Lauterbach über Schulschließungen: „Es gab ein viel zu geringes Interesse, irgendetwas für die Kinder zu machen“

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BERLIN. Waren die Schulschließungen auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie ein Fehler? Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) befeuerte unlängst die Diskussion mit der Behauptung, im Nachhinein habe sich die Annahme, dass es in Schulen und Kitas zu vielen Infektionen komme, „nicht in dieser Form als richtig erwiesen“ – was der „Bild“ und anderen Medien die Begründung lieferte, ihre Kampagne gegen Schutzmaßnahmen in Bildungseinrichtungen wieder aufzunehmen. Lauterbach hat nun in einem „Spiegel“-Interview klargestellt, dass er lediglich die Länge der Schulschließungen habe kritisieren wollen, nicht die Schulschließungen an sich. Der Virologe und Regierungsberater Prof. Christian Drosten erklärt darin, es gehe aktuell um nichts Geringeres als „um eine handfeste Umdeutung“ der Realität.

Dieses Verdrehen von Tatsachen hat in der Pandemie erheblichen Schaden ausgelöst.“: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD). Foto: Shutterstock / Juergen Nowak

„Jetzt sagt es auch einer der Chef-Mahner: Während der Corona-Pandemie hätten Deutschlands Schulen nie geschlossen werden müssen! Das räumte der scheidende Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler (61), jetzt in einem Interview ein“ – schrieb die „Bild“-Zeitung vor drei Wochen. Was sie verschwieg: Wieler hatte Bedingungen dafür genannt, dass die Schulen hätten offen bleiben können – unter anderem Wechselunterricht. Und den wollten die Kultusminister seinerzeit auf gar keinen Fall (News4teachers berichtete).

So trommelt „Bild“ aktuell gegen die Schutzmaßnahmen in Schulen. Screenshot

So geht es seit Wochen in „Bild“ – offensichtlich im Bemühen, Pflöcke schon für zukünftige Pandemien (oder weitere Corona-Wellen) einzuschlagen. „Experten sprechen von ‚krasser Fehlentscheidung“, behauptet das Blatt mit Blick auf die Schulschließungen. Oder: „Schul-Schließungen waren ‚ein Fehler‘! Lauterbach stellt Drosten an den Corona-Pranger“. Oder: „Jetzt amtlich: Corona-Regeln für Kinder waren falsch!“ Oder: „Die renommierten Statistiker der LMU München belegten hingegen, dass offenen Schulen sogar halfen, das Infektionsgeschehen zu kontrollieren!“

Drosten sieht darin den Versuch, so betont er nun im gemeinsamen „Spiegel“-Interview mit Lauterbach, die Faktenlage umzudeuten. „Ich denke mir immer: Wie abwertend ist das den vielen Leuten gegenüber, die von Anfang an versucht haben, sich zu informieren und verantwortlich zu handeln? Die gesagt haben: Ich bleibe mit meinem Kind zu Hause, ich mache meine Kneipe zu? Wenn jetzt eine Gruppe von Journalisten im Nachhinein ankommt, die vollkommen oberflächlich mit der Thematik und aktuell aufkommenden Äußerungen dazu umgeht und irgendwas hinschreibt, was einfach nicht stimmt, die alles plötzlich infrage stellt, dann regt mich das auf. Es fällt mir schwer, die richtigen Worte für ein solches Verhalten zu finden. Genauso ist es mit der Diskussion über die Frage, ob die Maskenpflicht notwendig gewesen sei. Natürlich war die notwendig.“

Lauterbach: „Dieses Verdrehen von Tatsachen hat in der Pandemie erheblichen Schaden ausgelöst. Ohne Desinformationskampagne einiger Medien, Parteien, »Querdenker« und Wissenschaftler hätten wir eine deutlich höhere Impfquote bei den Älteren gehabt. Weniger Tote waren möglich.“

Was sind denn die Tatsachen? Drosten: „Die Wissenschaft zu diesem Thema ist seit zweieinhalb Jahren klar. Schon 2020 sah man in England, dass Kinder so häufig wie Erwachsene infiziert sind. Noch früher hatten wir unsere Viruslaststudie gemacht… (mit der Drosten im April 2020 gezeigt hatte, dass Kinder ähnlich viel Virus im Rachen tragen wie Erwachsene, d. Red.). Über diese Studie wurde damals zwar viel Unsinn geschrieben, aber wir haben einfach weitergemacht mit unserer Wissenschaft und die Studie später in »Science« publiziert. Die ist jetzt ein internationaler Meilenstein, und ihr Ergebnis unterdessen vielfach bestätigt worden.“

Lauterbach: „Von daher war ich von Anfang an auch für die Schulschließungen – obwohl meine eigene Tochter davon betroffen war. Eine ganz andere Frage ist aber: War es richtig, die Schulen so lange geschlossen zu halten? Darauf bezog sich meine Kritik in dem Interview.“

„Ich kann mich nicht erinnern, dass sich jemand hingestellt und gesagt hätte: Ja, wir werden viele Infektionen an der Schule haben, aber das können wir kompensieren“

Lauterbach kritisiert (indirekt) die Kinderärzte-Verbände und Kultusminister, die sich mit der Behauptung „Kinder sind keine Treiber der Pandemie“ gegen wirkungsvolle Schutzmaßnahmen in Schulen gestemmt hatten. „Psychologen, Pädagogen und Kinderinfektiologen haben vor allem gesagt, dass die Schulschließungen keinen Sinn ergäben, weil die Kinder nicht ansteckend seien. Ich kann mich nicht erinnern, dass sich jemand hingestellt und gesagt hätte: Ja, wir werden viele Infektionen an der Schule haben, aber das können wir kompensieren, indem wir stärker auf digitales Lernen, Abstand, Wechselunterricht und Luftfilter setzen. Die Stimmen, die eine Ansteckungsgefahr durch Kinder anerkannt haben und sich trotzdem gegen Schulschließungen ausgesprochen haben, waren nicht laut genug.“

Der heutige Bundesgesundheitsminister betont: „Es gab ein viel zu geringes Interesse, irgendetwas für die Kinder zu machen. Ich war damals leider noch nicht Minister, aber ich habe viele Vorschläge unterbreitet, um den Kindern zu helfen: Luftfilteranlagen, Wechselunterricht, kombinatorisches PCR-Testen – und einen qualitativ absolut hochwertigen Digitalunterricht. Für den hätten wir viel Geld zur Verfügung stellen müssen. Wenn die Inzidenz trotzdem hoch geblieben wäre, hätten wir auch Betriebsschließungen machen können. So sehe ich es zumindest im Rückblick.“

Warum er zuletzt aber selbst für Irritationen sorgte – und beispielsweise im November erklärte, Kitas seien „keine Treiber der Pandemie“ (News4teachers berichtete) -, dazu findet sich im aktuellen Interview allerdings kein Wort. News4teachers

Hier geht es zum vollständigen Interview im „Spiegel“.

Schulschließungen unnötig? Lauterbach erntet Shitstorm – und greift nun die Kultusminister wegen fehlendem Schutz an

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99 Kommentare
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DerechteNorden
3 Monate zuvor

Auch wenn viele Kolleg*innen das hier nicht so sehen, ich fand Wechselunterricht gut.
Man hat die Kids gesehen, sie konnten einander in der Schule sehen. Die Gruppen waren so klein, dass man sich besser konzentrieren konnte … Insgesamt war die Schule nicht so voll.
Es hätte sich alles eingespielt.
Meine Schüler*innen empfanden das alles als Wohltat, da es keinen Massenbetrieb gab.

Und Letzteres ist für uns, die wir in Schule viel Zeit verbringen, die Haupterkenntnis: Der Massenbetrieb muss schleunigst abgeschafft werden. Das wäre nicht nur für alle entspannter, sondern gleichzeitig würde es dabei helfen, dass sich Krankheiten nicht so schnell ausbreiten.

Vierblättriges Kleeblatt
3 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Ist das nicht ein bisschen „selbstverliebt“? Sie bleiben uns die Erklärung schuldig, was mit den Kindern passieren soll, die im Wechselunterrichtsmodell jeweils keinen Unterricht haben, insbesondere im Grundschulalter?!?

Diese „Zuhausebleiber“ konnten in der Corona-Zeit teilweise von mindestens einem Elternteil betreut werden, weil mindestens 1 Elternteil auch zuhause „festsaß“. Zum Arbeiten kamen diese Eltern oft nicht, wenn sie gleichzeitig Kleinkinder betreuen mussten. Was für Sie so gemütlich war, war für diese Eltern(teile) stressig.

Sprich, Sie machen mit Ihrem Vorschlag Ihre Probleme zu Problemen der anderen.

Last edited 3 Monate zuvor by Vierblättriges Kleeblatt
Riesenzwerg
3 Monate zuvor

DerechteNorden bleibt hier niemandem eine Erklärung schuldig.

Haben Sie Wechselunterricht gemacht? Dann sollten sie die Vorteile kennen.

Im Übrigen ist es schön, wenn man als Lehry endlich mal wieder erfahren darf, dass wir den Anforderungen schon gut gerecht werden können – aber eben NICHT IN DER MASSENKINDHALTUNG!

Verdammt noch eins!

Ja, und es gibt nun mal auch die Situationen, in denen sich Eltern um ihre eigenen Kinder kümmern müssen.

Bedanken Sie sich bei der Wirtschaft, die die Eltern übermaß beschäftigt, statt angemessen bezahlt. Und dann auch noch hochunflexibel. Aber hej, Arbeit muss laufen, oder?

Verdammt noch eins!

