Laschet will Quarantäne in Schulen aufweichen und Inzidenz als Corona-Maß „ergänzen“

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DÜSSELDORF. Nordrhein-Westfalens Regierungschef Armin Laschet (CDU) erwartet von der Ministerpräsidentenkonferenz Beschlüsse zur Ergänzung der Sieben-Tage-Inzidenz als Maßstab für Maßnahmen gegen Corona. «Mit zunehmender Impfquote müssen wir ein breiteres Spektrum berücksichtigen», sagte Laschet am Dienstag im Düsseldorfer Landtag. Auf der Grundlage verschiedener Indikatoren wie der Krankenhausbelegung und dem Impffortschritt gelte es, einen klaren Mechanismus für Schutzmaßnahmen zu entwickeln. Die geltenden Quarantäne-Regeln für den Schulbetrieb hält er für zu streng.

«Wir bereiten uns sehr genau für die Zeit nach den Sommerferien vor, so dass dann ein sicherer Schulstart beginnen kann», hatte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) schon vor Wochen erkärt. Foto: Land NRW / Phil Dera

Dazu werde bei der Konferenz der Regierungschefs über einen Vorschlag beraten. «Ein erster Durchbruch wird am heutigen Tag gelingen», sagte der CDU-Vorsitzende und Unions-Kanzlerkandidat. Krankenhausbelegung, Impfquote und Inzidenz reichten allein aber nicht aus. «Das muss weiterentwickelt werden», sagte Laschet. Die Ministerpräsidenten schalten sich am Dienstag zu einer Videokonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammen.

„Wir wollen, dass der Unterricht der Kinder nach den Ferien in Präsenz stattfindet“

An den Schulen sollen nach Laschets Worten (CDU) möglichst nicht mehr ganze Klassen in Quarantäne geschickt werden, wenn sich ein einzelnes Kind oder ein einzelner Jugendlicher mit Corona infiziert hat. Die Gesundheitsminister berieten derzeit darüber, welche Quarantänemaßnahmen notwendig seien, sagte Laschet am Dienstag im Düsseldorfer Landtag.

„Wir wollen, dass der Unterricht der Kinder nach den Ferien in Präsenz stattfindet“, betonte der Regierungschef. Zum Schulstart in Nordrhein-Westfalen in der kommenden Woche werde es ähnlich wie im vergangenen Jahr wieder eine Maskenpflicht im Unterricht in allen Klassen geben. Wo nötig, würden Luftfiltergeräte eingesetzt. Das Land habe dafür viel Geld bereitgestellt, das viele Kommunen genutzt hätten. Gefördert werden mobile Luftfilter aber nur in Schulräumen, die sich nicht ausreichend belüften lassen. News4teachers / mit Material der dpa

Reicht das? Baerbock fordert „mindestens“ eine CO2-Ampel für jeden Klassenraum – Ärzte-Chef: Wir brauchen Luftfilter!

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53 KOMMENTARE

  1. Der lasche Laschet verharmlost mit seinem Geschwätz die Pandemie. Kinder und Jugendliche sind keine Treiber der Pandemie. Die Quarantäne aufzuweichen und somit den Unterricht zu gewährlweisten und andere Menschen damit zu gefährden spricht für sich. Leider langen die Luftfiltergeräte nicht für alle Klassen Herr Laschet. Herr Laschet kämpft schwer und mit allen Mitteln nach Wählerstimmen und vertritt mit viel Dummheit einen aufgeweichten Gesundheitsschutz. Mit der Gesundheit spielt der lasche Laschet von vielen Kindern und Jugendlichen und lehnt sich gegen Ärzte, Herrn Wieler, Herrn Dorsten weit aus dem Fenster. Die Politik hat die Weisheit mit den Löffeln gefressen. Die letzten in der Reihe und deren Familien werden einer Gefahr ausgesetzt und ohne jegliches Gewissen der Schülergeneation gegenüber.

