Schul-Chaos: Kretschmann pfeift Eisenmann zurück – sie muss jetzt doch das Abstandsgebot in Klassenräumen sicherstellen

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STUTTGART. Koalitionszoff in Baden-Württemberg wenige Tage vor der Landtagswahl: Die Grünen halten Kultusministerin Eisenmann vor, die Schulöffnung am kommenden Montag nicht vernünftig vorbereitet zu haben. Die CDU-Spitzenkandidatin wirft den Ball zurück ins Feld des Koalitionspartners.

Offenbar einig. Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Kultusministerin Susanne Eisenmann; hier bei einer Pressekonferenz im vergangenen Mai. Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg
Koalitionspartner – und Wahlkampfgegner: Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Kultusministerin Susanne Eisenmann; hier bei einer gemeinsamen Pressekonferenz. Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) pocht bei der Rückkehr der 5. und 6. Klassen in die Schulen darauf, dass die Kinder eineinhalb Meter Abstand halten. Es sei mit Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) vereinbart, dass die Lockerung der Corona-Maßnahmen in der Unterstufe vom kommenden Montag an nur möglich sei, «wenn der Abstand eingehalten wird», sagte der grüne Regierungschef am Dienstag in Stuttgart. «Das muss sie organisieren.» Das Kultusministerium hatte am Montag erklärt, dass bei der vollständigen Rückkehr der 5. und 6. Klassen «kein förmliches Abstandsgebot» gelte. Bei Lehrerverbänden hatte das zu Protesten geführt.

Kretschmann sagte nun, ein Abweichen von der Abstandsregel könne nur im absoluten Ausnahmefall möglich sein. Die «Soll»-Vereinbarung sei hier als «Muss» zu verstehen. Er kündigte an, der Lenkungskreis der Landesregierung zur Corona-Politik werde sich noch an diesem Dienstag mit dieser Frage und den Testkapazitäten an Schulen beschäftigen. Wenn Abstand halten nicht möglich sei, müsse auch Wechselunterricht in Betracht gezogen werden, sagte der Regierungschef.

„Wir haben volles Vertrauen, dass die Schulen verantwortungsbewusst mit der Situation umgehen“

Das Kultusministerium ist gegen Wechselunterricht und erklärte, die Vorgaben an die Schulen stünden «im Einklang mit der geltenden Corona-Verordnung. Ein förmlicher Mindestabstand, ein festes Abstandsgebot, für die Klassenstufen 5 und 6 ist dort nicht formuliert. Die Verordnung wurde federführend vom Sozialministerium entworfen und gemeinsam mit dem Staatsministerium am Wochenende innerhalb der Landesregierung mit den Ressorts abgestimmt».

Eisenmanns Sprecherin bekräftigte, es solle «im Rahmen der personellen und räumlichen Ressourcen ein Abstand auch zu und zwischen den Schülerinnen und Schülern gewährleistet werden». Dies könne durch die Nutzung größerer Räume oder die Aufteilung der Klasse auf zwei Unterrichtsräume im Rahmen der verfügbaren personellen Ressourcen erfolgen. «Hier könnten zum Beispiel ergänzend auch Sportlehrkräfte als weitere Aufsichtspersonen eingesetzt werden.» Die Sprecherin sagte zudem: «Wir haben volles Vertrauen, dass die Schulen verantwortungsbewusst mit der Situation umgehen und auch weiterhin ihre bewährten Hygienekonzepte umsichtig und mit großer Sorgfalt umsetzen.»

Die Grünen-Bildungsexpertin Sandra Boser kritisierte Eisenmann: «Es ist unverständlich, dass die Kultusministerin ein förmliches Abstandsgebot ablehnt. Sollte dies nicht möglich sein, müssen auch der Wechselunterricht oder der Hybridunterricht als Alternative möglich sein.» Die Gesundheit der Kinder und Lehrkräfte stehe an erster Stelle.

«Das inzwischen nahezu stündliche Hickhack führt zu einer massiven Verunsicherung der Lehrerinnen und Lehrer»

Die SPD und der Lehrerverband VBE kritisierten das Hin und Her in der grün-schwarzen Koalition. «Eisenmann hält sich offensichtlich nicht an die Absprache», sagte SPD-Partei- und Fraktionschef Andreas Stoch. Der Streit werde nun auf dem Rücken der Kinder ausgetragen. Die Ministerin bleibe bei ihrer Maxime «das Virus ist mir egal», Hauptsache es gebe Präsenzunterricht. Der VBE-Landeschef Gerhard Brand sagte: «Das inzwischen nahezu stündliche Hickhack zwischen Staatsministerium und Kultusministerium führt zu einer massiven Verunsicherung der Lehrerinnen und Lehrer.»

