Aufstand gegen Schulöffnungen! Infektionszahlen zu hoch – Bouffier streicht angekündigte „Präsenztage“ für alle Schüler

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WIESBADEN. Seit Monaten werden die meisten älteren Schüler ausschließlich zu Hause unterrichtet. In den zwei Wochen bis Ostern sollten sie langsam wieder an die Schule herangeführt werden. Aber die Infektionszahlen – und ein zunehmend breiter Widerstand – machen den Plan zunichte.

Zieht die Reißleine: Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier. Foto: Shutterstock / Foto-berlin.net

Von Montag an sollten alle Schüler in Hessen tageweise zurück in den Unterricht. Dieser Plan des Kultusministeriums stieß aber auf immer breitere Kritik. Erste Städte und Kreise erteilten dem Land wegen steigender Infektionszahlen in der Pandemie eine Abfuhr, Eltern riefen zum Protest auf. Am Donnerstag dann die Kehrtwende der Landesregierung. Das Corona-Kabinett habe beschlossen, «dass wir diesen Einstieg in den Wechselunterricht und auch den entsprechenden Präsenztag nicht vornehmen», sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Dieser Schritt sei bereits angekündigt worden, sollten die Infektionszahlen zu hoch sein.

Wegen der Corona-Pandemie wird derzeit für die Klassen 1 bis 6 Wechselunterricht angeboten: Jeweils die Hälfte der Klasse kommt jeden zweiten Tag oder jede zweite Woche in die Schule. Nur die jeweiligen Abschlussklassen bekommen vollständigen Präsenzunterricht. Die Jahrgangsstufen 7 bis 11 lernen im Distanzunterricht, also zu Hause im sogenannten Homeschooling.

«Besondere Sorgen bereiten uns in der Zeit bis zu den Osterferien die Hofpausen»

Am 9. März verkündete Kultusminister Alexander Lorz (CDU), dass in den letzten zwei Wochen bis zu den Osterferien – also 22. März bis 1. April – «für jede Schülerin/jeden Schüler an mindestens einem Tag pro Woche Präsenzzeit in der Schule stattfinden soll». Als Voraussetzung für die geplanten Öffnungsschritte galt, dass der landesweite Inzidenzwert nicht über 100 steigt – am Donnerstag wurde genau dieser Wert erreicht.

Die Schulen waren über die nun zurückgenommenen Öffnungspläne überrascht – und wenig begeistert, wie aus zahlreichen Elternbriefen hervorgeht. «Besondere Sorgen bereiten uns in der Zeit bis zu den Osterferien die Hofpausen», sagte beispielsweise der Schulleiter der Frankfurter Musterschule, Stefan Langsdorf, in einem Elternbrief. Die Schüler hätten sich lange nicht gesehen, in der Wiedersehensfreude könnten Abstandsregeln leicht vergessen werden, wies er auf Gefahren hin. «Es wäre fatal, wenn die beiden Präsenztage vor den Ferien unser aller Gesundheit gefährden und die möglichst geregelte Aufnahme des Präsenzunterrichts nach den Osterferien in Gefahr bringen würden.»

Manch einer vermutet, die Öffnungspläne seien der Kommunalwahl am vergangenen Sonntag geschuldet gewesen. Der Main-Kinzig-Kreis und die Stadt Hanau haben dem Kultusministerium einen Brief geschrieben. Darin baten sie das Ministerium nach eigenen Angaben, «die kurz vor der Kommunalwahl angekündigten vorverlegten Öffnungsschritte wieder zurückzunehmen».

Im Laufe der Woche sperrten sich dann immer mehr Städte und Kreise gegen die geplante Öffnung. Bis Donnerstagmittag hatten Stadt und Kreis Offenbach sowie die Kreise Main-Kinzig, Groß-Gerau, Lahn-Dill, Marburg-Biedenkopf, Fulda, Gießen und Werra-Meißner abgewunken.

Die Stadt Frankfurt forderte «eine hessenweit einheitliche Regelung». Der ab Montag geplante Einstieg in den Wechselunterricht müsse landesweit ausgesetzt werden – wegen steigenden Infektionszahlen und «aufgrund der noch nicht erfolgten Impfungen durch das Aussetzen der Impfungen mit Astrazeneca sowie der noch nicht zur Verfügung stehenden Schnelltests des Landes». Diese einheitliche Regelung hat die Landesregierung nun ausgesprochen.

«Es gibt auf allen Seiten das Bedürfnis nach einer Rückkehr zur schulischen Normalität»

Es wäre sinnvoller, die zwei Wochen vor Ostern dazu zu nutzen, ein gutes Konzept für den Wechselunterricht nach Ostern zu entwickeln, sagte der GEW-Vorsitzende in Hessen, Maike Wiedwald.

