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“Es reicht jetzt!” GEW verklagt den Freistaat Bayern, um für Schüler und Lehrer den Arbeitsschutz in Schulen durchzusetzen

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MÜNCHEN. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat angekündigt,  den Freistaat Bayern und die Stadt München mit einer Verbandsklage zum bestmöglichen Gesundheitsschutz an Schulen zwingen zu wollen. Mit einer einstweiligen Anordnung möchte die Bildungsgewerkschaft erreichen, dass die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Verkleinerung der Klassen zur Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Meter umgesetzt werden. Sollte es zu einem Prozess kommen, wäre dies das erste Verfahren, in dem sich ein Bundesland wegen unzureichender Arbeitsbedingungen in der Corona-Krise vor Gericht verantworten muss.

Hält sich nicht an die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts für die Schulen: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Foto: Foto-berlin.net / Shutterstock

Die bayerische Staatsregierung hält – wie die anderen Bundesländer auch – am Präsenzunterricht in voller Klassenstärke fest. Sie ignoriert damit die Empfehlungen des RKI, das ab einem Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen innerhalb einer Woche auf 100.000 Einwohner für alle Schulen des betroffenen Gebiets eine generelle Maskenpflicht im Unterricht (also auch in Grundschulen) sowie eine Verkleinerung der Lerngruppen vorsieht, damit die Abstandsregel in den Klassenräumen eingehalten werden kann (News4teachers berichtet ausführlich über die Empfehlungen des RKI für den Schulbetrieb – hier geht es hin). Kein Bundesland beachtet bislang diese Empfehlungen. In Bayern liegt der Inzidenzwert laut RKI aktuell bei 168,4 (Stand: 20. November).

Fachanwalt der GEW: Die Untätigkeit des Kultusministeriums ist grob fahrlässig

Aus Sicht der GEW ist die Situation an bayerischen Schulen nicht mit dem Arbeits- und Gesundheitsschutz vereinbar. Schutzstandards würden ignoriert, Schüler und Lehrkräfte nicht ausreichend vor einer Ansteckung geschützt (News4teachers hat den fehlenden Arbeitsschutz an Schulen bereits ausführlich beschrieben). Daher hat die GEW den Fachanwalt für Verwaltungsrecht Rainer Roth beauftragt, Klage zu erheben.

Zu den Hauptargumenten der Klage und der einstweiligen Anordnung meint dieser: „Wenn das Robert-Koch-Institut bei einer Überschreitung des 7-Tages-Inzidenz-Wertes um mehr als 50 pro 100.000 Einwohner für Schulen die Verkleinerung von Klassen empfiehlt, und in den Landkreisen Bayerns dieser Wert teilweise um das Vier- bis Fünffache überschritten wird, dann besteht sehr konkreter staatlicher Handlungsbedarf zum Gesundheitsschutz an Schulen. Der Freistaat ignoriert jedoch die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts und riskiert einen vollständigen ‘Schul-Lockdown’, der bei rechtzeitigem Eingreifen mit verhältnismäßigeren Maßnahmen wie Klassenteilung und Wechselunterricht hätte verhindert werden können. Die Untätigkeit des Kultusministeriums ist deshalb grob fahrlässig. Sie untergräbt auch die Akzeptanz der vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Maßnahmen, wenn sich nur die Bürgerinnen und Bürger, nicht jedoch der Staat an diese Empfehlungen halten müssen.“

“Der Freistaat als Dienstherr muss seiner Fürsorgepflicht gegenüber den Lehrern nachkommen”

Der GEW geht es nach eigenem Bekunden um den Schutz aller Beteiligten – und darum, Schulen möglichst lange offen zu halten. Im Kern zielt die GEW darauf ab, gerichtlich feststellen zu lassen, dass organisatorische und technische Maßnahmen wie die Verkleinerung der Lerngruppen, das Abstandsgebot und technische Lüftungssysteme dafür umgesetzt werden müssen. Anton Salzbrunn, Landesvorsitzender der GEW, sagte in München zur Motivation der Klage: „Es reicht jetzt einfach! Seit Monaten fordern wir, dass der Schutz von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften ernst genommen wird und nichts passiert – vor allem: kein Abstand.“

Martina Borgendale, stellvertretende Landesvorsitzende ergänzt: „Jüngste Zahlen und Studien belegen, dass sich doch deutlich mehr Schüler*innen anstecken. Was in der Gesellschaft gilt, muss auch in der Schule gelten. Nun müssen der Freistaat und die Sachaufwandsträger handeln.“

Johannes Schiller, Mitglied im Hauptpersonalrat und einer der Sprecher der GEW-Landesfachgruppe Grund-, Mittel- und Förderschulen, dazu: „Wir drängen auf die flächendeckende Umsetzung des Wechselunterrichts, nicht nur, wie Ministerpräsident Söder es fordert, begrenzt auf lokale Hotspots – ganz Bayern ist ein Hotspot. Der Freistaat als Dienstherr muss seiner Fürsorgepflicht gegenüber den Beschäftigten nachkommen und sich an den Empfehlungen des RKI orientieren, die die Einführung des Abstandsgebots verbunden mit einer Verkleinerung der Lerngruppen ab einem Inzidenzwert von 50 vorsehen. Wichtig ist uns zu betonen: Es geht uns darum, Schulschließungen zu vermeiden und so viel Präsenzunterricht wie möglich zu gewährleisten.“

Söder hatte sich in dieser Woche durchaus offen gezeigt, die Regelungen für die Schulen zu verschärfen

Hintergrund: Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte in dieser Woche erkennen lassen, dass er bei den anstehenden Bund-Länder-Verhandlungen durchaus zu Konzessionen bereit ist. In Hotspots würden Schulschließungen durchaus etwas bringen, sagte er, das habe sich etwa im Berchtesgadener Land gezeigt (wo ein kompletter Lockdown samt Schulschließungen verhängt wurde und der Inzidenzwert mittlerweile von 272 auf 165,2 gesunken ist). Wenn es zu einem Prozess kommen sollte, wäre das der erste, bei dem ein Bundesland wegen Nicht-Einhaltung des Arbeitsschutzes von Lehrkräften sich vor einem Gericht verantworten muss – ein Urteil hätte bundesweite Strahlkraft. News4teachers

Söder verwirft seinen eigenen Stufenplan für die Schulen – Devise jetzt: Offenhalten, bis Schüler und Lehrer infiziert sind

 

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xy
5 Jahre zuvor

Anne,
Ärzte und Pfleger haben großes Verständnis für die Forderung nach sicheren Schulen. Denn sie sind es, die die übertragenen Infektionen aus den Schulen ausbaden dürfen. Oder wollen Sie bestreiten, dass Infektionen aus den Schulen in die Familien getragen werden?

