Von wegen Planungssicherheit: Gebauer erwägt nun doch, Prüfungen ausfallen zu lassen

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KÖLN. Vor gut einer Woche erst verkündete Nordrhein-Westfalens Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP), die Abiturprüfungen sowie die Prüfungen für den Mittleren Abschluss wegen des Coronavirus zu verschieben. Sie wollte damit den Schülerinnen und Schülern Planungssicherheit geben, „damit sie sich bestmöglich auf ihre Prüfungen vorbereiten können. Dadurch sorgen wir für faire Bedingungen“, so Gebauer. Entgegen dieser Ankündigung spekulierte sie nun allerdings doch, dass die Abschlussprüfungen ausfallen könnten. Gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ sagte sie: „Sollte ein Schulstart nach den Osterferien nicht möglich sein, müssen wir neu nachdenken.“

Doch ein Alleingang? NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) überlegt nun doch, die diesjährigen Abschlussprüfungen ausfallen zu lassen. Foto: MSB/ Susanne Klömpges

Nach dem Zeitplan des NRW-Schulministeriums von Ende März sollten die Abiprüfungen  am Dienstag, den 12. Mai, beginnen – also drei Wochen später, als ursprünglich vorgesehen. Letzter Prüfungstermin sollte Montag, der 25. Mai, sein. Die Zentralen Prüfungen in Klasse 10 sollten fünf Tage später als eigentlich geplant stattfinden und damit ebenfalls am 12. Mai. Damals sagte Gebauer noch mit Blick auf die später zurückgezogene Entscheidung Schleswig-Holsteins, die Prüfungen abzusagen, ihr sei es wichtig gewesen, die Ländergemeinschaft zusammenzuhalten. Sie wollte daher noch Abstimmungsgespräche zwischen den Ländern anregen, um ein möglichst gleichgerichtetes Vorgehen bei den Abiturprüfungen in Deutschland zu erreichen.

Wörtlich erklärte sie: „Wir geben unseren Schülerinnen und Schülern jetzt Planungssicherheit, damit sie sich bestmöglich auf ihre Prüfungen vorbereiten können. Dadurch sorgen wir für faire Bedingungen.“ (News4teachers berichtete.) Und nun doch ein Alleingang?

Abitur-Note auf Basis bisheriger Leistungen

Während Hessen seinen Schülerinnen und Schülern in der Zwischenzeit bereits die schriftlichen Abiprüfungen abgenommen hat, überlegt die FDP-Politikerin nun, die Abiturnote aus den bereits vorhandenen Noten zu ermitteln. „Die Abiturienten haben ja zwei Drittel der Leistung bereits erbracht“, sagte sie. „Ähnlich könnte man auch bei der Ermittlung der Noten bei den mittleren Abschlüssen vorgehen.“ Die Prüfungen bei länger andauernden Schulschließungen weiter in den Sommer zu verschieben, sei keine Option. Der Beginn der Sommerferien lasse eine weitere Verschiebung nicht zu.

Die Schulen müssten sich außerdem darauf einstellen, dass ältere und Lehrkräfte mit Vorerkrankungen, die als besonders gefährdet gelten, beim bislang geplanten Schulstart am 20. April erstmal noch zu Hause bleiben. Gebauer: „Pädagogen, die älter als 60 sind, wurden vor den Ferien vorsichtshalber schon nicht bei der Notbetreuung eingesetzt.“ News4teachers / mit Material der dpa

Der Beitrag wird auch auf der Facebook-Seite von News4teachers diskutiert.

„Da gehört Druck rausgenommen“: Lehrer sorgen sich darum, wie ihre Schüler möglichst unbeschadet aus der Krise kommen

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37 KOMMENTARE

  1. Vernünftig. Anders kann man es doch nicht nennen. Was wäre denn, wenn von allen Seiten empfohlen würde, die Schulen geschlossen zu halten, auch von allen anderen Bundesländern und NRW würde sagen „Neeee, wir müssen ja Prüfungen schreiben“, dann würden auch alle wieder meckern.
    Sie hat das einzig Vernünftige getan, nämlich klar gemacht, dass wenn es nach Plan läuft eine Prüfung nach aktueller Lage stattfindet, da man die Entwicklung aber nicht kennt und auch nicht einschätzen kann, und sie bzgl. einer Schulöffnung auch vermutlich nicht alleine entscheiden kann, hat sie es jetzt so kommuniziert, was ich richtig finde. Und ich muss dazu sagen, dann ich die Entscheidungen des NRW Bildungsministeriums selten für gut und richtig halte.

  2. Gebauer hat doch nie etwas anderes gesagt. Die Prüfungen finden statt, vorbehaltlich der Entwicklung des Infektionsverlaufs.

  3. Für junge Menschen, die in einer extrem angespannten Prüfungssituation stehen, richtet Frau Gebauer enormen Schaden an. Prüfungen können auch bei nicht laufendem Schulbetrieb stattfinden und hätten niemals verschoben werden dürfen. Meine Erwartungen an eine Schulministerin sind die, den Kids, Lehrern und auch Eltern ein planbares Prozedere anzukündigen. Welcher Jugendliche wird unter solchen Bedingungen noch weiter lernen?

