Kuk, SuS, LuL, EuE! Wer hilft mir aus dem schulischen Abkürzungssalat?

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DÜSSELDORF. Wer versucht, sich als Gast in einem fremden Schulgebäude zu orientieren und sich auf der Suche nach dem (natürlich nicht ausgeschilderten) Sekretariat in schier endlosen Gängen verläuft, der ahnt: Schule ist eine Welt für sich – mit eigenen Regeln und eigener Sprache. Für Außenstehende ist es nicht immer leicht, sich unter den Eingeweihten zurechtzufinden. Welch lustige Blüten die Verwirrung treiben kann, wird aus einem Dialog im Leserforum von News4teachers deutlich, den wir im Folgenden dokumentieren. Leserin und Mutter Silke Vogt bittet darin um Aufklärung – wir geben ihre Bitte gerne weiter.

Pädagogischer Fachsprech ist für Außenstehende nicht immer leicht zu verstehen. Illustration: Shutterstock

potschemutschka 5. November 2021 um 20:39 Edit

Ich bin für Impfpflicht der LuL, EuE, aber nur , wenn es auch eine Impfpflicht für Eltern gibt, Ansonsten macht es keinen Sinn. Die meisten KuK sind ja sowieso schon geimpft. Ich übrigens auch!

Silke Vogt 6. November 2021 um 11:03

Verständnisfrage @potschemutschka
wahlweise @Redaktion oder wer mir sonst weiterhelfen kann / mag:

Als genderischer generisch maskuliner Analphabet stehe ich jetzt echt auf dem Schlauch, was die verwendeten Abkürzungen anbelangt. Bisher dachte ich: LuL= Lehrerinnen und Lehrer, KuK= Kolleginnen und Kollegen, korrekt? Ich selbst dürfte KuK nicht verwenden, da ich hier als Mutter lese / schreibe und nicht zur genannten Berufsgruppe gehöre, korrekt?
Aufgrund der Formulierung des Posts, bezüglich dessen ich hier nachfrage(n muss), gehe ich davon aus, dass potschemutschka hingegen zu dieser Berufsgruppe gehört, korrekt?
Im Prinzip bezeichnen – in diesem Kontext, mehr dazu s.u. – LuL und KuK also ganz genau dieselben Personen, korrekt?

Warum dann zwei unterschiedliche Abkürzungen? Mich verwirrt das. Nur mich?

EuE ist mir, mea culpa, bislang noch nirgendwo untergekommen. Spontan schoß mir „Eltern und Eltern“ ein, aber Eltern sind ja praktischerweise rein vom Begriff her schon gegendert, vom nicht so recht passenden Satzzusammenhang ganz zu schweigen. EuE= Erziehungsberechtigte und Erziehungsberechtigtinnen?

Kreativ, klingt jedoch schräg, und irgendwie der Kontext… Nicht korrekt, korrekt? Bitte kläre mich, wer auch immer so nett sein mag, über die hier verwendeten Abkürzungen auf und liefere gerne der Vollständigkeit halber weitere nach, die ggf. fehlen. Doch, eine fällt mir gerade selbst noch ein: SuS= Schülerinnen und Schüler, korrekt?

Und nein, ich möchte hier KEINESFALLS eine dieser höchst unerquicklichen, zu nichts führenden Genderdebatten lostreten

Sonst noch was vergessen? Damit ich beim nächsten Post dieser Art von vornherein sinnentnehmend mitlesen kann und nicht wie die Öchsin vorm Berg stehen muss. Und nein, ich möchte hier KEINESFALLS (schon wieder (versehentlich)) eine dieser höchst unerquicklichen, zu nichts führenden Genderdebatten lostreten, und ums Trollefüttern geht es mir auch nicht, wie gerne mal unterstellt wird.

Ich möchte lediglich dazulernen, um die Abkürzungen so, wie sie von den SuS (hier: Schreiberinnen und Schreibern, AuA (Autorinnen und Autoren) scheinen mir bei einem Post zu hoch gegriffen), gemeint sind, übersetzen zu können, auch wenn mir das mit 55 Jahren zunehmend schwerer fällt. (Bei Bedarf darf man den Satz gern mehrfach lesen. Passt schon.) Danke!

P.S.: Verspätete Eingebung, nicht als Stilmittel verwendet, sondern tatsächlich erst jetzt gekommen: EuE= Erzieherinnen und Erzieher, korrekt?