Last edited 3 Monate zuvor by Riesenzwerg
Meinetwegen
3 Monate zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Dann sagen Sie uns, wenn es „der Norden“ nicht tun soll/muss, wer die Kinder betreut, die beim Wechselunterricht zu Hause bleiben? Und bitte realistisch und nicht auf die Wirtschaft schimpfen, dass man dort noch den 8-Stunden-Tag hat.

Sind das die Situationen (wenn wir uns jeden 2. Werktag freinehmen müssen), in denen wir Eltern uns mal um unsere eigenen Kinder kümmern sollen, damit Sie es auf Arbeit so schön bequem haben?

DerechteNorden
3 Monate zuvor
Antwortet  Meinetwegen

Ich dachte, es ging um die Kinder UND die Gesellschaft.

KARIN
3 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Und wenn zwei oder noch mehr Kinder schulpflichtig sind ,kommen vor allem die Mütter nicht mehr in Arbeit, wenn Wechselunterricht stattfindet!
Vor kurzem gab es noch Lösungsansätze um Fachkräfte- und Lehrkräftemangel zu beheben!
Unter anderem fand sich dort: Frauen ( Mütter denke ich )vermehrt in Arbeit zu bringen! Ja wie denn?? Denkt dann bitte auch an die immer niedriger werdenden Rentenansprüche!

Mika
3 Monate zuvor
Antwortet  Meinetwegen

Ich dachte immer, es ginge in Schule darum, dass die Kinder etwas lernen? Das geht in kleinen Gruppen mit individueller Zuwendung deutlich besser als in Gruppen à 30 plus. Ich verstehe: Ihnen geht es darum, den Lehrern die Arbeit so unangenehm wie möglich zu machen und nicht um Ihre Kinder. Ich bin heilfroh, dass die meisten Eltern nicht so denken wie Sie, sondern das Wohl ihrer Kinder im Blick haben.

tingel
3 Monate zuvor
Antwortet  Meinetwegen

Haben Sie auch mal darüber nachgedacht, dass die Lehrer mit Kindern auch davon betroffen waren. Mir tat es für meine Kinder total leid, sie in die Notbetreuung schicken zu müssen und ich hatte damals große Sorge, dass sie sich anstecken.
Wenn aber alle Lehrer mit Kindern an deren Zuhausetagen auch zuhause geblieben wären, wäre das System Wechselunterricht zusammengebrochen und Schule hätte nicht mehr in Präsenz stattfinden können.
Für mich war es eine grauenvolle Zeit und es hat mich überfordert, alles gleichzeitig machen zu müssen/sollen. Und mit alles meine ich: Unterricht in der Schule, die Fragen der Eltern und Kinder (es war eine absolute Entgrenzung meiner Arbeitszeit), die zuhause waren und die Schulsachen meiner eigenen beiden Kinder

Schade
3 Monate zuvor

Ich bin als Lehrerin daran interessiert, GUTEN Unterricht zu machen, der die Schüler, die mir anvertraut wurden, in kognitiver und sozialer Hinsicht bestmöglich weiterbringt und fördert. Die Gegebenheiten während der Zeit des Wechselunterrichts haben dies sehr gut ermöglicht. DAS ist es, was ich sehe. Und ich sehe auch, dass die Gegebenheiten, die während des „normalen“ Betriebs herrschen, dies oft NICHT
ermöglichen.
Ich bin NICHT Lehrerin geworden um eine größtmögliche Anzahl von Kindern mit unterschiedlichsten Voraussetzungen in der Schule zu verwahren, damit die Eltern den Rücken frei haben ihrer Arbeit nachzugehen und „die Wirtschaft“ am Laufen zu halten. Ich sehe durchaus den Spagat, den viele Eltern jede Tag zwischen Familien- und Arbeitsleben zu bewältigen. Außerdem muss ich als Mutter diesen Spagat tagtäglich selber machen.
Was sagt es denn über die Qualität des „normalen“ Schulbetrieb aus, wenn viele Kinder einer Zeit nachtrauern, in der sie mit Maske im Unterricht auf Abstand saßen und auf viele Dinge wie gemeinsamen Spielen verzichten mussten und dies TROTZDEM schöner fanden?
Es ist doch verrückt, dass viele Kinder jetzt schon unter der Situation leiden und vielen KMs nichts anderes einfällt als lautstark nach noch größeren Klassen und mehr Ganztagsschulen zu rufen!

Vierblättriges Kleeblatt
3 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Gegen den Massenbetrieb an den Schulen, sprich zu große Klassen, streikten unlängst mal wieder die Berliner Lehrer, genauer gesagt 3000-4000 von etwa 34.000 (mehrheitlich Angestellte).

Es wird andauernd gefordert und wenn es ernst wird, haben die meisten die Hose voll. Oder wie muss man das werten?

Riesenzwerg
3 Monate zuvor

Wie Sie das werten, …. Ihr Ding.

Ich gehe von Überlastung, Frustration, dauerhafter Überforderung, Kraft- und Mutlosigkeit, da Eltern, die ja nur das Beste für ihr Kind wollen, nicht auch auf die Straße gehen und von Unverständnis bis hin zu Schmähungen und Beleidigungen (s. u. a. Ihren Kommentar) aus.

Es geht um IHRE Kinder!

Nicht (nur) um Lehrerkinder.

Meine Güte aber auch!

Riesenzwerg
3 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Unsere Kids haben den Wechselunterricht geliebt!

Kleine Klassen, mehr Zeit – wir hatten Doppelstunden.

Jeder hatte sein Arbeitsmaterial dabei – es durfte ja nichts hin- und hergereicht werden.

Deutlich mehr Ruhe und Entspannung.

Meinetwegen
3 Monate zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Aha, deutlich mehr Ruhe und Entspannung durch halbe Klassen. Kein Wunder. So schön bequem für Sie. Wie berufstätige Eltern die Betreuung organisieren …. Ihnen doch egal. Sind doch deren Kinder, nicht wahr, nicht Ihre!

Uwe
3 Monate zuvor
Antwortet  Meinetwegen

Sind aber auch ihre Kinder oder? Und die hatten halt auch deutlich weniger Stress und deutlich mehr Entspannung. Aber gut zu wissen : Das Wohlbefinden ihrer Kinder (und deren Bequemlichkeit) ist Ihnen halt egal.

Ist das so?
3 Monate zuvor
Antwortet  Uwe

Das kann man nicht pauschal sagen.

Manche fanden es gut, andere nicht. Es gibt nicht nur eine Meinung dazu.
Zudem steht und fällt die gefühlte Entspannung mit der Gelassenheit und Anspannung der Eltern in der Zeit.

Ich bspw. … Asche auf mein Haupt, habe mehrfach die Nerven verloren. Mein Sohn und ich lecken da immer noch dran. Zwei Homeschoolgrundschüler und eigene Verpflichtungen ohne Unterstützung Dritter. Und nein, es hat nicht gut geklappt. Ich konnte mich dreiteilen.

Ich bin immer für meine Kinder da. Auch gerne. Aber.. es war eine verdammt harte Zeit.

Ich finde es unfair, hier immer wieder auf Eltern herumzuhacken. Viele haben in der Zeit ihr Bestes gegeben um irgendwie allem gerecht zu werden. Klar flogen da viele Fetzen. Die Zeit hat alle belastet.

Klar wären kleinere Klassen wünschenswert. Es müsste viel mehr gemacht werden, um den Beruf Lehrer attraktiv zu machen. Das was jetzt los ist, ist seit Jahren absehbar gewesen. Kinderwohl steht zu wenig im Augenmerk der Politik. Die können ja meistens noch keinen wählen, daher für Politiker uninteressant.

Wenn ich sehe, was hier in der Gemeinde jetzt für Gelder fließen müssen, um bspw. den Sicherheitsdienst zu bezahlen, der notwendig ist, weil …. wie sage ich es…. unsere Schutzsuchenden sich untereinander nicht mögen…. 8000 Euro im Monat allein für die Security….

…wir bekommen keine 100 Euro zusätzlich für die Grundschule….Unsere Schulen sehen erbärmlich aus… die Toiletten riechen nach Kanal…. da hilft kein putzen… ist einfach alles alt und kaputt…

DerechteNorden
3 Monate zuvor
Antwortet  Ist das so?

Nur für deutsche Kinder, wa?!
Ernsthaft jetzt?

Ist das so?
3 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Ich verstehe den Kommentar offen gesagt so garnicht..
Liegt es an der Luft im Norden?

Dr.A
3 Monate zuvor
Antwortet  Meinetwegen

Natürlich mehr Ruhe und Entspannung… für die Kinder… wo es sich dann nachweislich besser lernen lässt. Und dass LuL die Umstände, in denen Kinder mehr und besser lernen können, gut und sinnvoll finden, liegt ja wohl in der Natur der Sache. Kommen Sie runter von dem Trip, dass LuL nur in die Schule (auf Arbeit) gehen, damit sie es dort bequem haben…. nicht von sich auf andere schließen! Wenn Sie das beste für Ihre Kinder wollen, dann hören Sie auf, LuL zu beschuldigen und ziehen Sie mit uns an einem Strang. Nur so wird sich hoffentlich irgendwann mal was in die richtige Richtung bewegen.

Darfdaswahrsein
3 Monate zuvor
Antwortet  Dr.A

Danke für Ihre Worte. Ich glaube aber da ist Hopfen und Malz verloren.
Wer sich so verbohrt und bissig eingeschossen hat, den bringt man nicht mehr zur Vernunft oder klarem Denken.
Da liegen die persönlichen Probleme wohl woanders.

