Nach dem Bund-Länder-Gipfel: Streit um halbierte Klassen kocht hoch – FDP-Minister nennt Merkel „weit weg von unseren Familien“

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BERLIN. Bildungsgewerkschaften haben die Länder nach dem Gipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für den Aufschub weiterer Anti-Corona-Maßnahmen an Schulen kritisiert. «Jetzt ist nicht die Zeit, vernünftige, zielführende Vorschläge vom Tisch zu wischen», sagte die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Sie zeigte Unverständnis darüber, dass sich die Ministerpräsidenten gegen Wechselunterricht wehrten. Dieser sei für Schüler ab der Sekundarstufe I gut umzusetzen. Der Vize-Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Familienminister Joachim Stamp (FDP), erteilte den Plänen Berlins derweil eine Absage.  

Der Bund – und damit die Bundeskanzlerlin – hat in der Schulpolitik nichts zu sagen. Druck auf die Länder machen, das kann die Kanzlerin aber schon. Foto: Drop of Light / Shutterstock

Die Lage: Der Bund hatte vor dem Gespräch mit den Ländern weitreichende Einschränkungen im Schulbetrieb vorgeschlagen, scheiterte damit aber zunächst an deren Widerstand. Die Zuständigkeit für die Schulpolitik liegt bei den Landesregierungen. Das heißt aber nicht, dass die Vorschläge alle vom Tisch sind. «Bund und Länder werden auf der nächsten Konferenz darüber beraten, wie Ansteckungsrisiken im Schulbereich in Hotspots reduziert werden können», heißt es im gemeinsamen Beschlusspapier.

Bundesregierung: Unterricht „ausnahmslos“ in festen Gruppen – im Wechsel

Ginge es nach der Bundesregierung, würden «ausnahmslos» feste Gruppen eingerichtet und die Klassen halbiert, was in der Konsequenz auch wieder Wechselunterricht bedeuten würde. Alternativ könnten zwar auch «größere Räumlichkeiten» für den Schulbetrieb genutzt werden, heißt es von der Regierung, allerdings war schon im Sommer ergebnislos darüber diskutiert worden, ob Unterricht nicht auch in Messegebäuden, Kulturhäusern oder Hotels abgehalten werden könnte. Inwieweit das diesmal regional ernsthaft erwogen wird, ist offen. Der Bund plädiert außerdem dafür, dass alle Schüler und Lehrer auch im Unterricht Masken aufsetzen und dass der Schulbusverkehr entzerrt wird.

Es gehe nicht um eine Schließung, sagte Merkel nach den Beratungen am Montag. Regierung und Länder hatten nach den Erfahrungen mit Schließungen und Schichtbetrieb und mit Blick auf die Zukunft der Schülerinnen und Schüler immer wieder gesagt: Die Schulen sollen möglichst offen bleiben. Lehrergewerkschaften hatten zuletzt den Druck erhöht und zumindest eine Rückkehr zum Wechselmodell bei hohem Infektionsgeschehen gefordert. Sie warnen davor, die gesundheitlichen Risiken für Lehrer und Schüler durch Corona auszublenden.

VBE-Chef Beckmann: Lehrer und Schulleitungen rechtzeitig informieren – nicht von Jetzt auf Gleich

Entsprechend kritisch äußerte sich auch VBE-Chef Udo Beckmann nach dem Gipfel. «Von Lehrkräften, Eltern und Schülern dringend erwartete Entscheidungen und mehr Klarheit über das weitere Vorgehen sind zwar nicht aufgehoben, aber mal wieder aufgeschoben.» Er kritisierte zudem die Kommunikation: «Es geht einfach nicht an, dass Schulleitungen und Lehrkräfte aus der Zeitung oder Montagfrüh um 7 Uhr erfahren, wie sie in dieser Woche zu unterrichten haben.»

Der Vorstoß der Bundesregierung zu verschärften Corona-Maßnahmen an Schulen stieß bei Nordrhein-Westfalens Vize-Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP) derweil auf Ablehnung. Das Bundeskanzleramt sei nicht Koalitionspartner der Landes-FDP, so der Liberale. «Dieser Passus kann nicht beschlossen werden.» Nach Darstellung von Stamp fehlt das Personal, um die Klassen zu halbieren und im Wechsel in den Schulen zu unterrichten und daheim lernen zu lassen. «Wie weit weg ist das Bundeskanzleramt von unseren Kindern und Familien?», fragte er auf Twitter.

«Es ist doch eine naive Vorstellung zu glauben, ich kann mal einfach eine Klasse teilen», hatte der für die Kitas in NRW verantwortliche Familienminister im «heute-journal» am Montagabend erklärt. Die Landesregierung stehe in engem Austausch mit Kinderärzten und -psychologen. Von ihnen komme der dringende Rat, am Präsenzunterricht festzuhalten. «Sie können nicht einfach sagen, wir machen jetzt mal halbe Klassen. Sie brauchen dann im Grunde genommen fast das Doppelte an Lehrerinnen und Lehrern, die wir nicht haben», argumentierte Stamp zudem.

ZDF-Moderator Claus Kleber widersprach: Nötig seien vor allem die digitalen Voraussetzungen – und führte das vielbeachtete, aber von der NRW-Regierung untersagte «Solinger Modell» an. Die bergische Stadt hatte vor zwei Wochen angekündigt, dass in allen weiterführenden Schulen wechselweise eine Hälfte einer Klasse im Präsenz-, die andere Hälfte daheim im Distanzunterricht lernen soll. Die Kommune sei dafür digital gut gerüstet, habe im Vorfeld mit den Schulen beraten, die bereits Vorbereitungen getroffen hätten.

Stamp sagte dagegen: «Solingen wollte eine flächendeckende Maßnahme treffen, die so auch nicht in Ordnung war, weil das auch gar nicht alle Schulen dort wollten.» Der Landesregierung gehe es um die Bildungschancen derjenigen Schüler, die Zuhause nicht auf Unterstützung bauen könnten, «wenn sie da allein vor dem Gerät sitzen». Beim Lockdown im Frühjahr seien viele Kinder unter die Räder gekommen.

Stadt Solingen hat gegen das Verbot des Wechselunterrichts „remonstriert“

Die Stadt Solingen sieht sich unterdessen von der Bundesregierung in ihrem Konzept der Klassenteilung für weiterführende Schulen bestätigt. Das Signal von Bundeskanzlerin Angela Merkel sei ermutigend, sagte ein Solinger Stadtsprecher vor dem Ende der Bund-Länder-Runde. «So schlecht kann unser Vorschlag also nicht gewesen sein.»

Laut dem Solinger Stadtsprecher hatte sich die Kommune über das Veto der Landesregierung – federführend dabei: FDP-Schulministerin Yvonne Gebauer – in einer sogenannten «Remonstration» beschwert und ihre abweichende Auffassung noch einmal klargestellt. Als Reaktion darauf habe die Bezirksregierung Düsseldorf der Kommune mitgeteilt, dass sie ihr Modell nicht für alle Schulen der Stadt habe anordnen dürfen, sondern nur im Einzelfall. Solingen habe in seinem Modell die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts aufgegriffen und halte das Konzept weiter für geeignet, um breite Schulschließungen zu vermeiden, erklärte der Stadtsprecher.

