Statt mehr Schutz für Kitas und Schulen beschließt der Bund-Länder-Gipfel eine kürzere Quarantäne für Kinder

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BERLIN. Der Bund-Länder-Gipfel hat für Schüler und Kindergarten-Kinder Sonderregelungen vereinbart – sie dürfen bereits nach fünf Tagen aus der Quarantäne entlassen werden. Für den Nachweis reicht ein einfacher Schnelltest. Dies ergebe sich daraus, dass sie in Schule oder Kita in »serielle Teststrategien« eingebunden seien, heißt es. Der Deutsche Lehrerverband und die GEW kritisieren die geplante Neuregelung. Der Epidemiologe Markus Scholz wirft der Politik einen Kurs der Durchseuchung der Kinder vor.

„Die Schulen müssen offen bleiben“ hatte Olaf Scholz erklärt, als er noch SPD-Kanzlerkandidat war – und so handelt er jetzt auch. Foto: Bundesfinanzministerium

In der Pressekonferenz nach dem Corona-Gipfel streifte Kanzler Olaf Scholz (SPD) das Thema Schulen nur am Rande – eine konkrete Aufweichung der geltenden Regeln haben Bund und Länder für Kinder aber beschlossen: Anders als andere Bevölkerungsgruppen können sich Schüler bereits nach fünf Tagen aus einer Corona-Quarantäne freitesten.

Bund und Länder hatten am Freitag beschlossen, dass Kontaktpersonen von Corona-Infizierten künftig von der Quarantäne befreit werden, wenn sie eine Auffrischungsimpfung haben, also geboostert sind. Dies gilt auch für frisch doppelt Geimpfte und frisch Genesene – für Kontaktpersonen also, deren Erkrankung oder Impfung weniger als drei Monate zurückliegt. Für alle Übrigen sollen Isolation oder Quarantäne in der Regel nach zehn Tagen enden, wenn sie sich nicht vorher «freitesten» lassen. Das geht allgemein nach sieben Tagen, wenn entweder ein negativer PCR- oder Antigen-Schnelltest vorgezeigt werden kann. Für Schülerinnen und Schüler sowie Kita-Kinder hingegen kann die Quarantäne als Kontaktperson aber bereits nach fünf Tagen durch einen Negativtest beendet werden. Ab wann die neuen Regeln genau gelten sollen, ist noch unklar.

„Dadurch setzten wir alle, die sich an Schulen aufhalten, einer erhöhten Infektionsgefahr aus“

Auf diesem Wege sollen offenbar Fehlzeiten im Präsenzunterricht vermindert werden. Ausnahmen von der Quarantäne seien möglich, wenn sich etwa durch tägliche Testungen, oder Maskenpflicht im Klassenraum ein hohes »Schutzniveau« ergebe, so heißt es.

«Wenn diese Aufweichung der Quarantäne-Regeln dazu führt, dass mehr Infizierte unerkannt in Schulen herumlaufen, wird der Schuss nach hinten losgehen», sagte Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender des Deutschen Lehrerverbands, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Das «Freitesten» durch relativ unsichere Antigentests erscheine problematisch, vor allem weil diese Tests in den ersten Tagen einer Infektion nicht so aussagekräftig seien.

Auch die Erziehungsgewerkschaft GEW kritisiert den Beschluss. «Dadurch setzten wir alle, die sich an Schulen aufhalten, einer erhöhten Infektionsgefahr aus», sagte der stellvertretende GEW-Vorsitzende Andreas Keller, den Funke-Zeitungen. «Für die Schulen besonders laxe Regeln anzuwenden, ist ein Spiel mit der Sicherheit von Schülerinnen, Schülern, Lehrkräften und Eltern», sagte Keller. «Das ist eine Gefährdung des Gesundheitsschutzes, die problematisch ist.»

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte vor dem Gipfel vor Omikron gewarnt, wie News4teachers berichtete – und sich ausdrücklich gegen eine Durchseuchung der Schulen ausgesprochen. Per Twitter erklärte er: „Viele denken: Omikron verläuft milder, weshalb keine Durchseuchung? Die billige Impfung… Das wäre ein grosser Fehler, viele Menschen würden schwer erkranken mit oft bleibenden Schäden. Für unsere Kinder wäre es ein absolut unverantwortbares Experiment.“

„Und die Lehrer haben die höchste Infektionsrate in allen Berufsgruppen, trotz überdurchschnittlicher Impfquote“

Unmittelbar vor dem Bund-Länder-Gipfel hatte der Leipziger Epidemiologe Prof. Markus Scholz in einem Interview mit t-online.de erklärt, Schulen seien ein wesentlicher Ansteckungsort. „Schüler haben derzeit die höchsten Inzidenzen über alle Altersgruppen hinweg. Und die Lehrer haben die höchste Infektionsrate in allen Berufsgruppen, trotz überdurchschnittlicher Impfquote. Hier findet ein massives Infektionsgeschehen statt.“ Auf die Frage: „Die Kinder werden durchseucht?“ antwortet er: Das muss man so sagen, auf dieses Konzept scheint man zu setzen. Gleichzeitig sehen wir in Frankreich und den USA sehr hohe Hospitalisierungsraten bei Kindern. Das ist eigentlich unverantwortlich.“

Die derzeitigen Konzepte seien nicht ausreichend, um die Schulen sicher zu machen. „Als Konzept zur Eindämmung wird an den Schulen ja hauptsächlich auf Schnelltests gesetzt, von denen wir jetzt wissen, dass diese unter Omikron weniger verlässlich sind. Wichtig wäre es, die Impfquote unter den Schülern zu erhöhen. In Schleswig-Holstein ist dies zum Beispiel gut gelungen. Hier sind 65 Prozent der Jugendlichen geimpft, in Sachsen sind es gerade mal 30 Prozent. So kann man die Schüler, aber auch deren Familien kaum schützen.“

Weiter erklärt Scholz: „Es war meines Erachtens ein Fehler, die Impfungen im Kinder- und Jugendbereich so spät und dann teilweise nur eingeschränkt zu empfehlen. Und offenbar gehen die Länder mit diesem Thema auch sehr unterschiedlich um. Jetzt wäre eine massive Impfkampagne auch in den Schulen nötig.“ News4teachers / mit Material der dpa

Epidemiologe Scholz: „Kitas und Schulen sind ein wesentlicher Faktor in der Pandemie – die Datenlage dafür ist überwältigend“

 

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328 KOMMENTARE

  1. Und wieder gilt: Vielen Dank für nichts! Wie lange kann man als Lehrkraft diesen Druck und die Befürchtung sich und seine Familie zu infizieren noch aushalten? Ich bin am Limit bzw. schon drüber. Ich reduziere meine privaten Kontakte auf das absolute Minimum, an Weihnachten überlegt man, ob ein Treffen mit den Großeltern zu gefährlich ist und gleichzeitig wird man berufsbedingt ständig mit mindestens 25 teilweise volljährigen SuS in einen geschlossenen Raum gesperrt und unsere Schulleitung hält noch am Plan fest am nächsten Wochenende einen Tag der offenen Tür zu veranstalten. Durch die neuen Quarantäneregeln wird mein virenbelasteter Arbeitsplatz noch virenbelasteter! Reicht zur Freitestung am Ende noch ein selbst durchgeführter Schnelltest?

    • So ist es. Danke für NICHTS! Zu Weihnachten und Silvester wollte sich wegen meines Berufes als Lehrer privat niemand (nicht einmal meine Eltern!!! *seufz*) treffen. ,,Sorry! Sei bitte nicht bös`! Zu gefährlich! Du bist ein Risiko für uns!“ Das tut echt weh. Aber beruflich stecke ich täglich in Massenveranstaltungen fest, bei denen ich selbst ein ungutes Gefühl habe.
      Meiner Meinung nach reicht ein Schnelltest nicht `mal ansatzweise.

    • In meiner Schule ist die Situation die gleiche: -Überfüllte Klassenzimmer und Busse
      – Keine CO2-Maschinen
      -Keine Luftfilter
      -Keine Desinfektionsmittel oder Händewaschen
      -Keine Masken beim Essen, Trinken oder im Sportunterricht
      -Wechselnde Klassenräume wie vor Corona
      -Lehrerzimmer mit wenig Möglichkeit zum Öffnen der Fenster -Lehrer-/Fach-/Elterngespräche wie immer

      Ich halte es nicht mehr aus und werde demnächst einen Antrag auf Frührente stellen.

    • @Am Limit und darüber
      Ich arbeite seit etlichen Jahren aus mehreren Gründen am Limit, aber nicht durch Corona-Ängste. Die halte ich hier in vielen Kommentaren für reichlich dick aufgetragen, um nicht zu sagen: für hysterisch.

      • Sehe ich ganz genauso. Bei mir an der Schule in NRW ist die Stimmung in der Schülerschaft und im Kollegium ganz entspannt.

      • Was ist denn dann dein Problem, vielleicht ist das aus unserer Sicht auch übertrieben und hysterisch!

      • @noname
        Sie schreiben „Die halte ich hier in vielen Kommentaren für reichlich dick aufgetragen, um nicht zu sagen: für hysterisch.“

        Meinen Sie das wirklich?
        Bitte informieren Sie sich.
        „Charakteristisch ist auf jeden Fall die mehrfach erwähnte Neigung zur Dramatisierung, d. h. zu theatralischem Auftreten mit übertriebenem Gefühlsausdruck. So ist auch der Sprachstil schwülstig, aber wenig detailliert. Alles bleibt irgendwie diffus, vage, nicht beweisbar (im Guten wie im Schlechten), ohne Sorgfalt, Tiefgang, vor allem schnell austauschbar, je nach Bedarf und Situation.“
        Mehr Infos: https://www.psychosoziale-gesundheit.net/seele/hysterie.html

        Da finden Sie vielleicht auch noch mehr Infos, um Ihrem ganz persönlichen Limit entgegnen zu können. Ferndiagnosen einer Gruppe ( Zahl der Gruppenmitglieder und Kenntnis der Personen für Sie gänzlich unbekannt ) werden Ihnen bei Ihren ganz persönlichen Problemen sicher NICHT helfen.
        Dennoch alles Gute für Sie.

    • Geht mit genauso!
      Und dann liest man in der Welt sowas:
      https://www.welt.de/politik/deutschland/article236119126/Offener-Brief-Ex-Charite-Chefvirologe-fordert-Rueckkehr-zur-Normalitaet-fuer-die-Juengsten.html

      Herr Krüger begrüßt offenbar auch den Durchseuchungskurs. Er darf gerne mal bei uns in der Schule hospitieren, um eine Vorstellung vom Alltag in der Grundschule zu bekommen.
      Bei uns leiden bislang keine Kinder unter der „anlasslosen Testung“, die ich übrigens überhaupt nicht anlasslos finde. Allein schon, weil uns die Eltern nach wie vor Kinder mit starken Infektsymptomen schicken. Da husten gerne mal Kinder den ganzen Vormittag durch, etc.
      Wir hatten im Zeitraum von nach den Herbstferien bis Weihnachten wirklich etliche Fälle sowie Impfdurchbrüche bei Kollegen in Klassen mit besonders vielen Fällen.
      Es reicht einfach langsam, dass wir ständig als völlig hysterisch hingestellt werden. Unsere Sorgen sind durchaus berechtigt.

      • Von welcher Normalität wird denn da bei Herr Krüger gesprochen?
        Wir hatten in zwei Jahren etwa 120000 Tote.
        Ohne Schutzmaßnahmen, also mit Normalität, wäre die Zahl wahrscheinlich doppelt so hoch. Dabei ist die entstehende Überlastung der Krankenhäuser nicht mitgerechnet.
        Normalität würde als bedeuten sich an etwa 150000 Tot pro Jahr zu gewöhnen.

        Wenn es, nach dem Prinzip Hoffnung, gut läuft würde sich nach und nach eine Immunität einstellen.
        Also in den nächsten 5-6 Jahren eine abnehmende Zahl an Toten. Wären dann etwa noch 300000 bis 400000 Tote bis es vorbei wäre.

        Wenn es schlecht läuft, was bei der Mutationsfreude von Corona wahrscheinlich ist, würde ein Normalzustand weitere Mutationen begünstigen und uns laufend mit Mutationen beglücken, gegen die auch Genesene nicht immun sind.

        Dann wäre es also ein Normalzustand mit 150000 Toten pro Jahr.

        Wäre dann zu überlegen, ob man auch die Promillegrenze für das Autofahren abschafft.

  2. Hier wird gerade ein „ganz grausames Spiel“ mit unseren Kindern gespielt. Physisch und psychisch.

    Diese Verantwortungslosigkeit werde ich den Politikern nicht mehr verziehen. Mein Vertrauen in unsere Politik habe ich gänzlich verloren.

    In der Schule unserer Tochter ist ein Museum. Da wird ein Aufriss betrieben, … persönlicher Empfang um zu kontrollieren, dass man sich eincheckt, 2 G, Ffp2 Pflicht, Handdesinfektion muss an der Tür unter Auffsicht durchgeführt werden.
    Ich konnte nicht mehr als Sarkasmus für diesen Aufwand aufbringen, und sagte, am Montag werden hier wieder 1500+ Schüler/innen,Lehrer/innen ohne Schutz zusammen gepfercht.
    In einem Gebäude 2 unterschiedliche Welten!!!!

  3. Ich hatte mich nicht boostern lassen, um genau damit jetzt zu einer Gefahr für die Kinder zu werden. Aber so ist es jetzt beschlossen worden. Selbst wenn in meinem Haushalt jemand an Corona, also voraussichtlich an Omikron erkrankt, betreue ich die ungeimpften U3 Kinder weiter, zumindest wenn die Eltern sie unter diesen Umständen bringen wollen. Hätte ich eine angeordnete Quarantäne, könnte ich aus dem Infektionsschutzgesetz eine Ausgleichszahlung bekommen und die Eltern wären von ihren Arbeitgebern unterstützt, wenn bei mir geschlossen wäre. Lassen sie ihre Kinder freiwillig daheim, weil sie meinem Booster nicht vertrauen, sind sie damit nicht unterstützt. Da ich mittlerweile von überall höre, wie Geboosterte krank werden mit Omikron und wie sich extrem schnell die Kontakte anstecken, ob geimpft oder nicht, kann ich nur fassungslos sagen: mein Boostern war ein Fehler für meine Kindertagespflege. 7 Monate nach meiner zweiten Impfung, wäre ich jetzt einfach bei Kontakt amtlich quarantänepflichtig und wir alle wären abgesichert. Die dritte Impfung schützt weder vor Ansteckung noch vor der Weitergabe, sie wird jetzt aber benutzt, um keine Ausgleichszahlungen leisten zu müssen und um die Eltern an den Arbeitsplatz zu zwingen. Diese Regelung ist absolut unverzeihlich.

    • @TaMu
      Sie können sich als Kontaktperson selbsttesten.
      Ok, ich weiß, dass diese Selbsttest auf Oberflächenproteine, sog. Spikeproteine, ansprechen, die bei Omikron verändert sind, so dass Selbsttests ungenauer werden als bei anderen Varianten.
      Aber mehr kann man nicht tun!
      Und mehr brauchen wir auch nicht zu verantworten! Schließlich haben wir die Regeln nicht gemacht!

      • Ja, dann sollen gefälligst die dafür die Verantwortung übernehmen, die diese neuen Regeln aufgestellt haben. Machen sie aber nicht…

    • @TAMU

      Ich bin auch Tagesmutter…interessante Sichtweise, auf den Gedanken bin ich so noch gar nicht gekommen, aber Sie haben Recht. Ich werde mich nicht boostern lassen…aus Verantwortung den anderen gegenüber.

  4. Vollumfängliche Zustimmung für „Am Limit und darüber“!
    Wir Menschen dieser betreffenden Berufsgruppen werden bewusst für dumm verkauft. Und dabei gibt man sich nicht einmal große Mühe. Es gibt Tests, die keiner machen MUSS, dann natürlich solche, die auch kaum ausschlagen, schon gar nicht bei Omikron (siehe PEI-Liste), dann gibt es leider NICHTS, was man nutzen könnte, um sich wenigstens ein bisschen besser zu schützen (FFP-2 kann ich keinen ganzen Tag lang tragen, halte ich nicht durch), dass man das selbst beschaffen muss, ist nicht erwähnenswert …
    Was also tun? – Ich denke, es ist längst Zeit, was an der/meiner Einstellung zu ändern. Ich gehe jetzt also arbeiten und erwarte eine sehr wahrscheinliche (bei mir erneute) Infektion, die trotz aller möglichen erfolgten Impfungen durchaus auch aus der Familie kommen kann. Dann haben wir zuhause alle Symptome und die Hoffnung, dass es uns nicht schwerer erwischt, und die Symptome werden so lange andauern, wie es irgend geht, und zwar für alle Familienmitglieder. Und dann sage ICH den Entscheidungsträgern zwar nicht wirklich, wo es langgeht, aber mit einem süffisanten SIEHSTE, dass ich doch nicht ganz so dumm bin, wie angenommen. Das haben sie sich aber so was von verdient. Und ich finde, ich bin noch fair, wenn ich auf die tatsächliche Infektion warte und nicht schon Montag das ganze Angestaute „auskurriere“.
    Meine Güte! Dass die sich nicht schämen.

  5. Ich finde diese Art und Weise der Durchseuchung im Bereich Kita und Schulen absolut unverantwortlich. Vorallem Maskenpflicht bringt nichts, denn beim Frühstücken/Mittagessen sitzen 25 und mehr Kids ohne Maske da. Zudem brauchen Kinder unter 6 keine Maske tragen, vielen macht es auch Angst wenn die ErzieherInnen eine tragen. Abstandsregelung ist auch in Kitas und Schulen nicht gegeben. Sollen wir allen Ernstes die Kinder auseinander treiben, sie haben so schon die Kontakte eingedämmt.
    Klar Schulschließungen möchte keiner, aber man kann doch den geteilten Unterricht wieder in Angriff nehmen… Viele der SuS haben es genossen, in kleinen Lerngruppen zu lernen.
    In den Kitas ist es doch auch nicht anders. Die Gruppen sind zu groß um bestimmte Abstandsreglungen ein zu halten.
    Früher aus der Quarantäne finde ich auch nicht gut. Wenn die Infektion nach 5 Tagen abklingt, ist man noch lange nicht frei von Viren und da bringen Schnelltest gar nichts.
    Schutz und Sicherheit in Schulen und Kitas sehe ich anders und verstehe es auch anders. Man braucht sich doch nicht wundern, wenn Unterricht ausfällt bzw. Gruppen geschlossen werden, bei so einer miesen Durchseuchung in diesen Bereichen.

  6. Ich dachte in letzter Zeit “ Schlimmer geht nimmer!“
    Wie man sich täuschen kann!
    Zum Abschuss ungeschützt freigegeben!

  7. Das kann alles nicht wahr sein. Die Testdurchführung wird mittlerweile nicht mehr sorgfältig geprüft, in kleinen Pausen nehmen Schüler ihre Masken ab, niemand merkt etwas oder sagt was. Masken werden weit mehr wie 2 Wochen getragen, da nicht nachweisbar wir lange eine Maske bereits getragen wurde, also kein Schutz…. wie weit geht es noch. Soziale Kontakte: welcher Mensch hat es heute noch nicht verstanden, das ältere Schüler sich zu 90 % nur in der Medienwelt online verabreden. Kein Treffen für Kino ,schwimmen,.. was soll also die Präsentzpflicht. Es gibt genügend Eltern die ihre Kinder von Herzen gerne zuhause im Distanzunterricht unterstützen uns schützen wollen

    • Schüler die 2 Fach geimpft sind werden nicht getestet laut Herrn KM.Tonne überflüssig sie können sich aber freiwillig testen Scheinbar ist es zu den KM.Fürsten noch nicht vorgedrungen das eine 2 Fach Impfung nicht vor Omicron schützt und bei Delta nur eingeschränkt schützt.Vielen Dank für die Verseuchung unserer Kinder und vielen Dank an die Kindermörder genannt KM.denn es wir Todesopfer unter Kindern geben.

  8. Vollgeimpft und geboostert zum vorrangig eigenen Gesundheitsschutz wird dann einfach zur gesellschaftlichen Pflicht seinen Dienst für die Bildung durch die Aufweichung der Quarantäne-Regeln zu erfüllen.

    Um die Zahl positiver Selbst-Testergebnisse zu reduzieren werden einfach ungenauere Test verwendet. Kann man so machen, muss man aber nicht da fahrlässiger Leichtsinn.
    Für geboosterte Kontaktpersonen soll die Quarantäne ganz fallen. Auch Schüler können sich bereits nach fünf Tagen aus einer Corona-Quarantäne freitesten. Ein großer Schritt für die Menschheit, denn Omikron macht ja scheinbar nicht mehr krank.

  9. Hatte den jemand mehr erwartet?
    Wir müssen uns mit der Realität abfinden.

    Scholz ist Bundeskanzler in einer dreier Koalition..
    Irgendwie hat es die FDP hinter verschlossenen Türen geschafft der wahre Herr der Regierung zu werden.

    Herr Scholz und die SPD und die Grünen sind bereit jede Kröte zu schlucken um die Koalition zu sichern. Daher gibt die FDP den Ton an.

    Das System dahinter ist ganz einfach. Die Grünen träumen Träume einer klimaneutralen Utopie. Die SPG interessiert sich hauptsächlich für ihre Träume von der sozialen Gerechtigkeit.
    In beiden Modellen spielt Corona keine Rolle. Es ist nur lästig und behindert die Umsetzung der eigenen Pläne.

    Die FDP hat realere Träume. Alles tun und unterlassen der FDP zielt auf die Förderung ihrer Lobby aus Wirtschaft, Mittelstand und Handel ab.
    Dabei spielt Corona eine Entscheidende Rolle. Die Lobby der FDP will Verdienst. Dax, Umsatz und Wachstum könnten durch Corona behindert werden. Das muss die FDP, unabhängig des Geschwätz von bürgerlichen Freiheiten, verhindern.
    Sicherheit für die Bevölkerung oder ein paar Tote spielen dabei keinerlei Rolle.

    Da die FDP sich eben auf sehr reale Ziele konzentriert und die SPD und die Grünen in ihrer eigenen Utopie leben, schafft es die FDP die beiden wie den Esel mit der Möhre am Stock zu dirigieren.

