Corona-Politik nach Gutsherrenart: Kommunen dürfen Schulschließungen beantragen

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DÜSSELDORF. Erst seit wenigen Tagen sind die Schulen in NRW wieder für alle Jahrgänge offen. Doch vielerorts wachsen die Sorgen. Der Druck auf das Land steigt. Einige Städte möchten die Schulen schnell wieder schließen. Zumindest in Ausnahmefällen soll das jetzt doch möglich sein. Knickt Yvonne Gebauer (FDP) damit ein? Wohl nicht – die Ankündigung wirkt eher wie ein Spiel auf Zeit. Denn die Schulministerin behält sich das letzte Wort vor, ohne dafür Kriterien zu benennen.

Schaut sich die Anträge dann mal an: NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP), hier auf einer Pressekonferenz im Oktober 2020. Foto: Land NRW

Nach wachsendem Druck aus einigen Städten und Kreisen schließt das Land Schulschließungen in Ausnahmefällen als letzten Schritt nicht aus. Es gelte aber ein geordnetes Verfahren einzuhalten, wenn Kommunen weitere Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung ergreifen wollten, die auch Schulen umfassten, sagte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Donnerstag. Gebe es «gute Gründe», Schulen wieder zu schließen, könne ein solcher Antrag vom Land auch positiv beschieden werden. Die Kommunen müssten aber ein Gesamtkonzept vorlegen. Sie verwies auf einen Erlass des Landes vom Vorabend, in dem Schließungen als «ultima ratio» bezeichnet werden.

«Schulschließungen können eingebettet in ein Gesamtkonzept einen Beitrag zum Infektionsschutz vor Ort darstellen»

Dortmund und Duisburg wollen ihre Schulen sofort dichtmachen, waren aber bisher am Veto des Landes gescheitert. Am Donnerstag hatte auch Wuppertal wegen steigender Infektionszahlen eine Schließung aller Schulen in der Stadt gefordert. Auf Präsenzunterricht solle bis zu den Osterferien in gut einer Woche verzichtet werden. Der Kreis Düren will für die weiterführenden Schulen wieder ganz auf Distanzunterricht umstellen. Erst am Montag waren alle Jahrgänge wieder im Wechselmodus und in halber Klassenstärke in die Schulen zurückgekehrt.

In dem Erlass des Landes deutete sich nun ein Einlenken an. Darin heißt es: «Schulschließungen können eingebettet in ein Gesamtkonzept einen Beitrag zum Infektionsschutz vor Ort darstellen.» Sie dürften aber «nur das letzte und nicht das erste und alleinige Mittel der Wahl sein.»

Gebauer stellte zudem klar: Es müsse über einige Tage hinweg eine Wocheninzidenz von über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen geben. Erst dann sei ein Antrag auf «Schließung einzelner Schulen oder tatsächlich aller Schulen» möglich. Nach Angaben des Landeszentrums für Gesundheit lagen am Donnerstag inzwischen 19 kreisfreie Städte und Kreise über der Schwelle von 100 – also mehr als ein Drittel in NRW.

Am Freitag kommender Woche beginnen in NRW bereits die Osterferien.

«Schulschließungen alleine auf Zuruf oder per Twitter kann und wird es nicht geben»

Laut Ministerin sind Schulen trotz der steigenden Zahlen «nach wie vor keine Hotspots». In NRW sei keine einzige Schule geschlossen. Aktuell gebe es 1281 Schüler mit bestätigten Corona-Infektionen. Mitte November seien es mehr als 5000 positiv getestete Schüler gewesen. Von rund 2,5 Millionen Schülern in NRW besuchten aktuell 45,5 Prozent einen Präsenzunterricht. Maßnahmen wie Maskenpflicht oder Wechselunterricht in halbierter Klassenstärke zeigten Wirkung.

«Schulschließungen alleine auf Zuruf oder per Twitter kann und wird es nicht geben», betonte Gebauer in Richtung Dortmund. Dort hatte Oberbürgermeister Thomas Westphal (SPD) am Dienstag öffentlich angekündigt, dass er alle Schulen am Mittwoch schließen wolle. Ein Sprecher der Stadt Dortmund sagte am Donnerstag, es werde derzeit ein erneuter Vorstoß erarbeitet, um die Schulen «spätestens» Montag schließen zu dürfen.

Eltern-, Lehrer- und Schülerverbände kritisieren das Festhalten an der Schulrückkehr als zu riskant, auch mit Blick auf die besonders ansteckende Virusmutation B.1.1.7. Die Vorsitzende der Lehrergewerkschaft GEW, Maike Finnern, forderte von der Landesregierung mehr Spielraum für Schulen und Kommunen bei Maßnahmen vor Ort. Sie müssten auch über Schulschließungen entscheiden können, hieß es in einem Brief an Gebauer und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU).