Weil verteidigt Haltung der Länder in der Schulpolitik: Die Infektionslagen in den Regionen sei unterschiedlich

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) verteidigte unterdessen den Kurs der Länder, die den Wunsch des Bundes nach weitergreifenden Maßnahmen an den Schulen zurückgewiesen hatten. Zum einen sei die Infektionslage in den Regionen unterschiedlich. Andererseits habe sich in Niedersachsen der bisherige Kurs bewährt. An 80 Prozent der Schulen habe in der vergangenen Woche Präsenzunterricht stattfinden können. Unabhängig davon werde Niedersachsen sich auch in den nächsten Wochen intensiv für die Sicherheit in den Kitas und Schulen einsetzen.

Der Ministerpräsident kritisierte, dass der Bund seine Vorschläge für weitere Einschränkungen an Schulen am späten Sonntagabend an die Länder übersandt habe. Das habe die Beratungen am Montag nicht erleichtert. «Aber ich setze drauf, dass wir im nächsten Anlauf auch die richtigen Schlussfolgerungen daraus ziehen.» News4teachers / mit Material der dpa

Streit um Schulen auf dem Bund-Länder-Gipfel: Die Geduld der Kanzlerin mit den Kultusministern ist am Ende – eine Analyse

 

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86 KOMMENTARE

  1. Unsere Kinder sollen einen festen Spielpartner nur haben aber in der Schule sitzen sie dicht an dicht und das ist okay?Was ein Schwachsinn!
    Die Kleingruppen/Wechselunterricht ging doch auch im Frühjahr, an der Zahl der Lehrer hat sich nichts geändert. Man kann doch nicht so mit Schülern und Lehrern umgehen, ich weiß nicht wann die hier endlich aufwachen.
    Wir haben unsere Kinder vom Unterricht befreit und es läuft .
    Es müssten viel mehr auf die Barrikaden gehen,aber nein dann müsste man sich ja um sein Kind kümmern.

    • Die sollen in der Schule im Unterricht ja auch nicht spielen! Ist das so schwer zu kapieren?

      Schule ist eine ernst Angelegenheit. Für die Lacheinlagen ist doch das MSB zuständig.

      • Keiner kann behaupten, dass Schulen sicher seien und gleichzeitig Schüler nach Kontakt mit Infizierten nur noch bei Symptomen testen, obwohl Scjüler sehr oft keine Symptome haben. Das kann doch nur ein Scherz sein!

  2. Die Bez.-Reg. D’dorf hat der Stadt SG also mitgeteilt, dass sie die Maßnahme nicht für alle Schulen im Stadtgebiet zeitgleich im Rahmen einer Allgemeinverfügung hätte anordnen dürfen.

    Ach so, das bedeutet aber im Umkehrschluss, dass die Stadt SG infolge des Infektionsgeschehens per Verfügung für jede einzelne Schule je nach Altersstufe der Schüler*innen und der Schulform hätte anordnen können.

    Btw das Schlupfloch, um die Maßnahmen des MSB seitens der Eltern zu unterlaufen, ist doch gestern „sperrangelweit“ geöffnet worden. Wer Erkältungssymptome aufweist bzw. bei seinen Kindern feststellt, soll die zuhause belassen. Da müssen sich die Eltern doch nur in den allseits beliebten Klassenchats einig werden, wer in welchen Wochen sein Kind vorsorglich zuhause behält – und schon sind die Klassen geteilt.

    Blöd nur, dass die eigenen Kinder dann ja wieder den ganzen Tag zuhause sind.

    Und der beste Witz, der zur Aufrechterhaltung des Regelbetriebes, von der FDP in Umlauf gebracht worden ist, ist doch, dass die FDP sich für Bildungsgerechtigkeit einsetze.

    Bildungsgerechtigkeit und FDP passen aus meiner Siicht so gut zusammen, wie Geschlechtergleichheit und Konklave. Die Wahrscheinlichkeit, dass die FDP an gleicher Bildung für alle interessiert ist, ist so groß wie das der rk Kirche bei der nächsten Wahl in der Nachfolge von Petrus eine Frau zu wählen.

    • Guter Vorschlag aber die meisten Eltern lassen sich immer noch von den Schulen-sind-sicher-Lügen einlullen. Die WOLLEN gar nicht wissen, was wirklich abgeht weil sie sich dann mit der Realität, der Gefahr für ihre Kinder und ihren Urlaubstagen auseinandersetzen müssten.

  3. „weit weg von unseren Familien“ – Wer so argumentiert, dem hat sich noch nicht erschlossen, was der Begriff „Priorität“ bedeutet.

    Aber vielleicht ist auch das ein Irrtum, und die Priorität liegt ganz einfach auf der ‚Gefährdung‘, der Menschen dadurch ‚ausgesetzt‘ sind, dass sie mit ihrem Leben nicht klarkommen, was natürlich viel wichtiger und berücksichtigenswerter ist als die Gefährdung, die von außen kommt und alle betrifft.

  4. Was für ein Wahnsinn.
    Mein ältester Schüler in der Berufsschule ist 36 und hat drei Kinder, zwei andere Schüler sind Mitte 20 und haben auch Familie. Altersdurchschnitt in der Klasse ist 22 Jahre. Sie sitzen mit 25 anderen Schüler in der gleichen Klasse.

    Man hat das Gefühl, dass die Ministerpräsidenten auf jeden Fall das Virus am Köcheln halten wollen.

  5. Man wird sich evtl. auf allgemeine Maskenpflicht in Schulen einigen. Das kostet nichts, die Kinder sind weiterhin verwahrt und man kann sagen, man habe ja für weitere Sicherheit gesorgt. Damit rettet man sich dann wieder bis in die Weihnachtsferien.

    • Bei uns nicht anders: Ich unterrichte nur Erwachsene. Aber bei den Entscheidern ist das Wort ‚Schule‘ offensichtlich fest mit der Vorstellung von Kindern bis 10 Jahre verschweißt und nicht mehr abtrennbar – Differenzierung und Flexibilität unmöglich – ganz abgesehen davon, daß diese Erwachsenen keine Betreuung benötigen, höchstens die für ihre eigenen Kinder …

      • Da haben Sie Recht. Man hat das Gefühl, bei diesen Gehirnen hat die Entwicklung mit 10 aufgehört. Vielleicht passt deshalb die Erkenntnis, dass es viele Schulen gibt, in den Halberwachsene und Erwachsene sitzen, nicht mehr hinein. Bei einer Schweißnaht würde man jetzt den Schweißbrenner einsetzen, oder?

  6. Die Haltungen der Bildungsminister, die die RKI-Empehlungen nicht umsetzen, sind ethisch nicht mehr tragbar. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass ein hoher Prozentsatz von Menschen um die 50 Jahre mit Covid-19 auf Intensivstationen behandelt wird. Ältere und vorerkrankte Lehrer*innen und Eltern sind besonders gefährdet, aber auch jüngere Erwachsene und Kinder können schwer erkranken.

    Bitte die bundesweite Petition von einem Bündnis von Elternverbänden und Privatpersonen mitzeichnen:
    https://www.openpetition.de/petition/online/bildungsgerechtigkeit-und-gesundheitsschutz-in-der-pandemie

  7. Guten Morgen! Ich habe keine Ahnung wie es „läuft“, wenn man einfach das Kind zu Hause lässt. Dann ist man auf die Gnade der Mitschüler und Lehrkräfte angewiesen, dass die Materialien kommen. Alles, was in der Schule besprochen und erklärt wird, bekommt der einzelne zu Hause nicht mit. Das ist nun wirklich keine erstrebenswerte Lösung. Ich bin eine Mama mit 2 Kindern, 4. und 7. Klasse und arbeite im homeoffice. Und ganz ehrlich, die Vorstellung, dass die beiden demnächst wieder hier zu Hause sitzen und auch ich arbeiten muss, lässt mir kalte Schauer über den Rücken laufen…

    • Ja, wie schlimm, wenn Sie auch mal arbeiten müssen.