    Herr Scholz ist also nur Kanzler unter Herr Lindner. Der gibt den Kurs vor.
    Genau das spiegelt das Ergebnis dieses Treffens wieder.

    Das zeigt sich eigentlich überall.
    Herr Lauterbach, der edle Ritter des Bevölkerungsschutzes in der goldenen Rüstung hat sein Streitross an Herr Lindner verkauft und dafür eine gut dotierte Stelle als Hofnarr von Herr Lindner angenommen.
    Plötzlich klingt alles von Herr Lauterbach völlig verändert. Der Schützer wurden zum Helden der verkürzten Quarantäne.

    Klar es gibt auch Leute die sich nicht korrumpieren Lassen. Dann eben anders.
    Herr Wieler hat gleich zu Anfang mal den Fehler gemacht die Wahrheit zu sagen. Prompt wurde der von den treuen Lakaien des Herr Lindner abgewatscht. Seither hört man verdächtig wenig von ihm.
    Dafür ist ein anderer Held des Coronaschutz plötzlich auch „vorsichtig optimistisch“ und klingt wie der Wolf wenn er Kreide gefressen hat. Herr Drosten hat auch eine leichte Kehrtwende gemacht.
    Wieler im Hintergrund, Drosten auf FDP Kurs! Steht da ein Wechsel an der Spitze des RKI an?

    Wie sagten schon die Landsknechte im 30 jährigen Krieg “ Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“.

    Da Lied der FDP heißt eben, die Pandemie ist halb so wild. Sie rechtfertigt keinesfalls Maßnahmen die die Wirtschaft stören. Dazu gehören eben auch Schulschließungen, Lock-Downs oder eine ausreichende Quarantäne.

    Wer so was will der wird hier unter Herr Lindner nichts. Weder in der Politik, noch an der Spitze einer Behörde wie den RKI oder beim öffentlich rechtlichen Rundfunk.
    Auch die freie Presse muss ganz vorsichtig sein, die lebt nämlich von der Werbung die Lindners Klientel schaltet.
    Da überlegt sich jeder besser zweimal was er sagt oder tut.

    Wer hatte also erwartet, dass der Schutz der Bürger durch nötige Maßnahmen sich wirklich gegen die Interessen der mächtigen und ihres Paladins von der FDP durchsetzt?

    • @ Schattenläufer: „Herr Lauterbach… hat sein Streitross an Herr Lindner verkauft und dafür eine gut dotierte Stelle als Hofnarr von Herr Lindner angenommen. Plötzlich klingt alles von Herr Lauterbach völlig verändert. Der Schützer wurden zum Helden der verkürzten Quarantäne.“

      Das war doch von Anfang an klar und ist der Preis des Ministerpostens!!

  10. Auch in Indien und Serbien gehen die Schüler jetzt in den Distanzunterricht.
    Deutschland gilt inzwischen als negatives Beispiel der Pandemiebekämpfung.
    Die Inder verstehen nicht, warum wir unseren Kindern eine Durchseuchung zumuten.
    Und die Inder wissen, was Covid bedeutet.

    Die neuen Quarantäne Regeln mit unsicheren Tests zum Freitesten sind ein Booster für die Pandemie.

    Ärzte und medizinische Mitarbeiter verweigern sich bereits der Arbeitsquarantäne.
    ##NEINzurArbeitsquarantäne

    Es bleibt für Eltern und Kinder die Hoffnung, dass andere Eltern und Lehrer weiterhin nur einen PCR Test zur Freitestung nutzen. Alles andere wäre gefährlicher Wahnsinn.

    • Wie gut, dass sich medizinisches Personal – noch – einer Arbeitsquarantäne verweigert! Ich habe eine krebskranke Schwiegermutter im KH und möchte nicht, dass sie sich auch noch ansteckt.
      Auch Lauterbach lehnt eine Arbeitsquarantäne in medizinischen Berufen noch ab.

      In Frankreich sollen symptomlos infizierte Pfleger/Ärzte weiterarbeiten, wenn sie unter Vollschutz arbeiten können. Dazu braucht es einen Lehrgang und eine medizinische Untersuchung, die sicherstellt, dass die Person gesundheitlich fit genug ist, um viele Stunden am Tag mit Maske, Faceshield, Kittel und Handschuhen arbeiten zu können.
      Für den Feuerwehr-Notruf ist die Arbeitsquarantäne schon vorbereitet. Für symptomlos Infizierte wurde ein Container aufgestellt, aus dem sie Notrufe bearbeiten können, ohne der restlichen Mannschaft zu begegnen.

  11. Frage: Dürfen oder müssen sich Lehrer freitesten lassen? Wenn ich mal in die Situation kommen sollte, was ich nicht hoffe, würde ich einen Teufel tun und so lange wie möglich zuhause bleiben.

  12. Wenn das Freitesten durch eine qualifizerte Fachkraft erfolgt, ist das sicherlich besser, als die Ergebnisse der von den Schülern durchgeführten Selbsttest in der Schule.
    Insofern, wenn ich das Freitesten in Frage stelle, dann muss ich das Ganze Testverfahren an der Schule in Frage stellen.
    Es gibt sicherlich genügend Schüler, die sich bewußt nicht richtig testen, weil sie keinen Bock auf das Ganze haben. Nachweisen wird man es Ihnen auch nie können.

    Die Verkürzung ist ja noch nicht offiziell durch. Das hängt sicherlich damit zusammen, das Omikron halt noch nicht überall dominant ist. Bei Delta ist die Ansteckungszeit ja noch länger

    Und zur Impf-Aussage von Herr Scholz: Wo war der Fehler?
    Ich gehe davon aus, dass die Entscheidungen seinerzeit nicht leichtfertig getroffen wurden. Was wäre denn passiert, wenn die Empfehlung frühzeitig ausgeprochen worden wäre, und das Ganze wäre dann in die andere Richtung gelaufen.
    Also nur Bla,Bla,Bla

  13. Ich mach mir die Welt wiedewiedewie …

    Es gibt zu Beginn der Pandemie nicht genügend Masken? Wir sagen einfach, dass Masken völlig unnötig seien.

    Wir wollen kein Geld für Luftfilter ausgeben? Wir behaupten einfach, dass Lüften viel besser hilft und sparen uns das Geld.

    Wir sollen alle immer und überall Abstand zu allen anderen halten? Ist an den Schulen nicht möglich und ist dann auch dort nicht wichtig.

    Wegen der sich rasant ausbreitenden Omikron-Welle ist ein Lehrkräftemangel und die Erkankung vieler Schüler und Schülerinnen zu erwarten? Schulschließungen wären zu befürchten, weil alles andere völlig verantwortungs- und skrupellos wäre? Ändern wir doch einfach die Quarantänedauer und die Quarantänebedingungen.

    So einfach lassen sich Probleme lösen …

    Die Aufzählung wäre noch um einige Punkte zu ergänzen.
    Und da wundern sich Politiker warum das Vertrauen in die Politik im Laufe der Pandemie so gelitten hat?
    Was nicht passt, wird passend gemacht!

  14. Die Schulschließungen waren die größte Gefährdung für Kinder in Deutschland. Leider sind die Schäden davon nicht halbwegs aufgearbeitet. Das ist dringend nötig. Und jetzt dürfen die Kinder, die in der Pandemie eigentlich aus medizinischer und wissenschaftlicher Sicht eine absolut geringe Rolle spielen, hoffentlich bald wieder ihre Normalität zurück haben, die sie für ihre Gesundheit dringend benötigen. Ich hoffe, auch die Lehrerverbaende beenden endlich die Daemonisierung der Kinder. Ohne die Kinder brauchen wir naemlich auch keine Lehrer.

      • Aber wenn die Eltern, ohne pädagogische Ausbildung, etwa 80% der Aufgaben der Lehrer übernehmen müssen, wozu brauch man dann die Lehrer? Homeschooling und Aufgaben ins Internet stellen???
        Warum setzen sich die Lehrer nicht für sichere Klassenräume, (Luftfilter, mehrere Schulbusse, usw.) ein??? Testen, Masken, Abstand sind gut, aber nicht genug. Die Kinder und Lehrer stecken sich seltener in der Schule an, als in der Familie, beim Einkaufen, in den öffentlichen Verkehrsmittel usw. Ab der 6.-7. Klasse wäre Homeschooling einige Zeit möglich, aber für die Kleineren nicht.

        • „Warum setzen sich die Lehrer nicht für sichere Klassenräume, (Luftfilter, mehrere Schulbusse, usw.) ein???“
          Machen die Lehrer. Interessiert aber keinen Entscheidungsträger. Die werden erst wach, wenn die Eltern in geballter Maße auf den Plan treten, leider.

        • „Die Kinder und Lehrer stecken sich seltener in der Schule an, als in der Familie, beim Einkaufen, in den öffentlichen Verkehrsmittel usw.“
          Das ist nachweislich falsch: die Inzidenz in den Schulen war in der letzten Woche vor den Weihnachtferien deutlich höher als zu Schulbeginn im Januar (in Brandenburg mehr als doppelt so groß). Würden Ansteckungen überwiegend im privaten Bereich erfolgen, hätte der gegenteilige Effekt eintreten müssen, da während der Ferien ja nur private Kontakte (und aufgrund der Feiertage sogar mehr als sonst üblich) erfolgten.

    • Erstens gab es keine Schulschließungen sondern Distanzunterricht!

      Zweitens , von welcher Normalität sprechen sie? An Covid sind in zwei Jahren etwa 120000 Menschen gestorben und wir haben eine ungeklärte Übersterblichkeit die durch diese Zahl bei weitem noch nicht zu erklären ist. Wo ist da de Normalität die sich einstellen soll?

      Drittens, welche Schäden sehen sie? Lernrückstände? Die sind überschaubar, außer bei SuS die auch im Präsenzunterricht täglich mehr zurück fallen. Psychische Schäden? Eine Pandemie ist eine Ausnahmesituation das schädigt jeden. Kinder besonders. Angst, Ungewissheit. Präsenzunterricht lässt die Pandemie und den psychischen Druck auch nicht verschwinden. Es wird dann nicht besser. Die Kinder fallen ihren Eltern mit ihren Ängsten nur nicht auf die Nerven, weil sie in der Schule sitzen. Das wird oft als sehr angenehmer empfunden.

    • Miriam H.
      Ich glaube mittlerweile, am gefährlichsten für die Kinder sind die Familien. Da muss man doch endlich was tun. Schafft endlich die Eltern ab. Kinder gehören von Geburt an in staatliche Einrichtungen, denn nur dort entwickeln sie sich gesund und werden gut gebildet! Warum hat das keiner vor der Pandemie gemerkt? (ist das noch Ironie von mir oder Resignation?)

    • @Miriam Hesse

      Langsam kriege ich wirklich zuviel – die Kinder brauchen ihre Normailität. HA!

      „Die Schulschließungen waren die größte Gefährdung für Kinder in Deutschland. Leider sind die Schäden davon nicht halbwegs aufgearbeitet.“

      NEIN, NEIN und nochmal NEIN. Die größte Gefährdung sind Menschen, die ihren Kindern Schaden zufügen. Wenn sie das nicht vormittags machen, weil die Kids in der Schule sind, tun sie es nachmittags oder am Wochenende. Dazu gehören nicht nur Missbrauch und Schläge – auch Vernachlässigung gehört dazu! Und das, liebe Miriam, passiert seit JAHREN.

      Die größte Gefährdung sind also nicht die Schulschließungen!

      Und an eine Aufarbeitung ist nicht zu denken – alle zuständigen Stellen sind überlastet oder werden (weiterhin) ignoriert. Muss nämlich von Seiten der Eltern ausgehen, haben Lehrkräfte keinen Einfluss drauf – egal, wieviele Briefe wir ans Jugendamt schreiben.

      „Das ist dringend nötig.“

      Das sehe ich genauso – aber: Elternangelegenheit! Eltern müssen sich kümmern – mit Glück gibt es einen Platz, mit Glück ist das Kind noch therapierbar – sonst wird es als „nicht therapierbar“ wieder entlassen. (Hat zu lange gedauert, bis Eltern reagierten und sich und dem Kind Hilfe holten – oder welche kriegen konnten, weil es zuwenige Angebote gibt – VOR Corona bereits laaaaaange Wartezeiten – also VOR Corona bereits psychische Schieflage auf diversen Ebenen.

      „Und jetzt dürfen die Kinder, die in der Pandemie eigentlich aus medizinischer und wissenschaftlicher Sicht eine absolut geringe Rolle spielen, hoffentlich bald wieder ihre Normalität zurück haben, die sie für ihre Gesundheit dringend benötigen.“

      Das ist die Normalität, die wir ihnen mit Hilfe von Werbung und Wirtschaft vorgaukeln. Alles prima, alles sicher, alles toll! Die Welt ist nur für dich da! Und natürlich kriegst auch du ein Handy, Smartphone oder was auch immer du willst und meinst zu brauchen ……. Kinder brauchen – Bewegung, lesen, lernen, klettern, schwimmen, Eltern, die für sie da sind, Liebe und Aufmerksamkeit …..

      Die Normalität hat zu Schulversagern hoch acht geführt.
      Die Normailtät hat zu Schulverweigerern geführt.

      Es ist eben nicht normal, was wir zur Normalität erhoben haben. (Jaaaa, deswegen ist es die aktuelle Normalität – weiß ich doch 😉 – aber gut für Kids und Gesellschaft ist die nicht, angesichts der Werte, die die Welt bedeuten…).

      Das wurde erst normal, weil sich so viele Schüler:innen ohne Konsequenzen (danke KuMis!) verweigern konnten. Ist ja auch bequemer, nichts zu tun. Gibt auch keinen Streit …. aber der ist wichtig, auch zu Hause. Die Auseinanersetzung mit den Bedürfnissen aller Familenmitglieder, Kompromiss, Einigung – gehört alles dazu.

      „Ich hoffe, auch die Lehrerverbaende beenden endlich die Daemonisierung der Kinder.“

      HÄ?

      „Ohne die Kinder brauchen wir naemlich auch keine Lehrer.“

      Das stimmt. (Meinen restlichen Kommentar dazu schreibe ich lieber nicht….. Aber vermutlich wird durch erhöhtes Kindergeld die Lage wieder deutlich angekurbelt – und dann werden wieder viele in die Kinderproduktion einsteigen – wirtschaftliche Interessen färben auf fast alle ab.)

      Kinder sind anstrengend – Punkt.
      Sie müssen erzogen werden – Punkt.
      Essen und Trinken reicht nicht – Punkt.
      Kinder entwickeln ein Selbst – Punkt.
      Dadurch sind Kinder anstrengend – Punkt.

      Bei der heutigen Lage – alle beiden müssen (oder wollen) verdienen und nahezu rund um die Uhr arbeiten oder mehrere Jobs annehmen – ist es einfach megaanstrengend, ein Kind zu erziehen – und das gehört nun mal dazu.

      Durch die Belastung der Kinderproduzenten (das Prädikat „Eltern“ muss erworben werden) ist es leider auch klar, dass das nicht immer so gut laufen kann. Aggressivität, niedriger Selbstwert, Frust, Verzweiflung ….. kommen in den besten Familien vor – doch mit Glück kann der eine oder andere damit besser um.

      Selbstverwirklichung durch Kids – leider auch immer mal wieder ein Problem, das die Kids ausbaden müssen. Die entwickeln sich nämlich nicht immer so, wie sie sollen. Hier wäre es durchaus wünschenswert, wenn Eltern ihre Kids so lieben, wie sie sind und nicht so, wie sie sie haben wollen.

      Aber dass Schulschließungen die größte Gefährdung sind – …. nee.

      Alkohol, Drogen, Kriminalität …. endlose Reihe – spielen auch eine Rolle. Und hier gilt wieder: Je gefestigter ein Kind ist, desto eher kommt es hier drum herum. (Ja, keine generelle Aussage, kann auch anders kommen.)

      Ich sehe in dem, was gerade mit den Kids gemacht wird – belügen und betrügen sowie ein konsequentes Nichthandeln durch Erwachsene – deutlich mehr Gefährdung für die Schüler:innen.

      Es gefährdet das Vertrauen und die Beziehung zu Erwachsenen – denen kann man dann nämlich nichts mehr glauben. Keine gute Basis für Heranwachsende.

    • @M.H.: Das einzige was hier nicht normal ist, ist wenn man Kinder den ganzen Tag in die Betreuung steckt als Eltern und dann von Kindesgefährdung spricht, wenn die Kinder auch mal im Wachzustand zu Hause sind und man mit ihnen nicht klar kommt als Eltern, weil man es verlernt hat mit Kindern verantwortlich umzugehen.

  15. …unsere Kita- und Krippenkinder werden gar nicht getestet. Maske trägt die Erzieherin im Kontakt mit Kindern natürlich nicht. Und was gerade im Elternhaus an Infektionsgeschehen abläuft oder nicht, lässt sich im besten Falle aus Bemerkungen der Kinder erahnen.
    Wir Erzieher werden selbstverständlich 3x-5x wöchentlich getestet, je nach Impfstatus, aber das nützt uns und unseren Familien am Ende auch nicht. Bekanntlich schützt ein Schwangerschaftstest ja auch nicht vor einer Schwangerschaft…

  16. Das mit dem Testen ist auch so eine Sache. Sie müssen mal schauen, wie Ihre Tests an den Schulen abschneiden! Das Paul-Ehrlich-Institut hat eine Liste herausgegeben. Erschreckend, wie „gut“ der Schulschnelltest ist, der an unserer Schule verwendet wird…
    Ich habe Muffensausen vor Montag. Vier, die in die Schule gehen…, betagtere Eltern…

    Werte Politiker*innen,
    wenn ich noch ein bisschen Vertrauen in Sie entwickeln soll, dann schließen Sie die Schulen, damit Omikron nichts anrichten kann. Auch wenn man so schön sagt, es sei eine harmlosere Variante, so ist sie doch noch nicht lange genug erforscht, um dies eindeutig sagen zu können. Wollen wir wirklich noch das gesamte griechische Alphabet durchhecheln?

  17. „Jetzt wäre eine massive Impfkampagne auch in den Schulen nötig.“

    Prima Herr Scholz! Wann darf ich Ihren Besuch an unserer Schule ankündigen? Ist ja nicht soweit, da können Sie gleich Ihre Frau als Expertin mitbringen. Wir freuen uns! Unsere Kolleg*innen auch! Ihr Terminkalender wird voll sein … Hurra, der Kanzler kommt!

    • Cool. Um zu beweisen, wie GRANDIOS die Hygienemaßnahmen und SICHER doch die Schulen sind, sollte der Herr Kanzler mit Ehegattin durch Anwesenheit glänzen. *träum*

  18. Ich verstehe ehrlich gesagt die Empörung über die neue Regelung gerade nicht. Hier (RLP) wird an den Schulen maximal quarantänisiert, wenn Infektionen zu Beginn der Ferien auftreten. Kommt es zu Infektionen während der Schulzeit, müssen sich die betroffenen Klassen nur an fünf aufeinander folgenden Tagen testen. In dem Fall gilt auch nicht die unterschriebene Selbstauskunft der Eltern über einen Test, sondern alle müssen sich in der Schule testen, heißt im vollen Klassenraum werden dann die Masken abgenommen und getestet. Da klingen fünf Tage Quarantäne und ein Test am Ende, der nicht gemeinsam im Klassenraum gemacht wird, sogar wie ein Fortschritt…

    • Da sind sie hier in beten Händen, wenn sie das alles nicht verstehen.
      Die Mehrzahl hier ist Lehrer, die haben Erfahrung mit Leuten die einfache zusammenhänge nicht verstehen 🙂

      • Haben Sie meinen Beitrag komplett gelesen? Im Augenblick wird hier (RLP) in Schulen GAR NICHT quarantänisiert. Da sind fünf Tage Quarantäne ein meilenweiter Fortschritt – falls unser Gesundheitsamt sie denn umsetzt, denn solche Vorgaben scheinen nicht so unbedingt verpflichtend zu sein.

  19. Und Frau Hubig verweigert in RLP den Kindergärten ausdrücklich verpflichtende Test…
    trotz ständiger Forderungen u.a. auch vom Kitafachkräfteverband.
    Es lebe das „kinderfreundliche“ Deutschland!

  20. Auch als Eltern fühlt man sich völlig machtlos. Ich kann es nicht mehr hören, dieses „Die Schulen bleiben offen“. Als gäbe es nur schwarz oder weiß. Schulen auf oder Schulen zu. Warum sind denn eigentlich keine Zwischenlösungen möglich? z.B. Wechselunterricht. Auf diese Weise wären Schüler nicht komplett von der Schule abgeschnitten, sondern nur wochenweise zuhause. Das sollte doch vertretbar sein. Hier geht am Montag die Schule wieder los und ich mache mir wirklich Sorgen. Wir schützen uns wo es nur geht und haben kaum Kontakte, und nun bekommen wir die Kontakte quasi aufgezwungen. Wir Eltern, und damit auch die Großeltern, die wir wenigstens ab und an noch sehen wollen. Was macht das mit den Kindern? Trägt es zu mehr psychischer Gesundheit bei? Ich denke nicht. – Mal ganz abgesehen davon ist die Schule vielleicht nicht für jeden das Paradies. Sie wird hier in einer Weise verherrlicht, die mich wirklich ärgert. Es gibt auch Kinder, die im Präsenzunterricht leiden, z.B. durch Mobbing. Da ist Präsenz nicht das Allheilmittel. Die Sturheit der Politik, krampfhaft an allem festzuhalten geht zu Lasten unserer Gesundheit.

    • Kein Führungspotential bei den Politikern vorhanden. Simplifizieren und zurück lehnen. Das ist die Devise der aktuellen Politik.

    • @Mein Name ist Hase

      Ja, ein interessanter Artikel …

      Und im Gesundheitswesen sieht es auch gar nicht gut aus. Dort versucht man die Personalengpässe abzufedern:
      „In London sind seit Freitag Angehörige der Streitkräfte im Einsatz, um den NHS zu unterstützen. Dazu gehören 40 Ärzte, außerdem 160 Personen ohne medizinische Ausbildung, die bei Logistik und Checks von Patienten helfen.“

      Bei uns springt die Bundeswehr ja auch ein in solchen Fällen.
      Wenn ich das richtig erinnere, war ja schon seit langem in den Gesundheitsämtern in Hotspots die Bundeswehr kräftig helfend dabei und schon vor Weihnachten war auch schon medizinisches Personal (Pfleger und Ärzte) in verschiedenen Krankenhäusern im Einsatz.