    • Im Leben verläuft nunmal nicht alles planbar und da viele der Abiturienten vermutlich einen akademischen Beruf anstreben un dafür auch in der Uni zurechtkommen müssen (inkl. Seminareinwahlen, erhöhter Selbständigkeit, überfüllter Vorlesungen, mehrmaligen Scheiterns…) sollte der Schaden gering sein, sonst sind sie vermutlich nicht hochschulreif.
      Abgesehen davon, plädiere ich weiterhin für stattfindende Prüfungen, da nunmal bei einigen Lehrkräften aufgrund lascher Vornoten das Abi hinterhergeworfen wird. Gerade in NRW ist dieses Problem doch mitterlweile zugenüge bekannt.

      • Jein kann ich da nur sagen.
        Meine Tochter ist betroffen. Die Schule hat bereits 2 Wochen länger zu, da wir einen Fall in der Schule hatten. Seit nunmehr 5 Wochen hängen diese Schüler in der Luft, wissen nicht wie es laufen soll. Ganz ehrlich, da hängt für einige schon ganz schön viel von den Prüfungen ab und psychisch ist das eine Belastung der so mach Erwachsener nicht gewachsen ist.

      • Genau meine Meinung! Die SuS müssen sich doch sowieso allein zu Hause auf die Prüfungen vorbereiten. Jetzt ist doch eh kein Unterricht für sie.

      • Ach und welcher Jahrgang genau musste während einer Pandemie eine lebenswichtige Prüfung schreiben? Genau! Nämlich keiner.
        Das finale Abitur zählt sowieso nur 1/3 der Note. Diejenigen, die dann auf die Uni gehen, und sich nicht bemühen, fallen so oder so durch, egal ob mit dem 1/3 Teil des Abis oder nicht.. Daher ist dieses Argument ungültig.
        Wenn man nicht selbst betroffen ist, kann man sowas leicht behaupten. (Wohne übrigens nicht einmal in DE.)

    • Hallo erstmal,

      ich weiß ja nicht, wie sie sich das ganze vorstellen… Aber ich für meinen Teil, als Schüler der dieses Jahr sein Abitur machen soll, sehe das ganz einfach so : Die einfachste und beste Option für alle ist es, die Prüfungen dieses Jahr auch wenn sie in manchen Bundesländern schon stattgefunden haben, in allen übrigen Bundesländern abzusagen. Dies begrüde ich mit folgenden Fakten : 1. Die Vorbereitungsphase der Schüler wurde durch mehrere Aspekte erheblich gestört, hierzu zählen z.B. die Unsicherheit ob und wann Prüfungen stattfinden; die fehlende Zeit, in der die Schüler nicht mehr in der Schule zusammen mit den Lehrern die Themen wiederholen konnten oder einfach die Angst oder der Respekt vor der aktuellen Situation, dem Virus selbst und seinen möglichen Folgen. Dies erschwert ein lernen für Abiturprüfungen erheblich(…) 2. Die Schüler sitzen in ständiger Angst in der Abiturprüfung, da sie das Risiko eingehen sich selbst und somit auch andere, vielleicht sogar ihnen nahestehende, Personen zu infizieren und damit eventuell sogar das eigene Leben oder das Leben dieser anderen Personen in Gefahr bringen oder gar zu beenden. Zu diesen Personen können übrigens auch die Lehrkräfte zählen!! Unter dieser Angst, ist es für junge Schüler kaum möglich sich gleichzeitig auch noch dem Druck einer Abiturprüfung zu stellen. Die ständige Angst, ob bewusst oder unterbewusst, stört die Konzentrationsphase erheblich, somit wäre eine Prüfung unter diesen Bedingungen nicht nur äußerst gefährlich und würde eventuell oder sogar wahrscheinlich unnötig Leben in Gefahr bringen, sondern sie wäre auch ganz einfach unfair, den Prüflingen gegenüber(…) 3. Eine Absage einer solchen Prüfung ist kein Weltuntergang und auch alles andere als unfair, denn die Schüler verlieren zwar die Möglichkeit ihr Abitur nicht zu bestehen oder mit den Prüfungsnoten zu verschlechtern , was auf den ersten Blick ja so scheint als würden die Schüler ihr Abitur geschenkt bekommen, allerdings verlieren sie gleichzeitig auch die Möglichkeit ihre Noten zu verbessern. Hierzu muss gesagt sein, dass die Abiturprüfungen, da man sich im Normalfall als Schüler auf diese sehr gut vorbereiten kann, meist eher zur Verbesserung der Gesamtnote eines Schülers beitragen. Des weiteren haben wir die eigentliche Arbeit ja schon geleistet,da wir mittlerweile 12 Jahre lang die Schule besucht haben und diese 12 Jahre lang im Prinzip nur auf unser Abitur hingearbeitet haben. Da ist eine Abiturprüfungen im Vergleich fast unbedeutend, wenn man den Aufwand und die nötige Zeit betrachtet(…) . Ich gebe gerne noch mehr Informationen/Fakten und Teile meiner Meinung preis, wenn sie sich für diese interessieren, allerdings werde ich nun erstmal schlafen gehen, damit ich morgen früh genug aufstehen kann um mich gut auf meine immernoch unsichere Abiturprüfung vorbereiten zu können. Ich hoffe ich konnte ihnen mit diesen Worten ein wenig die Augen öffnen und ihnen zeigen wie das ganze aus der Sicht eines Schülers aussieht. Ich würde mich über eine Fortsetzung dieser Konversation freuen.

