Bald nur noch Orchideenfach? Das Interesse an Latein geht weiter zurück

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MÜNCHEN. «Video meliora proboque deteriora sequor.»* Kennen die meisten derartige Zitate – in diesem Fall Ovid – nur noch aus Asterix? Das Schüler-Interesse an Latein geht stetig zurück, wie das Beispiel Bayern zeigt. Dort wird Corona für die Entwicklung verantwortlich gemacht. Allerdings war der Trend auch schon vor der Pandemie erkennbar.

„Errare humanum est“, so wussten schon die alten Römer – irren ist menschlich. Foto: Shutterstock

Nach Englisch ist Latein an den Gymnasien immer noch die am zweithäufigsten gewählte Fremdsprache, in Bayern jedenfalls. Doch die Schülerzahlen gehen auch im Freistaat zurück, wie das bayerische Kultusministerium auf Anfrage mitteilte: Für das Schuljahr 2021/22 gab es im Vergleich zum Schuljahr 2017/18 einen Rückgang um 5,5 Prozent. 114.100 Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich demnach im vergangenen Jahr mit Latein-Vokabeln oder übersetzten Cäsar, Seneca oder Cicero.

Das Ministerium führt diese Entwicklung vor allem darauf zurück, dass es wegen der Corona-Einschränkungen weniger Info-Veranstaltungen an den Gymnasien gab – und die seien gerade für Latein sehr wichtig, um die Fachinhalte zu veranschaulichen.

Das sieht auch Harald Kloiber so, bayerischer Landeschef des Deutschen Altphilologenverbandes. Die Informationsveranstaltungen seien immens wichtig, sagte er. Bei Französisch etwa sei klar, dass es sich um eine moderne, kommunikationsorientierte Fremdsprache handle. Anders Latein. Der Fokus liege auch auf Kultur, auf Geschichte, auf Literatur. «Auf diesen Veranstaltungen können Vorbehalte sehr gut abgebaut werden.»

„In einem kompletten Fach eine Sprache wie Latein zu lernen, das ist Zeitverschwendung“

Fakt ist aber auch: Das Interesse an Latein sinkt bundesweit – und das war schon vor Corona zu beobachten. Lernten 2008 in ganz Deutschland noch mehr als 830.000 Jugendliche Latein in der Schule, waren es 2016 nur noch 630.000. Ein Schwund von mehr als einem Fünftel in nur acht Jahren. Zum Vergleich: Französisch lernen bundesweit rund 1,5 Millionen Schüler.

Das Erlernen einer modernen Fremdsprache am Gymnasium sei verlockend, weil man das Geübte beispielsweise im Urlaub gleich anwenden könne. Das widerspreche aber allerdings dem, was gymnasiale Bildung ausmache, sagte Kloiber: Im Latein-Unterricht werde Wissen über die Antike vermittelt, auch über literarische Gattungen, Politik und Philosophie, es gehe «um existenzielle Fragen und Grundwerte». Die Auswirkungen auf den Deutsch-Unterricht seien positiv. In Latein arbeite man schon früh mit literarischen Texten. Zum Beispiel werde gezeigt: Wie funktioniert Rhetorik, wie funktioniert Manipulation via Sprache? «Da ist ganz viel Potenzial, wenn man sich darauf einlässt.»

Wenn… Eine Ursache für die Entwicklung ist sicher auch, dass für immer weniger Studienfächer Lateinkenntnisse als Voraussetzung gelten: Das Latinum ist heute zum Beispiel für ein Studium der Human- und Veterinärmedizin oder der Rechtswissenschaften nicht mehr erforderlich. Eine anderer Grund könnte in der zunehmenden Ökonomisierung von Bildung liegen, die eher auf Programmiersprachen denn auf alte Sprachen setzt. „In einem kompletten Fach eine Sprache wie Latein zu lernen, das ist Zeitverschwendung“, sagt etwa der Unternehmer und Investor Frank Thelen, der im Fernsehen mit der „Höhle der Löwen“ bekannt geworden ist. Für ihn gehört heute stattdessen zur Allgemeinbildung, dass „man einen Softwarefehler ‚bug‘, also Käfer, nennt“, wie er in einem Interview mit der Funke-Mediengruppe kundtat.

„Oft müssen die Kinder ihre Eltern überzeugen oder überreden, dass sie an unsere Schule kommen dürfen, weil die Eltern sagen, das ist viel zu schwer für dich, und das braucht man heute nicht“

Diese zunehmend kritische Haltung bekommen die Gymnasien zu spüren – auch in der Oberstufe. „Ein alarmierendes Zeichen ist das sukzessive Verschwinden der Alten Sprachen aus dem Oberstufenunterricht infolge der Wahlverhaltens der Schülerinnen und Schüler“, sagte der Ehrenvorsitzende des Deutschen Altphilologenverbands, Hartmut Loos, Oberstudiendirektor und Schulleiter des (natürlich altsprachlichen) Gymnasiums am Kaiserdom in Speyer, bereits 2018.

