Kinder-Durchseuchung läuft weiter! Bund-Länder-Gipfel bleibt zu Schulen stumm – Lauterbach rüffelt Wieler

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BERLIN. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) gehörte – vor seiner Ernennung zum Bundesgesundheitsminister vor zwei Wochen – zu den scharfen Kritikern eines Durchseuchungskurses bei Kindern und Jugendlichen. Kaum in der Verantwortung, ist davon nichts mehr zu hören: Der Bund-Länder-Gipfel bleibt zum Thema Schulen stumm. Dabei hatte Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts, zuvor noch auf eine Verlängerung der Weihnachtsferien und anschließenden Wechselunterricht gedrängt. Lauterbach soll sich auf dem Gipfel empört haben – über Wieler.

Position gewechselt? Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) auf der Regierungsbank in Berlin. Foto: Shutterstock / photocosmos 1

Der Mediziner, SPD-Gesundheits­experte und mittlerweile zum Gesundheitsminister aufgestiegene Prof. Karl Lauterbach zeigte sich noch Mitte Oktober über die hohen Inzidenzen bei Schülerinnen und Schülern besorgt. „Wenn es zu Lockerungen kommt, rechne ich mit noch höheren Inzidenzen bei Kindern“, sagte er seinerzeit dem Redaktions­netzwerk Deutschland (RND) mit Blick auf die in den meisten Bundesländern geplante Streichung der Maskenpflicht im Unterricht – die dann auch kam, etwa in Nordrhein-Westfalen. „Das ist eine Gefahr, denn wir werden große Probleme mit Long Covid bei Kindern bekommen.“

„Wenn Kinder jetzt nicht schnell geimpft werden, droht Durchseuchung. Die Covid-Verharmlosung bei Kindern muss enden“

Gegenüber dem RND nannte Lauterbach das unzureichende Lüften in den Schulen als wichtigsten Grund für die steigenden Inzidenzen bei Kindern. „Draußen sinken die Temperaturen und die Schulen können nicht mehr so lange lüften. Dieses Problem wird uns die nächsten Monate weiter beschäftigen.“ Er forderte: „Kinder sollten geimpft werden, weil die Impfung sicher ist, der Ausgang von Covid für sie aber nicht. Wenn Kinder jetzt nicht schnell geimpft werden, droht Durchseuchung. Die Covid-Verharmlosung bei Kindern muss enden.“

Wann werden Schulen endlich sicher gemacht? Hier sind auf weiter Flur keine #Luftfilter zu sehen. Was ist mit Abstand? Wo sind FFP2-Masken?
So wird das nichts. Grüße aus der Schule – die #Kinderdurchseuchung läuft. Frohe Weihnachten.

— Frau Rektorin Ba-Wü (@FrauRektorin) December 21, 2021

Auf Twitter erklärte der Politiker, dem in dem sozialen Netzwerk 715.000 Menschen folgen, dann: Bei Kindern treffe das Virus auf wachsende Zellen im Gehirn. „Wenn Kinder nach Covid nicht riechen oder schmecken, ist das Gehirn betroffen. Will man das? Wer von den Verharmlosern kann garantieren, dass diese Kinder nicht in 5 Jahren neurologische Auffälligkeiten haben?“ Und weiter: „Auch höre ich immer wieder, dass selbst bei der Delta Variante ‚nur‘ 1% der Kinder ins Krankenhaus müssten. Wäre das bei Schulbusunfällen die Quote, wäre die Hölle los. Unterricht darf nicht ausfallen. Aber ein Freedom Day mit Durchseuchung der Kinder wäre falsch, zu früh.“

Nun ist die Maskenpflicht im Unterricht bundesweit wieder eingeführt worden, ansonsten aber gibt es praktisch keine Schutzmaßnahmen in Schulen. Eine Abstandsregel gibt es nicht. Gelüftet wird im Winter nicht ausreichend. Für Kinder unter zwölf Jahren gibt es zwar mittlerweile einen Impfstoff, aber keine generelle Impfempfehlung durch die Ständige Impfkommission (Stiko).

Das hat Folgen: Allwöchentlich infizieren sich nach übereinstimmenden Daten von KMK und RKI rund 100.000 Kinder und Jugendliche neu. Zuletzt sanken die Zahlen etwas (wohl wegen der Wiedereinführung der Maskenpflicht); in der vergangenen Woche wurden von der KMK noch 86.000 Corona-Infektionen bei Schülerinnen und Schülern gemeldet (Vorwoche: 96.000). Gleichwohl ist das Niveau des Infektionsgeschehens unter Kindern und Jugendlichen laut RKI nach wie vor extrem hoch: Bei den Fünf- bis Neunjährigen liegt die Inzidenz bei 888, bei den Zehn- bis 14-Jährigen bei 905  – und damit nach wie vor mehr als doppelt so hoch wie im Durchschnitt aller Altersgruppen.

Und nun kommt Omikron. Die Omikron-Variante löse „eine neue Dimension im Pandemiegeschehen aus“, sagt NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU). „Die 5. Welle wird kommen. Omikron stellt alles in den Schatten, was wir bisher in Pandemie gesehen haben“, meint auch Lauterbach (via Twitter).

Das sieht das Robert-Koch-Institut ebenfalls so. Es empfiehlt wegen der sich bereits aufbauenden Omikron-Welle die sofortige Umsetzung eines umfassenden Maßnahmen-Bündels, ähnlich wie  es bereits die Niederlande, Belgien und Dänemark beschlossen haben. Zunächst bis Mitte Januar sollten laut einem RKI-Tweet vom Dienstag gelten: «maximale Kontaktbeschränkungen», maximale Maßnahmen zum Infektionsschutz, maximale Geschwindigkeit beim Impfen und das Verringern von Reisen auf «das unbedingt Notwendige». In einem zugehörigen Strategiepapier empfiehlt das Institut zudem eine Verlängerung der Weihnachtsferien für Kitas und Schulen. Danach sei zu prüfen, ob im Anschluss Präsenzunterricht oder Distanz-, Hybrid-, oder Wechselunterricht stattfinden kann.

Lauterbach kritisiert RKI-Chef Wieler auf dem Gipfel – für dessen Kommunikation

Und was kommt vom Bund-Länder-Gipfel zum Thema Kitas und Schulen? Nichts, jedenfalls keine Ankündigung von zusätzlichen Infektionsschutzmaßnahmen wie der Wiedereinführung der Abstandsregel in den Klassenräumen. Stattdessen: Kritik an der Kommunikation des RKI. Lauterbach (SPD) sagte in der Schalte, es gebe keine wissenschaftliche Zensur, die Veröffentlichung des Strategiepapiers sei aber „nicht abgestimmt“ gewesen, wie die Deutsche Presse-Agentur von Teilnehmern erfuhr. Das dürfe nicht passieren. Lauterbach hatte einen Lockdown der Bildungseinrichtungen bereits am Wochenende via „Bild-TV“ praktisch ausgeschlossen. Kitas und Schulen würden wohl geöffnet blieben, meinte er – auch im Januar.

#Lauterbach 2020 – da gab‘s noch nicht mal #Omikron pic.twitter.com/mhusqzpuYc

— Jutta Ditfurth (@jutta_ditfurth) December 22, 2021


Eine Einschränkung: „Wir müssen die Kinder in der Schule dazu anhalten: Es muss Maske getragen werden.“ Es wäre ein Fehler, ohne Maske jetzt zu unterrichten, da dann viele Kinder in Quarantäne müssten und der Unterricht ausfiele. Zu Infektionen unter Kindern, vor denen er selbst noch vor wenigen Wochen gewarnt hatte? Kein Wort. News4teachers / mit Material der dpa

Lauterbach warnt vor Langzeit-Folgen: „Covid-Verharmlosung bei Kindern muss enden“

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Defence
9 Monate zuvor

Abstand im Klassenraum? Was soll der bitte bei so einem Virus, der sich über Aerosole verteilt, bitte bringen? Hören die Aerosole nach 1,5m auf sich weiterhuverteilen? Die Kinder bewegen sich ja auch im Klassenraum.

Außerdem: Habt Ihr mal die Masken der Kinder näher betrachtet? Abgesehen davon, dass die meisten die Maske unter der Nase tragen, droht aufgrund des hygienischen Zustands der Masken ja fast eine neue Pandemie. Maximal ekelhaft. Zerfusselt mit Essensresten, dreckig und teilweise zusammengeflickt.

Eine Alternative zum Distanzunterricht gibt es ganz einfach nicht mehr. Alles andere macht keinen Sinn oder wurde verschlafen.