      Ob die Bundeswehr auch in Kitas und Schulen eingesetzt werden kann bzw. eingesetzt werden wird?

    • @Mein Name ist Hase

      Jepp – in Irland hat sich eine gerade in die wohlverdiente Pension (1.1.2022) verabschiedete und somit über 65 Jährige, auch breitschlagen lassen.

      Was ist der Grund? Die Kinder!

  21. So ist es. Danke für NICHTS! Zu Weihnachten und Silvester wollte sich wegen meines Berufes als Lehrer privat niemand (nicht einmal meine Eltern!!! *seufz*) treffen. ,,Sorry! Sei bitte nicht bös`! Zu gefährlich! Du bist ein Risiko für uns!“ Das tut echt weh. Aber beruflich stecke ich täglich in Massenveranstaltungen fest, bei denen ich selbst ein ungutes Gefühl habe.
    Meiner Meinung nach reicht ein Schnelltest nicht `mal ansatzweise.

  22. Und gilt die Schülertestung wieder als Freifahrtschein wie die 24h-Testungen? Stelle ich jetzt jeden Mo, Mi und Do Formulare zur Testung der Schüler aus?

    So langsam muss doch jeder dieses idiotisches zwei-Welten-System (Schule/Resr der Welt) durchschauen.

  23. Die ganze Zeit schon hat es niemand interessiert, ob Kinder vllt auch Erzieher anstecken könnten. Jetzt ist endlich die Testpflicht auch für Kindergärten eingeführt. Schon da ist viel Spielraum offen mit Selbsttests zi Hause. Und dann frei testen mit Selbsttests nach fünf Tagen halte ich für sehr gefährlich. Die Eltern, die arbeiten stehen eh unter großem Druck. Warum kein PCR Test?

    • @Reinhard
      „Warum keine PCR Tests?“
      Weil die Labore überlastet sind! Oft braucht das PCR Ergebnis schon mehr als 48 Stunden! Dazu läuft PCR über das Gesundheitsamt, das noch überlasteter ist als die Labore!
      Selbsttests belasten weder die Labore noch das GA.

  24. Sehr guter Kommentar von Sabine Kinkartz.

    https://m.dw.com/de/meinung-omikron-ist-ein-wendepunkt/a-60359676

    Allerdings werden die gelockerten Quarantäneregeln zur Folge haben, dass sich das Virus noch schneller verbreiten kann. Schulen und Kindergärten werden faktisch zur Durchseuchung freigegeben. Mehr ungeimpfte Kinder werden schwer erkranken oder Folgeschäden davontragen. Dass der Staat und die Gesellschaft das einfach so hinnehmen, ist mehr als Resignation, das ist Kapitulation.

    Der Staat hat vielfach versagt
    Bitter ist das, vor allem vor dem Hintergrund, dass der Staat wenig dafür getan hat, um Schulen und Kindergärten besser zu schützen. Es gibt keine Impfpflicht für Lehrer und Erzieher. Luftfilter existieren nur vereinzelt, wobei man wissen muss, dass sie ohnehin nur für Räume beantragt werden können, die nicht zu lüften sind. Wo ein Fenster ist, kann das geöffnet sein. Auch bei winterlichen Temperaturen. Digitaler Unterricht? Weiterhin Fehlanzeige. Die Präsenzpflicht wird nicht ausgesetzt.

  25. Es zeigt sich, dass die Ampel weniger Verantwortungs- und Problembewusstsein als (die vorherige Regierung unter) Merkel hat. Scholz fehlt – man ahnte es schon – die Einsicht in die Notwendigkeit konsequenter Maßnahmen, die wissen. begründet sind – Stichwort wiss. Evidenz und Richtlinienkompetenz. Da mag der Partner FDP die maßgebliche, bremsende Kraft sein und auch die Grünen haben keine, den gesundheitsbedrohenden Folgen entsprechende Position, Dahmens Stimme wird nicht gehört. Die gesamte Regierung ist trotz der wissenschaftlichen Fakten viel zu zögerlich – das ist gefährlich, wenn nicht sogar fahrlässig – mir graut es wegen der vielen von Quarantäne und Isolation (zu) früh Befreiten in der Schule, Test- und Lüftungskonzept sind ein Deckmäntelchen, dessen offensichtliche Mängel in der Diskussion verschwiegen bzw. ausgesessen werden und die Freitestung ist eine Farce: Selbsttest sind zu wenig sicher, PCR-Tests in der Anzahl logistisch wohl nicht zu stemmen – siehe Krise systemrelevanter Infrastruktur.
    Die Herangehensweise ist viel zu kurz gedacht – das Eindämmen einer Krise wegen vieler gleichzeitig in Quarantäne und Isolation Befindlicher führt wohl dazu, dass sich viele infizieren und nicht nur gleichermaßen im „System“ fehlen (fürchterlich instrumenteller Ansatz) werden, sondern auch persönliches Leid, Überlastung der medizinischen Versorgung und auch massive langfristige Folgeschäden persönlicher, gsundheitlicher und finanzieller Art folgen werden – all dies ist langfristig auch „systemrelevant“.
    Die Strategie ist wohl: abwarten, hoffen und dann mal sehen. Es ist zu befürchten, dass der GAU in Raten kommt – Salamitaktik statt beherzter und und vorausschauender Politik.
    Mich wundert allerdings, dass die wiss. Zunft sich nicht umgehend und hörbar dagegen positioniert. Müdigkeit angesichts des Kampfes gegen Windmühlen? Klare Trennung von Wissenschaft und Politik? Oder wird der Kurs tatsächlich unterstützt?

    Ich hör jetzt auf – nutzt sowieso nichts …

    • Nelle,
      wenn es, was wahrscheinlich ist, zur Durchseuchung kommt, wird die Ampel keine 4 Jahre halten. Das wird die Gesellschaft zerreißen.
      Die Ampel liefert Kinder, Lehrer und deren Familien dem Virus aus, eiert aber weiter bei der Impflicht. Die Vernünftigen werden als Dank durchseucht und zu offiziellen Virenverbreitern, wenn sie geboostert sind.
      Merkel wird vermisst.
      Die Ampel kann weg.

  26. In NRW gibt es doch gar keine Quarantäne für Schüler als Kontaktperson, sondern es geht nur in Quarantäne, wer infiziert ist. So ist das zumindest an meiner Schule gestern über einen Newsletter mitgeteilt worden und ich das dürfte dann ja auch die allgemeine Regel in NRW sein, an denen sich die Schulen orientieren.

    • In unserem Kreis in SH war das schon die ganze Zeit so, dass Kontaktpersonen in der Schule nicht existierten! Wegen der Maskenpflicht!
      Nur das positiv getestete Kind begibt sich in Isolation, bis das Ergebnis des PCR Tests da ist. War das positiv wurde die Isolation auf 10 Tage verlängert.
      Ungeimpfte Familienmitglieder mussten ggf. 5 Tage in Quarantäne.

      Ob wir jetzt an der alten Regel festhalten oder ob nur Geboosterte nicht in Quarantäne gehen, ist noch nicht ganz klar. Auf Anfragen der SL antwortet das Gesundheitsamt nicht, da sie bei einer Inzidenz über 500 die Segel streichen müssen. Vielleicht liegt am ersten Schultag ein Rundschreiben vor.

      Auf jeden Fall sollen die Selbsttest in der Schule in den nächsten 2 Wochen 3mal die Woche statt bisher 2mal die Woche stattfinden.
      Erst einmal gilt die 3G Regel weiter: Geimpft, Genesen oder Getestet. Wobei aber ein Selbsttest auch für Geimpfe empfohlen wird.

      Ich bin geboostert und mache mir, trotz meines Alters (66), nur wenig Sorgen um meine Gesundheit, da Omikron ja mild verläuft. Das gilt ja auch für die Kinder, von denen sich hoffentlich einige in den Ferien haben erstimpfen lassen.

      • In NRW definitiv keine Quarantäne für Kontaktpersonen in der Schule.
        In den letzten Wochen 2021 3x erlebt:
        erst einer infiziert -> Isolation
        weitere der selben Klasse infiziert -> Isolation
        noch mehr infiziert -> Gesundheitsamt schickt ganze Klasse vorsorglich in Quarantäne
        Das Ergebnis (Q. der ganzen Klasse) hätte man auch früher haben können, mit weniger Infizierten, weniger Folgeinfektionen.

  27. Die Impfquote der SuS wird sicherlich nicht weiter steigen, bei den jetzt gemachten Regelungen. Unser Sohn wurde bereits früh geimpft, hat gerade 3 Monate um und darf zum Dank dafür jetzt wieder mit Quarantäne und Tests leben. Danke für leere und falsche Versprechungen !
    Eine Booster Impfung ist zum einen nicht empfohlen, es fehlen sichere Daten, Lauterbachs politischer Aktionismus reicht uns da nicht…. und die Spirale dreht sich weiter: 3. Impfung toll, Testbefreit, Quaarantänebefreit… ABER dann braucht es doch eine 4. Impfung usw., usw. Meiner Meinung nach reicht es jetzt langsam mal. Alle SuS haben jetzt ein Impfangebot und können Eigenschutz betreiben.
    Unser Kind ist kein Versuchskaninchen für Tests, da unsere Regierung offensichtlich nicht in der Lage ist, sich diese Datenlage unter den Erwachsenen zu beschafffen. Tests zeigen nur eine bereits vorliegende Infektion an, sie verhindern immer noch keine.

    Wenn die Infektion trotz doppelter Impfung so gefährlich ist, dann muss dies dringend kommuniziert werden und außerdem gehören die Schulen dann zurück in DU oder mindestens die Präsenzpflicht muss ausgesetzt werden.
    Sollte obiges zutreffen, wären die Impfstoffe einfach zu schlecht.

    Außerdem ist die Verkürzung der Quarantäne anscheinend je nach Leseart eine Kann-Regelung. Wenn ich in Quarantäne bin, mich nicht nach 5 oder 7 Tagen testen lasse, bleibe ich ja weiterhin 10 Tage unter Quarantäne. Es steht ja nicht da, dass man sich freitesten muss. Wir würden unser Kind sicherlich als Kontaktperson so lange es geht zu Hause halten, bis alle Fälle in der Klasse gefunden wurden. Alles andere ist doch sinnfrei. Es geht dann wieder 2-3 Tage, die nächsten Sitznachbar werden positiv getestet, je nach Gesundheitsamt geht es wieder zurück in Quarantäne. Mich erinnert dies stark an Mensch-Ärger-Dich-Nicht. Immer wieder zurück auf Anfang. Planbarer Unterricht und die durch den Präsenzunterricht angepriesenen Vorteile gibt es so auch sicherlich nicht.

  28. All diese Maßnahmen beschleunigen die Katastrophe nur noch.

    Sollen sie doch ehrlich sein und zugeben, dass sie nun auf den Durchseuchungskurs umschwenken.

    Dann müssten sie aber vermutlich auch die Teilnahme freiwillig gestalten… was dann dem Ziel einer schnellen Durchseuchung widerspricht.

    Insgesamt ist das ein hochgefährliches Spiel mit dem Feuer. Omikron mag etwas milder sein, aber die schiere Zahl der Fälle wird das kompensieren. Zudem weiß man noch rein gar nichts über die Langzeitfolgen von Omikron. Dass Omikron anders im Körper wirkt als die alten Varianten, sollte schon alleine angesichts der veränderten Symptome klar sein.

  29. Warum können Lehrer und Politiker eigentlich keine Statistiken lesen? Wer das macht, sieht doch, dass bei Personen unter 20 die Gefahr gegen 0 geht. Gesunde Schüler sollten endlich in Ruhe gelassen werden.

      • 41 Todesfälle (unter 20 Jahren) bei über 114.000 Toten insgesamt in Deutschland. Das ist de facto „gegen Null“.

        Ebenfalls herzlich!

        • Indem Sie das hier öffentlich posten, sagen Sie’s den Eltern der verstorbenen Schülerinnen und Schüler ins Gesicht: Ihre Kinder sind für Sie „null“. Ist das noch unser Deutschland? Herzliche Grüße Die Redaktion

      • Sie berichten hier über 3 weitere Todesfälle die vom RKI veröffentlicht werden. Kein einziger der insgesamt jetzt um die 40 Fällen ist in dem Bericht als unabhängig von Vorerkrankungen validiert. Nach dem Maßstab, der bei Impfnebenwirkungen angelegt wird, wäre also kein Einziger an dem Virus gestorben. Das ist m. E. nicht seriös, so Stimmung zu machen.

        • Offenbar haben Sie die Meldung nicht gelesen, die Sie kritisieren. „Kein einziger der insgesamt jetzt um die 40 Fällen ist in dem Bericht als unabhängig von Vorerkrankungen validiert“, so behaupten Sie. Doch: 14 – steht drin.

          Um diese Meldung geht es übrigens: https://www.news4teachers.de/2022/01/rki-daten-drei-weitere-corona-todesfaelle-unter-kindern-und-jugendlichen-in-einer-woche/

          Herzliche Grüße
          Die Redaktion

          Herzliche Grüße
          Die Redaktion

          • Am 22.07. 2021 war die Formulierung noch so:
            “ Bislang sind dem RKI 23 validierte COVID-19-Todesfälle bei
            unter 20-Jährigen übermittelt worden. Diese Kinder und Jugendlichen waren zwischen 0 und 19 Jahre
            alt. Bei allen 16 Fällen mit Angaben hierzu sind Vorerkrankungen bekannt.“
            So wie es in der Meldung formuliert ist, hört es sich natürlich bedrohlicher an. Vielleicht gibt eine Rückfrage der Redaktion beim RKI Aufschluss darüber, was stimmt?

          • Sehr geehrter Herr Würth,

            wir sind durchaus der Meinung, dass auch vorerkankte Kinder schützenswert sind. Auch sie haben ein Recht auf Leben. Deshalb können wir Ihre Versuche, die Zahl der minderjährigen Corona-Todesopfer zu relativieren, nicht nachvollziehen.

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

          • @R.D., A.W..
            Bei dieser Haltung bleibt mir die Spucke weg.
            Hat einer von Ihnen Vorerkrankungen?
            Es ist menschenverachtendend

        • @Andreas Würth
          Posten Sie doch einfach noch ein paar Male Ihren „Informieren Sie sich“-Link, den Sie weiter oben schon mehrfach gesetzt haben.
          Das ist wahrscheinlich einfacher für Sie.
          Moral und Mitgefühl brauchen Sie dafür jedenfalls nicht.

        • Sehr geehrter Herr Würth, ich fordere lediglich, dass die Arbeitsstättenverordnung Corona auch in den Schulen umgesetzt wird. Die ist nämlich Gesetz. Und wenn das bedeutet, Gruppen zu halbieren, weil ansonsten Abstände nicht eingehalten werden oder man nicht ganztägig allen Beteiligten das Tragen von AG gestellter FFP2-Masken zumuten will oder keine Luftfilter anschafft, dann ist das eben so. Bitte lasten Sie die Versäumnisse der Schulpolitik nicht den Schülern und Lehrkräften an: die haben sie zwar nicht verursacht, müssen sie aber ausbaden.

      • Lehrer sind für große Teile der Bevölkerung keine Menschen.
        Sie sind dumme faule Schmarotzer die den Tod verdient haben. Das ist halt der Preis, dass wir uns in einen Job mit hohem Verdienst und 12 Wochen Ferien verpisst haben.
        Die alten unausrottbaren Vorurteile eben. Außerdem hatte fast jeder in seiner Schulzeit mal einen Lehrer den er nicht leiden konnte.
        Ich vermeide bei Kontakten zu Fremden heute meinen Beruf an zu geben. Es kommen sofort dumme Kommentare.
        Sagen sie lieber ich bin Bestatter, Klo-Frau oder singe am Bahnhof für mein Geld, das kommt besser als Lehrer.

      • Nein. Lehrer sollten auch Mensch sein dürfen. Da gehört es dazu auch mal krank zu werden. Aber Lehrer sind in der Regel schon alt genug, mit Krankheit und Medikamenten umzugehen. Wäre natürlich toll, wenn die meisten gesund bleiben.

        • Alt genug, um wegen Coronainfektion berufsunfähig zu werden, während Pflegepersonal die Medikation übernimmt, trotz Impfung. Bin kein abgesicherter Beamter.

          Umgang mit Impfstoffen, Krankheit und Medikamenten, ich glaube das ist heute mein Oberkracher an fabrizierten Unsinn.

        • Je älter man ist, umso schlechter kann das Immunsystem mit Krankheiten umgehen, auch wenn man geimpft ist. Und dazu kommt, dass bei Corona der Krankheitsverlauf maßgeblich mit davon abhängt, wie hoch die Viruslast ist, mit der man sich infiziert. Und wie hoch die sein kann bei 30 überwiegend Ungeimpften im Raum, ohne Luftfilter, ohne Abstand, laut sprechend, die Masken zum Testen, Essen und Trinken abnehmend, kann man sich vorstellen.

    • „dass bei Personen unter 20 die Gefahr gegen 0 geht“

      Richtig… es sterben wenige. Aber „überlebt“ ist nicht gesund. Mal an all diejenigen gedacht, die dauerhafte Folgen davontragen? Corona ist eine Gefäßkrankheit, die viele Organe befallen kann. Selbst wenn „nur“ 6% der infizierten Kinder (die Zahl geisterte durch die Runde) Langzeitfolgen haben, sind das viel zu viele.

      Für diese Anzahl von Fällen gibt es keinerlei Konzepte, nicht ausreichend Reha-Plätze usw.

      Das gilt für Delta… was Omikron an Langzeitwirkungen hat, weiss bislang niemand.

      Das würde ich nicht „keine Gefahr“ nennen. Warum nehmen es alle hin, dass man Durchseuchungsexperimente mit Kindern macht, ohne dass jemand sagen kann, was das genau bewirkt?

      • Vermutlich, weil es auf kurz oder lang sowieso zur „Durchseuchung“ kommt.
        Ja, man kann die Kurve flach halten, aber irgendwann kommt jeder mit dem Virus in Kontakt. Die Impfungen (inkl. Booster) helfen auch nur zeitweise, bzw. mildern das Ganze zumindest ab, aber die Infektion bleibt bestehen.

        • Es geht nicht nur um das „flach halten“, wobei auch das sehr sinnvoll ist.

          Es geht auch um die Lernkurve. Einige der Menschen, die zu Beginn der ersten Welle gestorben sind, hätte man mit dem Wissen von heute retten können (natürlich nicht alle). Ebenso kann man Kinder, die in einem Jahr mit dem Virus in Kontakt kommen, vielleicht vor Langzeitfolgen bewahren, die man heute nicht einmal kennt.

          Niemand weiß, was Omikron anrichtet, aber hier wird bewusst die Durchseuchung ganz vieler Kinder riskiert, indem statt Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko noch weiter gesteigert wird. Auf der anderen Seite hingegen wird vor den vielleicht möglichen Spätfolgen einer schon seit längerer Zeit (viel länger, als man Omikron kennt) bekannten Impfung bei Kindern gewarnt.

        • Das ist hinter einer Paywall verborgen, aber was irgendein Ex-Viruloge fordert, ist ebenfalls nur eine weitere Meinung. Man sieht alleine bei den noch aktiven Virulogen, wie breit die Meinungen streuen.

          Fakt ist aber, dass es das Recht auf körperliche Unversehrtheit gibt und das spricht sehr deutlich gegen eine ZWANGSdurchseuchung per Schulpräsenzpflicht.

          Vermutlich wird jede(r) früher oder später mit dem Virus in Kontakt kommen, aber gerade hinsichtlich der Kinder sollte man vielleicht besser den Eltern die Entscheidung überlassen, ob das jetzt passiert, wo man rein gar nichts über die Spätfolgen und Behandlungschancen bei Omikron weiß, oder ob es zu einem Zeitpunkt passieren soll, wo man mehr weiß und vermutlich auch mehr dagegen tun kann.

        • Und schon wieder der Rentner.
          Leute die nicht mehr im Geschäft sind werden mit der zeit eben von der Zeit überholt.

        • Lieber Bot, jetzt mal die Propaganda-Platte wechseln, bitte! Immer den gleichen Artikel im selben Thread zu posten, na ja….

      • Die Langzeitfolgen waren aber auch bei den Corona – negativen ähnlich hoch. Da kann man durchaus in Frage stellen, ob die von Corona oder den Maßnahmen kommen. Oder halt auch so mal vorgekommen sind, als Corona-Viren noch nur bei Experten Thema wären.

        • Das ist doch schon lange widerlegt. Gehirnscans von LongCovid-Betroffenen zeigen deutliche Auffälligkeiten… war das bei den Nichtinfizierten auch so? Wohl eher nicht…

  30. Wer erinnert sich noch an die Aussage:Schulen sind keine Treiber der Pandemie.Da haben wir nur mit dem Kopf geschüttelt.
    Ich als Erzieherin in einer Krippe habe gar keine Chance mich in der Arbeit zu schützen Unsere Schützlinge werden nicht mal geimpft und körperliche Nähe ist Voraussetzung für gute pädagogusche Arbeit in dieser Altersstufe .
    Also bleibt nur zu hoffen dass unser Immunsystem jeden Tag Wunder vollbringt.

  31. Und für die Lehrer, die doch fast alle doppelt und immer mehr dreifach geimpft sind, gelten auch kürzere Quarantänefristen. So fällt weniger Unterricht aus. Das ist doch gut!

    Die bisherigen Quarantänefristen waren willkürlich. Man ist laut neuesten Untersuchungen wesentlich früher nicht mehr ansteckend. Dann braucht man auch keine Quarantäne!

    • Amanakoku@ 3fach geimpft geht auch als direkte Kontaktperson nicht mehr in Quarantäne. Der Partner hat Corona und man geht arbeiten, mit ungeimpften Kindern, und zwar so lange, bis der eigene Selbsttest positiv wird oder man direkt Symptome bekommt. Da war man bereits am Tag davor zunehmend ansteckend. Toll, wenn man den Kindern immer mal was Nettes mit nach Hause geben kann! Da hat die ganze Familie etwas davon. Und aus meinem Bekanntenkreis weiß ich, dass Omikron alle erwischt, ob geboostert, geimpft oder ungeimpft. Let the Madness begin!