      Täglicher Wechsel: Schule – Lernen daheim. Das kann sie doch nicht überfordern. Kinder ab Klasse 7 müssen doch nicht ständig beaufsichtigt werden… wenn man in der Erziehung nicht alles total falsch gemacht hat.

    • Ja ja ja! Das versteht man ja alles, aber den Tausenden, die derzeit die Intensivstationen ‚bevölkern‘, laufen noch ganz andere Schauer über den Rücken.

      Und Sie haben natürlich recht: Wenn die Schule weiterläuft, als wäre nichts, haben diejenigen das Nachsehen, die sich schützen wollen.
      Deshalb ist auch genau das höchst ungerecht.

      Wenn alle vom Präsenzunterricht freigestellt wären und lediglich die Notbetreuungen laufen würden – die übrigens im Frühjahr gar nicht mal exzessiv in Anspruch genommen wurden, trotz angeblicher Betreuungsnot ach so vieler – dann wäre Gerechtigkeit und Gleichheit VON DER SCHULE AUS erst einmal gegeben. Die häuslichen Bedingungen der SuS für Digitalunterricht stehen ja wieder auf einem anderen Blatt und sind eigentlich(!) nicht Sache der Schule, sondern anderer zuständiger Sozialbehörden.

      Und – meine persönliche Überzeugung: Wenn alle vom Präsenzunterricht freigestellt wären und lediglich die Notbetreuungen laufen würden, wären die Fallzahlen in wenigen Wochen wieder unter 50 und es könnten bis zum Impfstoff abhängig vom Alter der Schüler und von der Schulform verschiedene Mischformen von Präsenz- und Distanzunterricht stabil eingerichtet werden.

    • Ganz einfach über das Schulportal, über bigbluebutton.
      Und das läuft.
      Ich weiß nicht das vergessen wird Schule ist eine Bildungsstätte und keine Betreuungsstätte.
      Und das wir uns für unsere Kinder der entschieden haben und die Schule ein Teil dazu beträgt was die Bildung angeht.
      Hilfe wir müssen uns um unsere Kinder selbst kümmern. Oh nein armes Deutschland

      • Ich finde es sehr schade, dass Sie die Sorgen von Finja nicht ernst nehmen. Weder kennen Sie die Wohnsituation, noch die technische Ausstattung der Familie, geschweige denn die finanzielle Situation. Arbeit und zwei Junge Kinder unter einem Hut zu bringen, dafür zu sorgen, dass alles läuft, ist durchaus eine Herausforderung. Hinzu kommt, dass wenn die Schulen Teilungsunterricht machen, kein Videounterricht stattfinden kann, wie auch, wenn ich vor Ort voll unterrichte. Zudem haben viele Schulen noch immer keine Lernplattformen und die Übermittlung von Aufgaben mittels eines Videotools wie BBB sehe ich auch als ungünstig an.
        Ich hoffe Sie sind kein*e Kolleg*in. Solch unemphatische, anmaßend-arrogante Reaktionen sind grundsätzlich fehl am Platz.

        • Unterricht streamen. TECHNISCH kein Problem. Aber es gibt da sicher noch gaaanz viele Bedenken, die man sich aus den Finger saugen kann.

          • Bei uns ist es technisch nicht möglich. Eine 50 mbit/s – Leitung, über 1100 Schüler_innen. 3 „Smartboards“ schulweit.
            Über den Datenschutz brauch ich da nicht nachdenken, wenn das nichtmal geht.

    • Finja,
      ohne Ihnen nahe treten zu wollen, aber warum erschreckt Sie die Vorstellung Ihre eigenen! Kinder zu betreuen?
      Ich vermisse bei Aussagen wie diesen oft das Verantwortungsgefühl. Kinder liegen immer noch in der Eigenverantwortung der Eltern und der Staat hat nicht die Aufgabe in einer Pandemie, Betreuung zu garantieren, um Einkommen zu sichern.

    • Liebe Finja,
      ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, aber der Vater der Kinder könnte sich ja auch ein bisschen zuständig fühlen?
      Es nützt halt nichts, wenn jetzt nicht der Wechselunterricht kommt ist Januar-März alles komplett zu. Das kann auch niemand wollen.
      Ich muss außerdem mir selbst und der Schule in den Rücken fallen: während des ersten Lockdown haben sich meine Kinder derart positiv weiter entwickelt, das war schon sehr interessant.

    • Wie haben die armen Menschen früher das nur geschafft, mit schwerer Arbeit auf Hof oder Werkstatt, und 12 Kindern, die alle da waren? Wir sind nicht Ihre kostenlose Kinderbetreuung!!!

      • Lieber Rabe, ich bin ja auch für eine Aussetzung der Präsenzpflicht oder gerne auch einen kompletten Schullockdown.

        Aber z.B. alleinerziehenden Müttern jetzt mit der guten alten Zeit vor hundert Jahren zu kommen, ist nicht grade hilfreich.

        Damals gab es in den meisten Familie noch eine Oma oder ältere Anverwandte, die mitbetreut haben. Die Kinder haben entweder hart mitgearbeitet oder draußen auf der Straße gespielt, wo höchstens hin und wieder mal eine Kutsche mit 10 km/h herdonnerte. Und – jetzt mal ganz hart aber dafür ehrlich – die Eltern waren seelisch darauf eingerichtet, dass von 12 geborenen Kindern nicht alle das Erwachsenenleben erreichen werden.

        • Wunderbar geschrieben! Ich denke, dass Arbeitsschutzgesetz gilt nicht für die Schulkinder in der 21. Jahrhundert. Und dass für Arbeitnehmer vorgeschriebene +21°C Raumtemperatur bei sitzende und lernende Kinder absolute Schwachsinn ist. Sie dürfen auch mit frierenden Armen und Füßen bei 0°C draußen und +10°C im Klassenzimmer sitzen und sollen Leistung bringen abgesehen davon, dass sie Ohren-, Hals-, Nackenschmerzen haben und Nase läuft! Unsere Abgeordnete haben doch es gemütlich im Home office die Corona zu bekämpfen! Solche Home office Helden, die schwache Vorstellungsvermögen haben, was bei diese Corona-Maßnahmen in den Schulen los ist!

    • Hallo Finja, ich kann Ihre Sorgen und Nöte schon nachvollziehen. Auch Lehrer(innen) kennen diese Seite: Wir haben Mütter im Kollegium, denen graut davor, wenn die eigenen Kinder daheim bleiben sollten, sie selbst aber in der Schule Unterricht halten müssten. Aber glauben Sie uns: SO, wie es jetzt gerade läuft, geht es nicht weiter. Die Infektionen von Jugendlichen und Lehrern nehmen überproportional zu und symptomlose Jugendliche tragen es mit nach Hause und stecken Eltern und Großeltern an. Außerdem ist es mittlerweile nur noch vom Glück abhängig, ob ihre Kinder schon morgen oder erst in 4 Wochen in irgendeine Quarantäne gesteckt werden. Planbarkeit schaut anders aus! Und auch wenn Ihnen kalte Schauer über den Rücken laufen – das ging den Gastronomen und Hoteliers vielleicht auch nicht anders. Es ist zur Zeit einfach nicht lustig. Ich kann Ihnen da keine einfach Lösung anbieten. Eines aber kann ich Ihnen schon in Aussicht stellen: Die Schulen und Lehrer haben ihr Möglichstes getan, um sich auf den Distanzunterricht vorzubereiten. So improvisiert wie im März, wo alle überrumpelt wurden, wird es nicht mehr werden.