Dirk Z
9 Monate zuvor
Antwortet  Defence

@Defence: Das ist ja mit ein Hauptgrund, weswegen ich oft hier auch im Forum gegen den Maskeneinsatz in Schulen gewettert habe und auch aufzeige, wo hier die Grenzen sind. Und viele Masken werden auch weit über die zulässige Tragedauer getragen. Durch diese unsachgemässe Anwendung halte ich es für sehr wahrscheinlich, daß sich diese von Ihnen beschriebenen Fusseln ablösen und eingeatmet werden. Und das sind chemische Stoffe zuzüglich eventuell gelöster Stoffe bei denen man nicht weiss, ob die Atemwegserkrankungen oder ggf. Krebserkrankungen zukünftig auslösen können, wenn die Maskenpflicht längst Geschichte ist. Aber dafür wird man keinen Hersteller haftbar machen können.
Eine Maskeneinsatz und dann auch nur maximal OP-Masken muss so organisiert werden, daß erstens jedem Schüler und Lehrer zwei bis drei Masken je nach Unterrichtdauer täglich zur Verfügung gestellt werden und diese dann auch gewechselt werden. Alles andere vor allem der Einsatz von FFP2 Masken wird im Schulkontext nicht viel weiter helfen. FFP2 Masken sind eher hilfreich, wenn zudem anderen Personen z.B. im Aufzug, bei der Bahnfahrt usw. nur für eine kurze Zeitdauer getroffen werden.
Und wir werden auch nicht auf Dauer mit Masken weiterleben können. Wäre Omikron jetzt nicht im Spiel, müsste man zusehen, daß man die Schüler schnellstmöglichst durchimpft und diese dann abschaffen kann. Bei der jetzigen neuen Variante müssen wir das erst mal einige Wochen beobachten, aber auch die Schüler durchimpfen und dann auch von diesen wegkommen. Nur solange Masken eingesetzt werden, können wir die Ansteckungen etwas hinauszögern, aber ohne zusätzliche Massnahmen wie Abstände ist das trotzdem sinnbefreit.

Silke Vogt
9 Monate zuvor
Antwortet  Dirk Z

@Dirk Z
„Wäre Omikron jetzt nicht im Spiel, müsste man zusehen, daß man die Schüler schnellstmöglichst durchimpft und diese dann abschaffen kann.“

Wieso sollte man die Schüler zunächst schnellstmöglich durchimpfen, wenn man sie danach ohnehin abschaffen möchte? Das geht ohne Impfung billiger. Omikron könnte sich dabei sehr hilfreich erweisen. Also in den Schulen lieber Masken weg, Fenster zu und die Mutante ihre Arbeit tun lassen.
Duckundweg.

Maren
9 Monate zuvor

Von ihm hatte ich mehr Rückgrat erwartet.

Mariella
9 Monate zuvor
Antwortet  Maren

Da dürften Sie sich mächtig getäuscht haben.

Lessi
9 Monate zuvor
Antwortet  Maren

Vor der Wahl ist eben nicht nach der Wahl! Ich hatte es geahnt, dass er sich ändern wird. Nur ein ,,Fähnchen im Wind“ …

Mein Name ist Hase
9 Monate zuvor
Antwortet  Lessi

Alles frei nach dem Konrad Adenauer zugeschriebenen bonmot „Was gehen mich meine dummen Reden von gestern an?“ – da ist man doch schneller der Tradition verpflichtet, als einem lieb sein sollte.

Mutti-NRW
9 Monate zuvor

1. Ich frage mich, warum das RKI sich mit der Regierung abzusprechen hat.
2. Wir werden von der FDP reagiert.
3. Wäre Lauterbach nicht Gesundheitsminister, hätte er das RKI gestern bestimmt retweetet.

Kinder sind nichts wert. Schulmitarbeiter sind nichts wert. Ich bin einfach nur noch enttäuscht.

Mein Kind ist zum Glück geboostert (offlabel) und ab morgen werden wir in die Weihnachtsruhe gehen. Wir haben alles im Haus, verbringen die Feiertage unter uns und gehen nur für Spaziergängen vor die Tür.

Wir werden uns auf den Distanzunterricht vorbereiten, der nach den Beschlüssen von gestern jetzt wahrscheinlich sowieso kommt.
Wer bis heute nicht verstanden hat, dass Eigenverantwortung nicht funktioniert, dem ist nicht mehr zu helfen.

Ich will nicht mehr
9 Monate zuvor

Mein Vorschlag:
Herr Lauterbach als Medienprofi dreht ein Erklärvideo, in dem er allen SuS von 6 bis 20 überzeugend erklärt, dass und wie sie dauerhaft gut sitzende, dicht abschließende (möglichst ffp2 ?-) Masken tragen müssen.

Dieses Video lasse ich dann, sobald ein(e) Schüler(in) die Maske nicht korrekt trägt, also in Dauerschleife, in jeder der doch so „top digital ausgerüsteten“ Klassen laufen.

Vielleicht hilft das ja gegen die Omikronwand!

Andre Hog
9 Monate zuvor

Ich bin solo müüüde!!!

Beharrlich stets das Gleiche….
Wer stellt mal die Weiche,
Die uns Besserungen bringt…
Ist es wohl das Christkind??

So bleibt uns nur das Hoffen…
Vor Glück sind wir besoffen…
So lässt uns alle singen….
vielleicht wird das was bringen.

Viva
9 Monate zuvor
Antwortet  Andre Hog

Nein Andre, vor Unglück!
(Irgendwie wird´s dann geh´n, du wirst schon seh´n.)

Elly
9 Monate zuvor
Antwortet  Andre Hog

Auch ich hab es so satt
und fühl mich müd und matt.
Ach!
Lauterbach!
Das war zu schwach!
Das ich nicht lach!
Machst Dich nicht für die Kinder stark,
erzählst den gleichen öden Quark
Wie das Kull-Tuss- Minz-Terium!
Karl Lauterbach, mir scheint:
Du hast zu wenig Mumm.
Schade jedenfalls –
ein rückgratloser Wendehals

Koogle
9 Monate zuvor

Es sollte alles dafür getan werden, dass die Omikron-Welle auf geimpfte Kinder trifft.

Bedauerlicherweise gibt es keine klare Empfehlung der Stiko, Kinder ab 5 zu impfen.

Außerdem hat die Stiko Auffrisch-Impfungen für Kinder effektiv untersagt.

9 Monate nach der Zweitimpfung ist die Impfung der Kinder ungültig und wirkungslos.

Was dann?

Klaus Lehmkuhl
9 Monate zuvor

Lauterbach wurde in nur zwei Wochen durch Machtgewinn komplett umgedreht : Vom Mahner zum Verharmloser . Jetzt klebt auch an seinen Händen Blut . Pfui Teufel , Karl .

Ich muss da mal was loswerden
9 Monate zuvor
Antwortet  Klaus Lehmkuhl

Ich bin nicht so sehr überrascht, denn auch Lauterbach ist zuallererst Politiker und dann an zweiter Stelle erst fachlich orientiert. Damit ist immer klar, dass sich fachliche Fragen (in diesem Fall Corona) unterzuordnen haben, wenn sie nicht der Karriere des Politikers sachdienlich sind.

Politiker sind Menschen, denen es primär um sich selbst geht. Die Pandemie zeigt es so deutlich wie nie zuvor.

Warum machen die Politiker denn plötzlich so viel Wind um Omikron? Weil sie wieder Angst um sich selbst haben müssen, weil die Impfung keinen ausreichenden Schutz mehr bietet wie zuvor.

Reichtlangsam
9 Monate zuvor

Tagesschau:
Britische Expertin rät Deutschland: Schnell Kinder impfen
Eine der führenden britischen Corona-Expertinnen, Christina Pagel, hat Deutschland im Kampf gegen Omikron dazu geraten, vor Ende der Schulferien möglichst viele Schulkinder zu impfen. „Wenn man einen guten Anteil von ihnen schafft, bis die Schule wieder losgeht, wäre das sehr gut“, sagte Pagel im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Ansonsten drohten nach den Weihnachtsferien große Ausbrüche in Schulen. „Omikron ist ein kompletter Gamechanger.“ Nie zuvor sei in der Pandemie eine so schnelle Verbreitung von Corona beobachtet werden.

Es ist doch weiter alles prima… Und Kinder Impfen geht ja auch so schnell. Mein Kind bekommt mir Januar ihre Zweite, schneller ging es nach Stiko kaum… Da ist die Schule aber lange schon wieder gestartet. Und wirken sollte das Ganze ja auch noch…

Mrs.Braitwhistle
9 Monate zuvor
Antwortet  Reichtlangsam

Immerhin hat diese Expertin in jenem Interview auch gesagt, dass England so schlimm dran sei, weil Omikron dort auf offene Schulen und kaum vorhandene Maßnahmen gestoßen sei. Sie schätze, dass Deutschland es mit den derzeitigen Maßnahmen und der Ferienpause schaffe, eine Verdoppelungszeit von vier statt 2 Tagen im Januar zu erreichen. Ich denke mal, von 2 auf 4 Tage wird sich im Januar gefühlt nicht mehr so als ganz großer Erfolg erweisen und in so einer Situation wird eine Schulwiedereröffnung dann zum „Gamechanger“ (im Sinne eines bewussten Einstiegs in die Irrsinns-Dynamik von Omikron) – die Bereitschaft dazu wird sinken und sicher eine etwas größere Hürde darstellen als sie jetzt bei laufendem Betrieb und sinkenden Zahlen zu schließen. An einer Distanzphase nach den Ferien habe ich somit wenig Zweifel (wenn sogar Thüringen das erwägt!) … nur, dass wir die Kinder da rausimpfen können so wie uns selber, diese Hoffnung habe ich nicht – jedenfalls nicht vor den Osterferien und nicht mit einer von Omikron gebeutelten Infrastruktur. Nicht mal bei den älteren Schülern, weil da ja nicht nur geboostert, sondern eben auch erst noch viel erst- und zweitgeimpft werden müsste. Da wundere ich mich etwas über den Rat dieser Expertin.