    • @Amanakoku

      Am besten, ich lasse mich infizieren und bleibe in der Schule.

      Eine Win-Win-Situation. Da werden sich die Eltern freuen – kein U-Ausfall und schnelle Durchseuchung.

      Dann gehe ich auf alle Querdenkerdemos und erledige den Rest. (Das ist jetzt zweideutig.)

      Was meinen Sie – werden die Kids mich mögen, hassen, mir vertrauen……?!

      Und willkürlich waren und sind nicht die Quarantänefristen – die beruhten auf Sicherheit und Für- und Vorsorge.

      JETZT sind wir in einer anderen Situation.

      Und glauben Sie bitte nicht, dass es hier um Ihre Kinder und die Bildung geht. Aber das wurde schon tausend Mal und mehr geschrieben…..

      Ich muss meinen Unterricht für morgen vorbereiten. Zum Glück nur sieben Stunden mit jeweils 25 – 30 Kids und diversen Erwachsenen, weil viele Kids nicht mehr in der Lage sind, den Aufgabe in der Schule (zuhören, Buch rausholen, melden ….) alleine zu bewältigen (VOR Corona übrigens…).

      Keine Sorge, bin geimpft, geboostert und werde mich morgen testen – und zig Schülerleinchens auch.

      Was die wohl in den Ferien gemacht haben?!

  32. Ich habe meinen Altruismus unter einem Berg Pragmatismus vergraben. Bei uns sind alle geimpft und auf hohem Titer. So hart es klingt (und ich mich dafür aus tiefster Seele schäme), ich hoffe, dass es uns jetzt erwischt und die Werte ausreichen.

    Bessere Chancen als jetzt werden wir leider nicht mehr bekommen.

    Danke, Herr Tonne und co

    • Insofern kann ich über die Teststrategie und verkürzte Quarantäne ja richtig froh sein, die Chancen stehen großartig, sich selbst außerhalb der Großstädte hier ganz schnell eine Portion Omnikron einzufangen

    • Lehrer mit Seele @ geht mir genauso. So kurz nach der dritten Impfung kann ich noch auf einen leichten Verlauf hoffen. Besser jetzt als in ein paar Wochen! Verdammt!

      • Sehe ich für mich auch so! Der Booster ist gerade 7 Wochen her und sollte noch vor einem schweren Verlauf schützen. Wobei Omikron ja sowieso nur leichte Verläufe bewirkt!?
        Um nicht zur Verbreitung beizutragen, werde ich mich selbsttesten. Für alles Weitere fühle ich mich nicht mehr verantwortlich.

  33. „die Lehrer haben die höchste Infektionsrate in allen Berufsgruppen, trotz überdurchschnittlicher Impfquote“ – also auch höher als medizinisches bzw. Klinik-Personal, richtig?

    Hat jemand verlässliche Links dazu?

  34. In Berlin hat die FDP sogar einen Antrag gestellt, das Maskentragen an den Schulen zu erleichtern. Unter den genannten Bedingungen bin ich voll dafür. Leider regiert die FDP in Berlin nicht mit. Da hat das wohl keine Chance, denn Anträge der Opposition werden ja gewöhnlicherweise abgelehnt, einfach weil sie von der Opposition kommen. 🙁

    „Schüler würden nicht als „Treiber“ des Infektionsgeschehens gelten, argumentiert Paul Fresdorf (44), parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion. „Sie sind weder Gesundheitsrisiko noch Risikogruppe“, so der Politiker zur B.Z. „Wir wollen den Unterricht für Schüler verantwortungsbewusst erleichtern.“
    https://www.bz-berlin.de/berlin/fdp-antrag-schueler-sollen-nicht-staendig-masken-tragen?fbclid=IwAR2muy8w3J4NfVenrNTLcOd9bUZQ643IPH1VPZAUdEE7CWxECQ4aK_Lu3dI

  35. Die Schulen waren noch nie geschlossen, es gibt immer die notbetreung, die viele Eltern ausnutzen. Zumindest wechselunterricht, eigentlich distanzunterricht, der bei den meisten gut lief, wären hier die richtigen massnahmen. Und notbetreung nur für systemrelevante Berufe (beider Elternteile). Das wäre die massnahme eines Arbeitgebers der seiner fuersorgrpflicht gegenüber seinen Mitarbeitern nachkommt. Hier haben wir eine klare durchseuchtung, die hoffentlich jungen Menschen zeigt was die Politiker sich hier schoenzureden versuchen. Unfassbar… Und unverantwortlich!!!!

    • Die Schulen waren prinzipiell geschlossen. Die Notbetreuung war zeitweise so rigide, dass nur 1,2,3 Kinder zur Schule in die Notbetreuung kommen durften. Der Berliner Schülerrat sieht das mit dem Wechsel- und Distanzunterricht offensichtlich ganz anders als Sie, Mike:

      „Berlins Schülervertretung ist dafür, die Schulen so lange es geht offen zu halten. „Für uns sind Schulschließungen das aller-, allerletzte Mittel“, sagte der Sprecher des Landesschülerausschusses, Rufus Franzen, der Deutschen Presse-Agentur. „Der Präsenzunterricht ist der Unterricht, in dem Schülerinnen und Schüler am besten lernen können und die mentale Belastung am geringsten ist.“
      https://www.berliner-kurier.de/berlin/berliner-schueler-wollen-so-lange-wie-moeglich-unterricht-in-der-schule-li.204859

      • Bei uns platzte die Notbetreuung förmlich „aus allen Nähten“. Ein Nachweis des Arbeitgebers war nicht nötig. Da waren auch etliche Kinder, die nachweislich zu Hause hätten betreut werden können. Zudem wurden Kinder bewusst in die Schule geholt, die aufgrund ihres sozialen Umfelds zu Hause nicht optimal unterstützt worden wären. Daher war das Kollegium im Dauereinsatz. Morgens Notbetreuung, anschließend neue Arbeitspläne vorbereiten und die der Vorwoche korrigieren.
        So viel zum Thema, dass Lehrer in der Zeit frei hatten.

      • ,,Die Schulen waren prinzipiell geschlossen. Die Notbetreuung war zeitweise so rigide, dass nur 1,2,3 Kinder zur Schule in die Notbetreuung…“ OMG, schon wieder fabianBLN`s Märchenstunde! Die Schulen waren nie geschlossen, zumindest nicht die Grundschulen. Die Notbetreuung war knackig belegt, so wie Dawi es beschreibt. Oder waren Sie vor Ort und haben dies überall persönlich geprüft? Ich kriege Puls, wenn ich von Unbeteiligten/ Nichtlehrern (GENDERN geschenkt) solch` Behauptungen lese.

      • @fabianBLN:
        Sorry, die Kids haben zwar eine Meinung zur Situation, aber sicher keinen ausreichenden Überblick, um die Situation ausreichend beurteilen zu können.

    • @Mike, das dürfte Sie auch interessieren (als Gegenmeinung):

      „Denn es ist ja absolut richtig, dass Schulen offen bleiben und dass es Präsenzunterricht gibt. Grauenhaft war der vergangene Winter, als die Mittelstufe von Mitte Dezember bis in den Mai zu Hause eingesperrt wurde. Gerade in einem Alter, in dem sich Jugendliche normalerweise zum ersten Mal vom Elternhaus distanzieren und auch distanzieren sollten, Reibung mit anderen brauchen und Anregungen von anderer Seite als den eigenen Eltern. Stattdessen saßen sie zu Hause und wurden immer dicker und trauriger. Mittlerweile sind die verheerenden psychischen und sozialen Folgen, die Schulschließungen für Kinder und Jugendliche haben, recht gut dokumentiert. Der Bewegungsmangel, die Lernschwierigkeiten, die Entwicklungsverzögerungen, Depressionen und Adipositas, besonders bei Kindern, die ohnehin benachteiligt sind – niemand kann eine Wiederholung wollen.“
      https://www.berliner-zeitung.de/wochenende/der-beschluss-die-schulen-offen-halten-zu-wollen-ist-trotz-omikron-richtig-li.204722

      • Wie viele Kinder wurden nicht fett und traurig?
        Gibts dazu auch Zahlen?

        Wieviele Kinder leiden an Long Covid?
        Gibt es dazu Zahlen?

        Wer hat die Kinder zuhause eingesperrt? Ich war es nicht.

        Ich war an der Schule und habe jede Menge Abschlussklassen begleitet.

      • @fabianBLN

        vor allem die Entwicklungsstörungen – wie viele junge Erwachsene (23 – 27) wurden bereits vor Corona nach Jugendstrafrecht verurteilt, weil sie in ihrer Entwicklung derart zurück sind?

  36. Quarantänezeiten runter zu setzen, wenn es der Erreger hergibt, ok. Wenn das mit zuverlässigen PCR Test passiert auch ok. Stellt man aber fest, dass das Prinzip: „Schulen auf, egal was kommt“ ( nicht um jeden Preis, denn sonst gäbe es Filter) in die Hose geht, hilft nur ein Turbo.
    Jeder testet, wie er will mit Schnelltests, die nichts taugen, wird schon gut gehen. Hauptsache die Breite Wählerschaft und die Wirtschaft sind sicher. Was kümmern uns die Kinder??
    Unverantwortlich! Ich weiß, ich nerve mit der Frage, aber entspricht das noch dem Amtseid der Minister? Meineid wäre das und kann man damit nicht was anfangen und diesem Haufen von unfähigen Idioten Einhalt gebieten? Ich finde es unerträglich wie verachtend mit den sozialen Berufen und unseren Kindern in diesem Lande umgegangen wird.
    Und wären die Spaziergänger wirklich engagiert für recht, würden sie sich vielleicht dafür einsetzen und nicht rumgammeln, dass sie ein Maske tragen müssen und als immer noch Ungeimpfte Einschränkungen hinnehmen müssen.

  37. In Kitas werden Kinder in Schleswig-Holstein nicht regelmäßig getestet.
    Eine Testung findet auf freiwilliger Basis zu Hause statt. Das heißt es werden zwar Schnelltests von den Kitas an die Eltern verteilt doch ob diese genutzt werden bleibt offen. Desweiteren sind immer Kinder mit Husten und Schnupfen in den Kitas und das ist laut aktuellem Schnupfenplan auch völlig in Ordnung.
    Wann gibt es endlich ein Schutzkonzept für die Kitas mit regelmäßigen Testungen und klaren Regeln bei Symptomen.
    Ach ich vergaß die Kultusminister können das ja verantworten!

  38. Die Haltung der aktuellen Bundesregierung zeigt sehr deutlich, dass dieses Land von Lobbyisten regiert wird. Was zählt der einzelne Mensch? Das Grundgesetz wird gebeugt, wie es gerade in den Kram passt. Die Wirtschaft muss laufen. Das ist die einzige Religion deren Mantra ins Gehirn tätowiert ist. Für Empathie ist da kein Platz mehr. Diese wird vorgeheuchelt mit angeblichen Schutz vor psychischen Erkrankungen durch Präsenzunterricht auch bei akuter Gesundheitsgefährdung. Wie Schüler, Eltern und Lehrer hierdurch leiden wird natürlich nicht evaluiert, kommt auch in keiner Talkshow oder Berichterstattung vor. Es wird keinen Deut von der eigenen Position oder Haltung abgerückt, damit kein unnützes Geld für Gesundheitsschutz und insgesamt bessereren pädagogische Rahmenbedingungen ausgegeben werden muss. Wechselunterricht hat übrigens vielen Schülern psychisch sehr gut getan, weil sie sich endlich mal gesehen fühlen konnten.
    Diese Regierung agiert verlogen. Ich denke persönlich mittlerweile diese Menschen sind verlogen. Mit ihrerm Agieren bringen sie Menschen gegeinander auf. Zum Einen werden impfkritische Menschen öffentlich diffamiert, zum Anderen werden besorgte Schüler, Eltern und Lehrer gezwungen, die Risiken einer Infektion, die täglich in der Zeitung, Radio und sonstigen Medien deutlich angemahnt werden, zu ignorieren. Persönliche Risikoabwägung wird schon gar nicht zugestanden. Lemminge sollen folgen, nicht denken.

    • Volle Zustimmung! Unverantwortlich.
      Man hat das Gefühl zweier Welten von Infektionsschutz außerhalb und innerhalb der Kitas/ Schulen. Auf Dauer bekommt man davon evtl. eine bipolare Störung.

  39. Und was ist mit ErzieherInnen???
    Werden wir wie üblich wieder vergessen? Müssen Lehrer auch Kinder wickeln? Müssen Lehrer auch mit Kindern auf dem Schoß Bücher lesen, sie füttern,umziehen und anziehen? Müssen sie weinende Kinder auf den Arm nehmen und trösten,oder völlig verrotzten Kindern die Nase putzen und sich ins Gesicht Niesen lassen von Kindern deren Eltern sie ignorant trotzdem immer wieder in die Kita bringen? Müssen sie sich wissentlich anlügen lassen von Eltern,die behaupten ihre Kinder zu testen, obwohl sie es nicht tun?da es aber ja freiwillig ist,darf man ja auch nichts sagen. Seid Corona fange ich an meinen Beruf zu hassen. Denn seid dem merkt man welchen Stellenwert wir ErzieherInnen für Eltern und Politik haben. Und auch wir haben Familien und möchten uns und diese schützen!

    • Sehe ich ganz genauso. Wir Erzieherinnen sind nichts wert in dieser Gesellschaft. Auch in den Medien geht es fast ausschließlich um Lehrer*innen. Ich arbeite mittlerweile im offenen Ganztag und obwohl es mir nicht besonders gut gefällt, bin ich froh nicht mehr in der Kita zu sein. Aber während des Distanzunterrichtes, waren wir Erzieherinnen jeden Tag vor Ort, während die Lehrerinnen zuhause waren. Man fühlt sich wie ein Mensch zweiter Klasse, der es nicht wert ist, geschützt zu werden.
      Ich wünsche dir, dass du gesund bleibst.

      • Bei uns war das im DU im Januar/Februar 2021 anders.
        Für die angemeldeten Kinder der Notbetreuung waren – wie immer – vormittags die Lehrer zuständig. In die OGS durften nachmittags nur die notbetreuten Kinder gehen, die auch vorher schon angemeldet waren.

    • Liebe Frau Fassbender,

      ich bin auch fassungslos, dass in meinem Bundesland den Kitas eine Testpflicht untersagt wird, mein U3 Kind durchseucht werden soll, währenddessen wir zuhause seit Monaten in Isolation leben, weil meine Berufsschulen ganz sicher eines sind-unsicher.
      Ich bilde Erzieher *innen aus und komme deshalb auch nicht in Einrichtungen zum Praktikumsbesuch. Weil einer mehr in der Einrichtung auch ein Risiko ist. Ich telefoniere aber mit den Einrichtungen und es ist an Verantwortungslosigkeit und Geringschätzung nicht zu überbieten, wie mit Ihnen als Kolleg*innen umgegangen wird. Ich sehe, was Sie leisten, weil auch meine Klassen davon erzählen.

    • Ich finde auch, dass auf Erzieherinnen und Erzieher viel zu wenig geachtet wird. Aber man hört auch wenig von Ihren Kolleginnen und Kollegen. Man könnte meinen da läuft alles palletti.
      Vielleicht versammeln sich Erzieherinnen und Erzieher aber auch nicht auf einer Plattform, auf der sich vermehrt Lehrerinnen und Lehrer äußern.
      Wenn Erzieherinnen und Erzieher sich kaum für sich selbst interessieren, frage ich mich auch, warum auf einer Lehrerplattform (News4TEACHERS) im besonderen Maße an Erzieherinnen und Erzieher gedacht werden soll? Hier geht es eben vornehmlich um Lehrerinnen und Lehrer. Für meine Verhältnisse, werden hier auch immer Kindergärten mitgedacht.

    • Frau Faßbender,
      Sie haben mein volles Mitgefühl!
      Es ist unfassbar, was Erzieher/innen zugemutet wird. Arbeitschutz wird hier pervertiert!
      Schützen Sie sich selbst, so gut es geht.

    • Im Grundsatz haben Sie Recht, Frau Fassbender, aber wir schreiben, diskutieren und lesen hier auf einer Lehrerplattform mit. Ich fühle mich hier als Gast aus der Kinderbetreuung wohl, erwarte aber nicht, dass sich news4teachers oder anderen Aktive hier speziell um den Kitabereich kümmern. Es ist vermutlich ergänzend, was wir einbringen, zumal LuL ja häufig selbst kleine Kinder haben, ebenso wie ihre SuS kleine Geschwister haben können. Ich bin gerne hier, weil ich mich gut informiert fühle und die Mitschreibenden mag und interessant finde.

      • Liebe Frau Faßbender, liebe/r TaMu,

        uns liegen der Kita-Bereich und die Beschäftigten dort nicht minder am Herzen. Allerdings müssen wir immer wieder feststellen, dass die Interessenvertretungen der Kita-Fachkräfte bei weitem nicht so rührig sind wie die im Schulbereich. Und wenn sich die Betroffenen selbst nicht zu Wort melden, dann ist es schwer, Missstände zu beschreiben. Herzliche Einladung hiermit an alle, sich an uns zu wenden: redaktion@news4teachers.de

        Herzliche Grüße

        Die Redaktion

  40. Besonders „schön“ auch der Hinweis, dass die ja alle regelmäßig testen und Maske tragen. Äh Nö!!!
    In der Kita tragen die Kinder KEINE Masken und dürfen trotzdem nach 5 Tagen wieder kommen…..
    Supi

  41. Hier geht es nicht darum wer sich impfen lässt oder nicht ,die Regierung hat von Anfang an versagt was Corona angeht. Hätten Sie gleich vom 1 Tag an richtige Maßnahmen ergriffen dann wäre wahrscheinlich weniger passiert .
    Hier ein Paar Beispiele

    1. Flugverkehr einstellen
    2. Menschen in der Pandemie nicht rein lassen nach Deutschland wegen Infektionsgefahr
    3. Auch geimpfte und gebusterte sind ein ansteckungs Risiko

    Auch ich habe bis jetzt noch nie Corona gehabt und eine Zwangsimpfung lasse ich an meinem Körper nicht zu das ist Fakt
    Aber die Regierung hat ja genug Versuchs Kaninchen obwohl Sie selbst keine Ahnung von dieser Krankheit haben. Aber Menschen Angst machen besonders dieser Herr Söder der einfach nur plappert aber keinen Plan hat .

  42. Kinder sind keine Steuer zahler..von ihnen haben Politiker noch nichts..

    Immer diese Kreuz und quer

    Keiner indresiert sich um Lehrer ..

    Diese doppelte Belastung

    Wie lange sollten sie das under Besetzt noch durchhalten..

    Börnaut ist genauso schlimm ..

  43. Das gibt’s ja nicht…. wo sind denn bitte die Kinder in RLP in Kitas in serielle Teststrategien eingebunden? RLP hält das ja nicht für nötig und dann wird auch noch die Quarantäne mit einem lächerlichen Schnelltest verkürzt. Ich finde es unter aller Sau wie hier mit dem Personal in Kitas und Schulen umgegangen wird. Wir sind es wohl einfach nicht wert geschützt zu werden. Da kommt mir echt die Galle hoch!

  44. Ich bin geimpft, von Delta genesen und warte auf Omikron.
    Die Schule ist sicher!
    Aber keine Panik am Montag geht’s weiter!

  45. ‚Dies ergebe sich daraus, dass sie in Schule oder Kita in »serielle Teststrategien« eingebunden seien, heißt es.‘
    Dann bin ich gespannt, wie das in unserer Kita in RLP geregelt wird. Wir EuE testen uns täglich unabhängig vom Impfstatus, jedoch werden keinerlei Testangebote für die Kinder bereitgestellt, da unser Träger dies nicht für nötig erachtet, weil es in RLP nicht verpflichtend ist, dies anzubieten…

  46. „Der Deutsche Lehrerverband und die GEW kritisieren die geplante Neuregelung.“

    Hm, nun bin ich mal gespannt, was die GEW laut all der hier versammelten bereits ausgetretenen oder demnächst demonstrativ austretenden Mitglieder wieder falsch gemacht hat/falsch macht.

  47. Ich persönlich finde es sehr bedenklich, wie unverantwortlich und fahrlässig mit den Schüler:innen und Lehrer:innen und der derzeitigen Corona-Situation umgegangen wird!!!
    Am liebsten würde ich ab kommenden Montag meinen 11-jährigen, noch nicht geimpften Sohn von der Schule zuhause lassen!

  48. Dieser Artikel ist leider nicht ganz zu Ende gedacht. Gerade im Hinblick auf Kita/ Kindertagespflege. Ich bin mal so frei und füge meine Gedanken hinzu (teilweise sind diese ja auch schon in diesem und anderen Artikeln angerissen worden).
    1. Durch die neuen Quarantäne Regelungen wird jetzt auch der letzte Schutz in der Kita/ Kindertagespflege genommen.
    Warum? Siehe Erklärung
    2. In der Kita/ Kindertagespflege, gibt es in NRW KEINE generelle Testpflicht, deshalb ist die Datenbank bezüglich der Infektionsrate, bei Kindern und dem Personal in diesem Bereich, nicht aussagekräftig und auch nicht eins zu eins, zu vergleichen mit der Bildungseinrichtung Schule. Hinzu kommt, dass „nur“ von 50 Prozent der Kita’s, die Daten eingefordert werden, die dann der Öffentlichkeit bekannt gegeben werden und in der Statistik eingerechnet werden.
    3. In der Kita haben die Kinder keine Masken auf (wie soll das auch bei Kleinkindern gehen). Sprich: Das Personal ist dort, zu einem sehr hohen Grad schutzlos gegenüber Omikron ausgeliefert, auch wenn man selbst eine OP Maske aufhat und geboostert ist. Hierzu noch ein kleiner Hinweis der WHO vom 07.01.2022 : Die WHO hat die Warnung vor der Omikron-Variante erneuert und nicht nur Bundesgesundheitsminister Stefan Lauterbach, wie hier erwähnt. WHO: Die Corona-Mutation sei alles andere als „mild“, hieß es in einem Statement. „Genau wie vorangegangene Varianten müssen Menschen wegen Omikron ins Krankenhaus, und es tötet Menschen“, sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus, Direktor der Weltgesundheitsorganisation.“ Ich erspare mir die Mühe hier aufzuschreiben, wie hoch der Schutz bei geboosterten Menschen, gegenüber Omikron ist, dies kann man selbst schnell herausfinden.
    4. Wie die WHO beschrieb: MENSCHEN müssen wegen Omikron ins Krankenhaus (immer daran denken, für Kleinkinder gibt es keine Impfe). Ich mag mir nicht ausmalen, was mit der Psyche eines Kindes oder deren Eltern geschieht, wenn ein Kleinkind/ Kind, wegen der Diagnose Omikron ins Krankenhaus muss und die Eltern es nicht begleiten dürfen oder auch nicht können, da sie selber infiziert sind, oder dürfen sie es begleiten? Ich weiß es nicht!!!!