Schade
3 Monate zuvor
Antwortet  Meinetwegen

Ich finde es interessant so schwarz auf weiß zu sehen, warum es Ihnen als Eltern wirklich geht: Das Kind soll zuverlässig fremdbetreut werden und zwar so lange wie möglich!!! Ob es gut lernen kann, sich dabei wohlfühlt, ob es sich unterstützt fühlt, ob es sich gesehen fühlt, ist offensichtlich alles sch….egal!

Ich finde Ihre Einstellung verheerend! Unsere Schüler haben den Wechselunterricht auch geliebt! Viele wirklich gute Gespräche, kaum Konflikte, viel individuelle Unterstützung (die immer gepredigt wird und die in rappelvollen Klassen mit viel Konfliktpotential kaum gegeben werden kann). Gerade die Stillen sind oftmals regelrecht aufgeblüht.

Unsere Elternschaft hat übrigens auch überwiegend toll reagiert und durch Familienteambildung sich gegenseitig so entlastet, dass Arbeiten durchaus gut möglich war. Gut, dazu braucht man guten Willen und Eigeninitiative, das kann vielleicht nicht jeder……..Und wir bekamen viele Elternrückmeldungen, dass es den Grundschulkindern im Wechselunterricht insgesamt DEUTLICH besser ging als den älteren Geschwisterkindern ab Klasse 5, die über Monate nicht in die Schule durften. Das war doch der Ausgangspunkt Lauterbachs: es hätte eindeutig bessere (und sichere!) Wege gegeben, die Schüler durch die Pandemie zu bringen, jedoch war der (politische) Wille dazu so gar nicht vorhanden.

Silja
3 Monate zuvor
Antwortet  Meinetwegen

So schön bequem … Nein, bequem war Wechselunterricht nicht.
Aber mir hat er gezeigt, wie Unterricht tatsächlich auch heute noch, mit unserer doch stark veränderten Schülerschaft, funktionieren kann.
Dass dies langfristig nicht so wie im Lockdown gehen KANN, ist doch logisch. Natürlich darf nicht immer die andere Hälfte der Klasse zu Hause bleiben. (Wie unvernünftig muss man sein, um zu glauben, dass wir Lehrer DAS wollen?)

Es bedeutet für mich: Wir Lehrer können mit halben Klassen wirklich gut arbeiten, weil neben mehr Platz (!) eben auch deutlich mehr Ruhe (!) und Zeit (!) für jedes einzelne Kind da ist.

Umgekehrt: Wir können mit vollen Klassen nicht mehr so arbeiten, wie wir und die Kinder es bräuchten. Das aktuelle Modell taugt nicht mehr. Kann weg. MUSS weg.

Ich wäre nicht überrascht, wenn sich zu den o.g. Bedingungen wieder deutlich mehr Menschen fänden, die Lehrer werden wollen.

DerechteNorden
3 Monate zuvor
Antwortet  Meinetwegen

Offensichtlich sind Ihnen die Kids komplett egal. Riesenzwerg schrieb doch, dass diese den Wechselunterricht geliebt hätten.

Mika
3 Monate zuvor
Antwortet  Meinetwegen

Ja, deutlich mehr Ruhe und Entspannung, vor allem für die SchülerInnen. Wissen Sie, ich wünschte Ihnen mal drei Wochen Fortbildung innerhalb einer lauten dreißiger -Gruppe unterschiedlichsten Ausgangsniveaus, von denen zehn besonders verhaltensoriginell und zuwendungsbedürftig sind. Das erleben die meisten Kids in Schule tagein, tagaus, jahrelang. Wie sehr muss man seine Kinder hassen, um ihnen kleine Lerngruppen zu missgönnen…

SekII-Lehrer
3 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Bei uns gab es auch Wechselunterricht – als Hybridunterricht. War einfach nur grauenhaft anstrengend, für Schüler:innen und Lehrkräfte. Werde ich niemals wieder machen.

potschemutschka
3 Monate zuvor
Antwortet  SekII-Lehrer

Es wäre schön, wenn Sie etwas genauer begründen könnten, warum es bei Ihnen anders war, als bei den Vorrednern. Die Erklärungen der Vorredner waren für mich bisher einleuchtend, deshalb würde ich gern auch die Gegenargumente verstehen.

Mo3
3 Monate zuvor

Gestern so, heute wieder anders. Als (Polit-)Profi sollte Herr Lauterbach dringend an seiner Kommunikation arbeiten, um solche Missverständnisse zukünftig zu vermeiden. Wenn Kontaktreduzierung zur Senkung des Infektionsgeschehens wichtig sind, konnte man Schulen natürlich nicht ausnehmen. Um die Schließungen aber möglichst kurz zu halten, hätte man alle weiteren Maßnahmen auch konsequent durchziehen müssen. Der Lockdown light war entsprechend eine Fehlannahme und führte zu den ewig langen Einschränkungen, die letztendlich auch zu den langen Schulschließungen führte, die es ja nicht mehr geben sollte. Langwierige Einschränkungen verlieren außerdem ihre Wirksamkeit, da die Akzeptanz immer mehr abnimmt. Vor allem, wenn man keine eindeutige Wirkung des Handelns sieht, scheint es vielen mit der Zeit sinnlos. Mein Fazit fürs nächste Mal: wenn Einschränkungen, dann konsequent, dafür hoffentlich von kürzerer Dauer. Faule Kompromisse sind nicht zielführend.

Riesenzwerg
3 Monate zuvor
Antwortet  Mo3

Da schreit die Hälfte trotz sinnvoller Maßnahmen: Zwang, Zwang, Zwang, dagegen, brüll, schrei, tob, auf den Boden werf!

Dirk Meier
3 Monate zuvor

„Es gab ein viel zu geringes Interesse, irgendetwas für die Kinder zu machen“

Wäre ich Deutschlehrer, würde ich daneben ein T für Tempus schreiben. Es muss ja wohl eindeutig „gibt“ heißen. An meiner Schule gibt es keinerlei Fördermaßnahmen für die Schüler, obwohl die Defizite aus den abgegebenden Schulen gewaltig sind.

Riesenzwerg
3 Monate zuvor
Antwortet  Dirk Meier

Gibt es bei uns auch nicht.

Wir üben einfach das, was fehlt und unbedingt gebraucht wird.

Ron
3 Monate zuvor

Die Selbstentlarvung eines Karl Lauterbachs. Und diesem Herrn sind die meisten Deutschen meinungsmäßig hinterhergelaufen und haben seine „wissenschaftlichen“ Erkenntnisse unhinterfragt geglaubt. Danke an alle.

Eine-Diagnose-für-sich
3 Monate zuvor
Antwortet  Ron

Genau so sehe ich das auch. Wir haben so viele Versager an der Macht, unglaublich aber wahr. Kinder? egal. Innere Sicherheit? egal. Frieden? egal. Hauptsache Kohle. Und die Blinden haben Dislikes gestellt. Weiter so.

Sissi
3 Monate zuvor

Welch differenzierte Aussagen !
Wem sind denn die Grundrechtsforderer und Freiheitsfanatiker hinterhergelaufen?
Da stand H. Lauterbach bestimmt nicht an erster Stelle. Ein Impfgegner ( entnehmbar vergangenen posts ) wie Ron ? Welche Idole hatte er wohl, Prof Drosten ? 🙂

Sind Sie so sehr betroffen?
Unsere wirklich betroffenen post-covidkids ( manche 16,17 Jahre alt) jedenfalls meinen :
Was sollen die blöden Anschuldigungen von Dampfplauderern, das Nachpokern ?
Wär besser, sich um eine Verbesserung der Lage von immer noch schwerst Betroffenen zu kümmern, sich dafür zu engagieren – meine ich.
Aber das Mundwerk bewegen ist einfacher.

( Pause vorbei, weiter geht’s- das erspart Ihnen einige mehr als kritische Worte )

Eine-Diagnose-für-sich
3 Monate zuvor
Antwortet  Sissi

Bin betroffen, mit Post-Covid nach Delta. Bin Impfskeptikerin, mit einer Impfung. Corona 2 mal aus der Schule mitgebracht. Hab alles mitgemacht in der Schule, von Homeoffice bis Selbstests für Kinder, unzählinge Vertretungen… Mein Kind aus dem Gym auf die OS geschickt, weil Depression und Leistungsabfall. Gerade deswegen und Dank dem Ganzen sehe in die Welt mit anderen Augen. Und ja, jetzt bewege ich meinen Mundwerk, weil ihn weiter halten geht nicht mehr.

Sissi
3 Monate zuvor

Der Rote ist nicht von mir.
Ich kann mirs halbwegs vorstellen, weil ich jeden Tag auf Station die Nachpandemie und Inendemiefolgen- und-erkrankungen
sehe und selbst ( überschaubar) postcovidiere.
Ich bin nicht blind und sehe sehr wohl, dass gerade im Kinderbereich
sehr viel im Argen liegt. Gerade deswegen wechselt bei uns inzwischen die halbe Belegschaft in Plan B. So wie bisher, Problematiken schönarbeiten – ist auch bei mir nicht mehr.
Aber alles Scheiße, alles “ Versager „…? trifft v.a. die Leute, die die ganze Covid- Zeit viel mehr, nicht wegen der Kohle, sondern weil sie z.B. kein Krankes Kind liegenlassen wollten, gearbeitet haben. Jedes falsche Wort führt zu weiteren Kündigungen, schlechterer gesundheitl. Versorgung – zu Recht.