Kretschmann sagte zu der Frage, ob gewährleistet sei, dass die Kinder einmal pro Woche getestet werden könnten, es lägen im weiten Umfang Testmöglichkeiten vor. Nun müssten sich das Sozialministerium und das Kultusressort noch verständigen, wer das Testen an den Schulen organisiere. Eisenmann hatte mehrfach gesagt, sie sehe hier das Sozialministerium in der Pflicht. Kretschmann sagte am Dienstag erneut, der Innenminister habe das beispielsweise ja auch selbst für die Polizei organisiert. Nun solle aber der Lenkungskreis eine Lösung finden. Das Sozialministerium solle die Tests beschaffen und verteilen.

Die Lehrergewerkschaft GEW hatte am Dienstagmorgen an Kretschmann appelliert, die Öffnungspläne zu korrigieren. GEW-Landeschefin Monika Stein sagte, Kretschmann habe versprochen, dass Öffnungen nur stattfinden, wenn eine klare Teststrategie vorhanden und gute Sicherheitsmaßnahmen garantiert seien. Dies sei aber nicht der Fall. «Wir brauchen zuerst weiter den Wechselunterricht», forderte Stein.

Das Ministerium reagierte auch auf die GEW-Forderung. «Wir vermissen seit geraumer Zeit, dass die GEW in ihren Stellungnahmen auch die Perspektive der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt und sich für ihre Rechte einsetzt.» Allerdings monierte auch der Philologenverband, dass kein förmliches Abstandsgebot gelte, und plädierte ebenfalls für Wechselunterricht. News4teachers / mit Material der dpa

Immer mehr Berichte über Corona-Ausbrüche in Schulen: „Einschläge werden häufiger“

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61 KOMMENTARE

  1. Also ich hätte nie gedacht, dass es ein Bundesland gibt, welches mit einer noch schlimmeren KuMi gestraft ist als NRW….

    • Abwarten. Um Yvonne ist es sehr still geworden. Der Vulkan brodelt.
      Ich höre sie schon am Freitag sagen.
      Mhh, wir können leider keine Tests anbieten, aber ein zurück gibt es leider auch nicht. Viel Erfolg aus der Ferne

      • Haha danke, Gustav. Ja ja man soll nicht zu laut schreien… Am Ende wird in NRW dann noch flott angekündigt, dass direkt nach Ostern wieder regulärer Präsenzunterricht stattfindet in voller Klassenstärke.
        Es bleibt in jedem Falle spannend, welche KuMi am Ende das Rennen macht und die „goldene Himbeere“ kassiert.

        • Die goldene Himbeere hat doch schon Hessen. Und gefühlt keiner nimmt es wahr.
          Alle 5er, 6er, alle Abschlussklassen (9H,10R), alle Intensivklassen und alle Inklusionsschüler, plus Notbetreuung ist bereits in der Schule. Wobei die Abschlussklassen vollzählig erscheint. Also viel fehlt nicht mehr für die volle Präsenz.

      • Die ReNo-Gehilfin wird Ähnliches durchaus formulieren – jedoch wird sie auf das „leider“ verzichten und dafür – mit ihrer Husarenuniform bewaffnet – für den folgenden Montag Vollzug anordnen. Bei Rückfragen hinsichtlich der Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme – ohne diese Voraussetzung die SuS wieder in die Schulen zu befördern – wird sie auf M Richter verweisen, der uns mit nebulösen Worten von der Richtigkeit dieser Vorgehensweise zu überzeugen versuchen wird. Zwischen den Zeilen kann man dann die eigentliche Botschaft heraushören, die da lautet: „Fresse halten und machen, was angesagt wird!“

    • Ich finde die Eisenfrau auch fürchterlich aber wenigstens ist in BaWü der Präsenzzwang ausgesetzt. Das Glück hat NRW nicht.

      • stimme zu! Wir in RLP werden hoffentlich mit der (Ab)wahl der etablierten Parteien ein Zeichen setzen! Es gibt ja z.B. noch die Freien Wähler….Ich wähle aus Protest keine CDU_SPD_FDP_GRÜNE_LINKE mehr. Mögen die Kultusminister abgewählt werden, aber sowas von

      • Das ist leider kein Vorteil. Es treibt im Gegenteil einen tiefen Keil zwischen die Eltern, denn kaum jemand traut sich, sein Kind zuhause zu lassen, wenn alle anderen ihre Kinder schicken, auch wenn sie das teilweise mit großer Angst tun.

  2. Yiiiihaaaa! Showdown im wilden Südwesten!
    Wohl denen, die noch nix geplant ham für ihre 5er+6er ab Montag …

    • 🙂 ….jaaa, man muss auch mal abwarten können, was sich noch so alles tut…schließlich wird am Sonntag im Musterländle gewählt … da wird jeder / jede dem / der anderen nochmal medienwirksam in die Knochen treten wollen…ich setze auf Kretschmann ( mag den hobby-tischlernden Mann nicht besonders) aber der Eisenmann-CDU gönne ich unter 20%…

  3. Genau so wird es kommen . Keine Impfung , keine Test , aber alle Jahrgänge zurück im Präsenzunterricht . Die gute alte “ Bildungsgerechtigkeit “ von Yvonne Gebauer . Sie gibt den Jungen und Mädchen ihre Jugend und Kindheit zurück . Jeder Tag zählt . Ich hoffe nur , dass Armin Laschet sie auf vergleichbare Weise zurück pfeift . Aber er hat nur eine Stimme Mehrheit . Und das ist Frau Gebauer . Er ist ihr ausgeliefert .