GEW: Selbsttests für Schüler sind nicht mehr als ein Placebo

Auch die Kritik an Selbsttests für Schüler hielt an. Sie seien «nicht mehr als ein Placebo», meinte die GEW. Es könne auch nicht Aufgabe der Lehrkräfte sein, Testungen zu beaufsichtigen und sicherzustellen. Gebauer sagte, am Dienstag seien die ersten 300.000 Stück – von geplanten 1,8 Millionen bis zu den Osterferien – an weiterführenden Schulen ausgeliefert worden. Das Testen sei eine große Herausforderung für Lehrer, die Überwachung nicht «originäre Tätigkeit» von Lehrern, das Ganze aber der Situation geschuldet. In Nordrhein-Westfalen gibt es 2,5 Millionen Schüler.

Zugesagt worden waren ursprünglich zwei Tests pro Schüler in der Woche. Den Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz hatte Gebauer bereits einkassiert: Für die Schüler – und auch nur für Schüler der weiterführenden Schulen – ist bis zum Beginn der Osterferien am 29. März jetzt nur ein einziger Corona-Selbsttest pro Kopf vorgesehen. News4teachers / mit Material der dpa

Streit zwischen Landesregierung und Städten um offene Kitas und Schulen eskaliert

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57 KOMMENTARE

  1. Dortmund darf nicht weil unter 100, Duisburg (über 100) darf nicht wegen Mangel an sonstigen Ideen, Wuppertal darf Antrag zur Prüfung stellen, weil so ein Prozess dann ja auch die Zeit bis zu den Osterferien dauern würde … die Antwort ist immer NEIN, der Grund variiert fröhlich. Am schlimmsten aber finde ich die despektierlichen Formulierungen gegenüber den verantwortungsvoll handelnden Oberbürgermeistern … vor allem, weil alle offenen Detailfragen in Gebauers Schulmails sonst ja auch immer den Praktikern vor Ort zur Entscheidung überlassen werden! Und genauso wurmt es mich, dass die Kinder angeblich im Fokus der Sorge stehen sollen. Meine Kinder lernen weniger, seit dieser vermurkste Wechselunterricht mit zahlreichen (wie sollte das auch anders sein in der Lage, in der sich die Schulen befinden?) fachfremden Vertretungsstunden als Stillarbeit mit maximalem Risiko im Pulk vor Ort läuft anstatt weiter – gut organisiert – online mit den entsprechenden Fachlehrer*innen. Fünf Tage angstvoll hinter Masken abgeleistete Präsenzpflicht werden als die Manifestation von Bildungsgerechtigkeit, als die lange herbeigesehnte fundamentale Entlastung der Eltern, als wirksames Mittel des Kinderschutzes und als die ultimative Korrektur entwicklungspsycholgischer Fehlentwicklungen in der Pandemie beschworen! Ich denke nicht, dass die Wähler*innen das glauben und bedauere sehr, dass die Wahlen in NRW noch so lange auf sich warten lassen werden.

    • So wahr. Ihre Fachlehrer bekommen Schüler ohne Klassendurchmischung gerade an Gesamtschulen nicht mal in den Hauptfächern zu Gesicht. Die Vorbereitung auf die ZAP ist so ein Witz, findet nicht statt.
      Die jüngeren Schüler leiden unter dem Hin und Her des Wechselunterrichts, die bekommen garnichts mehr gebacken.
      Lieber Distanzunterricht, sicher für alle und für Problemfälle vor Ort.

    • – – – Fünf Tage angstvoll hinter Masken abgeleistete Präsenzpflicht werden als die Manifestation von Bildungsgerechtigkeit, als die lange herbeigesehnte fundamentale Entlastung der Eltern, als wirksames Mittel des Kinderschutzes und als die ultimative Korrektur entwicklungspsycholgischer Fehlentwicklungen in der Pandemie beschworen! – – –

      Das nenne ich mal eine perfekte Zusammenfassung!
      Bei dem einen oder anderen Schüler wird das angstvoll nicht stimmen, aus welchem Grund auch immer. Aber auch ohne diesen Zusatz stimmt die Aussage.

  2. „Das Testen sei eine große Herausforderung für Lehrer, die Überwachung nicht «originäre Tätigkeit» von Lehrern, das Ganze aber der Situation geschuldet.“

    Ist Selbstherrlichkeit mit Pattex-Effekt auch der Situation geschuldet?

    Absurdes Theater!
    („Das absurde Theater ist eine Richtung des Theaters des 20. Jahrhunderts, die die Sinnfreiheit der Welt und den darin orientierungslosen Menschen darstellen will“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Absurdes_Theater)

    Dann mache ich jetzt auch nochmal große Kunst.
    Mein letztes Voodoo-Püppchen sah niedlich und irgendwie sogar klug aus, jetzt probiere ich es mal mit mit einem betont schlichten Modell: Socken-Wurst mit Stroh gefüllt.