  49. Mittlerweile ist alles unerträglich. Keiner weiß mehr was überhaupt los ist. Die Geboosterten müssen zum Test; andere laufen herum und sind auch noch stolz darauf, nicht geimpft zu sein.

    • Nein, Ilse Nengelken, mit Auffrischungsimpfung braucht man keinen Test mehr und nach den neuen Bestimmungen als Kontaktperson auch nicht mehr in Quarantäne. Bitte erst informieren!

      • Doch, man braucht auch als Geboosterter für bestimmte Dinge einen zusätzlichen Test (z. B. Sportstätten) in NRW.

        Bitte erst informieren!

      • Irrtum.
        In NRW gilt bis voraussichtlich Mittwoch, 12.01. (neue VO):
        Was bedeutet 2G-plus?

        Die 2G-plus-Regel bedeutet, dass nur vollständig Geimpfte oder Genesene Zutritt haben und diese zusätzlich ein negatives Testergebnis nachweisen müssen. Dies kann in Form eines Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden) oder eines PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden) erfolgen.

        Die 2G-plus-Regel (Zutritt nur für Geimpfte oder Genesene mit aktuellem, negativem Coronatest) gilt unter anderem für:

        die gemeinsame Sportausübung in Innenräumen (Sporthallen, Fitnessstudios etc.) – Ausnahmen gelten unter anderem für den Profisport;
        die Nutzung von Hallenschwimmbädern und Wellnesseinrichtungen (Saunen, Thermen, Sonnenstudios etc.);
        das gemeinsame Singen von Chormitgliedern;
        Karnevalsveranstaltungen und vergleichbare Brauchtumsveranstaltungen (Maßstab: Mitsingen/Schunkeln/Tanzen);
        Tanzveranstaltungen einschließlich privater Feiern mit Tanz (z.B. Hochzeiten);
        sexuelle Dienstleistungen.

        Der Test – ein Schnelltest reicht aus – darf nicht älter als 24 Stunden sein.

        Die Regelungen gelten auch für Personen, die bereits „geboostert“ worden sind, also bereits ihre dritte Impfung erhalten haben. (https://www.land.nrw/corona/faq)

  50. Das ist Kindeswohlgefährdung!
    Sollte sich mein Kind nachweislich in der Schule infizieren, dann brennt die Hütte!
    Das gibt richtig Ärger!
    Mit einer Klage und Presse!
    Dasselbe gilt,wenn ich mich beim Arbeiten in der Kita infiziere.
    Schulen und Kitas werden doch auf Biegen und Brechen offen gehalten, damit die Arbeitnehmer weiterhin am Arbeitsplatz erscheinen können!
    Ohne Worte!
    Ich will Frau Merkel zurück! SOFORT!
    Und keinen Kanzler, der mit einer unfähigen, empathielosen Kultusmininsterin verheiratet ist!

    • Klage und Presse? Gleich zwei Dinge auf einmal? Sapperlot!
      Da bekommt der Olaf Scholz aber gleich so richtig Schiss.

    • Naja- das ist halt das Problem. Wie wollen Sie nachweisen, dass Ihr Kind sich in der Schule bzw. Sie sich in der Kita infiziert haben? Das wird nicht funktionieren.
      Und weder Gerichte noch die Presse werden Sie in Ihrem Vorhaben unterstützen.

      • KuMis sind unangreifbar, denn sie tun wirklich ALLES, um die Schulen sicher zu machen. Jedenfalls sind die Verordnungen darauf hin gerichtssicher. Und darauf kommt es an, nicht auf den Gesundheitsschutz.

    • @Sunshine1977

      Ich kann Sie so gut verstehen.

      Doch was wird passieren? Die Schulen sind sicher – kann dort nicht passiert sein.

      Und – Kindeswohlgefährdung – da wird dann eben die Definition verändert.

      Wie beim grünen Atomstrom – alles eine Frage der Definition und der GeldWelt.

  51. Auch hier wieder hat einmal der Vorsitzende des Verbandes der Kinder- und Jugendmediziner, Herr Thomas Fischbach aus Solingen, seinen Einfluss auf die Politik erfolgreich geltend gemacht und uns die Verkürzung der Quarantänezeit für Schulkinder eingebracht.
    Nach seiner Lesart gehören auch Kinder wie die Polizei, Feuerwehr und Heilberufe zur kritischen Infrastruktur, weil diese unsere Zukunft sind.
    Gleichzeitig rechnet er mit der kommenden Omikron-Infektionswelle, dass sich sehr hohe Infektionsquoten bei Kindern ergeben, so dass beim Bestehen der derzeit geltenden Quarantäneregeln bald die Hälfte der Schüler fehlen werden und es so zu Schulschließungen durch die Hintertür kommen wird.
    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/130654/Kinderaerzte-wollen-kuerzere-Quarantaene-fuer-Kinder-und-Jugendliche
    Man nimmt somit willentlich in Kauf, dass es zu einer Durchseuchung der Schulkinder kommt.
    Dass die Geschwisterkinder unter fünf Jahren ein deutlich erhöhtes Risiko in sich tragen ein multisystemisches Organversagen zu entwickeln wird von Seiten die Berufsgruppe einfach ausgeblendet.
    Ich schäme mich für derartige Berufskollegen, die die körperliche Unversehrtheit von Kleinkindern nur zweitrangig wahrzunehmen scheinen.

    • Ich bin ja mal gespannt, ob Kinder nun als Kontaktpersonen gelten und in Quarantäne müssen!
      Bisher galt das weder für Mitschüler noch für Lehrer eines positiv getesteten Kindes.
      Der Grund dafür war, dass in Schulen ja Masken getragen werden, eine Kontaktinfektion somit ausgeschlossen ist.
      Nur ungeimpfte Familienmitglieder mussten in Quarantäne.
      Aber vor den Weihnachtsferien waren die Infektionszahlen in SH ja auch noch niedrig!
      Selbst da kam unser Gesundkeitsamt nicht hinterher.
      Im Moment wird ein Infizierter beauftragt, seine Kontakte selbst zu informieren und in Quarantäne zu schicken.
      Als Kontaktperson gelten:
      Menschen, mit denen man mehr als 10 Minuten nähen Kontakt hatte.
      Ausnahme:
      Diese Menschen waren geimpft ODER der Kontakt fand mit Maske statt.

      Dieser Aussage nach wird es aufgrund der Maskenpflicht an Schulen weiterhin keine Quarantäne geben, wegen der Maskenpflicht! Testen und Frühstück dauern keine 10 Minuten, wie das Mittagessen jetzt bewertet wird bleibt abzuwarten.

      • Um als geschützte Kontaktperson zu einem mit Covid-19 Patienten infizierten eingestft zu werden, müssen sie eine FFP-2-Maske getragenb haben. Anschließend müssen sie ihre Schutzkleidung wechseln. Trägt man in Schulen FFP-2-Masken und Schutzkleidung mit einer Schutzbrille ?
        Eigentlich müssten die angrenzenden Personen vorne und seitlich vom Infizierten bis zur negativen Testung in Qurantäne bleiben.
        Da wird es demnächst mit steigender Inzidenz zu deutlichem Ausfall von Schülern kommen, was Herrn Fischbach aber wohl nicht gefallen wird.

  52. Die neue Quarantäneregeln sind
    meiner Meinung nach absolut unverständlich und unverantwortlich. Vielleicht weil den Politiker nicht klar ist was bedeutet besonders für Erzieher mit dem Kinder ungeschützt arbeiten zu müssen. Ich habe auf bessere Strategien gehofft nicht auf lässige Maßnahmen. Enttäuschung!

  53. Bei uns in Meckpomm darf man sich privat nur mit 10 Personen treffen, Ungeimpfte nur mit zwei Personen anderer Haushalte.

    Aber Schulen sind ja “ sichere Orte“, da habe ich an einem Tag bis über 120 Kontakte, bis auf die Kollegen fast alle ungeimpft……
    Man kann das alles nur noch mit Sarkasmus ertragen .
    Ich kann auch keinen von “ da oben“ mehr ernst nehmen ( bis auf die Wissenschaftler), ist so vieles nicht nachvollziehbar und einfach lächerlich und verlogen bis zum Kotzen….

  54. Scheinbar schon. Als Kita Leitung stehe ich auch seit Beginn der Pandemie, mit offenem Mund da…Was das pädagogische Personal in den Kitas aushalten soll ist scheinbar noch immer eine Billig Lobby.

  55. Wieso sind Sie als geimpfte Person denn so panisch? Solange Sie leben, wird es irgendeine Variante von Covid geben. Wenn Sie jetzt Angst haben, dann für immer.

    • Es muss nicht immer die Angst um einen selbst sein. Viele LuL haben kleine noch nicht impfbare Kinder, von denen man einen möglichen großen Schaden abhalten möchte. Andere haben Krebspatienten, Immunsuprimierte etc. in der Familie. Ich würde es mir persönlich nicht so einfach verzeihen, wenn einer meiner Angehörigen (schwer) erkrankt, weil ich COVID von der Arbeit mitgebracht habe.

    • Jenny, wovor haben Sie Angst? Vor nichts? Vor etwas, vor dem andere keine Angst haben? Z.B. vor Mäusen oder Spinnen? Ihr Leben lang? Furchtbar!

    • Panik unterstellen hier stets diejenigen, die sich davor fürchten, dass ihre eigene Freiheit zugunsten der Kinder eingeschränkt werden könnte, und sei es nur dadurch, dass der eigene Nachwuchs nicht mehr durch die Schule betreut werden würde.

  56. Wow, die MitschülerInnen werden sich ja RICHTIG freuen, wenn man ihnen davon erzählt, dass jetzt potentiell noch ansteckende früher in die Schule kommen dürfen.

    Und von den Lehrkräften mal ganz zu schweigen… Die Durchseuchung von KollegInnen geht der Politik wohl noch nicht schnell genug.

    Ich lese hier schon eine Weile mit, aber jetzt musste ich einfach kommentieren. Ich ertrage das langsam nicht mehr, wie mit der Lehrergesundheit umgegangen wird.

    • Aber hunderttausende Tote und schon jetzt millionen durch Covid Erkrankte werden täglich begrüßt.

      Und Scholtz stellt sich dumm.

      Frau Merkel kommen Sie zurück, Ihr Land braucht Sie!

      • Nein, Frau Merkel, bleiben Sie bitte in der Uckermark. Oder ziehen Sie doch zu Rosa, die findet Sie so richtig töfte.

      • Frau Merkel hat mit ihrer Union durch die Lockdownpolitik Millionen Existenzen zerstört und mit den Schließungen von Einrichtungen für Kinder und Jugendliche (Schulen, Sportvereine, Jugendclubs etc.) viel Leid verursacht. Ein Glück, dass die Ampelregierung nicht nur das Virus im Blick hat, sondern die gesamtgesellschaftlichen Schäden durch die Maßnahmen. Keinesfalls möchte ich eine Frau Merkel zurück, der außer Lockdown nichts mehr eingefallen ist. Mal sehen, wie viele Tote die Maßnahmen am Ende zu verantworten haben.

        P.S.: In 98% der Fälle sind die Erkankten durch Corona wieder gesund und erfreuen sich ihres Lebens!

        • Wenn man das Leben allein als Leid betrachtet, dann könnten Ihre Behauptungen schon stimmen.

          Aber so lange man am Leben und bei der Gesundheit bleibt, kann man um seine Existenz kämpfen, sonst kann man das nicht. Und Übrigens ihre Boulevard Daten sind leider doch falsch.

          Komfortzone und Trägheit heutiger Menschen von Westen sind eine ganz andere Geschichte.

          Auf einmal sind wir anpassungsunfähig geworden.

          In dem Sinne haben wir die gesunde Logik so gedreht, dass ein Kind mehr leiden wird, wenn es nicht jeden Tag ihre Freunde trifft, als wenn es ihre Eltern verliert.

          • Tja, das Motto lautet am Leben bleiben.
            Nur definiert jeder halt etwas anderes unter dem Begriff Leben.
            Bestes Beispiel: Im Osten sind die Skigebiete zu, also fahren alle 5 km weiter nach Tschechien, da geht ja alles.

          • @ Rüdiger Vehrenkamp
            Dann müssten ja die Generationen meiner Großeltern und Eltern alle nur gelitten haben. Zu der Zeit gab es kaum die Möglichkeit Sportvereine usw. zu nutzen. Stattdessen wurden die Kinder losgeschickt, um die vom Wagen heruntergefallenen Rüben und Kohle aufzusammeln.
            Frau Merkel hat damals schnell und hart gehandelt. Keine Frage. Sie war aber auch in einer ganz anderen Situation. Erst seit Anfang/Mitte 2021 gab es die Möglichkeit zur Impfung.
            Im Gegensatz zu Frau Merkel nehme ich Herrn Scholz überhaupt nicht in den Medien wahr. Und jetzt bitte nicht mit der Neujahrsansprache kommen.
            Leider gibt es auch viele Menschen, die eine Infektions eben nicht problemlos überstehen. Eine junge Frau, die an unserer Schule arbeitet, hat seit ihrer Infektion (Sommer 2021) keinerlei Geruchs- oder Geschmackssinn mehr. Ihren Sport kann sie auch nicht mehr ausüben.
            Bezüglich ihrer Argumentation des Existenzverlusts. Ja, das ist schlimm. Aber eine berufliche Existenz ist, im Gegensatz zum Tode, wieder aufbaubar. Einen toten Menschen kann man nicht zurückbringen.
            Bitte verlinken Sie uns einmal ihre Information zu den 98% Gesundeten. Und unter gesundet verstehe ich Menschen, die nach der Erkrankung keinerlei Einschränkunge zurückbehalten haben. Ansonsten könnte ich auch sagen, dass ein Schlaganfall-Patient nach seinem Schlaganfall wieder gesundet ist. Ist leider auch nicht immer der Fall.

        • Die Ampel hat nur kurzfristige Interessen von Wirtschaftsverbänden im Blick. Hätte die Familien im Blick, würde sie in deren Schutz investieren.

        • Und was ist mit den 2 % bei: In 98% der Fälle sind die „Erkankten“ durch Corona wieder gesund und erfreuen sich ihres Lebens!
          Ach ja, ich hatte es verdrängt, Long Covid existiert nicht und Omikron macht nmicht krank.

          „Millionen Existenzen zerstört“ bei 83,24 Mio. Deutschen!
          Beispielhaft ist die Arbeitslosenquote gesunken:
          2020 mit 5,9 % und 2021 mit 5,7 %.

          Btw. nur weil bei der Berufsgruppe „Sozialarbeit, -pädagogik“ die Arbeitslosenquote um 2,0 % und im Bereich „Erziehung“ um 1,7 % seit Corona gestiegen ist?
          https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Statischer-Content/Statistiken/Themen-im-Fokus/Berufe/AkademikerInnen/Allgemeiner-Teil/1-7-Arbeitslosigkeit.html?submit=Suchen&templateQueryString=sozialarbeit

          Immer wieder schöne beleglose R.V.-Sachverhalte und die „wahren Schuldigen“ Ihnen bekannt sind.

        • Herr Vehrenkemper
          Anscheinend haben sie es immer noch nicht begriffen, dass sie da Überlegungen anstellen, die zu deutlich gravierenderen Ergebnissen geführt hätten. Sie brauchen sich einmal nur die Zahl der Toten in den USA, GB , Italien und Schweden ansehen, es hätte also auch hier bei uns schlimmer kommen können, wenn unverantwortlich gehandelt worden wäre.
          Wenn Frau Merkel anders gehandelt hätte ,als sie es tat, wäre die Zahl der an Covid-19 erkrankten und der an Covid-19 verstorbenen Patienten deutlich höher als die gezählte 100.000 ausgefallen.
          Vielleicht schreiben sie uns jetzt auch noch, dass es sich bei Covid-19 um eine Atemwegserkrankung handelt.

  57. „Die Massenansteckung erfasst zunehmend auch das Jungvolk der Nation. Allein am Donnerstag wurden 47.000 Schüler infiziert, dazu 5.600 Lehrer. Fast 10.000 Schulklassen mussten bisher geschlossen werden. Und das, obwohl die Klassen nicht mehr schon bei einem einzigen positiven Fall geschlossen werden, sondern erst nach drei Fällen.“
    Akrueller Bericht aus Frankreich, vermutlich sieht es in 2-3 Wochen auch bei uns ähnlich aus. Und alles dafür, damit die Wirtschaft läuft und Kinder betreut sind und soziale Kontakte haben, wenn sie nicht gerade in der Quarantäne “ eingesperrt“ sind?
    Von „bester“ Bildung kann da wohl kaum noch die Rede sein, eher von einem Flickenteppich.

  58. Mein sohn sitzt im überfüllten bus auf dem weg zur schule. Dann sitzt er 6 bis 6 stunden im überfüllten klassenraum ohne Luftfilter. Nach ca. 3 Std. rast sein Puls und er bekommt schwer Luft wegen Tragen der Maske. Er ist nur noch müde . Ich darf ihn nicht zu Hause belassen wg Präsenzpflicht und habe grosse Angst. DANKE Frau Giffey und CoKG. I HATE YOU

  59. In meiner eigenen Klasse haben sich im Laufe der zweijährigen Pandemie insgesamt 2 Kinder mit Corona angesteckt. Und das auch nicht in der Schule. Das eine Kind war ungeimpft, das andere geimpft. Beide Kinder haben sich in der eigenen Familie angesteckt.
    Auch die Kinder, die in anderen Klassen im Laufe der Pandemie positiv waren, haben sich nachweislich nicht in der Schule angesteckt. Zatsächlich wurde das Virus von den positiven Kindern nicht weiter in der Klasse verteilt. Auch die Kollegen, die positiv waren, haben sich im privaten Umfeld angesteckt. Ich will nichts verharmlosen, dies ist lediglich meine Erfahrung. Vielleicht lag es an Delta.
    Wie es mit Omikron laufen wird, werden wir sehen.
    Ich spreche von einer Schule im ländlichen Umfeld, jedoch mit sehr vielen Fahrschühlern ( Schulbus).

    • Das liegt daran, dass Gebauer & Co. das Virus total eingeschüchtert haben und es nun weiß, dass es sich bei Kindern nur nachmittags übertragen darf.

    • in meiner 7. Klasse haben sich im November 5 SuS angesteckt. Höchstwahrscheinlich in der Schule. (Montag 1. Positiv, Mittwoch 2 weitere in unmittelbarer Umgebung, Donnerstag 2 weitere, auch in Sitzplatznähe). Am Freitag waren noch 10 Kinder von 27 da. Nannte sich Präsensunterricht, statt alle zu Hause in der Klasse zu unterrichten.
      Im Dezember haben wir dann 3 weiter in der Klasse gefischt. Ende Dezember kam eine meiner Schülerin der Klasse trotz doppelter Impfung ins Krankenhaus (schwerer Verlauf, gerade wieder raus nach 3 Wochen), zwei weiter sind zu hause. (ich rede nur von Positivnachweisen).

      Meine 10. Klasse: In der ersten Welle 3 Infizierte, in der 2. Welle 4 Infizierte. Dieses Schuljahr im November 6 Nachweise (ähnlich wie in der 7.). Mittlerweile 70 Prozent Impfrate in der Klasse. Jetzt im Januar nach Weihnachten 4 Infektionen (Am Dienstag eine, am Donnerstag die anderen 3), zwei mittlerweile mit Symptomen … ich freue mich auf Montag.

      Ich weiß von 4 Kollegen, die gerade zu hause sind, alle doppelt geimpft, alle mit starken Symptomen, aber nicht im Krankenhaus (hoffentlich bleibt das so).

      Seit Dezember ist eine Kollegin wieder da. Schwerer Herzfehler, dauerhaft, schafft 2 Stunden am Tag und geht wieder, ein anderer hatte 6 Monate Lungenentzündung und kommt nie wieder.

      Schulen sind viel, aber nicht sicher.

      Wir sind auf grün und alles läuft sein gewohnten Gang… Ich freue mich für Sie, dass es gut bei Ihnen läuft. Bei uns brennt es!

  60. „Das Maß ist voll. Hände weg von unseren Kindern“

    Das ist jetzt schon gruselig geworden.

    Ich bette jeden Tag, dass auch Kinder U12 einen Booster bekommen können. Andere wollen nicht eine Impfung.

  61. Das letzte Jahr meines Berufslebens hat begonnen – ob ich meinen Ruhestand genießen kann oder zum Endspurt infiziert werde und Langzeitfolgen entwickle? Ich gehöre zu einer Risikogruppe und habe zum ersten Mal seit Beginn dieser Pandemie richtig Angst!

    • Angst hatte ich, um meine Kinder, um meine Schüler und auch darum, dass meine Kinder zu Vollwaisen werden.

      Mittlerweile ist es Wut. Ich weigere mich zu glauben, dass in unserem Schulsystem, welches zwar viel Luft nach oben lässt, aber doch auch einiges zu bieten hat, Menschen Abitur und Uni Abschlüsse erreichen und gleichzeitig so dumm sein können. Das kann keine Dummheit sein, es ist die pure Ignoranz und absolute Emphatielosigkeit.

      Jeder, der mich im Unterricht ertragen muss, weiß, dass ich eine Engelsgeduld habe, wenn jemand nicht in der Lage ist etwas zu verstehen, aber sehr sehr unangenehm werde, wenn jemand bei mir versucht sich mit „dumm stellen“ durch zu mogeln.