  4. Die Grundschulen fallen mal wieder raus. Da ist ja egal, dass wir ohne Abstand und Maske volle Klassen unterrichten, Ganztag muss laufen, Fachunterricht in verschiedenen Klassen auch. Impfschutz erst in 3 Wochen nach der Erstimpfung. Wir gehen also wieder völlig ungeschützt in die Schule und müssen also wieder Angst haben, uns und unsere Angehörigen anzustecken. Schön, dass die GEW sich so für die 5.und 6. Klassen eingesetzt hat. Freut mich für die KollegInnen. Die Kinder dort tragen aber wenigstens Masken. Ich hätte auch gerne, dass sich irgendjemand für die Interessen der GS Lehrkräfte einsetzt. Ich hätte auch gerne Schutz.

  5. Sehr geehrte Mitarbeiter des Kultusministeriums Baden-Württemberg,

    von den Schulen meiner Kinder und aus den Medien habe ich erfahren, dass kommende Woche Regelunterricht unter Pandemiebedingungen stattfinden soll. Aktuell wird zwischen Frau Eisenmann und Herrn Kretschmann diskutiert, ob bzw. in welchem Rahmen das Abstandsgebot zwischen den Kindern eingehalten werden soll.

    Dazu stelle ich mir als Mutter folgende Fragen:

    Wie soll in einem (Grundschul-)Klassenzimmer mit 28 Kindern irgendein Abstand eingehalten werden?

    Wie wird verhindert, dass Kinder die Aerosol-Wolken anderer Kinder abbekommen?

    Wie verhindern sie, dass die Kinder den Aerosolen der Lehrkräfte ausgesetzt sind? Bisher gilt meines Wissens für Lehrkräfte in Grundschulen keine Maskenpflicht und für die Kinder ebenfalls nicht.

    Welche Schutzmaßnahmen haben Sie bezüglich der Corona-Mutanten für die Grundschüler getroffen? Ich hoffe, dass es nicht nur beim regelmäßigen Lüften bleibt?! Das Testkonzept bezieht sich bisher auf die Lehrkräfte, aber nicht auf die Kinder.

    Können sich Kinder ebenfalls anlasslos testen lassen?

    Weshalb bekommen wir Eltern vom Kultusministerium erst in allerletzter Minute Informationen? Man bekommt den Eindruck, dass keinerlei Planung bei Ihnen vorhanden ist. Wikipedia zufolge haben sie ca. 400 Mitarbeiter im Kultusministerium (Stand 2013). Was machen diese Menschen den ganzen Tag? Statt auf Ihrer Homepage Schulwettbewerbe bekannt zu machen, sollten Sie sich endlich um die wichtigste aller aktuellen Fragen kümmern: Wie ist ein(e) für alle am Schulleben beteiligten Individuen sicherer und dauerhafter Unterricht/Wissensvermittlung möglich?

    Seit einem Jahr kommt man sich in Baden-Württemberg schultechnisch unter dem Stand eines Dritte-Welt-Landes vor. Luftfilter seien nicht einsetzbar (,wohl aber eher zu teuer), das Lüften sei das effektivste Mittel. Dabei vergaß man wohl in Ihren beheizten Räumen in Stuttgart, dass Klassenzimmer durch regelmäßiges Lüften auskühlen und Temperaturen herrschen, die man keinem normalen Arbeitnehmer zumutet. Unsere Kinder müssen das wegen Ihnen aushalten!

    Stimmen die Gerüchte, dass im Kultusministerium Luftfilteranlagen gegen das Corona-Virus eingesetzt werden?

    Es wäre sehr nett, wenn ich auf meine konkreten Fragen klare Antworten bekäme und nicht die vorformulierten Phrasen. Es sollte doch möglich sein, in Ihrem Ministerium jemanden zu finden, der in der Lage ist, direkt auf Fragen zu antworten?! Bisher war es leider nicht so!

    Mit freundlichen Grüßen

    Eine_besorgte_Mutter

    • Sehr gut, sollte Schule machen und mit Mails und Briefen sämtliche KM lahmlegen!
      Dann können die sich wenigstens nichts ausdenken, das anderen schadet!!!
      Viele Lehrer haben das auch schon versucht, aber wir sind zu wenige!

      Vielleicht merken die dort in ihrer gefilterten Luft dann nicht mal, wenn wir es doch wieder mal irgendwie geraderücken und rausreißen, indem wir irgendwelche Anweisungen für alle Beteiligten möglichst phantasievoll auslegen – und damit hoffentlich dem einen oder anderen Schüler/in, Kollegen/in und Angehörigen das Leben retten.