Es gebe «auf allen Seiten das Bedürfnis nach einer Rückkehr zur schulischen Normalität», schrieb Lorz den Schulen im Vorfeld der Entscheidung des Corona-Kabinetts. Die tageweise Rückkehr vor Ostern «entspricht auch den Rückmeldungen, die wir in den vergangenen Tagen und Wochen erhalten haben – von der aus Schulpraktikerinnen und Schulpraktikern bestehenden Konzeptgruppe Schuljahr 2020/2021, von Interessenvertretungen und Verbänden, von der Landesschülervertretung und vom Landeselternbeirat.»

An einzelnen Schulen riefen Eltern aber bereits zum Boykott auf, etwa an der Melibokusschule in Alsbach-Hähnlein (Kreis Darmstadt-Dieburg). Zur Begründung hieß es unter anderem: «Eine seriöse Teststrategie als Grundlage der Öffnungsschritte fehlt.» Außerdem werde damit der Distanzunterricht «erheblich negativ beeinflusst: Unsere Kinder erhalten dadurch weniger Unterricht.»

«Im Sinne des Gesundheitsschutzes ist diese Entscheidung folgerichtig und gut»

Die weiterführenden Klassen an den Schulen blieben nun weiter im Distanzunterricht, sagte Bouffier. Hessen halte grundsätzlich an seinen Planungen für die Schulen fest, sollte es das Infektionsgeschehen zulassen. Bislang ist vorgesehen, dass die Grundschulen nach den Osterferien ab Mitte April in den eingeschränkten Regelbetrieb mit fünf Tagen pro Woche Unterricht gehen.

«Im Sinne des Gesundheitsschutzes ist diese Entscheidung folgerichtig und gut», sagte der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) in Hessen, Stefan Wesselmann zur Entscheidung des Corona-Kabinetts. Nun müsse das Land die Zeit vor und in den Osterferien nutzen, um möglichst viele Beschäftigte an den Schulen zu impfen und ein Konzept für die regelmäßige Testung von Schülerinnen und Schülern umzusetzen.

Die angekündigten Schnelltests für die Schulen kommen erst nach den Osterferien, wie aus der Regierungserklärung von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Dienstag hervorging. Am Freitag will Lorz zusammen mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) ein «Testmobil» für Ausbrüche an Schulen vorstellen. Von Sandra Trauner, dpa

Aufstand gegen Schulöffnungen! Kommunen weigern sich, Eltern rufen zum Boykott auf

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24 KOMMENTARE

  1. Hauptsache mal stundenlang mit mehreren Personen Pläne erstellt. Super!

    Und was ist mit dem Rest? Die Kinder haben Angst in der Schule. Die meisten können sich nicht an die Regeln halten. Wir haben bereits mehrere Fälle an der Schule.
    Und wieder die gleiche Masche des Gesundheitsamts: Eltern beide positiv getestet, komplette Familie in Quarantäne, Kinder werden nicht getestet. Was soll der Quatsch?

    • „Eltern beide positiv getestet, komplette Familie in Quarantäne, Kinder werden nicht getestet.“

      So hält man die Fälle unter den Kindern niedrig… hilft aber anscheinend nichts, denn sie gehen ja trotzdem durch die Decke.

      All die „Maßnahmen“, die man jetzt diskutiert und umsetzen will, hätten am Ende des Sommers bei niedrigen Inzidenzen gepasst. Jetzt, mit hohen Inzidenzen und B117, ist das alles bei weitem nicht ausreichend.

      Jetzt rächt sich wieder einmal, dass seit einem Jahr NICHTS wirksames für den Gesundheitsschutz an Schulen getan wurde.

  2. Das ist ja jetzt doof gelaufen.
    Schön, dass nach den plötzlichen Sinneswandel im Kultusministerium jetzt, kurz vor denn erst vor einer Woche angekündigten Öffnung der Schule, einem wieder einfällt, dass man eigentlich die Maßnahmen nach dem Infektionsgeschehen ausrichten wollte und nicht nach angeblich bisher unbekannten Einflüsterern (Schüler, Lehrer, Eltern).

    Liest man im Ministerium eigentlich nicht, vor was die Virologen seit Januar regelmäßg gewarnt haben?
    Wiesbaden ist das neue Schilda, da ist alle Vernunftrethorik des MP nur noch AUgenwischerei. Vorher mal nachdenken.

  3. Gibt scheinbar noch Leute, die verstehen, dass es verrückt wäre, jetzt die für eine Woche „Gas zu geben“. Sehr gut, Hr. Bouffier!