      Viele Grüße Sven Eicker

  4. Bei den Abi-Prüfungen bzw. der Festsetzung der Abiturnoten anhand der Vorleistungen bzw. der Zulassung zum Abitur ist nicht das Problem. DAs Problem sind die ZP10, da die Vornote nicht wie vorgeschrieben auf Grundlage der vier vorangegangenen Quartale ermittelt werden kann. Es fehlt im besten Fall ein Quartal und im worst case ein ganzes Schulhalbjahr, da nicht in allen ZP-Fächern die Arbeiten im 3. Quartal bis zur Schulschließung am 13.03. geschrieben worden sind. Die Vornote ergibt sich dann aus der Note am Ende des ersten Schulhalbjahres.
    Folglich ist es mMn. wahrscheinlicher, dass die ZP10 in diesem Schuljahr entfallen, zumal sie ja ausdrücklich keine ZAP – also zentralen Abschlussprüfungen sind.

    • Frage, da Sie sich oftmals sehr gut auskennen:
      Was passiert in diesem Jahr mit den Ergänzungsschulen? Deren Prüfungen sind ja tatsächliche Abschlussprüfungen.

      • Die nachfolgenden Post vorweggenommen.
        Die staatlichen Ersatzschulen – hier in NRW zumeist in Trägerschaft der großen christlichen Kirchen (Landeskirchen und Diözesen) – unterliegen der staatlichen Schulaufsicht. Die an den Ersatzschulen abgenommenen Prüfungen entsprechen denen der staatlichen Schulen, die zumeist in Trägerscft der Kommunen sind. In den ZP10 und im Zentralabi werden den SuS von staatlichen Schulen und Ersatzschulen inhaltlich die gleichen Aufgabenstellungen auferlegt.

        An den Ergänzungsschulen – Schulen in freier Trägerschaft, die keine Ersatzschulen sind – können keine staatlich anerkannten Abschlüsse vergeben werden. Deshalb müssen die Abschluss-SuS dieser Ergänzungsschulen Abschlussprüfungen vor staatlichen Prüfungskommissionen ablegen. Diese Prüfungen finden im Regelfall parallel zu den Prüfungen an den staatlichen Schulen sowie den Ersatzschulen statt.

        • Danke für die Antwort, die ist mir auch klar.

          Nur was passiert in diesem Jahr, wenn die Abschlussprüfungen der Regelschüler entfallen sollten?

          • Ganz einfach, es wird per Erlass festgelegt, was anstelle der Prüfungsleistungen als Ersatzleistung angerechnet werden soll. Beim Abi müssen ja die Punkte aus den vier Abiprüfungen substituiert werden.

            Dieses Verfahren kann aber nichts an den Prüfungsregularien (externe Prüfung) für die Ergänzungsschulen ändern. Die zuständigen Bez.-Reg. müssen lediglich den Prüfungszeitraum neu festsetzen.

            Die staatlichen Schulen und die staatlich anerkannten Ersatzschulen bewegen sich innerhalb des Systemes, auch wenn die systemischen bedingungen im Ausnahmefall geändert werden. Die ergänzungsschulen sind aber außerhalb des Systems, für sie gelten gesonderte Bestimmungen, die aber nichts an dem Verfahren zur Anerkennung nicht-staatlicher Abschlüsse ändern. Es bleibt also voraussichtlich bei den externen Prüfungen vor staatlichen Prüfungskommissionen. Die Prüfungstermine sind das unwägbare Momentum.

  5. @georg Das ist auch an den Waldorfschulen so, die ja anerkannte Ersatzschulen sind. Dort gibt es keine Qualifikationsphase. Ein Plan B für diese Schulform muss es Chor geben, er wird aber noch nicht öffentlich kommuniziert.

    • Falsch. Ersatzschulen prüfen noch selbst. Bei Ergänzungsschulen gehen die Schüler für ie dann ZAP bzw. das Abitur an externe öffentliche Schulen. Sie haben viel mehr Prüfungsfächer und werden sowohl in Sek I als auch Sek II schriftlich wie mündlich geprüft.

      • Da irrst du: die Waldorfschulen sind staatlich anerkannte, private Ersatzschulen eigener Art, an denen eine eigene Prüfungsordnung gilt (nachzulesen auf den Seiten der Bezirksregierung z.B. https://www.bezreg-muenster.de/de/schule_und_bildung/privatschulen_kinder_beruflich_reisender/Privatschulen/index.html)
        Diese Prüfungsordnung ist aus den früheren externen Prüfungen hervorgegangen. Es werden im Abi in 4 Fächern die zentralen Abiklausuren wie an den öffentlichen Schulen mitgeschrieben und nur diese gehen in die Abiturnote ein. Dann werden noch zwei mündliche Prüfungen abgehalten, die auch in die Abiturnote eingehen ebenso wie zwei Noten aus zwei anderen Fächern die im Laufe des 13. Schuljahres unterrichtet wurden. Alles findet in der jeweiligen Schule selbst statt, es prüfen die LehrerInnen der Schule (die meist staatliche Fakultas besitzen) externe Prüfer kommen dazu.
        Bei den ZP 10 Prüfungen ist es ähnlich, dort wird in Deutsch Mathe Englisch zentral mitgeschrieben, alle anderen Noten vergeben sie LehrerInnen für das ganze gelaufenen Schuljahr. Nur bei Abweichungen gibt es mündliche Prüfungen,
        Das Problem für diese Schulen ist also sehr groß, die SchülerInnen könnten bei Wegfall der Prüfungen für alle anderen evtl. klagen.