    • Stimme ich voll und ganz zu. Und wenn man ne Antwort kriegt dann bekommt jeder dieselbe Standardmail mit Unterschrift drunter gedruckt und paar nette Worte.

      Wir wollen keine netten Worte. Wir wollen sicheren Unterricht. Und 27 Grundschulkinder in 1 Raum ist unverantwortlich.

      Über 80 Jährige 90 Prozent weniger Fälle als im Januar. ungeimpfte 70 jährige auch nur Bruchteil. Aber 0-9 jährige 50 Prozent mehr. Aber die Mutation und ihre Eigenschaften scheinen im KM BW noch nicht angekommen zu sein.

      Unverantwortlich was hier passiert. Abwählen am Sonntag!

  6. Eisenmann ist die schlimmste von allen, legendär für den Satz: wir öffnen die Schulen unabhängig von den Inzidenzzahlen!

    • This is the incidence, beautiful friend, of everything that stands, the incidence, no safety or surprise

      Was interessiert uns die Inzidenz, wenn sie morgen schon wieder anders ist, pah!

  7. Man sollte nicht allein auf die Susi schimpfen…
    „Die neue Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg sieht einen Stufenplan vor, nach dem die einschränkenden Regelungen abhängig vom regionalen Infektionsgeschehen gelockert werden.

    Landkreise mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz von unter 50/100.000 Einwohner dürfen dabei weitere Öffnungsschritte veranlassen. Bei der Prüfung der Inzidenz hat das Gesundheitsamt zu prüfen, inwieweit es sich um ein diffuses Geschehen oder um klar abgrenzbare Ausbrüche handelt. Das Gesundheitsamt im Landratsamt hat daher die Infektionszahlen der letzten sieben Tage detailliert gesichtet und unter Berücksichtigung von lokalen Ausbrüchen bewertet.

    Nach Angaben des Gesundheitsamtes ist das Infektionsgeschehen im Landkreis in maßgeblichen Teilen eingrenzbar und somit nicht diffus. Eingrenzbare und nachvollziehbare Fallhäufungen in größeren Familien, Unternehmen sowie Einrichtungen werden als Ausbrüche gewertet. (Und als ein Geschehen gezählt-sic!)

    Mit Stand vom 07.03.2021 ergibt sich eine bereinigte 7-Tages-Inzidenz des diffusen Infektionsgeschehens von 39. Insgesamt lag die bereinigte Inzidenz seit mehr als fünf Tagen nacheinander unter dem Wert von 50.

    Daher werden im Landkreis Calw ab Dienstag, 09.03.2021 Lockerungsschritte umgesetzt.“
    Nachzulesen auf https://www.kreis-calw.de/Service-Verwaltung/Service/Informationen-zum-Coronavirus/Pressemitteilungen/%C3%96ffnung-des-Einzelhandels-im-Landkreis-Calw-ab-09-M%C3%A4rz-2021.php?object=tx,2442.14&ModID=7&FID=2442.13111.1&NavID=2442.716&La=1

    Man rechnet sich also froh unter die 50.
    Aber „die Menschen“ sind ja auch vielfach unbelehrbar- enterten gestern die Citys und Einkaufsstraßen.

  8. Das Ministerium vermisst, dass die GEW sich für die Rechte der Schülerinnen und Schüler einsetzt? Die GEW ist die Interessenvertretung der ARBEITNEHMER, nicht die der Schüler, sehr geehrte Ministeriumsvertreter. Und wie wäre es, wenn sich die Mitarbeiter des Kultusministeriums mal um die Belange der SuS kümmern würden und die Schulen so ausstatten würden, dass da sicherer Unterricht stattfinden kann? Das ist nämlich IHR Job, sehr geehrte Frau Eisenmann (alternativ gern einen beliebigen der 16 betreffenden Namen einsetzen) und nicht der der GEW! Langsam glaube ich, es hackt!

    • Langsam?

      Also, wenn man beurteilt, was die GEW seit einem Jahr macht, dann kann man nicht davon ausgehen, dass sie die Interessen der Arbeitnehmer nicht vertritt.

      Die Gewerkschaft hat sich voll und ganz disqualifiziert. Sie kann gar nicht unsere Interessen vertreten. Sie hat in dieser Krise bewiesen, dass sie nicht handlungsfähig ist und den Kultusministerien nicht die Stirn bieten kann.

      Manchmal ist es aber noch schlimmer: Manche GEW-Vertreter denken sich, bevor sie komplett ignoriert werden, fordern sie lieber etwas, dass den KM schmeicheln könnte.

      „Kontakt ist viel besser da“

      Damit sie als Verhandlungspartner zumindest mit einem Lächeln wahrgenommen werden.

      Absolute Enttäuschung!