Früher, so Loos, hätten Eltern ihre Kinder mitunter zum Lateinunterricht gedrängt – heute sei es nicht selten umgekehrt: „Oft müssen die Kinder ihre Eltern überzeugen oder überreden, dass sie an unsere Schule kommen dürfen, weil die Eltern sagen, das ist viel zu schwer für dich, und das braucht man heute nicht“, so erklärte der Altphilologe seinerzeit in einem Interview mit dem „Deutschlandfunk“.

*vulgo: „Ich sehe das Bessere und heiße es gut, dem Schlechteren folge ich.“

Ist das das Ende des bundesweiten Booms? Immer weniger Gymnasiasten interessieren sich für Latein (in Niedersachsen jedenfalls)

 

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68 Kommentare
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Ron
1 Jahr zuvor

Als alter Lateiner kann ich sagen, dass Latein nicht glücklich macht und zu wenig nützlich ist.

Carsten
1 Jahr zuvor
Antwortet  Ron

Eine Pizza kann man nicht damit bestellen, aber wenn ein 500 Jahre alter Grabstein zu dir spricht und dich mahnt, dann ist das ein Hammer.

Ron
1 Jahr zuvor
Antwortet  Carsten

Wie viele Grabsteine entdecken Sie denn so jährlich? Jeder Grabstein ist zudem schnell mit Google übersetzt. Dagegen stehen allein über 600 Stunden Lateinunterricht bis zum kleinen Latinum.

Mannkannesnichtfassen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Ron

Folgt man dieser Argumentation (insb. Google), kann man Fremdsprachen in der Schule eigentlich abschaffen. Ernsthaft!?

Walter Hasenbrot
1 Jahr zuvor
Antwortet  Carsten

Nach Ihrer Meinung ist Latein also nützlich für Historiker und Nekrophile. Oder wer spricht sonst mit Grabsteinen?

Beides sind aber eher kleine Gruppen. An allgemeinbildenden Schulen ist Latein also nicht sinnvoll. Spezialwissen sollte an Unis vermittelt werden, nicht an Schulen.

Latein wird den Weg gehen, den das Altgriechische schon lange gegangen ist.

Andre Hog
1 Jahr zuvor
Antwortet  Ron

Ich persönlich finde, dass „Mathe ein Arschloch ist“…aber das ist in Zuge einer solchˋ brachialen Umgestaltung eines humanistischen Bildungsideals völlig uninteressant.

Hey… und warum dann noch Altgriechisch, Hebräisch oder die Antike als Geschichtsepoche oder die Zeit des frühen Mittelalters … oder überhaupt das Mittelalter…oder auch das Mittelhochdeutsche eines Walte von der Vogelweide im Deutsch-LK usw. usf. …. insgesamt weiter in den Curricula belassen…alles alter Kram, den kein Mensch mehr braucht.

Ron
1 Jahr zuvor
Antwortet  Andre Hog

Ich finde, Sie vermischen hier Sachen unzulässig. Mathematik ist unbestritten für unser tägliches Leben und zudem in vielen Berufen Grundvoraussetzung. Sie brauchen eine profunde mathematische Grundbildung, um in unserer modernen Gesellschaft bestehen zu können. Auch gesprochene Sprachen haben eine gewisse Bedeutung im Miteinander. Handelsbeziehungen, Kontakte und der Zusammenhalt innerhalb Europas profitieren maßgeblich davon, dass wir uns verstehen und miteinander kommunizieren können (die Bedeutung wird durch die sich entwickelnde Technik abnehmen). Dies trifft für Latein nicht zu. Es ist eine tote Sprache, die nicht mehr gesprochen wird. Natürlich kann es interessant sein, sich damit zu beschäftigen, doch das trifft auch auf Architektur oder Mode zu, die noch nie Unterrichtsfächer in allgemeinbildenden Schulen waren. (Übrigens auch in Baukunst und Bekleidung steckt viel Geschichte und Spannendes drin.) Dagegen fallen mir bei Latein spontan nur zwei nutzbringende Eigenschaften ein:
a) Man erleichtert sich den Zugang zu aktuellen romanischen Sprachen (wobei das direkte Erlernen einer aktuellen Sprache wohl sinnvoller wäre).
b) Man verwendet viele lateinische Begriffe im medizinischen, teils auch botanischen Bereich. (Die wenigstens brauchen diese Qualifikation aber und es wäre mittelfristig sowieso anzuraten, hier aufs Englische umzuschwenken.)