  3. Die Scholpolitik legt eine Haltung an den Tag und aggiert grob fahrlässig. Die Zusammenarbeit wird unterbunden und die Machtposition wird eisern vertreten. Wir können die Pandemie nur gemeinsam besiegen in dem ein respektvoller Austausch statt findet. Der Austausch wird durch
    Abweisung seines Gegenübers mit Verachtung bestraft. Die Politik predigt nur gemeinsam
    können wir die Krise bewältigen. Die Gemeinsamkeit wird untersagt und unterbunden.
    Die Kinder und Jugend hat eine vorbildliche Gemeinsamkeit vorgelebt in der außergewöhnlichen Zeit. Die Politik hat es nicht auf die Reihe gebracht und wir befinden uns schon in der dritten Welle und haben immer noch nichts dazu gelernt.Kinder sind lernfähiger und die Schulpolitik benhmen sich wie kleine Kinder. Der Ernst der Lage ist Ernst und die Schulpolitik nimmt die Ernsthaftigkeit der Situation nicht wahr.

  4. Ultima ratio, also erst alles andere runterfahren (Handel und so), dann Schulen (oder nicht mal dann).
    Weil:
    In der Schule gilt Präsenzpflicht, beim Shoppen nicht. Beim Shoppen lass ich mir nen Termin geben, wann ich kommen kann, in der Schule nicht. Beim Shoppen darf pro 10qm 1 Person in den Laden, wieviele es in den Klassenzimmmer sind, wissen wir ja. Zum Shoppen fahre ich nicht mit dem übervollen Schulbus, auch nicht jeden Tag. Das nervt doch einfach nur noch.

    • Stadt oder Kreis sollen ein Gesamtkonzept der Pandemieabwehr vorlegen, aus dem die erfolglosen Bemühungen hervorgehen, den Präsenzunterricht pandemiefest zu gewährleisten – DANN wird der Antrag angenommen, und evtl. genehmigt.
      Das ist logisch, wenn die Umgebungsinzidenz der Schule definitiv Einfluss IN der Schule ausübt- und nachfolgend Gefahren für die Eltern, Geschwister, Großeltern zuhause entstehen. Genau dieser Zusammenhang wurde aber immer bestritten – jedenfalls nur für LuL als „Einzelfall“akzeptiert.
      Wenn es also – auch?! – um Kinder u. Jugendliche gehen darf, dann könnte dieses „Gesamtkonzept“ ja so angesetzt werden, dass Städte u.Kreise den Präsenzbetrieb akzeptieren, wenn er PANDEMIEFEST organisiert und ausgestattet ist – und wenn das Land mindestens die Hälfte der MEHRKOSTEN trägt. Die Konzepte dafür liegen auf dem Tisch. Dann soll es auch vertretbar sein, wenn die Umgebungsinzidenz sich Richtung 200 bewegt – danach allerdings ….
      Würden die OBs und Landräte davon etwas aus Düsseldorf erfahren?

  5. Halle (Saale) hat eine Inzidenz von über 170, aber unsere Schulleitung faselt von Regelunterricht ab Montag. Wir erfahren es morgen, es werden auch die Eltern über die ab Montag vorhandenen Selbsttests für ihre Kinder informiert. Die LehrerInnen werden in „Kenntnis“ gesetzt., wie sie zu verfahren haben. Überall die gleiche Soße, die Sodbrennen verursacht.

    • In Sachsen-Anhalt sind Schulschließungen doch erst ab 200 vorgesehen. Also wird es beim Regelunterricht bleiben.
      Immerhin wurde jetzt auch an weiterführenden Schulen die Präsenzpflicht ausgesetzt. Von der Schule meines Sohnes gibt es allerdings noch keinerlei Informationen dazu. Im Moment ist er allerdings ohnehin in Quarantäne.

  6. Alter Schwede! Ich möchte unbedingt den Stoff, der einen so lächeln lässt… Unserem Raben wird jetzt das Grinsen vergangen sein, nachdem er 300 000 an die Schulen als FFP2-Masken-deklarierte Items nun für unbenutzbar erklären muss http://www.ndr.de

  7. Frau Gebauer übernimmt sicher für alle gesundheitlichen Schäden von Lehrern und Lehrerinnen, Schülern und Schülerinnen und Eltern und allen von diesem Procedere betroffenen Menschen, die sich deshalb infizieren mit einem sehr gefährlichen Virus die gesamte Verantwortung – auch die gesundheitlichen Nachteile für alle Folgeschäden, auch finanzielle Schäden, die die Bürger und Kinder dadurch erleiden, dass sie erkranken. Bestimmt! Die Schulen und Kitas sind keine Hotspots! Hääää? Wer das noch versteht… Ich denke, viele, die sich ernsthaft mit Schule beschäftigen, die vor Ort gerade ihre Gesundheit riskieren fühlen sich gerade nicht wahrgenommen und ernstgenommen. Frau Gebauer, in ihrem luftgefilterten Büro hat ja auch gut reden. Es ist unglaublich. Und die Kinder und Jugendlichen haben ebenfalls Angst zu erkranken oder ihre Angehörigen anzustecken. Ausserdem treibt das ganze Spiel, was hier getrieben wird die Infektionszahlen unglaublich hoch. Es ist einfach nicht mehr zu fassen. Die Politik denkt nur an sich, macht sich die Taschen voll bei Maskendeals … und wer weiss welche Lobby noch so unterstützt wird. Schämen sollten Sie sich, Frau Gebauer, Herr Laschet, Herr Laumann!

