Künftige KMK-Präsidentin Prien: Bewältigung der Corona-Folgen wird Jahre dauern

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KIEL. Pandemiebewältigung, Digitalpakt, mehr Kooperation unter den Ländern:  Die designierte KMK-Präsidentin Karin Prien hat umrissen, welche Herausforderungen aus ihrer Sicht für Schulen besonders dringlich sind.

War Mitglied im „Zukunftsteam“ von Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet: die designierte KMK-Präsidentin Karin Prien. Foto: Frank Peter / Staatskanzlei Schleswig-Holstein

Die Bewältigung der Corona-Folgen für viele Schüler wird nach Ansicht der designierten Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Karin Prien (CDU), Jahre dauern. Bei einem großen Teil hätten die Pandemie und Schulschließungen nicht nur zu Lerndefiziten, sondern oftmals auch zu psychischen oder psychosozialen Problemen geführt, sagte Schleswig-Holsteins Bildungsministerin. Tendenziell hätten Grundschüler damit stärkere Probleme als ältere Schüler. Betroffene brauchten Hilfe. «Und das wird, da muss man sich nichts vormachen, eine Daueraufgabe.» Diese Defizite seien nicht in einem Jahr aufzuholen. «Eine gewisse Gruppe von Schülerinnen und Schülern braucht auch in den nächsten Jahren weiter Unterstützung, um einen guten Schulabschluss zu schaffen.»

«Besonders betroffen sind Schüler, die vorher auch schon eher unter schwierigen Rahmenbedingungen gelebt und gelernt haben«, sagte Prien. Einzelne brauchten ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe. «Ansonsten ist ein möglichst normales Schulleben der beste therapeutische Ansatz.» Dies könne die Probleme kompensieren.

«Die Schulen sollten das Letzte sein, was in dieser Pandemie noch mal flächendeckend geschlossen wird»

«Offene Schulen sind die beste Therapie.» Denn sie böten einen sicheren sozialen Raum, um sich zu entwickeln. Prien warnte deshalb vor neuen Schulschließungen. «Die Schulen sollten das Letzte sein, was in dieser Pandemie noch mal flächendeckend geschlossen werden sollte.» Die Politik müsse alles dafür tun, dass dieser Schritt nicht noch einmal nötig werde.

«Corona hat die Schule wie auf dem Servier-Tablett in die Öffentlichkeit gestellt», sagte Prien. Dadurch sei die gesellschaftliche Bedeutung der Schulen aber stärker im öffentlichen Bewusstsein verankert werden. «Die Pandemie hat natürlich zugleich gezeigt, dass wir in Sachen Digitalisierung und Nutzung von digitalen Medien noch viel Arbeit vor uns haben. Das ist ein großer Transformationsprozess, dem sich die Schulen sehr engagiert stellen.»

Schleswig-Holstein übernimmt 2022 die KMK-Präsidentschaft. Prien folgt als Präsidentin auf Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD). Reformbedarf sieht Prien bei der Bund-Länder-Zusammenarbeit der Digitalisierung. Der Digitalpakt sei viel zu bürokratisch gestaltet. «Der Bund muss seinen Teil der Verantwortung bei den großen Schulthemen, wie der Digitalisierung, übernehmen.» Das Programm müsse für die Schulträger praktikabel sein. «Die Schulen müssen technisch so ausgestattet werden, dass Schülerinnen und Schüler in einer Umwelt lernen, die dem entspricht, was sie auch in ihrem Berufsleben erwartet.» Das dürfe nicht mit dem bis 2024 befristeten Digitalpakt enden.

«Aber der Bildungsföderalismus sollte viel stärker kooperativ ausgerichtet sein»

Bildung sollte nach Ansicht der künftigen KMK-Präsidentin Ländersache bleiben. «Aber der Bildungsföderalismus sollte viel stärker kooperativ ausgerichtet sein», sagte Prien. Sie forderte mehr Zusammenarbeit zwischen den Ländern einerseits und eine bessere Kooperation zwischen Bund und Ländern anderseits. Als Beispiel nannte Prien die Entwicklung intelligenter Lernplattformen. «Da macht es einfach Sinn, sich zu spezialisieren und länderübergreifend zusammenzuarbeiten.» Das Gleiche gelte für den Ankauf technischer Geräte oder den Einsatz von künstlicher Intelligenz. Notfalls müsse das Grundgesetz geändert werden. dpa