Transferleistungsangebot, denn meine damaligen LuL, die wir Lehrer nannten, sie uns Schüler, welche allerdings nie meine KuK waren, wussten einen Blick über den eigentlich vermittelten Stoff stets sehr zu schätzen: In meiner Jugend hätte KuK logischerweise für Kindergärtnerinnen und Kindergärtner stehen müssen, die ihre Kolleginnen und Kollegen identisch abzukürzen gehabt hätten.

Zumindest in der Mathematik ist, welch sympathischer Zug dieses nicht unumstrittenen Faches, eine solche Doppelbelegung ein absolutes nogo. In der „guten alten Zeit“ gab es jedoch zum Glück weder diese Art der Abkürzungen noch (männliche) Kindergärtner. Gerade nochmal gut gegangen.

Seit wiederum die sich zunehmender Beliebtheit erfreuenden XuX-Abkürzungen, ohne hier jemandem ein X für ein U vormachen zu wollen, Einzug hielten, gab es praktischerweise bereits keine Kindergärtner – egal welcherlei Geschlechts – mehr, denn diese Bezeichnung ist politisch nicht mehr korrekt. Gerade nochmal gut gegangen.

Bemerkung am Rande: Ich durfte wie eine Blume im Garten in meinem persönlichen Tempo wachsen und gedeihen, bis auf Gedeih und Verderb der Schuleintritt kam. Kinder von heute hingegen werden von klein auf erzogen, an ihnen wird gezogen. Dabei weiß jeder gute (Kinder-)Gärtner, dass Gras nicht schneller wächst, wenn man daran zieht.

Können SuS von KuK sprechen? Sind das dann Kumpelinnen und Kumpels?

Zurück in die Gegenwart: Wenn jemand aus der Gruppe der EuE, so ich die in meiner verspäteten Eingebung passend gedeutet haben sollte, von KuK spricht, sind diese KuK keinesfalls gleichzusetzen mit dem Personenkreis, den jemand aus der Riege der LuL als KuK bezeichnen würde, KuK wird also kontextabhängig verwendet, während LuL, EuE und SuS absolute Personenkreise bezeichnen, korrekt?

Können SuS von KuK sprechen? Sind das dann Kumpelinnen und Kumpels bzw. Kolleginnen und Kollegen aus ihren eigenen Reihen, oder könnten sie das mal versehentlich auf Ihre LuL beziehen, wo doch an Schulen oft allgemein vom Kollegium die Rede ist? Nicht, dass da versehentlich etwas durcheinanderkäme.

FuF (Fleischerinnen und Fleischer, Friseurinnen und Friseure, Froschmänner und Froschfrauen …, nur so als Beispiele), haben wiederum ihre ganz eigenen berufsspezifischen KuK, jedoch keinesfalls im Sinne von LuL, korrekt?

LoL, sorry, lol!

Ich sehe schon, ich werde noch viel auf diesem Gebiet lernen müssen. Dazu bin ich gern bereit. Nett, wenn mir hier jemand dabei hilft, daher dieses SoS, sorry, SOS, langsam bin ich wirklich völlig durch den Wind. Daher im Windeseile duckundweg.

Antwort der Redaktion:

Liebe Frau Vogt,

das sächsische Kultusministerium war so nett, eine Liste mit in der Schule gebräuchlichen Abkürzungen zu veröffentlichen. Daraus erfährt man, dass „Chor“ zum Beispiel „CHO“ abgekürzt wird (immerhin ein Buchstabe gespart), der Terminus „Diagnostik Integration Klassenteilungen“ mit – echt jetzt – „Diagnostik Integration Klassenteilungen“ und „Neigungskurs Bereich Gesundheit und Sport“ mit dem lautmalerisch etwas holprigen „GeS(NK)“. Insgesamt 81 Abkürzungen werden in der Liste aufgeführt. Nur: Die, über die Sie Aufklärung erbitten, tauchen darin gar nicht auf.

Herzliche Grüße

Die Redaktion

News4teachers

Kultusminister, stellt Euch doch selbst bei Minustemperaturen stundenlang in den Durchzug!

 

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44 KOMMENTARE

  1. Die Abkürzungen sind wirklich noch schrecklicher und verwirrender als das echte gendern.
    Ich bin der Meinung beim gendern sollte man eben nicht faul sein und sich mit Abkürzungen durchschlagen.
    Wenn man gendert, dann korrekt und konsequent.
    Beispiel:
    Tagesablauf von Lehrern und Lehrerinnen.
    Morgens kommen die Lehrer und Lehrerinnen in die Schulen und Schulinnen.
    Um 8 Uhr und 8 Uhrinnen gehen sie in die Klassenräume und Klassenräuminnen und lassen da die Schüler und Schülerinnen in die Säle und Sälinnen.
    Die Anwesenheit und Anwesenheitinnen werden danach in den Klassenbüchern und Klassenbücherinnnen vermerkt.
    Das ist in allen Schulen und Schulinnen so. Die Kinder und Kinderinnen kennen das. Es ist bei ihren Brüdern und Brüderinnen genau so wie bei Ihren Schwestern und Schesterern.