  8. Es gab bei sehr unnützen Reformen oder sonstigen Aktionen die nichts kosten aber auch nichts bringen, als Mehrarbeit für die Lehrer schon immer das Gefühl nach Gutsherrenart behandelt zu werden.
    Die Lehrer als Betroffene mit Ahnung aus der Praxis wurden nie auch nur im geringsten in den Entscheidungsprozess eingebunden.
    Ideen von Leuten, die die Schule zum letzten mal als Schüler von innen gesehen haben, wurden aus dem Elfenbeinturm verordnet und fertig.
    Hauptsache die genau so ahnungslose Presse schluckt den Köder und bricht in Jubel über das überragende pädagogische Genie der Kultusministerien aus.
    In der Praxis haben die Lehrer dann mit viel Arbeit und oft auch Mut den Mist so hin gebogen, dass der Karren die Wand dann knapp verfehlt hat.
    Das war ärgerlich aber zu ertragen.
    Die Krise zeigt aber, dass dadurch die Ministerien inzwischen wohl auch selbst an ihre Unfehlbarkeit und ihr überlegenes Können glauben.
    Da wird drauf los verordnet. Menschenleben? Scheißegal. ist doch immer gut gegangen und die Presse jubelt so schön wenn sich lachende Kinder in den Armen liegen und fröhlich zu Test eilen.
    Die dummen Lehrer werden per Zwang zur Ordnung gerufen. Leider ist es jetzt zu spät um die Karre mal an die Wand zu setzen. Diese Wand ist verdammt hart, der Karren ist schon sehr schnell und wir sitzen alle drin. Den Aufprall möchte wohl niemand erleben.
    Ich muss für mich sagen, schade dass wir so lange so duldsam waren als Lehrer.
    Heute bin ich mit Mitte 50 zu alt für die persönliche Notbremse.
    Ich hab den Beruf immer gerne gemacht und 25 Jahre nie ans Wechseln gemacht.
    Wenn ich heute 30 Jahre jünger wäre, würde ich echt überlegen auf den Beamtenstatus zu pfeifen, Diplom hab ich neben dem Lehramt eh. Also was Neues. Leider zu spät dazu.
    Jetzt geht nur noch Selbstschutz, Notfalls die Flucht in eine längere Krankheit oder die Hoffnung, dass jemand im Ministerium im Tiefschlaf umfällt und zufällig auf die Notbremse plumpst.
    Auf überlegte und fundierte Entscheidungen braucht wohl niemand zu hoffen.

    • Das ist es… es wird ja auch für so ziemlich alles davon gesprochen, wie wichtig Vertrauen der Menschen in die Politik ist.

      Jetzt sollten sich die Verantwortlichen in den Kultusministerien einmal fragen, wieviel Vertrauen bei ihren Angestellten in Zukunft noch übrig bleibt. Es war ohnehin nie besonders viel, aber wie Sie auch schreiben, wurde man durch die sonstigen Erlasse nicht fahrlässig an Leib & Leben bedroht.

      Ich persönlich werde den Damen und Herren diese Ausübung der Fürsorgepflicht bzw. das de facto Überbordwerfen von Arbeitsschutz für uns Lehrerinnen und Lehrer in einer weltweiten Krise nicht vergessen… Sollen sie nochmal ankommen und besonderen Einsatz für irgendeine hirnrissige Schulpolitik einfordern – dann werde auch ich sagen „es interessiert mich nicht die Bohne“

    • Damit sich 12% der Bevölkerung ordentlich in Schule und KiTas durchseuchen lassen und alles mit rein reißen, gehen 70% der Wirtschaft kaputt.
      Pünktlicher Schulabschluss, aber keine Jobs.
      Verrückte Welt. Früher war mal die Wirtschaft wichtiger als alles andere.

      Ich staune nur noch über soviel Begrenztheit und diese Schlagwortpandemie: Treiber, Motor, Schulen als erstes auf und als letztes (also wenn der letzte Dornenbusch durch die Kleinstläden und andere Einzelunternehmen rollt) die Schulen schliessen.

      Ich finde das derbe absurd, dass Schulen plötzlich so wichtig sind, dass alles drum herum niedergebrannt werden darf. Politik der verbrannten Erde.

    • Das liegt bestimmt daran, dass unsere Grundschulkinder erst gar nicht für Tests vorgesehen sind.