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Schattenläufer
9 Monate zuvor

«Besonders betroffen sind Schüler, die vorher auch schon eher unter schwierigen Rahmenbedingungen gelebt und gelernt haben«

Erstaunlich wie wichtig die SUS mit schwierigen Rahmenbedingungen plötzlich sind, wenn es darum geht den Präsenzunterricht in der Pandemie zu rechtfertigen.
Man sollte nicht meinen, das die KMK in den letzten Jahren keinen Gedanken an die Förderung dieser SuS verschwendet hat.
Bisher war bei uns an der Berufsschule nur von Bedeutung, dass diese SuS in der Schule sind damit nicht in der Statistik der Jugendarbeitslosigkeit auftauchen.

Klingt eher nach einem Grund die Forderungen der Lobby durch zu setzen.

Bei der Einführung der Inklusion war an den Berufsschulen bei uns z.B. der Standpunkt des Ministeriums, dass wir keine Förderlehrer brauchen, da wir ja an den Umgang mit problematischen SuS gewöhnt sind.
Ein Satz um ihn in Stein zu meißeln.

Bettina
9 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Erstaunlich wie wichtig die SUS mit schwierigen Rahmenbedingungen plötzlich sind, wenn es darum geht, Schulschließungen in der Pandemie zu rechtfertigen.
Alles ist Sache persönlicher Einstellung und Perspektive, auch Unverständnis und Erstaunen.

Oli
9 Monate zuvor
Antwortet  Bettina

Ernst? Bist du es?

Dil Uhlenspiegel
9 Monate zuvor
Antwortet  Oli

Aber nicht doch, es ist „Bettina“ und sie hat einen Widerspruch festgestellt … äh nein, hergestellt.

Pit2020
9 Monate zuvor
Antwortet  Bettina

@Bettina

„Alles ist Sache persönlicher Einstellung und Perspektive, auch Unverständnis und Erstaunen.“

Das war jetzt aber schon die aufmunternde Affirmation direkt für „Schüler, die vorher auch schon eher unter schwierigen Rahmenbedingungen gelebt und gelernt haben“, gell?
😉

W.H.
9 Monate zuvor
Antwortet  Bettina

Persönliche Einstellung? In der Frage der Schulschließungen geht es doch in erster Linie um gesellschaftliche und ökonomische Verwerfungen, wenn Eltern ihrer Arbeit nicht nachgehen können.
Statt diesen Punkt einfach beim Namen zu nennen, wird aber immer wieder die Problematik der Schüler bemüht, die nur insofern von Bedeutung ist, als sie ein Licht wirft auf die kranken sozialen Zustände in unserem Land, das diesbezüglich wohl ein anderes ‚Selbstverständnis‘ hat und sich gerne für im Wesentlichen gesund halten möchte.
Während anderswo Hunderttausende auf der Flucht froh wären, wenn die gesamte Familie es in einem sicheren Zuhause warm und trocken hat und nicht hungern muss, wird man bei uns vom Zuhausebleiben krank, werden Kinder reihenweise depressiv, wenn sie nur drei und nicht dreißig Freunde treffen dürfen und die Klassenarbeiten ausfallen.
Da möchte man lieber nicht so genau hinsehen, das möchte man gar nicht weiter hinterfragen, also steht und fällt angeblich alles mit dem stattfindenden oder nicht stattfindenden Präsenzunterricht, Epidemie hin, Seuche her.

Dil Uhlenspiegel
9 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Da der Patient bereits mit dem Schmerz im Bauch vertraut ist, sieht man keine Notwendigkeit, für die Blinddarm-OP.

Alex
9 Monate zuvor

Ja, für Kinder und LK mit long covid kann die Bewältigung durchaus Jahre dauern.

Trulla
9 Monate zuvor
Antwortet  Alex

Für manche sogar bis zur Auferstehung.
SuS, die wir schon seit Jahren nicht erreichen, waren jahrelang egal. Jetzt sind sie wichtig, nicht per se, sondern weil sie als Argumentationshilfe ge- bzw. missbraucht werden.
Schön, dass es bei den KMs ein so sekektiv- situationsbezogenes soziales Gewissen gibt.

gehtsnoch
9 Monate zuvor

Bestimmte Verhaltensauffälligkeiten und Lernschwierigkeiten der SuS gab es schon vor 2020 in Schulen. Ohne konkrete Gegenüberstellung mit aktuellen Zahlen aus Pandemiezeiten ist das doch momentan eher hypothetisch anzusehen, wobei das Bauchgefühl natürlich bereits die Richtung vorgeben wird.