    • Was für eine „lustige“ Antwort!
      Beim Schreiben finde ich Abkürzungen ziemlich hilfreich, weshalb ich in einem Forum bei News4teachers statt Kolleg*innen auch K*K schreibe. Schüler*innen kürze ich oft mit Kids oder auch mal mit Schülis ab. Und ich verwende Lehrkräfte statt Lehrer*innen. Eltern bleiben Eltern. Damit haben in der Regel immer nur ganz bestimmte Personen Probleme, was mir aber piepegal ist, weil ich finde, dass man sich auch mal etwas mehr bemühen könnte.

      • Eltern kommt von „die Älteren“. Ist das nicht auch irgendwie „diskriminierend“ und irreführend? Es sind ja nicht alle „Eltern“ alt, manche sind noch ganz jung. 😀

        • Wieso? Die Eltern sind ja in der Regel älter als ihre Kinder. Okay, es soll auch gefühlte Ausnahmen geben, aber das sieht man ja von außen nicht;-)

      • Dabei ist „die“ Schule generisch feminin … – doof auch.
        Folglich müsste es die/der Schule(r) gegendert werden – außer es wird gehandhabt wie bei der/die Alte.

        • @dickebank: Seit Jahrhunderten wird vergessen, dass Schulen eigentlich männliche Lebewesen sind. Also wäre es nur fair, wenn wir ab jetzt „der“ Schule sagten. Genau.

  2. Es hat sich vor Kurzem gezeigt, dass sich bei den Berufsbezeichnungen, die meist irgendwie männlich klingen wie z.B. Lehrer, Erzieher, Pfleger, usw. Frauen nicht angesprochen fühlen und diese Berufe daher nicht ergreifen! Siehe Lehrermangel, Erziehermangel, Pflegenotstand! Dem soll nun mit dem Sichtbar machen (Gendern) abgeholfen werden.
    Das Tippen mit Binnen-I, Gendersternchen, Unterstrich oder ausgeschriebenen Bezeichnungen usw. ist mühsam.
    Also Abkürzungen:
    SuS Schülerinnen und Schüler, LuL Lehrer und Lehrerinnen, EuE ErzieherInnen und Erzieher, KuK Kollegen und Kolleginnen.
    Aber auch, rein der schon sprichwörtlichen Faulheit der LuL geschuldet:
    LK für Lehrkraft/Lehrkräfte, GS für Grundschule, OGS für Offene Ganztagsschule, SEK1/2 für Sekundarstufe 1/2, MINT für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, SL für Schulleitung und Ironie off für „dieser Kommentar ist mit einem Augenzwinkern zu lesen und enthält Ironie“.

    • Genau Alla.
      In den 80igern hatte man in Unterrichtsentwürfen SuS noch mit SS abgekürzt. Dann kam man drauf, dass diese Abkürzung auch im Nationalsozialismus gebraucht wurde. Da ist man auf SuS geschwenkt.
      Seit ca. 10 Jahren wird sehr vieles abgekürzt, dass man selbst nachfragen muss, was das denn bedeutet.
      Es gibt noch viel mehr Abkürzungen, die inzwischen gebräuchlich sind z.B. GLK (Gesamtlehrerkonferenz), RS (Realschule), MS (Mittelschule), HS (Hauptschule)… eigentlich alle gebräuchlichen Begriffe, die irgendwie zusammengesetzt sind.
      Von auf die Bildung bezogenen Projekten wurde es vorgemacht: Man hat immer eingschlägige Abkürzungen gesucht und gefunden: VERA (Vergleichsarbeiten), SINUS – Projekt (hat nichts mit einem Winkel zu tun) , TIMS- Studie, PISA (hat nichts mit dem schiefen Turm zu tun)… usw. usf.