  9. Frau Eisenmann hat in der Pandemie Zeit nur grob fahrlässige Entscheidungen getroffen.
    Leider stand der Gesundheitsschutz für alle die am Schulleben beteiligt sind, nicht an
    erster Stelle für Frau Eisenmann. Eine respektvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe hat
    mit Schulleitungen und Lehrern nicht statt gefunden. Die Krise hat große Lücken bei den
    Schülern ausgelöst und bis „Heute“ wurde keine Angebote geschaffen, wie die Lernlücken bei G 8 aufgearbeitet werden können. Ein Miteinander wurde und wird von Frau Eisenmann nicht angestebt. Sie hält „eisern“ an ihrer Auffassung fest und ist gefangen in ihrer Sichtweise.

      • Da mag man dann auch hocherfreut antworten: Servus und adieu, der Abschied tut nicht weh, auf nimmerwiedersehn, kannst nach dem Wahltag gehn…
        Zu singen auf irgendeine dödelige Volksmelodei…

  10. Die Art von Verantwortungsdiffusion, die sich hier abspielt, ist beispiellos. Alle Verantwortlichen schieben sich gegenseitig den schwarzen Peter zu und keiner gibt offen zu, dass von Beginn der Pandemie an zentrale Weichenstellungen zu einem sicheren, funktionierenden Unterricht schlicht verschlafen wurden. Dabei wäre allein dieses Signal so wichtig für das massiv enttäuschte Vertrauen in die Bildungspolitik!

    Wenn hier von „Verunsicherung“ von uns Lehrkräften gesprochen wird: nein, das ist keine Verunsicherung, das ist Wut auf einen Wahlkampf, der auf dem Rücken der Schüler:innen und Lehrkräfte ausgetragen wird. Seit einem verdammten Jahr!

    Die vorgezogenen Impfungen für Lehrkräfte waren von Anfang ein eine Besänftigungstaktik, die die Überforderung des Kultusministeriums mit einem angemessenen Krisenumgang nur sehr, sehr zart (will heißen: überhaupt nicht) verschleiert hat. Infektionen unter den Schüler:innen werden trotzdem stattfinden, zumal längst noch nicht alle Lehrkräfte und Schulmitarbeiter geimpft sind! Wissen Sie eigentlich, welchen zusätzlichen Stress dieser ständige kurzfristige Heckmeck in Schulgemeinden auslöst, und zwar für alle Beteiligten?!

    Wenn die Ministerien nun monieren, die GEW berücksichtige die Kinder nicht, kann ich wirklich nur noch fassungslos mit dem Kopf schütteln. Sowohl GEW als auch PhV sind explizit Interessenverbände für Lehrkräfte, sehr geehrte Damen und Herren Minister. Seit JAHRZEHNTEN werden in der Bildungspolitik allenfalls die Interessen von Eltern vertreten, die von Lehrkräften werden gemütlich an die ohnehin überlasteten Schulleitungen delegiert (ergo: es ändert sich nichts) und die von Kindern und Jugendlichen werden überhaupt nicht berücksichtigt! Die Schüler:innen machen jetzt seit einem Jahr den chaotischen Zickzack-Kurs der Kultusministerien mit, ohne dass sie auch nur EINMAL zentral befragt wurden, wie es ihnen damit geht oder wie sie mit der Lernsituation zurecht kommen.

    Stattdessen werden Lobbyverbände der Wirtschaft, die das „Kindeswohl“ als Vorwand für Betreuung schamlos ausnutzen, eher gehört als Elternverbände. Diese Instrumentalisierung von Kinderrechten finde ich unerträglicher als alles andere!

    Was die Testmöglichkeit für Schüler:innen angeht: da gibt es, entgegen der großspurigen Worte, keine einheitliche Strategie. Ausgerechnet bei diesem zentralen Aspekt der Pandemiekontrolle sollen an vielen Schulen dann mal wieder die Lehrkräfte den Karren aus dem Dreck ziehen. Sehr geehrte Frau Dr. Eisenmann, hätten Sie sich als Jugendliche gern von einer Lehrkraft in der Nase herumbohren lassen? Es gibt ja nicht mal einheitliche Regelungen, welche Tests verwendet werden und bis die Handhabung geregelt ist, sind wir mitten in den Osterferien (sofern die auf Ihrem fernen Planeten in Stuttgart überhaupt noch angedacht sind). Viel Spaß dann beim Surfen auf der dritten Welle, während die Schulen und ihre völlig überarbeiteten, unterbesetzten Mitarbeiter und zu viele Schüler:innen endgültig absaufen werden.

    An dieser Stelle sei noch einmal betont: die Coronakrise hat die Krise des Bildungssystems nicht erst entstehen lassen. Letztere besteht seit vielen Jahren, Lehrkräfte haben aus Gründen mit die höchsten Burnoutraten und durch die mangelnde Vorbereitung für die Schulen nach dem Sommer werden jetzt v.a. unsere Jugendlichen die größte Last tragen, was uns noch eine ganze Weile beschäftigen wird.