In einer Literatur aus 2007 ist fixiert:
Lernstörungen/-probleme:
Lese-Rechtschreibschwäche: 2,7%
Rechenschwäche: 4,4-6,7%
allgemeine Lernschwäche (Kombination aus dem Vorgenannten): 3%
Lernbehinderung: 2,5%
Underachievement: 5-10%

Verhaltensstörungen/-probleme:
Störungen des Sozialverhaltens: 4-14%
ADHS: 3-6%
Ängste (Trennungsangst, soziale Angst, generalisierte Angststörung): 10%
Depression: 6% (Jugendalter)

Linderkamp, F./Grünke, M.: Lern- und Verhaltensstörungen: Klassifikation, Prävalenz & Prognostik. In: Linderkamp, F./Grünke, M. (Hrsg.): Lern- und Verhaltensstörungen. Genese – Diagnostik – Intervention. Weinheim, Basel: Beltz/PVU 2007, S. 14-28
https://www.ipzf.de/grundschule-verhalten.html

Andre Hog
9 Monate zuvor

«Corona hat die Schule wie auf dem Servier-Tablett in die Öffentlichkeit gestellt»,

ja, was für ein Scheiß…und jetzt kann man deutlich erkennen, dass die dafür zuständigen KuMis nicht mal den Wert des Papiers ihrer Ernennungsurkunde haben.

Dabei hatten sie sich so darauf gefreut, über – im Großteil verbeamtete LuL wie die Grundherren des Mittelalters schalten und walten zu können…ohne, dass die breite Öffentlichkeit davon Kenntnis erhält.

So ein Mist….agieren im Scheinwerferlicht…obwohl man weiß, dass die eigenen Performance absolut unterirdisch ist und ein Dieter Bohlen nur zutiefst beleidigende Worte der inneren Abscheu dafür herauswürgen würde – ginge es um „Deutschland sucht den SuperKumi“ (DSDS – für Fortgeschrittene).

Mir wird auch gerade wieder schlecht…gehe meinen Schlund mit nem SingleMalt desinfizieren.

mama51
9 Monate zuvor

Es ist schon erstaunlich, welche „Macht“ und politischen Einfluss in diesen Zeiten Randgruppen und kleine Minderheiten (die es seit ewigen Zeiten schon immer gibt) entwickeln (entwickelt bekommen!!!), um die sich bis Frühjahr 2020, offen gesagt (außer Lehrkräften bei SuS und ggf. Eltern), keine „Sau“ gekümmert hat:
Problem -SuS (die schon immer ein Problem waren / hatten)
Problem- Eltern (die auch schon immer ein Problem waren / hatten)
Querdenker
Leerdenker
Nix- Denker
Impfgegner
Dummköpfe
Hirnlose
…und so allerlei mehr könnte einem noch einfallen.
Ich . Kann. Es. Nicht. Verstehen.
Warum wird „denen“ so viel Raum und eine so große Bühne geboten?

Minna
9 Monate zuvor
Antwortet  mama51

Deswegen braucht man sich auch weiterhin nicht um diese Kinder kümmern, gell. Waren ja vorher schon die Loser, können se auch weiterhin bleiben.
Ist schon interessant, wie egal diese Kinder hier allen sind, wo doch der Gesundheitsschutz und das Glück der Kinder auch hier bei den meisten Kommentaren so hoch geheuchelt wird.

Bernd
9 Monate zuvor
Antwortet  Minna

Es ist unerträglich, dass Leute wie Sie – die anonym gegen alle Schutzmaßnahmen in Kitas und Schulen hetzen – sich dann noch als Kinderschützer aufspielen. Sie füttern Ihre eigenen Psychomacken und erklären sich dafür zur Heldin. Arm.