Walter Hasenbrot
1 Jahr zuvor
Antwortet  Andre Hog

Sie plädieren also dafür, dass an Schulen in erster Linie Dinge gelehrt werden sollen, die niemand braucht?

Carsten60
1 Jahr zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Statt flapsigen Bemerkungen könnten Sie ja mal die Frage erörtern, inwieweit Bildung der Nützlichkeit unterworfen werden soll. Religion wird dann gelehrt, weil sie nützlich ist? Ethik auch? Warum sollen wir da nicht lieber lehren, auf einer Tastatur mit 10 Fingern schnell zu tippen, wo das doch jetzt allgemein verlangt wird? Und woher sollen wir wissen, was heutige Grundschüler in 50 Jahren brauchen werden?
Ich weiß nicht, woher Ihr Hass auf Latein kommt, haben Sie da immer Fünfen geschrieben oder hatten einen autoritären Lateinlehrer?

Walter Hasenbrot
1 Jahr zuvor
Antwortet  Carsten60

Anders lst bei den Fächern Religion oder Ethik/Praktische Philosophie steht beim Fach Latein nicht die Werteerziehung im Vordergrund, sondern schlicht und einfach das Erlernen einer toten Sprachen, mit der man außerhalb der Schule so gut wie nichts anfangen kann.

Das ist bei keinem anderen Fach der Fall.

Mit dem Finger auf andere Fächer zu zeigen, verdeutlicht übrigens, dass es kaum stichaltige Argumente für das Fach Latein gibt.

Ich halte es auch für eine ziemlich seltsame Verteidigung des Fachs Latein, wenn man seine Nutzlosigkeit als Grund für das Fach ins Feld bringen will.

In einem Land mit Schulpflicht, muss man schon angeben können, worin denn der Sinn der einzelnen Fächer für die Schüler liegen soll.

Carsten60
1 Jahr zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Woher wissen Sie, dass das Fach Religion für die Werteerziehung wichtig ist? Welche Werte predigen denn die diversen Religionen? Alle stammen aus vordemokratischen Zeiten, und in den heiligen Schriften (auch in der Bibel) steht, dass die Menschen der Obrigkeit gehorchen sollen.
Ich weiß, Sie haben Ihre Formulierung nicht selbst erfunden, aber mir scheint die nie hinterfragt zu werden.
Der angezweifelte Nutzen von Latein ergibt sich beim Studium praktisch jeder modernen Sprache. Bis vor kurzem wurde in diesen Studiengängen ein Latinum ausdrücklich vorausgesetzt. Auch beim Studium von Theologie (Religionslehrer) ist das so, denke ich. Die klassische Version der Bibel ist auf Latein oder Altgriechisch (oder gar Hebräisch) so wie der Koran auf Arabisch.
„Man muss angeben können …“ Wieso? Und eine Einigkeit muss es nicht geben, niemand ist gezwungen, irgendeine andere Fremdsprache als Englisch zu lernen (vielleicht kann man sogar Englisch umschiffen). Jeder hat die Wahl und kann sich das selbst überlegen. Und SIE sind es doch, der mit dem Finger auf das Fach Latein zeigt.

So ist das
1 Jahr zuvor

Wer bei uns Latein, vlt. sogar Griechisch gehabt hat, ist klar im Vorteil. Weniger Lernaufwand, leichtere klarere Begriffsableitung……[HProf]

Walter Hasenbrot
1 Jahr zuvor
Antwortet  So ist das

Die allermeisten lateinischen Fremdwörter, kann man sich auch aus dem Englischen ableiten.

Früher habe ich bei solchen den Schülern unbekannten Begriffen im Unterricht immer gefragt, wer Latein kann. Das waren ohnehin immer wenige und von denen konnte kaum jemand ausreichend Latein für solche Fragen.

Die Frage nach dem verwandten englischen Vokabular ist nach meiner Erfahrung für die Schüler zur Erschließung von Fremdwörtern seit Jahren wesentlich fruchtbarer.

Fakten sind Hate
1 Jahr zuvor

Latein ist wohl eines der wenigen Fächer, in denen man nicht mal eben zwei/drei Stunden fernbleiben kann und sich dann im Anschluss ohne Probleme am Unterricht beteiligen kann. Man verpasst nicht nur Grammatik und Vokabeln sondern auch Interpretationsmöglichkeiten, die das Fach schwierig machen.
Da Latein wohl meistens ein Wahlpflichtfach, liegt es nahe, dieses durch ein einfacheres Fach auszutauschen, um sich einen besseren Notenschnitt zu garantieren.