      Wozu auch, die Inzidenz steht ja nur bei 97 in dieser Altersgruppe und ist in zwei Wochen um 80 % gestiegen. Da sieht man doch, dass es weder Treiber der Pandemie noch Hotspots sind…

      Ich fühle meine Intelligenz beleidigt und platze gleich!

      • In Prozenten klingt das doch gleich gar nicht mehr soooo schlimm…:

        „Die KMK-Runde hält das Infektionsgeschehen in Schulen im derzeitigen „eingeschränkten Präsenzbetrieb“ für beherrschbar – ihre selbst erhobenen Zahlen aus der Vorwoche geben Infektionsraten von unter einem Prozent in allen Bundesländern an. Insofern hat die Kultusministerkonferenz viele Gründe gesammelt, um vor der nächsten Schließung zurückzuschrecken.“
        https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/kmk-gegen-schulschliessungen-101.html

        Wie war der Spruch mit der selbstgefälschten Statistik…

  9. „Spiel auf Zeit“ – Genau das und nichts anderes ist es. Und das ist für jeden ersichtlich: Stellt mal Anträge, dann lehnen wir die ein paar Tage später ab – und dann, Huch!, es ist ja schon Freitag – okay, jetzt könnt ihr über die Ferien schließen 😉

    Es ist nur traurig, dass man nach 2 Wellen immer noch nicht gelernt hat, das frühzeitiges Handeln gefragt ist und nicht erst reagieren, wenn es (mal wieder) zu spät ist.

    Die Landesregierung arbeitet immer noch nach folgendem Bild: 2 Personen im Auto – Fahrer ist die Kommune (bzw. die Schülerinnen und Schüler, Familien & Lehrpersonal), Beifahrer die Landesregierung.

    Das Auto fährt auf eine Felswand zu. Der Fahrer möchte vorausschauend bremsen, der Beifahrer dazu: „Du bremst jetzt noch nicht! Erstmal den Scheibenwischer und die Warnblinker betätigen (=andere Maßnahmen, die natürlich nix bringen)! Vielleicht geht die Wand ja vor Schreck auf Seite, wer weiß.
    Außerdem: Felswände sind ja nicht massiv (=Schulen sind ja keine Hotspots) und nur wenn gar nix mehr geht, dann kannst du mich nochmal wegen bremsen ansprechen…“

    Der Fahrer: „Aber wir wissen doch was passieren wird! Immerhin sind schon 2x Autos in die Wand gekracht, sollten wir nicht daraus gelernt haben? Außerdem werden wir immer schneller und da vorn kommt noch ein Gefälle!“

    Der Beifahrer: „Das weiß ich auch, ich hab den Leuten jetzt aber monatelang was anderes erzählt – Wie stünde ich denn jetzt da, wenn ich jetzt auf einmal eingestehen würde, dass das mit der Massivität der Wand (=keine Treiber der Pandemie) völliger Blödsinn ist??? Nix da, es geht um meinen Ruf, Du bremst erst, wenn es kracht!!! Ist das klar? Solange es nicht ordentlich scheppert, wird jeder Antrag zu bremsen abgelehnt! – Außerdem meckern ein paar Leute, wenn man bremst, weil die bremsen (=schließen, einschränken) nicht mögen und dann immer schlechte Laune bekommen!“

    Was der Beifahrer nicht dazu sagt: Er ist der einzige im Auto mit Schleudersitz – ist also vom Crash nicht betroffen und kann kurz davor aussteigen. Übertragen gesehen: die Landesregierung sitzt ja schön im warmen Büro und ist keiner Gefahr je ausgesetzt. Sie agiert frei nach dem Motto: Viele von euch werden geschädigt oder gar das Leben verlieren, aber das Risiko bin ich bereit einzugehen…

    Einfach nur noch zum Fremdschämen….

  10. Das ist einfach nur noch unfassbar. Erst hieß es, die Inzidenz muss mehrere Tage stabil unter 50 sein, damit mehr Schüler in Präsenz kommen. Jetzt auf einmal muss es mehrere Tage über 100 sein, damit man Schließungen „beantragen darf“? „Gutsherrenart“ trifft es da wirklich gut.

  11. Zu den Selbsttests bzw. deren Beaufsichtigung durch Kollegen…
    hörte man heute im WDR von einem Lehrer, die KM habe bereits mit dienstrechtlichen Konsequenzen gedroht für den Fall, dass Lehrer sich weigern, das Testverfahren mit ihren Schülern zu machen.
    Was maßen die im Ministerium sich eigentlich an?
    Haben wir jetzt auch noch als ehrenamtliche Krankenpfleger zu dienen?
    Alles in A12 inbegriffen, genauso wie Gratisinfektion?
    Nicht inbegriffen für Lehrer der Sekundarstufe ist immer noch die Impfung.
    Nicht weil sie ausgesetzt wurden, sondern weil sie für die Lehrer der Sekundarstufe nicht mal geplant werden.
    Soviel zum „Dreiklang“.
    Soviel zu den Sonntagsreden, die man schon zu Normalzeiten kaum ertragen kann; in Pandemiezeiten ist es mehr als menschenverachtend, was da abgeht…
    Gutsherrenart? Da würde ich gerne noch ganz andere Begriffe ins Feld führen, verkneife mir dies hier aber dann doch.