Verärgert
9 Monate zuvor
Antwortet  Reichtlangsam

Mein Kind hat leider erst Mitte Januar einen ersten Impftermin. In BW waren nach vielen Telefonieren und betteln nur dieser Termin erreichbar. So viel zum Thema Kinder schnell impfen.

Raumlüfter gibt es bei uns auch nicht! Zum Lüften kann man in manchen Klassenräumen viel zu wenige Fenster öffnen, der Rest ist immer noch kaputt. Masken gab es für uns Lehrer lediglich die einfachen medizinischen (bei dem Risiko ein Unding).

Die Politik lässt uns in Kigas und Grundschule und in der Unterstufe allein.

Mutter aus NRW
9 Monate zuvor

Es ist einfach nur noch traurig. Anscheinend muss man wenn man einen höheren Posten in der Politik einnimmt am Eingang seinen gesunden Menschenverstand abgeben. Mir fällt da nichts mehr zu ein.
Ich habe mein Kind jetzt zuhause aber beim Blick auf Januar und Omikron wird mir übel. Und wer glaubt das das was gestern „beschlossen“ wurde irgendetwas nutzt um das was da auf uns zurollt aufzuhalten dem ist auch nicht mehr zu helfen.
Ich bin schon nicht mehr Politik-verdrossen, ich bin Politik-depressiv.

Aleidis, von edlem Wesen
9 Monate zuvor

Es ist doch ganz klar, dass Lauterbach mit der Ernennung zum Bundesgesundheitsminister vor allem gezähmt und in die „Regierungsdisziplin“ eingebunden werden sollte. DENN: Die Richtlinienkompetenz liegt immer beim Bundeskanzler!

Klugscheisser
9 Monate zuvor

Sic est

Classenlehrerin
9 Monate zuvor

Ich fühle mich langsam so ver ….
Wir sollen unsere Kontakte beschränken, auch Geimpfte, denen ja zugesagt wurde, ihre Freiheiten besonders nach der Boosterimpfung zurüchzuerlangen, aber in Schulen sitzen pro Klasse bis zu 32 Schülerinnen. Aber mit 30 Leuten Silvester feiern ist nicht.
Wenn Kinder und Jugendliche nicht so schwer erkranken, sollen sie doch nach den Ferien weiterhin in die Schulen kommen und wir als LehrerInnen bleiben zuhause und schalten uns über Teams etc. hinzu. Dann ist das Problem gelöst, Schulen sind geöffnet und SchülerInnen lernen schon mal für später, wenn sie im Homeoffice arbeiten …
Nicht, dass das falsch verstanden wird, ich bin auch für Kontaktbeschränkungen, aber dann für alle in gleichem Maße.

Schattenläufer
9 Monate zuvor

Früher sagte man: „Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand.“

Heute ist es anders. Der Satz müsste heißen: „Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt die Lobby so viel Geld, dass er sich Verstand einfach nicht mehr leisten kann.“

Mrs.Braitwhistle
9 Monate zuvor

Ich bin sehr froh, dass jetzt Ferien sind und nun ein paar Tage Zeit gewonnen sind, um Daten aus England und Dänemark über den Schweregrad von Omikron bei Kindern zu bekommen. Ein ausreichender Impfschutz der SuS gegen diese Variante ist durch den fehlenden Booster wohl in keiner Klassenstufe vorhanden, die Inzidenz- und Sequenzierungs-Zahlen werden bis Mitte Januar wegen der Feiertage nicht verlässlich sein und das Parlament muss in der 5. Welle erst noch zusammen treten, um bei Bedarf wieder einen Notstand ausrufen zu können – und das sogar angesichts absehbar gefährdeter Infrastruktur. Der Start ins Neue Jahr wird für Deutschland ein Krimi. Und an der Wandlung des Hrn. Lauterbach ist zu erkennen, wie schwer die tatsächlichen Entscheidungen wirklich sind – nicht zu vergleichen mit Kommentaren von der Seitenlinie per Tweet oder Forumseintrag.

AllesWieImmer
9 Monate zuvor

Hat jemand was anderes erwartet? Er ist in der SPD, da macht man das so.

Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten.

Susanne
9 Monate zuvor

Nur zur Info, in den Kitas gibt es nicht einmal Masken und auch keine Tests für die Kinder. Die Erwachsenen sind fast alle geboostert, für die meisten Kinder gibt es keine Impfung. Das Gesundheitsamt informiert schon lange nicht mehr, wenn in den Familien Corona auftritt. Dies bedeutet, dass wir nicht wissen, ob es in der Familie Fälle gibt, wenn die Kinder morgens gebracht werden. Nicht alle Eltern informieren uns. Hinzu kommt engster körperlicher Kontakt bei fast allen Tätigkeiten, inklusive wickeln und Nase putzen.
Ich verfolge die Artikel hier schon lange und verstehe die Nöte der Schulen, finde aber auch, dass die Situation in den Kitas deutlich schlimmer ist und dies oft nur in den Nebensätzen erwähnt wird. Das ist sehr schade, denn dies macht regelmäßig deutlich, dass wir nicht nur in Sachen Bezahlung deutlich geringer geschätzt werden….

Susanne
9 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Dankeschön ; )

Thorsten Hanisch
9 Monate zuvor

Soviel ich weiß ist die Schulpolitik Ländersache, Lauterbach hat da null Einfluß. Er hat auf eine der letzten BPKs das Thema Kinderimpfung angesprochen und sowas wie die Impfaktion im Zoo wäre von Spahn wohl kaum zu erwarten gewesen.

Thorsten Hanisch
9 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Ach ja, richtig, stimmt. Danke!

Aber: „der der Änderung übrigens als Abgeordneter zugestimmt hat“ – das dürfte Fraktionszwang gewesen sein. Er hatte in der Vergangenheit z.B. auch gegen ein Verbot von Glyphosat gestimmt, aber sich abseits von seiner Rolle als Abgeordneter dutzende Mal für ein Verbot ausgesprochen, u.a. auch eine Aktion von Campakt unterstützt.

Gabriele
9 Monate zuvor
Antwortet  Thorsten Hanisch

Lieber Herr Hanisch,

es gibt überhaupt gar keinen Fraktions“zwang“!!!
Es gibt nur Fraktions“disziplin“!

Güterabwägung im Einzelfall ist somit jedes Mal von jedem einzelnen Abgeordneten/jeder einzelnen Abgeordneten gefordert:

der Volkvertreter/die Volksvertreterin muss sich bei jeder Abstimmung über eine Gesetzesvorlage (= Entwurf für ein Gesetz) im Parlament – egal ob im Bundestag, einem Landtag oder einem Abgeordnetenhaus – entscheiden:

ob nach außen (!) geschlossenes (!) Verhalten als Regierung (auch bei Koalitionsregierung) zum Ausdruck gebracht werden soll.
Fraktionsinterne Kontroversen finden also hinter verschlossenen Türen statt.
Unsere Parlamente: Arbeitsparlamente = eigentliche Arbeit in den Ausschüssen, dort erfolgen die Vorarbeiten vor den Abstimmungen.

Am Ende sind Abgeordnete oft in der Zwickmühle.

Denn um überhaupt regierungsfähig zu sein, um also jeweils die nötige Stimmenmehrheit zu erzielen um das jeweilige Regierungsvorhaben (hier Gesetz) durchzubringen, muss der/die Fraktionsvorsitzende seine/ihre „Leute“ (= Abgeordnete der Fraktion) „auf Kurs bringen“ (= Fraktionsdisziplin).
Sog. „AbweichlerInnen“ würden die Handlungsfähigkeit ihrer eigenen Regierungsmannschaft untergraben, sabotieren – und auf Dauer gefährden.

Auch die Oppositionsfraktion(en) brauchen unbedingt Geschlossenheit in den eigenen Reihen, wenn es um das Abstimmungsverhalten geht.

Eine Vielzahl von Erwägungen fließen jeweils bei allen Abgeordneten bei allen Entscheidungsfindungen ein.
Je nach Parteizugehörigkeit, je nachdem, ob die Regierungsfähigkeit oder die Oppositionsfähigkeit gestärkt werden soll.