Georg
1 Jahr zuvor
Antwortet  Fakten sind Hate

Es gibt nur noch ein weiteres solches Fach: Mathematik

B. aus A.
1 Jahr zuvor
Antwortet  Fakten sind Hate

Kommt wohl ganz auf die Fähigkeiten an – mit dem letzten Argument könnte man jetzt viele Fächer abschaffen…

DerechteNorden
1 Jahr zuvor
Antwortet  Fakten sind Hate

Von einem WPI-Fach zum anderen kann man nicht so einfach wechseln. Bei uns an der Schule wählen Latein deshalb eigentlich nur Interessierte und die bleiben dann auch mindestens vier Jahre lang in diesem vierstündig unterrichteten Fach dabei. Falls sie in die Oberstufe gehen, setzen sie es dort fort.

Last edited 1 Jahr zuvor by DerechteNorden
Ron
1 Jahr zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Sie bleiben nach meinem Dafürhalten in aller Regel dabei, um nicht in der Oberstufe noch mal eine neue Fremdsprache anfangen zu müssen. Hab ich nämlich auch so gemacht. Und die Entscheidung, in der 7ten mit Latein anzufangen, haben ehrlich gesagt eher meine Eltern gefällt.

B. aus A.
1 Jahr zuvor
Antwortet  DerechteNorden

… und wenn man vorher aufgepasst hat, hat man danach bis zum Abi ein relativ ruhiges Leben – es kommt ja wenig Neues dazu! 🙂

So ist das
1 Jahr zuvor
Antwortet  B. aus A.

Protest! Ist schon ein Unterschied, ob ich dann einen Cicero oder Tacitus im Abitur erwische.
Ich werde es nie vergessen:
> De bonis et de malis; nu ist er weg, der NC dachte ich….

B. aus A.
1 Jahr zuvor
Antwortet  So ist das

Wenn man in der SI Formen und Grammatik gelernt hat, kommt in dem Bereich – im Gegensatz zu anderen Fächern – in der Oberstufe wenig hinzu. Die Haupt(lern)arbeit hat man i.d.R. vorher erledigt. Natürlich liest man dann noch verschiedene Schriftsteller und Literaturgattungen. In meine anderen Fächer habe ich weitaus mehr Arbeit gesteckt!

Sporack
7 Monate zuvor
Antwortet  B. aus A.

Und *leider* war nach dem Großen Latinum eine (für mich stets sehr positive) Prüfungsnote ersatzlos weg (Englisch konnte ich wenigstens noch abwählen – Deutsch war dann leider im Abi)
Ob ich aber lieber Latein als Deutsch im Abi hätte haben wollen – weiß ich nicht. (Ein Philo, Physik, Mathe, Bio Abi war leider nicht erlaubt.)

Über den kleinen Stohwasser meines Vaters habe ich dann auch Frakturschrift lesen gelernt.

Das half mir vor fast 25 Jahren der Kreideschrift des Informatik-Professors hinreichend schnell folgen zu können:

Lateinische Buchstaben, Frakturbuchstaben, Sütterlinzeichenkombinationen, griechische Buchstaben – in mathematischer Formel und Beweissprache über mehrere Seiten verbunden .
(Ich war sozusagen „der Erstkopiest“ die Sitznachbarn schrieben dann von mir ab.)
Und natürlich ist es auch einfacher zu merken, was ein involutorischer Anti-Automorphismus für Eigenschaften besitzt, wenn man die Semantik der Wörter hinreichend erfasst, um dann nicht beide Seiten „Begriff“ und „Formelverhalten“ wie eine unverständliche Vokabel lernen zu müssen.

Für den Bereich der Software-Entwicklung ist das irgendwie „totes Wissen“: Aber für algebraische Analysen der Anwendungsdomain, ist ein mathematischer Werkzeugkasten, dessen Elemente man bei Bedarf über den passenden Namen schnell nachschlagen kann, trotzdem wichtig.

Latein ist zumindest für meine Studiumserfahrung der Informatik ein nützliches Werkzeug gewesen.

Carsten60
1 Jahr zuvor

Man sollte immer auch bedenken, dass Lateinkenntnisse die beste Voraussetzung für das Erlernen aller romanischen Sprachen sind, insb. Italienisch, Spanisch Portugiesisch, Französisch. Außerdem entfällt bei Latein das nicht geringe Problem der korrekten Aussprache, es findet eine Konzentration auf die grammatische Struktur statt, und es gibt kein Drumherumschwätzen. Es ist somit auch eine Art von „intellektuellem Konditionstraining“. Merkwürdig, dass es diesen Begriff nur im Leistungssport zu geben scheint.

Ron
1 Jahr zuvor
Antwortet  Carsten60

Aber bitte erklären Sie mir, warum ich als zweite Fremdsprache Latein wählen soll, wenn ich doch am Ende eher die romanische Sprache sprechen will.

Ganz nebenbei rate ich von reinen Latein-Klassen ab, da dort meist ein großes Missverhältnis zwischen der Anzahl von männlichen und weiblichen Schülern vorherrscht.