    Sieht so „gemeinsame Bekämpfung der Pandemie/einer nationalen Notlage“ aus?
    Sieht so „Fürsorgepflicht des Dienstherren für seine Bediensteten“ aus?

    Und die Kinder: Die sollen vor aller Augen sich in der Nase rumprokeln und dann mit allen anderen das Ergebnis teilen, ggf. die Klasse verlassen, nachdem man ihnen gesagt hat, dass sie das zwar jetzt müssen, dass das Ergebnis aber vielleicht gar nichts zu sagen hat, genausowenig das Ergebnis des Nachbarn, der vorgeblich nicht positiv ist oder gar nicht getestet hat?
    Sieht so die Fürsorge der Gesellschaft für das Wohl ihrer Kinder aus?
    Weiterinfizieren bis …. ja bis wohin???
    1 % positiv getestete Schüler an einer Schule (Quelle WDR). Das sind auf 100.000 Schüler umgerechnet 1000!!!!
    Ändert sich die „Notbremsen-Grenze“ dann auf über 1000?

    Bitte, KM, fahrt weiter Vertrauen und das ganze Land vor die Wand.
    Ihr könnt dann demnächst meinen Job machen – weil ich hingeschmisse habe oder weil ich krank bin – oder Schlimmeres. DAS könnt IHR dann meinen Schülern erklären…
    Es war wichtiger, die Schulen aufzumachen. Deshalb seid ihr krank, Eure Eltern auf der Intensivstation und Euer Lehrer tot…
    Fehlt nur noch, dass dann behauptet wird, man hätte das ja alles nicht wissen können…

    WIR ALLE konnten es Wissen seit der ersten Meldung im Januar 2020!!!!!!!!!!!!!
    Wer es nicht wissen WOLLTE/WILL, wer ERKENNTNISSE der Wissenschaft leugnet oder ignoriert, darf die Folgen seiner MEINUNG nach meinem Verständnis demokratischer und ethischer Grundsätze nicht ungebremst und ungestraft auf dem Rücken der Allgemeinheit austragen.

  12. Was wäre denn das Gegenteil der „Gutsherrenart“, wie es hier anscheinend favorisiert wird? Jeder macht, was er will? Sprich: die eine Schule öffnet, die andere schließt, die eine macht Distanzunterricht, die andere Wechselunterricht, die nächste Präsenzunterricht für alle? Ich sehe schon den Aufschrei hier über das Chaos und die Rufe nach einem geordneten Verfahren und Richtlinien, die für alle gleich gelten.

    • Klare Kriterien für Entscheidungen transparent zu benennen – das ist das Gegenteil von Gutsherrenart. Herzliche Grüße Die Redaktion

      • Dann wiederum würde gemeckert werden, dass man keinen Ermessensspielraum habe, zu unflexibel sei und auf situative Bedingungen vor Ort nicht eingehen dürfe.

    • Ein erster Anfang für das Gegenteil von Gutsherranart (ich würde es eher Diktatorenart bezeichnen aber ich bin ja auch kein höflicher Journalist) wäre z.B., wenn das Fernbleiben der Durchseuchungsschulen nicht mehr kriminalisiert und juristisch verfolgt werden würde!

      Das würde auch denjenigen Schülern und Lehrern durch eine verringerte Ansteckungsgefahr zugute kommen, die nicht anders können als hinzugehen oder denen es egal ist.

      PRÄSENZPFLICHT AUSSETZEN!

      • Haben Sie die Petition dazu schon unterschrieben? Bin leider am Handy und kann es nicht kopieren, aber die Petition heisst „Präsenzbefreiung während der Pandemie“ auf Change.org und richtet sich an die Kultusminister aller 16 Bundesländer

  13. Weil die Beamten-Gesetze im Grundsatz noch aus Preußen stammen.
    Damals war Gutsherrenart normal.
    Das Recht deckt dieses Vorgehen wohl auch ab.

  14. Die Entschlüsse im Bund wurden mit dem Föderalismus als Begründung (vor Ort wisse man es viel besser und könne angepasster handeln) ausgehebelt. Komisch – müsste auf Landesebene doch auch gehen: Land beschließt was, Städte und Kreise sagen: wir wissen das vor Ort besser – und halten sich nicht dran. Komisch, komisch, irgendwas stimmt da nicht bei der Logik.