  8. Welchen Wert hat eine FDP-Garantie in Schule wenn man sich dort infiziert?
    Fehlendes Personal für Alternativen zu Präsenzunterricht wie Wechselmodell…, also es fehlt Geld.
    Wie will gerade die FDP dann die erkrankten und längerfristig ausgefallenen Lehrkräfte nach Infektion denn ohne Geld kompensieren?

    Logisches Denken (eher auf Vernunft bezogen) ist zumindest keine Qualifikation zum Minister oder anders gesagt einen erfolgreichen Logiktest bedarf es vor einer Ernennung nicht.

    Spätfolgen einer C-Infektion:
    „Aber dann kam das böse Erwachen“ – dreimalige Ringer-Weltmeister berichtet über die Folgen seiner Coronainfektion aus Oktober.
    https://www.faz.net/aktuell/sport/mehr-sport/corona-sorgt-bei-ringer-weltmeister-frank-staebler-fuer-boeses-erwachen-17051303.html

  9. Kompromissvorschlag:
    – Klassen halbieren im Schichtunterricht statt Wechselunterricht
    Z.B. Gruppe A eine Woche von 8 – 11:30
    Gruppe B von 13:00 – 16:30
    Die Woche drauf umgekehrt
    – Betreuung bei Bedarf
    – Stundenplan und Lehrplan massiv einkürzen
    – optional durch Digitalunterricht ergänzen soweit Lehrer verfügbar sind

    So ist es für viele Eltern einfacher und auch in Grundschulen umsetzbar dank der ergänzenden Betreuung.

    Schüler haben regelmäßigen täglichen Unterricht

    • @Koogle: Das klingt sooo verlockend!!! – und ist doch so schwierig umzusetzen:

      – Wenn man vereinfacht und von 30 Wochenstunden pro Klasse ausgeht, bleiben bei Schichtunterricht 15 Wochenstunden pro Klasse übrig, drei pro Schultag – also weniger als die dreieinhalb Stunden Schulzeit, die Sie ansetzen
      – Wenn man stattdessen die Lehrkräfte pauschal zur Mehrarbeit verpflichten wollte, bekäme man das Problem, dass ca. 70% von denen weiblich und ein Gutteil davon eben auch Eltern sind; das gibt nicht nur einen Aufschrei (den man seitens des Ministeriums in „bewährter“ Manier noch einfach igorieren könnte), sondern auch tatsächliche Probleme
      – Die Arbeitgeber müssten bereit und flexibel genug sein, sich komplett auf die neue Situation einzulassen und umzustellen (das gäbe dann ein Geschrei, welches man auch im Ministerium, egal welchem, schwerlich igorieren würde)
      – Der Schülertransport muss komplett neu organisiert werden; das geht nicht mal eben so und einige Unternehmen arbeiten durchaus landkreisübergreifend – das müsste alles koordiniert werden (Anfangs- und Endzeiten aller Schulen in verschiedenen Landkreisen müssten im Vorfeld abgestimmt werden, bevor überhaupt Einsatz- und Fahrpläne in Angriff genommen werden könnten)
      – Die Oberstufe müsste bis auf die Prüfungsfächer in den Fernunterricht wechseln; mit 15 Stunden pro Halbgruppe/ Schicht könnten zudem nicht mal alle Prüfungsfächer in Präsenz abgedeckt werden, jedenfalls nicht vollständig
      – Die Einsatz- und Stundenplanung für dieses Szenario wäre die Hölle, weil Sie sich nicht einfach auf die Hauptfächer konzentrieren können; manche Lehrkräfte an weiterführenden Schulen unterrichten nur Nebenfächer und die wollen ja auch arbeiten; in jedem Fall sind umfangreiche Lehrerwechsel in den Klassen unvermeidlich
      – Danach fehlen natürlich Inhalte und man müsste im Voraus überlegen, was auf gar keinen Fall in den Abschlussprüfungen auftauchen wird bzw. soll und deshalb weggelassen wird
      – Einfach für alle Schülerinnen und Schüler ein Jahr dranhängen kann man auch nicht, dann fehlen der Wirtschaft Absolventen, und da von unten ständig Schüler nachkomen, sind dann zu viele Schüler bei zu wenig Lehrkräften im System

      Ich würde mir ja so sehr wünschen, dass dieser Vorschlag funktioniert – aber ich bin da echt skeptisch…

  10. Wie sich ein Familienminister völlig demontiert. Bravo, Herr Kleber!
    Von Stamp werden neueste Studien ignoriert, der geteilte Unterricht wird falsch dargestellt, es wird auf Kinderärzte verwiesen, dafür die Aussagen von Virologen negiert und von Stamp wird auf bildungsbenachteiligte Kinder verwiesen, die die FDP bisher nicht interessiert haben. Ein Trauerspiel der Inkompetenz!
    Immerhin fangen auch die ÖR an, diese Scharade zu zerlegen!
    https://amp.zdf.de/nachrichten/heute-journal/praesenzunterricht-beibehalten-100.html

    • Ich konnte mich auch kaum bremsen, als ich das gehört habe. Aber Kleber hat schon hartnäckig nachgefragt. Stamp hat reagiert wie ein bockiges Kind, ist Kleber unhöflich ins Wort gefallen. Vom Inhalt seiner Aussagen gar nicht zu reden.

  11. Ich war positiv überrascht von Kleber.
    Nach dem Debakel von gestern dürfte die SPD zusammen mit der FDP gewaltig an Stimmen verlieren. Die Missachtung der Gesundheit seiner eigenen Bevölkerung konnte man öffentlich sehen.
    Wenn die unbegabten Ränkespieler auf die Stimmen der Leerdenker und Querulanten Eltern hoffen, werden sie sich wundern. Die vernünftige Mehrheit ist noch leise, aber sie wird zunehmend lauter. Auch der Mittelstand zeigt sich wegen der untragbaren Infektionslage an Berufsschulen immer verärgerter.
    Auch die Diskrepanz Videokonferenz von Politikern und Massenbetrieb in Schulen wird zunehmend belacht.
    Das ist das Gefährliche an der aktuellen Lage. Politik wird nicht mehr ernst genommen, weil Länderchefs ihr eigenes Klientel und ihr Ego vor das Wohl der gesamten Bevölkerung stellen.

    • Wobei die Scheinheiligkeit gerade der FDP kaum noch zu überbieten ist:
      Ganz Fürsprecher der bildungsfernen Armen und Benachteiligten spricht man natürlich nicht über das BIP und die gefährdeten Dividenden.