Georg
1 Jahr zuvor
Antwortet  Ron

Und dennoch wird die absolute Leistungsspitze eher männlich dominiert sein.

So ist das
1 Jahr zuvor
Antwortet  Georg

Das hättste wohl gern 🙂

Georg
1 Jahr zuvor
Antwortet  So ist das

Das liegt dann daran, dass sich die absolute Leistungsspitze des Jahrgangs eher in den Naturwissenschaften ansiedelt.

Wieso sollte ich das aber gerne haben wollen?

B. aus A.
1 Jahr zuvor
Antwortet  Ron

… weil die romanischen Sprachen mehr oder weniger nach demselben Muster „funktionieren“, d.h. alle weiteren lassen sich danach relativ schnell lernen – vom reinen passiven Verständnis mal ganz zu schweigen. Da kann man sich Vieles schnell herleiten. Funktioniert genauso bei Fremdwörtern und Fachbegriffen, sofern diese nicht gerade auf dem Griechischen basieren.

Carsten60
1 Jahr zuvor
Antwortet  Ron

Erst Latein, dann Französisch, so auch die historische Reihenfolge. Und das Argument mit m und w ist doch nun wirklich nicht so wichtig. Wollen Sie mit solcher Begründung die math.-nat. Klassen abschaffen? Bei der Mathe-Olympiade ist das zahlenmäßige Missverhältnis zwischen m und w ganz krass. Also abschaffen?

Ich muss da mal was loswerden
1 Jahr zuvor
Antwortet  Carsten60

Ich kann auch bestens zuerst Spanisch und danach easy noch Italienisch oder Portugiesisch lernen, dazu brauche ich kein Latein als Vorstufe, wenn ich ehrlich bin. Sprachen lernt man am besten aktiv und „sprechend“ und noch besser direkt im Land umgeben von Muttersprachlern.

Carsten60
1 Jahr zuvor

Unsere SuS sind aber nun mal nicht von Muttersprachlern in den genannten Sprachen umgeben.

Donauperle
1 Jahr zuvor
Antwortet  Ron

Nicht als zweite Fremdsprache, als erste Fremdsprache. Bzw. in Klasse 5 zusammen mit Englisch, gibt es in BW und nennt sich Biberacher Modell. In der Regel wählen gleich viel Mädchen und Jungen dieses Angebot. Ab Klasse 8 bzw. 10 können dann die dritte und die vierte Fremdsprache folgen. Es gibt eben auch SuS, die sprachlich begabt sind und Freude am Erlernen von Fremdsprachen haben. Latein hilft dabei.

GriasDi
1 Jahr zuvor
Antwortet  Carsten60

Zitat:
„Man sollte immer auch bedenken, dass Lateinkenntnisse die beste Voraussetzung für das Erlernen aller romanischen Sprachen sind, insb. Italienisch, Spanisch Portugiesisch, Französisch.“
Leider handelt es sich hierbei um einen Mythos, für den es keinen Nachweis gibt. Im Gegenteil, gibt es Untersuchungen, die zeigen, dass man Spanisch leichter und besser erlernt, wenn man vorher Französisch statt Latein hatte.
Dieser Mythos, dass man mit Latein als Grundlage andere Sprachen leichter erlernt ist seit Jahren widerlegt.
Was mit Latein besser begriffen wird, ist die Grammatik der eigenen Sprache (dafür gibt es Nachweise).

B. aus A.
1 Jahr zuvor
Antwortet  GriasDi

Ist aus meiner persönlichen Erfahrung heraus kein Mythos – und funktioniert auch bei nicht-romanischen Sprachen, da man mit Latein – wie Sie ja richtig schreiben – ein grammatikalisches Grundverständnis entwickelt. Warum einem dieses ausgerechnet bei seiner eigenen Sprache helfen sollte und bei anderen nicht, erschließt sich mir jetzt nicht wirklich.

GriasDi
1 Jahr zuvor
Antwortet  B. aus A.

Sie sagen ja: aus persönlicher Erfahrung, also nicht allgemeingültig. Nach der aktuellen Forschung ein Mythos.
Vgl. das Buch: Urban Myths About Learning ans Education.

B. aus A.
1 Jahr zuvor
Antwortet  GriasDi

Dann würde ich mir diese aktuelle Forschung doch gern mal ansehen – hätten Sie eine Quellenangabe für mich?

GriasDi
1 Jahr zuvor
Antwortet  B. aus A.

Im Buch: Urban Myths About Learning and Education ist das alles feinsäuberlich aufgedröselt mit vielen Literaturangaben.

Egvina
1 Jahr zuvor
Antwortet  GriasDi

Ich konnte nach 4 Jahren Latein die Überschriften spanischer Zeitungen lesen ohne vorher groß Kontakt zu Spanisch gehabt zu haben und eine Leuchte in Latein war ich auch nicht.