    • Sicherlich möchte die Wirtschaftslobbymarionette Laschet nebenbei die Stimmen vieler angestrengter und gestresster Eltern mitnehmen. Aber möchten wir wirklich statt sicherem Unterricht monate- oder jahrelang ein Long-Covid-Kind zuhause versorgen? Nein, wir Eltern sind nicht damit einverstanden, dass unsere Kinder verheizt werden!

      • Warum heisst es wohl Pandemie? Das ist gross und weltumfassend, dazu muss man es nicht erst aufbauschen. Sonst wäre es eine Epidemie. Und, dass viele Politiker mehr an ihr Wahlergebnis als an den Schutz der Bevölkerung, besonders der nicht wahlberechtigten, denkt, ist sonnenklar. Dies zu erkennen ist kein „Unsinn“. Es ist eher naiv, das nicht zu erkennen. Oder es ist der gepkante Versuch andere am Denken zu hindern.

      • Nein das tut Rosa und andere nicht, Schuppentier. Wenn du von Long Covid keine Ahnung hast, wieso redest du dann hier mit? Les einfach weiter deine Bild Zeitung und informier dich bei Ballweg und Schiffmann über die bösen Maßnahmen. Die Bustour kommt bestimmt auch bald in eine Stadt in deiner Nähe, da kannst du dann 20 Gleichgesinnte kennenlernen. Unerträglich dieses Verharmlosen!

      • @Schuppentier20

        Vielleicht reagieren Schuppentiere anders als Normalsterbliche. Das weiß ich nicht.

        Aber ich glaube, es wird Zeit den Panzer zu verlassen und sich der Realität – auf der ganzen Welt – zu stellen.

  2. … und Rumpelstilzchen hüpfte um das Feuer und rief immer wieder: „Wir wollen, dass der Unterricht der Kinder nach den Ferien in Präsenz stattfindet“ … – das hatte ich gerade als Bild vor dem inneren Auge, als ich das Zitat las.
    Ja, was wollen wir eigentlich? Der Mann kümmert sich doch nur darum, dass trotz erhöhter Weitergabegefahr nicht daheimbleibende Kinder seiner Wirtschaft nicht schaden, um die er sich aufopferungsvoll kümmert. Lobbyisten wollen schließlich gehegt und gepflegt werden – was kümmern uns da ein paar sich ansteckende Kinder und Lehrer?
    Ironie aus: Es hilft nur die unbedingte Verhinderung dieses Mannes als Bundeskanzler. Wer ein solches Format nicht füllen kann, gehört da einfach nicht hin. Sonst erwartet uns eine immer weitere Verlängerung der Pandemie mit immer neuen Virus-Varianten. Dafür muss man kein Experte sein, um sowas zu verstehen. Aber wenn man andere Interessen höher stellt als Menschenleben (auch eine Long-Covid-Geschichte zerstört letztendlich Teile eines Menschenlebens), kommen so dämliche Rumpelstilzchen-Wünsche raus … Nochmal: bitte nicht wählen! Und DASS der Mann das nötige Format ohnehin nicht füllen kann, beweist er jeden Tag aufs Neue. Um über den Tellerrand seiner eigenen Befindlichkeiten zu schauen und auch an andere zu denken und nicht nur an die persönliche Karriere, muss man ein deutlich anderes Format zeigen.
    In den Kommentaren unter einem anderen Artikel wird nach strafrechtlichen Konsequenzen gerufen, weil man wissentlich Menschenleben aufs Spiel setzt – warum passiert das nicht reihenweise in unserer Politiker-Riege? Mittlerweile wäre ich selbst als Wirtschafts-Boss sauer auf diese Leute, weil man seit mehr als einem Jahr die Pandemie durch solche Entscheidungen verlängert, obwohl es nicht sein müsste. Schulen auf/Quarantäne „verkleinern“/Auflagen lockern trotz schnell steigender Inzidenzen sind alles Mittel zur Pandemieverlängerung. Aber Rumpelstilzchen tanzt …
    Sorry, ich kann es aber nicht schöner sagen, sonst würde ich lügen: Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich k… möchte, wenn ich daran denke, wie uns unser nächstes Schuljahr versaut wird. Ich will nicht für Wahlkampf missbraucht werden, und ich will auch nicht, dass meinen Schülern das passiert!