  6. Hallo,
    Ich bin Schülerin in NRW und mache dieses Jahr mein Abi.
    Ich würde mir sehr wünschen endlich Planungssicherheit zu bekommen.
    Für die Vorbereitung auf das Abitur ist die Planungsunsicherheit nicht gut und unfair.
    Ich persönlich würde beide Szenarien verstehen und akzeptieren.
    Ich kann die Angst von einer potenziellen Infektion stark nachvollziehen und sehe auch in 14 Tagen keine Verbesserung bezüglich der Infektionen.
    Ich würde mir sehr wünschen endlich eine klare Antwort zu bekommen, ob die Prüfungen am 12. Mai starten oder nicht.
    Wenn die Schulen in zwei Wochen geöffnet werden würden würden die Zahlen der infizierten bestimmt in die Höhe gehen.
    Bitte entscheidet euch schnell, sodass wir faire Chancen bekommen unser Abitur mit einer guten Note abschließen zu können.

  7. Durch das Verschieben der Prüfungen ist die Corona Epidemie noch längst nicht geschwächt und zu diesem Zeitpunkt ist die Ansteckung noch höher. Die Abiturprüfungen machen nur einen „kleinen“ Teil aus. Zuvor hat man schon 2,wenn nicht so gar 3 Jahre dafür gearbeitet. Ich bin Abiturientin und finde es nicht gut, dass wir noch zur Schule gehen sollten,geschweige denn Prüfungen schreiben. Wir sind 110 Leute im Jahrgang und es ist nicht möglich,in einem Klassenraum so viel Abstand zu halten. Außerdem habe ich/wir schon alles der letzten 3 Wochen zuhause bearbeitet. Ich sehe dort keine Fairness. Es wäre besser,dass wir Facharbeiten o.ä bei den Lehrern abgegeben,um unsere Note zu verbessern. Das Durchschnittsabitur wäre zwar mit den Vornoten festgelegt,aber die Lehrer könnten uns um 1-2 Notenpunkte immerhin noch hochstufen. Es ist fahrlässig,dass wir noch zur Schule gehen sollten. Jüngere sind zwar keine Risikogruppe,aber ich möchte meine Geschwister und meine Eltern nicht anstecken.

    • Du schreibst, man hätte 2 oder 3 Jahre für das Durchschnittsabitur gearbeitet. Mir ist kein Land bekannt, in dem mehr als 2 Jahre in die Gesamtqualifikation (Gesamtpunktzahl) eingehen.

      Als hessischer Abiturient habe ich 3 von 5 Prüfungen bereits absolviert und fände es zutiefst ungerecht, wenn Leute wie ich dadurch ihren Gesamtschnitt herunterziehen, während in anderen Ländern auf solche Prüfungen verzichtet wird.
      Mein Jahrgang ist ca. 200 Personen groß und es war uns mithilfe von Sporthallen und Verteilung auf mehrere Räume problemlos möglich, die Prüfungen unter Einhaltung der Abstandsregelungen abzulegen. Ich wüsste nicht, in welcher Stadt es nicht ausreichend Stadthallen, Sporthallen oder ähnliche Großveranstaltungsräume gibt, mithilfe derer Prüfungen unter Einhaltung der entsprechenden Bestimmungen möglich sind.

      Auch schreibst du, dass „Facharbeiten“ abgegeben werden könnten, um Noten aufzubessern bzw. die Lehrer um 1-2 Notenpunkte hochstufen könnten. Von einer potentiellen Verschlechterung ist bei den „Facharbeiten“ keine Rede. Entschuldige mal, aber auf welcher Grundlage ergibt sich ein Recht auf ein sehr gutes Abitur? Ich finde, wenn jemand zwischen zwei Noten stand, dann könnte man aus Kulanz die bessere geben, aber derartige Geschenke entbehren sich jeder Vernunft.

  8. COVID19 ist der Grund, warum tausende Menschen gestorben sind. Sie sind tot und werden nicht wiederkommen. Im Herzen ihrer Familien wird für immer eine große Wunde bleiben.

    Nun kommt die deutsche Bildungspolitik und wünscht, dass Abiturienten unter diesen Weltuntergangsähnlichen Bedingungen Abitur schreibt. Sie wollen, dass mit einem Schlag mehr als 300.000 Menschen mit großer Wahrscheinlichkeit infiziert werden ?

    Das kann nicht in Ihrem Interesse sein. Sie sind ein verantwortungsvoller Mensch. Bitte sorgen Sie dafür, dass die Schulen bis zum bitteren Ende dieses höchst tödlichen Virus nicht geöffnet und das Abitur als Durchschnittsabitur vergeben wird.

    Sollten Sie dies nicht beschließen, zeigen Sie ganz Deutschland, dass wir jungen Bürger für sie keinerlei Wert haben.

    Als Politikerin sind sie stets danach bestrebt Beliebtheit in der Bevölkerung zu haben. Derzeit ist es jedoch so, dass mehr als 137.000 Schüler einen enormen Hass gegen die Entscheidungsträger verspüren, wenn Sie ihre Ansichten nicht beachten, sondern ignorant unter den Tisch kehren.