  12. Ich kann bei der unverhohlenen Menschenverachtung dieses sogenannten Familienministers, dessen Anblick ich mittlerweile nicht mehr ertragen kann, eigentlich nur noch dessen Rücktritt fordern. Seine Ignoranz, gepaart mit Arroganz, ist zu einem Zeitpunkt wie dem jetzigen hoch gefährlich, und ich möchte hier nochmal daran erinnern, daß genau dieser Mann sich mit seinen Ministerkollegen in Düsseldorf in seinem „Hochsicherheitstrakt“ mit Acrylglaskäfigen und teuren Luftfiltergeräten verschanzt und streng darauf achtet, daß er dem Virus nicht „ begegnet“. Einen ähnlich strengen Maßstab bei seinen „Untertanen“ anzulegen, kommt ihm nicht in den Sinn! Er hat ja seine Kinder-und Jugendärzte mit ihren längst widerlegten Argumenten und seine Streecks um das Volk ruhig zu halten! Es ist eine SCHANDE!!!

  13. Dr. Stamps Argumente hörten sich an, als kämen sie direkt vom Stammtisch! Es braucht keine doppelte Anzahl an LuL für Wechselunterricht und dieser kann auch täglich wechselnd stattfinden! So werden die Hausaufgaben alle 2 Tage gewürdigt und kein Kind geht verloren. In der Grundschule können an den Tagen zu Hause auch erweiterte Hausaufgaben aus dem Buch oder mit Hilfe von geliebten Arbeitsblätte oder -heften oder Arbeitsauträge in Lernapps bearbeitet werden. Darauf sind wir an der Grundschule vorbereitet und die wenigsten Eltern arbeiten beide mit den kleineren Kinder! Alle für die es nötig ist, könnte eine erweiterte Betreuung in der OGS stattfinden! Auch dort würden die Gruppen so halbiert. Und ja, auch Kinder in der GS sind infektiös, deshalb hat Österreich a l l e Schulen dicht gemacht!

  14. ein armutsbild, das der familienminister von NRW, herr stamp, gestern in der interviewschaltung mit herrn klever vom ZDF, abgab.
    krampfhaft auf bildungsbenachteiligte kinder hinzuweisen, die ratschläge der meisten virologen und des RKI zu missachten, und sich auf mittlerweile veraltete und überholte studien zu berufen, ist ein armutszeugnis. als er durch hartnäckige nachfragen seitens klevers immer mehr in bedrängnis geriet, versuchte er abzulenken und berief sich aufdie aussagen von kinderärzten und -psychologen. auf den anstieg der infektionen bei kindern und jugendlichen um den faktor 10 ging er mit keinem wort ein.
    in meinen augen hat sich der minister, nebst seiner kultusministerin und dem ministerpräsidenten laschet, selbst disqualifiziert. es ist tragisch, wenn neben blindheit noch dummheit und ignoranz dazukommen.

    • Erschütternderweise verkaufen ja die Kultusminister länder- und parteiübergreifend denselben unwissenschaftlichen Wahnsinn. Wahrscheinlich ist das für Sie in NRW kein Trost, aber Bildungssenator Rabe , SPD, bei uns in HH predigt dasselbe im gleichen Besserwisserton, und das im Einverständnis mit einem ersten Bürgermeister, der Mediziner ist. Ich komm schon lange nicht mehr klar.

  15. Ich habe meinen Arbeitsalltag schon immer so geplant, dass ich die Betreuung meiner Kinder nach Schulschluss selber übernehmen kann – ohne GTS. Soviel dazu, dass ich meine Kinder nicht selber betreuen kann oder will. Aber in einem Meeting sein, gleichzeitig muss 1 Kind mindestens auch in eine online Stunde und die Technik will gerade nicht… Wobei unsere technische Ausstattung in der Hardware prima ist. Und das 2. Kind verzweifelt gerade über eine Aufgabe und sitzt den Tränen nahe am Schreibtisch und ich kann gerade nicht helfen weil ich mit dem Kunden sprechen (muss). Nachdem dann die Schulen wieder geöffnet wurden, die große Überraschung dass Stoff nachgeholt werden müssen und die Schüler unter großem Stress sich noch alles einpauken müssen.
    Ich gehöre sicher nicht zu den Eltern, die ihre Kinder lieber woanders haben als zu Hause – im Gegenteil! Ich habe eher Angst, was in einem Wechselmodell nicht vermittelt wird aber anschließend trotzdem präsent sein muss.
    Und ja, ich arbeite – und auch da muss ich mein Zeug erledigen…

    • Finja,
      mit dem Familienbonus ist ein gebrauchtes Zweitgerät erwerbbar. Für zwei Kinder ist der monetäre Aufwand für eine ausreichend gute digitale Ausstattung bei etwa 1500 Euro. Die Familien, die sich das nicht leisten können, bekommen die Geräte gestellt und die Verbindung bezahlt. Unbürokratisch und schnell. Unsere Steuergelder sind schon für größeren Mist verschwendet worden.
      Home Office mit Kindern mag stressig sein, aber es ist machbar. In einer Pandemie gibt es Schlimmeres als Arbeit im eigenen Zuhause leisten zu dürfen und die eigenen Kinder in Sicherheit zu wissen.

      • Es regt mich schon lange auf, dass Eltern mit ihrem Ehrgeiz und ihrem Leistungsdruck die eigenen Kinder oft so unter Strom stellen, dass die kaum noch aufnahmefähig sind. Hysterie und Lernen passt schon immer ganz schlecht zusammen.
        Ich selbst versuche wo es geht gegenzusteuern: Wenn Ihr etwas nicht versteht, dann versucht eine möglichst konkrete Frage dazu zu formulieren, fragt eventuell Mitschüler oder in der nächsten Stunde mich und erledigt dafür das, was Ihr könnt, schön sorgfältig, und alles ist gut.

    • Finja, ich kann Ihnen leider keine einfache, individuelle Lösung für Ihr Homeoffice-Problem anbieten. Ich weiß, dass es vielen berufstätigen Eltern gerade so geht wie Ihnen: Auch vielen liebevollen Eltern graut vor der Schulschließung, weil sie nicht wissen, wie sie beides stemmen sollen. Aber es hilft nichts. Schauen Sie sich doch die Infektionszahlen an den Schulen an. Die steigen gerade überproportional. Es muss jetzt einfach etwas passieren. Schauen Sie sich doch nur die vielen Selbstständigen (Wirte, Hoteliers, usw.) an, die gerade um ihre Existenz bangen: Die müssen da auch durch. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir die Pandemie nur dann wieder in den Griff kriegen, wenn wir ALLE Kontakte drastisch reduzieren. Und da gehören die Schüler halt nun mal leider dazu.
      (Nebenbei fände ich es von der Politik richtig, hier auch die Arbeitgeber in die Pflicht zu nehmen: Warum z.B. nicht übergangsweise das Recht für Eltern auf Teilzeitarbeit o.ä.?)

    • @Finja:

      1. Es tut mir Leid, wie Sie insbesondere in den Kommentaren zu Ihrem ersten Post angegangen wurden; in meinen Augen zeugen Aussagen wie „Ja, wie schlimm, wenn Sie auch mal arbeiten müssen“ (Besorgter Bürger) oder „warum erschreckt Sie die Vorstellung Ihre eigenen! Kinder zu betreuen?“ (xy) von einem Mangel an Empathie für Ihre Situation, den ich mir nicht recht erklären kann, in einem Lehrerforum nicht erwartet hätte und auch jetzt noch völlig deplatziert finde.

      2. Je nach Schulträger kann die technische Ausstattung gegenüber dem Frühjahr durchaus deutlich verbessert worden sein; mit einem interaktiven Whiteboard und einem daran angeschlossenen Computer können Sie Tafelbilder tatsächlich annähernd in Echtzeit zu den Kindern nach Hause „beamen“ und die Kinder können über ein ebenfalls angeschlossenes Mikrofon den Unterricht von zu Hause aus mitverfolgen oder sogar selbst Beiträge zum Unterrichtsgespräch liefern.