Walter Hasenbrot
1 Jahr zuvor
Antwortet  Carsten60

Dr beste Weg romanische Sprachen zu Erlernen, ist romanische Sprachen zu lernen.

In der Zeit, in der ein Schüler Latein lernt, könnte er längst fließend Spanisch erlernt haben. Und Spanisch eignet sich als Grundlage zum Erlernen weiterer moderner romanische Sprachen mindestens so gut wie Latein.

Carsten60
1 Jahr zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Dann erklären Sie uns doch mal, warum Latein selbst in Spanien, Italien und Frankreich gelehrt wird und auch sonst in der weiten Welt:
https://en.wikipedia.org/wiki/Instruction_in_Latin
Sie tun ja so, als sei das eine deutsche Marotte, ein alter Zopf aus dem Kaiserreich, typisch elitäre Standesgesellschaft.

Carsten60
1 Jahr zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot
Gelbe Tulpe
1 Jahr zuvor

Leider geizen die Lateinbücher bei schwierigeren Phänomenen wie PPA, PPA oder Ablativus Absolutus mit Beispielen. Das macht die Sprache unnötig schwierig und schreckt viele Schüler ab.

lehrer002
1 Jahr zuvor

Latein ist durchaus ein wichtiges Fach für das gymnasiale Bildungsprofil. Allerdings ist auch Französisch ein Fach mit bedeutendem kulturellen Hintergrund und einem vielfältigen Literaturkanon. Meiner Meinung nach sollten die beiden Fächer weniger als Konkurrenten betrachtet werden, sondern sichergestellt werden, dass jeder Schüler an Schulen, die zum Abitur führen, auch die Chance hat, beide der für unsere europäische Tradition wichtigen Sprachen zu erlernen, und man sollte die Schüler auch ermutigen und dazu bewegen, dies zu tun.

Andre Hog
1 Jahr zuvor
Antwortet  lehrer002

Nun ja, je nachdem, welche Schule man im gymnasialen Bereich besucht gibt es die Chance, die weitere / andere Frendsprachen z.B. im Differenzierungsbereich Klasse 9 / 10 bei G9 nachzubelegen.
Bei uns wird in der Oberstufe seit Jahren Latein seitens der SL und der Oberstufenleitung boykottiert. Für die Erlangung des Latinums gibt es die notwendigen Kurse bis in die EF …darüberhinaus werden die „Latin-Lovers“ mit konsequenter Nichtachtung belegt… wer das z.B. als LKin der Q-Phase belegen möchte, muss für diesen Kurs an das Nachbargymnasium gehen, das in Fußweite entfernt liegt. Im Diff-Bereich wird ein Angebot nicht zugelassen – zugunsten eines Neueinstieges in Spanisch.

Schon schade…so wird den SuS schnell vermittelt, dass man dieses Fach nicht supporten möchte.

Georg
1 Jahr zuvor
Antwortet  lehrer002

Spanisch hat Französisch mittlerweile abgelöst.

Alla
1 Jahr zuvor
Antwortet  Georg

Was für die Paraguay-Auswanderer ja von Vorteil ist! 🙂

Orchideenfreund
1 Jahr zuvor

Wir lassen unseren Kindern bis zu 13 Jahren Zeit, um den höchsten deutschen Schulabschluss zu erreichen. In dieser Schulzeit lernen sie viele Dinge in den unterschiedlichsten Unterrichtsfächern, die keinen unmittelbaren Nutzen in ihrem Leben haben werden. Das Urteil darüber wird erst nach vielen Jahren fallen. Dennoch sollte man keinen sinnvollen Inhalt bedauern, den man in dieser Zeit gelernt oder vergessen hat. Er hat Denkvorgänge angestoßen, das Gehirn trainiert, Assoziationen erweckt und ausgelöst. Latein blüht seit Jahrzehnten als Orchidee in der Bildungslandschaft. Manchmal braucht es etwas Zeit, bis die Lerninhalte aufblühen. Wer die Orchidee kennt, weiß jedoch, dass auch der verkümmertste Stengel auf einmal erstaunliche Blütenformationen hervorbringt. So erfreut sich der Deutsch- und Fremdsprachenunterricht immer wieder an den im Lateinunterricht erworbenen Grammatikkenntnissen, deren Strukturen nicht zuletzt jedem Algorithmus einer Sprach-KI zu Grunde liegen. Wer mit den Kenntnissen des Lateinunterrichts seinen Lernweg beschritten hat und den Nutzen der dort vermittelten Bildungsinhalte abspricht, der weiß eigentlich nicht, welche Lernfortschritte er ohne die Inhalte gemacht hätte. Wer keinen Lateinunterricht genossen hat, der weiß nicht, welchen Nutzen er aus den Inhalten hätte ziehen können.
Der Nutzen eines jeden Unterrichtsfaches wird zur Zeit durch die neusten digitalen Entwicklungen in Frage gestellt. Wir sollten uns als Gemeinschaft der Lehrenden damit zurückhalten, einzelne Fächer diesbezüglich ins Rampenlicht zu zerren. Freuen wir uns lieber an dem Luxus, den Lernenden eine (Orchideen-)Vielfalt anbieten zu dürfen.