    Eine gesamte Generation der deutschen Bevölkerung hätten sie damit ein für alle Mal als Feinde gegen sich.

    Bitte denken Sie nach und entscheiden Sie richtig. Mit Verantwortung. Aus der Position der deutschen Schüler. Denken Sie nicht das Sie als schwach gelten, wenn Sie dem Wunsch der Schüler nachgehen. Damit hätten Sie unsere Generation für immer gewonnen.

    • @Elif
      Dem Stil und der Rechtschreibung nach hätte ich bei dir eher auf Hauptschulabschluss getippt.
      Ich denke, das hier ist ein Informationsforum. Wenn du Drohbriefe schreibst, solltest du sie auch an die entsprechende Adresse schicken.

      Ich lebe auch in Deutschland und erkenne keine „weltuntergangsähnlichen Bedingungen“.
      Millionen Bürger arbeiten nach wie vor.
      Warum soll es nicht zumutbar sein, eine Prüfung zu schreiben? In Hessen ging das auch ohne große Klagen.

      Außerdem denke ich, dass jemand, der sich vor einer Prüfung drücken möchte, und dabei verbal auf dem Boden stampft wie ein Kindergartenkind, nicht für eine ganze „Generation“ sprechen kann.

      • ELIF hat vollkommen Recht! Ich bin genau der selben Meinung. Es wird gegen den gesunden Menschenverstand gehandelt! Die Petition, bei der fast mehr als 1/3 der Abiturienten unterschrieben haben würde komplett ignoriert. Das ist leider typisch Deutschland. Die Menschen, welche es betrifft werden nicht gefragt! Einfach nur traurig! Jeder der nachweislich dort angesteckt wird könnte eigentlich wegen Körperverletzung klagen, doch das wird dann auch nicht wahrgenommen und mit schwachen Argumenten entkräftet! „Es muss alles so bleiben wie es ist!“ Dieser Satz beschreibt die Meinung des Kultusministeriums und vieler Lehrkräfte sehr gut! Es haben zu viele unflexible und konservative Menschen Macht über etwas, das sie in keinster Weise betrifft!

        • Du schreibst von einer Petition, bei der fast mehr als 1/3 der Abiturienten unterschrieben habe. Da ich stark davon ausgehe, dass du dich auf eine Online-Petition beziehst, kann ich dir versichern, dass diese Petition nicht ausschließlich von Abiturienten unterschrieben wurde (wie soll man das auch prüfen?).

          Abgesehen davon, selbst wenn es sich dabei fast nur am Abiturienten handele, so wäre das immer noch eine laute Minderheit, da ja 2/3 der Abiturienten offenbar gerne planmäßig die Prüfungen ablegen würde, mit einem Durchschnittsabitur würde man gegen die Mehrheit Politik machen.

    • Elif, du hast mir aus der Seele gesprochen. Auch ich habe ein 18 jährige Tochter die zurzeit auch mit ihrem Abi voll überfordert ist. Ich kann nur hoffen das dein Statement gehört wird. Lg bleib gesund.

  9. Ich bin der Meinung die Prüfungen ausfallen zu lassen da die Schüler ja die Klassenfahrten und Abschlussfeier nicht mehr haben und wer würde unter diesen Umständen überhaupt noch lernen

    • Lieba Maurice ich denke auch das du keine Prüfung brauchst weil du bist schon ganz ein Großa und bekommst dein Apitur ganz verdient weil ja keine Klassenfahrt mehr ist sowieso warum sollte man das auch one Abschlussfeier durchziehen versteh ich voll!
      Bereite dich lieba schon mal auf dein Metizinstudium vor echt jetzt

      • Ahja. Sehr gut Deutsch.
        Also wenn jemand hier behauptet er wüsste alles besser und würde es nur für richtig halten wenn die Abiturprüfungen stattfinden und das alles auch noch in so einem perfekten Deutsch formuliert, ist hier definitiv an der richtigen Adresse(nicht!).
        Leute, welche mit all dem hier nichts zutun haben und denen diese Situation mit den Abschlüssen nicht betrifft sollten meiner Meinung nach den Ball flach halten und ruhig bleiben.
        Meistens sind diese Leute auch diejenigen, die zu viel Zeit haben, da sie vielleicht gerade durch den Virus selber nicht arbeiten müssen??????
        Also ich bin auch der Meinung, dass die Abiprüfungen nicht stattfinden dürften, weil das Risiko seine Liebsten mit zu infizieren einfach enorm ist. Niemand (gerichtet an die Abituriennten) möchte sich selber und seine Familie in Gefahr bringen (dies trifft auch auf mich zu). Doch auch so wie viele Schüler hier schon anbringen zählt die Meinung von den Betroffenen Personen einfach nicht.
        Ich hab auf meiner Schule viele Mitschüler, die durch diverse Vorerkrannkungen als Risikopatienten gelten. Und dann soll es ok sein die Schüler noch zur Schule zu schicken und sogar als Höhepunkt die Prüfungen schreiben zu lassen?
        In meinen Augen ziemlich verantwortungslos!!
        Deshalb mein Appell, die Meinung der Betroffenen Schüler und Schülerinnen anzuhören und mit bedacht zu einem Entschluss zu kommen.
        Wir müssen langfristig denken und dazu zählt auch ein gutes Miteinander mit genügend Abstand und Anstand versteht sich.