Eine-Diagnose-für-sich
3 Monate zuvor
Antwortet  Sissi

Liebe/r Sissi, bitte genauer lesen: ich habe nicht geschrieben „alles Scheiße, alles Versager“, ich gehe da differenziert ran. Bitte nicht die Aussage vedrehen und dann drauf bauen. Ich habe geschrieben, dass wir viele Versager an der Macht haben, darunter meine ich auch Lauterbach und auch Spahn, nicht die Menschen an der Basis wie Sie, die das Ganze ausgebadet haben und immer noch ausbaden. Ich habe selbst wie die meisten Lehrer hier das Unmögliche gemacht. Man hat in diesem medizinischen Bereich auf andere Meinungen nicht gehöhrt und sehr unausgewohgen entschieden, mit eben diesen Konsequenzen. Der Diskurs ist nicht gewünscht. Und ich finde es schlimm, dass jedes falsche Wort zu Kündigung führt, wo sind wir denn gelandet? Sie leiden doch genauso unter dieser Politik wie wir, ob beruflich oder privat. Und ich akzeptiere alle Daumen, ob hoch oder runter und bitte Sie sich dafür nicht zu rechtfertigen. Gesundheit wünsche ich uns allen, und Kraft, und den Mut, sich den eigenen Verstandes zu bedienen.

Sissi
3 Monate zuvor

Danke für Ihre Antwort.

Derzeit liegen bei uns die Nerven blank. An die 40% haben gekündigt, RS und Influenza sind noch nicht durch, XBB ist nicht ohne;
– moderat – sieht anders aus, will bloß keiner hören, müsste er ja um die eigene Versorgung Angst kriegen.

Was ich loswerden möchte: Die Politik hat sich vielfach unfähig erwiesen – aber ebenso ein Gutteil der Gesellschaft, dampfplaudernd, Besserwisser, die mit Landunter arbeitende Pflege angehend, beleidigend – Rechte fordernd !
( Die Pflege hatte jahrelang diese ( Grund)Rechte NICHT)

Es sind eher diese, die viele, oft durch unmittelbar beleidigenden Kontakt, letztendlich vertreiben. Drum das “ die Versager „- Zitat.
Sie scheinen v.a. die Politik causal zu sehen – dann habe ich Sie falsch verstanden. Sry !

Minna
3 Monate zuvor

Gesetz für saubere Innenraumluft wie in Belgien und Frankreich. Das ist das, was JETZT kommen muss, alles andere ist verlogenes und verbrecherisches Geschwätz!
Wie soll das weitergehen in den Familien? Sie sind dauerkrank (auch in Schweden) und EIN krankes Familienmitglied belastet bereits alle, insbesondere aber die von Long Covid auch noch häufiger betroffenen Mütter! Wann werden die Schulen dieser kranken neuen Welt angepasst? Wann wird in Jugendämtern aufgeklärt, damit Eltern von Kindern mit Long Covid nicht auch noch mit Verdächtigungen konfrontiert werden? Und was ist nun mit den kindlichen Immunsystemen? Erholen sie sich nun oder nicht?! WIE kann diese Frage nicht allerhöchste Priorität haben? Ist es etwa ähnlich wie bei SARS, also schlecht?

(Meine Schwester hatte nach der ersten Runde Krebs im Frühstadium und nach der zweiten einen komischen Hautpilz.)

Erhard
3 Monate zuvor

Viel Geld für die Digitalisierung ist doch schon länger vorhanden, sogar schon vor der Pandemie. Das Problem hierbei ist nur, dass es aufgrund von extremster (oder perverser?) Bürokratiehürden kaum möglich ist, entsprechende Geräte (naja, eigentlich wird ja auch vorgeschrieben was man zu nehmen hat. Wünsche kann man gerne äußern, werden dann halt eben ignoriert) anzuschaffen. Zudem sitzen ganz viele und wichtige Menschen noch in vorgeschalteten Gremien, die alle ganz viele wichtige Dinge einzubringen haben. Und dann wird noch hier geprüft und da gibt’s auch noch einen Einwand…

Mein Kollegium hat es geschafft in 3 Tagen ein (mittlerweile für sehr gut befundenes) Schulkonzept zur Digitalisierung zu schreiben. Das war vor 1.5 Jahren. Passiert ist seitdem kaum etwas. Der Laptop vom Schulsozialarbeiter hat übrigens 1 Jahr auf sich warten lassen. Und kam auch nur, weil es der Stadt dann irgendwann unangenehm war, dass die 40teMail und der 30te Anruf eingingen, ob man weiter mit Stift und Zettel seine Doku und seine Statistiken schreiben soll.

Armes Land… Arme Kinder.

Eine Mutter
3 Monate zuvor
Antwortet  Erhard

In meinem Bundesland sitzen nun DREI statt FÜNF Schüler vor einem Computer. Das wurde stolz von der Gattin unseres Kanzlers verkündet. Welch eine Verbesserung.
Auch haben wir hier ein ganz tolles innovatives Konzept.
Es nennt sich ,,Schule ohne Räume,,.
Die Schule steht nur auf dem Papier und hat trotzdem einen Rektor usw. .
Die Schüler dieser raumlosen Schule, gehen einfach in eine vorhandene Schule.
Mit der Konsequenz, die Statistik stimmt und die Schüler von zwei Schulen quetschen sich auf einen Schulhof und in die Gebäude einer Schule.
Dies führt an einer Grundschule zu drangvoller Enge.
An einer gerade entstehenden Oberschule treibt es diese Blüten:
Ein Gymnasium ohne Räume darf angewählt werden. Dieses Gymnasium soll Ende 2030 fertig sein. Diese Schüler besuchen dann die neu eröffnete Oberschule in einer anderen und recht umständlich erreichbaren Stadt. Dadurch können die im Ort wohnenden Schüler, nicht ihr Abitur an der entstehenden Oberschule mit GOS ablegen.
Aber wir wollen nicht undankbar sein.
Immerhin sitzen nun drei statt 5 Schüler vor einem alten Computer.
Das ist doch auch etwas.

SchnauzeVoll
3 Monate zuvor

Klassische Rückzugsgefechte. Lauterbach lag mit fast allem falsch, was er propagiert hat. Im tiefsten Inneren weiß er das auch. Der schwedische Weg war der richtige, das ist offenkundig und kann auch von KL nicht ewig ignoriert werden.

Carsten60
3 Monate zuvor
Antwortet  SchnauzeVoll

Die Zahl der Neuerkrankungen wird ja immer noch angegeben. Aber es sieht so aus, als sei die bei den unter 15-Jährigen gering, und die alten Leute seien viel mehr betroffen, und das im Winter. Also die große Panik in Schulen hat sich aufgelöst.

tingel
3 Monate zuvor
Antwortet  Carsten60

Die Neuerkrankungen beziehen sich aber auch nur auf Erkrankungen, die mit einem PCR-Test nachgewiesen wurden und das werden prozentual an der wirklichen Erkrankungsanzahl nur sehr wenige sein.

Ale
3 Monate zuvor
Antwortet  SchnauzeVoll

Offenkundig? Das würde mich mal interessieren wieso? KH nachweislich nicht mehr in der Lage die Patienten zu versorgen, so überlastet waren die.

SchnauzeVoll
3 Monate zuvor
Antwortet  Ale

Kein Unterschied zu sonstigen Grippeepidemien. Und KH sind in weiten Teilen chronisch überlastet, weil es an Personal fehlt.

Und selbstverständlich offenkundig. Toben Sie sich bei einem Data-Explorer Ihrer Wahl aus und legen sie dort die kumulativen Deaths-All-Causes-Kurven seit Beginn der Pandemie übereinander. Die „Covid-Deaths“ sind kaum vergleichbar, da die Definition weder örtlich noch zeitlich konstant ist.

Die Schweden waren ewig weit von den menschenverachtenden „Maßnahmen“ entfernt, die hier implementiert wurden, und haben deswegen auch nicht die dadurch verursachten immensen Schäden. Wenns wenigstens eine Nullnummer gewesen wäre bei uns. War es aber nicht. An den mutwillig verursachten Schäden wird die Gesellschaft noch Jahrzehnte zu knabbern haben.

Ale
3 Monate zuvor
Antwortet  SchnauzeVoll

EIne sachliche Antwort dazu: in Schweden gilt man nur als Coronatoter, wenn man innerhalb von 30 Tagen nach einem positiven Test verstorben ist. Bei schweren Verläufen mit ECMO ist das sehr sportlich. D.h. unsere Difinition, dass ein Arzt die Ursache – mittlerweile als Hauptursache – angiebt ist die strengere. Und zwar bedeutend.
Nächster Punkt: was war menschenverachtend? Das scheint von Ihnen subjektiv benutzt zu werden, weil das BVG hat die meisten Maßnahmen als rechtsgültig eingeschätzt, was nicht wurde angepasst.
Die Schäden in der Gesellschaft kamen doch durch 1. Covid und 2. durch die Gegner, die nicht mal versucht haben sich nur ein bisschen anzupassen. Von vielen Fachleuten (ich sage nur Kinder stecken sich nicht an und geringerer Viruslast gar nicht zu sprechen).
Den Schaden, den gerade Familien und viele Kinder erleiden blenden Sie gerade aus, oder? Und es ist auch nicht „menschenverachtend“ infektiös mit anderen in Kontakt zu kommen?