Nur bei echten Gewissensentscheidungen, ethischen Grundfragen wie z.B. Sterbehilfe oder Abtreibung, wird allen MandatsträgerInnen bewusst das Recht auf Gewissensentscheidung gelassen, die Fraktionsdisziplin nicht gelebt.
Soweit die Praxis.

Verfassungstheorie:
Im Grundgesetz (GG) ist das sog. „freie Mandat“ des Volksvertreters verfassungsrechtlich verankert, d.h. Abgeordnete sind nicht an Weisungen, Aufträge gebunden.

Fazit:
Es besteht stets ein Spannungsverhältnis zwischen Verfassungstheorie und Verfassungsrealität, zwischen verbrieftem „freien Mandat“ und „Fraktionsdisziplin“.

xy
9 Monate zuvor

Lauterbach droht Wieler Konsequenzen an.
Erstaunlich, da Lauterbach noch vor einem Jahr einen harten Lockdown ohne Omikron im Hintergrund gefordert hat. Da war er eben noch kein Teppichvorleger der FDP.
Es wäre Körperverletzung, Kinder ohne Booster in die Schulen zu propfen, aber das interessiert doch keinen mehr. Es interessiert sich doch auch keiner mehr für 500 Tote pro Tag und ausgebrannte Mediziner und Pfleger.

Klaus Lehmkuhl
9 Monate zuvor
Antwortet  xy

Inzwischen ist doch ganz Deutschland ein Teppichvorleger der FDP und muss sich von Dummschwaflern wie Buschmann regieren lassen . Denk ich an Deutschland in der Nacht … Sogar Heine wusste es schon .

KARIN
9 Monate zuvor

Es ist alles gesagt!
Alles „Umfaller“ sobald sie im Amt sind!
Ich bin nicht nur gefrustet sondern seit knapp zwei Jahren hautnah betroffen!
Kinder, Lehrer und Erzieher wollen nicht gesehen werden, damit muss ich leben!
Gottseidank sind jetzt Ferien!!
Die Gedanken, mit weiterhin ständigen Magenschmerzen, kreisen aber schon wieder um den 1. Schultag,was erwartet uns dann?.
Ich ahne es schon! Leider!

maxi
9 Monate zuvor

Oh, oh, schon wieder Untergangsstimmung ohne Ende!
Leute, man könnte glauben, die Welt bzw. Deutschland ginge unter, weil nur noch böse oder inkompetente Leute an der Regierung sind.
Fasst doch einfach nur mal die Möglichkeit ins Auge, dass auch diese Leute sich anstrengen, das Richtige zu tun. So einfach, wie jeder Einzelne sich die Sache hier in seiner eingeschworenen Community macht, ist sie eben nicht. Wäre sie es, gäbe es auch in Fachkreisen mehr Einigkeit in der Beurteilung.
Vielleicht sollten wir Laien mal etwas vom hohen Ross herabsteigen und weniger Besserwisserei betreiben.

Minna
9 Monate zuvor
Antwortet  maxi

Sehr gut, Maxi…
Ich möchte nicht in der Haut der Entscheider stecken. Es ist immer falsch, wie es gemacht wird. Je nachdem von welcher Seite man es betrachtet.

Trulla
9 Monate zuvor
Antwortet  maxi

Nur gut, dass unsere Entscheidungsträger keine ??? Laien sind. Frau Stark- Watzinger als Bildungsministerin ist Finanzexpertin und lässt nicht-existente Schulärzte impfen, Frau Lamprecht kann Justiz, Familie und Verteidigung,
Herr Laumann???, Frau Gebauer als Reno-Fachangestellte als KM zeigt immer wieder, wie viel realistischen Einblick sie in Schule hat und wie genau sie das Schulsystem NRWs kennt ….

Minna
9 Monate zuvor
Antwortet  Trulla

Auch für die kumis ist es die erste Pandemie ihres Lebens. Was heute richtig ist, kann morgen falsch sein. Was heute falsch ist, kann morgen richtig sein.
Das ist für niemanden einfach.

Trulla
9 Monate zuvor
Antwortet  Minna

Eben weil es die erste Pandemie für die KMs ist, sollten sie auf Leute hören, die Ahnung haben. Epidemologen, Virologen, z.B.
Und die Pandemie Ist fast 2 Jahre „alt“, bisher ist alles eingetroffenen, was z.B. Prof. Drosten vorhergesagt hat. Sollte den KMs
doch Bestätigung sein, darauf zu hören.
Tjoa, …
Hybris und Wirtschaft sind aber stärkere Argumente als Vernunft und Akzeptanz von Fachwissen.
Tjoa, m. E. zeichnet das nicht die klugen Köpfe aus.

Schattenläufer
9 Monate zuvor
Antwortet  maxi

Das liebe ich so an Deutschland. Wir sind konsequent.

Die Linie, dass die Obrigkeit es schon besser weis, vertreten wir schon seit mehreren Jahrhunderten. Das ist Tradition. Egal was da kommt.

Wir sind ja auch immer gut damit gefahren!

30 Jähriger Krieg: Der Kaiser hat gesagt, dass wir gegen die Protestanten kämpfen müssen. Gott will es so.

1. Weltkrieg: Der Kaiser hat gesagt, dass wir in Nibelungen-Treue zu Österreich stehen müssen. Also auf nach Paris, mich juckt die Säbelspitze. Ein Platz an der Sonne ist uns sicher wenn wir nur auf den Kaiser hören.

2. Weltkrieg: Der Führer hat gesagt, dass wir ohne Lebensraum im Osten nicht überleben können. Stalingrad wird die Zukunft Deutschlands sichern.

Corona: Die Schulen sind sicher, die KMK hat es garantiert. Die Bildungsgerechtigkeit geht über alles.

Das ist der wahre deutsche Geist.

Die Regierung wird schon wissen was gut für uns ist. Nur keine Kritik äußern. Immer schön folgen.

Wenn wir Deutschen so was mal erkannt haben, dann können uns auch mehrere Millionen Tote bei ein paar kleineren Fehleinschätzungen in den letzten 400 Jahren nicht beirren.

F. H.
9 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Wozu wollen Sie eigentlich konkret aufrufen?

Mika
9 Monate zuvor
Antwortet  F. H.

Zum eigenständigen Denken? Wäre angebracht.

Schattenläufer
9 Monate zuvor
Antwortet  F. H.

Wozu ich aufrufen will?

Ich möchte dazu aufrufen die Möglichkeiten zur Kritik an der Regierung, die unsere demokratisches System uns bietet, auch zu nutzen.

Demokratie hat in Deutschland wenig Tradition. Frankreich und England sind wohl eher zur Demokratie geeignet und haben da auch eine längere Tradition.

Deutschland will immer eine starke Person, die sagt wo es langgeht. Alle reihen sich dann Kommentarlos ein und marschieren im Gleichschritt.
Wenn es demokratisch zugehe soll verwirrt das die Deutschen. Entweder werden sie apathisch wenn ihnen keiner sagt wo es lang geht, oder die Sache läuft völlig aus dem Ruder.
Jeder verweigert jegliche Einsicht in die Meinungen der Anderen und kämpft mit Klauen und Zähnen bis zum bitteren Ende.

So läuft das in Deutschland.

Beispiel gefällig?
Wie werden in Deutschland und Frankreich Verkehrsströme geregelt?
Frankreich: Kreisverkehr. Man arrangiert sich, Jeder nimmt seine Chance wahr und der verkehr läuft.
Deutschland: Ampel. Eine Lichtersäule sorgt für eine Klare ansage. Jeder wartet bis grün ist. Auch nachts um 3 Uhr, wenn er auf Kilometer im Umkreis der Einzige ist.
Kompliziert und nicht effektiv, aber klar geregelt. Eben deutsch.

RiskLivesMatters
9 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Madame de Stael hat das schön ausgeführt.

AllesWieImmer
9 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Ein Elend dieses Land und sein folgsames Volk, du sagst es Schattenläufer. Dem stimme ich vollkommen zu.

Tina+2
9 Monate zuvor

Auch morgen müssen die NRW-Kinder sich beim Filmegucken noch zwangsinfizieren lassen. Bis zum bitteren Ende, wie kleine Kindersoldaten ohne jedes Erbarmen an die Front.

Ich habe nur noch einen Weihnachtswunsch aber der wird mir wohl leider nicht erfüllt werden.

dickebank
9 Monate zuvor
Antwortet  Tina+2

Müssen sie nicht. Die Frage ist doch, warum der überwiegende Teil der Erziehungsberechtigten dem Treiben kein Ende setzt. Bei den Eltern liegt doch das Recht einen Beurlaubungsantrag zu stellen bzw. die verpflichtung für Fehltage eine Entschuldigung im Nachhinein auszustellen.