      • Die SS-Abkürzung kenne ich noch aus den 90ern, hatte aber in meiner Erinnerung nichts mit gendern zu tun, sondern stellte schlicht die Mehrzahl dar: S = 1 Schüler, SS = mehrere Schüler.
        „VERA“ hielt ich bislang immer für eine Abkürzung von „VERArsche“ – etwas, das man laut sagen und deshalb groß schreiben kann.
        Und PISA weist durchaus Parallelen zum Turm auf: Da ist etwas gewaltig in Schieflage geraten, weil Basis und Untergrund nichts taugen.
        Dies wurde wohl bald offensichtlich, aber man ließ einfach mal ein Jahrhundert die Bauarbeiten ruhen, bis keiner mehr davon sprach, die Ursache uninteressant wurde und bei denen, die mit der schlampigen Planung nun wirklich nichts mehr zu tun hatten, der Irrglaube herrschte, es sei genügend Gras darüber (und vielleicht auch darunter?) gewachsen.
        Aber anstatt genau daran zu arbeiten, veränderte man ein bisschen am Plan, hoffte auf ein oder mehrere Wunder, mogelte an der Bausubstanz, präsentierte nur aus einem positiven Blickwinkel, versuchte den Pfusch als Alleiinstellungsmerkmal zu vermarkten, sperrte zwischendurch einfach mal ein paar Bereiche, …

  3. LuL sollen sich mit der Nominalisierung von Verben auskennen! Sie sollten die Zeit lieber dafür nutzen, Herr Schattenläufer.
    Oder fürs Wiederholen der Interpunktion.

  4. Vielleicht einfach alles auf Englisch verwenden? Das machen doch eh schon viele. Dann braucht man nicht über Gendern und über Abkürzungen zu wettern. 😀

    • Also die Teacher informieren die Educators darüber, dass die Students heute beim Career Advisor waren und ihnen dort das Berufsbild des Butchers vorgestellt wurde.

      Neee, sorry, dann haben die Lehrer lieber die Erzieher darüber informiert, dass die Schüler heute beim Berufsberater waren und ihnen dort das Berufsbild des Fleischers vorgestellt wurde.

    • sollte man meinen, aber die Aktivisten in USA und CAN arbeiten sich dafür an den Pronomen ab; ganze Deklinationstabellen mit neuen Pronomina sind aufgestellt worden.

  5. Ich habe gehört, die Schule muß digitaler werden. Wer in der digitalen Welt es nicht ganz genau weiß verwendet das *.
    Also ab jetzt: digitales Gendern

    Liebe L*, Liebe S*,

  6. Mir schwirrt zwar gerade etwas der Kopf, aber an ein paar Stellen musste ich echt laut lachen, vielen Dank dafür! Tut bei der derzeitigen Entwicklung und Maskendebatte echt gut.

  7. Merke, die Welt liebt Klugscheißer Frau Julia.
    Ist irgendwie ein klein wenig schäbig sich hier, mangels Argumenten, auf die Interpunktion zu stürzen.

    Hier ein Friedensangebot.
    Aus diesem Pool können fehlende Satzzeichen frei entnommen und ergänzt werden: ,,,,,…….;;;;;;;;,,,,,,,,,,!!!!!???????

    • Sach ich doch immer, wer in meinen Texten fehler Findet, darf sie behalten und ohne rechtliche Konsequenzen (z.B. Unterlassungsklage meinerseits) unentgeltlich weiter verwenden.
      Ich finde, generöser geht nicht:)
      Hilfreich ist es auch immer, neben den vielen Satzzeichen einen Sack Buchstaben an die Texte zu hängen, damit fehlende Buchstaben eigenständig ergänzt werden können.

    • Herr Schattenläufer,
      danke für das Angebot, doch braucht es eines des Friedens nicht.
      Auch wollte ich nicht argumentieren- unabhängig davon, ob ich’s könnte oder nicht. Meine Auffassung zum Sprachvermögen habe ich – wie es scheint erfolgreich- dargelegt. Wenn es Ihnen und anderen beliebt, ironisch zu replizieren, bitte sehr.

        • Weder hier noch in der Diskussion, auf die Sie sich zu beziehen scheinen. Aber auch Sie können das einordnen, wie es Ihnen beliebt. Schöne Grüße!

          • Anmerkung:
            interessanter Sprachstil. In der Jugendstilzeit zur Schule gegangen?
            Wirkt irgendwie antiquiert.
            Falls Sie Deutschlehrerin sind, sind sie gewiss der Alptraum aller Schüler.
            Labert die Alte da Digger?

          • @Julia
            Dann sind Sie also im Rahmen Ihrer Möglichkeiten „normal“ gelaunt …
            Schöne Grüße zurück.