      Der Unterschied ist nur, dass ich hier nicht das Sagen habe. Eigentlich eine interessante Frage, oder? Warum haben eigentlich die Kinder, Jugendlichen, Eltern, Erzieher und Lehrer nichts zu sagen, wobei es doch genau um uns geht? Ich unterrichte zwar kein Politik, aber vielleicht mag mir einer vom Fach das mal erklären

    • Mein Gott, warum lassen Sie sich nicht krankschreiben und überbrücken das Jahr??? Das ist doch nun wirklich kein Problem!

      • Bei uns fehlt jemand schon ein halbes Jahr. Wir alle wissen, dass das wegen Corona ist. Beamte bekommen ja unbegrenzte Gehaltsfortzahlung. Die können sich sowas leisten.

        Seine Arbeit ist auf uns verteilt worden. Danke!

        • Sie können nur hoffen, dass Sie selbst niemals krank werden, nucatino.
          Wie unsympathisch. Als ob jemand gerne krank wäre.

        • Nucantino
          In ihrem Geschreibe spiegelt sich eine tiefgreifende Empathielosigkeit, wenn nicht sogar eine menschenverachtendes Denken.
          Ich kenne selbst mehrere Kollegen und Mitarbeiter, die auf Grund von Covid-19 längere Zeit krank waren oder jetzt eben auf Grund pulmonaler, kardialer oder wegen Long-Covid-19 mit schneller Erschöpfung und kognitiver Leistungseinschränkungen arbeitsunfähig geworden sind.
          Sein sie sie froh kein von Covid-19 betroffener Mitmensch zu sein.

          • Die müssen ja nicht einmal selbst erkrankt sein. Die Pflege von nahen Angehörigen in Familienpflegezeit, führt eben auch zu Abwesenheit am Arbeitsplatz. Mit den pandemiebedingten 20 Tagen (sonst 10 Arbeitstage je Elternteil) bezahlter Pflegezeit kommt man bei schweren Erkrankungen nämlich nicht weit.

        • @Nucatino

          Dann ist der SCHUTZ des Kollegen doch der SCHUTZ für alle!

          Sei es wegen Corona, sei es wegen Überlastung.

          Ich wünsche Ihrem Kollegen alles Gute – und ein bisschen mehr Herz für Sie – vielleicht aber sind Sie ja auch genervt und verzweifelt. Wie viele von uns.

  62. Ich teile die Meinung aller Lehrkräfte und Personen in Schulen eingesetzt werden, die nach mehr Schutz für die Kinder und sich verlangen.
    Was ich nicht verstehen kann ist die Differenzierung zwischen Schule und Kitas.
    Immer werden wir gleichberechtigt genannt, wie hier im Artikel, aber ausschließlich die Schulen werden in den Fokus genommen.

    Dabei unterscheiden sich die Probleme doch fast gar nicht.
    Na klar wir testen 2 mal die Woche und wir Mitarbeiter tragen alle freiwillig Masken im Alltag, obwohl wir „in der pädagogischen Interaktion, diese falls notwendig nicht tragen müssten“.
    Aber die Kinder können entweder noch nicht geimpft werden oder die Eltern sind noch unsicher (bei den 5 Jährigen).
    Hier ist meiner Meinung nach wieder mit zuwenig Herzblut an dir Impf-Kampagne herangegangen worden. Und die nötige Empathie um die Eltern zu überzeugen. Leider anscheinend der rote Faden in der deutschen Pandemie-Bekämpfung…

    Und auch wenn wir Mitarbeiterinnen alle geboostert sind, finde ich das Signal sehr falsch, das Kinder sich nach 5 Tagen „Frei testen“ können.

    Seit 2 Jahren schränke ich mich ein, wir treffen die immer gleichen 10 Leute ( ausschließlich Familie) und irgendwie kommt es manchmal so rüber das der Politik langsam „die Puste“ ausgeht.
    Wie alle sehne ich mich nach Normalität und vor allem für meine Kinder und die Kinder und Jugendlichen in Kitas und Schulen. Dies kann aber nicht zu Lasten genau derer gehen, indem man jetzt wieder vorschnell Maßnahmen aufweicht. Da kann man nur hoffen, dass wenn die Welle die Kinder „erfasst“ zahlen wie in anderen Ländern ausbleiben und die Verläufe wirklich so glimpflich sind wie es gesagt wird.

  63. Offenbar gibt es leider noch zu viele Eltern und Lehrer, die sich über offene Schulen freuen und mit den Regeln kein Problem haben. Viele fordern ja sogar die Maßnahmen zu lockern. Insofern wird sich nicht viel ändern. Herr Meidinger allein wird die Politik nicht ändern.

    • Hier auf der Seite befinden sich so ziemlich die einzigen Menschen, die noch immer einen Lockdown mit Schulschließungen befürworten. Sowohl die Lehrer meiner Kinder, als auch alle anderen Eltern im Freundes- und Bekanntenkreis sowie die Familien unter unserer Betreuung möchten offene Schulen und mehr Normalität für Kinder und Jugendliche. Schön, dass diese nach der Ära Merkel endlich Gehör finden.

      • Eigene Argumente ohne Beleg einfach mal als Standpunkt der nachweislichen Mehrheit zu postulieren und die anderen Standpunkte zur Randgruppe zu erklären ist entweder ein Zeichen mangelnder Intelligenz (nur Platz für einen Gedanken im Kopf) oder eine extrem billige Polemik.
        Halten wir mal fest, laut Umfragen ist eine Mehrheit der Eltern nicht dafür die Schulen um jeden Preis (also die Gesundheit ihrer Kinder) offen zu halten. Mehrheit klingt irgendwie nicht nach Minderheit! Oder?
        Die Lehrer sind mehrheitlich für Präsenz-Unterricht, auch hier auf der Seite. Was nicht geht ist Präsenzunterricht zu den jetzigen Bedingungen.
        Das spiegelt sich auch wieder, wenn man in der Schule mit den LuL spricht.
        Distanzunterricht ist purer Stress, Präsenzunterricht ist das Tagesgeschäft. Das hat man drauf. Bei uns an der Schule würden sich bei einer Wahlmöglichkeit trotzdem geschätzte 60-70% für Distanzunterricht aussprechen. Die Zustände sind nämlich brandgefährlich.

      • Wir wollen weder Lockdown noch geschlossene Schulen, stetige Wiederholung erhöht nicht den Wahrheitsgehalt Ihrer Aussagen.

      • Herr Vehrenkamp,
        Sie täuschen sich. Ich weiß nicht, in welchen Kreisen Sie sich bewegen, aber niemand in unserem größeren, meist akademischen Umfeld heißt diese schutzlose Schulöffnung gut. Darunter einige Mediziner, Naturwissenschaftler und Techniker. Vielleicht bewegen wir uns zu wenig in Sozialpädagogischen Kreisen und haben zu wenig Telegram Accounts.
        Sie konnten immer noch nicht erklären, warum sie eine Öffnung ohne Schutzmaßnahmen gut finden, wohlwissend, dass Angehörige Ihrer Schützlinge und diese selbst erkranken werden. Hängt Ihr Job von Schulöffnungen ab? Oder warum wollen Sie diese Durchseuchung?

      • „Hier auf der Seite befinden sich so ziemlich die einzigen Menschen, die noch immer einen Lockdown mit Schulschließungen befürworten.“

        Da haben Sie völlig recht!
        Bis auf die winzige Kleinigkeit zu „Schulschließung“. Dazu möchte ich nur sagen, dass eine gewisse Begriffsstutzigkeit zu diesem Schlagwort bei Ihnen scheinbar nicht mehr geleugnet werden kann, da Präsenzpflichtaufhebung und Gesundheitsschutz des Einzelnen statt verordnete Zwangsdurchseuchung ohne Schutzmaßnahmen das eigentliche Thema ist.

      • Rüdiger Vehrenkemper
        Sie irren sich gewaltig. In meinem weitläufigen Bekannten- und Kollegenkreis findet sich kein Elternteil, der Verständnis für die Verkürzung der Qurantänezeit hat noch für die daraus sich ableitende Durchseuchung unserer Kinder.

      • @Rüdiger Vehrenkamp

        Ich bin für offene – SICHERE – Schulen.

        Wir haben als Lehrkräfte theoretisch ein Recht auf Arbeitsschutz. Unser Dienstherr hat eine FürsorgePFLICHT.

        Wir arbeiten in einem Risikogebiet – nicht meine Worte, aber mein Arbeitsplatz.

        Ich gehe nicht mehr gerne in die Schule – kein Fallschirmspringer springt ohne zweiten Schirm. Ich aber habe erst gar keinen.

        Und so geht es meinen Schüler auch – die haben Angst. Um sich, um ihre Klassenkameraden, um ihre Eltern, um Oma und Opa ….. die sind doch nicht blöd!

        Die wissen genau, dass sie sich in einem nichtsicheren Raum befinden – und dieses Vorspielen von „Normalität“ (röchel, hust, k_tz) trägt nicht dazu bei, dass sie uns vertrauen.

        Sie leben derzeit wirklich in zwei Welten – (UN)sichere Schulen und – laut Politiker:innen – einem viel UNSICHEREN Zuhauses.

        Ja, wir bürden den Kindern jede Menge VERMEIDBARES auf.

        Aber Bildung – bei ständig wechselnder Belegschaft – LÄCHERLICH.

  64. Mit 25 Schülern in einen Raum gesperrt? Arme Lehrer Sorry, mein Mitleid hält sich in Grenzen, denn was sollen Ihrer Meinung nach bitte die Erzieher*innen sagen, die keine Pausen vom „Einsperren“ haben und keine Tische und Masken zwischen sich und den Kindern?

    Erzieherin aus Leidenschaft und immer mit offenen Armen ohne Maske auch für Kranke Mäuse

    • So einen Kommentar kann man sich auch sparen!
      Es sind nicht die Lehrer, die die bekloppten Regeln machen!
      (sage ich als Mutter und Nicht-Lehrerin)

    • Nunja- Beachtet man, dass wir mit immer unterschiedlichen Personen in einem Raum gesperrt sind, kommen Lehrerinnen und Lehrer ne Lehrer mit viel mehr Personen in Kontakt. Manchmal mit bis zu 150-200 Kindern pro Tag.

      Aber mal etwas anderes: Ist Ihnen aufgefallen, dass Sie in einem Lehrerforum unterwegs sind?

    • Josi, was sagen denn die Eltern der Mäuse?
      Sind Sie selbst geimpft und getestet? Ohne Maske? Wo ist Ihr Verantwortungsbewusstsein?
      Oder glauben Sie an die Mär, dass Kinder per se ungefährdet sind?

  65. Mir fehlen hier tatsächlich die Worte! Ich bin sprachlos. Wir sind achtsam, reduzieren die Kontakte und dann so eine Entscheidung! Unverantwortlich! Wenn Studien aufzeigen würden, dass eine Verkürzung der Karanthenezeit von 5 Tagen ausreicht, würde ich das auch unterstützen. Aber von solchen Studien hat niemand gesprochen. Ich finde die Entscheidung fahrlässig, mit einem Schnelltest kann man sich freitesten, zuhause. Bei solchen Entscheidungen, werden die Coronazahlen weiter steigen und viele Menschen sterben. Das macht mich wütend und hilflos zugleich. Ich habe ein schulpflichtiges Kind und ein Kindergartenkind, dass noch nicht geimpft werden kann.

  66. Schlimm für die Lehrkräfte, Erzieher und deren Familien. Wer aber sogar Kinder einem solch verantwortungslosen Experiment und Risiko aussetzt, sollte kein Land regieren, sondern gehört ins Gefängnis. Ein kollektives Regierungsversagen. Die gesundheitlichen Langzeitfolgen für Kinder sind noch nichtmal vollständig abzuschätzen. Wie wohl würde sich wohl so mancher Politiker fühlen, mit einem Kind zu spielen oder seine eigenen Kinder mit ihm spielen zu lassen, das Corona hatte und nach 5 Tagen aufgrund eines vermeintlich negativen Schnelltest wieder als gesund gilt.

    • Daniel Günther, MP von SH, hat sich, als Kontaktperson trotz negativem Schnelltest und einer Boosterimpfung in ein Hotel in Quarantäne begeben.
      Grund: er möchte seine Frau und seine Kinder nicht in Gefahr bringen.
      Die Schulöffnung ab Montag unterstützt er aber trotzdem ausdrücklich.
      Auch die neuen Quarantäneregeln, die Booster-geimpfte nicht in Quarantäne schicken, befürwortet er.
      Es soll ja jeder so halten, wie er es mag, nur dass sich viele Menschen eine nicht angeordnete Quarantäne nicht leisten können, da dann die Lohnfortzahlung wegfällt!
      Wahrscheinlich gilt das für ihn nicht, da er ( im Gegensatz zu EuE, Pflegekräften, LuL, Handwerkern usw.) im Homeoffice arbeiten kann.
      Es bleibt halt ein gewisses “ Geschmäckle“.

      • @Alla

        Der muss natürlich in eine ExtraQuarantäne – Hotel unterstützen – oberste Pflicht.
        Familie schützen – auch.

        Gehen die Kids denn auch brav in eine öffentliche Schule ohne geeignete Maßnahmen? Dann ist er einer von uns!

        Und – er ist sicher gleicher als andere – dabei fand ich seine Entscheidungen und seinen Umgang mit dem Virus bisher gut.

        Vielleicht kreiert er auch nur einen neuen Begriff – HotelOffice. Denn home ist es ja nun wirklich nicht.

        Wie kam das denn raus und rüber? Als guter Geimpfter schützt er nun seine Familie?!

        Ach, so sollten es alle machen – das Hotelgewerbe würde aufleben!

        Oje, darf aber wohl nicht jede(r).

  67. Gott im Himmel, ich bin so froh und dankbar, dass die Quarantänezeiten verkürzt und für Drittgeimpfte sogar ganz aufgehoben werden. Es ist doch ein Unding, Leute zu Hause festzuhalten, die nachweislich (PCR-Test) nicht mehr infektiös sind. Und die anderen müssen die Arbeit mitmachen bzw. sie fällt einfach aus. Eine Katastrophe wäre das bei den ansteigenden Fallzahlen geworden mit all den Kontaktpersonen usw.

    • Zarenthin@ auch Drittgeimpfte stecken sich mit Omikron an und verbreiten es weiter, noch bevor der Test positiv wird oder Symptome auftreten. In dieser Zeit arbeiten sie mit ungeimpften Kindern, gerade im Kita- und Grundschulbereich. Das ist unverantwortlich. Wir haben uns so lange zurück gehalten und darauf geachtet, das Virus nicht zu verbreiten. Ausgerechnet durch unsere Entscheidung zur Auffrischungsimpfung, die uns nicht vor Ansteckung schützt, sondern nur vor einem eigenen schweren Verlauf und damit die Krankenhäuser vor Überlastung, dürfen wir gar nicht mehr in Quarantäne gehen und müssen beruflich zwangsläufig zur Gefahr werden. Ich empfinde es als eine Beleidigung für jeden denkfähigen Menschen, so unfassbar dumm handeln zu müssen.

    • PCR Test! Richtig.
      Aber es gilt auch ein Antigentest.
      Das ist fahrlässig und kriminell!
      Omikron sollte auch im Rachenbereich abgestrichen werden.

  68. „Das geht allgemein nach sieben Tagen, wenn entweder ein negativer PCR- oder Antigen-Schnelltest vorgezeigt werden kann.“

    Es reicht sogar ein Schnelltest? Wow!!!!!!!!!

    • PCR ist einfach für alle zu teuer. Muss man doch verstehen. Und die Schnelltests sind unglaublich zuverlässig, genauso wie PRC Tests.

      Aber eben billiger.

      Und im Schulbereich darf alles nix kosten. Deswegen sind Lehrer ja auch Testzentrumleiter. Kann jeder Depp, also sogar Lehrer. Und Kinder werden nur ganz wenig schlimm krank wenn überhaupt. Und Lehrer sind mit Maske im eiskalten Lüftungszug sowieso immun. Die gehen gar nicht in Quarantäne und müssen sich deswegen auch nicht frei testen. – egal mit welchem Test.

  69. Die kürzere Quarantäne ist längst überfällig. Mehr als einmal saßen Kinder unter unserer Betreuung sowie Freunde meiner Kinder unnötig für 14 Tage zuhause, obwohl sämtliche Tests negativ waren. Was sollte das sein, außer unnötiger Gängelung?

    Am Montag sind bundesweit wieder alle Schulen geöffnet und das ist nach knapp 2 Jahren Pandemie mehr als richtig so. Die Politik hat erkannt, dass wir uns alle früher oder später mit dem Virus infizieren werden, uns aber durch Impfstoffe schützen können. Folglich können wir zurück in ein normales Leben. Das Wasser wird nicht wärmer, wenn man später springt.

    In großen Schritten nähern wir uns dem Frühjahr und es sieht nicht nach flächendeckenden Schulschließungen aus. Wenn es die jetzt im Winter nicht gibt, wird es sie im Frühjahr ebenfalls nicht geben – und das ist gut so!

    • Ja, richtig, was sind schon 2000 tote und unzählige kranke und zerstörte Familie allein durch Covid wöchentlich.

      Passiert es bereit.

    • Herr Vehrenkamp
      Ich habe meine Quarantänezeit selstständig nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt verlängert, da ich vor einem Jahr im Rahmen der Covid-19-Erkranung 12 Tage lang 39° Fieber hatte. Mir wäre nie in den Sinn gekommen, meinen Mitmenschen dem Infektionsrisiko durch meien Erkrankung auszusetzen. Newbenbei war befand sich die gesamte Familie in Qurantäne, ohne dass diese sich bei mir infizierten, weil wir uns an die Regeln gehalten haben.
      Statt dessen wurden hier im Ort bei einer Kontrolle in einem Lenbensmittelgeschäft 5 Personen festgestellt, die trotz Quarantäne einkaufen gingen.
      Ein befreudeter Kollege hatte einen Patienten wiedererkannt, von dem er wusste, dass dieser neu mit Covid-19 infiziert war und unter Quarantäne stand. Er meldete dies bei der Information des Geschäftes, die ihrerseits die Polizei verständigte und daraufhin den Eingangsbereich abriegelte, um anschließend über den Lautsprecher eine Person ausriefen ließ, die sich trotz Coronaauflagen dort aufhielt.
      Es meldeten sich anschließend 5 Personen bei der Information.

  70. Mich erschüttert, wie viele hier im Forum die Schüler als Gefahr für sich sehen, manche, die als Eltern schreiben, natürlich auch die Lehrer für die Kinder – je nach Perspektive.
    Wenn ein Lehrer die Kinder, die ihm anvertraut sind, als Gefahr sieht für sich und seine Familie, dann müsste er den Beruf eigentlich aufgeben.
    Und es wird immer die Forderung nach sicheren Schulen erhoben. Genügen Masken, 3maliges Testen und versetzte Pausen denn nicht aus? Manche denken vielleicht an Luftfilter, nun so welche haben wir auch. Die laufen 15 Minuten auf Grün, dann kommt Gelb und wir müssen lüften. Das hätte ich auch ohne Luftfilter geschafft.
    Was mich auch wundert ist, dass so viele hier unter Decknamen wie „Zarenthin“ oder „Nucatino“ schreiben (dürfen). Vielleicht sind die, die Kinder als Gefahr betrachten, doch keine Lehrerinnen (was mich sehr beruhigen würde).

    • Wenn Sie die Kommentare zu diesem Artikel genauer durchsehen, erkennen Sie, dass ganz viele Erzieher/innen hier schreiben. Also die sagen das von sich selbst, dass sie Erzieherinnen sind.

      Warum soll ich hier nicht kommentieren dürfen? Weil Sie hier nur Ihre Meinung lesen wollen? Woher wissen wir, ob Sie wirklich „Ulrich Bauer“ sind?

    • PS: Wo habe ich denn Kinder als Gefahr bezeichnet? Das ist ein bösartige Unterstellung, die ich hiermit zurückweise.

    • @Ulrich Bauer
      “Die laufen 15 Minuten auf Grün, dann kommt Gelb und wir müssen lüften.”

      Das sind keine Luftfilter sondern CO2 Messgeräte.
      Auch den Rest Ihres Posts halte ich fragwürdig.

      • @Klugscheisser
        Hauptsache, unser neuer Sonderbeauftragter aus dem Hause „Copy&Paste“ fühlt sich bestätigt:

        “ Andreas Würth 9. Januar 2022 um 09:23

        Einer von wenigen guten Kommentaren hier. Danke dafür.“

        Eigentlich hätte Andreas Würth doch schreiben müssen „Bitte informieren Sie sich.“
        Tja.

    • Also, Grundschulen testen nur 2mal, dazwischen sind immer 4 Tage „Blindflug“. Versetzte Pausen gibt es schon ewig nicht mehr und Luftfilter (oder wenigstens CO2-Messgeräte) kennen wir auch nur vom Hörensagen. Masken werden schlampig oder Tage am Stück getragen („Mama sagt, jeden Tag neu ist zu teuer“). Aber Ihrer Meinung nach ist ja alles paletti.

    • @Ulrich Bauer
      Vielleicht lesen Sie die Posts einfach mal, bevor Sie behaupten , dass Foristen die Kunder als Gefahr sehen. Ich lese hier überall, dass aufgrund der fehlenden Schutzmaßnahmen Sorge vor Ansteckung besteht. Für Erwachsene gelten Abstandsregeln, in Büros gibt es Luftfilter etc. In Schulen gibt es immerhin offene Fenster – war nett letzten Freitag, als die am Fenster sitzenden Schüler den Schnee auf Kleidung und Heftern hatten. Kinder sind auch Menschen, und ihnen sollte derselbe Schutz vor Ansteckung zustehen wie er Erwachsenen durch die Arbeitsstättenverordnung (Corona) zugestanden wird.
      Sätze wie der Ihre, dass wir Lehrer Angst vor den Kindern hätten, versuchen vom eigentlichen Problem abzulenken und werden zumeist von Leuten ausgesprochen, die Panik davor dabei, ihre eigene Freiheit zugunsten der Kinder einschränken zu müssen.