    Warum geht das in NRW eigentlich nicht? Ach ja, da will ja einer Kanzler werden ;D

    • Ich würde nicht behaupten, dass Herr Bouffier irgendwas verstanden hat. Wenn sich neun oder zehn Städte und Kreise schon vor Bekanntgabe öffentlich über die Anordnung des Kultusministeriums hinwegsetzen und eine Öffnung ablehnen, dann ist es keine große Leistung von Bouffier und Lorz sich jetzt hinzustellen und eine hessenweite Schließung zu propagieren…

  4. Wieso habe ich das Gefühl, dass die geplanten Öffnungen der Schule für die Klassen 7-11 nur ein Fake waren?

    Wollte man nur verhindern, dass für den Rest geschlossen wird? Quasi eine Pseudonotbremse. Eine echte Notbremse lässt sich nicht erkennen. Man hat nur nicht die Geschwindigkeit gesteigert. Wir fahren weiterhin volle Kraft voraus bei einer Indizidenz von über 100.

    Statt frohe Ostern, wünschen wir uns in zwei Wochen dann: Frohes Quarantänisieren!

  5. Und was passiert, wenn LuL geimpft sind? Dann wird alles aufgerissen? Wie sagte Spahn im Januar: Wenn die Lehrkräfte geimpft werden, müssten eigentlich auch die Eltern geimpft werden, sollten Schulen tatsächlich Infektionsherde sein. Und sie sind Infektionsherde – nicht zu knapp. Das Problem ist: Eltern haben keine hauptberuflichen Vertreter*innen, die für sie vehement eintreten. Dann bleiben sie halt auf der Strecke. Und die Kinder und Jugendlichen sowieso – da gibt es gar keine Lobby.

    • @S.: Wenn Schulöffnungen und B117 aufeinander treffen, steigt die die Gesamt-Inzidenz trotz geimpfter Lehrkräfte heftigst, und das vermutlich schnell: Ja, es werden Menschen dadurch sterben (oder unter Long Covid leiden), aber der Spuk ist auch schnell wieder vorbei und die Schulen wieder zu.

      Das ist angesichts dieser höchst erstaunlichen und für mich nur noch bedingt nachvollziehbaren Marschroute der Politik der einzige Trost, den ich Ihnen im Moment anbieten kann.

  6. Bouffier will nichts mehr werden, der kann sich am Sachstand orientieren im Gegensatz zu anderen. Die Stimmung war so aufgeheizt, dass der MP anstatt dem zuständigen Minister (Lorz), der auf Tauchstation ging, die Kommunikation an sich gezogen hat.
    Das Gute ist doch, die sind derart auf die Nase gefallen, dass sie alle künftigen Maßnahmen auf ein ähnliches Konfliktpotenzial abklopfen dürften. So wollen die sicherlich nicht noch einmal dastehen.

  7. Ich würde nicht behaupten, dass Herr Bouffier irgendwas verstanden hat. Wenn sich neun oder zehn Städte und Kreise schon vor Bekanntgabe öffentlich über die Anordnung des Kultusministeriums hinwegsetzen und eine Öffnung ablehnen, dann ist es keine große Leistung von Bouffier und Lorz sich jetzt hinzustellen und eine hessenweite Schließung zu propagieren…

    • Zumal es ja für die Schüler die jetzt immer noch in der Schule sind, in Hessen mit Präsenzpflicht wie z.b. die Abschlussklassen keinerlei Änderungen gibt geschweige denn Infektionsschutz. Die werden weiter in die steigenden Zahlen getrieben und damit bewusst Infektionen billigend in Kauf genommen. Die können weiter den Virus in die Familien tragen und munter verbreiten. Die Verantwortung liegt bei Lorz und Bouffier und damit meine ich das vorsätzliche handeln dieser Personen. Denn Eltern haben nichts zu melden und werden mundtot gemacht. Abartig und fahrlässig, das war noch höflich ausgedrückt.

  8. „Die KMK-Runde hält das Infektionsgeschehen in Schulen im derzeitigen „eingeschränkten Präsenzbetrieb“ für beherrschbar – ihre selbst erhobenen Zahlen aus der Vorwoche geben Infektionsraten von unter einem Prozent in allen Bundesländern an. Insofern hat die Kultusministerkonferenz viele Gründe gesammelt, um vor der nächsten Schließung zurückzuschrecken.“
    https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/kmk-gegen-schulschliessungen-101.html

    Was soll man dazu noch sagen?

  9. Sehr gute Entscheidung!!!!!!!!! Jetzt muss nur noch auch an das Wohl der jüngeren Schulkinder und Kindergartenkinder plus deren Lehrer/Erzieher und Familien gedacht werden. Dann könnte es was werden….

  10. Obwohl das Konterfei des Herrn Bouffier mich stets penetrant an Horst Schlemmer erinnert und der entsprechende Giselasong mich dann heimsucht: hier habe ich Hoffnung, dass es doch noch denkfähigere Politiker als Gebauer, Lorz oder Hubig gibt.