    Einer meiner Abiturienten drückte es lakonisch so aus: „Ist doch irgendwie beruhigend, dass die Kultusministerien so handeln wie immer. Also falsch.“

    Damit herzlichen Glückwunsch, Frau Dr. Eisenmann: Sie sind wenigstens nicht die einzige Kultusministerin, die es schlichtweg verbockt hat.

  11. Ich bin gespannt auf das Wahlergebnis.
    Das dürfte eine historische Klatsche für die CDU geben. Dank Eisenmann. Jetzt soll der Sozialminister auch noch ihren Job machen. Wenn man für ein Ministerium zu unfähig ist, wie sollte es dann als Ministerpräsidentin gehen?

    Wenn die CDU unter 20% einfährt, öffne ich eine Sektflasche 🙂

  12. Die Susi ist die schlimmste der sechzehn KM. Wahlkampf ist wichtiger als ein paar lästige Schüler und Lehrer. Leider haben viele Briefwähler keine Möglichkeit mehr, sich noch anders zu entscheiden.

  13. „Kretschmann habe versprochen, dass Öffnungen nur stattfinden, wenn eine klare Teststrategie vorhanden und gute Sicherheitsmaßnahmen garantiert seien. “

    Äh… es reicht nicht, dass eine Strategie vorhanden ist. Sie muss auch umgesetzt werden und das braucht Tests, Zeit und Personal.

    Eine klare Strategie wäre auch „wir testen erst in 10 Jahren“.

    Öffnungen dürfen nur stattfinden, wenn der maximal mögliche Gesundheitsschutz für ALLE Beteiligten gewährleistet ist!

    Immerhin ist die Teilnahme am zweiten Teil des Experiments in BW freiwillig… bei Frau G sieht das hingegen schon ganz anders aus, denn was auch immer sie sich ausdenkt, in NRW gibt es aktuell den Teilnahmezwang.

  14. Der Knackpunkt für mich ist, dass an Grundschulen keine solche Anweisung existiert. Lieber Herr Kretschmann (ja ich weiß er liest nicht mit), bei unserer Schule erkrankte ein Schüler, steckte mehrere Mitschüler an und beförderte den Rest der Klasse über Weihnachten in Quarantäne. Ich fand das nicht lustig.
    Das eine ist Quarantäne, bei der man sich sagen kann: „egal, es wurde alles mögliche an Regeln eingehalten, no prob, das ist pro forma“. Das andere eine Quarantäne, bei der man so gut es geht versucht, zu Hause ein Kind etwas abzusondern um „empfindliche“ Haushaltsangehörige zu schützen. Keine Sorge, wir haben es gut und kaum merklich geschafft. Dem Kind hat es nichts ausgemacht, mir schon.
    Und: Schon mal zu Hause MNS eingesetzt?
    Ehrlich, lieber griffige Konzepte in der Schule, als Abstand, Lüften und Maske zu Hause.

  15. Interessant ist ja auch die Tatsache, dass Frau Eisenmann ausgerechnet Michael Föll 2019 zum Ministerialdirektor ernannt hat und dieser nun mehr für das Wohl der Kinder und Jugendlichen in BW in höchster Ebene mitverantwortlich ist. Ausgerechnet jener Föll,der 1995 wegen „Beihilfe zum Missbrauch von Schutzbefohlenen“ rechtskräftig verurteilt wurde.
    Was für ein Bananen-Kultusministerium..
    Man bleibt einfach nur noch fassungslos zurück…

  16. Merkwürdige Diskussion. Bei uns im Echten Norden müssen Kids bis einschl. 6. Klasse selbstredend keinen Abstand halten, da sie ja Masken tragen. Ab Klasse 7 hingegen ist Wechselunterricht angesagt, damit die S*S trotz Maske Abstand halten können.
    Alles nicht so wild, wenn es unlogisch ist;-)
    Ich hätte mir mehr Unterstützung von den Eltern gewünscht, aber die freuen sich ja, dass ihre Kinder wieder in die Schule dürfen, denn Bildung ist sooooo wichtig. Ist zwar auch so, aber was für Bildung soll das eigentlich sein? Die Kids nehmen mit, dass alles chaotisch ist, Regeln nur für kurze Zeit gelten und alle irgendwie tun und lassen können, was sie wollen. Herzlichen Glückwunsch.

  17. Testen hilft aber ist nicht präventiv!!! Gibt es viel Testen in den Ministerium oder wurde mehr Wert auf präventive Maßnahmen gesetzt?

  18. Das ganze Agieren von Ministerpräsident und Kultusministerin zeugt von Plan- und Kopflosigkeit. Ich sehe darin noch nicht mal eine Wahlkampfstrategie… wen soll denn das Hin und Her überhaupt noch überzeugen. Eigentlich sind sie in Bezug auf Schulentscheidungen überflüssig geworden. Wahrscheinlich würde Besseres rauskommen, wenn Schulen autonom entscheiden könnten. Schlechter geht ja nicht.

