um 9.00 Uhr wieder weg. Wer hat denn dann abgeschlossen? Also wir haben an unserer Schule jeder einen eigenen Schlüssel. War es vielleicht doch nicht die Schule, die Sie aufgesucht haben? Vielleicht eine gerade verschlossene Toilette? Und dort haben Sie dann in Ruhe Ihre Geschäfte erledigt und Ihre Dollar zählen können, weil ja beim … keiner zuguckt.

    • Ich bin selbständig und habe mich auf die IT von Bildungseinrichtungen spezialisiert (nicht nur Schulen). Ich plane, realisiere und betreue diese Anlagen. In dieser Berufsschule erweitere ich zur Zeit die Anlage. Kapiert?
      Wie vorhin schon geschrieben, hat er mich reingelassen, mit dem Kommentar „raus kommen Sie ja alleine“. Wie Sie sicher wissen sind an Schulen Panikschlösser vorgeschrieben, damit man jederzeit raus kommt. Einen eigenen Schlüssel bekomme ich von den misstrauischen Lehrern sicher nicht. Übrigens an anderen Bildungseinrichtungen, den privaten und den IHKs gibt es keine Schlüssel mehr, dort gibt es Zutrittssysteme, wie es heute eigentlich Standard sein sollte, dort gibt es Zutrittskarten mit Zeiterfassung.

      • Das entscheidende Wort ist „Zeiterfassung“. Wir LuL brauchen so etwas nicht- würde es doch dokumentieren, was „die Öffentlichkeit“ ja ohnehin schon weiß: es gäbe keine nennenswerte Arbeitszeit zu erfassen. Es würde es für uns nur schwerer machen, das süße Nichtstun nicht nur im Lockdown zu genießen. Zudem wären wir LuL mit einem anderen System als Stift und Papier schlichtweg überfordert.
        Vielen Dank, Herr Molitor, dass Sie sich trotz Ihres wichtigen und zeitintensiven Tagwerks die Zeit nehmen, hier zu schreiben und für Kurzweil zu sorgen.

        • Bitteschön, dass meine Arbeit wichtig ist, habe ich in vielen Artikeln hier gelesen. Zeitintensivität kann ich nur bestätigen und was ganz wichtig ist, äusserst lukrativ. Bei Schulen spielt Geld meiner Erfahrung nach überhaupt keine Rolle. Deshalb habe ich mich auch darauf spezialisiert. In privaten Unternehmen wäre es undenkbar jeden Tag zwischen 2 und 3 Stunden auf verschiedene Türöffner zu warten. Allein der Fussweg mit Werkzeug und Material mehrmals am Tag vom öffentlichen Parkplatz zur Schule schlägt mit einer Stunde zu Buche. Weil auf dem Lehrerparkplatz ja angeblich alles besetzt ist. Nur es ist alles leer. Wie gesagt, nach meinem Empfinden sprudelt an Schulen das Geld wie nirgendwo, was man sich bei Ihrem Nick ja auch problemlos vorstellen kann.

          • Auch damit liegen Sie richtig, wobei das Zubrot
            durch unsere (natürlich vom Dienstherrn genehmigten!) Nebentätigkeiten auch nicht zu verachten ist. Und im Distanzunterricht haben wir noch mehr Zeit dafür. Das Leben kann so schön sein!

          • @Dieter Molitor

            “ Dieter Molitor 9. Februar 2021 um 16:11
            Bitteschön, dass meine Arbeit wichtig ist, habe ich in vielen Artikeln hier gelesen.“

            Lieber @Dieter Molitor,
            ist das so???
            Bitte verlinken Sie den entsprechenden Artikel, in dem es um IHRE Arbeit geht.
            Ausgerechnet der Artikel „Dieter Molitor – So wichtig ist SEINE Arbeit!“ habe ich übersehen, die „vielen anderen Artikel hier“ leider ebenso.

            Mea culpa.

            Noch einmal:
            Bitte helfen Sie mir mit einem Link aus.
            Ja, schon ein einziger würde mir und vielen anderen Lesern hier genügen – auch wenn Sie ja klipp und klar von „vielen Artikeln hier“ geschrieben haben.

            Im Voraus vielen Dank für Ihre Mühe.