        Außerdem wollte ich noch anbringen, dass vielleicht nicht nur das Ansteckungsrisiko von einem selber hoch ist. Es gibt viele Berufe von Eltern z.b. Pflegeberufe, die ein andauerndes Infektionsrisiko mit sich bringen und eventuell schon eine ganze Familie angesteckt haben, wo die Kinder vielleicht gerade selber Abituriennten sind. Dann sollen diese Kinder/Jugendliche in die Schule und mit einer hohen Wahrscheinlichkeit viele andere, derzeit noch gesunde Mitschüler, anstecken?

        Also bitte überlegen sie sich ihre Entscheidung gut und denken sie darüber nach welche Entscheidung im Interesse der meisten Schüler in Deutschland liegt und denken sie über die weiteren Folgen nach, den der Virus durch fahrlässige Entscheidungen mit sich bringen könnte.
        Danke.

  10. Ich finde das die Abi- Prüfungen stattfinden sollten, gerade wenn die Schulen noch geschlossen sind kann man die Hygienemassnahmen und den Abstand zwischen den Schülern wahren. WENIGE SCHÜLER pro Raum.

  11. Ich traue den zuständigen Ministern gut zu, dass sie wieder eine Rolle vorwärts hin zur Absage machen. Sie würden sich somit auch jenen anschließen, welche bereits die IB final exams sowie A-level Abschlussexamina in Großbritannien ausfallen ließen.

    Zahlen steigen bis Mitte Mai zweifellos – eine Ausgangssperre könnte kommen/aber vielleicht auch eine Maskenpflicht bei Berufsausübung.
    Maskenpflicht beim Halten des Abiturs – was hieße das denn?

    Es bleibt spannend und ungewiss.

  12. Hallo,
    Ich bin zurzeit Abiturientin und bin davon betroffen.
    Heute hat bereits die 7 Woche ohne Unterricht stattgefunden. Wir haben zurzeit Online Unterricht was eine gute Alternative ist. Das Problem hier bei ist
    -nicht jeder hat die technischen Mittel
    -nicht jeder Lehrer erklärt sich dazu bereit, sondern versendet nur Material und Lösungen dazu. Das hilft einen auch nicht sonderlich weiter.
    -ich muss meiner Schwester stets mein Tablet geben, weil sie selbst daran arbeiten muss. Da denke ich, dass ich nicht die einzige bin.
    -die Programme stürzen mittlerweile ab, weil zu viele Firmen und Schulen die unterschiedlichen Programme nutzen.
    Ich habe hart für die Prüfungen gelernt und mich fest dazu entschieden 3 weitere Jahre zur Schule zu gehen. Ich möchte dies nicht umsonst getan haben, aber dennoch besteht ein hohes Risiko eine Infektion zu bekommen.
    Ein Teil meiner Familie würde solch eine Infektion schätzungsweise nicht mal überleben aufgrund verschiedener Vorerkrankungen.
    Und dann behauptet das Schulministerium, dass die Prüfungen geschrieben werden sollen?
    Zunächst kann ein Raum desinfiziert und gereinigt werden, aber wenn ein Schüler den Virus bereits hat ohne es zu bemerken, da die Symptome innerhalb von 14 Tagen auftreten. Durch eine Infektion könnten bereits innerhalb von 5 Stunden während die Prüfungen geschrieben werden mehrere weitere Schüler infiziert werden.
    Es ist ein psychischer und physischer Stress für jeden Bürger. Es ist nicht voraus zu sehen ob wir die Prüfungen schreiben können oder nicht, aber ich möchte weder meine Familie noch Mitmenschen gefährden. Es gibt genug Infizierte (was mir außerordentlich leid tut & ich hoffe sehr, dass diese Menschen wieder gesund werden) und die Anzahl sollte nicht weiter ansteigen.
    Allein die Toilettenbenutzung während der Prüfung ist ein erhöhtes Risiko geschweige denn der Weg zur Schule, wenn Schüler mit dem Bus fahren müssen und dort bereits Viren sich an Gegenständen befinden. Wie sollen die mündlichen Prüfungen stattfinden? Mit Schutzmasken?
    Es sind viele Faktoren zu berücksichtigen, aber insbesondere sollte die Entscheidung fair gegenüber den Schülern sein. Egal ob es die Abiturienten oder die 10-er betrifft.

    Ich bitte um eine gut überlegte und faire Lösung.
    Wir haben 3 Jahre daraufhin gearbeitet, aber unter diesen Bedingungen kann es nicht garantiert werden, dass die Anzahl der Infizierten nicht steigen wird. Das Risiko ist derzeit in meinem Umkreis viel zu hoch.
    Und vor allem bitte ich oder wir um eine baldige Entscheidung, die nicht geändert wird.