  19. Bitte keine solch pauschalen Überschriften.
    In der Grundschule gibt es weiterhin keinen Abstand und keine Masken. Nur Sport fällt aus – ansonsten Regelbetrieb.
    26 Kinder – das müssen diese „kleineren Gruppen“ sein, von denen Kretschmann spricht.

  20. Wenn ich das alles so lese, entstehen dann doch gewisse Wertungswidersprüche.

    In den Kitas wird seit der Öffnung endlich wieder in voller Gruppengröße gespielt, gerauft, und gekuschelt, dass es eine wahre Freude ist. Der sehnlich vermisste Sozialkontakt! Natürlich auch geschrien, gesungen, klar – dann und wann auch gebissen und gespuckt. Schupfennasen und Popos werden abgeputzt, Tränen getrocknet und kleine Wunden versorgt.

    Aber die Kleinen blühen förmlich auf, plappern und plappern! Wie schön, die Geschichten zu hören, wie toll es am Wochenende mit all den anderen Familien auf dem Grillfest am Fluss oder im Kurzurlaub in Vorarlberg war. Oder wie sich Mami und Papi immer mit vielen anderen aus dem Ort inkl. Ortsvorsteher in dem kleinen Kraftraum vom Nachbar fürs Fitness treffen. Und dass es beim Shoppen in der Schweiz (kleiner Grenzverkehr) immer leckere Schoki gibt.

    Nun, Herr Kretschmann, gut, dass wenigstens in den Schulen etwas getan wird. Aber wie ist es denn mit den „basalen“ Regeln für Hygiene und Arbeitsschutz bei uns in den Kitas bestellt? Maskenpflicht, Abstand? Geht ja nicht. Oh ja, Händewaschen und ein bissel Desinfektion (KVJS-Papier – https://bit.ly/30ugoP0). Und Lüften natürlich. Und die Dokumentation des Lüftens – fein säuberlich schreiben wir weisungsgemäß auf, wann die Fenster auf und wieder zu gemacht werden. Dann kann ja gar nichts mehr passieren.

    Aber komisch, immer wieder kommts hier zu dem berüchtigten „Mittagsfieber“. Gestern musste ich schon wieder ein Kind mit fast 39°C von den Eltern abholen lassen – wieder mal eines der üblichen Verdächtigen. Ein Hoch auf den guten Fiebersaft! Wenn der nur endlich auch mal bis zur Abholung wirken würde, dann müsste ich mir bestimmt viel weniger Sorgen machen…

    Habe ich schon erwähnt, dass wir in unserer Einrichtung seit Ende Dezember vier (4) unabhängige, bestätigte, von Kindern eingetragene Corona-Fälle hatten? Bei 21 Kindern und vier Beschäftigten? Dass ich ebenso wie alle Kolleginnen nach jedem dieser saublöden Schnelltests mit Nasenabstrich bei diesem Metzger von Arzt mehrere Stunden Nasenbluten und drei Tage Schmerzen habe? „Das muss jetzt so“? Dass ich zwar immerhin einen Termin für die AZ-Impfung bekommen habe, mir den aber wegen der vordringenden Südafrika-Mutante vermutlich auch kneifen könnte? Dass ich im Moment keine Ahnung habe, wie ich meine Mutter versorgen soll?

    Ja, ich muss schon sagen, läuft echt gut, hier für uns in den Kitas. Und natürlich auch für die Familien, die nicht auf jeden Infektionsschutz pfeifen – ja, solche Familien haben wir hier auch. Leider in der Unterzahl.

  21. „Gruppenräume mindestens 4-mal täglich, besser alle 1 bis 2 Stunden gelüftet werde“*

    Wieso so viel seltener als in Schulen (alle 15-20min.)?! – Hey, das ist alles nur noch ein schlechter Witz.

    *aus: Schutzhinweise für die Betreuung in Kindertagespflege und Kindertageseinrichtungen während der Corona-Pandemie, https://km-bw.de/site/pbs-bw-km-root/get/documents_E2030648939/KULTUS.Dachmandant/KULTUS/KM-Homepage/Artikelseiten%20KP-KM/1_FAQ_Corona/2021-02-15-Schutzhinweise-Kita.pdf

    • Keine Sorge und nur kein Neid. Wir müssen auf Anweisung des Trägers dann doch stündlich lüften, auch wenn das den Eltern so gar nicht gefällt. 21x Mäntelchen an, 21x Mäntelchen aus, jede Stunde, immer wieder. Und immer schön dokumentieren.

      Deswegen gibts bei uns auch keinerlei Infektionsfälle. Also fast. Naja, letzte Woche halt.

  22. Unsere Realschule in BW macht am Montag auf mit ganzen Klassen und ohne Tests. Man ignoriert selbst das „soll“ in der Aussage des Kumis.
    Fassungslos.