Die Entschuldigung muss die Schulleitung nicht akzeptieren, ebenso wie sie einem Beurlaubungsantrag nicht zustimmen muss. Nur sie muss die Ablehnung schriftlich begründen. Sollten dann die Begründungen bei einer großen Zahl von Eltern gleichlautend oder sogar wortgleich sein, haben die Eltern auf dem Rechtsweg die besten Chancen.

Mary
9 Monate zuvor
Antwortet  Tina+2

Die Abmeldung war in den letzten drei Tagen problemlos möglich. Anwesende Schüler: ca. 80%

Thusnelda
9 Monate zuvor

Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene , soweit so gut, aber nicht den Schulen: Dort sitze ich wieder mit 25 erwachsenen Berufsschülern in einem Raum. Aber keine Sorge: die offenen Fenster bei Winterkälte schützen uns sicher. Und sollte es doch zu kalt werden, machen wir halt eine kleine Kniebeuge und klatschen dazu… Nichts, aber auch gar nichts hat sich geändert!

Paloma
9 Monate zuvor
Antwortet  Thusnelda

Also wirklich, Frau Kollegin-
das hat Madame Prien doch so schön erklärt mit dem Lüften. Das geht, ohne dass es kalt wird im Zimmer. 😉

Klugscheisser
9 Monate zuvor
Antwortet  Paloma

Was täten wir nur ohne sie. Wahrscheinlich würden wir uns den Gesetzen der Physik beugen. Aber mit soviel Unterstützung kann uns kein Wetterchen was. Die Macht der Demonstration ist mit uns.

Angemerkt
9 Monate zuvor

Jeder will vom großen Kuchen „Macht“ ein Stückchen haben, die SPD sowieso, war für mich schon immer die „Ja-ein-Partei“. Keinem wehtun…(trotz Kompromissen)
Wie hat man schon gesagt? „Steigbügelhalter der Macht“…Nun stellt sie den Kanzler und war aber auch schon in Regierungsverantwortung in der „Merkel-Ära“
Diese Parteo kann mit jedem…sofern die Diäten und die Pension stimmen.
Aber es gibt zum Glück auch Ausnahmen in der SPD, die aber leider z.Z. nicht gehört werden oder nicht gehört werden wollen. Ich hoffe, dass ein K. Kühnert sich stark zu Wort meldet und sich nicht nur in der Rolle an der SPD-Spitze gefällt. Olaf Scholz ist für mich nicht der „Durchreißer“, der mal „auf den Tisch haut“, für mich nicht nur charakterlich bedingt. Sicherlich nicht einfach, wenn man in der Verantwortung steht und „liefern“ muss, aber für mich blass…
Herrn Lauterbach habe ich bisher geschätzt aufgrund seiner Art, auch unpopuläre.Dinge auszusprechen, aber Herr Wieler genießt bei mir noch mehr Respekt.

Lehrer mit Seele
9 Monate zuvor

In unserer Grundschule ist im Schnitt ein Kind pro Klasse 1x geimpft, mindestens 60% der Eltern versuchen Impftermine zu bekommen. Die geimpften Kinder mussten zwischen 60 und 240km dafür fahren.

Es ist also alles ok, Omicron kann kommen

Rosa
9 Monate zuvor

Es vergeht kostbare Zeit und die Handlungsunfähigkeiten werden sich in den nächsten Tagen und Wochen bemerkbar machen.https://www.rnd.de/medien/corona-rki-chef-wieler-bekommt-zuspruch-auf-twitter-nach-ansagen-von-lauterbach-und-scholz-SHEBBKMTUFEQHABVAAQUB2MACA.html Herr Wieler in seiner Position für das RKI trägt eine hohe Verantwortung und hat klare Aussagen kund getan. Es geht nicht um gefallen wollen bei Herrn Scholz und Herrn Lauterbach, sondern es geht darum unserer Notsituation gerecht zu werden.

Mariella
9 Monate zuvor

Lauterbach als Gesundheitsminister wird sich rasch als zahnloser Tiger erweisen und müsste genaugenommen in den TalkShows künftig sich selbst kritisieren. Ob er das tun wird?

ThankYouForWearingYourMask
9 Monate zuvor

Und einige Schulen fördern diese Durchseuchung noch. Die Schule meiner Tochter führt morgen eine Weihnachtsfeier in der kleinen Aula durch mit zwei Jahrgansstufen gleichzeitig. Das ganze unter Präsenzzwang: würde ich mein Kind Zuhause lassen, würde mir ohne ärztliches Attest ein Bußgeldbescheid ins Haus flattern. Frohe Weihnachten!

Maren
9 Monate zuvor

Bei einem Fehltag braucht man ein Attest?Aber selbst wenn,kann man sich doch telefonisch vom Arzt besorgen wieder,oder nicht?

MachsEinfach
9 Monate zuvor

Na dann hol dir ein ärztliches Attest

Mary
9 Monate zuvor

Leider gibt es auch unter Lehrern und Schulleitern Querdenker.

Lehrerin aus NRW
9 Monate zuvor
Antwortet  Mary

In NRW braucht man an dem ersten Tag vor und nach den Ferien ein ärztliches Attest oder die Beurlaubung durch den Schulleiter. Das unentschuldigte Fehlen muss an die Stadt gemeldet werden, die gegebenenfalls Ordnungsgelder verhängt.
Zumindest ist das hier so. Dafür können weder die Lehrer noch die Schulleitungen etwas.

Kölsche
9 Monate zuvor
Antwortet  Lehrerin aus NRW

…und wir an unserer Schule „vergessen“ das einfach. Was dann passiert? Nichts. Die Stadt hat wahrlich andere Sorgen. Kollegen, seid pragmatisch! Et hätte schon immer joot jejange!

Klugscheisser
9 Monate zuvor
Antwortet  Kölsche

Sic est.
So halte ich es auch.

Die Elfe
9 Monate zuvor

Was ich immer nicht verstehe ist folgender Sachverhalt- ärztliches Attest für Fehltage bei minderjährigen SuS??! Ich Niedersachsen und BBS-Bereich….und eher weniger minderjährige SuS. Aber grundsätzlich gilt erstmal, dass Eltern/Erziehungsberechtigte ALLES entschuldigen können. Bei MASSIVEN Fehltagen kann dann bei schulpflichtigen SuS ein Bußgeldverfahren eingeleitet werden. Erstmal muss an Entschuldigungen und Fehltage mit „Stellungnahme“ erinnert werden usw…..also wo ist das Problem mal eben sein Kind für 1-3Tage oder vielleicht auch länger krank zu melden….??? Dürfen Schulen einfach so eine ärztliche Bescheinigung verlangen? Ist das rechtens??? Ich frage mich schon die ganze Zeit, warum die Eltern nicht einfach mal ihre Kinder kurzfristig einfach krank melden?! Sonst hinterfragen Eltern doch auch Alles…und hier lassen sie sich so einfach verunsichern?

PaPo
9 Monate zuvor

Die gestrige Pressekonferenz war ein Paradebeispiel für Kontinuität… im negativsten Sinne:
Man bleibt dem Motto ‚zu spät, zu wenig‘ treu, läuft dem Virus unbeirrt von allen Erfahrungen hierzulande, den Stimmen aus der Wissenschaft, basalem Wissen über Biologie, Physik und Mathematik hinterher, ignoriert ein fünftes Mal die Erfahrungen selbst in den Anrainersraaten etc., beschließt lediglich ein nach wie vor nicht hinreichendes ‚Weiter so!‘ und bramarbasiert am Ende dennoch mit den vermeintl. Erfolgen, die man erzielt habe… bei ca. 110000 Toten, ungezählten Opfern des Long COVID-Syndroms und unzähligen ruinierten Existenzen.

Deutschland ist zur absoluten Bananenrepublik degeneriert, offensichtlich auch an der Unsitte des Question Dodging, dieser Filibusterei mit der da gestern auf die Pressefragen reagiert wurde, also dem Gegenteil von politischer Souveränität und Integrität.

Ich möchte nur noch kotzen.

Passend dazu: Mgla – Exercises in Futility… ein im Vergleich zum gerade Geschilderten ein geradezu optimistische Werk………

Mary-Ellen
9 Monate zuvor
Antwortet  PaPo

Gute Nachrichten: Uns bleiben noch ein paar Tage, bis die Regierung viel zu spät auf die Omikron-Welle reagiert https://www.der-postillon.com/2021/12/gute-nachrichten.html

Jane
9 Monate zuvor

Wenn Masken tragen so toll und wirksam sind, warum sitzt mein Mann im Home Office und warum gibt es 2G (+) fast überall? Sind die Schulen auch nicht Teil der kritischen Infrastruktur? Was passiert, wenn so viele Lehrer mit Omikron erkältet sind, dass sie nicht arbeiten können? Leider habe ich die Kehrtwende von Lauterbach erwartet. Das ist halt die Politik. Ich bin Lehrerin in einer internationalen Grundschule und Mutter von einer 14 jährigen Tochter und habe die Schnauze voll.