Familienpapa
5 Jahre zuvor

Ich bin ja bei Euch.
Aber: Was nützt Abstand in der Klasse und zwischen den Klassen (diese Absurden Kohorten, wenn sich nach dem Unterricht alle in einen hoffnungsvoll überfüllten Bus/Bahn zwängen. Auch in der Beförderung kommen die Länder Ihrer Verpflichtung nicht nach!

Defence
5 Jahre zuvor
Antwortet  Familienpapa

Und Aerosole verteilen sich auch bei weniger Personen in den kleinen Räumen!

Ich_bin_neu_hier
5 Jahre zuvor
Antwortet  Familienpapa

@Familienpapa: Das können die Lehrkräfte leider nicht lösen. Wechselunterricht führt aber wenigstens dazu, dass sich nur noch die Hälfte der Schülerinnen und Schüler gleichzeitig auf dem Schulweg befindet. Versetzte Anfangszeiten in der Schule wären ein weiterer Ansatzpunkt. In meinem Landkreis wurde und wird eine erhebliche Zahl zusätzlicher Busse eingesetzt; stehende Schülerinnen und Schüler sehe ich da nicht mehr – nicht ideal, aber was möglich ist, wird dort offenbar getan.

Mela
5 Jahre zuvor
Antwortet  Familienpapa

Bei halbierten Klassen wären die Busse/Bahnen zumindest nicht mehr überfüllt…

Alla
5 Jahre zuvor

Sie haben die Betreuung der Notgruppen vergessen, von 7 bis 14 Uhr ( zumindest an der Grundschule ).
Aber ja, da sind die Lehrkräfte mit jüngeren Kindern raus….

Denise
5 Jahre zuvor

Alle Schulen, sollten schließen und alle Kinder müssen das Schuljahr wiederholen, was lernen die Kinder den schon immonent, hm. Bitte es muss dringend was passieren, unsere Jugend da geht alles den Bach runter. Tut endlich was da oben, auch in Sachsen Anhalt, nicht nur Bayern.

Oliver Osranek
5 Jahre zuvor
Antwortet  Denise

Und wo passt auf die Kids in der Zeit auf, wenn die Arbeitgeber der Eltern die nicht nach Hause lassen?
Ich kann das alles verstehen, dich wenn dieser Forderung durchgeht, dann mit der Konsequenz eines vollen Lock-Down.

Neu1
5 Jahre zuvor
Antwortet  Denise

Hallo Denise, wenn alle Schulen schließen bleiben Pflegekräfte, Ärzte, Apotheker zu Hause. Behindertenwerkstätten, Krankenhäuser, Pflegeheime könnten keine Normalbetrieb mehr garantieren. Das passiert, wenn Schulen und Kitas schließen. Bei Wechselunterricht in den Klassen 1-7 und passiert das Gleiche. Entweder Großeltern oder unbezahlter Urlaub.
Als Sozialarbeiter sehe ich auch gerade die Angst bei Berufstätigen. Bei den meisten hat das Homeschooling eher nicht geklappt, die Eltern mussten mitlernen. Sollte es dieses Mal dazu kommen, werden sich viele Eltern sofort krank melden. Denn Sie haben hier alle Recht, das Wichtigste sind die eigenen Kinder und warum sollte sich jemand aus dem medizinischen Sektor den ….. aufreißen für Fremde?
Denn obwohl ich meinen Kindern viel geholfen habe, man merkt es dass kein Unterricht war.
Jede Maßnahme hat ihre Konsequenzen. Im Übrigen müsste auch Ihnen auffallen, dass viele Menschen ihr normales Leben weiterleben und die Maßnahmen der Regierung in der Bevölkerung nicht mehr so ankommen.

4fach Vater Alex
5 Jahre zuvor

Was ist mit den überfüllten Schulbussen???? Theoretisch müßten 4-5 mal soviele Busse im Einsatz sein. Desweiteren sollte man den Personennahverkehr komplett stilllegen da dort auch nicht die Abstände eingehalten werden können. Corona hat auch ein “Gutes”, die Grippe scheint am Aussterben zu sein und Freitags die Schule schwänzen geht so auch nicht mehr. Homeschooling, da bin ich dafür, Eltern unterrichten ihre Kinder selbst und die Pädagoginnen/Pädagogen können derweil das Ordnungsamt unterstützen und die Bevölkerung drangsalieren. Wacht doch endlich auf, der Kinder wegen!!!!!!

Helga Sterzenbach
5 Jahre zuvor

https://www.openpetition.de/petition/online/entlastung-des-schulsystems-in-rlp-durch-freiwilliges-homeschooling

Bitte lesen und unterschreiben!
So können wir als Eltern etwas zum Schutz der Lehrer und Kinder beitragen.

Snowman99
5 Jahre zuvor

Warum setzt man nicht einfach temporär die Schulpflicht aus? So kann jede Familie für sich entscheiden, wo ihr individuelles höheres Risiko liegt – in der Ansteckung in der Schule oder im Arbeitsausfall durch Homeschooling…

Einige Eltern werden ihre Kinder gut zu Hause begleiten können und wollen (auch in Sachen Bildung), andere werden die Schule weiter auch mit gutem Gefühl besuchen. Nicht jeder hat Angst vor Ansteckung – weder im Kollegium noch in der Elternschaft.
Und wer sein Kind zur Schule schicken MUSS, weil sonst Existenzen bedroht sind, hat die uneingeschränkte Möglichkeit des Eigenschutzes.