    • Ich glaube ich kann dieses Jahr einfach niemanden wählen. Keine Partei verdient auch nur einen Bruchteil meiner Stimme. Deshalb werde ich auch nicht wählen gehen.

      • Ich verstehe das total, mir geht es auch so. ABER: Nichtwählen ist die schlimmste Variante, dann gewinnen diejenigen mehr Prozentpunkte der abgegebenen! Stimmen, die man auf gar keinen Fall möchte! Also, auf jeden Fall wählen gehen, notfalls die Stimme für die „Biertrinkerpartei“ oder ähnliches.

        • Mein „bitte nicht wählen“ bezog sich auch nur auf den laschen Herrn. Natürlich wählen – aber definitiv nichts, was diesen Mann auf Frau Merkels Stuhl hievt. Dann wandere ich aus.

      • Gerade dann sollte man wählen gehen, nicht abgegebene Stimmen helfen den Parteien mit den meisten Stimmen. Dann lieber irgendeiner kleinen Partei die Stimme geben oder den Stimmzettel ungültig machen.

  3. Am Ende kann man ja an Schulen ähnliches machen wie in den letzten Wellen in Krankenhäusern „Arbeitsquarantäne mit Tests“.
    D.h. Schüler + Lehrer dürfen in die Schule kommen und werden dann täglich getestet. Ansonsten müssen sie zu Hause bleiben, d.h. kein Sportverein etc.

    Schwierig wird es dann nur bei Vermischungen mit anderen Klassen und falls Kinder per ÖV anreisen müssen. Aber wenn es der Politik wichtig ist, können sie ja jedem Schüler das Taxi spendieren 😉

    Hier an der Grundschule gab es Anfang Juli auch einen positiven Test an einem Montag-Vormittag.
    Da Test direkt nach Beginn und Absonderung nach 15 Minuten wurde keine Quarantäne ausgesprochen. Statt dessen tägliche Tests für alle Schüler und zum Glück kam es zu keinen weiteren Ansteckungen. (Ein 2. positiver Test hätte laut Gesundsheitsamt dann zur Quarantäne für die ganze Klasse geführt).

    Also eine Strategie statt „all in Quarantäne“ ist nicht so verkehrt.
    Aber auch schwierig, vor allem wenn die Fälle stark ansteigen.

  4. Ja, jetzt sind sie alle zum Schulstart wieder aus den Löchern gekommen. Alle, diejenigen, welche die Durchseuchung unserer Kinder willentlich in Kauf nehmen und ihre Verantwortung verschleiern wollen. Scheint ja auch logisch, wenn Kinder seltener Symptome einer hoch ansteckenden Infektionskrankheit zeigen, diese dann nur unter Quarantäne zu stellen, wenn sie Symptome zeigen – Äh, halt, Herr Laschet (und Herr Stamp und Frau Gebauer) – Denkfehler…
    Oder schlimmer: Kein Denkfehler, sondern potentiell tödliche Spar-Strategie auf dem Rücken unserer Kinder! Die Reaktionen der Gesundheitsminister wird dies belegen. Da sollte mensch als Lehrkraft viellelicht mal wieder mit dem Rauchen anfangen, und das vor der Klasse, dann wäre das Geschrei aber groß. Aber eine potentiell gefährlich bis tödliche Virusvariante? Egal.

  5. Wir wollen, dass die Ministerpräsidentenkonferenzen ab sofort wieder in Präsenz stattfinden. Sollte sich einer von ihnen Infizieren, bitte keine Quarantäne für alle und auch alle anderen nicht testen!

    • Genauso die Inzidenz. Die allgemeine ist nicht mehr so aussagekräftig. Die unter SuS dafür umso mehr. Die wird extrem ansteigen und alle SuS, LuL und EuE werden täglich hoher Viruslast ausgesetzt sein. Einfach nur … man findet keine Worte mehr.