      3. Das ist keine Zukunftsmusik, so der so ähnlich läuft das bereits (zum Beispiel hier: https://twitter.com/DieRina4/status/1328630906685452289). Aber eben nicht überall. Bei uns läuft das noch nicht wirklich, jedenfalls nicht rund, aber wir probieren es immer wieder und unsere Erfolgsquote steigt stetig.

      4. Außerdem ist es keine Patentlösung, die Technik ist mitunter anfällig, die Lehrkräfte noch nicht eingespielt auf die Bedienung der Technik (die ziemlich genauso „nebenbei“ erfolgen muss wie Ihre Kinderbetreuung während eines Kundengesprächs); diese neue Art, zwei Lerngruppen – die in der Schule vor einem Sitzenden und die Daheimgebliebenen – gleichzeitig zu unterrichten, ist für uns noch ungewohnt und anstrengend; Schüler haben keine oder zu wenige Endgeräte oder keinen wirklich funktionierenden Internetanschluss.

      5. Zusammengefasst: Leider stehen wir als Lehrkräfte teilweise auch vor Problemen, die wir nicht einfach so lösen können. Da geht es uns genauso wie Ihnen… Aber wir sind auch nicht dort stehengeblieben, wo wir im Frühjahr waren!

      Man darf vielleicht auch ganz klar sagen, wir waren ursprünglich für Präsenzunterricht mit minimaler technischer Unterstützung ausgebildet, mit Kreidetafeln und Overheadprojektoren, und dass im Frühjahr dann nicht von jetzt auf gleich und ohne Vorwarnung vollwertiger Distanzunterricht angeboten werden konnte, ist nicht gerade verwunderlich.
      Wir können zudem immer nur mit dem arbeiten, was man uns zur Verfügung stellt. Immer mehr rächt sich im Übrigen auch, dass es an Schulen so wenig unterstützendes, nicht lehrendes Personal gibt – wer weist uns denn in die schöne neue Technik ein? Wann und wie sollen wir uns das beibringen? Natürlich gibt es YouTube-Videos zu fast allem – aber viele der uns zur Verfügung gestellten „Lösungen“ sind, sagen wir mal, sehr speziell und gelegentlich sogar – naja – „eigenwillig“.

    • Vielleicht nehmen Sie Ihrem Kind mal den Druck, dass diese Aufgabe unbedingt jetzt sofort gelöst werden muss. Dann braucht das Kind nicht heulen. Übrigens tut es das in der Schule auch nicht, da ist es nämlich gewohnt, dass nicht die ganze Zeit ein Erwachsener neben ihm steht!!!

      Wenn ich so was lese, kriege ich Pimpernellen! Das soll der Grund sein, warum in einer Pandemie Millionen Schüler, Lehrer und Eltern dicht an dicht Corona Party feiern? Und dann gibt’s noch Bonusgeld dafür!

      Und noch etwas: Wer hat Ihnen eigentlich garantiert, dass im Leben alles glatt und einfach läuft? Vielleicht denken Sie mal an die Generationen, die Kriege durchlebt haben, oder Familien, die von Krebserkrankung und ähnlichem betroffen sind! Wenn die alle so jammern würden……

  16. Ich bin Mutter von 3 Kindern klassenstufe 3 ,6,und 9.Und es läuft ohne Probleme und größere schaffen das auch sehr gut alleine auch und natürlich bin ich auch für sie da.Und unsere Lehrer wünschen sich Wechselunterricht/Kleingruppen. Und zum Thema Elektronik, haben wir nicht einen Bonus bekommen pro Kind 300€ ,davon kann man dies anschaffen. Außerdem stellt das Land Geräte für die die sie benötigten.
    Ich komme aus dem Beruf des Kindergartens und erlebe oft das Eltern sich gerne aus der Verantwortung ziehen aber wir sind in der Verantwortung und nicht die Lehrer!
    Ich greife auch keinen an es ist meine Meinung und ich weiß auch ich stehe nicht alleine damit.

    • Mag alles sein, aber nicht in allen Jobs kann man Home Office machen, wenn die Kinder zu Hause sind. Im Beruf des Lehrers zum Beispiel…. Wenn Sie es „aus der Verantwortung ziehen“ nennen wollen, dass Eltern nun auch mal zur Arbeit müssen und deshalb froh sind, wenn die Kinder zur Schule können… Unser Kind ist gerade in Quarantäne und der Vater macht Home Office. Es ist nicht einfach, da das Kind noch nicht 100% versteht, dass der Vater arbeiten muss und nicht alle 10 min. Zeit für ihn hat. Dass man dann sagt, das ist auf Dauer nicht machbar, macht einen nicht zu schlechten Eltern und bedeutet nicht, dass man sich aus der Verantwortung zieht. Schließlich kann man die Eltern (genauso wenig wie alle anderen) nicht verantwortlich machen für die Situation.

  17. Die Bundesregierung erscheint unserer Familie im Vergleich zu den Landespolitikern sehr nah dran an uns und unseren Überlegungen und Wünschen.
    Ich hab es ja nicht so mit psychisch, aber unsere Kinder bekommen langsam echte psychische Probleme. Morgens sind sie mit 25 Haushalten im geschlossenen Raum nicht infektiös, nachmittags dann schon ziemlich infektiös, deswegen nur ein Freund im Freien, abends sind sie dann sehr infektiös und das Zusammensein mit zwei Freunden aus der Schule ist verboten, auch im Freien und mit Abstand und Maske.
    Am nächsten Morgen wachen sie auf und sind wieder nicht infektiös usw.

    • Werwiewas,
      unsere Kinder sind aufgeblüht, seitdem sie dem Wahnsinn Massenunterricht entgehen konnten. Sie sind jeden Morgen mit Bauchschmerzen in die Schule, immer mit der Angst, ihren Vater oder ihre Großeltern anzustecken. Es ging graduell über in eine depressive Stimmung bei allen. Eine Separierung innerhalb einer Familie ist völlig unrealistisch. Das fängt an bei der gemeinsamen Badbenutzung, Essenszubereitung bis hin zu geteilten Fahrzeugen.
      Selbst in Nicht Risikofamilien steigt die Angst vor Infektionen und ich möchte mir nicht ausmalen, wie sich Schüler fühlen, die mit 29 anderen Haushalten in einem Raum sitzen und nachmittags und abends Kontakte meiden sollen.

      • Unsere Kinder gehen gern jeden Tag zur Schule (und kommen auch gern wieder nach Hause) und hoffen, dass die Klassen nicht geteilt werden. Sie kamen mit dem Wechselunterricht nicht gut zurecht. So unterschiedlich ist das…

  18. „Der Ministerpräsident kritisierte, dass der Bund seine Vorschläge für weitere Einschränkungen an Schulen am späten Sonntagabend an die Länder übersandt habe. Das habe die Beratungen am Montag nicht erleichtert.“
    (Ministerpräsident = Herr Weil)

    Ach nee?
    Aber wenn Schulen ihre Infos in einem ähnlichen Zeitfenster bekommen, dann geht das klar, oder?
    Und zwar wiederholt.