    • (Von dort:) „Es gebe keinen Druck für Eltern, „wer Sorge oder Angst hat, der muss sein Kind nicht in die Schule schicken“, sagte Eisenmann.“

      Warum sollte den jemand Angst haben, wo alles so gut vorgeplant ist, TeststrategiePLAN und HygienePLAN und AHA-PLAN und LüftPLAN? Alles ohne Druck.

      • Da kann man nur mit Brecht antworten:
        „Ja, mach nur einen Plan!
        Sei nur ein großes Licht!
        Und mach dann noch’nen zweiten Plan
        Gehn tun sie beide nicht.“

      • Bernd…. Bisher sind seit Beginn der Coronakrise in Deutschland 11 Kinder zwischen 0 und 19 Jahren an oder mit Corona gestorben. Das sind selbstverständlich 11 Kinder zuviel.
        Aber es gibt kein Grund zur Annahme, daß die Kinder reihenweise an Corona sterben.

        Lassen wir die Kinder tun, was ihr natürliches Verhalten ist und schützen wir uns selbst anders.
        Ich freue mich, wenn ich Kinder sehe, die zusammen spielen, lachen, Essen tauschen und einfach unbeschwert sind.
        So sollten Kinder leben.
        Ob die dabei in die Kita und Schule gehen, ist egal. Hauptsache sie können irgendwann am Tag zusammen sein.

        • Wenn eines dieser elf Kinder Ihres wäre – würden Sie dann auch so gelassen über den Tod von Kindern schreiben?

          Kinder können sich sehr gut auf die Situation einstellen. Das Problem sind die Erwachsenen – Mütter wie Sie, die auf simple und für jedes Kind nachvollziehbare Vorsichtsmaßnahmen mit hysterischem Getue reagieren und das Ende der Kindheit herbeischreiben, nur weil im Klassenraum Abstand gehalten werden soll. Zum „natürlichen Verhalten“ von Kindern gehört durchaus auch der Selbsterhaltungstrieb – den muss man ja nicht mit Gewalt austreiben. Tanzen am Abgrund macht auch Spaß…

          • Hysterie verbreiten sie auch. Und Sie beleidigen mich auch noch.
            Es werden jährlich Lauber viele Kinder überfahren oder es sterben viele Kinder an anderen Viruserkrankungen. Da lassen wir sie auch ihr Leben leben. Und schieben da Risiko beiseite. Das ist doppelte Moral.
            Oder fahren sie ihre Kinder nicht mehr im Auto spazieren? Sie Gefahr, das ihnen da was passiert, ist immer noch wesentlich größer.

          • Darauf, dass meine Kinder sicher zur Schule kommen, habe ich Einfluss. Keinen Einfluss habe ich darauf, wenn meine Kinder in eine Schule hineingezwungen werden, in der eine Seuche unkontrolliert grassiert – hineingezwungen von Politikern, die von fanatischen Ignoranten wie Ihnen unter Druck gesetzt werden.

            Ums mal klar zu sagen: Unsoziale Menschen wie Sie – „Mutti“ – bedrohen meine Familie! (Genauso wie eine Raserin vor der Grundschule es tun würde.)

  23. bei uns auf der schule ist wechselunterricht nicht möglich, deshalb wird präsensunterricht geführt. wenn ab montag die anderen klassen kommen, bin ich mal gespannt, wie das weitergehen soll. meiner meinung nach, ist eisemann kinder- sogar menschenfeindlich. kretschmann hat kein rückgrat und zieht sich aus der politik, berichten zu folge zurück, da seine frau krank ist.
    eisemann will, so wie ich das mitbekommen habe, die stelle von kretschmann und ist, meiner meinung nach, zielorientiert ohne dabei rücksicht auf die gesundheit der leute zu nehmen. ihre handlungsweise hat fatale folgen. das betrifft nicht nur lehrer und schüler, sondern auch dessen familienangehörige, wo u.a. auch risikopatienten sind. die zahlen vor 3 wochen waren in mannheim unter dem 7 tage wert von 50, nach drei wochen unterricht für kitas, abschlussklassen etc. sind die zahlen bevor es alltag ab montag in den schulen gibt, schon über 100, morgen sogar auf drei aufeinanderfolgenden tagen.

    was mich zudem noch ärgert ist, dass deren handeln eine katastrophe ist. hätten sie das alles richtig gemacht, würde es unserer wirtschaft auch besser gehen. hü, hot, hü…was soll das??? der ganze hick hack nervt mich und hat auswirkungen auf unsere zukunft (in bezug auf die gesundheit, wirtschaft etc).

    ich bin mal gespannt darauf, was nach den wahlen passieren wird und hoffe, dass die politiker dann keine angst davor haben werden, den richtigen weg einzuschlagen, da die nächsten wahlen dann lange dauern werden und die leute bzw. auch unternehmen, ihr versagen bis dahin vergessen werden und sie keine angst vor stimmverlust haben müssen.

    (alles was ich schreibe ist meine sichtweise)

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