      • Bin dabei:
        SuS-Impfquote und SuS-Inzidenz ins Abendprogramm der Nachrichten!
        Wir können doch sicher auch „transparent“, können wir nicht?

        • Lieber Dil,
          Könnten wir schon. Aber wollen wir nicht. Dann müssten wir ja ins Arbeiten kommen und etwas in den Schulen und Kitas verändern. Kostet Geld. Macht Arbeit. Nee, lieber nicht.
          Deine KMK

  6. Auf eine hohe Impfquote unter den Schülern braucht man eher nicht bauen (auch in Folge fehlender allgemeiner Empfehlung der Impfung bei Schülern durch die Stiko).
    AHA-L kann bei Vollpräsenz nicht umgesetzt werden, da das Einhalten des Abstandes nicht möglich ist.
    Die Antigentests funktionieren bei Symptomlosen nicht ausreichend gut, um Sicherheit bieten zu können.
    Mobile Luftfilter werden – wenn überhaupt – in Räumen eingesetzt, die nach wie vor nicht genug Sauerstoff bieten können, um überhaupt als Klassenraum dienen zu können, die man auch mit mobilen Luftfiltern nicht ausreichend lüften kann.
    Die Quarantänemaßnahmen in den Schulen werden aufgeweicht.

    Und wieder müssen die Kinder und Jugendlichen Opfer bringen. Diesmal offensichtlich nicht, weil es der Gesellschaft außerhalb von Schulen schlecht gehen würde. Nein, diesmal weil es ihr momentan gut geht:
    Erst lässt man die Kinder als Teil des Infektionsgeschehens monatelang zuhause hocken, damit sich die Gesellschaft außerhalb der Schulen in Sicherheit bringen kann, das Gesundheitssystem entlastet wird. Dann schickt man sie nach den Sommerferien ohne hinreichende Schutzmaßnahmen wie AHA-L, Luftfilter und Impfungen in den Vollpräsenzunterricht mit dem Wissen, dass sie sich zwangsläufig früher oder später infizieren werden. Und genau an der Stelle, nämlich wenn der einzelne Schüler infiziert ist, wird er für die Gesellschaft ein wahrzunehmender Mensch von Wert: ein Genesener in der Statistik!

    Von Long-Covid will man bei Kindern in Deutschland nicht so recht was wissen. Da befindet man sich in der Forschung – wenn überhaupt – am Anfang. Der Ruf nach Aufklärung und der deutschlandweiten Registrierung von betroffenen Kindern und die Bitte um öffentliche Fördergelder waren bisher in der Gesellschaft noch nicht laut genug zu hören. So wird das gezeichnete Bild einer für Kinder harmlosen Corona-Infektion nicht gestört. Passt ganz gut so zum politischen Handeln derzeit.

    Wenn doch aber bisher die Kinder sehr selten an Corona versterben, die vorerkrankten Kinder mit höherem Risiko für eine Komplikation bei einer Coronainfektion überwiegend geimpft sind, Long-Covid bei Kindern bisher offiziell nicht existiert, warum lassen die scheinheiligen Politiker, deren laschiges Handeln niemanden von der Effektivität für den Schutz der Schüler(innen) überzeugen kann, die Maßnahmen wie Masken und Testen nicht einfach sein wie den Rest auch? Sie meinen wohl, dass dieser pure Aktionismus reiche, um mit dem Arsch an der Wand zu bleiben? Wieder auf dem Rücken der Kinder, die man weder unbeschwert noch geschützt in die Vollpräsenz gehen lässt!

    Alle in einen Sack…es trifft immer den Richtigen! Der echte Schutz der Kinder ist immer nur gerade dann interessant, wenn er gesellschaftlich gebraucht wird. Um die Kinder geht es nicht, ging es nie. Es geht immer nur um andere. Vor allen Dingen aber um sich selbst … ein Griff in die politische Trickkiste und das dumme Volk merkt nichts und ist beruhigt. Meinen die!