Darfdaswahrsein
9 Monate zuvor
Antwortet  Minna

@Liebe Minna,
mir ist nicht ersichtlich woher Sie Ihre Erkenntnisse ziehen.
Ich lese seit geraumer Zeit hier die Kommentare.
Mir ist noch kein einziger untergekommen, indem auch nur in minimalster Weise angedeutet wurde, man solle die SuS, die unter schwierigen Rahmenbedingunge leben und lernen, im Stich lassen. Sie in der Pandemiesituation nicht beachten, nicht an diese SuS denken und sie nicht unterstützen.
Woher nehmen Sie diese irrwitzige Theorie?
Einfach nur aus Kommentaren, die einen Schutz für ALLE an Schule beteiligten fordern?
Sehr einfach gestrickt gefolgert.
Mit Schulbetrieb intern und Verantwortlichen an Schule, dort Arbeitenden, können Sie nichts zu tun haben. Sie haben keinerlei Ahnung was intern passiert. Ihnen, als Elternteil eines anderen Kindes, werden solche Dinge nicht mitgeteilt, weil Sie nicht befugt dazu sind.

potschemutschka
9 Monate zuvor
Antwortet  Darfdaswahrsein

Danke!

Dil Uhlenspiegel
9 Monate zuvor
Antwortet  Minna

Minna, nicht immer alles nach Belieben verdrehen, das ist mein Bereich.

potschemutschka
9 Monate zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

Diese Verdrehungen gefallen mir persönlich viel besser, als die von Minna! .Die ergeben wenigstens Sinn und meist gute Laune (wenn man ein bißchen um die Ecke denken kann und mit der Materie vertraut ist. Das scheint bei Minna leider nicht der Fall zu sein. Deshalb kommen ihre „Verdrehungen“ auch nicht so gut an, wie die von Dil.)

Ich muss da mal was loswerden
9 Monate zuvor
Antwortet  Minna

Minna, natürlich sind uns diese Kinder nicht egal. Aber ich wette, dass wir von den Kultusministern NACH der Pandemie nichts mehr von dieser Argumentation hören werden, weil sie dann für die eigene Strategie nicht mehr nützlich sind. Punkt.

Maren
9 Monate zuvor
Antwortet  Minna

@Minna was Sie hier schon wieder für Blödsinn erzählen.Es wird gar nichts von nicht kümmern gesagt.Nur,dass diese Kinder vorher keine Sau interessiert haben (oder wie war IHR Engagement diesbezüglich vor der Pandemie?)und sie jetzt instrumentalisiert werden als Argument für Offenhalten um jeden Preis.Und ich sag es nochmal,Schulen sind keine sozialen Einrichtungen,die Kinder zb vom gewalttätigen Elternhaus oder anderem fernhalten.Dafür sind andere Stellen zuständig.Schulen dienen in erster Linie der Vermittlung von Wissen.Ibd es ist indiskutabel,dass wegen EINIGER ALLE in gesundheitliche Mithaftung genommen werden,die Distanzlernen problemlos meistern.WennSie wirklich glauben,es ginge wirklich um das Wohl der Kinder beim Schulen um jeden Preis Offenhalten,sind Sie noch naiver als gedacht.

Echt
9 Monate zuvor
Antwortet  Minna

Egal sind diese Kinder den meisten Lehrern der betreffenden Schulen sicher nicht. Gerade an Ober- (ehem Hauptschule +Realschule) und Gesamtschulen sowie selbstverständlich auch an den verbliebenen Förderschulen engagieren sich die Lehrer sehr. Von der Politik werden diese seit langem mit immer weiteren Aufgaben konfrontiert. Es wird immer deutlicher, wie sehr der Spargedanke im Foccus der Bildungspolitik steht. In erster Linie zählt der äußere Anschein. Hier ’ne Auszeichnung, da mal ein zeitlich befristetes Projekt. Schön für die Presse mit Bild und Bürgermeister. Ginge es wirklich um das Wohl der Kinder, würde mehr in Bildung und sozial verträgliche Rahmenbedingungen (Klassenstärke, ausreichend Sozialarbeiter etc) investiert werden und die Kinder und Familien würden mit ihren Bedürfnissen mehr in den Vordergrund gerückt werden (z.B Förderschulangebote). Mit moralischer Zurschaustellung angeblicher Fürsorge, sollen Kritiker mundtot gemacht werden.