SchnauzeVoll
3 Monate zuvor
Antwortet  Ale

Sie haben wohl im letzten Jahr in einer Höhle gelebt. Der überwiegende Teil der Schäden wurde nicht durch die Pandemie, sondern die ergriffenen Maßnahmen verursacht. Schäden an der Gesellschaft, gerade an Kindern, Schäden an der Demokratie. Ich nenne das menschenverachtend. Zu einzelnen Entscheidungen des BVG sage ich jetzt besser einmal nichts. Wie sich aber gerade an vielen Stellen herausstellt: sehr viele Maßnahmen waren nicht verhältnismäßig, da ihnen ein bis drei notwendige Merkmale fehlten. Oder wollen sie behaupten, dass eine Maskenpflicht draußen geeignet war, oder ein Schlittenfahrverbot angemessen, oder ein Verweilverbot erforderlich? Selbst die heilige Kuh 2G war komplett ungeeignet. Und leider glaube ich inzwischen, dass zumindest in Teilen nicht einmal der legitime Zweck gegeben war.

SchnauzeVoll
3 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Schön, dass Sie ein Maß haben. Ab welcher Zahl Mindestzahl von Toten sind denn Maßnahmen wie die ergriffenen verhältnismäßig?

DerechteNorden
3 Monate zuvor
Antwortet  SchnauzeVoll

Zu Schweden: Schweden hat mehr Einwohner als Deutschland, die außerdem dicht beieinander leben. Der ÖPNV ist immer total überfüllt. In Schwedens Schulen sitzen oft 30 Kids zusammen auf engstem Raum. Home Office wird sehr ungern gesehen. …

Ups, da habe ich gerade Deutschland mit Schweden verwechselt.

Es tut mir leid, aber Schweden mit Deutschland zu vergleichen, ist irgendwie zweckfrei, wenn man viele Gesichtspunkte einfach nicht berücksichtigen will.
Sind Sie schon einmal in Stockholm U-Bahn gefahren? Und in Berlin? Wenn ja, dann wissen Sie, was ich meine.

SchnauzeVoll
3 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Blah, blah, blah. Fakt ist: Ex post kann man von keiner einzigen der Maßnahmen in keinem einzigen Land zweifelsfrei einen signifikanten Effekt auf die Infektions- oder Todeszahlen nachweisen. Während das natürlich nicht heißt, dass es solch einen Effekt nicht gab, liegt es aber sehr nah, dass er, wenn es ihn den gibt, sehr klein sein muss. Das gilt für die Maskenpflicht, für 2G und ähnliches, für Schulschließungen usw. Was jetzt erst beginnt: eine Kosten-Nutzen-Rechnung, also die Untersuchung der Verhältnismäßigkeit im engeren Sinne. Politiker und andere Verantwortliche winden sich wie die Aale und versuchen aktuell auf eine Art „Schwamm-drüber“-Absolution hinzuarbeiten.

Kern des Problems war, dass ganz am Anfang des ganzen das Prinzip der Evidenz über den Haufen geworfen und durch bloße Plausibilität ersetzt wurde. Dass das auf wissenschaftlichen Feldern, die, optimistisch geschätzt, zu vielleicht 20% verstanden sind, schiefgehen muss, war vielen von vorneherein klar. Der Politik in weiten Teilen leider nicht.

Sissi
3 Monate zuvor
Antwortet  SchnauzeVoll

Oh je, blablablabla, jaja

Gut, zu Beginn der nächsten Seuche sperren wir erst mal Krankenhäuser, Arztpraxen, Schulen, KiGa/Kitas zu – weil * hat alles nicht funktioniert.

Danach können Sie dann die Evidenz der Maßnahmen dokumentieren, die Ihnen und weiteren Koryphäen einfallen, dokumentieren.
Dass durch covid nicht mehr passiert ist, liegt bestimmt nicht an „aber die Schweden machens besser “ etc.
sondern daran, dass die, die sich den Pops abgearbeitet haben/ NOCH abarbeiten dies als gesellschaftlich nötig sahen.

Plausibel ?

All diese werden durch diese Ihre überbordenden Rechthaberei-Wasserfälle brüskiert.
Drandenken! Diese -Auch für Sie Arbeitenden- müssen nicht!
Aber Sie sind auf ihre Leistung angewiesen.
– Übrigens auch in Schweden.

Plausibel?

SchnauzeVoll
3 Monate zuvor
Antwortet  Sissi

Sie gehen also konform damit, beliebige grundrechtseinschränkende oder -aufhebende Maßnahmen zu etablieren, solange sich irgendwie halbwegs plausibel erklären lässt, dass sie die Zahl der Kranken senken? Gruselig.

Ihren ersten Satz kann ich nicht nachvollziehen, was wollen sie mir sagen?

Sissi
3 Monate zuvor
Antwortet  SchnauzeVoll

Sie leben in einer Welt, in der Sie sich Ihre Schwedenrechnerei leisten können – wollte ich Ihnen sagen.
– und Sie sehen das als normal –

Das WAR so, weil Sie auf viele in gefährlicher Umgebung hart arbeitende, sozial engagierte Menschen bisher bauen, dies be?aus? nutzen konnten . – Ihr Grundrecht ?

Mein erster Satz – klar für Sie undenkbar – sollte ein Denkanstoß sein. Ohne den Einsatz in Pflege/Erziehung/Ehrenamt….tätiger würds ganz anders aussehen/ siehts zunehmend anders aus.
Auch diese Menschen sehen jetzt – berechtigt – die eigenen Rechte 🙂
Sie mussten das Denken anderer Grundrechtsfanatiker, zB. Ihres erleben, – bei gleichzeitigem Behandeltwerden – wie Leibeigene.

Vlt spekulieren Sie ja mal darüber, wie viele dann ( ohne Obengenannte ) verstorben wären.
( Diese hätten ja auch Statistiken vergleichen können, wie das in der Pest so war undso
und nicht arbeiten/ helfen ).
Die Zahlen wären dann allerdings wirklich gruselig.
Fazit
Ihre Welt ist nicht meine MittendrininderPraxis-Welt, für mich wars das.
Ihre Vergleicherei bringt niemanden vorwärts.

Darfdaswahrsein
3 Monate zuvor
Antwortet  SchnauzeVoll

Grundrechtseinschränkend und grundrechtsaufhebend….
An diesem blabla stoße ich mich heute noch.
Es ging nie ums Etablieren, sonder immer um zeitbegrenzt auferlegen.
Was daran nun im Nachhinein zu diskutieren ist und sich als unnötig oder zu streng gezeigt hat, bleibt unbestritten.
Gruselig empfinde ich jedoch auch jetzt noch auf Teufel komm raus die eigene Freiheit in den Fordergrund zu stellen, ohne Rücksicht auf andere.

MB aus NRW
3 Monate zuvor
Antwortet  SchnauzeVoll

Mal nur so kurz gefragt: Wo nehmen Sie denn bitte her, dass es naheliegend sein soll, dass Effekte von Maßnahmen wie z.B. Masken sehr klein sein sollen?

Man kann nicht zweifelsfrei einen signifikanten Effekt auf Infektions- und Todeszahlen nachweisen? Wo nehmen Sie denn diese Informationen her, die Sie hier einfach so als Faktum präsentieren?

DerechteNorden
3 Monate zuvor
Antwortet  SchnauzeVoll

Ach ja, ein Virus wie Corona kann in Schulen nicht verstärkt weiter gegeben werden, … weil es ja in Schulen nicht verstärkt weitergegeben werden darf, … ähm … weil man ja sonst …
Inzwischen wissen wir das, ja.
Spielt keine Rolle, ob das dem gesunden Menschenverstand widerspricht, weil in deutschen Schulen ideale Bedingungen für Viren bestehen.
Das können Sie drehen und eenden, wie sie wollen.
Und zuletzt, fordern Sie dich mal, dass due Bedingungen in deutschen Schulen endlich verbessert werden. DAS ist nämlich das, was Sie eigentlich tun müssten, ween Ihnen junge Menschen am Herzen liegen.
Wieso tun Sie das nicht, sondern wettern gegen irgendwelche Maßnahmen? Was soll das denn bringen?

PaPo
3 Monate zuvor
Antwortet  SchnauzeVoll

‚Fun‘ Facts:
99,9x % aller Proponenten des schwedischen Sonderwegs (a) haben absolut k.A. vom schwedischen Sonderweg und seinen tatsächlichen Restriktionen (z.B. von Testpflichten, Besuchsverboten für Alten- und Pflegeheime, Teilschließungen von Schulen, Einschränkungen für Bars, Cafés und Sportangebote etc.), (b) versuchen den dt. und den schwedischen Weg miteinander zu vergleichen, ignorieren aber die eklatanten demographischen, systemischen (bzgl. des Bildungssystem z.B.), sozio-kulturellen und -politischen (etc.) Unterschiede zwischen beiden Ländern (bzw. haben auch bzgl. der entsprechenden Realitäten in Schweden absolut k.A.), (c) oszillieren zwischen absoluter Ahnungslosigkeit und menschenverachtendem Zynismus angesichts der Tatsache, dass pro 1 Mio. Einwohner mehr(!) Menschen in Schweden an (und mit…) Corona starben als in Dtld. (wo achtmal so viele Menschen leben wie in Schweden), d.h. in Relation zur Bevölkerungsanzahl hatte Schweden ca. 4,5 Mal so viele Todesopfer (Stand: Februar 2022) bei einer signifikanten ÜBersterblichkeit, und (d) sind ausschl. auf ihr Eigenwohl bedacht, lamentieren also hauptsächlich aus purem Egozentrismus, dass ihre Freizeitaktivitäten eingeschränkt wurden oder sie wirtschaftliche Verluste hinnehmen mussten, ignorieren aber auch diesbzgl., dass Schweden selbst ohne Lockdown wirtschaftlich massiv gelitten hat und nicht unbedingt besser situiert war, als seine Nachbarn, so dass es diesen Ignoranten Fans des schwedischen Sonderwegs (dauch wenn ass das BIP weniger stark gesunken ist als in Dtld.) auch mit diesem Sonderweg in Dtld. höchstwahrscheinlich nicht besser ergangen wäre…

Oder kurz: Wenn man sich komplett zum Dully (und das ist an dieser Stelle ein Euphemismus) machen will, wirbt man (immer noch) für den schwedischen Sonderweg.