Stefan
9 Monate zuvor
Antwortet  Jane

Ein Unternehmen oder Behörde der kritischen Infrastruktur zeichnet sich dadurch aus, dass sie am Laufen gehalten werden MUSS. Da ziehen auch die Mitarbeiter mit. Kann ich auch seit fast 2 Jahren ein Lied von singen. Meine Tochter, 9. Klasse Gymnasium, war von letzten Weihnachten bis Pfingsten genau 2 Stunden in der Schule. Hier wird behauptet die Schulen waren nicht geschlossen und die Mitarbeitenden haben übermenschliches geleistet. Kann ich nicht bestätigen, ausser, dass ein Riesenrummel gemacht wurde, damit Lehrer frühzeitig geimpft werden. Dieses Vorgehen ist und war für diese Berufsgruppe rufschädigender als alle anderen Fehltritte bisher. Nur weiter so… Welche Branche tritt sonst noch so vehement dafür ein, dass ihre Betriebe geschlossen werden? Diese Mitarbeiter wissen eben wo ihr Geld herkommt.

Mary
9 Monate zuvor
Antwortet  Stefan

Distanzunterricht sind keine geschlossenen Schulen!!! Wir haben gearbeitet und nicht Däumchen gedreht!
Ganz echt, bei solchen Kommentaren vergeht mir auch noch die restliche Motivation. Wenn Onlineunterricht nicht als Arbeit zählt, dann können wir es zukünftig lassen. Falls es nochmal zu „Schulschließungen“ kommen sollte, wird sich mein Einsatz auf das absolute Minimum beschränken. Wenn meine Arbeit sowieso nichts wert ist…

HerrWirfHirnVomHimmel
9 Monate zuvor
Antwortet  Stefan

Ein Mann, der ein Kind in die Welt setzt, sollte sich auch darum kümmern können. Und sich um die Gesundheit seiner Familie kümmern. Leider scheinen die Stefans das nicht zu können. Da kann einem die Tochter schon leid tun.
Hauptsache er kann seine Unfähigkeit auf die Lehrer projezieren, das ist schon sehr grotesk. Aber so sind die eben die Stefans.

Stefan
9 Monate zuvor

Hab ich gesagt, dass wir irgendwie überfordert waren? Wir haben diese Zeit im Gegensatz zu Anderen sehr gut rumgebracht. Ich habe nur geschrieben, dass die Arbeit der Schulen mangelhaft war.
Ich lasse mir auch nicht nachsagen, dass ich mich nicht um meine Töchter kümmern würde oder könnte. Wir haben den Schulstoff eigenverantwortlich durchgearbeitet und das wohlgemerkt erfolgreich und hatten mehr Zeit für Freizeitaktivitäten als sonst. Ohne dass eine von beiden fettleibig wurde.

Mika
9 Monate zuvor
Antwortet  Stefan

Na dann hat doch die Schule bestens dafür gesorgt, dass Ihre Tochter wusste, welche Inhalte in welcher Tiefe erarbeitet werden mussten. Und sowohl Sie als auch die Schule haben Ihre Tochter im Vorfeld fit für‘s erfolgreiche eigenständige und effektive Erarbeiten des Schulstoffs gemacht. Genau das soll ein Gymnasium übrigens leisten: Kinder fit für‘s eigenständige Lernen (studieren) zu machen.
Dessen ungeachtet gibt es ziemlich viele Eltern, die nicht wissen, dass in den meisten Bundesländern die Schulen nie geschlossen waren: Abschlussklassen (in meinem Bundesland waren das die Klassen 6, 10, 12 und 13) wurden durchgehend in Halbgruppen und Präsenz beschult – da war man dann die doppelte Zeit im Unterricht. Und trotzdem haben wir Distanzunterricht mit den Schülern daheim gemacht, obwohl unsere Unterrichtsverpflichtung durch den Präsenzunterricht zum Teil bereits erfüllt war. Wie gesagt, wissen viele Eltern nicht – in dem Fall besser erst mal informieren als meckern.
Des Weiteren will hier außer ein paar Trollen, von denen einige an ihren kreativen alliterativen Nicknames zu erkennen sind, eigentlich keiner geschlossene Schulen, sondern SICHERE Schulen. Ich bin mir sicher, dass die übergroße Mehrheit der Eltern das auch will.

Emil
9 Monate zuvor
Antwortet  Stefan

Dann man ran an den Luxus ob! Wir haben Lehrermangel und es wird jeder eingestellt, der einigermaßen laufen kann…
Trauen Sie sich???

Hellus
9 Monate zuvor
Antwortet  Stefan

Oh je, Lehrer-Bashing. Sie disqualifizieren sich selbst für jede weitere Diskussion.

Canishine
9 Monate zuvor
Antwortet  Stefan

Es gibt viele Betriebe, die geschlossen werden, wenn die Hygiene- und Arbeitsschutzbestimmungen nicht eingehalten werden.

DerechteNorden
9 Monate zuvor
Antwortet  Stefan

Ja, ja, wir Lehrkräfte sind eben empfindlich und faul. Mit der Wahrheit haben wir es auch nicht so und überhaupt, eigentlich kriegen wir Geld fürs Nichtstun. Ja, ja …
Noch so etwas, was ich so satt habe, sind Beiträge wie der Ihre. Danke dafür, dass Sie uns bashen und nichts glauben. Passt den BiMi richtig gut in den Kram. Deshalb ändert sich in den Schulen nichts. Man hat immer Schuldige, nämlich die Lehrkräfte.

Doppel A14
9 Monate zuvor
Antwortet  Stefan

Wohl uns, die wir eine Lobby haben! Und die fette Pension winkt bereits.

Lehrerin aus NRW
9 Monate zuvor
Antwortet  Stefan

Mag sein, dass ihr Kind nur 2 Stunden in der Schuhe war, aber dafür gab es Lernen auf Distanz.
Die Abiturjahrgänge bzw. die Oberstufe im Allgemeinen hatte immer Vorrang.
Ich kann nur sagen, wie es bei mir (Gymnasium NRW) gelaufen ist.
Ich war ab Januar täglich in der Schule, habe Unterricht in der Q2 und Q2 in Präsenz abgehalten. Dabei waren die Kurse auf zwei Räume aufgeteilt, zwischen denen ich hin und her springen,umsteigen. Da teilweise nicht alle Räume genutzt werden konnten und somit fast alles belegt war, durfte ich die Q2 in zwei Mensaräumen ohne fester Tafel, Beamer oder OHP bedienen. Es gab eine Tafel zum zwischen den Räumen schieben. Das im NW-Fach war schon super an sich. Nebenher hatte ich täglich Kurse im Lernen auf Distanz, die betreut werden mussten. Da das WLAN-Netz bei uns ein Graus war bin ich zwischen Schule und zu Hause gependelt oder habe mit meinem mobilen Datenvolumen die Videokonferenzen abgehalten.
Nebenbei mussten irgendwie die Wahlen für die Oberstufe durchgeführt werden, im Distanzunterricht. Durch das Lernen auf Distanz hat die Vorbereitung des Unterrichts um ein Vielfaches mehr Zeit als normal beansprucht und der Korrekturaufwand ist auch enorm angestiegen. Ich kann Ihnen sagen, dass ich am Ende meiner Kräfte war und damit war ich sicher nicht allein.
Ich kann ganz klar sagen, dass ich mein Geld dafür mehr als verdient habe und die Schule definitiv nicht geschlossen war.
Vielleicht hilft es manchmal über den Tellerrand hinaus zu sehen und nicht nur das eigene Kind.

xy
9 Monate zuvor
Antwortet  Stefan

Stefan,
konnte Ihre Tochter keinen PC bedienen oder warum ist in der 9ten Klasse Präsenz so wichtig?
Unsere Kinder kamen mit Distanzunterricht sehr gut zurecht, aber es gibt ja immer einige sehr unselbstständige Kinder.
Unternehmen der Kritis offerieren ihren Mitarbeitern üblicherweise PSA, Sie wissen schon, der Arbeitsschutz.