    Spezialist aus NRW:
    „Nach Darstellung von Stamp fehlt das Personal, um die Klassen zu halbieren und im Wechsel in den Schulen zu unterrichten und daheim lernen zu lassen. «Wo kommen die doppelten Lehrerinnen und Lehrer für diesen Vorschlag her?», fragte er auf Twitter.
    – Wie, hat Freundin Yvonnes Superkampagne „Gönn dir – Schlau machen – Lehrer werden“ denn GAR NICHTS gebracht??? Wieder einfach nur die Kohle versenkt???
    – Sonst habt ihr nichts getan für die Gewinnung zukünftiger Mitarbeiter? (Außer der täglich spürbaren Wertschätzung, die deutlich in die Gesellschaft kommuniziert wurde …)

    «Wie weit weg ist das Bundeskanzleramt von unseren Kindern und Familien?»
    – Welch eine Dummfrechheit!
    – Kann man weiter weg sein als die FDP von den Familien der (noch existenten) Mittelschicht … oder gar (für die FDP großes Igitt-Igitt) „Unterschicht“?

    „Stamp betonte, dass man Lehrkräfte bräuchte für digitalen Unterricht. Man könnte Schülern zwar Hausaufgaben mitgeben für eine Woche daheim. «Ohne Betreuung werden aber die Kinder den Anschluss verpassen, deren Eltern das nicht leisten können oder berufstätig sind», so Stamp.“
    – HIER sind Pauschalisierungen völlig fehl am Platze.
    – HIER zeigt sich, wie liberal die Liberalen tatsächlich sind, nämlich nur wenn es um das eigene Hinterteil geht (da ist ja auch gleich die Hosentasche ansässig, in der viele ihr Portemonnaie tragen – Zufall?)

    „Der FDP-Landesvorsitzende hat bereits Anfang September eine Garantie abgegeben, Kitas und Schulen in der Pandemie nicht mehr zu schließen. „In meiner Verantwortung wird es nicht mehr zu einem flächendeckenden Lockdown von Bildungseinrichtungen kommen“, sagte er.“
    – Schade, dass bei Stamp & Gebauer zum dienstlichen Gebrauch offensichtlich die Zeit zum Nachdenken ausschließlich benutzt wird, um die Redezeit zu verlängern.
    – Das Problem hat er ja benannt: „In meiner Verantwortung wird es nicht mehr …“
    – Problem-LÖSUNG:
    Stamp & Gebauer!
    Legen Sie Ihr Amt endlich nieder, nehmen Sie Ihnen „geistig“ nahestehenden Freundinnen/Freunde gleich mit.

    Ja, andere werden die sinnbildlichen Scherben aufkehren und mit reichlich hinterlassener sprichwörtlich verbrannter Erde weiterarbeiten müssen … aber wenigstens könnte so weiterer Schaden minimiert werden.

    • Danke für die wahren Worte!!! Damit ist alles gesagt! Wenn sie doch allesamt zurücktreten würden, diese Schlaumeier aus dem Ministerium!

  19. NRW MP Laschet (CDU) soeben: „Kein Risiko erhöhter Art in Schulen.“ … gut 95 Prozent der Schüler – also fast 1,95 Millionen Kinder und Jugendliche – könnten in NRW am Präsenzunterricht teilnehmen.
    Anmerkung:
    Anzahl der Schüler/innen an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Deutschland im Schuljahr 2019/2020 ? 2.512.100
    Herr Laschet eine unbefriedigende, äußerst schwache Rechenleistung!
    Oder sind die 95 % nur in Wahrheit dann nur 78 %.

    Herr Stamp und Frau Gebauer sind seit 2012 im NRW-Landtag. Sechs Jahre Anwartschaft auf Ruhegehälter sind schon gesichert.
    Dumm ist für alle an Schule Beteiligten nur dass die Ministerposten der Partei zugesprochen sind und mögliche Nachfolger im Sinne der FDP und Bundesvorsitzendem Lindner handeln.

    In NRW dann doch weiter wie gewohnt mit Frau Hin und Her und Herrn Abschiebeminister mit Willkommenskultur, zumindest bis zur nächsten Landtagswahl vielleicht im Frühjahr 2022.
    12,6 % wird es dann aber mit mir nicht geben. BASTA!

    • Sehr gut, mit mir geht eine Wiederholung dieser Regierung auch nicht! Fragt sich nur, wie gut das Gedächtnis der Wähler und Wählerinnen ist!

  20. Rabe 14:21
    Sehe ich genau SO wie Sie!!!!

    Oder alleinerziehende Mütter, mit anspruchsvollem Beruf und mehreren Kindern, ohne väterliche Unterstützung!? Damals, wie heute: Sie arbeiten, sorgen, betreuen, kontrollieren HA, kontrollieren am WE, bessern lerntechnisch an WE nach und hauen rein, NEBENBEI!!!! bis zum Umfallen und ueberschlagen sich dabei……

    Es hat eben einfach zu klappen, egal wie! Und es klappt. Aber auch das ist Arbeit : Erziehungsarbeit!!!!

    Mi…… mi….. miiiii…
    Kann „man“ aber auch mal versuchen!!!!

    Und am Ende sind die Erwartungen an die Höhe der Bildungs-, Einkommens- und Lebensansprueche einfach auch manchmal „leicht“ überzogen!?

    Es kann nicht jeder Professor sein! In einer Villa wohnen und 120.000€ per anno verdienen! Das ist und war immer schon Fakt!

    Aber ich möchte mich nicht länger aufregen hier! Ich bin zufrieden!

    • Danke da sprechen Sie mir aus der Seele…. genau da liegt das größte Problem unserer Gesellschaft. Immer mehr bitte aber nicht dafür einstecken wollen
      Ich weiß aus meiner Päd Berufliche Erfahrung…. Sorry aber Karriere machen wollen und Kindeswohl geht nicht zusammen. Einer muss einstecken. Leider sind das immer mehr unserer Kinder.

  21. @WerWieWas
    Schön, dass jemand mal ein positives Feedback über das Szenario B oder auch C gibt.
    Bei uns lief es nämlich auch supergut!

    Ich war extrem überrascht, dass mein Sohn (15) mit grundsätzlicher Motivations-Stufe -2 zur Schule gehend, freiwillig und selbständig seine Aufgaben erledigt hat.

    Ein wenig Unterstützung, Ausdrucken, Ordner anlegen, Laschen für jedes Fach, ebenso wie für die erledigten Blätter. Guter Tipp auch für jüngere, dann bleibt es übersichtlich…

    Kein abendlicher Stress wg der Uhrzeit (morgen kann man ausschlafen), freie Zeitwahl für die Aufgaben, kein Wochenenddauerstress wegen der bevorstehenden Arbeiten (muss ich sowieso alles nochmal erklären dann am WE sonst 5)… Und auch wenn ich Vollzeit arbeite kann ich ihm noch ausreichend helfen.

    Das tat er dann auch im Haushalt. Helfen. Freiwillig. Und draußen auf dem Hof bei seinem Vater. Freiwillig. Neuen Zaun gebaut… Der Junge ist erwachsen geworden in dieser Zeit!!!

    Er hat gelernt, Verantwortung zu übernehmen und wir hatten noch nie ein so entspanntes Familienleben! Danke auch an die Lehrer / die Schule, die vieles möglich gemacht hat und einen guten Einstieg gefunden hat, samt 1 x wöchentlich videokonferenz.

