Schulöffnungen in Hessen: „Als Kultusminister auf diesen Tag hingefiebert“

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WIESBADEN. Seit dem heutigen Donnerstag ist an Hessens Schulen erstmals seit Beginn des Corona-Lockdowns im vergangenen Herbst wieder Präsenzunterricht für alle Schüler angeboten worden. Das wurde möglich, da alle Regionen die Stufe 2 des hessischen Stufenplans erreicht hatten.

Freut sich: Hessens Kultusminister Alexander Lorz. Foto: HKM/ Patrick Liste

Diese Stufe greift, sobald die Inzidenz nach der Stufe 1 weitere 14 aufeinanderfolgende Tage unter 100 lag oder sobald die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 50 lag. Der Wert beschreibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen binnen sieben Tagen je 100.000 Einwohner. Die Testpflicht für alle Schüler zweimal in der Woche bleibt bestehen.

«Als Kultusminister habe ich auf diesen Tag hingefiebert – immerhin mussten Schüler, Lehrer und Eltern zum Teil mehr als sieben Monate darauf warten, wieder täglich in die Schule gehen zu können», sagte Ressortchef Alexander Lorz (CDU). Auch im neuen Schuljahr solle jedes Kind fünf Tage die Woche in die Schule gehen dürfen. dpa

Die Kultusminister schaffen es immer wieder, noch einen draufzusetzen: Jetzt erklären sie Corona in Schulen für beendet!

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7 KOMMENTARE

  1. 7 Monate? Weiß der Mann überhaupt etwas? Bei mir waren es so viele nicht. Kann am Bundesland liegen. Ich war gefühlt ständig in der Schule, weil Abschlussklassen seit Januar-egal bei welcher Inzidenz- beschult wurden. Für den Rest galt Distanzuntericht ab Mitte Dezember. Aber auch diese Schüler sind seit Wochen im Wechselunterricht. Macht mit Ferien maximal 4 Monate. Ich gehe seit Januar täglich in die Schule – schön, dass er darauf hingefiebert hat. Ich -ohne Impfung – nicht wirklich.
    Und nochmal: Schulen waren nie geschlossen!!!
    Das Unwort. Je nach schulischen Gegebenheiten -für die weder Schüler noch Lehrer, dank Nicht-Ausstattung nichts können – sind alle im Dauereinsatz mit Mehrarbeit.
    Und ich danke schon für die Kommentare, wo die Lehrer Schuld sind und es nicht gut gelaufen ist.
    Bitte bei KM beschweren, weil die Lehrkräfte können nichts für die Ausstattung. 30 Jahre gespart hat während Corona Zeichen hinterlassen.
    Und auch an etwaige unzufriedene Eltern: Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz der SuS (eiskalte Klassenzimmer, keine Luftfilter) wird es auch dieses Jahr geben. Die Pandemie ist leider nicht vorbei. Es wird eure Kinder treffen – nein nicht mehr die jammernden Lehrer, die sind geimpft. Wir kämpfen für die Kinder.

  2. Im Gegensatz zu den SuS ist er vermutlich geimpft, hat ein Einzelbüro, darf Luftfilter verwenden und stets Abstand einhalten. Von daher ist es wahrscheinlicher, dass die SuS oder ihre Eltern fiebern, als dass er das tut.

  3. Ach je, wenn Herr Lorz doch mal wirklich wegen Corona gefiebert hätte, dann wäre sein Enthusiasmus für die vollständigen Schulöffnungen sicherlich erkennbar eingebremst.

    Da aber er und die anderen Luftpumpen in den KMs über Luftfiltergeräte und andere wirsame Maßnahmen und Verhaltensregeln (z.B. keine analogen Kontakte in Schulen für sich selbst und die eigenen Behördenmitarbeiter) verfügt (im doppelten Wortsinn) haben waren sie ja auch in den vergangenen Monaten durchgängig „safe“…da kann man sich dann schon mal unreflektiert freuen, wenn es für die anderen nochmal ne Extrarunde auf dem Karussell gibt, auch wenn denen schon lange zum kotzen zumute ist.

  4. In der Selbstverwirklichung und im Lügen ist er wirklich Spitze. Alle in der Schule wurden in volles Risiko geschickt ohne jeglichen Schutz, Lehrer wurden nicht in Quarantäne geschickt (sind ja virusresistent), Gutachten wurden nach persönlichen Wünschen verfasst und dann herangezogen, um Schulen um jeden Preis offen zu halten und die Leute für dumm verkauft. Er sollte sich mal fragen, wie viele Menschen wegen ihm erkrankt oder verstorben sind. Schulen sind ja keine Treiber der Pandemie. Da wird einem wirklich übel.

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