JH
9 Monate zuvor

Schon in der ersten Welle hatte dieses Land mit seinen Poitiker:innen mehr Glück als Verstand, als man den Entwicklungen z. B. in Italien zeitlich hinterherhing und noch gerade rechtzeitig reagieren konnte. Dann verspielte man den guten Pandemie-Ruf in Welle zwei und drei völlig zu Recht. Jetzt setzt man fast ausschließlich auf das Impfen und das Boostern, letzteres unter fassungslosem Staunen der Weltöffentlichkeit, da gerade die deutsche Politik vielen anderen ärmeren Ländern mittels seiner kurzfristig orientierten Politik den Impfstoff verwehrt und damit neuen Varianten Tor und Tür bereitet. Diese unsägliche Hochinzidenz- und Durchseuchungspolitik geschieht doch nur, um die kurzfristigen Partialinteressen der Lobbys bedienen zu können. Sie verstößt klar gegen die Menschenrechte, wo es in Artikel 12 heißt,
„[it] requires to take the necessary for ‘the prevention, treatment and control of epidemic, endemic, occupational and other diseases’.“
Und irgendwie, um den Preis einiger zehntausender Toten mehr, wird Deutschland sich wohl in den Frühling wursteln können, da die Zahlen beim nächsten Gipfel Anfang Januar noch nicht aussagekräftig sind, was den öffentlichen Druck reduzieren hilft. Wir schaffen es ja auch nicht, vernünftig zu sequenzieren oder über die Feiertage verlässliche Zahlen zu generieren oder gar Rohdaten von Genomsequenzierungen zu sammeln und zu veröffentlichen (wie weit ist Omikron verbreitet? – Man frage einfach Herrn Streeck und erhalte die gewünschte Antwort…).
Wenn es nur, wie sonst in der Politik üblich, um die profitable Zerstörung der letzten Lebensressourcen und/oder Menschenleben gehen würde, das kennt man ja bereits…
Aber hier geht es auch kurzfristig um viele Menschenleben, auch das unserer Kinder. Was macht das alles mit uns?

JH
9 Monate zuvor
Antwortet  JH

Oh, noch ein schöner Kommentar auf Twitter von Prof. Lauterbach, passend zur aktuellen Lage:

„Es muss schnellstens ein bundesweiter Lockdown kommen. 30.000 Neuinfizierte und 600 Tote an einem Tag (!) ohne Besserung in Sicht. So können wir nicht Weihnachten feiern. Nichts ist christlich daran, dass wir erst Shoppen und Feiern bevor wir handeln […]“.
Funfact: Der Tweet ist ein Jahr alt.

Pathologische Wahrheit?
9 Monate zuvor
Antwortet  JH

Ist eine Person, die eines Tages „X“ sagt und am nächsten Tag „Y“ sagt, ein pathologischer Narzisst?

Rabe aus NRW
9 Monate zuvor

‚Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?‘ Churchill

Andi
9 Monate zuvor

Mal eine wirklich wichtige Frage- die vielleicht auf jemand kompetent beantworten kann: Von welchem label ist die Jacke, die über des Ministers Stuhl hängt?

Lehrer mit Seele
9 Monate zuvor

Ich möchte noch einmal die Lanze für die Erzieher brechen. Im Prinzip jammern wir Lehrer ja auch hohem Niveau. Während andere Berufsgruppen fast ausschließlich von geboosterten Kollegen umgeben sind, motzen wir über fehlende Luftfilter und falsch sitzende Masken.

In den. Kitas sitzen sie ohne Filter, ohne Masken und dürfen sich aussuchen, ob sie sich beim Nase putzen oder beim Wickeln anstecken.

Aus Sicht der Politiker, die in ihren mit Luftfiltern ausgestatteten Riesenbüros davor geschützt sind sich selbst anzustecken, müssen wir da einfach arrogant wirken.

Denn es geht noch viel schlechter.

Deshalb bitte liebe Erzieher, lasst es euch auch nicht gefallen. Weder eure, noch die Gesundheit der Kinder darf derart gefährdet werden

Mary
9 Monate zuvor
Antwortet  Lehrer mit Seele

Ein großes Sorry! Ihr kommt wirklich zu kurz! Mein Mitgefühl habt ihr jedenfalls.

S.Bergner
9 Monate zuvor
Antwortet  Lehrer mit Seele

Stimmt, denn Kitas waren auch auf dem Höhepunkt aller Pandemiewellen nie wirklich geschlossen. Es gab immer Notbeteuung und die Listen der berechtigten Berufsgruppen (der Eltern) war schier unendlich lang. Dem Virus ist es am Ende egal, wieviele Kinder ohne Maske und Abstand miteinander spielen und die Spielsachen teilen. Mit dem Lüften sollte man es bei Krippenkindern nicht wirklich übertreiben und um die Niesetikette kümmern sich die Kleinen irgendwie auch nicht.
Wenn man dann immer noch hört, dass die Kitas sicher sind und die Infektionen von den Erzieherinnen reingetragen werden, geht es einem auch nicht besser.

Lessi
9 Monate zuvor

Lauterbach soll sich auf dem Gipfel über Wieler empört haben? Warum?
So ein mieser Schauspieler!
RKI:
,,13. Kitas, Schulen: Weihnachtsferien verlängern und prüfen, ob im Anschluss Präsenzunterricht
mit Umsetzung der S3-Leitlinie, Maskenpflicht, Teststrategie, Lüftungs-/Frischluftkonzept oder
Distanz-, Hybrid-, oder Wechselunterricht…“
Herr Wieler lässt sich keinen Maulkorb umbinden, hoffe ich sehr.

Mela
9 Monate zuvor

Ich könnte nur noch kotzen. (Darf ich das hier so ungeschminkt sagen?)
Angesichts erster Omikronfälle in den Schulen werden jetzt in der letzten Woche vor Weihnachten auf die Schelle noch zahlreiche Schüler und Lehrer in Quarantäne gesetzt. „Frohe Weihnachten“ sag ich da nur!
Der Rest der Kollegen darf dann die Schüler in den verbleibenden Tagen in sinnlosen Vertretungsstunden beaufsichtigen.
Danke für nichts!

Busenfreundin
9 Monate zuvor

Es will zwar keiner hier hören, aber eine neue Studie bestätigt, dass Omikron ansteckender, aber milder ist. (Ja,ja, ich weiß schon, nicht vergleichbar usw.-usf. Manche wollen einfach keine guten Nachrichten, glaube ich.)

„In Südafrika bestätigt eine neue Studie den eher milden Krankheitsverlauf der Coronavirus-Variante Omikron. Nach Auswertung von bis Ende November vorliegenden Daten ergibt sich laut den Autoren eine bis zu 80 Prozent geringere Chance, zur Behandlung ins Krankenhaus zu müssen.“
https://www.gmx.net/magazine/news/coronavirus/covid-suedafrika-studie-belegt-milde-krankheitsverlaeufe-omikron-variante-forscher-zweifeln-36457124?fbclid=IwAR1Ezg-yTQcD-5N2k1VTE8Zep0ro2o3VErFy2F3N15YzHsC2fHwAwgXXY_4

Maren
9 Monate zuvor
Antwortet  Busenfreundin

Welchen Unterschied macht das jetzt?Das Gesundheitssystem ist schon am Limit.Was passiert wohl,wenn dort und überall anders gleichzeitig VIELE Menschen krank und in Quarantäne sind?

Canishine
9 Monate zuvor
Antwortet  Busenfreundin

Das wäre tatsächlich eine gute Nachricht, allerdings keine, auf der man seine Planung aufbauen sollte, solange sie sich nicht für Deutschland bestätigt.

Birkenstock
9 Monate zuvor
Antwortet  Busenfreundin

Ich finde dies mit „milder“, „(keine) guten Nachrichten“ doch schon ein wenig naiv dargestellt, so wie die Bundesregierung uns mündige Bürger auch erstmal bis 28.12. eigenverantwortlich und distanziert über die Weihnachtstage alleine machen lassen möchte.

Zu Ihrem Link: Direkt zu Anfang lese ich: „Sie warnte jedoch, dass es sich noch um frühe Daten handelt und weitere Studien nötig seien.“
Lese ich aber zu Omikron „erneute Coronainfektion“ schrillen meine Alarmglöckchen unüberhörbar, da ich keinen gesteigerten Bedarf habe, die Symptome nochmals durchleben zu müssen und mich wieder die Nachwirkungen monatelang begleiten. Seither unterstütze ich Team Vorsicht.

Eine andere, detailiertere Studie von Discovery Health über eine Analyse von SARS-CoV-2-Tests durch die größte private Krankenkasse in Südafrika behandelt den Verlauf dort, wo es jedoch eine deutlich abweichende Alterstruktur gibt.
Dort liest man dann aber auch, dass ERNEUTE Coronainfektionen möglich sind, infizierte Kinder schwerer mit Omikron erkranken und Kinder U18 öfter stationär behandelt werden müssen und es sich hierbei um eine vorläufige Einschätzung handelt.