DerechteNorden
3 Monate zuvor
Antwortet  PaPo

Ergänzen möchte ich, dass Arbeit vom Home Office aus in Schweden von Anfang an viel mehr genutzt werden durfte/musste.

SchnauzeVoll
3 Monate zuvor
Antwortet  PaPo

Keine Ahnung, woher sie Ihre Zahlen beziehen. Kaffeesatz, Glückskeks? Egal, sie sind jedenfalls falsch. Schweden hat ca. 1,2 mal mehr „Covidtote“ pro Einwohner.
Und wenn die realen Einschränkungen angeblich so ähnlich zu Deutschland waren, wieso wurde dann überhaupt von einem Sonderweg gesprochen? Und wieso hat Schweden seit geraumer Zeit eine (altersstandardisierte) Untersterblichkeit?

Bin ein Dully, muss deshalb so blöde Fragen stellen.

DerechteNorden
3 Monate zuvor
Antwortet  SchnauzeVoll

Ja, genau, in Schweden sterben WEGEN Corona weniger Menschen. –
Vielleicht zählt man auch anders, weil man nicht überprüft, ob eine ältere Person tatsächlich durch Corona gestorben ist?

SchnauzeVoll
3 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Ursachenunabhängige Sterblichkeit und Über/Untersterblichkeit haben nichts mit der Zählweise zu tun. Und bei beiden Maßen steht Schweden einfach besser da.

Mathelehrer86
3 Monate zuvor
Antwortet  PaPo

Stand 13.2.2023 hatte nach Zählung der Johns-Hopkins-Universität Schweden pro Kopf ca. 1,14-mal so viele Todesopfer wie Deutschland (Quelle: https://coronavirus.jhu.edu/map.html).

Haben Sie eine Quelle dafür, dass es im Februar 2022 ca. 4,5-mal so viele gewesen sein sollen? Das klingt für mich überhaupt nicht plausibel!

Last edited 3 Monate zuvor by Mathelehrer86
PaPo
3 Monate zuvor
Antwortet  Mathelehrer86

@Mathelehrer86:
Korrektur: Bis Juni 2020 (erste Welle), s. https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/wie-sinnvoll-ist-der-schwedische-corona-sonderweg/: „In Schweden starben seit Beginn der Pandemie 1.648 Menschen pro Million Einwohner, in Deutschland waren es 1.449 – damit liegt die Zahl in Schweden 1,2 mal so hoch wie in Deutschland.“ Mea culpa, ich hätte schreiben müssen „d.h. in Relation zur Bevölkerungsanzahl hatte Schweden z.B. in der 1. Welle ca. 4,5 Mal so viele Todesopfer“ und „(Stand: März 2022)“ für die Gesamtinformationslage. Passiert, hier kann man ja leider nicht editieren. Es erscheint hier aber ungeachtet dessen sinnvoll, nicht aggregierte Werte für den Gesamtverlauf der Pandemie zu nehmen, sondern bspw. nach Wellen zu differenzieren (unterschiedliche Virenvariant, unterschiedliche Maßnahmen und Ausgangsbedingungen etc.). Ändert an den Grundaussagen in meinem Ausgangsbeitrag aber nichts.

@SchnauzeVoll:
„Und wenn die realen Einschränkungen angeblich so ähnlich zu Deutschland waren, wieso wurde dann überhaupt von einem Sonderweg gesprochen?“
Ich habe ja wenig Interesse mit jmd. zu ‚diskutieren‘, der (a) „ca. 1,2 mal mehr ‚Covidtote‘ pro Einwohner“ mit seinen Anführungszeichen zu relativieren versucht (Schwurbelei und so…), (b) nicht realisiert, dass so oder so Schweden mehr Covidtote hatte (und damit das unkritisch-affirmative Lob des schwedischen Sonderwegs ad absudrum geführt wird), (c) wohlweislich das Wesentliche meines Beitrags ignoriert (bzw. – wie Ihr Zitat hier zu Beginn dieses Absatzes demonstriert – einen Strohmann zu konstruieren; das war es nicht, was ich geschrieben habe… wissen Sie ja auch, gell?), und (d) ja für seine Schwurbeleien hier berüchtigt ist (man erwähne nur Ihr „Corona-Extremisten“, s. https://www.news4teachers.de/2022/11/corona-chaos-muessen-lehrer-die-infiziert-aber-symptomfrei-sind-in-die-schule-kommen-achselzucken-beim-kultusministerium/#comment-483189’nuff said). Aber netter Versuch. ^^

Und schön, dass Sie mit Ihrer Kategorisierung d’accord sind (und ja, Ihre letzte Frage ist tatsächlich blöd). 🙂

Last edited 3 Monate zuvor by PaPo
Darfdaswahrsein
3 Monate zuvor
Antwortet  PaPo

Daumen hoch

SchnauzeVoll
3 Monate zuvor
Antwortet  PaPo

„Covidtote“ schrieb ich, weil es in Schweden und überall anders unterschiedliche Definitionen des Begriffs gab. Ich relativiere hier gar nichts.

Und ja, wenn „Covidtote“ das einzige Maß für den Erfolg der Pandemiebewältigung darstellen, dann kam Deutschland besser durch die Pandemie. Noch besser wäre es dann aber nach dieser Logik gewesen, die Bevölkerung samt und sonders zu erschießen, dann hätte wir NULL „Covidtote“, hurra Herrschaften!

Einzelne Wellen gesondert zu betrachten ist eben in der pandemischen Phase gerade NICHT sinnvoll, weil hier zeitlich getrennte Ereignisse inhaltlich eben doch zusammenhängen. Was zählt, ist einzig und allein die Gesamtschau nach der Pandemie. Und hier hat Deutschland hoffnungslos versagt.Nicht, was die Zahl der „Covidtoten“ angeht, die hätte es so oder so gegeben. Jedoch in jeder anderen Kategorie.

In ihrem Ursprungsbeitrag werfen Sie mir vor, Schweden und Deutschland miteinander verglichen zu haben nur um zwei Sätze später eben das zu tun. Daher habe ich das „Wesentliche“ ihrer Antwort ignoriert.

Noch zwei Tipps:

  • Absätze machen den Text übersichtlicher. Es gibt eine Listenfunktion, die auch benutzt werden darf.
  • Persönliche Beleidigungen sind bestenfalls unnötig, schlimmstenfalls dumm und so gut wie immer Ausdruck der eigenen argumentativen Hilflosigkeit.
SchnauzeVoll
3 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Der entscheidende Unterschied: Für die Wirksamkeit von Verkehrsregeln gibt es starke Evidenz. Für die Wirksamkeit der Maßnahmen gibt es sehr oft keine. Glaubhafte starke Evidenz für die Wirksamkeit von Maskenpflicht und 2G wird sehr gerne entgegengenommen.

SchnauzeVoll
3 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Zum Beispiel hier:
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.studie-beweist-gurtmuffel-leben-extrem-gefaehrlich.ef980142-1084-48ec-8f28-89ec2af971b5.html

Das Präventionsparadoxon ist mir bekannt. Und es wird in diesen Zeiten maßlos überstrapaziert. Ex post lässt sich damit jeder noch so wirkungslose Quatsch begründen.

Der recht flächendeckende Einsatz der Maßnahmen erschwert in der Tat die Evidenzfindung, macht sie aber keinesfalls prinzipiell unmöglich. Es gibt genug Vergleichsobjekte. Bundesländer, US-Bundestaaten, da finden sich genug Möglichkeiten. Und es wurden diverse Studien durchgeführt. Klare Evidenz wurde nur keine zu Tage gefördert. Und eben das spricht gegen das Vorhandensein eines großen Effekts.

PaPo
3 Monate zuvor
Antwortet  SchnauzeVoll

„Ich relativiere hier gar nichts.Und ja, wenn „Covidtote“ das einzige Maß für den Erfolg der Pandemiebewältigung darstellen, dann kam Deutschland besser durch die Pandemie. Noch besser wäre es dann aber nach dieser Logik gewesen, die Bevölkerung samt und sonders zu erschießen, dann hätte wir NULL „Covidtote“, hurra Herrschaften!“
Realsatire. Und was soll man bzgl. Ihres zweiten Satzes noch schreiben? Und ja, der Erhalt von Menschenleben ist nicht das einzige, aber das(!) zentrale Maß für den Erfolg der Pandemiebewältigung – ich finde Ihren Zynismus… ich spare mir lieber, dies in Worte zu fassen. Sie haben damit aber ohnehin bestätigt, was ich Ihnen vorwarf.

Einzelne Wellen gesondert zu betrachten ist eben in der pandemischen Phase gerade NICHT sinnvoll, weil hier zeitlich getrennte Ereignisse inhaltlich eben doch zusammenhängen.
Nö, s.o.

Und hier hat Deutschland hoffnungslos versagt.
Niemand hat das Gegenteil behauptet. Wir divergieren aber offensichtlich im Wesentlichen bzgl. der Frage, was dieses Versagen definiert: Ihnen waren die Maßnahmen offenbar zu rigide (deshalb das Schwadronieren über die vermeintl. Überlegenheit des schwedischen Sonderwegs), wäre demgem. offenbar ein Mehr an Toten auch legitimierbar, wenn dafür andere „Maß[e] für den Erfolg der Pandemiebewältigung“ ein besseres Resultat gezeitigt hätten, oder fühlen Sie sich damit missverstanden? Trifft dies Ihren Standpunkt? Dann abermals: ’nuff said. Obwohl Sie ja auch fabulieren, dass es „die Zahl der ‚Covidtoten‘ […] so oder so gegeben“ hätte – dies als gewagte Behauptung zu bezeichnen, ist ebenfalls ein Euphemismus.