    Bleibt nur zu wünschen, dass das Virus denen nicht einen Strich durch ihre kurzsichtige Rechung macht: Unsere Kinder haben schon genug mitgemacht!

    • Und Zepp von der Stiko hatten wir bereits im letzten Jahr zu verdanken, dass die Infektionen in Schulen durch seine KMK-Beratung verharmlost wurden. Ich kann inzwischen nur noch k..tzen, dass diesem pensionierten, selbstherrlichen Mediziner nach wie vor so viel Macht eingeräumt wird (jetzt durch sein Veto in Bezug auf Kinder- und Jugendlichen-Impfungen). Dies, obwohl so viele Tote und Geschädigte auf das Konto dieses Mannes in der zweiten Welle gingen, folgt man den Analysen von Melanie Brinkmann hinsichtlich der hinausgezögerten Schulschließungen.

    • @Trulla

      Man müsste mal die Stellenbeschreibungen unserer KuMis sehen – da hängen vermutlich jede Menge Nachteilsausgleiche dran, die es zu berücksichtigen gilt.

      Und wenn man das weiß, sieht man die Arbeit, die Leistungsbereitschaft und die Ergebnisse in einem ganz andere Licht: Es könnte noch schlimmer sein!

      Doch da s.o. gildet, kriegen alle ein Smiley und ein Hoppepferdchen und dürfen stolz nach Hause gehen.

      Gemeinschaftsschulen sind doch was Herrliches!

  7. Die Inzidenz als Corona-Maß ergänzen, ist aber irreführend. Ich dachte, er will die Inzidenz als Faktor hinzunehmen. Dabei ist sie doch bislang das Maß aller Dinge. Er will hingegen andere Faktoren hinzunehmen. Ja, das ist richtig. Wurde ja schon von vielen geschrieben.

    • Was die Springer Presse, die FDP, die AFD und auf Telegram so geschrieben wird, kannst du ja gerne glauben. Ich glaube diesen Scheiss bestimmt nicht.

  8. Die Quarantäne-Regeln in Schulen seien zu streng?! Man habe ganze Klassen in Quarantäne geschickt?! Wo soll das bitte gewesen sein?? In NRW war das nicht der Fall! Lediglich im November wurde bei uns eine gesamte Klasse in Quarantäne samt Lehrer geschickt. 1x und dann nie wieder. Wir hatten mehrere Fälle und nur über 5 Ecken haben wir es als Lehrer am Ende noch mitbekommen, dass wir einen positiv getesteten Schüler einen Tag vorher noch vor uns sitzen hatten. Selbst wenn keine ffp2 Masken getragen worden sind, ging nur noch der Erkrankte in Quarantäne und sonst niemand. Viruswichteln war das schon im letzten Schuljahr und es geht dann so weiter wie bisher. Ist sicher ne gute Idee, wo der Großteil der Schülerschaft noch nicht geimpft ist.
    Eine bodenlose Frechheit einfach zu behaupten, man hätte echte Quarantäne-Regeln gehabt und diese umgesetzt. #Lügenlaschet und nichts anderes.

  9. «Wir bereiten uns sehr genau für die Zeit nach den Sommerferien vor, so dass dann ein sicherer Schulstart beginnen kann». Vor lauter Laschheit wurde das nix mit der Vorbereitung. Interessiert ja auch nicht wirklich, da Kinder und Jugendliche nicht wählen.
    Eltern und Großeltern sollten diesem grinsenden Phrasendrescher nicht ihre Stimme geben.

  10. „Krankenhausbelegung, Impfquote und Inzidenz reichten allein aber nicht aus. «Das muss weiterentwickelt werden», sagte Laschet“.

    Krankenhausbelegung, Impfquote und Inzidenz reichen also immer noch nicht aus, die Pandemie klein (genug) zu reden und zu verharmlosen (…).