    • Übrigens, im Moment warte ich wieder, dass jemand kommt um mir das Lehrerzimmer aufzuschliessen, damit ich an den Netzwerkanschluss ran komme. Diese Person wird dann wieder eine Stunde lang neben mir stehen und aufpassen, damit ich ja nichts von dem tollen Inventar klaue. Zu späterer Zeit werde ich dann ins Rektorat müssen und auf den Zugang dorthin sicher wieder eine Stunde lang warten müssen. Stundenlohn ist manchmal wirklich schön…

      • Dann warten sie doch bitte noch länger auf die Schlüssel von den „misstrauischen Lehrern“. Da können sie lange warten. Eigentlich sollten sie mittlerweile wissen, dass der Hausmeister gar kein Lehrer ist. Folglich ist er kein Beamter sondern Angestellter der Stadt. Also fragen sie bitte bei der Stadt nach einem Schlüssel.
        Es ist schön und gut, wenn sie sich über Schließsysteme informiert haben. Jetzt müssen sie nur noch den Unterschied zwischen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen verstehen. Google hilft!
        Danach sind sie ein Fachmann. Danach sollten sie wissen, dass auch die öffentlichen Schulen nicht dafür zuständig sind. Sie bekommen an Fenster, Türen und Schlössern alles vom Schulträger. Und gibt es keine Ersatzteile vor, dann schraubt man die Fenster einfach zu.

        • Wenn Sie das so handhaben, bitteschön. Da gibt es verbindliche Richtlinien, wie Türen und Fluchtwege beschaffen sein müssen. Es ist egal ob privat, staatlich oder verbeamtet. Diese Vorgaben gelten für ALLE, auch für Lehrer. Die Sicherheit und der Schutz der Schüler zählt ja offensichtlich nicht. Aber dann nach Masken und Lüftungen schreien. Arbeitsschutz hat ja demnach schon seit Jahren nicht interessiert. Warum denn jetzt auf einmal? Vermutlich können es sich die Meisten denken….

  33. @Dieter Molitor,
    4 Fragen zu Ihrer neuen Schreiberei:
    1.) Warum reden Sie dann hier immer so schlau daher, wenn Sie nicht direkt im Schulbetrieb arbeiten?
    2.) Schon mal was von Schulen gehört, die keine „Panikschlösser“ haben?
    3.) Womit haben Sie sich das Misstrauen der LehrerInnen verdient?
    4.) Bitte melden Sie sich unter „Dieter Molitor“ an , falls Sie mal an unserer Schule auftauchen. SIE verstehen sicher warum? (Denkhilfe: leichtes Misstrauen IHNEN gegenüber)

    P:S. Zu den netten Servicemitarbeitern, die unsere Kopierer und Technik warten, haben wir vollstes Vertrauen. Wir sind im Unterricht und diese Leute arbeiten ohne „Aufpasser“, kriegen sogar noch Kaffee.

  34. @Dieter Molitor,
    „….Da gibt es Richtlinien, wie Türen und Fluchtwege beschaffen sein müssen. Es ist egal, ob privat, staatlich oder verbeamtet…“ Hä, wo gibt es denn verbeamtete Türen?
    Hoffentlich macht bald der Baumarkt wieder auf. ICH möchte auch eine VERBEAMTETE TÜR! Meinen Fluchtweg zuhause habe ich bereits verbeamtet, er muss jetzt immer für mich da sein. Ätsch!

    • Hallo Herr Molitor, lassen Sie es doch einfach sein. Sie wissen es doch selbst, wie die Meisten hier ticken. Der letzte Post hier sagt doch alles. Auch die Aussagen von diesem DoppelA14 braucht niemand mehr zu kommentieren. Wenigstens wissen wir jetzt welche Besoldung bei Lehrern möglich sind. Ich denke diese Erfahrung hier können Sie und ich getrost nach aussen tragen…

      • Das wäre aber schade, wenn es keine Kommentare mehr gäbe. Habe viel Spaß, hier zu pieksen- einer geht immer in die Luft 🙂
        Übrigens, eigentlich bekommen wir jeder A14Z- also DoppelA14Z, wenn’s konveniert.

        Kleiner Tipp: Nicht alles für bare Münze nehmen, was mancher hier zur Kurzweil postet. 😉

  35. Grins,
    Spahn muss sich vorkommen wie ein Lehrer.
    Er sagt was, niemand hört ihm zu.
    Willkommen in meiner Präsenzwelt.

  36. @Dieter Molitor,
    hören Sie auf Stefan oder am besten, nehmen sie ihn in Ihrem Kreis auf. Aber nicht mit Stefan 2020 verwechseln, den möchte ich hier noch öfter finden. Der schreibt besser und fundierter.

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