  15. Mein persönliches Fazit nach gut einem Jahr Pandemie: Das Theaterstück schimpft sich “ kontrollierte Zwangsdurchseuchung „. Die Idee dazu ist meiner Meinung nach wiederholt aufgegriffen worden als man merkte, dass die Zahlen sich nicht mehr auf ein kontrollierbares Maß (selbst nach einem langen Lockdown nicht) senken lassen. Die Schulpflicht kommt da sehr gelegen, so muss man sich kein Einverständnis des Durchseuchenden holen. In die Verantwortung wird niemand genommen, da es zum Einen zum natürlichen Risiko in einer Pandemie gehört, dass man sich anstecken kann, zum Anderen die Schulpflicht unabhängig von der Pandemie besteht. Offiziell würde sicher niemand diese Absicht so kundtun. Muss man auch nicht, schließlich setzt man auf die „Schutzmaßnahmen“. Die Schulöffnungen mit Besuchspflicht werden hingegen offensichtlich als Maßnahme gegen Kindeswohlgefährdung verkauft. Dafür sind ja nun eigentlich aber die Jugendämter zuständig. Die Jugendåmter wiederum arbeiten derzeit aus Infektionsschutzgründen allerdings auch anders als sonst. Und die Lehrer(innen) können in der Kürze der Zeit nichts beheben/veranlassen.

    Mein Gott, ich komme mir schon vor als würde ich eine Verschwörungstheorie von mir geben, aber ich habe keine, wirklich keine (!) andere logische Erklärung mehr für diese kranke Schei..! Wer der Autor dieses Theaterstückes ist, werden wir vermutlich nie genau erfahren. Da gibt es sicher mehrere …angefangen von wissenschaftlichen Theoretikern zur Herdenimmunität, über Ethiker, Mathematiker, Ökonomen bis zu den Politikern.

    In kontrollierbaren Inzidenzen lag mit den Impfungen zusammen unsere einzige Chance. Merkel und Söder z B. wollten die Zahlen ganz weit runter drücken. Wir kamen aber lediglich zu einem Stillstand, der noch zu hoch war und blieb. Es ging nicht weiter runter. Offensichtlich will man die Durchseuchung nun nicht mehr verzögern, nur so weit kontrollieren, dass das Gesundheitssystem nicht kollabiert. Wir haben diesselbe Situation wie im Herbst. Das weiß die Landesregierung auch. Wir hatten zwar viele Opfer, aber das Gesundheitssystem hat es gerade so eben noch gestemmt. Wirklich gruselig das alles!

    Das sind nur meine Gedanken, das möchte ich betonen. Ich quäle mich genau wie fast alle hier mit der Frage nach dem Warum seit Monaten. Und mir geht es nun mit diesen Gedanken auch nicht besser. Es besinnt aber. Und das ist auch gut, weil das, was kommt, Kraft erfordert. Bis zur Impfung dauert es zumindest für unsere Familie noch ewig. Und eines weiß ich sicher … ich werde niemals Beifall dafür klatschen!

    • Vollste Zustimmung Viva, und Danke für den treffenden Kommentar. Das ist auch in meinen Augen keine „Verschwörungstheorie“, mache dir da mal keine Sorgen – deine Vermutung scheint nicht nur dir die einzig schlüssige Antwort…
      Der Autor des Stückes? Eine gute Frage. Man schaue zum Beispiel mal auf den Interviewausschnitt von Minister Dr. Stamp, gerade bei Westpol. Der Druck muss ungeheuer sein. Laviert so nicht jemand, der gar nichts mehr zu verlieren hat und mächtig unter Druck steht, der mittels Unwahrheiten bereit ist („Ja, aber es werden da auch nimmer wieder unterschiedliche Studien herangezogen“) quasi über Leichen zu gehen? Wer sich selbst noch ernst nehmen kann, echte Positionen hat und vertritt, der kann doch nicht so reden? Meine Tochter (Klasse 5) meinte zum Interview: „Der antwortet doch gar nicht auf die Frage. Lügt der, oder lügt der, Papa!?“.

      https://twitter.com/i/status/1372544911627722752

      Ganz sicher ist er nicht der Autor des Stückes, nur eine mittlere Nebenfigur. Aber vielleicht sind diese Nebenfiguren einmal der Schlüssel zu den Autoren oder dem Autoren. Gerne würde ich mal zu den Geschichtsbüchern in 15 Jahren vorspulen und zur Pandemie hinien spicken. Aktuell bleibt wohl nur noch eine kleine Resthoffnung auf Merkel am Montag.

  16. Ab Montag dann doch:
    Düren kann an weiterführenden Schulen vom Präsenzunterricht absehen.

    Um 18 Uhr bei WDR aktuell las Frau Gebauer einen anderen Text ab.

  17. Frau Gebauers Ignoranz und Beratungsresistenz ist schon bemerkenswert. Wenn man wissen will, wie schnell sich Coronainfektionen in Kitas und Schulen ausbreiten, empfehle ich sehr, die gestrige Pressekonferenz der Greizer Landrätin Martina Schweinsburg anzuschauen (Greiz ist der Landkreis mit der höchsten Inzidenz von aktuell 555):

    https://youtu.be/ItvflVrT_qA

    Hier kurz zusammengefasst ein paar Kernaussagen:

    – Bis vor 2 bis 3 Wochen war der Landkreis Greiz der Kreis mit den niedrigsten Inzidenzen in Ostthüringen.