Einige werden zu Hause bleiben, einige weiter zur Schule kommen. So dünnen sich die Klassen automatisch aus und jeder kann sich so entscheiden, wie es sich für ihn/sie richtig anfühlt.

Lehrer, die lieber zu Hause arbeiten wollen, weil sie Ansteckungsangst auf Arbeit haben, könnten Teams mit den Homeschooling-Kids bilden und mit ihnen im Austausch bleiben. So sind die Kids zu Hause bei Bedarf auch pädagogisch betreut und es entfällt die Doppelbelastung für diejenigen Lehrer, die am Präsenzunterricht festhalten. Eine win-win-Situation.

Ein Blick in Länder ohne Schulpflicht lohnt sich….

Svenja
5 Jahre zuvor
Antwortet  Snowman99

ABSOLUT! So ist es.
Diese einfachste aller Lösungen gibt es aber nur in BaWü. Leider.

Neu1
5 Jahre zuvor
Antwortet  Snowman99

In BW ist keine Präsenzpflicht, 99% der Schüler befinden sich im freiwilligen Unterricht. So ausgedünnt sind die Klassen dann nicht.

WerWieWas
5 Jahre zuvor
Antwortet  Neu1

Die Schulen und die Lehrer signalisieren deutlich, dass sie nicht bereit sind, Schüler, die zu Hause bleiben, zu unterstützen. Also schicken viele Eltern ihre Kinder weiter in die Schule.
Außerdem sollten Zahlen, die aus dem KM von Frau Dr. Eisenmann kommen, grundsätzlich noch einmal überprüft werden 🙂

Fassungslose Lehrerin
5 Jahre zuvor
Antwortet  WerWieWas

@werwiewas
DIE Schulen?
Das hätte ich gerne belegt!
Ich habe schon mal 3 Schulen im familiären Hintergrund, bin mit weiteren LUL und auch mit einer Grundschuldirektorin befreundet.Niemand sieht das so, wie Sie es hier schildern!!!

Die Elfe
5 Jahre zuvor

Sorry– Wir sind hier nun mal in nem “Lehrerforum” und die GEW vertritt nun mal einen Teil der Lehrer… Und für andere Arbeitnehmer*innen gibt’s Verdi und Co…

Die Elfe
5 Jahre zuvor

Ein Landesverband muss es halt exemplarisch machen. Es nutzt niemanden, wenn alle Landesverbände gleichzeitig klagen…. Ich bin schon froh, dass meine Gewerkschaft überhaupt aktiv wird- nach so langer Zeit….

Milla
5 Jahre zuvor

@Konstantinos Loukidis,
lieben Sie Ihre Kinder? Wissen die Kinder, wie Sie über sie reden? ” ….meine Kinder werden immer fetter.” Wie kann man so verächtlich über seine Kinder urteilen? Schämen Sie sich! Beschäftigen Sie sich mit ihnen, dann “hocken” sie nicht zuhause rum. Kinder zeugen hat Ihnen doch auch Spaß gemacht oder sind die Kinder nebenbei passiert? Hätten Sie doch lieber im Biologieunterricht aufgepasst. Arme Kinder!
Milla

Emil
5 Jahre zuvor
Antwortet  Milla

Absolute Zustimmung! Genau dasselbe habe ich beim Lesen auch gedacht!

Alter Pauker
5 Jahre zuvor
Antwortet  Milla

@Milla was sie hier schreiben ist nur peinlich und ich schäme mich für die Art wie sie jemanden maßregeln, der höchstwahrscheinlich des Deutschen nicht so gut mächtig ist wie sie und sich einfach nur falsch ausdrückt. Haben Sie das schon einmal in Betracht gezogen? nach solchen Äußerungen ist es kein Wunder wenn wir Deutschen als arrogant und eingebildet betrachtet werden.( dies betrifft auch die anderen Kommentare, die sich in endlich arroganter Weise auf denselben Text beziehen)

GenugIstGenug
5 Jahre zuvor

Mir zieht es die Socken aus wenn ich hier manche Eltern lese……

Da stellt sich mir wirklich die Frage ob diese Eltern ihre Kinder nur als Statussymbol bekommen haben. Hey ich hab ein Kind aber kümmern müssen sich andere denn ich bin dazu nicht in der Lage. Dafür sind Lehrer gut genug aber ansonsten haben diese die Klappe zu halten. Eltern vorm Burnout weil sie sich mal einige Wochen intensiv um ihre Kinder kümmern mussten…..lächerlich.
Kinder müssen in die Schule….ich will meine Ruhe…..meine Nägel machen…..Talkshows und Trash gucken…..bloß mich nicht um die Kinder kümmern……

Oh wir leben in einer Pandemie nicht im Gummibärenland. Da MUSS man mal mit allem zurückstecken, denn die Gesundheit des Kindes steht an erster Stelle!!! Knallhart gesagt, dann muss man halt auf Geld verzichten und notfalls einfach Hilfen anfordern. Keiner wird auf der Straße landen denn dafür gibt es unser Sozialsystem! Lieber das als ein krankes oder totes Kind. Aber soweit denken die Eltern ja nicht die ebenfalls behaupten Kinder erkranken nicht schlimm bla bla bla. Trifft es dann das eigene DANN wird aber gejammert und die anderen sind dran schuld. Erbärmlich. Hauptsache der Rubel rollt und man muss sich selber nicht einschränken und am besten sind es Eltern wo einer eh zu Hause ist. Auch das hab ich schon gelesen. Kinder schnell weg damit die freie Zeit einem selber gehört. Jetzt in der Pandemie sieht man mal welchen Stellenwert die Kinder wirklich haben, nicht nur in der Politik sondern auch in den ach so tollen Familien.