Ron
1 Jahr zuvor
Antwortet  Orchideenfreund

Mich hat Latein leider sehr wenig zum Denken angeregt. Es war stumpfes Erlernen von Regeln und Vokabeln am Beispiel von historischen Texten wie Cäsar & Co. Gerne hätte ich stattdessen Fächer wie Philosophie, Design, Volkswirtschaft, Wirtschaft und Börse, Architektur, Mode oder Ökologie gehabt. Damit wäre ich als Schüler zu begeistern gewesen und hätte meine Kreativität und meinen Verstand gefordert.

Last edited 1 Jahr zuvor by Ron
Andre Hog
1 Jahr zuvor
Antwortet  Ron

Wobei wir hier ein 1a-Beispiel für individuelle Erfahrungen und Bedürfnisse haben, aus dem sich jedoch keine weittragende Entscheidung für alle generieren lässt.

Ich sage ja: mir reichen meine grundlegenden Mathekenntnisse, die ich erworben habe – die beherrsche ich sicher…und spätestens seit den Binomischen Formeln ist Mathe für mich alltagspraktisch völlig irrelevant. 😉

Carsten60
1 Jahr zuvor
Antwortet  Andre Hog

Aber die Binomialverteilung bei der Stochastik ist wichtig, gell? Da kommen dieselben Koeffizienten vor, nämlich die Binomialkoeffizienten.

Walter Hasenbrot
1 Jahr zuvor
Antwortet  Andre Hog

Schauen Sie sich doch das Wahlverhalten heutiger Schüler an. Nur noch eine kleine Minderheit lernt Latein.

Das Fach wird also von der großen Mehrheit als nutzlos empfunden. Man lernt stattdessen lieber etwas Nützliches.

Eher Ihre eigene Erfahrung scheint sehr subjektiv und individuell zu sein.

Georg
1 Jahr zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Ich glaube eher oder zusätzlich, dass Latein nicht gewählt wird, weil es einfachere Wege in Richtung Oberstufenqualifikation gibt.

Carsten60
1 Jahr zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Sie vergessen wohl, dass im 19. Jahrhundert eine noch kleinere Minderheit Latein lernte, nämlich die Gymnasiasten. Die Realgymnasien waren dann das Gegenkonzept mit neuen Fremdsprachen. In der Volksschule gab’s Latein wohl nicht.

Carsten60
1 Jahr zuvor
Antwortet  Orchideenfreund

@ Orchideenfreund: Sehr gut gesagt!
@ Walter Hasenbrot: Wenn die SuS was Nützliches lernen wollen, warum wählen sie dann Physik und Chemie so gerne ab zugunsten „weicherer“ Fächer? Anders formuliert: Meinen Sie nicht auch, dass die Fächerwahl mehr nach Bequemlichkeit, Erwartung guter Noten oder nach Cliquenzugehörigkeit entschieden wird als nach der Frage der Nützlichkeit?

Walter Hasenbrot
1 Jahr zuvor
Antwortet  Carsten60

Das sind alles Gründe, die für die Fächerwahl auch eine Rolle spielen.

Bei Latein kommt noch das völlige Fehlen jeglicher Relevanz für das Leben der Schüler hinzu. ( Wahrscheinlich ist das ein treffenderer Begriff als „Nützlichkeit“.)

B. aus A.
1 Jahr zuvor

Von meinem Latein-LK profitiere ich bis heute! Alle weiteren Fremdsprachen haben sich auf dieser Basis problemlos lernen lassen, wiederum weitere kann ich mir grundsätzlich erschließen – auch ohne google Übersetzer!

Ich muss da mal was loswerden
1 Jahr zuvor
Antwortet  B. aus A.

….alle weiteren lateinischen Fremdsprachen, vermute ich…..

B. aus A.
1 Jahr zuvor

Genau lesen: alle weiteren lassen sich auf der Basis des Lateinischen lernen – d.h. indem man diese auf grundsätzliche grammatikalische Strukturen, die man im Lateinunterricht gelernt hat, zurückführt (Satzbau, Zeiten, Fälle,…). Selbst das komplexe ungarische Kasussystem kann man sich auf diese Weise vereinfachen. Weitere – und das sind in dem Fall die romanischen – kann man relativ leicht insbesondere aufgrund der lexikalischen Ähnlichkeiten passiv erschließen. Jetzt klar?