    – Da im Landkreis vor 4 bis 5 Wochen aufgefallen war, dass sich besonders viele Lehrer/innen und Erzieher/innen infizierten, hat man angefangen in den entsprechenden Einrichtungen zu testen.

    – In einer Kita wurden in einer Kindergartengruppe von 17 Kindern 17 Infizierte gefunden. In der Folge hat man systematisch in Kitas und Schulen (inkl. der Eltern) getestet.

    – Bei nur über das Landratsamt/Gesundheitsamt gelaufenen 935 Abstrichen von Kontaktaktpersonen positiv Getesteter wurden 306 Infektionen entdeckt, davon 151 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre und 41 Erzieher/innen und Lehrer/innen.

    Zum einen erst einmal gut, dass man durch entsprechendes Testen den Ursachen auf den Grund geht und Infektionsketten unterbricht.

    Zum anderen zeigt sich, dass es unverantwortlich war und ist, Kitas und Schulen ohne ein umfangreiches und verpflichtendes Testkonzept zu öffnen. Schulen und Kitas sind eben nicht sicher – schon gar nicht mit der Mutation B 1.1.7.

  18. „Es müsse über einige Tage hinweg eine Wocheninzidenz von über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen geben.“

    Hmm… unser Kreis ist seit Wochen über 100. Nur gestern… da waren es 98 oder 99. Müssen jetzt wieder „einige Tage“ über 100 vergehen, ehe sich Ihre Gnaden dazu herablässt, Schulschließungen zu erlauben?

    Präsenzpflicht aufheben und jedem selbst überlassen, ob man bei dem Irrsinn mitmachen will. Frau G kann sich ja als Lehrkraft melden, wenn es keine anderen mehr gibt, die das ohne Schutz tun wollen.

  19. Warum setzt diese fürchterliche Frau nicht wenigstens den Präsenzzwang aus? Damit hätte sie doch ihr Gesicht gewahrt und könnte sich auch noch auf die Freiwilligkeit berufen wenn irgendwer sie verklagt weil wegen ihrer diktatorischen Zwangsdurchseuchung jmd. gestorben ist!

    Und für die Lehrer und anwesenden Kindern sinkt doch auch mit jedem zusätzlich abwesenden Kind die Wahrscheinlichkeit, sich zu infizieren.

    • Solchen Leuten geht es eben nur um Macht. Ich frag mich schon lange, was sich die KM denn vergäben, die Präsenzpflicht auszusetzen… Menschliche Größe sähe anders aus…

      • Und im übrigen geben die Gerichte sozusagen den KM immer wieder Recht, das wird auch so sein, wenn da wegen eines Todesfalls jmd klagen sollte

  20. Halt komplett inkompetent die Politiker.
    Sehe die Asiatischen Länder mal richtig Geld in die Hamd genommen und Coron richtig bekämpft.
    Finde das Zitat von Albert Einstein beschreibt das handeln unserer Politiker Perfekt.

    Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“ Albert Einstein

  21. Vielleicht wäre es an der Zeit, Yve of Destruction darauf hinzuweisen, dass hinter „SARS-CoV-2“ weder ein Rabattcode für die nächste Onlinebestellung noch die Nummer für den Online-VHS-Kurs „Viren für Anfänger“ steckt.

      • Anders ist mir das alles nicht mehr erklärbar. Leider kann man ja nicht alles schreiben, was man möchte; Teile meiner Aussagen könnten die Bevölkerung beunruhigen… Wenn ich lese, was die KuMis vom Stapel lassen, dann scheinen mir einige von Natur aus immun gegen Neuro-Covid zu sein.

  22. Und dann liest man aus Sachsen-Anhalt das: „Abgesehen von den Öffnungen der Schulen und Kitas habe keiner der Schritte seit dem 1. März einen signifikanten Einfluss auf die Infektionen gehabt, sagte Ministerpräsident Reiner Haseloff. „Das, was wir bisher geöffnet haben, wollen wir im Sinne der Planbarkeit und Verlässlichkeit auch aufhalten.“ Das sei allerdings der Stand vom Donnerstag, betonte der Regierungschef. Die aktuellen Infektionswerte müssten weiterhin täglich beobachtet und bewertet werden. Derzeit könne die Landesregierung die Infektionen aber nachvollziehen. Das Risiko der Schul- und Kitaöffnungen sei Bund und Ländern bewusst gewesen. Der Schritt sei aber unumgänglich gewesen, ansonsten hätte man das Schuljahr „im Prinzip abschreiben müssen“ (Quelle: n-tv). Da fällt einem nix mehr ein!

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