Ich hoffe, dass auch in den anderen Bundesländern Klagen folgen, denn das was abgeht geht nicht mehr.
Bei meiner Tochter in der Oberstufe ist Corona. Den Kindern wird nichts gesagt. Keiner weiß ob er vielleicht Kontakt mit demjenigen hatte. Fragen die Kids beim Lehrer welche Stufe es betrifft oder stellen sie eine Vermutung an werden sie von den Lehrern zusammengeschissen!!!! Es wird auch Zeit, dass die Lehrer selber endlich aufstehen. Von wegen sie dürfen nicht zählt nicht mehr, denn mit dem Wissen weiß die Politik sie können es mit den Lehrern eh machen. Wenn alle Lehrer mitziehen passiert keinem etwas. Aber das Schweigen der Lehrer gilt als Zustimmung zu allem. Ihr könnt nicht drauf hoffen, dass andere helfen, denn dann kommen solche Eltern die sich eher Sorgen darum machen wann sie wieder ins Nagestudio können.

S.
5 Jahre zuvor
Antwortet  GenugIstGenug

Ist bei uns genauso!

Thomas Schultz
5 Jahre zuvor
Antwortet  GenugIstGenug

Ist wirklich alles etwas fragwürdig… Bekomme auch oft den Eindruck, es geht alles darum, auf Insta und wie sie alle heißen zu zeigen: #perfectlife – Mein Haus, mein Auto, meine 2 Kinder, mein Hund.

Nachdem die Kids dann da sind: “Kinder gehören in die Schule! Denn sonst verblöden sie und werden kriminelle Schwerverbrecher oder Totalversager” – “Wie?! – Ich??? Meinen Beitrag dazu leisten in Form von Erziehung??? Was??? Pandemie? Ich soll auf mein Kind aufpassen??? Hää??? Mein Kind hat nur eine 3+??? Wie soll es da Medizin studieren?? Warte mal, da hätte ich mal gern ein Gespräch mit der Schulleitung. Und dann mit unserem Rechtsanwalt. – Ach, was rede ich, vergiss das mit der Schulleitung… etc. etc. etc.”

Keine Frage: Beruf und Kinder unter einen Hut bringen ist schwer. Aber entscheide ich mich dafür bringt es nichts auf andere mit dem Finger zu zeigen…

Schon gar nicht vonwegen Burnout… Bei welcher Berufsgruppe ist Burnoutquote seit Jahren am höchsten? Arbeitszeitstudie kurz vor Corona vom PhV irgendwer zur Kenntnis genommen? Warum wird wohl Arbeitszeiterfassung noch immer nicht in Schule umgesetzt? Bestimmt, weil viel zu wenig gearbeitet wird.

Arbeitsschutz? – Die faulen Säcke wollen doch nur wieder abtauchen… Würde man das auch den bekannten Referenzbeispielen wie Ärzten und Pflegern zurufen, wenn man denen Arbeitsschutz verweigern würde? Die sind auch seit Jahren hemmungslos überlastet und sagt man denen: “Ich kann euer mimimi nicht mehr hören???”

Wieso kapiert eigentlich zudem niemand, dass es gar nicht um Schulschließungen und daraus resultierendes Homeschooling geht?! Wenn den einen Tag eine Gruppe kommt und am nächsten Tag die jeweils andere, wo ist das Problem? Für die zu Hause gibt es eine Aufgabe. Da muss keiner “homeschoolen”. Da kann man sagen “frag deinen Lehrer morgen, versteh ich auch nicht”…

Was auch etwas merkwürdig ist: Es wird ja immer argumentiert mit den Kindern in prekären oder bildungsfernen Elternhäusern, die “komplett abgehängt” würden, etc. Gut und schön, da muss man eine Lösung finden. Die kann aber doch nicht sein, dass man sich immer an den 10, vielleicht 20% orientiert und deshalb alle in Gefahr bringt.

Da könnte ich auch sagen: “Kohleausstieg können wir nicht machen, weil eine kleine Gruppe dann mit dem Arbeitswechsel nicht klar kommt. Muss die ganze Gesellschaft halt Klimawandel ertragen…” Nicht falsch verstehen, man muss den Betroffenen helfen, aber doch nicht immer alles lassen, weil es für ein paar Nachteile bedeutet. Ich dachte immer Demokratie hat was mit Mehrheitsbeschlüssen zu tun, nicht mit alle orientieren sich an möglichst wenigen…

WerWieWas
5 Jahre zuvor
Antwortet  Thomas Schultz

Danke sehr!

Wutwichtel
5 Jahre zuvor
Antwortet  GenugIstGenug

Findest du das passend? Unmöglich finde ich solche Kommentare. Geh woanders trollen Carola, bei Telegramm findest du bestimmt Gleichgesinnte.

Wutwichtel
5 Jahre zuvor
Antwortet  Wutwichtel

Diese Antwort ging an eine Mutter von oben. Ihren Kommentar finde ich sehr passend. Danke dafür

Bürger
5 Jahre zuvor
Antwortet  GenugIstGenug

Also dass ist intellektuell nun wirklich Unterste Schublade. Sich um die Kinder zu kümmern während des Monate langen Lockdowns würden die Eltern gerne machen – aber anders als die Lehrkräfte mussten diese nebenbei auch noch 40 Stunden arbeiten!!! Weil die Gehälter eben nicht so hoch sind wie die der Lehrkräfte!!!

Fassungslose Lehrerin
5 Jahre zuvor
Antwortet  Bürger

@Bürger
Nebenher müssen Lehrkräfte mind. 40h arbeiten, auch wenn sie Eltern sind….
Warum lassen Sie sich hier aus? Unterrichten Sie nur mal eine einzige Woche unter den aktuellen Bedingungen.
Dann können Sie vielleicht minimal wagen, mitzureden!

Neu1
5 Jahre zuvor
Antwortet  GenugIstGenug

@ genugistgenug, also Sie denken die meisten Eltern möchten ihre Kinder in die Schule bringen um Nachmittags Talkshows zu sehen, sich die Nägel richten zu lassen und mit der Freundin den Cappu zu trinken? Echt? Da gibt es noch so viele davon? Also hier sind die Wohnnebenkosten sehr hoch, dazu noch Miete oder Zinszahlung….nein also “Dallas” oder “Denver-Clan” Verhältnisse finden sich bei wenig Familien. Und die Wenigen können sich ein Internat leisten. Aber wenn ich mir diese Kommunikation so anschaue, vielleicht sollte man potentiellen Eltern das zu lesen geben…..