In ihrem Ursprungsbeitrag werfen Sie mir vor, Schweden und Deutschland miteinander verglichen zu haben nur um zwei Sätze später eben das zu tun. Daher habe ich das „Wesentliche“ ihrer Antwort ignoriert.
Lesen Sie doch nochmals, was ich Ihnen konkret vorwarf (Tipp: Äpfel und Birnen) und worin der kategoriale Unterschied zwischen Ihrem Vergleichsversuch und meinem Vergleich liegt. 🙂

Absätze machen den Text übersichtlicher. Es gibt eine Listenfunktion, die auch benutzt werden darf.
Wenn Sie genauer hinschauen, dann werden Sie bemerken, dass jeder meiner Beiträge hier hinreichenden Gebrauch von Absätzen macht resp. die Beiträge auch nicht sooo lang sind, dass ich hier mehr Absätze einfügen oder gar die Listenfunktion nutzen müsste (der längste Absatz ist 24 Zeilen lang und intern gar netten, kleinen Buchstaben in Klammern strukturiert… für diejenigen, die dies überfordern könnte).

Persönliche Beleidigungen sind bestenfalls unnötig, schlimmstenfalls dumm und so gut wie immer Ausdruck der eigenen argumentativen Hilflosigkeit.
Sie meinen das/den Dully? Sie machen den Fehler zu glauben/behaupten, dass hier ein Argument ad hominem inhaltliche Argumente substituieren bzw. ihr Fehlen kuvrieren würde… von wegen „argumentativ[e] Hilflosigkeit“ – dort, wo dies der Fall ist, würde ich Ihnen generell ja auch zustimmen (ist das ja auch etwas, was ich permanent kritisiere). Sie machen es sich damit hier allerdings sehr einfach, das Wesentliche meines Beitrages abermals zu ignorieren. Zudem muss nicht jedes ad hominem muss zwangsläufig eine logical fallacy darstellen, kann auch lediglich eine Unhöflichkeit sein, wie ich sie mir hier erlaubt habe. Es war dies hier lediglich ein enerviertes Addendum, dass ich mir angesichts des Umstands, dass hier immer noch jmd. (und zwar mit demselben, unzählige Male dekonstruierten Argumentationsmuster präsentiert) den schwedischen Sonderweg bewirbt i.V.m. Ihrem Duktus und Ihrer Beitragsgeschichte hier bei N4T (wir hatten noch nicht das Vergnügen iirc, aber ich lese Ihre Beiträge durchaus), nicht verkneifen konnte. Ich würde regelmäßig ähnlich auch auf ‚Skeptiker‘ bzw. Relativierer des menschgemachten Klimawandels und dessen verheerender Konsequenzen u.ä. ‚interessante‘ Zwischenrufe reagieren. 🙂

Darfdaswahrsein
3 Monate zuvor
Antwortet  PaPo

Respektvoller Daumen hoch!

Mathelehrer86
3 Monate zuvor
Antwortet  Mathelehrer86

Kann mir bitte jemand erklären, wie man auf die Idee kommt, meinen Kommentar, der lediglich einen belegten Fakt beinhaltet, downzuvoten?
Meine einzige Erklärung ist, dass da jemand mit der Realität nicht klar kommt und nicht sein kann, was nicht sein darf. 🙁

Eine-Diagnose-für-sich
3 Monate zuvor
Antwortet  Mathelehrer86

Fakten sind unerwünscht, wenn sie unbequem sind. Moral ist wichtiger als Fakt.

PaPo
3 Monate zuvor
Antwortet  Mathelehrer86

Von mir kam kein Downvote, war eine valide Kritik / Nachfrage ggü. einem Mangel / einer Unklarheit meines Beitrags. Im Gegenteil: Danke für die (nüchterne) Eingabe. (habe ich auch – anders als den anderen Kommentar – als ehrliches Interesse an ggf. divergierenden Daten gelesen).

Mathelehrer86
3 Monate zuvor
Antwortet  PaPo

Vielen Dank für Ihre Antwort, Sie waren auch gar nicht gemeint. 🙂

Darfdaswahrsein
3 Monate zuvor
Antwortet  PaPo

Danke für die Darstellung.
Hatte selbst nicht den Nerv dazu.

Enjoy your chicken Ted
3 Monate zuvor

„Kein Interesse etwas für die Kinder zu tun“, na das ist doch das Motto der KMK seit mindestens 30 Jahren. Es ist meines Erachtens menschenfeindlich wie mit den Kindern in unserem Bildungssystem umgegangen wird. Und das „nur“, weil Kinder ja noch nicht wählen können und Steuern zahlen. Pfui!

Stefanie
3 Monate zuvor

Ich fand den Distanzunterricht richtig und notwendig, schließlich waren die Eltern zu der Zeit noch nicht geimpft, und die Kinder hätten die Infektion in die Familie gebracht. Was ich im Nachhinein falsch finde, ist, dass Kinder und Jugendliche nicht früher mehrfach geimpft wurden. Ich finde, dass die STIKO da keinen guten Job gemacht hat. Spätestens im Herbst 2021 hätten große Kampagnen dafür gestartet werden müssen. Es hätte alles dafür getan werden müssen, die Eltern von der Wichtigkeit einer Impfung für ihre Kinder zu überzeugen. Stattdessen wurden die Folgen einer Corona-Infektion bei Kindern verharmlost, damit die Schulen mit möglichst wenig Schutzmaßnahmen geöffnet bleiben konnten. Wären mehr Kinder und Jugendliche geimpft gewesen, hätten wahrscheinlich weniger Infektionen während der Omikron-Welle Anfang 2022 stattgefunden, da Geimpfte weniger ansteckend sind, außerdem hätte es wahrscheinlich weniger Fälle von Long-Covid gegeben. Warum wurde wegen der Impfung der Kinder nicht mehr Druck auf die Eltern ausgeübt?

Leseratte
3 Monate zuvor
Antwortet  Stefanie

Die Lehrer waren übrigens auch lange nicht geimpft 😉 , und es gibt einen großen Anteil ü60, von denen es ohne Schutzmaßnahmen bei Delta und den nachfolgenden Varianten sicher viele übel erwischt hätte, denn die Virusmenge, die man in einem begrenzt zu lüftenden Klassenraum mit 30 Personen drin aufnimmt, ist erheblich und für die Schwere des Verlaufs mit relevant, wenn ich mich richtig erinnere.

Christabel
3 Monate zuvor
Antwortet  Leseratte

Stimmt genau! Bei der Diskussion um geschlossene Schulen wird oft vergessen, dass einige Schulformen nur sehr kurz geschlossen waren, die Abschlussklassen der berufsbildenden Schulen z.B. waren recht schnell wieder im Unterricht, alle waren noch nicht geimpft. Durch den Wechselunterricht war ich jeden Tag mit vollem Stundenplan und ungeschützt im Einsatz. Die Gesellschaft vergisst bei aller Meckerei über „die Schule“ und „die Lehrer“ gerne, was wir alles gestemmt haben, damit die SuS einen richtigen Schulabschluss bekommen konnten. Von den meisten Medien wurde ja auch die Erzählung gestartet, Schulen seien monatelang geschlossen gewesen, das stimmt ja nur im Einzelfall.

Sissi
3 Monate zuvor
Antwortet  Christabel

Wir hatten an der BFS Krankenpflege (teils auch Kinderpflege) keinen einzigen Tag geschlossen.
Im Gegenteil, der „PraxisU“ fand ( zu Anfang ungeimpft ) auf Station statt –
Theorie ( covidbegründet ) viel zu wenig zwecks “ auf Abruf “ in den angegliederten Schulräumen.

War ja alles ganz normal, selbstverständlich, wenn man sich diesen Beruf aussucht ?
Nein, das müssen in Zukunft alle ausbaden, nicht nur die Ignoranten, denen es zusteht. #pflegt euch doch selbst wird immer größer

Leseratte
3 Monate zuvor
Antwortet  Christabel

War am Gymnasium bei uns mit den Prüfungsklassen 10 und 12 nicht anders. Und die Vorbereitungsklassen 9 und 11 kamen auch ziemlich fix wieder. Die Letzten waren die 7er und 8er.