GriasDi
1 Jahr zuvor

Dass Latein immer weniger gewählt wird ist ja nur nachvollziehbar. Wenn man sich ansieht, weswegen die SchülerInnen Probleme in der Schule haben, dann sind der Hauptgrund Mathematik und Latein.
„Hauptgrund“ fürs Sitzenbleiben sind Mathematik und Latein.
Englisch, Französisch und andere Fremdsprachen wurden ja weitgehend „so umgestaltet“, dass es darin kaum mehr schlechte Noten geben kann und damit kaum mehr jemand wegen dieser Fächer sitzen bleibt.

Georg
1 Jahr zuvor
Antwortet  GriasDi

Nur wegen Mathe oder Latein bleibt niemand hängen. Dann müssen nämlich auch die anderen Fächer so schlecht sein, dass es für den Ausgleich nicht mehr reicht.

Oder mit anderen Worten, kürzer und verallgemeinernd: Es bleibt hängen, wer am Gymnasium nichts verloren hat. Ja, Ausnahmen in alle Richtungen gibt es immer.

Carsten60
1 Jahr zuvor
Antwortet  GriasDi

Wegen Mathe UND Latein sind wohl schon manche sitzengeblieben. Vielleicht ist aber das generelle Schimpfen auf eben Mathe und Latein genau damit begründet. Denn die Nützlichkeit aller anderen Fächer (auch Religion, Kunst, Sozialkunde) wird merkwürdigerweise nie angezweifelt, nur die von Mathe und Latein und natürlich Altgriechisch. Immer vorausgesetzt, dass wegen anderer Fremdsprachen fast niemand sitzenbleibt.
Mit dem reinen Nützlichkeitsargument sollte man das machen, was mir einmal ein Leiter eines Gymnasiums erzählte: Er hält Chinesisch für die (künftig) wichtigste Fremdsprache, und das wird an seinem Gymnasium auch so praktiziert. 1,4 Milliarden Chinesen können nicht irren! Und früher oder später beherrschen sie uns viel mehr als jetzt die Amerikaner. Dann ist Schluss mit lustig.

Thomas
1 Jahr zuvor

Kultur, Geschichte, Literatur, Wissen über die Antike, Wissen über literarische Gattungen, Politik und Philosophie, existenzielle Fragen und Grundwerte, literarische Texte, Rhetorik, Wissen über Manipulation via Sprache ist alles wichtig. Aber all das kann man auch auf Deutsch vermitteln! Dazu ist es nicht nötig, über Jahre jede Woche stundenlang Vokabeln, Deklinationen und Konjugationen zu büffeln. Auch das Verständnis für Grammatik, das Latein vermittelt, könnte man auf Deutsch vermitteln. Der zeitliche Aufwand des Lateinlernens ist zu hoch.

Ich_bin_neu_hier
1 Jahr zuvor
Antwortet  Thomas

„Der zeitliche Aufwand des Lateinlernens ist zu hoch.“ – War für mich kein Problem. Und jetzt?

Walter Hasenbrot
1 Jahr zuvor
Antwortet  Ich_bin_neu_hier

Jetzt verfügen Sie über eine weitgehend nutzlose Fähigkeit, wenn SIe nicht zufällig Lateinlehrer sind.

Ich_bin_neu_hier
1 Jahr zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Mit anderen Worten: Augen auf bei der Berufswahl?

Walter Hasenbrot
1 Jahr zuvor

Latein ist lediglich ein Statussymbol.

Etliche Jahre mit dem Lernen einer mausetoten Sprache zu verschwenden ist nicht sinnvoll. In der Zeit könnten die Kinder Naturwissenschaften, eine lebende Fremdsprache oder Informatik lernen.

Allesamt nützlichere Fächer als Latein.

Na sowas
1 Jahr zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Was nützlich ist oder nicht, das kann jeder für sich selbst entscheiden. Jedes Fach hat Vor- und Nachteile und warum soll sich ein Kind nicht mit dem befassen, was es interessiert. Vor allem wenn die Wahl unabhängig von der Clique so ausgefallen ist.
Diese Diskussion führt zu nichts. Nützlich sein muss man früh genug, ausprobieren darf man in der Schule. Und wer sagt, dass logisches Denken aus dem Lateinunterricht für die viel beschworenen Naturwissenschaften und Informatik nicht wichtig sind? Warum immer das Schielen auf Wirtschaftlichkeit, denn nichts anderes ist das hier.
Lasst ihnen Auswahl und eine freie Wahl, sich selbst ausprobieren und lernen, damit ist definitiv mehr gewonnen als die Nützlichkeit einer Sprache.