Ich_bin_neu_hier
5 Jahre zuvor
Antwortet  GenugIstGenug

@GenugIstGenug: “Eltern vorm Burnout weil sie sich mal einige Wochen intensiv um ihre Kinder kümmern mussten…..lächerlich.” – Selbst wenn man keine eigenen Kinder hat, so kann man sich dennoch anhand zahlloser Erfahrungsberichte im Internet problemlos ein realistisches, ungeschöntes – und vor allem von Vorurteilen unverstelltes – Bild der Situation in den Familien verschaffen. Hier ein Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=f0oSm8A-U78

Tobias
5 Jahre zuvor

Ich bin Lehrer an einer Realschule und täglich dem Wahnsinn ausgesetzt, dass sich niemand um das Wohlbefinden aller Beteiligten des Schulwesens interessiert. Fordern Sie bitte alle nichts, was Sie selbst nicht für andere tun würden (nämlich die eigene Gesundheit aufs Spiel zu setzen, ohne Unterstützung von außen).

Ich_bin_neu_hier
5 Jahre zuvor
Antwortet  Tobias

@Tobias: “Fordern Sie bitte alle nichts, was Sie selbst nicht für andere tun würden” – Genau! Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

Svenja
5 Jahre zuvor
Antwortet  Tobias

100 Prozent Zustimmung. N I E hätte ich das, was gerade passiert, jemals für möglich gehalten: dass alle an Schule Beteiligten dermaßen entwürdigt, ja entrechtet werden. Alle Eltern sollten sich weigern, ihr Kind zu diesen Bedingungen in die Schule zu lassen. So hätten es auch die Lehrer und pädagogischen Helfer leichter. Ich habe meinen Schuljob aus Angst im Frühjahr gekündigt, weil ich diese Arbeitsbedingungen einfach nicht fassen konnte, denn wir leben immer noch in einer Demokratie, und nicht im dritten Reich oder in der DDR….

Mbschuja
5 Jahre zuvor

Wie wäre es denn mal mit weniger Panik?
Wieviele Kinder die wegen des positiv getesteten Schulkameraden 14 Tage in Quarantäne mussten, obwohl sie negativ oder, oh Gott, positiv getestet wurden sind tatsächlich ernsthaft erkrankt?
Ein wenig Husten und Schnupfen sind und waren jahreszeitbedingt immer normal und kein Grund zur Aufregung. Jetzt rufen alle: Hilfe, infiziert, Quarantäne. Geht’s noch?
Seit März 2020 sind in Deutschland 3 Personen bis 19 Jahre an oder mit Covid-19 verstorben. Keine Frage, 3 zuviel, aber kein Grund für diese seit spätestens Mai unnötige tägliche Panikmache.
Herunterkühlen durch ausgiebiges Stoßlüften der Klassenräume auf 10 Grad und die Flure noch kälter. Das macht die Kinder krank. Eine Maskenpflicht die insbesondere bei Alltagsmasken in Studien erwiesen, mehr schadet als nutzt.
Schauen Sie bitte in die Statistik, warum auf einmal seit Sommer die Erkrankungen der oberen Atemwege und Mittelohrentzündungen bei Schülern exorbitant zugenommen haben. Dies geschah wegen der Rückatmung durch unhygienische Masken, die viel zu selten gewechselt werden.
Arbeitsschutzrichtlinien, die ein Tragen von MNS auf 2 Stunden begrenzen mit anschließender mindestens 30minütiger Pause, werden auf die Schüler nicht angewendet – ein Unding. Tägliche Panikmache, die auf einem immer noch nicht validierten PCR Test beruht. Schauen Sie einfach, wieviele Patienten wirklich ausschließlich wegen einer Covid-19 Erkrankung im Krankenhaus sind. Diese Zahlen sind keine Pandemiegrundlage.

Nehmen Sie als Schule einfach den Bildungsauftrag war und machen Sie Präsenzunterricht und kehren zum Normal zurück.

Es werden deswegen nicht mehr Leute an Covid-19 sterben. Die Sterbestatistik gibt eine Untersterblichkeit für das Jahr 2020 im Vergleich zu allen Vorjahren an.

Die Elfe
5 Jahre zuvor
Antwortet  Mbschuja

Mbschuja@- Boah- echt jetzt?

Wutwichtel
5 Jahre zuvor
Antwortet  Mbschuja

Covidioten haben doch Telegramm. Haben sie sich verlaufen? Gibts grade keine Demo irgendwo mit Glrifhgesinnten? Stellen sie sich nächste Woche für mich in die Klasse ohne Maske und ohne zu lüften? Viel Spaß.

Oma Gina
5 Jahre zuvor

Sorry, ich kann es nicht mehr lesen oder hören. Unsere Lehrerschaft ist besonders gefährdet. Alle andere im Einzelhandel, in den Schlachthäusern, im Büro, auf dem Weg zur Arbeit, im Altersheim , im Krankenhaus, die Kraftfahrer die den Nachschub für Toilettenpapier und anderes sorgen usw. Sind natürlich nicht davon betroffen. Die müssen arbeiten bis der Virus sie dahin rafft. Hört endlich auf zu jammern. Ansonsten könnt ihr gerne kündigen und euch ins Heer der Arbeitslosen einreihen. Mal schauen. Ob euch die Gesundheit das wert ist. Die Anderen machen auch ihren Job. Hier in MV waren es die Lehrer, die das Virus in die Schulen eingeschleppt haben. Sind eben auch nur Menschen, die auf Malle Urlaub gemacht haben oder auf einer Party waren. Wir alle wollen das normale Leben. Deshalb einfach mal die Pobacken zusammenkneifen und das Beste draus machen.

Die Elfe
5 Jahre zuvor
Antwortet  Oma Gina

Oma Gina@ Sie haben den Hinweis: “Achtung Ironie” vergessen

Wutwichtel
5 Jahre zuvor
Antwortet  Oma Gina

Peinlicher Kommentar. Lehrerbashing hilft uns zur Zeit nicht weiter Oma. Und wenn sie das nicht lesen wollen, dann lassen sie einfach ihr Handy aus.