  71. Wenn ich als geboosterte Kontaktperson nicht mehr in Quarantäne muss/soll, darf ich dann positiv-getestete Personen offiziell auch besuchen? Wenn nicht, wäre das inkonsequent.

    • Thank you for wearing your mask@ Mit unseren plötzlichen Superkräften, die wir als dreifach Geimpfte haben, wenn wir mit Kindern arbeiten, sollte das tatsächlich so sein! Wir könnten über unsere Arbeit mit den Kindern hinaus so viel Gutes tun und Depressionen, Fettleibigkeit und soziale Ängste bei Erkrankten verhindern, wenn wir sie besuchen, sie umarmen und Ihnen Hühnersuppe kochen würden, wenn wir mit den hustenden Kindern spielen, während die luftknappen Eltern sich in ihren Betten gesund schlafen dürften! Dafür sollten wir in schwierigen Zeiten neben unserer Arbeit mit Kindern täglich ein paar Stunden frei schaufeln, um die Not zu lindern. Ach so ja: Ironie off

    • Seltsame Frage. Es darf (soll) doch niemand Kontakt zu positiv-getesteten Personen haben, außer wenn es sich nicht vermeiden lässt (gemeinsamer Haushalt, Ärzte, Krankenschwestern…).

  72. https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/kommentar-von-ulrich-reitz-omikron-blindflug-die-experten-beraten-scholz-nicht-sie-verstecken-sich-hinter-ihm_id_35846767.html

    „Olaf Scholz Corona-Rat stellt fest, „dass gerade im Bereich der Kinderkliniken ohnehin eine eng limitierte stationäre Versorgungskapazität besteht“. Aber wenn das so ist, welche Schlussfolgerungen sollten daraus gezogen werden?
    Für Deutschlands Bildungsminister wäre es schon hilfreich gewesen zu wissen, ob der Expertenrat angesichts der Bettenknappheit in den Kinderkliniken eine Fortsetzung des Präsenzunterrichts empfiehlt oder eben nicht.

    Nun haben die Bildungsminister beschlossen, den Schulunterricht in Präsenz fortzusetzen, weil das besser sei für die Kinder. Das kann man nachvollziehen.
    Man hätte aber gerne gewusst, ob dies auch noch dann stimmt, wenn vermehrt Kinder schwer erkranken und dann nicht mehr in den Kliniken versorgt werden können. Auch eine Einschätzung, mit welcher Wahrscheinlichkeit es zu einer solchen Notlage kommen kann, wäre hätte man gerne gelesen.“

    Diese Regierung ist leider nicht in der Lage das Land durch diese Pandemie zu führen.

    Wir bestellen gerade tausende, so weiter gemacht auch hunderttausende kranke Kinder. Das ist jetzt schon ein klares Bild.

    Und was dann?

    Wer wird verantwortlich dafür sein?

    Richtig. Niemand.

    • Führung des Landes durch eine Pandemie mit bereits hunderttausend Tote und Millionen Erkrankten bedeutet nicht, weiter so. In dem Sinne ist diese Regierung nicht viel anderes als Corona Leugner.

      Ich bin schon jetzt gespannt, was uns in noch zwei Jahren der Pandemie erwartet.

  73. Für Kinder unter 5 Jahren ist bisher kein Impfstoff zugelassen, und diese Personengruppe erkrankt an dem schweren multiorganischen Syndrom PIMS, was sie bewusst ignorieren und herunterspielen.
    Und auch für die Kinder unter 12 Jahren ist nicht annähernd ausreichend viel Impfstoff vorhanden, um die Willigen in dieser Altersgruppe zu impfen.
    Mit der Pandemie sind wir noch lange nicht durch Wir werden sehen, was kommen wird, und so werden wir entsprechend den S3-Leitlinen reagieren !

    • Genau. Daumen drücken ist genau das richtige für unsere immer in zwei Metern Abstand sitzende und Maske korrekt tragende Schülerschaft in ihren 100 qm Klassenräumen. Damit ist so gut wie möglich jede Infektionsgefahr gebannt.
      Hat Herr Prof. Dr. Müller Schlachmischdod aus Biberammerbau nach eingehender Prüfung der Wildbienennistplätzen auch wissenschaftlich bestätigt. Der muss es wissen.

  74. https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_91428938/corona-experte-zu-omikron-welle-die-kinder-werden-durchseucht.html

    Und so weiter….

    Das heißt in der Konsequenz: Die Kinder werden durchseucht?

    Das muss man so sagen, auf dieses Konzept scheint man zu setzen. Gleichzeitig sehen wir in Frankreich und den USA sehr hohe Hospitalisierungsraten bei Kindern. Das ist eigentlich unverantwortlich.

    Also müsste man die Schulen wieder schließen?

    Die derzeitigen Konzepte sind nicht ausreichend, um die Schulen sicher zu machen. Als Konzept zur Eindämmung wird an den Schulen ja hauptsächlich auf Schnelltests gesetzt, von denen wir jetzt wissen, dass diese unter Omikron weniger verlässlich sind. Wichtig wäre es, die Impfquote unter den Schülern zu erhöhen. In Schleswig-Holstein ist dies zum Beispiel gut gelungen. Hier sind 65 Prozent der Jugendlichen geimpft, in Sachsen sind es gerade mal 30 Prozent. So kann man die Schüler, aber auch deren Familien kaum schützen.

    Es war meines Erachtens ein Fehler, die Impfungen im Kinder- und Jugendbereich so spät und dann teilweise nur eingeschränkt zu empfehlen. Und offenbar gehen die Länder mit diesem Thema auch sehr unterschiedlich um. Jetzt wäre eine massive Impfkampagne auch in den Schulen nötig.

    Genau. Danke Stiko, danke neue Regierung. FÜr nichts.

  75. Das ewige Gejammer der hier kommentierenden Lehrer nervt. Dann kündigen Sie doch und verzichten auf den Beamtenstatus. Viele Arbeitnehmer fürchten gerade um ihren Job, Selbstständige gehen Pleite. Viele weitere Berufsgruppen haben viel mehr Kontakte als Sie.

    Lasen Sie sich impfen! Es gibt immer noch Schulen mit Impfquoten von nur 70 Prozent.

    Die Privilegien Genüssen, aber wenn es mal hart wird, wird gejammert.

    Gehen Sie dich in die freie Wirtschaft. Für Nettolöhne von 4000 plus sind unbezahlte Überstunden und Überstundenkonten von 500 inklusive.

    Man bekommt da Gefühl, Lehrer sehen Schüler und Eltern als Feinde ihrer Privilegien.

    • @Sogehts
      Ein Troll, wie süß, oder jemand, der frei von Ahnung ist. In ersterem Falle: magst Du ein Zuckerle? Bekommst Du auf Telegram, da sind ganz viele, die Deiner Ansicht sind. In letzterem Falle: erst schlau machen, dann gern (informiert) kritisieren. Sonst ist es einfach nur noch amüsant.

    • @ Sogehts
      1. Dann wechseln Sie doch das Forum, wenn Ihnen das Gejammer auf den Keks geht.
      2. Werden Sie doch Lehrer. Momentan gibt es die Möglichkeit des Seiteneinstiegs. Alternativ hätte Sie ja auch Lehramt studieren können.

      Ich kann das einfach nicht mehr hören. Lehrer investieren schon Jahre vorher in ihren Beruf, so wie viele andere Akademikergruppen auch oder z.B. Physiotherapeuten. Das Studium (teilweise mit Auslandssemestern) können nicht immer die Eltern finanzieren.

      3. Wenn Sie hier jetzt das Beispiel der Berufsgruppen mit viel Kontakten ansprechen, dann vergessen Sie bitte nicht, dass diese mit den Menschen über längere Zeit in einem schlecht zu lüftenden Raum sind. Längere Zeit heißt hier Minimun von 45 Minuten, aber oftmals deutlich länger.

      4. Schön, dass Sie meinen, dass Lehrer keine Überstunden hätten/machen. Wenn ich Vertretungsstunden gebe, weil leider eine Kollegin/ein Kollege erkrankt ist, dann geht das auf mein Stundenkonto. Da verbleibt es und winkt mir ab und zu mal erfrischend zu.
      Abbummeln ist aufgrund des Lehrermangels nicht möglich.
      Also auch Lehrer schieben unbezahlte Überstunden bzw. arbeiten noch/wieder dann, wenn Eltern erst erreichbar sind. Das heißt, dass ich oftmals an drei Nachmittagen regulär bis 16 Uhr in der Schule stehe und anschließend ab 18 Uhr teilweise noch Gespräche wahrnehmen muss. Die Unterrichtsvorbereitung erfolgt dann entweder spät abends oder am Wochenende.
      Also auf, der Job ruft. Lehrer sind rar gesät.

      Vielleicht machen Sie einfach mal ein paar Wochen den Job. Und nur als Anmerkung: ich weiß, dass es eine absolute Belastung (physisch, psychisch, finanziell, …) sein kann selbstständig zu sein bzw. in der freien Wirtschaft zu arbeiten. Ich möchte aber mal zu bedenken geben, dass sich jeder, der Arzt oder Pflegekraft usw. wird durchaus dazu entscheidet mit kranken Menschen zu arbeiten. Jemand, der Lehrkraft wird, möchte jungen Menschen Wissen vermitteln.

    • Nur die, die selber mit an der Front stehen, können sich ein Urteil erlauben. Die, die nicht jeden Tag, ohne große Schutzmaßnahmen, mit in den Schulen sind, sollten sich lieber ein wenig mit ihren Äußerungen zurück nehmen. Also,…………..

    • @an alle zuvor

      Lehrer haben ein solches Gehalt‘ das in der frei Wirtschaft Personal- und Budgetvetabtwortung bedingt. Die Bezahlung ist leistungs- und zielorientirrt. Da können Sie nicht einfach sagen, ich fühle mich überlastet. Da stehen Kunden, Umsatz und Projekttermine dahinter.

      Überstundenkonten von 500 kenne ich auch nicht von Lehrern. Überstunden können, ggfls auch erst Jahre später, abgebummelt werden.

      Und ja,! Ich kenne die Interna eines Lehrerberuf aus erster Hand. Familie ersten Grades Grundschuldirektor und Gymnasiallehrer.

      Und keiner von diesen jammert so unermüdlich wie es hier getan wird.

      Und zur Finanzierung eines Studiums…Genau! Nicht die Eltern oder Bafög sondern neben dem Studium arbeiten gehen …

      • @Sogehts
        Thema verfehlt. ( vgl. Artikel oben )
        Sie sind im falschen Forum.
        Aber Sie waren nicht ganz umsonst hier:
        https://www.telefonseelsorge.de/
        Natürlich können Sie auch mit „Familie ersten Grades Grundschuldirektor und Gymnasiallehrer“ reden. Die jammern ja nicht, die haben Zeit!

      • Also mein Mann ist ein „einfacher Facharbeiter“ bei einem großen Autokonzern. Er verdient aber deutlich besser als ich, die ich als GS-Lehrkraft mit A 12 arbeite. Wenn man die unbezahlte Mehrarbeit hinter den Kulissen mit einrechnet, hat er einen deutlich höheren Stundelohn, dazu kommen Boni, von denen ich nur träumen kann. Das Weihnachtsgeld wurde in meinem Bundesland schon vor langer Zeit gestrichen. Budgetverantwortung trägt er übrigens nicht und hat nur eine 34-Stunden-Woche und jede Überstunde wird pinibel angerechnet und darf abgebummelt werden oder wird ausbezahlt. Lehrermangel gibt’s ja nicht umsonst und der wird auch noch weiter steigen. Nebenbei, auch ich habe während meines Studiums (Ja, auch Lehrer studieren!) gearbeitet. Willkommen in der Realität und auf in den Traumjob Lehrer. Viel frei super Bezahlung und von allen geschätzt und respektiert! Oder doch nicht???!

      • Lies doch bitte den Text von Realität noch einmal! Du willst ein besseres Leben? Du brauchst Veränderungen? Dann packe es an – So geht`s.

        Viel Glück wünsch` ich dir.

    • @Katinka Katze

      Wie viele arbeiten denn bei einem “ großen Autokonzern‘ ? BMW, VW, Audi? Und sind die 4000 Netto Normalschicht oder im Dreischichtsystem ? Am Band oder mit selbst bestimmen Arbeitstempo?

      Sie verdienen mit A12 eher im unteren Bereich als Lehrkraft, vergleichen sich aber mit einem der höchst bezahltesten Arbeiterjobs Deutschlands!

      Aber so macht sich jeder seine eigene Statistik…

      Nicht mal Ingenieure als Gruppenleiter ( bis 25 Mitarbeiter) verdienen im Mittelstand 4000 Euro.

      Aber auch hier sehen Dietwohl eher den Ingenieur bei BMW, der in München wohnt und 2000 Euro Miete für 80 qm zählt als Vergleich.

      Na, warum dann noch jammern, wenn’s so einfach ist? Ab ans Band!

      Wenn hier andersartige Meinungen mit „Sie sind im falschen Forum!“ oder ähnlich kommentiert werden, ist es wohl mit der Akzeptanz der Floristen hier nicht weit her.

      Dann ist dies ganze Forum auch nicht weit von der Gruppe,, zu der man hier gern geschoben wird, die wohl etwas mit Telegramm zu tun hat.

      Aber man schwurbelt ja gerne im eigenen Saft.

      Viel Freude beim Baden.

      • Danke fein für diese Erlaubnis.

        Bin spät in den Lehrberuf eingestiegen. Ich habe teils 50 bis 60 AT geschoben. War super bezahlt, aber ich habe umgesattlelt.
        Bis Corona nicht bereut trotz des immensen stressigen Jobs.
        Aber keiner, der nichts selbst Lehrer ist, kann beurteilen, was der Job bedeutet. Auch wenn noch so viele Verwandtschaften ersten Grade von ihrem Job erzählen.
        Selbst erleben ist eine ganz andere Hausnummer.

        Und jetzt möchte ich weiterbaden, danke.

    • Seh ich auch so.Habe mir gerade mal die aktuellen Zahlen hier angesehen.Morgen geht die Schule wieder los,und alles in mir sträubt sich,mein einmal geimpftes Kind dem auszusetzen.Aber er vor vor den Ferien schon zwei Wochen krank.Irgendwann glaubt einem das auch keiner mehr.Bin ehrlich am Verzweifeln.

      • Liebe Maren, bin ich auch, aber ich lasse meine Kinder nicht mit Corona anstecken. Punkt. Sie sind nicht ausreichend gegen Omikron geschützt, sie brauchen auch den Booster! Wenn nötig wird, nehmen wir Kredit auf und bezahle alles was wir müssen, aber sie werden nciht durchgesucht. Oder wandern wir aus, das ziehen wir auch in Betracht.

        Ne, das Leben und die Gesundheit hat man nur einmalig. Dafür lohnt sich kämpfen.

        Meine Kinder sind nicht daran schuld, dass diese Regierung unfähig ist, dass Homeschooling in einem quasi modernen Land immer noch illegal ist, dass Schulsystem aus 1938 datiert.
        Nein, sie sind daran nicht schuld und sie sollen dafür nicht mit ihrer Gesundheit bezahlen.

        • Liebe Monika,ich kann leider weder auswandern noch einen großartigen Kredit aufnehmen.Allein ist das alles nicht so einfach.Und wenn man Bußgelder nicht bezahlen kann,geht man in Haft.Dann kann ich meinem Kind auch nicht helfen und verliere schlimmstenfalls noch das Sorgerecht.

          • Nein leibe Maren, es ist überhaput nicht! Und es macht wriklich Angst, ich habe langsam Angst um ide Zukunft. WOhin das alles führt?

            Offensichtlich ist von der Regierung und KMs ganz akzeptable Corona-Leugner zu sein, solange solche ihre Kinder in der Schule schicken.

            Aber wenn man zu keinem Corona-Leugner gehört und will das Kind nicht durch Präsenzpflicht anstecken lassen, ist seine Tat strafbar.

            Wie kam es dazu? Kann ich mir nicht erklären, gar nichts mehr davon was gerade passiert.

          • Ich meine, ich kann jetzt da draußen gegen Corona Auflagen protestieren und de facto den Hass gegen Corona-„Angsthasen“ verbreiten und das wird akzeptiert. Gar keine Konsequenzen für meine Familie.

            Aber wenn ich meine Kinder gegen Virus schützen will, damit sie nicht erkranken, und in der Schule ist die höchste Inzidenz, das kann man nicht mehr sogar leugnen, dann werde ich bestraft.

          • Das wird auch nichts nützen. Am Ende stecken sie sich noch beim Auswandern während der Flugreise an. Ich würde Schulplolitik auch anders betreiben, hatte meine Kinder lange im Fernunterricht, aber jetzt sehe ich keinen Sinn mehr darin. Ich glaube nicht mehr daran, dass man sich mit Einzelgänger Maßnahmen auf lange Frist schützen kann. Nicht mit Omikron und nicht mit der gegenwärtigen Politik. Wenn das Virus so ansteckend ist und sich jetzt über die Schulen massiv verbreiten wird, dann kann in einigen Wochen vermutlich schon der Gang zur Apotheke ausreichen, um sich sicher mit Omikron zu infizieren. Dafür dann seine Kinder monatelang separiert zu haben wäre auch irgendwie traurig. Mitgefangen mitgegangen, leider. Aber der Gedanke entlastet auch. Nach dem Mott: Wir haben alles getan und mehr geht nicht.

          • Nein, wir haben nicht alles getan. Die Kinder brauchen auch Booster + Präsenzpflicht aussetzen währed der Pandemie (nicht Schulpflicht, nur das es deutlich ist).

            Was Stiko + Regierung hier treibt führt genau zu solcher Entscheidung – die Menschen denken, sie haben alles gemacht und jetzt müssen sie sich doch anstecken lassen.
            Sie geben nach und Politik + Wirtschaft + Ärzte + Lobbys freuen sich.

            Ein paar hunderttausend zerstörte Familie zählen natürlich dazu. Ist doch klar. Wir habe doch alles getan, oder.

            Das ist alles nur nicht war.

            Wir müssen nicht fliegen. Höchst 3-6 Stunden Autofahrt, je nach dem Land. Vier haben wir sogar zum Auswahl ohne Präsenzwang!

    • Ich erwarte von Herrn Lauterbach, dass er mit seiner Behörde solche „Planspiele“ durchführt und sich Maßnahmen überlegt.
      Es wird aber seiner Rolle nicht gerecht, wenn er nur weiterhin den Teufel an die Wand malt, und mit solchen Szenarien die Leute verunsichert. Er soll jetzt einfach seine Job machen.

      • Die Leute sollen endlich mal verunsichert werden, wenigstens aufgrund ihrer Kinder, es herrsche eine gefährliche Pandemie!

        Und nicht wie Sträuße einfach weiterhin ihre Köpfe im Sand stecken. Wir sollen alle zusammenarbieten und sich gegenseitig schützen!

        Herr Lauterbach versucht genau das eben anzudeuten. So verstehe ich mindestens seine Äußerungen.

        Wir können das schaffen. Aber auf gar keinen Fall mit dem Leugnen der Gefahr für die ganze Gesellschaft.

  76. Ach so …. Lehrer haben die höchste Ansteckungsgefahr…… wer denkt da schon an die „blöden Erzieher*innen“ , denen ihr Klientel täglich auf den Schoß rutscht und wir an genießt und vollgesabbert werden ….. wichtig sind nur Lehrer und Schüler …..da möchte ich kotzen ! DANKE GEW und bitte wo ist eine Stellungnahme von VERDI ….wofür zahle ich eigentlich jeden Monat ! Ich möchte Gift und Galle speien vor Wut !!!

  77. Trauriger, aber guter Bericht in der BBC anlässlich von mehr als 150.000 Coronatoten in UK – siehe unten. Dies sollte uns eine Warnung sein, auf Schutzmaßnahmen zu verzichten und keine besseren Schutzmaßnahmen einzuführen wie es derzeit unter Kanzler Scholz der Fall ist. UK hat seine liberale Öffnungs-Politik mit vielen Toten bezahlt:

    „Jo Goodman, co-founder of the Covid-19 Bereaved Families for Justice campaign, said the ‚country needs answers as to why we have suffered one of the highest global death tolls‘.
    ‚This is ever more urgent as deaths from the Omicron variant continue to surge, with little apparently being done to address this. The public inquiry cannot begin its work soon enough,‘ she added.“
    Link zum Artikel und zur Film-Reportage:
    https://www.bbc.com/news/uk-59923936

  78. Erneut vermisse ich eine Berichterstattung bei news4teachers über die Forderung einiger Virologen, für Kinder und Jugendliche die Normalität zurückkehren zu lassen. Passt wohl nicht in das hier gängige Narrativ.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/plus236119126/Offener-Brief-Ex-Charite-Chefvirologe-fordert-Rueckkehr-zur-Normalitaet-fuer-die-Juengsten.html

    Große Anerkennung gibt es von mir allerdings dafür, dass Sie hier alle sachlichen Kommentare zulassen. Es gibt Medien, da ist das leider nicht mehr so.

    • Sorry, lieber Herr Vehrenkamp, wir beten hier nicht die Springer-Medien nach, die seit Pandemie-Beginn eine Kampagne für weit offene Schulen und ohnehin gegen jeglichen Infektionsschutz fahren. Wenn ein – zugegeben namhafter – Virologe aus dem Ruhestand heraus die Durchseuchung von Kindern fordert, ist das für uns nicht wirklich relevanter Nachrichtenstoff. Über die Kinderärzte und ihre Rolle in der Pandemie berichten wir ja öfter – zuletzt hier: https://www.news4teachers.de/2022/01/ausgerechnet-kinderaerzte-verband-kritisiert-lehrerinnen-und-lehrer-hygienekonzepte-an-schulen-konsequenter-umsetzen/

      Herzliche Grüße
      Die Redaktion

      • Es ist und bleibt selbstverständlich Ihr gutes Recht, welche Quellen Sie wie und wo nutzen und aus welchen Gründen Sie dies tun bzw. nicht tun. Nur ausgewogen ist Ihre Form der Berichterstattung dadurch leider nicht.

        • Sehr geehrter Herr Vehrenkamp,

          Ausgewogenheit bedeutet nicht, unreflektiert jedes „Pro“ oder „Contra“ zu veröffentlichen. Wir berichten in einer wissenschaftlichen und politischen Debatte über inhaltlich neue und relevante Argumente – wir zählen nicht Köpfe.