  22. Und wieder nirgends zu lesen, dass mit den veränderten Testkriterien Schüler und Kinder gar nicht mehr getestet werden. Man wartet halt ab, wie es sich an den Intensivstationen entwickelt- und da dort immer noch durchschnittlich mehr Jüngere sind, hoffen sie eben mit ihrer Statistikverschleierung durchzukommen- kardiovaskuläre oder neurologische Langzeitschäden bei leichten oder asymptomatischen Verläufen sind zwar bei junger Bevölkerung sehr häufig (und Lebenszeit- verkürzend) aber tauchen statistisch nicht so plakativ auf wie Leute, die ihr Leben verlieren oder dauerhaft Betten in Anspruch nehmen.
    Die Eltern können die Kinder weder testen lassen (was Langzeitschäden begünstigt, da zu spät- nach einigen Wochen Post Covid-Syndrom- erst therapiert wird) noch offiziell in Quarantäne schicken, noch in freiwillige Isolation- das verbietet in Frankfurt das Gesundheitsamt. Also bleibt als einzige Möglichkeit das Kind krank zu melden. Bildungsmäßig die schlechteste Lösung- und es taucht in der Quarantäne- und Neuinfiziertenstatistik nicht auf…dahinter können sich Kultusminister dann super verstecken.

  23. Wieso sollte in der Schule der Präsenzunterricht ausgesetzt werden? Läuft doch alles super!
    Quarantänemaßnahmen in Schulen sind rückläufig! Erste Meldungen dazu gibt es in der Hessenschau. Fortsetzungen werden in allen Bundesländern folgen und somit wird in den Schulen gar nichts passieren.

    Quote von Lehrern und Schülern in Quarantäne rückläufig

    Die Quoten von Lehrern und Schülern, die wegen behördlicher Corona-Auflagen nicht am Präsenzunterricht teilnehmen können, sind in Hessen seit einer Woche rückläufig. Seit 10. November sank der Wert bei den Schülern von rund 3,5 Prozent auf 2,1 Prozent, wie das Kultusministerium in Wiesbaden am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenangentur dpa mitteilte. Bei den Lehrkräften schrumpfte die Quote von 3,9 Prozent auf gut 2 Prozent. „Wir sind optimistisch, dass die letzten landesweiten Änderungen mit einer Maskenpflicht ab Stufe 5 und konstanten Lerngruppen in den Stufen 1 bis 6 sowie die allgemeinen Beschränkungen im gesellschaftlichen Leben dafür verantwortlich sind“, erklärte ein Ministeriumssprecher. Binnen einer Woche gingen rund 10.000 Schüler und 1.400 Lehrkräfte mehr in den Unterricht.

    https://www.hessenschau.de/panorama/coronavirus–schueler-verliert-masken-streit-vor-gericht–weiter-kostenlose-tests-fuer-lehrer-und-erzieher–corona-ausbruch-im-kloster-,corona-hessen-ticker-358.html

  24. In unserer Region kocht auch etwas hoch, nämlich die Sorge vor Kindern im Wechselbetrieb zuhause, die dann keine Freizeitangebot bei Dunkelheit ab 16.30 Uhr haben werden und zudem nur einen festen Freund treffen dürfen.

    (づ☉人☉)づ

    • @Jonas Kruse

      Gibt es für die Kinder in Ihrer Region im jeweiligen Zuhause kein Freizeitangebot?
      Also ist da gar nichts, womit die Kinder sich beschäftigen könnten?
      Ist da kein Erwachsener in der Nähe, wenigstens zeitweilig?

      • Nein natürlich nicht …. Ich arbeite seit 10 Jahren im Kindergarten ich liebe meine Arbeit. Doch kocht es täglich immer mehr in mir wenn ich solche Sachen höre. Hauptsache weitergeben…Kinder werden weithin Krank in die Kita gebracht ohne Rücksicht auf die anderen. Es werden weiterhin Kindergeb gefeiert und und und. Dann wird doof geschaut wenn man anruft dass das Kind Bitte krank abgeholt werden soll. Was wir täglich opfern um die Betreuung zu gewährleisten dann nimmt doch bitte auf uns Rücksicht.

      • Nakte Kinder-Zelle, Pritsche, sonst nichts,
        und kein Licht – Dunkelheit ab 16.30 Uhr.

        Wo da der Wechselbetrieb ab 16.30 Uhr sein soll, verstehe ich nicht,
        aber man sollte sich um diese Kinder Sorgen machen, stimmt.

    • Wie wäre es mal mit Spieleabenden zu Hause? Kinder lieben das. Oder man könnte gemeinsam Weihnachtsschmuck oder dergleichen basteln.

  25. Die Maßnahme, dass jedes Kind nur noch ein weiteres treffen darf, ist das durchaus auch problematisch. Wenn jedes ein weiteres auswählen darf… Was ist mit den Kindern, die von niemandem gewählt werden?

  26. Differenzieren!
    Schuljahr aussetzen!
    und Eltern,
    die mal ausnahmsweise mit den Lehrern zusammenarbeiten:

    Damit die Kinder ihre Chancen nutzen können, und die Klassen ihren Spass haben, anstatt oft über kritisch die Arbeit der Lehrer und den Unterricht, bis ins kleinste Detail aufzubroeseln und zu kritisieren. Einfach mal Wertschätzung der Arbeit!! Und unterstützen – Kinder und Lehrer, gab es mal früher, das wird immer weniger…..

    Da wird oft sehr viel kaputt gemacht.

    …. Und na klar: Maske.

    • @Alter Schwede!
      zu „Eltern,
      die mal ausnahmsweise mit den Lehrern zusammenarbeiten“
      Und wenn die karrieregeile Schulleitung mit Ambition nach ganz oben nach Gutsherrenart regiert, Infos zurückhält, nicht delegiert und besonders die Schulmitwirkungsgremien für dumm verkauft, dazu selbst kaum einen Plan von Schulrecht hat?

      Wertschätzung der Arbeit einiger LuL durchaus. In solch einem Führungssystem verliert allerdings auch die motivierteste Lehrkraft die Lust. Enthusiastische oder zumindest engagierte Eltern ebenso. Eigenmotiviert wird da keiner mehr tätig und sich einbringen.

      Besipiel:
      Corona, bei uns? … Wenn ich als SL nichts an GA / Schulaufsicht melde läuft dann der Laden nicht prima?
      So geschehen am letzten Schultag vor 14 Tagen Herbstferien mit 1 LuL und 3 SuS positiv und freitags ist ja das Sekretariat unbesetzt. Am Schultagesbeginn verhängte SL disziplinarisch allen LuL einen Maulkorb. Dann war der Laden ja erst mal zwei Wochen zu.

      Bei 66 Minuten Unterricht zwischendurch eine Stoßlüftung mittels geöffneter Fenster ist nicht erforderlich, da in der U-Zeit im Raum ein Fenster durchgängig mit Kipplüftung geöffnet ist.

  27. Ich hab mal ne Frage..ich unterrichte z.b. 10 Klassen in Deutsch und Englisch und Sport…im Klassenzimmer und im ganzen Gebäude plus Pausenhof müssen alle Masken tragen jedoch im Sportunterricht keine Maske…ich verstehe es nicht…ich komme mir so vor als ob unsere Gesundheit unwichtig ist…..komisch auch, in der Freizeit darf man Sport höchstens zu zwei oder mit Familienmitgliedern machen…..das ist nur ein Aspekt von vielen, welcher mich zu

  28. Wer am weitesten von den Familien weg ist, ist Herr Stamp und das ist für einen FDP-Politiker ja auch gar nichts Ungewöhnliches..

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