Thomas Schultz
5 Jahre zuvor
Antwortet  Oma Gina

Oh man, das sind echt Vergleiche… Als Kraftfahrer sitzen bestimmt 30 Jugendliche mit im Führerhaus stundenlang … WTF

Fassungslose Lehrerin
5 Jahre zuvor
Antwortet  Oma Gina

Oma Gina
Wenn Sie das so sehen, treten Sie doch bitte einem Oma-Forum und keinem Lehrer-Forum bei. Dann müssen Sie sich auch nicht über uns jammernden Lehrerinnen aufregen.

ysnp
5 Jahre zuvor

Da der Unterricht nach Stundenplan durchgeführt werden soll, wird das mit der Betreuung der Homeschoolinggruppe nicht klappen.
Ein Gericht anzurufen ist die eine Sache, aber ein solches Urteil hat doch auch Folgen. Hoffentlich hat die GEW dann auch sinnvolle Vorschläge, wie ein Wechselunterricht, die Notbetreuung in der Grundschule, die Betreuung der Homeschoolinggruppe gewinnbringend geleistet werden kann! Und nein: Es gibt kein weiteres Personal, das die Homeschoolinggruppe betreuen kann. Bei uns bleibt kein einziger der älteren Lehrer zuhause, sondern alle gehen zum Präsenzunterricht.

Grundschüler kann man nicht alleine zuhause lassen wie ältere Schüler!

Deswegen frage ich mich, wie das berufstätige Eltern sich leisten können, die zum größten Teil ihren Jahresurlaub schon aufgebraucht haben. Also ab in die Notbetreuung, damit haben wir gar nichts gewonnen!

Gümnasiallehrer a.D.
5 Jahre zuvor

Ich bin ja für 7 Tage Vor-Weihnachten Unterricht Zuhause und dann die Ferien bis zum 10. Januar verlängern. So ist sichergestellt, dass die Zeiten für eine Entdeckung des Infekts Vor Weihnachten und nach Silvester eingehalten werden und vor allem erhält man so einen vernünftigen “Wellembrecher”.

Sollte es in einigen Bundesländer dazu führen, dass Konferenzen nicht Stattfinden können, dann müssen diese eben Digital sein oder als Umlaufkonferenz stattfinden. Die Lehrer können ja trotzdem von zuhause weiterarbeiten in den “verlängerten Ferien” (in einigen Bundesländern).

Billiger wird ein Lockdown nicht mehr zu bekommen sein.

Stina
5 Jahre zuvor

Liebe Kita- und Schulbeschäftige,
vielleicht sollten Sie einige Fragen, die “Betriebsarzt” hier niedergeschrieben hat, ihren Schul- und Kitaleitungen schriftlich stellen, ggfs. zwecks Weiterleitung an den Einrichtungsträger. Auf die Beantwortung dieser Fragen zu bestehen, ist ihr gutes Recht und übt über diesen Weg den leider notwendigen Druck auf die für ihren Infektionsschutz Verantwortlichen aus.

Für alle, die sich über den Weg einer Petition für den Infektionsschutz der Schulgemeindemitglieder einsetzen möchten, nochmal der Verweis:

https://www.openpetition.de/petition/online/bildungsgerechtigkeit-und-gesundheitsschutz-in-der-pandemie

und

https://www.change.org/p/landesregierung-nrw-kein-verbot-des-solinger-wegs-rki-empfehlungen-auch-in-schulen-umsetzen

S.K.
5 Jahre zuvor

Hallo, ich bin Erzieherin und die GEW ist auch für uns zuständig.
Eine bundesweite Klage würde deutlich machen wie ernst die Lage ist und wie unverantwortlich die Landesregierungen handeln.
Ohne Schutz, volle Klassenräume oder Gruppen, kein Sicherheitsabstand und nur lüften reicht nicht. Es muß sich was ändern. Zum Schutz aller!

Privat
5 Jahre zuvor

Richtig so, hier in Sachsen wird an den Schulen auch nichts getan. Fröhlich weiter ohne Abstand. Ein schnelles Urteil muss her für alle Bundesländer, damit es am Mittwoch nicht wieder in die Hosen geht, weil man sich für Präsenzunterricht und offene Schulen entscheidet. Es reicht wirklich langsam, wie die Gesundheit der Kinder und deren Familien aufs Spiel gesetzt wird.

Frau Maier
5 Jahre zuvor

Die GEW hat in jedem Wort Recht.

Es gibt die Kapazitäten nicht mal in Bayern.

Und sorry, bin Erziehungswissenschaftlerin JETZT gegeneinander noch Klagen führen, macht es NOCH schlimmer.

Gehts noch?

Mama51
5 Jahre zuvor

Ich lehne mich jetzt weit aus dem Fenster und behaupte (!) ohne wissenschaftliche Kenntnisse und Beweise: Solange alle Schulen wie bisher geöffnet sind und der ÖPNV dazu, werden die Zahlen nicht deutlich sinken.
Jedes Gasthaus, Kneipe, Hotel und Restaurant hatte/hat erfolgreichere Konzepte zur Pandemie – bekämpfung als diese verantwortungslosen MP und KM. Wie hirntot muss man sein, um das nicht zu bemerken bzw. absichtlich nicht wissen zu wollen? Sie WOLLEN nichts ändern!!! Der Himmel allein weiß warum??? Vielleicht gibt’s dafür auch einen Bonus!? Aber bestimmt nicht von Frau Bundeskanzlerin. Doch dies ist gewiss: Der liebe Gott (egal welcher!) VERGISST nichts!