    Da bin ich doch mal gespannt, mit welchen ‚Kennzahlen‘ der Hobbit dann ab September den Klimawandel klein reden, verharmlosen, relativieren wird – da werden sich seinen grünen Bündner aber freuen.

  11. Bumm, Bumm, Bumm – so hört sich das an, wenn man mit dem Kopf ständig gegen die Wand schlägt.
    Ein verlockendes Geräusch, denn außer dem tiefen Gefühl von Hilflosigkeit angesichts dieser Ignoranz, die unseren Kindern entgegengebracht wird, kann ich kaum noch etwas fühlen. Möglicherweise falle ich unter die „Depressiven durch Corona“.

    Vielleicht verstärkt es meine Abwärtsspirale auch, dass ich unter anderem ein vorerkranktes Kind UNTER 12 Jahren zuhause habe, bei dem ich mir seit März 2020 Sorgen mache.
    Wir Eltern: geimpft
    große Geschwister: geimpft
    Großeltern: geimpft

    aber im Kindergarten alle Freunde: automatisch ungeimpft, keinerlei Schutzmaßnahmen.

    In der Schule der Großen: Kaum jemand geimpft, keinerlei Schutzmaßnahmen (bis auf 14 Tage Maskenpflicht nach den Ferien, *hysterisches Lachen*)

    Luftfilter – das wird das UNWORT des Jahres 2021… Oder Kultusminister.

    Klar, wir Geimpfte erkranken eher nicht so schwer – wir übertragen das vielleicht auch nicht so doll, aber wir erkranken halt doch und wir übertragen es auch, und dann habe ich KEINE Möglichkeit, meine Kleine zu schützen!

    Wobei ich eher davon ausgehe, dass es im Kindergarten zuschlägt und daher muss ich schon wieder abwägen, ob ich sie da überhaupt hinlassen kann.
    Keine Freunde, keine Vorschule, keine Kinder auf Spielplätzen, sondern wieder neben Mama oder Papa im Homeoffice beschäftigt werden und die ganze Zeit zurückstecken müssen? Zum Gesundbleiben.
    Weil Kinder nicht zählen.

    Danke für NIX.

    Und zum Thema Wahlen: Ich hab echt noch keinen Plan, wen ich dieses Jahr wählen soll. Allerdings weiß ich ganz genau, wen ich auf überhaupt gar keinen Fall wählen kann.
    Und ich gehe wählen, soviel ist sicher! Auch wenn eine verantwortungsbewusste Entscheidung echt schwer ist.

    • @Mutter im Coronamodus

      Die Wahlen kommen mir vor wie russisches Roulette.

      Man kann nur verlieren und sich für Deutschland in der ganzen Welt schämen.

  12. Ich reg mich nicht auf,ich reg mich nicht auf,ich….ok,doch.Unfassbar,was der da redet! Niemand hat das Recht,anderer Leute Kinder vorsätzlich in die Durchseuchung zu schicken!

    • Tut bitte dieses Männchen weg!!!!
      Unglaubwürdigkeit und Märchenerzählen hat ein Gesicht….und das kann ich einfach schon jetzt nicht mehr ertragen. 🙁

      • Das einzig gute daran das der lasche Laschet jetzt Bundeskanzler werden will ist,daß wir ihn in NRW los sind.Denn er will ja auf jeden Fall,auch wenn er nicht Kanzler wird (hoffentlich wird er es nicht), in Berlin bleiben.Von mir aus soll diese völlig unfähige Schulministerin gleich mit einpacken.
        Vollpräsenz in vollem Stundenumfang.2 Tests pro Woche mit Tests die bestenfalls unzuverlässig sind und dann nur die Person die positiv getestet ist in Quarantäne.
        Aber was solls,die Kinder sitzen von 8.00 bis 15.00 Uhr mit Maske da und die Fenster bleiben offen!!Was soll da schon passieren?? Die Politik hat doch ihr menschenmögliches dafür getan,das die Schulen offen bleiben können.***Ironie aus.

        Toller Plan!!!

        • @Rosenrot35

          Wir müssen noch nicht einmal die Fenster öffnen!