  13. Ich bin 34 Jahre alt und mache auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur. Neben Familienarbeit und Beruf ist das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg alles andere als ein Spaziergang. Nun, da unsere Kinder nicht mehr in Schule und Kita gehen können, mein Arbeitgeber auf Kurzarbeit umgestellt hat, sind wir als Familie, von einem Alltag weit entfernt. Die Vorbereitung auf die Abiprüfungen sind so mehr als schwierig. Neben der Angst um die berufliche Existenz kommt auch noch die Angst um Familie, im Speziellen unserer Eltern hinzu. Der Eiertanz, den die Politik veranstaltet, entwickelt sich mehr und mehr zu einer Farce. Entweder wird das Abi durchgeführt oder man einigt sich auf ein Durchschnittsabitur. Aber jede Woche mit anderen Plänen konfrontiert zu werden, ist eine Ungerechtigkeit, die nicht nachvollziehbar ist. Ich persönlich plädiere für ein Durchschnittsabi, um jenen gerecht zu werden, die in der Corona Zeit nicht die Möglichkeit haben, sich ins stille Kämmerlein zurückzuziehen, um zu lernen oder sich nicht von dem existierenden Druck frei machen können. Wenn nicht auch gut, aber schaffen Sie endlich Planungssicherheit, liebe KMK, nicht erst in zwei Wochen!

  14. Komisch, dass so viele Leute auf verschiedenen Plattformen ihren Senf zu diesem Thema geben und sich dazu noch überwiegend dafür aussprechen, die Abiturprüfungen stattfinden zu lassen, die offensichtlich selbst keine Abiturienten des jetzigen Jahrgangs sind. Sprich,
    Menschen die diese Problematik nicht betrifft.

    Eine Nachricht speziell für all diejenigen :
    Es geht nicht um euer Empfinden, es geht auch nicht darum was ihr für richtig hält, also spart euch eure Kommentare für Lebensbereiche die euch in der jetzigen Coronakrise betreffen. Mutmaßt euch nicht an, zu denken ihr wüsstet besser, ob wir, diejenigen die mitten im Geschehen sind, ausreichend vorbereitet wurden oder notwendige Möglichkeiten dazu haben oder ob wir uns von der jetzigen Coronakrise physisch und/oder psychisch „zu Unrecht“ belastet bzw. überfordert fühlen würden. Ihr habt nicht das Recht, zu behaupten, ein Durchschnittsabitur würden wir aus Faulheit anstreben. Woher nimmt ihr euch das Recht?

    In dieser Sache geht es um UNS, um UNSER Empfinden, UNSERE Ängste, UNSERE Rechte, UNSERE Gesundheit, um das Leben UNSERER Familien und Liebsten.

    Ist euch bewusst, dass diese Krankheit auch UNS töten kann? UNSERE Eltern? UNSERE Geschwister? UNSERE Großeltern? UNSERE Familienangehörigen? UNSERE Freunde? Und selbst wenn nicht , Schäden im Körper einer infizierten Person entstehen können die irreparabel sind und das unabhängig davon in welcher Altersgruppe man sich befindet? Das kein Virologe weiß wie die Langzeitfolgen für eine infizierte Person ausschauen können? Als Jugendlicher infiziert zu werden bedeutet nicht, eben mal symptomlos oder mit einer leichten Erkältung davon zu kommen! Die Angst, uns selbst zu infizieren oder unsere Liebsten oder das sich diese sogar unabhängig von einer Ansteckung unsererseits infizieren und sterben könnten, beherrscht uns tagtäglich. Von Konzentration auf etwas vergleichsweise so Unwichtigem wie Abiturprüfungen, kann nicht die Rede sein. Sind wir Unmenschen oder Roboter? Uns wird das Recht vorbehalten uns und unsere Liebsten gewissenhaft schützen zu dürfen. Wir dürfen nicht gezwungen werden für etwas, so immense Risiken einzugehen, das nicht systemrelevant ist und auch auf anderem und sicheren Wege gelöst werden kann wie auch in England und anderen Ländern.

    WIR Abiturienten, die betroffenen Menschen , müssen gehört werden und kein anderer!

    • Warum müssen eigentlich nur die Abiturienten gehört werden? Fragt irgend jemand vielleicht auch mal eure Lehrer, ob die sich und ihre Familien dem Risiko einer Infektion aussetzen wollen?

    • „Wenn man den Supf trocken legen will, darf man die Frösche nicht fragen.“

      Es geht nicht um Empfindungen, es geht um die Einhaltung der Prüfungsregularien. Termine sind kein Diktum, sie sind verhandelbar bzw. müssen den Gegebenheiten angepasst werden. Wenn die Abiturprüfungen nicht zum festgesetzten termin stattfinden können, dann können sie an den bereits festgelegten Ersatzterminen (Nachschreibterminen) stattfinden.

      Learning to Take Tests or Learning for Understanding? – Das ist hier die Frage. Und da liegt der Hase im Pfeffer. Die Angst nicht ausreichend bzw. gut genug auf eine Prüfung vorbereitet zu sein, betrifft jede Prüfung zu jedem Zeitpunkt. Das Problem ist nicht Corona spezifisch.
      Die unsicherheiten bezüglich Termine sind etas Anderes. Die kann niemand den Abiturienten nehmen. Wenn es ganz blöd läuft liegen die Prüfungen erst am Ende des Schuljahres (31.07.) – also kurz vor dem planmäßigen Beginn des Schuljahres 2020/21 01.08.).
      Nur wenn dieser Termin nicht gehalten werden kann, dann stellt sich rechtlich die Frage, ob das Schuljahr wiederholt werden muss oder ob den Schulabgängern unter geänderten Bedingungen der Schulabschluss zuerkannt werden soll. Bis dahin gilt einfach: Augen zu und durch!