Ich hoffe nur, dass die anderen Verbände sich den Klagen anschließen! Das wäre wichtig!
Und spannend wird es dann ,wenn die Gerichte in Hessen anders urteilen als bspw die von Bayern oder NRW oder MV, auf das”Hüüh. und Hott” wâre ich gespannt…. (Zynismus _ Ende. )

S.
5 Jahre zuvor
JJCHCK
5 Jahre zuvor

Hallo an alle 🙂
Ich kann hier fast jeden verstehen, aber in jedem Bereich, ob nun Ärzte, Lehrer oder Eltern, gibt es solche und andere:)
Ich habe mein 4 Kinder im Alter von 4-8 Jahren seit März zu Hause und es läuft. Wir machen schulisch sogar mehr als gefordert. Z.B. Zusätzlich einen Text abschreiben in Deutsch oder Englisch, Diktat, lesen üben auch am Wochenende oder Ferien und Mathe Zusatzaufgaben zur Vertiefung. Keine Sorge, die Kinder haben trotzdem genug Freizeit wo wir Fahrrad fahren, Inliner, Basketball, Fußball, Drachen steigen lassen, reiten etc.
Doch nun bekommen wir Druck von der Schulleitung und sollen zum Amtsarzt. Das Asthma von meinem Sohn ist aber nicht verschwunden und nein er ist nicht gut eingestellt und gehört zur Risikogruppe.
Da unser Lungenfacharzt uns keine weitere Therapie als die Sprays anbietet, haben wir nun letzte Woche eine Ärztin aus Berlin gefunden und eine Stuhlprobe ins Labor geschickt.
Ich werde meine Kinder bei diesen hohen Infektionszahlen weder in die Kita noch in die Grundschule schicken und mich am Montag an einen Anwalt wenden!!!!
Ich bin gerne bereit zu klagen!!!!

JJCHCK
5 Jahre zuvor

P.s. Ich vergaß zu erwähnen, dass in unserer Grundschule natürlich auch erneut Corona Fälle aufgetreten sind und zur Zeit 5 Klassen in Quarantäne sind!!!!

Ich_bin_neu_hier
5 Jahre zuvor
Antwortet  JJCHCK

@JJCHCK: “… und zur Zeit 5 Klassen in Quarantäne sind!!!!” – Wie viele Klassen sind denn dann überhaupt noch im Präsenzunterricht???

Palim
5 Jahre zuvor

Der vielfach geforderte Hybrid-Unterricht ist wirklich eine gute Sache. In unserem Landkreis in Hessen gehen wir damit ab Montag in Woche vier (ab Klasse 7). SuS und KuK fühlen sich erheblich sicherer und sind es meiner Meinung nach auch. Das Unterrichtsklima ist wertschätzender als sonst, die SuS sind irgendwie total “goldig”. Trotzdem verzeichnen wir immer noch Coronafälle von SuS in den Teilgruppen, aber weniger. Infektionen von LuL jedoch seitdem nicht mehr. (Während des Regelunterrichts 4 von 70 KuK). Für uns KuK ist der Unterricht mega aufwendig, da wir die Losung haben, sowohl die Präsenzgruppe, als auch die Distanzgruppe möglichst gleichzeitig zu unterrichten (wir sind voll digitalisiert). Ich mache das inzwischen nicht mehr durchgängig, weil man keiner der Gruppen gerecht wird. Viele KuK und ich versuchen die SuS während des Distanzunterrichts zu eigenverantwortlichem Lernen anzuleiten, damit wir im Präsenzunterricht die”Probleme” klären und besprechen können. So langsam schießen wir uns ein. Puh!
Ich finde Hybrid -Unterricht ist wirklich das mindeste was die Kumis aller 16 Bundesländer machen MÜSSEN. Alles andere ist vorsätzliche Körperverletzung für SuS, deren Familien und KuK.

Ich_bin_neu_hier
5 Jahre zuvor
Antwortet  Palim

@Palim:

1. Es freut mich außerordentlich zu lesen, dass bei Ihnen endlich der Hybrid-Unterricht eingeführt worden ist und dass dies zu einer – leider nur partiellen – Entschärfung des Problems beiträgt.

2. “Trotzdem verzeichnen wir immer noch Coronafälle von SuS in den Teilgruppen, aber weniger. Infektionen von LuL jedoch seitdem nicht mehr. (Während des Regelunterrichts 4 von 70 KuK).” – Vier von siebzig Lehrkräften ist richtig viel! Wir haben >100 an der Schule tätige Personen und hatten seit Wochen einen Inzidenzwert >200, durften aber zuletzt auch in den Hybrid-Unterricht wechseln. Keine Infektionen bei Lehrkräften, weder vor dem Wechsel noch danach.

3. “Ich finde Hybrid -Unterricht ist wirklich das mindeste was die Kumis aller 16 Bundesländer machen MÜSSEN.” – Entweder Hybrid-Unterricht jetzt oder kompletter Lockdown später. Nun wählt, liebe Kultusminister – und wählt weise!

Palim
5 Jahre zuvor
Antwortet  Palim

MOin Palim,
erstaunlich, dass es in Hessen umgesetzt sein soll.
Im Norden ist nicht davon die Rede.
Obwohl ich den Wechselunterricht gut fände, wüsste ich nicht, wie man es ohne weiteres Personal umsetzen soll, da in Nds zusätzlich Notbetreuung, Arbeitsaufsicht und Präsenzsprechstunde vom Ministerium eingefordert werden.
Statt also den Arbeitsschutz zu unterstützen und zu ermöglichen, werden weitere Aufgaben verteilt ohne Ressourcen zu stellen.
Mal sehen, wann und wie die nun angekündigten 450€-Kräfte in den Schulen ankommen. “Schlank” ist das Einstellungsverfahren jedenfalls nicht.

Besorgte Mutter
5 Jahre zuvor

@GenugIstGenug:sehr wahre Worte, danke!!!
Ich finde es genau bestaetigt, was Sie sagten! Hauptsache Kinder abschieben, damit man zu Hause Ruhe hat und sich nicht mit der Schule auseinander setzen muss.
Genau diese Leute wollen UNBEDINGT!!!! die Schulen offen halten, damit sie Ruhe haben, um die stets vorgeschobene Bildung geht es doch gar nicht mehr, ist eh seit Monsten kein konsequent stabiler guter Unterricht mehr, nirgends!!!