Dil Uhlenspiegel
9 Monate zuvor

„«Die Schulen sollten das Letzte sein, was in dieser Pandemie noch mal flächendeckend geschlossen werden sollte.» Die Politik müsse alles dafür tun, dass dieser Schritt nicht noch einmal nötig werde.“

Mhm, könnte ich dann also so einen coolen Schutzanzug kriegen, wie die im Film „Outbreak“ tragen? Davon träume ich ja schon ewig. Tatsächlich wurde ich nur Lehrer/in, weil aktuell damals grad keine Epi- oder Pandemie rumging. Und ich glaube, das kommt einfach unglaublich stark, wenn ich in so einem Aufzug ins Klassenzimmer reingehe und aufs Händewaschen hinweise. Ich vermute auch, die Masken werden dann konsequenter getragen, wobei viele SuS da schon echt korrekt sind. Also kommt, bittebitte, in den USA haben manche Pauker Knarren, also ist doch so ein Infektionsschutzanzug mit Lüftungsfiltergerät am Gürtel ein Klacks. Dann meckere ich vielleicht auch gar nicht mehr so viel bzgl. Arbeitsschutz. Deal?

MfG, Deal Uhlenspiegel

Marie
9 Monate zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

Wenn in dem Ding noch eine Heizung verbaut wäre, könnte man sogar prima dauerlüften.

Andre Hog
9 Monate zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

Lieber Deal….
Genial!!!!

Jan aus H
9 Monate zuvor

„Prien warnte deshalb vor neuen Schulschließungen.“

Hmm… was genau hat diese Frau getan, um Schulschließungen zu vermeiden?

Nichts… dann soll sie also den Mund halten, was solche Forderungen angeht. Die vierte Welle war keine Überraschung, sondern klar vorhersagbar. Ebenso klar ist, dass wir bald eine Omikron-Welle haben… auch da: Null Vorbereitung, nur sinnfreie Forderungen.

Was die Bewältigung angeht… manche LongCovid-Opfer werden es vielleicht nie schaffen, die Folgen zu bewältigen. Das ist Frau P aber anscheinend vollkommen egal… sie scheint anzunehmen, dass die Schließungen der Schulen nur anderen, aber nicht den SuS, nutzen. Das ist nicht wahr! Auch die SuS haben ein Recht auf Gesundheitsschutz!

Ich muss da mal was loswerden
9 Monate zuvor
Antwortet  Jan aus H

Ja, man hört ohnehin von den Top-Politikern immer nur Forderungen. Das kann aber jeder: fordern! Das ist keine Kernkompetenz und wer nur fordert aber nichts selbst in Bewegung bringt, gehört nicht in eine Führungsposition.

Politiker, hört auf zu fordern, ich kann es nicht mehr hören von Euch! Macht was!

Oder sagt wenigsten konkret von WEM ihr WAS bis WANN fordert! Im Prinzip fordert ihr was von euch selbst ein, liefert aber selten. Schwach!

Mela
9 Monate zuvor

Sehr witzige Idee! Ich bin dabei!

Ich muss da mal was loswerden
9 Monate zuvor

«Da macht es einfach Sinn, sich zu spezialisieren und länderübergreifend zusammenzuarbeiten.»

Genau! Und da kann man dann auch gleich die 16 Kultusministerien abschaffen und nur noch 1 draus machen. Mehr braucht man nicht.

Und solange eine Schule als geschlossen betrachtet wird, sobald die Kinder nicht physisch im Klassenzimmer sitzen, wird sich erstmal dringend etwas in den Köpfen der Kultusminister weiter entwickeln müssen. Insbesondere wird die Präsenzpflicht permanent abzuschaffen sein, unabhängig von Corona.

Erzieherin
9 Monate zuvor

«Ansonsten ist ein möglichst normales Schulleben der beste therapeutische Ansatz.»

Genau, alles voll normal gerade in den Schulen. Keinerlei Ungewöhnlichkeiten.

Pit2020
9 Monate zuvor
Antwortet  Erzieherin

@Erzieherin

„Schulleben der beste therapeutische Ansatz“

Konsequent weitergedacht bedeutet das bei nahezu NULL Ausgaben eine mögliche lukrative Einnahmequelle:
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Und dann bekommen ALLE (das ist ja immer so wichtig) pro Tag 6 – 8 Stunden Therapie.
Süßer die Kassen nie klingeln …
😉