  15. Was ist mit Leuten, die ihr Abitur dieses Jahr extern ablegen wollen? Ich zähle zu denen. Leistungen vorzuweisen kann ich daher nicht. Noch ein Jahr warten wäre ziemlich doof 🙁

  16. Hallo. Ich bin Matthias, ein Schüler, der den mittleren Bildungsabschluss macht. Ich finde es wichtig, dass die Prüfung stattfindet. Bei der Prüfung geht es darum, dass man das Wissen von zwei Jahren im Langzeitgedächtnis speichert und länger im Kopf behält. Durch die Herausforderung, der Prüfung, kann man das Wissen richtig im Kopf speichern. Ich finde das Bewerten nur der Vornoten ( Durschnittprüfung ) nicht sinnvoll, da das Gehirn Prüfungen zum Abschließen des Wissens braucht, ohne das das Wissen teilweise verloren geht. Die Schüler, die schlechte Noten haben, müssten wiederholen. Es ist noch die Frage, wie man die Prüfung zur Coronazeit gestalten müsste? Man muss zuerst wissen, wie viele Klassenräume es gibt und wie viele Schüler in einem Raum rein dürfen. Wenn z. B. die Abiturprüfungen stattfindet, dürfe aber nicht in der gleichen Prüfungswoche andere Prüfungen ( mittlere Reife, Hauptschule, usw. ) stattfinden. Also jede Woche andere Prüfungen. Lehrer wären genug da, aber manche Lehrer sind Risikopatienten. Nicht alle Lehrer können dann kommen. Wichtig sind die Transportmöglichkeiten zum Weg zur Schule. Die Linienbüsse müssten bestimmte Regeln beachten. z. B. Regyiene, Anzahl der Schüler, usw.
    Die Coronazeit ist schlimm, aber man kann nicht auf alles verzichten. Es sind kreative Maßnahmen nötig, um die Zukunft der Welt zu retten. Eine Zukunft davon ist, dass die Bildung ( Wissen ) im Gehirn der Schüler bleibt und die Schüler müssen kreativ, effektiv und richtig lernen. Das speichern des Wissens im Langzeitgedächtnis ist für Zukunft der Schüler wichtig, um für die Ausbildung oder für den erweiterteten Abschluss zu sorgen. Bildung muss nicht nur erfolgen, sondern auch im Gedächtnis bleiben. Dieser Satz muss beachtet werden. Ich hoffe, dass die Ministerien die Prüfungen stattfinden lassen. Ich möchte nicht einfach für die Prüfung lernen und dann später erfahren, dass die Prüfung nicht stattfindet. Ich würde mich dann sehr ärgern.

  17. Also ich finde es wäre eine absolute Dreistigkeit , würde man uns Schüler zurück in die Schule gehen lassen und sie damit dem Risiko aussetzen , sich den Corona Virus einzufangen , ihn mit ziemlich hoher Sicherheit sogar noch zu verbreiten oder im schlimmsten Fall , den Corona Virus auch noch mit nach Hause zu schleppen und dort eventuell vorerkrankte Eltern/ Großeltern zu infizieren.
    Überhaupt mit dem Gedanken zu spielen , dass man uns einer solch hohen Gefahr aussetzt , ist einfach nur verantwortungslos und zeigt doch wieder einmal , dass die Gesundheit der Menschen und das eigentliche Ziel aller Menschen der Welt , diese Pandemie erfolgreich zu bekämpfen, nichts wert ist.
    Was ist mit dem Grundsatz aller Lehrer , Eltern und Politikern geschehen , welcher doch besagt, dass nichts über die Gesundheit der Menschen geht ?
    Politiker fordern , man solle zuhause bleiben, sich dem gesellschaftlichen Leben völlig entziehen , man solle einen Mundschutz tragen. Meine Frage darauf ist , inwiefern diese Forderungen einen Sinn ergeben , wenn man dann erlaubt, dass die Schulen wieder geöffnet werden sollen. Schule – eine Institution, in der man die Hygienevorschriften nicht ansatzweise gewähren könnte bzw. gewähren kann, in der eine Masse von jungen Menschen, deren Radius von sozialen Kontakten um einiges größer ist , als der von Erwachsenen aufeinandertreffen.
    Und zu guter letzt , erwartet man dann auch noch, dass man nach all der großen Panik, welche durch Politiker und Medien verbreitet werden und schlussendlich zu einem Lockdown geführt haben, dass man sich seelenruhig in einen Klassenraum setzt und unter unfairen und meiner Meinung nach unhumanen Bedingungen verlangt , dass man sein Abitur schreibt, welches einem die Wege zur Zukunft und für manche auch zu seinen/ ihren Träumen ermöglicht.
    Wir Schüler/ Menschen haben das Recht auf eine körperliche Unversehrtheit und wenn Sie meinen , dass sie uns diese gewährleisten können und es nach den Abiturprüfungen keine weiteren infizierten oder Todesfälle gibt , welche Sie zu verantworten haben , dann lassen sie uns zur Schule gehen. Aber wenn auch nur der kleinste Zweifel besteht , dass Sie uns einem Risiko aussetzen und die Zahl der infizierten um einiges ansteigen wird, dann lassen sie die Schulen geschlossen, denn NICHTS ist wichtiger als die Gesundheit aller Menschen.

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