„Das Risiko einer erneuten Infektion ist hoch. Es beträgt der Untersuchung zufolge 40 % für Personen, die sich in der 3. Welle mit Delta infiziert hatten, 60 % für Personen, die sich in der 2. Welle mit Beta infiziert hatten und 73 % für Personen, die im letzten Jahr während der 1. Welle erkrankt waren, die noch vom Wildtyp (mit der D614G-Mutation) getragen wurde.“

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/130111/Suedafrika-Mehr-Impfdurchbrueche-durch-Omikron-aber-bisher-weniger-schwere-Verlaeufe

Doris
9 Monate zuvor

Einst war er Mahner, jetzt ist er Minister – da findet nicht nur die Veränderung im Geldbeutel statt. Aber mich haut nicht nur Herr Lauterbach um, sondern auch der MP von BaWü. Müssen wir jetzt auch noch für ihn mitdenken und ihm sagen, dass er an Weihnachten sinnvollerweise nicht im Lokal speisen soll.
Jetzt mal etwas anderes: Am Ende des Jahres einen herzlichen Dank an diese wunderbare Redaktion. Frohes Fest und Gesundheit fürs neue Jahr!

xy
9 Monate zuvor

167.000 US Kinder leiden unter Verlust einer Bezugsperson durch Corona. Das sind psychische Folgen, nicht das deutsche Homeschooling Gejammer.

https://www.theguardian.com/society/2021/dec/22/coronavirus-us-children-lost-caregiver-covid

Tachelesme
9 Monate zuvor

Leider stimmt der erster Satz nicht so… Lauterbach hat schon bei der zweiten Welle Ende Oktober 2020, als der geplante sanfte Lockdown beschlossen wurde, bei Merkel dagegen gewirkt, dass entgegen der Studie Von der Uni Warwick, die als Grundlage ffür den Lockdown genommen wurde, die Schulen offen blieben. Dass hat er selbst bei Lanz im Talk( vom 2.11.2020 etwa) mit Stolz wegen seines direkten Kontaktes zur Kanzlerin erzählt. Es lief sehr ähnlich, zu spät und zu wenig wurde getan und hat sinnlos 30.000 Menschen das Leben gekostet. Damals begann auch das politische Debakel mit Schulen wären keine Pandemietreiber, etc. Wie viel wird es jetzt an Gesundheit und Leben kosten? Seine Politik ist leider nicht so geradelinig wie dargestellt. Mehr Politik als Medizin eben.

Thorsten Hanisch
9 Monate zuvor

Lauterbach hat die Kinder nicht vergessen – gestern wurde die bestätigt, dass der Bund bei Booster-Impfung für Kinder die Haftung übernimmt.

Birkenstock
9 Monate zuvor
Antwortet  Thorsten Hanisch

Waren es nicht die Kinderimpfungen ab 5 Jahren, da man nun auch bei Kindern mit Vorerkrankungen ab 5 Jahren eine Impfung empfiehlt. Die Off-Label-Impfung für Kinder unter 5 Jahren hat er davon für ausgenommen erklärt. So wie ich verstanden habe auch die Kinder-Boosterimpfung mangels valider Daten.

Auf der Homepage seines Ministeriums Stand 13.12.2021 liest es sich allerdings so:
„Werden Booster-Impfungen für Kinder und Jugendliche empfohlen?
Die Zulassung der Auffrischimpfung gilt ab 18 Jahren. Eine Auffrischimpfung kann in Einzelfällen bei beruflicher Indikation (z. B. Tätigkeit im Seniorenheim oder Krankenhaus) auch bei Jugendlichen erwogen werden.

Generell gilt, dass gerade jüngere und gesunde Personen auch 6 Monate nach der Grundimmunisierung noch einen sehr guten Impfschutz vor einer schwerwiegenden Verlaufsform von COVID-19 haben.

Eine Impfung von Kindern zwischen 5 und 11 Jahren erfolgt bis zur Auslieferung der Kinderimpfstoffe in eigener Verantwortung und Entscheidung sowie nach individueller Beratung durch den niedergelassenen Arzt oder die Ärztin (Off-Label-Use). § 60 IfSG erlaubt in diesem Fall keine Haftungsübernahme durch den Bund.“

Der Kinderimpfstoff von BioNTech/Pfizer unterscheidet sich in der Dosierung und Handhabung von dem Impfstoff, der ab 12 Jahren eingesetzt wird. So hat er eine niedrigere Konzentration, ein anderes Injektionsvolumen und kann mit zehn Wochen auch länger im Kühlschrank bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden.“
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/fragen-und-antworten-zur-kinderimpfung.html#c23253

Mthdnmnn
9 Monate zuvor

Einfach nur ein weiterer Infizierter mit dem noch heimtückischeren Macht-Virus (…).

So baut man politisches Vertrauen auf, nicht!

Gabriele
9 Monate zuvor

Ich ziehe den Hut vor Herrn Prof. Wieler!

Seiner moralischen Integrität, seinem zivilcouragierten wiederholten Festhalten an seinen Werten und nur fakten- und wissenschaftsbasiertem Agieren zolle ich höchsten Respekt!

Der „Eiertanz“ von Prof. Lauterbach und Prof. Wieler in der Pressekonferenz am Folgetag des Eklats empfand ich als sehr anschauliches (gesundheits)politisches Lehrstück:

nach notgedrungener, in Kauf genommener Brüskierung seines Chefs, des Bundesgesundheitsministers, und der KollegInnen des Expertenrates, dem Prof. Wieler ja auch angehört, war das Bemühen um Schadensbegrenzung auf beiden Seiten unübersehbar.

Wiederholtes Ignorieren des eigentliches Knackpunktes der Fragestellungen der JournalistInnen, auch des hartnäckigen Nachfragens bei gleichzeitigem Ausweichen auf durchaus wichtige Nebenschauplätze, die dann ausführlichst von Herrn Lauterbach abgehandelt wurden, … .
Körpersprache, Mimik , … waren aber verräterisch.

Von Prof. Lauterbach hätte ich eine politisch professionellere, weitaus souveränere Reaktion erwartet. Er ist ja kein Neuling auf dem politischen Parkett.

Dass Herr Prof. Lauterbach nun politisch prominent eingebunden in der Regierungsmannschaft auch eine Art „Staatsräson der Ampelkoalition“ – stark unter Kuratel der FDP – befolgt, war zu erwarten, zu befürchten.

An sich ja nichts Verwerfliches, so läuft halt Politik in der Praxis: Kompromisse und Pragmatismus.

In einer Pandemieentwicklung vor der 5. Welle, mit unzähligen Unwägbarkeiten von Omikron vor der Tür, …. sind die zur äußersten Vorsicht mahnenden Worte von Prof. Wieler schon für Weihnachten (!!!) jedenfalls viel hilfreicher – und wohl auch lebensrettender.

gehtsnoch
9 Monate zuvor
Antwortet  Gabriele

Leider bleiben die Schulen immer Ländersache.
Herr Wieler hat lediglich nach der Expertenrunde vom Sonntag und unmittelbar vor der Bund-Länder-Runde in Klartext eine absolut NICHT gewünschte wissenschaftliche Einschätzung öffentlich ausgesprochen, welche dem Bundesgesundheitsminister durch ein „Funkloch“ nicht rechtzeitig bekannt gemacht wurde. Nun haben sich alle wieder lieb, denn sonst würde Herr Wieler ja nicht dabeisitzen. (Politikersprech)

Auffällig bleibt der regierende Koalitionspartner SPD schon. Egal ob damals mit CDU/CSU, oder nun in neuem Bündnis, der Ampel. Entschlossenes mitregieren, konsequentes handeln oder Mitsprache stelle ich mir persönlich anders vor. Dazu der Koalitionspartner FDP mit dem geringsten Mehrheitsanteil gibt sich als maßgebliche Größe und gibt scheinbar alleinig im Hintergrund den Ton an und die Entscheidungen dem Kanzler zur Verkündung vor, wobei die Grünen zu der Zeit den stillen Beobachter geben.

Grundschullehrer
9 Monate zuvor

Es ist doch so: Man weiß einfach nicht, wohin mit den Kindern in der Pandemie. Sie müssen irgendwo beaufsichtigt werden. Also: Schulen und Kitas auf Teufel komm raus offen halten. Werden Kinder krank, ist dies wiederum das Privatproblem der Eltern. Die große Mehrheit der Eltern wehrt sich nicht oder macht sich keinen Kopf darüber, wie es gerade läuft. Das heißt für die Politik: Weiter so!

Daisy
8 Monate zuvor

Es steht  bei der neuen Regierung ganz klar NICHT die Bildung im Vordergrund
Es findet ganz klar eine Durchseuchung der Schulen statt!!!
Unsere armen Kinder und Familienangehörige  wo auch noch einige  vielleicht  zur Risikogruppe gehören, Attest wird  als fragwürdig und nicht akzeptiert  und es wird von Seiten des Berliner  Senats und Berliner Schulamts darauf  bestanden,PRÄSENZPFLICHT !!!
Wenn man sich dem nicht fügt,wird das Kind als psychisch gestört eingestuft oder eine Meldung ^Kindeswohlgefährdung „beim Kinderschutzbund gemacht,obwohl man nur Verantwortungsbewusst als Elternteil ist!!!
Die Schule soll ja angeblich ein sicherer Ort sein,in keinster Weise ist dies der Fall!!!
In den Schulen besteht KEIN Gesundheitsschutz für unsere Kinder!!!
Das Leben  jedes einzelnen  ist  anscheinend nebensächlich, wieviel Leid will die neue Berliner Regierung  den noch verbreiten!!!