      • @Herr Sprachläufer: „Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt.“ (Wittgenstein)
        Putzig- war doch das Sprachvermögen der Ursprung meiner Einlassungen.
        Meinen Irrtum einsehend, müsste ich wohl adressatengerechter formulieren, doch hielt ich Lehrpersonen bisher für der Bildungssprache mächtig. Zumindest aber der Schreibweise z. B. von Anredepronomen.
        Ob eine Person anderen Albdruck verursacht, können nur die Alpträumenden selbst beurteilen. Die Möglichkeit besteht natürlich.
        Btw- die Epoche des Jugendstils erlebt nicht nur im Antiquitätenhandel eine Renaissance.

    • Das möchte ich sogar ganz unbedingt, denn das generische Maskulinum ist weder in Stein gemeißelt, noch Gott gegeben, sondern spiegelt lediglich wieder, dass alle anderen außer Männern sehr lange nichts zählten.
      Falls Sie Lehrer sind, Georg, würden Sie sich wahrscheinlich vehement dagegen verwehren, fortan sämtliche Lehrkräfte im Plural als Lehrerinnen zu bezeichnen, obwohl hier ja tatsächlich das Wort Lehrer enthalten ist und sie nicht außen vor wären.

      • Wieso regen sich die Männer eigentlich nicht über das generische Maskulin auf? Gemischte Gruppen sind dabei von reinen Männergruppen nicht zu unterscheiden, reine Frauengruppen kriegen ihren Wunsch nach Eindeutigkeit erfüllt.

        Abgesehen davon sollten Sie in die Türkei auswandern. Im Türkischen gibt es überhaupt kein Genuß, also ist dort für die Frauen, die unbedingt gendern wollen, das Paradies auf Erden.

    • Diese Frage stellt sich nur für ältere Herren, die Angst vor Veränderung haben, das aber nicht zugeben mögen und stattdessen solch „lustige“ Kommentare in Foren schreiben.

  8. Über den Bürger-und Bürgerinnensteig haben wir schon vor dreißig Jahren gelacht. Ich bevorzuge jetzt Lehrende,Lernende und Korinthenkackende.

    • Heiliger Korinthus,
      Schutzpatron aller Erbsenzählenden, immer Rechthabenwollenden, gelegentlich Klugsch…ßenden, …die Auswahl ist beliebig, habt ihr sonst keine Sorgen, Probleme? Geht ihr zum Lachen in den Keller? Also, chillt Mal und entspannt euch!

  9. Machen wir´s doch wie beim Wetter (Hoch/Tief), nur im jährlichen Wechsel: mal weiblich, mal männlich, mal divers…

    Die Leute haben Sorgen….

    Lieber Winterzeit, lieber Sommerzeit oder doch Uhrumstellung. Die Leute haben doch echt nichts zu sch…

  10. Was mir hilft ist am Anfang eines Texts eine Einleitung in Klammern: (Die jeweilige männliche oder weibliche Form gilt hier ebenso für das jeweils andere Geschlecht. Eine Wertung ist damit keinesfalls verbunden.)

    …und schon ist Schluss mit *, / und sonstigem Schmarrn. Genug gegendert!

  11. Das Geschlecht ist vor allem im Kopf denn zwischen den Beinen. „Die“ Schule hat weder das eine noch das andere und muss deshalb auch nicht gegendert werden, genau so wenig wie neutrale Verallgemeinerungen wie „Eltern“.
    Allein der Kater kann sich beschweren, dass er sich mitgemeint fühlen muss, wenn wir von Katzen reden. Dem scheint es jedoch piepegal. Tatsächlich denken wir bei Katzen aber weniger an Kater und bei dem Reh selten an den Rehbock und beim Hirsch kaum an die Hirschkuh . Deshalb auch immer die Frage :“ Mama, ist der Hirsch der Mann vom Reh?“
    Trotzdem finde ich es Klasse, dass sich hier, wenn auch etwas naiv und albern mal in Humor versucht wird. Ich habe den Eindruck, viele Akademiker*innen haben damit ein Problem, weil Angst, dümmlich zu wirken. Ist man aber ein wirkliches Genie wie Einstein oder Dumbledore wird der Humor wieder großartig! Es bleibt zu hoffen, dass sich die Humorversuche nun ausweiten auf die Elternabende, wo immer eine Stimmung herrscht wie in der Gruft! Am besten diese verklemmten Veranstaltungen ganz abschaffen und stattdessen Kegelrunde oder Volleyballspiel, da lernt man dann Lehrkraft auch als Mensch kennen und umgekehrt Eltern genauso und kommt viel besser ins Gespräch.

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