          Grundsätzlich: „Ausgewogenheit“ bedeutet für freie Medien in der Demokratie zunächst mal ein regierungskritischer Ansatz. Die Macht, Entscheidungen zu treffen und durchzusetzen, ist in der Politik einseitig verteilt (nämlich auf Seiten einer Regierung) und keineswegs „ausgewogen“. Indem wir als Journalistinnen und Journalisten Regierungshandeln kritisch begleiten, sorgen wir für „Ausgewogenheit“, ein Stück weit jedenfalls. Unser Auftrag lautet nicht, Regierungen zu beklatschen – das tun die schon selbst. Wir sind auch kein öffentlich-rechtlicher Sender, der faktisch aus Steuermitteln finanziert wird und deshalb zur Neutralität verpflichtet ist (was immer das auch heißen mag).

          Kurz: Wir sind nicht neutral – wir sind stets auf Seiten der Schwächeren. Und das sind im Fall der Corona-Krise die Lehrkräfte, ErzieherInnen, Kinder und Jugendlichen, die ohne angemessenen Infektionsschutz in die Kitas und Schulen gezwungen werden.

          Herzliche Grüße
          Die Redaktion

        • Entschuldigung, aber ein Journalist, der über den Zwang und über mit den Füßen getretene Menschenrechte ausgewogen berichtet, ist gar kein Journalist. Im besten Fall ein gekaufter Schreiber.

  79. Corona hat mich geschlagen. Hab mich ja trotz doppelter Impfung infiziert und halte das auch alles nicht mehr aus. Die psychische Belastung ist enorm. Ich bin erstmal raus aus der Nummer und werde nächste Woche in die Psychatrie einchecken. Habe vor, dort bis mindestens Ende Februar zu bleiben. Aber die ständigen Panikattacken und Angstzustände in der Schule ertrag ich einfach nicht mehr. Vielleicht ist es ja im Frühling etwas besser und ich schaffe es wieder, meinen Beruf, den ich mal sehr geliebt habe, weiter auszuführen.

    • Gute Besserung. Und Sie sind da nicht allein, und es werden noch mehr folgen. Traurige Wahrheit.
      Ich liebe diesen Beruf zur Zeit auch nicht mehr, auch wenn ich weiterhin für die Schüler da bin. Aber diese Zerrissenheit der zwei Welten in denen Lehrkräfte und Erzieher leben, nagt an allen, die mit offenen Augen durch die Welt gehen.

      Erholen Sie sich!

    • Liebe Manda, ich wünsche Ihnen gute Besserung! Und setzen Sie sich selbst und Ihrer Gesundheit vor allem anderen jetzt an erste Stelle, wie lange Sie können und brauchen.

  80. Ich bin nur eine Mutter!!
    Ich habe meine KINDER SEHR LIEBE!!!!!
    Politik ….economie….wichtig
    Peinlich!!!!!, Menschen Menschenverstand
    Meine KINDER gehen mit Angst zu Schule !!!!

    Wir sind keine Werte

  81. Ich dachte es geht darum die Pandemie zu bekämpfen und nicht weiter zu befeuern. Aber da habe ich mich wohl geirrt.
    Ich frage mich wirklich langsam was die Regierung dagegen hat Wechselunterricht für Schulen zu beschließen. Die Schulen sind mit Kindern vollgestopft und anstatt Maßnahmen zu ergreifen die wenigstens die Infektionszahlen nicht in die Höhe schießen lassen geht man eher einen anderen Weg. Das zeigt Mal wieder wie sehr es darum geht die Pandemie zu stoppen nämlich gar nicht sonst würde man längst den Schulbetrieb umgestalten. Aber leider ist die Regierung zu stur um vernünftig zu sein. Dazu kann ich nur sagen: den Preis zahlen die Menschen selbst für unüberlegte Vorkehrungen.

  82. Ich kann alle Lehrer verstehen. Die Gefahr, dass in einer Klasse Corona ausbricht, ist existent, und da viele Lehrer zu den Risikogruppen gehören, ist die Angst verständlich.
    Ich sage jedoch, die Schulschließung, pardon, die gab es ja nicht, de facto war es eine … das Homeschooling wäre für die Eltern auch mit Ängsten behaftet. Ich arbeite im Krankenhaus, mein Mann als Physiotherapeut.
    Wir können nicht ins Homeoffice.
    Wir können die Kinder nicht betreuen, weil wir nicht da sind.
    Wir stehen alleine da.
    Und wir müssen beide arbeiten, weil wir sonst zu wenig verdienen.
    Klar, wir könnten unbezahlten Urlaub nehmen.
    Wer dreht die COVID Patienten dann in Bsuchlage oder macht die Hausbesuche bei den Dementen?
    Wer bezahlt unsere Miete?

    Was mich an der Diskussion echt stört, ist, dass die Lehrer hier nicht in der Lage sind, sich in Eltern hineinzuversetzen. Ein wenig Empathie hat noch nie geschadet. Ich habe für die Lehrer auch Verständnis und Respekt in dieser Pandemie. Das erwarte ich auch von Lehrern gegenüber den Eltern.

    Die Lehrer an unseren Schulen engagieren sich sehr und ich glaube, wir arbeiten gut zusammen. Wäre schön, wenn der Ton hier wieder etwas versöhnlicher würde.

    • @ Annenbaum T
      Ich kann Sie wirklich gut verstehen und habe großen Respekt vor Ihrer Arbeit. Was Pflege-und Krankenhauspersonal leisten seit 2 Jahren ist wirklich enorm. Aber ich kann auch die Lehrer verstehen, deren Arbeit noch nie wertgeschätzt worden ist. Die typischen Vorurteile eben.
      Es hilft niemandem, sich immer gegenseitig die Schuld zuzuweisen. Alle sollten bestmöglich geschützt durch diese Pandemie kommen und das geht nur mit Ehrlichkeit, Respekt und Vertrauen. Leider passiert das politisch nicht und einige Medien verbessern die Situation auch nicht. Und wenn man hier einige Kommentare liest, vermisst man Solidarität und Mitgefühl. Mich nervt das einfach nur.
      Bleiben Sie gesund.

    • Es geht um mehr Schutz an den Schulen.

      Es geht darum, dass Grundschüler und Berufsschüler alle in einen Topf geworfen werden, ohne die Altersunterschiede zu beachten.

      Es gab Notbetreuung.

      Stattdessen:
      Über 18 jährige Wange an, tells die Masken fast bis zu den Knien hängend, im kalten Winterluftzug bei um die 10 Grad.

      Und da kommt der Gedanke nun mal, dass Schule zu reinen Aufbewahrungsorten verkommen sind. Denn wer kann schon in so einer Umgebung lernen?
      Auch Lehrer haben Kinder und brauchen auch Notbetreuung.
      Das mal einfach als Nebennotiz.

  83. @Liebe AnnenbaumT,

    sehr guter Beitrag!

    Genau! Die meisten Floristen hier sehen die Eltern als welche, die sich ihrer Kinder entledigen wollen, weil sie keine Erziehungsarbeit leisten wollen.

    An Infektionen in der Schule sind die umgeimpften Eltern Schuld.

    Die Eltern sollen für die Interessen der Lehrer demonstrieren gegen

    Und an psychologischen Folgen der Pandemie, am Übergewicht und Wissenslücken sind die Eltern nun Schuld.

    Und überhaupt sind die Kinder ja glücklich mit Distanzunterricht.

    Also alles gut, oder?

    Elternbashing?

    • So bringt diese unverantwortliche Politik die Menschen gegeneinander auf. Die Situationen in den einzelnen Familien sind unterschiedlich. Deswegen gab es vormals auch die Option der Notbetreuung. Ich verstehe die Lehrer hier nicht als generelle Lockdownvertreter und auch nicht als empathielos gegenüber den Eltern, sondern in echter Sorge um die Gesundheit von Kindern, deren Angehörigen und natürlich auch sich selbst und der eigenen Familie. Das Homeschooling oder der Wechselunterricht sind viel aufwändiger und arbeitsintensiver. Hier schreiben Menschen, die angesichts der empathielosen und spaltenden Politik zunehmend erschöpft sind und politisch kein Gehör finden. Der Meinungsaustausch ist wichtig. Wir sitzen alle in einem Boot und sollen aus politischer Sicht vorrangig für wirtschaftliche Interessen funktionieren. Eltern, Schüler, Erzieher und Lehrer. Die Ambivalenz im Umgang mit dem Thema Schule gegenüber dem erwarteten Verhalten im Privatbereich sowie in anderer Witschaftsbereichen (Homeoffice) ist doch augenscheinlich. Wir sollten uns nicht gegeneinander auspielen lassen, denn genau das passiert angesichts des wirtschaftlich/ politischen Drucks, der über das Framing der „sicheren Schulen“ aufgebaut wird. Eine möglichst normale Kindheit wollen alle hier für die Kinder, aber auch eine gesunde. Dafür setzen sich hier viele ein und erleben in der Schulsituation das Gegenteil dessen, was politisch dargestellt wird.Der Gesundheitsschutz ist ein Glücksspiel. Damit geht es auch vielen Schülern nicht gut.

    • @Sogehts
      „Und an psychologischen Folgen der Pandemie, am Übergewicht und Wissenslücken sind die Eltern nun Schuld.“
      Nein, natürlich nicht.
      Die Lehrer sind doch an allem schuld. An ALLEM.
      Neiden Sie das den Lehrern etwa auch noch?
      Die Lehrer sind also auch und besonders am Übergewicht der SuS schuld, denn sie haben ständig Lieferando zu den SuS nach Hause bestellt.
      Meine Güte! Was Sie sich wohl als nächstes ausdenken?

    • @Sogehts
      Respekt, Sie stehen total auf die „ich tu mal so, als ob der andere gesagt hätte, dass…“ – Rhetorik (gibts dafür nen Fachbegriff?). Damit sind Sie absolut qualifiziert für den Job als Kultusminister – denken Sie nur an „Schulen sind keine Treiber der Pandemie“. Und, haben Sie neben Keiltreiberei noch andere Ziele? Irgendwas Konstruktives vielleicht?

  84. Annenbaum T,
    ich habe großes Verständnis und es ist uns nur möglich unsere Kinder aus der Gefahrenzone zu bringen, weil sie keiner Schulpflicht mehr unterliegen. Sie wollten auch selbst raus, da Schule nur noch aus Klausuren und infizierten Mitschülern bestand. Die Stimmung war unter Null, auch bei den Mitschülern.
    Es wäre eine vernünftige Lösung gewesen, die Schulen dadurch zu entzerren, dass die Oberstufen und Berufsschulen in den Distanzunterricht schalten. Keine Firma möchte sich mit Praktikanten Omikron ins Haus holen.
    Ältere Schüler benötigen auch keine häusliche Betreuung mehr. Es ist völlig unlogisch und unverständlich, dass nicht einmal dieser Schritt unternommen wurde. Selbst 20jährige werden ab morgen mit 25 anderen in ein Klassenzimmer gepfercht.
    Für jüngere Kinder ist das nur schwer umsetzbar, aber warum kein Online Unterricht von Risikolehrern für Risikokinder? Win-win für beide Seiten. Ein befreundetes Paar hat ein schwer lungenkrankes Kind, das noch nicht geboostert ist. Aber nicht einmal Risikokinder wurden bedacht.
    Ich glaube, dass die Verzweiflung inzwischen bei allen groß ist und der Ton deshalb rauer wird.
    Eltern, die schulpflichtige Kinder haben, sind mindestens ebenso betroffen wie Lehrer. Mehr als boostern und hoffen, dass der Booster hält, bleibt nicht mehr übrig.

  85. Wie und von wem wurde die nicht-Aussetzung der Präsenzpflicht begründet? Wem würde es schaden, wenn Eltern, die es leisten können, ihre Kinder zu Hause beschulen, um gefährdete Haushaltsangehörige vor Corona zu schützen? In keinem europäischen Land, außer Deutschland, werden Eltern „straffällig“, wenn sie die Schüler in der pandemischen Situation zu Hause beschulen. Wie isoliert man ein Kind in einer kleinen Wohnung, damit es niemanden ansteckt? Morgen muss ich mein Kind losschicken, mit der Angst um das Leben eines Familienmitglieds.

  86. Ich bin leider erst jetzt auf die Seite aufmerksam geworden.
    Endlich lese ich mal vernünftige Kommentare zum Thema Corona insbesondere in Bezug auf Kinder und Jugendliche!

    Auch wenn ich selbst weder Lehrerin noch Erzieherin bin (obwohl ich Lehramt studiert habe, dann aber mit meinem Mann zusammen in der Selbstständigkeit gelandet), habe ich viel mit Kindern zu tun, auch in Schulen.
    Ich bin aktiv im Sportverein als Übungsleiterin vor allem im Bereich Kinder tätig und habe zusätzlich in den letzten Jahren in insgesamt 3 Schulen (Grund- bzw. Gesamtschulbereich) Kooperationsangebote im Sport betreut. In allen 3 Schulen war ich auch zeitweilig (ändert sich in unterschiedlichen Schuljahren auch mal) während der Pandemie tätig.
    Alle Schulen hatten prinzipiell tolle Hygienekonzepte: abgeklebte Laufwege auf dem Boden, Pfeile in Laufrichtung, überall Plakate mit AHA-Regeln, Maskenpflicht auf den Gängen, teilweise eigene Bereiche für einzelne Klassen im Schulhof, usw.
    Eigentlich durften Klassen nicht gemischt werden,…..
    Die Praxis sah aber vor allem am Nachmittag (Ganztagsbetreuung) völlig anders aus:
    Zimmertür auf- die Kinder strömen aus den Klassenzimmern, begrüßen andere, an Laufwege hält sich niemand, Masken werden von manchen Kindern getragen, teilweise korrekt, teilweise zumindest im Gesicht, teilweise am Arm,… (wie eben auch beim Rest der Gesellschaft), aber auch nicht alle Betreuungspersonen halten sich immer daran, Abstand-Fehlanzeige.
    In der Sporthalle sind Masken sowieso kein Thema (Sport mit Maske funktioniert eben nicht wirklich), auf dem Gang theoretisch schon, praktisch werden sie aber regelmäßig in der Umkleide vergessen oder sie bleiben in der Halle liegen.
    Manche Kinder erzählen dann, beim Sportunterricht sollen sie die Masken in der Umkleide lassen….
    In einer Schule sind mehrere Gruppen gleichzeitig in der Halle (auch von anderen Schulen), durch Vorhang getrennt, aber auf dem Gang begegnen sich doch alle, obwohl Beginn und Ende zeitversetzt sind. Zusätzlich wird noch eine weitere Gruppe (ebenfalls Ganztagsbetreuung, aber andere Klassenstufe) gleichzeitig im Gang betreut.
    Das zu den tatsächlichen Zuständen in den Schulen.
    Aus einer der Schulen noch ein Statement einer Schülerin im Dezember 2020, als noch davon ausgegangen wurde, dass der Unterricht bis Weihnachten aufrecht erhalten werden solle (tatsächlich wurden die Kinder dann doch eine Woche früher in die Ferien geschickt, die dann auch mehrere Monate gingen…):
    „Ich weiß nicht, wo ich Weihnachten verbringen soll, da meine Mutter mit ihrem Freund ins Ausland reist, mein Vater aber schon über 50 ist und ich Angst habe, ihn anzustecken, weil ich bis Weihnachten in die Schule muss.“ Es waren zu der Zeit immer wieder Kinder in Quarantäne, weil sie selbst infiziert oder Kontaktpersonen waren, die Befürchtung war also nicht ganz unbegründet. Das Mädchen war in der 5. Klasse und kein Kind, das generell nicht zur Schule will!
    Diese psychischen Belastungen von Kindern, WEIL sie zum Präsenzunterricht gezwungen werden, werden gerne mal außer Acht gelassen, denn die hört man einfach nicht, die leiden still vor sich hin….

    Nun zu den Sportgruppen:
    Im März 2020 kam der lockdown sehr plötzlich. In der Zeit konnte man sich nur von Woche zu Woche hangeln, wann was wieder geht. Ich bekam in der Zeit einiges an feedback von Eltern und Kindern, dass ihnen der Sport bei mir fehlte. Da dauerte es auch viel zu lange, bis für Kinder wieder Angebote möglich wurden, denn da konnten zuerst die Erwachsenen unter Auflagen wieder was machen.
    Um dennoch den Kontakt zu erhalten und den Kindern Motivation und Anleitungen zu geben, habe ich Videos erstellt, was allerdings mit vielen Hürden behaftet war, da das Material in der Halle war, diese aber nicht zugänglich, Geschäfte, die das anboten, waren ebenfalls geschlossen, die Technik musste angepasst werden,…
    Als dann bis zu den Sommerferien immer noch kein Training für Kinder möglich war, habe ich das sonst übliche Sommerfest auf dem Vereinsgelände, was ja auch nicht möglich war, abgeändert in eine Sommerfestrallye in einer Parkanlage in der Nähe unseres Sportgeländes. Ich habe dafür verschiedene Stationen erarbeitet mit sportlichen Inhalten (ähnlich denen, die normalerweise in den Trainingseinheiten behandelt worden wären). Ich habe eine Karte auf Maps erstellt, auf denen die Stationen eingezeichnet waren, dazu an allen Stationen laminierte Karten mit den Nummern und den Aufgaben aufgehängt, die Aufgaben und Laufzettel per mail an die Eltern geschickt und mit Kreide Pfeile auf den Boden gemalt für die Laufstrecke. (wie eben bei einer Schnitzeljagd). Dazu habe ich allen Eltern eine Materialliste geschickt, damit sie selbst alles mitnehmen konnten. Zusätzlich habe ich aber auch 2 Helfer an verschiedenen Stellen platziert, die Material zum Ausleihen für die, die selbst keines hatten oder es vergessen hatten, bereit hielten. Beim Start habe ich zusätzlich Stifte, Aufgabenblätter und Laufzettel in Klarsichtfolien bereitgestellt, damit auch die, die das vergessen hatten, mitmachen konnten. So konnten dann die Kinder mit ihren Eltern und teilweise Geschwistern den Parcours individuell durchlaufen. Am Ziel wartete ich dann mit Medaillen und Süßigkeiten, die die Kinder sich dort erklettern konnten – also alles mit Abstand und ohne Kontakte.
    Da dies so gut angekommen ist, habe ich dann im November 2020, als nach den Herbstferien die nach den Sommerferien begonnen Sportkurse wieder abgebrochen werden mussten, weitere Karten erstellt (4 verschiedene) mit jeweils mehreren Aufgaben in verschiedenen Schwierigkeitsstufen. So konnten die Kinder trotz lockdown angeleiteten Sport machen. Keines der Kinder aus meinen Sportgruppen kam mit Adipositas oder Bewegungsmangel aus der Zeit der pandemiebedingten Einschränkungen.
    Ich weiß auch von vielen Lehrern, die sehr kreativ waren und mit den Kindern ständig in Kontakt auch ohne ständigem Präsenzunterricht.

    Nun wird alles zwangsweise offengehalten. Im Frühjahr 2021 wurde schrittweise alles hochgefahren, jede Woche andere Bedingungen und Regelungen. In der Zeit kamen zunächst sehr viele Kinder zu den Sportangeboten. Als die Schulen dann allerdings wieder ganz hochgefahren waren (inklusive Nachmittagsbetreuung) war es einigen Schulkindern zu viel und sie blieben wieder weg.
    Im Herbst ging es dann zunächst recht normal los (mit wenigen Einschränkungen), als wir noch draußen waren. Nach den Herbstferien in der Halle theoretisch auch noch, aber da merkte man schon den Anstieg der Infektionszahlen, besonders bei den jüngsten Kindern, denn da war nie mehr als die Hälfte der Kinder da, teilweise wegen eigener (auch falsch) positiver Tests, teilweise wegen Ausbrüchen in der KiTa, teilweise wegen kranken Familienmitgliedern.

    Ich habe bewusst darauf verzichtet, direkt nach den Ferien wieder mit dem Training zu beginnen, damit ich zunächst das weitere Geschehen abwarten kann, bin aber gespannt ob und wie es dann übernächste Woche losgehen wird.

    Ich bin übrigens froh, dass meine Kinder beide erwachsen sind und nicht mehr zur Schule gehen. Beide studieren und sind sehr verantwortungsbewusst, waren auch schon mehrmals als Kontaktpersonen in Quarantäne, obwohl sie sich immer nur mit wenigen anderen getroffen haben. Aber beide sind vollständig geimpft und testen sich trotzdem immer, wenn sie uns besuchen oder sich mit anderen treffen, freiwillig.

    Zum Schluss hätte ich aber noch eine Idee für die Schulen:
    Bildet in den Klassen feste Lerngruppen von 2-4/5 Schülerinnen und Schülern. Am besten sind darunter Freunde, Kinder, die nicht zu weit auseinander wohnen, sowie Kinder aus eher weniger privilegierten Familien bzw. Familien mit dringendem Betreuungsbedarf (beide Eltern in systemrelevanten Berufen) und Familien, bei denen die Betreuung zuhause problemlos möglich ist und auch funktionierende Technik vorhanden ist. Lasst diese zunächst im Präsenzunterricht zusammenfinden und dann auch im Distanzunterricht zusammenarbeiten. Kleine Gruppen können sich eher treffen als größere. Wenn dann jede Gruppe einmal pro Woche (oder falls möglich auch zweimal) in die Schule kommen kann, wäre auch der direkte Kontakt zu den LuL vorhanden. Natürlich wäre das zunächst eine organisatorische Herausforderung, aber eine Lösung, die bestmögliche Bildung (auch sozial) bei größtmöglichem Gesundheitsschutz ermöglicht.
    Mit Hybridlösungen verschiedener Art konnte ich in den letzten Monaten einige Erfahrung sammeln und das hat immer gut geklappt. Darunter war auch eine Veranstaltung, ähnlich wie aus meinem Vorschlag, nur mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in jeweils größeren Gruppen, aber auf Bundesebene.

  87. sorry für den langen Text eben, war mir einfach ein Anliegen, mal einen weiteren Aspekt und weitere Erfahrungen ins Spiel zu bringen.

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