          Hohe Inzidenzen in etwa acht Kreisen…… aber was heißt das schon?!

  13. @ Schuppentier20: Rein von der Art her gesehen, reicht die Abwehrintelligenz eines Schuppentiers (Pangolins wie z.B. Manis javanica) vom Erkennen einer Gefahr bis zum festen Einrollen und stumm und bewegungslos daliegen als Verteidigungsstrategie. Schuppentiere sind in dieser Phase nicht mehr in der Lage die wirkliche Situation , außer im aller engsten Radius zu erkennen oder zu beurteilen. Dazu hin sind sie nachtaktiv und bekommen von der Wirklichkeit ihres (All-) Tages nichts mit. Dies fördert die falsche Beurteilung ihrer eigenen Situation, denn sie glauben zusammengerollt und sich totstellend fälschlicherweise sicher zu sein, wobei sie anderen signalisieren das Gleiche zu tun, was diese ebenfalls ins Elend stürzt. Dies führt dazu, dass sie in Asien leicht eingesammelt und als Delikatesse verspeist werden. Schon bald dürften sie ausgerottet sein – zwar gut gepanzert, aber mangels permanenter Außenwahrnehmung unfähig zu überleben.

    Ähnlichkeiten mit anderen Spezies sind, bei diesem rein auf die Tierart bezogenen Bericht, rein zufällig.

    • @alter Pauker

      AUA – das tut GUUUUT.

      Eine schöne, sachliche, (leider wissenschaftliche – wer glaubt denn so was?!) Erklärung und Begründung für …. eine Kurzsichtigkeit.

      Danke schön – das war heute zum Schluss des Arbeitstages Balsam für meine Seele.

  14. Laschet lässt die CDU auf einen historischen Tiefstwert sinken. Es besteht Hoffnung, dass die Wähler doch klüger sind als von CDU und Lobby gedacht.
    Eine Aufweichung der Quarantäneregeln hat so etwas Trumpeskes. Als nächstes schlägt er vor, nicht mehr zu testen, wetten?

    • Die Abschaffung der Quarantäneregeln hat Thüringens KM Holter schon vor 2 Wochen angekündigt. (Da hat doch der Laschet wieder abgeschrieben und die Quellenangabe vergessen)))). Nur noch positiv Getestete aus Schulen sollen in Quarantäne. Und da er (Holter) die Tests auch abschaffen will, gibt es auch keine positiv Getesteten mehr, also Ende der Pandemie.

  15. Entweder werden die Kinder und alle Lehrkräfte pflichtgeimpft oder es wird sich nach und nach jeder anstecken – dann kann man die Klassen aber praktisch in Dauer-Quarantäne schicken. Kurzum: Wenn ich ein Kollegium sehe, welches zu 20 Prozent immer noch darüber nachdenkt, ob sie es tun oder lassen sollen, kann ich da auch nichts mehr nachvollziehen.

  16. Wo sieht man denn Kollegien die zu 20% (20% genau oder gibt es auch andere?) nicht geimpft sind. An meiner Schule und an den Schulen, an welchen ich in der Inklusion unterrichte, wüsste ich keine, an der nicht alle geimpft sind (außer einer Kollegin, die sich aus med. Gründen nicht impfen lassen darf). Sicher mag es, wo auch immer „komische“ Lehrer*innen in dieser Beziehung geben. Die Entscheidung solcher Kollegen*innen kann ich nicht nachvollziehen, weil sie absolut fahrlässig allen anderen und sich selbst gegenüber handeln. Trotzdem: Pauschalisieren ist kein gutes Werkzeug!

      • Ein Impfskeptiker ist aber nicht unbedingt ein Impfverweigerer aus schwachsinnigen Gründen. Skeptiker sind in der Lage zu denken und sich trotzdem für die Impfung (vor allem in der Schule) zu entscheiden. Das gab es an meiner Schule auch.
        Bei Verweigerern, deren Meinung in der Regel fanatisch- festzementiert ist, kommt das nicht vor.

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