  11. Das hat der MP von Hessen gut gemacht . Auch Berlin verzichtet darauf , die Mittelstufe zurückzuholen . Schade , dass NRW so stur ist .

  12. In benachbarten Thüringen hat man seit dieser Woche die Verantwortung an die Landkreise abgegeben. Schulschließung bei Inzidenz über 200 war bis dahin festgelegt, nun ist auch das nur Empfehlung. Das führt dazu, dass unterschiedlich reagiert wird.
    Und Öffnung in Schmalkalden wird mit nachfolgenden Ferien begründet…super, wenn man dann in Quarantäne oder sogar erkrankt ist, hat man zwei Wochen zum Auskurieren.
    Wie hat Drosten gesagt? Für Menschen über 50 wird es brenzlig. In Thüringen sind sehr viele LuL über 50, und zwar nicht nur in den Grundschulen, wo ja LuL teilweise schon geimpft sind.

    „Die 7-Tages-Inzidenz liegt in Gera bei 197,6. Die Stadt rechnet damit, dass die Zahl der Neuinfektionen in Kürze deutlich über 200 steigt. Laut dem Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie soll bei Überschreitung des 7-Tages-Inzidenzwertes von 200 der Präsenzbetrieb in Schulen eingestellt werden. Die Stadt Gera geht davon aus, dass der Wert bereits am Freitag überschritten wird. Daher wird ab Mittwoch, der 24. März 2021, der Schulbetrieb wieder eingestellt. Für Kinder bis zur Klasse 6 gelten die vom Bildungsministerium erstellten Regelungen der Notbetreuung.
    „Ich hoffe, dass am kommenden Montag im Rahmen der Ministerpräsidentenkonferenz und der Bundesregierung abweichende Festlegungen noch beschlossen werden, um die Maßnahme noch abwenden zu können.“ so der Oberbürgermeister der Stadt Gera, Julian Vonarb.
    Während der Wartburgkreis und die Stadt Eisenach sich dazu entschlossen haben, Schulen und Kindergärten wieder zu schließen (siehe Eintrag von 16.05 Uhr), öffnet der Landkreis Schmalkalden-Meiningen wieder. Verbunden mit umfassenden Hygienemaßnahmen sollen Schulen in dem Landkreis wieder öffnen.
    In festen Gruppen soll damit der Präsenzunterricht von Klassenstufe 1-6 wieder beginnen. Eine Öffnung der Kitas vor Ostern ist nicht geplant. „Wir haben uns in den Schulen zu dieser vorsichtigen Öffnung entschieden, weil wir im Anschluss zwei Wochen Ferien haben und somit eine automatische Kontaktminimierung erfolgt. Die Kitas wären aber durchgängig geöffnet, das ist uns angesichts des Infektionsgeschehens zu riskant“, teilt der Landkreis Schmalkalden-Meiningen mit. Die Inzidenz im liegt hier bei 305.“

    https://www.thueringen24.de/thueringen/article231582293/Corona-Thueringen-Ticker-Inzidenz-Hotspot-Greiz-Tote-Zahlen-Schule-Kindergaerten.html

  13. Am schlimmsten ist das Hin und Her. Mir kommen die heutigen Politiker so wankelmütig vor und ohne Rückgrat. Die Coronafallzahlen ändern („drehen“) sich doch nicht über Nacht um 180 Grad?!?

  14. „Gut“ ist hier gar nichts. Es wurde von Beginn an ignoriert dass Kinder sich ebenso wie Erwachsene infizieren können. Es bringt da auch rein gar nichts, die Lehrer (ich gönne es ihnen von Herzen!) zu impfen. Die Kinder haben keinerlei Nutzen davon. Auch die Schnelltests bringen keinen Schutz für den einzelnen Schüler – eher im Gegenteil.
    Konsequent wäre da einzig, zumindest die Präsenzpflicht auszusetzen.
    Kinder (und deren ungeimpften Familien) werden in ein riesiges Durchseuchungsexperiment gezwungen, dessen Langzeitfolgen nicht absehbar sind.

    Außerdem: Hessen brüstet sich nun mit seinem „besonnenem Handeln“ weil es keine weiteren Öffnungsschritte gebe. Wo ist aber die zugesicherte „Notbremse“ also das aktive ZURÜCKNEHMEN einzelner Öffnungsschritte? Davon ist nirgends mehr die Rede. „Gaslightning“ in Reinstform

    • Wir fahren mit 100 km/h auf die Wand zu. Und die hessische Landesregierung findet es ausreichend, nicht mit 120 km/h zu fahren, sondern mit 100 weiter zu fahren. Grandios. Hessen bleibt besonnen.

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