Ist ja schon schlimm genug, das man sich nachmittags um seine Kinder kuemmern muss, deshalb braucht man Tagesfreiheit, gerade die ueberlasteten Eltern, die auch noch eh zu Hause sind.
Und das Wichtigste ist dann noch, in den Ferien ins Ausland oder inzwischen auch im Inland in Risikogebiete reisen. “ich muss ja den Kindern etwas bieten”, ne!!! am Besten auch in den Ferien noch Fremdbespassung fuer die Kinder, denn es ist ja auch mein Urlaub und ich will meine Ruhe und kann mich nur ausserhalb meiner eigenen 4 Waende erholen.
Wenn ich so was schon alles hoere, frage ich mich wirklich, warum viele Kinder bekommen haben?????

Bitte, bitte nicht falsch verstehen fuer Familien, die sich wahnsinnig kuemmern und darum kaempfen, das sich hier etwas aendert, sie sind damit nicht gemeint!!! Genau Sie!!!! brauchen wir, um etwas zu erreichen!
Die o. g. Menschen/Eltern boykottieren unseren Kampf zum Gesundheitsschutz mit konstanter Bildung auf Distanz fuer unserer Kinder!!!
Unsere Kinder sollten fuer jeden Einzelnen das Allerwichtigste auf der Welt sein und es ust unsere verdammte Pflicht sie zu begleiten und zu schuetzen, sie vertrauen uns.

Ueber die Besetzung der KM sollte genau nachgedacht werden. Jetzt wird es keine Neubesetzung geben waehrend der Pandemie. Nur noch nie sind die KultusministerInnen mit ihrer Sturheit so in den Fokus gerueckt, wie jetzt.
Diese “werten” Herrschaften spielen taeglich mit dem Menschenleben UNSERER!!!! Kinder, nur wegen dem Sch…. Politgerangel und der Unfaehigkeit zur Vorbereitung!!!!
Es sind schlechte Vorbilder in Bezug auf Bildung, wenn von denen Anweisung zum Luegen an ihre Angestellten gegeben werden, Zahlen einfach nur beschoenigt werden, indem mal Teststrategien geaendert werden.

Zur Zeit wird nirgends das Recht auf
Unversehrtheit so mit Fuessen getreten, wie in den Schulen und das auf ANWEISUNG DER KULTUSMINISTER*INNEN!!!!

Und ja, ich finde auch, das die Lehrer sich einig sein sollten zu ihrem eigenen Gesundheitsschutz und sich zusammen tun sollten, sich selbst dafuer einsetzen /kaempfen sollten.

Ein Wissenschaftler
5 Jahre zuvor

Liebe Eltern,
die Politiker, allen voran die MinisterpräsidentInen und KultuspräsidentInen hebeln Grundgesetze nach Beratung von drittklassigen Ärzten aus (die erstklassigen Meinungen werden ignoriert) und erlassen Verordnungen. Wir Eltern sollten endlich den Kindern verordnen, zu Hause zu lernen. Wenn hier sehr viele mitmachen, sind die Politiker machtlos.
Die Kultusmädels und Jungs hatten 9 Monate Zeit und verstecken sich immer noch hinter den paar unseriösen Studien, die sie oft vermutlich selbst in Auftrag gegeben haben. Mir reicht es nach zwei Quarantänen meiner Kinder jedenfalls mit diesem Experiment. Siehe Schule in Hamburg, hundert oder mehr Infizierte und nur hier wird berichtet. Scheint mir, das etwas vertuscht oder totgeschwiegen werden soll

Milla
5 Jahre zuvor

@Alter Pauker,
was ist hier “arrogant”? Kinder haben das Recht, geachtet zu werden. Wörter wie “fett” benutzt man nicht, wenn man über seine, mit Liebe (?) gezeugten Kinder spricht. Daran können Kinderseelen zerbrechen, egal wie Sie darüber denken. Vielleicht sollten SIE mal FETT darüber nachdenken. Im Übrigen, falls es Ihnen nicht entgangen ist, habe ich die Grammatik des Herrn nicht gerügt, aber als “alter Pauker” sollten SIE sinnerfassendes Lesen beherrschen!

Racz Petra
5 Jahre zuvor

Hallo mal in die Runde,bin beschäftigt in der Reinigung an einer privaten Schule in Augsburg, die Kinder halten sich so gut es geht an die Regeln, aber wenn ich beobachte wie voll die Klassen sind, Abstand ist da nicht möglich, und hat schon mal jemand an uns gedacht wir sind genau wie Lehrer und Betreuung, mit betroffen,ich gehöre einer Risikogruppe an,muss täglich reinigen und haben doppelt Belastungen wegen der vielen Desinfektionsmassnahmen an uns wird immer zum Schluss gedacht bzw kaum Beachtung geschenkt, leider .

Nico
5 Jahre zuvor

Warum gibt es keine bundesweite Klage? Schade dass Lehrer nicht streiken dürfen! Ich habe einen Sohn der zur Berufschule im Blockunterricht geht und eine Stieftochter die ins berufliche Gymnasium geht und wenn ich den Satz von Söder höre, durchseuchen!! Ich bin Hochrisikopatient und habe Angst dass einer der beiden die Seuche mit nach Hause bringt. Die Lehrer tun mir sehr leid und die Schüler ebenso.
Was ich nur nicht verstehe, warum können die älteren Schüler ab 14 nicht von zu Hause aus arbeiten und dafür die Schule für die Kleinen auflassen. So könnte man die Kinder auf die leeren Klassenräume aufteilen und überhaupt dieses ganze Geschwafel von wegen wir rauben unseren Kindern die Bildung. Ich glaube kein Kind stirbt daran ein Schuljahr wenig Unterricht zu haben bzw ein Schuljahr zu wiederholen, aber an Corona könnten selbst Kinder sterben. Oder deren Eltern, was macht der Staat mit den Waisen, die aufgrund ihrer Sorglosigkeit ein Elternteil verlieren

Ute Meyer
4 Jahre zuvor

Jetzt wird es aber auch wieder Zeit für Lockerungen. Söder hält sich wieder nicht an die Empfehlungen des rki.

Hier meine Petition:
https://www.openpetition.de/petition/online/maskenpflicht-an-bayerischen-schulen-abschaffen

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