GriasDi
3 Monate zuvor

Zitat:
„Es gab ein viel zu geringes Interesse, irgendetwas für die Kinder zu machen.“
Wie wahr wie wahr. Selbst als klar war (während des 2ten Lockdowns), dass man sich im Freien so gut wie gar nicht anstecken kann wurde den Kindern das Sporttreiben im Verein selbst auf Sportplätzen verboten. Die Kinder wurden eingesperrt, den Kindern wurde Angst gemacht. Die Folgen sind mittlerweile unübersehbar.
Leider gefielen sich die Politiker, allen voran Herr Söder darin immer härtere Maßnahmen zu verhängen, teils sinnlose Maßnahmen. Aber das Volk fand es gut – wiesonst wären in der Pandemie die Umfragewerte gerade von Söder so in die Höhe geschnellt. Als sich der Wind in der Bevölkerung gedreht hat, wechselte gerade Herr Söder vom „Team Vorsicht“ zum „Team Augenmaß“. Das hätte er sich mal 1 1/2 Jahre früher überlegen sollen.
Was war mit den Grundrechten? Die wurden mit Füßen getreten. Mir wurde Himmelangst, als ich gesehen habe wie wenig es braucht, um Grundrechte außer Kraft zu setzen. Die Grundrechte wurden zeitweise an einen einzigen Wert – die Inzidenz – gekoppelt (was für ein Schwachsinn). Um es mit Trump zu sagen „if you test, you have a case“. Hätte ein Landkreis überhaupt keine Tests vorgenommen, wäre die Inzidenz sicher so niedrig gewesen, dass die Grundrechte nicht beschränkt worden wären. Kann sowas sein? Sowas ist nicht nachvollziehbar. Aber die Hardliner feierten sich und die Umfragewerte schnellten in die Höhe. Wiesonst kann es sein, dass der Bayer Söder als Kanzlerkandidat gehandelt wurde, wo normalerweise Bayern wie Söder im Rest Deutschlands zurecht abgelehnt werden.
Als dann im Winter 2022/23 die Intensivstationen für Kinder überfüllt waren, wo waren all diejenigen, die Solidarität für die Kleinkinder gefordert haben? Es geht in Deutschland immer nur um die Alten. Selbst wenn die Impfquote unter den Alten zu niedrig ist, müssen das die Jüngeren ausbaden, es müssen ja die „unvernünftigen Alten“ geschützt werden. Waren die nicht alt genug, das selbst zu entscheiden???

Rüdiger Vehrenkamp
3 Monate zuvor

Bei Markus Lanz im ZDF vom 9. Februar 2023 räumte Lauterbach die Fehler gegenüber Schulschließungen ebenfalls ein. Das ist also kein von der „Bild“-Zeitung herbeigedichteter Skandal (obgleich ich das Käseblatt nicht mag), sondern eine von Lauterbach offen kommunizierte Sache. Man habe zu wenig auf andere Experten gehört, Pädagogen waren nicht wirklich im wissenschaftlichen Beratergremium der Bundesregierung zugegen. Auch diverse Regeln außerhalb im Freien seien übertrieben und unnötig gewesen (z.B. die Maskenpflicht in Parks oder auf der Straße).

Anhand der blanken Zahlen ist Schweden nicht schlechter durch die letzten Jahre gekommen als Deutschland, nur unsere Kollateralschäden sind wesentlich höher. Genau diese Dinge prangere ich an, seit ich hier im Kommentarbereich zugegen bin: Der virologische Tunnelblick.

Vielleicht können wir uns wenigstens darauf einigen, dass Corona nun wirklich kein Thema mehr ist und wir von einem endemischen Zustand sprechen können.

Sissi
3 Monate zuvor

Ohne virologischen Tunnelblick, aus KiAsicht und LK in der Pflege – Sicht :
Wo waren denn die SozPäds, die für Kinder gebraucht worden wären ( Thema Angst, Verlust, schwere Erkrankung von Elternteilen, Versorgungsprobleme)
Man erhielt zur Antwort
– nur Telefonberatung
– homeoffice
– Keine Hausbesuche bis……

MMn ein Riesenfehler, der nicht wiedergutzumachen ist.
Eine frühzeitige justintime-Hilfe hätte so manch psychologische Behandlung verhindern können.
Wir haben auch gearbeitet, als noch keiner wusste, wie / ob gefährlich covid ist.
Wo waren Sie? Was taten Sie ?

Ich hasse diese Nachpokerei;
aber noch mehr hasse ich dieses Ich-wusste-es-ja-schon-immer-besser ( getopt von Ich-durfte-ja-nicht )von
‚ dringend benötigten Fachleuten ‚ , die für uns / betroffene Kinder / Familien nicht zu erreichen waren.
Auch dadurch entstanden gravierende Schäden !

Eine-Diagnose-für-sich
3 Monate zuvor
Antwortet  Sissi

Ich bitte um Entschuldigung, dass ich mich hier einklinke, aber ich möchte an dieser Stelle Sissi erinnern, dass Corona-Kranke vom Arzt nach Hause geschickt wurden mit „Behandeln Sie sich symptomatisch. Haben Sie Ibu zu Hause?“. Nichts weiter. So erging es mir. Ich wäre über eine telefonische Beratung nach ein paar Tagen froh, keiner war erreichbar. Kein Arzt, kein Gesundheitsamt, kein Bereitschaftdienst. Alles überlastet. Nach 14 Tagen mit Fieber 39 habe ich eine Myokarditis bekommen, meine inneren Organe waren angeschwollen, Zähne geplatzt. Hab die Krankheit zu Hause ausgestanden, ohne den ersuchten ärztlichen Rat. Hatte longcovid und habe postcovid. Wieviele Menschen haben keine angemessene Behandlung erhalten und sind deswegen gestorben? Es sind ja nicht nur Pädagogen, die nicht oder nur telefonisch erreichbar waren, sondern auch das dringend gebrauchte medizinische Personal. Die Verbitterung ist groß, nun sind das systemische Probleme, die ich auf die verfehlte Bildungs- und Gesundheits- Politik zurückführe.

Sissi
3 Monate zuvor

Jedes KH hätte Sie mit Ihrer Diagnose aufgenommen, evtl verlegen müssen. Sie wären ijF versorgt worden.

Sissi
3 Monate zuvor

Vergessen, weil entsetzt:
Keine Notaufnahme hätte Sie abgewiesen, warum Sie diese Chance nicht nutzten – Sie werden Ihre Gründe haben.

Darfdaswahrsein
3 Monate zuvor

Telefonische Erreichbarkeit von Arztpraxen ist auch hetzt noch ein großes Problem.
Ebenso Wartezeiten in Praxen und medizinische Notdienst.
Eine Aufnahme in einem KH/ Notaufnahme bei dem von Ihnen geschilderten körperlichen Zustand und Diagnose stelle ich in keinem Fall in Zweifel. Eine Abweisung wäre nicht passiert. Die normalen Hausärzte waren extrem überlastet. KH auch, in dem beschriebenen Zustand hätte man Sie versorgt.

Canishine
3 Monate zuvor

Ich erlaube mir ein Wortspiel: Corona bleibt Thema.

Dirk Z
3 Monate zuvor

Ich will wetten bei einer nächsten Pandemie sind ganz andere Massnahmen erforderlich die aktuell niemand auf dem Zettel hat. Genauso wenig konnten sich bis vor drei Jahren die Menschen vorstellen, zwangsweise maskiert sich nur treffen zu dürfen. Und dann gehen diese Diskussionen von vorne los, was hilft und was nicht… .

Thomass
3 Monate zuvor

Ist ja interessant, hier gibt es also auch die Unsitte, dass sich ein und dieselbe Person*in mit zwei Accounts oder Namen antwortet/applaudiert usw. Wie niedlich.

Brennpunktschule
3 Monate zuvor

Drostens Aussage finde ich schwer zu ertragen.

„Ich denke mir immer: Wie abwertend ist das den vielen Leuten gegenüber, die von Anfang an versucht haben, sich zu informieren und verantwortlich zu handeln?“

Er spricht damit implizit allen anderen ab, sich informiert zu haben und verantwortlich zu handeln. Und das ist das, was ich (und viele andere) ihm vorwerfen. Es gab alternative Handlungsmöglichkeiten, Drosten hat das aber enggeführt. Die Art der Diskussion war überhaupt nicht in Ordnung, als Wissenschaftler hätte er das wissen müssen, er hat meiner Meinung nach gegen seine Ausbildung und gegen sein Wissen argumentiert.

Canishine
3 Monate zuvor
Antwortet  Brennpunktschule

Alternative Handlungsmöglichkeiten wegen alternativer Fakten?
Man kann, glaube ich, nicht unbedingt sagen, dass von Seiten der Maßnahmengegner großer Respekt vor der Informiertheit derjenigen da war, die sich an Maßnahmen gehalten haben. Daher ist die Hoffnung, dass man durch Drosten die Anerkennung bekommt, ja auch irgendwie recht zu haben, etwas seltsam. Entweder Masken wirken oder sie wirken nicht, sie können nicht gleichzeitig doch oder nicht wirken. Nicht tragen wollen oder können, nicht richtig tragen oder in manchen Situationen tragen, in anderen nicht, ist eine andere Geschichte.

Brennpunktschule
3 Monate zuvor
Antwortet  Canishine

@Canishine:

Es ist m.E. ein Irrtum zu glauben, dass der gleiche Satz an Fakten notwendigerweise zu den gleichen Schlussfolgerungen führen muss.

… nein, es ist eine Binse …

Es geht gar nicht um Anerkennung, warum auch. Anerkennung ist nicht notwendig, sehr wohl aber gegenseitiger Respekt. Das hat sicher auf vielen Seiten gefehlt.

Sissi
3 Monate zuvor
Antwortet  Brennpunktschule

Man könnte Angst bekommen,
Lektüre für Sie

https://gesund.bund.de/icd-code-suche/f60-2

Brennpunktschule
3 Monate zuvor
Antwortet  Sissi

@Sissi

Geht es noch eine Runde größer? Sie kennen mich gar nicht. Und ich kann Ihnen versichern: ich bin seelisch durchaus gesund. 🙂

Und im Gegensatz zu Ihnen bin ich auch nicht ausfallend.

Carsten60
3 Monate zuvor

Wenigstens eine positive Folge des Corona-Virus:
https://www.tagesschau.de/inland/abitur-noten-corona-101.html

Lisa
17 Tage zuvor

Eine Schande finde ich, dass die Luftfilteranlagen zu teuer waren. 100 Euro pro Schüler: Uiuiuiui. Dafür erhöhen wir problemlos den Bundeswehr- Etat.

Last edited 17 Tage zuvor by Lisa